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AMDs Zen 2 wird 16-Kern-Prozessoren ins normale Consumer-Segment bringen

Breit beachtet wird derzeit ein im chinesischen Chiphell-Forum (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) aufgetauchtes Posting mit Grundlagen-Informationen zu AMDs Zen 2 Prozessoren-Generation, welche laut AMDs offiziellen Roadmaps nächstes Jahr in der 7nm-Fertigung erwartet wird. Der Chiphell-Autor hatte früher bereits zutreffende Angaben zu AMD-Produkten geliefert, die notierten Details zu Zen 2 scheinen zudem vom Stil her einer kurzen Eckpunkte-Präsentation zu entstammen, wie sie AMD vielleicht jetzt schon bei Partnern und Kunden herumzeigt. Grob gesagt soll mit der Zen-2-Generation gegenüber dem originalen Zen-Portfolio die Anzahl der CPU-Kerne durch die Bank weg verdoppelt werden, hinzu kommt eine IPC-Verbesserung von 10-15% durch die Veränderungen bei der Zen-2-Architektur. Damit wird zwar eigentlich gar nichts überraschendes ausgesagt – und dennoch, mittels gleich 16 CPU-Kernen im normalen Consumer-Segment (Ryzen 3000, Codename "Matisse") hebt AMD die laufenden Kern-Kriege ("Core Wars") logischerweise auf ein völlig neues Level.

AMD Zen 2

  • Sockel AM4 (Ryzen): maximal 16 CPU-Kerne
  • Sockel TR4 (Threadripper): maximal 32 CPU-Kerne
  • Sockel SP3 (Epyc): maximal 64 CPU-Kerne
  • IPC ist etwa 10-15% höher
  • Quelle:  User "Gtx9" im Chiphell-Forum am 19. Juli 2018
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Hardware- und Nachrichten-Links des 19./20. Juli 2018

Die PC Games Hardware vermeldet eine zurückgehende Verfügbarkeit der GeForce GTX 1080 Ti in den USA – was man als Vorboten des Turing-Launches ansehen kann, mittels welchem ja zuerst diese GeForce GTX 1080 Ti ersetzt werden sollte. Für Deutschland trifft diese Aussage noch nicht zu, hier ist die Lieferbarkeit des Pascal-Topmodells weiterhin exzellent – dies allerdings zu Preislagen, welche (im Gegensatz zu anderen nVidia-Grafikkarten) zumeist leicht oberhalb des Listenpreises (699 Dollar) liegen. Auch jetzt noch kosten die besten Angebote zur GeForce GTX 1080 Ti mit grob 720 Euro nur 20 Euro weniger als zum Stand Ende Mai, während die meisten anderen Grafikkarten inzwischen weit beachtbarere Preisnachläße erreicht haben. Dies könnte (spekulativ gedacht) darauf hindeuten, das die Distributoren auch hierzulande schon langsam nichts mehr nachliefern, womit aufgrund des absehbar zurückgehenden Lagerbestands im Einzelhandel kein Druck in Richtung größerer Preissenkungen existiert. Das ganze wäre in jedem Fall weiter zu beobachten, denn sollten die lieferbaren Listungen zur GeForce GTX 1080 Ti tatsächlich substantiell zurückgehen, würde sich damit der annahende Turing-Launches tatsächlich unmittelbar ankündigen.

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Erster (angeblicher) 3DMark13-Wert zur Turing-basierten GeForce GTX 1170 aufgetaucht

Im Spekulations-Thread des 3DCenter-Forums zu nVidias Turing-Generation ist ein Screenshot mit einem angeblichen Benchmarkwert der GeForce GTX 1170 unter dem 3DMark13 "FireStrike" aufgetaucht. Jener Screenshot kommt aus dem Overclockers UK Forum, stammt jedoch original aus dem polnischen Forum von FrazPC, ist dort aber leider nicht wirklich zu finden gewesen. Angeblich ist hierbei der Wert einer EVGA-Grafikkarte zu sehen, welche ein Performance-Level sogar knapp oberhalb der GeForce GTX 1080 Ti erreicht. Die Karte selber soll dabei mit gleich 16 GB Grafikkartenspeicher ausgerüstet sein, die angegebenen Taktraten sehen allerdings mit 2512/2552 MHz etwas seltsam aus. Der sehr hohe Chiptakt von 2512 MHz könnte aus generell höheren Taktraten, einem geänderten Boost-Verhalten oder einfach nur Übertaktung resultieren, der ebenfalls hohe Speichertakt von 2552 MHz ist dagegen schwer einzuordnen: Für GDDR5X oder GDDR6 würde dies ganze 20 Gbps ergeben – eine Übertaktung, welche derzeit kaum erreichbar scheint. Nur im Sinne von der Verwendung von GDDR5-Speicher ergäbe diese Taktrate Sinn – dies wären dann 5000 MHz DDR, was sowohl mittels Übertaktung erreichbar ist, also auch von einige Speicherchip-Herstellern inzwischen schon als default-Taktrate angeboten wird.

Technik 3DM13 FS Score 3DM13 FS GPU Quelle(n)
GeForce GTX 1170 nVidia GT104 (Turing), 2512/2552 MHz (OC?), 16 GB 22989 29752 Leak aus dem FrazPC-Forum
GeForce GTX 1080 Ti nVidia GP102 (Pascal), 1480/1582/2750 MHz, 11 GB GDDR5X 22808 28391 Guru3D & KitGuru
Radeon RX Vega 64 AMD Vega 10, 1247/1546/945 MHz, 8 GB HBM2 19200 22931 Guru3D & KitGuru
GeForce GTX 1080 nVidia GP104 (Pascal), 1607/1733/2500 MHz, 8 GB GDDR5X 19370 21478 Guru3D & KitGuru
Radeon RX Vega 56 AMD Vega 10, 1156/1471/800 MHz, 8 GB HBM2 16842 20463 Guru3D & KitGuru
GeForce GTX 1070 Ti nVidia GP104 (Pascal), 1607/1683/4000 MHz, 8 GB GDDR5 17145 19915 Guru3D & KitGuru
GeForce GTX 1070 nVidia GP104 (Pascal), 1506/1683/4000 MHz, 8 GB GDDR5 16229 18016 Guru3D & KitGuru
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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Juli 2018

Von WCCF Tech kommt die Meldung, Chip-Bestellungen für nVidias Turing-Generation würden zur Erwartung eines Rekordgeschäfts bei Chipfertiger TSMC im vierten Quartal 2018 führen. Was sich zuerst nach einer klaren Bestätigung der Turing-Generation sowie einem ungefähren Launchtermin anhört (um für ein Rekordquartal zu taugen, darf die Vorstellung nicht gerade erst Mitte/Ende des Quartals sein), muß nach einem Blick auf die Quelle der Meldung in Form der DigiTimes dann allerdings deutlich abgeschwächt werden: Dort werden primär verschiedene Smartphone-SoCs als Umsatztreiber bei TSMC genannt, während nVidias nächste Chip-Generation nur an einer Stelle als weiterer Umsatz-Antreiber genannt wird. Besonders viel an Information läßt sich aus diesen DigiTimes-Aussagen also nicht ziehen – und das nVidias Turing nunmehr TSMC zu Rekordquartalen treibt, ist eine viel zu selektive Sichtweise, entspricht einfach nicht der Quellenlage. Wenigstens kann man sagen, das auch seitens Chipfertiger TSMC nunmehr die Turing-Generation noch dieses Jahr auf dem Speiseplan steht – womit etwaige Thesen, das nVidia dieses Jahr nichts mehr neues bringt (wie von nVidia selber so suggeriert), noch deutlicher an Boden verlieren.

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Grafikkartenspeicher sind für eine neu herauskommende HighEnd-Lösung ausreichend?

Bei der Umfrage von letzter Woche ging es um die Frage, wieviel Grafikkartenspeicher für eine jetzt neu herauskommende HighEnd-Lösung als ausreichend angesehen wird. Hierbei ging es eher um die unterste Menge an Grafikkartenspeicher, welcher diese Grafikkarte noch sinnvoll verwendbar macht – und weniger um die Frage, was man am liebsten als Speichermenge sehen würde. Schließlich können auch die Grafikchip-Entwickler hierbei nur einen Mittelweg aus Sinnhaftigkeit und steigender Kostenlage wählen, ein bedingungsloses "Immer Mehr!" ist schon allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht realisierbar. Zu beachten war bei dieser Umfrage zudem der Punkt, das explizit im Sinne einer HighEnd-Lösung gefragt wurde, sprich einem sinngemäßen Nachfolger der GeForce GTX 1080 (wahrscheinlich "GeForce GTX 1180" genannt), welche in Form einer nachfolgenden Enthusiasten-Lösung (wahrscheinlich "GeForce GTX 1180 Ti" genannt) letztlich nicht die Speerspitze des kommenden Grafikkarten-Portfolios auf Basis von nVidias Turing-Generation darstellen wird, sondern "nur" die zweitbeste aufgebotene Lösung.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Juli 2018

Wie die PC Games Hardware ausführt, hat nVidia ein interessantes Detail zu seiner Automobile-Lösung "Jetson Xavier" bekanntgegeben: Jene unterstützt bereits PCI Express 4.0. Bei "Jetson Xavier" handelt es sich um einen SoC mit ARMv8 Achtkern-CPU samt Volta-basierter GPU mit 512 Shader-Einheiten an einem 256 Bit LPDDR4-Speicherinterface, welches primär zur autonomen Fahrzeugsteuerung eingesetzt werden soll. Das hierfür gleich der neueste PCI-Express-Standard zum Einsatz kommt, überrascht etwas (gerade wo das größte verfügbare PCI-Express-Interface nur 8 Lanes breit ist) – und deutet im Endeffekt darauf hin, das bei nVidia das Thema PCI Express 4.0 intern schon vorangetrieben wurde, egal ob davon bislang nach außen noch nichts zu sehen war. Damit steigt es zur guten Möglichkeit auf, das auch die kommende Turing-Generation gleich PCI Express 4.0 an Bord hat – zumindest die technologische Grundlage in Form entsprechender PCI-Express-4.0-Controller hat nVidia nunmehr zweifelsohne. Das einzige, was dagegen spricht, ist die derzeitige Nichtverfügbarkeit entsprechender PC-Plattformen. Doch da die erste PCI-Express-4.0-Plattform auf dem PC von Form von AMDs Threadripper III womöglich bereits im ersten Halbjahr 2019 antritt, könnte dies für nVidia eventuell ausreichend sein, um diesen Frühstart zu wagen.

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Umfrage-Auswertung: DSGVO: Schildbürgerstreich oder Chance auf besseren Datenschutz?

Bei einer Umfrage von Ende Juni ging es um ein netzpolitisches Thema: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), welche sicherlich nicht wirklich glücklich gestartet ist. Die gestellte Frage zielte allerdings eher auf die langfristige Wirkung bzw. ob jene die kurzfristigen und deutlich sichtbaren Nachteile vielleicht noch einmal ausgleichen kann. Die Meinungen hierzu teilen sich breit auf, wobei mit 40,1% eine einfache Mehrheit das ganze schon jetzt als Totalschaden sieht, welchen auch spätere Verbesserungen nicht mehr werden retten können. Dies ist ein harsches Urteil, getragen allerdings von einem substantiellen Teil der Umfrageteilnehmer, was man demzufolge auch sehr ernst nehmen sollte. Schließlich trägt die DSGVO nunmehr mit dazu bei, das Thema "Datenschutz" bei vielen Bürger eher negativ zu besetzen, was langfristig sicherlich keine guten Auswirkungen hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 16. Juli 2018

Der Tech Report berichtet über den Versuch des AMD-Marketings, sich im Schein eines für AMD gut gelaufenen Treiberstabilitäts-Tests zu sonnen: Dabei hatte die Testfirma "QA Consultants" einen für Microsofts WHQL-Prüfung benutzten Stabilitätstests auf einer breiten Reihe an AMD- und nVidia-Grafikkarten intensiv durchlaufen lassen (Resultate als PDF). Die Kritik daran lautet allerdings darauf, das der benutzte Test nur ein einzelner der im Toolkit zum WHQL-Programm zur Verfügung stehenden Grafikkarten-Tests darstellt und sich zudem primär auf das Austesten von 2D- und Video-Aufgaben beschränkt, selbst wenn hierfür Teile von DirectX zum Einsatz kommen. Getestet wurde hierbei also eher so etwas wie die Stabilität im Office-Einsatz – während viele andere Grafikkarten-Käufer eher an der Stabilität im Gaming-Einsatz interessiert wären, was aber in mittels dieses Testansatzes gar nicht beachtet bzw. getestet wurde. Natürlich ist auch die Aussage der hohen Stabilität im Office-Einsatz etwas wert – aber AMD sollte halt besser nicht versuchen, dies als allgemeingültige Aussage umzudeuten, dies wird dann logischerweise Widerworte samt schlechter Presse nach sich ziehen.

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Intel-Roadmap zeigt Ice Lake erst im vierten Quartal 2019 sowie Cooper Lake als Cascade-Lake-Nachfolger

Aus Fernost kommend, breitet sich derzeit eine ziemlich umfangreiche Intel Prozessoren-Roadmap für die Jahre 2018-2020 im Internet aus. Aufgrund der undurchsichtigen Quellenlage wird jene Roadmap dabei schon einmal für bare Münze genommen – allerdings stammt jene "nur" vom Twitter-User Dayman58, stellt dessen persönliche Meinung bzw. Kenntnisstand dar und hat damit einen rein inoffiziellen Status als eigen-kreiierte Roadmap. Die Informationen auf der zu sehenden Roadmap dürften teilweise durch offizielle Intel-Informationen abgedeckt sein, eventuell hat der Twitter-User auch eine echte Intel-Roadmap sehen dürfen (und darf jene nur nicht direkt verbreiten). In jedem Fall beinhaltet diese inoffizielle Roadmap allerdings auch Informationen von bekannten Gerüchte-Webseiten, muß demzufolge also keineswegs in jedem Punkt korrekt sein (sondern könnte potentiell sogar maßgeblich danebenliegen). Nichtsdestotrotz ergeben sich mit dieser Ausarbeitungen einige interessante Anregungen zum weiteren Verlauf bei Intel:

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Hardware- und Nachrichten-Links des 14./15. Juli 2018

Die Grafikkarten-Preise haben sich in den ersten beiden Juli-Wochen in beachtbarem Maßstab konsumentenfreundlich entwickelt, nachdem es über den Monat Juni faktisch kaum Bewegungen gegeben hatte. Somit sind die Preislagen der meisten Midrange- und HighEnd-Modelle gegenüber dem Stand von Ende Mai um zwischen -8% bis -18% abgesunken. Die meisten Preissenkungen hat es dabei in der ersten Juli-Woche gegeben, teilweise gab es zusätzlich auch noch eine zweite Preisrunde in der zweiten Juli-Woche. Im Fall der nVidia-Grafikkarten liegen GeForce GTX 1070, 1070 Ti & 1080 nunmehr grob wieder auf dem Niveau ihrer Listenpreise – ein lange Zeit nicht erreichtes Preisniveau. Auch bei AMD gab es maßgebliche, teilweise sogar noch größere Preisssenkungen – trotzdem sind diese Grafikkarten größtenteils immer noch um einiges von ihren Listenpreisen entfernt (welche zugegebenerweise auch sehr optimistisch gewählt sind). Zumindest bei den AMD-Grafikkarten könnte man sich sicherlich noch eine weitere Preisrunde vorstellen, immerhin liegen viele der jetzigen Preisnotierungen weiterhin höher als beim seinerzeitigen Launch dieser Grafikkarten. Bei den nicht gelisteten Modelle des Mainstream-Segments sowie bei GeForce GTX 1060 & 1080 Ti haben sich hingegen keine beachtbaren Preisreduzierungen ergeben.

Listenpreis Preis Ende Mai Preis 15. Juli Differenz
Radeon RX 570 4GB 169$ 260-300 Euro 210-250 Euro -18%
Radeon RX 570 8GB - 280-320 Euro 260-290 Euro -8%
Radeon RX 580 4GB - 290-320 Euro 240-280 Euro -15%
Radeon RX 580 8GB 229$ 300-340 Euro 270-300 Euro -11%
Radeon RX Vega 56 399$ 630-650 Euro 510-550 Euro -17%
Radeon RX Vega 64 499$ 700-750 Euro 570-660 Euro -15%
GeForce GTX 1080 499$ 540-590 Euro 470-540 Euro -11%
GeForce GTX 1070 Ti 449$ 480-520 Euro 440-480 Euro -8%
GeForce GTX 1070 379$ 430-470 Euro 390-440 Euro -8%
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