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AMD bringt den Summit-Ridge-Nachfolger "Pinnacle Ridge" wohl schon ein Jahr nach den ersten Ryzen-Prozessoren

Die PC Games Hardware hat es als erste berichtet, seitens Videocardz liegt nun auch die entsprechende AMD-Roadmap vor – nach welcher neue Zen-basierte Prozessoren unter dem Codenamen "Pinnacle Ridge" bereits im Jahr 2018 erscheinen sollen. Laut den Ausführungen der PCGH soll sich deren ursprünglicher Termin sogar schon auf Ende 2017 belaufen haben – was erstaunlich früh wäre und eine recht aggressive Roadmap-Planung seitens AMD andeutet. Ein neues Fertigungsverfahren ist mit diesem Termin natürlich eine Illusion, jenes steht AMD bzw. GlobalFoundries in Form der 7nm-Fertigung kaum vor dem Jahr 2019 wirklich breit zur Verfügung. Auch wirklich große Veränderungen sind mit diesem Jahresabstand zu den ersten Ryzen-Prozessoren nicht drin – faktisch kann AMD in das Design von "Pinnacle Ridge" noch nicht einmal die ersten Praxiserkenntnisse der Ryzen-Prozessoren einfließen lassen, sondern nur solcherart Erkenntnisse, welche im Designprozeß und der Evaluierungsphase von Ryzen erzielt wurden.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 13./14./15. März 2017

Videocardz haben zwei erste Benchmarkdatenbank-Einträge zu AMDs Vega 10 Grafikchip entdeckt: In erstem Fall handelt es sich um eine Eintragung beim CompuBench, in zweiten Fall bei der SiSoft Benchmarkdatenbank. Leider ergeben die dort gezeigten Benchmarkwerte noch nicht viel Sinn bzw. sind zu schlecht mit den Ergebnissen bekannter Grafikkarten vergleichbar – gerade auch, weil diese Benchmarks alle möglichen theoretischen Werte ausmessen und eben nicht dediziert die Spiele-Performance. Bezüglich technischer Daten gab es zudem nur Bestätigungen bereits bekannten Wissens: 64 Shader-Cluster sowie zwei HBM2-Speicherstacks mit insgesamt 8 GB HBM2-Speicher, was dann ein 2048 Bit HBM2-Speicherinterface ergibt, waren vorher schon bekannt. Die von SiSoft hierzu angezeigten 4096 Shader-Einheiten dürften zwar korrekt sein, darf man allerdings nicht als Bestätigung nehmen – SiSoft liest auch nur die 64 Shader-Cluster aus und rechnet dann anhand bekannter Werte hoch, kann aber die Anzahl der aktiven Shader-Einheiten eben nicht selber ermitteln.

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Erste technische Daten zu Radeon RX 560, 570 & 580

In ihrer Berichterstattung zur Radeon RX 500 Serie haben Videocardz im Gegensatz zum "Original" bei Heise auch noch erste technische Daten zu diesen wiederum Polaris-basierten Grafikkarten genannt (jene sind lustigerweise inzwischen 1x um die Welt gegangen und werden nunmehr auch mit chinesischer Quelle genannt, das Original scheinen jedoch Videocardz zu sein). So werden Radeon RX 570 & 580 technisch gesehen exakte Wiedergänger von Radeon RX 470 & 480 auf Polaris-10-Basis mit nur leicht höheren Chiptaktraten sein. Bei der Radeon RX 570 sind es +38 MHz mehr, bei der Radeon RX 580 dagegen +74 MHz mehr – was in beiden Fällen nicht gerade viel ist, hinzu kommt bei der Radeon RX 570 noch ein um 200 MHz höherer Speichertakt. Beide neuen Grafikkarten sollen erneut in Ausführungen mit jeweils 4 und 8 GB Grafikkartenspeicher erscheinen, grob gesehen handelt es sich hierbei also tatsächlich um reinrassige Rebrands.

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Die Grafikkarten-Performance unter For Honor

Seitens der PC Games Hardware, dem TechSpot sowie GameGPU hat man sich die Grafikkarten-Performance unter "For Honor" angesehen – weitere Benchmarks gibt es bei der ComputerBase, deren Meßwerte wurden allerdings wegen zu geringere Grafikkarten-Auswahl nachfolgend nicht mehr berücksichtigt. Das Schlachtfest von Ubisoft ist eine Konsolenumsetzung und kommt mit vergleichsweise mittleren Hardwareanforderungen daher – ist anders formuliert also auch bei der Hardware einsteigerfreundlich konzipiert. Die benötigten Speichermengen gehen beispielsweise nicht über 2 GB unter FullHD, 3 GB unter WQHD sowie 4 GB unter UltraHD hinaus, was viele ältere Beschleuniger noch gut mitkommen läßt. Die nachfolgende Auswertung fasst wie üblich die vorhandenen Benchmarkwerte mittels einfacher Mittelwertsbildung zusammen, fehlende Benchmark-Ergebnisse werden dabei aus vorhandenen Daten interpoliert:

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Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Ryzen 7?

Alle Entscheidungsgrundlagen zur dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zu AMDs Ryzen 7 sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch.

Positiver Ersteindruck, bin aber schon mit gleichwertigem oder besserem eingedeckt.
10% (225 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, könnte interessant werden für eine Neuanschaffung.
56% (1322 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, aber preislich außerhalb meiner Interessenlage.
9% (218 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär stört die Spiele-Schwäche.
14% (337 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär stören Verbrauch & Temperaturen.
0% (10 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär sind die Übertaktungsergebnisse enttäuschend.
2% (39 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär aus anderem Grund.
1% (28 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär stört die Spiele-Schwäche.
7% (158 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär stören Verbrauch & Temperaturen.
0% (11 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär sind die Übertaktungsergebnisse enttäuschend.
0% (3 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär aus anderem Grund.
1% (16 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 2367
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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Ryzen 7

Anfang März gingen AMDs achtkernige Ryzen 7 Prozessoren endlich an den Start sowie in den Einzelhandel. Damit wurde eine langjährige Wartephase auf eine endlich einmal wieder konkurrenzfähige Prozessoren-Generation von AMD beendet, welche auf der anderen Seite Intel zu immer geringeren Fortschitten sowie einigen Preiserhöhungen im CPU-Geschäft ausgenutzt hatte. Mit unserer (zugegebenermaßen späten) Launch-Analyse wollen wir nachfolgend primär aufzeigen, welche Performance- und Overclocking-Werten Ryzen zu seinem Lauch erreicht hat und was sich daraus (im Mix der Ergebnisse sowie im Vergleich zu Intel) herauslesen läßt ... zum Artikel.

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