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Hardware- und Nachrichten-Links des 20./21. Oktober 2018

AMD hat augenscheinlich das Tape-Out des ersten Navi-Chips erfolgreich hinter sich gebracht – da laut Fudzilla selbiger Chip derzeit schon in AMDs Laboren auf laufenden Grafikkarten existiert. Damit ist AMD letztlich in die Evaluierungsphase zum ersten Navi-Chip getreten – welche einige Quartale andauern wird, gerade bei einer neuen Architektur in einem neuen Fertigungsverfahren (7nm TSMC). Terminlich dürfte weiterhin der Sommer/Herbst 2019 anzuvisieren sein – wobei, da der exakte Tape-Out-Termin nicht klar ist, hierzu noch alles möglich ist. Generell erwartet man von "Navi" primär einen Midrange-Chip, welcher wiederum 4096 Shader-Einheiten an vermutlich einem GDDR6-Speicherinterface mit sich bringen wird. Dies ist so gesehen ein Wiedergänger von Fiji, Vega 10 & Vega 20, welcher nunmehr jedoch aufgrund der 7nm-Fertigung im Midrange-Segment angesiedelt wird und mit entsprechend kleinerer Chipfläche sowie (anzunehmenderweise) gängigerem Stromverbrauch daherkommt.

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Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 2070?

Alle Entscheidungsgrundlagen zur dieser Frage findet man in den zahlreichen Launchreviews, dem Forendiskussions-Thread zum Launch sowie natürlich unserer Launch-Analyse zu nVidias GeForce RTX 2070.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce RTX 2070

Mit der GeForce RTX 2070 schickt nVidia nunmehr seine dritte Turing-basierte Grafiklösung ins Rennen – auf dem inzwischen schon dritten Turing-Grafikchip (TU106), ungewöhnlich viel zu diesem vergleichsweise frühen Zeitpunkt. Jene dritte Turing-Lösung kommt zu einem Preispunkt von (idealerweise) 499 Dollar daher, verbleibt also immer noch klar im HighEnd-Bereich und stellt damit sicherlich das höchste (und auch teuerste) dar, was nVidia jemals im Rahmen einer x70er Grafikkarte geboten hat. Mit diesem Preispunkt geht die Karte dann in direkte Konkurrenz zur genauso ausgepreisten GeForce GTX 1080 aus der vorhergehenden Pascal-Generation – und wir werden uns nachfolgend ansehen, was die vielen Launchreviews zu den Themen Performance, Taktraten, Stromverbrauch, Übertaktungseignung und Performance/Preis-Verhältnis der GeForce RTX 2070 zu sagen haben ... zum Artikel.

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nVidia hat augenscheinlich eine GeForce GTX 1060 mit GDDR5X-Speicher in Vorbereitung

Seitens Videocardz kam jüngst das Gerücht über eine GeForce GTX 1060 mit GDDR5X-Speicher auf, welche bei Gigabyte sogar schon in Vorbereitung sein soll. Darunter stellte man sich ein (stark abgespecktes) GP104-Derivat vor, da der für die GeForce GTX 1060 normalerweise benutzte GP106-Chip nominell über kein GDDR5X-fähiges Speicherinterface verfügt (wobei dieser Punkt nie offiziell seitens nVidia bestätigt wurde). Die Abspeckung des GP104-Grafikchips von 2560 auf nur noch 1280 Shader-Einheiten wäre zwar drastisch, aber damit kann nVidia eben auf einfachem Wege eine GeForce GTX 1060 mit GDDR5X-Support und damit deutlich mehr Speicherbandbreite erzeugen. Allgemein wird diese Karte als nVidias Antwort auf die Radeon RX 590 angesehen – beide Karten kommen ohne wirklich neue Chips daher und stellen somit nur leicht verbesserte Refreshs dar. Interessant wird das Gerücht nunmehr durch den Punkt, das nVidia auf seiner eigenen US-Webseite die Spezifikationen zur GeForce GTX 1060 bereits mit der Unterstützung von GDDR5X-Speicher auszeichnet:

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Gerüchteküche: AMDs Zen 2 mit erheblichem IPC-Sprung von +13% gegenüber Zen+

Gemäß einer Twitter-Meldung von Bits and Chips (via Planet 3DNow!) erreicht die kommende Zen-2-Generation (aka Matisse bzw. "Rome" im Server-Bereich) laut Industriequellen (angeblich) einen IPC-Gewinn gegenüber Zen+ (aka Pinnacle Ridge) von immerhin +13% unter "wissenschaftlichen" Aufgaben. Hierbei dürften Server-Lasten im Wissenschafts-Bereich gemeint sein – sprich, selbige Werte lassen sich nur mittelprächtig auf Desktop-Software übertragen und ganz sicher nicht gut auf den Spiele-Bereich. Das ganze kommt natürlich aus dem Epyc-Bereich, immerhin will AMD nächstes Jahr zuerst diese Server-Prozessoren in der 7nm-Fertigung loslassen (Frühling/Sommer), die entsprechenden Desktop-Modelle treten dann später an (schätzungsweise im Herbst). So oder so sind die +13% allerdings Spitze, denn AMDs Zen-Prozessoren haben schon jetzt eine IPC irgendwo auf Haswell-Niveau erreicht – und davon ausgehend hat Intel dann nicht mehr viel getan, die einzigen IPC-Fortschritte gab es nachfolgend noch mit Broadwell und Skylake.

Zen+ -> Zen2: +13% IPC (Average) in scientific tasks.
Quelle:  Bits and Chips auf Twitter am 16. Oktober 2018

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19. Oktober 2018

Tom's Hardware haben bei der GeForce RTX 2070 die unerfreuliche Entdeckung machen müssen, das selbst das Flashen des BIOS einer anderen RTX2070-Karte nicht mehr in jedem Fall funktioniert. Selbiges ist seit der Pascal-Generation notwendig, wenn man höhere Power-Limits und teilweise auch mehr Spielraum bei der Spannungsversorgung wünscht, da ab Pascal direkte BIOS-Modifikationen nicht mehr möglich sind (Ausnahme: im Mobile-Bereich soll es wohl noch funktionieren). Den Ausweg, einfach das BIOS einer anderen Karte (derselben Bauart) drüberzuflashen, hat nVidia bei der Turing-Generation nunmehr beschränkt: Augenscheinlich kommen die non-A-Chips mit einer anderen Device ID als die "A"-Chips, womit sich die BIOSe zwischen Karten mit unterschiedlichen Chip-Varianten nicht mehr gegeneinander austauschen lassen – und zwar ganz egal, ob das konkret vorliegende Grafikkarten-Design exakt dasselbe ist. nVidias Founders Edition sichert sich zudem noch einmal ganz extra ab, auf jene läßt sich laut Tom's Hardware (trotz gleichem "A"-Chip) kein BIOS einer anderen Karte (mit höherwertigeren BIOS-Settings) mehr flashen.

GeForce RTX 2070 Referenz GeForce RTX 2070 FE GeForce RTX 2070 Werks-OC
Grafikchip-Variante non-A  (TU106-400) "A"  (TU106-400A) "A"  (TU106-400A)
Taktraten (ausschließlich) Referenztakt: 1410/1620/3500 MHz FE-Takt: 1410/1710/3500 MHz frei nach Herstellergusto (üblicherweise um den FE-Takt herum)
Power-Limit Referenz-Power-Limit: 175W FE-Power-Limit: 185W frei nach Herstellergusto (üblicherweise FE-Power-Limit oder höher)
max. Power-Limit bis +14% einstellbar (= 200W) bis +16% einstellbar (= 215W) frei nach Herstellergusto (üblicherweise wie FE oder höher)
OC durch Benutzer
BIOS modifizierbar
anderes BIOS nutzbar
(maximal zu anderen non-A-Karten = zwecklos)

(wahrscheinlich, aber bisher nicht belegt)
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Launch der Core i-9000 Serie: Erste Testberichte gehen online

Mit der Core i-9000 Serie des Coffee-Lake-Refreshs schließt Intel zu AMDs Ryzen-2000-Prozessoren auf – sowohl bei der Anwendungs-Performance als auch bei der Anzahl der CPU-Rechenkernen, welche im normalen Consumer-Segment geboten werden. Damit ist der Zweck der ganze Prozessoren-Generation auch schon erklärt – es gibt weder eine neue CPU-Architektur (immer noch "Skylake" wie bei der drei Jahre alten Core i-6000 Serie) noch ein (wirklich) neues Fertigungsverfahren. Dafür hat Intel nochmals (leicht) an der Taktraten-Schraube gedreht, erreicht damit nun im Bestfall die Marke von 5 GHz nominellen Takt und unterstützt dies mit der Rückkehr des Verlötungsverfahrens. Logischerweise füllen derzeit die Launchreviews zur Core i-9000 Serie das Internet – wobei die primäre Betrachtung in Richtung der Spiele-Performance, Übertaktungseignung der neuen Prozessoren sowie das Preis/Leistungs-Verhältnis geht. Gleichfalls steht das Forum zur Diskussion über diesen Hardwarelaunch offen und wird zu eine Launch-Analyse zu einem späteren Zeitpunkt ergeben.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 16./17. Oktober 2018

Auf der GTC Europe hat Spieleentwickler Remedy (Max Payne, Alan Wake, Quantum Break) über die Performance-Kosten von RayTracing gesprochen. Golem war vor Ort und konnte dabei erfahren, das Remedy mit einer zusätzlichen Rechenzeit von 9,2ms nur für RayTracing kalkuliert. Die Angabe basiert auf einer Testszene, wurde dafür allerdings innerhalb der Haus-eigenen Northlight-Engine erstellt, welche auch in Zukunft Basis der Spieleveröffentlichungen von Remedy sein wird. Die genannte zusätzliche Rechenzeit würde auf einer Ziel-Framerate von 30 fps den Rechenaufwand knapp um ein Drittel erhöhen, auf einer Ziel-Framerate von 60 fps wären es allerdings gleich die Hälfte mehr an Rechenaufwand. Dies hält sich allerdings immer noch ganz gut im Rahmen und wäre unter Spielen mit Frameraten-Spielraum durchaus zu schultern: Erreicht der Spieletitel beispielsweise tyisch 80 fps, so käme mit aktivem RayTracing noch 46 fps heraus – nicht überragend, aber dennoch ausreichend, um das ganze real nutzen zu können. Vermutlich ist diese Rechnung aber dennoch noch zu simpel, denn gerade eine extra erstellte Testszene hat üblicherweise wenig mit den in realen Spielen erreichten Bedingungen & Frameraten zu tun – darauf deuten ja auch schon nVidias eigene RayTracing-Demos hin. Bislang gilt nach wie vor der Verdacht, das RayTracing auf der GeForce 20 Serie wohl nur unter Zurückschaltung der Auflösung real möglich wird – was auf einen noch wesentlich höheren Rechenaufwand als von Remedy angegeben hindeutet.

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GeForce RTX 2070 Launchreviews: Die Testresultate zur WQHD-Performance im Überblick

Als Teaser für die kommende Launch-Analyse zur GeForce RTX 2070 seien hiermit schon einmal die ausgewerteten Benchmarks in der WQHD-Auflösung kredenzt – der wahrscheinlich sinnvollsten Auflösung für diese Karte (die Launch-Analyse wird dann natürlich auch Benchmark-Auswertungen zu FullHD und UltraHD enthalten). Im Gegensatz zu GeForce RTX 2080 & 2080 Ti wurde die GeForce RTX 2070 primär in Form von Herstellerkarten auf Referenztaktraten vermessen, nVidias eigene Founders Edition kam viel seltener zum Einsatz. Trotzdem gab es wenigstens einen Testbericht bei PCGamer, welcher beide Karten-Varianten gleichzeitig durch alle Benchmarks geschickt hat (hinzukommend AnandTech mit der umgetakteten und damit simulierten GeForce RTX 2070 auf Referenztakt). Die Performance-Differenz zwischen beiden Karten-Varianten hält sich gemäß dieser Tests allerdings (wie von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti her bekannt) vollkommen im Rahmen und liegt bei grob 3½ Prozent.

vs. Vega 64 vs. 1080 vs. 1080 Ti
GeForce RTX 2070 Founders Edition +14,2% +12,7% -11,8%
GeForce RTX 2070 Referenztaktung +10,2% +8,7% -14,9%
basierend auf den gemittelten WQHD-Ergebnissen der Launchreviews
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Launch der GeForce RTX 2070: Erste Testberichte gehen online

Mit der GeForce RTX 2070 tritt nunmehr die dritte Turing-Grafikkarte an, welche allerdings trotz der Namenswahl weiterhin klar im HighEnd-Segment steht – dies machen Chipgröße (445mm² beim zugrundeliegenden Turing TU106), Hardware-Daten (2304 Shader-Einheiten an einem 256 Bit GDDR6-Speicherinterface) sowie der Preispunkt (499$ Listenpreis, Founders Edition für 599$ bzw. 639€) schon klar. Auch bringt die GeForce RTX 2070 weiterhin RayTracing-Funktionalität (per Hardware) mit sich – ein Feature, welches für noch kleinere Grafikkarten innerhalb der Turing-Generation dann in Frage steht, bei diesen wahrscheinlich nicht mehr aktiv sein wird. Gemäß der Preislage stellt sich die GeForce RTX 2070 als direkter Kontrahent zu GeForce GTX 1080 sowie Radeon RX Vega 64 auf, welche beiderseits den exakt selben Listenpreis aufweisen. Wie die Differenzen zwischen diesen drei Karten bei Performance, Stromverbrauch, Lüfter-Lautstärke und Overclocking-Eignung genau ausfallen, wird derzeit von über zwei Dutzend Launchreviews ermittelt, darf in unserem Forum diskutiert werden und wird später dann Gegenstand der üblichen Launch-Analyse sein.

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