Laut SemiAccurate hatte nun ein weiterer Grafikchip der Fermi-Reihe seinen TapeOut – der GF108-Chip. Das ausgerechnet der kleinste der Fermi-Grafikchipreihe früher fertig sein soll als die anderen Chips, überrascht etwas – aber andererseits ist dieser Chip auch ziemlich klein (höchstwahrscheinlich klar unter 100mm² Die-Fläche), und damit deutlich einfacher zur Produktionsreife zu bringen als die anderen Fermi-Chips. Bis zum Launch von GF108-Lösungen braucht es nun aber dennoch zwischen drei und sechs Monate Zeit – wobei es bei diesem kleinem Chip eher schneller als langsamer gehen sollte, womit ein Sommer-Launch wahrscheinlich wäre. Allerdings muß auch klar sein, daß es sich beim GF108 um eine klare LowCost-Lösung für OEM-Bedürfnisse handelt – das also, was bislang die GeForce G210 aus der GT2xx-Grafikchipserie darstellt oder bei ATI die Grafikkartenserien Radeon HD 4350/4550 und HD 5400 sind.

ATI/nVidia Produktportfolio & Roadmap – 15. März 2010

Die TapeOuts der Mainstream-Grafikchips GF104 und GF106 sollen dagegen noch nicht abgeschlossen sein, aber demnächst folgen, die Releasezeiträume für die daraus resultierenden Grafikkarten liegen demnach beim späten Sommer bis frühen Herbst. Gut möglich, daß wenn nVidia dann endlich ein vollständiges DirectX11-Programm am Markt hat, sich bei ATI schon die Refresh-Lösungen zur aktuellen Radeon HD 5000 Serie abzeichnen. Nichts genannt wurde dagegen der Performance-Chip GF102, welcher regulär in die Lücke zwischen GF104 und GF100 gehen sollte. Normalerweise müsste dessen TapeOut aber eigentlich schon abgeschlossen sein, da gemäß früherer Informationen die direkt dem GF100-Chip untergeordnete Lösung seitens nVidia noch im Sommer angeboten werden soll.

Nicht ganz aus der Welt ist damit aber die Möglichkeit, daß es gar keinen GF102-Chip gibt und nVidia sein DirectX-Portfolio mit nur vier Grafikchips (GF100, GF104, GF106 und GF108) bestreiten will. Dafür spricht, daß es zum GF102 bis dato kaum explizite Meldungen gibt und in Kommentaren oftmals der GF104 an dessen Stelle genannt wird. Auch hatte nVidia innerhalb der GT2xx-Serie nur vier Grafikchips bzw. wurde der ursprünglich wohl geplante GT212-Chip letztlich gestrichen. Andererseits zeigt obige Grafik auch deutlich an, daß der GT212 innerhalb der GT2xx-Serie klar fehlt und ein größeres Loch gerissen hat, welches nVidia notdürftig mit älteren G9x-Lösungen geflickt hat. Auch angesichts der üblichen Strategie, den HighEndChip (GF100) etwas überhalb des schnellsten ATI-Modells anzusetzen und den LowCost-Chip (GF108) etwas unterhalb des langsamsten ATI-Modells, eignen sich fünf anstatt vier Grafikchips deutlich besser für nVidia.

Das TechConnect Magazine hat in dem BIOS-Updates eines Gigabyte-Mainboards die Taktraten der kommenden AMD Sechskern-Prozessoren auf Basis des Thuban-Kerns gefunden. Danach soll das Modell Phenom II X6 1035T mit 2.6 GHz und das Modell Phenom II X6 1055T mit 2.8 GHz antreten. Das höchste Modell Phenom II X6 1075T wurde nicht genannt, aber wenn man diese vorliegenden Daten fortschreibt, sollte es eigentlich bei 3.0 GHz Takt landen – und damit am oberen Ende der Erwartungs-Skala. Dafür, daß das alles noch unter 125 Watt TDP passt, dürfte AMD einige extra Anstrengungen unternommen haben, denn im QuadCore-Bereich geht es unter der gleichen TDP-Grenze bei AMD derzeit nur auf maximal 3.4 GHz hinauf. Trotz der für AMD hohen Taktrate haben die Thuban-Prozessoren natürlich keine Chance, an die Performance eines Core i7-980X heranzukommen, zum Ausgleich wird von AMDs Sechskernern aber ein deutlich interessanterer Preispunkt erwartet (bestätigt ist diesbezüglich derzeit aber noch nichts).

Prozessor Technik aktuelles Portfolio in Vorbereitung
Phenom II X6 Thuban, 45nm, HexaCore
3 MB Level2-Cache, 6 MB Level3-Cache, automatische Übertaktung via TurboCore (Details unbekannt), Hardware-Virtualisierung via AMD-V, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1333, Sockel AM3
- 1075T – 3.0 GHz (125W TDP)
1055T – 2.8 GHz (125W TDP)
1055T – 2.8 GHz (95W TDP)
1035T – 2.6 GHz (95W TDP)
(alle erscheinend im April 2010)

Bei Legion Hardware hat man sich eingehend mit der CPU-Skalierung eines Radeon HD 5870 CrossFire-Gespanns beschäftigt, die dabei erzielten Resultate lassen sich natürlich auch auf die von der Performance her ziemlich naheliegenden Lösungen Radeon HD 5850 CrossFire und Radeon HD 5970 übertragen. Bezüglich der Performanceermittlung – was ja immer schwierig ist bei CPU-Leistungen unter eigentlich Grafikkarten-limitierten Szenerien ist – hat man sich für Benchmarks unter maximaler Bildqualität und hohen Auflösungen (1680x1050 und 2560x1600), aber generell ohne Anti-Aliasing entschieden. Damit ergibt sich unter der heftigen Grafikkarten-Power des Radeon HD 5870 CrossFire-Gespanns doch meistens doch noch eine CPU-Limitierung – selbst unter Spielen wie Crysis Warhead.

Unter 1680x1050 ist es (wie gesagt ohne Anti-Aliasing) dann durchgehend CPU-limitiert, sprich das CrossFire-Gespann skaliert selbst mit den besten verfügbaren Prozessoren noch gut mit. Allerdings sind Tests unter dieser Auflösung für Nutzer von Radeon HD 5800 Karten unter CrossFire möglicherweise suboptimal, für diese Nutzer sind die Auflösungen 1920x1200 und 2560x1600 eher zweckmäßig. Die Auflösung 1920x1200 fehlt leider in den Tests von Legion Hardware, 2560x1600 wurde allerdings abgearbeitet: Dort ergab sich dann schon ein sehr differierendes Resultat, in der Hälfte der Benchmarks wurde ab einem gewissen CPU-Level dann eine weitgehende Grafikkarten-Limitierung erreicht. In der anderen Hälfte der Benchmarks ging es aber auch unter 2560x1600 mit schnelleren CPUs nahezu ungebremst nach oben.

Die große Frage nach Betrachtung dieser Zahlen ist natürlich, ob dies wirklich bedeuten mag, daß für so etwas wie ein Radeon HD 5870 CrossFire-Gespann die bestmögliche CPU gerade gut genug ist. Zwei Punkte sind hier noch ungeklärt: Zum einen, ob nicht Anti-Aliasing die Ergebnisse unter Umständen sehr maßgeblich (zugunsten einer Grafikkarten-Limitierung) beeinflußt – und zum anderen, ob die Vorteile unter den hier angestellten Benchmarks nicht eigentlich allesamt unrelevant sind, weil (dort, wo CPU-limitiert) nahezu durchgehend im Bereich von 100 fps und mehr angesiedelt. Realistisch betrachtet stellt unter den benutzten Benchmarks eine mittelklassige QuadCore-CPU überall genügend Power für flüssige Frameraten zur Verfügung. Der Leistungsgewinn schneller CPUs ist zwar vorhanden, ist aber (bei Durchschnitts-Frameraten) eher unter "nicht mehr notwendig" zu verbuchen.

Die PC Games Hardware hat sich ein wenig mit der Grafik und dem Hardware-Hunger von Metro 2033 beschäftigt. Und dieser scheint ziemlich groß zu sein – mit allen Grafikoptionen außer PhysX und Anti-Aliasing kommt eine Radeon HD 5850 unter 1680x1050 gerade einmal auf 20 fps in einer eher normalen Spielszene, samt 4x Anti-Aliasing sind es dann nur noch 14 fps. Hier scheint sich eine Ablösung von Crysis und Stalker als Benchmarks mit dem größten Performance-Hunger abzuzeichnen. Eben wegen der hohen Anforderungen ist die PCGH die restlichen Benchmarks dann auch gleich ganz ohne Anti-Aliasing und ohne die DirectX11-Features angegangen – aber auch unter dieser Disziplin werden keine wirklich hohen Frameraten erzielt.

Eingedenk dessen, daß die getestete Spielszene wie gesagt eher normale Anforderungen an die Hardware stellt und es demzufolge sicherlich auch noch schlauchendere Szenen in diesem Spiel gibt, kann man unter Metro 2033 vielleicht 30 fps in diesem PCGH-Benchmark für eine weitgehende Spielbarkeit ansetzen sowie 40 fps für eine sorgenfreie Performance. Dies wird selbst für HighEnd-Grafikkarten schnell eng, 40 fps erreichen unter 1680x1050 (ohne Anti-Aliasing wie gesagt) nur noch Radeon HD 5850 & 5870, unter 1920x1200 dann nur noch die Radeon HD 5870. Die meisten Nutzer werden in diesem Spiel also vermutlich dazu gewungen sein, entweder die Auflösung oder aber die Bildqualitätsoptionen zu reduzieren – alternativ kann man natürlich auch über die Anschaffung einer neuer HighEnd-Grafikkarte nachdenken, aber dafür sollten sicherlich mehr Gründe vorliegen als nur ein einziges Spiel.

Metro 2033 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1280x1024
DX10 HighQ noAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830
1680x1050
DX10 HighQ noAA
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 280
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850
1920x1200
DX10 HighQ noAA
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850 ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel: weitgehende Spielbarkeit ab 30 fps, sorgenfreie Performance ab 40 fps

Beachtenswert ist der Punkt, daß die neueren ATI-Grafikkarten unter Metro 2033 klar besser abschneiden als die frühere Radeon HD 4000 Serie: So liegt die Radeon HD 5770 überall klar vor der Radeon HD 4870 und sogar etwas besser als die Radeon HD 4890. nVidias demnächst unaktuell werdende DirectX10-Kartenserie kommt dagegen ganz gut weg – die GeForce GTX 275 liegt oftmals klar vor der Radeon HD 4890 und im Einsteigerbereich überrennt die GeForce 9600 GT eine Radeon HD 3870 ziemlich deutlich (wenngleich auf zu niedrigen, sprich nicht mehr spielbaren Frameraten). Damit dürften Benchmarks unter Metro 2033 aus doppelter Sicht für den bevorstehenden Fermi-Launch interessant sein: Zum einen, um zu sehen, ob auch die GF100-basierten Grafikkarten hier Vorteile haben – und zum anderen, weil diese Karten wohl als einzige neben der Radeon HD 5800 Serie unter diesem Spiel das Potential zu wirklich flüssigen Frameraten haben.

Shortcuts: Mit dem Catalyst 10.3 Preview-Treiber stellt ATI zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eigene aktuelle Grafikkarten-Treiber auch für Mobile-Lösungen zur Verfügung (wenngleich derzeit noch in einem extra Download). Diese Maßnahme war seit langem gefordert worden, da der Support der Notebook-Hersteller in dieser Frage bekannt schwankend bis gar nicht vorhanden ist. Wie WinFuture berichtet, waren am Dienstag die DRM-Server von Ubisoft aufgrund von Hacker-Angriffen wiederum nicht erreichbar. Natürlich kann man so etwas unter "höhere Gewalt" einbuchen und muß Ubisoft nicht unbedingt den Vorwurf machen, nichts dagegen zu unternehmen – aber in der rein praktischen Betrachtung bleibt trotzdem stehen, daß die ehrlich zahlenden Kunden wiederum ihre Singleplayer-Spiele nicht nutzen konnten.

Golem berichten über EVGAs "Classified SR-2" Mainboard, welches zwei Prozessorensockel für Core i7-9xx oder Xeon 56xx Prozessoren und vier Grafikkarten-Steckplätze für DualSlot-Grafikkarten zur Verfügung stellt. Das im übergroßen Format HPTX hergestellte Board passt somit natürlich nur in entsprechend große Gehäuse, dafür wird dann aber auch Quad-SLI oder Quad-CrossFire möglich. Heise Security berichten über eine Gartner-Studie, nach welchem virtualisierte Server generell unsicherer sein sollen als reguläre Server – ein wichtiger Punkt, da Virtualisierung derzeit durchaus als das "Next Big Thing" im Server-Bereich angesehen wird. Allerdings ist dieser rollende Zug (aufgrund seines Preisvorteils) auch kaum noch aufzuhalten – wer selber eigene Server unterhält, muß halt für sich entscheiden, ob einem die höhere Sicherheit eines dedizierten Servers den Mehrpreis wert ist.

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Gegenüber BSN haben verschiedene Quellen von Grafikkartenhersteller-Seite aus bestätigt, daß das kommende GF100-Topangebot GeForce GTX 480 nur mit 480 Shader-Einheiten antreten wird. Damit treffen wir auf die (im Grafikchip-Bereich) eher ungewöhnlich Situation, daß ein neuer Chip mit keinem Produkt vollständig ausgefahren wird. Grundlage für diese Entscheidung dürfte sicherlich sein, daß die GF100-Ausbeute in der Fertigung bei TSMC nach wie vor zu niedrig für eine Grafikkarte mit gleich den vollen 512 Shader-Einheiten des GF100-Chips ist – die Beschränkung auf nur 480 Shader-Einheiten steigert einfach die Fertigungsausbeute. Gleichzeitig läßt diese Entscheidung nVidias natürlich aber auch die Möglichkeit offen, später eine GF100-basierte Grafikkarte mit den vollen 512 Shader-Einheiten nachzureichen.

GeForce GTX 470 GeForce GTX 480
Chipbasis nVidia GF100, ca. 3000 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 529mm² Die-Fläche
Technik DirectX 11, 448 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5) DirectX 11, 480 Shader-Einheiten, 60 TMUs, 48 ROPs, 384 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
Speichergrößen 1280 oder 2560 MB GDDR5 1536 oder 3072 MB GDDR5
TDP bis 225 Watt bis 300 Watt
Launch 27. März 2010, 1 Uhr morgens deutscher Zeit
Verfügbarkeit ab 6. April 2010, größere Mengen aber nicht vor Ende April 2010

Die große aus dieser Nachricht sich ergebende Frage ist natürlich, was dies für Auswirkungen auf das Verhältnis zu den bestehenden ATI DirectX11-Karten haben wird. Denn mit diesen Hardware-Werten dürfte der Performance-Abstand zwischen GeForce GTX 470 und 480 nochmals sinken – Hardware-technisch sind es zwischen 7% (Shader-Einheiten) und 20% (Speicherinterface), zuzüglich des (unbekannten) Taktratenunterschied könnte dies auf einen Performanceunterschied zwischen 10% und maximal 20% hinauslaufen, vermutlich aber eher in Richtung 10 bis 15 Prozent. Dies dürfte dann auch ganz praktische Auswirkungen auf die Preissituation haben: Die GeForce GTX 470 vermuten wir bei um die 350 Euro als direkte Konkurrenz zur Radeon HD 5870 (Fudzilla vermelden ähnliches), gemäß des Performanceunterschieds sollten die GeForce GTX 480 dann einen 20%, maximal 25% höheren Preis aufweisen, ergo im Bereich von 420 bis 440 Euro. Natürlich ist diese Rechnung derzeit noch mit einer gewissen Schwankungsbreite versehen, da nicht ganz klar ist, wie nVidia die GeForce GTX 470 wirklich gegenüber der Radeon HD 5870 zu positionieren gedenkt.

Golem berichten über die Erfolge von ATI-Karten beim Passwortknacken – so schlägt eine Radeon HD 5970 in Elcomsofts Passwortknacker die beste nVidia-Lösung Tesla S1070 um glatt das Doppelte. Die Tesla S1070 basiert zwar noch auf dem GT200-Chip, bietet allerdings gleich vier GT200-Grafikchips gegenüber den zwei RV870/Cypress-Grafikchips der Radeon HD 5970. Gemessen rein an der Aufstockung der Shader-Einheiten beim kommenden GF100-Chip von nVidia sollte eine Tesla-Lösung mit zwei Grafikchips dann durchaus auf dasselbe Ergebnis wie eine Radeon HD 5970 kommen können. Eingedenk der Ausrichtung der Fermi-Architektur gerade auch auf solche Anwendungsfälle könnte eine GF100-basierte DualChip-Lösung aber auch deutlich schneller werden – insofern sind die jetzt so guten Ergebnisse der Radeon HD 5970 auch nur ein Zwischenstand und wird sich die eigentliche "Wahrheit" in dieser Frage erst nach dem Fermi-Launch ergeben können.

Donanim Haber haben die Wortmeldung eines Grafikkartenherstellers, wonach seine Overclocking-Version der GeForce GTX 480 eine TDP von 305 Watt aufweisen soll. Dies dürfte dann eine ziemlich interessante Konstruktion werden, denn die verbauten Stromanschlüsse bei der regulären GeForce GTX 480 ergeben laut deren Spezifikationen nur eine maximale Stromzufuhr von 300 Watt – entweder nimmt der Grafikkartenhersteller diese (allerdings eher geringfügige) Spezifikationsüberschreitung auf seine Kappe, oder verbaut schlicht noch mehr Stromstecker als jetzt schon vorgesehen (1x 6pol. und 1x 8pol.) Ganz generell dürfte die hohe default-TDP der GeForce GTX 480 ungünstig für ab Werk übertaktete Karten sein, weil nicht mehr viel Spielraum in der Stromzugabe vorhanden ist. ATI hat da deutlich mehr Spielraum und daher wird es zukünftig wohl auch gute Angebote von ab Werk übertakteten Radeon HD 5870 Karten geben.

Shortcuts: Die WinHelpline berichtet über die Arbeit der Hochschule Konstanz an Netzteilen mit einem Wirkungsgrad von 0,999. Hintergrund hierfür ist die Energieverschwendung heute üblicher Standard-Netzteile – ein Punkt, welcher auch vor einiger Zeit schon in unserem Redaktions-Blog (No.1 & No.2) aus der Praxis heraus betrachtet wurde. Expreview zeigen Die-Shots von GF100-Chips, welche bereits auf dem neueren A3-Steppings basieren, mit welchem nVidia den GF100-Launch begehen wird. Die errechnete Die-Größe liegt im übrigen bei 529mm², was in der Mitte zwischen den 576mm² des originalen GT200-Chips und den 470mm² des nachfolgenden GT200b-Chips liegt – aber natürlich immer noch weit über den 334mm² des RV870/Cypress-Chips von ATI rangiert.

Laut Shane Baxtor wurde seitens nVidia der Auslieferungstermin der GeForce GTX 470/480 Karten etwas nach hinten verschoben: Nicht mehr am 29. März, sondern erst am 6. April sollen diese Karten erstmals kaufbar sein. Am Launchtermin (27. März 1 Uhr morgens) ändert sich dagegen nichts. Bei TechPowerUp gibt es das erste Review zur Radeon HD 5750 Go! Green von PowerColor – einer Radeon HD 5750 mit rein passiver Kühlung und trotzdem ohne extra Stromanschluß. Dafür muß trotz der passiven Kühlung der Strombedarf dieser Karte abgesenkt werden, was laut den Messungen von TechPowerUp auch gelungen ist: Während sich eine reguläre Radeon HD 5750 unter Last 72 Watt gönnt, kommt die PowerColor-Karte mit nur 52 Watt aus. Sehr beachtenswert ist zudem, daß dieses exzellente Ergebnis ohne eine Absenkung der Taktraten bei dieser Karte erzielt wurde.

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