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Umfrage-Auswertung: Wie verbreitet sind Geräte nach PCI Express 4.0?

Mittels einer Umfrage von Ende Mai wurde nach dem Verbreitungsgrad von Geräten nach PCI Express 4.0 gefragt – nachdem die nächste PCI-Express-Generation schon zu diesem Jahresende (mittels Intels "Alder Lake") antreten wird. PCI Express 4.0 wurde erstmals mittels Zen 2 ab Juli 2019 möglich, erste entsprechende Grafikkarten gab es seitens AMD seit der RDNA1-Generation zum gleichen Zeitpunkt, seitens nVidia aber erst seit der Ampere-Generation im Herbst 2020. In der Zwischenzeit haben sich allerdings eher entsprechende SSDs als bevorzugtes Anwendungsfeld von PCI Express 4.0 herauskristallisiert – bei Grafikkarten ist das ganze fast nur ein Mitnahmefeature, in jedem Fall kein ernsthaftes Unterscheidungsmerkmal.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 6. Juli 2021

Laut einem Bericht bei MyDrivers (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via WCCF Tech) scheint der chinesische Grafikchip-Entwickler "Jingjia" den Tape-Out seiner Grafikchips JM9231 & JM9271 erreicht zu haben und wartet nun auf das zurückkommende Silizium, um damit erste Performance-Tests durchführen zu können. WCCF Tech schreiben an dieser Stelle zwar von einem Tape-Out erst im dritten Quartal 2021, das Original notiert allerdings, dass der Chip im dritten Quartal "zurückkommen" soll – was sich eher danach anhört, als ob das Designende schon erreicht ist und derzeit das erste Silizium beim Chipfertiger gebacken wird. So oder so liegt Jingjia damit deutlich hinter den ursprünglich vermuteten Zeitplänen, denn die erstmals im August 2019 erwähnten Grafikchips wurden seinerzeit auf ein Release in den Jahren 2020/21 eingeschätzt. Nunmehr wird es kaum etwas vor dem Jahr 2022 werden – was die Schlagkraft der beiden geplanten Grafikchips weiter reduziert.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. Juli 2021

Twitterer & Leaker Kopite7kimi weisst kommentarlos auf den US-Mathematiker "David Harold Blackwell" hin – was üblicherweise als Hinweis auf einen zukünftigen nVidia-Codenamen gewertet werden darf. David Blackwell hatte in den 40er bis 80er Jahren an bedeutenden mathematisch/statistischen Modellen & Theorien mitgewirkt, daneben liegt seine Bedeutung auch darin, erster Afro-Amerikaner mit fester Professoren-Anstellung in Berkeley gewesen sowie als erster Afro-Amerikaner in die "National Academy of Sciences" aufgenommen worden zu sein. Man könnte somit durchaus eine indirekte Linie zu "Alan Turing" ziehen – wobei nVidia den Codenamen dennoch natürlich für alles mögliche andere verwenden könnte. Allerdings hatte nVidia auf seiner letzten GTC mal wieder eine neue Langfrist-Roadmap gezeigt, bei welcher ausgerechnet zu den Zukunfts-Projekten im GPU-Bereich die jeweiligen Codenamen fehlen.

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Umfrage-Auswertung: Wann erwartet man wieder normale Grafikkarten-Preise?

Mit einer Umfrage von Ende Mai wurde nach der subjektiven Erwartungshaltung gefragt, wann wieder "normale" Grafikkarten-Preise zu erwarten sind – "normal" dabei definiert als ein Preisniveau der besten lieferbaren Straßenpreise von durchgehend nicht höher als +10% auf den Listenpreis. Jene Umfrage entstand sicherlich auch unter dem Eindruck der seinerzeitig deutlich schlimmer übertriebenen Grafikkarten-Preise, wenige Tage vor der Umfrage wurde mit dem zweifachen Listenpreis bei RDNA2-Karten sowie dem dreifachen Listenpreis bei Ampere-Karten der absolute Gipfel der Grafikkarten-Preisübertreibung ermittelt. Ausgehend davon konnte man sich "seinerzeit" kaum eine schnelle Verbesserung des Straßenpreis-Niveaus vorstellen – womit sich eventuell auch die vergleichsweise pessimistischen Umfrageergebnisse erklären lassen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3./4. Juli 2021

Die Straßenpreise der RDNA2- und Ampere-Karten bei den Einzelhändlern aus Deutschland & Österreich haben sich gegenüber dem Stand von vor zwei Wochen erneut in die richtige Richtung hin entwickelt. Zudem sind alle früheren Verfügbarkeits-Probleme nunmehr ausgeräumt – dies sogar bei Radeon RX 6800, Radeon RX 6800 XT sowie der lange Zeit gar nicht erhältlichen GeForce RTX 3060 Ti. Viele der neuen Grafikkarten sind inzwischen mit breiter Modellpalette bei oftmals mehreren Händlern im (lieferbaren) Angebot – sobald hierzu noch die Händlernotierungen pro Grafikkarten etwas zulegen, kann absehbar sogar die Höchstwertung bei der reinen Verfügbarkeit gegeben werden. Gleichfalls hat der zuletzt beobachtete, schnelle Preisverfall keineswegs an Tempo verloren, womit derzeit sowohl AMDs RDNA2-Grafikkarten als auch nVidias Ampere-Grafikkarten im Schnitt der jeweils günstigsten Händlernotierung zu den einzelnen Grafikkarten um "nur noch" +53% oberhalb des jeweiligen AMD/nVidia-Listenpreises liegen.

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Neuer Artikel: Stromverbrauchs-Überblick für DirectX 11/12 Grafikkarten

Seit dem Jahr 2012 werden auf 3DCenter systematisch Spiele-Stromverbrauchswerte von Grafikkarten aus diversen Hardwaretests erfasst, immer mit dem Augenmerk auf Meßwerte der reinen Grafikkarte natürlich. Seinerzeit war dies ein gewichtiges Thema, da mit den ersten DirectX-11-Grafikkarten deren Spiele-Stromverbrauch über die 200-Watt-Marke getrieben wurde, sich oftmals allerdings erhebliche Abweichungen zwischen offizieller TDP und realem Grafikkarten-Stromverbrauch ergaben. Das ganze wurde im Jahr 2014 mittels eines fortlaufend aktualisierten Artikels professionalisiert, welcher allerdings für die heutige Zeit nicht mehr ganz passend ist und daher mit diesem neuen (wiederum fortlaufend aktualisierten) Artikel zum Grafikkarten-Stromverbrauch abgelöst wird ... zum Artikel.

AMD Radeon RX 6000 Serie  (RDNA2)
AMD Radeon RX 5000 Serie  (RDNA1)
AMD Radeon RX 500/Vega Serie  (Polaris-Refresh & Vega)
AMD Radeon RX 400 Serie  (Polaris)
AMD Radeon R300/Fury Serie  (Pirate Islands)
AMD Radeon R200 Serie  (Volcanic Islands)
AMD Radeon HD 7000 Serie  (Southern Islands)
AMD Radeon HD 6000 Serie  (Northern Islands)
AMD Radeon HD 5000 Serie  (Evergreen)
nVidia GeForce 30 Serie  (Ampere)
nVidia GeForce 16/20 Serie  (Turing)
nVidia GeForce 10 Serie  (Pascal)
nVidia GeForce 900 Serie  (Maxwell)
nVidia GeForce 700 Serie  (Kepler-Refresh)
nVidia GeForce 600 Serie  (Kepler)
nVidia GeForce 500 Serie  (Fermi-Refresh)
nVidia GeForce 400 Serie  (Fermi)
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 3080 Ti & 3070 Ti?

Die beiden Grafikkarten-Launches des Juni-Anfangs in Form von GeForce RTX 3080 Ti und GeForce RTX 3070 Ti zogen natürlich entsprechende Ersteindrucks-Umfragen nach sich, welche hiermit zusammengefasst ausgewertet werden sollen. Die Ersteindrucks-Umfrage zur GeForce RTX 3080 Ti ging dabei vergleichsweise glimpflich für diese Grafikkarten aus: Auch wenn das Umfrage-Ergebnis mit nur 14,5% positiver Ersteindruck sowie 24,1% durchschnittlicher Ersteindruck nicht wirklich gut ist, werden damit doch wenigstens nicht die entsprechenden Umfrage-Werten der GeForce RTX 3090 (14,2% positiv & 23,3% durchschnittlich) unterboten. Dies passiert nur beim potentiellen Kaufinteresse, welche mit nur 1,9% bei der GeForce RTX 3080 Ti doch (nochmals) bemerkbar niedriger liegt als bei der GeForce RTX 3090 (5,3%).

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Hardware- und Nachrichten-Links des 2. Juli 2021

VideoCardz berichten über den chinesischen Video-Test seitens Bilibili zu einer "Colorful GeForce RTX 3090 Kudan" – jenes Sondermodells von Colorful für den stolzen Listenpreis von 4999 Dollar. Etwas wirklich herausragendes geboten bekommt man dafür vom Performance-Standpunkt her allerdings nicht, denn gemäß den vorliegenden 3DMark-Benchmarks kann sich die Karte nur minimal von einer (nahezu baugleichen) "Colorful GeForce RTX 3090 Vulcan OC" absetzen. Die Vergleichs-Benchmarks zu einer GeForce RTX 3090 "Founders Edition" stammen hingegen von einer anderen Quelle (Sweclockers), dürften aber über die Verwendung der reinen GPU-Werte auch nicht gerade deutlich daneben liegen – so dass es genauso danach aussieht, als könnte sich dieses Sondermodell nicht einmal beachtbar vom Referenzdesign absetzen.

Boost & TDP FS Ultra (GPU) TS Extr. (GPU) Port Royal (GPU) Index
Colorful GeForce RTX 3090 Kudan 1860 MHz & 420W 13049 10631 13794 103,4%
Colorful GeForce RTX 3090 Vulcan OC 1785 MHz & 390W 13014 10738 13655 103,3%
nVidia GeForce RTX 3090 FE 1700 MHz & 350W 12603 10320 13295 100%
Werte-Quellen: Colorful-Karten von Bilibili, nVidia FE entnommen von SweClockers
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Hardware- und Nachrichten-Links des 1. Juli 2021

Red Gaming Tech erwähnen mit einem YouTube-Video zwei neue Codenamen von kommenden AMD-Prozessoren: Zum einen die AMD-APU "Monet", welche mit 4 CPU-Kernen nach Zen-3-Bauart und RDNA2-Grafiklösung mit unbekannter Anzahl an Shader-Clustern einen Nachfolger der "Dali"-APU geben soll. Letztere wurde von AMD bislang nur im LowCost- und LowPower-Bereich eingesetzt, meist unter dem "Athlon"-Verkaufsnamen. Dem "Monet"-Nachfolger könnte trotz Sprung von 2 auf 4 CPU-Kerne ähnliches blühen, denn jener soll tatsächlich noch unter GlobalFoundries' 12nm-Fertigung hergestellt werden – als bislang erster AMD-Prozessor seit der Zen-2-Generation. Damit dürften keine großen Taktratensprünge drin sein – was aber vermutlich auch nicht notwendig und geplant ist. Gleichfalls entlastet AMD damit natürlich aber auch TSMCs 7nm-Fertigung, einmal abgesehen von den bei GlobalFoundries sicherlich günstigeren Herstellungskosten.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 30. Juni 2021

Beim chinesischen Chiphell ist ein Test der Cezanne-APUs Ryzen 3 Pro 5350G, Ryzen 5 Pro 5650G & Ryzen 7 Pro 5750G erschienen – welche von den technischen Daten her den am 5. August im Einzelhandel antretenden Modellen Ryzen 5 5600G & Ryzen 7 5700G entsprechen. Leider gab es den Vergleich zu den regulären Zen-3-Modellen nur im Achtkern-Feld, wo sich dann also Ryzen 7 Pro 5750G (8C/16T, 3.8/4.6 GHz, 65W TDP) und Ryzen 7 5800X (8C/16T, 3.8/4.7 GHz, 105W TDP) gegenüberstanden. All zu viele Benchmarks gibt es nicht, aber es ist auch so gut erkennbar, dass die APU-Modelle doch einigermaßen hinter den regulären Zen-3-Modellen zurückliegen werden. Andererseits kommt den APUs mangels im Einzelhandel verfügbarer non-X-Modelle auch die Rolle eben jener non-X-Modelle zu, womit ein gewisser Performance-Abstand durchaus Sinn ergibt. Selbiger ist dann nicht einmal mittels Übertaktung zu überwinden, existiert hier also wieder einmal eine klare Produkt-Differenzierung.

CB20/ST CB20/MT CPU-Z/ST CPU-Z/MT TS (CPU) FSE (CPU) MT-Perf.
Ryzen 7 5800X 626 6054 674,5 6735,1 11707 30794 100%
Ryzen 7 Pro 5750G (OC) 583 5866 633,7 6670,7 9986 28899 93,6%
Ryzen 7 Pro 5750G 579 5475 632,6 6485,5 8906 26780 87,1%
gemäß den Benchmarks auf Chiphell
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