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Wieviel Grafikkarten-Speicher ist derzeit verbaut (2018)?

Mittels dieser Umfrage soll mal wieder herausgefunden werden, wieviel Grafikkartenspeicher derzeit so gängig ist – die letzte diesbezügliche Umfrage ist leider schon vier Jahre alt und damit inzwischen reichlich unaktuell. Wie seinerzeit wird mittels der Umfrage abgefragt, wieviel Grafikkartenspeicher (im Gaming-System) derzeit existiert und ob dabei (rein aus Gründen der Speichermenge) ein Aufrüstbedarf gesehen wird.

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Neuer Artikel: Zur Performance des Core i7-8086K

Mit dem Vorliegen erster Testberichte zum Core i7-8086K "Limited Edition" lohnt es sich, dessen Performance noch einmal exakt einzuordnen – und die bisherigen Abschätzungen zum Launchtag somit durch etwas solideres zu ersetzen. Unter anderem bei AnandTech, ComputerBase, Hardware.info dem Tech Report und Tom's Hardware hat man sich eingehend mit dem Core i7-8086K beschäftigt und dabei auch entsprechende (umfangreiche) Benchmarks aufgestellt. Jene kommen allerdings zu einem enttäuschenden Ergebnis: Der Core i7-8086K ist unter Anwendungen kaum schneller als der Core i7-8700K – trotz 300 MHz mehr Base- und maximalem Turbo-Takt, was einem (nominellen) Taktratengewinn von immerhin +7% entspricht. Auch im Spiele-Bereich sind die Zugewinne unterdurchschnittlich – in beiden Fällen ist der Core i7-8086K im Schnitt der Messungen gerade einmal ein mickriges Prozent schneller als der Core i7-8700K ... zum Artikel.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 13. Juli 2018

Bezüglich der kürzlichen Preislistungen zu GDDR5/6-Speicher wird natürlich breit die Frage gestellt, zu welchem Preisen nun AMD, nVidia und die Grafikkarten-Hersteller ihre Speicherchips einkaufen. Leider kann diese Frage nicht wirklich beantwortet werden – klar ist nur, das hierbei nicht einfach nur erhebliche, sondern regelrecht dramatische Rabatte im Spiel sein dürften. In der Foren-Diskussion wurde beispielsweise angemerkt, das man bei anderer Elektronik in 100.000er Stückzahlen schon bei grob der Hälfte der Preislagen von Digi-Key herauskommen kann. Der Bedarf an GDDR-Speicherchips dürfte hingegen industrieweit bei ein paar Dutzend Millionen Stück pro Monat liegen, angesichts der (zumindest teilweise) kontinuierlichen Nachfrage ist gleichfalls die Existenz von Rahmenverträge mit festen Kontingenten und entsprechend nochmals geringeren Preisen zugunsten der Grafikkarten-Industrie anzunehmen. Insofern ist es eine passendere Schätzung, gleich von 55-65% Rabatt für diese typischen Großabnehmer gegenüber den Preisen seitens Digi-Key auszugehen.

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Umfrage-Auswertung: Was ist der höchstmöglich gangbare Preispunkt für eine GeForce GTX 1180/2080?

Zum kommenden Turing-Launch darf man sicherlich auf eine gute Mehrperformance hoffen – und muß genauso befürchten, das nVidia seine dann unangefochtene Stellung an der Leistungsspitze zu vielleicht sogar erheblichen Preissteigerungen ausnutzt. Bis zu einem gewissen Grad kann man dies meistens noch irgendwie mitgehen, aber irgendwann ist dann sicherlich genug, gerade sofern nVidia die Turing-Generation wirklich nicht mit der Enthusiasten-Lösung "GeForce GTX 1180 Ti", sondern der HighEnd-Lösung "GeForce GTX 1180" eröffnen sollte. Eine Umfrage von Mitte Juni ging somit der Frage nach, was der höchstmögliche noch gangbare Preis für eben diese HighEnd-Lösung in Form von "GeForce GTX 1180" oder "GeForce GTX 2080" sein darf – immer eingerechnet den Umstand, das dies langfristig nur die zweitschnellste Turing-Lösung sein wird, später da also noch einmal eine "Ti"-Lösung oben drauf gesetzt werden dürfte.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 12. Juli 2018

Beim japanischen ASCII (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) hat man sich mit Vega 20 beschäftigt, dem kommenden HPC-Chip von AMD, welcher höchstwahrscheinlich nicht ins Gaming-Segment gehen wird. Dabei werden auch einige gewagte Annahmen getroffen, welche sich dann natürlich übers Netz verbreiten: Doch die These, die (unter der 7nm-Fertigung vergleichsweise große) Chipfläche von Vega 20 würde Platz für 88-96 Shader-Cluster ergeben, zerschellt normalerweise an früheren AMD-Roadmaps, welche den Chip klar als mit "nur" 64 Shader-Cluster ausgerüstet beschrieben haben. Die erheblichen Platzreserven gehen im übrigen für Profi-Features wie einen (schnellen) FP64-Support u.a. drauf, nicht für mehr Shader-Cluster. Auch die aufgestellte These, neue Fertigungsverfahren würden automatisch (in erheblichem Maßstab) höhere Taktraten ermöglichen, ist nicht wirklich zu halten – vielmehr müssen die Chipentwickler heutzutage um höhere Taktraten regelrecht kämpfen und dafür häufig auch jede Menge zusätzlicher Transistoren einsetzen (wie beispielsweise bei nVidia zwischen Kepler- und Maxwell-Architektur). Ergo dürfte Vega 20 nahezu unmöglich mit den beschriebenen 20 TFlops SinglePrecision-Rechenleistung herauskommen können (was mehr als bei nVidias Tesla V100 wäre). Eine solide Hochrechnung kommt auf vielleicht ~13 TFlops bei Vega 10 (4096 Shader-Einheiten x 1600 MHz Chiptakt) – reichlich weit von jenen (angeblichen) 20 TFlops.

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Umfrage-Auswertung: Wird der Microsoft Store (PC-seitig) benutzt?

Mittels einer Umfrage von Mitte Juni wurde nach der Nutzung des "Microsoft Stores" vom PC aus gefragt. Der Microsoft Store (bis Oktober 2017 "Windows Store" genannt) kommt mittels Windows 8/10 und hat somit automatisch einen erheblichen Standort-Vorteil – gerade da Windows-Apps eigentlich nur noch über diesen Store bezogen werden sollen. Trotzdem hat sich der Microsoft Store bis jetzt kaum im öffentlichen Bewußtsein festsetzen können – ganz im Gegensatz zu den Software-Shops von Apple, Google und Valve. Das Umfrage-Ergebnis bestätigt dieses Bild deutlich: Gerade einmal 31,5% der Umfrageteilnehmer waren überhaupt schon einmal im Microsoft Store zugange, nur 20,7% haben darüber wenigstens einmalig Software gezogen, nur ganze 1,7% zählen sich als häufige Nutzer des Microsoft Stores. Damit haben satte 68,5% der Umfrageteilnehmer den Microsoft Store noch nie wenigstens einmalig besucht.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 11. Juli 2018

Aus unserem Forum kommt der Hinweis auf Preislistungen zu GDDR6-Speicher beim Elektronikbauteil-Händler Digi-Key für entsprechenden Micron-Speicher (Preisangaben durchgehend ohne MwSt., Mindestabnahmemenge jeweils 2000 Stück). Hierbei handelt es sich natürlich um vergleichsweise (sehr) hohe Preislagen, welche nicht jene Preispunkte widerspiegeln, welche die Grafikchip-Entwickler und Grafikkarten-Hersteller bei Direktbestellungen bei den Speicherchip-Herstellern zahlen müssen. Da geht es dann um viel größere Mengen und zudem einen ständigen, fortlaufenden Bedarf, ergo dürften sehr erhebliche Rabatte im Spiel sein – sicherlich bezahlen Grafikchip-Entwickler und Grafikkarten-Hersteller nur die Hälfte (oder gar weniger) der Preise bei Digi-Key. Interessant sind jene GDDR-Preise somit vor allem in Relation zu anderen Grafikkartenspeicher-Preisen – so zu dem von GDDR5-Speicher, welcher ebenfalls bei Digi-Key erhältlich ist.

Technik Stückpreis USD Stückpreis EUR Anmerkung
GDDR5 @ 3500 MHz 8 Gbit (1 GByte) GDDR5 mit 3500 MHz DDR (7 Gbps) 22,11 $ 18,88 € wurde im Mai 2017 für 13,41 € angeboten
GDDR5 @ 4000 MHz 8 Gbit (1 GByte) GDDR5 mit 4000 MHz DDR (8 Gbps) 23,44 $ 20,01 € -
GDDR6 @ 12 Gbps 8 Gbit (1 GByte) GDDR6 auf 12 Gbps (3000 MHz QDR) 24,34 $ 20,78 € -
GDDR6 @ 13 Gbps 8 Gbit (1 GByte) GDDR6 auf 13 Gbps (3250 MHz QDR) 25,35 $ 21,64 € -
GDDR6 @ 14 Gbps 8 Gbit (1 GByte) GDDR6 auf 14 Gbps (3500 MHz QDR) 26,36 $ 22,51 € -
Preise des Elektronikbauteil-Händlers Digi-Key vom 11./12. Juli 2018 bei Abnahme von jeweils 2000 Stück, ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen
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Weiterer Test zur GeForce GTX 1050 3GB aufgetaucht

Mittels eines Artikels seitens Tom's Hardware hat sich ein weiterer Test zur GeForce GTX 1050 3GB eingefunden – welcher sogar noch vor dem schon besprochenen Test von Guru3D herauskam, was uns allerdings (leider) entgangen war. Beide Tests bestätigen sich von der grundsätzlichen Performance der GeForce GTX 1050 3GB her nunmehr gegenseitig: Die 3-GB-Karte kommt grob in der Mitte zwischen regulärer GeForce GTX 1050 2GB und der größeren GeForce GTX 1050 Ti heraus, allerdings mit leichter Tendenz zu letztgenannter (größerer) Karte. Insofern kann die bisherige Einstufung im 3DCenter FullHD Performance-Index von ~340% weiterhin aufrecht gehalten werden. Aufgrund der sowieso geringen Abstände dieser Karten untereinander dürften sich hier auch keine Verschiebungen mehr ergeben – und kommagenau ist der Performance-Index sowieso nicht gedacht, hierbei geht es eher um grobe Angaben zum Aufbau eines umfassenden Gesamtbilds.

GeForce GTX 1050 2GB GeForce GTX 1050 3GB GeForce GTX 1050 Ti
Testmuster bei Tom's MSI-Modell, Werks-OC auf 1404/1518/3500 MHz (+4% Chiptakt) unspezifiziertes Modell, wahrscheinlich auf Referenz-Taktung MSI Gaming X, Werks-OC auf 1354/1468/3500 MHz (+5% Chiptakt)
FullHD-Performance lt. Tom's 86,9%  (-13,1%) 93,0%  (-7,0%) 100%
Testmuster beim Guru3D MSI Gaming X, Werks-OC auf 1417/1531/3500 MHz (+5% Chiptakt) MSI-Modell, 1392/1518/3500 MHz (Referenz-Taktung) MSI Gaming X, Werks-OC auf 1354/1468/3500 MHz (+5% Chiptakt)
FullHD-Performance lt. Guru3D 84,5%  (-15,5%) 92,4%  (-7,6%) 100%
WQHD-Performance lt. Guru3D 81,3%  (-18,7%) 89,9%  (-10,1%) 100%
3DCenter FullHD Perf.Index 310% ~340% 360%
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Hardware- und Nachrichten-Links des 10. Juli 2018

Für Diskussionsstoff sorgt derzeit eine Meldung seitens Notebookcheck, wonach nVidia angeblich bereits eine Million GeForce 11 Grafikkarten hat, jene aber wegen zu hoher Lagerbestände an Pascal-Grafikkarten bei den Grafikkarten-Herstellern und Distributoren noch zurückhält. Ihren Ursprung hat diese Aussage in einer Meldung seitens der DigiTimes und faktisch nur einem Nebensatz, welcher sich jedoch nicht explizit auf GeForce-11-Chips bezieht (nVidia liefert natürlich keine kompletten Karten, sondern nur die Grafikchips dafür). Verschiedentliche Berichterstatter wollen selbiges allerdings an der Verwendung der Wortfolge "to be released" erkennen, denn eine "Veröffentlichung" deutet sicherlich erst einmal auf neue Produkte hin. Andererseits könnte es sich auch schlicht nur um einen kleinen Gedankenfehler des DigiTime-Autors handeln, denn wenn man wirklich auf eine Million auf Halde liegender Turing-Chips hinweisen wollte, würde man dies normalerweise klarer ausdrücken und auch prominenter behandeln. Beide Auflösungen sind möglich, aber die Chance auf die konservative Auflösung (eine Million Pascal-Chips) ist doch sicherlich größer.

Currently, the worldwide graphics card market has an inventory of around several million units and Nvidia has around a million of GPUs waiting to be released, said the sources.
Quelle:  DigiTimes vom 29. Juni 2018

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Umfrage-Auswertung: Wie wird das neue generelle nVidia-NDA bewertet?

Die Umfrage der letzten Woche widmete sich dem heiklen Thema von nVidias neuem generellen NDA – und dessen Bewertung durch die 3DCenter-Leser. Nachdem es in der diesbezüglichen Forendiskussion zuletzt eher ausgleichende Töne gegeben hatte, wird dem neuen generellen nVidia-NDA dagegen von einer Mehrheit der Umfrageteilnehmer eine klare Abfuhr erteilt – gleich 62,3% der Umfrageteilnehmer stimmten für die Option, dies als klaren Versuch der Vereinnahmung der Presse zu begreifen. Diesem Urteil wird man sich sicherlich stellen müssen, auch wenn es natürlich auch andere Stimmen gab: Für 18,5% der Umfrageteilnehmer wäre eher die gelebte Praxis als der reine NDA-Text wichtig, 5,8% sehen nur ein gewisses Ärgernis und 13,4% dagegen einen Fall von "Wind um Nichts".

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