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Umfrage: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 3060?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in den zahlreichen Launchreviews, dem Forendiskussions-Thread zum Launch sowie natürlich der Launch-Analyse zu nVidias GeForce RTX 3060. Die derzeit schlechte Lieferbarkeit sowie überzogenen Straßenpreise stehen dabei bewußt nicht mit zur Auswahl, weil jene nichts an den technischen Eigenschaften des Produkts ändern und zum derzeitigen Stand jede (vollständige) Produktbewertung zu einer sehr einseitigen Angelegenheit werden lassen würden. Da sich ansonsten auch keine Vergleichbarkeit zu früheren dieserart Umfrage realisieren läßt, konzentriert sich diese Umfrage somit alleinig auf die technische Produktbewertung der GeForce RTX 3060.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

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Weiterer Vorab-Test zum Core i7-11700K deutet eine gewisse "Spiele-Schwäche" bei Rocket Lake an

Ein Vorab-Test des Core i7-11700K Achtkern-Prozessors aus Intel "Rocket Lake" Generation bei AnandTech zieht derzeit viel Aufmerksamkeit auf sich – zum einen wegen der erzielten Ergebnisse, zum anderen natürlich auch wegen des Erscheinungstermins dieses Tests mehr als drei Wochen vor dem eigentlichen Rocket-Lake-Launch am 30. März 2021. Ausgangspunkt des ganzen ist ein bei der Mindfactory ganz normal georderter Prozessor (dort im übrigen derzeit wieder ab Lager erhältlich). Jener stammt somit aus einwandfrei aus der für den Verkauf vorgesehenen Serien-Fertigung, läuft aber dennoch natürlich noch nicht mit dem finalen BIOS bzw. Microcode-Update – wobei ungewiß ist, ob Intel hierbei über den (nachfolgend gebildeten) Durchschnitt von vielen Tests überhaupt noch beachtbar etwas herausholen kann.

Core i9-9900KS Core i7-10700K Core i7-11700K Ryzen 7 5800X
Hardware CFL-R, 8C/16T, 4.0/5.0 GHz CML, 8C/16T, 3.8/5.1 GHz RKL, 8C/16T, 3.6/5.0 GHz Zen 3, 8C/16T, 3.8/4.7 GHz
Anwendungs-Performance 100,3% 100% 107,5% 115,8%
Singlethread-Performance 98,6% 100% 126,6% 120,2%
Spiele-Perf. FHD 5% perc. 103,0% 100% 100,3% 104,1%
Spiele-Perf. lowP/lowQ 104,7% 100% 100,8% 123,0%
"Spiele-Perf. FHD 5% perc." = FullHD, bestmögliche Qualität, 5% percentile fps ... "Spiele-Perf. lowP/lowQ" = niedrigstmögliche Auflösung (360p-768p), niedrigstmögliche Qualität, average fps ... gemäß der Ausführungen von AnandTech unter 21 Anwendungs-, 3 Singlethread- und 11 Spiele-Tests (ausgenommen: 3D Particle Movement mit AVX, AI Benchmark, DigiCortex & SPEC2017
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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. März 2021

VideoCardz berichten über eine "GeForce RTX 3050 Ti Laptop", welche bei einem Asus-Notebook als Wahlmöglichkeit gelistet wird. Jene tritt mit 4 GB Speicher und somit einem 128-Bit-Interface an. Der Chip-Unterbau könnte also entweder auf GA107 (20 SM @ 128-bit) oder GA106 (30 SM @ 192-bit) lauten, letzteres dann in einer starken Abspeckung. Zwar sprich eine bei Acer zu findende TDP-Angabe von 60 Watt eher für den größeren Chip, die bisherige nVidia-Historie zeigt jedoch auf den kleinen Chip hin – auch schon bei der GeForce GTX 1650 Ti stand der kleinere TU117-Chip Pate, nicht der größere TU116-Chip. Zudem hatte nVidia zuletzt ein wenig die Tendenz, den Vollausbau seiner Grafikchips nur im Mobile-Segment anzubieten – so wie schon bei der GeForce GTX 1650 Ti und nun womöglich wiederholt bei der GeForce RTX 3050 Ti (da die reguläre GeForce RTX 3050 nicht den Vollausbau des GA107-Chips bringt).

GA107 GA106
Hardware-Fähigkeiten max. 20 SM @ 128-bit max. 30 SM @ 192-bit
GeForce RTX 3060 Laptop 30 SM @ 192-bit
GeForce RTX 3060 12GB  (Desktop) 28 SM @ 192-bit
GeForce RTX 3060 6GB  (Desktop) 22-24 SM @ 192-bit
GeForce RTX 3050 Ti Laptop Zuordnung noch unsicher: ? SM @ 128-bit
GeForce RTX 3050  (Desktop) 18 SM @ 128-bit
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Hardware- und Nachrichten-Links des 4. März 2021

Gemäß Leaker Kopite7kimi kommt die immer noch im Raum stehende "GeForce RTX 3080 Ti" mit 12 GByte GDDR6X-Speicher auf 19 Gbps daher – sowie mit nVidias neuer Cryptomining-Bremse, wie von der GeForce RTX 3060 her bekannt. Die Information zum Speicher entspricht der letzten Wasserstandsmeldung zur GeForce RTX 3080 Ti, welche einstmals mit 20 GB Grafikkartenspeicher geplant war, nun aber nur mit deren 12 GB antreten soll. Die Mining-Bremse hingegen wird zukünftig bei nVidia obligatorisch sein, kann aber natürlich nur bei neuen Grafikkarten realisiert werden – für ältere Grafikkarten kann man niemanden zum BIOS-Update zwingen bzw. existiert immer die Möglichkeit, auf ein früheres BIOS zurückzugehen. Daher muß nVidia eigentlich auch sein komplettes Grafikkarten-Portfolio ersetzen und zugleich die bisherigen Ampere-Karten vollkommen aus dem Markt nehmen, damit diese Maßnahme Wirkung entfalten kann. Dies stand zuletzt auch im Raum, seitdem ist von dieser Front allerdings auch nichts mehr zu hören gewesen.

It will have 12G 19Gbps VRAM and an ETH mining nerf too.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 4. März 2021

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3. März 2021

Laut Linus Tech Tips (via VideoCardz) muß man auf AMDs DLSS-Kontrahenten "FidelityFX Super Resolution" wohl noch etwas warten – AMD will das ganze erst dann vorstellen, wenn man hiermit alle aktuellen AMD-Grafikkarten samt auch der neuen Spielekonsolen (mit RDNA2-Basis) bedienen kann. Und dies scheint dann einfach etwas mehr Zeit zu benötigen als man bislang angenommen hatte – zuletzt stand ja ein FFXSR-Start bereits in diesem Frühjahr im Raum. Doch wenn man auch die Spielekonsolen-Hersteller mit ins Boot holt, gibt es damit sicherlich auch eine gewisse Qualitätskontrolle, womit das Feature nicht gerade im Beta-Status in den Markt entlassen werden dürfte. AMDs Zögern einer offiziellen Meldung in dieser Frage bedeutet aber auch, dass jenes Feature für die aktuellen Radeon RX 6000 Grafikkarten weiter in den Hintergrund rückt – und nVidia somit weiterhin mit deren Alleinstellungsmerkmal DLSS punkten kann.

Apparently, rather than rushing out the door on only one new top-end card, they want it to be cross-platform in every sense of the word. So they actually want it running on all of their GPUs, including the ones inside consoles, before they pull the trigger.
Quelle:  Linus Tech Tips @ YouTube am 3. März 2021

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AMD kündigt die Radeon RX 6700 XT als Kontrahent zur GeForce RTX 3070 für den 18. März 2021 an

Mit einem per Video abgehaltenem Vorstellungs-Event hat AMD die Radeon RX 6700 XT auf Basis des neuen Navi-22-Grafikchips für den 18. März 2021 angekündigt. Trotz deutlich kleinem Grafikchip (offizielle Daten gab es nicht, aber es werden ~334mm² Chipfläche kolportiert) und einer nahezu perfekten Halbierung der Hardware des größeren Navi-21-Chips auf 40 Shader-Cluster setzt AMD die Radeon RX 6700 XT mit 479 Dollar vergleichsweise hoch im Listenpreis-Gefüge an. Damit geht man direkt an die für 499 Dollar in nVidias Preisliste stehende GeForce RTX 3070 heran und läßt die für 399 Dollar angesetzte GeForce RTX 3060 Ti deutlich hinter sich. Jene Listenpreise mögen in der Praxis des aktuellen Grafikkarten-Markts zwar Schall und Rauch sein, dienen jedoch auch als vorläufige Performance-Einordnung – womit AMD die Radeon RX 6700 XT durchaus als Kontrahenten zur GeForce RTX 3070 ansetzt.

GeForce RTX 3060 Ti GeForce RTX 3070 Radeon RX 6700 XT Radeon RX 6800
Chip-Basis nVidia GA104-200 nVidia GA104-300 AMD Navi 22 AMD Navi 21 XL
Technik 5 Raster-Engines, 38 Shader-Cluster, 4864 FP32-Einheiten, 152 TMUs, 38 RT-Cores v2, 152 Tensor-Cores v3, 80 ROPs, 4 MB Level2-Cache, 256 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 6 Raster-Engines, 46 Shader-Cluster, 5888 FP32-Einheiten, 184 TMUs, 46 RT-Cores v2, 184 Tensor-Cores v3, 96 ROPs, 4 MB Level2-Cache, 256 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 2 Raster-Engines, 40 Shader-Cluster, 2560 FP32-Einheiten, 160 TMUs, 40 RA-Einheiten, 64 ROPs, 3 MB Level2-Cache, 96 MB "Infinity Cache", 192 Bit GDDR6-Interface (Vollausbau) 3 Raster-Engines, 60 Shader-Cluster, 3840 FP32-Einheiten, 240 TMUs, 60 RA-Einheiten, 96 ROPs, 4 MB Level2-Cache, 128 MB "Infinity Cache", 256 Bit GDDR6-Interface (Salvage)
Taktraten 1410/1665 MHz & 14 Gbps 1500/1725 MHz & 14 Gbps 2321/2424 MHz & 16 Gbps 1700/1815 MHz & 16 Gbps
Rohleistungen 16,2 TFlops & 448 GB/sec 20,3 TFlops & 448 GB/sec 12,4 TFlops & 384 GB/sec 13,9 TFlops & 512 GB/sec
Speicherausbau 8 GB GDDR6 8 GB GDDR6 12 GB GDDR6 16 GB GDDR6
off. Verbrauch 200W  (GCP) 220W  (GCP) 230W  (TBP) 250W  (TBP)
Listenpreis $399  (UVP: 419€) $499  (UVP: 519€) $479 $579  (UVP: 579€)
Release 2. Dezember 2020 29. Oktober 2020 18. März 2021 18. November 2020
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Hardware- und Nachrichten-Links des 1./2. März 2021

Twitterer HXL berichtet über Äußerungen aus dem chinesischen Chiphell-Forum, wonach AMDs Zen 4 tatsächlich AVX512 beherrschen soll. Ob hiermit eine reine Unterstützung des Features gemeint ist (kann man ja auch über die Koppelung zweier AVX2-Einheiten erreichen) oder ein echter Hardware-Support mit einer 512 Bit breiten AVX512-Einheit, ist jedoch noch unklar. Dass AMD bei Zen 4 allerdings eher in die Vollen zu gehen gedenkt, darauf deuten die von ExecutableFix @ Twitter offerierten Chipflächen hin. Der Twitterer hat wohl bereits entsprechend aussagekräftiges Material vorliegen, kann dieses zwar nicht im Original zeigen, aber zumindest die Chipflächen von Zen 4 anhand dessen errechnen. Und danach geht das Core-Chiplet (welches sowohl im Server- als auch im Desktop-Segment identisch verbaut wird) von 80,7mm² (Zen 3) nur auf 72,2mm² Chipfläche (Zen 4) zurück.

Zen 2 Zen 3 Zen 4
Core-Chiplet (je 8C) 74mm²  (TSMC 7nm) 80,7mm²  (TSMC 7nm) 72,2mm²  (TSMC 5nm)
I/O-Die Desktop 125mm²  (GF 12nm) 125mm²  (GF 12nm) ?
I/O-Die Server 416mm²  (GF 14nm) ? 396,6mm²
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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce RTX 3060

Mit der GeForce RTX 3060 hat nVidia am 25. Februar 2021 die nunmehr fünfte Gaming-Grafikkarte auf Basis der Ampere-Architektur ins Rennen geschickt. Jene soll nominell das Preisfeld von 329 Dollar/Euro beackern, geht also (genauso nominell) ins untere Midrange-Segment. Wie bekannt, wurde auch diese neue Grafikkarte umgehend nach Launch ausverkauft bzw. wird derzeit nur zu weit überzogenen Preisen angeboten. Eine echte Einordnung ins Preis/Leistungs-Gefüge ist (mangels dessen Existenz) damit derzeit leider nicht möglich, es bleibt allein der Trockentest der reinen Performance-Einordnung. Jener soll nachfolgend anhand der vorliegenden Benchmarks der Launchreviews unter FullHD, WQHD, 4K und RayTracing angegangen werden ... zum Artikel.

Gen. & Speicher FHD-Index 4K-Index Verbrauch Liste
GeForce RTX 3090 Ampere, 24GB 2030% 368% 360W $1499
Radeon RX 6900 XT RDNA2, 16GB 1950% 332% 305W $999
GeForce RTX 3080 Ampere, 10GB 1900% 328% 327W $699
Radeon RX 6800 XT RDNA2, 16GB 1840% 306% 296W $649
Radeon RX 6800 RDNA2, 16GB 1650% 266% 231W $579
GeForce RTX 3070 Ampere, 8GB 1590% 245% 220W $499
Radeon RX 6700 XT RDNA2, 12GB Launch am 18. März 2021
GeForce RTX 3060 Ti Ampere, 8GB 1420% 212% 202W $399
GeForce RTX 3060 Ampere, 12GB 1110% 161% 172W $329
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Hardware- und Nachrichten-Links des 27./28. Februar 2021

Zur Radeon RX 6700 XT bzw. dem zugrundeliegenden Navi-22-Chip läuft derzeit eine gewisse Diskussion über dessen mögliche Leistungsfähigkeit. Ein guter Ausgangspunkt hierfür sind die Ausführungen von Locuza @ 3DCenter-Forum zu den bekannten Hardware-Daten und Eigenheiten von Navi 22. Defensive Einschätzungen gehen dabei von der Leistungsklasse einer GeForce RTX 3060 Ti für die Radeon RX 6700 XT im Vollausbau des Navi-22-Grafikchips aus – optimistische Einschätzungen sehen hingegen teilweise (je nach Auflösung) auch das Potential, die GeForce RTX 3070 zu erreichen. Dies erscheint auf den ersten Blick etwas viel, denn bislang benötigte AMD im Wettstreit zwischen "RDNA2" und "Ampere" regelmäßig mehr Shader-Cluster, um mit nVidia mitzuhalten. Doch der Navi-22-Chip bringt halt nur 40 Shader-Cluster mit sich, ergo weniger als der GA104-Chip (48 SM) von GeForce RTX 3060 Ti (38 SM aktiv) und GeForce RTX 3070 (46 SM aktiv).

Navi 10 Navi 22 Navi 21
Chipgröße 251mm² ~334mm² 520mm²
Shader-Cluster 40 CU 40 CU 80 CU
FP32 & TMU 2560 & 160 2560 & 160 5120 & 320
Ray Accelerators - 40 80
Shader Engines 2 2 4
Rasterizer & Primitive 4 2 4
ROPs 64 64 128
Level2-Cache 4 MB 3 MB 4 MB
Interface & IFC 256 Bit GDDR6 192 Bit GDDR6 + 96 MB IFC 256 Bit GDDR6 + 128 MB IFC
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Erste Tests zu "Resizable BAR" auf der GeForce RTX 3060 zeigen schwachen Performance-Effekt

Von ComputerBase und PC Games Hardware kommen erste Betrachtungen zum Performance-Effekt von "Resizable BAR" (rBAR) auf der GeForce RTX 3060 – welche die erste nVidia-Grafikkarte ist, die jenes Feature von Haus aus unterstützt. Zu beachten ist, dass es sich hierbei nicht um Beispiel-Messungen unter ausgesuchten Spielen handelt (selbige werden bei der PCGH extra geboten), sondern beiderseits um die Einarbeitung von SAM/rBAR in die jeweils regulären Benchmarkfelder aus 17 bzw. 20 Spieletiteln. Damit ist SAM/rBAR gefordert, in der Masse der Spieltitel etwas zu bewegen, nicht nur bei einzelnen Vorzeige-Benchmarks. Auch schleifen sich durch die Breite der Testfelder singulär aufgestellte besonders hohe Performance-Effekte zuverlässig ab – es wird somit eher das ausgemessen, was tatsächlich durchschnittlich beim Spieler ankommt.

SAM/rBAR-Mehrperformance FullHD/1080p WQHD/1440p 4K/2160p
GeForce RTX 3060 @ ComputerBase  (17 Spiele) +0,8% ? ?
Radeon RX 6800 XT @ ComputerBase  (17 Spiele) +5,6% +3,0% +1,4%
GeForce RTX 3060 @ PCGH  (20 Spiele) Durchschnitt von 4 Auflösungen: +0,4%
Radeon RX 6900 XT @ PCGH  (20 Spiele) Durchschnitt von 4 Auflösungen: +2,9%
rBAR/SAM-Mehrperformance unter jeweils kompletten Testfeldern mit 20 bzw. 17 Spielen, nicht nur einzelnen Beispielen
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