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Hardware- und Nachrichten-Links des 12. März 2012

HT4U haben auf der CeBIT die AMD-Boardpartner zur Lieferfähigkeit der Radeon HD 7000 Serie befragt, welche durchgehend über zu geringe Liefermengen an 28nm-Grafikchips klagten. Es wurde auch direkt bestätigt, daß dies der Grund für die vergleichsweise hohen Preise der 28nm-Grafikkarten sei – bei niedrigeren Preisen würde man sofort von einem (bei weitem) nicht deckbaren Nachfragesturm überrannt. Erstaunlich ist jedoch, daß die Liefermengen von Chipfertiger TSMC trotz der aktuell hohen Preise immer noch nicht ausreichen – dies deutet entweder auf eine wirklich schlechte Produktionsausbeute in der 28nm-Fertigung hin (AMD dementiert natürlich), alternativ kann es sich hierbei aber auch "nur" um einen kurzfristigen Effekt wegen des mehrwöchentlichen 28m-Produktionsstopps bei TSMC handeln.

Eine Golem-Meldung trifft es ganz gut, was das Problem der diesjährigen CeBIT und mit Abstufungen auch der letzten CeBIT-Messen war: Der Spagat zwischen dem öffentlichen Anspruch als Publikumsmesse und dann der Realität, daß dann doch wieder zuerst auf Business-Themen gesetzt wurde. Dabei ist letzteres gar nicht einmal so falsch gedacht angesichts der ungünstigen Ausgangslage, daß die wichtigen IT-Themen für das erste Halbjahr entweder schon auf der CES im Januar oder dem nur knapp vor der CeBIT stattfindendem WMC präsentiert wurden. Wenn die CeBIT wirklich Publikumsmesse bleiben will, dann kommt man wohl langfristig gesehen nicht um einen Terminwechsel herum, weg vom vollens belegten ersten Halbjahr (im Juni kommt dann noch die Computex hinzu) ins zweite Halbjahr. Ein Herbst-Termin würde den bestmöglichen Abstand gegenüber den drei anderen Messen bedeuten – und dann wäre die Chance einfach höher, auch mal wieder bedeutsame Produktlaunchs auf der CeBIT zu erleben. Wäre die CeBIT beispielsweise schon dieses Jahr im Herbst angesiedelt, dürfte man wahrscheinlich den Launch von Windows 8 austragen – was schon allein die halbe Miete wert wäre.

HT4U haben auf der CeBIT die AMD-Boardpartner zur Lieferfähigkeit der Radeon HD 7000 Serie befragt, welche durchgehend über zu geringe Liefermengen an 28nm-Grafikchips klagten. Es wurde auch direkt bestätigt, daß dies der Grund für die vergleichsweise hohen Preise der 28nm-Grafikkarten sei - bei niedrigeren Preisen würde man sofort von einem (bei weitem) nicht deckbaren Nachfragesturm überrannt. Erstaunlich ist jedoch, daß die Liefermengen von Chipfertiger TSMC trotz der aktuell hohen Preise immer noch nicht ausreichen - dies deutet entweder auf eine wirklich schlechte Produktionsausbeute in der 28nm-Fertigung hin (AMD dementiert natürlich), alternativ kann es sich hierbei aber auch "nur" um einen kurzfristigen Effekt wegen des mehrwöchentlichen 28m-Produktionsstopps bei TSMC handeln.

Eine Golem-Meldung trifft es ganz gut, was das Problem der diesjährigen CeBIT und mit Abstufungen auch der letzten CeBIT-Messen war: Der Spagat zwischen dem öffentlichen Anspruch als Publikumsmesse und dann der Realität, daß dann doch wieder zuerst auf Business-Themen gesetzt wurde. Dabei ist letzteres gar nicht einmal so falsch gedacht angesichts der ungünstigen Ausgangslage, daß die wichtigen IT-Themen für das erste Halbjahr entweder schon auf der CES im Januar oder dem nur knapp vor der CeBIT stattfindendem WMC präsentiert wurden. Wenn die CeBIT wirklich Publikumsmesse bleiben will, dann kommt man wohl langfristig gesehen nicht um einen Terminwechsel herum, weg vom vollens belegten ersten Halbjahr (im Juni kommt dann noch die Computex hinzu) ins zweite Halbjahr. Ein Herbst-Termin würde den bestmöglichen Abstand gegenüber den drei anderen Messen bedeuten - und dann wäre die Chance einfach höher, auch mal wieder bedeutsame Produktlaunchs auf der CeBIT zu erleben. Wäre die CeBIT beispielsweise schon dieses Jahr im Herbst angesiedelt, dürfte man wahrscheinlich den Launch von Windows 8 austragen - was schon allein die halbe Miete wert wäre.