Intel-Grafik

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PCI Express 5.0 bringt neuen "High Power Connector" für 600 Watt Stromverbrauch

Laut Igor's Lab bringt PCI Express 5.0 auch einen neuen Grafikkarten-Stromstecker mit sich, welcher für 600 Watt maximalen Stromverbrauch spezifiziert ist. Jener wird offiziell unter "High Power Connector" laufen, gekennzeichnet durch den Schriftzug "H+" auf dem Adapter selber. Die technische Bezeichnung lautet dagegen "PCI Express 12VHPWR". Geboten werden hierbei bis zu 55 Ampere unter Dauerlast auf 12 Volt – was sogar etwas mehr als 600 Watt ergibt, aber die PCI-Express-Spezifikation macht dann offiziell bei 600 Watt Schluß. Der reine Adapter dürfte wie üblich deutlich mehr aushalten – aber dies ist natürlich keine Frage, sondern gilt auch für die aktuellen PCI-Express-Stromstecker (spezifiziert bis 75W bei 6-poligem bzw. bis 150W bei 8-poligem Adapter).

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Umfrage-Auswertung: Worin liegt der primäre Maßstab beim Grafikkarten-Kauf?

Mit einer Umfrage vom August-Anfang wurde der Frage nachgegangen, was der primäre Maßstab beim Grafikkarten-Kauf ist: Mehrperformance in einer bestimmten Watt-Klasse, in einer bestimmten Preisklasse, eventuell sogar beides zusammen – oder eine Mehrperformance ganz unter dem Blickwinkel der Performance, ohne größere Bedenken bezüglich Stromverbrauch und Preislage. Es sollte also herausgefunden werden, ob man an den Grafikkarten-Kauf mit einem gewissen Eigen-Limitierung herangeht, die erreichte Mehrperformance nicht absolut sieht, sondern unter dem Blickwinkel von (subjektiv) festgesetzten Watt- und/oder Preislimits betrachtet. Die gegenteilige Position eines Grafikkarten-Kaufs ganz ohne Watt- und Preislimit ist dagegen mit 14,0% Stimmenanteil eine klare Minderheitenposition – wenngleich jene Umfrageteilnehmer dennoch keine unbedeutende Größe darstellt, denn das Enthusiasten-Segment des Grafikkarten-Markt speist sich primär aus diesen Käufern.

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Gerüchteküche: DG2-Spitzenlösungen sollen laut Intel-Angabe mit Radeon RX 6700 XT und GeForce RTX 3070 konkurrieren

Twitterer Greymon55 berichtet in zwei Tweets – No.1 & No.2 – über augenscheinlich von Intel selber aufgestellte Performance-Einschätzungen der zum Jahresanfang 2022 zu erwartenden DG2-Spitzenlösungen. Danach sollen die Alchemist-basierten Arc-Grafikkarten im TDP-Rahmen 172-225 Watt sich mit Radeon RX 6700 XT und GeForce RTX 3070 anlegen können bzw. scheint Intel sich exakt mit jenen zu vergleichen. Unklar bleibt natürlich (vor dem Auftauchen eben dieser Intel-Folien), ob sich Intel hierbei einen Gleichstand oder einen Vorteil gibt bzw. wie groß dieser Vorteil ausfallen würde. Allerdings darf man bei dieserart Hersteller-eigenen Performance-Angaben immer auch wenigstens einen kleinen Blick durch die rosarote Brille zugunsten des jeweiligen Herstellers einrechnen – so dass es unter dem prüfenden Blick unabhängiger Benchmarks wohl schon ausreichend wäre, wenn letztlich ein grober Perfomance-Gleichstand herauskommt.

DG2's official competitors are 6700xt and 3070.
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 7. September 2021
 
Intel's slide shows that 175-225w SKUs compete with 6700xt and 3070.
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 7. September 2021

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Umfrage-Auswertung: Wieviele Grafikchip-Generationen versucht man zu überspringen?

Eine Umfrage von Ende Juli ging der Frage nach, ob und wieviele Grafikchip-Generationen man beim Grafikkarten-Kauf üblicherweise zu überspringen versucht. Zu beachten wäre, dass die Fragestellung explizit nach Grafikchip- und nicht Grafikkarten-Generationen erging: Während neue Grafikkarten-Generationen mittels Refreshes durchaus jährlich passieren können, gibt es neue Grafikchip-Generationen hingegen üblicherweise im Zweijahres-Rhythmus – folgend den Fortschritten der Halbleiterfertiger mit deren Fullnodes. Die Umfrage erbrachte dann eine erstaunlich hohe Quote von immerhin 65,8% der Umfrageteilnehmer, welche beim Grafikkarten-Kauf einer solchen Planung zum Auslassen von Grafikchip-Generationen folgen. Nur 6,3% der Umfrageteilnehmer gibt hingegen an, üblicherweise gleich jede Grafikchip-Generation mitzunehmen, während 27,9% der Umfrageteilnehmer den Grafikkarten-Kauf gar nicht an eine solche Planung binden.

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Intel stellt das "Alchemist" Grafikchip-Design der "Xe-HPG" Architektur vor

Intels "Architecture Day 2021" hat auch genauere Ausführungen zur kommenden Xe-HPG Grafikchip-Architektur (anhand dessen größten Grafikchip "DG2-512") mit sich gebracht – welche sich nicht unerheblich von den bisherigen Xe-basierten Grafikchips der iGPUs von "Tiger Lake" und "Rocket Lake" unterscheidet. Vielmehr nähert sich das Xe-HPG-Design inzwischen auffällig den üblichen Gaming-Grafikchips von AMD & nVidia an. Danach besteht ein DG-512 Grafikchip mit seinen insgesamt 4096 FP32-Einheiten erst einmal aus 8 "Render-Slice", welche jeweils 4 "Xe-Cores", 32 TMUs, 4 RayTracing-Einheiten, 16 ROPs sowie Geometrie- und Raster-Einheit enthalten. Im Sinne von AMD & nVidias üblichen Grafikchip-Designs könnte man diesen "Render-Slice" somit als Raster-Engine samt angehängten 4 Shader-Clustern bezeichnen.

    Intel "Alchemist" DG2-512

  • Xe-Architektur (Xe-HPG, Intel Grafik-Gen 12)
  • hergestellt unter TSMCs 6nm-Fertigung
  • monolithisches Design mit 8 Render-Slices
  • ein Render-Slice enthält Geometrie/Raster-Engine, 4 Xe-Cores, 32 TMUs, 4 RayTracing-Einheiten, 16 ROPs
  • ein Xe-Core enthält 16 Vector-Einheiten (sinngemäß 128 FP32-Einheiten) samt 16 XMX-Cores sowie Level1-Cache
  • RayTracing beschleunigt Ray-Traversal, Triangle-Intersection sowie Bounding Box Intersection
  • Level2-Cache und Speicherinterface liegen außerhalb der Render-Slices
  • insgesamt 8 Geometrie/Raster-Engines, 32 Xe-Cores, 512 Vector-Einheiten (sinngemäß 4096 FP32-Einheiten), 512 XMX-Cores, 256 TMUs, 32 RayTracing-Einheiten, 128 ROPs
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Intel kündigt erste "Arc" Grafikkarten auf "Alchemist" Chip-Basis für das erste Quartal 2022 an

Intel hat endlich einmal etwas offizielles zu seinen kommenden Intel-Grafikchips gesagt – in Form der Wahl eines Verkaufsnamens samt einem Terminplan sowie einer gewissen Zukunfts-Roadmap. So sollen im ersten Quartal 2022 die ersten Intel-Grafikkarten unter dem Verkaufsnamen "Arc" antreten – jener Familienname soll dann auch in der Zukunft verwendet werden, ähnlich wie "GeForce" bei nVidia oder "Radeon" bei AMD. Terminlich schafft Intel damit im übrigen nicht ganz die frühere Versprechung einzuhalten, noch im Jahr 2021 im Grafikkarten-Geschäft aktiv werden zu können, allerdings deutet sich dieser späte Termin mit den letzten Gerüchtemeldungen schon an. Interessant ist zudem die gewisse Zukunfts-Roadmap – welche derzeit zwar nur die vier Codenamen "Alchemist" (=DG2), "Battlemage", "Celestial" and "Druid" enthält, was dann jedoch schon mehr ist, als bei AMD & nVidia offiziell bekannt.

Alchemist Battlemage Celestial Druid
Chip-Familie DG2 (Xe-HPG) DG3 (?) DG4 (?) DG5 (?)
max. Ausbau 512 EU ? ? ?
Fertigung 6nm TSMC ? ? ?
Termin Q1/2022 2023 (?) 2024 (?) 2025 (?)
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Umfrage-Auswertung: Wann ist es genug beim Grafikkarten-Stromverbrauch?

Mit einer Umfrage von Mitte Juli wurde die Frage aufgestellt, wann es genug ist beim Grafikkarten-Stromverbrauch. Die Umfrage lief noch vor den neueren Meldungen ab, welche für die Spitzenlösungen der 5nm-Generation dann sogar Stromverbrauchswerte im Rahmen von 400-500 Watt prognostizieren. Aber auch so ist die Meinung der Umfrageteilnehmer durch eine klare Mehrheit geprägt: Für gleich 76,7% ist das derzeit erreichte Stromverbrauchs-Niveau schon zu hoch, für 12,6% gerade an der Grenze des Erträglichen. Somit würden nur 3,5% einen gewissen weiteren Aufschlag (von maximal +15% mehr) mittragen und nur für 7,2% spielt der Stromverbrauch keine Rolle, sofern nur die Performance entsprechende Fortschritte macht.

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Umfrage-Auswertung: Werden bevorzugt Grafikkarten im Vollausbau des jeweiligen Grafikchips gekauft?

Mit einer Umfrage von Mitte Mai wurde die Frage aufgestellt, inwiefern es beim Grafikkarten-Kauf eine Rolle spielt, ob man dabei den Vollausbau des jeweiligen Grafikchips ersteht. Hierbei geht es natürlich weniger um Performance-Gründe, als denn eher um Käufer-Psychologie – abgespeckte Chips (sogenannte "Salvage"-Varianten) hing früher teilweise ein etwas zweifelhafter Ruf an, gerade weil jene in der Anfangszeit der 3D-Grafikkarten eher unüblich waren. Heuer nun ist dies nur noch für eine Minderheit ein gewichtiges Merkmal: Gerade 8,0% der Umfrageteilnehmer bestehen mehr oder weniger auf den Vollausbau – würden somit nur zu einer Salvage-Variante greifen, wenn es gar nicht mehr anders geht.

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Erste Testberichte zu AMDs "FidelityFX Super Resolution" zeigen Stärken & Schwächen des DLSS-Kontrahenten

Mit dem Radeon-Treiber 21.6.1 hat AMD am 22. Juni seinen DLSS-Kontrahenten "FidelityFX Super Resolution" (FSR) der Allgemeinheit zugänglich gemacht, gleichfalls erschienen eine Reihe von Testberichten hierzu. Dabei sind FSR und DLSS derzeit nur indirekt vergleichbar, da kein Spiel mit gleichzeitiger Unterstützung beider Grafik-Features existiert. Dennoch ist natürlich die mit FSR erzielbare Grafikqualität das große Thema der entsprechenden Testberichte. Jene wird zumeist gelobt und kommt (in den höheren Qualitätsstufen) auch deutlich besser heraus, als die zur FSR-Ankündigung vorliegenden Vergleichsbilder es vermuten lassen haben.

AMD FSR nVidia DLSS
offiziell unterstützte Grafikkarten AMD Radeon RX 400, 500, Vega, 5000 & 6000 Serien + alle AMD Ryzen APUs + nVidia GeForce 10, 16, 20 & 30 Serien nVidia GeForce 20 & 30 Serien (nicht GeForce 16)
inoffiziell unterstützte Grafikkarten jede DirectX-11-Hardware keine
Aktivierungs-Form Spielentwickler muß es ins Spiel einbauen und dort eine entsprechende Option anbieten
technische Ausgestaltung Upscaler mit Nachschärfung Upscaler auf Basis von Deeplearning-Informationen und zusätzlich temporaler Komponente (ab v1.9)
rechtlicher Status OpenSource proprietäres Feature
Release 22. Juni 2021 19. September 2018 (Turing-Launch)
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Gerüchteküche: Erste Performance-Werte zu Intels DG2-Grafikkarten aufgetaucht

Von Apisak @ Twitter kommen erste Performance-Werte zu Intels DG2 – wenngleich leider ohne wirkliche Erklärung über deren Herkunft sowie den benutzten Benchmark-Ansatz. Höchstwahrscheinlich dürfte es sich hierbei um die Ergebnisse Intel-interner Tests handeln. Offen bleibt hingegen der Punkt, inwiefern hierfür eine Reihe von Spiele-Benchmarks, eventuell nur einzelne Spiele-Titel, nur 3DMark-Werte oder etwas ganz abweichendes wie der Geekbench herangezogen wurde. Dass es sich hierbei eher nicht um Spiele-Benchmarks handelt, deutet sich mittels der um 3% besser als die GeForce RTX 3070 einsortierte Radeon RX 6700 XT an – normalerweise sollte eher die nVidia-Karte in diesem Vergleich vorn liegen. Damit ergeben sich leider auch zwei Ansätze zur Performance-Einordnung der Intel-Grafik – welche in ihrem Ergebnis doch einigermaßen voneinander abweichen.

RX 6700 XT
RTX 3070
448EU
100%
97%
92%
-----------------------------
128EU
GTX 1650
100%
88%

Quelle:  Apisak @ Twitter am 18. Juni 2021

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