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Erste AMD-eigene Gaming-Benchmarks zur Radeon Vega Frontier Edition

Wie schon erwähnt, gibt es derzeit keinerlei Testsamples und damit unabhängige Hardware-Tests zur Radeon Vega Frontier Edition – welche wegen deren Vega-10-Abstammung allerdings durchaus sehnlichst erwartet werden. Als kleinen Vorgeschmack hat AMD aber dennoch schon einmal ein paar AMD-eigene Benchmarks in seiner Pressemitteilung zum Launch der Radeon Vega Frontier Edition fallengelassen. Jene wurden unter den Standard-Benchmarks "SteamVR Performance Test" sowie "VRMark Orange Room" aufgenommen und sind damit auch über differierende PC-Systeme hinweg (halbwegs vernünftig) vergleichbar. Natürlich handelt es sich in beiden Fällen um dedizierte VR-Benchmarks, was jetzt wirklich nur einen Teaser für die "normale" Spiele-Performance von Vega 10 abgegeben kann – aber etwas besseres liegt derzeit wie gesagt einfach noch nicht vor.

Fury X WX7100 Pro Duo FE 1080 1080Ti
Chipbasis Fiji Polaris 10 2x Polaris 10 Vega 10 GP104 GP102
SteamVR Performance Test 9,6 6,4 9,1 11,0 11,0 11,0
VRMark "Orange Room" 7808 6588 6596 8157 11127 11306
Quellen OCaholic & Hexus AMD AMD AMD OCaholic & Hexus Hexus
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AMD bringt die Radeon Vega Frontier Edition für 999 Dollar in den Handel

Wie erwartet, hat AMD seine "Radeon Vega Frontier Edition" auf Vega-10-Basis heute offiziell vorgestellt und in den Einzelhandel entlassen. Die Karte richtet sich nicht an Spieler, ist aber auch noch kein echtes Profi-Produkt für den CAD-Einsatz, dieses Marktsegment wird über nachfolgende "Radeon Pro" Karten noch bedient werden. Als typischen Anwendungsfall für die Radeon Vega Frontier Edition sieht AMD eher denn Mediengestalter – beispielsweise den Spieleentwickler, welcher zum einen die hohe Rechenkraft der Karte für seine Tätigkeit benötigt, zum anderen deren weiterhin vorhandene Spielefähigkeit dann dazu ausnutzt, den Erfolg seiner Arbeit umgehend gegenzutesten. Damit fällt die Radeon Vega Frontier Edition in eine durchaus ähnliche Schiene wie die Titan Xp von nVidia, welche ebenfalls eher für den professionellen Einsatz gedacht ist, trotzdem weiterhin als Spiele-Beschleuniger taugt, deswegen aber vor allem noch keine echte Profi-Lösung mit den entsprechenden CAD-Treibern darstellt.

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Coffee-Lake-Portfolio bietet durchgehend "mehr CPU" von Core i3 bis Core i7

Die Berichterstattung vom koreanischen Dr. Mola (maschinelle Übersetzung ins Englische) bringt auch eine Bestätigung dafür, was sich eigentlich schon mit den Kaby-Lake-Pentiums andeutete – Intel wird ab der Coffee-Lake-Generation sein komplettes Consumer-Portfolio in Bezug auf Anzahl der Rechenkerne und Verfügbarkeit von HyperThreading vollkommen neu gestalten. Dabei rückt faktisch alles eine Stufe nach unten – die Technik des bisherigen Core i7 (vier CPU-Kerne samt HyperThreading) wird man ab Coffee Lake dann beim Core i5 finden, die Technik des bisherigen Core i5 (vier CPU-Kerne ohne HyperThreading) dann beim Core i3. Beim früheren Core i3 ist Intel diesen Schritt bekannterweise schon innerhalb der Kaby-Lake-Generation gegangen, beim Celeron ändert sich nichts – und die neuen Core-i7-Prozessoren werden dann sogar durchgehend Sechskerner mit HyperThreading sein.

bisherige Preislage bis Skylake Kaby Lake Coffee Lake
Core i7 303-339 Dollar 4C +HT 4C +HT -> 6C +HT
Core i5 182-242 Dollar 4C 4C -> 4C +HT
Core i3 117-168 Dollar 2C +HT 2C +HT -> 4C
Pentium 64-86 Dollar 2C 2C +HT -> 2C +HT
Celeron 42-52 Dollar 2C 2C -> 2C
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Hardware- und Nachrichten-Links des 26. Juni 2017

Die PCWorld hat sich bei AMD die Radeon Vega Frontier Edition im Vergleich mit nVidias Titan Xp auf zwei ansonsten gleich konfigurierten PCs angesehen können. AMDs Augenmerk lag dabei klar auf dem Workstation-Einsatz, so wurden demzufolge auch nur entsprechende Benchmarks zugelassen. Im Spiele-Bereich konnte daher nichts direkt gebencht werden und können PCWorld nur von ihrem subjektiven Eindruck unter Doom (2016), Prey (2017) und Sniper Elite 4 berichten – welcher derart ausfiel, keine Unterschiede zwischen beiden Grafikkarten im reinen Praxiseinsatz erkennen zu können. Da dieser Vergleich allerdings auch nur unter der UWQHD-Auflösung stattfand, welche zumindest für die Titan Xp keine größere Prüfung darstellt, und zudem die drei genannten Spieletitel auch nicht gerade für niedrige Frameraten bekannt sind, könnten sich etwaige Unterschiede auch im für das menschliche Auge nicht mehr wirklich wahrnehmbaren Bereich oberhalb von 60 fps befunden haben. Eine echte Performance-Aussage läßt sich hieraus also leider noch nicht ziehen.

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Umfrage-Auswertung: Wie verbreitet ist Crypto-Mining?

Mittels einer Umfrage von Mitte Juni haben wir (gemäß der aktuellen Entwicklung auf dem Grafikkarten-Markt, wo alles interessante von den Crypto-Minern weggekauft wird) die Frage gestellt, wie verbreitet Crypto-Mining unter den 3DCenter-Lesern ist. Generell waren bei diesem Thema, welches aller paar Jahre mal eine gewisse Aufmerksamkeit erfährt, keine Mehrheiten zu erwarten – was das Umfrage-Ergebnis dann auch bestätigt: Immerhin satte 88,0% der Umfrage-Teilnehmer haben weder in der Vergangenheit noch aktuell eigene Versuche in Richtung Crypto-Mining unternommen. Damit haben nur 12,0% der Umfrage-Teilnehmer jemals das Thema aktiv angefasst – wobei mit 8,6% die früheren Miner sogar leicht vor den aktuellen Minern mit 5,3% liegen, die Mining-Verbreitung somit sogar abgenommen hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 24./25. Juni 2017

Gestern schon verlinkt, gibt es beim TechSpot nunmehr einen zweiten Test der neuen Skylake-X Prozessoren in voller Garde, sprich inklusive der bislang selten betrachteten kleineren Modelle Core i7-7800X & Core i7-7820X (die Sechs- und Achtkerner von Skylake-X). Vorher lag hierzu nur der Test seitens AnandTech vor, welcher zwar quantativ und qualitativ hochwertige Benchmarks bot, allerdings auch ein zumindest zweitelhaftes Teilergebnis abgab: So kam bei AnandTech der Core i7-7800X (3.5/4.0 GHz) auf eine um 16,5% höhere Performance gegenber dem Core i7-6800K (3.4/3.6/4.0 GHz), was angesichts des kaum vorhandenen Taktratenunterschieds sowie der eher unrelevanten IPC-Differenzen zwischen Broadwell-E und Skylake-X eigentlich kaum sein dürfte. Beim neuen Test des TechSpots fehlt nun leider der Direktvergleich zum Core i7-6800K, aber anhand der anderen Werte läßt sich dennoch eine gewisse Aussage zur Performance von Core i7-7800X & -7820X ziehen.

Anwendungs-Perf. 1800X 6800K 7800X 6900K 7820X 6950X 7900X
Technik Zen, 8C+SMT, 3.6/4.0/4.1 GHz Broadwell-E, 6C+HT, 3.4/3.6/4.0 GHz Skylake-X, 6C+HT, 3.5/4.0 GHz Broadwell-E, 8C+HT, 3.2/3.7/4.0 GHz Skylake-X, 8C+HT, 3.6/4.3/4.5 GHz Broadwell-E, 10C+HT, 3.4/3.6/4.0 GHz Skylake-X, 10C+HT, 3.3/4.3/4.5 GHz
AnandTech  (23 Tests) 100% 84,6% 98,6% 102,6% 115,3% 113,8% 128,0%
Performance-Fortschritt lt. AnandTech - +16,5% +12,4% +12,5%
TechSpot  (11 Tests) 100% - 91,7% 96,9% 112,9% 110,9% 132,3%
Performance-Fortschritt lt. TechSpot - +16,5% +19,3%
Listenpreis 499$ 434$ 383$ 1089$ 589$ 1723$ 989$
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Intels Coffee Lake kommt wohl doch wieder im Sockel 1151

Nachdem man bislang eigentlich schon fast davon überzeugt war, das Intel für die kommende neue Consumer-Generation "Coffee Lake" einen neuen CPU-Sockel ansetzen wird, deuten zwei neue Einträge in Benchmark-Datenbanken in die Richtung, das es auch bei Coffee Lake noch einmal der Sockel 1151 von Skylake und Kaby Lake werden wird. Jene Einträge finden sich in der SiSoft Benchmark-Datenbank sowie in der Geekbench Benchmark-Datenbank – und sind leider eher nur indirekt, damit also weit entfernt von Eindeutigkeit. In der Geekbench-Datenbank meldet sich die CPU selber augenscheinlich als "Kaby Lake" an – obwohl es bei Kaby Lake keine Sechskerner gibt und geben wird, hier augenscheinlich eine Coffee-Lake-CPU am werkeln war. Der direkt notierte "Sockel 1151" basiert dann höchstwahrscheinlich nur auf der automatischen Zuordnung von Kaby Lake zu diesem Sockel, wird sicher nicht direkt ausgelesen. Leider ließ sich auch zum genannten MSI-Mainboard "1T31" nichts weiter finden, hierbei ist also weiterhin eine Fehlzuordnung zumindest denkbar.

Intel "Coffee Lake" auf Kaby-Lake-Mainboard @ SiSoft-Datenbank
Intel "Coffee Lake" auf Kaby-Lake-Mainboard @ SiSoft-Datenbank
Intel "Coffee Lake" auf Sockel-1151-Mainboard @ Geekbench-Datenbank
Intel "Coffee Lake" auf Sockel-1151-Mainboard @ Geekbench-Datenbank
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Hardware- und Nachrichten-Links des 23. Juni 2017

Die korrekte Übersetzung der kürzlichen MSI-Aussagen zum Stromverbrauch der Radeon RX Vega wird etwas angezweifelt – primär von der ComputerBase, welche hierbei mittels "verbraucht so viel wie nötig" eine viel defensivere Aussage herauslesen wollen. Dem stehen zwei weitere Übersetzungen in unserem Forum (durch einen Muttersprachler) sowie beim Planet 3DNow! entgegen, welche prinzipiell der ursprünglichen Übersetzung entsprechen und sinngemäß dann doch wieder das Erstaunen des MSI-Managers über den augenscheinlich nicht geringfügigen Stromverbrauch der Radeon RX Vega wiedergeben. Dies muß man allerdings kaum als Negativwertung ansehen, schließlich soll es dafür auch eine entsprechende Performance geben. In diesem Sinne ist dies eher denn eine gute Aussage – AMD hätte den hohen Stromverbrauch sicherlich nicht in Kauf genommen, wenn es sich nicht lohnt, wenn man damit nicht jene extra Prozentpunkte an Performance oben drauf legen kann, welche am Ende wirklich etwas ausmachen. Und ganz die Energieeffizienz von nVidia ist auch nicht unbedingt zu erwarten, dafür hatte nVidia mit den Maxwell- und Pascal-Generationen zu gut vorgelegt. Wenn das Topmodell von Radeon RX Vega am Ende die Performance der GeForce GTX 1080 Ti erreicht und dafür einiges mehr an Strom zieht, wäre dies ein sowohl erwartbares als auch (vernünftige Preispunkte vorausgesetzt) durchaus gangbares Ergebnis.

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Wie ist der Ersteindruck zu Intels Skylake-X?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zu Intels Core X sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch. Die Fragestellung bezieht sich explizit auf die drei derzeit vorgestellten Modelle von Skylake-X (Core i7-7800X, Core i7-7820X & Core i9-7900X), über Kaby-Lake-X decken wir besser zugunsten von Intel den Mantel des Schweigens.

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Radeon RX Vega mit 300 Watt TDP, aber auch entsprechender Performance?

Zwei Postings im holländischen Tweakers-Forum von einem MSI Marketing-Direktor geben dessen ersten Eindruck zu AMDs Radeon RX Vega wieder: Nachdem man bei MSI deren Spezifikationen hat einsehen können, ist man etwas erstaunt über den hohen Strombedarf dieser Grafikkarten, sieht demzufolge einiges an Arbeit zum nahenden Launch auf sich zukommen. Dies deutet wohl darauf hin, das Radeon RX Vega – zumindest in der Topvariante – einen beachbar hohen Stromverbrauch haben wird, denn bei "nur" 250 Watt TDP würde man diesen Punkt kaum derart erwähnenswert finden. Eher wahrscheinlich ist eine TDP von gleich 300 Watt – dies sind nur 50 Watt Differenz, aber ein gewisser Paradigmenbruch, denn bislang werden SingleChip-Grafikkarten üblicherweise immer bei maximal 275 Watt TDP versucht zu halten (selbst wenn sie in der Praxis deutlich mehr verbrauchen). Aber womöglich ist AMD diesesmal auch einfach ehrlicher und gibt lieber eine TDP von 300 Watt an, welche dann in der Praxis auch nicht mehr überboten wird – als sich schon wieder mit Berichten herumärgern zu müssen, wonach die Polaris-Grafikkarten klar mehr an der Steckdose nuckeln als es deren TDP eigentlich vorsieht. Schon beim Polaris-Refresh hatte AMD viel realistischer TDP-Angaben abgegeben, während die erste Polaris-Generation in dieser Frage wie bekannt klar über das Ziel hinausschießt.

I’ve seen the specs of Vega RX. It needs a damn lot of power. We’re working on it, which is a start so launch is coming closer.
Quelle: Eric van Beurden, MSI Marketing-Direktor @ Tweakers-Forum
 

Depends on what performance you get back.
Quelle: Eric van Beurden, MSI Marketing-Direktor @ Tweakers-Forum
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