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Umfrage-Auswertung: Welche Auflösung und AA-Setting wird üblicherweise verwendet (2015)?

Eine Umfrage von Ende Mai fragte – in Wiederholung einer 2012er Umfrage – nach den derzeit üblicherweise verwendeten Spiel-Auflösung und Anti-Aliasing-Settings. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, sind 4K- und 5K-Auflösungen neu hinzugekommen und hat ganz allgemein ein Trend weg von kleineren Auflösungen eingesetzt. Weiterhin die klar häufigste benutzte Auflösung bleibt aber FullHD aka 1920x1080 oder 1920x1200 – mit heuer 61,2% zum Stand von 2012 (60,9%) nahezu unveränderten Wert im übrigen. Die große Bewegung hat an den Flanken stattgefunden: Gab es 2012 immerhin noch 30,1% Nutzer unterhalb von FullHD und nur 9,0% oberhalb von FullHD, so hat sich dieses Verhältnis nunmehr nahezu komplett umgedreht: 2015 gibt es nur noch 12,5% Nutzer unterhalb von FullHD, dafür aber gleich 26,3% Nutzer oberhalb von FullHD. Gleichfalls ist 2560x1440 mit nunmehr 17,9% Nutzeranteil klar zur zweitwichtigsten Auflösung aufgestiegen und hat in dieser Frage 1680x1050 (weit) zurückgedrängt.

Deutlich weniger Bewegung gab es in der Frage der benutzten Anti-Aliasing-Settings: Der Anteil der Nutzer mit geringfügigem, einfachem oder gar keinem Anti-Aliasing nahm leicht zu (38,6% zu früher 31,8%), der Anteil der Nutzer von 4x Multisampling Anti-Aliasing dagegen leicht ab (37,7% zu früher 42,9%) – sicherlich auch eine Folge der gestiegenen Auflösungen, welche aus Performancegründen teilweise kein 4xMSAA (zu spielbaren Frameraten) mehr zulassen. Die Nutzung höherer MSAA-Modi als 4x Multisampling Anti-Aliasing ist dagegen klar von früher 14,0% auf nunmehr nur 9,7% zurückgegangen – hier dürften ebenfalls Performancegründe eine Rolle spielen, genauso aber auch der Blick hinzu anderen Anti-Aliasing-Arten. Die Nutzung von Supersampling oder Downsampling Anti-Aliasing hat schließlich im gleichen Maße von 11,3% auf 14,0% zugelegt und erreicht damit inzwischen eine beachtbare Anhängerschaft.

Die Auswertung der AA-Settings pro einzelner Auflösung zeigt zum einen die Konzentration von 4x Multisampling Anti-Aliasing auf die FullHD-Nutzer und nachfolgend ein rückläufiges Interesse an diesem AA-Setting mit steigender Auflösung – und zum anderen ein klares Bekenntnis zu niedrigem oder gar keinem Anti-Aliasing unter den 4K- und 5K-Auflösungen. Dies dürfte sicherlich primär der dafür notwendigen (extremen) Rohleistung geschuldet sein, welche heutige Grafikkarten kaum bringen können – gleichfalls kann man natürlich argumentieren, daß unter solchen Ultra-Auflösungen ein zusätzliches Anti-Aliasing nicht mehr als zwingend notwendig erscheint. Ob dies nur ein zwischenzeitlicher Effekt aus Performancegründen ist, wird man sehen können, wenn eines Tages Beschleuniger in den Markt kommen, welche 4K zusammen mit 4xMSAA (problemlos) ableisten können.

1680x1050 1920x1080 2560x1440 4K/5K MultiMonitoring
kein AA oder MLAA, FXAA, max. 2xMSAA 41,0% 32,3% 47,3% 76,6% 38,8%
4xMSAA 36,5% 41,8% 31,9% 12,8% 40,0%
höhere MSAA-Modi als 4x 9,8% 10,4% 8,9% 2,8% 11,2%
SSAA oder Downsampling 12,7% 15,5% 11,9% 7,8% 10,0%
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Hardware- und Nachrichten-Links des 27./28. Juni 2015

Noch zwei kleine Anmerkungen zur Radeon R9 Fury X: Es gab Gerüchte über eine besseren, von den meisten Hardware-Tests jedoch nicht beachteten Treiber für die neue AMD-Karte. Allerdings scheint das ganze wohl Fake zu sein – und selbst wenn es dafür keine Anzeichen gäbe, gilt die einfache Weisheit, daß AMD bei Vorhandensein eines besseren Treibers doch selbstverständlich auf offizielle Nachtests bestehen würde. Gleichfalls erreicht uns die Kunde, daß es keine Mantle-Optimierungen für GCN 1.2 gibt (und geben wird), Mantle damit auf den AMD-Grafikchips Tonga und Fiji wahrscheinlich sogar schlechter als unter DirectX 11 laufen wird. Einmal abgesehen davon, daß man damit das "Mantle"-Prädikat der Radeon R9 Fury X eigentlich aberkennen müsste, zeigt sich hiermit auch, daß Mantle bei AMD faktisch tot ist – AMD wird hierfür nichts mehr tun, sondern konzentriert alle Arbeit nur noch auf DirectX 12 und Vulkan (für welches Mantle breitflächig Pate stand).

Die Meldung zum Custom DSR Tool für nVidia-Grafikkarten von Mitte des Monats wurde noch einmal korrigiert – dahingehend, daß im Tool sogar 40x DSR (und nicht "nur" 16x DSR) einstellbar sind. Theoretisch wären sogar 64x DSR machbar, dies läßt sich derzeit nur nicht über das Tool selber einstellen – vielleicht ist das dann in einer nachfolgenden Version möglich. Jene wird sowieso dadurch notwendig, daß die aktuelle Version des Tools dummerweise unter dem neuesten nVidia-Treiber 335.30 nicht mehr funktioniert. Mit diesem neuen nVidia-Treiber sind die höheren DSR-Auflösungen nur über eine ältere Version des Custom DSR Tools erreichbar. Sobald nVidia die Arbeiten und kleinen Verbesserungen an DSR abgeschlossen hat, wäre natürlich eine finale Version des Tools zu begrüßen, welche alle maximal möglichen DSR-Einstellungen in möglichst handgerechter Form anbietet.

Der TechSpot hat sich die neuesten Braswell-SoCs auf Basis der Airmont-Architektur im Vergleich zu den vorhergehenden Silvermont-basierten SoCs angesehen. Bei der CPU-Architektur sind erst einmal keine augenscheinlichen Unterschiede hinzugekommen – dafür kommt Airmont mit einer vierfach so breiten Grafiklösung (16 anstatt 4 EU) und dem Sprung auf die 14nm-Fertigung daher. Zudem hat Intel die CPU-Taktraten erstaunlicherweise etwas niedriger angesetzt – nicht so deutlich beim Turbo-Modus (2.4 statt 2.67 GHz), aber dafür sehr deutlich beim nominellen Takt (1.6 anstatt 2.4 GHz, verglichen jeweils die Topmodelle Pentium N3700 vs. Pentium J2900). Dies ergibt wenigstens einen klar niedrigeren Stromverbrauch von gut 25% weniger – aber dafür auch etwas weniger CPU-Leistung (9% weniger) bei wenigstens deutlich mehr iGPU-Leistung (40% mehr). Interessant der Vergleich zu einem selten in diesem Zusammenhang mitgetesteten Core i3-4130: Jener Zweikern-Prozessor der Haswell-Riege hat gegenüber dem Silvermont-basierten Pentium N3700 satte 144% mehr CPU- und immerhin noch 74% mehr iGPU-Leistung aufzubieten.

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Performance-Vergleich der aktuellen Enthusiasten-Grafikkarten nach dem Launch der Radeon R9 Fury X

Nachfolgend ist in Diagramm-Form eine Zusammenfassung der Benchmark-Ergebnisse zur Radeon R9 Fury im Vergleich zu Radeon R9 290X & 390, GeForce GTX 980 & 980 Ti sowie der GeForce GTX Titan X unter allen drei Auflösungen zu sehen. Hierbei handelt es sich um die in unserer Launch-Analyse verrechneten Werte von 10 Hardware-Tests mit ca. 1765 Einzel-Benchmarks – in diesem Fall justiziert auf die Performance der GeForce GTX 980 Ti. Die angegebenen Werte sind natürlich allesamt relative Prozentwerte, keine einzelnen fps-Zahlen, dies wäre bei der Zusammenrechnung so vieler Werte auch gar nicht mehr möglich darzustellen. Mit dieser Zusammenfassung kann also keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Performance einer Grafikkarte beispielsweise unter 4K noch ausreichend ist – oder unter FullHD schon viel "zu hoch", sprich ob die Grafikkarte dort unterfordert ist. Diese Zusammenfassung kann (und soll) allein die relativen Unterschiede der HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten untereinander aufzeigen:

Gut zu sehen ist dabei, wie stark die Radeon R9 Fury X für höhere Auflösungen als FullHD konzipiert ist: Unter FullHD liegt sie noch deutlich hinter der GeForce GTX 980 Ti zurück, unter WQHD nähert sie sich gut an, unter 4K erreicht sie die nVidia-Karte. Keine andere Karte dieses Testfelds weist eine ähnlich starke Kurve aus, meist ist die Performance-Kurve ziemlich gleichförmig (mit der Ausnahme der GeForce GTX 980 – jene ist nur bis FullHD wirklich schnell). Man kann also aus dieser Zusammenfassung einer riesigen Menge an Benchmark-Ergebnissen durchaus die Schlußfolgerung ziehen, daß AMD seine neue Karte bewußt für höhere Auflösungen konzipiert hat und dabei niedrigere Auflösungen (bis FullHD) etwas weniger im Blickfeld der Ingenieure und Chipdesigner lagen. Prinzipiell gesehen ist dies sogar der bessere Ansatz: 90 fps unter FullHD und 50 fps unter 4K sind wertvoller als 100 fps unter FullHD (eh schnell genug) und 40 fps unter 4K – die fps müssen dort hin, wo es kritisch mit der Spielbarkeit wird, nicht dort hin, wo es sowieso ausreichend schnell ist.

Allerdings ist ein solcher Punkt der Breite des Markts schwer beizubringen, dies sollte auch dem Marketing von AMD bekannt sein. Eine Niederlage unter FullHD bleibt eine Niederlage – wenn man nicht gerade unter anderen Disziplinen voll auftrumpfen kann. Ein Gleichstand unter 4K ist eine technisch herausragende Leistung, bleibt aber ohne größeren Effekt, wenn auf einer Karte mit nur 4 GB Speicher erzielt – wenn man in dieser Situation bei gleicher Performance (und gleichem Preis) eine Karte mit größerem Speicher bekommen kann, fällt die Entscheidung angesichts von 4K doch ziemlich einfach. Wahrscheinlich würde die Bewertung deutlich anders aussehen, wenn nVidia die GeForce GTX 980 Ti nicht so extrem nahe an die GeForce GTX Titan X positioniert hätte – eine GeForce GTX 980 Ti mit nicht 3-5% Performance-Abstand, sondern angenommen ~10% Performance-Abstand zur GeForce GTX Titan X könnte die Radeon R9 Fury schon unter WQHD erreichen und unter 4K dann sogar schlagen. nVidia scheint vorab sehr genau gewußt zu haben, wo die Radeon R9 Fury herauskommt – und hat die GeForce GTX 980 Ti an der für AMD ungünstigsten Stelle positioniert.

Für die Radeon R9 Fury X bleibt angesichts dieser Ergebnisse fast nur der Weg, sich als die bessere WQHD-Lösung zu positionieren: Dafür ist der Speicher ausreichend, die Performance auch deutlich besser als bei den günstigeren Lösungen Radeon R9 390X und GeForce GTX 980 (23-24% schneller), zudem liegt man hier schon nah genug zur GeForce GTX 980 Ti (5% langsamer). Allerdings sollte AMD dafür dann auch einen entsprechend niedrigeren Preis bieten – auf der Preislage der GeForce GTX 980 Ti wird es schwer, mit dieser nVidia-Karte zu konkurrieren. Alternativ muß man sehen, was DirectX 12 noch an dieser Sachlage ändern kann: Alle AMD-Grafikkarten haben derzeit unter DirectX 11 mit einem eher ineffizient die CPU nutzenden Treiber zu kämpfen, was gerade unter kleineren Auflösungen doch etwas an Performance kostet. DirectX 12 und dessen viel bessere CPU-Ausnutzung könnte gerade den AMD-Grafikkarten einen neuen Schwung verleihen – allerdings bleibt natürlich abzuwarten, wie groß dieser Schwung ausfällt und wie breitflächig DirectX 12 in näherer Zukunft überhaupt eingesetzt wird.

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AMD Prozessoren-Roadmap zeigt Zen-basierte "Raven Ridge" APU erst im Jahr 2017

Von BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommt mal wieder ein Stapel AMD-Unterlagen, darunter auch "neue" Roadmaps zu den mittelfristigen CPU-Plänen bei AMD – welche allerdings auch schon vom März stammen (neben dem Datum gut zu sehen an der Nennung des Sockels "FM3" anstatt des inzwischen gewählten Namens "AM4"). Wichtigster Punkt der neuen Unterlagen ist die Bestätigung, daß AMD die Zen-Architektur erst im Jahr 2017 in APU-Gefilde überführen wird – die entsprechende Roadmap zeigt nunmehr klar an, welche Prozessoren auf der Zen-Architektur basieren und welche nicht (mit einem zum Thema "Zen" allerdings eher wenig passenden Stockkämpfer). Wie bekannt wird die 2016er Excavator-basierte APU "Bristol Ridge" einen Carrizo-Refresh mit DDR4-Support darstellen, im Jahr 2017 tritt dann an dieser Stelle die Zen-basierte "Raven Ridge" APU an – ohne daß es derzeit allerdings genauere Daten zu jener gäbe.

AMD Client Plattform Roadmap 2014-2017
AMD Client Plattform Roadmap 2014-2017
AMD Client BGA Package Roadmap 2014-2016
AMD Client BGA Package Roadmap 2014-2016

Interessant ist zu den 2016er APUs, daß AMD hierbei an der Stelle der LowPower-APUs keine weitere explizite LowPower-Architektur – weder x86- noch ARM-basiert – ansetzt, sondern dafür eine Carrizo-Abwandlung namens "Stoney Ridge" benutzt, welche nur zwei CPU-Kerne (ein Excavator-Modul) samt drei GCN-basierten Shader-Clustern aka 192 Shader-Einheiten trägt. Damit versucht AMD, die inzwischen altgediente Bulldozer-Architektur tatsächlich bis in echte LowPower-Gefilde (TDP von 6-15W) herunterzudrücken – das hätte man beim Start dieser CPU-Architektur sicherlich kaum für möglich gehalten. Die bisherige LowPower-Entwicklungslinie bei AMD in Form der früheren Bobcat-, Jaguar- und Puma-Ableger wird demzufolge nicht weitergeführt – wahrscheinlich weniger wegen Erfolglosigkeit, sondern weil sich deren extra Entwicklung kaum lohnt, wenn man mit Abspeckungen der "großen" CPUs faktisch dasselbe erreichen kann.

Der Sockel AM4 – die AMD-Unterlagen vom März nennen jenen noch "FM3" – soll im übrigen eine große Verbreitung erlangen und ein langes Leben haben: Wie schon bekannt, werden die Zen-basierten "Summit Ridge" Prozessoren sowie die 2016er APU "Bristol Ridge" jenen gemeinsam unterstützen. Hinzu kommt dann noch die 2016er LowPower-APU "Stoney Ridge" und auch die 2017er APU "Raven Ridge" – und AMD stellt sogar weitere AM4-Produkte in den Jahren 2018 bis 2020 in Aussicht. An solch mittel- und langfristigen Planungen kann sich natürlich immer noch mal etwas ändern, aber derzeit erscheint es als die Absicht von AMD, den Sockel AM4 im Desktop-Segment faktisch überall zu benutzten sowie über immerhin fünf Jahre mit neuen Produkten zu beliefern – ein seltener Lichtblick in Zeiten ständig wechselnder Mainboard-Sockel.

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Wie ist der Ersteindruck zur Radeon R9 Fury X?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zur Radeon R9 Fury X sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch im Forum.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zur Radeon R9 390?

Die zweite Umfrage dieser Woche fragte nach dem Ersteindruck zur Radeon R9 390, dem kleineren Hawaii-Modell aus AMDs Radeon R300 Refresh-Portfolio – nachdem die größere Radeon R9 390X bereits am Wochenanfang ihre Umfrage erhalten hatte (und die noch fehlenden Umfragen zur Radeon R7 370 und R9 380 später nachgeholt werden). Wie bei der Radeon R9 390X schon zu beobachten, gibt es für die Radeon R9 390 nur ein eher durchschnittliches Ergebnis – was allerdings nicht untypisch für Rebrandings ist. Interessanterweise bekommt die kleinere Radeon R9 390 dabei etwas mehr positiven Ersteindruck gegenüber der größeren Radeon R9 390X ab (32,0% zu 28,6%) – und dafür auch etwas mehr negativen Ersteindruck (32,1% zu 28,5%). Dies deutet in jedem Fall auf eine etwas stärkere Polarisierung der Usermeinung bei der kleineren Radeon R9 390 hin – zeigt aber gleichzeitig nochmals auf, daß die größere Radeon R9 390X einen wirklich außergewöhnlich hohen Anteil an durchschnittlichen Bewertungen erhalten hat.

In der Frage, wo die Probleme der Radeon R9 390 liegen, geht es ebenfalls deutlicher zu als bei der gleichlautenden Umfrage zur größeren Radeon R9 390X: Mit 59,7% eine sehr satte Mehrheit sieht die Probleme im geringen Fortschritt der Karte gegenüber bestehenden Lösungen – was zumeist unterschwellig ausdrückt, daß die Karte nur etwas "mehr" hätte liefern müssen, um gleich deutlich besser bewertet zu werden. Andererseits ist ein Vorteil dieses "Makels", daß sich jener über die Zeit eher abschleift als andere, handfestere Probleme – mit der Zeit und dem passenden Preispunkt wird man den derzeit wahrgenommenen geringen Fortschritt der Radeon R9 390 womöglich weniger dramatisch sehen und demzufolge vielleicht eher mal auf "Buy" klicken. Andere beachtbare Störpunkte sind der weiterhin hohe Strombedarf (24,0%) sowie der noch nicht ganz passende Preispunkt (12,5%).

Dabei erzielt die Radeon R9 390 mit 13,9% potentieller Kaufneigung ein klar besseres Ergebnis gegenüber der größeren Radeon R9 390X (10,5%) – welches für eine Grafikkarte des 300-Euro-Segments aber trotzdem noch recht niedrig ist, trotz des Rebranding-Status der Karte. Selbst die Radeon R9 280X und die GeForce GTX 770 (beides ebenfalls faktische Rebrandings) waren seinerzeit mit jeweils grob 19% potentieller Kaufneigung deutlich besser dabei. Wir könnten uns allerdings vorstellen, daß die Radeon R9 390 trotz dieses eher durchschnittlichen Ersteindrucks im Verkauf dann trotzdem AMDs Geldmacher dieser Grafikkarten-Generation wird – es ist halt die günstigste Grafikkarte mit gleich 8 GB Grafikkartenspeicher und damit die günstigste Lösung für alle Nutzer, die mit einer langen Nutzungsdauer ihrer Anschaffung rechnen.

positiv durchschnittlich negativ Kaufinteresse
Radeon R9 390X 28,6% 42,9% 28,5% 10,5%
Radeon R9 390 32,0% 35,9% 32,1% 13,9%
Radeon R9 290X 67,9% 22,2% 9,9% 26,7%
Radeon R9 290 47,2% 29,3% 23,5% 27,9%
Radeon R9 280X 39,2% 37,5% 23,3% 19,5%
Radeon R9 285 26,4% 43,3% 30,3% 8,1%
Radeon R9 270X 46,6% 32,4% 21,0% 21,1%
Radeon R9 270 40,9% 33,1% 26,0% 16,3%
Radeon R7 265 34,5% 38,8% 26,7% 10,7%
Radeon HD 7990 36,9% 30,7% 32,4% 3,5%
Radeon HD 7970 "GHz Edition" 33,4% 33,3% 33,3% 5,9%
Radeon HD 7970 66,5% 26,0% 7,5% 22,1%
Radeon HD 7950 71,1% 17,8% 11,1% 20,3%
Radeon HD 7850 & 7870 70,7% 19,2% 10,1% 27,8%
Radeon HD 7790 45,6% 37,2% 17,2% 13,4%
GeForce GTX 650 Ti 20,0% 37,7% 42,3% 5,7%
GeForce GTX 650 Ti "Boost" 33,1% 41,7% 25,2% 7,1%
GeForce GTX 660 40,8% 37,2% 22,0% 16,8%
GeForce GTX 660 Ti 30,7% 40,4% 28,9% 9,3%
GeForce GTX 670 68,5% 19,6% 11,9% 24,9%
GeForce GTX 680 73,0% 17,7% 9,3% 16,3%
GeForce GTX Titan 43,0% 23,2% 33,8% 4,3%
GeForce GTX 750 & 750 Ti 49,4% 26,5% 24,1% 13,5%
GeForce GTX 760 31,5% 39,7% 28,8% 12,0%
GeForce GTX 770 45,6% 28,5% 25,9% 19,1%
GeForce GTX 780 47,5% 22,8% 29,7% 9,4%
GeForce GTX 780 Ti 60,2% 22,0% 17,8% 6,8%
GeForce GTX 960 14,6% 38,9% 46,5% 4,5%
GeForce GTX 970  (Ersteindruck) 88,0% 7,6% 4,4% 52,4%
GeForce GTX 970  (Zweiteindruck) 13,0% 24,9% 62,1% 6,1%
GeForce GTX 980 67,3% 20,5% 12,2% 24,7%
GeForce GTX 980 Ti 52,2% 24,2% 23,6% 12,7%
GeForce GTX Titan X 23,5% 29,8% 46,7% 2,4%
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