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News des 31. März/1. April 2011

Beim tschechischen PCTuning gibt es bzw. gab es einen ersten Test zur Radeon HD 6790 – welcher inzwischen dort schon nicht mehr verfügbar ist, in unserem Forum finden sich jedoch noch die Kopien einiger Test-Diagramme. Die wichtigste neue Information ist dabei, daß AMD die Radeon HD 6790 dann doch bei den ROP-Einheiten beschnitten hat – wie bei der seinerzeitigen Radeon HD 5830 geht es herunter von 32 auf nur noch 16 Stück. Damit existiert dann schon ein deutlicher Hardware-Unterschied zur Radeon HD 6850 und die Radeon HD 6790 sollte somit einen größeren Nachteil gegenüber der Radeon HD 6850 aufweisen als die bislang prognostizierten ca. 10 Prozent.

Radeon HD 6790 Benchmarks by PCTuning

Die von PCTuning angestellten Benchmarks ergeben dann aber doch ein ganz freundliches Bild für die Radeon HD 6790 (obige Zahlen sind Gesamtwerte über alle Benchmarks unter 1920x1200 4xAA in Prozenten): Der Vorteil der Radeon HD 6850 gegenüber der Radeon HD 6790 ist mit 17½ Prozent zwar größer als bisher angenommen, bleibt aber noch im Rahmen – vor allem, weil die Radeon HD 6790 sich ihrerseits mit 14½ Prozent ganz vernünftig von der Radeon HD 5770 absetzen kann. Ganz offensichtlich schlägt die Limitierung auf nur 16 ROPs bei der Radeon HD 6790 nicht mehr so stark ein wie es noch bei der Radeon HD 5830 der Fall war – was durch weitere Benchmarks natürlich noch besser zu belegen wäre. Um die GeForce GTX 550 Ti zu überrunden reicht es so oder so, die Radeon HD 6790 kommt im Vergleich mit nVidia eher in Richtung einer GeForce GTX 460 768MB oder GeForce GTX 460 SE heraus.

Während also auf der Performance-Schiene sich eine gutklassige neue Mainstream-Lösung andeutet – vor allem, wenn sich der prognostizierte Straßenpreis von 110 Euro bestätigt – hat die Radeon HD 6790 doch den befürchteten Haken bei der Stromaufnahme. Jene liegt unter Spielen um ca. 5 Watt überhalb der (schnelleren) Radeon HD 6850, rein auf die Grafikkarte bezogen dürften also ca. 110 Watt Spiele-Stromaufnahme bei der Radeon HD 6790 herauskommen. Dies ist keine gute Eigenschaft der Karte – eine Radeon HD 5770 kommt beispielsweise mit 81 Watt unter Spielen aus, ist also eingerechnet der jeweiligen Performance um ca. 20 Prozent effizienter. Da aber viele andere Angebote in diesem Preisbereich ebenfalls über der 100-Watt-Marke liegen und die Radeon HD 5770 heutzutage kaum noch Beachtung findet, dürfte dieser Punkt wohl doch kein größeres Hinderniß für den Erfolg der Radeon HD 6790 darstellen.

Der TechSpot hat sich mit der Grafikkarten-Performance unter Crysis 2 beschäftigt. Das Spiel liegt derzeit nur in seiner DirectX9-Fassung vor, welche dem Benutzer per default nur die Möglichkeit gibt, zwischen den drei Bildqualitäten "High" (Konsolen-Niveau), "Very High" und "Extreme" zu wählen, wobei nur letzteres das Spiel-eigene Anti-Aliasing in Form eines Weichzeichners aktiviert. Ansonsten sind die Optik-Unterschiede zwischen diesen drei Bildqualitäts-Settings eher gering und gerade wer den Weichzeichner nicht mag, wird mit der zweitbesten Bildqualität in Form von "Very High" wohl glücklicher werden. Als Benchmark hat sich der TechSpot einen Teil des ersten Levels mit reichlich Aktion herausgesucht, wir setzen demzufolgend nachfolgend für eine weitgehende Spielbarkeit 25 fps sowie für eine sorgenfreie Performance 35 fps an.

Crysis 2 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1680x1050
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5670 DDR3
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
1680x1050
Extreme
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5850
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 285
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
1920x1200
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
1920x1200
Extreme
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6870

nVidia GF10x: ab GeForce GTX 470
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
2560x1600
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6870

nVidia GF10x: ab GeForce GTX 470
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
2560x1600
Extreme
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6950

nVidia GF10x: ab GeForce GTX 480
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 580
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel und Benchmark: weitgehende Spielbarkeit ab 25 fps, sorgenfreie Performance ab 35 fps

Bezüglich der erzielten Frameraten gibt es einen heftigen Unterschied zwischen "Very High" und "Extreme": "Very High" ist oftmals auch noch mit Mainstream-Grafikkarten gut spielbar, während "Extreme" kaum unter Performance-Grafikarten auf Touren kommen will und unter 2560x1600 dann allein nur noch mit der GeForce GTX 580 die 35-fps-Marke knackt. Trotzdem ist der Extreme-Modus noch lange nicht so Performance-fressend wie es unter Crysis 1 der Fall war – wobei diesbezüglich das angekündigte DirectX11-Update für Crysis 2 eventuell eine andere Situation ergibt. So aber wird sich Crysis 2 mit jeder halbwegs leistungsfähigen Grafikkarte unter guter Bildqualität zum Laufen bringen lassen. Das Spiel bevorzugt nVidia-Grafikkarten in mittlerem Ausmaß – nicht so, daß die AMD-Karten wirklich hintendranstehen, aber dennoch nachweisbar. Das Alter der Grafikkarte scheint zudem keine besondere Rolle (bei ausreichender Leistungsfähigkeit) zu spielen, G9x-basierte Karten wie die GeForce 9800 GT oder GT2xx-basierte Karten wie die GeForce GTX 2xx Serie halten noch sehr gut mit.

Sehr überraschend ist zudem das Ergebnis der ebenfalls angetretenen CPU-Benchmarks, wonach Crysis 2 doch ziemlich deutlich mit der zur Verfügung stehenden CPU skaliert und dabei vor allem Wert auf viele Rechenkerne legt. Allerdings sind die CPU-Benchmarks des TechSpots doch ziemlich uneindeutig: Auf den ersten Blick mag alles danach aussehen, als ob man unbedingt vier Rechenkerne benötigen würde – doch dann läuft ein Core i3-540 mit zwei Rechenkernen (plus HyperThreading) auf nahezu derselben Performance wie ein Core i7-750 mit vier Rechenkernen – oder aber es gibt einen riesigen Unterschied zwischen zwei Vierkernern von AMD, wo 69 Prozent Performancedifferenz mittels nur 17 Prozent Mehrtakt und 8 MB Level3-Cache erklärt werden sollen (Athlon II X4 640 vs. Phenom II X4 970). Gut möglich, daß bei diesen CPU-Benchmarks irgendetwas schief gegangen ist – diesbezüglich wären besser weitere Tests abzuwarten, ehe man sich hierzu ein Urteil bildet.

Bei Expreview gibt es einen Test zu Quad-SLI auf Basis zweier GeForce GTX 590 Grafikkarten. Bemerkenswert ist daran vor allem die Auswertung zur Quad-SLI Effizienz – sprich der Performancesteigerung von einer zu zwei GeForce GTX 590 Karten. Diese liegt nämlich trotz eingesetztem Sandy Brige Prozessor auf 4 GHz bei unterirdischen 35 Prozent unter 1920x1200 mit durchgehendem 8x Anti-Aliasing – erst unter 2560x1600 mit durchgehendem 8x Anti-Aliasing geht die Quad-SLI Effizienz dann auf annehmbare 63 Prozent hinauf. Damit sollte klar werden, daß gleich vier GF110-Grafikchips heutzutage nur in Grenzbereichen etwas bringen, aber besser nicht zur Beschleunigung vor noch "normal" zu nennenden Settings eingesetzt werden sollten.

Die VR-Zone hat ein nVidida-Dokument vorliegen, welches den SLI-Support von Bulldozer beschreibt. Im genauen geht es dabei um die Bulldozer-Chipsätze 990X und 990FX – welche regulär zwar nur Umbenennungen der bisherigen Chipsätze 890X und 890FX sind, durch die SLI-Lizenz nun aber doch ihr Alleinstellungsmerkmal bekommen. Offensichtlich sind die Erzkontrahenten AMD und nVidia endlich einmal zum Vorteil der Hardware-Käufer über ihren eigenen Schatten gesprungen – womit AMDs kommende Bulldozer-Plattform in dieser Frage zu Intels Sandy-Bridge-Plattform gleichzieht, welche ebenfalls durchgehenden Support von SLI und CrossFire (auf dem P67-Chipsatz) bietet. AMDs 890FX/990FX-Chipsatz bietet 22 PCI Express Lanes und ist damit ein wenig besser als das integrierte PCI-Express-Interface von Sandy Bridge (16 PCI Express Lanes), zum optimalen Support von SLI bzw. CrossFire mit 32 PCI Express Lanes reicht es aber noch nicht aus. Korrektur: Die Chipsätze 970 und 990X bieten 22 PCI Express Lanes, der 990FX dagegen 42 PCI Express Lanes und ist damit deutlich besser als Sandy Bridge.

Beim tschechischen PCTuning gibt es bzw. gab es einen ersten Test zur Radeon HD 6790 - welcher inzwischen dort schon nicht mehr verfügbar ist, in unserem Forum finden sich jedoch noch die Kopien einiger Test-Diagramme. Die wichtigste neue Information ist dabei, daß AMD die Radeon HD 6790 dann doch bei den ROP-Einheiten beschnitten hat - wie bei der seinerzeitigen Radeon HD 5830 geht es herunter von 32 auf nur noch 16 Stück. Damit existiert dann schon ein deutlicher Hardware-Unterschied zur Radeon HD 6850 und die Radeon HD 6790 sollte somit einen größeren Nachteil gegenüber der Radeon HD 6850 aufweisen als die bislang prognostizierten ca. 10 Prozent.



Die von PCTuning angestellten Benchmarks ergeben dann aber doch ein ganz freundliches Bild für die Radeon HD 6790 (obige Zahlen sind Gesamtwerte über alle Benchmarks unter 1920x1200 4xAA in Prozenten): Der Vorteil der Radeon HD 6850 gegenüber der Radeon HD 6790 ist mit 17½ Prozent zwar größer als bisher angenommen, bleibt aber noch im Rahmen - vor allem, weil die Radeon HD 6790 sich ihrerseits mit 14½ Prozent ganz vernünftig von der Radeon HD 5770 absetzen kann. Ganz offensichtlich schlägt die Limitierung auf nur 16 ROPs bei der Radeon HD 6790 nicht mehr so stark ein wie es noch bei der Radeon HD 5830 der Fall war - was durch weitere Benchmarks natürlich noch besser zu belegen wäre. Um die GeForce GTX 550 Ti zu überrunden reicht es so oder so, die Radeon HD 6790 kommt im Vergleich mit nVidia eher in Richtung einer GeForce GTX 460 768MB oder GeForce GTX 460 SE heraus.

Während also auf der Performance-Schiene sich eine gutklassige neue Mainstream-Lösung andeutet - vor allem, wenn sich der prognostizierte Straßenpreis von 110 Euro bestätigt - hat die Radeon HD 6790 doch den befürchteten Haken bei der Stromaufnahme. Jene liegt unter Spielen um ca. 5 Watt überhalb der (schnelleren) Radeon HD 6850, rein auf die Grafikkarte bezogen dürften also ca. 110 Watt Spiele-Stromaufnahme bei der Radeon HD 6790 herauskommen. Dies ist keine gute Eigenschaft der Karte - eine Radeon HD 5770 kommt beispielsweise mit 81 Watt unter Spielen aus, ist also eingerechnet der jeweiligen Performance um ca. 20 Prozent effizienter. Da aber viele andere Angebote in diesem Preisbereich ebenfalls über der 100-Watt-Marke liegen und die Radeon HD 5770 heutzutage kaum noch Beachtung findet, dürfte dieser Punkt wohl doch kein größeres Hinderniß für den Erfolg der Radeon HD 6790 darstellen.

Der TechSpot hat sich mit der Grafikkarten-Performance unter Crysis 2 beschäftigt. Das Spiel liegt derzeit nur in seiner DirectX9-Fassung vor, welche dem Benutzer per default nur die Möglichkeit gibt, zwischen den drei Bildqualitäten "High" (Konsolen-Niveau), "Very High" und "Extreme" zu wählen, wobei nur letzteres das Spiel-eigene Anti-Aliasing in Form eines Weichzeichners aktiviert. Ansonsten sind die Optik-Unterschiede zwischen diesen drei Bildqualitäts-Settings eher gering und gerade wer den Weichzeichner nicht mag, wird mit der zweitbesten Bildqualität in Form von "Very High" wohl glücklicher werden. Als Benchmark hat sich der TechSpot einen Teil des ersten Levels mit reichlich Aktion herausgesucht, wir setzen demzufolgend nachfolgend für eine weitgehende Spielbarkeit 25 fps sowie für eine sorgenfreie Performance 35 fps an.




Crysis 2
weitgehende Spielbarkeit
sorgenfreie Performance





1680x1050
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5670 DDR3
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti



1680x1050
Extreme
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5850
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 285
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti



1920x1200
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 550 Ti



1920x1200
Extreme
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6870
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 470
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti



2560x1600
VeryHigh
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 SE
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6870
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 470
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti



2560x1600
Extreme
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6950
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 480
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 580



Bemessungsgrundlage in diesem Spiel und Benchmark: weitgehende Spielbarkeit ab 25 fps, sorgenfreie Performance ab 35 fps





Bezüglich der erzielten Frameraten gibt es einen heftigen Unterschied zwischen "Very High" und "Extreme": "Very High" ist oftmals auch noch mit Mainstream-Grafikkarten gut spielbar, während "Extreme" kaum unter Performance-Grafikarten auf Touren kommen will und unter 2560x1600 dann allein nur noch mit der GeForce GTX 580 die 35-fps-Marke knackt. Trotzdem ist der Extreme-Modus noch lange nicht so Performance-fressend wie es unter Crysis 1 der Fall war - wobei diesbezüglich das angekündigte DirectX11-Update für Crysis 2 eventuell eine andere Situation ergibt. So aber wird sich Crysis 2 mit jeder halbwegs leistungsfähigen Grafikkarte unter guter Bildqualität zum Laufen bringen lassen. Das Spiel bevorzugt nVidia-Grafikkarten in mittlerem Ausmaß - nicht so, daß die AMD-Karten wirklich hintendranstehen, aber dennoch nachweisbar. Das Alter der Grafikkarte scheint zudem keine besondere Rolle (bei ausreichender Leistungsfähigkeit) zu spielen, G9x-basierte Karten wie die GeForce 9800 GT oder GT2xx-basierte Karten wie die GeForce GTX 2xx Serie halten noch sehr gut mit.

Sehr überraschend ist zudem das Ergebnis der ebenfalls angetretenen CPU-Benchmarks, wonach Crysis 2 doch ziemlich deutlich mit der zur Verfügung stehenden CPU skaliert und dabei vor allem Wert auf viele Rechenkerne legt. Allerdings sind die CPU-Benchmarks des TechSpots doch ziemlich uneindeutig: Auf den ersten Blick mag alles danach aussehen, als ob man unbedingt vier Rechenkerne benötigen würde - doch dann läuft ein Core i3-540 mit zwei Rechenkernen (plus HyperThreading) auf nahezu derselben Performance wie ein Core i7-750 mit vier Rechenkernen - oder aber es gibt einen riesigen Unterschied zwischen zwei Vierkernern von AMD, wo 69 Prozent Performancedifferenz mittels nur 17 Prozent Mehrtakt und 8 MB Level3-Cache erklärt werden sollen (Athlon II X4 640 vs. Phenom II X4 970). Gut möglich, daß bei diesen CPU-Benchmarks irgendetwas schief gegangen ist - diesbezüglich wären besser weitere Tests abzuwarten, ehe man sich hierzu ein Urteil bildet.

Bei Expreview gibt es einen Test zu Quad-SLI auf Basis zweier GeForce GTX 590 Grafikkarten. Bemerkenswert ist daran vor allem die Auswertung zur Quad-SLI Effizienz - sprich der Performancesteigerung von einer zu zwei GeForce GTX 590 Karten. Diese liegt nämlich trotz eingesetztem Sandy Brige Prozessor auf 4 GHz bei unterirdischen 35 Prozent unter 1920x1200 mit durchgehendem 8x Anti-Aliasing - erst unter 2560x1600 mit durchgehendem 8x Anti-Aliasing geht die Quad-SLI Effizienz dann auf annehmbare 63 Prozent hinauf. Damit sollte klar werden, daß gleich vier GF110-Grafikchips heutzutage nur in Grenzbereichen etwas bringen, aber besser nicht zur Beschleunigung vor noch "normal" zu nennenden Settings eingesetzt werden sollten.

Die VR-Zone hat ein nVidida-Dokument vorliegen, welches den SLI-Support von Bulldozer beschreibt. Im genauen geht es dabei um die Bulldozer-Chipsätze 990X und 990FX - welche regulär zwar nur Umbenennungen der bisherigen Chipsätze 890X und 890FX sind, durch die SLI-Lizenz nun aber doch ihr Alleinstellungsmerkmal bekommen. Offensichtlich sind die Erzkontrahenten AMD und nVidia endlich einmal zum Vorteil der Hardware-Käufer über ihren eigenen Schatten gesprungen - womit AMDs kommende Bulldozer-Plattform in dieser Frage zu Intels Sandy-Bridge-Plattform gleichzieht, welche ebenfalls durchgehenden Support von SLI und CrossFire (auf dem P67-Chipsatz) bietet. AMDs 890FX/990FX-Chipsatz bietet 22 PCI Express Lanes und ist damit ein wenig besser als das integrierte PCI-Express-Interface von Sandy Bridge (16 PCI Express Lanes), zum optimalen Support von SLI bzw. CrossFire mit 32 PCI Express Lanes reicht es aber noch nicht aus. Korrektur: Die Chipsätze 970 und 990X bieten 22 PCI Express Lanes, der 990FX dagegen 42 PCI Express Lanes und ist damit deutlich besser als Sandy Bridge.