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Umfrage-Auswertung: G-Sync vs. FreeSync - was ist bereits im Einsatz, was zieht mehr Interesse an (2019)?

Mittels einer Umfrage vom letzten März-Tag wurde der Stand der Verbreitung zu G-Sync und FreeSync abgefragt, so wie bei ähnlichen Umfragen vom September 2017 bzw. vom Januar 2016. In der Zwischenzeit hat sich mittels "G-Sync Compatible" einiges getan, was sich auch sofort in den Umfrage-Ergebnissen zeigt, wo dieses technisch gesehen "FreeSync mit nVidia-Grafikkarten" umgehend auf eine beachtbare Nutzer-Anzahl kommt. Alle drei Sync-Standards zusammen erreichen im übrigen kumuliert 51,2% Stimmenanteil – womit die Sync-Standards erstmals eine (knappe) absolute Nutzer-Mehrheit (hier im 3DCenter) auf sich vereinigen können. Insbesondere gegenüber dem Stand von Anfang 2016 (12,6% Sync-Nutzer) ist dies eine regelrecht rasante Entwicklung, durchaus gleichzusetzen mit der seinerzeitig schnellen Durchsetzung der SSD gegenüber der HDD.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 22./23. Juni 2019

Von den kürzlich bestätigten drei neuen Navi-Chips (neben dem bekannten "Navi 10" der Radeon RX 5700 Serie) sind "Navi 12" & "Navi 14" als kleinere Grafikchips vergleichsweise einfach zu erklären bzw. abzuschätzen – was beim mutmaßlich größeren "Navi 21" Grafikchip dann nicht mehr ganz so einfach ist. Sicherlich dürfte jener beachtbar größer werden als Navi 10 – aber wie groß, hängt dann auch davon ab, welche Marktsegmente AMD mit diesem bedienen will. Geht es einfach nur um eine HighEnd-Ausführung innerhalb der Navi-Serie, ist dies etwas anderes als wenn gleichzeitig das Profi-Segment mit abgedeckt werden muß. Neben der FP64-Fähigkeit (welche allerdings keinen großen Transistoren-Aufwand erfordert, wie an der geringen Differenz von Vega 10 zu Vega 20 zu sehen) betrifft dies vor allem das Speicherinterface: Bei einer reinen Consumer-Karte könnte AMD die GDDR6-Schiene weiter reiten, ein 384 Bit GDDR6-Interface würde gute Speicherbandbreiten sowie eine Speichermenge von 12 GB zur Verfügung stellen, was zumindest konkurrenzfähig gegenüber den (derzeit) von nVidia maximal gebotenen 11 GB Grafikkartenspeicher wäre. Ist dagegen eine gleichzeitige Verwendung auch im Profi-Bereich angedacht, dann spricht alles erneut für ein HBM2-Interface, wo man auf mehr Bandbreite kommen kann – und was nebenbei auch beim Power-Budget besser aussieht als große GDDR-Interfaces.

Annahmen zu: AMD Navi 21

  • gedacht als HighEnd/Enthusiasten-Cip oberhalb von Navi 10, eine Zweitverwendung im Profi-Segment ist nicht unwahrscheinlich
  • Grafikchip-Architektur ist RDNA1 (größere Chance) oder RDNA2 (kleinere Chance)
  • Chipfertigung in TSMCs' 7FF oder 7FF+
  • geschätzt 380-440mm² Chipfläche
  • angenommen 64-80 Shader-Cluster mit 4096-5120 Shader-Einheiten
  • Speicherinterface ist entweder 384 Bit GDDR6 oder 2048-4096 Bit HBM2
  • Stromverbrauch dürfte nahe an die 300-Watt-Grenze gehen
  • Speicherbestückung ist (je nach Speicherinterface) 12 GB GDDR6, 12 GB HBM2 oder 16 GB HBM2
  • sollte sich in der Spitze durchaus mit einer GeForce RTX 2080 Ti anlegen können
  • Verkaufsname sollte regulär die "Radeon RX 5800" Serie sein, denkbar ist aber auch ein (teilweiser?) Sondername
  • Terminlage ist derzeit nur ungenau das Jahr 2020
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Mit welcher Speichertaktung wird das Gaming-System betrieben?

Im Zuge dessen, das bei heutigen Prozessoren die Speichertaktung insbesondere für die Spiele-Performance im CPU-Limit (bei angemessenen Timings) eine gewichtige Rolle spielt, soll diese Umfrage feststellen, auf welcher Höhe die praktisch genutzten Speichertaktungen bei Gaming-Systemen liegen. Gefragt wird also nach dem real anliegenden Speichertakt, egal ob dies dem default-Takt der Speichermodule entspricht oder selbige übertaktet wurden. Bei einem zwischen den zur Auswahl stehenden Taktstufen liegendem Takt wählt man bitte die jeweils nächstliegende Taktstufe aus. Teilnahmeberechtigt ist prinzipiell jedes zum Gaming genutzte PC-System, ergo kann man bei mehreren vorhandenen Gaming-Systemen auch mehrfach (einmal von jedem System aus) abstimmen.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 21. Juni 2019

Nachdem eigentlich am 21. Juni die Ankündigung der "SUPER"-Grafikkarten von nVidia stattfinden sollte, bringen WCCF Tech nunmehr die Kunde von einer kleinen Verschiebung – auf den 2. Juli. Zu diesem Zeitpunkt sollen RTX 2060/2070/2080 in der "Super"-Ausführung offiziell vorgestellt werden, was allerdings wohl keinem Launch gleichkommt. Jener liegt vermutlich auf dem Tag des jeweiligen Marktstarts, hierzu gibt es aber noch keine erhellende Aussage – genannt wurden allein die Marktstart-Termine von 9. Juli für GeForce RTX 2060/2070 "Super" sowie (vorläufig) 23. Juli für die GeForce RTX 2080 "Super". Bis auf den letzten Termin soll jene Terminlage diesesmal vergleichsweise sicher sein, da bereits die Fachpresse (unter DNA) derart informiert wurde – womit Verschiebungen zwar noch möglich, aber nicht mehr besonders wahrscheinlich sind. Leider korrelieren diese Termine natürlich deutlich mit AMDs kommenden Navi-Launch zum 7. Juli, nVidia betätigt sich hierbei als ziemlicher Launch-Störenfried insbesondere mit dem Launch von GeForce RTX 2060/2070 "Super" zum 9. Juli. Denn jene neue Grafikkarten gehen natürlich in direkte Konkurrenz zu Radeon RX 5700 & 5700 XT – und würden somit deren Launch am 7. Juli durchaus entwerten, wenn hierbei noch nicht gegen nVidias RTX-Refresh getestet werden darf.

nVidia RTX-Refresh ("SUPER"-Grafikkarten)

  • 2. Juli:     Vorstellung/Ankündigung von GeForce RTX 2060/2070/2080 "Super"
  • 9. Juli:     Marktstart von GeForce RTX 2060/2070 "Super"
  • 23. Juli:   Marktstart der GeForce RTX 2080 "Super" (vorläufiger Termin)
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im ersten Quartal 2019

Die Marktforscher von Jon Peddie Research haben in zwei Meldungen – No. 1 & No. 2 – neue Zahlen zum Geschehen auf dem Grafikkarten-Markt veröffentlicht, beiderseits bezogen auf die Stückzahlen-Absätze im ersten Quartal 2019. Im Markt der Grafikchips für Desktop-Grafikkarten (Add-in-Boards = AIBs) ergab sich hierbei auf gegenüber dem Vorquartal leicht verbesserter Auslieferungsmenge (+0,3%) ein durchaus positiver Verlauf zugunsten von AMD, welche somit auch den Negativ-Trend der letzten zwei Quartale stoppen konnten. Derzeit liegt das AMD:nVidia-Verhältnis im AIB-Segment somit wieder bei grob 23:77% – sicherlich noch weit weg von den zum Ende des letzten Cryptomining-Booms erzielten 36:64%, aber wenigstens nicht mehr unterhalb der 20-Prozent-Marke bei AMD.

AiB-Grafikchips Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018 Q1/2019
AMD 34,9% 36,1% 25,7% 18,8% 22,7%
nVidia 65,1% 63,9% 74,3% 81,2% 77,3%
Quelle: Jon Peddie Research
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Hardware- und Nachrichten-Links des 20. Juni 2019

In der Geekbench-Datenbank ist erneut ein Vorab-Benchmark zu Zen 2 aufgetaucht – diesesmal ist es der Achtkerner Ryzen 7 3800X unter Geekbench 4, welcher dort mit den entsprechenden Werten zum Core i9-9900K, dem (nahezu) gleichpreisigen Core i7-9700K sowie zum eigenen Vorgänger Ryzen 7 2700X zu vergleichen ist. Im Gegensatz zu den kürzlichen Geekbench-Werten zum Ryzen 9 3950X sehen die neuen Resultate weitaus plausibler aus, wird doch beim MultiCore-Ergebnis der Core i9-9900K "nur" eingeholt, verliert Ryzen 7 3800X sogar den SingleCore-Test. Letzteres ist verständlich angesichts der beachtbar niedrigeren Taktraten der AMD-CPU, denn immerhin läuft der Core i9-9900K auf einem Turbo-Takt nicht unterhalb von 4.7 GHz, was noch höher ist als de maximal auf dem Ryzen 7 3800X anliegende Takt (von 4.5 GHz). Als AMD nicht besonders gut liegender Benchmark ist jeder Performance-Gleichstand unter dem Geekbench ein gutes Ergebnis für AMD – davon abgesehen ist der Ryzen 7 3800X rein preislich eigentlich kein Kontrahent für den Core i9-9900K, welcher sich eher mit dem Ryzen 9 3900X messen sollte. Auf der (nahezu) gleichen Preisbasis wären eher Ryzen 7 3800X mit dem Core i7-9700K zu vergleichen, was der AMD-Prozessor selbst unter dem Geekbench mit +18% für sich entscheidet.

Technik Geekbench 4 SC Geekbench 4 MC Liste Quelle
AMD Ryzen 7 3800X Zen 2, 8C/16T, 3.9/4.5 GHz, 105W TDP 5406 34059 399$ Geekbench-DB
Intel Core i9-9900K CFL-Refresh, 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 95W TDP 6212 34037 488$ Geekbench-DB
Intel Core i7-9700K CFL-Refresh, 8C/8T, 3.6/4.9 GHz, 95W TDP 6021 28828 374$ Geekbench-DB
AMD Ryzen 7 2700X Zen+, 8C/16T, 3.7/4.3 GHz, 105W TDP 4803 26761 329$ Geekbench-DB
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Umfrage-Auswertung: Wie häufig wird integrierte Grafik tatsächlich zum Spielen eingesetzt?

Mit einer Umfrage von Ende März wurde nach der Häufigkeit des realen Spiele-Einsatzes von integrierter Grafik gefragt – oder aber dem Grund für den Nicht-Einsatz dieser. Mittels der Antworten auf diese Umfrage läßt sich erst einmal sagen, das kumuliert 21,6% der Umfrage-Teilnehmer überhaupt mit integrierter Grafik ein Spielchen wagen. Innerhalb dieser Teilmenge sind die seltenen Nutzer mit 57% allerdings dominierend, die häufigen Nutzer kommen auf 20%, die ausschließlichen Nutzer auf 23%. Bezieht man es auf alle Umfrage-Teilnehmer, stehen iGPU-Spieler mit häufiger oder ausschließlicher iGPU-Nutzung dann nur bei 9,3% der Gesamtnutzer. Dies ist sicherlich keine große Anzahl und letztlich schon allein über alleinige Notebook-Nutzer (bei welchen es häufig nur integrierte Grafik gibt) zu erklären.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Juni 2019

Bei WCCF Tech zeigt man (angebliche) Listenpreise zu nVidias "SUPER"-Grafikkarten – welche zum einen das Bild zu diesem Turing-Refresh erhellen, andererseits aber auch für eine gewisse Ernüchterung sorgen dürften. Denn nVidias "SUPER"-Grafikkarten sollen letztlich zum Preispunkt der bisherigen FE-Modelle angesetzt werden – womit das bessere Preis/Leistungs-Verhältnis des RTX-Refreshs nochmals kleiner ausfällt. Jenes ist zwar nach wie vor vorhanden, aber die Vorab-Berichterstattung gaukelte noch am Monatsanfang sowohl Performance-Sprung als auch Preissenkung gleichzeitig vor. Hält sich diese neue Preis-Information, wird der nVidia-Käufer allerdings mehr löhnen müssen, sobald man zu den "SUPER"-Grafikkarten greift – was sicherlich den wenigsten schmecken dürfte, die nVidia-Preise gelten allgemein schon als reichlich hoch. Allerdings ergibt das "SUPER"-Portfolio auf diesen Preislagen teilweise recht wenig Sinn und es darf daher die Korrektheit dieser Preis-Information doch noch etwas in Frage gestellt werden.

RTX-Original 4K-Perf. Listenpreis 4K-Perf. RTX-Refresh
GeForce RTX 2080 FE 186% 799$ ~190-200% GeForce RTX 2080 Super
GeForce RTX 2080 Ref. 180% 699$
GeForce RTX 2070 FE 151% 599$ ~160-170% GeForce RTX 2070 Super
GeForce RTX 2070 Ref. 146% 499$
429$ ~140-150% GeForce RTX 2060 Super
GeForce RTX 2060 124% 349$
Hinweis: Alle Angaben zu den "SUPER"-Karten basieren derzeit rein auf Gerüchten & Annahmen.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Juni 2019

Ein weiteres (extrem) gutes Benchmark-Resultat zu Intels Ice Lake hat der Twitterer '188号' entdeckt: Hierbei handelt es sich um den Vergleich von Core i7-1065G7 gegen Ryzen 5 3500U unter dem Passmark, das nachfolgend abgebildete Ergebnis entstammt deren Benchmark-Datenbank, ist dort aber leider inzwischen schon wieder entschwunden. Dies ist dann auch der einzige Schönheitsfleck an diesen Werten, denn es gibt ansonsten keine Unstimmigkeiten: In beiden Fällen handelt es sich um bekannte Prozessoren, es sind beides Vierkern-Modelle mit einer TDP von jeweils 15 Watt. Nimmt man die Werte ernst, dann ergeben sich allerdings (erneut) drastische Performance-Vorteile zugunsten von Ice Lake: Um +44,4% SingleThread-Performance sowie +28,3% MulitThread-Performance liegt das Intel-Modell vorn – und dies in diesem Fall mit grundsätzlich vergleichbaren Taktraten. Selbstverständlich wird hier noch ein gewisser Taktraten-Unterschied mit hineinspielen, auch könnten die AMD-Ergebnisse (basierend auf dem Durchschnitt aus 22 verschiedenen Systemen) etwas niedriger ausfallen als bei einem expliziten Vergleichstest, da hierbei vermutlich real kaufbare Systeme (mit ihren teilweisen Schwächen) mit verrechnet wurden.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Juni 2019

Gerade eben noch als Möglichkeit besprochen, gibt es nunmehr eine klarere Bestätigung weiterer Navi-Chips durch neue Einträge in einem Linux-Treiber. Genannt werden hierbei neben Navi 10 (Radeon RX 5700 Serie) wiederum "Navi 14" sowie erstmals "Navi 12" samt erstmals "Navi 21". Hinzu kommen noch entsprechende "LITE"-Varianten, welche derzeit aber nicht erklärt werden können – für die Unterschiede der einzelnen Chip-Varianten auf unterschiedlichen Grafikkarten (Radeon RX 5700 oder Radeon RX 5700 XT) benutzt man normalerweise nicht derartige Begriffe. Die Grafikchips Navi 10 & 14 waren wie gesagt schon bekannt, Navi 12 & 21 wurden bisher aber nur vermutet, es gab zu denen jedoch noch keinerlei Bestätigung – welche hiermit nun endlich vorliegt. Der wahrscheinlich zuletzt folgende HighEnd/Profi-Chip kommt nunmehr zwar als "Navi 21" anstatt dem bisher vermuteten "Navi 20", aber dies dürfte keinen echten Unterschied ergeben. Die kleine Umbenennung könnte vielmehr darauf hindeuten, das hierbei entweder wichtige Änderungen gegenüber der vorherigen Konzeption des Navi-20-Chip vorgenommen wurden – oder aber das "Navi 21" vielleicht schon auf einer höheren Stufe der RDNA-Architektur basiert.

Marktsegment Grafikkarten Terminlage
AMD Navi 10 Midrange/HighEnd Radeon RX 5700 Serie Juli 2019
AMD Navi 12 Mainstream/Midrange mglw. Radeon RX 5600 Serie vermtl. H2/2019 bis H1/2020
AMD Navi 14 LowCost/Mainstream mglw. Radeon RX 5500 Serie vermtl. H2/2019 bis H1/2020
AMD Navi 21 HighEnd/Enthusiast & Profi mglw. Radeon RX 5800 Serie angbl. 2020
Hinweis: Alle Angaben zu Navi 12, 14 & 21 sind derzeit natürlich rein spekulativ.
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