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News des 24. Juni 2022

Von der chinesischen Seite Expreview (via VideoCardz) kommt ein Benchmark-Preview zu Intels "Raptor Lake" auf Basis eines Engineering Samples des Core i9-13900 – sprich im Vollausbau, aber nur auf 3.8 GHz Maximaltakt. Jener Prozessor wurde dann gegen einen entsprechend bei der Taktrate limitierten Core i9-12900K getestet. Die Singlethread-Benchmarks zeigen jedoch gleich darauf hin, dass hier noch hier gewisse Unstimmigkeiten beim Raptor-Lake-ES existieren – denn weniger Singlethread-Performance ist auf (nominell) gleicher Taktrate sicherlich nicht zu erwarten. Das erwartbare Ergebnis sollte eher exakt umgedreht ausfallen: Nicht –7%, sondern eher +7% ST-Performance. Doch andererseits ist hierin somit noch einiges an Potential nach oben hin zu sehen, welches ganz automatisch beim Release mittels Verkaufs-Taktraten, passendem Mainboard und korrektem BIOS ausgeschöpft werden kann.

Core i9-12900K Core i9-13900 ES
Hardware ADL, 8C+8c/24T, 14+30MB L2/L3 RTL, 8C+16c/32T, 32+36MB L2/L3
Taktraten limitiert auf 3.8 GHz ES auf 3.8 GHz
Singlethread-Tests (4) 100% 93,9%
Multithread-Tests (11) 100% 121,2%
Benchmark-Werte gemäß Expreview (MT-Tests gerechnet ohne SiSoft Sandra)
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Gerüchteküche: Erstmals konkrete Hardware-Daten zu GeForce RTX 4070 & 4080 aufgetaucht

Von Twitterer Kopite7kimi kommt eine weitere Wasserstandsmeldung zur GeForce RTX 40 Serie – welche wie bekannt keinen finalen Stand wiedergibt, sondern immer nur die aktuell bei nVidia aufgestellte These anzeigt. Natürlich entwickelt sich dies irgendwann hin zu einer Hardware-Konfiguration, an welcher dann nichts mehr geändert wird – bei den früher anstehenden Modellen (GeForce RTX 4090) eher als bei den etwas später anstehenden Modellen (GeForce RTX 4080 & 4070). Für jene GeForce RTX 4090 werden somit auch keine Änderungen gegenüber dem letzten Stand angegeben, hier dürfte das Design-Ende wahrscheinlich kurz bevorstehen. Denn irgendwann muß man den finalen Entwurf tatsächlich zu den Grafikkarten-Herstellern geben, die hierauf basierend ihre Eigenkreationen natürlich mit nicht mehr veränderbaren Hardware-Daten erstellen wollen.

Some updates.
RTX 4090, AD102-300, 16384FP32, 384bit 21Gbps 24G GDDR6X,
RTX 4080, AD103-300, 10240FP32, 256bit (?18Gbps 16G GDDR6?),
RTX 4070, AD104-275, 7168FP32, 160bit 18Gbps GDDR6 10G.
And DO NOT expect a lower MSRP.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 23. Juni 2022

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News des 23. Juni 2022

Tom's Hardware (via VideoCardz) zeigen die Intel-offiziellen Benchmarks zu Arc A770M und A730M, welche sicherlich für die nächste Zeit die einzigen verfügbaren Testergebnisse zu diesen Mobile-Lösungen sowie gleichzeitig zum großen Intel-Grafikchip "ACM-G10" sein werden. In den von Intel gewählten Vergleichen gewinnen die Intel-Grafiklösungen jeweils um einen gutklassigen Abstand – wobei natürlich Punkte wie Hersteller-Bias sowie unbekannte TGP-Werte auf Intel-Seite eine gewisse Unsicherheitskomponente darstellen. Insbesondere mit letztem Punkt läßt sich im Mobile-Segment doch viel schummeln – ergo kann man diese Intel-Benchmarks eigentlich erst dann ernst nehmen, wenn Intel die konkret benutzten TGP-Werte auch auf Intel-Seite offenlegt.

Mobile-Lösungen 3050Ti-L A730M 3060-L A770M
Hardware GA107, 20 SM @ 128 Bit ACM-G10, 24 Xe @ 192 Bit GA106, 30 SM @ 192 Bit ACM-G10, 32 Xe @ 256 Bit
benutzte TGP 60W unbekannt 85W unbekannt
Intel-eigene Benchmarks  (17 Spiele) 64,8% 73,2% 89,2% 100%
Differenz nVidia → Intel –11,4% bzw. +12,9% –10,8% bzw. +12,1%
gemäß der Ausführungen von Tom's Hardware
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News des 22. Juni 2022

In der Frage der Arc A380 Performance haben sich nunmehr noch weitere Testberichte eingefunden – welche im Grundsatz her in dieselbe Richtung gehen, allerdings beim Performance-Unterschied zur Radeon RX 6400 nicht ganz so drastisch ausfallen wie der allererste Video-Test bei Bilibili. So kommen weitere Intel-eigene Benchmarks, welche WCCF Tech zeigen, auf einen Performance-Rückstand von nur –8% zur Radeon RX 6400, der Testbericht von Expreview hingegen auf –12% und der Testbericht von MyDrivers auf –11%. Insofern könnten die –18% von Bilibili auch "nur" der Ausreißer nach unten hin sein – was aber natürlich nichts am allgemeinen Bild ändert, wo Intel große Schwierigkeiten hat, AMDs schwächstes Angebot überhaupt nur zu erreichen.

GeForce GTX 1650 Arc A380 Radeon RX 6400 Anmerkung
Intel-eigene Benchmarks #1  (11 Spiele) - ~104% 100% -
Intel-eigene Benchmarks #2  (17 Spiele) 109,0% 91,8% 100% -
Shenmedounengce @ Bilibili  (6 Spiele) 98,1% 81,5% 100% Intel: Gunnir-Karte
Expreview  (9 Spiele) 89,8% 87,6% 100% Intel: Gunnir-Karte
MyDrivers  (15 Spiele) 105,7% 88,9% 100% Intel: Gunnir-Karte, nVidia: GDDR6-Ausführung
alle Spiele-Benchmarks unter FullHD/1080p
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Erster unabhängiger Test zeigt Intels Arc A380 klar langsamer als eine Radeon RX 6400

Mitten in der Nacht ist in China das Veröffentlichungs-Embargo für Reviews zur Arc A380 zu Ende gegangen – womit es endlich unabhängige Testresultate zu dieser ersten Intel Desktop-Grafikkarte gibt. Ein erstes Video-Review von Shenmedounengce @ Bilibili (Einzel-Werte in Bildform in unserem Forum) schlägt dabei hohe Wellen, da es für die Arc A380 eine nochmals schlechtere Gaming-Performance (als zuletzt schon seitens Intel skizziert) aufzeigt. Zwar sind die 3DMark13-Werte recht gut: Unter dem FireStrike-Test liegt ein grober Gleichstand vor, während die Intel-Karte im TimeSpy-Test mit +42-43% sogar ungewöhnlich deutlich vor GeForce GTX 1650 und Radeon RX 6400 herauskommt. Die 6 Spiele-Benchmarks (unter LoL, PUBG, GTA5, SotTR, FH5 & RDR2) zeigen die Intel-Karte hingegen um gleich –22% hinter jener (schwächsten) AMD-Karte liegend.

GeForce GTX 1650 Arc A380 Radeon RX 6400
konkrete Grafikkarten MSI Ventus 2X Gunnir Photon OC ?
3DMark13 FireStrike 9998 11005 11446
3DMark13 TimeSpy 3620 5170 3650
6 Spiele-Benchmarks 98,1% 81,5% 100%
gemäß der Benchmarks von Shenmedounengce @ Bilibili unter der FullHD-Auflösung
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News des 21. Juni 2022

Mehrere Twitterer liefern genauere Angaben zu den Terminplänen verschiedener Zen-4-Prozessoren: So kommt von Moore's Law Is Dead eine Bestätigung des Launch-Termins für den 15. September – welcher gleichzeitig einen "Hard Launch" bringen soll, sprich einen Launch mit Produktverfügbarkeit am selben Tag. Gemäß Greymon55 ist "Raphael-X" (Zen 4 Consumer mit 3D V-Cache) schon in der Massenfertigung und soll dem regulären Zen-4-Portfolio vergleichsweise schnell nachfolgen – wahrscheinlich somit noch vor Jahresende. Damit beugt AMD der Situation vor, dass Intels "Raptor Lake" vielleicht im Gaming-Bereich schneller ist als Zen 4 – mittels zusätzlichem 3D V-Cache wäre dies dann wieder ausbügeln. Nebenbei sollte damit der Ryzen 7 5800X3D auch ziemlich schnell auslaufen, denn gemäß früheren Hinweisen hat AMD nur eine Fertigungslinie für diese Prozessoren mit 3D V-Cache. Und letztlich soll Genoa-X (Zen 4 Server mit 3D V-Cache) auch schon den Sampling-Status erreicht haben.

AMD is planning to HARD LAUNCH Raphael on 9/15!
Quelle:  Moore's Law Is Dead @ Twitter am 21. Juni 2022
 
Mind you, Raphael-X will be released very quickly this time.
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 21. Juni 2022
 
Probably this year, as I understand Raphael-X is already in mass production!
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 21. Juni 2022
 
Genoa-X is already sampling
Quelle:  Kepler_L2 @ Twitter am 21. Juni 2022

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News des 20. Juni 2022

Twitterer Kopite7kimi hat nochmals die Taktraten-Möglichkeiten der GeForce RTX 40 Serie betont: So soll es wohl kein ganz großes Kunststück sein, mit dem AD102-Chip immerhin 2.8 GHz Takt zu erreichen. Auf dieser Taktrate könnte selbiger Chip im Vollausbau dann sogar die Marke von 100 TFlops-Rechenleistung knacken (das 2,5fache der GeForce RTX 3090 Ti) – im genauen sind dafür sogar nur 2713 MHz notwendig. Dies ist nunmehr eine ziemlich klare Bestätigung dessen, dass man sich für die Ada-Lovelace-Generation auf einen beachtbaren Taktraten-Sprung einstellen kann. Selbiger stellt auch eine Grundlage unserer bisherigen Performance-Prognosen zu den RTX40-Grafikkarten dar (beispielsweise GeForce RTX 4090 auf der 1,9-2,5fachen Performance der GeForce RTX 3090).

How can we get 100TFLOPs from AD102?
Let a full-chip AD102 run at 2.8GHz.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 18. Mai 2022
 
It's easy to reach 2.8GHz, at least not very hard.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 21. Juni 2022

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News des 18./19. Juni 2022

Die Auswertung der aktuellen Preis-Situation für neuwertige Grafikkarten im deutschen & österreicher Einzelhandel zeigt einige verschiedene Entwicklungen: Im Gesamtbild gingen die Grafikkarten-Preise erneut nach unten, im Schnitt der günstigsten vorgefundenen lieferbaren Preisnotierungen ist inzwischen sogar das Listenpreis-Niveau (endlich) erreicht – bei AMD mehr, bei nVidia etwas weniger. An der Karten-Verfügbarkeit hat sich nichts mehr wesentliches getan, allein die (im Jahr 2021 lange Zeit schwer erhältliche) Radeon RX 6800 XT gewinnt leicht hinzu. Ansonsten ist die allgemeine Grafikkarten-Verfügbarkeit in hiesigen Breiten jedoch sowieso schon auf einem hochklassigem Niveau, wo es nicht mehr wesentlich besser werden kann. Dies dürfte dann den primär wirksamen Preistreiber (nach unten hin) ergeben – wobei die Breite des (verfügbaren) Angebots natürlich auch durch den Wegfall des Bedarfs der Cryptominer zu erklären ist.

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Gerüchteküche: Maximale Stromverbrauchswerte der nVidia-Chips AD102, AD103, AD104 & AD106 offengelegt

Von Twitterer & Leaker Kopite7kimi kommt die interessante Angabe der maximal möglichen Stromverbrauchswerte für die vier "Ada Lovelace" basierten Grafikchips AD102, AD103, AD104 und AD106, unterteilt jeweils für Desktop- und Mobile-Varianten. Jene Stromverbrauchs-Limits gehen über die jeweils komplette Grafiklösung, sprich bei Desktop-Grafikkarten die komplette Grafikkarte – und betreffen somit nicht nur den reinen Grafikchip. Gleichfalls scheinen dies die absoluten Limits zu sein, wohin nVidia gehen könnte – und somit nicht das, was unbedingt von konkreten Produkten des initialen Produkt-Angebots der GeForce RTX 40 Serie zu erwarten ist. Sprich, zwischen Limit und realem Produkt dürfte ein gewisser Unterschied bestehenbleiben, zugunsten einer Reserve zur Übertaktung und/oder für spätere Refresh-Lösungen.

A truth. The power limits:
AD102, 800W;
AD103 (DT), 450W, AD103 (Mobile), 175W;
AD104 (DT), 400W, AD104 (Mobile), 175W;
AD106 (DT), 260W, AD106 (Mobile), 140W.
But I don't think we need to use the full power cap.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 18. Juni 2022
 
The power density is exciting. Although it means a total card power.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 18. Juni 2022

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News des 17. Juni 2022

Laut VideoCardz soll AMDs Ryzen 7000 mit Zen-4-Basis am 15. September 2022 an den Start gehen. Dies ergibt sich aus einer AMD-Präsentationsfolie, welche auf einer (angeblichen) AMD-Veranstaltung für lokale Distributoren und Einzelhändler in Fernost abfotografiert wurde. Aus der Art der Veranstaltung wird darauf geschlossen, dass es sich bei diesem Termin auch um den Verkaufsstart handeln soll – was natürlich noch zu bestätigen wäre. Grundsätzlich gesehen trifft dieser Termin allerdings auf die seitens Twitterer 'Greymon55' schon genannten Termin-Abfolge zu, nach welcher Zen 4 ca. einen Monat vor RDNA3 zu erwarten ist. Da RDNA3 zuletzt auf Ende Oktober bis Mitte November vermeldet wurde, ist ein September-Termin für Zen 4 somit sehr wohl denkbar – womit diese Prozessoren den Startschuß für den "Heißen Hardware-Herbst 2022" (HHH22) geben werden.

AMD Intel nVidia
15. September:
Ryzen 7000 Serie  (Zen 4)
September/Oktober:
GeForce RTX 4090  (AD102)
Ende Oktober bis Mitte November:
RDNA3  (Navi 33?)
viertes Quartal:
Core i-13000 Serie  (Raptor Lake)
Oktober/November:
GeForce RTX 4080  (AD103)
November/Dezember:
GeForce RTX 4070  (AD104)
Anmerkung: Alle diese Termin-Angaben basieren derzeit rein auf Gerüchten.
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