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Hardware- und Nachrichten-Links des 26. April 2017

Im Gespräch mit Gaming Bolt sieht der Stardock-CEO (Publisher von "Ashes of the Singularity") als Problem für die Durchsetzung der LowLevel-APIs DirectX 12 & Vulkan zuerst die derzeitig unzureichende Dokumentation dieser Grafik-APIs an. Im Gegensatz zum überaus gut dokumentierten DirectX 11 existieren für DirectX 12 & Vulkan einfach noch zu wenige Nachschlagewerke, an welcher sich die Spieleprogrammierer orientieren können bzw. welche überhaupt erst einmal den Einstieg erleichtern. Dies dürfte ein typisches Problem von neuer Technik sein, welches sich allerdings (erfahrungsgemäß) mit der Zeit in Wohlgefallen auflöst – insofern bedeutet dies eine Verzögerung, nicht aber einen Fehlschlag. Derzeit hat sicherlich die Adaptionsrate von DirectX 12 unter neuen Spieletitel merklich nachgelassen – sprich, die Vorzeigetitel zum Start der neuen Grafik-API sind durch, den nächsten großen Schwung gibt es wohl erst dann, wenn sich die Spieleentwickler eigenaktiv in die neuen LowLevel-APIs eingearbeitet haben.

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Umfrage-Auswertung: Welcher Typ von PC-Hauptspeicher wird genutzt?

Eine Umfrage von Anfang April fragte den Typ des derzeit verbauten PC-Hauptspeichers ab. DDR4-Speicher ist zwar seit einiger Zeit in allen neu erhältlichen PC-Systemen verbaut, allerdings dauert es natürlich eine längere Zeitspanne, ältere Systeme zu ersetzen. So erklärt sich auch das Umfrageergebnis, nach welchem derzeit DDR4-Speicher zwar schon bei 26,5% der Systeme verbaut ist, DDR3-Speicher hingegen immer noch überaus klar mit (satten) 66,9% der Systeme in Front liegt. Wie weit der Weg sein wird, jenes Verhältnis umzukehren, ist an den immer noch vorhandenen Systemen mit älterem Speicher zu sehen: DDR2-Speicher ist noch bei 5,7% der Systeme im Einsatz, DDR1-Speicher und älteres zusammen bei 0,9% der Systeme. Hierbei könnte es sich natürlich um Retro-Maschinen oder andere Spezialfälle handeln – aber die fast 6% für DDR2-Speicher überraschen dann doch.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 25. April 2017

Während AMD Polen bei Facebook (nachzuvollziehen über Hexus) nochmals bestätigt hat, das die Vega-Grafikkarten dieses Quartal kommen werden, hat Tom's Hardware in einer Fragestunde mit AMD den Chipentwickler zu einer (natürlich nicht exakten) Aussage bezüglich der Vega-Performance bringen können. Danach soll Vega – gemeint hiermit sicherlich der Spitzenchip Vega 10 – im Vergleich zur GeForce GTX 1080 Ti und Titan Xp "wirklich gut" aussehen, was auch immer dies konkret bedeuten mag. Eine klar zurückhängende Performance kann man sich auf Basis dieser Aussagen eigentlich nicht erlauben, wobei es da sicherlich nicht um einzelne Prozentpunkte geht. Nach oben hin ist (zumindest gemäß der AMD-Aussage) dagegen alles offen – wobei man sich diesbezüglich nicht zu viel versprechen sollte, allein das Performance-Niveau des GP102-Chips wäre schon recht viel für Vega 10. Eine frühere Hochrechnung zu Vega 10 & 11 war da etwas konservativer und würde (aus heutiger Sicht) den Vega-10-Chip selbst noch knapp unterhalb der Titan X (Pascal) einordnen, im besten Fall knapp auf dem Niveau der GeForce GTX 1080 Ti liegend.

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AMD stellt eine neue "Radeon Pro Duo" mit zwei Polaris-10-Chips vor

Chip-Entwickler AMD hat seine zwischen Consumer- und Profi-Segment stehende DualChip-Lösung "Radeon Pro Duo" neu aufgelegt: Kam die 2016er Version noch mit zwei Fiji-Chips daher, gibt es bei der 2017er Version nunmehr zwei Polaris-10-Chips. Deren Taktraten sind mit ≤1243/3500 MHz eher auf dem Niveau der Radeon RX 480 4GB von 1120/1266/3500 MHz angesiedelt, allerdings tritt die neue Radeon Pro Duo (für einen abweichenden Namen war offenbar kein Geld mehr da) mit gleich 16 GB GDDR5-Speicher pro Grafikchip an, ist nominell also eine 32-GB-Karte. Dies kann man unter gewissen Bedingungen im Profi-Bereich und unter einigen VR-Anwendungen manchmal sogar als kompletten 32-GB-Speicher nutzen, regulär verhält sich die Karte aber natürlich "nur" wie ein 16-GB-Modell.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 24. April 2017

Die GeForce GTX 1080 Ti ging bei ihrem Launch mal zu einem Listenpreis von 699 Dollar und Straßenpreisen von 810-820 Euro in den Handel, was angesichts des schwachen Dollar/Euro-Kurses auch (nahezu) passend war. Inzwischen sind die Kartenpreise im Einzelhandel allerdings deutlich abgesunken, 6 verschiedene Karten von Asus, KFA2, Palit, PNY und Zotac sind bereits in einem Preisbereich von 720-740 Euro gelistet. Eine regelrechte Preissenkung nVidias scheint allerdings nicht der Grund hierfür zu sein, denn die US-Preise der GeForce GTX 1080 Ti liegen nach wie vor bei bestenfalls 699 Dollar. Vermutlich wurde mit dem Absinken der europäischen Einzelhandelspreise nur der "Launchaufschlag" abgetragen, denn der Euro-Straßenpreis der neue Enthusiasten-Karte liegt somit auch preislich nur noch minimal oberhalb von deren Dollar-Listenpreis – so wie bei anderen nVidia-Grafikkarten, wo eine ganz ähnliche Preissituation zu beobachten ist (GeForce GTX 1080: 499$ Listenpreis, 490-540€ Straßenpreis).

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zur GeForce GTX 1080 Ti?

Mittels einer Umfrage von Ende März konnte über den Ersteindruck zur GeForce GTX 1080 Ti abgestimmt werden, der derzeit schnellsten (für den Consumer-Bereich gedachten) SingleChip-Grafikkarte. Und obwohl jene Karte aufgrund dieser Ausgangslage logischerweise preislich ziemlich hoch angesetzt ist, gab es dennoch mit 61,9% positivem Ersteindruck ein sehr gutes Umfrageergebnis für die GeForce GTX 1080 Ti – weitaus besser als seinerzeit bei der GeForce GTX 1080 (45,9% positiv) oder der Titan X (Pascal) (nur 19,6% positiv). Auch das potentielle Kaufinteresse ist mit 16,5% aller Umfrageteilnehmer überraschend hoch für eine Grafikkarte mit 800-Euro-Preisschild.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 22./23. April 2017

Von LanOC und TechPowerUp kommen erste Testberichte zur "GeForce GTX 1080 11Gbps" herein, sprich der Variante mit schnellerem GDDR5X-Speicher und demzufolge einem Speichertakt von 2750 MHz QDR (anstatt regulär 2500 MHz QDR). In beiden Fällen wurde mit der "Gaming X" von MSI eine werksübertaktete Grafikkarte getestet, welche mit 1683/1822 MHz Chiptakt gegenüber den regulären 1607/1733 MHz Chiptakt allerdings noch nicht zu den leistungsstärksten GeForce GTX 1080 Karten zählt. Da beiden Testberichten der Quervergleich zur MSI Gaming X mit regulärem Speicher fehlt, sei anhand eines früheren Testberichts von TechPowerUp noch erwähnt, das jene MSI-Karte sich dort um zwischen 5-8% von einer "Founders Edition" absetzen konnte. Da hierbei letztlich unterschiedliche Testberichte miteinander verrechnet wurden, läßt sich zwar kein kommagenaues Ergebnis ermitteln – aber die grundsätzlichen Tendenzen kann man dennoch zweifelsohne feststellen.

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Wie ist der Ersteindruck zur Radeon RX 580?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zur Radeon RX 580 sowie natürlich der Foren-Diskussion zum Launch. Die Umfrage geht im übrigen von der 8-GB-Ausführung der Karte als deren "Hauptversion" aus. Die Radeon RX 570 wird hingegen (nachfolgend) eine extra Umfrage erhalten.

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Kaby-Lake-X und Skylake-X kommen im Juni mit (bestätigt) bis zu 12 CPU-Kernen

BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) haben ein Intel-Dokument vorliegen, nach welcher sich die offizielle Vorstellung der Enthusiasten-Plattform "Kaby-Lake-X & Skylake-X" noch zur Computex 2017 bestätigt – mit allerdings dem offiziellen Launch wie auch dem Verkaufsstart erst im Laufe des Juni. So werden Intels neue Enthusiasten-Prozessoren zwar im Rahmen von Intels Computex-Keynote offiziell vorgestellt werden, das NDA für entsprechende Hardwaretests fällt allerdings erst am 12. Juni und der Verkaufsstart wird gar erst am 26. Juni stattfinden. Hier dürfte mit hineinspielen, das laut der letzten Intel-Produktionsroadmap die Massenfertigung dieser Prozessoren erst in der 25. Kalenderwoche (Ende Juni) beginnt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 21. April 2017

Als mehr oder weniger einzige Webseite trägt die PC Games Hardware bei ihren Übersichtslisten zu neuen Grafikkarten konsequent Werte zu deren Power-Limit zusammen – so derzeit wieder bei GeForce GTX 1080 Ti und Radeon RX 580. Bei jener neuen AMD-Karte gibt es derzeit allerdings gar keine exakten Angaben zum Power-Limit, welches sich bei AMD immer nur auf den Grafikchip selber (sprich abzüglich der Platine, dem Speicher und Wandlerverlusten) bezieht. Die wenigen Power-Angaben zur Radeon RX 580 sind augenscheinlich Hersteller-eigene TDP-Notierungen, nicht aber das im BIOS wirklich hinterlegte Power-Limit. Erstaunlich, das nicht einmal die Presseabteilungen der Herstellerfirmen über diese durchaus nicht unbedeutende (und ja auch mitnichten geheime) Information verfügen. Bei der GeForce GTX 1080 Ti gibt es diesbezüglich zwar auch einige Wissenslücken, aber von der Mehrzahl der Karten liegen exakte Informationen zum (im Fall von nVidia für die gesamte Grafikkarte geltenden) Power-Limit vor. Danach kommen viele GeForce GTX 1080 Ti Karten wirklich nur mit der nVidia-Referenzvorgabe von 250 Watt daher, dies sind in aller Regel jene Karten auf Referenztaktungen. Die Werksübertaktungen haben hingegen fast ausnahmslos ein höheres Power-Limit von 270 bis 300 Watt – mit einem einzelnen Spitzenwert von 320 Watt bei der Zotac GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme.

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