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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. Dezember 2019

Videocardz berichten über zwei neue Trademarks, welche nVidia am 4. Dezember offiziell registriert hat: "Aerial" – hinter welchem sich ein SDK zur GPU-Unterstützung von 5G verbergen soll – und "Hopper". Dies darf man dann als gutes Anzeichen dafür ansehen, das die kürzliche Meldung über eine "nVidia Hopper" Grafikchip-Generation als Nachfolger zur kommenden Ampere-Generation wahrscheinlich zutreffend ist (wobei eine hohe Wahrscheinlichkeit noch keine Gewißheit ergibt). Der Hopper-Generation wird aus der gleichen Gerüchtequelle der Sprung hin zu MultiChip-Designs (MCM) nachgesagt, wobei gerade an dieser Stelle Vorsicht angesagt ist – ähnliches wurde schließlich schon über die Jahre hinweg immer mal wieder prophezeit, ist aber bisher noch nie realisiert worden. Hopper dürfte derzeit in einer frühen bis mittleren Entwicklungsphase sein, wo man insbesondere über die physikalische Ausgestaltung (Fertigungstechnologie sowie SingleChip oder MultiChip) sich noch nicht sicher sein kann und daher noch viele Lösungswege offenstehen. Sicherlich denkbar, das nVidia mit der Hopper-Entwicklung den MultiChip-Ansatz zum Entwicklungsziel erklärt hat – aber genauso ist es auch möglich, das man von diesem Vorhaben im Laufe der Entwicklung wieder Abstand nehmen könnte bzw. die praktische Realisierung auf den Hopper-Nachfolger verschiebt.

Fertigung technologische Ausrichtung Release Grafikkarten
Turing 12nm TSMC erste RayTracing-Beschleuniger 19. Sept. 2018 GeForce 16/20 Serien
Ampere angebl. 7nm+ TSMC & Samsung angebl. Verdopplung Tensor-Cores (und RT-Cores?) pro CU erwartet H2/2020 angen. GeForce 30 Serie
Hopper angebl. whrschl. 5nm angebl. MultiChip-Ansatz geschätzt 2022 angen. GeForce 40 Serie
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Hardware- und Nachrichten-Links des 7./8. Dezember 2019

Notebookcheck zeigen die ersten Benchmarks zur Radeon RX 5300M, einer weiteren Mobile-Ausführung des "Navi 14" Grafikchips. Selbige trägt eine interessante Abspeckung, als das die 22 Shader-Cluster aka 1408 Shader-Einheiten unangetastet bleiben, dafür aber das Speicherinterface nur zu 96 Bit belegt wird – und die Karten somit mit nur 3 GB GDDR6-Speicher ausgeliefert werden. Für Mobile-Einsteigerkost mag dies ausreichend sein und vor allem schlägt AMD damit nVidias Einsteiger-Lösung GeForce GTX 1650 Mobile, welche immerhin mit dem Vollausbau des TU117-Chips bestückt ist und daher nicht mehr (wesentlich) weiter getrieben werden könnte. Um bei den Notebook-Herstellern punkten zu können, muß AMD dann natürlich noch den passenden Preis machen (wohl eher kein Problem) und darf vor allem bei der Verlustleistung nicht deutlich zurückhängen. Wahrscheinlich zugunsten jenes Punkts hat AMD den Chiptakt der Radeon RX 5300M deutlich von 1448 auf 1181 MHz reduziert – ob dies ausreichend ist, läßt sich derzeit mangels offizieller TDP-Angabe oder irgendwelcher Meßwerte noch nicht belegen.

Technik 3DM11 GPU 3DM13 FS GPU
GeForce GTX 1660 Ti Mobile Turing TU116, 1536 SE @ 192 Bit GDDR6 20'311 15'054
GeForce GTX 1660 Ti MaxQ Turing TU116, 1536 SE @ 192 Bit GDDR6 18'493 13'362
Radeon RX 5500M Navi 14, 1408 SE @ 128 Bit GDDR6 17'668 11'754
Radeon RX 5300M Navi 14, 1408 SE @ 96 Bit GDDR6 14'265 10'306
GeForce GTX 1650 Mobile Turing TU117, 1024 SE @ 128 Bit GDDR5 13'228 9'315
GeForce GTX 1650 MaxQ Turing TU117, 1024 SE @ 128 Bit GDDR5 11'542 7'774
gemäß den Ausführungen von Notebookcheck
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Wie ist der Ersteindruck zu Intels Cascade Lake X?

Alle Entscheidungsgrundlagen zur dieser Frage findet man in den zahlreichen Launchreviews sowie der Launch-Analyse zu Cascade Lake X vs. Threadripper 3000. Cascade Lake X mag optisch gegenüber Threadripper 3000 klar geschlagen sein, man darf jedoch durchaus mit einrechnen, das Intels neue HEDT-Generation in einem gänzlich anderen Preisfeld (590-979$) spielt als Threadripper 3000 (1399-1999$). Die eigentlichen Kontrahent von Cascade Lake X sind somit AMDs Spitzenmodelle der Ryzen 9 Serie, wobei sich im eigentlichen allein der Ryzen 9 3950X (749$) direkt im Preisfeld von Intels Core i9-10000X Serie befindet.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Ryzen Threadripper 3000?

Mit der ersten Umfrage des letzten Jahresmonats wurde nach dem Ersteindruck zu AMDs neuer HEDT-Generation "Ryzen Threadripper 3000" gefragt, welche zum Ende des November an den Start ging. Mit selbiger Umfrage erzielte AMD einen überragenden Erfolg, welcher um so beeindruckender ist, als das HEDT-Generationen bzw. Produkte mit überzogenen Preislagen in solcherart Umfrage üblicherweise nicht gut wegkommen. Aber womöglich ist Threadripper 3000 auch einfach so überkandidelt, das nur die wenigsten Umfrage-Teilnehmer ernsthaft über eine Anschaffung dessen nachgedacht haben – womit diese Prozessoren eher denn rein aus Produkt-Sicht und weniger denn aus Käufer-Sicht beurteilt wurden. In jedem Fall ist ein Wert von 92,9% (!) positivem Ersteindruck bisher unerreicht und nochmals leicht höher als vor gut einem halben Jahr bei Ryzen 3000 (90,4% positiver Ersteindruck).

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Hardware- und Nachrichten-Links des 6. Dezember 2019

Von Twitterer Komachi kommen Details zu ersten Herstellerdesigns zur Radeon RX 5500 XT – woraus sich Taktraten und Kartengrößen ablesen lassen. Insbesondere die Taktraten sind interessant, könnte sich hieran doch ein Unterschied zur bisherigen Radeon RX 5500 ergeben – welcher allerdings bezüglich des Chiptakts nicht wirklich erklecklich ausfällt, denn der durchschnittliche Boost-Takt liegt bei durchgehend 1737 MHz, nur 20 MHz mehr als bei der Radeon RX 5500. Die Herstellerkarten unterscheiden sich augenscheinlich (und trotz teilweiser "OC"-Sticker) nur beim Base-Takt untereinander, nicht aber beim durchschnittlichen Boost-Takt sowie beim Maximal-Takt von durchgehend 1845 MHz. Eine weitere Angabe zu einer Sapphire-Karte liefert zudem den Hinweis auf einen Speichertakt von gleich 3800 MHz (QDR). Sofern es sich hierbei nicht um eine Werksübertaktung handeln sollte, würde die Radeon RX 5500 XT mit 1737/3800 MHz somit zwar nur +1,1% mehr Chiptakt als die Radeon RX 5500 (1717/3500 MHz) aufweisen, dafür aber gleich +8,6% mehr Speichertakt.

Speicher Chiptakt Kartengröße Quelle
ASRock Radeon RX 5500 XT Phantom Gaming D8G OC 8 GB 1610/1737/1845 MHz 287 x 126 x 53 mm Komachi @ Twitter
ASRock Radeon RX 5500 XT Challenger D8G OC 8 GB 1685/1737/1845 MHz 241 x 127 x 42 mm Komachi @ Twitter
Gigabyte Radeon RX 5500 XT Gaming OC 4G 4 GB 1685/1737/1845 MHz 281 x 115 x 40 mm Komachi @ Twitter
Gigabyte Radeon RX 5500 XT OC 8G 8 GB 1647/1733/1845 MHz 225 x 119 x 40 mm Komachi @ Twitter
Takt-Angaben lt. AMD-Vorgabe: 1. Base-Clock, 2. Game-Clock, 3. Boost-Clock (up to)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 4./5. Dezember 2019

Laut Twitterer Komachi kommt die augenscheinlich am 12. Dezember antretende Radeon RX 5500 XT tatsächlich "nur" mit 1408 Shader-Einheiten daher, so wie kürzlich bereits vermutet. Zusammen mit dem 128 Bit GDDR6-Speicherinterface ist dies dann exakt die Hardware der bekannten Radeon RX 5500 – wobei letztere wahrscheinlich rein im OEM-Bereich verbleiben wird: Die Radeon RX 5500 XT ist somit das Retail-Produkt auf Basis von Navi 14, die Radeon RX 5500 das OEM-Produkt. Ein paar kleinere Abweichungen bei den konkreten Taktraten sind noch möglich, werden den Braten aber nicht fett machen – grundsätzlich läuft es auf dieselbe (oder eine minimal bessere) Performance heraus wie bei den verschiedenen Tests zu Radeon RX 5500 schon aufgezeigt. Eine beachtbare Differenz zwischen Radeon RX 5500 und Radeon RX 5500 XT liegt allein bei der Option auf 8 GB Grafikkartenspeicher – wobei die Radeon RX 5500 XT wohl auch in Ausführungen mit nur 4 GB GDDR6-Speicher erscheinen wird, in diesem Fall gibt es dann kaum einen Unterschied zur regulären Radeon RX 5500 (mit generell nur 4 GB Speicher).

Chipbasis Recheneinheiten Speicherinterface Speicher Release Listenpreis
Radeon RX 5700 XT Navi 10 40 Shader-Cluster = 2560 SE 256 Bit GDDR6 8 GB GDDR6 7. Juli 2019 399$
Radeon RX 5700 Navi 10 36 Shader-Cluster = 2304 SE 256 Bit GDDR6 8 GB GDDR6 7. Juli 2019 349$
Radeon RX 5600 XT Navi 10 (?) gesch. 26-30 Sh.-Cl. = 1664-1920 SE angebl. 192 Bit GDDR6 angebl. 6 GB GDDR6 angebl. Anfang 2020 angebl. 200-250$
Radeon RX 5500 XT Navi 14 22 Shader-Cluster = 1408 SE 128 Bit GDDR6 angebl. 4/8 GB GDDR6 12. Dez. 2019 ?
Radeon RX 5500 Navi 14 22 Shader-Cluster = 1408 SE 128 Bit GDDR6 4 GB GDDR6 7. Okt. 2019 rein OEM
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Umfrage-Auswertung: AMD vs. Intel: Wohin geht aktuell die Tendenz der Notebook-Käufer?

Mittels zweier Umfragen aus August und September wurde nach der aktuellen Präferenz der CPU-Käufer sowohl im Desktop-Segment als auch im Mobile-Segment gefragt. Beide Umfragen brachten dabei klar abweichende Ergebnisse hervor: Während AMD die (schon extra ausgewertete) Desktop-Umfrage glatt dominierte, gab es in der Mobile-Umfrage für alle Antwortoptionen beachtbare Stimmenanteile. Natürlich ist AMD aber trotzdem der insgesamte Gewinner dieser Umfragen, wenn man inklusive der tendentiellen CPU-Käufer im Desktop-Markt auf einen Zustimmungs-Wert von 89,8% (!) kommt, und dann im Notebook-Markt immer noch auf 58,4% – in beiden Fällen also deutlich mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinigen kann.

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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2019

Die neuesten Zahlen zu den Grafikchip-Marktanteilen seitens Jon Peddie Research sehen im Feld der Grafikchips für Desktop-Grafikkarten einen Trendumschwung gegenüber den letzten zwei Quartalen, wo AMD (ausgehend von einem absoluten Tiefpunkt im vierten Quartal 2018) zuletzt erheblich zugewinnen konnte. Heuer ist wieder nVidia am Drücker und konnte das im zweiten Quartal noch auf 32:68% lautenden Marktanteils-Verhältnis zwischen AMD & nVidia nunmehr mit 27:73% wieder deutlich freundlicher für nVidia gestalten. Der Markt an Grafikchips für Desktop-Grafikkarten legte dabei generell erheblich zu, mit Zuwachsraten von +42,2% gegenüber dem Vorquartal sowie +6,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Faktisch werden damit beide Grafikchip-Entwickler ihre Auslieferungen gesteigert haben, nVidia nur schlicht sehr viel deutlicher als AMD.

AiB-Grafikchips Q3/2018 Q4/2018 Q1/2019 Q2/2019 Q3/2019
AMD 25,7% 18,8% 22,7% 32,1% 27,1%
nVidia 74,3% 81,2% 77,3% 67,9% 72,9%
Quelle: Jon Peddie Research
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Hardware- und Nachrichten-Links des 3. Dezember 2019

Von Chiphell-Nutzer 'wjm47196' kommen einige interessante Wasserstandsmeldungen zu Intels Xe Grafik-Projekt – welche allerdings eher die Schattenseiten dieser Grafik-Anstregungen seitens Intel wiedergeben (welche es natürlich auch geben muß, gerade bei so einem ambitionierten Projekt). So läuft der Entwicklungsfortschritt derzeit im allgemeinen nicht besonders gut, liegt noch viel Arbeit in den Treibern (bezogen augenscheinlich auf die Treiber-Optimierung) und ist vor allem die Effizienz der Xe-Architektur noch nicht auf diesem Stand, wo Intel wirklich mit AMD & nVidia konkurrieren könnte. Insbesondere letzterer Punkt dürfte schmerzhaft sein, denn Treiber-Probleme und auch andere Dinge sind letztlich fixbar, aber eine fehlende Grundeffizienz macht auf allen Ebenen kaum lösbare Probleme: Die angedachte Performance wird nicht oder nur zu einem utopischen Stromverbrauch erreicht, während man sich einen Wettbewerb im Mobile-Bereich ganz abschminken kann und im HPC-Bereich dann Probleme haben wird, überhaupt eine beachtbare Leistung zu generieren. So soll auch Intels Xe-basierte HPC-Lösung "Ponte Vecchio" nicht mehr innerhalb der nächsten 2 Jahre erwartet werden, obwohl Intel jene eigentlich für das Jahr 2021 avisiert hat.

1.   Der Fortschritt (von Xe) scheint nicht gut zu laufen.
2.   Die HPC-Ausführung mit tausenden EUs (Ponte Vecchio) dürfte höchstwahrscheinlich nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre veröffentlicht werden.
3.   Derzeit ist die Effizienz der Architektur vergleichsweise niedrig – womit man sich weder mit AMD noch mit nVidia messen kann.
4.   Derzeit kooperiert noch kein Grafikkarten-Hersteller mit Intel, so dass man wahrscheinlich 90% selber (unter eigenem Namen) verkaufen muß.
5.   Die Verbesserung der Treiber wird noch eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, da geht es nicht nur um eine neue Oberfläche.

Quelle:  'wjm47196' im Chiphell-Forum am 28. November 2019, eigene Übersetzung basierend auf der maschinellen Übersetzung ins Deutsche (Aussage #6 nicht mit übersetzt, da deren Bedeutung unklar ist)

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Gerüchteküche: Intels "Rocket Lake" Desktop-Prozessoren mit 8 "Willow Cove" CPU-Kernen aus der Tiger-Lake-Architektur

Aus dem chinesischen PTT-Forum (dort inzwischen gelöscht) kommt eine derzeit weit verbreitete Aufstellung grundsätzlicher Spezifikationen zu Intels Ice, Comet, Tiger & Rocket Lake Prozessoren – welche insbesondere in Bezug auf die Aussagen zur 2021er Desktop-Generation "Rocket Lake" interessant ist. Ursprünglich wurde hierbei der Support von AVX2 notiert, was dem Stand der (regulären) Skylake-Architektur (außerhalb von Skylake-X/SP und dessen Derivaten) entspricht, welche Intel bis jetzt für alle Desktop-Prozessoren (einschließlich dem Anfang 2020 erwarteten "Comet Lake") benutzt. In einer nachfolgenden Diskussion im PTT-Forum (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) über die entsprechenden News-Meldungen in der westlichen IT-Hemisphäre fügte der ursprüngliche Leaker 'Sharkbay' allerdings an, das in dieser herumgereichten Spezifikations-Aufstellung ein entscheidener Fehler enthalten sei: Denn Rocket Lake würde tatsächlich schon über AVX-512 verfügen, so wie Skylake-X/SP und aber auch die neueren Intel-Architekturen Ice Lake wie Tiger Lake. Insofern wurde die ursprüngliche Spezifikations-Aufstellung nachfolgend eigenständig korrigiert:

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