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Hardware- und Nachrichten-Links des 16. Mai 2012

Zur Launch-Analyse der Trinity Mobile-Prozessoren wäre noch eine Betrachtung der Ultrabook-Modelle nachzuliefern: Hier dürfte AMD jedoch keinerlei Chancen haben, da das einzige 17-Watt-Modell (A6-4455M) bei Trinity nur mit zwei Prozessorenkernen sowie stark abgesenkten GPU-Taktraten daherkommt, während die 17-Watt-Modelle bei Intel üblicherweise nur einen eher maßvollen Abschlag bei CPU- und GPU-Taktfrequenzen aufbieten. Unter der 17-Watt-Klasse dürfte die Schere also richtig aufgehen und AMD wohl deutlich von Intel geschlagen werden. Besser sieht es dann unter der 25-Watt-Klasse aus, wo AMD mit dem A10-4655M einen Prozessor mit nur leicht gegenüber dem Topmodell abgesenkten CPU-Taktraten zu Verfügung hat – der GPU-Takt ist dafür aber wieder deutlich niedriger als beim A10-4600M.

Ganz generell gesprochen hat es Intel schlicht einfacher, die Prozessoren-Modelle mit besonders niedriger TDP zu erzeugen, da AMD beim Energieverbrauch der voll ausgefahrenen Prozessoren immer noch zurückhängt, trotz daß Trinity hierbei eine klare Verbesserung gegenüber Llano darstellt. Dadurch muß Intel generell im Mobile-Bereich und speziell bei den Modellen mit nochmals abgesenkter TDP die Taktraten auch weniger absenken als AMD, was die Performancedifferenz zwischen Intel und AMD mit sinkender TDP demzufolge ansteigen läßt. Gutklassig ist AMD nur dort, wo keine TDP-Sorgen herrschen: Zum einen bei der 35-Watt-Klasse im Mobile-Segment und demzufolge höchstwahrscheinlich auch bei den kommenden Desktop-Modellen auf Trinity-Basis.

Zu korrigieren wäre noch die Meldung zur Tesla K10 fürs CloudGaming: Wie sich inzwischen herausstellt, ist die Tesla K10 nicht primär für den Einsatzzweck des CloudGamings gedacht, vielmehr stellt nVidia dafür ein "VGX" genanntes Grafikboard mit vier kleinen Kepler-Chips samt 16 GB Speicher zur Verfügung. Jeder dieser Kepler-Chips trägt dabei 192 Shader-Einheiten, was unter Benutzung des GK107-Chips mit original 384 Shader-Einheiten eine heftige Silizium-Verschwendung wäre – andererseits ist nichts über kleinere Kepler-Chips unterhalb des GK107 bekannt und könnte nVidia mit dieser Methode die Ausschußproduktion beim GK107 deutlich verringern. Alles in allem ist dieses VGX-Board dennoch eher ungewöhnlich, weil die Nutzung größerer Grafikchips sicherlich effektiver wäre. Davon abgesehen gilt natürlich alles generell zum Thema CloudGaming gesagte auch ganz unabhängig der Nutzung von VGX oder/und Tesla K10.

Zur Launch-Analyse der Trinity Mobile-Prozessoren wäre noch eine Betrachtung der Ultrabook-Modelle nachzuliefern: Hier dürfte AMD jedoch keinerlei Chancen haben, da das einzige 17-Watt-Modell (A6-4455M) bei Trinity nur mit zwei Prozessorenkernen sowie stark abgesenkten GPU-Taktraten daherkommt, während die 17-Watt-Modelle bei Intel üblicherweise nur einen eher maßvollen Abschlag bei CPU- und GPU-Taktfrequenzen aufbieten. Unter der 17-Watt-Klasse dürfte die Schere also richtig aufgehen und AMD wohl deutlich von Intel geschlagen werden. Besser sieht es dann unter der 25-Watt-Klasse aus, wo AMD mit dem A10-4655M einen Prozessor mit nur leicht gegenüber dem Topmodell abgesenkten CPU-Taktraten zu Verfügung hat - der GPU-Takt ist dafür aber wieder deutlich niedriger als beim A10-4600M.

Ganz generell gesprochen hat es Intel schlicht einfacher, die Prozessoren-Modelle mit besonders niedriger TDP zu erzeugen, da AMD beim Energieverbrauch der voll ausgefahrenen Prozessoren immer noch zurückhängt, trotz daß Trinity hierbei eine klare Verbesserung gegenüber Llano darstellt. Dadurch muß Intel generell im Mobile-Bereich und speziell bei den Modellen mit nochmals abgesenkter TDP die Taktraten auch weniger absenken als AMD, was die Performancedifferenz zwischen Intel und AMD mit sinkender TDP demzufolge ansteigen läßt. Gutklassig ist AMD nur dort, wo keine TDP-Sorgen herrschen: Zum einen bei der 35-Watt-Klasse im Mobile-Segment und demzufolge höchstwahrscheinlich auch bei den kommenden Desktop-Modellen auf Trinity-Basis.

Zu korrigieren wäre noch die Meldung zur Tesla K10 fürs CloudGaming: Wie sich inzwischen herausstellt, ist die Tesla K10 nicht primär für den Einsatzzweck des CloudGamings gedacht, vielmehr stellt nVidia dafür ein "VGX" genanntes Grafikboard mit vier kleinen Kepler-Chips samt 16 GB Speicher zur Verfügung. Jeder dieser Kepler-Chips trägt dabei 192 Shader-Einheiten, was unter Benutzung des GK107-Chips mit original 384 Shader-Einheiten eine heftige Silizium-Verschwendung wäre - andererseits ist nichts über kleinere Kepler-Chips unterhalb des GK107 bekannt und könnte nVidia mit dieser Methode die Ausschußproduktion beim GK107 deutlich verringern. Alles in allem ist dieses VGX-Board dennoch eher ungewöhnlich, weil die Nutzung größerer Grafikchips sicherlich effektiver wäre. Davon abgesehen gilt natürlich alles generell zum Thema CloudGaming gesagte auch ganz unabhängig der Nutzung von VGX oder/und Tesla K10.