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Intel Geschäftsergebnisse Q1/2019: Passabler Jahresstart auf hohem Niveau mit jedoch erstmals negativem Ausblick

Intel hat seine Geschäftsergebnisse für das erste Jahresquartal 2019 vorgelegt, welches den erwarteten Umsatzrückgang gegenüber den vorangegangenen Quartalen gebracht hat. Dies war von Intel wegen der anhaltenden 14nm-Lieferschwäche erwartet worden, fiel aber in der Praxis nicht überdramatisch schlimm aus, denn immerhin konnte das Umsatzergebnis des Vorjahresquartal knapp (mittels Rundung) gehalten werden. Eher schmerzen dürfte Intel der deutliche Abfall der Gewinnsummen, wo man im Gegensatz zum Umsatz den Stand des Vorjahresquartals nicht hat erreichen können. Nichtsdestotrotz sind 4 Mrd. Dollar Quartalsgewinn immer noch aller Ehren wert, die meisten Industrieunternehmen dieser Größe sind weit entfernt vom diesem gutklassigen Gewinn/Umsatz-Verhältnis, welches Intel hiermit abliefert.

Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018 Q1/2019
Umsatz 16066 Mio. $ 16962 Mio. $ 19163 Mio. $ 18657 Mio. $ 16061 Mio. $
Gewinn 4454 Mio. $ 5006 Mio. $ 6398 Mio. $ 5195 Mio. $ 3974 Mio. $
operativer Gewinn 4470 Mio. $ 5273 Mio. $ 7349 Mio. $ 6224 Mio. $ 4174 Mio. $
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Hardware- und Nachrichten-Links des 25. April 2019

Der von Phoronix entdeckte Linux-Treibercode zugunsten von AMDs Navi-Architektur wird von unserem Forum aufmerksam verfolgt und kommentiert. Danach bestätigt sich mittels dieses Treibercodes die GCN-Abstammung von Navi – was ja teilweise in einigen früheren Meldungen in Frage gezogen wurde. Allerdings sind die Änderungen durch Navi dennoch weitreichend – so etwas wie ein letztes, lautes "Halali" der GCN-Architektur also. Grob gesehen kann man von Navi somit weiterhin maximal 64 Shader-Cluster (gemäß einer Limitierung der GCN-Architektur) mit allerdings effizienterer Ausnutzung dieser Rechenkraft sowie die Freischaltung der bei der Vega-Architektur nicht funktionierenden Features erwarten, somit durchaus auch als "Vega done right" zu betrachten. Sofern AMD das alles nur einmal richtig gebacken bekommt, sind durchaus erhebliche IPC-Sprünge (auf gleicher Anzahl an Shader-Einheiten sowie gleichem Takt) möglich, insofern müssen es also noch nicht einmal mehr Shader-Einheiten werden. Da weiterhin das Limit von 64 Shader-Clustern pro Grafikchip gilt, kommt AMD auch weiterhin nicht über 4096 Shader-Einheiten hinaus – welche man wie bekannt schon mit dem seinerzeitigen Fiji-Chip der Radeon R9 Nano/Fury Serie anno 2015 geboten hatte.

    AMD Navi Architektur

  • weiterhin GCN-basierend
  • weiterhin maximal 64 Shader-Cluster pro Grafikchip
  • höhere Recheneffizienz gegenüber Vega
  • Aktivierung der bei Vega nicht funktionierenden Features (siehe Meldungen No.1, No.2, No.3 & No.4)
  • wahrscheinlich durchgehend RayTracing in Hardware
  • hergestellt in der 7nm-Fertigung von TSMC
  • (passabel) sichere Navi-Grafikchips: Navi 10 (Midrange) & Navi 20 (HighEnd & Profi)
  • vakante Navi-Grafikchips: Navi 12 (Mainstream) & Navi 14 (LowCost)
  • daneben benutzt für die Playstation 5
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Neue Intel-Roadmap zeigt weiterhin nur 14nm-Prozessoren für Desktop und HighEnd-Notebooks bis zum Jahr 2021

Bei Tweakers hat man eine aktuelle Intel-Roadmap seitens des PC-Herstellers Dell aufgetrieben, welche einiges anders einzeichnet, als die ursprünglichen Planungen von Intel einstmals ausgesehen haben mögen. Die Roadmap selber kommt wie gesagt von Dell, dürfte aber wohl auf Daten direkt von Intel basieren (oder ist sogar direkt von Intel selber). Eine Gewähr dafür, das die Roadmap korrekt bzw. wenigstens authentisch ist, kann natürlich nicht gegeben werden – zumindest sieht das ganze auf den ersten Blick "koscher" aus, diverse Angaben sind auch schon von früher bekannt bzw. gab es gerüchteweise schon ähnlich lautende Andeutungen. Dies betrifft insbesondere die großflächige Streichung aller 10nm-Prozessoren: Bei Ice Lake, welches gemäß dieser Roadmap nur als Zwei- und Vierkern-Ausführung für Ultrabooks sowie als Zweikerner für den Kleingeräte-Bereich erscheinen wird, war dies schon bekannt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 24. April 2019

Die PC Games Hardware berichtet zu Gerüchten über eine möglichen GeForce GTX 1650 Ti – welcher sich primär aus einem Eintrag bei der Funk-Zeritifizierungsstelle der EEC speist, wo in der Tat reihenweise an Kartenvarianten mit einer "GeForce GTX 1650 Ti" notiert werden. Leider gab es bei dieser Funk-Zertifizierungsstelle gerade in jüngerer Vergangenheit auch schon reihenweise Platzhalter- bzw. Nonsens-Einträge zu lesen, so von GeForce RTX 2060 Karten mit nur 3, 4 und 5 GB Grafikkartenspeicher, welche sich nun sehr eindeutig nicht bewahrheitet haben. Augenscheinlich wird diese EEC-Zertifizierung zum Abbrennen von Nebelkerzen benutzt – oder aber deren Bedingungen sind so harsch, das man lieber mit Platzhalter-Einträgen für alle erdenklichen Kartenvarianten hantiert. In jedem Fall steht die EEC-Zertifizierungsstelle bzw. Einträge in deren Datenbanken derzeit keine solide Grundlage für irgendwelche Leaks dar – die Chance, das hierauf tatsächlich etwas passiert, ist erfahrungsgemäß wirklich gering. Speziell in diesem Fall ist es allerdings auch nicht unmöglich, denn über die Benutzung von nur 896 der physikalisch vorhandenen 1024 Shader-Einheiten des TU117-Chips bei der GeForce GTX 1650 steht zumindest technisch der Weg zu einer größeren TU117-basierten Karte weiterhin offen.

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nVidia stellt Mobile-Varianten von GeForce GTX 1650 & 1660 Ti vor

Neben der GeForce GTX 1650 für den Desktop hat nVidia gestern auch noch zwei neue Turing-basierte Mobile-Grafiklösungen offiziell vorgestellt: GeForce GTX 1650 Mobile sowie GeForce GTX 1660 Ti Mobile. Beide neuen Mobile-Lösungen führen die sehr variablen Hardware-Spezifikationen der bisherigen Turing-basierten Mobile-Beschleuniger fort, im Prinzip sofort zu ermessen am TDP-Bereich, welchen nVidia vorgibt: Die GeForce GTX 1650 Mobile darf sich dabei zwischen 35 und 50 Watt genehmigen (im Desktop 75 Watt), die GeForce GTX 1660 Ti Mobile zwischen 60 und 80 Watt (im Desktop gleich 120 Watt). Demzufolge wird auch die Performance dieser kleineren Mobile-Beschleuniger deutlich niedriger ausfallen als bei den jeweiligen Desktop-Pendants – Performanceabschläge zwischen (grob) 20-40% sind mittlerweile die Regel bei nVdias Mobile-Grafiklösungen, je nach konkret anliegenden Taktraten bzw. der durch den Notebook-Hersteller angesetzten TDP. Extra MaxQ-Varianten gibt es in diesem Fall nicht, allerdings sind die TDPs auch so niedrig genug angesetzt und das Performance-Delta ist zumeist ähnlich wie bei den RTX-Modellen, wo jene MaxQ-Varianten existieren.

GeForce GTX 1660 Ti Mobile GeForce GTX 1660 Ti Desktop
Hardware TU116, 1536 SE @ 192 Bit GDDR6 TU116, 1536 SE @ 192 Bit GDDR6
Taktraten konfigurierbar 1140-1455/1335-1590/3000 MHz (QDR) 1500/1770/3000 MHz (QDR)
Speicherausbau 6 GB GDDR6 6 GB GDDR6
TDP konfigurierbar 60 bis 80 Watt (GSP) 120 Watt (GCP)
FullHD Perf.Index je nach Taktrate/TDP ~500-620% 790%
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Intel stellt Achtkerner fürs Mobile-Segment sowie den dritten Teil der Core i-9000 Desktop-Serie vor

Mit dem 23. April hat Intel seine 9. Core-Generation (Coffee Lake Refresh) maßgeblich vervollständigt, gibt es nunmehr neue Spitzen-Prozessoren für das Mobile-Segment (H-Serie mit 45 Watt TDP) sowie den dritten Teil des Desktop-Portfolios mit haufenweise bislang noch fehlender Modell-Ergänzungen. Die hauptsächliche Innovation fand dabei beim Core i9-H statt, welcher im Gegensatz zur vorhergehenden Prozessoren-Serie nunmehr vom Sechskerner auch einen Achtkerner wechselt (jeweils mit SMT). An der grundsätzlichen Konfiguation der anderen Mobile-Prozessoren ändert sich hingegen nichts, der Core i7-H bleibt ein Sechskerner mit SMT, der Core i5-H ein Vierkerner mit SMT. Die beiden neuen Achtkernern mit SMT – Core i9-9880H & Core i9-9980HK – bieten dann nicht nur sehr ansprechende Taktraten, sondern mittels "Thermal Velocity Boost" ein bislang wenig beachtetes Intel-Feature, welches ähnlich wie AMDs XFR den Turbo-Modus auf einem CPU-Kern noch etwas weiter anheben kann, sofern die gemessene CPU-Temperatur unterhalb eines gewissen Grenzwerts liegt.

Mobile Kerne Takt unl. L2+L3 Speicher Grafik TDP Release
Core i9-9980HK 8C/16T 2.4/4.2/5.0 GHz * 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1250 MHz 45W 23. April 2019
Core i9-9880H 8C/16T 2.3/4.1/4.8 GHz * 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1200 MHz 45W 23. April 2019
Core i7-9850H 6C/12T 2.6/4.1/4.6 GHz tlw. 1.5+12 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1150 MHz 45W 23. April 2019
Core i7-9750H 6C/12T 2.6/4.0/4.5 GHz 1.5+12 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1150 MHz 45W 23. April 2019
Core i7-9750HF 6C/12T 2.6/4.0/4.5 GHz 1.5+12 MB 2Ch. DDR4/2666 deaktiviert 45W 23. April 2019
Core i5-9400H 4C/8T 2.5/4.1/4.3 GHz 1+8 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1100 MHz 45W 23. April 2019
Core i5-9300H 4C/8T 2.4/4.0/4.1 GHz 1+8 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1050 MHz 45W 23. April 2019
Der Core i7-9850H läßt im Rahmen seiner teilweisen Overclocking-Fähigkeit sowohl eine Speicherübertaktung als auch einen maximal 400 MHz höheren CPU-Takt zu. ... angegebene Taktraten: 1. Basetakt, 2. maximaler Turbotakt für alle CPU-Kerne, 3. maximaler Turbotakt für einen CPU-Kern ... * = Thermal Velocity Boost um zusätzlich +200 MHz auf einem CPU-Kern
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Hardware- und Nachrichten-Links des 23. April 2019

Aus unserem Forum kommt eine interessante Spekulation über das mögliche Aussehen von AMDs Ryzen 3000 Modell-Portfolio – welche man nun, wo die ganze Sache nunmehr näher rückt (die Computex ist schließlich nur noch 5 Wochen entfernt), durchaus einmal antreten kann. In den eigentlichen technischen Angaben liegt wegen deren spekulativen Charakters natürlich noch keinerlei Informationsgewinn – aber mittels des Spielens mit diesen Angaben kann man bereits jetzt jene Punkte herausarbeiten, welche eine genauere Betrachtung verdienen: So ergibt sich zuerst die Frage, wie gut AMD die Taktraten mit steigender Kern-Anzahl halten kann: Im Beispiel dieser Portfolio-Spekulation sinken jene nach dem Achtkern-Modell beachtbar ab – so wie dies zumindest im HEDT-Bereich derart bekannt und gewohnt ist. Ob dies dann auch auf Zen 2 und dessen vergleichsweise kleine Core-Chiplets zutrifft, ist aber gar nicht einmal gesagt – möglicherweise kann AMD mit steigender TDP auch noch einen 12-Kerner auf vergleichbaren Taktraten ermöglichen, dies bleibt das reale Modell-Portfolio abzuwarten.

CPU-Kerne Die-Konfig. Basetakt Turbotakt TDP Preislage
Ryzen 3900X 16C/32T 2x 8C ~3.5 GHz hoch 105W ~700€
Ryzen 3900 16C/32T 2x 8C ~3.0 GHz niedrig 65W ~600€
Ryzen 3800X 12C/24T 2x 6C ~3.5 GHz hoch 95W ~500€
Ryzen 3800 12C/24T 2x 6C ~3.2 GHz niedrig 65W ~400€
Ryzen 3700X 8C/16T 2x 4C >4.0 GHz hoch 105W ~350€
Ryzen 3700 8C/16T 1x 8C ~3.5 GHz niedrig 65W ~300€
Ryzen 3600X 6C/12T 1x 6C ~3.7 GHz niedrig 65W ~240€
Ryzen 3600E 6C/12T 1x 6C ~3.4 GHz niedrig 45W ~200€
spekulatives Ryzen 3000 Modell-Portfolio laut dem 3DCenter-Forum
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nVidia stellt die GeForce GTX 1650 vor - mit Herstellerkarten, aber ohne unabhängigen Benchmarks

Mit der GeForce GTX 1650 bringt nVidia heute den (vorläufigen) Abschluß der Turing-Generation an den Start – und somit die erste Turing-Grafikkarte für Mainstream-Bedürfnisse zu einem Listenpreis von 149 Dollar. Wie erwartet wurde, tritt die Karte auf Basis eines teildeaktivierten TU117-Chips an, wobei von physikalisch vorhandenen 1024 Shader-Einheiten nur 896 für die GeForce GTX 1650 freigeschaltet sind. Diese Maßnahme war wohl notwendig, um das TDP-Ziel von 75 Watt einzuhalten, womit auch viele Standard-Ausführungen der GeForce GTX 1650 ohne extra PCI-Express-Stromstecker antreten. Nominell geht die GeForce GTX 1650 in das Preisfeld von GeForce GTX 1050 Ti und Radeon RX 560 hinein, dürfte gemäß diverser Vorab-Benchmarks diese früheren Mainstream-Lösungen auch sehr deutlich bei der Performance überflügeln, ohne deswegen beachtbar mehr Energie zu verbrauchen. Gemäß der aktuellen Marktsituation ist allerdings eher AMDs Radeon RX 570 der wahre Kontrahent zur GeForce GTX 1650 – ähnlich schnell, sicherlich viel energiehungriger, aber vor allem sehr gut unterhalb von 150 Euro verfügbar. Die im selben Performancefeld befindliche nVidia-Karte GeForce GTX 1060 3GB wird dagegen preislich derzeit so unattraktiv angeboten, das jene keinen Gegner für die GeForce GTX 1650 mehr darstellt – sogar unabhängig der Speicherproblematik.

GeForce GTX 1050 Ti GeForce GTX 1650 GeForce GTX 1060 3GB Radeon RX 570
Chip-Basis nVidia GP107 nVidia TU117 nVidia GP106 AMD Polaris 20
Architektur Pascal Turing ohne RT Pascal Polaris
Technik 2 Raster-Engines, 6 Shader-Cluster, 768 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau) 2 Raster-Engines, 14 Shader-Cluster, 896 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 2 Raster-Engines, 9 Shader-Cluster, 1152 Shader-Einheiten, 72 TMUs, 48 ROPs, 192 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 32 Shader-Cluster, 2048 Shader-Einheiten, 128 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Salvage)
Taktraten 1290/1392/3500 MHz
(Ø-Chiptakt: ~1640 MHz)
1485/1665/4000 MHz 1506/1708/4000 MHz 1168/1244/3500 MHz
Rohleistungen 2,5 TFlops & 112 GB/sec 3,0 TFlops & 128 GB/sec 3,9 TFlops & 192 GB/sec 5,1 TFlops & 224 GB/sec
Speicher 4 GB GDDR5 4 GB GDDR5 3 GB GDDR5 4/8 GB GDDR5
FHD Perf.Index 360% geschätzt ~470-500% 530% 520%
TDP 75W  (Power-Limit 60W) 75W 120W 150W
Listenpreis 139$ 149$ - 169$ (4GB)
Straßenpreis 140-160 Euro ? 175-200 Euro 4GB: 120-135 Euro
8GB: 135-160 Euro
Release 25. Oktober 2016 23. April 2019 18. August 2016 18. April 2017
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce GTX 1660?

Eine Umfrage von Mitte März fragte nach dem Ersteindruck zur GeForce GTX 1660 – welcher ziemlich ähnlich zum Ersteindruck zur vorherigen GeForce GTX 1660 Ti ausfällt, insgesamt betrachtet aber natürlich nur arg durchschnittlich ist. Die GeForce GTX 1660 hat dabei (untypischerweise für kleinere Karten) sogar leicht bessere Werte als die größere GeForce GTX 1660 Ti für sich zu verbuchen – 23,0% positiver Ersteindruck gegenüber 20,8%. Dies dürfte wohl damit zusammenhängen, das man die Schwächen der GeForce GTX 1660 Ti (primär zu wenig Grafikkartenspeicher) bei der kleineren GeForce GTX 1660 als etwas weniger dramatisch ansieht. Je kleiner bzw. preisgünstiger die Grafikkarten werden, um so weniger besteht bei diesen der Druck zu hohen Auflösungen oder auch der allerbesten Texturenauflösung, womit die Grafikkartenspeicher-Menge (sofern wenigstens marktgerecht groß) in der Bedeutung zurückgeht.

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Hardware- und Nachrichten-Links der Osterfeiertage 2019

Die PC Games Hardware notiert verschiedene Gerüchte zur Hardware der kommenden Xbox-Generation – welche im Gegensatz zu den Sony-Aussagen zur Playstation 5 weder aus offizieller Quelle kommen noch technisch in irgendeiner Form konkret werden. Nichtsdestotrotz soll die "Xbox Anaconda" technisch höherwertiger als die PS5 antreten bzw. deutlich mehr Leistung als die Sony-Konsole aufbieten. Jetzt liegen zur PS5 noch zu wenige Daten vor, um deren Leistungsfähigkeit wirklich beurteilen zu können – aber zwischen den Zeilen wird damit klar, das Microsofts Xbox Anaconda demzufolge eher einem viel höheren Ansatz folgt. Hinzu kommt dann noch eine kleinere "Xbox Lockhart" als dediziertes Einsteigermodell mit wohl wesentlich kleinerer Hardware – womöglich auch nur als Streaming-Station konzipiert. Ob man damit den Konsolen-Krieg wirklich in Richtung Microsofts beeinflußen kann, bleibt allerdings abzuwarten – die Hardware ist hierzu immer nur ein Teil, ein marktüblicher Preis sowie die vorhandene Software die eigentlich entscheidenden Zutaten.

Computex 2019 E3 2019
Zeitpunkt 28. Mai bis 1. Juni in Taipei (+6h Zeitverschiebung) 11. bis 13. Juni in Los Angeles (-9h Zeitverschiebung)
sichere Termine AMD-Keynote zu Epyc "Rome", Ryzen 3000 & Navi (27. Mai um 04:00 Uhr DE-Zeit) -
erwartete Termine offizielle Vorstellung von AMDs Ryzen 3000 Prozessoren -
spekulative Termine offizielle Vorstellung von Intels Cascade Lake X HEDT-Prozessoren offizielle Vorstellung von AMDs Navi-Generation
Microsoft-Aussagen zur nächsten Xbox-Generation
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