Weblogs

Neue Newsindex-Listen zu Arcturus, Ampere & Tiger Lake

Die in der linken Seitenleiste (oben) geführten Newsindex-Listen haben ein kleines Update erhalten, wobei es schon vor einiger Zeit entsprechende Updates gab. Irgendwann zur Jahresmitte 2018 wurden an dieser Stelle bereits AMD Navi, AMD Matisse, Intel Ice Lake und nVidia Turing als extra geführte Newsindex-Listen aufgenommen. Neu ist die Umbennung von AMD Matisse zugunsten von AMD Zen 2 (der alte Link leitet natürlich auf die neue Seite um), da "Zen 2" derzeit in aller Munde ist und unter "Matisse" sich die wenigsten etwas vorstellen können bzw. selbiger Codename auch nicht das ganze Zen-2-basierte Programm abdeckt (Server- und HEDT-Prozessoren der Zen-2-Architektur haben andere Codenamen). Ziel dieser Newsindex-Listen soll aber natürlich immer sein, alles zu bündeln, was die jeweilige Architektur betrifft – ergo ist die Beschränkung rein auf den Desktop-Part hierbei wenig zielführend.

zwischenzeitlich hinzugefügt aktuell umbenannt aktuell hinzugefügt
AMD Navi
AMD Matisse
Intel Ice Lake
nVidia Turing
AMD MatisseAMD Zen 2 AMD Arcturus
nVidia Ampere
Intel Tiger Lake

Windows 10 als ständige Beta

IMHO (in my humble opinion – meiner bescheidenen Meinung nach)

Eine paar kleine Beobachtungen am Rande, hervorgehend aus der Begebenheit, als kürzlich bei einem Bekannten Windows 10 eine neue Hauptversion durchzudrücken versuchte – mit der Warnung, das für die verwendete (ältere) Hauptversion die Sicherheitsupdate zum 10. April 2018 eingestellt würden:

NetTime: Einfache Zeitsynchronisation

Wenn die Notebook-Hersteller mal wieder besonders schlau gedacht haben und die BIOS-Batterie an eine unmögliche Stelle verbaut oder gar direkt ins Mainboard integriert haben, sowie der Akku aufgrund des Notebook-Alters keinerlei Hilfestellung mehr gibt, dann vergißt das Altgerät ohne ständigen Stromanschluß schlicht jedes Mal das Tagesdatum (samt Uhrzeit). Dies stört zwar die grundsätzliche Computer-Funktionalität kaum (allenfalls bekommen bearbeitete Dateien somit alte Zeitstempel), ab der Zuschaltung des Internets wird es jedoch kritisch: Windows Update kann unter Umständen bei völlig falschen Zeitangaben nicht mehr arbeiten, zudem geht jede HTTPS-Verbindung zu stinknormalen Webseiten schief, weil das mit HTTPS einhergehende SSL-Zertifikat natürlich nur für einen bestimmten Zeitraum gültig ist.

Privacy Pass: Einfache Anti-Captcha-Lösung

Captchas können arg nervend sein – ganz besonders wenn gewisse Webseiten (durch Verbindung mit einem CDN-Abieter) diese dauerhaft sehen wollen und man daher bei jedem einzelnen Besuch sich immer wieder als Mensch identifizieren muß, ganz egal ob man dies vor einer halben Stunde schon einmal an derselben Stelle getan hat. Insbesondere für solcherart wiederkehrende Fälle bietet sich das Browser-Addon "Privacy Pass" an, welches gelöste Captchas speichert und diese in Zukunft bei neu hereinkommenden Captcha-Abfragen einsetzen versucht. Es werden dabei für jedes erfolgreich manuell gelöstes Captcha immer gleich 30 sogenannter "Pässe" gespeichert, so das man damit also 30 zukünftige Captchas ganz automatisch überwinden kann.

Neue Notebooks ohne Legacy-Boot

Wer heutzutage ein neues Notebook ersteht, kann durchaus schon mit einem Modell bedient werden, welches BIOS-seitig (und damit in der Verantwortung des jeweiligen Herstellers liegend) ein wichtiges Feature fehlt: Der Legacy-Boot, gestrichen zugunsten eines ausschließlichen UEFI-Boots. Jener Legacy-Boot entspricht dem alten früheren Boot-Modus, bevor es UEFI gab – und hat eine ganze Reihe an Vorteilen, welche bei UEFI-only-Systemen dann fehlen. Denn UEFI kann logischerweise nur UEFI-fähige Betriebssysteme laden und unterstützt als Boot-Medien keine Datenträger im NTFS-Format. Der Zwang zu UEFI-fähigen Betriebssystemen schließt den Rechner von der Installation eines Betriebssystems älter als Windows 7 komplett aus, wobei allerdings selbst Windows 7 teilweise extrem hakelig bis gar nicht zu installieren ist.

Microsoft, Google & Yahoo: Wir schützen Sie zu Tode

Die Sicherheit des eigenen Mail-Kontos vor Übernahme durch Cyber-Kriminelle ist eine wichtige Sache, keine Frage. Auch das die wichtigen Mail-Anbieter eine gewisse Eigeninitiative entwickeln, wenn es um den Schutz der Mail-Kontos der eigenen Kunden geht, ist noch in Ordnung. Es geht allerdings zu weit, wenn letztlich genau diese "Schutzmaßnahmen" dazu führen, das legitime Nutzer von ihren Mail-Konten ausgeschlossen werden – vor allem dann, wenn am Ende nur ein Computerprogramm eine plumpe Risikoabschätzung getroffen hat, die dann aber zu einem realen Nutzerausschluß führt.

Inhalt abgleichen