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 <title>3DCenter.org | Hintergründe, Fakten, Analysen zu Gamer-Hardware &amp; IT</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/frontpage</link>
 <description>3DCenter ist die größte deutschsprachige Grafikkarten-Webseite. Schwerpunkte sind die Berichterstattung über Grafikkarten und andere Hardware für den Gamer, sowie das Thema Benchmarking und Hintergründe zu 3D-Effekten und -Features.</description>
 <language>de</language>
<item>
 <title>Die aktuellen Spezifikationen zum GK104 Kepler Performance-Chip</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/die-aktuellen-spezifikationen-zum-gk104-kepler-performance-chip</link>
 <description>&lt;p&gt;Es gab in den letzten Tagen &lt;a href=&quot;/news/angebliche-kepler-spezifikationen-aus-hoechst-unsicherer-quelle&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einige neue Spekulationen&lt;/a&gt; zu den Hardware-Daten der einzelnen kommenden Grafikchips aus nVidias 28nm Kepler-Portfolio, welche dabei noch frecherweise als &quot;Wahrheit&quot; verkauft wurden, aber letztlich höchstwahrscheinlich allesamt nur von Außenstehenden erdacht wurden. Echte nVidia-Daten scheint derzeit niemand zu haben – auch kein tschechischer Blogger, &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157804#post9157804&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;welcher (kurzzeitig) behauptete&lt;/a&gt;, er hätte entsprechende nVidia-Folien und wolle nur deren Daten nicht herausrücken. Dieser Fall &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157905#post9157905&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;konnte inzwischen als Fake entlarvt werden&lt;/a&gt;, das entsprechende Blogposting ist auch nicht mehr online &lt;em&gt;(und war nur so kurz online, daß es noch nicht einmal im Google-Cache liegt)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch machen sich die Grafikchip-Koryphäen in unserem Forum natürlich so ihre Gedanken und haben vor allem schon viele Teilinformationen zur Kepler-Generation zusammengetragen. Richtig interessant wird es aber dann, wenn dann mal jemand mit Hintergrund-Informationen kommt und diese zum besten gibt – &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157683#post9157683&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie hier geschehen&lt;/a&gt;. Gänzlich sicher ist es natürlich auf keinen Fall, was da zu lesen ist – unser Forum hat schließlich auch schon einmal versucht, diverse News-Webseiten bewußt auf eine falsche Fährte zu locken. In diesem Fall soll es sich bei diesen Daten aber um die aktuellen korrekten Spezifikationen zum GK104 Performance-Chip der Kepler-Generation handeln:&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w90&quot;&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;
&lt;ul&gt;&lt;strong&gt;nVidia GK104&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;Verkaufsname (Toplösung): GeForce GTX 680 &lt;em&gt;(ist jedoch nicht gänzlich sicher)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;28nm Fertigung bei TSMC, Die-Fläche ca. 340mm² &lt;em&gt;(inoffizielle Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Graphics Processing Clusters (GPC)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Streaming Multiprocessors (SM) aka Shader-Cluster pro GPC, ergo insgesamt 16 Shader-Cluster für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;96 Stream Processors (SP) aka Shader-Einheiten pro Shader-Cluster, ergo insgesamt &lt;strong&gt;1536 Shader-Einheiten&lt;/strong&gt; für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;8 Texture Units (TMU) aka Textureneinheiten pro Shader-Cluster, ergo insgesamt &lt;strong&gt;128 Textureneinheiten&lt;/strong&gt; für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;32 Raster Operation Units (ROPs)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;256 Bit DDR Speicherinterface (bis GDDR5)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Chiptakt (Topmodell): 950 MHz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wegfall des Hotclocks, keine extra Taktrate der Shader-Einheiten mehr&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;SinglePrecision-Rechenleistung &lt;strong&gt;2,9 TFlops&lt;/strong&gt;, DoublePrecision mit 1:6 = DP-Rechenleistung 486 GFlops, Texturierleistung 121 GTex/sec&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Speichertakt (Topmodell): 2500 MHz, Speicherbandbreite damit bei 160 GB/sec&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2048 MB GDDR5 Speicherbestückung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Grundregel existiert, daß mit jeder neuen Grafikchip-Generation etwas überraschendes neues passiert, dann trifft dies hier ganz sicher auf die &lt;strong&gt;neuen Kepler-Shadereinheiten&lt;/strong&gt; zu, welche gänzlich anders geformt sein sollten als die bisherigen Shader-Einheiten von nVidia seit dem G80-Chip der GeForce 8800 GTX. nVidia läßt bei den Kepler-Shadereinheiten nicht nur den Hotclock wegfallen, sondern verbaut zusätzlich auch noch eine extrem hohe Anzahl von diesen – für einen Grafikchip der Performance-Segments wohlgemerkt, dessen direkter Vorgänger GF114 mit 384 (1D) Shader-Einheiten auskam. Es wird interessant sein zu sehen, wie nVidia diese hohe Anzahl an Shader- und Textureneinheiten auf einem eher mittelgroßem Die unterbringt, welches gemäß inoffizieller Schätzungen bei ca. 340mm² Die-Fläche liegen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im übrigen geht man auch in unserem Forum fest davon aus, daß der GK104-Chip im April als erster Kepler-Chip antritt und daß der GK110-Chip erst Monate später folgen wird – laut den letzten Informationen sogar &lt;a href=&quot;/news/tape-out-von-nvidias-kepler-chip-gk110-erfolgreich-gk110-karten-aber-nicht-vor-august&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht vor August&lt;/a&gt;. Der GK104-Chip wird also erst einmal jene Kepler-Ausführung werden, welcher gegen AMDs R1000/Tahiti-Chip von Radeon HD 7950 &amp;amp; 7970 antreten muß – obwohl der GK104 eigentlich nur als Performance-Chip in Ablösung der GeForce GTX 560 /Ti geplant war. Da die Radeon HD 7950 &amp;amp; 7970 Karten aber keinen so großartigen Performancesprung gegenüber der 40nm-Generation hingelegt haben, wird es gemäß allgemeiner Annahme dazu ausreichen, daß der GK104-Chip sich zumindest mit der Radeon HD 7950 erfolgreich anlegen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der vollkommen neuen Shader-Einheiten des Kepler-Ansatzes soll die Performance von Kepler-Grafikkarten im übrigen sehr schwankend ausfallen – in manchen Benchmarks mit großen Gewinnen gegenüber den aktuellen Grafikkarten, in anderen Benchmarks nur mit marginalen Gewinnen. Diesen Punkt dürfte (und wird) das nVidia-Marketing beim GK104 natürlich auszunutzen versuchen und eine &lt;a href=&quot;/news/nvidia-eigene-gk104-benchmarks-schneller-als-die-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GK104-Performance besser als bei der Radeon HD 7970 prophezeien&lt;/a&gt;. Dieser Marketing-Schachzug dürfte auch der Notwendigkeit folgen, der Radeon HD 7970 irgendetwas gegenüberzustellen, so lange es noch keine GK110-Karten gibt. Auch aus diesem Grund gibt nVidia wahrscheinlich den eigentlich für das HighEnd-Segment reservierten Verkaufsnamen &quot;GeForce GTX 680&quot; für den GK104-Chip her, um in den kommenden Monaten ohne echten 28nm HighEnd-Chip irgendetwas präsentierbares zu haben. In der Realität dürfte der GK104 bzw. die GeForce GTX 680 ihre Ausrichtung auf das Performance-Segment kaum abstreifen können, dafür sprechen Speicherinterface, Speichermenge und der kolportierte Listenpreis von 299 Dollar.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:16:09 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>Tape-Out von nVidias Kepler-Chip GK110 erfolgreich, GK110-Karten aber nicht vor August</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/tape-out-von-nvidias-kepler-chip-gk110-erfolgreich-gk110-karten-aber-nicht-vor-august</link>
 <description>&lt;p&gt;Wie &lt;a href=&quot;http://semiaccurate.com/2012/02/07/gk110-tapes-out-at-last/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SemiAccurate&lt;/a&gt; berichten, soll der Tape-Out von nVidias Kepler-Chip GK110 vor einigen Wochen erfolgreich über die Bühne gegangen sein. Unter dem Tape-Out eines Chips versteht man das erste funktionierende Silizium, welches aus der Fertigung zurück an die Chipdesigner geht, wo es nun auf alle möglichen Schwachstellen getestet wird, bevor es dann in die Massenproduktion gehen kann. Je nach Größe und Neuheitsfaktor des Chips vergehen vom erfolgreichen Tape-Out bis zum Verkaufsstart erster entsprechender Grafikkarten noch drei bis neun Monate – nicht eingerechnet unerwartete Probleme, welche einen Respin &lt;em&gt;(ein neues Stepping, faktisch ein neuer Tape-Out)&lt;/em&gt; erfordern und alles um mindestens jeweils einen weiteren Monat verzögern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern ist die Meldung seitens SemiAccurate erst einmal schlüssig, wenn man von einem erfolgreichen Tape-Out des GK110-Chips &quot;vor einigen Wochen&quot; spricht und dem geplanten Release entsprechender Grafikkarten erst für den August/September angibt. Dies wären bei einem angenommenen Tape-Out des GK110 im Januar 2012 sieben bis acht Monate bis zum Release entsprechender GK110-basierter Grafikkarten, was aufgrund der Größe und des Neuheitsfaktors dieses Grafikchips &lt;em&gt;(betreffend dessen Architektur-Details)&lt;/em&gt; absolut im Rahmen der gängigen Vorhersagemodelle liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im übrigen erklärt sich auch endlich der Codename &quot;GK110&quot;: Angeblich gab es tatsächlich einen HighEnd-Chip GK100, welche nVidia aber nach diversen Problemen gestrichen und sich danach gleich auf dessen Nachfolger GK110 konzentriert hat. Der GK110 ist wohl ursprünglich erst für die Refresh-Generation zu Kepler geplant gewesen und wurde durch die GK100-Streichung so weit wie möglich nach vorn verlegt. Trotzdem wird nVidia damit aber einige Monate ohne echten HighEnd-Chip das 28nm-Zeitalter bestreiten und dies dürfte AMD wahrscheinlich so lange in Vorhand bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einschränkenderweise muß dazugesagt werden, daß es derzeit keine sichere Bestätigung dafür gibt, daß nVidia überhaupt diese Strategie fährt und den HighEnd-Chip GK110 so viel später bringt als die &lt;a href=&quot;/news/nvidia-kepler-performance-chip-gk104-auf-april-verschoben-highend-chip-gk110-erst-im-mai&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Kepler-Produkte im April&lt;/a&gt;. Es ist zwar die wahrscheinlichere Lösung, dies schließt die andere Variante – ein Kepler-Release &quot;from the top&quot;, die schnellsten Chips also zuerst – noch nicht gänzlich aus. Derzeit muß man bezüglich Kepler leider noch mit allen möglichen Release-Varianten rechnen.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:39:04 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
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 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 8. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-8-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/management/mittelstand/0,39044010,41558653,00/kein_auskunftsanspruch_bei_festen_ip_adressen.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Silicon.de&lt;/a&gt; berichten über ein interessantes Gerichtsurteil, wonach es keinen &lt;strong&gt;Auskunftsanspruch bei statischen IP-Adressen&lt;/strong&gt; in Urheberrechtsfällen geben soll – weil diese statischen IP-Adressen Teil der Bestandsdaten sind und ein gesetzlicher Auskunftsanspruch jedoch nur für Verkehrsdaten existiert. Dies ist zwar nur eine juristische Spitzfindigkeit &lt;em&gt;(sprich, ein neues Gesetz könnte dies alles umdefinieren)&lt;/em&gt; – aber für das &lt;a href=&quot;/news/ipv6-world-launch-day-am-6-juni&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kommende Zeitalter von IPv6&lt;/a&gt; wäre eine solche Rechtsauslegung natürlich optimal. &lt;a href=&quot;http://www.cpu-world.com/news_2012/2012020801_AMD_quietly_introduces_two_Athlon_II_X4_CPUs.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CPU-World&lt;/a&gt; vermelden weitere anstehende &lt;strong&gt;Llano-Prozessoren unter dem &quot;Athlon II X4&quot; Label&lt;/strong&gt;, also mit deaktivierter Grafikeinheit. Bei Erscheinen dieser CPUs ergibt sich dann ein schon ganz ansehnliches Portfolio an entsprechenden grafiklosen Llano-Prozessoren – leider ist nur die &lt;a href=&quot;/artikel/launch-analyse-amd-llano&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CPU-Power von Llano etwas zu schwach&lt;/a&gt; (und der Verbrauch dafür zu hoch), damit dies wirklich durchschlagen könnte. Laut &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25107_kein_windows-xp-support_fuer_radeon-hd-7900_-_moeglicherweise_jedoch_ab_april/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; schränkt AMD den &lt;strong&gt;Windows-XP-Support der Radeon HD 7000 Grafikkarten&lt;/strong&gt; ein: Zwar soll es ab April entsprechende Treiber geben, diese werden jedoch auf Zusatzfunktionen wie OpenCL, Crossfire und Eyefinity verzichten müssen. Damit ist faktisch das Ende des Windows-XP-Supports bei AMD beschlossene Sache, auch wenn es noch ein paar rudimentäre XP-Treiber für die Radeon HD 7000 Serie geben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmals &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25106_ibm_als_fertiger_fuer_amd_prozessoren_wohl_eher_nicht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; stellen klar, was von den Gerüchten über &lt;strong&gt;IBM als Chipfertiger für AMD&lt;/strong&gt; zu halten ist – gar nichts, da hier einfach nur das altbekannte Wissen, daß IBM und AMD/GlobalFoundries in der Prozeßentwicklung zusammenarbeiten, grundlegend falsch ausgelegt wurde. Im &lt;a href=&quot;http://hwbot.org/forum/showthread.php?t=39165&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HWBot-Forum&lt;/a&gt; gibt es einen Eintrag, wo ein Hardware-Shop gleich &lt;strong&gt;45 Exemplare Core i7-3930K&lt;/strong&gt; Prozessoren im C2-Stepping auf deren maximale Taktfähigkeit beim Übertakten mittels Multiplikator ausgetestet hat. Dabei erreichten fünf Exemplare den maximalen von Intel vorgesehenen Multiplikator x57, vier Exemplare erreichten dagegen nur den Multiplikator x50 – der Durchschnitt dieser 45 Exemplare Core i7-3930K (C2) liegt zwischen x53 und x54. Und am Ende nochmals &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25111_zahlreiche_screenshot_geben_einblicke_in_windows_8/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; zeigen eine Reihe von &lt;strong&gt;neuen Windows-8-Screenshots&lt;/strong&gt;. Gegenüber der &lt;a href=&quot;/artikel/microsoft-stellt-die-neue-windows-8-oberflaeche-vor&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Developer-Preview-Version&lt;/a&gt; gibt es keine weltbewegenden Unterschiede – wer darauf gehofft hatte, daß Microsoft in so kurzer Zeit etwas dazulernen könnte, wird sich getäuscht sehen. Weiterhin sieht Windows 8 nur im Desktop-Modus wie ein ernsthaftes Desktop-Betriebssystem aus – aber über den Desktop-Modus sind die Metro-Apps nicht erreichbar, führt also nicht wirklich ein Weg an Metro vorbei. Ein sinnvolles Miteinander aus Metro und &quot;altem&quot; Desktop (&lt;a href=&quot;/artikel/wie-die-windows-8-oberflaeche-aussehen-sollte&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie unsererseits vorgeschlagen&lt;/a&gt;), ist dagegen (zugunsten der langfristigen Metro-only-Strategie) weiterhin nicht vorgesehen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:35:57 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
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 <title>Angebliche Kepler-Spezifikationen aus höchst unsicherer Quelle</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/angebliche-kepler-spezifikationen-aus-hoechst-unsicherer-quelle</link>
 <description>&lt;p&gt;Von &lt;a href=&quot;http://lenzfire.com/2012/02/entire-nvidia-kepler-series-specifications-price-release-date-43823/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lenzfire&lt;/a&gt; kommend, verbreiten sich derzeit nahezu komplette Spezifikationen für die Kepler-basierten Grafikkarten auf Basis der Grafikchips GK110, GK104 und GK106 im Internet. Dabei sieht an den angebotenen Zahlen und Preisen alles schon sehr gut aus – und das ist das eigentliche Problem: Die Angaben sind &lt;em&gt;deutlich&lt;/em&gt; zu rund und zu ausführlich für frühestens in zwei Monaten (und teilweise noch viel später) erscheinende Grafikchips und Grafikkarten. Ganz besonders befremdlich ist in diesem Zusammenhang, daß nVidia schon Daten für erst im Sommer oder gar im Herbst erscheinende Grafikkarten parat haben soll. Selbst wenn man diese Grafikkarten intern schon plant, so ergeben sich deren Daten und Performance/Preis-Ausrichtung doch immer erst in zeitlicher Nähe zum Releasezeitpunkt, zudem wird man solche rein internen Planungen auch garantiert noch nicht jetzt schon an die Grafikkarten-Hersteller herausgeben – die sollen sich schließlich schön auf die demnächst anstehenden Launches konzentrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz dick wird es, wenn schon angebliche Daten zu Salvage-Karten &lt;em&gt;(Grafikkarten mit Restchip-Verwertung wie beispielsweise die GeForce GTX 560 Ti 448SP oder auch die Radeon HD 6790)&lt;/em&gt; vorliegen. Solcherart Karten &lt;em&gt;können&lt;/em&gt; zum jetzigen Zeitpunkt noch in keiner halbwegs konkreten Planung stehen, da sich dieserart Grafikkarten immer erst aus der Praxis ergeben – wovon nVidia derzeit augenscheinlich noch reichlich entfernt ist. Sprich, entweder sieht man anhand des Marktgeschehens irgendwo eine Angebotslücke, wo die Konkurrenz stark ist und man demzufolge etwas eigenes nachlegen sollte – oder aber es ergibt sich aus der (über mehrere Monate) laufenden Grafikchip-Produktion die Überlegung, ob man nicht einen Großteil jener Grafikchips, welche die finale Prüfung nicht bestanden haben, eben mittels einer zwischengeschobenen Salvage-Karte doch noch gewinnbringend absetzen kann. Beide Möglichkeiten setzen aber die Beobachtung des &lt;em&gt;laufenden&lt;/em&gt; Marktes bzw. der &lt;em&gt;laufenden&lt;/em&gt; Chipproduktion über einen gewissen Zeitraum voraus – sind also keine Möglichkeiten, die man im voraus planen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demzufolge wird (zum derzeitigen Zeitpunkt) auf keiner wirklich von nVidia stammenden Roadmap eine pure Salvage-Karte wie die von Lenzfire angegebene GK110-basierte GeForce GTX 660 Ti stehen – genauso wenig im übrigen wie auf keiner wirklich von AMD stammenden Roadmap zum Jahresanfang eine R1000/Tahiti-basierte Radeon HD 7890 oder eine Pitcairn-basierte Radeon HD 7790 stehen wird. Letztere Daten stammt aus der letzten ähnlichen Meldung seitens Lenzfire, als man Ende Dezember &lt;a href=&quot;http://lenzfire.com/2011/12/entire-gcn-lineup-hd-7000-series-specs-and-price-revealed-60538/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;umfangreiche Spezifikationen zum AMD Southern-Islands-Programm&lt;/a&gt; verbreitet hat &lt;em&gt;(deren erste nachprüfbare Information in Form der Spezifikationen zur Radeon HD 7950 im übrigen teilweise falsch waren – alles andere ist leider noch nicht nachprüfbar)&lt;/em&gt;. &lt;a href=&quot;/news/2011-12-29&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Was wir seinerzeit dazu schrieben&lt;/a&gt;, gilt auch in diesem Fall: Das sind aller Wahrscheinlichkeit nach &lt;em&gt;Annahmen&lt;/em&gt; seitens Lenzfire, keine mit einer Quelle gedeckten echten Daten. Wenn Lenzfire dies auch so kommunizieren würden (anstatt kein Wort über die Quelle ihrer Daten zu verlieren), wäre das alles auch in Ordnung und man könnte sogar ernsthaft über diese Daten diskutieren – denn wie im Dezember gilt auch bei den neuerlichen nVidia-Daten, daß diese durchaus gut mitgedacht erscheinen und sich vieles von dem seitens Lenzfire notierten am Ende als richtig herausstellen &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was jedoch nicht funktionieren wird, ist sich selber ausgedachte Daten als &quot;Wahrheit&quot; zu verkaufen. Wenn man etwas mit ernsthafter Quelle hat, dann wird man dies schließlich auch so kundtun – wenn es zum Zweck des Quellenschutz notwendig ist, kann man dies notfalls maskieren. Aber einfach so ohne Kommentar dargebrachte Werte sind nun einmal &lt;em&gt;Spekulation&lt;/em&gt; seitens der jeweiligen Webseite, darüber sollte sich der Leser keinen Illusionen hingeben. Und diese Meldung letztlich aufgreifende Webseiten sollten jenen Punkt gegenüber ihren Lesern auch so kommunizieren – und dies ganz sicher nicht erst zum Schluß der eigenen Meldung. Gerade bei solchen Meldung kommt die Prüfung der Glaubwürdigkeit der Quelle wie dann der Glaubwürdigkeit der eigentlichen Meldung immer &lt;em&gt;zuerst&lt;/em&gt; – es sei denn natürlich, der Informationsgehalt für die eigenen Leser ist der Webseite als solches relativ egal und es geht nur darum, daß die Meldung aufgrund des vermutlich knalligen Inhalts möglich oft geklickt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Gelegenheit können wir auch noch einen anderen Fall angeblicher Kepler-Daten abhandeln, welche in diesem Fall aus dem &lt;a href=&quot;http://www.chiphell.com/thread-338350-1-1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chiphell-Forum&lt;/a&gt; kommen &lt;em&gt;(das entsprechend Bild &lt;a href=&quot;http://www.chiphell.com/forum.php?mod=attachment&amp;amp;aid=Nzc0MjY0fDU2Zjg3YTE0fDEzMjg2MzY2ODd8MHwzMzgzNTA%3D&amp;amp;nothumb=yes&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einzeln&lt;/a&gt;, falls die Chiphell-Webseite mal wieder muckt)&lt;/em&gt;: Selbst wenn sich einiges von den dort dargebrachten Informationen am Ende als richtig herausstellen sollte, ist es dennoch nur gut geraten – weil um mehr handelt es sich derzeit nicht. Es besteht sogar die deutliche Vermutung, daß vieles der &quot;Informationen&quot; der Chiphell-Tabelle letztlich nur auf &lt;em&gt;Spekulationen&lt;/em&gt; basiert, mit welchen die User des &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=492112&amp;amp;page=197&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kepler-Spekulationsthreads im 3DCenter-Forum&lt;/a&gt; operieren. Letztlich gilt aber auch hier: Eine reale Grundlage dieser Daten ist nicht ersichtlich – und würde es diese geben, wären die Daten zu diesem frühen Zeitpunkt noch bei weitem nicht so vollständig. Und am Ende gibt nVidia sowieso niemals Hardware-Daten für Grafikchips heraus – sondern immer nur Hardware-Daten für einzelne Grafiklösungen, was ebenfalls nicht zu der Tabelle des Chiphell-Forums passt. In beiden Fällen gilt also: Sichere Daten gibt es zu Kepler derzeit noch nicht – aber jede Menge Spekulationen &lt;em&gt;(was per se jetzt nichts schlimmes ist)&lt;/em&gt;, aber eben oftmals leider getarnt als &quot;Wahrheit&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/nVidia-GeForce-GTX-680-Specifications.gif&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;360&quot; alt=&quot;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&quot; title=&quot;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/nvidia-geforce-gtx-680-specifications-feb-2012&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Kleiner Nachtrag vom 8. Februar 2012: Vorstehende Grafik – die natürlich von irgendjemand selbst erstellt sein dürfte – zeigt auf augenzwinkende Weise an, was wir derzeit &lt;em&gt;sicher&lt;/em&gt; von nVidias Kepler-Generation wissen – nämlich so ziemlich gar nichts, was man als &quot;sicher&quot; einordnen kann.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:43:39 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">5345 at http://www.3dcenter.org</guid>
</item>
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 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 6./7. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-67-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;Wir hatten vorletzte Woche etwas zu einer &lt;a href=&quot;/news/neuer-trojaner-offenbart-gefaehrliche-windows-designluecke&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gefährlichen Windows-Designlücke&lt;/a&gt; geschrieben. Wie sich aus der &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=520911&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussion zur News-Meldung&lt;/a&gt; allerdings ergab, sind wir da etwas übers Ziel hinausgeschossen – der konkrete Trojaner ist zwar durchaus spitzfindig erdacht, die von uns angesprochene &quot;Windows-Designlücke&quot; ist jedoch eine generelle Eigenschaft von Windows und auch anderer aktueller Desktop-Betriebssysteme wie MacOS und Linux. Ganz generell unterscheiden aktuelle Betriebssysteme nicht zwischen Daten und Code in ihrem Hauptspeicher – es gibt Technologie, die dies einschränken, aber jene Eigenschaft gehört einfach bei aktuellen Betriebssystemen dazu. Völlig richtig wird zudem in der &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=520911&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussion zur News-Meldung&lt;/a&gt; angemerkt, daß der Virenscanner natürlich auch und zuerst auf die Loader-Datei anspringen sollte, selbst wenn diese frei vom eigentlichen Schadcode ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Weitere Fehler-Korrekturen:&lt;/em&gt; Bezüglich der &lt;a href=&quot;/news/die-kumulierten-uebertaktungs-ergebnisse-der-radeon-hd-7950&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kumulierten Übertaktungs-Ergebnisse der Radeon HD 7950&lt;/a&gt; wurde noch ein fehlerhafter Wert seitens &lt;a href=&quot;http://www.hardware.fr/articles/852-3/overclocking-undervolting.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hardware.fr&lt;/a&gt; korrigiert sowie ein weiteres Übertaktungsergebnis seitens &lt;a href=&quot;http://www.tweakpc.de/hardware/tests/grafikkarten/amd_radeon_hd_7950/s14.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TweakPC&lt;/a&gt; hinzugetragen. Die durchschnittliche Übertaktung der Radeon HD 7950 ändert sich damit auf 1070/3038 MHz – dies sind 32 Prozent mehr Chiptakt und 21 Prozent mehr Speichertakt. Die &lt;a href=&quot;/news/radeon-hd-7750-7770-am-15-februar-radeon-hd-7850-7870-im-maerz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung zur Radeon HD 7000 Series Roadmap&lt;/a&gt; enthielt dagegen (urspünglich) den schweren Fehler, daß die kommenden AMD-Grafikchips Cape Verde (Mainstream) und Pitcairn (Performance) vertauscht waren – was nunmehr gefixt wurde. Und letztlich sind die in der &lt;a href=&quot;/news/nvidia-eigene-gk104-benchmarks-schneller-als-die-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung zur GK104-Performance&lt;/a&gt; erwähnten Hardware-Einheiten zur Physikberechnung beim GK104 nicht ganz so sicher wie ursprünglich notiert: SemiAccurate schreiben selber, daß man diese Funktionalität letztlich auch in Software abbilden könnte und dafür nicht zwingend extra Transistoren notwendig seien.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:40:24 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>Daten zur integrierten Grafik von AMDs Trinity und Kaveri</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/daten-zur-integrierten-grafik-von-amds-trinity-und-kaveri</link>
 <description>&lt;p&gt;In einer &lt;a href=&quot;http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MTI1MTM5fENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&amp;amp;t=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AMD-Präsentation zu AMDs &quot;Financial Analyst Day 2012&quot;&lt;/a&gt; gibt es auch ein interessantes Diagramm zu erspähen, welches einen Ausblick auf die (geplante) Rechenleistung der nächsten integrierten Grafiklösungen von AMD für den Mainstream-Bereich bietet. Zudem gibt es mittels des Appendix endlich einmal eine Klarstellung, wie AMD diesbezüglich rechnet – was es im Umkehrschluß auch ermöglicht, rein nur die Rechenleistung der integrierten Grafikchips herauszurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;img_container&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/dateien/abbildungen/AMD-APU-Rechenpower-Roadmap-2008-2013.jpg&quot; class=&quot;thickbox&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/AMD-APU-Rechenpower-Roadmap-2008-2013.vorschau2.jpg&quot; alt=&quot;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&quot; title=&quot;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&quot; class=&quot;image image-vorschau2&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/amd-apu-rechenpower-roadmap-2008-2013&quot;&gt;&lt;strong&gt;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;So bezieht AMD die jeweilige CPU mit der einfache Formel &quot;CPU-Kerne x Takt x 8 Flops&quot; in die Rechnung mit ein, im Fall von Llano wären also aus der dargestellten ingesamten Rechenleistung (maximal) 96 GFlops abzuziehen, um rein auf die Rechenleistung der integrierten Grafik zu kommen. Da AMD für Llano insgesamt 580 GFlops eingezeichnet hat und die integrierte Grafik im besten Fall (Radeon HD 6550D) 480 GFlops leistet, passt das sogar ungefähr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch viel schöner ist allerdings, daß im Appendix dann sogar klare Zahlenangaben stehen, wie sich AMD die nachfolgenden APUs vorstellt: &lt;strong&gt;Trinity&lt;/strong&gt; wird 819 GFlops erreichen, was bei vier CPU-Rechenkernen auf (angenommen) 3.5 GHz CPU-Takt ergo 707 GFlops nur für die integrierte Llano-Grafik ergeben. Eine solche Rechenleistung wäre erreichbar mittels 512 VLIW4 Recheneinheiten &lt;em&gt;(8 Shader-Cluster á jeweils 64 Recheneinheiten)&lt;/em&gt; auf ca. 690 MHz Takt – eine durchaus realisierbar erscheinende Annahme. Mit diesen Hardware-Daten würde die Trinity-Grafikeinheit ca. 47 Prozent mehr Rechenleistung als die Llano-Grafikeinheit hinlegen, was dann schon erst einmal sehr anständig ist. Da das Modell der VLIW4 Shader-Cluster zudem für ein klares mehr an Textureneinheiten steht, würde die Texturierleistung sogar um 84 Prozent wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings dürfte die Speicherbandbreite nicht in gleichem Maße mit nach oben gehen, da der Trinity-Prozessor weiterhin nur ein 128 Bit DDR3-Speicherinterface trägt, weitere Zugewinne an Speicherbandbreite also nur über einen höheren Speichertakt erzielt werden können. Da das schnell ins Geld gehen kann (und damit für günstige OEM-CPUs eher ungünstig ist), wird der reale Leistungsgewinn der integrierten Grafik zwischen Llano und Trinity klar niedriger ausfallen als jene 47 Prozent mehr Rechenleistung und 84 Prozent mehr Texturierpower vielleicht vermuten lassen. Wir gehen derzeit von einem Grafik-Performancegewinn bei Trinity gegenüber Llano von im Schnitt ca. 35 Prozent aus.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w95&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th width=&quot;13%&quot; class=&quot;left&quot;&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Llano&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Trinity&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Kaveri&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Fertigung&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;32nm GlobalFoundries&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;32nm GlobalFoundries&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;28nm GlobalFoundries oder TSMC&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;CPU-Unterbau&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Husky-Rechenkerne der K10.5-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Piledriver-Rechenkerne der Bulldozer-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Steamroller-Rechenkerne der Bulldozer-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Grafikeinheit&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;400 VLIW5 Recheneinheiten, maximal 600 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;em&gt;wahrscheinlich&lt;/em&gt; 512 VLIW4 Recheneinheiten auf ca. 690 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;em&gt;wahrscheinlich&lt;/em&gt; 512 (1D) Recheneinheiten auf ca. 900 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximal DDR3/1866&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximal DDR3/2133&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximaler Speichertakt noch unbekannt&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Rechenl. (insges.)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;580 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;819 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;1050 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Rechenl. (GPU)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;480 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. 707 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. 922 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Performance&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;-&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. +35% gegenüber Llano&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. +15% gegenüber Trinity&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Release&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/artikel/launch-analyse-amd-llano&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sommer 2011&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Frühsommer/Sommer 2012&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;irgendwann 2013, vermutlich erst im zweiten Halbjahr&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Zum Trinity-Nachfolger &lt;strong&gt;Kaveri&lt;/strong&gt; machte AMD sogar unvorsichtigerweise eine exakte Angabe zu Anzahl der Recheneinheiten: Es sollen 8 Shader-Cluster auf Basis der neuen GCN-Architektur werden, ergo sind dies 512 (1D) Recheneinheiten für Kaveri. Dies ist von der Anzahl her nicht mehr als bei Trinity, aber natürlich dürften die GCN-Recheneinheiten etwas effektiver sein – und zudem scheint AMD bei Kaveri mit deutlich mehr Grafikchip-Takt zu arbeiten: Da man für die gesamte Kaveri-APU 1050 GFlops Rechenleistung erreichen will und davon auf (angenommen) 4.0 GHz Takt runde 128 GFlops für die CPU selber weggehen, müssen der GPU-Takt von Kaveri bei satten 900 MHz liegen, um diese Rechenleistung zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kommt die integrierte Kaveri-Grafiklösung auf 30 Prozent mehr Rechen- und Texturierleistung gegenüber der integrierten Trinity-Grafik, hinzu kommen die Effizienzverbesserungen der GCN-Architektur. Der maßgebliche Bremsklotz dürfte aber wiederum die Speicherbandbreite sein, da auch Kaveri weiterhin nur mit einem 128 Bit DDR3-Speicherinterface geplant ist. Da AMD zwischen Llano, Trinity und Kaveri ergo nur mit höheren Speichertaktraten zugunsten einer höheren Speicherbandbreite arbeiten kann, steht zu befürchten, daß nach Trinity dieses Mittel dann letztlich erschöpft ist – höhere Speichertaktraten sind zwar sicherlich immer verfügbar, würden dann aber deutlich zu viel kosten und gehen auch nicht mehr herunter im Preis. Damit dürfte der Grafik-Performancegewinn zwischen Trinity und Kaveri eher unterdurchschnittlich ausfallen und vielleicht nur bei 15 Prozent liegen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:45:30 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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