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Hardware- und Nachrichten-Links des 23. April 2014

WCCF Tech berichten von weiteren kommenden Modellen der GeForce-700-Serie: GeForce GT 705, 710 & 720 sind für das LowEnd-Segment gedacht und basieren dafür auf den alten Grafikchips GF119 (Fermi-Architektur) und GK208 (Kepler-Architektur). Beide Grafikchips mit Chipflächen von nur 79mm² bzw. ~90mm² dürften sehr günstig für nVidia herzustellen sein, weswegen man diesen Job immer noch nicht neueren Grafikchips auf Basis der Maxwell-Architektur anvertraut. Eigentlich sollte innerhalb der Maxwell-Architektur mit dem GM108-Chip auch ein reiner LowCost-Chip kommen, von jenem ist bislang aber noch nichts zu sehen – und angesichts der Stärke des GM107-Chips der GeForce GTX 750 Serie ist es sehr gut möglich, daß der GM108 glatt zu leistungsfähig für echte LowEnd-Bedürfnisse ist. Letztere lassen sich heutzutage allerdings auch mittels der integrierten Grafik moderner Prozessoren befriedigen – einzig und allein bei der Anschlußvielfalt (Anzahl an DVI/HDMI-Buchsen) mangelt es letzteren oftmals, so daß sich dann doch noch Anwendungszwecke für eine LowEnd-Grafikkarte ergeben.

Gemäß der DigiTimes bereitet Intel derzeit mit "BayTrail-Entry" eine weitere Plattform innerhalb der Silvermont-Architektur vor, welche explizit für günstige Tablets gedacht ist. Mittels "BayTrail-T" gibt es zwar schon eine Tablet-Auskopplung von Silvermont, aber jene ist wohl noch nicht ausreichend auf die Bedürfnisse gerade besonders günstiger Tablets ausgelegt, weswegen Intel in dieser Frage nunmehr nachlegen will. Für "BayTrail-Entry" wird Intel anscheinend bekannte Prozessoren-Modelle benutzen, legt allerdings jeweils Referenzdesigns für 7- und 8-Zoll-Tablets samt einer Liste an zertifizierten Zulieferern auf, was die Arbeit der Gerätehersteller vereinfachen dürfte. Ob die Gerätehersteller hierauf anspringen, wird man im weiteren Jahresverlauf sehen können – bislang ist Intel von seinem Ziel, dieses Jahr immerhin 40 Millionen Tablet-Chips zu verkaufen, mit nur 5 Millionen verkaufter Tablet-Chips im ersten Quartal doch noch um einiges entfernt.

Golem berichten über die anstehende Umstellung der Flashspeicher-Produktion von der 19nm-Fertigung auf die 15nm-Fertigung – welche bei Toshiba ungefähr im Sommer starten und dann zum Jahresende in lieferbaren Produkten resultieren soll. Die genannten Fertigungsverfahren sind natürlich überhaupt nicht mit den Fertigungsverfahren für Prozessoren & Grafikchips und auch nicht mit den Fertigungsverfahren für SoCs vergleichbar, da Speicherzellen im Gegensatz zu den für Prozessoren, Grafikchips und SoCs verwendeten Logikzellen völlig andere, dramatisch einfachere Anforderungen mit sich bringen. Der erreichte technische Fortschritt begrenzt sich in diesem Fall also wirklich rein auf Flashspeicher-Chips – wird bei diesen aber mit einer gewissen Verzögerung (Frühling 2015?) zu einer weiteren Preisrunde führen, an deren Ende USB-Sticks, Speicherkarten und SSDs nochmals günstiger werden respektive mehr Kapazität für den gleichen Preis anbieten können.

Laut WinFuture arbeitet Microsoft intensiv daran, den Ressourcen- und Speicherverbrauch von Windows 8 weiter zu reduzieren, um damit den Einsatz auf noch mehr kleineren Geräten zu vereinfachen. Dies ist natürlich absolut gegensätzlich zur bisherigen Windows-Geschichte, wo sich das Betriebssystem im Laufe der Zeit deutlich aufgebläht hat und – ohne wirklich gravierende funktionelle Änderungen zu bieten – nach deutlich mehr Arbeitsspeicher sowie Speicher auf der Festplatte verlangte (man vergleiche die Systemanforderungen zu Windows XP und Windows 8). Mit der neuen Initiative dürfte Microsoft insbesondere versuchen, den hohen Bedarf an Festplatten-Speicher deutlich herunterzudrücken, da mobile Gerätschaften hiermit das größte Problem haben – 1 GB Arbeitsspeicher sind hingegen auch bei mobilen Geräten inzwischen unterer Standard. Erstaunlich ist, das Microsoft sich nicht schon früher dieses Problems angenommen hat, aufgrund der vielbeschworenen Modularität von Windows sollten solcherart Ideen doch eigentlich recht einfach zu realisieren sein.

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AMD liefert die Kabini Refresh-APU "Beema" bereits aus

CPU-World haben kürzlich in einem Dell-Dokument einige Modell-Nummern zu neuen LowPower-APUs von AMD entdeckt, welche demnächst in entsprechenden Dell-Geräten ausgeliefert werden sollen. Daran knüpfte man die Vermutung, daß es sich hierbei um die ersten Beema-APUs handeln würde, welche den Refresh der bekannten Kabini-APUs darstellen. Dies widersprach zwar früheren Meldungen über eine deutliche Verschiebung des Temash/Kabini-Refreshs, aber Fudzilla bringen hierzu die Bestätigung seitens AMD, das es sich bei diesen neu ausgelieferten APUs tatsächlich um Beema-Prozessoren handelt.

Mullins & Beema als der Refresh zu Temash & Kabini basieren auf den verbesserten Puma+ Rechenkernen, welche aber weiterhin zur Jaguar-Architektur von Temash/Kabini gehören, die konkreten Änderungen sind wohl eher geringfügig. Zudem sprachen die ursprünglichen Gerüchte von einer verbesserten Grafikeinheit, was sich aber nach letzten Informationen nicht mehr halten lassen kann: Zwar bekommen die Grafikeinheiten von Mullins & Beema neue Namen nach dem neuen Namensschema von AMD, sind aber technologisch unverändert – sprich, es gibt maximal 128 Shader-Einheiten auf GCN 1.1 Basis. Größter Punkt an den neuen APUs soll wohl eine verbesserte Effizienz sein – wo genau die zum Vorschein kommt, werden dann entsprechende Tests zeigen müssen. Ob AMD (trotz der weiterhin verwendeten 28nm-Fertigung) nunmehr höhere Taktraten aufbieten kann, ist wegen fehlender Taktraten-Angaben derzeit noch unklar.

Kerne CPU-Takt L2 integrierte Grafik Speicher TDP
Beema A6-6310 4 ? 2 MB Radeon R4, höchstwahrscheinlich 128 Shader-Einheiten ? ?
Beema A4-6210 4 ? 2 MB Radeon R3 ? ?
Beema E2-6110 4 ? 2 MB ? ? ?
Beema E1-6010 2 ? 1 MB Radeon R2 ? ?
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Hardware- und Nachrichten-Links des 22. April 2014

Da es nach den letzten Meldungen als ziemlich sicher gelten kann, daß über das Jahr 2014 noch keine 20nm-Grafikchips antreten und nVidias kommende Grafikchips GM204 & GM206 in der 28nm-Fertigung produziert werden, darf durchaus die Frage gestellt werden, wieso nVidia diese Chips mit einem "GM2xx" kennzeichnet, nachdem der erste Maxwell-Chip in Form des GM107-Chips der GeForce GTX 750 Serie als "GM1xx" lief. Bisher dachte man, daß sich in diesem Unterschied das andere Fertigungsverfahren wiederspiegeln würde, was nunmehr als Erklärung auszufallen scheint. Eine alternative Erklärung läge dann in der Fähigkeit zu DirectX 12 in Hardware bei den GM2xx-Chips. Dafür müssten natürlich die Hardware-Spezifikationen für DirectX 12 schon feststehen, wonach es zuletzt nicht so aussah. Andererseits könnte nVidia natürlich auch bei Microsoft versuchen zu definieren, daß die Hardware-Änderungen der GM2xx-Chips einfach als "DirectX 12" normiert werden – die besseren Karten gegenüber AMD, durch Mantle derzeit nicht all zu beliebt bei Microsoft, dürfte man dabei sicherlich haben.

Gleichfalls gibt es zum kürzlich genannten nVidia GK210-Chip neue Informationen aus unserem Forum: Danach besteht der Verdacht, der GK210 könnte eine Abwandlung des GK110 mit verbesserten Compute-Fähigkeiten zum Support der Compute Capability 3.7 bzw. damit zum Support von CUDA 6.0 sein. Hierfür ist wohl nur eine minimale Änderung einer Cache-Größe vonnöten, was letztlich in einem für das Gamer-Segment faktisch unveränderen Chip resultieren würde. Damit ist es wahrscheinlich, daß der GK210-Chip nicht für neue Gaming-Grafikkarten verwendet wird bzw. ohne große Ankündigung auf bestehenden Gaming-Grafikkarten zum Einsatz kommt – während es nur im Quadro/Tesla-Segment regelrecht neue Grafikkarten-Modelle auf Basis dieses Chips geben würde. Indirekt deutet eine solche Auslegung auch darauf hin, daß ein GK110-Ersatz für das Profi-Segment aus der Maxwell-Architektur nicht gerade demnächst ansteht. Gut möglich, daß nVidia den GK110-Ersatz unter der Maxwell-Architektur erst sehr viel später bringt – oder aber das Enthusiasten-Segment mit einem Gaming-Ersatz des GK110 bedient, welcher allerdings nicht für Profi-Zwecke gedacht ist (unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich unmöglich).

Gemäß der VR-Zone wird Intel seine neuen Haswell-K-Modelle am 2. Juni zur Computex bringen, während das reguläre Portfolio an Haswell-Refreshes offiziell am 11. Mai antreten wird (aber derzeit schon in Intels Preisliste geführt wird). Die neuen Haswell-K-Modelle wurden von Intel kurzfristig zwischengeschoben, nachdem sich die eigentlich an dieser Stelle geplanten Broadwell-K-Modelle bis zum Jahresende verzögern und Intel weiterhin seiner Linie treu bleiben will, einmal im Jahr neue PC-Prozessoren zur Verfügung zu stellen. Dieses Jahr wird es mit dem um nur 100 MHz Takt angehobenen Haswell-Refresh ein sehr maues Angebot geben, weswegen man bei den neuen Haswell-K-Modellen auch etwas in die Offensive geht und jene mit einer neuen Wärmeleitpaste sowie neuem Trägermaterial für eine verbesserte Overclocking-Eignung ausstattet. Wieviel mehr sich dabei herausholen läßt, wird man sehen müssen – Haswell benötigt in jedem Fall diesen kleinen Overclocking-Schub, da sich die initialen Haswell-K-Modelle trotz der 22nm-Fertigung ungewöhnlich mittelmäßig übertakten lassen.

Nach der Lizenzierung von Samsungs 14nm-Technologie durch GlobalFoundries überschlagen sich natürlich die Prognosen, wann GlobalFoundries erste lieferbare 14nm-Produkte hat – laut Fudzilla will man die "volle" Massenproduktion im zweiten Halbjahr 2015 starten. Möglicherweise trifft dies sogar zu – genauso wie auch TSMC derzeit schon die 20nm-Massenproduktion am Laufen hat und da vor dem Jahresende ziemlich sicher kein wirklich großer 20nm-Chip herausfallen wird, sondern nur Tablet/Smartphone-SoCs mit einer maximalen Größe von 150mm² und vergleichsweise mittelprächtigen Taktraten. Wenn man es aus der Sichtweise betrachtet, wann AMD als GlobalFoundries-Hauptabnehmer für seine Prozessoren, großen APUs und Grafikchips Zugriff auf die 14nm-Massenfertigung von GlobalFoundries haben wird, so kann die Antwort nur "nicht vor dem Jahr 2016" lauten – hier ergibt sich keine Änderungen gegenüber unserer letzten Fertigungsverfahren-Roadmap, selbst wenn jene noch vor dem Samsung/GlobalFoundries-Deal erstellt wurde. Aber gerade das Abschiessen von GlobalFoundries' eigener 14XM-Fertigung zugunsten von Samsungs 14nm-Technologie dürfte wenn dann eher Grund für weitere Verzögerungen geben, da Produktionsvorbereitungen eine langwierige Sache sind und komplette Neuausrichtungen hierbei immer Zeit kosten.

WinFuture vermelden Gerüchte, wonach das neue Windows-Startmenü nicht Teil von Windows 9, sondern Teil eines "Windows 8.1 Update 2" (manchmal auch als "Windows 8.2" bezeichnet) sein soll, welches im Herbst erwartet werden darf. Normalerweise würde man denken, daß ein solch heftiger Kursumschwung von Microsoft eher denn nur Teil eines neuen Betriebssystem-Ansatzes sein kann – aber so, wie das neue Startmenü ausgeführt wurde (unter Einbindung von Live-Tiles), kann man es durchaus auch als weiteren Versuch werden, das Kachel-System von Windows 8 irgendwie zu retten. Ob dies die Nutzer wirklich goutieren, sei allerdings bezweifelt – Windows 8 ist als Betriebssystem sogar im Massenmarkt mehrheitlich so tief unten durch, daß da selbst interessante Änderungen nichts mehr an diesem Urteil ändern werden. Ironische Randnotiz: Das neue Startmenü sieht inzwischen einem alten Vorschlag von uns immer ähnlicher – welcher allerdings schon im September 2011 unterbreitet wurde, noch vor dem Marktstart von Windows 8. Die PC Games Hardware führt dann noch etwas weiter aus, wie die Gerüchtelage zu Windows 9 und einem "Windows Cloud" steht – wobei dies augenscheinlich Dinge sind, über welche selbst bei Microsoft noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden.

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Grafikkarten-Speicher ist derzeit verbaut?

Eine Umfrage von Anfang April stellte die Frage nach dem derzeit verbauten Grafikkarten-Speicher – und war damit die Kopie einer Umfrage vom April 2013 mit natürlich der Möglichkeit des Vergleichs zum Vorjahres-Stand. Seinerzeit dominierten deutlich die Speichermengen 1 GB und 2 GB mit jeweils knapp über 31% Stimmenanteil, 3 GB stand aber immerhin schon bei 12,6%, die durchschnittliche Speichermenge lag bei 1780 MB. Heuer nun hat sich das Bild deutlich gewandelt: 1 GB verlor auf 21,4%, zudem verloren alle kleineren Speichergrößen noch viel erheblicher. 2 GB legte nochmals etwas auf 35,6% zu, während 3 GB sehr deutlich auf 20,6% hinzugewann und inzwischen sogar 4 GB mit 7,9% eine beachtbare Größe darstellt.

Die durchschnittlich verbaute Speichermenge liegt derzeit (unter den Umfrage-Teilnehmern) bei 2305 MB, was gegenüber dem April 2013 einen Zugewinn um immerhin 29,5% bedeutet. Das Aufrüstinteresse aus Gründen des Grafikkartenspeichers liegt derzeit mit 23,6% auf nahezu demselben Wert wie im April 2013 bei 22,9%. Dabei hat sich das Aufrüstinteresse jedoch gegenüber 2013 viel stärker polarisiert: An der Speichermengen-Spitze hat selbiges 2014 deutlich abgenommen, während es bei den Grafikkarten gerade unterhalb von 2 GB Speicher sehr deutlich zugenommen hat und dabei mit Werten teilweise über 50% deutlich darauf hinweist, wie wichtig das Thema der Speichermenge bei damit unzureichend bestückten Grafikkarten inzwischen gesehen wird. Dies kann man als deutlichen Hinweis daraus sehen, daß viele dieser Grafikkarten mit unterhalb von 2 GB Speicher in absehbarer Zeit ersetzt werden.

April 2013 Aufrüstintereresse April 2014 Aufrüstintereresse
512 MB oder weniger 7,0% 40,8% 4,3% 39,3%
640 bis 896 MB 2,8% 46,2% 1,4% 72,5%
1024 MB (1 GB) 31,3% 32,5% 21,4% 43,3%
1280 bis 1536 MB 8,8% 40,6% 4,6% 50,4%
2048 bis 2560 MB 32,1% 9,8% 35,6% 14,6%
3072 MB (3 GB) 12,6% 5,1% 20,6% 11,1%
4096 MB (4 GB) 5,4% 22,7% 7,9% 7,6%
6144 MB (6 GB) - - 2,0% 6,9%
8192 MB (8 GB) - - 2,2% 51,6%
insgesamt Ø 1780 MB (1,74 GB) Ø 22,9% Ø 2305 MB (2,25 GB) Ø 23,6%

Das große Bild zeigt aber selbst im Enthusiasten-Segment noch keine Bedingung für Grafikkarten mit mehr als 2 GB Speicher, vielmehr gewann diese Speichermenge im Jahresvergleich sogar noch etwas hinzu. Die Spieleentwickler müssen sich also weiterhin an diesem Punkt ausrichten und sollten es mit ihren Speicheranforderungen nicht übertreiben. Für den Mainstream-Markt erscheinen sowieso auch weiterhin die entsprechenden Bildqualitäts-Optionen notwendig, um auch mit 1 GB Grafikkarten-Speicher noch mithalten zu können. Für sehr viel später erscheinende Spiele kann man allerdings langsam durchaus daran denken, keine Rücksicht mehr auf 1-GB-Grafikkarten nehmen zu müssen, denn sehr wahrscheinlich wird dieselbe Umfrage im Jahr 2015 weitere deutliche Rückgänge bei allen Grafikkarten unterhalb von 2 GB Speichermenge sehen.

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AMD-Geschäftsergebnisse Q1/2014: Guter Start ins neue Geschäftsjahr

Chipentwickler AMD hat seine Geschäftsergebnisse für das erste Jahresquartal 2014 vorgelegt, welche recht erfreulich aussehen und einen guten Start ins neue Geschäftsjahr bedeuten. Zwar fielen Umsatz und Gewinn gegenüber den vierten Jahresquartal 2013, dies ist aber in der IT-Branche ziemlich normal, das erste Jahresquartal ist üblicherweise das allerschlechteste. Viel wichtiger ist jedoch, daß man gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres in Form des ersten Quartal 2013 deutlich zulegen konnten: Beim Umsatz um satte 28,4%, der nominelle Verlust konnte um 86,3% gesenkt werden und beim operativen Gewinn wandelte man ein Minus von 98 Millionen Dollar in ein Plus von 49 Millionen Dollar um. AMD scheint somit für den Augenblick vergleichsweise (mit früheren AMD-Geschäftszahlen) stabil dazustehen, da von den weiteren Jahresquartalen natürlich besseres zu erwarten ist.

Q1/2013 Q2/2013 Q3/2012 Q4/2013 Q1/2014
Umsatz 1088 Mio. $ 1161 Mio. $ 1461 Mio. $ 1589 Mio. $ 1397 Mio. $
Gewinn -146 Mio. $ -74 Mio. $ 48 Mio. $ 89 Mio. $ -20 Mio. $
operativer Gewinn -98 Mio. $ -29 Mio. $ 95 Mio. $ 135 Mio. $ 49 Mio. $
Für exakte Vergleichswerte zu AMD, Intel & nVidia zurück bis ins Jahr 2006 bitte klicken.

Eine kleine Warnung muß allerdings trotzdem angebracht werden: Angesichts dessen, das AMD derzeit wirklich alle gefertigten Konsolen-Chips für die NextGen-Konsolen aus den Händen gerissen werden, wurde dieses Ergebnis maßgeblich von der Stärke dieses Geschäfts ins Positive gerettet. Ohne die Konsolen-Chips hätte AMD wiederum einen erheblichen Einbruch in Richtung nur einer bloßen Milliarde Dollar Umsatz gemacht – was für AMD einfach zu wenig ist, um zu existieren und vor allem als Chipentwickler genügend Geldmittel für die Chip-Weiterentwicklung anhäufen zu können. AMDs Kerngeschäft schwächelt also weiterhin ganz erheblich und wird derzeit nur über das Konsolen-Geschäft gerettet.

Jenes Konsolen-Geschäft dürfte zwar noch auf Jahre hinaus für gute Impulse stehen, allerdings ist zu befürchten, daß sich die hierfür ausgelieferten Mengen mittelfristig etwas beruhigen werden. Dann werden nicht mehr jedes Quartal 300 bis 400 Millionen Dollar allein über die Konsolenchips hereinkommen – sondern vielleicht nur noch 200 Millionen Dollar pro Quartal, was AMDs Schwäche beim Kerngeschäft wieder stärker offenlegen wird. Leider splittet AMD im Geschäftsbereich "Graphics and Visual Solutions" nicht auf, welchen Anteil daran die Konsolenchips und welchen Anteil die PC-Grafikchips haben – im Geschäftsbereich "Computing Solutions" (Prozessoren-Sparte inkl. APUs) ist diese Schwäche beim Kerngeschäft jedoch deutlicher auszumachen: Derzeit erbringt die Prozessoren-Sparte bei AMD nur noch 663 Millionen Dollar Umsatz, vor nur zwei Jahren waren es dagegen 1,2 Milliarden Dollar.

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AMD bringt ein neues "Never Settle Forever" Spielebundle für die Volcanic-Islands-Generation

Als ostermontägliches Geschenk bringt AMD ein neues "Never Settle Forever" Spielebundle, welches nunmehr für die Grafikkarten der Volcanic-Islands-Generation gilt. Wieder gibt es hierbei drei Klassen, in welchen die einzelnen Grafikkarten eingeordnet werden und nach welchen es dann ein, zwei oder drei Spiele zur Auswahl gibt. Bei der Spieleauswahl sind von den neueren Titeln "Murdered: Soul Suspect" sowie "Thief" hinzugekommen, zudem hat AMD die Spieleauswahl durch mehrere ältere Titel nummerisch deutlich aufgestockt. Desweiteren gehören zur Spieleauswahl nunmehr auch Indie-Spiele, welche als Pack aus je zwei Spielen angeboten werden und im Sinne des "Never Settle Forever" Spielebundles dann jeweils als "ein" Spiel gelten. AMD will zudem in Zukunft weitere neue Titel zur Auswahl stellen, dennoch erscheint diese Neuauflage von "Never Settle Forever" nicht ganz so mitreißend wie die ersten Spielebundles von AMD, welche vor allem durch viele aktuelle Titel glänzen konnten.

Wie üblich bei Spielebundle-Aktionen gilt auch hier, daß den AMD-Grafikkarten – gekauft bei einem an der Aktion teilnehmenden Händler – entsprechende Coupons beiliegen, welche auf einer speziellen AMD-Webseite dann in Download-Codes eingelöst werden können. Die neue Aktion startet am 21. April und soll (vorerst) bis zum 31. August laufen. Derzeit sind auf der AMD-Webseite noch keine deutschen Händler gelistet, dies dürfte sich jedoch im Laufe der Woche ergeben. Zu beachten wäre, bei der Bestellung auf das Vorhandensein eines entsprechenden AMD-Coupons in der Angebotsbeschreibung zu kontrollieren, da nicht jeder Händler an dieser Aktion teilnimmt und selbst bei den teilnehmenden Händler nicht jedes Angebot Teil dieser Aktion sein muß.

Stufe Anzahl Spiele Wahlmöglichkeiten Spiele Wahlmöglichkeiten Indie-Packs
Radeon R7 240
Radeon R7 250 Serie
"Bronze" 1 von 10 * Alan Wake, Darksiders, Darksiders 2, DiRT 3, Dungeon Siege III, Company of Heroes 2, Just Cause 2, Supreme Commander, Titan Quest, Total War: Shogun 2 The Banner Saga + Tales From Space: Mutant Blobs Attack, Guacamelee! + DYAD, Tales From Space: Mutant Blobs Attack + DYAD, The Banner Saga + DYAD, Tales From Space: Mutant Blobs Attack + Guacamelee!
Radeon R7 260 Serie
Radeon R9 270 Serie
"Silver" 2 von 17 * Alan Wake, Darksiders, Darksiders 2, DiRT 3, Deus Ex: Human Revolution, Dungeon Siege III, Company of Heroes 2, Hitman: Absolution, Just Cause 2, Murderd: Soul Suspect, PayDay 2, Sleeping Dogs, Supreme Commander, Thief, Titan Quest, Tomb Raider, Total War: Shogun 2
Radeon R9 280 Serie
Radeon R9 290 Serie
Radeon R9 295X2
"Gold" 3 von 17 * Alan Wake, Darksiders, Darksiders 2, DiRT 3, Deus Ex: Human Revolution, Dungeon Siege III, Company of Heroes 2, Hitman: Absolution, Just Cause 2, Murderd: Soul Suspect, PayDay 2, Sleeping Dogs, Supreme Commander, Thief, Titan Quest, Tomb Raider, Total War: Shogun 2
* Bei den Wahlmöglichkeiten kommen überall noch die Packs von Indie-Games hinzu, wobei jeder Pack mit zwei Indie-Games als "ein" Spiel zählt.
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