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 <title>Neuigkeiten der letzten 7 Tage</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/7-Tage</link>
 <description>Newsansicht der letzten 7 Tage</description>
 <language>de</language>
<item>
 <title>Die aktuellen Spezifikationen zum GK104 Kepler Performance-Chip</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/die-aktuellen-spezifikationen-zum-gk104-kepler-performance-chip</link>
 <description>&lt;p&gt;Es gab in den letzten Tagen &lt;a href=&quot;/news/angebliche-kepler-spezifikationen-aus-hoechst-unsicherer-quelle&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einige neue Spekulationen&lt;/a&gt; zu den Hardware-Daten der einzelnen kommenden Grafikchips aus nVidias 28nm Kepler-Portfolio, welche dabei noch frecherweise als &quot;Wahrheit&quot; verkauft wurden, aber letztlich höchstwahrscheinlich allesamt nur von Außenstehenden erdacht wurden. Echte nVidia-Daten scheint derzeit niemand zu haben – auch kein tschechischer Blogger, &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157804#post9157804&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;welcher (kurzzeitig) behauptete&lt;/a&gt;, er hätte entsprechende nVidia-Folien und wolle nur deren Daten nicht herausrücken. Dieser Fall &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157905#post9157905&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;konnte inzwischen als Fake entlarvt werden&lt;/a&gt;, das entsprechende Blogposting ist auch nicht mehr online &lt;em&gt;(und war nur so kurz online, daß es noch nicht einmal im Google-Cache liegt)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch machen sich die Grafikchip-Koryphäen in unserem Forum natürlich so ihre Gedanken und haben vor allem schon viele Teilinformationen zur Kepler-Generation zusammengetragen. Richtig interessant wird es aber dann, wenn dann mal jemand mit Hintergrund-Informationen kommt und diese zum besten gibt – &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=9157683#post9157683&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie hier geschehen&lt;/a&gt;. Gänzlich sicher ist es natürlich auf keinen Fall, was da zu lesen ist – unser Forum hat schließlich auch schon einmal versucht, diverse News-Webseiten bewußt auf eine falsche Fährte zu locken. In diesem Fall soll es sich bei diesen Daten aber um die aktuellen korrekten Spezifikationen zum GK104 Performance-Chip der Kepler-Generation handeln:&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w90&quot;&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;
&lt;ul&gt;&lt;strong&gt;nVidia GK104&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;Verkaufsname (Toplösung): GeForce GTX 680 &lt;em&gt;(ist jedoch nicht gänzlich sicher)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;28nm Fertigung bei TSMC, Die-Fläche ca. 340mm² &lt;em&gt;(inoffizielle Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Graphics Processing Clusters (GPC)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Streaming Multiprocessors (SM) aka Shader-Cluster pro GPC, ergo insgesamt 16 Shader-Cluster für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;96 Stream Processors (SP) aka Shader-Einheiten pro Shader-Cluster, ergo insgesamt &lt;strong&gt;1536 Shader-Einheiten&lt;/strong&gt; für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;8 Texture Units (TMU) aka Textureneinheiten pro Shader-Cluster, ergo insgesamt &lt;strong&gt;128 Textureneinheiten&lt;/strong&gt; für den GK104-Chip&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;32 Raster Operation Units (ROPs)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;256 Bit DDR Speicherinterface (bis GDDR5)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Chiptakt (Topmodell): 950 MHz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wegfall des Hotclocks, keine extra Taktrate der Shader-Einheiten mehr&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;SinglePrecision-Rechenleistung &lt;strong&gt;2,9 TFlops&lt;/strong&gt;, DoublePrecision mit 1:6 = DP-Rechenleistung 486 GFlops, Texturierleistung 121 GTex/sec&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Speichertakt (Topmodell): 2500 MHz, Speicherbandbreite damit bei 160 GB/sec&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2048 MB GDDR5 Speicherbestückung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Grundregel existiert, daß mit jeder neuen Grafikchip-Generation etwas überraschendes neues passiert, dann trifft dies hier ganz sicher auf die &lt;strong&gt;neuen Kepler-Shadereinheiten&lt;/strong&gt; zu, welche gänzlich anders geformt sein sollten als die bisherigen Shader-Einheiten von nVidia seit dem G80-Chip der GeForce 8800 GTX. nVidia läßt bei den Kepler-Shadereinheiten nicht nur den Hotclock wegfallen, sondern verbaut zusätzlich auch noch eine extrem hohe Anzahl von diesen – für einen Grafikchip der Performance-Segments wohlgemerkt, dessen direkter Vorgänger GF114 mit 384 (1D) Shader-Einheiten auskam. Es wird interessant sein zu sehen, wie nVidia diese hohe Anzahl an Shader- und Textureneinheiten auf einem eher mittelgroßem Die unterbringt, welches gemäß inoffizieller Schätzungen bei ca. 340mm² Die-Fläche liegen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im übrigen geht man auch in unserem Forum fest davon aus, daß der GK104-Chip im April als erster Kepler-Chip antritt und daß der GK110-Chip erst Monate später folgen wird – laut den letzten Informationen sogar &lt;a href=&quot;/news/tape-out-von-nvidias-kepler-chip-gk110-erfolgreich-gk110-karten-aber-nicht-vor-august&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht vor August&lt;/a&gt;. Der GK104-Chip wird also erst einmal jene Kepler-Ausführung werden, welcher gegen AMDs R1000/Tahiti-Chip von Radeon HD 7950 &amp;amp; 7970 antreten muß – obwohl der GK104 eigentlich nur als Performance-Chip in Ablösung der GeForce GTX 560 /Ti geplant war. Da die Radeon HD 7950 &amp;amp; 7970 Karten aber keinen so großartigen Performancesprung gegenüber der 40nm-Generation hingelegt haben, wird es gemäß allgemeiner Annahme dazu ausreichen, daß der GK104-Chip sich zumindest mit der Radeon HD 7950 erfolgreich anlegen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der vollkommen neuen Shader-Einheiten des Kepler-Ansatzes soll die Performance von Kepler-Grafikkarten im übrigen sehr schwankend ausfallen – in manchen Benchmarks mit großen Gewinnen gegenüber den aktuellen Grafikkarten, in anderen Benchmarks nur mit marginalen Gewinnen. Diesen Punkt dürfte (und wird) das nVidia-Marketing beim GK104 natürlich auszunutzen versuchen und eine &lt;a href=&quot;/news/nvidia-eigene-gk104-benchmarks-schneller-als-die-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GK104-Performance besser als bei der Radeon HD 7970 prophezeien&lt;/a&gt;. Dieser Marketing-Schachzug dürfte auch der Notwendigkeit folgen, der Radeon HD 7970 irgendetwas gegenüberzustellen, so lange es noch keine GK110-Karten gibt. Auch aus diesem Grund gibt nVidia wahrscheinlich den eigentlich für das HighEnd-Segment reservierten Verkaufsnamen &quot;GeForce GTX 680&quot; für den GK104-Chip her, um in den kommenden Monaten ohne echten 28nm HighEnd-Chip irgendetwas präsentierbares zu haben. In der Realität dürfte der GK104 bzw. die GeForce GTX 680 ihre Ausrichtung auf das Performance-Segment kaum abstreifen können, dafür sprechen Speicherinterface, Speichermenge und der kolportierte Listenpreis von 299 Dollar.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:16:09 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>Tape-Out von nVidias Kepler-Chip GK110 erfolgreich, GK110-Karten aber nicht vor August</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/tape-out-von-nvidias-kepler-chip-gk110-erfolgreich-gk110-karten-aber-nicht-vor-august</link>
 <description>&lt;p&gt;Wie &lt;a href=&quot;http://semiaccurate.com/2012/02/07/gk110-tapes-out-at-last/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SemiAccurate&lt;/a&gt; berichten, soll der Tape-Out von nVidias Kepler-Chip GK110 vor einigen Wochen erfolgreich über die Bühne gegangen sein. Unter dem Tape-Out eines Chips versteht man das erste funktionierende Silizium, welches aus der Fertigung zurück an die Chipdesigner geht, wo es nun auf alle möglichen Schwachstellen getestet wird, bevor es dann in die Massenproduktion gehen kann. Je nach Größe und Neuheitsfaktor des Chips vergehen vom erfolgreichen Tape-Out bis zum Verkaufsstart erster entsprechender Grafikkarten noch drei bis neun Monate – nicht eingerechnet unerwartete Probleme, welche einen Respin &lt;em&gt;(ein neues Stepping, faktisch ein neuer Tape-Out)&lt;/em&gt; erfordern und alles um mindestens jeweils einen weiteren Monat verzögern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern ist die Meldung seitens SemiAccurate erst einmal schlüssig, wenn man von einem erfolgreichen Tape-Out des GK110-Chips &quot;vor einigen Wochen&quot; spricht und dem geplanten Release entsprechender Grafikkarten erst für den August/September angibt. Dies wären bei einem angenommenen Tape-Out des GK110 im Januar 2012 sieben bis acht Monate bis zum Release entsprechender GK110-basierter Grafikkarten, was aufgrund der Größe und des Neuheitsfaktors dieses Grafikchips &lt;em&gt;(betreffend dessen Architektur-Details)&lt;/em&gt; absolut im Rahmen der gängigen Vorhersagemodelle liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im übrigen erklärt sich auch endlich der Codename &quot;GK110&quot;: Angeblich gab es tatsächlich einen HighEnd-Chip GK100, welche nVidia aber nach diversen Problemen gestrichen und sich danach gleich auf dessen Nachfolger GK110 konzentriert hat. Der GK110 ist wohl ursprünglich erst für die Refresh-Generation zu Kepler geplant gewesen und wurde durch die GK100-Streichung so weit wie möglich nach vorn verlegt. Trotzdem wird nVidia damit aber einige Monate ohne echten HighEnd-Chip das 28nm-Zeitalter bestreiten und dies dürfte AMD wahrscheinlich so lange in Vorhand bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einschränkenderweise muß dazugesagt werden, daß es derzeit keine sichere Bestätigung dafür gibt, daß nVidia überhaupt diese Strategie fährt und den HighEnd-Chip GK110 so viel später bringt als die &lt;a href=&quot;/news/nvidia-kepler-performance-chip-gk104-auf-april-verschoben-highend-chip-gk110-erst-im-mai&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Kepler-Produkte im April&lt;/a&gt;. Es ist zwar die wahrscheinlichere Lösung, dies schließt die andere Variante – ein Kepler-Release &quot;from the top&quot;, die schnellsten Chips also zuerst – noch nicht gänzlich aus. Derzeit muß man bezüglich Kepler leider noch mit allen möglichen Release-Varianten rechnen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:39:04 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">5348 at http://www.3dcenter.org</guid>
</item>
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 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 8. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-8-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/management/mittelstand/0,39044010,41558653,00/kein_auskunftsanspruch_bei_festen_ip_adressen.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Silicon.de&lt;/a&gt; berichten über ein interessantes Gerichtsurteil, wonach es keinen &lt;strong&gt;Auskunftsanspruch bei statischen IP-Adressen&lt;/strong&gt; in Urheberrechtsfällen geben soll – weil diese statischen IP-Adressen Teil der Bestandsdaten sind und ein gesetzlicher Auskunftsanspruch jedoch nur für Verkehrsdaten existiert. Dies ist zwar nur eine juristische Spitzfindigkeit &lt;em&gt;(sprich, ein neues Gesetz könnte dies alles umdefinieren)&lt;/em&gt; – aber für das &lt;a href=&quot;/news/ipv6-world-launch-day-am-6-juni&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kommende Zeitalter von IPv6&lt;/a&gt; wäre eine solche Rechtsauslegung natürlich optimal. &lt;a href=&quot;http://www.cpu-world.com/news_2012/2012020801_AMD_quietly_introduces_two_Athlon_II_X4_CPUs.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CPU-World&lt;/a&gt; vermelden weitere anstehende &lt;strong&gt;Llano-Prozessoren unter dem &quot;Athlon II X4&quot; Label&lt;/strong&gt;, also mit deaktivierter Grafikeinheit. Bei Erscheinen dieser CPUs ergibt sich dann ein schon ganz ansehnliches Portfolio an entsprechenden grafiklosen Llano-Prozessoren – leider ist nur die &lt;a href=&quot;/artikel/launch-analyse-amd-llano&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CPU-Power von Llano etwas zu schwach&lt;/a&gt; (und der Verbrauch dafür zu hoch), damit dies wirklich durchschlagen könnte. Laut &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25107_kein_windows-xp-support_fuer_radeon-hd-7900_-_moeglicherweise_jedoch_ab_april/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; schränkt AMD den &lt;strong&gt;Windows-XP-Support der Radeon HD 7000 Grafikkarten&lt;/strong&gt; ein: Zwar soll es ab April entsprechende Treiber geben, diese werden jedoch auf Zusatzfunktionen wie OpenCL, Crossfire und Eyefinity verzichten müssen. Damit ist faktisch das Ende des Windows-XP-Supports bei AMD beschlossene Sache, auch wenn es noch ein paar rudimentäre XP-Treiber für die Radeon HD 7000 Serie geben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmals &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25106_ibm_als_fertiger_fuer_amd_prozessoren_wohl_eher_nicht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; stellen klar, was von den Gerüchten über &lt;strong&gt;IBM als Chipfertiger für AMD&lt;/strong&gt; zu halten ist – gar nichts, da hier einfach nur das altbekannte Wissen, daß IBM und AMD/GlobalFoundries in der Prozeßentwicklung zusammenarbeiten, grundlegend falsch ausgelegt wurde. Im &lt;a href=&quot;http://hwbot.org/forum/showthread.php?t=39165&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HWBot-Forum&lt;/a&gt; gibt es einen Eintrag, wo ein Hardware-Shop gleich &lt;strong&gt;45 Exemplare Core i7-3930K&lt;/strong&gt; Prozessoren im C2-Stepping auf deren maximale Taktfähigkeit beim Übertakten mittels Multiplikator ausgetestet hat. Dabei erreichten fünf Exemplare den maximalen von Intel vorgesehenen Multiplikator x57, vier Exemplare erreichten dagegen nur den Multiplikator x50 – der Durchschnitt dieser 45 Exemplare Core i7-3930K (C2) liegt zwischen x53 und x54. Und am Ende nochmals &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/25111_zahlreiche_screenshot_geben_einblicke_in_windows_8/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; zeigen eine Reihe von &lt;strong&gt;neuen Windows-8-Screenshots&lt;/strong&gt;. Gegenüber der &lt;a href=&quot;/artikel/microsoft-stellt-die-neue-windows-8-oberflaeche-vor&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Developer-Preview-Version&lt;/a&gt; gibt es keine weltbewegenden Unterschiede – wer darauf gehofft hatte, daß Microsoft in so kurzer Zeit etwas dazulernen könnte, wird sich getäuscht sehen. Weiterhin sieht Windows 8 nur im Desktop-Modus wie ein ernsthaftes Desktop-Betriebssystem aus – aber über den Desktop-Modus sind die Metro-Apps nicht erreichbar, führt also nicht wirklich ein Weg an Metro vorbei. Ein sinnvolles Miteinander aus Metro und &quot;altem&quot; Desktop (&lt;a href=&quot;/artikel/wie-die-windows-8-oberflaeche-aussehen-sollte&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie unsererseits vorgeschlagen&lt;/a&gt;), ist dagegen (zugunsten der langfristigen Metro-only-Strategie) weiterhin nicht vorgesehen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:35:57 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
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 <title>Angebliche Kepler-Spezifikationen aus höchst unsicherer Quelle</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/angebliche-kepler-spezifikationen-aus-hoechst-unsicherer-quelle</link>
 <description>&lt;p&gt;Von &lt;a href=&quot;http://lenzfire.com/2012/02/entire-nvidia-kepler-series-specifications-price-release-date-43823/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lenzfire&lt;/a&gt; kommend, verbreiten sich derzeit nahezu komplette Spezifikationen für die Kepler-basierten Grafikkarten auf Basis der Grafikchips GK110, GK104 und GK106 im Internet. Dabei sieht an den angebotenen Zahlen und Preisen alles schon sehr gut aus – und das ist das eigentliche Problem: Die Angaben sind &lt;em&gt;deutlich&lt;/em&gt; zu rund und zu ausführlich für frühestens in zwei Monaten (und teilweise noch viel später) erscheinende Grafikchips und Grafikkarten. Ganz besonders befremdlich ist in diesem Zusammenhang, daß nVidia schon Daten für erst im Sommer oder gar im Herbst erscheinende Grafikkarten parat haben soll. Selbst wenn man diese Grafikkarten intern schon plant, so ergeben sich deren Daten und Performance/Preis-Ausrichtung doch immer erst in zeitlicher Nähe zum Releasezeitpunkt, zudem wird man solche rein internen Planungen auch garantiert noch nicht jetzt schon an die Grafikkarten-Hersteller herausgeben – die sollen sich schließlich schön auf die demnächst anstehenden Launches konzentrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz dick wird es, wenn schon angebliche Daten zu Salvage-Karten &lt;em&gt;(Grafikkarten mit Restchip-Verwertung wie beispielsweise die GeForce GTX 560 Ti 448SP oder auch die Radeon HD 6790)&lt;/em&gt; vorliegen. Solcherart Karten &lt;em&gt;können&lt;/em&gt; zum jetzigen Zeitpunkt noch in keiner halbwegs konkreten Planung stehen, da sich dieserart Grafikkarten immer erst aus der Praxis ergeben – wovon nVidia derzeit augenscheinlich noch reichlich entfernt ist. Sprich, entweder sieht man anhand des Marktgeschehens irgendwo eine Angebotslücke, wo die Konkurrenz stark ist und man demzufolge etwas eigenes nachlegen sollte – oder aber es ergibt sich aus der (über mehrere Monate) laufenden Grafikchip-Produktion die Überlegung, ob man nicht einen Großteil jener Grafikchips, welche die finale Prüfung nicht bestanden haben, eben mittels einer zwischengeschobenen Salvage-Karte doch noch gewinnbringend absetzen kann. Beide Möglichkeiten setzen aber die Beobachtung des &lt;em&gt;laufenden&lt;/em&gt; Marktes bzw. der &lt;em&gt;laufenden&lt;/em&gt; Chipproduktion über einen gewissen Zeitraum voraus – sind also keine Möglichkeiten, die man im voraus planen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demzufolge wird (zum derzeitigen Zeitpunkt) auf keiner wirklich von nVidia stammenden Roadmap eine pure Salvage-Karte wie die von Lenzfire angegebene GK110-basierte GeForce GTX 660 Ti stehen – genauso wenig im übrigen wie auf keiner wirklich von AMD stammenden Roadmap zum Jahresanfang eine R1000/Tahiti-basierte Radeon HD 7890 oder eine Pitcairn-basierte Radeon HD 7790 stehen wird. Letztere Daten stammt aus der letzten ähnlichen Meldung seitens Lenzfire, als man Ende Dezember &lt;a href=&quot;http://lenzfire.com/2011/12/entire-gcn-lineup-hd-7000-series-specs-and-price-revealed-60538/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;umfangreiche Spezifikationen zum AMD Southern-Islands-Programm&lt;/a&gt; verbreitet hat &lt;em&gt;(deren erste nachprüfbare Information in Form der Spezifikationen zur Radeon HD 7950 im übrigen teilweise falsch waren – alles andere ist leider noch nicht nachprüfbar)&lt;/em&gt;. &lt;a href=&quot;/news/2011-12-29&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Was wir seinerzeit dazu schrieben&lt;/a&gt;, gilt auch in diesem Fall: Das sind aller Wahrscheinlichkeit nach &lt;em&gt;Annahmen&lt;/em&gt; seitens Lenzfire, keine mit einer Quelle gedeckten echten Daten. Wenn Lenzfire dies auch so kommunizieren würden (anstatt kein Wort über die Quelle ihrer Daten zu verlieren), wäre das alles auch in Ordnung und man könnte sogar ernsthaft über diese Daten diskutieren – denn wie im Dezember gilt auch bei den neuerlichen nVidia-Daten, daß diese durchaus gut mitgedacht erscheinen und sich vieles von dem seitens Lenzfire notierten am Ende als richtig herausstellen &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was jedoch nicht funktionieren wird, ist sich selber ausgedachte Daten als &quot;Wahrheit&quot; zu verkaufen. Wenn man etwas mit ernsthafter Quelle hat, dann wird man dies schließlich auch so kundtun – wenn es zum Zweck des Quellenschutz notwendig ist, kann man dies notfalls maskieren. Aber einfach so ohne Kommentar dargebrachte Werte sind nun einmal &lt;em&gt;Spekulation&lt;/em&gt; seitens der jeweiligen Webseite, darüber sollte sich der Leser keinen Illusionen hingeben. Und diese Meldung letztlich aufgreifende Webseiten sollten jenen Punkt gegenüber ihren Lesern auch so kommunizieren – und dies ganz sicher nicht erst zum Schluß der eigenen Meldung. Gerade bei solchen Meldung kommt die Prüfung der Glaubwürdigkeit der Quelle wie dann der Glaubwürdigkeit der eigentlichen Meldung immer &lt;em&gt;zuerst&lt;/em&gt; – es sei denn natürlich, der Informationsgehalt für die eigenen Leser ist der Webseite als solches relativ egal und es geht nur darum, daß die Meldung aufgrund des vermutlich knalligen Inhalts möglich oft geklickt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Gelegenheit können wir auch noch einen anderen Fall angeblicher Kepler-Daten abhandeln, welche in diesem Fall aus dem &lt;a href=&quot;http://www.chiphell.com/thread-338350-1-1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chiphell-Forum&lt;/a&gt; kommen &lt;em&gt;(das entsprechend Bild &lt;a href=&quot;http://www.chiphell.com/forum.php?mod=attachment&amp;amp;aid=Nzc0MjY0fDU2Zjg3YTE0fDEzMjg2MzY2ODd8MHwzMzgzNTA%3D&amp;amp;nothumb=yes&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einzeln&lt;/a&gt;, falls die Chiphell-Webseite mal wieder muckt)&lt;/em&gt;: Selbst wenn sich einiges von den dort dargebrachten Informationen am Ende als richtig herausstellen sollte, ist es dennoch nur gut geraten – weil um mehr handelt es sich derzeit nicht. Es besteht sogar die deutliche Vermutung, daß vieles der &quot;Informationen&quot; der Chiphell-Tabelle letztlich nur auf &lt;em&gt;Spekulationen&lt;/em&gt; basiert, mit welchen die User des &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=492112&amp;amp;page=197&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kepler-Spekulationsthreads im 3DCenter-Forum&lt;/a&gt; operieren. Letztlich gilt aber auch hier: Eine reale Grundlage dieser Daten ist nicht ersichtlich – und würde es diese geben, wären die Daten zu diesem frühen Zeitpunkt noch bei weitem nicht so vollständig. Und am Ende gibt nVidia sowieso niemals Hardware-Daten für Grafikchips heraus – sondern immer nur Hardware-Daten für einzelne Grafiklösungen, was ebenfalls nicht zu der Tabelle des Chiphell-Forums passt. In beiden Fällen gilt also: Sichere Daten gibt es zu Kepler derzeit noch nicht – aber jede Menge Spekulationen &lt;em&gt;(was per se jetzt nichts schlimmes ist)&lt;/em&gt;, aber eben oftmals leider getarnt als &quot;Wahrheit&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/nVidia-GeForce-GTX-680-Specifications.gif&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;360&quot; alt=&quot;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&quot; title=&quot;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/nvidia-geforce-gtx-680-specifications-feb-2012&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;nVidia GeForce GTX 680 Specifications (Feb 2012)&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Kleiner Nachtrag vom 8. Februar 2012: Vorstehende Grafik – die natürlich von irgendjemand selbst erstellt sein dürfte – zeigt auf augenzwinkende Weise an, was wir derzeit &lt;em&gt;sicher&lt;/em&gt; von nVidias Kepler-Generation wissen – nämlich so ziemlich gar nichts, was man als &quot;sicher&quot; einordnen kann.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:43:39 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">5345 at http://www.3dcenter.org</guid>
</item>
<item>
 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 6./7. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-67-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;Wir hatten vorletzte Woche etwas zu einer &lt;a href=&quot;/news/neuer-trojaner-offenbart-gefaehrliche-windows-designluecke&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gefährlichen Windows-Designlücke&lt;/a&gt; geschrieben. Wie sich aus der &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=520911&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussion zur News-Meldung&lt;/a&gt; allerdings ergab, sind wir da etwas übers Ziel hinausgeschossen – der konkrete Trojaner ist zwar durchaus spitzfindig erdacht, die von uns angesprochene &quot;Windows-Designlücke&quot; ist jedoch eine generelle Eigenschaft von Windows und auch anderer aktueller Desktop-Betriebssysteme wie MacOS und Linux. Ganz generell unterscheiden aktuelle Betriebssysteme nicht zwischen Daten und Code in ihrem Hauptspeicher – es gibt Technologie, die dies einschränken, aber jene Eigenschaft gehört einfach bei aktuellen Betriebssystemen dazu. Völlig richtig wird zudem in der &lt;a href=&quot;http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=520911&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussion zur News-Meldung&lt;/a&gt; angemerkt, daß der Virenscanner natürlich auch und zuerst auf die Loader-Datei anspringen sollte, selbst wenn diese frei vom eigentlichen Schadcode ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Weitere Fehler-Korrekturen:&lt;/em&gt; Bezüglich der &lt;a href=&quot;/news/die-kumulierten-uebertaktungs-ergebnisse-der-radeon-hd-7950&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kumulierten Übertaktungs-Ergebnisse der Radeon HD 7950&lt;/a&gt; wurde noch ein fehlerhafter Wert seitens &lt;a href=&quot;http://www.hardware.fr/articles/852-3/overclocking-undervolting.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hardware.fr&lt;/a&gt; korrigiert sowie ein weiteres Übertaktungsergebnis seitens &lt;a href=&quot;http://www.tweakpc.de/hardware/tests/grafikkarten/amd_radeon_hd_7950/s14.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TweakPC&lt;/a&gt; hinzugetragen. Die durchschnittliche Übertaktung der Radeon HD 7950 ändert sich damit auf 1070/3038 MHz – dies sind 32 Prozent mehr Chiptakt und 21 Prozent mehr Speichertakt. Die &lt;a href=&quot;/news/radeon-hd-7750-7770-am-15-februar-radeon-hd-7850-7870-im-maerz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung zur Radeon HD 7000 Series Roadmap&lt;/a&gt; enthielt dagegen (urspünglich) den schweren Fehler, daß die kommenden AMD-Grafikchips Cape Verde (Mainstream) und Pitcairn (Performance) vertauscht waren – was nunmehr gefixt wurde. Und letztlich sind die in der &lt;a href=&quot;/news/nvidia-eigene-gk104-benchmarks-schneller-als-die-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung zur GK104-Performance&lt;/a&gt; erwähnten Hardware-Einheiten zur Physikberechnung beim GK104 nicht ganz so sicher wie ursprünglich notiert: SemiAccurate schreiben selber, daß man diese Funktionalität letztlich auch in Software abbilden könnte und dafür nicht zwingend extra Transistoren notwendig seien.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:40:24 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>Daten zur integrierten Grafik von AMDs Trinity und Kaveri</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/daten-zur-integrierten-grafik-von-amds-trinity-und-kaveri</link>
 <description>&lt;p&gt;In einer &lt;a href=&quot;http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MTI1MTM5fENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&amp;amp;t=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AMD-Präsentation zu AMDs &quot;Financial Analyst Day 2012&quot;&lt;/a&gt; gibt es auch ein interessantes Diagramm zu erspähen, welches einen Ausblick auf die (geplante) Rechenleistung der nächsten integrierten Grafiklösungen von AMD für den Mainstream-Bereich bietet. Zudem gibt es mittels des Appendix endlich einmal eine Klarstellung, wie AMD diesbezüglich rechnet – was es im Umkehrschluß auch ermöglicht, rein nur die Rechenleistung der integrierten Grafikchips herauszurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;img_container&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/dateien/abbildungen/AMD-APU-Rechenpower-Roadmap-2008-2013.jpg&quot; class=&quot;thickbox&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/AMD-APU-Rechenpower-Roadmap-2008-2013.vorschau2.jpg&quot; alt=&quot;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&quot; title=&quot;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&quot; class=&quot;image image-vorschau2&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/amd-apu-rechenpower-roadmap-2008-2013&quot;&gt;&lt;strong&gt;AMD APU Rechenpower-Roadmap 2008-2013&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;So bezieht AMD die jeweilige CPU mit der einfache Formel &quot;CPU-Kerne x Takt x 8 Flops&quot; in die Rechnung mit ein, im Fall von Llano wären also aus der dargestellten ingesamten Rechenleistung (maximal) 96 GFlops abzuziehen, um rein auf die Rechenleistung der integrierten Grafik zu kommen. Da AMD für Llano insgesamt 580 GFlops eingezeichnet hat und die integrierte Grafik im besten Fall (Radeon HD 6550D) 480 GFlops leistet, passt das sogar ungefähr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch viel schöner ist allerdings, daß im Appendix dann sogar klare Zahlenangaben stehen, wie sich AMD die nachfolgenden APUs vorstellt: &lt;strong&gt;Trinity&lt;/strong&gt; wird 819 GFlops erreichen, was bei vier CPU-Rechenkernen auf (angenommen) 3.5 GHz CPU-Takt ergo 707 GFlops nur für die integrierte Llano-Grafik ergeben. Eine solche Rechenleistung wäre erreichbar mittels 512 VLIW4 Recheneinheiten &lt;em&gt;(8 Shader-Cluster á jeweils 64 Recheneinheiten)&lt;/em&gt; auf ca. 690 MHz Takt – eine durchaus realisierbar erscheinende Annahme. Mit diesen Hardware-Daten würde die Trinity-Grafikeinheit ca. 47 Prozent mehr Rechenleistung als die Llano-Grafikeinheit hinlegen, was dann schon erst einmal sehr anständig ist. Da das Modell der VLIW4 Shader-Cluster zudem für ein klares mehr an Textureneinheiten steht, würde die Texturierleistung sogar um 84 Prozent wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings dürfte die Speicherbandbreite nicht in gleichem Maße mit nach oben gehen, da der Trinity-Prozessor weiterhin nur ein 128 Bit DDR3-Speicherinterface trägt, weitere Zugewinne an Speicherbandbreite also nur über einen höheren Speichertakt erzielt werden können. Da das schnell ins Geld gehen kann (und damit für günstige OEM-CPUs eher ungünstig ist), wird der reale Leistungsgewinn der integrierten Grafik zwischen Llano und Trinity klar niedriger ausfallen als jene 47 Prozent mehr Rechenleistung und 84 Prozent mehr Texturierpower vielleicht vermuten lassen. Wir gehen derzeit von einem Grafik-Performancegewinn bei Trinity gegenüber Llano von im Schnitt ca. 35 Prozent aus.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w95&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th width=&quot;13%&quot; class=&quot;left&quot;&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Llano&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Trinity&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;29%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;Kaveri&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Fertigung&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;32nm GlobalFoundries&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;32nm GlobalFoundries&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;28nm GlobalFoundries oder TSMC&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;CPU-Unterbau&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Husky-Rechenkerne der K10.5-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Piledriver-Rechenkerne der Bulldozer-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;4 Steamroller-Rechenkerne der Bulldozer-Architektur&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Grafikeinheit&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;400 VLIW5 Recheneinheiten, maximal 600 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;em&gt;wahrscheinlich&lt;/em&gt; 512 VLIW4 Recheneinheiten auf ca. 690 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;em&gt;wahrscheinlich&lt;/em&gt; 512 (1D) Recheneinheiten auf ca. 900 MHz Takt&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximal DDR3/1866&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximal DDR3/2133&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;128 Bit DDR3, maximaler Speichertakt noch unbekannt&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Rechenl. (insges.)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;580 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;819 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;1050 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Rechenl. (GPU)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;480 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. 707 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. 922 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Performance&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;-&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. +35% gegenüber Llano&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ca. +15% gegenüber Trinity&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;left&quot;&gt;Release&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/artikel/launch-analyse-amd-llano&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sommer 2011&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Frühsommer/Sommer 2012&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;irgendwann 2013, vermutlich erst im zweiten Halbjahr&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Zum Trinity-Nachfolger &lt;strong&gt;Kaveri&lt;/strong&gt; machte AMD sogar unvorsichtigerweise eine exakte Angabe zu Anzahl der Recheneinheiten: Es sollen 8 Shader-Cluster auf Basis der neuen GCN-Architektur werden, ergo sind dies 512 (1D) Recheneinheiten für Kaveri. Dies ist von der Anzahl her nicht mehr als bei Trinity, aber natürlich dürften die GCN-Recheneinheiten etwas effektiver sein – und zudem scheint AMD bei Kaveri mit deutlich mehr Grafikchip-Takt zu arbeiten: Da man für die gesamte Kaveri-APU 1050 GFlops Rechenleistung erreichen will und davon auf (angenommen) 4.0 GHz Takt runde 128 GFlops für die CPU selber weggehen, müssen der GPU-Takt von Kaveri bei satten 900 MHz liegen, um diese Rechenleistung zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kommt die integrierte Kaveri-Grafiklösung auf 30 Prozent mehr Rechen- und Texturierleistung gegenüber der integrierten Trinity-Grafik, hinzu kommen die Effizienzverbesserungen der GCN-Architektur. Der maßgebliche Bremsklotz dürfte aber wiederum die Speicherbandbreite sein, da auch Kaveri weiterhin nur mit einem 128 Bit DDR3-Speicherinterface geplant ist. Da AMD zwischen Llano, Trinity und Kaveri ergo nur mit höheren Speichertaktraten zugunsten einer höheren Speicherbandbreite arbeiten kann, steht zu befürchten, daß nach Trinity dieses Mittel dann letztlich erschöpft ist – höhere Speichertaktraten sind zwar sicherlich immer verfügbar, würden dann aber deutlich zu viel kosten und gehen auch nicht mehr herunter im Preis. Damit dürfte der Grafik-Performancegewinn zwischen Trinity und Kaveri eher unterdurchschnittlich ausfallen und vielleicht nur bei 15 Prozent liegen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:45:30 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>Wann ist die Zeit reif für Linux auf dem Desktop?</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/wann-ist-die-zeit-reif-fuer-linux-auf-dem-desktop</link>
 <description>&lt;p&gt;Beim &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spiegel&lt;/a&gt; und bei &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/36/36245/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt; gibt es lesenswerte Artikel zum Umstieg von Windows auf Linux, was dort vor allem aus Sicht der IT-Sicherheit überaus positiv gesehen wird. Der dort geäußerten Ansicht, daß unter Linux in aller Regel kein Antiviren-Programm notwendig sei, kann man sich allerdings nur schwerlich anschließen – ein solches gehört generell auf alle Systeme, auch wenn diese eher selten angegriffen werden. IT-Sicherheit hört schließlich nicht dort auf, wo man ein hohes Sicherheitsniveau erreicht hat – es geht immer darum, &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; menschenmögliche in diese Richtung hin zu tun, sich also bestmöglich abzusichern. Zudem dürfte mit Zunahme der Verbreitungsanteile von Linux das alternative Betriebssystem in Zukunft häufiger in den Blickwinkel von Virenautoren geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der nach wie vor der größte Bremsklotz für Linux auf dem Desktop-Markt wird zudem ebenfalls angesprochen – die schwache Eignung für Spiele. Dies schwächt sich derzeit aber zunehmend ab, Causual-Spiele waren immer schon auch für Linux zu finden, die derzeit aufkommenden Browser-Spiele laufen unabhängig des Betriebssystems – und für vollwertige PC-Spiele bietet &lt;em&gt;unter Umständen&lt;/em&gt; der Streaming-Gedanke solcher Dienste wie OnLive &amp;amp; Gakai einen mittel- bis langfristigen Ausweg. Nichtspieler stehen aber laut den beiden Artikel heute schon vor der Wahl &quot;Windows oder Linux&quot;, denn Linux &lt;em&gt;scheint&lt;/em&gt; inzwischen sogar problemloser und nutzerfreundlicher als Windows zu sein – von der fehlenden Kundengängelung und anderen negativen Nebenpunkten einer Microsoft-Software nicht zu reden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzfristig für Spieler in jedem Fall hilfreich wären zudem Modelle wie ein virtuelles Windows unter Linux mit echter Hardware-Beschleunigung – oder die Idee von zeitgleich laufenden Betriebssystemen &lt;em&gt;(mittels verschiedener Intel-Technologien eigentlich möglich)&lt;/em&gt;, wo man auf Knopfdruck umgehend zum jeweils anderen System wechselt. Denn unabhängig des Sicherheitsgedanken entwickelt sich Windows langfristig (sowohl bezüglich der Oberfläche als auch in Fragen der Kundengängelung) in die für erfahrene Computernutzer falsche Richtung und irgendwann kann dann auch der Zeitpunkt kommen, wo man die Verschlimmbesserungen neuer Windows-Versionen einfach nicht mehr mittragen will. Es wäre schön, wenn zu diesem Zeitpunkt dann Linux als Alternative auch für den Spielebereich inzwischen ausgereift genug wäre.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:29:20 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
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 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 4./5. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-45-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;Bei &lt;a href=&quot;http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/grafikkarten/21227-hardwareluxx-inside-gpu-cluster-in-bielefeld.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hardwareluxx&lt;/a&gt; hat man sich den GPU-Cluster in Bielefeld angesehen, welcher für das CERN Daten des Large Hadron Colliders (LHC) auswertet. Dabei kommen 400 Stück GeForce GTX 580 3GB zum Einsatz, welche eine Rechenleistung von 518 TFlops SinglePrecision bzw. 145 TFlops DoublePrecision erreichen und damit natürlich weit leistungsfähiger als eine viel größere Anzahl an modernen CPUs sind. Bei &lt;a href=&quot;http://www.au-ja.de/review-intel-core-i7-3960x-2700k-2600k-990x-965x-870-1.phtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Au-Ja!&lt;/a&gt; gibt es dagegen ein CPU-Generationstreffen, mittels welchem alle Spitzenprozessoren von Intel seit dem Jahr 2008 verglichen werden. Frühe Käufer dieser CPUs scheinen da nicht viel falsch gemacht zu haben, denn im HighEnd-Segment fällt der Performancegewinn der neueren Intel-Spitzenmodelle doch recht überschaubar aus. Davon abgesehen wird für den normalen Heimanwender wieder einmal der Core i7-2700K gegenüber dem eigentlichen Spitzenmodell Core i7-3960X empfohlen, da letztere CPU viel zu wenig Mehrleistung für ihren exorbitanten Preispunkt erbringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=6040&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stigma Videospiele&lt;/a&gt; bringen hochinteressante Ausführungen zur rechtlichen Zulässigkeit von extra Steuern auf &quot;Gewaltspiele&quot; in der Bundesrepublik Deutschland. Danach wäre so etwas in der Tat möglich und es wäre durchaus schwierig dagegen vorzugehen: Denn erstens wird dem Gesetzgeber in der Frage, ob man aufgrund einer Wirkungs&lt;em&gt;annahme&lt;/em&gt; eine Steuer ansetzen darf, ein hoher Gestaltungsspielraum zugemessen – damit lassen sich dann auch mit Fakten und Studien untermauerte Gegenargumente einfach abschmettern. Und zweitens liegt die Grenze der Steuerfestsetzung nur dort, wo eine sogenannte &quot;erdrosselnde Wirkung&quot; eintritt, das Produkt aufgrund der hohen Steuerlast also gänzlich uninteressant wird. Der hierzu befragte Steueranwalt geht allerdings davon aus, daß eine solche &quot;erdrosselnde Wirkung&quot; erst bei richtig gesalzenen Videospiele-Preisen von über fünfhundert Euro liegt. Selbst wenn es in der Realität etwas niedriger sein sollte, ist der Preisrahmen für eine solche &quot;steuernde&quot; Steuer &lt;em&gt;(mittels welcher also ein gesellschaftliches Ziel durchgesetzt werden soll)&lt;/em&gt; augenscheinlich sehr hoch angesetzt – es würden also garantiert nicht nur ein paar extra Euro Abgabe auf &quot;Gewaltspiele&quot; werden.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:25:58 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>nVidia-eigene GK104-Benchmarks: Schneller als die Radeon HD 7970?</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/nvidia-eigene-gk104-benchmarks-schneller-als-die-radeon-hd-7970</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://semiaccurate.com/2012/02/01/physics-hardware-makes-keplergk104-fast/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SemiAccurate&lt;/a&gt; schreiben einiges zum &lt;a href=&quot;/news/nvidia-kepler-performance-chip-gk104-auf-april-verschoben-highend-chip-gk110-erst-im-mai&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;anscheinend im April anstehenden&lt;/a&gt; ersten Kepler-Chip GK104. Vieles davon ist jedoch eher verworren bzw. teilweise sogar falsch ausgelegt: So sind die angeblichen Hardware-Einheiten für PhysX nun nichts ganz außergewöhnliches – in dem Sinne, als daß die Information über deren reine Existenz nichts darüber aussagt, wie viele Transistoren hierfür verwendet werden und was das ganze für einen Performanceeffekt hat. SemiAccurate fügen allerdings richtigerweise an, daß noch nicht einmal sicher ist, ob es sich hierbei um eine Hardware-Funktion oder eine rein in Software abgebildete Funktion darstellt. Falsch ist allerdings die Aussage, nVidia würde den GK104-Chip preislich gegen &lt;a href=&quot;/news/radeon-hd-7750-7770-am-15-februar-radeon-hd-7850-7870-im-maerz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AMDs Performance-Chip Pitcairn (Radeon HD 7800 Serie)&lt;/a&gt; stellen: Die 299 Dollar Listenpreis für die größte GK104-Lösung mögen angesichts der &lt;em&gt;aktuellen&lt;/em&gt; Listenpreise der Radeon HD 7900 Karten viel sein, aber nach dem GK104-Release wird sich der Grafikkartenmarkt diesbezüglich wohl etwas beruhigen und die Radeon HD 7950/7970 Karten von ihren derzeit hohen Preisen etwas herunterkommen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w85&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th width=&quot;50%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;AMD&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;50%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;nVidia&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;GK110&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
klarer HighEnd-Chip – Mai 2012&lt;br /&gt;
GeForce GTX 690 – $499 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
GeForce GTX 685 – $399 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;R1000/Tahiti&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Performance/HighEnd-Chip – Dezember 2011&lt;br /&gt;
Radeon HD 7970 – Launch $549, später $399 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Radeon HD 7950 – Launch $449, später $299 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;GK104&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Performance-Chip – April 2012&lt;br /&gt;
GeForce GTX 680 – $299&lt;br /&gt;
GeForce GTX 670 – $249 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pitcairn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Performance-Chip – März 2012&lt;br /&gt;
Radeon HD 7870 – Launch $249 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Radeon HD 7850 – Launch $199 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;GK106&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mainstream-Chip – Frühjahr 2012&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;Cape Verde&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mainstream-Chip – Februar 2012&lt;br /&gt;
Radeon HD 7770 – Launch $129 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Radeon HD 7750 – Launch $109 &lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;em&gt;(Schätzung)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center cell2&quot; rowspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;GK107&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mainstream-Chip – Frühjahr 2012&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Der GK104-Chip wird vielmehr sowohl preislich als auch von der Performance her gegen die Radeon HD 7950 antreten, die Radeon HD 7870 kann allerhöchsten den Gegner der kleineren GK104-Lösungen abgeben &lt;em&gt;(sofern die Performance passt)&lt;/em&gt;. Im eigentlichen bestätigt dies SemiAccurate ja auch selber, in dem man von hervorragenden GK104-Vorabbenchmarks seitens nVidia spricht – angeblich wird in diesen sogar eine Radeon HD 7970 klar geschlagen und eine GeForce GTX 580 regelrecht vernichtet. Aber natürlich sind vom Hersteller ausgewählte Benchmarks absolut kein Fingerzeig auf die reale Performance in einem unabhängigen Benchmark-Portfolio – man erinnere sich dabei an den Unterschied zwischen den &lt;a href=&quot;/artikel/die-praesentationsfolien-zur-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AMD-eigenen Performance-Voraussagen zur Radeon HD 7970 &lt;em&gt;(&quot;up to 1.6x GTX580 performance&quot;)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und der letztlich &lt;a href=&quot;/artikel/launch-analyse-amd-radeon-hd-7970&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;real herauskommenden durchschnittlichen Mehrperformance der Radeon HD 7970 von ca. 20 bis 25 Prozent gegenüber der GeForce GTX 580&lt;/a&gt;. nVidia dürfte mit dem GK104 wahrscheinlich versuchen, im Schnitt aller Messungen etwas besser als die Radeon HD 7950 dazustehen – und dann hätte man den klar besseren Preispunkt, mit dem man wuchern kann.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:42:01 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 3. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-3-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;Zu den beim AMD &quot;Financial Analyst Day 2012&quot; ausgebreiteten &lt;a href=&quot;/artikel/neue-roadmaps-zu-den-amd-prozessoren-grafikchips-20122013&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neuen Prozessoren- und Grafikchip-Roadmaps&lt;/a&gt; hat AMD noch ein &lt;a href=&quot;http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MTI1MTM2fENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&amp;amp;t=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PDF-File&lt;/a&gt; mit einer Erklärung aller verwendeten &lt;strong&gt;AMD-Codenamen&lt;/strong&gt; veröffentlicht, welches einige interessante Detailinformationen birgt: So wird der Verzicht auf Krishna und Wichita direkt bestätigt, genauso wie auch der Verzicht auf Komodo, was mal als Desktop-CPU mit sechs bis zehn Piledriver-Rechenkernen für dieses Jahr geplant war. Desweiteren ergibt sich aus der konkreten Formulierung zur integrierten Trinity-Grafiklösung, daß diese nicht GCN-basiert sein wird – bei allen anderen entsprechenden Grafiklösungen &lt;em&gt;(auch den noch nicht releasten Grafikchips Pitcairn und Cape Verde)&lt;/em&gt; hat AMD die GCN-Abstammung ansonsten akkurat angegeben. Und letztlich wurde im Abschnitt zum Bulldozer-Nachfolger Vishera explizit notiert, daß diese CPU tatsächlich weiterhin für den Sockel AM3+ erscheinen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://computer.t-online.de/banking-trojaner-ice-ix-kontodiebe-leiten-telefonanrufe-um/id_53705578/index&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;T-Online&lt;/a&gt; berichten von einer perfiden &lt;strong&gt;Phishing-Methode&lt;/strong&gt;, welche sogar die als eigentlich sicher geltenden Onlinebanking-Verfahren über smsTAN bzw. mTAN aushebelt: Dabei täuscht der Onlinebanking-Trojaner eine Sicherheitsabfrage der Bank vor, in derem Zuge der Benutzer seine Telefonnummer samt Kundennummer preisgeben soll. Mit diesen Daten bewaffnet ist es anscheinend möglich, den Telefonanruf mit der TAN entsprechend umzuleiten – wobei dies im eigentlichen eine Sicherheitslücke beim Telefonanbieter ist, wenn dies wirklich so einfach realisierbar wäre. In jedem Fall gilt auch hier, daß keine technische Schutzmaßnahme vor einer so ausgefeilten Attacke schützt – wohl aber eigenes Mitdenken, &lt;a href=&quot;/news/phishingschutz-umfrage-von-microsoft-eigenes-mitdenken-schlaegt-technische-schutzmassnahmen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;selbst wenn dies seitens Microsoft ganz anders gesehen wird&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:38:30 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Neuer Artikel: Neue Roadmaps zu den AMD-Prozessoren &amp; -Grafikchips 2012/2013</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/neuer-artikel-neue-roadmaps-zu-den-amd-prozessoren-grafikchips-20122013</link>
 <description>&lt;p&gt;Prozessoren- und Grafikchipentwickler AMD hat auf seinem Financial Analyst Day 2012 neue Informationen und Roadmaps zu den dieses und nächstes Jahr geplanten Produkten vorgelegt und den versammelten Journalisten und Analysten einige Fragen zu diesen beantwortet (und andere dafür komplett negiert). Damit läßt sich nunmehr das Bild der AMD-Prozessoren und AMD-Grafikchips für die Jahre 2012 und 2013 etwas genauer zeichnen, zudem wird auch AMDs Strategie des weiteren Zusammenwachsens von CPU- und GPU-Bereich klarer ... &lt;a href=&quot;/artikel/neue-roadmaps-zu-den-amd-prozessoren-grafikchips-20122013&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;zum Artikel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w95&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th class=&quot;center&quot; width=&quot;33%&quot;&gt;AMD-Prozessoren 2011&lt;/th&gt;
&lt;th class=&quot;center&quot; width=&quot;33%&quot;&gt;AMD-Prozessoren 2012&lt;/th&gt;
&lt;th class=&quot;center&quot; width=&quot;33%&quot;&gt;AMD-Prozessoren 2013&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bulldozer-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
32nm Zambezi-Prozessoren&lt;br /&gt;
4-8 Bulldozer-Rechenkerne&lt;br /&gt;
keine integrierte Grafik&lt;br /&gt;
Sockel AM3+, DualChannel DDR3/1866&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bulldozer-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
32nm Vishera-Prozessoren&lt;br /&gt;
4-8 Piledriver-Rechenkerne&lt;br /&gt;
keine integrierte Grafik&lt;br /&gt;
Sockel AM3+, DualChannel DDR3&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Terminlage: Spätsommer/Herbst 2012&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Llano-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
32nm Llano-Prozessoren&lt;br /&gt;
2-4 Husky-Rechenkerne&lt;br /&gt;
VLIW5-Grafiklösung mit 160 bzw. 400 Shader-Einheiten&lt;br /&gt;
Sockel FM1, DualChannel DDR3/1866&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Trinity-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
32nm Trinity-Prozessoren&lt;br /&gt;
2-4 Piledriver-Rechenkerne&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;/news/2011-12-02&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;VLIW4-Grafiklösung mit wahrscheinlich 256, 384 und 512 Shader-Einheiten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sockel FM2, DualChannel DDR3/2133&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Terminlage: Frühsommer/Sommer 2012&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Trinity-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
28nm Kaveri-Prozessoren&lt;br /&gt;
2-4 Steamroller-Rechenkerne&lt;br /&gt;
integrierte GCN-basierte Grafiklösung&lt;br /&gt;
Sockel FM2, DDR3&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Terminlage: unbekannt, scheinbar aber eher zweites Halbjahr 2013&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bobcat-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
40nm Ontario/Zacate-Prozessoren&lt;br /&gt;
1-2 Bobcat-Rechenkerne&lt;br /&gt;
VLIW5-Grafiklösung mit 80 Shader-Einheiten&lt;br /&gt;
Sockel FT1, SingleChannel DDR3/1066&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;/news/2011-10-27&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für das Jahr 2012 Refresh mittels Brazos 2.0&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bobcat-Architektur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
28nm Kabini-Prozessoren&lt;br /&gt;
2-4 Jaguar-Rechenkerne&lt;br /&gt;
integrierte GCN-basierte Grafiklösung&lt;br /&gt;
Sockel FT2, DDR3&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Terminlage: unbekannt&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:37:08 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Betriebssystem-Verbreitung: Windows 7 wächst kaum noch, Windows XP stabilisiert</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/betriebssystem-verbreitung-windows-7-waechst-kaum-noch-windows-xp-stabilisiert</link>
 <description>&lt;p&gt;Eine von &lt;a href=&quot;http://netmarketshare.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=11&amp;amp;qpcustomb=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netmarketshare&lt;/a&gt; herausgegebene Grafik zur Betriebssystem-Verbreitung sorgt derzeit für Aufsehen, spricht diese doch von einem klaren Abflauen des Wachstums von Windows 7, einer weitgehenden Stabilisierung der Verbreitung von Windows XP – und insgesamt sogar von einer andauerenden Marktführerschaft von Windows XP im Desktop-Bereich. Speziell letzterer Punkt wäre dabei zu beachten, denn andere Statistiken unterteilen dies nicht, sondern gehen von allen PCs inklusive also der Mobile-Rechner aus. Bei letzteren wird stärker als bei Desktop-PCs auf das vorinstallierte Betriebssystem gesetzt, was also Windows 7 zugutekommt – was letztlich auch diesen Unterschied auslösen könnte, das Windows XP bei Netmarketshare vorn liegt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;img_container&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/dateien/abbildungen/Betriebssystem-Verteilung-Marktanteil-Februar-2012-Netmarketshare.png&quot; class=&quot;thickbox&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/Betriebssystem-Verteilung-Marktanteil-Februar-2012-Netmarketshare.vorschau2.png&quot; alt=&quot;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ Netmarketshare&quot; title=&quot;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ Netmarketshare&quot; class=&quot;image image-vorschau2&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;381&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/betriebssystem-verbreitung-maerz-2011-bis-februar-2012-netmarketshare&quot;&gt;&lt;strong&gt;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ Netmarketshare&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Denn verglichen mit den Statistiken von &lt;a href=&quot;http://gs.statcounter.com/?PHPSESSID=#os-ww-monthly-201103-201202&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;StatCounter&lt;/a&gt; läßt sich diese Wert nicht verallgemeinern, bei StatCounter liegt – unter Einbeziehung auch der Mobile-Systeme inklusive auch des Tablet-Segments – schon seit einigen Monaten Windows 7 vorn. Hochinteressanterweise zeigt StatCounter jedoch denselben kurzfristigen Effekt wie Netmarketshare: Die weitere Zunahme von Windows 7 stagnierte im letzten Monat, während damit auch die Verbreitungszahlen von Windows XP stabil bleiben. Dies ist eine unerwartete Entwicklung, denn eigentlich sollte Windows XP nun mit der Zeit gänzlich zurückgedrängt werden und war die diesbezügliche Verbreitungskurve in den letzten Monaten absolut eindeutig.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;img_container&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/dateien/abbildungen/Betriebssystem-Verteilung-Marktanteil-Februar-2012-StatsCounter.png&quot; class=&quot;thickbox&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/Betriebssystem-Verteilung-Marktanteil-Februar-2012-StatsCounter.vorschau2.png&quot; alt=&quot;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ StatCounter&quot; title=&quot;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ StatCounter&quot; class=&quot;image image-vorschau2&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/betriebssystem-verbreitung-maerz-2011-bis-februar-2012-statcounter&quot;&gt;&lt;strong&gt;Betriebssystem-Verbreitung März 2011 bis Februar 2012 @ StatCounter&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eine belegbare Erklärung für diese Trendwende gibt es derzeit nicht – allerhöchsten Mutmaßungen: So könnte der Nachrüst-Markt mehr oder weniger mit Windows 7 gesättigt sein, womit also nur noch neu verkaufte Systeme die Windows-7-Statistik verbessern. Dies sollte zwar weiterhin für eine Zunahme der Verbreitung von Windows 7 sorgen, allerdings könnte diese nun abgeschwächt fortlaufen. Zudem könnte es einen speziellen Effekt geben, den bisher niemand auf der Rechnung hat: In der östlichen Welt gehen derzeit viele alte Computersysteme, die schon seit Jahren offline existierten, nunmehr ans Netz – und beide Statistiken basieren natürlich allein auf ans Internet angeschlossenen Geräten. Wir sehen also wahrscheinlich nur den Effekt, das viele &quot;Altsystem&quot; mit Windows XP in China nun endlich auch ans Internet angeschlossen werden – dazu passt auch die kürzliche &lt;a href=&quot;http://www.tweakpc.de/news/23431/ende-2011-waren-ueber-500-millionen-chinesen-online/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung&lt;/a&gt;, das inzwischen über 500 Millionen Chinesen im Internet sind.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:02:02 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Hardware- und Nachrichten-Links des 2. Februar 2012</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-2-februar-2012</link>
 <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Media-Center-PC-mit-AMD-A10-Prozessor-1426926.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heise Newsticker&lt;/a&gt; vermeldet die Ankündigung eines MediaCenter-PCs von Artic mit AMD A10-Prozessor, welcher demzufolge sicher aus der kommenden Trinity-Reihe stammt. Die Hardware-Daten dieser Prozessoren (samt ihrer integrierten Grafikeinheiten) sind derzeit leider noch &lt;a href=&quot;/news/2011-12-02&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spekulation&lt;/a&gt;, aber wenigstens scheint der Trinity-Launch nun nicht mehr all zu weit entfernt zu sein. &lt;a href=&quot;http://en.expreview.com/2012/02/03/intel-haswell-processor-pictured/20777.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Expreview&lt;/a&gt; zeigen den Die-Shot eines Haswell-Prozessors im Vergleich zu anderen Prozessoren-Dies von Intel. Dabei scheint – bei gleicher 22nm-Fertigung – Haswell wohl wegen der veränderten Architektur etwas größer (~185mm²) als Ivy Bridge (~162mm²) auszufallen, was aber immer noch für ein Vierkern-Die mit integrierter Grafik einen hervorragenden Wert darstellt. Ivy Bridge geht mit seiner Die-Size beispielsweise eher in die Richtung akueller Zweikern-Prozessoren von Intel – das Sandy Bridge Zweikern-Die mit GT2-Grafiklösung liegt schließlich auch schon bei 149mm² Die-Fläche &lt;em&gt;(unter der 32nm-Fertigung natürlich)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:00:03 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Phishingschutz-Umfrage von Microsoft: Eigenes Mitdenken schlägt technische Schutzmaßnahmen</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/phishingschutz-umfrage-von-microsoft-eigenes-mitdenken-schlaegt-technische-schutzmassnahmen</link>
 <description>&lt;p&gt;Für Aufmerksamkeit sorgt derzeit eine von &lt;a href=&quot;http://www.microsoft.com/germany/presseservice/news/pressemitteilung.mspx?id=533471&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Microsoft&lt;/a&gt; angestoßene Umfrage, nach welcher sich (angeblich) zu viele Internetnutzer in Sicherheitsdingen eher auf ihr Gefühl verlassen würden als auf technische Sicherheitsmaßnahmen wie Virenscanner, Firewall und aktuelle Software-Updates. Allerdings ist die Umfrage selber technisch unzulänglich ausgeführt, weil in dieser Frage keine Mehrfachnennungen möglich waren und daher eben &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; danach gefragt wurde, was eine sinnvolle Schutzmaßnahme darstellt, sondern eigentlich nur, welches die &lt;em&gt;allerbeste&lt;/em&gt; Schutzmaßnahme ist. Und so gesehen sind jene User zu loben, welche hierbei &quot;aufmerksam und vorsichtig sein&quot; allen technischen Schutzmaßnahmen vorgezogen haben – denn am Ende des Tages helfen alle technischen Schutzmaßnahmen immer nur bis zu einem gewissen Punkt und ist speziell in der Frage des Schutzes vor Passwortdiebstahl das eigene Mitdenken ganz klar der beste Schutz.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;img_container&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/dateien/abbildungen/Microsoft-Umfrage-Malware-Browser-Passwortklau.jpg&quot; class=&quot;thickbox&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/dateien/abbildungen/Microsoft-Umfrage-Malware-Browser-Passwortklau.vorschau2.jpg&quot; alt=&quot;Phishingschutz-Umfrage von Microsoft&quot; title=&quot;Phishingschutz-Umfrage von Microsoft&quot; class=&quot;image image-vorschau2&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;455&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;img_caption&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/abbildung/phishingschutz-umfrage-von-microsoft&quot;&gt;&lt;strong&gt;Phishingschutz-Umfrage von Microsoft&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dabei wollen wir damit die Grundvoraussetzungen von Virescanner, Firewall und aktuellen Software-Updates nicht im Ansatz in Frage stellen – nur sind alle diese Dinge gegen wirklich ausgefeilte Attacken leider nur bedingt nutzvoll, während Brain 1.0 hier durchaus (selbst bei Schwächen in der technischen Ausstattung) überall weiterhelfen kann. Zudem schlägt sich die Umfrage wie gesagt selbst: Wenn nur nach der &lt;em&gt;allerbesten&lt;/em&gt; Schutzmöglichkeit gefragt wird, so ist der &lt;em&gt;einzeln zu betrachtende&lt;/em&gt; Effekt von Virenscanner, Firewall und aktuellen Software-Updates einfach zu klein, der einzelne Effekt von Brain 1.0 klar besser. Es geht schließlich in der Realität derzeit regelrecht in die andere Richtung: Gerade bei derzeit beliebten &quot;social engineering&quot;, also dem geschickten Ausnutzen der menschlichen Psychologie, helfen technische Schutzmaßnahmen nur noch bedingt – eigenes Mitdenken dafür um so mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits kann man nicht viel von einer Umfrage (und einem Umfrageinstitut) halten, welches aufgrund der Fragestellung &quot;Wählen sie ihren Browser bewusst selber aus?&quot; und der Antwort von 64 Prozent &quot;Nein&quot;-Stimmen dann schlußfolgert, daß 64 Prozent der deutschen Internetnutzer den Internet-Browser nicht für ein zentrales Schutztool gegenüber Malware halten. In der Grobauswertung der Umfrage wird diese Fragestellung noch nicht einmal erwähnt, womit man glauben kann, daß hier eine ganz andere Fragestellung zugrundeliegt. Hier passen ursprüngliche Fragestellung und dann daraus gezogene Schlußfolgerung überhaupt nicht zusammen – und dies darf ausgebildeten Statistikern eigentlich überhaupt nicht passieren, weil somit die auswertenden Statistiker selber das Ergebnis bestimmen und nicht die erhobenen Umfragestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Endeffekt kommt man damit zum häufig zu beobachtenden Punkt, daß der (zahlende) Umfrage-Auftraggeber und dessen Anfangsintention bei einer solchen Umfrage viel wichtiger sind als die einzelnen Fragen und die herauskommenden Stimmenlage. Microsoft ging es mit dieser Umfrage offensichtlich darum, für den Internet Explorer 9 als (angeblich) sicherem Browser gegenüber Malware-Attacken zu werben – und genauso ist dann gerade die Auswertungsgrafik aufgebaut: In sich schlüssig, einfach zu konsumieren und mit (scheinbar) klarer Aussage – aber falsch im Sinne der eigentlichen Umfrage und genauso verfälschend im Sinne dessen, was die Umfrageteilnehmer ursprünglich auf die Umfragefragen geantwortet haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Rüge müssen sich allerdings auch diejenigen Presseerzeugnisse einhandeln, welche die von Microsoft propagandierten Umfrageergebnisse ungeprüft übernommen haben. Besonders fahrlässig wird es dann, wenn davon geredet wird, daß (angeblich) nur 23 Prozent der deutschen Internetnutzer auf einen Virenscanner setzen würden – die entspricht nicht im Ansatz der eigentlichen Fragestellung, welche nicht nach dem Vorhandensein irgendwelcher Schutzmaßnahmen gefragt hat, sondern wie gesagt nur nach einer subjektiven Einschätzung, welche die &lt;em&gt;allerbeste&lt;/em&gt; Schutzmaßnahme sei.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:38:57 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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