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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. April 2019

Die ComputerBase hat sich erneut dem Thema Multi-GPU mittels SLI gewidmet. Der letzte diesbezügliche ComputerBase-Artikel stand noch unter der Kritik, das man dort auf ein einfaches Consumer-System gesetzt hatte, wo die Grafikkarten also jeweils nur mit 8 PCI Express 3.0 Lanes angebunden waren. Dies hat man im neuen Artikel verbessert und bietet nun auch ein HEDT-System mit jeweils 16 PCI Express 3.0 Lanes für die Grafikkarten auf, welche zudem untereinander hochbandbreitig mittels NVLink verbunden waren. Die Ergebnisse zeigen allerdings kaum eine wirkliche Veränderung durch diese viel bessere Anbindung, eher muß man (wegen der schlechter für Spiele geeigneten HEDT-CPU) mit diversen Rückschritten rechnen. Auch im generellen Maßstab enttäuscht SLI erneut: Selbst unter den herausgesuchten auf SLI überhaupt reagierenden Spielen gibt es nur maßvolle fps-Gewinne, welche allerdings nur höchst selten auch mit höheren Minimum-Frameraten einhergehen – sprich, das ganze führt allein zu einer formellen Mehrperformance, nicht aber zu einer besseren Spielbarkeit.

4K-Perf. 4K-Framet. 5K-Perf. 5K-Framet.
einzelne Titan RTX 100% 100% 100% 100%
2x Titan RTX @ Z370-System 135,6% 99,1% 147,3% 100,0%
2x Titan RTX @ X299-System 132,0% 95,1% 147,3% 112,4%
Z370-System: Core i7-8700K, 2x 8 PCI Express 3.0 Lanes ..... X299-System: Core i9-9900X, 2x 16 PCI Express 3.0 Lanes + NVLink
gemäß den Benchmarks der ComputerBase
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Hardware- und Nachrichten-Links des 4. April 2019

Von PC Games Hardware, TechPowerUp und WCCF Tech kommen Ausarbeitungen zur RayTracing-Performance unter Shadow of the Tomb Raider. Das Feature kommt unter SotTR wiederum mit vier Qualitätsstufen daher, wobei laut der PCGH eigentlich nur die Ultra-Variante gangbar ist – unterhalb dieser gibt es Banding-Artefakte, welche in Bewegung dann einfach nur noch kurios aussehen. RayTracing auf Ultra-Stufe bedeutet dann natürlich sehr hohe Anforderungen an die Grafikkarte – die einzelnen RTX-Grafikkarten werden hiermit also auf diverse Auflösungen begrenzt, wo selbige RayTracing noch zu flüssigen Bildraten erzeugen können. Mittels des optional zuschaltbaren DLSS kann man hierbei noch einiges ausrichten – wobei jenes Feature sehr selektiv wirkt: Den größten Nutzen hat man unter der UltraHD-Auflösung bei niedrigen Frameraten (unter 30 fps), dann kann der DLSS-Gewinn auch schon einmal +60% betragen. Grob gesprochen führt DLSS dazu, das man das jeweilige Setting immer noch mit der jeweils nächstkleineren Grafikkarte schultern kann.

Grafikkarten-Empfehlung für Shadow of the Tomb Raider @ RayTracing
Ø 35 fps Ø 60 fps
FullHD mit RT GeForce RTX 2060 GeForce RTX 2080
FullHD mit RT & DLSS GeForce RTX 2060 GeForce RTX 2070
WQHD mit RT GeForce RTX 2070 GeForce RTX 2080 Ti
WQHD mit RT & DLSS GeForce RTX 2060 GeForce RTX 2080
UltraHD mit RT GeForce RTX 2080 Ti keine
UltraHD mit RT & DLSS GeForce RTX 2080 keine
jeweils bestmögliche Bildqualität samt RayTracing auf "Ultra", interpoliert gemäß der Benchmarks der PC Games Hardware
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Abuse strikes again: Das 3DCenter-Forum ist/war erneut down

Als leicht verspäteten April-Scherz hat der Foren-Hoster leider erneut unser Forum wegen einer (zweifelhaften) Abuse-Anschuldigung gesperrt. Es handelt sich dabei um dieselbe Anschuldigung wie schon beim letzten Mal im Januar 2019 – diesesmal in präzisierter Form, womit auch die früheren Vermutungen über den Stein des Anstoßes (zu einem im Wirtschaftsrecht gelagerten Fall) bestätigt werden. Inhaltlich ist die Abuse-Beschwerde dennoch zweifelhaft, da in den entsprechenden Forumspostings nichts anderes als Meldungen bekannter Nachrichtenorgane wie SWR & WirtschaftsWoche übernommen werden, es hierbei also nicht um eigene Aussagen von Forums-Mitgliedern geht. Rechtlich ist die Abuse-Beschwerde sowieso ungültig, da im ausformulierten Abuse-Text keinerlei Rechtsnorm genannt wird, welche gebrochen sein soll. Es wird nur allgemein von "Fake-News" und unrichtigen Darstellungen gesprochen – was ohne die Angabe entsprechender Paragraphen (aus unserer Sicht) aber eher den Status einer Bitte hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3. April 2019

Eher keine Pluspunkte hat sich Intel mit der offiziellen Vorstellung der Server-Generation "Cascade Lake" erworben (auch wenn Intels Grafik zum Modell-Portfolio sehr hübsch aussieht) – welche nachfolgend auch die Grundlage entsprechender HEDT-Prozessoren sein wird. Cascade Lake ist grob erst einmal nur ein Refresh zu Skylake-X/SP, mit zwar neuem Silizium, aber weiterhin (natürlich) basierend auf der 14nm-Fertigung. Die Differenz liegt in einer neuen CPU-Befehlssatzerweiterung zugunsten von DeepLearning-Aufgaben ("Vector Neural Network Instructions" aka VNNI), einem höheren Speichersupport (DDR4/2933 anstatt DDR4/2666), nativer Unterstützung von Optane-Hauptspeicher, ein paar weiteren Hardware-Abhärtungen gegenüber Meltdown & Spectre sowie der Möglichkeit, zwei CPU-Dies in einem Package unterzubringen – und somit die maximale Kern-Anzahl zu verdoppeln. Letzteres geht dann allerdings nur unter Erhöhung der TDP auf bis zu 400 Watt, womit Intel bisherige Maßstäbe klar hinter sich läßt. Natürlich geht es hierbei darum, (letztmalig) noch halbwegs gut dazustehen, bis AMD dann mit Zen-2-basierten Epyc-Prozessoren anrückt. Dann aber wird sich (vermutlich) offenbaren, das AMD das ganze deutlich energieeffizienter hinbekommt, denn AMDs 64-Kerner werden für TDPs bis grob 250 Watt erwartet. Wie Intels hieraus folgendes HEDT-Portfolio aussieht, wurde nicht thematisiert und dürfte demzufolge weiterhin eine Sache des Sommers 2019 sein.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 2. April 2019

Der aktuelle Artikel "Grafikkarten-Marktüberblick April 2019" wurde nun doch noch (auf der zweiten Seite) mit den entsprechenden Übersichts-Diagrammen zu "Performance/Preis"sowie "Performance/Verbrauch" ergänzt. Jene waren in der Vergangenheit durchaus auch schon einmal ziemlich unspannend, ausgerechnet in diesem Fall ergeben sich jedoch deutliche und beachtbare Aussagen. Die erste ergeht zur Frage "Performance/Preis", wo sich die Radeon RX 570 (sogar mit Abstand) den Spitzenplatz sichert – ironischerweise auch im UltraHD-Vergleich, obwohl die Karte für diese Auflösung sicherlich grundlegend zu langsam ist. Die Grundlage dieses Erfolgs liegt primär darin, das die frühere Midrange-Riege zuletzt wirklich günstiger geworden ist, nVidias neue Turing-Generation nun sicherlich keine Preis/Leistungs-Kracher aufgestellt hat – und vor allem die darunterliegenden Mainstream-Grafikkarten allesamt diese Preisbewegung (weitgehend) nicht mitgemacht hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 1. April 2019

Zur GeForce GTX 1650 bringen Videocardz einen neuen Launchtermin (vom 22. April 2019) daher, sowie Tum Apisak den Hinweis auf einen neuen Benchmark-Wert in der Final Fantasy XV Benchmark-Datenbank. Jener sieht deutlich freundlicher aus als der letzte, welcher eher die Verwendung einer (Taktraten-reduzierten) Mobile-Version nahegelegt hatte. Mittels des neuen Benchmark-Werts kann die Performance der GeForce GTX 1650 sowohl genauer eingekreist werden, als auch muß deren (geschätztes) Performance-Level erhöht werden – von bislang ~400-480% auf nunmehr gleich ~470-500% im FullHD Performance-Index. Es sieht also ganz so aus, als würde die GeForce GTX 1650 nicht einfach nur eine bessere Ablösung der GeForce GTX 1050 Ti (Perf.Index 360%) darstellen, sondern dann wirklich was an Performance oben drauf legen. Dies ist auch notwendig, denn letztlich handelt es sich um eine Mainstream-Grafikkarte, welche allerdings mit 179 Dollar einen vergleichsweise hoch angesetzten Listenpreis hat – und durch die Abverkaufsangebote zur GeForce GTX 1060 6GB preislich stark unter Druck steht.

FF15 FHD "High" FF15 WQHD "Lite" FHD-Index Listenpreis Straßenpreis
GeForce GTX 1660 5869 7026 690% 219$ 225-240 Euro
GeForce GTX 1060 6GB 4702 5949 590% 249$ 180-220 Euro
GeForce GTX 1650 3803 3553 geschätzt ~470-500% 179$ erwartet für ab 180 Euro
GeForce GTX 1050 Ti 2757 3585 360% 139$ 145-160 Euro
GeForce GTX 1050 2167 3127 310% 109$ 120-130 Euro
Final Fantasy XV Benchmark-Resultate aus der FF15-Benchmarkdatenbank vom 2. April 2019
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Neuer Artikel: Grafikkarten-Marktüberblick April 2019

Der letzte Grafikkarten-Marktüberblick liegt leider (erneut) zu lange zurück, teilweise resultierend aus der schnellen Abfolge an Grafikkarten-Launches ab letzten Herbst – und trotzdem ein Unding, welchem hiermit abgeholfen werden soll. Mittels des neuen Grafikkarten-Marktüberblicks werden alle neu erschienenen Grafikkarten von AMD (Radeon RX 590 & Radeon VII) sowie nVidia (GeForce 16/20) Serie eingearbeitet, hinzu kommen noch die ohne großen Launch gestarteten Programmergänzungen GeForce GTX 1050 3GB und die GeForce GTX 1060 GDDR5X. Als Abgänge sind dagegen derzeit nur GeForce GTX 1080 & 1080 Ti zu vermelden, womit das Angebotsportfolio derzeit ziemlich voll ist: Im Markt der Gaming-Grafikkarten ringen derzeit exakt 15 AMD-Angebots sowie 15 nVidia-Angebote um die Gunst der Käufer ... zum Artikel.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 30./31. März 2019

Die Performance- und Stromverbrauchs-Ergebnisse der aktuellen Midrange-Riege wurden nach dem Launch der GeForce GTX 1660 nachfolgend nochmals ausgewertet, dabei sind zu derzeitigen Straßenpreisen die drei Indizies "Performance/Watt", "Performance/Dollar" und "Performance/Euro" entstanden. Der Index "Performance/Watt" sieht logischerweise nicht gut aus für AMD bzw. legt den Finger in die Wunde: Ein teilweise nahezu doppelter Stromverbrauch für dieselbe Performance ist schon ein gravierender Unterschied. Vor allem aber limitiert AMD diese Energie-Ineffizienz an der Spitze des eigenen Angebotsprogramms – denn wären die AMD-Beschleuniger so energieeffizient wie die nVidia-Beschleuniger, könnte AMD auch schnellere Grafikkarten bzw. größere Grafikchips bauen, welche dann keine Verbrauchswerte von 400-500 Watt haben müssten. Die Energieeffizienz ist weniger eine Frage dessen, was der typische Nutzer im Laufe der Zeit an Stromkosten oben drauf legt – sondern eher eine Frage dessen, wie groß ein Hersteller seinen größten Grafikchip ansetzen kann, wenn selbiger (derzeit üblich) maximal 300 Watt verbrauchen darf.

580-8GB 590 Vega56 1060-6GB 1660 1660Ti 1070 1070Ti 2060
FullHD-Perf. 86,5% 94,5% 124,0% 85,2% 100% 114,5% 116,3% 130,3% 132,9%
Stromverbrauch 187W 215W 223W 114W 113W 117W 147W 174W 160W
Performance/Watt 52% 50% 63% 84% 100% 111% 89% 85% 94%
Listenpreis 229$ 279$ 399$ 249$ 219$ 279$ 379$ 449$ 349$
Straßenpreis U.S. 181$ 220$ 295$ 200$ 225$ 280$ 435$ 536$ 350$
Performance/Dollar 108% 97% 95% 96% 100% 92% 60% 55% 85%
Straßenpreis DE 180€ 220€ 298€ 189€ 225€ 269€ 289€ 340€ 340€
Performance/Euro 108% 97% 94% 101% 100% 96% 91% 86% 88%
Performance- und Stromverbrauchswerte aus der Launch-Analyse zur GeForce GTX 1660, Einzelhändler-Preise U.S. von Newegg, Einzelhändlerpreise DE von Geizhals (jeweils das zweitbeste sofort verfügbare Kartenangebot)
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G-Sync vs. FreeSync - was ist bereits im Einsatz, was zieht mehr Interesse an (2019)?

Hiermit soll eine 2017er Umfrage wiederholt werden, welche schon seinerzeit nach der Verbreitung von G-Sync und FreeSync fragte. Neu eingearbeitet wurde dabei schlicht noch "G-Sync Compatible", welches FreeSync-Monitore mit nVidia-Grafikkarten verbindet.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

nutze bereits G-Sync
18% (246 Stimmen)
nutze bereits "G-Sync Compatible"
8% (104 Stimmen)
nutze bereits FreeSync
26% (358 Stimmen)
werde absehbar auf G-Sync gehen
2% (27 Stimmen)
werde absehbar auf "G-Sync Compatible" gehen
4% (49 Stimmen)
werde absehbar auf FreeSync gehen
17% (238 Stimmen)
werde absehbar auf G-Sync oder FreeSync gehen, Entscheidung hierzwischen noch nicht gefällt
5% (65 Stimmen)
werde in absehbarer Zeit weder G-Sync noch FreeSync nutzen
21% (294 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1381
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Hardware- und Nachrichten-Links des 28./29. März 2019

Von Notebookcheck, GameGPU, DSO Gaming, Gamers Nexus, Overclock3D kommen Artikel, welche die Grafikkarten-Performance unter Apex Legends beleuchten. Der BattleRoyal-Shooter im Titanfall-Universum auf Basis der Source-Engine hat (nominell) keine besonders hohen Hardware-Anforderungen, will dafür aber natürlich am besten mit durchgehend hohen Frameraten gespielt werden. Wenn man da tiefer gräbt und sich die am härtesten zuschlagenden Benchmarks seitens GameGPU gibt, kommt selbst unter der FullHD-Auflösung schon eine Empfehlung pro GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1660, Radeon R9 Fury oder Radeon RX 470 heraus, wenn es wirklich durchschnittlich 60 fps sein sollen. Dies setzt auch der benötigten Menge an Grafikkartenspeicher erheblich zu: Hierbei sind schon unter FullHD gewisse fps-Nachteile für 4-GB-Grafikkarten erkennbar, unter UltraHD trifft dies dann sogar auf 6-GB-Grafikkarten hinzu. Andere Testergebnisse fallen teilweise deutlich freundlicher aus, aber im Sinne eines reinen Multiplayer-Spieles sollte man sich natürlich eher an den niedrigen vorliegenden Ergebnissen orientieren.

Grafikkarten-Empfehlung für Apex Legends
Ø 35 fps Ø 60 fps Gfx-Speicher
FullHD GeForce GTX 970, GeForce GTX 1060 5GB, GeForce GTX 1650 oder Radeon R9 290, Radeon R9 380X, Radeon RX 560 XT GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1660 oder Radeon R9 Fury, Radeon RX 470 4 GB (besser 6 GB)
WQHD GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 1060 6GB, GeForce GTX 1660 oder Radeon R9 Nano, Radeon RX 470 GeForce GTX 1070 Ti, GeForce RTX 2070 oder Radeon RX Vega 56 6 GB
UltraHD GeForce GTX 1070 Ti, GeForce RTX 2070 oder Radeon RX Vega 56 GeForce RTX 2080 Ti 6 GB (besser 8 GB)
jeweils bestmögliche Bildqualität, interpoliert gemäß der Benchmarks von GameGPU
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