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News des 12. April 2011

Gemäß der DigiTimes wird AMD am 19. April drei weitere Grafikkarten der Radeon HD 6000 Serie offiziell vorstellen – die Radeon HD 6450, 6570 und 6670, womit diese Grafikkarten-Serie damit vorerst vollzählig wäre (bis auf die nur umbenannten Radeon HD 6750 & 6770). Alle "neuen" Grafikkarten sind schon seit einiger Zeit für das OEM-Segment verfügbar, womit die Spezifikationen dieser Karten wohlbekannt sind: Die Daten zur Radeon HD 6450 sind nachstehend erwähnt und Daten zu Radeon HD 6570 & 6670 gibt es hier. Während die Radeon HD 6450 ein interessantes neues Produkt für den HTPC-Bedarf ist, kann man Radeon HD 6570 & 6670 nur als milde Updates der bisherigen Mainstream-Beschleuniger Radeon HD 5570 & 5670 ansehen – mit 20 Prozent mehr Shader-Einheiten zu nahezu unveränderten Taktraten ist nicht viel Staat zu machen. Gerade bei Radeon HD 6570 & 6670 wird alles auf den Preispunkt ankommen – liegt dieser (nicht untypisch für Mainstream-Beschleuniger) am Start zu hoch, dann lohnen sich eher Radeon HD 5570 & 5670 zu ihren derzeit recht attraktiven Preisen.

AMD & nVidia Produktportfolio & Roadmap – 12. April 2011

nVidia hat die GeForce GT 520 nunmehr offiziell vorgestellt, die erste reinrassige LowCost-Lösung der Fermi-Generation mit nur 48 Shader-Einheiten und 64 Bit DDR Speicherinterface – und vor allem einem Grafikchip (GF119), welcher physikalisch auch nur diese Anzahl an Hardware-Einheiten trägt und damit die Produktion der Karte entsprechend günstig werden läßt. Die GeForce GT 520 ist damit aus Spielersicht jedoch klar zu schwach selbst als Einsteigerlösung und nur interessant als HTPC-Lösung – wobei man dann wieder darüber streiten kann, ob man hierfür wirklich DirectX11 und 48 (1D) Shader-Einheiten benötigt. Bei der Radeon HD 6450 ist bekannt, daß AMD damit das Postprocessing deutlich unterstützt und dabei sogar mit den für den LowCost-Bereich ungewöhnlich vielen 160 (5D) Shader-Einheiten der Radeon HD 6450 noch einen gewissen Vorteil gegenüber den 80 (5D) Shader-Einheiten der Radeon HD 5450 erzielt. Ob dies auch bei nVidia und der GeForce GT 520 so ist, bleibt mangels vorliegender Tests derzeit in der Schwebe.

Radeon HD 6450 GeForce GT 520
Chipbasis AMD RV910/Caicos, 370 Mill. Transistoren in 40nm nVidia GF119, 40nm
Technik DirectX 11, 1 Raster Engine, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 8 TMUs, 4 ROPs, 64 Bit DDR Speicherinterface (bis GDDR5) DirectX 11, 1 Raster Engine, 48 (1D) Shader-Einheiten, 8 TMUs, 8 ROPs, 64 Bit DDR Speicherinterface (bis DDR3)
Bauform SingleSlot, üblicherweise LowProfile, ohne PCI-Express-Stromstecker, oftmals rein passiv SingleSlot, üblicherweise LowProfile, ohne PCI-Express-Stromstecker, oftmals rein passiv
Modelle Radeon HD 6450 GDDR5
(160/8/4/64, 625-750/1600-1800 MHz)
Radeon HD 6450 DDR3
(160/8/4/64, 625-750/533-800 MHz)
GeForce GT 520 DDR3
(810/1620/x-900 MHz)
TDP DDR3: 20W
GDDR5: 27W
29W
Videoeinheit UVD 3.0 Pure Video HD
Monitor-Support 3 Monitore 2 Monitore

Nachholbedarf in Sachen Videoqualität der LowCost-Lösungen (bei den leistungskräftigeren Grafikkarten ist dies naturgemäß kein Problem) hat nVidia unserer Meinung durchaus, aber bislang gibt es keinen Hinweis auf belegbare Verbesserungen in dieser Frage. Damit bleibt für den Augenblick bei der Frage nach der LowCost-Grafikkarte mit den besten Video-Eigenschaften die Radeon HD 6450 vorn, dicht gefolgt von der Radeon HD 5450. Wenn es dagegen nur um überhaupt eine Grafikkarte (ohne 3D-Performance) geht, dann sind diese Lösungen allesamt überdimensioniert und man sollte eher ein LowCost-Modell einer älteren Generation wie Radeon HD 4350/4550, GeForce G210 oder GT 220 erstehen. Diese gibt es zu üblicherweise viel günstigeren Preisen als die neuen LowCost-Modelle, welche gern zu überzogenen Preisen von 50 Euro in den Markt gehen – deutlich zu viel angesichts der Preise von günstigen Mainstream-Modellen (Radeon HD 5550/5570, GeForce GT 430), welche dramatisch mehr Performance zu Preisen ebenfalls ab 50 Euro anbieten.

Die PC Games Hardware vermeldet den Marktstart der ersten drei Pentium-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis. Mit deren heftigen Abspeckungen hatten wir uns vor einiger Zeit schon einmal beschäftigt – im Gegensatz zu den Pentium-Modellen auf Core-2-Basis, welche die Features und nahezu die Performance ausgewachsener Core-2-Duo-Prozessoren und richtig gute Taktraten bieten – muß man bei den Pentium-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis auf nahezu alles verzichten, was Sandy Bridge ausmacht: Beachtenswert sind hierbei der Verlust von AVX, das Fehlen von Hyperthreading und TurboMode sowie die technische Unfähigkeit zur Übertaktung. Ob diese Prozessoren so richtig Freude machen, sei also dahingestellt – zumindestens sehr laufruhig dürften sie angesichts der 32nm-Fertigung und maßvollen Taktraten zweifellos sein.

Technik Grafik Features TDP Preis
Pentium G850 2 Kerne, 2.9 GHz, 3 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W 86$
Pentium G840 2 Kerne, 2.8 GHz, 3 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W 75$
Pentium G620 2 Kerne, 2.6 GHz, 3 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W 64$
Pentium G620T 2 Kerne, 2.2 GHz, 3 MB L3 HD2000 @ 650 MHz (TM 1100 MHz) 64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
35W 70$
64-Bit: 64-Bit-Technologie von Intel (x86-64 oder EM64T), XD-Bit: No-Execute-Bit für die Datenausführungsverhinderung von Windows, VT-x: Hardware-Unterstützung für Virtualisierung, SSE4 & AVX: CPU-Befehlssatzerweiterungen, wurden bei früheren Billig-CPUs von Intel teilweise deaktiviert, AES-NI: Hardware-Unterstützung für AES-Verschlüsselung, vPro: Business-Plattform von Intel mit TPM, nur interessant mit den passenden Q-Chipsätzen, VT-d: Virtualisierung für vPro, nur interessant zusammen mit vPro, TXT: Trusted-Computing-Erweiterung von Intel, gewöhnlich nur interessant zusammen mit vPro
Vergleich mit restlichen Sandy-Bridge-Modellen siehe hier
Gemäß der DigiTimes wird AMD am 19. April drei weitere Grafikkarten der Radeon HD 6000 Serie offiziell vorstellen - die Radeon HD 6450, 6570 und 6670, womit diese Grafikkarten-Serie damit vorerst vollzählig wäre (bis auf die nur umbenannten Radeon HD 6750 & 6770). Alle "neuen" Grafikkarten sind schon seit einiger Zeit für das OEM-Segment verfügbar, womit die Spezifikationen dieser Karten wohlbekannt sind: Die Daten zur Radeon HD 6450 sind nachstehend erwähnt und Daten zu Radeon HD 6570 & 6670 gibt es hier. Während die Radeon HD 6450 ein interessantes neues Produkt für den HTPC-Bedarf ist, kann man Radeon HD 6570 & 6670 nur als milde Updates der bisherigen Mainstream-Beschleuniger Radeon HD 5570 & 5670 ansehen - mit 20 Prozent mehr Shader-Einheiten zu nahezu unveränderten Taktraten ist nicht viel Staat zu machen. Gerade bei Radeon HD 6570 & 6670 wird alles auf den Preispunkt ankommen - liegt dieser (nicht untypisch für Mainstream-Beschleuniger) am Start zu hoch, dann lohnen sich eher Radeon HD 5570 & 5670 zu ihren derzeit recht attraktiven Preisen.



nVidia hat die GeForce GT 520 nunmehr offiziell vorgestellt, die erste reinrassige LowCost-Lösung der Fermi-Generation mit nur 48 Shader-Einheiten und 64 Bit DDR Speicherinterface - und vor allem einem Grafikchip (GF119), welcher physikalisch auch nur diese Anzahl an Hardware-Einheiten trägt und damit die Produktion der Karte entsprechend günstig werden läßt. Die GeForce GT 520 ist damit aus Spielersicht jedoch klar zu schwach selbst als Einsteigerlösung und nur interessant als HTPC-Lösung - wobei man dann wieder darüber streiten kann, ob man hierfür wirklich DirectX11 und 48 (1D) Shader-Einheiten benötigt. Bei der Radeon HD 6450 ist bekannt, daß AMD damit das Postprocessing deutlich unterstützt und dabei sogar mit den für den LowCost-Bereich ungewöhnlich vielen 160 (5D) Shader-Einheiten der Radeon HD 6450 noch einen gewissen Vorteil gegenüber den 80 (5D) Shader-Einheiten der Radeon HD 5450 erzielt. Ob dies auch bei nVidia und der GeForce GT 520 so ist, bleibt mangels vorliegender Tests derzeit in der Schwebe.





Radeon HD 6450
GeForce GT 520





Chipbasis
AMD RV910/Caicos, 370 Mill. Transistoren in 40nm
nVidia GF119, 40nm



Technik
DirectX 11, 1 Raster Engine, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 8 TMUs, 4 ROPs, 64 Bit DDR Speicherinterface (bis GDDR5)
DirectX 11, 1 Raster Engine, 48 (1D) Shader-Einheiten, 8 TMUs, 8 ROPs, 64 Bit DDR Speicherinterface (bis DDR3)



Bauform
SingleSlot, üblicherweise LowProfile, ohne PCI-Express-Stromstecker, oftmals rein passiv
SingleSlot, üblicherweise LowProfile, ohne PCI-Express-Stromstecker, oftmals rein passiv



Modelle
Radeon HD 6450 GDDR5
(160/8/4/64, 625-750/1600-1800 MHz)
Radeon HD 6450 DDR3
(160/8/4/64, 625-750/533-800 MHz)
GeForce GT 520 DDR3
(810/1620/x-900 MHz)



TDP
DDR3: 20W
GDDR5: 27W
29W



Videoeinheit
UVD 3.0
Pure Video HD



Monitor-Support
3 Monitore
2 Monitore





Nachholbedarf in Sachen Videoqualität der LowCost-Lösungen (bei den leistungskräftigeren Grafikkarten ist dies naturgemäß kein Problem) hat nVidia unserer Meinung durchaus, aber bislang gibt es keinen Hinweis auf belegbare Verbesserungen in dieser Frage. Damit bleibt für den Augenblick bei der Frage nach der LowCost-Grafikkarte mit den besten Video-Eigenschaften die Radeon HD 6450 vorn, dicht gefolgt von der Radeon HD 5450. Wenn es dagegen nur um überhaupt eine Grafikkarte (ohne 3D-Performance) geht, dann sind diese Lösungen allesamt überdimensioniert und man sollte eher ein LowCost-Modell einer älteren Generation wie Radeon HD 4350/4550, GeForce G210 oder GT 220 erstehen. Diese gibt es zu üblicherweise viel günstigeren Preisen als die neuen LowCost-Modelle, welche gern zu überzogenen Preisen von 50 Euro in den Markt gehen - deutlich zu viel angesichts der Preise von günstigen Mainstream-Modellen (Radeon HD 5550/5570, GeForce GT 430), welche dramatisch mehr Performance zu Preisen ebenfalls ab 50 Euro anbieten.

Die PC Games Hardware vermeldet den Marktstart der ersten drei Pentium-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis. Mit deren heftigen Abspeckungen hatten wir uns vor einiger Zeit schon einmal beschäftigt - im Gegensatz zu den Pentium-Modellen auf Core-2-Basis, welche die Features und nahezu die Performance ausgewachsener Core-2-Duo-Prozessoren und richtig gute Taktraten bieten - muß man bei den Pentium-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis auf nahezu alles verzichten, was Sandy Bridge ausmacht: Beachtenswert sind hierbei der Verlust von AVX, das Fehlen von Hyperthreading und TurboMode sowie die technische Unfähigkeit zur Übertaktung. Ob diese Prozessoren so richtig Freude machen, sei also dahingestellt - zumindestens sehr laufruhig dürften sie angesichts der 32nm-Fertigung und maßvollen Taktraten zweifellos sein.





Technik
Grafik
Features
TDP
Preis





Pentium G850
2 Kerne, 2.9 GHz, 3 MB L3
HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz)
64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W
86$



Pentium G840
2 Kerne, 2.8 GHz, 3 MB L3
HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz)
64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W
75$



Pentium G620
2 Kerne, 2.6 GHz, 3 MB L3
HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz)
64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
65W
64$



Pentium G620T
2 Kerne, 2.2 GHz, 3 MB L3
HD2000 @ 650 MHz (TM 1100 MHz)
64-Bit, XD-Bit, VT-x, SSE4
fehlend: HyperThreading, TurboMode, AVX, AES-NI, vPro, VT-d, TX
35W
70$



64-Bit: 64-Bit-Technologie von Intel (x86-64 oder EM64T), XD-Bit: No-Execute-Bit für die Datenausführungsverhinderung von Windows, VT-x: Hardware-Unterstützung für Virtualisierung, SSE4 & AVX: CPU-Befehlssatzerweiterungen, wurden bei früheren Billig-CPUs von Intel teilweise deaktiviert, AES-NI: Hardware-Unterstützung für AES-Verschlüsselung, vPro: Business-Plattform von Intel mit TPM, nur interessant mit den passenden Q-Chipsätzen, VT-d: Virtualisierung für vPro, nur interessant zusammen mit vPro, TXT: Trusted-Computing-Erweiterung von Intel, gewöhnlich nur interessant zusammen mit vPro
Vergleich mit restlichen Sandy-Bridge-Modellen siehe hier