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Gerüchteküche: nVidias Ampere-Generation in Vorbereitung schon für Ende 2019?

Nachdem es bislang zu nVidias nachfolgender "Ampere"-Generation kaum Gerüchte und andere Meldungen gab, wird nunmehr auf Reddit ein umfangreicher Ampere-Leak aus augenscheinlich den Kreisen der Grafikkarten-Hersteller ausgebreitet. Angeblich soll nVidia derzeit die Grafikkarten-Hersteller auf die Ankunft einer neuen Grafikkarten-Generation mittels entsprechender technischer Briefings vorbereiten, zudem sollen jene noch bis zum Ende des Oktober erste Referenz-Boards zur Entwicklung eigener Grafikkarten-Designs erhalten. Dies würde auf einen überraschend frühen Start der Ampere-Generation womöglich noch vor Jahresende 2019 hindeuten – obwohl man jene bislang eigentlich fest für das Jahr 2020 eingeplant hatte. Desweiteren offeriert man verschiedene technische Aussagen zu Ampere, welche im Gegensatz zu den meisten (zumeist auch falschen) Vorab-Meldungen keinerlei Karten-Spezifikationen enthalten, sondern eher die Eckpunkte der kommenden Ampere-Generation umreißen:

    nVidia "Ampere" (angebliche) Eckpunkte

  • Erhebliche Steigerung der regulären Performance (stärker als zwischen Pascal und Turing).
  • Massive Steigerung der RayTracing-Performance.
  • Mehr Grafikkartenspeicher für das komplette Portfolio.
  • Die meisten Karten kommen mit niedrigeren TDPs (bis auf die Enthusiasten-Modelle, welche unverändert bei 250W bleiben).
  • Um 100-200 MHz (gegenüber Turing) verbesserte default-Taktraten.
  • Die Preise bleiben meistens gleich, nur die Modelle x80Ti & x80 fallen leicht im Preis.
  • Trotz der höheren Chiptaktraten werden die Taktraten unter Übertaktung nicht die Marke von 2100-2200 MHz überschreiten.
  • Die Chip-Spannung geht auf weniger als 1V bei Ampere (1.2V bei Maxwell, 1.093V bei Pascal/Turing). Dies reduziert den Übertaktungserfolg, begrenzt jedoch den Stromverbrauch.
    Quelle: angeblicher Leak aus Hersteller-Kreisen auf Reddit; eigene Übersetzung
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Hardware- und Nachrichten-Links des 19./20. Oktober 2019

Bei WCCF Tech hat man sich die Grafikkarten-Performance von World of Tanks unter RayTracing angesehen. Leider gibt es keinen durchgehenden Vergleich zur default-Variante ohne RayTracing – aber gemäß der hierzu angetretenen Beispiel-Benchmarks sind es immerhin gute -40% Performance-Verlust bei Aktivierung des Software-RayTracings. Das AMD-Karten hierbei augenscheinlich etwas mehr Performance verlieren als nVidia-Karten, drückt jene bei der RayTracing-Performance durchgehend etwas nach unten – nicht in unspielbare Bereiche, aber dennoch in ungünstige Bereiche, wenn etwa das Performance-Verhältnis zwischen den (ansonsten allgemein gleichstarken) GeForce GTX 1060 6GB und Radeon RX 580 8GB unter FullHD bei 70 zu 57 fps herauskommt. Bei den Navi-basierten Karten ist diese Problematik weniger stark ausgeprägt, aber dennoch erkennbar, wenn beispielsweise die Radeon RX 5700 hinter die GeForce GTX 2060 zurückfällt. Bis zur WQHD-Auflösung reicht es dennoch dazu aus, das eine Vielzahl an gutklassiger Hardware die Marke von (durchschnittlich) 60 fps unter der besten Bildqualität samt bestem RayTracing erreicht – nur unter UltraHD wird es dann haarig, da kommt nur noch eine GeForce RTX 2080 Super auf diese fps-Zahl. Dabei sieht es fast so aus, als würde RayTracing hier zu einer stärkeren Auflösungs-Skalierung als sonst üblich beitragen – was aber auf Basis dieses reinen Software-RayTracings sowie des nur einzelnen Tests derzeit nur als reine These betrachtet werden kann.

Grafikkarten-Empfehlung für "World of Tanks" @ RayTracing
"Ultra"-Preset, Ultra-AA & Ultra-RayTracing @ 60 fps
FullHD GeForce GTX 980, GeForce GTX 1060 3GB, GeForce GTX 1660 oder Radeon RX 590, Radeon RX Vega 56, Radeon RX 5700
WQHD GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1660 Ti oder Radeon VII, Radeon RX 5700
UltraHD GeForce RTX 2080 Super
interpoliert gemäß der Benchmarks von WCCF Tech
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Neuer Artikel: Grafikkarten-Marktüberblick Oktober 2019

Seit dem letzten Grafikkarten-Marktüberblick (von diesem April) hat sich einiges getan: AMD hat erste 7nm-Grafikkarten der Navi-Generation in den Markt gebracht, nVidia einen Super-Refresh zur Turing-Generation durchgeführt. Das Angebots-Portfolio speziell im Midrange- und HighEnd-Bereich hat sich somit durch den Launch von Radeon RX 5700, Radeon RX 5700 XT, GeForce RTX 2060 Super, GeForce RTX 2070 Super und GeForce RTX 2080 Super maßgeblich verändert, gleichzeitig sind dafür frühere Midrange- und HighEnd-Beschleuniger in den Auslaufstatus übergegangen und teilweise schon nicht mehr erhältlich (zu erwähnen hierzu GeForce GTX 1060 6GB und Radeon VII). In den kommenden Wochen ist selbige Marktumstellung dann auch für das Mainstream-Segment zu erwarten – aber es wird natürlich Zeit brauchen, ehe die entsprechenden Herstellerdesigns am Markt auftauchen sowie die neue Preissituation sich durchgesetzt hat. Durch die neuen Karten bei gleichzeitig nur langsamen Abschied der Alt-Modelle fällt das insgesamte Angebots-Portfolio derzeit mit 16 AMD- und 15 nVidia-Karten erneut sehr breit aus. Wie sich jene im Gefüge einordnen müssen, sollen die nachfolgenden Auflistungen & Diagramme aufzeigen ... zum Artikel.

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Erster Test zum Core i9-9900KS zeigt gute Performance- und Verbrauchs-Werte

Tom's Hardware bieten den ersten Hardwaretest eines Core i9-9900KS an, der auf 5 GHz AllCore-Boost laufenden Sonderausführung des Core i9-9900K. Das benutzte Testexemplar entstammt dabei noch der Vorserien-Produktion – aber da diese "Produktion" in diesem Fall letztlich nur in einer (scharfen) Selektion der besten Achtkern-Dies aus der Coffee-Lake-Fertigung basiert, dürfte dies wohl keinen beachtbaren Unterschied ergeben. Und augenscheinlich hat Intel sehr gut ausgewählt, denn der Core i9-9900KS erledigt seine Arbeit unter einem deutlich angenehmeren Stromverbrauch als der bisherige Core i9-9900K: Default sind es mit 143 zu 128 Watt zwar etwas mehr, aber dafür gibt es schließlich auch mehr Takt. Doch verglichen mit einem Core i9-9900K auf 5 GHz übertaktet sieht der (unübertaktete) Core i9-9900KS mit 143 zu 189 Watt schon richtig gut aus. Und selbst unter Übertaktung auf 5.2 GHz kommt der neue Intel-Prozessor viel besser weg: 174 zu 189 Watt lautet dann der Vergleich – der Core i9-9900KS verbraucht somit unter Übertaktung auf 5.2 GHz beachtbar weniger als der bisherige Core i9-9900K bei Übertaktung auf 5.0 GHz.

Technik Anwendungen SingleCore Spiele (avg) Spiele (1%min) Verbrauch
(jeweils angesetzte Tests:) (17) (2) (6) (6) (3)
Core i9-9900KS @ 5.2 GHz CFL-R, 8C/16T, OC @ 5.2 GHz, ~560$ 106,1% 105% 109,0% 111,0% 174W
Core i9-9900KS CFL-R, 8C/16T, 4.0/5.0 GHz, ~560$ 100% 100% 100% 100% 143W
Core i9-9900K @ 5.0 GHz CFL-R, 8C/16T, OC @ 5.0 GHz, 499$ 102,1% 103% 105,6% 104,4% 189W
Core i9-9900K CFL-R, 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 499$ 96,5% 100% 96,5% 92,8% 128W
Ryzen 9 3900X Zen 2, 12C/24T, 3.6/4.6 GHz, 499$ 123,6% 98% 92,3% 91,1% 136W
gemäß den Ausführungen von Tom's Hardware; Preisangaben zu boxed-Preisen: Hinweis: OC-Tests von Core i9-9900K/KS auf DDR4/3600
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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Oktober 2019

WCCF Tech haben ein Benchmark-Ergebnis zum 16-Kerner Ryzen 9 3950X unter dem Cinebench R20 zugespielt bekommen, welches die bisher vorliegenden Ergebnisse unter dem Cinebench R15 ergänzt. Im Gegensatz zu jenen kommt der Ryzen 9 3950X (unübertaktet) unter dem Cinebench R20 nicht am Core i9-9980XE vorbei – wobei der Intel-Prozessor in diesem Vergleich natürlich auch zwei CPU-Kerne mehr (sowie die klar potentere Plattform) zur Verfügung hat. Der kommende Core i9-10980XE von Cascade Lake X dürfte dann noch etwas deutlicher vorn liegen und bringt zudem auch einen kräftig abgesenkten Preispunkt mit sich, kann daher durchaus eine gute Konkurrenz zum Ryzen 9 3950X antreten. Die Kern-Skalierung zum Ryzen 9 3900X fällt mit +23% leicht schlechter als unter dem Cinebench R15 (+25%) aus, ist aber angesichts von 33% mehr CPU-Kernen unter demselben TDP-Budget immer noch gutklassig. Ursprünglich sollte der Ryzen 9 3950X im September erscheinen, wurde jedoch offiziell auf den November verschoben und sollte somit in den nächsten Wochen dann endlich käuflich erwerbbar sein.

Technik Cinebench R20 Quellen
Core i9-9980XE Skylake-X Refresh, 18C/36T, 3.0/4.4 GHz, 1979$ 8844 Ø Hardware.info & WCCF Tech
Ryzen 9 3950X Zen 2, 16C/32T, 3.5/4.7 GHz, 749$ 8788 WCCF Tech
Ryzen 9 3900X Zen 2, 12C/24T, 3.8/4.6 GHz, 499$ 7129 Ø ComputerBase, Hardware.info, Hot Hardware & SweClockers
Threadripper 2950X Zen+, 16C/32T, 3.5/4.4 GHz, 899$ 7125 Ø ComputerBase, Hardware.info, Hot Hardware & SweClockers
Ryzen 7 3700X Zen 2, 8C/16T, 3.6/4.4 GHz, 329$ 4878 Ø ComputerBase, Hardware.info, Hot Hardware & SweClockers
Core i9-9900K Coffee Lake Refresh, 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 499$ 4844 Ø ComputerBase, Hardware.info, Hot Hardware & SweClockers
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AMDs Ryzen Threadripper 3000 kommt wohl mit bis zu 64 CPU-Kernen ins HEDT-Segment

Die vorgestrige Meldung zu Threadripper 3000 deutete es schon an: AMD könnte bei der kommenden HEDT-Generation die Anzahl der gebotenen CPU-Kerne nochmals erhöhen. Der anscheinend neue Sockel TR4+ zeigt darauf zwar weniger hin – dafür vielmehr die auf (bis zu) 280 Watt steigende TDP. Dies wäre bei (angenommen) gleichbleibender Kern-Anzahl angesichts der 7nm-Fertigung ziemlich unnötig und stellt im übrigen exakt dieselbe TDP dar, wie sie ein einzelnes Epyc-Spitzenmodell bereits trägt – der Epyc 7H12 mit 64 CPU-Kernen. Hinzu kommt die Sichtung des 24-Kerners "Ryzen Threadripper 3960X" in der AoTS-Benchmark-Datenbank, was Nummern-technisch definitiv den Weg zu einem 64-Kerner innerhalb der Threadripper-3000-Generation aufmacht. Zwei neue Meldungen hierzu verdichten nun diesen Eindruck zusätzlich: Zum einen nennen Videocardz auf Basis (angeblicher) AMD-Unterlagen nunmehr sogar drei neue HEDT-Modelle in Form von Ryzen Threadripper 3960X, 3970X & 3990X – was nahezu perfekt zur zuletzt geäußerten Modellnummern-These passt. Und zum anderen hat die ComputerBase an der Verpackung des neuen "Arctic Freezer 50 TR" CPU-Kühlers einen ziemlich verräterischen Schriftzug entdeckt:

... cooling solution for AMD sTR4 Threadripper CPU, capable of efficiently and quietly cooling even 32- and 64-core CPUs with a TDP up to 250 W.
Quelle:  offizielle Verpackung des "Arctic Freezer 50 TR" CPU-Kühlers, notiert von der ComputerBase am 17. Oktober 2019

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Oktober 2019

Nachdem die GeForce GTX 1660 Super nicht am Donnerstag erschienen ist, wie einige ganz optimistische Beobachter aufgrund von Händlernotierungen (bei welchen es natürlich zumeist auch nur um den Werbeeffekt geht) vermutet hatten, läuft es weiterhin darauf hinaus, das die ausstehenden Mainstream-Grafikkarten von AMD & nVidia im Zeitrahmen Ende des Oktober bis zum Jahresende erscheinen dürften. Zumindest zu GeForce GTX 1650 Super (angeblich 22. Oktober) wie auch GeForce GTX 1660 Super (angeblich 29. Oktober) existieren hierzu bereits gerüchteweiser genannte Terminlagen, zur Radeon RX 5500 (angekündigt für das vierte Quartal) gibt es dagegen nichts neues und Radeon RX 5300 XT wie auch Radeon RX 5500 XT scheinen bei AMD sowieso noch nicht spruchreif zu sein. Leider dürfte sich die Neuordnung des Mainstream-Segments damit einigermaßen hinziehen: Mit Glück sind im Dezember alle Launches durch und jene Karten in ihren Hersteller-Varianten auch wirklich verfügbar – mit Pech geht der Fall jedoch bis ins nächste Jahr hinein. Dies hängt dann primär an AMD, welch bei ihrer Vorstellung der Radeon RX 5500 nur das Allernötigste gesagt und dabei die Themen Preis & Terminlage komplett ausgelassen haben. Zudem fehlen wie gesagt noch weitere Navi-14-Varianten, welche ziemlich sicher erscheinen und im neuen Mainstream-Segment eine gewichtige Rolle spielen dürften.

Chipbasis Technik FHD Perf.Index Launch
GeForce GTX 1650 Super whrschl. TU117 whrschl. 1024 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR5/6-Interface grob geschätzt ~490-550% angebl. 22. Okt. 2019
GeForce GTX 1660 Super TU116 angebl. 1408 Shader-Einheiten @ 192 Bit GDDR6-Interface geschätzt ~750-790% angebl. 29. Okt. 2019
Radeon RX 5500 Navi 14 1408 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR6-Interface geschätzt ~600-620% angekündigt für Q4/2019
Radeon RX 5300 XT Navi 14 whrschl. 1152-1280 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR6-Interface grob geschätzt ~500-550% whrschl. Q4/2019 bis Q1/2020
Radeon RX 5500 XT Navi 14 whrschl. 1536 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR6-Interface grob geschätzt ~650-700% whrschl. Q4/2019 bis Q1/2020
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Hardware- und Nachrichten-Links des 16. Oktober 2019

Zur strittigen Frage von 10nm Desktop-Prozessoren seitens Intel findet eine früher schon verlinkte Meldung von Phoronix nunmehr breitere Aufmerksamkeit – wird dort schließlich über Treiber-Einträge zu Desktop-Modellen von Tiger Lake berichtet. Jene werden allerdings nur für die 65-Watt-Klasse notiert – was Spekulationen darüber anheizt, das Tiger Lake im Desktop-Segment eine ähnliche Rolle wie seinerzeit die Broadwell-Generation (Core i-5000 Serie) einnehmen könnte. Für jene gab es eine Vielzahl an Mobile- und später auch HEDT-Modellen, allerdings nur wenige Desktop-Modelle, welche zudem von der Performance her niedriger als der eigene Vorgänger (Haswell-Generation) angesetzt waren – weil Broadwell nicht auf die notwendigen Taktraten kam, um Haswell-Spitzenmodelle unter Druck zu setzen. In sicheren Tüchern ist dabei allerdings noch lange nichts, die Treiber-Einträge könnten auch Platzhalter-Daten sein bzw. ist Intel noch lange nicht im Zwang, sich hierzu endgültig zu entscheiden. Für den Zeitraum von Tiger Lake steht sowieso mit Rocket Lake ein designierter Desktop-Ersatz parat – interessant ist eher, was danach bei Intels Desktop-Prozessoren passiert. Das es Intel bis einschließlich des Jahres 2021 im Desktop-Segment ziemlich schwer haben wird, ist gemäß früherer Intel-Roadmaps schon ziemlich klar und dürfte sich wahrscheinlich auch nicht mehr ändern lassen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 15. Oktober 2019

Heise & Videocardz berichten über einen ganzen Strauß von Sichtungen der GeForce GTX 1660 Super bei Händlern wie Herstellern – darunter ist auch eine Produkt-Webseite beim chinesischen Grafikkarten-Hersteller Maxsun, welcher die Spezifikationen zu Karte bestätigt bzw. präzisiert. Fehlend waren eigentlich nur noch die Chip-Taktraten, welche nunmehr 1:1 von der gewöhnlichen GeForce GTX 1660 übernommen werden – die GeForce GTX 1660 Super bietet somit exakt deren Rechenleistung zu allerdings der Speicherbandbreite der GeForce GTX 1660 Ti (bzw. sogar leicht mehr Speicherbandbreite als jene). In der Summe dürfte dies für eine Performance knapp auf dem Niveau der GeForce GTX 1660 Ti reichen – vermutlich eher leicht darunter, denn die GeForce GTX 1660 Ti hat immer noch 8% mehr Rechenleistung aufzubieten. Aber bei diesen Detailfragen wird es dann schon fast wichtiger, wie nVidia das Power-Limit ansetzt – darüber wird dann schließlich der real anliegende Takt geregelt, was wesentlich mehr Einfluß auf die Performance als die nominelle Takt-Angabe hat.

GeForce GTX 1660 GeForce GTX 1660 Super GeForce GTX 1660 Ti
Chipbasis nVidia TU116 nVidia TU116 nVidia TU116
Technik 3 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster, 1408 Shader-Einheiten, 88 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 3 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster, 1408 Shader-Einheiten, 88 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 3 Raster-Engines, 24 Shader-Cluster, 1536 Shader-Einheiten, 96 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Vollausbau)
Taktraten 1530/1785/4000 MHz (DDR) 1530/1785/3500 MHz (QDR) 1500/1770/3000 MHz (QDR)
Rohleistungen 5,0 TFlops & 192 GB/sec 5,0 TFlops & 336 GB/sec 5,4 TFlops & 288 GB/sec
Speicher 6 GB GDDR5 6 GB GDDR6 6 GB GDDR6
TDP (GCP) 120W unbekannt 150W
FHD Perf.Index 690% grob geschätzt: ~750-790% 790%
Listenpreis 219$ unbekannt 279$
Release 14. März 2019 Ende Oktober bis November 2019 22. Februar 2019
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Gerüchteküche: AMDs Zen 3 kommt angeblich mit mehr als 8% IPC-Gewinn sowie gewissem Taktraten-Plus

Red Gaming Tech werfen Gerüchte zu den Performance-Verbesserungen bei "Zen 3" in die Runde: Danach hat man eine Quelle, welche früher zu Zen 2 zutreffende Informationen liefern konnte – und nun zu Zen 3 aussagt, das der IPC-Gewinn gegenüber Zen 2 größer als nur +5-8% ausfällt sowie das frühe Zen-3-Samples um 100-200 MHz höher takten konnten – leider ohne exakten Vergleich, zu welchem Stand von Zen 2 dies gemeint ist. Diese letzte Aussage bestätigt zudem direkt eine Meldung im Chiphell-Forum, wo selbiger Taktratengewinn sowie eine IPC-Steigerung von sogar "+1x%" angegeben wurde. Dabei geht man dann allgemein davon aus, das der Taktraten-Gewinn der Serien-Varianten (leicht) höher ausfallen sollte. Nichtsdestotrotz sind dies natürlich beiderseits unbelegbare Gerüchte, welche mit der entsprechenden Vorsicht zu betrachten sind. Sicherlich kann man annehmen, das AMD nicht noch einmal ein "Zen+" vorlegen will, sprich nur eine minimale Verbesserung – welche primär nur deswegen möglich waren, weil man beim originalen Zen 1 nicht alles termingerecht fertigbekommen hatte.

    AMD "Zen 3" Performance-Gerüchte

  • der IPC-Gewinn gegenüber Zen 2 fällt größer als +5-8% aus
  • frühe Samples von Zen 3 sollen um 100-200 MHz höher takten
  • Quelle: angeblicher Insider gegenüber Red Gaming Tech
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