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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22. Oktober 2017

Bei der ComputerBase sowie der PC Games Hardware hat man sich mit der Grafikkarten-Performance von ELEX beschäfigt. Der ideelle Nachfolger der Gothic- und Risen-Spiele des deutschen Spieleentwicklers Piranha Bytes kommt trotz gutklassiger Grafikqualität mit maßvollen Anforderungen daher und ist daher für heutige Hardware keine echte Anforderung, zumindest nicht bei Auflösungen bis FullHD. Unter selbiger Auflösung kommt sogar die seitens des Spieleentwicklers als Mindestanforderung genannte Radeon HD 7850 2GB auf gutklassige 25 fps unter der maximalen Bildqualität des Spiels – dabei gilt die Mindestanforderung sicherlich eher für eine niedrigere Auflösung samt zurückgedrehten Optikeffekten. Die andere an dieser Stelle als Mindestanforderung genannte Grafikkarte in Form der GeForce GTX 660 erreicht im übrigen im selben Test gerade einmal 18 fps – die PCGH vermutet hier sicher nicht zu Unrecht, das diese Karte durch ihren separierten Speicher limitiert wird, bei welchem nur 1,5 GB mit dem vollen 192-Bit-Speicherinterface angebunden sind, die restlichen 0,5 GB Speicher dagegen nur mit 64 Bit.

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Die Systemanforderungen zu Assassin's Creed Origins

Spielepublisher und -entwickler Ubisoft hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für das am 27. Oktober 2017 in den Handel gehende "Assassin's Creed Origins" bekanntgegeben. Dabei hat man sich weitgehend an die Systemanforderungen des 2015er Vorgängers "Assassin’s Creed Syndicate" gehalten – sogar inklusive deren Ungereihmtheiten. Somit sind die PC-Systemanforderungen für "Assassin's Creed Origins" größtenteils eher denn handzahm ausgefallen: Das Minimum (für 720p @ Lowest-Bildqualität) mit Core i5-2400S oder FX-6350 auf 6 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 660 oder Radeon R9 270 auf (jeweils) 2 GB Grafikkartenspeicher hat immerhin noch etwas für sich, die Empfehlung (1080p @ High-Bildqualität) geht mit Core i7-3770 oder FX-8350 auf 8 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 760 oder Radeon R9 280X samt (jeweils) 3 GB Grafikkartenspeicher aber nirgendwo in die Richtung einer echten Anforderung für heutige Gaming-PCs.

Minimum  (720p @ Lowest) Empfohlen  (1080p @ High)
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 45 GB Platzbedarf
CPU Core i5-2400S oder FX-6350 Core i7-3770 oder FX-8350
Speicher 6 GB RAM & 2 GB VRAM 8 GB RAM & 3 GB VRAM
Gfx GeForce GTX 660 oder Radeon R9 270 GeForce GTX 760 oder Radeon R9 280X
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Hardware- und Nachrichten-Links des 19./20. Oktober 2017

Tom's-Hardware-Mitarbeiter Igor Wallossek hat in unserem Forum interessante Details zur GeForce GTX 1070 Ti in zwei Postings fallengelassen – Posting No.1 & Posting No.2. Danach hat nVidia die kommende neue Pascal-Karte in den letzten Tagen noch maßgeblich eingebremst – denn mit dem originalen BIOS war noch Übertaktung sowie ein Hochsetzen des Power-Limits möglich, womit die Karte dann sogar recht einfach an einer GeForce GTX 1080 vorbeigezogen ist. Zwei BIOS-Versionen durch nVidia später präsentiert sich die GeForce GTX 1070 Ti jetzt als per Treiber faktisch nicht mehr übertaktbar – vermutlich ist auch das Power-Limit nunmehr limitiert, dies geht aus dem Forenposting nicht eindeutig hervor, würde aber generell dazu passen. Damit bestätigen sich die bisherigen Gerüchte über eine Übertaktungssperre bei der GeForce GTX 1070 Ti – was aufgrund deren guter Performance für nVidia ja auch durchaus Sinn ergibt, um eine Produktabgrenzung zur GeForce GTX 1080 zu erzielen.

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Erste 3DMark13-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti aufgetaucht

Seitens Videocardz wurden die ersten 3DMark11- und 3DMark13-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti in der Futuremark-Benchmarkdatenbank erspäht und dokumentiert. Es wurden hierbei zwei leicht unterschiedliche Benchmark-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti entdeckt, beide Karten liefen dabei auf einem maximalen Chiptakt von 1886 MHz sowie einem Speichertakt von 4000 MHz. Letztere Angabe nimmt allen Vermutungen den Wind aus den Segeln, die GeForce GTX 1070 Ti könnte mit einem höheren Speichertakt als die reguläre GeForce GTX 1070 antreten – damit würde die neue nVidia-Karte dann auch wiederum zu schnell werden. Den Chiptakt gibt 3DMark13 wie üblich auf seinem Maximum an, dies muß also nichts zu den nominellen Taktraten sagen – welche höchstwahrscheinlich wie vorab vermeldet bei 1607/1683 MHz liegen sollen.

Vega 56 Vega 64 1070 1080 1070 Ti
3DMark13 FireStrike Extreme  (GPU, WQHD) 9337 10765 8467 10335 9497
3DMark13 TimeSpy  (GPU, WQHD) 6265 7101 5767 7143 6796
Quellen (Durchschnitt der Werte) Hardware.fr, Hot Hardware, KitGuru, PC Perspective, PCLab & SweClockers Videocardz
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Hardware- und Nachrichten-Links des 16./17./18. Oktober 2017

PC Perspective haben aus der Futuremark-Benchmarkdatenbank erste 3DMark11-Ergebnisse mit einer Raven-Ridge-APU gezogen – und jene nachfolgend gegenüber einem aktuellen Intel-Prozessor (schon der 8. Core-Generation) verglichen. Der Ryzen 7 2700U kommt dabei ziemlich gut gegenüber dem brandneuen Core i7-8550U weg, bei der CPU-Performance reicht es fast zu einem Gleichstand, bei der iGPU-Performance liegt der AMD-CPU regelrecht um einige Dimensionen vor der Intel-CPU – knapp auf dem Niveau einer extra verbauten GeForce MX 150 Grafiklösung (GP108-basierend). An dieser Stelle kommt es natürlich auch auf die konkreten Preispunkte an, welchen die Chipentwickler dann den Notebook-Herstellern machen – aber normalerweise müsste AMD hierbei in der Vorhand sein, wenn man sich die extra Grafiklösung sparen kann und mittels seiner APU trotzdem bei der CPU- und iGPU-Performance nicht zurückstecken muß. Natürlich ist ein einzelner Benchmark keine echte Performance-Bewertung – aber als gutes Vorzeichen zugunsten von Raven Ridge kann man dies durchaus werten.

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Wie ist der Ersteindruck zu Intels Coffee Lake?

Alle Entscheidungsgrundlagen zur dieser Frage findet man in den zahlreichen Launchreviews, dem Forendiskussions-Thread zum Launch sowie natürlich unserer Launch-Analyse zu Intels Coffee Lake.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse Intel Coffee Lake

Mittels "Coffee Lake" bringt Intel seine 8. Core-Generation nunmehr auch ins Desktop-Segment, nachdem man entsprechende Mobile-Beschleuniger (allerdings Kaby-Lake-basierend) bereits vorher schon angekündigt hatte. Im Desktop-Segment steht Coffee Lake primär für erstmals bei Intel Sechskern-Prozessoren im normalen Consumer-Segment, sprich dem Mainstream- oder besser Midrange-Bereich. Dies ist sicherlich primär eine Reaktion auf AMDs Ryzen-Prozessoren, andererseits dürfte Intel diesen Schritt sicherlich schon des längerem in der Schublade gehabt haben. Eigentlich erst für den Jahresstart 2018 geplant, starten nunmehr im Oktober 2017 bereits die ersten 6 Coffee-Lake-Modelle für den Desktop samt des ersten passenden Mainboard-Chipsatzes Z370, welcher aufgrund der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit und der Termin-Vorverlegung allerdings nur ein umgelabelter Z270-Chipsatz ist. Wie weit Intel mit seinen ersten Midrange-Sechskernern kommt bzw. was die (vielen) Launchreviews hierzu an Daten und Benchmarks produziert haben, soll mit dieser Launch-Analyse nachfolgend zusammengefasst und verdichtet werden ... zum Artikel.

Ryzen 7 1700X Core i7-8700K Ryzen 7 1800X
Technik 8C +SMT, 3.4/3.8 GHz +XFR, 95W TDP, 399$ 6C +HT, 3.7/4.7 GHz, 95W TDP, 359$ 8C +SMT, 3.6/4.0 GHz +XFR, 95W TDP, 499$
Anwend.-Perf. 90,8% 100% 95,6%
Spiele-Perf. 84,4% 100% 87,0%
Übertaktbarkeit Richtung 3.9 GHz Richtung 5.0+ GHz Richtung 4.0 GHz
Straßenpreis ab 328€ prognost. 339€ (aktuell ab 389€) ab 426€
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Hardware- und Nachrichten-Links des 14./15. Oktober 2017

Von der ComputerBase sowie der PC Games Hardware kommen Benchmark-Artikel zu "Mittelerde: Schatten des Krieges". Der RPG-Titel läßt sich vergleichsweise gut an die zur Verfügung stehende Grafikkarten-Power anpassen, so daß sowohl Leistungsreserven durch höherwertige Optik ausgenutzt als auch eine zu geringe Rohleistung durch niedriger Grafikeinstellungen egalisiert werden können, ohne deswegen aber all zu viel an Bildqualität zu verlieren. So erreicht selbst die letzte HighEnd-Generation um GeForce GTX 970 und Radeon R9 390 noch knapp die 40-fps-Marke in der Ultra-Bildqualität unter der FullHD-Auflösungen – langsamere Karten können dann wie gesagt problemlos auf die Bildqualitäten "Sehr Hoch" (+10-20% fps) oder "Hoch" (+20-30% fps) ausweichen. Selbst die UltraHD-Auflösung ist aber von einer GeForce GTX 1080 Ti noch mit ~45 fps unter der Ultra-Bildqualität ableistbar, unter der Hoch-Bildqualität erreichen Radeon RX Vega 56 und GeForce GTX 1080 jeweils noch die 40-fps-Marke.

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Die Systemanforderungen zu Destiny 2

Spieleentwickler Bungie hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für die finale Version des am 24. Oktober 2017 in den Handel gehenden MMO-Shooters "Destiny 2" bekanntgegeben. Das von Spielepublisher Activision vertriebene Spiel kommt mit vergleichsweise unterdurchschnittlichen Anforderungen daher, soll aber natürlich (prinzipbedingt als Online-Shooter) auch nicht all zu viele Spieler durch überzogene Hardware-Anforderungen ausschließen. So wurden als Hardware-Minimum Core i3-3250, Pentium G4560 oder FX-4350 auf 6 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 660 2GB, GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7850 2GB angesetzt – eine Anforderung, mit welcher auch ältere Gaming-PCs und teilweise sogar Mainstream-PCs neueren Datums zurechtkommen können.

Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, 68 GB Platzbedarf
CPU Core i3-3250 oder Pentium G4560 oder FX-4350 Core i5-2400 oder Core i5-7400 oder Ryzen 5 1600X
Speicher 6 GB RAM 8 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660 2GB oder GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7850 2GB GeForce GTX 970 oder GeForce GTX 1060 3GB oder Radeon R9 390
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Hardware- und Nachrichten-Links des 11./12./13. Oktober 2017

Zur GeForce GTX 1070 Ti schwappen derzeit "neue" Spezifikationen durchs Netz – welche die bekannten Hardware-Daten zur Karte enthalten, aber eben "neu" bestätigt sein sollen. Ausgangspunkt des ganzen ist letztlich TechARP, von welchem in diesem Fall alle anderen nur abschreiben – welche aber ihrerseits nur eine Zusammenfassung der bereits bestehenden Gerüchte gebracht haben, nirgendwo aber etwas von einer neuen Bestätigung oder aber eigenen Quellen reden. Anders formuliert gibt es hiermit keine weitere Bestätigung des bestehenden Standes – welcher zwar wahrscheinlich korrekt ist, aber eben gerade bezüglich der Feinheiten der Hardware-Daten durchaus noch die eine oder andere Lücke bzw. Unklarheit enthält. Regelrecht neu ist hingegen das von eTeknix ausgehende Gerücht, die GeForce GTX 1070 Ti würde auf ihren Referenz-Takt festgezimmert sowie um ihre Übertaktungsfähigkeit erleichtert werden. Dies ergibt zumindest für nVidia Sinn in dieser Richtung hin, als das die GeForce GTX 1070 Ti zu den aktuellen Hardware-Daten der GeForce GTX 1080 doch vergleichseweise nahe kommen sollte, aber eben viel günstiger ist.

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