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News des 31.12.2007/1.1.2008

In unserem Forum sind ein paar aus Fernost stammende Benchmarks zur GeForce 8800 GS zu finden, wobei sich diese wohl auf die reguläre Version dieser Karte mit 96 Shader-Einheiten beziehen (seitens Palit sind auch Versionen mit 112 Shader-Einheiten geplant). Diese Benchmarks sehen mit einem 15prozentigem Rückstand der GeForce 8800 GS 384MB gegenüber einer GeForce 8800 GT 512MB unter DirectX9 gar nicht einmal schlecht aus, schließlich dürfte die GeForce 8800 GS auch gute 25 Prozent weniger kosten. Unter Direct3D10 sind die Unterschiede dagegen deutlich höher und gibt es einige Ausreißer nach unten hin – fast scheint es so, als das hier die geringere Speichermenge der GeForce 8800 GS das Übel darstellt, auch wenn Direct3D10-Games eigentlich auch mit "nur" 256 MB Grafikkartenspeicher zumeist gut spielbar sein sollten.

Eventuell ist diesbezüglich aber noch etwas durch den Treiber herausholbar, womöglich ist dieser auf die "krumme" Speichergröße von 384 MB und das ebenso "krumme" 192 Bit DDR Speicherinterface noch nicht gut eingestellt. Denn nicht überzeugende Direct3D10-Ergebnisse würden der GeForce 8800 GS natürlich erheblich zusetzen, immerhin kann man von einer G92-basierten Karte schließlich einen Einsatz auch unter Direct3D10 annehmen (während die meisten der heutigen Direct3D10-Mainstreambeschleuniger dafür schlicht zu langsam sind). Leider gibt es derzeit noch keine Benchmarks gegen den Hauptgegner der GeForce 8800 GS in Form der Radeon HD 3850 256MB, aber die bisher vorliegenden Ergebnisse lassen auf einen knappen Wettstreit mit einer Tendenz pro der nVidia-Karte schließen.

Seitens Expreview gibt es eine neue Meldung zu den Taktraten der kommenden ATI Radeon HD 3600 Grafikkarten auf Basis des RV635-Chips. Etwas abweichend von der Meldung von letzter Woche soll die Radeon HD 3650 mit 600/500 MHz und die Radeon HD 3670 mit 800/800 MHz antreten (Expreview gibt Speichertaktraten generell verdoppelt an, deswegen die Differenz zum Original). Da ATI anscheinend die Hardware zwischen den Grafikchips RV630 (Radeon HD 2600 Serie) und RV635 (Radeon HD 3600 Serie) nicht verändert hat (120 Shader-Einheiten, 128 Bit DDR Speicherinterface), kann ATI bei den Radeon HD 3600 Karten nur über die Taktraten einen Performance-Unterschied erzielen – was allerdings mit diesen Taktraten kaum gelingen dürfte. So taktet die Radeon HD 2600 Pro jetzt schon mit 600/400 MHz, der Nachfolger Radeon HD 3650 kommt mit nur 600/500 MHz an.

Ein ähnliches Bild gibt es eine Stufe darüber: Die bisherige Radeon HD 2600 XT GDDR3 tritt mit 800/700 MHz an, die neue Radeon HD 3670 mit 800/800 MHz – und hier ist die GDDR4-Version der Radeon HD 2600 XT noch gar nicht mit eingerechnet, welche mit 800/1100 MHz taktet. Insofern erscheinen Radeon HD 3650 und 3670 eher denn als Feature-Update zur Radeon HD 2600 Serie als denn als Performance-Update, diesbezüglich dürfte sich kaum etwas bewegen. Auf der anderen Seite hat ATI im oberen Mainstream-Bereich inzwischen die Radeon HD 3850 zu einem Preispunkt von um die 150 Euro, benötigt also bei der Radeon HD 3600 Serie nicht unbedingt den großen Performance-Schub, sondern nimmt halt nur den wirtschaftlichen Vorteil durch die kleinere 55nm-Fertigung sowie das bessere Marketing-Argument durch den Support von Direct3D 10.1 mit.

Der Heise Newsticker berichtet über die Ausführungen einer ehemaligen Mitarbeiterin des britischen Inlands-Geheimdienstes MI5 auf dem 24C3. Will man diesen glauben schenken, so ist der MI5 in die Vertuschung von Flag-False-Terror und in die finanzielle Unterstützung von Attentaten involviert – daß da nebenbei auch Journalisten mit politisch nicht genehmen Einstellungen zum Kostenpreis von 3 Millionen Pfund abgehört wurden oder aber definitive Terrorverdächtige aufgrund Führungsfehler laufen gelassen wurden, sind angesichts dessen wohl nur noch "minderschwere" Verfehlungen. Nur um das Gewicht dieser Informationen klarer zu machen: Der MI5 ist nicht die CIA, sondern ein Geheimdienst eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, welche mittels verschiedener EU-Verträgen die grundsätzlich selben Wertevorstellungen teilen und mittels eines faktischen "EU-Außenministers" sich sogar an einer halbwegs einheitlichen Außenpolitik versuchen. Was die Briten tun, kann und wird also auch auf die anderen EU-Mitgliedsländer zurückfallen.

Und damit zu einem kniffligen Thema, den Politik-Links im Link-Bereich der täglichen News. Dazu erreichte uns kürzlich eine Mail, welche uns die Hereinnahme von Links auf Indymedia als versuchte "linksradikale" Propaganda schwer übelnahm. Um dazu auch mal öffentlich Stellung zu nehmen: Hier liegt wohl generell ein Mißverständnis vor. Speziell der Politik-Bereich der News versteht sich nicht als Zusammentragung der wichtigsten Politik-Nachrichten – das ist eher Aufgabe der Tageszeitungen und (ganz komprimiert) der TV-Nachrichten. Was wir mit den Politik-News machen, ist eher eine Zusammentragung von Links auf Themen, die in den großen Politik-Medien nur auf den hintersten Plätzen oder eben gar nicht erscheinen. Und gerade in diesem Zusammenhang ist eine Webseite wie Indymedia ausdrücklich in Schutz zu nehmen, denn zum einen erfüllt sie genau dieses Profil – und hat zum anderen den nahezu einzigartigen Vorteil, daß nahezu jeder Netzbenutzer dort ohne großen Aufwand publizieren kann.

Richtig ist natürlich, daß auf Indymedia auch Berichte von politischen Randgruppen publiziert werden – das geht bis dahin, daß mancher Artikel mit "Rot Front!" als Begrüßung anfängt ;). Allerdings tauchen Links zu solchen Artikeln auch nicht bei 3DCenter auf – sofern sofort erkennbar ist, daß der Verfasser außerhalb eines allgemein tolerierbaren politischen Spektrums steht, wird dann so etwas bei uns nicht verlinkt (genauso wie wir versuchen, Links auf Publikationen mit deutlicher DDR-Vorbelastung zu minimieren). Dies ändert aber nichts am Informationsgehalt anderer bei Indymedia zu findender Artikel – gerade da eben wirklich jeder dort publizieren kann, läßt sich diese Webseite gar nicht in eine exakte politische Färbung einordnen. Insofern möchten wir ausdrücklich zurückweisen, Indymedia wäre generell "linksradikal" – dies mag auf einige der dort anzutreffenden Verfasser zutreffen, aber auf viele andere der Indymedia-Schreiber eben auch nicht.

Natürlich ist klar, daß wir uns mit den Politik-Links jederzeit auf einem schmalen Pfad bewegen – welcher auch, der Mensch ist schließlich fehlbar, hier und da schon einmal überschritten wurde. Falls dadurch der Eindruck entstanden sein sollte, 3DCenter wolle bewußt irgendwelche linksgerichtete Propaganda betreiben, so ist dieser Eindruck erstens falsch und zweitens würden wir dann um Entschuldigung bitten. Natürlich ist eine gewisse Einfärbung einer solchen Linklistung in Sinne der politischen Überzeugung des Newsreadakteurs unmöglich zu verhindern (wer diesbezüglich etwas anderes glaubt, sollte – wie im übrigen auch der Newsredakteur zum persönlichen Quervergleich – einfach Fox News schauen). Allerdings hielten wir und halten weiterhin unsere Leser für so erwachsen genug, mit nicht zur eigenen Meinung passenden Artikeln durchaus locker umgehen zu können. Im schlimmsten Fall mag man es als Information sehen, was der "politische Gegner" denkt und welche Argumente dieser ins Feld führt – und selbst daraus läßt sich sicherlich immer noch etwas lehrreiches ziehen.

In unserem Forum sind ein paar aus Fernost stammende Benchmarks zur GeForce 8800 GS zu finden, wobei sich diese wohl auf die reguläre Version dieser Karte mit 96 Shader-Einheiten beziehen (seitens Palit sind auch Versionen mit 112 Shader-Einheiten geplant). Diese Benchmarks sehen mit einem 15prozentigem Rückstand der GeForce 8800 GS 384MB gegenüber einer GeForce 8800 GT 512MB unter DirectX9 gar nicht einmal schlecht aus, schließlich dürfte die GeForce 8800 GS auch gute 25 Prozent weniger kosten. Unter Direct3D10 sind die Unterschiede dagegen deutlich höher und gibt es einige Ausreißer nach unten hin - fast scheint es so, als das hier die geringere Speichermenge der GeForce 8800 GS das Übel darstellt, auch wenn Direct3D10-Games eigentlich auch mit "nur" 256 MB Grafikkartenspeicher zumeist gut spielbar sein sollten.

Eventuell ist diesbezüglich aber noch etwas durch den Treiber herausholbar, womöglich ist dieser auf die "krumme" Speichergröße von 384 MB und das ebenso "krumme" 192 Bit DDR Speicherinterface noch nicht gut eingestellt. Denn nicht überzeugende Direct3D10-Ergebnisse würden der GeForce 8800 GS natürlich erheblich zusetzen, immerhin kann man von einer G92-basierten Karte schließlich einen Einsatz auch unter Direct3D10 annehmen (während die meisten der heutigen Direct3D10-Mainstreambeschleuniger dafür schlicht zu langsam sind). Leider gibt es derzeit noch keine Benchmarks gegen den Hauptgegner der GeForce 8800 GS in Form der Radeon HD 3850 256MB, aber die bisher vorliegenden Ergebnisse lassen auf einen knappen Wettstreit mit einer Tendenz pro der nVidia-Karte schließen.

Seitens Expreview gibt es eine neue Meldung zu den Taktraten der kommenden ATI Radeon HD 3600 Grafikkarten auf Basis des RV635-Chips. Etwas abweichend von der Meldung von letzter Woche soll die Radeon HD 3650 mit 600/500 MHz und die Radeon HD 3670 mit 800/800 MHz antreten (Expreview gibt Speichertaktraten generell verdoppelt an, deswegen die Differenz zum Original). Da ATI anscheinend die Hardware zwischen den Grafikchips RV630 (Radeon HD 2600 Serie) und RV635 (Radeon HD 3600 Serie) nicht verändert hat (120 Shader-Einheiten, 128 Bit DDR Speicherinterface), kann ATI bei den Radeon HD 3600 Karten nur über die Taktraten einen Performance-Unterschied erzielen - was allerdings mit diesen Taktraten kaum gelingen dürfte. So taktet die Radeon HD 2600 Pro jetzt schon mit 600/400 MHz, der Nachfolger Radeon HD 3650 kommt mit nur 600/500 MHz an.

Ein ähnliches Bild gibt es eine Stufe darüber: Die bisherige Radeon HD 2600 XT GDDR3 tritt mit 800/700 MHz an, die neue Radeon HD 3670 mit 800/800 MHz - und hier ist die GDDR4-Version der Radeon HD 2600 XT noch gar nicht mit eingerechnet, welche mit 800/1100 MHz taktet. Insofern erscheinen Radeon HD 3650 und 3670 eher denn als Feature-Update zur Radeon HD 2600 Serie als denn als Performance-Update, diesbezüglich dürfte sich kaum etwas bewegen. Auf der anderen Seite hat ATI im oberen Mainstream-Bereich inzwischen die Radeon HD 3850 zu einem Preispunkt von um die 150 Euro, benötigt also bei der Radeon HD 3600 Serie nicht unbedingt den großen Performance-Schub, sondern nimmt halt nur den wirtschaftlichen Vorteil durch die kleinere 55nm-Fertigung sowie das bessere Marketing-Argument durch den Support von Direct3D 10.1 mit.

Der Heise Newsticker berichtet über die Ausführungen einer ehemaligen Mitarbeiterin des britischen Inlands-Geheimdienstes MI5 auf dem 24C3. Will man diesen glauben schenken, so ist der MI5 in die Vertuschung von Flag-False-Terror und in die finanzielle Unterstützung von Attentaten involviert - daß da nebenbei auch Journalisten mit politisch nicht genehmen Einstellungen zum Kostenpreis von 3 Millionen Pfund abgehört wurden oder aber definitive Terrorverdächtige aufgrund Führungsfehler laufen gelassen wurden, sind angesichts dessen wohl nur noch "minderschwere" Verfehlungen. Nur um das Gewicht dieser Informationen klarer zu machen: Der MI5 ist nicht die CIA, sondern ein Geheimdienst eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, welche mittels verschiedener EU-Verträgen die grundsätzlich selben Wertevorstellungen teilen und mittels eines faktischen "EU-Außenministers" sich sogar an einer halbwegs einheitlichen Außenpolitik versuchen. Was die Briten tun, kann und wird also auch auf die anderen EU-Mitgliedsländer zurückfallen.

Und damit zu einem kniffligen Thema, den Politik-Links im Link-Bereich der täglichen News. Dazu erreichte uns kürzlich eine Mail, welche uns die Hereinnahme von Links auf Indymedia als versuchte "linksradikale" Propaganda schwer übelnahm. Um dazu auch mal öffentlich Stellung zu nehmen: Hier liegt wohl generell ein Mißverständnis vor. Speziell der Politik-Bereich der News versteht sich nicht als Zusammentragung der wichtigsten Politik-Nachrichten - das ist eher Aufgabe der Tageszeitungen und (ganz komprimiert) der TV-Nachrichten. Was wir mit den Politik-News machen, ist eher eine Zusammentragung von Links auf Themen, die in den großen Politik-Medien nur auf den hintersten Plätzen oder eben gar nicht erscheinen. Und gerade in diesem Zusammenhang ist eine Webseite wie Indymedia ausdrücklich in Schutz zu nehmen, denn zum einen erfüllt sie genau dieses Profil - und hat zum anderen den nahezu einzigartigen Vorteil, daß nahezu jeder Netzbenutzer dort ohne großen Aufwand publizieren kann.

Richtig ist natürlich, daß auf Indymedia auch Berichte von politischen Randgruppen publiziert werden - das geht bis dahin, daß mancher Artikel mit "Rot Front!" als Begrüßung anfängt ;). Allerdings tauchen Links zu solchen Artikeln auch nicht bei 3DCenter auf - sofern sofort erkennbar ist, daß der Verfasser außerhalb eines allgemein tolerierbaren politischen Spektrums steht, wird dann so etwas bei uns nicht verlinkt (genauso wie wir versuchen, Links auf Publikationen mit deutlicher DDR-Vorbelastung zu minimieren). Dies ändert aber nichts am Informationsgehalt anderer bei Indymedia zu findender Artikel - gerade da eben wirklich jeder dort publizieren kann, läßt sich diese Webseite gar nicht in eine exakte politische Färbung einordnen. Insofern möchten wir ausdrücklich zurückweisen, Indymedia wäre generell "linksradikal" - dies mag auf einige der dort anzutreffenden Verfasser zutreffen, aber auf viele andere der Indymedia-Schreiber eben auch nicht.

Natürlich ist klar, daß wir uns mit den Politik-Links jederzeit auf einem schmalen Pfad bewegen - welcher auch, der Mensch ist schließlich fehlbar, hier und da schon einmal überschritten wurde. Falls dadurch der Eindruck entstanden sein sollte, 3DCenter wolle bewußt irgendwelche linksgerichtete Propaganda betreiben, so ist dieser Eindruck erstens falsch und zweitens würden wir dann um Entschuldigung bitten. Natürlich ist eine gewisse Einfärbung einer solchen Linklistung in Sinne der politischen Überzeugung des Newsreadakteurs unmöglich zu verhindern (wer diesbezüglich etwas anderes glaubt, sollte - wie im übrigen auch der Newsredakteur zum persönlichen Quervergleich - einfach Fox News schauen). Allerdings hielten wir und halten weiterhin unsere Leser für so erwachsen genug, mit nicht zur eigenen Meinung passenden Artikeln durchaus locker umgehen zu können. Im schlimmsten Fall mag man es als Information sehen, was der "politische Gegner" denkt und welche Argumente dieser ins Feld führt - und selbst daraus läßt sich sicherlich immer noch etwas lehrreiches ziehen.