Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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Hardware- und Nachrichten-Links des 13./14. Oktober 2018

Von Principled Technologies (PDF) liegen nunmehr korrigierte Benchmark-Werte zum Core i9-9900K vor, mittels welchem man die festgestellten Fehler & Schwächen des originalen Tests weitgehend abgestellt hat. So wurde diverse kleinere Fehler in der Dokumentation gefixt, jener Dokumentation nun auch eine Übersicht der anliegenden Speichertimings beigefügt – womit sich sagen läßt, das jene grob gleich zwischen AMD- und Intel-Systemen sind. Nicht geändert wurde der benutzte Kühler beim Ryzen 7 2700X – wobei wir mal einfach davon ausgehen, das AMDs eigentlich hochgelobter Standardkühler "Wraith Prism" zumindest ohne Übertaktung seinen Dienst ähnlich erledigt wie es der ansonsten benutzte Noctua-Kühler tun wird. Vor allem aber wurden für alle AMD-Prozessoren nunmehr durchgehend zusätzliche Testergebnisse im (default-mäßigen) "Creator Mode" angegeben – hiermit ergibt sich dann auch ein direkter Vergleich zum "Game Mode" auf Ryzen- und Threadripper-Prozessorer unter immerhin 19 Spiele-Tests:

Technik Creator Mode Game Mode Differenz
Ryzen 7 2700X 8C/16T, 3.7/4.3 GHz, 105W TDP, 329$ 100% 92,2%  (4C/8T) -7,8%
Ryzen Threadripper 2950X 16C/32T, 3.5/4.4 GHz, 180W TDP, 899$ 90,2% 98,8%  (8C/16T) +9,5%
Ryzen Threadripper 2990WX 32C/64T, 3.0/4.2 GHz, 250W TDP, 1799$ 70,2% 97,1%  (16C/32T) +38,3%
gemäß der aktualisierten Benchmark von Principled Technologies (PDF)
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Serverprobleme am 3DCenter-Forum

Das 3DCenter-Forum läuft wie zu sehen derzeit bedauerlicherweise nicht, der Grund hierfür liegt beim Hoster. Wir hoffen auf schnelle Behebung, was aber an einem Sonntag nicht ganz so einfach wird. Für die Zwischenzeit existiert wie bekannt das 3DCF-Asyl bei HT4U. Die (auf einem anderen Server bei einem anderen Anbieter) liegende Hauptseite ist davon logischerweise nicht betroffen. Wir bitten um Entschuldigung für diesen Ausfall.

Update 15. Oktober 2018, ca. 9 Uhr morgens: Das Forum läuft wieder!

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Erster TimeSpy-Wert zur GeForce RTX 2070 zeigt ein Performance-Niveau zwischen GeForce GTX 1080 und 1080 Ti an

Vom bekannten Leaker Tum Apisak kommen erste 3DMark13-TimeSpy-Resultate zur GeForce RTX 2070 – zumindest vermutlich zu dieser Karte, denn es existiert kein entsprechender Eintrag in der 3DMark-Benchmarkdatenbank, womit der Sache schlicht vertraut werden muß (oder eben auch nicht). Derzeit gibt es auch nur zwei Overall-Werte zu vermelden – einmal 8151 Punkte mit einer Zotac-Karte, die bis auf maximal 1950 MHz Boosttakt lief, und einmal 8403 Punkte mit einer wahrscheinlichen Founders Edition, welche "nur" auf maximal 1860 MHz Boosttakt kam. Wahrscheinlich liefen diese Tests dennoch unübertaktet ab, da die Werte anderer Grafikkarten-Tests dieses japanischen Testers zum bekannten Performanceniveau unübertakteter FE-Karten passen. Die zu sehende Differenz beider RTX2070-Ergebnisse könnte hingegen an abweichenden Treibern liegen, das bessere Ergebnis ist einen Tag jünger. Wenigstens kam alles vom selben japanischen Tester auf demselben Testsystem, welcher mit einem Core i7-8700K ausgerüstet war. Da für exakt dieses System zudem einzelne CPU-Werte (zu anderen Grafikkarten) vorliegen, läßt sich ziemlich genau (anhand der offiziellen Formel) zurückrechnen, das die (angenommene) GeForce RTX 2070 "FE" einen Graphics-Wert von ~8580 erreicht haben muß.

Technik TimeSpy (Score) TimeSpy (Graphics)
GeForce GTX 1080 Ti Pascal GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR5X Ø 8696 Ø 9429
GeForce RTX 2070  (?) Turing TU106, 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 8403 (hochgerechnet) ~8580
GeForce GTX 1080 Pascal GP104, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5X Ø 6905 Ø 7073
GeForce GTX 1070 Ti Pascal GP104, 2432 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5 Ø 6680 Ø 6783
GeForce GTX 1070 Pascal GP104, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5 Ø 5761 Ø 5733
Radeon RX Vega 64 AMD Vega 10, 4096 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2 Ø 6994 Ø 7085
Radeon RX Vega 56 AMD Vega 10, 3584 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2 Ø 6170 Ø 6251
Quellen: RTX2070 von Tum Apisak, alle anderen sind das mathematische Mittel der Werte von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers und KitGuru
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Hardware- und Nachrichten-Links des 12. Oktober 2018

Mit der neuen Treiber-Version 18.10.1 hat AMD nun auch den letzten 32-Bit-Support für frühere Grafikkarten-Serien eingestellt: Jenen gab es sowieso nur für die Radeon HD 7000 & R200 Serien, nicht aber mehr für nachfolgende AMD-Grafikkarten beispielsweise aus der Radeon R300 Serie (was zu der ironischen Situation führt, das es für Grafikkarten des gleichen Grafikchips teilweise 32-Bit-Support und teilweise keinerlei 32-Bit-Support gibt bzw. gab). Jener 32-Bit-Support für Radeon HD 7000 und Radeon R200 Serien endet nun augenscheinlich mit der Treiberversion 18.9.3 – die entsprechenden Grafikkarten haben von AMD unter 64 Bit zwar die Treiberversion 18.10.1 spendiert bekommen, unter 32 Bit bleibt jedoch die Treiberversion 18.9.3 die neueste. Dies kommt nun sicherlich nicht unerwartet, nachdem bei AMD die neueren Grafikkarten generell gar keine 32-Bit-Treiber mehr bekommen haben bzw. auch nVidia den 32-Bit-Support schon des längerem in kompletter Form eingestellt hat. Rein aus Gamer-Sicht hat dies wohl keine größere Bewandtnis mehr, allenfalls Nutzer von einfach gehaltenen Office- und HomeOffice-Systemen schauen etwas in die Röhre – stehen allerdings auch eher selten vor der Situation, unbedingt einen neuen Treiber haben zu müssen.

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Turing-basierter Midrange-Grafikchip zeigt sich in nVidias Automobil-Lösung "Drive AGX Pegasus"

Die PC Games Hardware hat sich mit nVidias Automobil-Lösung "Drive AGX Pegasus" und den dort verbauten zwei Turing-Grafikchips beschäftigt – worunter sich ein Turing-basierter Midrange-Chip verbergen sollte. Das es sich um Turing-basierte Chips handelt, hatte nVidia schon bestätigt – und die Midrange-Klasse ergibt sich indirekt aus der angegebenen Tensor-Power von 320 TOPS im bestmöglichen Fall, ergo bei INT4-Berechnungen. Davon gehen laut der PCGH zweimal 30 TOPS für die beiden verbauten Xavier-SoCs ab, bleiben also 260 TOPS für zwei verbaute Turing-Chips übrig, sprich 130 TOPS pro Turing-Chip. Eine GeForce RTX 2070 schafft in der FE-Ausführung ihre 252 TOPS – wobei eine im Automobil-Bereich verbaute Grafiklösung sicherlich nicht mit Desktop-Taktraten antreten wird. Ein Turing-Grafikchip, welcher 130 TOPS unter diesen Bedingungen leistet, ist dann im Desktop-Umfeld sicherlich 150-160 TOPS stark – dies sind grob 60% des Leistungsniveaus der Radeon RTX 2070. Dies deutet ziemlich genau auf den direkt unterhalb des (für die GeForce RTX 2070 verwendeten) TU106-Chips liegenden Turing-Chips hin – sprich, ein Turing-basierter MidrangeChip, spekulativ derzeit "TU116" genannt.

TU102 TU104 TU106 "TU116" "TU117"
Marktsegment Enthusiast HighEnd HighEnd Midrange Mainstream
Chipgröße 754mm² 545mm² 445mm² (grob) ~300mm² (grob) ~200mm²
Hardware 4608 SE @ 384 Bit GDDR6 3072 SE @ 256 Bit GDDR6 2304 SE @ 256 Bit GDDR6 ~1408-1536 SE @ 192 Bit GDDR6 ~896-1024 SE @ 128 Bit GDDR5
RayTracing
Tensor Cores
NVLink 2x 1x
Grafikkarten GeForce RTX 2080 Ti GeForce RTX 2080 GeForce RTX 2070 GeForce GTX 2060 GeForce GTX 2050 /Ti
Alle Angaben zu den Grafikchips "TU116" und "TU117" sind derzeit natürlich rein spekulativ.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 11. Oktober 2018

Wie die PC Games Hardware ausführt, könnte die kommende GeForce RTX 2070 eventuell um das Problem von klar oberhalb des Listenpreises liegenen Straßenpreise herumkommen. Bei GeForce RTX 2080 & 2080 Ti ist selbiges Problem dagegen wie bekannt sehr ausgeprägt – was um so ärgerlicher ist, als das diese beiden größeren Turing-Karten sowieso schon zu vergleichsweise hohe Listenpreisen antreten. Doch laut der PCGH hat MSI seine ersten Modelle der GeForce RTX 2070 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 519 Euro angesetzt, was einer nahezu perfekten Umrechnung des Listenpreises von 499 Dollar (ohne MwSt) entspricht. Hierfür bekommt man dann natürlich "nur" nicht ab Werk übertaktete Modelle, aber genau so war der Listenpreis seitens nVidia schließlich auch gedacht – werksübertaktete Varianten sollen und werden natürlich mehr kosten. Die GeForce RTX 2070 soll wie bekannt am 16. Oktober antreten, die letzte Performance-Schätzung von 145-155% im UltraHD Performance-Index positioniert die Karte irgendwo in die Mitte zwischen GeForce GTX 1080 (4K Perf.Index 132%) und GeForce GTX 1080 Ti (4K Perf.Index 175%).

Technik Taktraten 4K Perf.Index Liste Straße
GeForce RTX 2080 Ti (FE) 4352 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR6 1350/1635/3500 MHz 236% 1199$ 1259€
GeForce RTX 2080 Ti (Std) 4352 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR6 1350/1545/3500 MHz ~228% 999€ 1250-1330€
GeForce RTX 2080 (FE) 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1515/1800/3500 MHz 186% 799$ 849€
GeForce RTX 2080 (Std) 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1515/1710/3500 MHz ~180% 699€ 790-830€
GeForce RTX 2070 (FE) 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1410/1710/3500 MHz gesch. ~145-155% 599$ 639€
GeForce RTX 2070 (Std) 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1410/1620/3500 MHz gesch. ~140-150% 499$ ?
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nVidia bereitet Mobile-Portfolio auf Turing-Basis für Jahresanfang 2019 vor

Bei WCCF Tech hat man aus Industriequellen einige Hinweise zu kommenden neuen Mobile-Grafiklösungen innerhalb von nVidia GeForce 20 Serie erhalten. Dazu zählt primär eine Roadmap von anzunehmenderweise einem Notebook-Hersteller, welcher sich auf diese neuen Mobile-Grafiklösungen bezieht. Laut jener Roadmap plant der nicht genannte Notebook-Hersteller für das nächste Jahre neue Notebook-Modelle mit Prozessoren aus dem Coffee-Lake-Refresh sowie neuen nVidia-Grafiklösungen, welche kurz als "2050", "2050 Ti", "2060", "2060 Ti", "2070 MaxQ" und "2070" bezeichnet werden. Dieses Mobile-Lineup soll wohl um die CES (Anfang Januar 2019) herum vorgestellt werden, eine "2080 MaxQ" soll dann etwas später nachfolgen. Mit entsprechenden Notebooks dürfte dann ergo im Zeitrahmen Februar/März zu rechnen sein, einzelne Geräte könnten natürlich auch schon im Januar 2019 auftauchen.

Mobile-Lösungen Abstammung
GeForce RTX 2080 Mobile
GeForce RTX 2080 MaxQ
TU104M-Chip (laut einer früheren Meldung)
GeForce RTX 2070 Mobile
GeForce RTX 2070 MaxQ
anzunehmenderweise der TU106M-Chip
GeForce GTX 2060 Ti Mobile
GeForce GTX 2060 Mobile
GeForce GTX 2050 Ti Mobile
GeForce GTX 2050 Mobile
drei mögliche Auflösungen:
1. Rebranding vorhandener Pascal-Lösungen
2. neu aufgelegte Grafikchips innerhalb der Pascal-Architektur (spekulativ GP206 & GP207)
3. neu aufgelegte Grafikchips innerhalb der Turing-Architektur (spekulativ TU116 & TU117)
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 2080 Ti?

Mit einer Umfrage von Ende September wurde nach dem Ersteindruck zur GeForce RTX 2080 Ti gefragt. Hierbei zeigte sich ein gegenüber der gleichlautenden Umfrage zur kleineren GeForce RTX 2080 fast deckungsgleiches Bild – welches generell nicht rosig für das aktuelle Turing-Spitzenmodell aussieht. Denn 17,5% positiver Ersteindruck zu 19,6% durchschnittlicher Ersteindruck bei satten 62,9% negativem Ersteindruck sind ein schwaches Ergebnis für ein Ti-Spitzenmodell von nVidia: Die GeForce GTX 780 Ti trat seinerzeit mit 60,2% positivem Ersteindruck an, die GeForce GTX 980 Ti noch mit 52,2% und die GeFore GTX 1080 Ti wieder mit 61,9%. Dabei muß sich die GeForce RTX 2080 Ti bezüglich der Performance (einsame Spitze) und der Speichermenge (zumindest Spitzenmaß, wenn auch nicht erhöht) wirklich nichts vorwerfen lassen – um so mehr erstaunt dann dieses Umfrageergebnis.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 10. Oktober 2018

Die Straßenpreise der RTX-Grafikkarten bewegen sich nach wie vor nur sehr mühsam vorwärts: Gegenüber dem letzten Stand von Monatsanfang ist bei der GeForce RTX 2080 die Preisspanne der lieferbaren Angebote leicht von 799-850 auf nunmehr 799-830 Euro gesunken, inzwischen gibt es auch reihenweise Karten- und Händler-Angebote für exakt 799 Euro. Dies ist natürlich immer noch zu teuer gegenüber dem Listenpreis von 699 Dollar, was umgerechnet hierzulande inklusive MwSt. einen Straßenpreis von um die 730 Euro ergeben sollte. Dabei finden sich zum aktuellen Bestpreis von 799 Euro durchaus auch einige Karte mit Taktraten oberhalb des Niveaus von nVidias Founders Edition zur GeForce GTX 2080 – sprich bei einem Boosttakt von 1800 MHz oder mehr. Dies ist natürlich überhaupt nicht verwerflich – nur sollten dann normalerweise andere Modelle zur GeForce GTX 2080, welche einen Boosttakt von weniger als 1800 MHz aufweisen, auch entsprechend weniger kosten. Bei diesen Modellen sollte jetzt normalerweise der Sprung hin in Richtung des umgerechneten Listenpreises einsetzen – wovon aber wie gesagt noch nichts zu sehen ist. Das Potential zu einer Preismarke von 730 Euro ist aber in jedem Fall vorhanden, wenn die zur Founders Edition (in etwa) gleichwertigen Karten bereits bei 800 Euro stehen.

GeForce RTX 2080 GeForce RTX 2080 Ti
Listenpreis 699$ 999$
Vorbesteller-Start fast durchgehend bei 849€ fast durchgehend bei 1259€
8. September üblicherweise 850-950€, einzelne Angebote ab 849€ üblicherweise 1200-1300€, einzelne Angebote ab 1166€
16. September üblicherweise 850-900€, einzelne Angebote ab 805€ üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€
25. September üblicherweise 840-900€, einzelne Angebote ab 829€ üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€
28. September lieferbar bei 819-850€, nicht lieferbar ab 799€ üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€
3. Oktober lieferbar bei 799-850€ üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€
10. Oktober lieferbar bei 799-830€ lieferbar bei 1279-1300€, nicht lieferbar ab 1199€
Straßenpreise gemäß Geizhals; ausnahmsweise einschließlich nicht sofort lieferbarer Angebote
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Die Systemanforderungen zu Call of Duty: Black Ops 4

Spielepublisher Activision nennt auf seiner Webseite die offiziellen PC-Systemanforderungen zum am 12. Oktober offiziell an den Start gehenden "Call of Duty: Black Ops 4". Gleichzeitig meldet sich Spieleentwickler Treyarch auf Reddit zu Wort und gibt dort erweiterte Systemanforderungen von sich, welche zwei zusätzliche Empfehlungs-Settings beinhalten. Das inzwischen 12. Spiel der CoD-Serie dürfte weiterhin auf der (langjährig) für diese Spiele-Serie benutzten IW-Engine basieren – angeblich in einer neuen Hauptversion selbiger, was aber noch bestätigt werden muß. Als große Differenz zu allen früheren CoD-Titeln bringt "Black Ops 4" keine Kampagne mit sich, sondern neben den bekannten Multiplayer- und Zombie-Parts nun auch einen Battle-Royal-Modus. Regulär sollten damit die Systemanforderungen steigen, da für Multiplayer-Gefechte eher stabil hohe Frameraten als für einen Singleplayer-Modus benötigt werden – real sind die offiziellen PC-Systemanforderungen zu Call of Duty: Black Ops 4 allerdings kaum verändert zum Vorgänger-Titel in der CoD-Serie.

Minimum Empfohlen "Competitive" "Ultra"
gedacht für ? ? FullHD mit hoher Monitor-Refreshrate 4K mit besten Frameraten
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 80 GB Platzbedarf
CPU Core i3-4340 oder FX-6300 Core i5-2500K oder Ryzen 5 1600X Core i7-8700K oder Ryzen 7 1800X Core i7-8700K oder Ryzen 7 2700X
Speicher 8 GB RAM & 2 GB VRAM 12 GB RAM & 4 GB VRAM 16 GB RAM 16 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660 & GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7850 GeForce GTX 970 & GeForce GTX 1060 6GB oder Radeon R9 390 & Radeon RX 580 GeForce GTX 1080 oder Radeon RX Vega 64 GeForce GTX 1080 Ti
(rein offizielle Systemanforderungen, mit einer Korrektur: Radeon HD 7850 anstatt der sicherlich fälschlich angegebenen Radeon HD 7950)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. Oktober 2018

Die PC Games Hardware weist auf den wichtigen Umstand hin, das der Skylake-X-Refresh wieder "verlötet" antritt – im Gegensatz zu originalen Skylake-X-Prozessoren, welche erstmals im HEDT-Segment bei Intel nur mit Wärmeleitpaste antraten. Dies ist dann insbesondere bei diesen HEDT-Modellen ein gewichtiger Unterschied, denn jene können viel eher als normale Consumer-Prozessoren mal derart hohe CPU-Temperaturen erreichen, auf das nachfolgend die Taktrate gedrosselt werden muß und somit Performance verloren geht. Gut möglich, das sich an dieser Stelle vielleicht sogar der größte Vorteil dieser Prozessoren verbirgt – in einer besseren Wärmeabgabe zum Kühlsystem, was höhere real anliegende Taktraten ermöglicht. Das Intel bei den vorherigen Skylake-X-Modellen trotz bis zu 18 CPU-Kernen und Stromverbrauchswerten bis zu 230 Watt schon beim 10-Kerner überhaupt auf die Idee einer Wärmeleitpaste anstatt einer soliden Verlötung gekommen war, ist natürlich das eigentlich Absurde an dieser Geschichte.

Wärmeleitpaste Verlötung
AMD alle APUs alle Desktop- und HEDT-Serien
Intel Desktop Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake Nehalem, Westmere, Sandy Bridge, Coffee Lake Refresh
Intel HEDT Skylake-X Nehalem, Westmere, Sandy Bridge E, Ivy Bridge E, Haswell-E, Broadwell-E, Skylake-X Refresh
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Intel irritiert mit "schöngefärbten" Benchmarks zum Core i9-9900K

Vermeidbares Ungemach hat sich Intel mit der Entscheidung an Land gezogen, vorab ein Testinstitut mit "unabhängigen" Benchmarks zu den neuen Intel-Prozessoren zu beauftragen. Bislang hatte man Presse & Hardwaretester üblicherweise nur ein paar ausgewählte Haus-eigene Benchmarks an die Hand gegeben, welche als beispielhafte Performance-Demonstration gedacht und auch derart verstanden wurden. Nun aber kommt im Fall des Coffee-Lake-Refreshs von Principled Technologies (PDF) ein komplettes Benchmark-Set mit Spiele-Benchmarks zu mehreren aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren und einem ansehnlichen Testfeld von immerhin 19 Spieletiteln. Was auf den ersten Blick nach einer höheren Qualität dieser "Hersteller-eigenen" Benchmarks aussieht, entpuppte sich bei genauerer Betrachtung jedoch als ziemliches Eigentor, da hierbei doch einige handwerkliche Fehler begangen wurden – welche "zufällig" allesamt zugunsten von Intel bzw. speziell des Core i9-9900K gehen:

    Fehler & Schwächen der Core i-9990K Benchmarks von Principled Technologies:

  1. Ryzen 7 2700X lief nur im "Game Mode" und damit als 4C/8T-Prozessor.
  2. Ryzen 7 2700X wurde mit Stock-Kühler (Wraith Prism) getestet, alle anderen CPUs dagegen mit einem Noctua NH-U14S.
  3. AMD-CPUs liefen mit JEDEC-normierten Speicherlatenzen, Intel-CPUs dagegen mit per XMP-Profil vorgegebenen (optimierten) Speicherlatenzen.
  4. Deaktivierung von "Enhanced Turbo" beim Core i9-9900K wurde nicht erwähnt, während bei allen anderen CPUs die Deaktivierung von "Multicore Enhancement" explizit angegeben wurde → potentiell lief der Core i9-9900K damit dauerhaft auf 5.0 GHz Takt.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 8. Oktober 2018

Nachzutragen zu Intels neuen HEDT-Prozessoren ist noch die Ankündigung eines 28-Kern-Prozessors für den Dezember – welcher allerdings in Form des Xeon W-3175X eher dem professionellen Segment zugerechnet werden muß und daher kaum als regulärer HEDT-Prozessor gelten kann (wie Intel eigentlich einen 28-Kerner regelrecht als "Core i9" für Desktop-Bedürfnisse versprochen hatte). Der Xeon W-3175X stellt sicherlich ein gewisses Sondermodell dar, da jener abweichend von anderen Xeon-Prozessoren ungelockt und damit frei zur Übertaktung daherkommt – wobei allerdings bei Taktraten von 3.1/4.3 GHz auf 28 CPU-Kernen nicht mehr besonders viel Übertaktungsspielraum vorhanden sein dürfte, das ganze eher eine Spielwiese für Extrem-Übertakter mit exotischen Kühllösungen ist. Als Xeon-Prozessor gibt es natürlich ein Sechskanal-Speicherinterface samt dem Sockel 3647, dafür wird dann allerdings auch der C621-Chipsatz vorausgesetzt, welcher gewöhnlich nur bei Server-Mainboards zum Einsatz kommt. Es sollen allerdings entsprechende Desktop-Platinen (mit C621-Chipsatz) von Asus (siehe Berichterstattung der PC Games Hardware) und Gigabyte speziell für den Xeon W-3175X erscheinen – insofern geht der Prozessor trotz seines Namens dann doch irgendwie ins Desktop-Segment.

Kerne Taktraten TB3.0 unl. L2+L3 Speicher Chipsatz PCIe TDP Liste Release
Xeon W-3175X 28C/56T 3.1/4.3 GHz 28+38.5 MB 6Ch. DDR4/2666 C621 44 255W ? Dez. 2018
Core i9-9980XE 18C/36T 3.0/4.4 GHz 4.5 GHz 18+24.75 MB 4Ch. DDR4/2666 X299 44 165W 1979$ Nov. 2018
Core i9-9960X 16C/32T 3.1/4.4 GHz 4.5 GHz 16+22 MB 4Ch. DDR4/2666 X299 44 165W 1684$ Nov. 2018
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Intel kündigt die Core i-9000 X-Serie an HEDT-Prozessoren auf Basis des Skylake-X-Refreshs für den November an

Prozessorenentwickler Intel hat auf seinem montäglichem Live-Event (Replay verfügbar) neben den Consumer-Prozessoren des Coffee-Lake-Refreshs auch neue HEDT-Prozessoren innerhalb der Core i-9000 Prozessoren-Linie für eine Auslieferung zu einem noch genauer zu bestimmenden Termin im November angekündigt. Hierbei handelt es sich allerdings um keinerlei Neuentwicklung, sondern mittels des Skylake-X-Refreshs um ein glattes Rebranding der Core-X-Prozessoren – aus den vorhandenen Chips werden neue Produkte gezogen, ergo gibt es bestenfalls mehr Takt und andere Preislagen (der hierzu auch genannte Name "Basin Falls Refresh" stellt hingegen nur den Plattform-Namen dar). Der eigentliche Skylake-X-Nachfolger in Form von "Cascade Lake" verzögert sich gemäß Intel-Roadmaps auf das nächste Jahr, selbst wenn Cascade Lake eigentlich nur minimale Änderungen mit sich bringt (aber eben doch ein neues Stück Silizium darstellt). Leider haben sich die letzten Gerüchte nicht bestätigt und gibt es auch beim Core-X-Refresh weiterhin maximal 18 CPU-Kerne – im eigentlichen streicht Intel zwischen Original und Refresh nur die inzwischen unsinnig gewordenen Prozessoren-Modelle unterhalb von acht CPU-Kernen.

Core i-7000 X-Serie Core i-9000 X-Serie
18C/36T, 2.6/4.2 GHz, 1999$ Core i9-7980XE Core i9-9980XE 18C/36T, 3.0/4.4 GHz, 1979$
16C/32T, 2.8/4.2 GHz, 1699$ Core i9-7960X Core i9-9960X 16C/32T, 3.1/4.4 GHz, 1684$
14C/28T, 3.1/4.3 GHz, 1399$ Core i9-7940X Core i9-9940X 14C/28T, 3.3/4.4 GHz, 1387$
12C/24T, 2.9/4.0 GHz, 16.5 MB L3, 1189$ Core i9-7920X Core i9-9920X 12C/24T, 3.5/4.4 GHz, 19.25 MB L3, 1189$
10C/20T, 3.3/4.3 GHz, 13.75 MB L3, 989$ Core i9-7900X Core i9-9900X 10C/20T, 3.5/4.4 GHz, 19.25 MB L3, 989$
Core i9-9820X 10C/20T, 3.3/4.1 GHz, 16.5 MB L3, 898$
8C/16T, 3.6/4.3 GHz, 11 MB L3, 589$ Core i7-7820X Core i7-9800X 8C/16T, 3.8/4.4 GHz, 16.5 MB L3, 589$
Im Gegensatz zur Core i-7000 X-Serie tritt die Core i-9000 X-Serie verlötet an.
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Gerüchteküche: Polaris-30-basierter RX570-Nachfolger kommt im Oktober, RX580-Nachfolger im November

Seitens PCOnline (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) befeuert man weiter die Gerüchte, welche auf einen 12nm-basierten (weiteren) Polaris-Refresh hindeuten. So will man seitens eines Grafikkarten-Herstellers in Erfahrung gebracht haben, das AMD schon demnächst mit dem "Polaris 30" Grafikchip loslegen will: Ein Nachfolger zur Radeon RX 570 soll im Zeitrahmen 12. bis 15. Oktober vorgestellt werden, ein Nachfolger zur Raden RX 580 dann im November. Dies dürfte dann letztlich auf die Grafikkarten "Radeon RX 670" und "Radeon RX 680" hinauslaufen – von welchen keinerlei Hardware-Änderungen respektive mehr Hardware-Einheiten zu erwarten sind (der Nachfolger zur Radeon RX 570 wurde explizit als mit 2048 Shader-Einheiten ausgerüstet beschrieben), sondern schlicht nur höhere Taktraten, welche durch die 12nm-Fertigung ermöglicht werden. Mehr Hardware-Einheiten oder der Support einer anderen Speichersorte sind generell nicht zu erwarten, denn hierfür müsste AMD den Grafikchip regelrecht umdesignen, was längere Entwicklungs- und Evaluierungszeiten erfordert als denn reine Umstieg auf eine nur marginal verbesserte Chipfertigung.

Polaris 1. Polaris-Refresh 2. Polaris-Refresh
Grafikkarten-Serie Radeon RX 400 Radeon RX 500 whrschl. Radeon RX 600
Grafikchips Polaris 10, Polaris 11 Polaris 20 (Umbenennung), Polaris 21 (Umbenennung), Polaris 12 Polaris 30 (neuer Chip)
Chipfertigung 14nm GlobalFoundries & Samsung 14nm GlobalFoundries & Samsung 12nm GlobalFoundries
Top-Modell Radeon RX 480
2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1120/1266/4000 MHz, FullHD Perf.Index 550%
Radeon RX 580
2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1257/1340/4000 MHz, FullHD Perf.Index 580% (+5%)
whrschl. Radeon RX 680
whrschl. 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
zweitbestes Modell Radeon RX 470
2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 926/1206/3300 MHz, FullHD Perf.Index 480%
Radeon RX 570
2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1168/1244/3500 MHz, FullHD Perf.Index 510% (+6%)
whrschl. Radeon RX 670
whrschl. 2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
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Intel stellt den ersten Teil des Coffee-Lake-Refreshs für einen Launch & Marktstart am 19. Oktober vor

Prozessorenentwickler Intel hat in einem live übertragenen Event den ersten Teil einer neuen Serie an Consumer-Prozessoren vorgestellt: Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K werden am 19. Oktober den Startschuß für die Core i-9000 Serie geben. Die neuen Prozessoren entstammen dem Coffee-Lake-Refresh, sind zu diesem von der eigentlichen CPU-Technik her unverändert und tragen somit immer noch die "Skylake" CPU-Architektur samt der (nur minimal veränderten) "Kaby Lake" iGPU-Architektur in sich. Nichtsdestotrotz gibt es mit der Core i-9000 Serie erstmals bei Intel ein Achtkern-Modell bzw. einen "Core i9" im normalen Consumer-Segment, erstellt auf Basis eines extra hierfür aufgelegten neuen Achtkern-Dies. Dafür streckt Intel allerdings auch den Preisbereich seiner Cosumer-Prozessoren sehr deutlich: Endete selbiges seit der 2011er Sandy-Bridge-Generation regelmäßig bei um die 350 Dollar herum, will Intel für den Achtkerner Core i9-9900K nunmehr gleich 488 Dollar sehen – eine Preislage, welche aus heutiger Sicht klar ins Enthusiasten-Segment hineingeht.

Core i-8000 Serie Core i-9000 Serie
Core i9-9900K 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 488$
6C/12T, 3.7/4.7 GHz, 359$ Core i7-8700K Core i7-9700K 8C/8T, 3.6/4.9 GHz, 374$
6C/6T, 3.6/4.3 GHz, 257$ Core i5-8600K Core i5-9600K 6C/6T, 3.7/4.6 GHz, 262$
Im Gegensatz zur Core i-8000 Serie tritt die Core i-9000 Serie verlötet an.
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