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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. August 2012

Videocardz zeigen (angebliche) Boardlayouts zu GeForce GTX 650 Ti und GeForce GTX 660 (non-Ti), welche beide deutlich kleiner ausfallen als das Layout der GeForce GTX 660 Ti und der GeForce GTX 670. Auch dies kann man als erneuten klaren Hinweis darauf verstehen, daß GeForce GTX 650 Ti und GeForce GTX 660 (non-Ti) auf einem anderen Grafikchip als die bisherigen Kepler-Beschleuniger von nVidia basieren – in diesem Fall dem lange vermissten GK106-Chip. Dabei besteht sicherlich einiges an Verwechslungsgefahr, wenn die nächste Woche anstehende GeForce GTX 660 Ti GK104-basiert ist, die GeForce GTX 660 (non-Ti) dagegen GK106-basiert – und genauso die GeForce GTX 650 Ti GK106-basiert ist und die GeForce GTS 650 dann jedoch GK107-basiert sein wird.

Golem berichten über große Versprechungen seitens Google, wonach man dort an der "Suchmaschine der Zukunft" arbeiten würde. Auf dem Weg dahin wird die Google-Suche demnächst durch drei Erweiterungen ergänzt – welche aber eher die sich langsam offenbarenden Schwachstellen der Google-Suche aufzeigen, selbst wenn sie durchaus wertvolle Ergänzungen sind. Denn die Google-Suche (und auch die Suchmaschinen der meisten anderen Anbieter) stossen derzeit primär an das Problem, daß eine weitere elementare Verbesserung der Suchergebnisse nicht über die bisherigen Methoden erreichbar sind, weil diese nahezu ausgeschöpft wurden. Gerade die kommende Google-Erweiterung "Knowledge Graph" zeigt dies auf, mittels welcher zu einer Suchanfrage weitere Hintergrund-Informationen geliefert werden sollen.

Die Funktion ist primär gut und sicherlich auch in der Praxis in vielen Fällen nutzvoll – aber sie basiert wieder nur auf der grundsätzlichen Eigenschaft aller herkömmlichen Suchmaschinen, nach Relevanz zu suchen und zu sortieren. Inzwischen sind herkömmliche Suchmaschinen in dieser Frage aber wirklich gut genug, sollte das Augenmerk eher auf andere Kriterien gehen: Beispielsweise die der Qualität der Quelle. In dieser Frage sind herkömmliche Suchmaschinen noch im Baby-Alter – wäre es nicht so, könnte man sie nicht so einfach mittels Link-Farmen und anderen SEO-Methode austricksen. Ganz platt gesprochen verweist Google bei einer Suchanfrage immer zuerst auf das größte Tier im Stall, weil jenes die größte Relevanz im Netz hat – und nicht auf diese Quelle mit der höheren Qualität, egal wie unbekannt die Webseite auch sein mag. Suchmaschinen werden sich aber kaum weiterentwickeln, wenn nicht neben dem Punkt der Relevanz auch andere Sortierungskriterien enorm verbessert werden.