5 5

Welche SSD-Anbindung steht für die genutzten PC-Spiele zur Verfügung?

Diese Umfrage nimmt Bezug auf die bei Xbox Series X und Playstation 5 standardmäßig verbauten SSDs, welche eines der schnellsten Elemente in beiden NextGen-Konsolen darstellen werden. Auf dem PC gibt es SSDs zwar schon viel länger und ist deren Adaptionsrate bekannterweise seit Jahren hoch – was aber nicht bedeutet, das jeder Anwender bereits über derart schnelle SSDs verfügt bzw. dass dann auch die aktuell genutzten Spieletitel auf selbiger liegen. Mit dieser Umfrage soll somit abgefragt werden, ob die aktuell genutzten Spieletitel (es geht nicht um die komplette Spielesammlung) auf einer SSD untergebracht sind – und wie schnell exakt diese SSD dann angebunden ist. Bei SATA-SSDs ist dies klar, bei M.2-SSDs oder direkt per PCI Express angebundenen SSDs hängt es an der jeweiligen PCI-Express-Norm sowie der für Steckplatz & SSD angesetzten Lane-Anzahl. Hierbei gilt logischerweise das jeweils kleinste: Eine PCI-Express-SSD mit 16 Lanes läuft trotzdem nur im x8-Modus, wenn deren Steckplatz nur mit 8 Lanes angebunden ist – genauso wie eine M.2-SSD nach PCI Express 3.0 weiterhin im PCIe-3.0-Modus läuft, selbst wenn deren Steckplatz bereits für PCI Express 4.0 ausgelegt ist.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

x2 Lanes x4 Lanes x8 Lanes x16 Lanes
PCI Express 1.x ≤500 MB/sec ≤1 GB/sec ≤2 GB/sec ≤4 GB/sec
PCI Express 2.x ≤1 GB/sec ≤2 GB/sec ≤4 GB/sec ≤8 GB/sec
PCI Express 3.x ≤2 GB/sec ≤4 GB/sec ≤8 GB/sec ≤16 GB/sec
PCI Express 4.0 ≤4 GB/sec ≤8 GB/sec ≤16 GB/sec ≤32 GB/sec
5

Microsofts ARM-SoC SQ1 + Adreno 685 im Vergleich gegen Intels Core i7-4750HQ + Iris Pro 5200

Aus unserem Forum kommt ein umfangreicher Performance-Test zu Microsofts "Surface Pro X" Convertible-Notebook, welches mit Windows 10 on ARM läuft bzw. reine ARM-Hardware bei CPU und iGPU mitbringt. Alle Software, welche nicht nativ unter ARM64 lauffähig ist, wird deswegen unter einer 32-Bit-Emulation von x86 zu ARM32 ausgeführt, was natürlich immer mit einem gewissen Performance-Verlust verbunden ist. Zudem tritt das Surface Pro X auch nur mit einem 7-Watt-SoC an – was zwar mit das höchste ist, was bei Smartphone-SoCs möglich ist, für das PC-Umfeld jedoch vergleichsweise niedrig erscheint. Trotzdem ist die erbrachte Performance des ARM-Geräts zumindest in Teilen ansprechend, auch wenn zum Vergleich nur ein älteres Intel-Notebook der Haswell-Generation zur Verfügung stand. Jenes ist dann allerdings mit Core i7-4750HQ samt Iris Pro 5200 (inkl. eDRAM) auf 47 Watt TDP an der Spitze dessen, was seinerzeitig im Mobile-Segment möglich war.

Microsoft SQ1 + Adreno 685 Intel Core i7-4750HQ + Iris Pro 5200
CPU-Technik 4C/4T Cortex-A76 @ 3.0 GHz + 4C/4T Cortex-A55 @ 1.8 GHz, 7W TDP 4C/8T Haswell @ 2.0/3.2 GHz, 47W TDP
iGPU-Technik Adreno 685 (~2 TFlops) Iris Pro 5200 (Gen 7.5, 40 EU @ 200/1200 MHz, 0.77 TFlops), 128 MB eDRAM
Speicher 8 GB LPDDR4X/2133, 128 GB M.2-SSD 8 GB DDR3/1600, 256 GB SATA-SSD
Betriebssystem Windows 10 on ARM mit 32-Bit-Emulation für x86-Anwendungen Windows 10 64-Bit (x86)
CPU-Z: Singlethread 12,4 165,1
CPU-Z: Multithread 268,7 766,5
7-Zip 19.00 @ 32-Bit 32-Bit-Emulation:  14555 19708
7-Zip 19.00 @ 64-Bit ARM64:  21314 23311
Spiele-Benchmarks  (60 Games) 72,0% 100%
gemäß den Ausführungen von 'misterh' im 3DCenter-Forum
4

Erste Preislagen zu "Desktop-Renoir" (Ryzen 4000G Serie) aufgetaucht

Twitterer Momomo hat erste Straßenpreise zu "Desktop-Renoir" ausgegraben, welche augenscheinlich vom belgischen Händler '2Compute' stammen und dort auch weiterhin online sichtbar sind. Die Preise enthalten die belgische MwSt. von 21%, allerdings sind die Preislagen bei 2Compute generell ziemlich hoch, wie ein Blick zu den aktuellen Preisen für andere Prozessoren zeigt (Ryzen 9 3900X bei 504€, im deutschen Einzelhandel hingegen ab 407€). Zudem kommt hinzu, dass es sich um Preise der Pro-Modelle handelt, welche (trotz gleicher Hardware-Daten) im Einzelhandel immer teurer als die Normal-Modelle angesetzt werden (Ryzen 3 Pro 3400G bei 2Compute mit 233€, Ryzen 3 3400G mit 162€). Insofern kann man gegenüber den zu erwartenden deutschen Preisen der Normal-Modelle von Desktop-Renoir durchaus noch mit einem Preisabschlag von grob -30% bis -40% kalkulieren. Dies ergäbe dann deutlich freundlichere Preislagen: Der Vierkerner Ryzen 3 4200G preislich irgendwo zwischen Ryzen 3 3100 & 3300X, der Sechskerner Ryzen 5 4400G grob auf Preishöhe des Ryzen 5 3600 und der Achtkerner Ryzen 7 4700G als preisgünstigere Alternative zu den bestehenden Zen-2-Achtkernern.

Pro-Modell Technik (für Pro- und Normal-Modell) 2Compute Normal-Modell vermutlicher Preis
Ryzen 7 Pro 4750G Zen 2, 8C/16T, 3.6/4.4 GHz, Vega 8 @ ≤2.1 GHz, 65W TDP 369,05 € Ryzen 7 4700G geschätzt ca. 220-260€
Ryzen 5 Pro 4650G Zen 2, 6C/12T, 3.7/4.3 GHz, Vega 7 @ ≤1.9 GHz, 65W TDP 252,04 € Ryzen 5 4400G geschätzt ca. 150-180€
Ryzen 3 Pro 4350G Zen 2, 4C/8T, 3.8/4.1 GHz, Vega 6 @ ≤1.7 GHz, 65W TDP 177,27 € Ryzen 3 4200G geschätzt ca. 100-130€
3

Hardware- und Nachrichten-Links des 3. Juli 2020

Twitterer Apisak hat in der Geekbench-Datenbank einen neuen Comet-Lake-Zehnkerner erspäht: Der Core i9-10850K scheint mit 3.6/5.2 GHz einfach nur um jeweils -100 MHz niedriger als der bekannte Core i9-10900K (3.7/5.3 GHz) getaktet zu sein. Die mit dem Core i9-10850K erzielten Benchmark-Werte sehen im Vergleich zum Core i9-10900K sehr ähnlich aus, ergo hat dieser Taktratenabschlag nur eine minimale Auswirkung oder aber ist der Geekbench für einen so feinen Vergleich zu ungenau. Sofern es sich beim Core i9-10850K nicht um ein OEM-bezogenes Spezialmodell handelt, dürfte jenes wohl dafür gedacht sein, um sich preislich besser als mit dem aktuellen Core i9-10900K zu positionieren. Besondere Preisnachlässe sind allerdings nicht zu erwarten, denn Intel dürft seine bisherige preisliche Struktur für den Core i9-10850K sicherlich nicht untergraben wollen. Denkbar ist entweder ein Preispunkt etwas oberhalb 400 Dollar, womit dann allerdings der Core i9-10900/F (außer für 65-Watt-Fetischisten) obsolet würde – oder ein Preispunkt von ca. 450 Dollar, welcher die bisherigen Comet-Lake-Modelle nicht stört, allerdings auch den geringsten Effekt hat.

Kerne Taktraten unl. verl. L2+L3 Grafik Speicher TDP/PL2 Liste Release
Core i9-10900K 10C/20T 3.7/4.9/5.3 GHz 2.5+20 MB UHD 630 2Ch. DDR4/2933 125/250W 488$ 20. Mai 2020
Core i9-10900KF 10C/20T 3.7/4.9/5.3 GHz 2.5+20 MB deaktiviert 2Ch. DDR4/2933 125/250W 472$ 20. Mai 2020
Core i9-10900 10C/20T 2.8/4.6/5.2 GHz 2.5+20 MB UHD 630 2Ch. DDR4/2933 65/224W 439$ 27. Mai 2020
Core i9-10900F 10C/20T 2.8/4.6/5.2 GHz 2.5+20 MB deaktiviert 2Ch. DDR4/2933 65/224W 422$ 27. Mai 2020
Core i9-10850K 10C/20T 3.6/?/5.2 GHz 2.5+20 MB UHD 630 2Ch. DDR4/2933 125/250W ? ?
Core i7-10700K 8C/16T 3.8/4.7/5.1 GHz 2+16 MB UHD 630 2Ch. DDR4/2933 125/229W 374$ 20. Mai 2020
Taktraten-Angaben: 1. Base-Takt, 2. AllCore-Turbo, 2. maximaler Turbo-Takt – jeweils inklusive Turbo Boost Max 3.0 sowie Terminal Velocity Boost (TVB)
Alle Comet-Lake-Prozessoren kommen im neuen Sockel "LGA 1200" daher und bedingen somit Mainboards basierend auf Intels 400er Chipsatz-Serie.
3

Duell im Vierkern-Bereich: "Comet Lake" Core i3 vs. "Zen 2" Ryzen 3

Mit einem weiteren Nachschlag an Comet-Lake-Reviews sind Artikel zu einigen selten getesteter CPU-Modellen erschienen – darunter auch die ersten Artikel zu den Vierkern-Modellen der neuen Core-i3-Serie seitens TechPowerUp und TechSpot. Damit wird dann auch ein Vergleich zu AMDs Zen-2-basierten Vierkernern in Form von Ryzen 3 3100 & 3300X möglich, welche bei ihrem Launch das seinerzeitig noch Coffee-Lake-basierte Intel-Angebot (weil ohne HyperThreading antretend) doch ziemlich zersägt hatten. Comet Lake, nunmehr mit HyperThreading quer durchs Portfolio antretend, bietet eine härtere Gegenwehr, schafft es allerdings dennoch nicht, an Ryzen 3 3100 & 3300X vorbeizukommen. Hierbei kommt Intel wieder die zuletzt oftmals zu sehende Regel in die Quere, dass je kleiner die Prozessoren werden, Intels Taktraten-Vorteile schrumpfen und damit das einzige wirklich gut für Intel arbeitende Argument immer kleiner wird.

R3 3100 R3 3300X i3-10100 i3-10300 i3-10320 i5-10400F R5 3600
Technik Zen2, 4C/8T, 3.6/3.9 GHz Zen2, 4C/8T, 3.8/4.3 GHz CML, 4C/8T, 3.6/4.3 GHz CML, 4C/8T, 3.7/4.4 GHz CML, 4C/8T, 3.8/4.6 GHz CML, 6C/12T, 2.9/4.3 GHz Zen2, 6C/12T, 3.6/4.2 GHz
Anwendungen lt. TPU 88,7% 100% 91,6% 94,3% 97,7% 111,6% 117,4%
Anwendungen lt. TS 90,1% 100% 85,1% - - 115,6% 129,6%
Spiele (99th) lt. TS 83,8% 100% 89,3% - - 107,8% 105,1%
Listenpreis 99$ 120$ 122$ 143$ 154$ 157$ 199$
Straßenpreis ab 101€ ab 131€ ab 121€ ab 146€ ab 160€ ab 159€ ab 163€
Hinweise: Bei TechPowerUp wurde der Performance-Index des Artikels benutzt, welcher ein paar reine Singlethread-Messungen mit einschließt. Zu beachten wäre, dass die TechPowerUp-Resultate (wegen vielen Office-Benchmarks) etwas Intel-freundlicher ausfallen als im Schnitt aller Launchreviews.
2

Hardware- und Nachrichten-Links des 2. Juli 2020

Videocardz zeigen das vermutlich erste Bild einer GeForce RTX 3080 Ti seitens Asus, welches von einem internen Asus-Meeting stammt. Allerdings handelt es sich beim gezeigten Platinen-Layout noch nicht um das finale Design, sondern um einen Design-Vorschlag – jener könnte in dieser oder abgewandelter Form erscheinen, Asus könnte sich aber auch noch für einen gänzlich anderen Design-Vorschlag entscheiden. Betextet ist das Bild im übrigen in chinesisch mit "next-generation ROG STRIX", links unten auf der Grafikkarten-Abdeckung wurde allerdings auch noch der Schriftzug "3080 TI" angebracht. Dies ergäbe dann den Hinweis, das es eher nicht zu einer "GeForce RTX 3090" kommt, sondern doch wieder zu einer neuen Ti-Karte. Aber auch in diesem Punkt muß die finale Entscheidung noch nicht getroffen worden sein, insbesondere Änderungen an Namen und Preisen sind noch vergleichsweise kurzfristig möglich (während kurzfristige Taktraten-Änderungen wegen der dann notwendigen Validierungen wohlüberlegt sein wollen, Stichwort "Radeon RX 5600 XT").

1

Hardware- und Nachrichten-Links des 1. Juli 2020

Nachdem das erste Halbjahr 2020 sowohl wegen des eher zurückhaltenden Fahrplans der Chipentwickler als auch der Corona-Krise kaum bedeutsame Hardware-Launches gesehen hat (mit Radeon RX 5600 XT und Ryzen 3 3100/3300X zwei Programm-Ergänzungen, mit Comet Lake nur eine technologische Neuvorstellung), bietet das mit (geplanten) Launches vollgepackte zweite Halbjahr 2020 durchaus das Potential, für sehr vieles zu entschädigen: AMD wird am 7. Juli den Matisse-Refresh der "Ryzen 3000XT" Prozessoren ins Feld schicken, vermutlich am 21. Juli gefolgt vom lange erwarteten Desktop-Renoir aka der "Ryzen 4000G" APU-Serie. Unabhängig wie lange jenes (wegen des nahenden Zen-3-Launches) Bestand hat, wird AMD damit sein Desktop-Portfolio an Zen-2-basierten Prozessoren nochmals komplett umgestalten. Irgendwann im Zeitrahmen Sommer/Herbst wird Intel dann seine Tiger-Lake-Generation an Mobile-Prozessoren offenbaren – wobei derzeit ein Vierkern-Die für U-Modelle sicher ist, ein Achtkern-Die für H-Modelle immerhin latent in der Schwebe steht. Sollte Intel selbiges tatsächlich hinbekommen, könnte Tiger Lake somit dann mehr als Ice Lake leisten, welches selbst im Mobile-Segment derzeit etwas hinter den Mobile-Varianten von Comet Lake zurücktreten muß.

AMD Intel nVidia
7. Juli Matisse-Refresh
"Ryzen 3000XT"
Desktop-Prozessoren (Zen 2, 7nm)
21. Juli Desktop-Renoir
"Ryzen 4000G"
Desktop-APUs (Zen 2, 7nm)
Sommer/Herbst Tiger Lake U/H
"Core i-11000 U/H"
Mobile-Prozessoren (10nm)
GA102
"GeForce RTX 3080/3090"
Enthusiasten-Grafikchip (Ampere, 8nm)
Herbst/Winter Vermeer
"Ryzen 4000"
Desktop-Prozessoren (Zen 3, 7nm)
viertes Quartal Navi 21
"Radeon RX 6900"
Enthusiasten-Grafikchip (RDNA2, 7nm)
DG1
Einsteiger-Mobilegrafik (Xe, 10nm)
GA104
"GeForce RTX 3070"
HighEnd-Grafikchip (Ampere, 8nm)
Weihnachts-Geschäft Playstation 5 + Xbox Series S/X
NextGen-Spielekonsolen (Zen 2 & RDNA2)
Jahresende bis Anfang 2021 Genesis Peak
"Ryzen Threadripper 4000"
HEDT-Prozessoren (Zen 3, 7nm)
GA106
"GeForce RTX 3060"
Midrange-Grafikchip (Ampere, 8nm)
Anmerkung: Termin-Angaben weitgehend basierend auf Gerüchten & Spekulationen
30

Hardware- und Nachrichten-Links des 30. Juni 2020

Ein auffallender Punkt des Launches von Intels "Comet Lake" ist, das jene Desktop-Prozessoren Intel-untypisch nicht sofort am Launchtag breit lieferbar waren. Noch erstaunlicher ist, dass jene offiziell am 20. bzw. 27. Mai in den Markt entlassenen Prozessoren diesen Stand nunmehr immer noch nicht erreicht haben: Einzelne Modelle sind zwar gut lieferbar, bei anderen gibt es bestenfalls eine durchschnittliche Verfügbarkeit – und speziell die KF-Modelle sind hingegen radikal gar nicht lieferbar. Demzufolge verwundert es auch nicht, dass sich derzeit an den Straßenpreisen nichts getan hat: Jene liegen derzeit grob auf dem Niveau von Mitte Juni, mit leichteren Bewegungen zur einen und zur anderen Seite, aber im Schnitt unverändert. Dabei müsste Intel eigentlich gerade an diesen Straßenpreisen arbeiten, denn wie mit der Launch-Analyse zu Comet Lake dargelegt, hat AMD einen erheblichen und vor allem durchgehenden Vorteil bei eben jenen Straßenpreisen. Ohne echte Lieferbarkeit kann sich daran nichts ändern, denn niedrigere Straßenpreisen werden forciert durch den ständigen Preiskampf der verschiedenen Einzelhändler untereinander – natürlich nur bei vollen Lägern allerorten.

Technik Liste 14.6. 30.6. Verfügbarkeit
Core i9-10900KF 10C/20T, 3.7/5.3 GHz 472$ ab 519€ ab 519€ keine (K-Modell ab 590€)
Core i9-10900F 10C/20T, 2.8/5.2 GHz 422$ ab 454€ ab 449€ vernünftig
Core i7-10700KF 8C/16T, 3.8/5.1 GHz 349$ ab 377€ ab 392€ keine (K-Modell ab 370€)
Core i7-10700F 8C/16T, 2.9/4.8 GHz 298$ ab 329€ ab 334€ durchschnittlich
Core i5-10600KF 6C/12T, 4.1/4.8 GHz 237$ ab 250€ ab 254€ keine (K-Modell ab 271€)
Core i5-10600 6C/12T, 3.3/4.8 GHz 213$ ab 228€ ab 224€ erstklassig
Core i5-10500 6C/12T, 3.1/4.5 GHz 192$ ab 200€ ab 199€ erstklassig
Core i5-10400F 6C/12T, 2.9/4.3 GHz 157$ ab 168€ ab 158€ durchschnittlich
29

Hardware- und Nachrichten-Links des 29. Juni 2020

Bei Igor's Lab hat man versucht, aus Industrie-Quellen genaueres zum Stand der nächsten AMD-Prozessoren herauszufinden – und konnte somit in Erfahrung bringen, dass "Vermeer" derzeit im B0-Stepping validiert wird sowie dass sich die APUs "Cezanne" wie "van Gogh" derzeit im A0-Stepping befinden. Igor's Lab schlußfolgern daraus, dass insbesondere Vermeer (Desktop-Modell der Zen-3-Generation) somit "faktisch reif für die Massenfertigung" sei und AMD somit den Launch- wie auch Auslieferungstermin ohne Druck vergleichsweise variabel festlegen kann. Als Hintergrund dieses Einwandes steht sicherlich die Überlegung im Raum, dass AMD derzeit wegen der schwachen Intel-Gegenwehr nicht wirklich nachlegen müsste, andererseits aber klar Zen-3-basierte Desktop-Prozessoren noch für das Jahr 2020 sogar erst kürzlich bestätigt hat. Denkbar also, dass von Vermeer bzw. dem echten "Ryzen 4000" dieses Jahr nur ein paar wenige Modelle antreten, der große Rest des Portfolios dann aber nächstes Jahr.

Desktop APU LowCost-APU Server HEDT
Zen Summit Ridge Raven Ridge Dali Naples Whitehaven
Zen+ Pinnacle Ridge Picasso - - Colfax
Zen 2 Matisse Renoir van Gogh Rome Castle Peak
Zen 3 Vermeer Cezanne ? Milan Genesis Peak
Zen 3+ Warhol Rembrandt ? - ?
Zen 4 Raphael ? ? Genoa ?
Anmerkung: Die Einordnung zukünftiger AMD-Codenamen ist teilweise spekulativ.
29

AMDs "Navi 31" Chip der RDNA3-Architektur erstmals erwähnt

Bei HardwareLeaks hat man in einer Beta von Apples MacOS 11 (klare) erste Hinweise auf AMDs "Navi 31" Grafikchip gefunden. Da Apple jene Erwähnungen sicherlich nicht aus Lust & Laune gemacht haben dürfte, dürfen selbige durchaus ernst genommen werden – auch wenn die Navi-3X-Generation laut AMDs aktuellen Roadmaps kaum vor dem zweiten Halbjahr 2022 ansteht. Dies bedeutet aber auch, dass das entsprechende Erstlingswerk – augenscheinlich "Navi 31" – derzeit bereits in der hauptsächlichen Designphase sein sollte, denn für einen Verkaufsstart im zweiten Halbjahr 2022 wäre ein Tape-Out noch vor dem Jahresende 2021 vonnöten. Was von der Navi-3X-Generation erwartet werden kann, ist derzeit allerdings noch weitgehend unklar. Logischerweise sollte sich AMD hiermit um eine weitere Optimierung der RDNA-Architektur kümmern, aber vermutlich dürfte man primär die Effekte der (schon auf der Roadmap versprochenen) besseren Chipfertigung mitnehmen.

Chips Architektur-Merkmale Release
RDNA1 Navi 10, Navi 14, Navi 12 (Apple-exklusiv) Abkehr von GCN, Rohleistungs-Performance auf Höhe Turing 7. Juli 2019
RDNA2 Navi 21, Navi 23, Navi 22 (whrschl. Apple-exklusiv) geplant: RayTracing, VRS, hohe Energieeffizienz-Verbesserung (+50%) vermlt. Ende 2020
RDNA3 Navi 31 unbekannt vermlt. zweites Halbjahr 2022
Inhalt abgleichen