21

Neuer Artikel: Grafikkarten-Marktüberblick Mai 2013

Kurz vor dem Ansturm neuer Beschleuniger in Form der GeForce GTX 760 Ti, 770 & 780 wollen wir noch einmal die aktuelle Preissituation im Grafikkarten-Markt abbilden – auf das wir einen aktuellen Stand der Dinge im Grafikkarten-Markt vorweisen können, was dann auch die Einordnung der kommenden neuen Beschleuniger erleichtern wird. Seit dem letzten Grafikkarten-Marktüberblick vom März 2013 sind zudem mit der (offiziellen) Radeon HD 7990, der Radeon HD 7790 sowie der GeForce GTX 650 Ti "Boost" auch noch drei Nachzügler aus der originalen 28nm-Generation eingetroffen, welche hiermit nun ebenfalls noch in den aktuellen Marktüberblick eingepflegt werden ... zum Artikel.

erste Empfehlung zweite Empfehlung
DualChip-Lösung besser zwei gleichwertige HighEnd-Karten kaufen Radeon HD 7990
schnellste SingleChip-Lösung besser im normalen HighEnd-Segment kaufen GeForce GTX Titan
oberes HighEnd-Segment (320-440€) Radeon HD 7950 "Boost Edition" Radeon HD 7970 "GHz Edition"
unteres HighEnd-Segment (190-290€) Radeon HD 7870 "Boost Edition" -
oberes Performance-Segment (145-200€) GeForce GTX 660 GeForce GTX 650 Ti "Boost"
unteres Performance-Segment 2GB (100-160€) GeForce GTX 650 Ti "Boost" -
unteres Performance-Segment 1GB (105-150€) Radeon HD 7850 & GeForce GTX 650 Ti "Boost" Radeon HD 7790 & GeForce GTX 650 Ti
oberes Mainstream-Segment 1GB (75-105€) Radeon HD 6770 Radeon HD 7750 GDDR5
unteres Mainstream-Segment 1GB (55-80€) keine Empfehlung – besser ein Marktsegment darüber kaufen
21

Mehr- und Minderpreise verschiedener Grafikkarten-Speicherbestückungen

Im Zuge der Arbeit an unserem aktuellen Grafikkarten-Marktüberblick, welcher nun auch wieder extra Marktüberblicks-Auflistungen für verschiedene Speicherbestückungen bieten wird, ergab sich auch eine kleine Übersicht der aktuellen Mehr- und Minderpreise bei verschiedenen Speicherbestückungen. Anhand dieser Übersicht läßt sich auf einen Blick erkennen, wie hoch die Mehr- und Minderpreise derzeit liegen – und natürlich auch, wo etwas eine sinnvolle Anschaffung gegenüber der default-Speichermenge (fett eingezeichnet) darstellen könnte.

Allerdings ergibt sich diese Situation wohl nirgendwo – im Mainstream-Bereich mit üblicherweise nur 1 GB Speicher lohnen sich die Mehrpreise auf 2 GB Speicherbestückung nicht wirklich, während im Performance-Bereich die Minderpreise von 2 GB auf nur 1 GB bis auf den Fall der Radeon HD 7850 nicht wirklich etwas ausmachen. Der Wechsel von 2 GB Speicher auf 3 oder 4 GB bei einigen nVidia-Modellen lohnt dagegen generell nur, wenn man sich sicher ist, diese größere Speichermenge auch ausnutzen zu können – ansonsten sind die Mehrpreise hierfür klar zu hoch für eine generelle Empfehlung. Üblicherweise bleibt man damit wohl in den meisten regulären Fällen schlicht bei der vom Grafikchip-Entwickler festgesetzten default-Speichermenge.

(fett = default) 1 GB 2 GB 3 GB 4 GB 6 GB
Radeon HD 7770 95-105 Euro 125-135 Euro - - -
Radeon HD 7790 115-125 Euro 145-160 Euro - - -
Radeon HD 7850 135-150 Euro 155-165 Euro - 260-290 Euro -
Radeon HD 7970 "GHz Edition" - - 360-390 Euro - 510-560 Euro
GeForce GTX 680 - 410-440 Euro - 480-510 Euro -
GeForce GTX 670 - 320-340 Euro - 370-410 Euro -
GeForce GTX 660 Ti - 240-260 Euro 280-300 Euro - -
GeForce GTX 660 - 160-170 Euro 200-220 Euro - -
GeForce GTX 650 Ti "Boost" 135-150 Euro 145-160 Euro - - -
GeForce GTX 650 Ti 105-120 Euro 125-140 Euro - - -
GeForce GTX 650 90-100 Euro 100-120 Euro - - -
21

Die Hardware-Launchtermine zur Computex

Die Computex-Messe in Taipei, Taiwan (4.-8. Juni), wird in der IT-Branche gern dazu benutzt, alle möglichen Hardware-Produkte für das zweite Halbjahr vorzustellen, welche nachfolgend auch noch bemerkbar umsatzwirksam in diesem Jahr werden sollen. Hierbei spielt man insbesondere auf die Back-to-School-Saison zum Ende des Sommers an, in welcher bemerkbar viele neue PCs gekauft werden. Insbesondere Produkte wie PC-Prozessoren, welche eine gewisse Vorbereitungsphase bis zum Verkaufsstart fertiger PCs benötigen, werden deshalb so viel zeitiger schon zur Computex vorgestellt, damit die PC- und Notebook-Hersteller ausreichend Zeit haben, hieraus finale Produkte rechtzeitig zum angestrebten Verkaufsstart zum Ende des Sommers zu entwickeln. Demzufolge verwundert es nicht, wenn es um die Computex herum zu einem kleinem Release-Feuerwerk der großen Chip-Entwickler kommen wird.

AMD Intel nVidia
23. Mai GeForce GTX 780
GK110-basierte HighEnd-Grafikkarte zwischen GeForce GTX 680 & Titan
finale Spezifikationen
Ende Mai Jaguar/Kabini
LowPower-Prozessorenarchitektur in Ablösung von Bobcat
bekanntes Modell-Portfolio
30. Mai GeForce GTX 770
GK104-basierte HighEnd-Grafikkarte in Ablösung der GeForce GTX 680
finale Spezifikationen
4. Juni Richland
LowCost/Mainstream-Prozessorenarchitektur in Ablösung von Trinity
bekanntes Modell-Portfolio
Haswell
Mainstream/Performance-Prozessorenarchitektur in Ablösung von Ivy Bridge
bekanntes Modell-Portfolio
Anfang Juni GeForce GTX 760 Ti
GK104-basierte HighEnd-Grafikkarte in Ablösung der GeForce GTX 670
vermutliche Spezifikationen
Juni Radeon HD 8900M Serie
Southern-Islands-basierte Performance Mobile-Beschleuniger in Ablösung der GeForce 7900M Serie
bekanntes Modell-Portfolio
GeForce GTX 760M, 765M, 770M & 780M
Kepler-basierte Mainstream/Performance Mobile-Beschleuniger in Ablösung der GeForce GTX 600M Serie
bekanntes Modell-Portfolio
19

Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19. Mai 2013

Die neueste Version von GPU-Z bringen einige interessante neue Grafikkarten ins Spiel: Bei AMD die (früher schon genannte) Radeon HD 7730 sowie bei nVidia eine GeForce GTX 650 Ti "Boost" OEM, eine GeForce GT 630 sowie eine GK208-basierte GeForce GT 640 und letztlich die kommenden Modelle des Kepler-Refreshs GeForce GTX 770 & 780. Bemerkenswert sind die zwei GK208-basierten Karten GeForce GT 630 & 640, denn damit wird dieser kleinste aller Kepler-Grafikchips erstmals auch im Desktop-Segment eingesetzt. Kurioserweise wird nVidia somit bei der GeForce GT 640 zwei verschiedene Grafikchips als Unterbau verwenden – original den GK107 und nun auch den GK208. Da die Differenz der beiden allerdings nur im Speicherinterface liegt, kann dies nVidia eventuell bei den GK208-basierten Karten (mit dem kleineren Speicherinterface) durch die Verwendung von GDDR5-Speicher wieder ausgleichen.

Glatt gefälschte Benchmarks zur GeForce GTX 780 kommen aus dem Forum von Chiphell und verbreiten sich von dort aus ins Web. Die Karte wird dort als mit 2304 Shader-Einheiten an einem 320 Bit DDR Speicherinterface samt 5 GB Speicher auf Taktraten von 837/876/3000 MHz beschrieben – was aber einfach falsch ist: Die GeForce GTX 780 wird mit 2304 Shader-Einheiten und aber einem 384 Bit DDR Speicherinterface samt 3 GB Speicher auf Taktraten von 863/900/3000 MHz antreten – so wie kürzlich genannt und wie sich (mit anderer Quelle) inzwischen eindeutig bestätigen lassen hat. Der Fall dieser falschen Benchmarks kann jedoch gut als warnendes Beispiel dafür dienen, wie einfach – und auch wie in der Ausführung konsequent – in Fernost solche Zahlen gefälscht werden können. Bislang wird in der Presse schießlich fast jede Wasserstandsmeldung aus fernöstlichen Foren wie ein Papstwort behandelt – was angesichts der fernöstlichen Mentalität einfach absurd erscheint.

18 18

Wie stark ist Grafikkarten-Übertaktung verbreitet?

18

Neuer 3DTester-Artikel: Asus P8H77-M LE – LGA1155 Hauptplatine mit Intels H77

Das Aufkommen an Mainboard-Tests ist im Internet in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Seitdem die Northbridge samt OnBoard-Grafik in den Prozessor umgezogen ist, gibt es wohl über Mainboards nichts Nennenswertes zu berichten. So scheinen es zumindest viele Online-Magazine zu sehen und verzichten auf eine entsprechende Berichterstattung oder schränken sie auf spezielle Exoten ein. Wir wollen dieses Themengebiet dennoch aufgreifen und mit einigen Artikeln prüfen, ob es sich nicht vielleicht doch allgemeiner beleben lässt.

Den Anfang macht das Asus P8H77-M LE. Ein aktuelles LGA1155 Board, dass mit Intels H77 Chipsatz ausgestattet ist. Obwohl der H77 Chipsatz offiziell dem Low-End-Desktop-Segment zugeschrieben wird, unterscheidet er sich nur marginal vom Z77-Chipsatz aus dem Performance-Segment. Ursprünglich waren wohl größere Unterschiede geplant, doch schlussendlich fehlen dem H77 nur Übertaktungs-Funktionen für den Prozessor. Wer also ohnehin seinen LGA1155-Prozessor nicht übertakten will, scheint bei einem H77 Mainboard richtig zu liegen. Ob diese Aussage aber auch auf das Asus P8H77-M LE zutrifft, wird sich noch in unserem folgenden Test zeigen ... zum Artikel

Asus P8H77-M LE – LGA1155 Hauptplatine mit Intels H77
Inhalt abgleichen