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News des 8. Januar 2008

Zur gestern schon erwähnten Mobility Radeon HD 3400 und 3600 ergänzen Golem nun noch die technischen Daten – welche natürlich auch für die Radeon HD 3400 und HD 3600 des Desktop-Segments gelten sollten, da ATI und nVidia keine extra Grafikchips für das Mobile-Segment auflegen, sondern regelmäßig ihre Desktop-Grafikchips auch mit für den Mobile-Einsatz nutzen. So wird der RV620-Chip (Radeon HD 3400 & Mobility Radeon HD 3400) über 40 Shader-Einheiten und ein 64 Bit DDR Speicherinterface verfügen, der RV635-Chip (Radeon HD 3600 & Mobility Radeon HD 3600) über 120 Shader-Einheiten und ein 128 Bit DDR Speicherinterface.

Oder anders formuliert: Gegenüber den bisherigen Grafikchips RV615 (Radeon HD 2400 & Mobility Radeon HD 2400) bzw. RV630 (Radeon HD 2600 & Mobility Radeon HD 2600) ändert sich von den Hardware-Einheiten her gar nichts. Dies zeigt der Vergleich der Transistorenmengen zwischen den Grafikchips noch eindrucksvoller: Der alte RV610 wiegt 180 Millionen Transistoren, der neu RV615 soll 181 Millionen Transistoren haben – beim alten RV620 sind es dagegen 390 Millionen Transistoren, während der neue RV635 gleich gar nur noch 378 Millionen Transistoren haben soll. Mehr Hardware-Einheiten sind da natürlich nicht machbar – es ist eher beachtenswert, daß ATI hier noch die Direct3D-10.1-Fähigkeit mit hineinquetschen hat können, denn dies ist (fast) das einzige, was RV620 und RV635 den bisherigen RV615 und RV630 voraus haben.

Die andere Änderung ist das PCI Express 2.0 Interface, welches allerdings speziell im Notebook-Bereich derzeit mangels entsprechender Mainboard-Chipsätze nicht nutzbar ist. Abgesehen von Direct3D 10.1 und PCI Express 2.0 stellen die Grafikchips RV620 und RV635 somit schlicht 55nm-Wiedergänger der 65nm-Modelle RV615 und RV630 dar. Da ATI anscheinend auch nicht plant, die kleinere 55nm-Fertigung für wirklich höhere Taktraten zu nutzen, dürften sich bei der Performance kaum ein Unterschied zwischen HD2x00-Serie und HD3x00-Serie ergeben – wie aber ja auch die Radeon HD 3870 als das neue Top-Modell von ATI nicht wirklich schneller ist als das "alte" Top-Modell in Form der Radeon HD 2900 XT.

ATIs Motto bei der aktuellen Refresh-Generation scheint also eher zu sein, die gleiche bzw. eine minimal bessere Performance zu einem klar besseren Preis hinzubekommen – was ja bei der Radeon HD 3800 Serie schon einmal gut gelungen ist. Für die Radeon HD 3400 und 3600 Serien wird man dies noch abwarten müssen, aber angesichts der Performance-Voraussage bleibt ATI ja kaum etwas anderes übrig, als mit einem attraktiven Preis anzukommen. Allerdings liegt der größte Markt für diese Karten sowieso eher im OEM-Geschäft – und hier war es noch nie verkehrt, möglichst wirtschaftlich herzustellen und somit die größeren Spielräume beim Preis zu haben.

Wie Golem ausführen, hat das Hollywood-Studio Paramount als einer der letzten drei Verfechter von HD-DVD in seinem Vertrag mit dem HD-DVD Konsortium eine Ausstiegsklausel vereinbart – für genau den Fall, daß Warner Bros die Seiten wechseln sollte, was ja nun auch passiert ist. Offiziell steht man bei Paramount (welche auch die allermeisten der Dreamworks-Filme weltweit verleihen) zwar weiterhin hinter der HD-DVD, die vorhandene Rückabsicherung in Richtung Blu-Ray läßt Paramount jedoch alle Optionen offen. Das Momentum liegt inzwischen sowieso klar bei Blu-Ray – was aber sicherlich auch das HD-DVD Konsortium bemerken und dementsprechend nach Möglichkeit entschieden gegensteuern dürfte.

Zur gestern schon erwähnten Mobility Radeon HD 3400 und 3600 ergänzen Golem nun noch die technischen Daten - welche natürlich auch für die Radeon HD 3400 und HD 3600 des Desktop-Segments gelten sollten, da ATI und nVidia keine extra Grafikchips für das Mobile-Segment auflegen, sondern regelmäßig ihre Desktop-Grafikchips auch mit für den Mobile-Einsatz nutzen. So wird der RV620-Chip (Radeon HD 3400 & Mobility Radeon HD 3400) über 40 Shader-Einheiten und ein 64 Bit DDR Speicherinterface verfügen, der RV635-Chip (Radeon HD 3600 & Mobility Radeon HD 3600) über 120 Shader-Einheiten und ein 128 Bit DDR Speicherinterface.

Oder anders formuliert: Gegenüber den bisherigen Grafikchips RV615 (Radeon HD 2400 & Mobility Radeon HD 2400) bzw. RV630 (Radeon HD 2600 & Mobility Radeon HD 2600) ändert sich von den Hardware-Einheiten her gar nichts. Dies zeigt der Vergleich der Transistorenmengen zwischen den Grafikchips noch eindrucksvoller: Der alte RV610 wiegt 180 Millionen Transistoren, der neu RV615 soll 181 Millionen Transistoren haben - beim alten RV620 sind es dagegen 390 Millionen Transistoren, während der neue RV635 gleich gar nur noch 378 Millionen Transistoren haben soll. Mehr Hardware-Einheiten sind da natürlich nicht machbar - es ist eher beachtenswert, daß ATI hier noch die Direct3D-10.1-Fähigkeit mit hineinquetschen hat können, denn dies ist (fast) das einzige, was RV620 und RV635 den bisherigen RV615 und RV630 voraus haben.

Die andere Änderung ist das PCI Express 2.0 Interface, welches allerdings speziell im Notebook-Bereich derzeit mangels entsprechender Mainboard-Chipsätze nicht nutzbar ist. Abgesehen von Direct3D 10.1 und PCI Express 2.0 stellen die Grafikchips RV620 und RV635 somit schlicht 55nm-Wiedergänger der 65nm-Modelle RV615 und RV630 dar. Da ATI anscheinend auch nicht plant, die kleinere 55nm-Fertigung für wirklich höhere Taktraten zu nutzen, dürften sich bei der Performance kaum ein Unterschied zwischen HD2x00-Serie und HD3x00-Serie ergeben - wie aber ja auch die Radeon HD 3870 als das neue Top-Modell von ATI nicht wirklich schneller ist als das "alte" Top-Modell in Form der Radeon HD 2900 XT.

ATIs Motto bei der aktuellen Refresh-Generation scheint also eher zu sein, die gleiche bzw. eine minimal bessere Performance zu einem klar besseren Preis hinzubekommen - was ja bei der Radeon HD 3800 Serie schon einmal gut gelungen ist. Für die Radeon HD 3400 und 3600 Serien wird man dies noch abwarten müssen, aber angesichts der Performance-Voraussage bleibt ATI ja kaum etwas anderes übrig, als mit einem attraktiven Preis anzukommen. Allerdings liegt der größte Markt für diese Karten sowieso eher im OEM-Geschäft - und hier war es noch nie verkehrt, möglichst wirtschaftlich herzustellen und somit die größeren Spielräume beim Preis zu haben.

Wie Golem ausführen, hat das Hollywood-Studio Paramount als einer der letzten drei Verfechter von HD-DVD in seinem Vertrag mit dem HD-DVD Konsortium eine Ausstiegsklausel vereinbart - für genau den Fall, daß Warner Bros die Seiten wechseln sollte, was ja nun auch passiert ist. Offiziell steht man bei Paramount (welche auch die allermeisten der Dreamworks-Filme weltweit verleihen) zwar weiterhin hinter der HD-DVD, die vorhandene Rückabsicherung in Richtung Blu-Ray läßt Paramount jedoch alle Optionen offen. Das Momentum liegt inzwischen sowieso klar bei Blu-Ray - was aber sicherlich auch das HD-DVD Konsortium bemerken und dementsprechend nach Möglichkeit entschieden gegensteuern dürfte.