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Hardware- und Nachrichten-Links des 22. Mai 2017

Aus dem Forum von Overclock.net kommen Fotos einer neuen Titan-Grafikkarte – welche allerdings erstaunlicherweise NVLink-Konnektoren trägt anstatt der sonst üblichen SLI-Brücken. Damit wird nun natürlich darüber spekuliert, ob man hiermit bereits eine Volta-basierte Titan-Grafikkarte sieht bzw. das nVidia zukünftig sein NVLink-Protokoll für den internen Datenaustausch im SLI-Anwendungsfall nutzt. Die Fotos selber werden jedenfalls einem nVidia-Mitarbeiter zugeordnet, könnten am Ende sogar ein gezielter Leak durch nVidia selbst sein. Allerdings dürfte eine neue Titan-Grafikkarte auf Volta-Basis noch einigermaßen weit entfernt liegen, denn mit der Volta-Generation wird nicht vor dem Jahresanfang 2018 gerechnet. Zudem dürfte auch in diesem Fall gelten, das nVidia zuerst die neuen HighEnd-Modelle auf Volta-Basis vorstellen wird, sprich die GeForce GTX 2070 & 2080 auf GV104-Basis – und erst mit einigem zeitlichen Abstand dann neue Enthusiasten-Lösungen oben drauf setzt, sprich die GeForce GTX 2080 Ti und die Titan Xv auf GV102-Basis.

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Welche SSD-Größen werden derzeit verwendet (2017)?

Diese Umfrage stellt die Wiederholung entsprechender Umfragen aus dem Jahren 2014 und 2012 dar. Dabei kann die Größe aller intern eingesetzten SSDs (pro Rechner) natürlich zusammengezählt werden, falls mehrere hiervon in Verwendung sind – für Caching-SSDs, Mainboards mit verbautem SSD-Cache und Hybrid-Festplatten gibt es extra Kategorien. Logischerweise gilt diese Umfrage Geräte-gebunden: Auf einem anderem PC/Notebook darf (und soll) entsprechend der Ausstattung dieses PCs oder Notebooks extra abgestimmt werden, so das auch Anwender mit mehreren Geräten deren Daten entsprechend in diese Umfrage einbringen können.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 20./21. Mai 2017

Mit den Freitag-News schon verlinkt, bieten Tom's Hardware schon seit Ende April einen der bislang vermissten Tests zur Radeon RX 550 an. Die hierbei getestete MSI-Karte kommt zwar nominell leicht übertaktet mit ≤1203 MHz Chiptakt daher (Referenz sind 1100/1183/3500 MHz), jener Maximaltakt wird laut den Messungen von Tom's Hardware allerdings nie erreicht, AMDs PowerTune-Feature regelt die Karte vorher herunter. Dafür wird allerdings auch der TDP-Wert von 50 Watt eingehalten, es konnten im Gaming-Modus bestenfalls 47 Watt Stromverbrauch erreicht werden. Die angetretenen Benchmarks sind (leider) eher nur als Teaser zu besserem zu werten, da meistens zugunsten der mitlaufenden Intel HD Graphics 530 auf sehr niedrigen Bildqualitätseinstellungen getestet wurde, was bei den echten Grafikkarten dann zu sehr hohen und damit kaum aussagekräftigen Frameraten (samt CPU-limitiert zurückgehenden Unterschieden) führte.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu Radeon RX 570 & 580?

Mit zwei Umfragen von Ende April wurde der Ersteindruck zu AMDs neuen Polaris-bsasierten Midrange-Modellen in Form von Radeon RX 580 und Radeon RX 570 abgefragt. Als typische Refresh-Karten haben selbige natürlich einen eher schweren Stand unter den Umfrage-Teilnehmern, die beiden jeweiligen Vorgänger-Modelle kamen vor gut einem Jahr jedenfalls sehr viel deutlich besser weg. So erzielt die Radeon RX 580 derzeit nur 24,6% positiven Ersteindruck, die Radeon RX 480 kam seinerzeit auf immerhin 45,5% positiven Ersteindruck – während die Radeon RX 570 derzeit wenigstens noch 35,0% positiven Ersteindruck für sich verbuchen kann, die Radeon RX 470 seinerzeit mit 59,6% positiven Ersteindruck aber ebenfalls klar besser bewertet wurde. An diesen überaus klaren Unterschieden können die Hersteller durchaus generell bemessen, wieviel Eindruck man mit Refresh-Gerätschaften heutzutage noch macht – einen wirklich guten sicherlich sind.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Mai 2017

Damit der aktuelle Grafikkarten-Marktüberblick nicht wenige Tage nach Erscheinen schon wieder unaktuell im Sinne einer fehlenden Grafikkarte ist, wurde dort nunmehr die GeForce GT 1030 in die Übersichtsliste und die Diagramme integriert. Textlich findet die Karte allerdings keinerlei Erwähnung, dafür müsste der komplette Text geändert bzw. neu durchdacht werden. Als reines LowCost-Angebot kommt die GeForce GT 1030 aber sowieso nur dann ins Spiel, wenn es um die günstigstmögliche 14/16nm-Grafikkarte geht. Im LowCost-Bereich sind allerdings im Gegensatz zu anderen Marktsegmenten immer auch noch Grafikkarten vorangegangener Generation vernüftig bis gut verfügbar – aktuell trifft dies auf Radeon R7 360, Radeon R7 250, Radeon R7 240, Radeon HD 5450 (!), GeForce GT 730, GeForce GT 710 und GeForce GT 610 zu. Manche von diesen sind bei der Aktualität der Videoengine sowie der Anschlußvielfalt selbst jetzt noch als reine Display-Karte verwendbar, dafür muß es nicht zwingend eines der neuen LowCost-Modelle sein.

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AMDs HBCC-Feature arbeitet zugunsten höherer Minimum-Frameraten sowie der Grafikkarten-Langlebigkeit

Als AMD zum Jahresanfang die Vega-Architektur vorstellte, konnte man mit dem dort erwähnten "High-Bandwith Cache" und "High-Bandwith Cache Controller" noch nicht viel anfangen – insbesondere die Nennung eines extra Caches verführte zur (fälschlichen) Annahme, AMD könnte hier (neben dem eigentlichen Grafikkartenspeicher sowie den Chip-internen Caches) noch einen weiteren superschnellen Zwischenspeicher verbaut haben. Inzwischen ist spätestens mit der Vorstellung der "Radeon Vega Frontier Edition" zum FAD'17 klar, das der "High-Bandwith Cache Controller" (HBCC) nichts anderes als ein anderer Name für das HBM-Speicherinterfaces des Vega-10-Grafikchips ist – und das die daran angebundenen bis zu 16 GB HBM2-Speicher von AMD (vermeintlich) hochtrabenderweise als "High-Bandwith Cache" betrachtet werden.

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AMDs Radeon RX 560 und nVidias GeForce GT 1030 erreichen den Einzelhandel

Zur Wochenmitte haben zwei neue Einsteiger-Grafikkarten den Markt erreicht: AMDs eigentlich schon Ende April vorgestellte Radeon RX 560 wird nun langsam besser verfügbar, während nVidias GeForce GT 1030 wie geplant am 17. Mai in den Markt gekommen und derzeit schon ganz gut verfügbar ist. Zu letzterer Karte können somit auch die offiziellen Taktraten von 1227/1468/3000 MHz sowie der offizielle Listenpreis von 79 Dollar nachgereicht werden, zudem enthält nachfolgende Übersichtsliste für beide Karten dann auch erstmals Angaben zur minimalen und maximalen Kartenlänge. Alle Karten dieses Preissegments sind ausschließlich als Herstellerdesigns erhältlich, oftmals auch (leicht) übertaktet und vor allem in allen möglichen Konfigurationen bezüglich der Bauform und Monitoranschlüsse. Wer hier etwas spezielles sucht, wird mit der kommenden Zunahme der Angebotsbreite sicherlich fündig werden, solcherart Karten werden von den meisten Hersteller typischerweise in gleich 3-5 verschiedenen Varianten aufgelegt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Mai 2017

Videocardz bringen eine Zusammenfassung der wichtigen Aussagen bei AMDs nächtlicher Fragestunde "AMA" (Ask me anything) auf Reddit, in unserem Forum wird ebenfalls bereits über die dort aufgestellten markanten Punkte diskutiert. So ist das FAD-Demonstrationsobjekt der Radeon Vega Frontier mit einem 6poligen und einem 8poligen Stromstecker ausgestattet gewesen, die Serienexemplare werden jedoch aus Gründen der größeren Sicherheiten bzw. einer besseren Reserve mit zwei 8poligen Stromsteckern daherkommen. Dies deutet auf eine TDP von nahezu 300 Watt hin (1x 6pol. + 1x 8pol. ergeben mit dem PCI-Express-Slot eine Maximalbelastung von 300 Watt), vielleicht bei 275 Watt liegend – da ist es in der Tat eher zu empfehlen, lieber auf zwei 8polige Stromstecker zu setzen, wenn man AMDs Tendenz zur gewissen Überbietung der offiziellen Stromverbrauchswerte einkalkuliert. Für die Consumer-Modelle (Radeon RX Vega) rechnet unser Forum dann mit wiederum mit einer Referenzausführung mit einem 6poligen und einem 8poligen Stromstecker, Herstellerdesigns dann aber wiederum mit zwei 8poligen Stromstecker.

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AMDs Raven-Ridge APU kommen als "Ryzen Mobile" in der zweiten Jahreshälfte 2017

Auf seinem diesjährigen Financial Analyst Day hat sich AMD auch kurz zu den kommenden Mobile-Ausführungen der Zen-Architektur in Form der "Raven Ridge" APUs geäußert: Jene wurden erneut für die zweite Jahreshälfte bestätigt – wobei frühere Gerüchte eher einen Termin erst kurz vor Jahresschluß nahegelegt haben. Die Raven-Ridge-APUs werden dann unter dem schlichten Verkaufsnamen "Ryzen Mobile" in den Markt gehen – wie die hiermit genauso auch möglichen Desktop-Modelle genannt werden, bleibt derzeit offen. Technisch gesehen könnte AMD zudem auch einige Summit-Ridge-CPUs in die Ryzen Mobile Serie übernehmen, die Chipsätze und damit die Plattform ist schließlich die gleiche, nur der fürs Mobile-Segment abweichende Sockel wäre zu beachten. Dies dürfte aber wohl erst dann passieren, wenn der Grundstock für die Verwendung von Ryzen im Mobile-Segment gelegt ist – und selbiger läßt sich nur legen mittels der auf den Massenmarkt abzielenden Raven-Ridge-APUs.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Mai 2017

Der Planet 3DNow hat Aussagen von AMDs Raja Koduri zur "Radeon Vega Frontier Edition" ausgegraben, wonach die Anwender für eine Gaming-orientierte Vega-Grafikkarte "noch ein bißchen warten" sollten. Ob dies schon ausreicht, von einer Vega-Verschiebung zu reden, ist strittig und läßt sich wohl auch nicht wirklich aufklären: AMD könnte die nun vorgestellte Profi-Lösung "Radeon Vega Frontier Edition" als ausreichend für die früheren Versprechungen von Vega im zweiten Quartal 2017 betrachten und demzufolge die Vega-basierten Gaming-Lösung erst im dritten Quartal bringen – genauso gut kann "später" aber auch noch im laufenden zweiten Quartal liegen. Gegen letztgenannte Auslegung spricht allerdings inzwischen stark die Überlegung, das AMD derzeit im Preisbereich der kommenden Vega-Grafikkarten keinerlei Angebot stehen hat, demzufolge eine zeitige Ankündigung auch keinerlei Verkäufe von aktueller AMD-Hardware beeinträchtigen würde. Vielmehr könnte eine zeitige Ankündigung den einen oder anderen GeForce-Käufer zum Abwarten bewegen, insofern wäre eine solche zeitige Ankündigung vielleicht sogar regelrecht positiv für AMD. Daß jene (derzeit) ausbleibt, darf dann wohl als Zeichen auf eine Verschiebung der Vega-basierten Gaming-Lösung ins dritte Quartal 2017 gedeutet werden.

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