Der TechSpot hat sich intensiv mit den Grafikkarten-Anforderungen von Battlefield: Bad Company 2 auseinandergesetzt. Nach Aussagen des TechSpot bietet das Spiel eine Crysis-ähnliche Grafikpracht mit einem Modern-Warfare-2-Feeling – das ist dann doch mal eine Ansage. Mittels der benutzten Frostbite 1.5 Engine wurde das Spiel vorwiegend in Richtung DirectX10 hin entwickelt, wenngleich auch einige DirectX11-Features auf den entsprechenden Karten benutzt werden. Zudem steht ein abgespeckter DirectX9-Renderer für die Windows-XP-Nutzer zur Verfügung, zu dessen genauen Unterschieden gab es aber leider keine erhellenden Aussagen. Mit der maximalen Grafikpracht des Spiels wird dann schnell eine gut- bis erstklassige Grafikkarte vonnöten – auch weil die Frameraten im Spiel offenbar stark schwanken und der TechSpot daher für eine gute Spielbarkeit ziemlich hohe Durchschnittsframeraten empfiehlt.

Dies mag sicherlich mit der benutzten Testsequenz zusammenhängen, welche eben keine ausgesucht langsame Szene wiedergibt, sondern nur eine allgemeine Durchschnittsperformance wiederspiegelt. Andererseits sind die Empfehlungen des TechSpot möglicherweise auch ein wenig zu drastisch – für ein Spiel, bei welchem selbst HighEnd-Grafikkarten unter 1680x1050 mit 2x Anti-Aliasing geradeso 60 fps bei einer durchschnittlichen Testsequenz schaffen, kann man vielleicht nicht ganz so kritisch ob der Höhe der benötigten Frameraten sein. Wir würden (Pi mal Daumen) in diesem Spiel eine weitgehende Spielbarkeit bei 40 fps und eine sorgenfreie Performance bei 50 fps ansetzen – das ergibt immer noch sehr hohe Anforderungen, welche kaum eine aktuelle Grafikkarte gerade unter höheren Auflösungen durchhalten kann. Denn schon auf 1920x1200 mit 2x Anti-Aliasing fallen ehrbare Performance-Grafikkarten in Richtung 40 fps ab, die Auflösung von 2560x1600 bleibt dann gänzlich einigen wenigen HighEnd-Boliden vorbehalten.

BF: BC2 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1680x1050
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
1680x1050
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4890
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
1920x1200
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
1920x1200
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 280
2560x1600
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 295
2560x1600
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 285
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 295
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel: weitgehende Spielbarkeit ab 40 fps, sorgenfreie Performance ab 50 fps

Andererseits ergibt sich immer auch noch die Möglichkeit, die Medium-Bildqualität auszuwählen, welche laut den vorliegenden Screenshots einen eher verschmerzbaren Bildqualitätsverlust mit sich bringt – damit dürften wohl die meisten Grafikkarten am besten laufen. Beim Wechsel auf die Low-Bildqualität steigen die Frameraten dann zwar nochmals stark an, die Bildqualität leidet aber merklich – das Spiel erinnert dann ein wenig an das allererste Medal of Honor von anno 1999. Insgesamt ergibt sich aus vorstehender Tabelle schon, daß für eine befriedigende Performance unter hoher Bildqualität bei Battlefield: Bad Company 2 mit Mainstream-Grafikkarten kaum noch etwas zu reißen ist – die Bildqualität des Spiels ist nicht nur auf dem Niveau von Crysis, sondern auch die Hardware-Anforderungen nehmen ähnliche Ausmaße an.

Allerdings gibt es heutzutage eben schon genügend gutklassiger Grafikkarten, welche aus dem Stand heraus eine vernünftige Performance unter Battlefield: Bad Company 2 abliefern, so daß man nicht mehr wie für Crysis breitflächig aufrüsten muß. In der Frage, ob ATI oder nVidia unter diesem Spiel besser wegkommen, gibt es keine eindeutige Tendenz: Normalerweise liegt alles so, wie man es allgemein erwarten würde – nur die GeForce GTX 285 an der absoluten Leistungsspitze performt vieleicht etwas niedriger gegenüber der Radeon HD 5850, als man es erwarten würde. Hier zeigt sich die kleine Neigung des Spiels zugunsten moderner DirectX11-Grafikkarten – zu sehen auch an den Ergebnissen von Radeon HD 5750/5770 gegen 4850/4870, welche oftmals ungewöhnlich nahe beieinander liegen.

Abseits dessen hat der TechSpot noch einige CPU-Skalierungstests mit verschieden getakteten Core i7 Prozessoren angestellt: Allerdings sind die dabei ermittelten Werte ziemlich ungewöhnlich, weil sich zwischen 2 und 3 GHz CPU-Taktfrequenz kaum etwas bewegt und dann oberhalb von 3 GHz Takt plötzlich größere Performancesprünge erzielt werden. So richtig eindeutig sind diese Ergebnisse daher noch nicht – aber da ein Core i7 Prozessor mit schon 2.22 GHz Takt die CPU-Performance für Frameraten überhalb von 70 fps zur Verfügung stellt, kann man wohl sagen, daß CPU-Leistung unter Battlefield: Bad Company 2 keine bedeutsame Rolle (für die durchschnittlichen Frameraten) spielt.

Beim Hardware-Mag hat man sich mit der Performance von verschiedenen Speicherausbau-Stufen bis hin zu 24 GB beschäftigt – mit durchaus ernüchternden Ergebnissen: In einem Testumfeld mit Windows Vista 64-Bit und einem Core i7-960 Prozessor mit TripleChannel Speicherinterface lag zwischen der kleinsten gemessenen Speicherbestückung von 2 GB unter einem SingleChannel-Interface-Setting und der größten gemessenen Speicherbestückung von 24 GB unter einem TripleChannel-Interface-Setting gerade einmal ein Performanceunterschied von 1,7 Prozent. Weder die deutlich größere Speichermenge noch der Sprung vom SingleChannel- zum TripleChannel-Speicherinterface haben also die Performancewerte maßgeblich beinflussen können.

Insofern kann man sich bei der Planung des Speicherausbaus eher davon leiten lassen, welche Speichermenge für die auszuführenden Programme angemessen ist – im Sinne dessen, daß der Computer immer genügend Speicher hat und die Windows-Auslagerungsdatei möglichst wenig nutzt, nicht im Sinne von mehr Performance. Dies schwankt derzeit wohl zwischen einfachem Home-PC ohne große Softwareanforderungen (2 GB Speicherausbau ausreichend) über den normalen Gamer-PC (3 oder 4 GB Speicherausbau empfohlen) bis hin zum intensiven PC-Nutzer (bis zu 6 oder 8 GB Speicherausbau teilweise nutzvoll).

HT4U berichten über einen neuen Intel-Sockel zum Jahresende – vermutlich ist damit der an dieser Stelle schon erwähnte Sockel 1155 für die Prozessoren aus der kommenden "Sandy Bridge" Architektur gemeint. Zu diesem war bislang noch nicht klar, ob sich Intel einfach nur einen Pin gegenüber dem bekannten Sockel 1156 einspart und daß ansonsten Sockel und Mainboards zueinander kompatibel sind – nach der Meldung von HT4U geht die Tendenz aber eher in die entgegengesetzte Richtung. Denn wenn laut HT4U die Mainboard-Hersteller nicht begeistert über diesen neuen Sockel sind, dann scheint der Sockel 1155 wohl Neuerungen in diese Richtung hin mitzubringen, auf daß keine Kompatibilität zum bekannten Sockel 1156 besteht – so daß die Mainboard-Hersteller dann wieder neue Arbeit haben. Damit wird es wohl nicht möglich sein, Mainboards mit Intel-Chipsätzen der kommenden 6er Serie einfach mit einem Sockel 1156 auszustatten und damit CPU-Support sowohl für Nehalem/Westmere als auch Sandy Bridge zu bieten.

Die derzeitigen Informationen deuten jedenfalls eher dahin, als wäre der Sockel 1155 doch inkompatibel zum Sockel 1156. Für Sandy Bridge würden damit immer auch neue Mainboards fällig, und – was viel schlimmer ist – Nutzer brandneuer Sockel-1156-Platinen würde der Upgrade-Weg zu Sandy Bridge wohl versperrt bleiben. Dies schmälert den Wert dieser Hardware natürlich nicht unerheblich, denn viele Nutzer erwarten von einem Mainboard-Neukauf, das man wenigstens ein (bedeutsames) CPU-Upgrade noch auf diesem Board betreiben kann. Andererseits ist Intel dafür bekannt, immer wieder diese Upgrade-Pfade durch neue Technologien abzuschneiden – der Nutzer soll halt im Idealfall zu jedem Prozessor auch ein neues Mainboard kaufen (mit immer einem neuen Intel-Chipsatz). AMD ist in dieser Frage bekannt nutzerfreundlicher, denn hier gibt es Sockel-Wechsel zumeist nur in größeren Abständen. Für die Prozessoren des Jahres 2011 wird aber auch bei AMD wohl ein neuer Sockel vonnöten, da AMD mit den neuen Architekturen Bulldozer und Llano doch einiges ändern wird.

Die PC Games Hardware hat sich angesehen, welche Hardware man so für den neuen Strategietitel Napoleon: Total War benötigt: Üblicherweise sind Strategiespiele zumeist reichlich CPU-lastig, manche Titel nutzen dann auch schon konsequent alle Rechenkerne selbst von QuadCore-Prozessoren (und mehr) aus. Dies trifft auf dieses Spiel aber leider noch nicht zu, Napoleon: Total War ist weiterhin auf Zweikern-Prozessoren optimiert und profitiert nur unmerklich von QuadCore-Modellen. Allerdings sollte man auch nicht unterhalb eines DualCore-Modells antreten, denn dann werden die Frameraten doch zu niedrig – ideal für Napoleon: Total War ist also ein DualCore-Modell mit hohem Takt. Und wenn die CPU-Performance erst einmal stimmt, kommt erstaunlicherweise die Grafikkarte viel stärker ins Spiel, als man angesichts dieses Genres vermuten würde.

Denn schon ab einem Core 2 Duo E6400 mit 2.4 GHz ist das CPU-Limit erreicht – ein Core 2 Duo E8400 mit 3.0 GHz ist nur minimal schneller, weil von der Grafikkarte eingebremst. Dabei wurde für diesen Test schon eine Radeon HD 5870 benutzt – Napoleon: Total War ist erstaunlicherweise ziemlich deutlich Grafikkarten-limitiert und weniger denn CPU-limitiert. Leider gibt es hierzu keine durchgehenden Messungen, aber es scheint fast so, als wäre ohne Anti-Aliasing mindestens eine gutklassige Mainstream-Karte vonnöten und für das Spielen mit Anti-Aliasing dann eine Karte der Performance-Klasse. Andererseits kann man in diesem Spiel wohl sehr viel durch Tuning herausholen: Die PCGH hat hierzu löblicherweise vieles ausgemessen und somit einige Grafikoptionen herausgearbeitet, deren Abschaltung wirklich viel an Performance herausholen kann.

Gemäß HT4U könnte es kurz- und mittelfristig zu einer Knappheit an USB 3.0 Gerätschaften kommen, da es derzeit nur einen Hersteller für die entsprechenden Controllerchips (NEC) gibt und dessen Lagerbestände kürzlich komplett aufgekauft wurden. Aber auch so sollen die Hersteller schon Schwierigkeiten mit den Controller-Nachlieferungen haben – die Nachfrage nach USB 3.0 ist also offenbar deutlich größer als gedacht. Dies deckt sich mit unserer Einschätzung, wonach USB 3.0 viel eher vom Markt angenommen werden dürfte als SATA III, da die Nutzungsmöglichkeiten von USB 3.0 breiter und der Performancegewinn (vor allem subjektiv) höher ist: Denn während SATA III im Festplatten-Bereich derzeit aus Performance-Sicht noch nicht benötigt wird und somit nur sowieso schon schnelle SSDs noch etwas schneller macht, kann USB 3.0 die sehr beliebten externen Festplatten massiv beschleunigen – noch dazu von einem niedrigen, nicht mehr zeitgemäßen Niveau aus. USB 3.0 ist daher gegenüber SATA III das deutlich interessantere neue Feature, was es nochmals mehr verwunderlich macht, daß die Chipsatz-Hersteller dieses nicht umgehend in ihre Mainboard-Chipsätze integrieren.

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Aus der Diskussion zu unserem letzten Grafikkartentest (Sapphire Radeon HD 5870 vs. Zotac GeForce GTX 285 & 295) war sicherlich der Punkt mitzunehmen, daß wir keine gute Gewichtung der Ergebnisse der SLI-Lösung GeForce GTX 295 gefunden haben. Hierzu gibt es den schönen prägenden Ausspruch, daß SLI-Frames nicht genauso viel wert wie "normale" Frames sind – was aufgrund der teilweise stark schwankenden Frameraten von SLI und CrossFire absolut korrekt ist und daher natürlich auch bei der Auswertung entsprechender Benchmark-Ergebnisse zukünftig besser beachtet werden muß. Leider kann man natürlich nicht die Benchmarkbalken der GeForce GTX 295 einfach etwas abkürzen, dies wäre eine Verfälschung von real aufgenommenen Meßergebnissen – aber man kann in der Auswertung andere Maßstäbe an die SLI- und CrossFire-Testkandidaten stellen.

So enthält unser vorgenannter Test auch immer Spielbarkeits-Abschätzungen, welche sich auf die in den jeweiligen Spielen (subjektiv) benötigten Frameraten stützt. Eine Idee, um die andere Wertigkeit von SLI- und CrossFire-Frameraten besser deutlich zu machen, wäre schlicht, von den SLI- und CrossFire-Testkandidaten hierbei etwas höhere Frameraten als von den "normalen" Testkandidaten zu verlangen, um auf dieselbe Wertung kommen zu können. Beispiel: Wenn wir bei Far Cry 2 30 fps für eine weitgehende Spielbarkeit und 35 fps für eine sorgenfreie Performance ansetzen, so könnte man sagen, daß die SLI- und CrossFire-Testkandidaten hier jeweils 5 fps mehr aufweisen sollten, um dieselbe Wertung zu erhalten. Dies mag sicherlich eine ziemlich willkürliche Regelung sein, aber in der Summe trifft sie doch den Punkt, daß unter SLI und CrossFire einfach mehr fps benötigt werden, um dasselbe Spielbarkeitsgefühl zu erreichen.

weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
Radeon HD 5870 1680x1050 4xAA: 8 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 5 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 8 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 4 von 5 Tests
insgesamt 25 von 27 Tests (93%)
1680x1050 4xAA: 6 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 4 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 7 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 4 von 5 Tests
insgesamt 21 von 27 Tests (78%)
GeForce GTX 295 1680x1050 4xAA: 8 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 3 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 7 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 3 von 5 Tests
insgesamt 21 von 27 Tests (78%)
1680x1050 4xAA: 6 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 3 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 6 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 3 von 5 Tests
insgesamt 18 von 27 Tests (67%)
GeForce GTX 285 1680x1050 4xAA: 6 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 3 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 6 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 3 von 5 Tests
insgesamt 18 von 27 Tests (67%)
1680x1050 4xAA: 5 von 8 Tests
1680x1050 8xAA: 3 von 5 Tests
1920x1200 4xAA: 6 von 9 Tests
1920x1200 8xAA: 3 von 5 Tests
insgesamt 17 von 27 Tests (63%)

Und da es bei dieser Auswertungsform ja explizit um das Spielbarkeitsgefühl und nicht um reine Frameraten geht, kann man das ganze wohl so probieren – Ideen zu besseren Lösungen dieser Problematik sind natürlich trotzdem willkommen. In jedem Fall kommen mit dieser Methode schon beachtbar andere Wertungen heraus: So erreicht die GeForce GTX 295 in der Diziplin "weitgehende Spielbarkeit" nur noch in 78% der Tests diese Wertung – jetzt ergibt sich schon ein klarer Unterschied zur Radeon HD 5870 (93%) und man rückt in die Nähe der GeForce GTX 285 (67%). Noch deutlicher wird es in der Disziplin "sorgenfreie Performance", wo die GeForce GTX 295 nur noch in 67% der Tests diese Marke erfüllen kann, was wiederum klar weg von der Radeon HD 5870 (78%) und nun schon sehr nahe an der GeForce GTX 285 (63%) liegt.

Die GeForce GTX 295 präsentiert sich in dieser Auswertungsform nun nicht mehr als Kontrahent zur Radeon HD 5870, sondern nur als etwas besseres Update gegenüber der GeForce GTX 285 – was wohl näher an der Praxis liegen mag als die nacken Benchmark-Ergebnisse. Dies sollte dann letztlich aber auch die Grafikchip-Entwickler anspornen, mehr bezüglich der Problematik von Mikrorucklern und allgemein schwankenden Frameraten bei SLI- und CrossFire-Lösungen zu tun: nVidia hat hier immerhin schon vorgelegt, aber ATI mit der Radeon HD 5000 Serie leider diesbezüglich gar nichts unternommen. Trotzdem kann man in dieser Frage noch mehr tun, selbst wenn dies nicht die eigentliche Balkenlänge steigert, sondern "nur" den subjektiven Flüssigkeitseindruck verbessert.

Gemäß Fudzilla sollen die seitens Tom's Hardware festgestellten Performanceprobleme der Radeon HD 5000 Serie unter 2D bzw. Windows mittels des Catalyst 10.4 Treibers gefixt werden – was wohl letztlich bedeutet, daß die teils enormen Benchmarkausschläge dieser Karten dann doch Treiber- und nicht Hardware-bedingt sind. Bei Tom's Hardware gibt es im übrigen hierzu auch noch einen zweiten Artikel zur Thematik, wo die einzelnen 2D-Funktionen unter Windows nochmals explizit ausgemessen wurden. Und selbst wenn bei der Radeon HD 5000 Serie nunmehr ein reines Treiberproblem vorliegt, so läßt sich angesichts dieser Zahlen doch sagen, das aktuelle Grafikkarten (und damit auch diese von nVidia) keine überzeugende 2D-Performance mehr haben, die integrierte Grafikchips oftmals besser dastehen. Andererseits steht hierbei immer auch der Punkt der Relevanz im Raum: Selbst die äußerst schwache 2D-Performance der Radeon HD 5000 Serie ist in der Praxis des normalen Windows-Anwenders nur unter speziellen Situationen spürbar – und wenn die 2D-Performance dann mittels Treiberupdate auf einem normalen Niveau gelandet ist, sowieso nicht mehr.

Spiele

Order of War: Challenge Demo (821 MB)
Strategic Command: WWII Global Conflict Demo (125 MB)
Rise of Prussia Demo (754 MB)
Metro 2033 Movie (55 MB)
Warhammer 40.000: Dawn of War II – Chaos Rising Movie (96 MB)
Order of War: Challenge Movie (51 MB)
Project E:st Movie (112 MB)
Dragon Age: Origins – Awakening Movie (62 MB)
Clover Movie (85 MB)
Silent Hunter 5 Movie (111 MB)
Blur Movie (122 MB)
Dragon Oath: Age of Destiny Movie (57 MB)
Forsaken World Movie (85 MB)
City of Heroes Going Rogue Movie (26 MB)
Combat Arms Movie (50 MB)
Command & Conquer 4: Tiberian Twilight Movie (197 MB)
Battlefield: Bad Company 2 Movie (118 MB)
Just Cause 2 Movie #1 (122 MB)
Just Cause 2 Movie #2 (153 MB)
Ruse: Offene Beta startet bald [GameCaptain]
Ruse: Die Systemvoraussetzungen [GameCaptain]
Blur: Releasetermin steht fest [GameCaptain]
DLC für BioShock 2 angekündigt [GameCaptain]
Portal 2 offiziell [GameCaptain]
Shaun White Skateboarding angekündigt [GameCaptain]
Neuer Echtzeitstrategie-Titel Chronostorm im April [GameCaptain]
Lara Croft and the Guardian of Light angekündigt [GameCaptain]
Weiterer DLC für Borderlands in Sicht [GameCaptain]
Test Drive Unlimited 2 offiziell angekündigt [GameCaptain]
Six Days in Fallujah: Skandalshooter ist fertig [GameCaptain]
Lead and Gold: Termin für den Multiplayer-Shooter [GameZone]
Pure Football von Ubisoft vorgestellt [GameZone]
Monkey Island 2: Neuauflage als Special Edition? [GameZone]
Call of Duty: Neuer Teil entsteht bei Sledgehammer Games [GameZone]
Red: Die blutige Version von Rotkäppchen [GameZone]
King's Bounty: Armored Princess – Addon bereits nächsten Monat? [GameZone]
Screenshots:   Command & Conquer 4: Tiberian Twilight   ·   Alan Wake   ·   Tropico 3: Absolute Power   ·   Gray Matter   ·   Future Wars   ·   Diablo 3   ·   Just Cause 2   ·   Crysis 2   ·   Chronostorm   ·   Lara Croft and the Guardian of Light

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