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 <title>Neuigkeiten der letzten 7 Tage</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/7-Tage</link>
 <description>Newsansicht der letzten 7 Tage</description>
 <language>de</language>
<item>
 <title>News des 9. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-09</link>
 <description>&lt;p&gt;Mit dem CES-Start hat nicht nur AMD den &lt;a href=&quot;/news/2009-01-08&quot;&gt;Phenom II&lt;/a&gt;, sondern auch &lt;strong&gt;nVidia&lt;/strong&gt; die neue DualChip-Grafkikkarte &lt;strong&gt;GeForce GTX 295&lt;/strong&gt; offiziell vorgestellt sowie das neue SingleChip-Modell &lt;strong&gt;GeForce GTX 285&lt;/strong&gt; für Mitte des Monats angekündigt. Beide neuen Karten basieren auf der 55nm-Version des GT200-Chips (GT200b) und können die niedrigere Verlustleistung dieses Chips in die Waagschale werfen – bei der GTX285 reicht dies für etwas höhere Taktraten bei trotzdem niedrigerem Verbrauch, bei der GTX295 für eine mit der originalen 65nm-Version des GT200-Chips offensichtlich nicht machbare DualChip-Grafikkarte. Mit dieser will nVidia ATI den Titel des schnellsten 3D-Beschleunigers wieder abnehmen – was aufgrund der technischen Ansetzung eigentlich kein Thema sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w90&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th width=&quot;15%&quot;&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;17%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;GeForce GTX 260 (192SP)&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;17%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;GeForce GTX 260 (216SP)&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;17%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;GeForce GTX 280&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;17%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;GeForce GTX 285&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;17%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;GeForce GTX 295&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Chipbasis&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;nVidia GT200, 65nm, 1400 Mill. Transistoren&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;nVidia GT200, 65nm, 1400 Mill. Transistoren, demnächst GT200b in 55nm&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;nVidia GT200b, 55nm, 1400 Mill. Transistoren&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;2x nVidia GT200b, 55nm, 2x 1400 Mill. Transistoren&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Technik&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;DirectX10, 192 Shader-Einheiten, 64 Textureneinheiten, 28 ROPs, 448 Bit DDR Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;DirectX10, 216 Shader-Einheiten, 72 Textureneinheiten, 28 ROPs, 448 Bit DDR Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot; colspan=&quot;2&quot;&gt;DirectX10, 240 Shader-Einheiten, 80 Textureneinheiten, 32 ROPs, 512 Bit DDR Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;DirectX10, 480 Shader-Einheiten, 160 Textureneinheiten, 56 ROPs, 2x 448 Bit DDR Speicherinterface&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Taktraten&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;576/1242/1000 MHz&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;576/1242/1000 MHz&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;602/1296/1100 MHz&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;648/1476/1242 MHZ&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;576/1242/1000 MHz&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Speicherausstattung&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;896 MB GDDR3&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;896 MB GDDR3&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;1024 MB GDDR3&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;1024 MB GDDR3&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;2x 896 MB GDDR3&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Rechenleistung&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;476/715 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;537/805 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;622/933 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;708/1063 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;1193/1788 GFlops&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Speicherbandbreite&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;112 GB/sec&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;112 GB/sec&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;141 GB/sec&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;159 GB/sec&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;224 GB/sec&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Strombedarf (TDP/&lt;a href=&quot;/blog/leonidas/leistungsaufnahme-aelterer-und-neuer-grafikkarten&quot;&gt;real&lt;/a&gt;)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;182W/136W&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;?/150W (65nm)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;236W/178W (65nm)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;183W/?&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;289W/?&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Anmerkungen&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;läuft derzeit aus&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;wird weiterbenutzt und aktuell auf 55nm umgestellt&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;small&quot;&gt;wird mit Erscheinen der GTX285 auslaufen, die letzten Modellen werden möglicherweise noch auf 55nm umgestellt&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;vermutlich ab 15. Januar 2009 erhältlich&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;ab sofort erhältlich&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Denn zwar hat die GeForce GTX 295 von der GeForce GTX 260 das kleinere Speicherinterface und demzufolge auch die krumme Speicherbestückung von 2x 896 MB, dafür aber von der GeForce GTX 280 die volle Anzahl an Hardware-Einheiten in Form von 2x 240 Shader-Einheiten und 2x 80 Textureneinheiten. Die Performance der Karte ist also im Zwischenraum von GeForce GTX 260 SLI und GeForce GTX 280 SLI zu erwarten, was normalerweise ausreichend sein sollte, um eine Radeon HD 4870 X2 zu schlagen. ATI hat allerdings passend zum Launch der neuen nVidia DualChip-Grafikkarte einen neuen Beta-Treiber an die Hardware-Tester verteilt, welcher noch einmal einigen Boden gutmacht: Je nach Auflösung gewinnt die Radeon HD 4870 X2 damit zwischen 7 und 11 Prozent an Performance, was für den Treiber eines schon länger im Markt befindlichen Produkts ausgesprochen gut ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel wichtiger ist aber, daß dies reicht, um die Radeon HD 4870 X2 nahe genug an die GeForce GTX 295 heranzuführen, um beide Karten in etwa auf Augenhöhe zu sehen. Zwar gewinnt die nVidia-Karte weiterhin unter 1680x1050 und 1920x1200 mit jeweils 4x Anti-Aliasing, in der Auflösung 2560x1600 mit 4x Anti-Aliasing und allen Tests mit 8x Anti-Aliasing liegt dagegen die ATI-Lösung vorn. Dies war vorher nicht in dieser Form zu erwarten, schließlich hatte nVidia einen absolut eindeutigen Benchmark-Sieg prophezeit und auch die &lt;a href=&quot;/news/2008-12-18&quot;&gt;Vorab-Tests&lt;/a&gt; im Dezembers sprachen hierfür. Bei der Performance ist aber nur ein ungefährer Gleichstand zwischen Radeon HD 4870 X2 und GeForce GTX 295 zu konstatieren – je nach Auflösung und Setting liegt mal die eine oder die andere Karte vorn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings hat nVidia noch ein ziemliches Ass im Ärmel: Gemäß mehrerer Testberichte konnte das Problem der &lt;strong&gt;Mikroruckler&lt;/strong&gt; bei der GeForce GTX 295 deutlich eingedämmt werden. Es ist zwar weiterhin noch vorhanden, doch deutlich geringer als bei der ATI-Karte wahrnehmbar. Da dies ein Punkt ist, welcher SLI/CrossFire-User weiterhin nachhaltig ärgern &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt; (je nachdem ob man gegenüber Mikrorucklern empfindlich ist oder nicht), ist die nVidia-Lösung hier deutlich im Vorteil zu sehen, was auch den Gleichstand bei der Performance mehr als wettmacht. Unklar ist derzeit noch etwas, ob sich nVidia hier eine Hardware- oder Treiberlösung ausgedacht hat, letzteres würde dann ja auch anderen SLI-Konstruktionen zugutekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Preislich setzt nVidia die neue DualChip-Grafikkarte im übrigen recht aggressiv an, die aktuellen Straßenpreise liegen bei 430 bis 460 Euro für die günstigeren Modelle. Gegenüber den bisherigen Preisen der Radeon HD 4870 X2 von 420 bis 440 Euro ist dies erst einmal sehr ansprechend, allerdings scheint ATI darauf mit einer Preissenkung für die Radeon HD 4870 X2 reagieren zu wollen: Im Gespräch ist ein Straßenpreis von 370 bis 380 Euro, welcher schon in den nächsten Tagen von den Onlinehändlern geboten werden soll. In diesem Fall hätte die ATI-Karte weiterhin ein klares preisliches Plus, welchem auch kein überzeugendes Performance-Plus auf nVidia-Seite gegenübersteht. Allerdings bleibt für nVidia der Trumpf der besseren Mikroruckler-Bekämpfung – und dieser Punkt ist eigentlich wertvoller als vergleichsweise 10 oder auch 20 Prozent mehr an Performance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.xbitlabs.com/articles/video/display/red-alert3_4.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;X-bit Labs&lt;/a&gt; haben sich mit der Grafikkarten-Performance unter &lt;strong&gt;C&amp;amp;C: Red Alert 3&lt;/strong&gt; beschäftigt. Das Spiel verfügt leider über einen unabschaltbaren Framelimiter (bei 30 fps), womit die x-bit Labs ausschließlich unter extremen Settings getestet haben, um entsprechende Unterschiede herausstellen zu können. Dabei liegen die ATI-Beschleuniger geradezu extrem vorn, ATI-Grafikkarten liegen in diesem Spiel (und unter den gewählten Settings) gern einmal 70 Prozent vor ansonsten gleichwertigen nVidia-Grafikkarten. Unsicher bleibt allerdings, ob dieses Verhalten unter der UltraHigh-Bildqualität gleichfalls auch unter der kaum schlechteren High-Bildqualität auftritt, hier hätte man wohl besser noch etwas tiefgehender gemessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.techarp.com/showarticle.aspx?artno=610&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TechARP&lt;/a&gt; haben einen angeblichen &lt;strong&gt;Mod-Guide&lt;/strong&gt; am Start, mit welchem man aus einer GeForce 9600 GSO 384MB eine GeForce 8800 GTS 512MB machen können &lt;em&gt;soll&lt;/em&gt;. Beide Grafikkarten basieren auf dem G92-Chip &lt;em&gt;(bei der GeForce 9600 GSO gibt es aktuell auch G94-basierte Varianten, die an dem 512 oder 1024 MB Speicher zu erkennen sind)&lt;/em&gt; und besitzen eine unterschiedliche Anzahl an freigeschalteten Hardware-Einheiten sowie differierende Taktraten. Theoretisch wäre eine solche Modifikation lohnend, könnte man dadurch schließlich 58 Prozent mehr Rechenleistung und 52 Prozent mehr Speicherbandbreite gewinnen. Allerdings sind die Grafikkarten-Entwickler schon seit Zeiten der GeForce7 dazu übergegangen, die verschiedenen abgespeckten Grafikchips per Laserlock zu definieren, womit Modifikationen per BIOS-Mod eigentlich ausgeschlossen sein sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern ist reichlich unklar, wieso einfach eine andere BIOS-Version Tech ARP dazu befähigen soll, aus einer GeForce 9600 GSO 384MB eine GeForce 8800 GTS 512MB zu machen. Klar ist aber, daß die 8 Prozent Performance-Gewinn, welche Tech ARP mit dieser Aktion herausgeholt haben, definitiv nicht zu der beschriebenen Modifikation passt, da müsste wesentlich mehr herauskommen. Vermutlich hat das BIOS der GeForce 8800 GTS 512MB bei der benutzten GeForce 9600 GSO 384MB nichts anderes bewirkt, als daß diese Karte nun auf den Taktraten der GeForce 8800 GTS 512MB läuft – einfaches Overclocking also &lt;em&gt;(welches man auch herkömmlich erreichen könnte)&lt;/em&gt; und mit Sicherheit nicht basierend auf der Freischaltung weiterer Hardware-Einheiten. Natürlich wäre es schön, wenn so etwas (wieder) funktionieren würde, aber derzeit gibt es keinerlei Anzeichen für erfolgreiche Freischalt-Modifikationen, gleich mit welchen (neueren) Grafikchips.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 09 Jan 2009 13:24:46 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">1881 at http://www.3dcenter.org</guid>
</item>
<item>
 <title>News des 8. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-08</link>
 <description>&lt;p&gt;Mit dem ersten Tag der CES schickt &lt;strong&gt;AMD&lt;/strong&gt; nunmehr seine &lt;strong&gt;Phenom II&lt;/strong&gt; Prozessoren für den Desktop-Markt ins Rennen, nachdem die ersten 45nm-Modelle von AMD in Form der Opteron-Prozessoren mit Shanghai-Core bereits im alten Jahr verfügbar waren. Wie schon vorab klar war, kommen nunmehr die Modelle Phenom II X4 920 mit 2.8 GHz und Phenom II X4 940 mit 3.0 jeweils im Sockel AM2+ in den Markt, diese laufen auf den allermeisten Platinen mit diesem Sockel &lt;em&gt;(die Mainboard-Hersteller bieten entsprechende Supportlisten an)&lt;/em&gt; und benutzen daher weiterhin DDR2 als Hauptspeicher. Die Nutzung von DDR3-Speicher wird der im Frühjahr kommenden AM3-Plattform vorbehalten sein – für den Augenblick hat diese Speicherbestückung allerdings weiterhin den Vorteil, daß hiermit sehr günstige Systeme zu realisieren sind.&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;center news w90&quot;&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th width=&quot;10%&quot;&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;25%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Phenom II X4&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;40%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Core 2 Quad&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th width=&quot;25%&quot; class=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Core i7&lt;/strong&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Chipbasis&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;AMD K10, 45nm, 758 Mill. Transistoren, 258mm² Die-Fläche&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Intel Penryn, 45nm, 456 Mill. Transistoren, 164mm² Die-Fläche (4/6/8MB L2) bzw. 820 Mill. Transistoren, 214mm² Die-Fläche (12MB L2)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Intel Nehalem, 45nm, 731 Mill. Transistoren, 263mm² Die-Fläche&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Kerne&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;QuadCore&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;QuadCore&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;QuadCore + HyperThreading (4 physikalische und 4 virtuelle Kerne)&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Cache&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Level1: 4x128kB&lt;br /&gt;
Level2: 4x512kB&lt;br /&gt;
Level3: 6MB&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Level1: 4x64kB&lt;br /&gt;
Level2: 4-12MB&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;Level1: 4x64kB&lt;br /&gt;
Level2: 4x256kB&lt;br /&gt;
Level3: 8MB&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Anbindung&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;integriertes DualChannel DDR2-Speicherinterface, spezifiziert bis DDR2/1066 (17,0 GB/sec)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;FrontSideBus mit FSB1333 (10,6 GB/sec) bzw. FSB1600 beim QX9770 (12,8 GB/sec)&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;integriertes TripleChannel DDR3-Speicherinterface, spezifiziert bis DDR3/1066 (25,6 GB/sec)&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;cell2&quot;&gt;
&lt;td&gt;Modelle&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;920 – 2.8 GHz – $235&lt;br /&gt;
940BE – 3.0 GHz – $275&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;small&quot;&gt;Q8200 – 2.33 GHz (4MB L2) – $193&lt;br /&gt;
Q8300 – 2.5 GHz (4MB L2) – $224&lt;br /&gt;
Q9300 – 2.5 GHz (6MB L2) – $266&lt;br /&gt;
Q9400 – 2.66 GHz (6MB L2) – $266&lt;br /&gt;
Q9450 – 2.66 GHz (12MB L2) – $316&lt;br /&gt;
Q9550 – 2.83 GHz (12MB L2) – $316&lt;br /&gt;
Q9650 – 3.0 GHz (12MB L2) – $530&lt;br /&gt;
QX9650 – 3.0 GHz (12MB L2) – $999&lt;br /&gt;
QX9770 – 3.2 GHz (12MB L2) – $1399&lt;/td&gt;
&lt;td class=&quot;center&quot;&gt;920 – 2.66 GHz – $284&lt;br /&gt;
940 – 2.93 GHz – $562&lt;br /&gt;
965XE – 3.2 GHz – $999&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Hier liegt dann auch der Haupt-Pluspunkt der neuen AMD-Prozessoren: Man bietet absolut vergleichbare Leistungen zu allerdings einem günstigeren Systempreis an. AMDs Vorgehen gleicht hier durchaus dem Vorgehen bei der Radeon HD 4800 Serie, welche ja auch über ihr Preis/Leistungsverhältnis und weniger über Benchmarksiege zum Renner wurde. Dies gilt gerade gegenüber den Core i7 Prozessoren, wo der vom CPU-Preis ungefähr gleich liegende Core i7-920 weiterhin etwas schneller als der Phenom II X4 940 ist. Dies geht aber auch mit einem klar höheren Systempreis einher – derzeit sind die Core i7 Systeme nicht in der Lage, im selben Preisfeld wie Systeme mit AMDs Phenom II zu spielen, auch wenn der reine CPU-Preis erst einmal ähnlich aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die natürlichen Gegner des Phenom II sind also eher die Core 2 Quad Modelle, in diesem Duell sind dann auch die Systempreise vergleichbar. Dann muß sich der Phenom II X4 920 mit einem Core 2 Quad Q8300 herumschlagen, der Phenom II X4 940 mit einem Core 2 Quad Q9400 – und beide AMD-Prozessoren bewältigen diese Aufgabenstellung mit Bravour und sind eigentlich regelmäßig auf dem Niveau des jeweils nächstschnelleren Intel-Modells anzutreffen. Dies trifft nunmehr sogar auf die Spieletests zu, wo AMD endlich einmal wieder vergleichbare Leistungen anbietet. Auch dort liegt man im übrigen regelmäßig überhalb vorgenannten Modellvergleichs, können also die neuen AMD-Prozessoren die jeweils gleich teuren Intel-Prozessoren schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Core 2 Quad Modelle werden somit zwar nicht überwältigend geschlagen, bekommen aber zum ersten Mal in ihrer Lebenszeit einen wirklich harten Kontrahenten vorgesetzt. Theoretisch müsste Intel nun eigentlich reagieren – und wird dies wahrscheinlich nicht tun, weil man mit dem Core 2 Quad noch viel zu gut im Geschäft steht und die bisherigen Erfolge der Core-2-basierten Prozessoren natürlich noch über einen gewissen Zeitraum nachwirken. Demzufolge ist es auch nicht zu erwarten, daß Intel die Phenom II Prozessoren mit höheren Taktraten &lt;em&gt;(was technisch kein Problem wäre)&lt;/em&gt; oder/und niedrigeren Preisen bei den Core 2 Quad Prozessoren kontern wird, vielmehr wird Intel sein Augenmerk eher auf die Stärkung der Core i7 Modelle und deren Mainstream-Ableger ab dem dritten Quartal legen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemäß &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0901/64439.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Golem&lt;/a&gt; geht es mit dem Thema &lt;strong&gt;HDMI über Funk&lt;/strong&gt; endlich einmal voran, auf der CES wurde nun die Übertragung des Videosignals einer Playstation 3 über WLAN demonstriert. Möglich sein soll die &quot;nahezu verzögerungs- und verlustfreie&quot; Übertragung von Signalen bis hin zu 1080p60 &lt;em&gt;(1920x1080 mit 60 Vollbildern pro Sekunde)&lt;/em&gt;, was also perfekt für HD-Material wäre. Ob es allerdings wirklich &quot;nahezu verzögerungsfrei&quot; funktioniert, ist eher zu bezweifeln – denn wenn dem so wäre, hätte man sicherlich (deutlich) genaueres angegeben als nur eine Verzögerungszeit von &quot;unter einer Sekunde&quot;. Ob sich diese Technologie jemals zum Spielen benutzen lassen wird, bliebe also abzuwarten – aber zum Filmschauen ohne Kabeleien hört sich dies ganz interessant an.&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:15:14 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">1879 at http://www.3dcenter.org</guid>
</item>
<item>
 <title>News des 7. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-07</link>
 <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.pcgameshardware.de/aid,672050/News/64xQ-FSAA_mit_GTX-295-Quad-SLI/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PC Games Hardware&lt;/a&gt; berichten von mit der &lt;strong&gt;GeForce GTX 295&lt;/strong&gt; möglichem &lt;strong&gt;64x Anti-Aliasing&lt;/strong&gt;. Realisiert wird dies über zwei dieser DualChip-Grafikkarten, es werkeln dann also insgesamt vier Grafikchips vor sich hin. Diese erzeugen dann jeder für sich ein 16x Coverage Sampling Anti-Aliasing, was insgesamt das genannte 64x Anti-Aliasing ergibt. Perfekt ist dieses allerdings nicht, da es sich wie gesagt um ein Anti-Aliasing mit CS-Anteil handelt, genau gesagt ist es 32x Multisampling Anti-Aliasing mit zusätzlichen 32x Coverage Samples – perfekt wäre erst 64x Multisampling Anti-Aliasing. Zudem dürften auch zwei dieser DualChip-Grafikkarten kaum ausreichend sein, um dieses 64x Anti-Aliasing unter neueren Spielen mit spielbaren Frameraten darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fudzilla.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=11192&amp;amp;Itemid=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fudzilla&lt;/a&gt; erinnern an die am 18. Januar auf den Markt kommenden neuen &lt;strong&gt;QuadCore&lt;/strong&gt;-Modelle von Intel mit auf &lt;strong&gt;65 Watt&lt;/strong&gt; abgesenkter TDP – während die regulären QuadCore-Modelle allesamt in der 95-Watt-Klasse rangieren. Die neuen Prozessoren Core 2 Quad Q8200s, Q9400s und Q9550s kosten dabei zwischen 53 und 62 Dollar Listenpreis mehr als die regulären Modelle, was einen relativen Mehrpreis zwischen 17 und 34 Prozent ergibt. Ironischerweise bezahlt man damit beim Core 2 Quad Q9550s den geringsten Mehrpreis, obwohl hier der Effekt aufgrund der hohen Taktrate von 2.93 GHz doch am größten sein sollte. Schließlich haben Messungen seitens &lt;a href=&quot;http://ht4u.net/reviews/2008/intel_core_leistungsaufnahme/index10.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; ergeben, daß die Core-2-basierten QuadCore-Modelle in 45nm oftmals weit unter der TDP-Grenze von 95 Watt verbrauchen, die niedrig getakteten Modelle sogar oftmals unterhalb von 65 Watt liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Intel könnte also sogar seine ganz regulären Core 2 Quad Q8200 und Q9400 Modelle nehmen und diese als &quot;Sonderausführung&quot; mit 65 Watt TDP (zum höheren Preis) verkaufen, erst der Core 2 Quad Q9550 kommt laut vorgenannten Messungen überhaupt in die Nähe der 65-Watt-Grenze. Doch selbst wenn dem nicht so ist und Intel nur speziell ausgewählte Prozessoren als 65-Watt-Modelle verkauft, ist es durchaus möglich und wahrscheinlich, daß der Stromverbrauchs-Gewinn eher zu vernachlässigen ist. Wahrscheinlich ist eher, daß man mit den 65W-Modellen so seine 5 bis 10 Watt einspart – was aber weit entfernt ist von dem, was der TDP-Unterschied von 65 zu 95 Watt vermuten lassen würde. Obwohl sich diese neuen CPUs also auf den ersten Blick sehr gut anhören, ist zu empfehlen, erste Messungen des realen Verbrauchs abzuwarten. Erst dann wird sich zeigen, ob es zu der 30-Watt-Differenz bei der TDP auch eine vergleichbare Differenz bei der realen Stromaufnahme gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.pcgameshardware.de/aid,671893/News/Mainboard-Markt-_MSI_schiesst_gegen_Gigabyte/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PC Games Hardware&lt;/a&gt; berichtet über eine Schmäh-Präsentation des Mainboard-Herstellers &lt;strong&gt;MSI&lt;/strong&gt;, in welcher gegen einige Mainboards des Konkurrenten &lt;strong&gt;Gigabyte&lt;/strong&gt; geschossen wird. Konkret wirft MSI Gigabyte vor, daß alle Gigabyte-Mainboards mit den Intel-Chipsätzen G41, G43 und G45 nur über einen elektrisch als x4 angeschlossenen Grafikkarten-Steckplatz verfügen. Dieser ist zwar mechanisch weiterhin als x16 ausgeführt, die darin steckenden Grafikkarten werden aber eben nur mit einer x4-Anbindung betrieben. Dies ist formal korrekt, allerdings bekennt sich Gigabyte auf seiner Webseite auch offen zu dieser Eigenschaft seiner G4x-Mainboards.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MSI übertreibt zudem ein wenig mit der Formulierung, daß man aus dieser Anbindung nur &quot;25% Performance&quot; herausbekommen würde. Was natürlich weit gefehlt ist, eine x4-Anbindung ist zwar mit einem gewissen Leistungsverlust verbunden, allerdings handelt es sich hierbei unterhalb von (auf diese Boards sowieso nicht möglichen SLI/CrossFire-Kombinationen) um einen weiterhin einstelligen Prozentbereich. Abzuwarten bliebe, was an der extra Grafikkarten-Supportliste dran ist, welche Gigabyte nur für diese speziellen Boards aufgestellt hat und welche recht kurz ausfällt. Aber so oder so sind diese Mainboards natürlich nicht zu empfehlen, andere Hersteller bieten G4x-Mainboards auch mit vollwertigem Grafikkarten-Steckplatz zu vergleichbaren Preisen an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Nachtrag noch zu unserer &lt;a href=&quot;/news/2009-01-06&quot;&gt;gestrigen&lt;/a&gt; Nettop-News: Der Verbrauch von &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;s Nettop-Chipsatz ist nicht ganz so hoch wie angenommen, zumindest wenn man den explizit für den Mobile-Einsatz konzipierten 945GSE mit 9 Watt TDP (inklusive Southbridge) ansetzt. Intel kommt hier zusammen mit dem Atom N270 auf einen Stromverbrauch laut TDP von 11,3 Watt, das ist dann doch klar besser als bei &lt;strong&gt;AMD&lt;/strong&gt;s Neo mit 27 Watt für die gesamte Plattform. Allerdings handelt es sich natürlich wie gesagt um unterschiedliche Ansätze, der Neo soll zusammen mit der Yukon-Plattform eher ins Subnotebook-Segment gehen. Die Yukon-Plattform selber ist sogar (theoretisch) spielefähig, da der Mainboard-Chipsatz über eine integrierte Radeon X1250 verfügt, optional kann eine extra Mobility Radeon HD 3410 verbaut werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über einen bemerkenswerten Fall der Verdrehung des eigentlichen Gedankens des &lt;strong&gt;Urheberrechts&lt;/strong&gt; berichtet &lt;a href=&quot;http://www.gulli.com/news/verwertungsrechte-220-000-2009-01-05/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gulli&lt;/a&gt;: Danach darf ein schon fertig produzierter Animationsfilm einer unabhängigen Filmschaffenden derzeit nicht gezeigt oder auf DVD verbreitet werden, weil die Musikrechte für einige benutzte Musikstücke fehlen. Für diese – im Original im übrigen 80 Jahre alten Aufnahmen – wollen die Rechteinhaber runde 220.000 Dollar sehen, mehr als der Film selber gekostet hat. Was wie gesagt nicht dem eigentlichen Sinn des Urheberrechts entspricht, welches zwar den Urheber eine angemessene Entlohnung sicherstellen soll, aber vor allem doch dafür geschaffen wurde, Anreize zur Produktion von Neuem zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Shortcuts:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Laut der &lt;a href=&quot;http://my.ocworkbench.com/bbs/showthread.php?p=442257&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Overclockers Workbench&lt;/a&gt; hat nVidia das Launchdatum der GeForce GTX 285 offenbar auf den 15. Januar nach hinten verschoben. Bei der DualChip-Grafikkarte GeForce GTX 295 bleibt es allerdings beim 8. Januar, was mit dem Start der CES zusammenfällt. Nach der &lt;a href=&quot;http://forums.vr-zone.com/showthread.php?t=372178&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;VR-Zone&lt;/a&gt; wird nVidia seine Grafikkarten-Umbenennungsaktion nun im Februar durchführen, die G92-basierten GeForce 9800 Karten &lt;em&gt;sollen&lt;/em&gt; zudem die Namen GeForce GTS 240 &amp;amp; 250 bekommen. Dies erscheint aber als wenig wahrscheinlich, da die 2x0-Serie eher GT200-basierten Karten und deren kleineren Abkömmlingen vorbehalten sein dürfte. Die neuen Verkaufsnamen der bisherigen GeForce 9800 Karten dürften eher in Richtung &lt;a href=&quot;/news/2008-12-01&quot;&gt;GeForce GTS/GTX 1x0&lt;/a&gt; gehen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 07 Jan 2009 12:18:09 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>News des 6. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-06</link>
 <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Stromsparender-Notebook-Prozessor-von-AMD--/meldung/121177&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heise Newsticker&lt;/a&gt; berichtet über &lt;strong&gt;AMD&lt;/strong&gt;s neuen Mobile-Prozessor &quot;&lt;strong&gt;Neo&lt;/strong&gt;&quot;, welchen AMD zusammen mit der &lt;a href=&quot;http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/viewnews.cgi?id=1231237364&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Yukon-Plattform&lt;/a&gt; im Markt für Subnotebooks bzw. größere Netbooks mit Bildschirmdiagonalen von 10 bis 12 Zoll plazieren will. AMD geht damit in indirekte Konkurrenz zu Intels Atom-Prozessoren, welche zumeist nur für Netbooks bis 10 Zoll Bildschirmdiagonale benutzt werden. Allerdings geht der Netbook-Markt derzeit stark in Richtung größerer Bildschirmdiagonalen, womöglich wird es Ende 2009 kaum noch Modelle kleiner als 10 Zoll geben – und hierfür scheint der neue AMD-Prozessor als besser geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technisch handelt es sich bei Neo im übrigen um einen K8 SingleCore-Prozessor, die TDP der gesamten Plattform liegt bei 27 Watt und damit im Rahmen von Intels Atom-Angeboten &lt;em&gt;(Intels Atom-Prozessor selber ist sehr sparsam, die von Intel gelieferten Atom-Chipsätze allerdings mitnichten)&lt;/em&gt;. Theoretisch sollte sich der Neo-Prozessor gegenüber dem doch sehr abgespeckten Atom-Prozessor gut behaupten können, allerdings ist die derzeit von AMD gelieferte Neo-Taktrate von 1.6 GHz auch nicht gerade berauschend. Für den Anwendungszweck eines Sub-Notebooks dürfte es trotzdem problemlos reichen, niemand erwartet dort schließlich den Einsatz von wirklich leistungsfordernden Anwendungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir noch einmal zurückgehen zur &lt;a href=&quot;/news/2009-01-02&quot;&gt;Neujahrs-News&lt;/a&gt; und dort zu den Mediamarkt-Angeboten mit den umbenannten nVidia-Grafikkarten, dann fallen einem durchaus auch die dort präsentierten PC-Angebote ins Auge. Wie bei OEM-Rechnern üblich, handelt es sich dabei zwar wieder um PCs mit großer CPU und dafür unpassend kleiner Grafiklösung, doch davon einmal abgesehen wird hier schon wirklich viel Hardware-Power zu sehr humanen Preisen geboten. Inzwischen sind &lt;strong&gt;Intels QuadCore&lt;/strong&gt;-Prozessoren und auch die entsprechenden Plattformen preislich so günstig geworden, daß daraus eben auch gut ausgestattete &lt;em&gt;(bis auf die Grafikkarte wohlgemerkt)&lt;/em&gt; Komplett-PCs gebastelt werden können, welche gewöhnlich weiter von der 1000-Euro-Grenze entfernt sind als von der 500-Euro-Grenze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Intel hat mit den Core-2-Prozessoren ein fast schon zu gutes Produkt aufgelegt, welches in den aktuellen 45nm-Modellen seine Krönung gefunden hat. Die neuen Core i7 Prozessoren erscheinen demgegenüber absolut nicht zwingend – gerade wenn man es mit dem Übergang zwischen Pentium 4 und Core 2 vergleicht, wo selbst der kleinste Core 2 Duo Prozessor (seinerzeit der E6300) oftmals schneller als der höchstgetakteste Pentium 4 war. Gleichzeitig drücken die Core i7 Prozessoren aber auch auf die Preise der Core 2 Quad Modelle, was für die Käufer der letztgenannten Prozessoren natürlich geradezu ideal ist. Dies dürfte noch mindestens bis zum Erscheinen der Mainstream-Modelle der &lt;a href=&quot;/artikel/zum-launch-der-nehalem-architektur&quot;&gt;Nehalem-Prozessorenarchitektur&lt;/a&gt; im dritten Quartal so weitergehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch diese müsste schon außergewöhnlich gut ausfallen, um in das ausgesprochen gute Preis/Leistungsverhältnis der Core 2 Quad Prozessoren einbrechen zu können. Da sind eher den Phenom II Prozessoren die größeren Chance einzuräumen, hier ähnlich günstige Angebote auf die Beine stellen zu können. Rein auf Intel bezogen dürfte das Jahr 2009 somit weiterhin von den Core 2 Quad Prozessoren beherrscht werden – und so lange die Mainstream-Nehalems nicht zwingend werden, vielleicht sogar bis ins Jahr 2010 hinein. Und wenn Intel seine Pläne zur doch eher defensiven Taktsteigerung bei den Nehalem-Modellen auch mittelfristig so durchziehen sollte, dann könnte selbst im Jahr 2010 ein gut übertakteter Core 2 Quad noch sehr gut mithalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://winfuture.de/news,44485.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WinFuture&lt;/a&gt; berichten von der Vorstellung erster &lt;strong&gt;USB 3.0&lt;/strong&gt; Gerätschaften auf der am Donnerstag startenden CES. Interessant an USB 3.0 ist die Verzehnfachung der Datenrate, was Transfergeschwindigkeiten von bis zu 300 MByte/sec ermöglicht und besonders bei den Nutzern externer Festplatten auf Gegenliebe stoßen dürfte. Allerdings dauert es noch etwas bis zum eigentlichen Start von USB 3.0, denn die entsprechenden Kontrollerchips müssen erst noch auf die Mainboards integriert werden – was wahrscheinlich erst mit den nächsten Generationen der Mainboard-Chipsatz-Hersteller passiert. Daß es flächendeckend Mainboards mit USB 3.0 gibt, ist somit nicht vor dem zweiten Halbjahr zu erwarten, womöglich zündet USB 3.0 so richtig auch erst zum nächsten Weihnachtsgeschäft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Britische-Regierung-draengt-auf-EU-weite-heimliche-Online-Durchsuchungen--/meldung/121144&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heise Newsticker&lt;/a&gt; ausführt, gibt es in der Europäischen Union Pläne zu einer &lt;strong&gt;EU-weiten Online-Durchsuchung&lt;/strong&gt;. Mittels dieser solle es möglich werden, daß die Polizeibehörden der EU-Staaten auch Bürger anderer EU-Staaten &quot;online durchsuchen&quot; könnten – über nationale Grenzen hinweg. Einschränkenderweise soll dies nur dann möglich sein, wenn es in beiden Staaten eine gesetzliche Grundlage zur Online-Durchsuchung gibt. Offensichtlich nicht beachtet werden sollen dabei aber die Unterschiede in den jeweiligen gesetzlichen Regelungen – wie, daß es in verschiedenen EU-Staaten keinen Richtervorbehalt gibt und daß teilweise der alleinige Maßstab für die Ansetzung einer Online-Durchsuchung die Meinung des jeweiligen Ermittlungsbeamten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sich erst einmal absurd und wie nicht von dieser Welt anhört, kann man allerdings auch als nahezu perfektes Argument &lt;em&gt;gegen&lt;/em&gt; die Online-Durchsuchung begreifen: Ausgenommen von einem unkontrollierten Ermittlungswahn wären eben nur Staaten, in welchen es schlicht keine Online-Durchsuchung gibt. Alternativ und wenn die Bundesregierung dennoch Online-Durchsuchung erlauben wollte, wäre sie in der Pflicht, die EU-weite Online-Durchsuchung zu verhindern, da diese nicht mit rechtsstaatlichen Prinzipien vereinbar sind &lt;em&gt;(die ausländischen Ermittlungsbehörden operieren außerhalb bundesdeutschen Rechts und sind für ihr Tun nicht haftbar zu machen)&lt;/em&gt;. Sollte ihr das nicht gelingen, müsste sie &lt;em&gt;aktiv&lt;/em&gt; den deutschen Bürger vor dem Wirken der EU-weiten Online-Durchsuchung schützen – zumindestens dann – wenn wie immer proklamiert – &quot;Sicherheit&quot; die oberste Maxime staatlichen Handelns ist ;).&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 06 Jan 2009 13:24:38 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>News des 5. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-05</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://ht4u.net/news/19753_treiber_von_nvidia_liefert_weiteren_hinweis_fuer_neue_grafikkarten/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HT4U&lt;/a&gt; haben in einem Beta-Treiber von &lt;strong&gt;nVidia&lt;/strong&gt; eine Reihe an neuen Grafikchips entdeckt, welche zum Teil vorhergehende Informationen bestätigen. So werden in diesem Beta-Treiber die Grafikchips &lt;strong&gt;GT212&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;GT215&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;GT216&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;GT218&lt;/strong&gt; notiert. Hinzu kommt die etwas ungewöhnliche Bezeichnung &lt;strong&gt;D10M2-30&lt;/strong&gt;, welche wohl eher dem Mobile-Bereich zuzuordnen ist. Bis auf die GT215 und die zuletzt genannte &quot;D10M2-30&quot; waren diese Grafikchip-Codenamen und deren ungefähre Einordnung &lt;a href=&quot;/news/2008-12-30&quot;&gt;schon bekannt&lt;/a&gt;, belastbare technische Daten zu diesen Grafikchips sind aber weiterhin nicht vorhanden. Die &lt;a href=&quot;http://vr-zone.com/articles/nvidia-40nm-mobile-gpus-line-up-for-2009/6378.html?doc=6378&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;VR-Zone&lt;/a&gt; werfen zudem noch weitere Codenamen von 40nm Mobile-Grafikchips in die Runde, ohne daß derzeit aber sicher aufgeklärt werden kann, welche Desktop-Modelle sich dahinter verbergen bzw. wie diese Chips allgemein einzuordnen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst einmal kommen bei nVidia aber sowieso noch weitere GT200(b)-basierende Grafikkarten auf den Markt. So zeigte sich beispielsweise die &lt;strong&gt;GeForce GTX 285&lt;/strong&gt; laut der &lt;a href=&quot;http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/nvidia/2009/januar/nvidia_geforce_gtx_285_handel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ComputerBase&lt;/a&gt; in Fernost bereits im Handel und auch hierzulande ist eine erste Listung zu vermelden. Der Preis der Karte in Hongkong liegt bei umgerechnet 296 bis 314 Euro, der hiesige bei 390 Euro. Letzterer dürfte aber ein typischer Vorstart-Preis sein, da – wenn man sich den allgemeinen Preisunterschied zwischen Hongkong und Deutschland ansieht – gemessen am fernöstlichen Preis hierzulande eher 330 bis 370 Euro für die GeForce GTX 285 zu erwarten sind. Und selbst dann dürfte es eher in Richtung unteres Ende dieser Preisskala gehen, denn die klar schnellere Radeon HD 4870 X2 ist nun einmal schon &lt;a href=&quot;http://www.preisroboter.de/search.php?search=Radeon+HD+4870+X2&amp;amp;min=300&amp;amp;max=&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ab 400 Euro&lt;/a&gt; zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hardware-infos.com/news.php?news=2629&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hardware-Infos&lt;/a&gt; wollen aus angeblich &quot;nVidia-nahen Quellen&quot; die Spezifikationen des &lt;strong&gt;GT212&lt;/strong&gt;-Chips erfahren haben. Dieser &lt;em&gt;soll&lt;/em&gt; über 384 Shader-Einheiten samt 96 Textureneinheiten verfügen, welche an ein 256 Bit DDR Speicherinterface angeschlossen sind. Durch die 40nm-Fertigung sind zudem weitere Taktratensteigerungen wahrscheinlich, es könnte also durchaus bis zum Doppelten der Rechenleistung des GT200-Chips geben. Das Speicherinterface soll gegenüber diesem zwar halbiert sein, allerdings wird dies durch den hohen Takt von GDDR5 wieder aufgefangen – viel mehr kommt dann aber nicht heraus, selbst auf dem besten derzeit lieferbaren GDDR5-Takt von 2500 MHz wären dies nur 14 Prozent mehr Speicherbandbreite gegenüber dem GT200-Chip.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt gesehen ergäbe das eine etwas kuriose Mischung: Gegenüber dem GT200-Chip nahezu das Doppelte an Rechenleistung, aber nur geringfügig mehr an Speicherbandbreite – und letzteres würde zudem mit den (mit Abstand) teuersten lieferbaren Speicherchips erkauft werden, was den preislichen Vorteil des kleineren 256 Bit Speicherinterfaces (weniger Kontakte am Chip, einfacheres Kartenlayout) auch wieder minimieren dürfte. Aber nun gut, womöglich benötigt das GT200-Design aktuell nicht viel mehr an Speicherbandbreite, sondern eben nur mehr Rechenleistung. Bedenklich ist an der ganzen Sache eher, daß Hardware-Infos ihre &quot;todsicheren Infos&quot; gern auch schon mal aus diversen Foren ziehen, wo die Nutzer einfach nur laut denken. Insofern kann man die vorstehenden Informationen derzeit nur passiv entgegennehmen, darauf setzen sollte man aber besser nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim &lt;a href=&quot;http://www.techspot.com/review/134-budget-midrange-gpu-roundup/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TechSpot&lt;/a&gt; gibt es ein interessantes &lt;strong&gt;Mainstream-Grafikkarten Roundup&lt;/strong&gt;. Dieses Preissegment wurde in der Direct3D10-Vergangenheit teilweise nur unzureichend bedient, mittlerweile gibt es jedoch mit Radeon HD 4830, GeForce 9600 GT und Radeon HD 4670 auch hier sehr vernünftige Lösungen, zudem ist die GeForce 9800 GT inzwischen auch sehr günstig geworden. Abgesehen vom Wettstreit dieser Karten, wo sicherlich für jeden Geschmack etwas passendes zu finden sein wird, sind die Benchmark-Werte der Radeon HD 4670 gegenüber den Werten der Radeon HD 4650 sehr interessant. Erst einmal trennt die beiden Karten nur ein Unterschied von 25 Prozent beim Chiptakt (600 zu 750 MHz), allerdings benutzt die Radeon HD 4650 gewöhnlich DDR2-Speicher mit einem Takt von nur 500 MHz &lt;em&gt;(manche Karten gar nur mit 400 MHz)&lt;/em&gt;, während die Radeon HD 4670 mit GDDR3-Speicher auf 1000 MHz antritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dieser erhebliche Unterschied bei der Speicherbandbreite schlägt sich dann auch enorm in den Benchmarks wieder: Die Radeon HD 4670 ist im Schnitt der Messungen unter 1680x1050 um satte 63 Prozent schneller, es existiert hier ein übergroßer Performance-Unterschied zwischen diese beiden vom Namen her doch so ähnlichen Karten. Dies ist gerade angesichts des Preisunterschied von nur etwa 10 Euro respektive runden 15 Prozent vollkommen absurd – was sich wiederum in der Nutzung des DDR2-Speichers begründet. Hätte ATI strikt GDDR3-Speicher vorgeschrieben, so wie ihn Sapphire bei einigen Modellen der Radeon HD 4650 auf 700 MHz einsetzt &lt;em&gt;(sogar ohne daß die Sapphire-Karten deswegen teurer wären)&lt;/em&gt;, könnte sich die Radeon HD 4650 eventuell vernünftig einordnen. So aber ist die Radeon HD 4650 DDR2 keineswegs zu empfehlen, das Preis/Leistungs-Verhältnis gegenüber der nur unwesentlich teureren Radeon HD 4670 ist dramatisch schlechter.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Mon, 05 Jan 2009 10:25:03 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>News des 3./4. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-04</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://enthusiast.hardocp.com/article.html?art=MTU5MywxLCxoZW50aHVzaWFzdA==&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HardOCP&lt;/a&gt; haben sich mit der Bildqualität von &lt;strong&gt;Far Cry 2 unter DirectX9 und DirectX10&lt;/strong&gt; beschäftigt. Positiv ist dabei anzumerken, daß das Spiel sowohl bei der Bildqualität als auch der Performance gewisse kleinere Vorteile zugunsten von DirectX10 bietet – genau so, wie es mit DirectX10 sein sollte und eigentlich seit jeher versprochen wurde, bislang aber nur von den wenigsten Spielen eingelöst wird. Den größten Vorteil sieht man dabei beim Anti-Aliasing, welches unter DirectX10 klar besser aussieht als unter DirectX9. Allerdings wurde auch nur 8x Anti-Aliasing getestet, so daß unklar bleibt, ob die gezeigten erheblichen Unterschiede bei 2x und 4x Anti-Aliasing nicht eventuell kleiner ausfallen oder gar ganz verschwinden könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls um &lt;strong&gt;Bildqualität&lt;/strong&gt; geht es bei der &lt;a href=&quot;http://www.pcgameshardware.de/aid,670216/Test/Benchmark/Radeon_gegen_Geforce-_Vergleich_der_Bildqualitaet_in_9_Spielen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PC Games Hardware&lt;/a&gt;, welche unter neun Spielen &lt;strong&gt;Radeon gegen GeForce&lt;/strong&gt; unter verschiedenen aktuellen Treibern gestellt haben. Dabei ergab sich erst einmal, daß die aktuellen Treiberversionen Catalyst 8.12 und 180.48 ihre jeweiligen Performancegewinne nicht über eine Verschlechterung der Bildqualität erkaufen. Im Vergleich der default-Bildqualität von ATI und nVidia sieht man dann viele Gemeinsamkeiten, aber auch eine gewisse Tendenz von ATI zu schärferen Texturfiltern, was dann aber unter Bewegung mehr unschönes Flimmern auslöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=69527&amp;amp;sys=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GameZone&lt;/a&gt; berichtet über die finanzielle Schieflage bei Spieleentwickler und -Publisher &lt;strong&gt;Midway Games&lt;/strong&gt;. Irritierend ist dabei, das aus Geldnot einige geplante Spieleprojekte gestrichen wurden, die Vorstände des börsennotierten Unternehmens allerdings weiterhin Spitzengehälter einstreichen konnten. Weiterhin bedenklich ist, daß der Ex-Präsident des Unternehmens nicht direkt aus der Spielebranche kam, sondern eine &lt;a href=&quot;http://www.linkedin.com/pub/7/713/888&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;normale Manager-Karriere&lt;/a&gt; hinter sich hat. So etwas mag die Aktionäre oberflächlich glücklich machen, ist aber für den kreativen Prozeß nicht förderlich – und Midway ist nun auch kein Riesenunternehmen, wo ein gewisses Maß an Bürokratie unvermeidlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man könnte die entscheidende Frage ja auch umdrehen: Eventuell steht Midway derzeit so sehr am Abgrund, eben weil man die Entscheidungskompetenz in einer Kreativfirma in die Hände von gewöhnlichen Managern gelegt hat – und glaubte, für diese &quot;Leistung&quot; auch noch Millionen bezahlen zu müssen, anstatt dieses Geld in die Gameentwicklung zu stecken. Es wäre zudem zu bezweifeln, daß eingekaufte Manager irgendein Feeling für die Besonderheiten des Spiele-Geschäfts mitbringen – die Chance, daß dabei die eigentlich zwingend benötigte Kreativität über kurz oder lang den Bach runtergeht, ist nicht von der Hand zu weisen. Wenn der Fall Midway den Normalzustand darstellen sollte, ist es wenig verwunderlich, daß viele Spieleproduktionen nur noch mit dem Blick auf das schnelle Geschäft runtergekurbelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über eine besonders pikante Note zum Rechtsstreit über die ab 1. Januar nun auch für den Internet-Bereich verpflichtend geltende &lt;strong&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/strong&gt; berichtet das &lt;a href=&quot;http://www.t-blog.de/41902/vorratsdatenspeicherung-verfassungsgericht-unzustandig&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;T-blog&lt;/a&gt;: Danach haben die Vertreter der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht das Argument vorgebracht, daß eben dieses höchste Gericht in dieser Frage doch gar nicht zuständig sei, weil es sich um die Umsetzung einer EU-Richtlinie handeln würde. Oder anders formuliert: Nachdem neu gefasste Gesetze der Bundesrepublik Deutschland inzwischen in der Mehrzahl nicht auf dem Willen der Volksvertreter, sondern auf zwingend umzusetzenden EU-Richtlinien basieren, soll nun auch noch das Verfassungsgericht nicht mehr prüfen dürfen, ob dies alles noch in den Rahmen der vom Volk angenommenen Verfassung (aka Grundgesetz) passt ;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stichwort Vorratsdatenspeicherung: &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0901/60839.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Golem&lt;/a&gt; bringen hierzu einige Tips an, wie man sich gegen die verschiedenen Arten der Datenerfassung schützen kann. Manche der Tips sind eventuell übertrieben oder nur umständlich zu realisieren, so daß da durchaus die Sinnfrage auftaucht. Denn eine gewisse Relevanz ist derzeit nur der Umgehung der Speicherung der eMail-Verbindungsdaten zuzusprechen, da sich mit diesen Daten (Absender, Empfänger, Betreffzeile) problemlos Profile der sozialen Kontakte einer Person aufstellen lassen. Die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen ist dagegen derzeit noch nicht als gravierend anzusehen, da sich daraus derzeit noch keine allgemeine Überwachung basteln läßt, sondern nur Einzelfallprüfungen möglich sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Thema der Umgehung der Speicherung der eMail-Verbindungsdaten geben Golem einen interessanten Hinweis: So können Remailer-Netzwerke den Absender einer eMail-Adresse verbergen. Perfekt ist dies allerdings auch nicht, da zumindestens beim Empfänger der Empfang der eMail und die Betreffzeile mit der Vorratsdatenspeicherung erfasst werden. Viel einfacher erscheint es uns, sich einfach dem Wirkungskreis der Vorratsdatenspeicherung generell zu entziehen. Erreichbar dürfte dies ganz simpel durch eine ausländische eMail-Adresse sein – ein eMail-Anbieter beispielsweise in der Schweiz kann schließlich nicht zur Durchführung bundesdeutscher Gesetze wie der Vorratsdatenspeicherung verpflichtet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorsicht sollte man aber bei über Ländergrenzen operierenden Unternehmen walten lassen: Auch wenn diese oftmals nationale Angebote unterhalten, kann die rechtliche Grundlage in Form des Unternehmens bzw. des Server-Standorts durchaus in Deutschland liegen. Bei US-basierten Unternehmen wie Google und Yahoo gibt es dann wieder das Problem, daß deren Daten generell allen US-Geheimdiensten offenliegen dürften und über diesen Umweg unter Umständen auch nach Deutschland gelangen könnten. Natürlich sind das alles nur Restrisikos, die man durchaus eingehen kann – ein einfacher Account auf GMail, der internationalen Ausgabe von Google Mail, dürfte einen zu 99,95 Prozent vor der Vorratsdatenspeicherung sichern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer noch mehr Sicherheit benötigt, der setzt sowieso auf einen eigenen Root-Server mit eigenem eMail-Server, wird also selber zum eigenen eMail-Provider. Hier greift die Vorratsdatenspeicherung erst einmal ins Leere, denn eine für den Privatbedarf angelegte eMail-Adresse auf dem eigenen Rootserver zählt nicht unter dem, was man sich gewöhnlich unter einem &quot;eMail-Anbieter&quot; &lt;em&gt;(mit der Betonung auf &quot;Anbieter&quot;)&lt;/em&gt; vorstellt. Falls sich hier doch gegenteiliges ergeben sollte, kann man mit seinem Rootserver aber auch immer noch ins Ausland umziehen, hier bietet sich wiederum die Schweiz an. Und letztlich könnte man seinen eigenen Rootserver sogar noch dazu benutzen, um mittels eines Proxys darüber zu surfen und damit auch der Speicherung der IP-Adressen bei der Vorratsdatenspeicherung ein Schnippchen zu schlagen.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Sun, 04 Jan 2009 14:45:04 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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 <title>News des 1./2. Januar 2009</title>
 <link>http://www.3dcenter.org/news/2009-01-02</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0901/64358.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Golem&lt;/a&gt; haben in einem Mediamarkt-Prospekt erste reale Hinweise auf die &lt;strong&gt;nVidia Grafikkarten-Umbenennungsaktion&lt;/strong&gt; gefunden, über welche schon des längeren spekuliert worden war. Konkret genannt wurden dabei die Grafikkarten GeForce G100, GT120 und GT130, wobei letztere laut dem Mediamarkt-Prospekt ganz offensichtlich die bisherige GeForce 9600 GSO auf G92-Basis sein soll. Zwar deckt sich dies nicht mit &lt;a href=&quot;http://www.3dcenter.org/news/2008-12-01&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;früheren Angaben&lt;/a&gt;, aber dies waren seinerzeit schließlich noch keine offiziellen Informationen. Weitere Hinweise auf die kommende Grafikkarten-Umbenennungsaktion finden sich zudem im &lt;a href=&quot;http://forums.guru3d.com/showthread.php?t=282203&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Forum des Guru3D&lt;/a&gt;, wo ein Screenshot einer nur kurz zu sehenden nVidia-Webseite mit Daten zu neuen Mobile-Lösungen zu finden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um die Mobile-Grafiklösungen GeForce G105, GeForce G110M und GeForce GT 130M, zu welchen sogar gewisse technischen Daten notiert wurden. Allerdings ist daraus kaum auf die entsprechenden Desktop-Lösungen zu schließen, da die Mobile-Lösungen bei nVidia regelmäßig trotz gleicher Benennung mit klar geringerer Hardware-Power gegenüber den Desktop-Lösungen auftreten. Hier wird man letztlich doch die &quot;Auflösung&quot; seitens nVidia abwarten müssen, welche womöglich schon zur CES in einer Woche stattfinden wird. Zu diesem Zeitpunkt wird nVidia seine neuen HighEnd-Lösungen präsentieren, demzufolge wäre es naheliegend, wenn dann auch Details zur anstehenden Grafikkarten-Umbenennungsaktion bekanntgegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf eben jener CES wird &lt;strong&gt;nVidia&lt;/strong&gt; wie gesagt auch die &lt;strong&gt;GeForce GTX 285&lt;/strong&gt; offiziell vorstellen, eine leicht taktschnellere Ausführung der GeForce GTX 280, welche allerdings schon auf dem 55nm GT200b-Chip basiert und damit beim Stromverbrauch sogar etwas niedriger liegt als ihre Vorgängerin. Bislang spricht nVidia von &lt;a href=&quot;http://forums.slizone.com/index.php?showtopic=31606&amp;amp;view=findpost&amp;amp;p=254986&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;rund 10 Prozent Performancegewinn&lt;/a&gt; der GeForce GTX 285 gegenüber der GeForce GTX 280, die &lt;a href=&quot;http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/vorschau_nvidia_geforce_gtx_285/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ComputerBase&lt;/a&gt; hat diese nVidia-Vorhersage mit einer übertakteten GeForce GTX 280 nachgemessen und kann diese Vorhersage daher bestätigen. Natürlich ist eine Radeon HD 4870 X2 weiterhin klar schneller, aber diese operiert auch mit zwei Grafikchips, was die üblichen damit verbundenen Seiteneffekte mit sich bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein interessantes Detail zum &lt;strong&gt;RV770&lt;/strong&gt;-Chip der Radeon HD 4800 Serie kommt aus dem &lt;a href=&quot;http://www.xtremesystems.org/forums/showthread.php?s=&amp;amp;p=3509705#post3509705&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Forum von Xtreme Systems&lt;/a&gt;: Danach weisst ein Die-Shot des RV770-Chips darauf hin, daß ATI nicht 800, sondern eigentlich 900 Shader-Einheiten verbaut hat. Nutzbar sind diese 900 Shader-Einheiten allerdings leider nicht, denn bei den heutigen Grafikchip-Designs muß die Anzahl der Shader-Einheiten pro SIMD immer ein Vielfaches von 4 betragen – beim RV770 sind dies auf 800 Shader-Einheiten passende 16, auf 900 Shader-Einheiten wäre es dagegen unpassende 18. Vielmehr hat ATI hier ein gutes Stück an &lt;a href=&quot;/artikel/2004/11-18_a.php&quot;&gt;Redundanz&lt;/a&gt; eingebaut, welches die Produktionsausbeute des Chips steigern soll. RV770-basierte Grafikkarten mit mehr als 800 Shader-Einheiten sind dementsprechend also nicht zu erwarten, dies kann dann nur ein neuer ATI-Grafikchip bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.gamespot.com/features/6202200/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GameSpot&lt;/a&gt; hat das neueste AddOn &quot;Wrath of the Lich King&quot; als Anlaß für einen &lt;strong&gt;World of WarCraft Performance-Guide&lt;/strong&gt; genommen. Als mittlerweile langjähriges Online-Spiel sind die Hardware-Anforderungen von World of WarCraft natürlich nicht mit denen neuester SinglePlayer-Kracher zu vergleichen, so daß Spiel generell auch auf älterer Mainstream-Hardware vernünftig betreibbar ist. Auf HD-Auflösungen und mit Anti-Aliasing lassen sich dann natürlich trotzdem Unterschiede zwischen verschiedenen Grafikkarten feststellen, allerdings rennt das Spiel selbst unter diesem Setting nach oben hin wiederum in CPU-Limits.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ebenfalls angetrengten CPU-Tests zeigen dann klare Vorteile von Intels Core-2-basierten Prozessoren gegenüber AMDs Phenom-Prozessoren, selbst auf gleichen Taktraten würde AMDs Phenom I die Intel-Modelle nicht schlagen können. Gleichfalls ist absolut deutlich erkennbar, daß World of WarCraft nicht von QuadCore-Modellen profitiert – so war beispielsweise ein Phenom X3 auf 2.4 GHz minimal schneller als ein Phenom X4 auf 2.3 GHz. Beachtenswert ist das vernünftige Ergebnis eines alten Pentium 4 Prozessors auf 3.8 GHz, welcher die gleiche Framerate wie ein moderner Phenom-Prozessor erzielte. Trotz der in den CPU-Tests vergleichsweise geringen Frameraten war das Spiel aber immer spielbar, auch hier zeigt World of WarCraft keinen besonderen Bedarf für HighEnd-Hardware auf.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 20:43:18 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Leonidas</dc:creator>
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