Gemäß HT4U soll die RV870-basierte Radeon HD 5830 über 1280 Shader-Einheiten verfügen, etwas weniger als die Radeon HD 5850 mit 1440 Shader-Einheiten und dann schon klar weniger als die Radeon HD 5870 mit 1600 Shader-Einheiten. Weitere Details zu dieser Karte sind noch nicht bekannt, aber es deutet sich hier schon an, daß ATI in etwa einen ähnlichen Performance-Abstand zwischen Radeon HD 5830 und 5850 anstrebt wie derzeit schon zwischen Radeon HD 5850 und 5870 existent ist (ca. 20 Prozent). Die neue Karte für den Preisbereich rund um 200 Euro kommt nun aber mehr nicht vor Ende des Monats, wobei die vielen Verschiebungen auf einen hartnäckigen Hardware-Fehler vermutlich im 5830er Grafikboard hindeuten, welcher einfach noch behoben werden muß (und wird).

Noch kurz Erwähnung finden soll die Radeon HD 5570, zu welcher es "neue" Daten gibt, unter anderem in unserem Forum zu begutachten. Allerdings sind diese Daten inoffiziell schon zum Jahresanfang bekanntgewesen, sie werden jetzt halt nur noch bestätigt: Danach basiert diese Mainstream-Karte auf dem RV830-Chip der Radeon HD 5670 und kommt daher mit 400 Shader-Einheiten, 20 Textureneinheiten und einem 128 Bit DDR Speicherinterface daher. Die Taktraten betragen 650/900 MHz, womit es beim Chiptakt keinen so dramatischen Unterschied zur Radeon HD 5670 (775 MHz) gibt, allerdings ist der Speichertakt erheblich niedriger (900 zu 2000 MHz). Die Rohdaten der Radeon HD 5570 passen ziemlich gut zur Radeon HD 4670 (520 zu 480 GFlops und 29 zu 32 GB/sec), womit eine Performance im Rahmen dieser früheren Mainstream-Lösung zu erwarten ist. Genaueres wird sich morgen früh ergeben, denn die Radeon HD 5570 soll am 9. Februar offiziell vorgestellt werden.

Gegenüber den X-bit Labs hat sich nVidia überraschenderweise sehr positiv gegenüber externen Grafiklösungen für Mobilrechner geäußert – überraschend deshalb, weil nVidia bis dato wenig bis gar nichts in diese Richtung unternommen hat, obwohl die dafür notwendigen Grundlagentechnologie (PCI Express per Kabelverbindung) nun schon einige Zeit existiert. Aber offensichtlich wurde nVidia durch die neuen Intel-Prozessoren mit integrierter Intel-Grafik zum generellen Umdenken über die eigene Mobile-Strategie gezwungen, denn mit diesen Prozessoren bricht erstens der Absatz an Intel-fremden integrierten Lösungen im Mobile-Bereich weg und wird es zum anderen bei Notebooks der günstigeren Preisklassen schwieriger, überhaupt noch extra Grafikchips an die Notebook-Hersteller abzusetzen.

Die dürften in vielen Fällen mit dem Intel-Angebot zufrieden sein und haben zudem immer die Akkulaufzeit im Auge – schlechte Karten für extra Mobile-Grafiklösungen, sofern der Notebook-Hersteller nicht explizit ein Gaming-fähiges Gerät plant. Natürlich wird es weiterhin reichlich Notebooks mit extra Grafiklösungen geben, aber das Geschäft wird sicherlich nicht einfacher werden. Wenn man dann den Notebook-Herstellern das Argument der niedrigeren Akkulaufzeit durch eine externe Mobile-Grafiklösung aus der Hand nehmen kann, dann dürfte sich die Angelgenheit wohl wieder etwas positiver für die Entwickler von extra Grafiklösungen gestalten. Dem steht aber natürlich erst einmal noch einige Ingeniersarbeit entgegen, denn bisher ist das Thema externe Grafiklösungen noch nicht dort, wo es eigentlich mal hingehen sollte.

Neben gewissen technischen Problemen (nach wie vor ist die Beschleunigung des Notebook-Displays durch die externe Grafiklösung nicht möglich) ist in diesem Segment vor allem erst einmal die Angst der Hersteller zu sehen, auf ihre bisherigen guten Gewinne mit den teuren Mobile-Varianten ihrer Grafikchips zu verzichten. So wird bisher bei allen Notebooks, die auf ATIs XGP-Technologie setzen, im externen Gehäuse ein Mobile-Grafikchip verbaut – was technisch nicht notwendig wäre und nur den Preis hochtreibt, weil diese Mobile-Varianten natürlich teurer sind als die Desktop-Varianten. Damit wird das ganze Vorhaben gleich in doppelter Hinsicht torpediert: Zum einen ist somit nie ein massenmarkttauglicher Preispunkt zu erreichen – und zum anderen bleibt man auf dem Leistungsniveau von Mobile-Beschleunigern gefangen, die derzeit doch wieder einmal sehr erheblich hinter dem Leistungsniveau von Desktop-Beschleunigern hinterherhängen.

Dies ist sowohl bei ATI wie auch bei nVidia derzeit sehr deutlich zu sehen, wo beiderseits die schnellsten Mobile-Grafikchips gerade einmal das Leistungsniveau von Radeon HD 5750 bzw. GeForce GTS 250 des Desktop-Segments erreichen – beides Karten, die schon für knapp über 100 Euro erhältlich sind. Wirklicher Fortschritt zugunsten der Computernutzer würde nur erreicht werden können, wenn dieses System aufgegeben und man sich auf einen allgemeinen Standard unter der weitgehenden Benutzung von Desktop-Gerätschaften einigen könnte. Konkret ist damit gemeint: Anschluß der externen Grafiklösungen über einen Standardadapter (idealerweise unter Nutzung der schon spezifizierten Kabelverbindungen per PCI Express), Beschleunigung des Notebook-Displays durch die externe Grafiklösung und letztlich die Freigabe der Konzeption von externen Gehäusen an Dritthersteller, welche dann automatisch aus Preisgründen diese für Desktop-Grafikkarten auslegen dürften.

Erst damit würde man im übrigen auch das Nebenziel einer wirklichen Aufrüstbarkeit erfüllen – heutige Systeme mit externen Grafiklösungen bieten diese Möglichkeit noch nicht, da will der Hersteller immer lieber gleich ein ganzes neues Notebook verkaufen. Erst wenn diese Punkte abgearbeitet sind, dürften sich die Notebook-Hersteller dazu durchringen, durchgehend bei jedem Notebook den Anschluß für eine externe Grafiklösung vorzusehen, worauf sich erst ein Massenmarkt an externen Grafiklösungen herausbilden kann. Sofern nVidia dies anstrebt, wäre dies sehr positiv zu bewerten – und ansonsten wird es bei Nischenlösungen für einzelne Notebooks bleiben und vor allem wird sich keine "big opportunity" ("große Chance"), wie von nVidia ausgedrückt, ergeben können.

Prozessoren

Intel Core i5-750 und Core i7-860 Review [Technic3D]
Intel Core i5-661 Review [ThinkComputers]

andere News

Google Chrome 5 übersetzt Webseiten [TweakPC]
Post will für rechtsverbindliche eMail 20 Cent ;) [ComputerBase]
Das Internet ist für den Friedensnobelpreis nominiert [WinFuture]
Microsoft-Manager fordert "Internet-Fahrerlaubnis" [WinFuture]
Windows Mobile 7 offenbar ohne Multitasking & Flash [WinFuture]
Windows 7: Stabilitätsupdate sorgt für Probleme [WinFuture]
Videoportal Hulu könnte nach Deutschland kommen [WinFuture]
Google geht rechtlich gegen chinesischen Klon vor [WinFuture]
Telekomfirmen kehren auf die CeBIT zurück [WinFuture]
Apple untersagt Hinweise auf Android-Versionen [WinFuture]
Italien: Zensur von The Pirate Bay bestätigt [Gulli]
FOSDEM 2010 Bericht [Gulli]
Google plant Übersetzer-Handy [Gulli]
USA: 80% der Kinder haben mindestens eine Konsole [Gulli]
Facebook soll an "Gmail-Killer" arbeiten [Swiss IT Magazine]
TVGorge: Aktuelle US-Serien ohne Geo-IP als Streamingvideo [Golem]
ArtistX: Linux-Distribution für Künstler [Golem]
BSI richtet Telefonhotline für soziale Netzwerke ein [Golem]
Sourceforge delegiert Sperr-Entscheidung [Golem]
Ohne Beweis keine Verurteilung für Tauschbörsennutzung [Golem]
100 MBit/s bei Kabel Deutschland [Golem]
Sony setzt auf geräteinternen Datenfunk mit 11 GBit/s [Golem]
Festplatten: 640 GByte pro Scheibe [Golem]
Das Nexus One verkauft sich anscheinend schleppend [Heise]
Hickhack um Suns Hosting-Plattform Kenai [Heise]
Netzneutralität: Telefónica bittet Google & Co. zur Kasse [Heise]
Grundrechtsexperten des britischen Parlaments gegen Urheberrechts-Internetsperren [Heise]
Richard Stallman kritisiert Berner Übereinkunft zum Urheberrecht [Heise]

Daß man seinen Computer auch mal über den Fernseher laufen läßt, ist heutzutage gar nicht mehr so ungewöhnlich – meistens, um sich die eigene Filmsammlung, Internet-Fernsehen oder aber ein Computerspiel auf dem größeren TV-Gerät zu geben. Eine gutklassige und zumeist problemlose Bildsignal-Verbindung per DVI oder HDMI ist inzwischen auch kein großes Problem mehr. Aber dann will man natürlich auch den Sound vom Computer in den Fernseher bekommen – und das wird dann schon komplizierter, weil es hierzu leider viel zu viele Einzellösungen der Hersteller gibt ... zum Artikel

Unsere letzte Umfrage beschäftigte sich mit Apples iPad und wie die 3DCenter-Leser dazu stehen. Die aufgelaufenen Zahlen erscheinen schon einmal ganz interessant, es lassen sich hieraus einige Schlüsse ziehen: Erstens einmal hat das iPad bei den Umfrageteilnehmen derzeit keinen wirklich guten Stand, nur 24 Prozent stimmten für eine positive Antwort, 76 Prozent dagegen für eine negative Antwort. Dies mag sicherlich damit zusammenhängen, daß speziell eher erfahrenere Computernutzer natürlich dazu neigen, sich Systeme mit kompletten Nutzungsmöglichkeiten zuzulegen – wie ein Netbook, welches in etwa dieselbe Displaygröße wie das iPad hat, alternativ können es natürlich auch andere Tablet-PCs mit Windows-Betriebssystem sein. Ein vorsätzlich in seinen Nutzungsmöglichkeiten beschnittenes Gerät wie das iPad hat es unter dieser Anwendergruppe gewöhnlich schwer.

 Gut oder schlecht – und warum?

Interessant ist zudem die Stimmverteilung bei den Einzelfragen – auch wenn man hier nur von groben Tendenzen sprechen kann, da unser Umfragemodul derzeit keine MultiChoice-Antworten zuläßt. So erscheinen in der Größenfrage die Sympathien recht eindeutig verteilt: 14 Prozent ist das iPad ein größerer Ersatz für Mobiltelefone, dagegen ziehen 86 Prozent eher die gleich großen oder noch größeren Netbooks und Sub-Notebooks vor. Sehr ähnlich ist die Stimmverteilung auch bei der Frage, ob die gebotenen Anwendungen ausreichend sind oder nicht: 20 Prozent stimmten hier für die vom iPad gebotenen Anwendungen, aber 80 Prozent ist dies zu wenig. Gerade in diesen beiden Antworten bestätigt sich vorstehend genannte These, daß es Anwendergruppen gibt, die dann doch lieber mit einem echten PC arbeiten und nicht einem derartig abgespeckten Gerät wie dem iPad.

Interessanterweise kommt ausgerechnet das Bedienungskonzept des iPad über MultiTouch und Fingertip ganz gut weg, hier liegt das Verhältnis sogar minimal zugunsten der Beführworter (52 zu 48 Prozent). In der Frage des Preis/Leistungsverhältnis kommt das iPad dagegen trotz des niedrigern als von Analysten vorab erwarteteten Preise (die waren von 1000 Dollar ausgegangen) auch nicht gut weg: 25 zu 75 Prozent lautet hier das Verhältnis. Hier dürfte wiederum mit hineinspielen, daß gleich große Netbooks zum selben Preis erhältlich sind und dafür die klar bessere Hardware und mehr Anwendungsmöglichkeiten bieten. Trotzdem muß diese Umfrage natürlich nicht bedeuten, daß das iPad kein Erfolg werden kann: Für Apple dürfte es hierbei sicherlich zuerst darum gehen, den Massenmarkt zu überzeugen und nicht unbedingt zuerst die 3DCenter-Leser ;).

Stigma Videospiele berichten über eine "Killerspiele" betreffende Folge der NDR-Serie "Großstadtrevier", welche mit einer absolut wirren und unglaubwürdigen Handlung "glänzt": So werden im Rahmen dieses TV-Krimis indizierte Spiele aus Holland über die Grenze geschmuggelt (!) und dann direkt auf dem Schulhof an Minderjährige verkauft. Soviel zum Thema Wahrheitsgehalt bei den öffentlich-rechtlichen Sendern – denn weder müssen indizierte Spiele geschmuggelt werden (sie sind für Erwachsene nicht verboten – dies trifft auch auf die Indizierungs-Liste B zu, deren Titel zwar zur Beschlagnahme vorgeschlagen sind, was aber erst in einem Gerichtsverfahren bestätigt werden muß), noch gibt es im Ansatz so etwas wie einen organisierten Schulhofverkauf an indizierten Medien.

Eigentlich noch schlimmer als diese mit Steuergeldern finanzierte Faktenverdrehung ist der grundsätzliche Ansatz des ganzen: Als einfaches Problem werden hier die (angeblich) organisierten Strukturen hingestellt, welche mit "Killerspielen" handeln – während die offensichtlich vorhandene Nachfrage und die sich daraus ergebende gesellschaftlichen Fragen gänzlich unbeachtet werden. Die Reduzierung von "Killerspielen" auf ein Schulhofproblem blendet zudem aus, daß es Millionen Nutzer von gewalthaltigen Spielen in Deutschland gibt, welche diese aufgrund Volljährigkeit ganz legal kaufen können – darunter eben auch indizierte Titel. Selbst wenn die ganze Sache leider wohl nicht die Grundlagen einer Programmbeschwerde erfüllt, so ist es dennoch ein gewisser Offenbarungseid bezüglich einer nicht existenten Sorgfaltpflicht gegenüber einfachsten Fakten.

Unter anderem die Telepolis berichtet über die heftige Schlappe, welcher der Filesharing-Abmahnfirma DigiProtect kürzlich vor Gericht einstecken musste. Dabei ging es um die Rechtsanwaltgebühren für eine Abmahnung, welcher der von DigiProtect beauftragte Anwalt einforderte und welche das Gericht nicht anerkannte. Grundlage hierfür war der früher schon offengelegte Pauschalvertrag von DigiProtect mit seinen Rechtsanwälten, wodurch den Anwälten nicht pro Abmahnung regelrechte Kosten entstehen – aber erst bei jeweils pro Fall entstehenden Rechtsanwaltskosten dürften diese dann von den abgemahnten Filesharing-Sündern im Rahmen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes eingefordert werden.

Zwar läßt sich anhand des Pauschalbetrags und der Anzahl an entsprechenden Fällen sicherlich auch ein geteilter Kostenbetrag pro Fall ermitteln, aber DigiProtect wollte den Teil des Vertrags mit den konkreten Zahlen nicht dem Gericht zugänglich machen – möglicherweise, weil die früheren Ausführungen zu diesem Fall auf eine Gewinnbeteiligung der Rechtsanwälte schließen lassen, was die ganze Sache schwer anrüchig machen würde. Sollte dieses Urteil des Amtsgerichts Frankfurt rechtkräftig und nicht von anderen Gerichten generell anders gesehen werden, dürfte damit das aktuelle Geschäftsmodell von DigiProtect zumindest vorerst gescheitert sein. Was DigiProtect allerdings womöglich auch nur kurzfristig bremsen wird, denn es sind durchaus auch andere Geschäftsmodelle denkbar, mittels welcher man an der Verfolgung Rechtsverstöße anderer verdienen kann.

Spiele

Theatre of War 2: Kursk 1943 Demo (669 MB)
Just Cause 2 Movie (102 MB)
Arsenal of Democracy Movie (354 MB)
Camon Hero Movie (163 MB)
Dungeon Defense Movie (329 MB)
Combat Mission: Afghanistan Movie (43 MB)
Fallout: New Vegas Movie (157 MB)
Dragon Oath: Age of Destiny Movie (137 MB)
BioShock 2 Movie #1 (390 MB)
BioShock 2 Movie #2 (59 MB)
Dragon Age: Origins – Awakening Movie (48 MB)
Command & Conquer 4: Tiberian Twilight Movie (110 MB)
Star Trek Online Movie (110 MB)
Divinity 2: Ego Draconis Movie (69 MB)
Order of War: Challenge Movie (51 MB)
Strategic Command: WWII Global Conflict Movie (108 MB)
Aliens vs. Predator Movie #1 (121 MB)
Aliens vs. Predator Movie #2 (257 MB)
Die Siedler 7 Movie (366 MB)
Dragon Age: Origins – Awakening Movie (49 MB)
Ninja Blade: Bald zum Mid-Price auf PC [GameCaptain]
Assassin's Creed 2: Unterschiede der PC-Fassung [GameCaptain]
Splinter Cell: Conviction – Neuer Termin [GameCaptain]
Gerücht: F.E.A.R. 3 in Entwicklung? [GameCaptain]
Red Faction: Neuer Teil kommt [GameCaptain]
Order of War: Challenge angekündigt [GameCaptain]
SAW: Endlich genauer PC-Termin für Deutschland [GameCaptain]
Rainbow Six Vegas 2 – erscheint bald ein Komplett-Paket? [GameZone]
Mass Effect 2: Kostenloser DLC angekündigt [GameZone]
Screenshots:   Dead Rising 2   ·   Lost Horizon   ·   Lead and Gold: Gangs of the Wild West   ·   Jekyll & Hyde   ·   Diablo 3   ·   Command & Conquer 4: Tiberian Twilight   ·   Arcania: A Gothic Tale   ·   Aliens vs. Predator   ·   Splinter Cell: Conviction   ·   Dragon Age: Origins – Awakening   ·   Supreme Commander 2   ·   Metro 2033: The Last Refuge   ·   Ruse

Inhalt abgleichen