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News des 18. Februar 2011

Bei RumporPedia gibt es einen weiteren, sehr vielversprechenden Bulldozer-Benchmark: Im CPU-Test des 3DMark Vantage erzielte dabei ein Bulldozer-Prozessor auf 3.5 GHz in etwa das Ergebnis eines Core i7-2600K auf 4.0 GHz – und zwar ohne TurboCore-Feature. Aktiviert man TurboCore, geht dieser Bulldozer gleich bis auf 4.2 GHz hoch, was mit 700 MHz Mehrtakt ein ansehnlicher Taktgewinn ist und dann bei der Performance auch 16 Prozent Mehrleistung gegenüber dem Sandy-Bridge-Prozessor auf 4.0 GHz bedeutet. Obwohl als "QuadCore" betitelt, dürften es sich hierbei um Ergebnisse eines Achtkern-Bulldozers (mit vier Bulldozer-Modulen) handeln, womit also der AMD-Prozessor gerade in diesem Benchmark seine vielen Rechenkerne gut ausfahren kann und vor allem deswegen auf sein gutes Ergebnis kommt. Rein von der Pro/MHz-Performance her scheint Intel allerdings weiterhin vorn zu liegen, denn ein Core i7-980X mit 3.33 GHz (und bis zu 3.6 GHz unter dem TurboMode) erreicht mit seinen "nur" sechs Rechenkernen und "nur" der Nehalem-Architektur die gleiche Performance wie AMDs Bulldozer mit acht Rechenkernen, 3.5 GHz und TurboCore bis zu 4.2 GHz.

3DMark Vantage CPU-Benchmark (Quelle)
Bulldozer @ 3.5 GHz (8K, TurboCore bis 4.2 GHz) 32.167 (RumorPedia)
Core i7-980 (Nehalem, 3.33 GHz, 6K+HT, TurboMode bis 3.6 GHz) 32.046 (ComputerBase)
Bulldozer @ 3.5 GHz (8K, kein TurboCore) 27.493 (RumorPedia)
Core i7-2600K @ 4.0 GHz (Sandy Bridge, 4K+HT, kein TurboMode) 27.581 (RumorPedia)
Core i7-2600K (Sandy Bridge, 3.4 GHz, 4K+HT, kein TurboMode) 23.779 (RumorPedia)
Core i7-870 (Nehalem, 2.93 GHz, 4K+HT, TurboMode bis 3.2 GHz) 19.932 (ComputerBase)
Core 2 Quad Q9550 (Core 2, 2.83 GHz, 4K) 11.386 (ComputerBase)

Schon ein Sechskerner von Intel auf gleichem Takt dürfte dann geringfügig besser als AMDs Bulldozer liegen – hinzu kommt, daß Intel derzeit bei Sechskerner weiterhin nur Nehalem-basierte Modelle hat und Sandy-Bridge-basierte Sechs- und Achtkerner dann ganz problemlos an AMDs Achtkern-Bulldozer vorbeiziehen sollten. Allerdings ist es für den Markt natürlich wenig relevant, was sein könnte, sondern es zählt nur das, was (zum vernünftigen Preis) vorhanden ist – und in dieser Frage stehen Intels Sechskerner weiterhin nicht zur Disposition, da preislich uninteressant. Der Clou an AMDs Bulldozer wird ja schließlich sein, daß AMD diese Prozessoren voraussichtlich preislich so ansetzen wird, daß AMDs Achtkern-Bulldozer gegen Intels Vierkerner stehen und AMDs Vierkern- und Sechskern-Bulldozer gegen Intels Zweikerner. So gesehen ist der am ehesten zutreffende Vergleich der des Core i7-2600K gegen den Achtkern-Bulldozer – und dieser Vergleich geht wie zu sehen ziemlich gut für AMD aus. Aber natürlich ist ein Benchmark kein Benchmark, sind dies derzeit alles nur reine Anzeichen und (unbestätigte) Indizien, welche weit weg von Gewissheit sind.

Magnus vermelden eine interessante Statistik, wonach bei 80 Prozent aller genutzten Browser ein oder mehrere Updates fehlen, diese also nicht so weit sicher sind, wie es selbst dem Normalanwender möglich wäre. Klar häufigste Ursache hierfür ist das Fehlen von Updates für Browser-Addons – speziell genannt wurden dabei Java, Adobes Reader, QuickTime sowie Flash und Shockwave. Dabei sind diese Programme extrem weit verbreitet – Flash schlägt sogar die Verbreitung aller Microsoft-Betriebssysteme zusammen (über 90 Prozent). Das hiervon ausgehende Sicherheitsrisiko ist also immens, wird von vielen Normalanwendern aber dadurch unterschätzt, daß man sich mit der Einspielung der Windows-Updates schon auf der sicheren Seite wähnt. Hinzu kommt, daß die Autoupdate-Varianten dieser Drittprogramme derzeit eher unglücklich zu nennen sind – manchmal gibt es gar kein Autoupdate, dann wieder nur unter bestimmten Voraussetzungen, und manchmal sind auch die Autoupdate-Zeiträume viel zu lange auseinanderliegend für solch wichtige Dinge wie Browser-Addons, welches schließlich täglich genutzt wird (oder zumindest täglich angegriffen werden könnten).

Daß dann am Ende für jede auf dem Rechner installierte Software ein eigener Update-Dienst zusätzlich läuft, kann aber auch nicht das Ziel aller Updateanstrengungen sein und so wäre durchaus eine generelle Lösung für diese Problematik zu begrüßen. Beispielsweise könnte Microsoft in seinen Update-Programmen durchaus auch die Sicherheitsupdates wichtiger Fremdhersteller anbieten – das muß dabei gar nicht ausufern, wenn man sich auf Programme beschränkt, die auf wenigstens 30 Prozent aller weltweiten Rechner installiert sind. Alternativ könnten sich die Hersteller diese wichtigen Fremdprogramme auch zusammensetzen und eine gemeinsame Update-Plattform aus der Taufe heben – wenn man sich gegenseitig nicht traut, kann man damit auch eine unabhängige Organisation beauftragen. In jedem Fall bieten sich hier noch reichlich ungenutzte Möglichkeiten, die Computersicherheit gerade von Otto Normalsurfer auf recht einfachem Weg zu verbessern.

Shortcuts: Laut WinFuture sind gelöschte Daten auf einem Flashspeicher oder einer SSD derzeit problemlos zu rekonstrieren – und zwar selbst nach mehrfachem Umschreiben, was bei herkömmlichen Festplatten immer ausreichend ist. Für sicherheits- und datenschutzsensitive Bereiche sollte man demzufolge derzeit auf den Einsatz von Flashspeichern und SSDs verzichten, bis Möglichkeiten entwickelt wurden, auch auf diesen Datenträgern Daten sicher zu löschen. Laut einer Fußnote bei Hot Hardware kommen die bisher nur für OEMs verfügbaren neuen AMD-Grafikkarten Radeon HD 6450, 6570 und 6670 erst im zweiten Quartal ins Retail-Geschäft. Laut der ComputerBase wird MSI ab dem 1. März wieder Mainboards mit den (fehlerbereinigten) 6er Chipsätzen ausliefern, zur besseren Kennzeichnung werden diese einen Aufkleber mit der betreffenden Steppingnummer "B3" tragen und zudem wird die Platinenbezeichnung gleichlautend ergänzt werden. Und abschließend gibt es bei TweakTown noch einen Treibervergleich zwischen dem Catalyst 11.1 und 11.2, welcher allerdings keine Performancezuwächse ausweist, sondern für die Radeon HD 6850 & 6870 Karten geringe Performanceverluste im Rahmen von 3 bis 5 Prozent. Dies dürfte wohl mit der veränderten Filterqualität des neuen 11.2er Treibers zusammenhängen, was aber erstaunlicherweise nicht auf die mitgetesteten Radeon HD 5870 und 6970 Karten durchschlug.

Bei RumporPedia gibt es einen weiteren, sehr vielversprechenden Bulldozer-Benchmark: Im CPU-Test des 3DMark Vantage erzielte dabei ein Bulldozer-Prozessor auf 3.5 GHz in etwa das Ergebnis eines Core i7-2600K auf 4.0 GHz - und zwar ohne TurboCore-Feature. Aktiviert man TurboCore, geht dieser Bulldozer gleich bis auf 4.2 GHz hoch, was mit 700 MHz Mehrtakt ein ansehnlicher Taktgewinn ist und dann bei der Performance auch 16 Prozent Mehrleistung gegenüber dem Sandy-Bridge-Prozessor auf 4.0 GHz bedeutet. Obwohl als "QuadCore" betitelt, dürften es sich hierbei um Ergebnisse eines Achtkern-Bulldozers (mit vier Bulldozer-Modulen) handeln, womit also der AMD-Prozessor gerade in diesem Benchmark seine vielen Rechenkerne gut ausfahren kann und vor allem deswegen auf sein gutes Ergebnis kommt. Rein von der Pro/MHz-Performance her scheint Intel allerdings weiterhin vorn zu liegen, denn ein Core i7-980X mit 3.33 GHz (und bis zu 3.6 GHz unter dem TurboMode) erreicht mit seinen "nur" sechs Rechenkernen und "nur" der Nehalem-Architektur die gleiche Performance wie AMDs Bulldozer mit acht Rechenkernen, 3.5 GHz und TurboCore bis zu 4.2 GHz.





3DMark Vantage CPU-Benchmark
(Quelle)





Bulldozer @ 3.5 GHz (8K, TurboCore bis 4.2 GHz)
32.167
(RumorPedia)



Core i7-980 (Nehalem, 3.33 GHz, 6K+HT, TurboMode bis 3.6 GHz)
32.046
(ComputerBase)



Bulldozer @ 3.5 GHz (8K, kein TurboCore)
27.493
(RumorPedia)



Core i7-2600K @ 4.0 GHz (Sandy Bridge, 4K+HT, kein TurboMode)
27.581
(RumorPedia)



Core i7-2600K (Sandy Bridge, 3.4 GHz, 4K+HT, kein TurboMode)
23.779
(RumorPedia)



Core i7-870 (Nehalem, 2.93 GHz, 4K+HT, TurboMode bis 3.2 GHz)
19.932
(ComputerBase)



Core 2 Quad Q9550 (Core 2, 2.83 GHz, 4K)
11.386
(ComputerBase)





Schon ein Sechskerner von Intel auf gleichem Takt dürfte dann geringfügig besser als AMDs Bulldozer liegen - hinzu kommt, daß Intel derzeit bei Sechskerner weiterhin nur Nehalem-basierte Modelle hat und Sandy-Bridge-basierte Sechs- und Achtkerner dann ganz problemlos an AMDs Achtkern-Bulldozer vorbeiziehen sollten. Allerdings ist es für den Markt natürlich wenig relevant, was sein könnte, sondern es zählt nur das, was (zum vernünftigen Preis) vorhanden ist - und in dieser Frage stehen Intels Sechskerner weiterhin nicht zur Disposition, da preislich uninteressant. Der Clou an AMDs Bulldozer wird ja schließlich sein, daß AMD diese Prozessoren voraussichtlich preislich so ansetzen wird, daß AMDs Achtkern-Bulldozer gegen Intels Vierkerner stehen und AMDs Vierkern- und Sechskern-Bulldozer gegen Intels Zweikerner. So gesehen ist der am ehesten zutreffende Vergleich der des Core i7-2600K gegen den Achtkern-Bulldozer - und dieser Vergleich geht wie zu sehen ziemlich gut für AMD aus. Aber natürlich ist ein Benchmark kein Benchmark, sind dies derzeit alles nur reine Anzeichen und (unbestätigte) Indizien, welche weit weg von Gewissheit sind.

Magnus vermelden eine interessante Statistik, wonach bei 80 Prozent aller genutzten Browser ein oder mehrere Updates fehlen, diese also nicht so weit sicher sind, wie es selbst dem Normalanwender möglich wäre. Klar häufigste Ursache hierfür ist das Fehlen von Updates für Browser-Addons - speziell genannt wurden dabei Java, Adobes Reader, QuickTime sowie Flash und Shockwave. Dabei sind diese Programme extrem weit verbreitet - Flash schlägt sogar die Verbreitung aller Microsoft-Betriebssysteme zusammen (über 90 Prozent). Das hiervon ausgehende Sicherheitsrisiko ist also immens, wird von vielen Normalanwendern aber dadurch unterschätzt, daß man sich mit der Einspielung der Windows-Updates schon auf der sicheren Seite wähnt. Hinzu kommt, daß die Autoupdate-Varianten dieser Drittprogramme derzeit eher unglücklich zu nennen sind - manchmal gibt es gar kein Autoupdate, dann wieder nur unter bestimmten Voraussetzungen, und manchmal sind auch die Autoupdate-Zeiträume viel zu lange auseinanderliegend für solch wichtige Dinge wie Browser-Addons, welches schließlich täglich genutzt wird (oder zumindest täglich angegriffen werden könnten).

Daß dann am Ende für jede auf dem Rechner installierte Software ein eigener Update-Dienst zusätzlich läuft, kann aber auch nicht das Ziel aller Updateanstrengungen sein und so wäre durchaus eine generelle Lösung für diese Problematik zu begrüßen. Beispielsweise könnte Microsoft in seinen Update-Programmen durchaus auch die Sicherheitsupdates wichtiger Fremdhersteller anbieten - das muß dabei gar nicht ausufern, wenn man sich auf Programme beschränkt, die auf wenigstens 30 Prozent aller weltweiten Rechner installiert sind. Alternativ könnten sich die Hersteller diese wichtigen Fremdprogramme auch zusammensetzen und eine gemeinsame Update-Plattform aus der Taufe heben - wenn man sich gegenseitig nicht traut, kann man damit auch eine unabhängige Organisation beauftragen. In jedem Fall bieten sich hier noch reichlich ungenutzte Möglichkeiten, die Computersicherheit gerade von Otto Normalsurfer auf recht einfachem Weg zu verbessern.

Shortcuts: Laut WinFuture sind gelöschte Daten auf einem Flashspeicher oder einer SSD derzeit problemlos zu rekonstrieren - und zwar selbst nach mehrfachem Umschreiben, was bei herkömmlichen Festplatten immer ausreichend ist. Für sicherheits- und datenschutzsensitive Bereiche sollte man demzufolge derzeit auf den Einsatz von Flashspeichern und SSDs verzichten, bis Möglichkeiten entwickelt wurden, auch auf diesen Datenträgern Daten sicher zu löschen. Laut einer Fußnote bei Hot Hardware kommen die bisher nur für OEMs verfügbaren neuen AMD-Grafikkarten Radeon HD 6450, 6570 und 6670 erst im zweiten Quartal ins Retail-Geschäft. Laut der ComputerBase wird MSI ab dem 1. März wieder Mainboards mit den (fehlerbereinigten) 6er Chipsätzen ausliefern, zur besseren Kennzeichnung werden diese einen Aufkleber mit der betreffenden Steppingnummer "B3" tragen und zudem wird die Platinenbezeichnung gleichlautend ergänzt werden. Und abschließend gibt es bei TweakTown noch einen Treibervergleich zwischen dem Catalyst 11.1 und 11.2, welcher allerdings keine Performancezuwächse ausweist, sondern für die Radeon HD 6850 & 6870 Karten geringe Performanceverluste im Rahmen von 3 bis 5 Prozent. Dies dürfte wohl mit der veränderten Filterqualität des neuen 11.2er Treibers zusammenhängen, was aber erstaunlicherweise nicht auf die mitgetesteten Radeon HD 5870 und 6970 Karten durchschlug.