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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22. Februar 2019

Bei Phoronix hat man sich angesehen, wie sich die Performance der Radeon RX Vega Grafikkarten unter Linux entwickelt hat. Dazu wurden die Performance-Ergebnisse zum deren Launch anno 2017 mit den Ergebnissen der allerersten 2019er Treiber gegenübergestellt – in diesen Vergleich fließen dann allerdings natürlich auch Spiel-eigene Performance-Verbesserungen sowie Veränderungen von Linux selber mit ein. Im genauen wurde hierbei also Linux 4.15 samt Mesa 17.3 gegen Linux 5.0 samt Mesa 19 verglichen, was dann für sich selber schon eine Differenz ausmachen kann. Dafür sind dann allerdings die Performance-Gewinne im Laufe dieser anderthalb Jahre seit Launch wirklich gutklassig, +12,5% bei der Radeon RX Vega 56 bzw. +13,9% bei der Radeon RX Vega 64 sind allein mittels Treiberverbesserungen unter Windows heutzutage nirgendwo mehr realisierbar. Hier werden sicherlich allgemeine Verbesserungen unter Linux bzw. der vorherige Rückstand des Linux- gegenüber des Windows-Treibers mit hineinspielen. Das AMD hieran arbeitet und wie belegt auch gute Erfolge erzielen kann, ist sicherlich Grundvoraussetzung dafür, Linux unter Spielern (zukünftig) besser zu positionieren.

Launch-Test 2017 Re-Test 2019
Radeon RX Vega 64 100% 113,9%  (+13,9%)
Radeon RX Vega 56 90,7% 102,0%  (+12,5%)
gemäß der Linux-Benchmarks unter 14 Spieletiteln bei Phoronix
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Launch der GeForce GTX 1660 Ti: Erste Testberichte gehen online

Mit der GeForce GTX 1660 Ti läutet nVidia die "GeForce 16" Grafikkarten-Serie ein, welche in näherer Zukunft noch um weitere Modelle ausgebaut werden soll. Hintergrund des Namenswechsels von "GeForce 20" und "RTX" zurück auf "GeForce 16" und wiederum "GTX" ist der Verzicht der Turing-Features "RayTracing" und "Tensor-Cores", was beim zugrundeliegenden TU116-Chip direkt in Hardware gelöst wurde. Heraus kommt also eine weiterhin Turing-basierte Grafikkarte – erleichtert allein um RayTracing und Tensor-Core, demzufolge aber mehr dem Anspruch normaler Gamer zugeneigt. Dies passt auch besser zur Midrange-Ausrichtung der GeForce GTX 1660 Ti, welche die Turing-basierte Ablösung der GeForce GTX 1060 6GB darstellt – hierfür werden sicherlich keine Features benötigt, welche sowieso nur mit Enthusiasten-Grafikkarten sinnvoll nutzbar sind. Ergo kann die Turing-Architektur mit der GeForce GTX 1660 Ti viel eher zeigen, was jene im Grunde nach wirklich zu leisten im Stande ist. Die Launch-Reviews zur GeForce GTX 1660 Ti versuchen derzeit, diese zumeist nur in Hersteller-Ausführung vorliegende Karte in allen Disziplinen zu bewerten, während die Diskussion zum Launch in unserem Forum startet und zu einem späteren Zeitpunkt unsere übliche Launch-Analyse den Grafikkarten-Launch dann abschließen wird.

nVidia GP106 nVidia TU116 nVidia TU106
Fertigung 4,4 Mrd. Transistoren auf 200mm² Chipfläche in der 16nm-Fertigung von TSMC 6,6 Mrd. Transistoren auf 284mm² Chipfläche in der 12nm-Fertigung von TSMC 10,6 Mrd. Transistoren auf 445mm² Chipfläche in der 12nm-Fertigung von TSMC
Architektur Pascal Turing ohne RT Turing mit RT
Shader-Einheiten max. 10 (Pascal-basierte) Shader-Cluster = max. 1280 Shader-Einheiten max. 24 (Turing-basierte) Shader-Cluster = max. 1536 Shader-Einheiten max. 36 (Turing-basierte) Shader-Cluster = max. 2304 Shader-Einheiten
RayTracing max. 36 RT-Cores
Tensor-Cores max. 288 Tensor-Cores
Grafikkarten GeForce GTX 1060 GeForce GTX 1660 & 1660 Ti GeForce RTX 2060 & 2070
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Die Systemanforderungen zu Anthem

Bei Spielepublisher Electronic Arts sind die offiziellen PC-Systemanforderungen für den am 22. Februar 2019 erscheinenden Online-Shooter "Anthem" notiert. Der Titel von Spieleentwickler Bioware setzt auf die Frostbite-3-Engine, benutzt rein technisch nur DirectX 11, schreibt aber dennoch Windows 10 64-Bit als Mindestanforderung vor. Ob diese Anforderung auch wirklich (mittels eines direkten Ausschluß' von Windows 7/8) durchgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar, die geschlossene Alpha war in jedem Fall auch unter Windows 7 nutzbar. Einen echten technischen Grund für diese Einschränkung gibt es aufgrund der benutzten DirectX-11-API zwar nicht, allerdings dürfte hierfür der Online-only-Charakter des Titels eine Rolle spielen: Sofern das Spiel eine gewisse Laufzeit erreicht, kommt man ab Januar 2020 über das Supportende an Sicherheitsupdates bei Windows 7 hinaus – und will dann vielleicht schlicht nicht in der Supportpflicht für ein Betriebssystem sein, welches selbst seitens Microsoft nicht mehr unterstützt wird. Gut möglich im übrigen, das einige Spielepublisher es ähnlich handhaben und schon im Jahr 2019 vorfristig den Support von Windows 7 bei neuen Spieletiteln streichen.

Minimum Empfohlen
OS Windows 10 64-Bit, DirectX 11, 50 GB Platzbedarf
CPU Core i5-3570 oder FX-6350 Core i7-4790 oder Ryzen 3 1300X
Speicher 8 GB RAM & 2 GB VRAM 16 GB RAM & 4 GB VRAM
Gfx GeForce GTX 760 oder Radeon HD 7970, Radeon R9 280X GeForce GTX 1060, GeForce RTX 2060 oder Radeon RX 480
(rein offizielle Systemanforderungen)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 20. Februar 2019

Von der ComputerBase und Tom's Hardware, GameGPU und WCCF Tech kommen Benchmarks zu Far Cry: New Dawn. Der lilafarbene SpinOff von Far Cry 5 hat grundsätzlich dieselbe Engine und damit fast gleichlautende Hardware-Anforderungen an Bord, was aus Sicht heutiger Hardware keine wirklich hohen Hürden mehr aufstellt. Für durchschnittlich 50 fps auf maximaler Bildqualität sind somit unter der FullHD-Auflösung GeForce GTX 970, GeForce GTX 1060 3GB, Radeon R9 290 oder Radeon RX 470 vonnöten, unter der WQHD-Auflösung werden hierfür GeForce GTX 980, GeForce GTX 1060 6GB, Radeon R9 390X oder Radeon RX 480 benötigt, unter der UltraHD-Auflösung dann GeForce GTX 1080 Ti, GeForce RTX 2070 FE oder Radeon RX Vega 64. Damit bestätigt sich auch, das man nicht die offiziell empfohlenen SLI/CrossFire-Kombinationen benötigt, wenn man hohe Frameraten unter der UltraHD-Auflösung (bei bester Bildqualität) sehen will.

Grafikkarten-Empfehlung für Far Cry: New Dawn
Ø 35 fps Ø 50 fps Gfx-Speicher
FullHD GeForce GTX 960, GeForce GTX 1050 Ti oder Radeon R9 270X, Radeon RX 560 GeForce GTX 970, GeForce GTX 1060 3GB oder Radeon R9 290, Radeon RX 470 3 GB
WQHD GeForce GTX 970, GeForce GTX 1060 3GB oder Radeon R9 290, Radeon RX 470 GeForce GTX 980, GeForce GTX 1060 6GB oder Radeon R9 390X, Radeon RX 480 3 GB
UltraHD GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 1070 oder Radeon R9 Fury X, Radeon RX Vega 56 GeForce GTX 1080 Ti, GeForce RTX 2070 FE oder Radeon RX Vega 64 4 GB
jeweils bestmögliche Bildqualität, interpoliert gemäß der Benchmarks von ComputerBase, Tom's Hardware, GameGPU und WCCF Tech
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Weitere Benchmark-Leaks zur GeForce GTX 1660 Ti unter AotS und Geekbench

Nach den (wahrscheinlich schon ziemlich treffenden) Benchmarks der GeForce GTX 1660 Ti unter Final Fantasy XV gibt es weitere Leaks mit Ergebnissen unter Ashes of the Singularity (AotS) und dem Geekbench. Die AotS-Ergebnisse kommen vom bekannten Leaker Tum Apisak und geben leider nur ungefähre Zahlen an – dafür aber werden auch Vergleichswerte zu GeForce GTX 1060 & 1070 sowie zur GeForce RTX 2060 offeriert, welche in der AotS-Benchmarkdatenbank oftmals schwierig zu finden (bzw. schwierig genau demselben Testsetting zuzuordnen sind). Die Skalierung ist unter AotS nicht ganz so hervorragend wie unter Final Fantasy XV, somit kommt die GeForce GTX 1660 Ti auch nur um +26% besser als die GeForce GTX 1060 heraus – was aber dennoch dazu reicht, um sich mit einer Differenz von nur -2% ausreichend nahe an die GeForce GTX 1070 heran zu positionieren.

AotS FF15 Geekbench FHD-Index 4K-Index Listenpreis
Setting Escalation, FullHD @ "Crazy" WQHD @ "High" GB 4.3.3, OpenCL-Score - - -
GeForce GTX 1080 - 6174 ~185000 960% 132% 499$
GeForce RTX 2060 5500 - ~215000 920% 124% 349$
GeForce GTX 1070 Ti - 5626 ~170000 900% 122% 449$
GeForce GTX 1660 Ti ~4800 5000 191416 ~770-820% ~100-105% 279$
GeForce GTX 1070 ~4900 4955 ~155000 800% 107% 379$
GeForce GTX 1060 6GB ~3800 3584 ~130000 590% 76% 249$
AotS-Resultate von Tum Apisak @ Twitter, FF15-Resultate aus der FF15-Benchmarkdatenbank vom 17. Februar 2019, Geekbench-Resultat aus der Geekbench-Benchmarkdatenbank
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nVidia Geschäftsergebnisse Q4/2018: Das Rekordjahr 2018 endet mit einem krachenden Quartalsrückgang

Grafikchip-Entwickler nVidia hat seine Geschäftszahlen für das vierte Kalenderquartal 2018 bekanntgegeben, welches bei nVidia abweichend vom Kalenderjahr das vierte Finanzquartal des Finanzjahres 2019 (nicht 2018) darstellt und über die Monate November 2018, Dezember 2018 und Januar 2019 reicht. Wegen der kalendarischen Abweichung bekommt nVidia üblicherweise das wenigste vom Weihnachtsgeschäft in dieses Geschäftsquartal, hat gleichzeitig immer aber auch den langsamen Jahresanfang dabei – ergo ist jenes vierte Geschäftsquartal bei nVidia auch oftmals das schlechteste des Gesamtjahres. Der Einbruch des aktuell abgelaufenen Geschäftsquartals hat damit allerdings wenig zu tun, denn dieser fällt ziemlich extrem aus: Gegenüber dem Vorquartal rutscht nVidia von 3181 Mio Dollar Umsatz auf nur noch 2205 Mio Dollar ab, dies ist ein Rückgang um satte -30,7%. Gegenüber dem Vorjahresquartal sieht es nicht viel besser aus, jenes stand bei 2911 Mio. Dollar Quartalsumsatz, womit im Jahresvergleich ein Rückgang von -24,3% zu verzeichnen war. Bei den Gewinnzahlen sieht es meist noch dramatischer aus, dort hat nVidia üblicherweise die Hälfte (oder noch mehr verloren).

Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018
Umsatz 2911 Mio. $ 3207 Mio. $ 3123 Mio. $ 3181 Mio. $ 2205 Mio. $
Gewinn 1118 Mio. $ 1244 Mio. $ 1101 Mio. $ 1230 Mio. $ 567 Mio. $
operativer Gewinn 1073 Mio. $ 1295 Mio. $ 1157 Mio. $ 1058 Mio. $ 294 Mio. $
Für Vergleichswerte zu AMD, Intel & nVidia zurück bis ins Jahr 2006 bitte klicken.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Februar 2019

Hardwareluxx haben im Overclocking-Nachtest zur Radeon VII dann doch noch ganz praktikable Übertaktungsergebnisse zur Radeon VII erzielen können. Mit dem verbesserten Treiber war somit eine Anhebung der Taktraten auf 2060/1200 MHz möglich – dies sind +17,7% mehr Chiptakt sowie ein um +20% höherer Speichertakt. Die Mehrperformance unter Übertaktung kommt da nicht ganz mit, erreicht mit gemittelt +12,7% allerdings dennoch einen vernünftigen Wert. Ein wirklich guter Übertakter wird die Radeon VII damit zwar nicht mehr (die Relation zwischen Mehrtakt und Mehrperformance ist zu mittelmäßig), aber wenigsten kann man nunmehr ca. 10% Mehrperformance herausholen und ist vor allem die psychologisch interessante 2-GHz-Marke erreichbar. Erkauft wird sich dieser Erfolg mit einem Stromverbrauch in Richtung 360 Watt – was sich nach viel anhört, aber im Delta zum Normalverbrauch (+60W) gar nicht so schlimm ist, andere Grafikkarten haben unter Übertaktung teilweise viel höhere Stromverbrauchs-Differenzen oben drauf gelegt. Wie üblich steht auch der umgekehrte Weg des Undervoltings zur Verfügung, bei welchem man ohne Performance-Verlust den Stromverbrauch der Karte beachtbar zügeln kann.

Radeon VII unübertaktet Undervolting Overclocking
Taktraten 1750/1000 MHz 1850/1000 MHz 2060/1200 MHz
Performance (6 Tests @ UltraHD) 100% 102,1% 112,7%
Gfx-Stromverbrauch 300W 248W 359W
Chip-Temperatur 68°C 68°C 75°C
Gfx-Lautstärke 52 dB(A) 51 dB(A) 55 dB(A)
gemäß der Übertaktungs-Benchmarks zur Radeon VII von Hardwareluxx
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Eine Performance-Neubewertung von GeForce GTX 1080 Ti, Titan X, Titan Xp & Titan V

In der Launch-Analyse zur Radeon VII wurde bereits eine kleine Wertberichtung der GeForce GTX 1080 Ti im 3DCenter UltraHD Performance-Index erwähnt – welche hiermit begründet werden soll. So wurde schon zum Zeitpunkt des Launches von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti festgestellt, das die GeForce GTX 1080 Ti ihren bisherigen Index-Wert von 175% nicht ganz halten kann. Seinerzeit spielte dies für die Betrachtung der neuen RTX-Karten keine beachtbare Rolle – es wurden allerdings anschließend die Benchmark-Auswertungen der nachfolgenden Grafikkarten-Launches bewußt breiter ausgelegt, um diesem Problempunkt genauer auf die Spur zu kommen. Denkbare Auflösungen wären schließlich auch ein Einmaleffekt oder auch ein falscher Performance-Index bei der GeForce GTX 1080 – was allerdings nach und nach ausgeschlossen werden konnte. Spätestens der Launch der Radeon VII hat dann zu einer Entscheidung in dieser Frage gezwungen, denn diese neue AMD-Karte hält (gemittelt) ziemlich exakt die UltraHD-Performance der GeForce GTX 1080 Ti – demzufolge wäre es ziemlich schlecht, deren Index-Festsetzung auf Basis eines falschen Index-Wertes vorzunehmen.

März 2017 Aug. 2017 Sept. 2018 Okt. 2018 Febr. 2019
1080Ti zu 1080 auf UltraHD +32,8% +31,2% +31,1% +31,0% +31,3%
Quelle Launch 1080Ti Launch RX Vega Launch 2080 & 2080Ti Launch 2070 Launch R7
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Intels Core i-9000H Serie wird bestätigt Achtkern-Prozessoren für Notebooks bringen

Prozessoren-Hersteller Intel hatte mit einem offiziellen Intel-Dokument kurzzeitig Namen und teilweise Daten zur Core i-9000H Serie an Mobile-Prozessoren online gehabt, welche u.a. vom Twitterer "188号" entdeckt und gesichert wurden. Damit bestätigt sich das, was sich vor gut einem Monat bereits andeutete: Intel wird tatsächlich Achtkern-Prozessoren ins Mobile-Segment bringen. Intel führt in seinem Dokument zwar keinerlei Angaben über die Anzahl an CPU-Kernen, aber an den notierten 16 MB Level3-Cache bei Core i9-9980H sowie Core i9-9980HK ergibt sich automatisch die Verwendung des Achtkern-Dies des Coffee-Lake-Refresh. Die weiteren zur Verfügung stehenden Angaben betreffen allein den maximalen Boosttakt (welcher bei allen Prozessoren ziemlich hoch ausfällt), sowie die TDP-Klasse in Form der H-Kennzeichnung. Jene steht bei Intel für die schnellsten Mobile-Prozessoren und wurde in den letzten Jahren regelmäßig auf 45 Watt gesetzt – was aber natürlich keine Gewähr ist, das dies auch bei der Core i-9000H Serie derart gehandhabt wird.

Kerne Takt unl. L3-Cache TDP
Core i9-9980HK 8C/16T ?/5.0 GHz 16 MB 45W (?)
Core i9-9980H 8C/16T ?/4.8 GHz 16 MB 45W (?)
Core i7-9850H 6C/12T oder 8C/8T ?/4.6 GHz 12 MB 45W (?)
Core i7-9750H 6C/12T oder 8C/8T ?/4.5 GHz 12 MB 45W (?)
Core i5-9400H 4C/8T oder 6C/6T ?/4.3 GHz 8 MB 45W (?)
Core i5-9300H 4C/8T oder 6C/6T ?/4.1 GHz 8 MB 45W (?)
Daten gemäß der (vorläufigen) Angaben eines offiziellen Intel-Dokuments
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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Februar 2019

In unserem Forum ist man wenig begeistert über eine GeForce GTX 1660 Ti mit grob der Performance der GeForce GTX 1070 (ermittelt auf Basis der kürzlichen FF15-Benchmarks) – und weist auf die zwei Nachteile dieser Rechnung hin: Erstens einmal hat die GeForce GTX 1070 einfach 2 GB mehr Grafikkartenspeicher – und zweitens bekommt man diese ältere Karte derzeit im Abverkauf durchaus zu Preisen, welche dem Listenpreis der kommenden GeForce GTX 1660 Ti entsprechen. Zum gleichen Preis gesehen ist es natürlich schwer, der GeForce GTX 1660 Ti die Vorhand zu geben, da zählt wirklich das Argument der größeren Speichermenge mehr als das Argument der moderneren Grafikchip-Architektur. Zur Ehrenrettung der GeForce GTX 1660 Ti kann man sagen, das Abverkaufspreise eigentlich kein guter Vergleichsgegenstand sind, da üblicherweise immer derart niedrig angesetzt, auf das sich die alte Karte auch wirklich noch wegverkauft. Vor deren Auslaufen war die GeForce GTX 1070 jedenfalls kaum jemals unterhalb von 350 Euro zu finden, meist eher knapp unterhalb von 400 Euro gelistet. Für den Grafikkarten-Käufer, welcher jetzt aktuell zuschlägt, sind diese Abverkaufsangebote zur GeForce GTX 1070 somit sicherlich attraktiv.

AMD Straßenpreis nVidia
340-360 Euro GeForce RTX 2060 6GB
FullHD-Index 920%, 4K-Index 124%, Listenpreis 349$
290-350 Euro GeForce GTX 1070 8GB
FullHD-Index 800%, 4K-Index 107%, Listenpreis 379$
Radeon RX Vega 56 8GB
FullHD-Index 840%, 4K-Index 117%, Listenpreis 399$
270-360 Euro
erwartet für ~280 Euro GeForce GTX 1660 Ti 6GB
FullHD-Index ~770-820%, 4K-Index ~100-105%, Listenpreis 279$
Radeon RX 590 8GB
FullHD-Index 640%, 4K-Index 87%, Listenpreis 279$
240-260 Euro
200-230 Euro GeForce GTX 1060 6GB
FullHD-Index 590%, 4K-Index 76%, Listenpreis 249$
Radeon RX 580 8GB
FullHD-Index 590%, 4K-Index 80%, Listenpreis 229$
170-200 Euro
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