Moderne Betriebssysteme, in diesem Fall Windows Vista oder Windows 7, nehmen die Steuerung des Powermanagements am PC selbst in die Hand. Darunter fällt auch die Steuerung der CPU-Modi und damit dessen Verbrauch und Leistung. Im Idle-Betrieb, also ohne anliegende Last, versetzt das Betriebssystem die CPU in die sogenannten C1-3(4,5,6)-Zustände. Über Cool`n Quiet oder EIST senken aktuelle CPUs zudem ihren Takt ab und senken die Spannung. Auch hier greift Windows ein. Schlussendlich besitzen die CPUs noch Schutzfunktionen, welche ein Überhitzen durch das Auslassen von ganzen Taktzyklen verhindert. Selbst auf dieses "Throttling" hat das Betriebssystem Einfluss.
Vor einiger Zeit schon haben wir freudig festgestellt, dass einige Fertig-PCs von Discountern oder größeren Handelsketten vermehrt mit der 64-Bit-Version von Windows Vista ausgerüstet werden. Da meist 4GB Speicher verbaut waren konnten diese so erstmals auch vollständig genutzt werden. Über die Problematik der Kundenbeschwerden ließ sich wohl inzwischen hinwegsehen. Erfreulich auch, dass unter diesen Handelsketten z.B. rote Riesen sind, die ihre Kunden gerne möglichst intelligent hätten.
Windows XP Professional x64 und Windows 2003 Server x64. Über 3 Jahre ist es nun her, dass Microsoft die ersten Betriebssysteme für AMDs x86-x64 Initiative auf den Markt gebracht hat. Als Umsteiger der ersten Stunde, wird es vielleicht Zeit für eine kleine Blog-Serie, wie es dem High-End 64-Bit Redakteur denn ergangen ist.
...Cleaning up minor inconsistencies on the drive...
so begrüßt mich eines Morgens das Windows eigene Festplattentool Chkdsk. Sie sind selten geworden, diese Chkdsk-Durchläufe. Durfte man sich zu Zeiten von Windows 95 oder 98 noch nach jedem Systemcrash diese (wichtige) Datenprüfung ansehen, wird seit dem Siegeszug des NTFS-Dateiformats auf Windows-PCs kaum mehr jemand damit belästigt. Schon scherzt man, dass einer der wenigen notwendigen, früher meist harmlosen Chkdsk-Durchläufe nur noch Ärger bedeuten kann.
So schlimm ist es zum Glück natürlich nicht. Dieses eine Mal hat es mich aber erwischt.
Wie sonst auch, lag dieser Tage wieder ein Prospekt einer bekannten Firma in der Tageszeitung. Auf dem knalligen Rot der überdimensionalen Seiten tummeln sich Notebooks, PCs und verschiedenste Hardware. So weit nichts was besonders ins Auge fallen würde. Was allerdings einer Revolution gleicht – irgendwo versteckt sich schüchtern ein einzelner PC mit mehr als 4 GB Speicher und vorinstalliertem 64-Bit Windows Vista. Sind die OEMs und Hersteller von Fertig-PCs etwa so weit? Ist das der benötigte Anstoß um den Stein ins Rollen zu bringen?
Es scheint manchmal, als wären sich viele News-Schreiber ihrer Verantwortung gegenüber dem Leser nicht ganz bewusst. Oft lässt sich das sogar auf Autoren und deren Artikel ausweiten. Anlass dieses Blogs sind kürzlich veröffentlichte Informationen zu Larrabee. Diese entstammen einem Interview und wurden auf der Onlinepräsenz einer sehr renommierten Zeitschrift veröffentlicht. Der Inhalt? – Laut Intelmitarbeiter werden für Larrabee 32 Pentium P54C (mit MMX) Kerne verwendet.