Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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News des 18. Februar 2026

Die ComputerBase hat ihren Upscaler-Blindtest zwischen DLSS 4.5, FSR4 und nativem Rendering beendet sowie ausgewertet. Klarer Gewinner in der Nutzergunst ist hierbei DLSS 4.5, welches im Schnitt von 6 Testspielen 48,3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Hierbei gab es allerdings auch klare Differenzen von Spiel zu Spiel: Bei Satisfactory waren es mit 60,9% die klare absolute Mehrheit für DLSS 4.5, bei Cyberpunk 2077 mit 34,4% nur ein minimaler Vorsprung vor dem nativen Rendering mit 32,4%. Letzteres erreichte mit 23,8% im Durchschnitt der 6 Testspiele ein weiterhin gutes Ergebnis, während AMDs FSR4 auf durchschnittlich 15,1% kam und weiteren 12,8% der Blindtest-Teilnehmer die gezeigten Bildunterschiede zu gering waren, um einen "Gewinner" benennen zu können/wollen. Nominell sieht dies nach einem großen Erfolg für DLSS 4.5 aus, aber eigentlich trifft dies gar nicht so wirklich zu: Denn wenn in einem Test zur besten Bildqualität knapp die Hälfte (51,7%) nicht das nominell überlegene Produkt auch tatsächlich im Vorteil sieht – dann sagt dies vor allem aus, dass die Differenzen eher gering sind.

beste Bildqualität? nativ DLSS 4.5 FSR4 kein Unterschied
Anno 117 22,8% 50,1% 16,5% 10,7%
Arc Raiders 27,3% 47,4% 13,8% 11,5%
Cyberpunk 2077 32,4% 34,4% 10,6% 22,6%
Horizon: Forbidden West 19,4% 56,3% 11,7% 12,6%
Satisfactory 15,1% 60,9% 12,4% 11,6%
The Last of Us, Part II 25,9% 40,9% 25,3% 7,8%
Ø 6 Spiele 23,8% 48,3% 15,1% 12,8%
gemäß den Ausführungen der ComputerBase (abweichend davon eigene Durchschnittsrechnung)
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News des 17. Februar 2026

VideoCardz haben die Informationen zu den weltweit gestiegenen Grafikkarten-Preisen aus dem (schon besprochenen) YouTube-Video von Hardware Unboxed (Textform beim TechSpot) wunderbar zusammengefasst, so dass sich nun auch Durchschnittswerte pro Grafikkarte und pro Land ergeben. Die Werte in beiden Kategorien schwanken natürlich etwas: Die mittlere preisliche Veränderung nach Land geht von +6% (Brasilien) bis zu +22% (Deutschland), wobei in dieser Kategorie immer auch Währungseffekte eine Rolle spielen können. Die mittlere preisliche Veränderung nach Grafikkarten bewegt sich hingegen von +4% (Arc B570) auf bis zu +32% (GeForce RTX 5090), wobei hier schlicht die Tendenz existiert, dass sich Intel-Grafikkarten preislich eher wenig bewegt haben, AMD mittelmäßig und nVidia-Modelle hingegen von mittelmäßig bis zu stark – je nach deren Stand in nVidias Lieferpriorisierung. Der weltweite Durchschnitt über alle Grafikkarten erreicht derzeit im übrigen grob +15%, mit der Tendenz, im Euro- und Dollarraum etwas stärker auszufallen als das.

GPU-Preissteigerung nach Modellen GPU-Preissteigung nach Ländern
+31,6% – GeForce RTX 5090
+25,0% – GeForce RTX 5070 Ti
+24,6% – GeForce RTX 5080
+21,5% – GeForce RTX 5060 Ti 16GB
+14,5% – Radeon RX 9060 XT 16GB
+13,6% – GeForce RTX 5070
+12,9% – GeForce RTX 5060
+12,5% – Radeon RX 9060 XT 8GB
+11,0% – GeForce RTX 5060 Ti 8GB
+10,7% – Arc B580
  +8,7% – GeForce RTX 5050
  +7,5% – Radeon RX 9070 XT
  +7,0% – Radeon RX 9070
  +3,8% – Arc B570
+22,1% – Deutschland
+21,3% – Indien
+19,7% – USA
+16,9% – Niederlande
+15,3% – Polen
+14,6% – Großbritannien
+14,1% – Kanada
  +8,5% – Philippinen
  +7,9% – Australien
  +6,3% – Brasilien
weltweiter Durchschnitt: +14,7%
Grafikkarten-Preissteigerungen von November 2025 zu Februar 2026, ermittelt von Hardware Unboxed, ausgewertet von VideoCardz
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News des 16. Februar 2026

Analyst Jukan @ X vermeldet Berichte aus China über erste sinkende Speicherpreise. Die Titulierung ist allerdings wohl etwas großspurig, es handelt sich vielleicht eher nur um eine kleinere Korrektur der absolut höchsten Preisübertreibungen in regionalen Märkten – womit Speicher in der insgesamten Betrachtungsweise weiterhin "nicht signifikant" günstiger geworden ist. Denkbarerweise spielt hier speziell in China auch das nunmehr startende chinesische Neujahresfest mit hinein (17. Februar bis 3. März), welches bekannterweise durch starke Reise- und Familien-Aktivitäten gekennzeichnet ist. Zugleich wird abweichend zu DRAM-Preisen von weiter steigenden Preisen für NAND-Produkte (SSDs) berichtet, hier scheint das Limit noch nicht erreicht zu sein. Interessanterweise konnte die ComputerBase aber selbst für den den deutschen Markt erstmals einen Preisrückgang im DRAM-Feld ermitteln, jener fiel mit –9% im Schnitt von 12 ausgewählten DDR4/5-Produkten auch gar nicht einmal schlecht aus.

Reports of ‘Sharp Decline’ in Memory Prices Spreading Within China ... Traders Say “Extent of Correction Is Limited”
 
· As the Lunar New Year holiday gradually approaches, reports of a sharp decline in memory prices within China have been emerging one after another. In the North American market as well, share prices of major memory companies have been pulling back from their highs.
 
· Based on a recent on-site visit by a reporter to Shenzhen’s largest Huaqiangbei market, spot market memory prices had declined somewhat, but the extent of the correction was not significant. Speculative sentiment has also calmed to a degree. In the flash memory market, some products are showing a trend of ‘further price increases.’
Quelle:  Jukan @ X am 15. Februar 2026

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News des 14./15. Februar 2026

Laut VideoCardz könnte der HEDT-light-Ansatz von Intels "Nova Lake" zur Wiederauflage eines älteren Verkaufsnamens führen: Core X – als jene Modelle von Nova Lake, welche mit doppeltem Compute-Die antreten. Diese Prozessoren würde es dann nur innerhalb der Core-9-Serie geben, der komplette Verkaufsname würde auf "Core Ultra X9 400X" lauten – im Gegensatz zum "Core Ultra 9 400K", was die Spitzenmodelle mit nur einem Compute-Die markiert. Die neue Core-X-Serie soll dann generell mit bLLC ausgestattet sein, sprich keine Modelle ohne erweiterten Cache besitzen. Ob hier auch non-K-Modelle mit dieser Technik geplant sind, bleibt offen, denkbar wäre dies durchaus – jene ermöglichen Intel regelmäßig auch weniger gut taktende Chips absetzen zu können, haben also auch für Intel ihren Sinn. Gänzlich sicher sein kann man sich bei dieser vorläufigen Portfolio-Gestaltung natürlich noch überhaupt nicht, denn Intel befindet sich derzeit gerade einmal in der Validierungsphase von Nova Lake und dürfte erst Richtung Jahresmitte dazu schreiten, das eigentliche Verkaufsportfolio auszugestalten.

Compute-Dies bLLC Kerne
Core Ultra X9 400X 2 immer 42-52 (14+24+4 & 16+32+4)
Core Ultra 9 400K 1 optional 28 (8+16+4)
Core Ultra 7 400K 1 optional 24 (8+12+4)
Core Ultra 5 400K 1 niemals 12-18 (4+4+4, 4+8+4 & 6+8+4)
Portfolio der reinen K/X-Modelle von Intels "Nova Lake", gemäß den Ausführungen von VideCardz
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Neuer Artikel: Speicherkrise Preisindex Februar 2026

In Aktualisierung des Speicherkrisen-Preisindex von diesem Januar soll nachfolgend wieder betrachtet wie auch dokumentiert werden, wie sich die Preise von DDR5, DDR3/4, SODIMM, internen SSDs, internen HDDs, externen Festplatten und Grafikkarten im deutschen Einzelhandel über den letzten Monat entwickelt haben. Zielsetzung ist es, zu klaren Zahlenwerten zu kommen, welche die hierbei auftretenden Preisübertreibungen für alle genannten Produktgruppen quantifizieren. Zugleich werden monatliche Steigerungsraten für jede Produktgruppe ermittelt, womit sich Anziehen und Abflauen von Preissteigerungen (sowie hoffentlich eines Tages auch wieder Preissenkungen) belegen lassen. Abschließend wird auf Basis all dieser Daten der gesamte Verlauf der Preisveränderungen aller Produktgruppen noch zusammengefasst in Diagramm-Form dargeboten ... zum Artikel.

Preisentwicklung RAM, SSD, HDD & GPU 2025/26 v2
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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Ryzen 7 9850X3D

Mit dem Ryzen 7 9850X3D schickt AMD den ersten Hardware-Launch des Jahres 2026 vor, wobei jener Anfang gemächlich ist – es handelt sich um eine rein taktratenstärkere Ausführung des bekannten Ryzen 7 9800X3D. Letzterer dominiert bekannterweise die Verkaufscharts des DIY-Segments (fast) rund um den Globus, ergo handelt es sich somit wenigstens um ein Update zum klaren Nummer-1-Prozessor der letzten Zeit. Jenes kommt zudem mit vergleichsweise geringem Preisaufschlag von nur +20 Dollar beim Listenpreis daher, wobei die Realität der Straßenpreise dann schon wieder etwas anders aussieht. Wie sich der Ryzen 7 9850X3D im Vergleich zu aktuellen wie älteren X3D-Modellen sowie aktuellen Intel-Spitzenmodellen unter Anwendungs-Performance, Spiele-Performance, Stromverbrauch sowie beim Preis/Leistungs-Verhältnis einordnen kann, soll die nachfolgende Ausarbeitung auf Basis der erschienenen Launchreviews aufzeigen ... zum Artikel.

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News des 12./13. Februar 2026

Von Jon Peddie Research kommen eigene Ausarbeitungen zu den Prozessoren-Marktanteilen, welche vor allem auch Angaben zur Stückzahlen-Entwicklung im CPU-Geschäft enthalten. Danach zog im weltweiten Markt das Cient-Segment (Desktop + Mobile) im vierten Quartal 2025 zum direkten Vorquartal zwar um +2,7% an, verlor allerdings gegenüber dem Vorjahreszeitraum recht deutlich mit –7%. Besser lief es hingegen im Server-Segment, wo es quartalsweise um +6,5% nach oben ging und gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gleich +13,6% (an anderer Stelle geben JPR hierzu +14,1% an). Letzteres dürfte den Verlust im Consumer-Segment wohl ausgleichen, da Server-Prozessoren schließlich auch noch (viel) höhere Preise auf die Waage bringen. Obwohl die Stimmung im sichtbaren Teil des Marktes also eher gedrückt ist (insbesondere nach den ersten Marktzahlen zum laufenden Jahr), dürfte dies für die CPU-Hersteller eher keine Rolle spielen, da man den Rückgang im Consumer-Geschäft durch den Aufschwung im Server-Geschäft auffangen kann.

Q4/2025 Stückzahlen Q/Q Stückzahlen J/J
Client-Prozessoren +2,7% –7%
Server-Prozessoren +6,5% +13,6%
gemäß der Angaben von Jon Peddie Research zum weltweiten Prozessoren-Markt
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Die Marktanteile für x86-Prozessoren im vierten Quartal 2025

WCCF Tech liefern die Marktanteilszahlen für den (weltweiten) x86-Prozessorenmarkt im vierten Quartal 2025, welche ursprünglich immer von Mercury Research erhoben werden. Angegeben werden dabei wie üblich nur die AMD-Werte, aber da es in westlichen Gestaden keine anderen x86-Anbieter mehr gibt bzw. die Marktbedeutung von diversen AMD-Nachbauten in China schwer ermittelbar sowie gering sein dürfte, sollte der "Restwert" immer Intels Marktanteil ergeben. Wegen der Beschränkung auf x86-Prozessoren entfällt hierbei natürlich der Vergleich zu den ARM-basierten Prozessoren von Apple, Qualcomm und zukünftig MediaTek/nVidia. Im abgelaufenen Quartal hat sich AMD bei den Stückzahlen- wie Umsatz-Marktanteilen im x86-Prozessorenmarkt wiederum gut gemacht und Intel an allen Fronten ein paar Prozentpunkte abgenommen. Aber natürlich bewegt sich dieser Markt langsam voran und so sollte man eher schauen, wieviel AMD im Laufe eines ganzen Jahres gutgemacht hat – dies ergibt dann wenigstens beachtbare Veränderungen.

Absatz (Stück) Q4/2024 Q1/2025 Q2/2025 Q3/2025 Q4/2025
x86 Desktop 27,1% vs 72,9% 28,0% vs 72,0% 32,2% vs 67,8% 33,6% vs 66,4% 36,4% vs 63,6%
x86 Mobile 23,7% vs 76,3% 22,5% vs 77,5% 20,6% vs 79,4% 21,9% vs 78,1% 26,0% vs 74,0%
x86 Client 24,6% vs 75,4% 24,1% vs 75,9% 23,9% vs 76,1% 25,4% vs 74,6% 29,2% vs 70,8%
x86 Server 25,1% vs 74,9% 27,2% vs 72,8% 27,3% vs 72,7% 27,8% vs 72,2% 28,8% vs 71,2%
x86 Overall (exkl.) 24,7% vs 75,3% 24,4% vs 75,6% 24,2% vs 75,8% 25,6% vs 74,4% 29,2% vs 70,8%
x86 Overall (inkl.) 25,6% vs 74,4% 27,1% vs 72,9% 29,4% vs 70,6% 30,9% vs 69,1% 31,3% vs 68,7%
Stückzahlen-Marktanteile!     AMD-Marktanteil in rot, Intel-Marktanteil in blau     Quelle aller Zahlen: Mercury Research (±0,1PP)
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