AMD-Grafik

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Umfrage-Auswertung: Ist für die nächsten HighEnd-Grafikkarten mehr Grafikkartenspeicher zu erwarten?

Eine Umfrage von Mitte März ging der Frage nach, wieviel Grafikkartenspeicher die Umfrageteilnehmer zu den nächsten HighEnd-Grafikkarten (im Rahmen von AMDs Navi-2X-Serie sowie nVidias Ampere-Generation) von den Grafikchip-Entwicklern erwarten bzw. annehmen. Die Fragestellung entspricht somit einer Zukunfts-Vorhersage durch die Umfrageteilnehmer – woraus sich natürlich teilweise auch eine Erwartungshaltung ergibt, welcher sich die Grafikchip-Entwickler dann mit ihren kommenden HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten stellen müssen. Dabei sind die Umfrageteilnehmer in der grundsätzlichen Frage, ob es (voraussichtlich) mehr Grafikkartenspeicher geben wird, ziemlich gespalten: Immerhin 44,3% gehen davon aus – womit 55,7% jedoch anderer Ansicht sind, respektive von nicht mehr Grafikkartenspeicher bei den kommenden HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten des Jahres 2020 ausgehen.

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Microsoft stellt "DirectX 12 Ultimate" mit vier verpflichtenden "neuen" Grafik-Features vor

Microsoft hat mit "DirectX 12 Ultimate" eine neue, offizielle Ausbaustufe der DirectX 12 Grafik-API mittels eines Blog-Eintrags vorgestellt, welche ab dem kommenden Windows-Update 20H1 verfügbar wird. Für jene neue Ausbaustufe wählte man keine numerische Bezeichnung wie bisher mit den Feature-Levels – was immer leicht mißverständlich war und mittels der verschiedenen Tier-Levels auch ziemlich schwammig daherkommt. Inoffiziell kann man DirectX 12 Ultimate natürlich auch als "DirectX 12 Feature-Level 12_2" bezeichnen, treffender wäre aber eher die Abkürzung "DX12U". Unter dieser hat Microsoft dann schlicht vier bereits existierende optionale DirectX-12-Feature nunmehr verpflichtend gemacht: "DirectX RayTracing" (DXR) in der neuen Version 1.1, "Variable Rate Shading" (VSR), "Mesh Shaders" & "Sampler Feedback". Sinn und Zweck der Maßnahme ist natürlich die Abgrenzung neuerer Hardware gegenüber älterer Hardware – weswegen sich AMD & nVidia auch gleich bemühten zu betonen, welche ihrer Hardware nunmehr bereits DX12U unterstützt: Bei AMD wird dies die kommende RDNA2-basierte Generation um die Navi-2X-Grafikchips sein, während nVidia in dieser Angelegenheit vorn liegt, da bereits deren aktuelle RTX-Grafikkarten der GeForce-20-Serie für DX12U (und damit das entsprechende Logo) ausgelegt sind.

DirectX 12 FL 12_0 DirectX 12 FL 12_1 DirectX 12 Ultimate
AMD GCN2/GCN3, Polaris Vega, RDNA1 RDNA2
Intel - Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake, Comet Lake ?
nVidia - Maxwell 2, Pascal, Turing (GF16) Turing (GF20), Ampere
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Neuer Artikel: Grafikkarten-Marktüberblick März 2020

Der letzte Grafikkarten-Marktüberblick vom Oktober 2019 brachte eine Fülle an neuen Grafikkarten-Modellen von AMDs ersten Navi-Karten bis hin zu nVidias "SUPER"-Refresh, mit dem neuen Marktüberblick werden hingegen die nachfolgenden Portfolio-Auffüllungen der beiden Grafikchip-Entwickler in diese Übersichts-Auflistungen aufgenommen. Dies betrifft die Neuvorstellungen GeForce GTX 1660 Super, GeForce GTX 1650 Super, Radeon RX 5500 XT und Radeon RX 5600 XT, deren Launch jeweils schon etwas zurückliegt und welche damit nunmehr in ausreichender Vielfalt am Grafikkarten-Markt verfügbar sind. Damit verschiebt sich der Angebots-Schwerpunkt nun auch bei AMD mehr in Richtung der neuen Navi-basierten Grafikkarten – ohne aber dass die vorherigen Polaris- und Vega-Grafikkarten wirklich schon abgedankt hätten. Da auch bei nVidia noch so einige alte Pascal-basierte Modelle weiterhin verfügbar sind, ergibt sich mit 20 AMD-Grafikkarten sowie 18 nVidia-Grafikkarten wieder einmal ein sehr breites, teilweise eher überfrachtetes Angebot an Gamer-Grafikkarten – welches der nachfolgende Marktüberblick versucht mittels seiner Auflistungen und Diagrammen in Ordnung zu bringen ... zum Artikel.

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Offizielle Spezifikationen zur wohl China-exklusiven "Radeon RX 590 GME" auf AMDs Webseite aufgetaucht

Die chinesische AMD-Produktwebseite zur Radeon RX 590 listet im Gegensatz zu beispielsweise der englischsprachigen Version seit kurzem auch die zuletzt genannte "Radeon RX 590 GME" – womit AMD die Karte faktisch und ohne große Ankündigung offiziell gemacht hat. Die Art und Weise deutet dabei darauf hin, das die Radeon RX 590 GME tatsächlich China-exklusiv ist und wohl auch allein dort (wie zuletzt immer bei China-exklusiven AMD-Grafikkarten) bleiben wird. Zudem gibt es auf vorgenannter chinesischen Produkt-Webseite auch den Link zu einer Unterseite, welche die genauen Differenzen zwischen regulärer Radeon RX 590 und Radeon RX 590 GME beschreibt. Die Chip-Basis der neuen AMD-Karte wird dort zwar nicht ausgeführt, ist aber über den kürzlichen ersten Test der Karte bereits bekannt: Jene verbleibt beim Polaris-20-Chip der Radeon RX 570/580 – und entspricht damit nicht dem Polaris-30-Chip der regulären Radeon RX 590 samt deren besserer 12nm-Fertigung.

Radeon RX 480 Radeon RX 580 Radeon RX 590 GME Radeon RX 590
AMD Polaris 10 (14nm) AMD Polaris 20 (14nm) AMD Polaris 20 (14nm) AMD Polaris 30 (12nm)
4GB: 1120/1266/3500 MHz
8GB: 1120/1266/4000 MHz
4GB: 1257/1340/3500 MHz
8GB: 1257/1340/4000 MHz
1257/1380/4000 MHz 1469/1545/4000 MHz
4/8 GB GDDR5 4/8 GB GDDR5 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5
8GB: 560% 8GB: 590% geschätzt ~600% 650%
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Neue Grafik-Roadmaps von AMD reichen bis zu RDNA3, Navi 3X & CDNA2 im Jahr 2022

Auf seinem "Financial Analyst Day" (FAD'20) hat AMD neue Grafik-Roadmaps ausgepackt, welche seit längerem mal wieder neue Eintragungen die zukünftige Entwicklung betreffen. Die wichtigste Neuerung liegt allerdings darin, das AMD sich zu einer echten Auftrennung von Gaming-Grafik und Compute-Grafik entschlossen hat – letztere bekommt nunmehr mittels der "Compute RDNA" (CDNA) eine eigene Architektur-Klasse und damit eine eigene Roadmap. Dies ermöglicht nicht nur im symbolischen, sondern auch ganz praktischen Sinn eine vollständig getrennte Weiterentwicklung der jeweiligen Chips – mit natürlich auch der Folge, das die Produkte nicht mehr im jeweils anderen Produktsegment zweitverwendet werden können. Ein erster klarer Schritt in diese Richtung hin dürfte der kommende "Arcturus"-Chip sein, welcher zwar auf dem FAD'20 nicht konkret genannt wurde, dennoch aber augenscheinlich der CDNA1-Generation zuzuordnen ist (während die Vega-20-basierten Compute-Beschleuniger noch zur GCN-Generation gehören).

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20 erfüllt?

Mit einer Umfrage von Mitte Februar wurde der Erfüllungs-Status der zuvor aufgestellten (allgemeinen) Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20 abgefragt. Selbige haben sich im groben nicht gegenüber dem Vorjahr verändert, womit logischerweise der Erfüllungsgrad gegenüber der letztjährigen Umfrage nur ansteigen konnte. Die Umfrage-Ergebnisse für dieses Jahr sehen damit inzwischen eine deutliche Dominanz jener Spieler-Systeme, welche die Hardware-Empfehlung (für die FullHD-Auflösung) entweder erfüllen oder auch klar übererfüllen – beide Antwortoptionen zusammen erreichen derzeit schon einen Stimmanteil von stolzen 63,9%. Rechnet man auch noch jene Systeme ein, welche nur knapp unterhalb der Hardware-Empfehlung herauskommen, rangiert diese Nutzergruppe dann sogar schon bei satten 79,1% – alle anderen Antwortoptionen bleiben damit durchgehend unterhalb der 10%-Marke.

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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im vierten Quartal 2019

Die Marktbeobachter von Jon Peddie Research haben die Grafik-Marktanteile für das abgelaufene vierte Quartal 2019 vorgelegt, welche im Markt der Desktop-Grafikkarten einen leichten Zugewinn von AMD auf nunmehr 31,1% Marktanteil und demzufolge einen leichten Verlust bei nVidia auf nunmehr 68,9% Marktanteil sehen. Dabei gingen die insgesamten Grafikkarten-Auslieferungen deutlich nach oben: +12,2% gegenüber dem Vorquartal sowie stolze +33,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum – was dann bedeutet, das wahrscheinlich beide Grafikchip-Entwickler jeweils mehr Grafikchips für Desktop-Grafikkarten ausgeliefert haben, AMD schlicht nur etwas mehr als nVidia hingewinnen konnte. Im vierten Quartal 2019 waren dann die Neuvorstellungen des Sommers 2019 von beiden Grafikchip-Entwicklern in allen Herstellervarianten vollständig am Markt vertreten und AMD konnte mit der Radeon RX 5700 Serie erstmals seit längerer Zeit im volumenträchtigen Midrange-Segment wieder wirklich mitspielen.

AiB-Grafikchips Q4/2018 Q1/2019 Q2/2019 Q3/2019 Q4/2019
AMD 18,8% 22,7% 32,1% 27,1% 31,1%
nVidia 81,2% 77,3% 67,9% 72,9% 68,9%
Quelle: Jon Peddie Research
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Radeon RX 5600 XT?

Die Umfrage zum Januar-Ende beschäftigte sich mit dem Ersteindruck zur Radeon RX 5600 XT, AMDs neuer Lösung für den großen Performance- und Preis-Bereich zwischen den Radeon RX 5500 & Radeon RX 5700 Serien. Als Grafikkarte im Grenzbereich zwischen Mainstream- und Midrange-Segment kommt die Radeon RX 5600 XT mit 28,8% positivem Ersteindruck vergleichsweise gut weg, die nVidia-Grafikkarten dieses Preissegments (GeForce RTX 2060 bei 14,3% sowie GeForce GTX 1660 Ti bei 20,8%) schnitten in ihren seinerzeitigen Umfragen deutlich schlechter ab, auch die Anfang 2019 für diesen Preisbereich präsentierte Radeon RX 590 war mit 33,2% nicht gravierend besser unterwegs. Von den exzellenten Wertungen der ersten Navi-Karten (Radeon RX 5700 mit 76,2% sowie Radeon RX 5700 XT mit 76,9% positiver Ersteindruck) kann die Radeon RX 5600 XT natürlich nur träumen bzw. ist um ganze Dimensionen hiervon entfernt.

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Neuer Artikel: Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20

Die Spiele-Generation 2019/20 hat bereits einige Höhepunkte hinter sich, neigt sich fast schon deren Ende zu – allerhöchste Eisenbahn also für eine neue Aufstellung zu den PC-Systemanforderungen für die in dieser Spielesaison erscheinenden PC-Titel. Hiermit sollen die PC-Systemanforderungen der verschiedenen einzelnen Spiele kumuliert bzw. in eine einzige Anforderung zusammengefasst werden. Ausgangspunkt hierfür sind zum einen die offiziellen PC-Systemanforderungen aller Spiele-Neuerscheinungen, im Fall der Hardware-Empfehlungen jedoch eher mehr die hierzu vorliegenden Spiel-bezogenen Performance-Reports, da selbige die wirklichen Performance-Anforderungen dann doch etwas akkurater wiedergeben. Der Orientierungsmaßstab lag dabei generell auf den höchsten vorgefundenen Anforderungen – mit der Ausnahme singulärer Spieletitel, welche völlig außerhalb des üblichen Anforderungsprofils liegen ... zum Artikel.

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Neuer Artikel: Mindfactory Grafikkarten-Verkaufsreport Januar 2020

Die monatlichen Prozessoren-Verkaufsreports seitens Redditor Ingebor erfreuen sich einiger Beliebtheit innerhalb der IT-Gemeinde, bekommt man hiermit doch ein Marktbild gemäß dem Kaufverhalten von PC-Selbstbauern und informierten Käufern zu sehen – während allgemeine Marktzahlen durch den übergroßen Anteil an OEM-Geschäften (stark) verzerrt werden. Jener Effekt ist im Grafikkarten-Geschäft nicht ganz so dramatisch, aber natürlich dennoch vorhanden – denn im Komplett-PCs wird üblicherweise eine andere Klasse an Grafikkarten verbaut, als im Retail-Segment über die Ladentheken gehen. Basierend auf derselben Datenquelle in Form der öffentlich einsehbaren Mindfactory-Verkaufszahlen soll hiermit nun selbiges für Consumer-Grafikkarten entstehen – ein Grafikkarten-Verkaufsreport für das Retail-Segment. Nachfolgend soll somit aufgeschlüsselt werden, wieviele Consumer-Grafikkarten über die Mindfactory im Monat Januar 2020 verkauft wurden, welcher Umsatz hiermit erzielt wurde – und wie sich dies auf die einzelnen Marktsegmente sowie die beiden Chip-Anbieter AMD & nVidia verteilt ... zum Artikel.

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