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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22./23. Februar 2018

Bei PCGamesN (via PC Games Hardware) hat man mit nVidia über die Gerüchte zu neuen Gaming-Grafikkarten anläßlich der kommenden Messen GDC oder GTC gesprochen – und von nVidia die klare Aussage bekommen, das es zu GDC/GTC keine neuen nVidia-Grafikkarten geben würde. Leider ist der konkrete Wortlaut von Frage und Antwort nicht bekannt – denn in solchen Fällen muß man die Möglichkeit einer "kreativen" Wortwahl zur Verschleierung der eigentlichen Hersteller-Absichten immer mit einrechnen. Genauso gilt auch die grundsätzliche Annahme, das wenn ein Hersteller derzeit noch nichts zu Releaseplänen sagen will, man sich durchaus auch einmal ein Dementi einfangen kann, was sich im Nachhinein dann als Nonsens herausstellt. Schließlich legt nVidia immer noch selber fest (und dies sei den Herstellern unbenommen), wann man die Presse über Neuerscheinungen informiert – und läßt sich diesbezüglich nicht von Gerüchten treiben. Aber abgesehen von diesen grundsätzlichen Einwänden ist diese Meldung dann doch als gewichtiger Hinweis darauf zu sehen, das die bisher genannte Release-Planung zu nVidias Ampere-Generation vielleicht zu optimistisch war. Dabei wurden die vorgenannten Messen gegen Ende März allerdings sowieso nur als mögliche Vorstellungstermine ins Gespräch gebracht – einfach, weil es terminlich passen würde.

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Umfrage-Auswertung: In welcher Fertigungstechnologie wird nVidias Ampere erwartet?

Mit einer Umfrage von Mitte Februar wurde die Erwartungshaltung zu der für nVidias Ampere-Generation angesetzten Fertigungstechnologie abgefragt. Zur Auswahl standen hierbei auf Basis einer entsprechenden Meldung alles von 16nm bis 7nm – wobei die beiden Extreme jeweils nur vergleichsweise wenige Stimmen auf sich ziehen konnten. Der hauptsächlich Wettstreit findet dagegen laut der großen Mehrheit der Umfrageteilnehmer zwischen der 12nm- und der 10nm-Fertigung statt. Dabei kam die neue und daher noch nicht erprobte 10nm-Fertigung mit 35,0% Stimmanteil nur auf einem (klaren) zweiten Platz durchs Ziel, die schon bekannte (und bei nVidias GV100-Chip bereits eingesetzte) 12nm-Fertigung konnte dagegen mit gleich 55,5% aller Stimmen sogar eine absolute Mehrheit für sich erzielen. Richtig oder falsch konnte es bei dieser Umfrage natürlich nicht geben, schließlich ging es nicht um Fakten oder auch Meinungen – sondern allein um eine subjektive Erwartungshaltung zu einer technischen Frage, die sich später dann noch eindeutig klären lassen wird.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 19./20. Februar 2018

Golem und das japanische PC Watch (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) beschäftigen sich mit dem Prototyp eines dedizierten Intel-Grafikchips, welcher von Neu-Mitarbeiter Raja Koduri bei der Halbleiterkonferenz ISSCC 2018 gezeigt wurde. Hierbei handelt es sich um einen reinen Testchip – geschaffen nicht zur Demonstration der technischen Möglichkeiten, sondern zur Erprobung diverser Details. Somit darf man auch nicht besonders ernst nehmen, das jener Testchip nur auf Intels Grafik-Generation 9 (Skylake) lief, die später wirklich als dedizierte Grafikchips erscheinenden Intel-Produkte werden wohl der Grafik-Generation 12 (Codename "Arctic Sound", wahrscheinlich in Tiger Lake verbaut) (und nachfolgenden) angehören. Auch die verbauten nur 18 Execution Units (EU) fallen in diese Kategorie – für Intel war an diesem am Ende nur 64mm² großen Testchip nicht dessen Performance interessant, sondern vielmehr die verbauten neuen Features. Dazu gehören u.a. eine verbesserte Version der Exceution Units sowie integrierte Spannungsregler, welche die Chipteile viel feiner einzeln an- und ausknipsen (aka mit Strom versorgen) können. Es handelt sich in der Summe einfach nur um einen Arbeitsnachweis seitens Intel, das man das Thema von dedizierten Grafikchips auch wirklich ernsthaft angeht – und dabei auch nicht einfach nur aufgepumpte Versionen seiner bisherigen integrierten Grafiklösungen auflegen will, sondern sich richtiggehend mit dem Thema eines Grafikchip-Designs beschäftigt.

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Erster Benchmark eines Ryzen 5 2600 zeigt auf 5-9% Mehrperformance bei Pinnacle Ridge (Zen+)

Für einige mediale Aufregung sorgt derzeit ein erster Benchmark-Wert eines Ryzen 5 2600 Prozessors der "Zen+" Generation, welcher in der Geekbench Benchmark-Datenbank erspäht wurde – und gemäß einiger Beobachter um satte 15-32% schneller als ein Ryzen 5 1600 aus der originalen Zen-Generation sein soll. Angesichts von jeweils 200 MHz mehr Base- und Turbo-Takt (+6%) zwischen diesen ansonsten mit der gleichen Hardware bestückten Prozessoren wäre dies in der Tat ein sehr erheblicher Zugewinn – allerdings aufgrund dessen, das Zen+ gegenüber dem originalen Zen kaum Architektur-Änderungen haben soll, auch schon wieder geradezu unwahrscheinlich viel. Allerdings scheint bei manchen dieser Meldungen eher das Interesse an der knalligen Überschrift überwogen zu haben, denn der tiefere Blick in die Geekbench Benchmark-Datenbank auf der Suche nach Resultaten zum Ryzen 5 1600 offenbart, das es hier durchaus gutklassige Ergebnisse gibt, welche viel näher an das (einzelne) Resultat des Ryzen 5 2600 herankommen:

Ryzen 5 1600 Ryzen 5 2600 Differenzen
Technik Summit Ridge (Zen), 14nm, 6C +SMT, 3 MB L2 & 16 MB L3 Pinnacle Ridge (Zen+), 12nm, 6C +SMT, 3 MB L2 & 16 MB L3 minimalste Architektur-Verbesserungen
Taktraten 3.2/3.6 GHz + XFR 3.4/3.8 GHz + XFR +200 MHz Base- und Turbo-Takt
Geekbench 4 SingleThread 4037 4269 +5,7%
Geekbench 4 MultiThread 18420 20102 +9,1%
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Hardware- und Nachrichten-Links des 17./18. Februar 2018

Die Launchreviews zu Raven Ridge haben sich mehrheitlich um einen Punkt herumlaviert, welcher vorab als durchaus relevant angesehen wurde – inwiefern Raven Ridge gleich Spectre-2-bezogene Patches bzw. in diesem Fall Microcode-Fixes ab Werk mit an Bord hat. Echte Änderungen an der Prozessoren-Architektur sind natürlich (derzeitig) eine Illusion, denn erste Modelle von Raven Ridge wurden bereits im letzten Oktober vorgestellt, zudem benötigen Hardware-Änderungen im CPU-Bereich viele Monate, selbst wenn es sich nur um triviale Bugfixes handelt. Mehr als Microcode-Fixes ab Werk wären für AMD also nicht möglich gewesen – aber auch die hat es bei Raven Ridge nicht gegeben, Raven Ridge kommt somit ohne jede diesbezügliche Fixes in den Markt. Auch in diesem Fall ist AMD allerdings aus rein technischer Sicht zu verteidigen, denn derzeit forscht AMD noch an den gegenüber der Spectre-Sicherheitlücke nötigen Änderungen für die allerersten Zen-basierten Prozessoren – und erst nach Abschluß dieser Arbeit kann es dann zu entsprechenden Microcode-Fixes für alle Zen-basierten Prozessoren kommen.

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Zu welchem System geht die langfristige Tendenz der Windows-Gamer (2018)?

In Bezugnahme auf die kürzliche Meldung zu "Windows Core OS" wiederholen wir hiermit eine 2016er Umfrage zur zukünftigen Entwicklung der Betriebssysteme bzw. Plattformen für (bisherige) Windows-Gamer. Denn mittels "Windows Core OS" zeigt Microsoft, das die früheren Vermutungen zu einem grundsätzlichen Umbau von Windows hin zu einer fast reinen UWP-Angelegenheit keine Schwarzmalerei waren, sondern tatsächlich den Planungen Microsofts entspricht. Nicht verschwiegen werden soll allerdings, das es mittels Windows 10 Pro auch weiterhin eine Plattform zu (einwandfreien) Ausführung reiner Win32-Programme geben wird – was sich allerdings auch irgendwann einmal von selbst erledigen könnte, wenn die breite Masse nur noch auf Windows 10 Vanilla mit nur noch der Möglichkeit zu UWP-Apps unterwegs ist. Das ganz ist natürlich weit in die Zukunft gedacht und hat kurz- und mittelfristig kaum Auswirkungen – es geht allein um die Frage, was in weiter entfernter Zukunft sein wird, wenn Microsoft diese nun offengelegten Planungen auch tatsächlich umgesetzt hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 16. Februar 2018

Aus unserem Forum kommt ein exzellenter Hinweis zur Erklärung von nVidia Turing: Danach gab es schon früher das Gerücht seitens Fudzilla, nVidia würde dieses Jahr mit zwei großen (neuen) Chips antreten – mit einer klaren Trennung zwischen Gaming- und AI-Aufgabenstellung. Seinerzeit wurde schon Ampere für die Gaming-Schiene genannt, nur der Codename "Turing" tauchte noch nicht auf – dafür aber eine Erklärung, wofür das Chip gedacht sei: Als Ersatz der bisher GPU-basierten Lösungen für selbstfahrende Autos für das kommende "Drive PX Pegasus". Bisher hatte nVidia für diesen Zweck Midrange-GPUs in doppelter Ausführung verwendet, mittels Drive PX Pegasus will man nun jedoch einen massiven Sprung bei der Tensor-Core-Performance machen. Sofern man hierfür nicht einen der (teuren) HPC-Chips opfern will, würde ein extra nVidia-Chip für dieses Marktsegment Sinn ergeben – denn inzwischen sind dessen Anforderungen (mehr Tensor-Power) abweichend genug, um mit den anderen nVidia-Chips nicht mehr wirklich gut bedient werden zu können.

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nVidia Geschäftsergebnisse Q4/2017: Erneut durchgehend neue Rekordwerte für Quartal und Jahr

Grafikchip-Entwickler nVidia hat seine Geschäftsergebnisse für das vierte Kalenderquartal 2017 sowie das Kalenderjahr 2017 vorgelegt. Abweichend vom Kalender handelt es sich bei nVidia um das vierte Geschäftsquartal 2018, laufend von November 2017 bis Januar 2018, sowie das Geschäftsjahr 2018, laufend von Februar 2017 bis Januar 2018. Die gewisse Abweichung vom Kalenderverlauf ist insofern relevant, als daß ein viertes Geschäftsquartal bei nVidia immer den nominell schwachen Monat Januar umfaßt – und damit wenig dazu taugt, zum besten Jahresquartal zu werden. Abweichend von dieser Grundregel hat nVidia es (wie auch schon das letzte Jahr) geschafft, im vierten Kalenderquartal 2017 neue absolute Rekordwerte für Umsatz und Gewinn aufzustellen. Der Umsatz kletterte dabei auf 2911 Mio. Dollar, dies sind +10,4% mehr als im Vorquartal sowie satte +34,0% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der nominelle Gewinn stieg mit 1118 Mio. Dollar erstmals über die Milliarden-Marke, dies sind +33,4% mehr als im Vorquartal sowie +70,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Beim operativen Gewinn sieht es mit 1073 Mio. Dollar sowie Zugewinnen von +20,0% bzw. 46,4% ähnlich rosig aus.

Q4/2016 Q1/2017 Q2/2017 Q3/2017 Q4/2017
Umsatz 2173 Mio. $ 1937 Mio. $ 2230 Mio. $ 2636 Mio. $ 2911 Mio. $
Gewinn 655 Mio. $ 507 Mio. $ 583 Mio. $ 838 Mio. $ 1118 Mio. $
operativer Gewinn 733 Mio. $ 554 Mio. $ 688 Mio. $ 895 Mio. $ 1073 Mio. $
Für Vergleichswerte zu AMD, Intel & nVidia zurück bis ins Jahr 2006 bitte klicken.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 15. Februar 2018

Bei Digital Trends wird der kürzlich genannte Codename "Turing" für einen kommenden nVidia-Chip klar in Richtung einex expliziten Cryptomining-Produkts ausgelegt – welches gemäß Digital Trends nicht einmal auf einer extra Architektur basieren muß, da "Turing" nur der Codename für dieses Projekt, den einzelnen Chip oder eine explizite Grafikkarten-Serie fürs Cryptomining sein könnte. Dies ist durchaus sinnig und könnte daher durchaus so zutreffen – zweifelhaft ist eher die weitere Berichterstattungen über diese Meldung, welche deren Aussagen oftmals leider gleich als "Fakt" darstellt. Digital Trends haben mit ihrer Meldung aber auch nur eine Auslegung der derzeit bekannten Gerüchtelage erstellt, welche egal ob man auf Turing oder Ampere schaut, nirgendwo richtig belastbar belegt ist. Da sollte man an dieser Stelle schon genau lesen, ehe man fest behauptet, Turing wäre laut Digital Trends ein extra Cryptomining-Produkt – dies ist eine schlichte Annahme, denn Bestätigungen oder selbst Gerüchte sehen anders aus. Natürlich ist selbige Annahme naheliegend, würde sich zudem auch nicht mit anderen Aussagen der Gerüchteküche beißen. Im Fall des Falles wäre die spannende Frage hierzu dann, ob nVidia mittels Turing einen richtiggehend extra Cryptomining-Chip auflegt – oder doch "nur" extra Cryptomining-Grafikkarten basierend auf den Ampere-Chips.

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Neue Intel-Roadmap zeigt kommende HEDT/Server-Linien Coffee Lake-E und Cascade Lake

Auf der Bilder-Plattform Imgur ist eine (augenscheinlich authentische) Intel-Roadmap aufgetaucht, welche die kommende Weiterentwicklung bei Intels Prozessoren primär aus dem Blickwinkel der Server/Workstation-Linien wiedergibt. Aus Sicht der normalen PC-Anwenders interessant sind hierbei zuerst "Coffee Lake-S", hinter welchem sich die regulären Desktop-Modelle von Coffee Lake verbergern und welches in dieser Roadmap erst zum Anfang des zweiten Quartals 2018 eingezeichnet wird. Dies deutet (erneut) darauf hin, das der einstmals für den Jahresstart 2018 angedachte Start der zweiten Welle von Coffee Lake (die ersten Coffee-Lake-Modelle stehen entgegen dieser Roadmap bekannterweise schon seit Monaten im Markt) sich nun doch noch etwas verschiebt – sei es, weil Intel hierfür noch mehr vorproduzierte CPUs in der Hinterhand halten will, oder weil man jene Prozessoren dann unbedingt direkt mit Spectre-2-bezogenen Microcode-Updates ab Werk auszuliefern wünscht (und dafür einfach noch etwas mehr Zeit benötigt).

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