Die ComputerBase hat einen kleinen Generations-Vergleich in der 60er Klasse aufgelegt: GeForce RTX 4060 gegen 5060, Radeon RX 7600 XT gegen 9060 XT und Arc A580 gegen B580. AMDs Angebote hatten hierbei den Vor- wie Nachteil der größeren Speicherbestückung – als Vorteil hält man damit in den RayTracing-Benchmarks länger durch bzw. schafft es sogar, in nVidias Paradedisziplin noch vor der GeForce RTX 5060 zu bleiben. Als Nachteil ist das AMD-Angebot damit preislich nicht mehr wirklich gleich zum Mainstream-Portfolio von Intel & nVidia, welches eher um die 300 Euro herum rangiert – und nicht bei um die 400 Euro wie AMDs Radeon RX 9060 XT 16GB. Andererseits kann man argumentieren, dass eben nur AMD in dieser Leistungsklasse gleich 16 GB VRAM aufbietet, nVidia verwehrt sich dies selbsttätig. Wenn man nicht bei 8 GB VRAM feststecken will, steht die einzige zweckmäßige Entscheidung in dieser Leistungsklasse also zwischen Arc B580 12GB oder Radeon RX 9060 XT 16GB an. nVidia nimmt sich wie gesagt selbst aus dem Spiel und die mitgetesteten früheren Mainstream-Modelle sind inzwischen allesamt nicht mehr am Markt verfügbar.
| FHD Raster | FHD RayTr. | Liste | Retail | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Radeon RX 9060 XT 16GB | 136 fps (109%) | 75 fps (114%) | $349 | 390-450€ | |
| Radeon RX 7600 XT 16GB | 95 fps (76%) | 40 fps (61%) | $329 | ausgelaufen | |
| GeForce RTX 5060 8GB | 125 fps (100%) | 66 fps (100%) | $299 | 300-340€ | |
| GeForce RTX 4060 8GB | 95 fps (76%) | 55 fps (83%) | $299 | ausgelaufen | |
| Arc B580 12GB | 100 fps (80%) | 47 fps (71%) | $249 | 260-320€ | |
| Arc A580 8GB | 68 fps (54%) | 34 fps (51%) | $179 | ausgelaufen | |
| gemäß den Benchmarks der ComputerBase unter 10 Raster- und 4 RayTracing-Titeln | |||||
WCCF Tech zeigen erste Benchmarks zur GeForce RTX 5070 Laptop 12GB aus Fernost, welche dieser Mobilelösung mit 3-GByte-Speicherchips eine Grafik-Performance unter diversen 3DMark-Disziplinen auf exakter Augenhöhe mit der GeForce RTX 5070 Laptop 8GB bescheinigen. Dafür müssten dann sogar die gleichen Powerlimits gewählt worden sein, aber im Endeffekt geht es bei dieser Benchmark-Serie primär um die Bestätigung, dass zwischen beiden Ausführungen der GeForce RTX 5070 Laptop grundsätzlich dieselbe Hardware existiert – was hiermit erwiesen wäre. Beide Ausführungen werden also den GB206-Chip in dessen Vollausbau mit 36 Shader-Cluster an einem 128-Bit-Speicherinterface und üblicherweise denselben Powerlimits verwenden (wobei letztere im Mobile-Bereich sowieso voll konfigurierbar sind). Die einzige grundsätzliche Differenz liegt somit im Speicherausbau – 8 oder 12 GB VRAM. Sofern jener nicht direkt fps-wirksam, besteht auch kein Performance-Unterschied zwischen beiden Ausführungen der GeForce RTX 5070 Laptop – wobei natürlich aus Sicht neuerer Spieletitel die 12-GB-Ausführung unbedingt vorzuziehen wäre.
| RTX50 Mobile | Chip | Hardware | VRAM | TGP | Vorstellung | Release | technisches Desktop-Äquivalent |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GeForce RTX 5090 Laptop | GB203 | 82 SM @ 256-bit | 24 GB GDDR7 | 95-175W | CES 2025 | März 2025 | RTX5080: 84 SM @ 256-bit, 16 GB, 360W |
| GeForce RTX 5080 Laptop | GB203 | 60 SM @ 256-bit | 16 GB GDDR7 | 80-175W | CES 2025 | März 2025 | (grob) RTX5070Ti: 70 SM @ 256-bit, 16 GB, 300W |
| GeForce RTX 5070 Ti Laptop | GB205 | 46 SM @ 192-bit | 12 GB GDDR7 | 60-150W | CES 2025 | März 2025 | RTX5070: 48 SM @ 192-bit, 12 GB, 250W |
| GeForce RTX 5070 Laptop 12GB | GB206 | 36 SM @ 128-bit | 12 GB GDDR7 | 50-125W | 28. April 2026 | ? | RTX5060Ti-16GB: 36 SM @ 128-bit, 16 GB, 180W |
| GeForce RTX 5070 Laptop 8GB | GB206 | 36 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | 50-125W | CES 2025 | April 2025 | RTX5060Ti-8GB: 36 SM @ 128-bit, 8 GB, 180W |
| GeForce RTX 5060 Laptop | GB206 | 26 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | 45-125W | 15. April 2025 | Mai 2025 | RTX5060: 30 SM @ 128-bit, 8 GB, 145W |
| GeForce RTX 5050 Laptop | GB207 | 20 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | ≤115W | 24. Juni 2025 | Juli 2025 | RTX5050: 20 SM @ 128-bit, 8 GB, 130W |
| Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen | |||||||
Mit dem neuen GeForce-Treiber 596.36 WHQL hat nVidia auch die "GeForce RTX 5070 Laptop 12GB" offiziell gemacht, eine Mobile-Grafiklösung unter Verwendung von 3-GByte-Speicherchips. Damit sind am selben 128-Bit-Interface der bisherigen GeForce RTX 5070 Laptop nunmehr gleich 12 GB VRAM möglich, erlöst nVidia dieses vorherige 8-GB-Modell ergo von deren VRAM-Problem. Weitere technischen Daten zur "GeForce RTX 5070 Laptop 12GB" fehlen noch, aber da das 128-Bit-Speicherinterface klar ist, kann es sich fast nur um eine 1:1-Kopie der bisherigen "GeForce RTX 5070 Laptop 8GB" handeln, nun eben nur mit den größeren Speicherchips und damit größerer VRAM-Menge. nVidia geht damit einen längst überfälligen Schritt, nämlich diesen 8-GB-Grafiklösungen auf Basis des 128-Bit-Speicherinterfaces des GB206-Chips endlich mehr VRAM mitzugeben – dies leider aber vergleichsweise zaghaft nur bei dieser einzelnen Mobile-Grafiklösung. Denkbarerweise ist für mehr – sprich GeForce RTX 5060 & 5060 Ti des Desktop-Segments – einfach nicht genügend an diesen 3-GByte-Speicherchips von GDDR7 vorhanden.
| RTX50 Mobile | Chip | Hardware | VRAM | TGP | Vorstellung | Release | technisches Desktop-Äquivalent |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GeForce RTX 5090 Laptop | GB203 | 82 SM @ 256-bit | 24 GB GDDR7 | 95-175W | CES 2025 | März 2025 | RTX5080: 84 SM @ 256-bit, 16 GB, 360W |
| GeForce RTX 5080 Laptop | GB203 | 60 SM @ 256-bit | 16 GB GDDR7 | 80-175W | CES 2025 | März 2025 | (grob) RTX5070Ti: 70 SM @ 256-bit, 16 GB, 300W |
| GeForce RTX 5070 Ti Laptop | GB205 | 46 SM @ 192-bit | 12 GB GDDR7 | 60-150W | CES 2025 | März 2025 | RTX5070: 48 SM @ 192-bit, 12 GB, 250W |
| GeForce RTX 5070 Laptop 12GB | vmtl. GB206 | vmtl. 36 SM @ 128-bit | 12 GB GDDR7 | ? | 28. April 2026 | ? | RTX5060Ti-16GB: 36 SM @ 128-bit, 16 GB, 180W |
| GeForce RTX 5070 Laptop 8GB | GB206 | 36 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | 50-125W | CES 2025 | April 2025 | RTX5060Ti-8GB: 36 SM @ 128-bit, 8 GB, 180W |
| GeForce RTX 5060 Laptop | GB206 | 26 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | 45-125W | 15. April 2025 | Mai 2025 | RTX5060: 30 SM @ 128-bit, 8 GB, 145W |
| GeForce RTX 5050 Laptop | GB207 | 20 SM @ 128-bit | 8 GB GDDR7 | ≤115W | 24. Juni 2025 | Juli 2025 | RTX5050: 20 SM @ 128-bit, 8 GB, 130W |
| Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen | |||||||
Unter den weiteren hereinkommenden Artikeln zum Ryzen 9 9950X3D2 vielleicht noch am interessantesten ist eine extra Ausarbeitung der PC Games Hardware zum Duell Ryzen 9 9950X3D vs 9950X3D2 auf jeweils gleichem Powerlimit – welches sich beim 9950X3D2 sogar auf 270W beläuft. Hierbei wurden beide X3D-16-Kerner jeweils normal und jeweils mit dem Powerlimit des anderen Prozessors ausgemessen – um herauszufinden, wie stark der Ryzen 9 9950X3D2 von seinem immerhin um 70 Watt höheren PPT profitiert. Hiernach läßt sich zum einen belegen, dass diese Differenz ziemlich klein ist, unter jenen Benchmarks gewinnt der Ryzen 9 9950X3D2 durch das höhere Powerlimit gerade einmal +2,2% unter Anwendungen sowie +1,4% unter Spielen hinzu. Da der reguläre Ryzen 9 9950X3D zudem von einem höheren Powerlimit ähnlich schwach profitiert, ergibt sich sogar die Situation, dass ein Ryzen 9 9950X3D2 @ 200W minimal schneller als ein Ryzen 9 9950X3D @ 270W herauskommt.
| Ryzen 9 9950X3D | 9950X3D @ 270W | 9950X3D2 @ 200W | Ryzen 9 9950X3D2 | |
|---|---|---|---|---|
| Powerlimit (PPT) | 200W | 270W | 200W | 270W |
| Anwendungs-Performance | 95,5% | 97,2% | 97,7% | 99,9% |
| Spiele-Performance | 97,5% | 97,2% | 98,5% | 99,9% |
| gemäß den Ausführungen bzw. Benchmarks der PC Games Hardware | ||||
YouTuber Moore's Law Is Dead verspricht im Titel zwar den baldigen Launch von nVidias N1X WoA-Chipsatz – das Video dreht sich dann aber eher darum, wieso selbiger weiterhin verschoben sein könnte. Zumindest zwei Industriequellen geben laut MLID an, dass nVidia erst im vierten Quartal damit herauskommen will – und dass dies dann dennoch eher ein Paperlaunch sein solle. Zumindest eine Quelle führt dazu aus, dass die großen Lieferkontingente für Gaming-SKUs erst im ersten Quartal 2027 "unterwegs" sein sollen – was aus der Sicht von OEMs eher deren eigenen Wareneingang bedeutet, somit noch einmal einige Wochen mehr Zeit braucht bis zur Ladentheke. Über den Grund dieser weiteren Verzögerungen sind sich hingegen beide Industriequellen auffallend einig: Massen an Bugs, auch im Zusammenspiel mit Windows, die Microsoft und nVidia noch fixen müssen, ehe dieses Konstrukt marktreif werden kann. Ob der späte Launchtermin und die kürzliche Streichung der MediaTek-Keynote zur Computex irgendwie zusammengehören, ist hingegen noch nicht sicher.
Source 1: We [Nvidia Partner] were just told that N1X should finish preparations for launch over the next 2-3 months. I would say at least a Q4 2026 paper launch is likely, and specifically we were told that high volume shipments for gaming models will be underway by Q1 2027. BTW – Nvidia & MS are still working to crush tons of bugs with MX. It's a nightmare.
Source 2: I [Major OEM] can confirm that MX is currently planned to be announced at Computex in a couple months, and then launch in October. However, I believe this will be a paper launch. Oh, and for what it's worth I am very skeptical of this product launching smoothly. Never doubt Nvidia, but so far this product has been a complete basket case – tons of bugs, endless delays, and genuinely few people over here expect good things.
Quelle: Industriequellen gegenüber Moore's Law Is Dead @ YouTube, veröffentlicht am 25. April 2026
Laut Leaker 'Jaykihn' plant Intel positiverweise bereits über die Grafikarchitekturstufe "Xe4" hinaus – denn etwas, was sich dann "Xe5" nennen könnte, ist für Mitte/Ende 2028 in der Pipeline. Dafür hat man allerdings alle Pläne zugunsten von Gaming-Grafikkarten auf Xe3-Basis eingestellt – und selbiges steht für Xe4 in den Sternen. Anders formuliert: Intel treibt seine Grafikarchitektur-Entwicklung weiter voran, auf Xe4 wird Xe5 folgen. Aber Gaming-Grafikkarten stehen derzeit nicht mehr auf dem Menü – so wie es denkbarerweise keinen "Big Battlemage" (Xe2) mehr geben wird und nun definitiv keine "Celestial"-basierten Grafikkarten (Xe3) und wie gesamt möglicherweise auch keine "Druid"-basierten Grafikkarten (Xe4). Dies ist aus Gamer-Sicht natürlich ein Trauerspiel, weil sich damit der faktisch eben erst erworbene dritte Wettbewerber im Grafikkarten-Markt aus diesem schon wieder zurückzieht – mit ungewisser Zukunft, ob sich dies eines Tages noch einmal ändern möge. Hinweis: Intels Xe-Namen sind universell, nicht an ein Segment oder Produkte gebunden. Die Eigennamen Battlemage, Celestial & Druid stehen hingegen eigentlich immer nur für die jeweiligen Gaming-Grafikkarten.
Xe4 successor mid-to-late 2028.
Crescent Island successor mid-to-late 2028.
Jaguar Shores successor late 2028, introduces rack-scale segment.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Celestial was canned long ago.
Druid is up in the air.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Xe3p gaming dGPU was actively developed and then cancelled long ago.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Xe3P = Celestial.
Followed by Xe4 down the line.
Xe4 successor may or may not be Xe5.
Intel’s graphical architecture naming is not as straightforward as integer iterations; Xe4 itself has had multiple names, and multiple architectures have been referred to as Xe4, over time.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Intel hat seine Geschäftsergebnisse für das erste Quartal des Jahres 2026 vorgelegt, in welchem Intel zwar bei den Umsatz-Zahlen glänzen, bei den Gewinn-Zahlen jedoch wieder einmal im tief roten Bereich herauskommt. Die Ausgangslage war dabei eigentlich gut, denn Intel hatte vorab selber nur 11,7-12,7 Mrd. Dollar Umsatz prognostiziert, konnte dies dann aber mit 13,6 Mrd. Dollar klar überbieten und kommt damit sogar bis auf eine geringe Differenz an den Umsatz des Jahresschlußquartals 2025 heran – welches Intel mit einem ersten Quartal gewöhnlich niemals schlägt. Dies ist von dieser Seite her ein wirklich guter Start ins Jahr, gerade da Intel für das laufende zweite Quartal mit 13,8-14,8 Mrd. Dollar gleich einmal eine weitere Umsatzsteigerung verspricht. Das zweite Quartal soll dann auch ein Ende der Minuszahlen sehen, welche aber auch für dieses erste Quartal wieder stark von Sondereffekten bestimmt sind: 4,1 Mrd. Dollar gingen allein für Restrukturierungskosten drauf, der operative non-GAAP-Gewinn ist hingegen erneut klar positiv.
| Q1/2025 | Q2/2025 | Q3/2025 | Q4/2025 | Q1/2026 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 12'667 Mio. $ | 12'859 Mio. $ | 13'653 Mio. $ | 13'674 Mio. $ | 13'577 Mio. $ |
| (nomineller) Gewinn | –887 Mio. $ | –3024 Mio. $ | 4270 Mio. $ | –333 Mio. $ | –4281 Mio. $ |
| Bruttomarge | 36,9% | 27,5% | 38,2% | 36,1% | 39,4% |
| operativer non-GAAP-Gewinn | 690 Mio. $ | –503 Mio. $ | 1524 Mio. $ | 1205 Mio. $ | 1668 Mio. $ |
Augenscheinlich arbeitet Intel laut der PC Games Hardware bzw. Aussagen von Intel höchstselbst daran, zukünftig mehr übertaktungsfähige Intel-Prozessoren anzubieten. Wie bekannt, sind jene derzeit auf die K/KF-Modelle begrenzt, was pro Generation üblicherweise 6 Prozessoren-Modelle bzw. drei unterschiedliche Prozessoren-Modelle des mittleren bis hohen Preisbereichs ergibt. AMD läßt die Übertaktung hingegen bei allen Modellen frei, sprich auch den Modellen des Mainstream-Segments. Dabei dürfte es kaum eine Rolle spielen, dass CPU-Übertaktung inzwischen weit entfernt vom Volkssport-Charakter der 90er und 2000er Jahre ist, sprich in der Praxis wenig benutzt und zumeist auch ziemlich zweckfrei ist. Was zählt ist eher, dass Intel in dieser Disziplin klar zurückliegt – und dass dies natürlich einer jener Punkte ist, welche man mit dem wenigsten Einsatz glattbiegen kann.
What you will see is more and more unlocked SKUs over time. That is the goal. That should not be a feature that is exclusively reserved for the people paying the most amount of money.
Quelle: Intels Robert Hallock gegenüber PC Games Hardware, veröffentlicht am 21. April 2026
Heise und ComputerBase berichten über die neuen TSMC-Fertigungsverfahren N2U, A13 und A12, welche TSMC im Zeitraum der Jahre 2028/29 herausbringen will. Hierbei dreht es sich grundsätzlich immer um Abwandlungen bekannter Verfahren – N2U entstammt N2P sowie A13 & A12 entstammen A14, handelt es sich also noch nicht um neue Fullnodes – diese sind somit erst für das Jahr 2030 zu erwarten. A12 bringt aber immerhin die Besonderheit mit, der Super-Power-Rail-Ableger von A14 zu sein, sprich mit "Backside Power Delivery" zu arbeiten – und damit besonders für dicke Server-Chips interessant zu sein. Ansonsten liest sich die Liste der Verbesserungen maßvoll bzw. war TSMC zu A13 & A12 generell wenig mitteilungsfreudig bezüglich harter Fakten. Dabei dürfte TSMC natürlich trotzdem alles aus den Händen gerissen werden, denn bislang konnte sich keiner der Kontrahenten an TSMCs Spitzenstellung heranarbeiten.
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Die Launchreviews zum Ryzen 9 9950X3D2 sind wie zu sehen arg mager in der Anzahl ausgefallen, fehlend darunter Ausarbeitungen von einigen der bekanntesten Web-Publikationen. Der Grund hierfür wurde schnell bekannt: AMD hatte angeblich nur sehr wenige Testmuster und hat somit nur ausgewählten Publikationen ein Testexemplar zukommen lassen. Dies führt natürlich zur Verärgerung bei den nicht bedachten Publikationen und der erstaunten Frage, ob AMD mit dieser Auswahl die Testergebnisse zu beeinflussen versuchen könnte. Dies scheint nach Sicht der tatsächlich mit Hardware bedachten Publikationen aber weniger der Fall zu sein, denn darunter sind auch (einige), welche sehr akkurat und nachvollziehbar testen. Vermutlich ging es AMD hierbei nur darum, diesen Launch auf möglichst kleiner Flamme kochen zu lassen, damit nicht gleich Netz-weit thematisiert wird, wie mager der Ryzen 9 9950X3D2 doch letztlich ausgefallen ist. Dabei ist der Mehrgewinn an Anwendungs-Performance mit +5-7% gegenüber dem regulären Ryzen 9 9950X3D sogar ganz praktikabel, rechnet man ein, dass es sich hierbei nur um eine Abwandlung jenes Ryzen 9 9950X3D handelt – einen 3D V-Cache hatte letzterer schließlich auch schon.
| Anwendungen | 270KP | 9850X3D | 9950X | 9950X3D | 9950X3D2 |
|---|---|---|---|---|---|
| Hardware & Co (16 Tests) | 102,7% | 73,3% | 95,8% | 100% | 107,4% |
| PC Games Hardware (6 Tests) | 91,0% | 62,2% | 96,0% | 100% | 104,6% |