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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18 erfüllt?

Mittels einer Umfrage von Mitte Januar wurde abgefragt, inwiefern die zuvor aufgestellten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18 von den PC-Spielern aktuell erfüllt, teilweise erfüllt oder nicht erfüllt werden. Jene Systemanforderungen für die laufende Spiele-Saison waren dabei komplett unverändert zum letztjährigen Stand – was normalerweise die Möglichkeit eröffnet, das sich demzufolge weit mehr PC-Systeme weiter oben einordnen können als bei der letztjährigen Umfrage zu dieser Thematik. In der Praxis gab es dieses Jahr allerdings ein auf den ersten Blick nahezu unverändertes Umfrage-Ergebnis:

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Hardware- und Nachrichten-Links des 1. Februar 2018

Videocardz vermelden die Änderungsnotizen der aktuellen Version des Infotools "HWinfo", welche einen ersten Support der kommenden Prozessoren Intel Ice-Lake-SP sowie AMD Matisse & Starship notieren. Ice-Lake-SP ist gänzlich neu und dürfte die Ablösung von "Cascade Lake" geben, Intels HEDT/Server-Generation für das Jahr 2018. Im Gegensatz zu Videocardz gehen wir hierbei nicht von einem gleichzeitigen Auftauchen oder Bestehen im Markt aus, denn Intels HEDT/Server-Generationen kommen üblicherweise erst deutlich nach der jeweiligen Haupt-Generation (in diesem Fall "Ice Lake") – was ein Releasetermin für Ice-Lake-SP von Herbst/Winter 2019 nahelegen würde. Interessanterweise wählt Intel beim Codenamen diesesmal doch wieder eine Abwandlung des Codenamens der Haupt-Generation und nicht wie bei "Cascade Lake" einen ansonsten nirgendwo verwendeten Eigennamen. Dies deutet darauf hin, das die HEDT/Server-Modelle von Intel sich auch weiterhin technologisch an den jeweiligen Haupt-Generationen orientieren und nicht eventuell eine regelrecht eigenständige HEDT/Server-Entwicklung aufgemacht wird.

AMD Intel
Febr. 2018 zweite Welle von Coffee Lake (14nm)
April 2018 Pinnacle Ridge (Zen+ in 12nm)
Sommer 2018 Threadripper 2 (Zen+ in 12nm, HEDT)
Q4/2018 Cascade Lake (14nm, HEDT)
Anfang 2019 Matisse (Zen 2 in 7nm) Ice Lake (erste vollständige 10nm-Generation)
Sommer 2019 Threadripper 3 (Zen 2 in 7nm, HEDT)
Ende 2019 Ice-Lake-SP (10nm, HEDT)
Anfang 2020 Tiger Lake (zweite vollständige 10nm-Generation)
2020 Zen 3 (7nm) grundsätzlich neue CPU-Architektur
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Die Systemanforderungen zu Metal Gear Survive

Spieleentwickler & -publisher Konami hat die offiziellen PC-Systemvoraussetzungen für das am 21. Februar erscheinende Metal Gear Survive bekanntgegeben. Das Survival-Action-Adventure im Rahmen der Metal-Gear-Spielereihe basiert auf Konamis Haus-eigener Fox-Engine, welche das Spiel unter der DirectX 11 Grafik-API darstellen wird. Die offiziellen Systemanforderungen sind recht CPU-lastig, so wird minimal mit dem Core i5-4460 (4C, 3.2/3.4 GHz) ein gutklassiger Vierkerner aus der Haswell-Generation verlangt, während man bei der Grafikkarte schon mit einer GeForce GTX 650 mit 2 GB Grafikkartenspeicher zufrieden ist – welche aus heutiger Sicht noch nicht einmal echtes LowCost-Niveau hat.

Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 20 GB Platzbedarf
CPU Core i5-4460 Core i7-4790
Speicher 4 GB RAM & 2 GB VRAM 8 GB RAM
Gfx GeForce GTX 650 2GB GeForce GTX 960
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Hardware- und Nachrichten-Links des 31. Januar 2018

Im Zuge der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen hat AMD einige interessante Informationen zu allen möglichen zukünftigen AMD-Produkten fallengelassen. Erster Punkt ist dabei Vega 20, welcher von AMD immer noch ungenau als "Vega in 7nm" bezeichnet wird, zu welchem aber die Auslieferung bereits im Jahr 2018 nunmehr in Frage zu stellen ist. Denn AMD wollte laut Fudzilla nur Vega-20-Samples im Jahr 2018 bestätigen – was üblicherweise eine Verklausulierung für den Umstand darstellt, das es dieses Jahr nicht mehr zu kaufbaren Produkten kommen wird. Angesichts dessen, das Vega 20 womöglich bei als 7nm-Pipecleaner (ob nun bei GlobalFoundries oder TSMC) eingesetzt wird, ist dies auch nicht gänzlich unverständlich. Aber dies könnte unter Umständen bedeuten, das Vega 20 dann gar keine Chance auf den Gaming-Bereich mehr hat (war ja immer schon als professionelle Lösung geplant), weil dann Anfang 2019 die Navi-Generation zu nahe sein könnte. Ob sich jene damit auch verschiebt (wie von Fudzilla spekuliert), ist im übrigen nicht gesagt – das dürfte auch eher denn am Abschluß der Designarbeiten zu Navi hängen als an der Verfügbarkeit der 7nm-Fertigung, davon abgesehen war und ist Navi sowieso bislang nur ungenau auf "2019" terminiert.

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AMD Geschäftsergebnisse Q4/2017: AMD durch Ryzen & Mining mit gutem Geschäftsverlauf

Chipentwickler AMD hat vernünftige bis gutklassige Geschäftsergebnisse für das vierte Jahresquartal 2017 sowie das Gesamtjahr 2017 vorgelegt. Im abgelaufenen Quartal musste man mit 1480 Mio. Dollar Umsatz zwar einen gewissen Umsatzverlust von -9,9% gegenüber dem Vorquartal hinnehmen, blieb jedoch gegenüber dem Vorjahresquartal mit +33,8% weiterhin (sehr) deutlich im Umsatzplus. Bei den Gewinnzahlen setzte sich dieses Bild fort: Etwas schlechter als im vorangegangenen dritten Quartal, dafür aber klar besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In selbigen stand natürlich noch kein Ryzen & Threadripper zur Verfügung, welche zusammen mit dem Boom von Mining-Hardware das Geschäftsjahr 2017 bei AMD dominiert haben. Der Hintergrund dieses gewissen Rückgangs liegt dabei nicht einmal bei Intels Ryzen-Konter in Form von "Coffee Lake" sein, sondern primär in den zurückgehenden Stückzahlen im Konsolen-Business.

Q4/2016 Q1/2017 Q2/2017 Q3/2017 Q4/2017
Umsatz 1106 Mio. $ 984 Mio. $ 1222 Mio. $ 1643 Mio. $ 1480 Mio. $
Gewinn -51 Mio. $ -73 Mio. $ -16 Mio. $ 71 Mio. $ 61 Mio. $
operativer Gewinn -3 Mio. $ -29 Mio. $ 25 Mio. $ 126 Mio. $ 82 Mio. $
Für exakte Vergleichswerte zu AMD, Intel & nVidia zurück bis ins Jahr 2006 bitte klicken.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 30. Januar 2018

Aus einem YouTube-Video von Tum Apisak gehen neue Benchmark-Werte zu den Desktop-Ausführungen von AMDs Raven-Ridge-APUs Ryzen 3 2200G & Ryzen 5 2400G hervor. Hierbei gibt es leider wieder nur 3DMark11-Werte, aber dafür ist das ganze dann im Gegensatz zu AMDs eigenen Benchmarks unabhängig und (später) sogar nachprüfbar erstellt. Ironischerweise ist das Delta zwischen Ryzen 5 2400G und der UHD Graphics 630 des von AMD verwendeten Intel-Counterparts Core i5-8400 unter dem 3DMark11 mit Faktor 3 sogar noch etwas größer als in den von AMD selber angestellten Spiele-Benchmarks (nur Faktor 2,5). Insgesamt lassen sich nunmehr vor allem die Relationen der verschiedenen integrierten Grafiklösungen untereinander vergleichen und eine Einschätzung darüber abgeben, auf welchem Performance-Niveau bezüglich extra Grafikkarten jene integrierten Grafik-Lösungen (voraussichtlich) herauskommen werden.

Einsatzort 3DMark11 GPU Quellen
AMD Ryzen 5 2400G Desktop, 65W TDP (CPU+GPU) 5042 Tum Apisak @ YouTube
nVidia GeForce GT 1030 Desktop, 30W GCP 4754 Notebookcheck
AMD Ryzen 3 2200G Desktop, 65W TDP (CPU+GPU) 3950 Tum Apisak @ YouTube
AMD A10-7890K Desktop, 95W TDP (CPU+GPU) 2988 VModTech
Intel UHD Graphics 630 Desktop, 65-95W TDP (CPU+GPU) 1860 Notebookcheck
Intel HD Graphics 630 Notebook & Desktop, 15-95W TDP (CPU+GPU) 1684 Notebookcheck
Intel HD Graphics 620 Notebook & Desktop, 15-95W TDP (CPU+GPU) 1496 Notebookcheck
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Microsoft läutet mit "Windows Core OS" den Abschied von Win32-Programmen zugunsten von UWP-Apps ein

Von Windows Central kommt die Kunde über eine neue Version von Windows 10, an welcher Microsoft derzeit arbeitet und welche im Jahr 2019 spruchreif werden soll. Mittels "Windows Core OS" (Codenamen "Polaris" für PCs bzw. "Andromeda" für Smartphones) soll primär nur noch der Zugriff auf UWP- und Browser-Apps geboten werden, dies soll zugunsten von Performance und Batterielaufzeit ein insgesamt leichtgewichtigeres Betriebssystem ergeben. Win32-Apps sollen dennoch teilweise ausführbar bleiben – vermutlich in Form einer Virtualisierung, viel genaueres hierzu liegt leider noch nicht vor. Microsoft plant Windows Core OS die zukünftige Standardversion von Windows 10 werden zu lassen, wobei Windows 10 Pro mit dem vollen Support für Win32-Apps daneben genauso weiterhin existieren wird. Zieht Microsoft diese Pläne durch, kann man grob gesehen sagen, das Windows 10 Vanilla zukünftig zur nahezu reinen UWP-Angelegenheit wird, Nutzer von Win32-App werden durch die höheren Kosten von Windows 10 Pro dann ganz automatisch stärker zur Kasse gebeten.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 29. Januar 2018

Gemäß der arg verhaltenen Intel-Aussagen (anläßlich deren Quartalszahlen) zur 10nm-Fertigung bei Intel gehen Golem davon aus, das die Ice-Lake-Generation nicht mehr im Jahr 2018, sondern erst 2019 erscheinen wird (vermutlich dann am Anfang dessen). Bislang konnte man noch davon ausgehen, das die Intel-Planungen von "Ende 2018" für Ice Lake irgendwie noch eingehalten würden – nun aber sieht es mit dem Start der 10nm-Massenfertigung erst im zweiten Halbjahr 2018 (locker und leicht drei Jahre nach der ursprünglichen Planung) nicht mehr so aus, als ob es da im Jahr 2018 noch etwas kaufbares gäbe. Das inzwischen auf einen Status als Zwischen-Generation degradierte "Cannon Lake" dürfte demzufolge nur in wirklich kleinen Dosen den Markt erreichen, währenddessen der Ice-Lake-Nachfolger "Tiger Lake" eventuell von der bisherigen Planung Ende 2019 nunmehr auf Anfang 2020 verschoben sein könnte. Das Jahr 2018 wird Intel somit nahezu ausschließlich mit Skylake-Abkömmlingen bestreiten – egal ob jene nun auf die Codenamen "Kaby Lake" (leicht verbesserte Video-Einheit) oder aber "Coffee Lake" (gar keine Verbesserung gegenüber Kaby Lake) hören mögen. Inzwischen wirft Intel diesbezüglich auch schnell mit neuen Codenamen um sich: Ob jedoch "Whiskey Lake" technologisch wirklich etwas anders macht, ist genauso wie bei "Cascade Lake" im HEDT-Bereich noch vollkommen unklar.

AMD Intel
Febr. 2018 zweite Welle von Coffee Lake (14nm)
April 2018 Pinnacle Ridge (Zen+ in 12nm)
Sommer 2018 Threadripper 2 (Zen+ in 12nm, HEDT)
Q4/2018 Cascade Lake-X (14nm, HEDT)
Anfang 2019 Matisse (Zen 2, 7nm) Ice Lake (erste vollständige 10nm-Generation)
Anfang 2020 Tiger Lake (zweite vollständige 10nm-Generation)
2020 Zen 3 (7nm) grundsätzlich neue CPU-Architektur
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Höhere Spielepreise oder Mikrotransaktionen?

Vorletztes Wochenende bereits thematisiert, folgt nun die Umfrage zur großen Frage, welche derzeit Spieler und Spiel-Schaffende umtreibt: Höhere Spielepreise oder Mikrotransaktionen? Damit nicht von vornherein die mehrheitlich Antwort der Umfrage-Teilnehmer klar wäre, wurde bewußt keine Ausweichoption in den angebotenen Antworten aufgenommen – die Fragestellung geht einfach einmal von der Situation aus, das eine Preiserhöhung so oder so kommt und sich die Spieler somit nur noch für das eine oder andere Übel entscheiden können.

Höhere Spielepreise, dafür aber der Verzicht auf Mikrotransaktionen.
81% (1116 Stimmen)
Gewisses Maß an höheren Spielepreisen samt ein gewisses Maß an Mikrotransaktionen.
14% (187 Stimmen)
Keinerlei höhere Spielepreise, dafür alles über aber Mikrotransaktionen.
5% (67 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1370
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Hardware- und Nachrichten-Links des 27./28. Januar 2018

Tom's Hardware thematisieren anhand einer Präsentationsfolie mit AMD-eigenen Grafik-Benchmarks zur Ryzen 5 2400G APU die (mögliche) Gaming-Nutzbarkeit dieser (schon demnächst) kommenden Prozessoren mit integrierter Grafiklösung. Der dabei seitens AMD gezogene Vergleich gegen einen Core i5-8400 von Coffee Lake ist natürlich nicht ganz fair, ist dort doch schließlich nur eine UHD Graphics 630 mit gerade einmal 23 Ausführungseinheiten verbaut, was bei Intel die (derzeit unterste) GT2-Klasse darstellt und weithin nicht als großartig fürs Gaming benutzbare Lösung gilt. Der Performancevorteil von grob dem 2,5fachen, welchen AMD in diesem Vergleich für sich in Anspruch nimmt, trifft diesen glatten Dimensions-Unterschied schon ganz gut – die AMD-Lösung ist rein praktisch Gaming-fähig, die Intel-Lösung nur für regelrecht alte bzw. radikal anspruchslose Spiele nutzbar.

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