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News des 7./8. Februar 2026

Overclocking (via VideoCardz) berichten von ernstzunehmenden Hinweise auf eine neue HighEnd-Grafikkarte innerhalb der RTX50-Serie von nVidia für den Sommer 2025 – welche allerdings außerhalb des einstmals geplanten GeForce RTX 50 "SUPER"-Refreshs stehen soll. Das, was einem dazu natürlich einfällt, wäre eine (hypothetische) "GeForce RTX 5090 Ti" oder "Titan Blackwell", dieser Gedanke wurde auch von Overclocking derart genannt. Sicher sein kann man sich diesbezüglich natürlich noch nicht, denn mehr als diese Grundinformation existiert derzeit nicht. Jene soll allerdings laut Overclocking von mehreren ernsthaften Quellen bestätigt und somit vergleichsweise sicher sein. Leider endet diese "Sicherheit" natürlich an der Möglichkeit zur simplen Planänderung, welche nVidia jederzeit innehat – und gerade in jüngerer Vergangenheit doch häufig genutzt hat bzw. wegen der Auswirkungen der Speicherkrise auch nutzen musste.

Eine HighEnd-Grafikkarte der RTX50-Serie befindet sich demnach in Entwicklung und soll sogar zur Back-to-School-Season (Anfang des 3. Quartals dieses Jahres) erscheinen. Der Produktionsprozess (Design und andere Aspekte) hat offenbar bereits begonnen. Die Veröffentlichung dieser Karte soll angeblich nichts mit der „SUPER“-Serie zu tun haben (die nicht mehr im Zeitplan für 2026 enthalten ist).
Quelle:  Overclocking am 6. Februar 2026, maschinell übersetzt ins Deutsche

Dabei ist es gut möglich, dass diese "GeForce RTX 5090 Ti" oder "Titan Blackwell" letztlich selber eine Reaktion auf die aktuelle Situation darstellt, in welcher der RTX50 "SUPER"-Refresh nunmehr kaum noch zu erwarten ist und die RTX60-Serie auf tief ins Jahr 2027 hinein verschoben wurde. Denn mit diesem Einzelprojekt könnte nVidia wenigstens irgendetwas neues in dieser Sauregurken-Zeit liefern – ansonsten würde nVidia tatsächlich das erste Mal seit 30 Jahren keine neue Grafikkarte in einem Kalenderjahr herausbringen. Zugleich stört eine "GeForce RTX 5090 Ti" oder "Titan Blackwell" auch am wenigstens innerhalb einer Speicherkrise, da es sich hierbei nicht um ein Massenprodukt handelt, welches aber dennoch für hohe mediale Aufmerksamkeit sorgt. Platz hat nVidia im GB202-Chip in jedem Fall genug für eine noch höhere Kartenvariante als die bisherige GeForce RTX 5090. Billig wird es natürlich nicht werden, eine "GeForce RTX 5090 Ti" oder "Titan Blackwell" mitten in der Speicherkrise könnte schnell den Rekordpreis für nVidias Consumer-Grafikkarten brechen (bisher Titan V mit $2999).

GeForce RTX 5090 GB202 Vollausbau Differenz
Raster-Engines 11 12 –8% bzw. +9%
Shader-Cluster 170 SM 192 SM –11% bzw. +13%
FP32-Einheiten 21'590 24'576 –11% bzw. +13%
Level2-Cache 96 MB 128 MB –25% bzw. +33%
ROPs 176 192 –8% bzw. +9%
Speicherinterface 512 Bit 512 Bit ±0

Laut HXL @ X gibt es die Launchreviews zum Arrow-Lake-Refresh am 23. März um 15 Uhr deutscher Zeit zu lesen. Interessanterweise ist dies ein Montag, ein vergleichsweise unüblicher Tag für Launchreviews. Inwiefern der Marktstart-Tag derselbe ist oder selbiger um einen Tag zeitversetzt stattfindet, muß sich noch erweisen. Zugleich erwähnte der Twitterer auch, dass diese Terminlage explizit für Core Ultra 7 270K Plus & Ultra 5 250K/KF gelten wird. Zum einen wird damit durch die Blume bestätigt, dass der Core Ultra 9 290K Plus wohl tatsächlich gestrichen ist, zum anderen gibt es mit dem KF-Modell eine weitere Variante, wenngleich natürlich mit nur geringen Differenzen (deaktivierte Grafikeinheit, ansonsten unverändert zum K-Modell). Der Arrow-Lake-Refresh scheint somit also doch mit drei neuen Modellen ins Rennen zu gehen, allerdings weiterhin ohne das bisher angedachte Spitzenmodell "Core Ultra 9 290K Plus".

Core Ultra 7 270K Plus & Ultra 5 250K/KF review embargo at Mar/23, 2026 6AM PST.
Quelle:  HXL @ X am 7. Februar 2026

Die PC Games Hardware hat sich die beste Panther-Lake-iGPU in Form der Arc B390 gegen reguläre Desktop-Grafikkarten angesehen, womit sogar eine gewisse Abschätzung möglich ist, wo diese iGPU im 3DC FullHD Performance-Index landen würde. Denn zwar sind aktuelle Einsteiger-Lösungen wie Arc B570 und GeForce RTX 5050 der Arc B390 weiterhin überlegen, aber der Abstand ist mit grob +65% auch wieder nicht so übermäßig wie früher noch zwischen iGPUs und Einsteiger-Grafikkarten. Die Arc B390 zieht sich somit achtbar aus der Affäre, würde gemäß dieses einzelnen Tests auf einen FHD-Indexwert von ca. 810% kommen – somit leicht oberhalb der GeForce GTX 1660 Ti sowie leicht unterhalb von GeForce RTX 3050 8GB und Radeon RX Vega 56 liegend. Die inzwischen fast 10 Jahre entfernten alten Mainstream-Boliden Radeon RX 580 und GeForce GTX 1060 werden hingegen von der Arc B390 sehr solide geschlagen, wobei jene unter diesen neuen (2026er) Benchmarks inzwischen auch übermäßig verlieren.

Hardware Raster FHD RayTr. FHD
Arc B570 Battlemage, 18 Xe @ 160-bit, 2025 165% 155%
GeForce RTX 5050 Blackwell, 20 SM @ 128-bit, 2025 163% 162%
GeForce RTX 3060 12GB Ampere, 28 SM @ 192-bit, 2021 145% 139%
Radeon RX 6600 RDNA2, 28 CU @ 128-bit, 2021 129% 84%
GeForce RTX 2060 6GB Turing, 30 SM @ 192-bit, 2019 117% 84%
Arc B390 PTL-iGPU, 12 Xe3 @ 128-bit (shared), 2026 100% 100%
Radeon RX 580 8GB Polaris, 36 CU q 256-bit, 2017 68%
GeForce GTX 1060 6GB Pascal, 10 SM @ 192-bit, 2016 59%
gemäß der Benchmarks der PC Games Hardware mit 11 Raster-Titeln und 6 RayTracing-Titeln

Selbiges trifft auch auf die GeForce RTX 2060 6GB zu, welche ihre schwache VRAM-Ausstattung nun schon unter FullHD-Raster-Benchmarks zu schaffen macht. Deutlich stärker wird dieser VRAM-Effekt unter RayTracing, wo sich die GeForce RTX 2060 6GB plötzlich nur noch auf der Augenhöhe mit der Radeon RX 6600 einordnen muß – obwohl diese erste RayTracing-Generation von AMD wie bekannt keine gute RayTracing-Performance aufweist. Ist genügend VRAM vorhanden, gibt es im übrigen bei Intel & nVidia nur noch eher geringe Differenzen zwischen Raster- und RayTracing-Performance zu sehen. Sofern AMD eines Tages an dieser Stelle Anschluß finden könnte, würde dies darauf hinzeigen, dass man in (einiger) Zukunft vielleicht sogar RayTracing nicht mehr als extra Performance-Kategorie betrachten muß, sondern dies alles wieder zusammen in nur einem Index abbilden könnte.