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Wie ist der Ersteindruck zur GeForce GTX 950?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zur GeForce GTX 950 sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce GTX 950

Mit der GeForce GTX 950 tritt nunmehr eine erste Abrundung des GeForce-900-Portfolios nach unten hin an. Bislang hatte sich nVidia in der GeForce-900-Serie eher nur auf HighEnd-Lösungen konzentriert und mit der GeForce GTX 960 eine einzelne Mainstream-Lösung für den Preisbereich um die 200 Euro gebracht, nun folgt mit der GeForce GTX 950 die zweite Mainstream-Lösung für den Preisbereich um die 170 Euro. Wo sich die neue Karte im teilweise dicht gedrängten Teilnehmerfeld des Mainstream-Segments einordnen muß, wollen wir nachfolgend anhand der Auswertung der Launch-Reviews zur GeForce GTX 950 herausarbeiten ... zum Artikel.

270 270X 370 380 950 960
1920x1080 92,7% 103,3% 90,1% 125,4% 100% 118,7%
2560x1440 91,2% 102,7% 90,1% 132,7% 100% 124,2%
3DC Performance-Index 270% 300% 260% 360% 290% 340%
Spiele-Stromverbrauch 130W 145W ~120W ~180W ~85W 98W
Straßenpreis (2 GB) 135-165€ 150-180€ 145-165€ 190-210€ 165-180€ 190-210€
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Hardware- und Nachrichten-Links des 20./21. August 2015

Etwas Irritationen gibt es derzeit um den Launchtermin der Radeon R9 Nano: Gemäß Videocardz soll die Karte in der nächsten Woche antreten – was aber eventuell auch nur gut geraten ist angesichts des Punkts, daß AMD früher schon einen August-Start angekündigt hatte und dafür nun ja nicht mehr viel Zeit bleibt. Die PC Games Hardware vermeldet hingegen zuerst einen Releasetermin vom 27. August, basierend auf einer fernöstlichen Quelle – und gibt dann etwas nebulös von sich, daß man "nicht unbedingt von einem umfassenden Informationsfluss in diesem Monat" ausgehen würde, was auch immer dies genau bedeuten mag. Möglicherweise steht die PCGH an dieser Stelle schon unter NDA (seitens AMD) und darf daher nicht klar sagen, daß der August-Termin nicht mehr real ist. Man kann sich an dieser Stelle nur überraschen lassen – wobei man nicht auf Leaks von Grafikkartenherstellern und Händler warten sollte, jene sind beim Launch der bisherigen Fiji-basierten Grafikkarten auch nicht aufgetreten (weil AMD diese Karten bis kurz vor Launch extrem unter Verschluß gehalten hat).

Gemäß dem Tech Report wird Intel bei seinen zukünftigen integrierten Grafiklösung den "Adaptive Sync" Standard der VESA unterstützen – und damit indirekt AMDs FreeSync, denn "Adaptive Sync" ist letztlich nichts anderes. Damit sollten dann auch Displays, welche für AMDs FreeSync aufgelegt werden, mit Intel-Grafklösungen unter Adaptive Sync funktionieren – ein deutlicher Zugewinn für den AMD-Standard, welcher natürlich auch von Anfang an offen sowie frei von Lizenzkosten konzipiert war. Intels Aussage bezieht sich allerdings allein auf zukünftige Intel-Grafiklösungen, da die aktuellen Intel-Grafiklösung bis einschließlich der Skylake-Grafik die für Adaptive Sync nötigen Hardware-Änderungen augenscheinlich noch nicht tragen. Da die Skylake nachfolgende Intel-Generation "Kaby Lake" wohl das Skylake-Silizium unverändert weiterbenutzen wird, dürfte es in dieser Frage frühestens mit der Cannonlake-Generation im Jahr 2017 so weit sein.

Gegenüber Heise hat Intel bestätigt, daß die Skylake-Prozessoren nicht mehr für die Nutzung mit normalem DDR3-Speicher bestimmt sind – sondern nur noch für DDR4- oder DDR3L-Speicher. Der Unterschied zwischen DDR3 und DDR3L liegt dabei allein in der angesetzten Speicherspannung: 1.5V bzw. 1.35V – regulär unterstützt Skylake nur noch letzteres. Stark Intel-konforme Mainboards dürften sich daran halten, womit der Einsatz von handelsüblichem DDR3 ein Risiko zu Lasten des Anwenders darstellen würde. Die Mainboard-Hersteller können natürlich eigene Lösungen ersinnen und dann mit dem Support von normalem DDR3-Speicher werben. Die Frage ist, ob dies wirklich passiert – denn die Enthusiasten schauen eher auf DDR4-Speicher und für den OEM-Markt muß sich jeder Mehraufwand centgenau rechtfertigen lassen. Andererseits kann man davon ausgehen, daß typische Retail-Mainboards derart solide ausgelegt sind, daß auch ohne expliziten Support vor normalem DDR3 dieses darauf läuft – ein wenig mehr Speicherspannung halten schließlich die allermeisten Retail-Mainboards problemlos aus. Daher käme es erst einmal auf den Versuch an, ehe man hier ein wirkliches Problem sieht. Mit den jüngsten Preissenkungen bei DDR4-Speicher dürfte aber sowieso nur noch eine Minderheit an Nutzern zu DDR3/L-Speicher für Skylake greifen, in absehbarer Zeit sollte sich dieses "Problem" automatisch erledigt haben.

Nochmals Heise berichten über eine Intel-Aussage zu den Kosten von "3D XPoint": Jene neue Speichertechnologie soll "halb so teuer wie DDR4" sein – was wohl eine Angabe pro Gigabyte sein soll. Dies bedeutet allerdings auch, daß richtig große Speichermengen wie bei heutigen SSDs dann ganz schnell ins Geld gehen würden – eine 512 GB große 3D-XPoint-SSD würde dann auf einen Preis von ca. 1800 Euro kommen, echte Massenspeicher mit mehreren Terabyte Größe würden dann fünfstellige Beträge kosten. Als kleinerer Zwischenspeicher im Rahmen von 64 GB wäre es immer noch rund 220 Euro – nicht gerade wenig für einen gewissen zusätzlichen Beschleunigungseffekt. Intel hat diese Preisangabe sicherlich sorgfältig ausgewählt, weil jene bestmöglich verschleiert, was auf alle neu aufkommenden Speichertechnologien am Anfang prinzipgebunden zutrifft – sie sind meist sehr teuer. Nur über Weiterentwicklung und erste Markterfolge kann demzufolge erreicht werden, daß diese Preise auf ein verträgliches Niveau absinken. Deswegen kommt "3D XPoint" auch zuerst ins Serversegment – weil man dort die hohen Anfangspreise eher zahlt, wenn einfach nur der Beschleunigungseffekt vorhanden ist.

Netzpolitik bringen eine Auswertung des eMail-Providers Posteo zu den Behördenanfragen gemäß der Bestandsdatenauskunft, welche die Kritik an der Vorratensdatenspeicherung mit belegbaren Argumenten untermauert: Denn schon jetzt, noch ohne gesetzliche Vorratsdatenspeicherung halten sich die Ermittlungsbehörden nicht an die bestehende Gesetzeslage und fordern Daten ohne ausreichende Begründung, ohne passende Form und Datenschutzvorkehrungen sowie teilweise sogar ohne ausreichende Rechtsgrundlage an. Nach Einschätzung von Posteo sind fast alle eingereichten Ersuchen rechtswidrig – diese Aussage aus dem Mund eines Geschäftsführers ist dann schon etwas gewichtiger als bei anderen Meldungen, die immer wieder gern als "bedauerliche Einzelfälle" abgebügelt werden können. In der Summe der Dinge läuft schon die jetzige Bestandsdatenauskunft "chaotisch" ab – wie es dann werden würde, wenn die Vorratsdatenspeicherung dazukommen sollte, kann sich jeder selber ausmalen.

Zudem wird seitens Netzpolitik noch angemerkt, daß der Richtervorbehalt als gesetzlich so gedachtes Kontrollgremium diese Aufgabe nicht wirklich erfüllt, wenn nur in absolut krassen Fällen es teilweise dazu kommt, daß Richter ihre Unterschrift verweigern. Das zugrundeliegende Problem ist hier durchgehend, daß den Ermittlungsbehörden keinerlei Sanktionen bei rechtswidrigem Verhalten drohen – jene gleichzeitig aber das unterschwellig immer vorhandene Drohpotential einer Amtsmarke aus dem Justizbereich genüßlich ausspielen. So lange den Beamten hier keine klaren Grenzen gesetzt werden und wiederholte Verstöße nicht justizabel werden, wird es immer Mißbrauch geben. Wenn man es dagegen – wie derzeit – einfach unbeachtet weiterlaufen läßt, wird der Mißbrauch gar zum Normalzustand. Daneben begünstigt das Mißachten von Regeln und Gesetzen ausgerechnet durch den Justizapparat auch nicht gerade die Rechtstreue des normalen Bürgers – insbesondere das Argument, doch speziell den Ermittlungsbehörden "etwas Spielraum" zu lassen, ist deshalb niemals valide.

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Launch der GeForce GTX 950: Erste Testberichte gehen online

Nachdem die letzten Tagen schon reichlich Vorab-Meldungen zu dieser neuen Mainstream-Grafikkarte hereinkamen, stellt nVidia nunmehr die GeForce GTX 950 als kleinere Ausführung des GM206-Chips endlich offiziell vor. Wie bekannt, speckt nVidia dafür den GM206-Chip von 1024 auf 768 Shader-Einheiten ab, auch die offiziellen Taktraten sind mit 1024/1188/3300 MHz eher zaghaft im Vergleich mit anderen Maxwell-Grafikkarten. In diese Lücke springen jedoch gleich vom Start weg zahlreiche ab Werk übertaktete Herstellermodelle hinein, welche die GeForce GTX 950 mit zumeist viel kräftigeren Chip-Taktraten interpretieren. Die ersten Testberichte mit zahlreichen Herstellermodellen füllen bereits das Web, eine Diskussion zum Launch startet in unserem Forum – und unsere gewohnte Launchanalyse wird zu einem etwas späteren Zeitpunkt auch noch hinzukommen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19. August 2015

Videocardz bringen zur GeForce GTX 950 nochmals neue Taktraten sowie einen ersten 3DMark Benchmark-Wert. Die Referenz-Taktraten der Karten wurden zuletzt mit 1089/1266/3300 MHz angegeben, nun sollen es gar nur 1024/1188/3300 MHz werden – was die Performance der GeForce GTX 950 noch etwas nach unten treibt. Die wahrscheinlichste Auflösung ist nunmehr ein direkter Zweikampf mit AMDs Radeon R7 370. Der erreichte 3DMark-Wert von 2709 Punkten im 3DMark13 FireStrike Extreme bei einer real auf 1430 MHz Chiptakt laufenden OC-Herstellerkarte deutet darauf hin, daß die GeForce GTX 950 ca. 24% langsamer als die GeForce GTX 960 ist – letztere hatte seinerzeit unter denselben Bedingungen (Vorlaunch-Benchmark mit OC-Herstellerkarte) 3573 Punkte in diesem Test erzielt. Fällt der Unterschied unter Referenz-Taktungen ähnlich aus, sollte die GeForce GTX 950 somit einen 3DCenter Performance-Index von ~250% erreichen – dies wäre genau so wie bei der Radeon R7 370 (Perf.Index 250%) und klar langsamer als bei der Radeon R9 270X (Perf.Index 290%) sowie der später antretenden Radeon R9 370X (Perf.Index ~290-310%).

Die PC Games Hardware bringt die Aussage eines Spieleentwicklers, welcher sich schon intensiv mit DirectX 12 unter der Unreal Engine 4 beschäftigt hat und daher von Performancezuwächsen im Rahmen von grob 20% auf verschiedenen PC-Systemen zu berichten weiß. Hierbei geht es natürlich rein um den Software-Part von DirectX 12, nicht um die weiteren Rendering-Features der neuen Grafik-Schnittstelle – welche erst in einiger Zeit real erlebbar sein dürften. Für den Augenblick steht vorerst "nur" die Ausnutzung des geringeren CPU-Overheads durch DirectX 12 an, und daher ist die Aussage zu einem Performance-Gewinn von ~20% schon erst einmal sehr positiv – denn dies bedeutet, daß es hier zu einem generellen Gewinn über alle Arten von Spielen kommen dürfte, nicht nur bei Spielen mit bekannter CPU-Limitierung. Bei Spielen mit hoher CPU-Limitierung wird DirectX 12 für noch viel größere Performancegewinne sorgen bzw. teilweise sogar Szenarien ermöglichen, welche ohne DirectX 12 (oder Mantle) gar nicht realisierbar wären.

Zwar einige Details, aber recht wenig ergiebiges zugunsten eines echten Überblicks hat Intel auf seinem IDF zur Skylake Prozessoren-Architektur von sich gegeben. Die Beobachter der entsprechenden Intel-Briefings äußerten durchgehend Enttäuschung, in Folge dessen gab es auch nur einige News zum Thema, aber keine große, endlich alles aufklärenden Artikel zur Skylake-Architektur. Dabei dürfte dies wahrscheinlich sogar der eigentliche Plan von Intels Marketing gewesen sein: Man ist sich angesichts der mageren Mehrperformance von Skylake bewußt, daß hier kaum Ansatzpunkte für die großen technischen Artikel vorliegen, diese immer eher die Nicht-Änderungen gegenüber den wirklichen Änderungen hervorheben würden – und hat daher die Presse vermutlich bewußt mit zu wenig Material für eine zusammenhängende Berichterstattung gefüttert, um solchen tendentiell negativ wirkenden Artikel keinen Vorschub zu geben. Allerdings kann man wohl auch ohne vollständiges Material angesichts der bekannten Fakten und vor allem der offenliegenden Performance sagen: Skylake ist auch von der Architektur her ein sehr kleiner Sprung, eigentlich das große Wort einer "neuen Architektur" keinesfalls wert.

Hier obendrauf scheint Intel nun noch den Punkt zu legen, daß die integrierte Skylake-Grafik entgegen Intels klarer Vorab-Ankündigung nun doch kein DirectX 12 in Hardware beherrscht – sondern maximal DirectX 11.2, wovon die aktuellen Treiber derzeit aber auch nur DirectX 11.1 zur Verfügung stellen. Eigentlich war dies schon lange vorher zu vermuten, daß Intel nicht gerade so schnell wie AMD und nVidia mit ihren ernsthaften Grafikchips eine DirectX-12-Lösung in Hardware würde anbieten können, gerade da DirectX 12 ja auch erst recht spät aus der Taufe gehoben wurde. Trotzdem wurde lange Zeit aufgrund recht klarer Intel-Aussagen die Skylake-Architektur mit "DirectX 12 in Hardware" beschrieben – und Zweifler an dieser Darstellung eben auf diese klaren Intel-Aussagen verwiesen. Dabei wurde nicht bedacht, daß Herstelleraussagen immer nur so wahr sind, wie jene nicht augenscheinlich falsch sind – und DirectX 12 liefert Intel bei der Skylake-Grafik schließlich, nur eben (wie schon bei Haswell & Broadwell) rein in Form des Supports des Software-Parts von DirectX 12. Siehe hierzu das Update vom 23. August 2015.

Die ComputerBase und Gulli vermelden erste Produkte auf Basis der 3D-XPoint-Speichertechnologie in Form von Intels "Optane"-SSDs schon für das Jahr 2016. Da sich hierzu auch Spieleentwickler Chris Roberts voller Lob geäußert hat ("noch größere OpenWorld-Spiele ohne jede Ladezeiten möglich"), scheinen diese Optane-SSDs auch nicht rein für professionelle Anwendungszwecke gedacht zu sein – was natürlich deren Preispunkt abzuwarten bleibt. Bei einer Bauform als PCI-Express-SSD bleibt zudem die Frage offen, ob diese SSDs wirklich schneller sein können – da deren Bandbreite am Ende durch die Übertragung per PCI Express limitiert wird, welches die besten Flashspeicher-basierten SSDs auch jetzt schon ausnutzen können. Zumindest scheint Intel mit 3D-XPoint wirklich hoch hinaus zu wollen – und im klaren Gegensatz zu vielen anderen Speichertechnologien, die vorgestellt und dann vergessen wurden, wird es hier zumindest kaufbare Produkte und damit einen echten Versuch am Markt geben.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu Intels Skylake?

Die Umfrage der letzten Woche beschäftigte sich mit dem Launch von Intels Skylake Prozessoren-Architektur und dem Ersteindruck der Anwender zu dieser. Das dabei aufgezeigte Ergebnis steht ein wenig zwischen den Stühlen: Nur 24,9% positiver Ersteindruck sind schwach für eine neue Prozessoren-Architektur – gerade wenn man sich die Historie zu den Launches von früheren Prozessoren-Architekturen ansieht: AMDs verschiedene APUs kamen oftmals hierbei auf 50%-Wertungen, Intels Sandy Bridge brillierte bei 75,9% positivem Ersteindruck, selbst AMDs Vishera Bulldozer-Refresh kam noch auf 28,2%. Dagegen steht, daß es Intel wenigstens geschafft hat, den direkten Skylake-Vorgänger Haswell klar zu überbieten, jener kam seinerzeit sogar nur auf 15,6% positiven Ersteindruck.

Die sich schon hier heraus ergebende Tendenz ist ziemlich klar: Ohne größere Sprünge zwischen den einzelnen Architekturen kann selbst der beste Prozessor keine guten Wertungen erwarten – und Intel ist bei Skylake eben kein großer Sprung gelungen, gerade wenn man die Zwischen-Architektur "Broadwell" mit einrechnet. In diesem Sinne fallen auch die Stimmen derjenigen Umfrage-Teilnehmer mit durchschnittlichem oder negativem Ersteindruck aus: Von 55,7% wird primär ein fehlendes (höheres) Performance-Plus als Problem gesehen – interessanterweise wird die nicht bessere Overclocking-Neigung in dieser Disziplin bei weitem nicht so häufig genannt (nur 4,4%), wird von den Anwendern also nicht als so großes primäres Problem angesehen. Allerdings stimmten weitere 37,1% dafür, daß Skylake in der Summe der Eigenschaften keinen klaren Fortschritt bietet – worin sich sowohl fehlendes Performance-Plus aus auch nicht bessere Overclocking-Neigung wiederspiegeln.

Die potentielle Kaufneigung ist dann mit 16,6% eher unterdurchschnittlich für eine Mainstream-Architektur – zwar immer noch klar besser als bei Haswell (nur 9,8%), aber auch nicht viel besser als bei der Enthusiasten-Architektur Haswell-E (13,5%). Verkaufen wird sich Skylake dann trotzdem, in diesem Unterpunkt bietet diese Umfrage erfahrungsgemäß kaum seriöse Anhaltspunkte: Rechner & Prozessoren werden halt nach dem gekauft, was am Markt vorhanden ist – und dies wird nach einer gewissen Anpassungsphase dann nur noch Skylake sein. Was Skylake jedoch nicht gelingen wird, ist die Besitzer von gut getakteten Systemen mit Sandy-Bridge-, Ivy-Bridge- und Haswell-Prozessoren zu einem Umstieg nur wegen dem Prozessor zu begeistern. Aber diese Tendenz hat man schon bei Haswell gesehen – die Fortschritte der Intel-Architekturen sind zu klein geworden, als daß sich der Umstieg nur des Prozessors wegen lohnen würde.

positiv durchschnittlich negativ Kaufinteresse
AMD Bobcat 71,3% 18,2% 10,5% ?
AMD Temash & Kabini 68,5% 19,4% 12,1% 51,3%
AMD Llano 57,9% 26,8% 15,3% 41,6%
AMD Trinity (Mobile) 50,9% 28,8% 20,3% 42,1%
AMD Richland 47,7% 34,7% 17,6% 27,4%
AMD Kaveri 53,1% 32,4% 14,5% 35,5%
AMD Bulldozer 6,8% 26,5% 66,7% 5,6%
AMD Vishera 28,2% 44,6% 27,2% 17,8%
Intel Sandy Bridge 75,9% 14,4% 9,7% 51,4%
Intel Ivy Bridge 40,5% 43,5% 16,0% 27,3%
Intel Ivy Bridge E 13,3% 39,6% 47,1% 3,6%
Intel Haswell 15,6% 46,3% 38,1% 9,8%
Intel Haswell-E 42,0% 36,3% 21,7% 13,5%
Intel Skylake 24,9% 47,8% 27,3% 16,6%
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