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Hardware- und Nachrichten-Links des 23. August 2012

Laut BGR wird Sonys Playstation 4 die 4K-Auflösung unterstützen – was jetzt nicht bedeutet, daß diese NextGen-Konsole Spiele in dieser Auflösung flüssig berechnen kann, aber sie kann zumindest diese Auflösung ansteuern und auf niedrigerer Auflösung gerenderte Spiele entsprechend hochskalieren. Für NextGen-Spiele unter 3840x2160 dürften die Leistungsfähigkeit des für die Playstation 4 vermutlich angesetzten Performance-Grafikchips von AMD wohl in jedem Fall zu schwach sein, selbst ein heutiges HighEnd-Modell hätte da (bei entsprechend hochwertigem Content) seine Mühe. Daß die Spiele nur hochskaliert und nicht nativ berechnet werden, dürften im Konsolen-Markt aber nur die wenigsten Käufer mitbekommen, so daß "4K" in der Zukunft durchaus ein handfestes Verkaufsargument für die Playstation 4 darstellen könnte.

Und dies kommt Sony natürlich besonders entgegen, kann man damit doch Synergyieeffekte durch den gleichzeitigen Verkauf von 4K-Fernsehgeräten anfachen. Vermutlich wird "4K" zum Launch der NextGen-Konsolen allerdings noch keine große Rolle spielen (außer als Zukunftsfeature), da Ende 2013 bis Anfang 2014 entsprechende TV-Geräte wohl immer noch viel zu teuer für den normalen Markt sein werden – auch wenn ein erster Anfang nunmehr schon getan ist. Vermutlich ist das ganze auch Teil einer zweigleisigen Strategie, nicht total allein auf das Thema "stereoskopisches 3D" für die NextGend-Konsolen zu setzen – entsprechende TV-Geräte erreichen zwar inzwischen gangbare Preispunkte, dafür existieren gegenüber stereoskopischem 3D sowohl in der Spieleindustrie noch einige Vorbehalte und wird jenem Feature auch von den Konsumenten weiterhin kein überschwängliches Interesse entgegengebracht. "4K" könnte somit der Ausweichplan der Konsolen-Hersteller für die nächste Konsolengeneration sein – wohlwissend, daß eine Grafikberechnung in (nativem) 4K dann erst das Thema der übernächsten Konsolengeneration sein kann.

OBR-Hardware haben das wilde Gerücht in die Welt gesetzt, nach den kommenden Bulldozer/Vishera-Prozessoren würde es keine weiteren Enthusiasten-CPUs von AMD mehr geben, sondern nur noch Prozessoren mit integrierten Grafiklösungen (von AMD "APUs" genannt). Einmal davon abgesehen, daß es in einem solchen Fall eher unwahrscheinlich wäre, daß ausgerechnet OBR-Hardware als erste entsprechende AMD-Dokumente vorliegen haben, muß das ganze am Ende ja nur bedeuten, daß AMD auch seine zukünftigen Enthusiasten-CPUs der Bulldozer-Reihe eben auch mit integrierten Grafiklösungen ausstatten will. In dem Sinne, daß AMD die integrierten Grafiklösungen zukünftig als Co-Prozessoren auch für einige CPU-Aufgaben einsetzen will, wäre dies ein völlig logischer Schritt. Bei Intel sind integrierte Grafiklösungen schließlich in allen Consumer-Prozessoren bis hin zu den schnellsten Vierkern-Modellen enthalten – und auch Intel hat schon angefangen, diese integrierten Grafiklösungen für andere Aufgaben als reine 3D-Beschleunigung zu nutzen.

In jedem Fall wird es bei AMD aber sowieso immer Enthusiasten-Prozessoren im Consumer-Bereich geben – egal, ob nun mit integrierten Grafiklösungen oder ohne. Denn AMD gewinnt diese Modelle auch jetzt schon faktisch aus derselben Entwicklungsschiene wie die Server-Prozessoren – und so lange man letztere nicht aufgeben will (eher unwahrscheinlich), wird auch immer die grundsätzliche Technologie zur Verfügung stehen, um Consumer-Prozessoren für das Enthusiasten-Segment anzubieten. Und da der zusätzliche Aufwand eher gering ist, wenn diese Modelle für den Serverbereich sowieso aufgelegt werden, spricht nichts dagegen, diese auch im Consumer-Bereich anzubieten – sogar egal, ob sie so deutlich von Intels Angeboten geschlagen werden wir es derzeit der Fall ist. Eine Aufgabe des Enthusiasten-Segments wäre nur bei einer Aufgabe des Server-Segments sinnvoll – und letzteres kann AMD nicht wirklich aufgeben, denn jenes läßt sich kaum wieder erneut aufbauen.

Laut BGR wird Sonys Playstation 4 die 4K-Auflösung unterstützen - was jetzt nicht bedeutet, daß diese NextGen-Konsole Spiele in dieser Auflösung flüssig berechnen kann, aber sie kann zumindest diese Auflösung ansteuern und auf niedrigerer Auflösung gerenderte Spiele entsprechend hochskalieren. Für NextGen-Spiele unter 3840x2160 dürften die Leistungsfähigkeit des für die Playstation 4 vermutlich angesetzten Performance-Grafikchips von AMD wohl in jedem Fall zu schwach sein, selbst ein heutiges HighEnd-Modell hätte da (bei entsprechend hochwertigem Content) seine Mühe. Daß die Spiele nur hochskaliert und nicht nativ berechnet werden, dürften im Konsolen-Markt aber nur die wenigsten Käufer mitbekommen, so daß "4K" in der Zukunft durchaus ein handfestes Verkaufsargument für die Playstation 4 darstellen könnte.

Und dies kommt Sony natürlich besonders entgegen, kann man damit doch Synergyieeffekte durch den gleichzeitigen Verkauf von 4K-Fernsehgeräten anfachen. Vermutlich wird "4K" zum Launch der NextGen-Konsolen allerdings noch keine große Rolle spielen (außer als Zukunftsfeature), da Ende 2013 bis Anfang 2014 entsprechende TV-Geräte wohl immer noch viel zu teuer für den normalen Markt sein werden - auch wenn ein erster Anfang nunmehr schon getan ist. Vermutlich ist das ganze auch Teil einer zweigleisigen Strategie, nicht total allein auf das Thema "stereoskopisches 3D" für die NextGend-Konsolen zu setzen - entsprechende TV-Geräte erreichen zwar inzwischen gangbare Preispunkte, dafür existieren gegenüber stereoskopischem 3D sowohl in der Spieleindustrie noch einige Vorbehalte und wird jenem Feature auch von den Konsumenten weiterhin kein überschwängliches Interesse entgegengebracht. "4K" könnte somit der Ausweichplan der Konsolen-Hersteller für die nächste Konsolengeneration sein - wohlwissend, daß eine Grafikberechnung in (nativem) 4K dann erst das Thema der übernächsten Konsolengeneration sein kann.

OBR-Hardware haben das wilde Gerücht in die Welt gesetzt, nach den kommenden Bulldozer/Vishera-Prozessoren würde es keine weiteren Enthusiasten-CPUs von AMD mehr geben, sondern nur noch Prozessoren mit integrierten Grafiklösungen (von AMD "APUs" genannt). Einmal davon abgesehen, daß es in einem solchen Fall eher unwahrscheinlich wäre, daß ausgerechnet OBR-Hardware als erste entsprechende AMD-Dokumente vorliegen haben, muß das ganze am Ende ja nur bedeuten, daß AMD auch seine zukünftigen Enthusiasten-CPUs der Bulldozer-Reihe eben auch mit integrierten Grafiklösungen ausstatten will. In dem Sinne, daß AMD die integrierten Grafiklösungen zukünftig als Co-Prozessoren auch für einige CPU-Aufgaben einsetzen will, wäre dies ein völlig logischer Schritt. Bei Intel sind integrierte Grafiklösungen schließlich in allen Consumer-Prozessoren bis hin zu den schnellsten Vierkern-Modellen enthalten - und auch Intel hat schon angefangen, diese integrierten Grafiklösungen für andere Aufgaben als reine 3D-Beschleunigung zu nutzen.

In jedem Fall wird es bei AMD aber sowieso immer Enthusiasten-Prozessoren im Consumer-Bereich geben - egal, ob nun mit integrierten Grafiklösungen oder ohne. Denn AMD gewinnt diese Modelle auch jetzt schon faktisch aus derselben Entwicklungsschiene wie die Server-Prozessoren - und so lange man letztere nicht aufgeben will (eher unwahrscheinlich), wird auch immer die grundsätzliche Technologie zur Verfügung stehen, um Consumer-Prozessoren für das Enthusiasten-Segment anzubieten. Und da der zusätzliche Aufwand eher gering ist, wenn diese Modelle für den Serverbereich sowieso aufgelegt werden, spricht nichts dagegen, diese auch im Consumer-Bereich anzubieten - sogar egal, ob sie so deutlich von Intels Angeboten geschlagen werden wir es derzeit der Fall ist. Eine Aufgabe des Enthusiasten-Segments wäre nur bei einer Aufgabe des Server-Segments sinnvoll - und letzteres kann AMD nicht wirklich aufgeben, denn jenes läßt sich kaum wieder erneut aufbauen.