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Hardware- und Nachrichten-Links des 15. Februar 2019

Wie in unserem Forum richtig angemerkt, wird der TU116-Chip von GeForce GTX 1660 & 1660 Ti eine nominell eher seltsame Konstruktion: Fast genauso groß wie der GP104-Chip von GeForce GTX 1070, 1070 Ti und 1080, aber in der Spitze vermutlich klar langsamer als jener. Denn eine GeForce GTX 1080 (Perf.Index 960%) wird wohl weiterhin deutlich vor der GeForce GTX 1660 Ti herauskommen, welche im FullHD Performance-Index derzeit auf einen Wert von ca. 770-820% geschätzt werden kann. Die GeForce GTX 1660 Ti kommt damit eher denn auf der Performance-Höhe der GeForce GTX 1070 (Perf.Index 800%) heraus – welche allerdings die kleinste GP104-basierte Grafikkarte darstellt. So gesehen könnte sich nVidia die Auflage neuer Turing-Beschleuniger in diesem Preissement eigentlich fast sparen – und die alten Pascal-Beschleuniger weiter benutzen, der Kostenfaktor dürfte schließlich (bei gleicher Chipfläche) ähnlich liegen. Gegen diese These spricht allerdings der Punkt, das sich neue Angebote prinzipiell besser als alte Angebote verkaufen.

Pascal Turing
Chipfläche ~300mm² GP104 auf 314mm²
max. 2560 SE @ 256 Bit GDDR5X-Interface
max. 4K Perf.Index 132% (GTX1080)
TU116 auf ~285mm²
max. 1536 SE @ 192 Bit GDDR6-Interface
max. 4K Perf.Index ~100-105% (GTX1660Ti)
Chipfläche ~450mm² GP102 auf 471mm²
max. 3840 SE @ 384 Bit GDDR5X-Interface
max. 4K Perf.Index 173% (GTX1080Ti)
TU106 auf 445mm²
max. 2304 SE @ 256 Bit GDDR6-Interface
max. 4K Perf.Index 151% (RTX2070-FE)
jeweilige Vorteile effizienter pro Chipfläche unter heutigen Spielen effizienter pro Shader-Einheit unter heutigen Spielen, zuzüglich RayTracing-Feature (nicht bei TU116/TU117) sowie modernere Architektur mit eventuell weiteren Effizienzverbesserungen unter zukünftigen Spielen
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Die Systemanforderungen zu Far Cry: New Dawn

Im Ubisoft-Blog werden die offiziellen PC-Systemanforderungen für "Far Cry: New Dawn" notiert. Das übliche SpinOff zu den Haupttiteln der FarCry-Serie kommt mit den fast identischen Hardware-Anforderungen wie bei Far Cry 5 daher, logischerweise resultierend aus der (bei diesen SpinOffs üblichen) Wiederverwendung der Spiel-Engine und von reihenweise Spielcontent, beispielsweise der Spiel-Welt. Das abgeforderte Minimum entspricht mit Core i5-2400 oder FX-6350 auf 8 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 670 oder Radeon R9 270X auf jeweils 2 GB Grafikkartenspeicher einem älteren Gaming-PC, auf aktuelle Hardware umgemünzt ergibt dies aber auch nur noch Mainstream-Niveau. Im Gegensatz zu Far Cry 5 werden für Far Cry: New Dawn dann allerdings ein FX-6350 anstatt eines FX-6300 sowie eine Radeon R9 270X anstatt einer Radeon R9 270 notiert – was besser zur jeweiligen Vergleichs-Hardware von Intel bzw. nVidia passt.

Minimum Empfohlen "4K 30FPS" Konfiguration "4K 60FPS" Konfiguration
gedacht für 720p @ "Niedrig" FullHD @ "Hoch" UltraHD @ "Hoch" auf 30 fps UltraHD @ "Ultra" auf 60 fps
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 30 GB Platzbedarf
CPU Core i5-2400 oder FX-6350 Core i7-4790 oder Ryzen 5 1600 Core i7-6700 oder Ryzen 5 1600X Core i7-6700K oder Ryzen 7 1700X
Speicher 8 GB RAM & 2 GB VRAM 8 GB RAM & 4 GB VRAM 16 GB RAM & 8 GB VRAM 16 GB RAM & 8 GB VRAM
Gfx GeForce GTX 670 oder Radeon R9 270X GeForce GTX 970 oder Radeon R9 290X GeForce GTX 1070 oder Radeon RX Vega 56 GeForce GTX 1080 SLI oder Radeon RX Vega 56 CrossFire
(rein offizielle Systemanforderungen)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 14. Februar 2019

Videocardz erbringen mittels des Bild eines nVidia TU116-Chips den Nachweis dafür, das die GeForce GTX 1660 Ti tatsächlich auf einem eigenen Grafikchip basiert – und nicht das hierfür nochmals der TU106-Chip von GeForce RTX 2060 & 2070 weiterverwendet wird. Jener TU116-Chip wurde im übrigen das erste Mal schon im letzten August mittels einer Berichterstattung von AdoredTV genannt – welche zwar nicht in allen Details Recht behalten hat, aber dennoch erstaunlich viele Turing-Details bereits damals richtig vorhersagen konnte. Gegenüber dem TU106-Chip geht es von 2304 auf 1536 Shader-Einheiten nach unten, zudem gibt es anstatt eines 256 Bit nur ein 192 Bit breites GDDR6-Speicherinterface. Zugleich fehlt die RayTracing-Funktionalität und potentiell auch die Tensor-Cores – letzteres ist allerdings derzeit ungesichert. Dafür sinkt die Chipfläche dann erheblich ab, was mit den Die-Fotos auch sofort augenscheinlich wird: Der TU116-Chip ist diesen gemäß auf grob ~285mm² Chipfläche einzuschätzen, gegenüber dem TU106-Chip auf 445mm². Dies ist immer noch "fett" gegenüber früheren Mainstream-Chips von nVidia, aber vergleichsweise gut gegenüber bisherigen Schätzungen, welche den TU116-Chip bei bis zu 300mm² Chipfläche gesehen haben.

Kepler Maxwell Pascal Turing
Fertigung 28nm 28nm 16nm 12nm
Enthusiast GK110 – 561mm² GM200 – 601mm² GP102 – 471mm² TU102 – 754mm²
HighEnd GK104 – 294mm² GM204 – 398mm² GP104 – 314mm² TU104 – 545mm²  &  TU106 – 445mm²
Midrange GK106 – 214mm² GM206 – 227mm² GP106 – 200mm² TU116 – ~285mm²
Mainstream GK107 – 118mm² - GP107 – 132mm² TU117 – geschätzt ~190mm²
LowCost GK208 – 87mm² - GP108 – 70mm² ?
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Die Systemanforderungen zu Jump Force

Bei Steam finden sich die offiziellen PC-Systemanforderungen für das Crossover-Prügelspiel "Jump Force", mittels welchem Spieleentwickler Spike Chunsoft und Spielepublisher Bandai Namco verschiedene Charakteren aus einer Vielzahl an Manga-Serien antreten lassen (komplette Charakter-Auflistung). Das ganze ist sicherlich eher etwas für Fans, andererseits aber eben auch einmal etwas anderes als die ansonsten oftmals vorherrschende Baller-Kost. Das Spiel auf Basis der Unreal Engine 4 erscheint auch auf beiden Konsolen-Systemen, die PC-Anforderungen sind dann vergleichsweise maßvoll. So will man als Minimum nur Core i5-2300 oder A10-7850K auf 4 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 660 Ti 3GB oder Radeon HD 7950 sehen. Dies ist CPU-technisch mit heutigem LowCost-Niveau vergleichbar, die Grafikkarten sind dagegen aus heutiger Sicht Mainstream-Niveau und lassen sich mittels GeForce GTX 1050 Ti oder Radeon RX 560 4GB vergleichen bzw. ersetzen.

Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 17 GB Platzbedarf
CPU Core i5-2300 oder A10-7850K Core i7-6700 oder Ryzen 5 1400
Speicher 4 GB RAM 8 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660 Ti 3GB oder Radeon HD 7950 GeForce GTX 1060 oder Radeon R9 Fury
(rein offizielle Systemanforderungen)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 13. Februar 2019

Videocardz notieren reihenweise Zertifizierungs-Listungen zu 3GB-Modellen der GeForce GTX 1660 Ti seitens Asus – was allerdings nicht ganz so Ernst genommen darf wie es auf den ersten Blick erscheint. Auch zur GeForce RTX 2060 gab es schon umfangreiche Zertifierungen von Ausführungen mit sowohl 3 als auch 4 GB Grafikkartenspeicher, welche bislang aber weder irgendwo sonst erwähnt wurden noch auf dem Markt erschienen sind. Augenscheinlich wird speziell der russischer Zertifizierer EEC gern einmal für Testballons oder ähnlich unausgegorene Dinge benutzt, dessen Listungen müssen also nicht zwingend die reale Existenz von solcherart Grafikkarten bedeuten. Bei der GeForce RTX 2060 würde nVidia wohl regelrecht das Fell über die Ohren gezogen werden, wenn man dort mit noch weniger als den aktuellen 6 GB Grafikkartenspeicher antreten wollte – und auch bei der GeForce GTX 1660 Ti erscheint ein 3GB-Modell nicht wirklich als empfehlenswert. Denn schließlich wird die kommende neue Midrange-Karte auf die bisherige GeForce GTX 1060 vermutlich ca. +30-40% Performance oben drauf legen und damit halbwegs in der Performance-Region von GeForce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56 herauskommen – in dieser Performance-Klasse wären dann allerdings nur 3 GB Grafikkartenspeicher ein glatter Witz.

Technik RT FHD-Index 4K-Index TDP Listenpreis
GeForce RTX 2080 Ti Turing TU102, 4352 SE @ 352 Bit, 11 GB GDDR6 1380% 228% 250W 999$
GeForce RTX 2080 Turing TU104, 2944 SE @ 256 Bit, 8 GB GDDR6 1210% 180% 215W 699$
GeForce RTX 2070 Turing TU106, 2304 SE @ 256 Bit, 8 GB GDDR6 1030% 146% 175W 499$
GeForce RTX 2060 Turing TU106, 1920 SE @ 192 Bit, 6 GB GDDR6 920% 124% 160W 349$
GeForce GTX 1660 Ti Turing TU116, 1536 SE @ 192 Bit, 6 GB GDDR6 ~770-820% ~100-105% ~120W 279$
GeForce GTX 1660 Turing TU116, 1280 SE @ 192 Bit, 6 GB GDDR5 ~630-670% ~85-90% ~120W 229$
GeForce GTX 1650 Turing TU117, 896 SE @ 128 Bit, 4 GB GDDR5 ~450-510% - ? 179$
GeForce GTX 1050 Ti Pascal GP107, 768 SE @ 128 Bit, 4 GB GDDR5 360% - 75W (bisher) 139$
Performance- und TDP-Angaben zu den Turing-Karten gemäß deren Referenztaktung (nicht der FE-Taktung); alle Angaben zu den noch nicht releasten Karten (GeForce GTX 1650, 1660 & 1660 Ti) basieren derzeit allein auf Gerüchten und Annahmen
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Die Systemanforderungen zu Metro: Exodus

Auf der entsprechenden Spiel-Webseite im Epic Games Store stehen die offiziellen PC-Systemanforderungen für das am 15. Februar 2019 in den Handel gehende "Metro: Exodus" zur Verfügung – ergänzt durch tiefergehende Systemanforderungen für höhere Auflösungen im Steam-Forum. Der dritte Teil der Metro-Spieleserie von Publisher Deep Silver und Spieleentwickler 4A Games setzt wieder auf die Haus-eigene "4A Engine", unterstützt dabei DirectX 11 & 12 sowie erstmals RayTracing und DLSS. Die offiziellen Systemanforderungen sind allerdings noch ohne RayTracing-Einsatz formuliert – bei jenem könnten die Hardware-Anforderungen also noch steigen (eventuell abgemildert durch gleichzeitigen DLSS-Einsatz). Als Minimum will man dabei mit Core i5-4440 (es wurden leider generell keine AMD-Prozessoren als Äquivalent notiert) auf 8 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 670, GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7870 mit jeweils 2 GB Grafikkartenspeicher durchaus gehaltvolles sehen – dies ist grob das Performanceniveau eines 6-7 Jahre alten HighEnd-PCs bzw. eines 3-4 Jahre alten Midrange-PCs.

Minimum Empfohlen für WQHD für UltraHD
gedacht für FullHD @ "Low" mit 30 fps FullHD @ "High" mit 60 fps WQHD @ "Ultra" mit 60 fps UltraHD @ "Extreme" mit 60 fps
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11
CPU Core i5-4440 Core i7-4770K Core i7-8700K Core i9-9900K
Speicher 8 GB RAM & 2 GB VRAM 8 GB RAM & 8 GB VRAM 16 GB RAM & 8 GB VRAM 16 GB RAM & 11 GB VRAM
Gfx GeForce GTX 670, GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7870 GeForce GTX 1070, GeForce RTX 2060 oder Radeon RX Vega 56 GeForce GTX 1080 Ti, GeForce RTX 2070 oder Radeon RX Vega 64 GeForce RTX 2080 Ti
(rein offizielle Systemanforderungen)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 11./12. Februar 2019

Nachdem derzeit schon einige Karten- und Karton-Bilder zu Herstellerdesigns der GeForce GTX 1660 Ti herumschwirren, kommt von DSO Gaming das Gerücht über eine kleine Launch-Verschiebung – vom ursprünglich genannten 15. auf den 22. Februar, sprich um eine Woche. Da auch schon die originale Terminangabe nur rein gerüchteweiser stattfand, ist dies natürlich alles noch etwas unsicher, muß man sich schlicht vom Verlauf der Ereignisse überraschen lassen. Der GeForce GTX 1660 Ti soll dann noch eine GeForce GTX 1660 gegen Anfang März sowie eine GeForce GTX 1650 gegen Ende März nachfolgen, damit sollte dann nVidias Turing-Portfolio erst einmal vollzählig sein. Im LowCost-Segment und teilweise auch im Mainstream-Segment scheint nVidia hingegen die bisherigen Pascal-Beschleuniger noch eine gewisse Zeit weiterbenutzen zu wollen – was aber nicht untypisch ist, gerade LowCost-Lösungen werden gern einmal über mehrere Grafikkarten-Generationen hinweg mitgeschleppt. Sobald diese drei Launches abgeschlossen sind, fängt dann allerdings im Grafikkarten-Bereich das große Warten auf die wirklichen 7nm-Grafikchips an, welche nach dem letzten Gerüchtestand dann womöglich erst im vierten Quartal antreten werden.

AMD nVidia
15. oder 22. Februar 2019 - GeForce GTX 1660 Ti
(TU116-basierte Midrange-Lösung der Turing-Generation ohne RayTracing-Funktionalität)
Anfang März 2019 - GeForce GTX 1660
(TU116-basierte Midrange-Lösung der Turing-Generation ohne RayTracing-Funktionalität)
Ende März 2019 - GeForce GTX 1650
(TU117-basierte Midrange-Lösung der Turing-Generation ohne RayTracing-Funktionalität)
Mitte/Ende 2019 Navi
(angeblich reine Midrange-Lösungen in 7nm, eventuell aber auch eine ganze Generation basierend auf 3-4 Grafikchips)
Ampere
(reiner HPC-Chip in 7nm, Ankündigung sicherlich schon Monate früher)
Ende 2019 bis Anfang 2020 - 7nm-Gen.
(Turing-Nachfolger mit anzunehmenderweise stärkeren RayTracing-Fähigkeiten, wahrscheinlich mit komplett neuem Chip-Portfolio von LowCost bis Enthusiast)
irgendwann 2020 "NextGen" (Arcturus)
(echte neue Grafikchip-Architektur in 7nm)
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Diese Angaben zu zukünftigen GPU-Entwicklungen sind natürlich mehrheitlich spekulativ bzw. ungesichert.
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Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Radeon VII?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in den zahlreichen Launchreviews, dem Forendiskussions-Thread zum Launch sowie natürlich unserer Launch-Analyse zu AMDs Radeon VII.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon VII

Mit der Radeon VII bringt AMD eine erste 7nm-basierte Grafikkarte, welche allerdings aufgrund ihrer weiterhin Vega-basierten Abstammung noch keine neue Grafikkarten-Generation begründen kann. Denn der zugrundeliegende Vega-20-Chip ist aus Gamer-Sicht nicht viel mehr als ein Vega-10-Chip in einem neuen Fertigungsverfahren – welches hier allerdings in einer noch nicht ausgereiften Form und ohne explizit darauf angepasster Grafikchip-Architektur eingesetzt wurde. Zudem ist der Vega-20-Chip eigentlich eher für HPC-Bedürfnisse konzipiert, gut zu sehen am verdoppelten Speicherinterface, welches dann auch (prinzipbedingt) die verdoppelte Speichermenge ergibt. Die dabei herausgekommene Radeon VII steht somit ein wenig zwischen den Welten: Mit alter Grafikchip-Architektur, ohne mehr Hardware-Einheiten, aber neuem Fertigungsverfahren und fortschrittlicher Speichermenge. Trotzdem reicht es natürlich aus, um nVidia endlich mal wieder ein Gegenangebot im Preisbereich von 700 Dollar/Euro entgegensetzen zu können. Wie die Launchreviews AMDs neue Grafikkarte bezüglich Performance, Stromverbrauch, Übertaktungseignung und Preis/Leistungs-Verhältnis bewertet haben, soll mit nachfolgender Launch-Analyse aufgezeigt werden ... zum Artikel.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 9./10. Februar 2019

AnandTech thematisieren (in einem älteren Artikel zu AMD Threadripper 2000 Prozessoren) genauso das Problem der unrealistische wie auch unpraktikabeln TDP-Angaben bei Intel. Hierzu hat man die real anliegenden Taktraten eines Core i7-8700 notiert – einmal auf einem gewöhnlichen Desktop-Mainboard, spricht nicht TDP-limitiert, und einmal limitiert auf die reguläre Prozessoren-TDP von nur 65 Watt. Jene ist dann noch unrealistischer als die 95 Watt beim etwas taktstärkeren Core i7-8700K, weil limitiert auf die TDP bricht die Taktrate unter Last auf 5-6 CPU-Kernen tatsächlich auf den Basetakt von nur noch 3200 MHz ein. Unlimitiert kann der Prozessor an dieser Stelle allerdings glatte 4297 MHz Takt erreichen, was satte +34,3% Mehrtakt sind (oder -25,5% weniger, je nach Ausgangspunkt der Betrachtung). Uns es macht natürlich schon einen sehr erheblichen Unterschied, ob man unter voller Auslastung des Prozessors bei 3.2 oder 4.3 GHz arbeitet – gut möglich sogar, das jener Sechskerner auf nur 3.2 GHz Takt nicht schneller herauskommt als ein hochtaktender Vierkerner aus früheren Intel-Generationen.

1C/2T 2C/4T 3C/6T 4C/8T 5C/10T 6C/12T
Basetakt Core i7-8700 3200 MHz 3200 MHz 3200 MHz 3200 MHz 3200 MHz 3200 MHz
max. Turbotakt Core i7-8700 4600 MHz 4500 MHz 4500 MHz 4300 MHz 4300 MHz 4300 MHz
Realtakt bei unlimitiertem Verbrauch 4500 MHz 4401 MHz 4400 MHz 4300 MHz 4297 MHz 4297 MHz
Realtakt bei Verbrauchslimit 65 Watt 4498 MHz 4297 MHz 4000 MHz 3900 MHz 3200 MHz 3200 MHz
absolute Differenz -2 MHz -104 MHz -400 MHz -400 MHz -1097 MHz -1097 MHz
relative Differenz -0,04% -2,4% -9,1% -9,3% -25,5% -25,5%
reale Taktraten eines Core i7-8700 seitens AnandTech
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