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Neuer Artikel: Intels Präsentation zu Haswell-E: 8 Kerne & DDR4

Über eine soeben aufgetauchte Intel-Präsentation zu Intels im zweiten Halbjahr 2014 zu erwartender Enthusiasten-Architektur "Haswell-E" lassen sich viele der bisherigen Vermutungen und Hoffnungen zu dieser bestätigen: Erstmals wird Intel mit dieser Prozessoren-Architektur Achtkern-Prozessoren im Consumer-Segment bieten. Genauso wird es auch erstmals zur Verwendung von DDR4-Speicher im Consumer-Segment kommen ... zum Artikel.

Intel Haswell-E Präsentation (Slide 01)
Intel Haswell-E Präsentation (Slide 01)
Intel Haswell-E Präsentation (Slide 04)
Intel Haswell-E Präsentation (Slide 04)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 14. Juni 2013

Flying Suicide berichten über einen Performance-Boost für Bulldozer unter SuperPI im Rahmen von satten 18 bis 30 Prozent. Grundlage hierfür ist ein Bugfix in den aktuellen AMD-Prozessoren, welcher die x87-Performance deutlich ausbremst. Nachdem dieser umgangen wurde, konnte ein auf 5 GHz laufender Richland-Prozessor sogar den SuperPI-Rekord eines auf 7.8 GHz laufenden FX-8150 brechen. Dies sieht beeindruckend aus, bedarf aber sicherlich noch weiterer Erklärungen zum Fix sowie zu eventuellen Nebenwirkungen. Ob sich zudem außerhalb von SuperPI irgendein Praxisnutzen einstellt, wäre streng abzuwarten – SuperPI mag als Benchmark in Overclocker-Kreisen beliebt sein, ist aber ansonsten weitestmöglich weg von heutiger Software.

Golem berichten über die Aussage eines anonymen Microsoft-Entwicklers, welcher das DRM der Xbox One mit dem Argument verteidigt, daß Microsoft den Gebrauchtspiele-Markt ganz bewußt auszutrocknen versucht, um damit letztlich die Spielepreise zu drücken. Als Beispiel hierfür führte der Microsoft-Entwickler Steam an, wo dieser Effekt durchaus teilweise sichtbar ist. Sofern Microsoft es tatsächlich schafft, die gerade im Konsolen-Bereich recht hohen Spielepreise bemerkbar zu senken, dürfte dies natürlich einen sehr bedeutsamen Wettbewerbsvorteil gegenüber der PS4 ergeben. Andererseits sei daran erinnert, daß es Industrie-Versprechungen über sinkende Spielepreise schon zu allen Zeiten gab – bislang diesbezüglich aber noch nie etwas entscheidendes passiert ist. Hier kann nur die Praxis zeigen, ob diese Microsoft-Idee wirklich funktioniert.

Gemäß des Heise Newstickers bekommt die NSA von diversen US-Technologiefirmen nicht nur deren Kundendaten, sondern auch Geräte-Spezifikationen und Informationen über neue Sicherheitslücken à la carta, noch bevor diese dann geschlossen werden. Diese Kooperation ist dabei deutlich breitflächiger als jene zum PRISM-Überwachungsprogramm, die Rede ist von tausenden US-Firmen aus den Bereichen Hardware- und Software, Banken, Satelliten-Kommunikation und Internet-Sicherheit. Diese Informationen eigenen sich natürlich eher weniger für den Masseneinsatz, sind aber sicherlich sehr wertvoll für gezielte Angriffe auf die Rechner ausländischer Behörden und Firmen – sprich, ausnahmsweise einmal wirklich im üblichen Sinne eines Geheimdienstes. Den Absatzchancen von US-Software auf dem Weltmarkt dürfte diese Nachricht aber natürlich auf keinen Fall zuträglich sein.

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Bemerkbarer Preisrutsch bei GeForce GTX 680 & 770

Direkt nach einem Grafikkarten-Launch pendeln sich in den nachfolgenden ein bis zwei Wochen die Preise üblicherweise noch einmal etwas ein – was hier und da bei einigen Grafikkarten auch zu bemerkbar niedrigeren Preisen führen kann. Genau dies ist seit Ende Mai mit der GeForce GTX 770 – und in deren Schlepptau auch mit der GeForce GTX 680 – passiert, welche beide zwischen 30 und 40 Euro gegenüber ihrem Preisstand von vor zwei Wochen verloren haben. Im Fall der GeForce GTX 680 führt dies leider zu nichts, da die Karte bekannterweise von der Performance her hinter der GeForce GTX 770 liegt, allerdings immer noch den höheren Preispunkt aufweist – aus dieser Warte betrachtet dürfte die GeForce GTX 680 den Markt sicherlich alsbald verlassen.

Perf.Index 21. Mai 30. Mai 14. Juni
Radeon HD 7990 (off.) 2x3GB 600% 940-990€ 920-960€ 890-930€
GeForce GTX 690 2x2GB 580% 870-910€ 880-920€ 850-920€
Radeon HD 7990 (inoff.) 2x3GB ~580% 800-840€ 790-800€ 790-800€
GeForce GTX Titan 6GB 480% 910-950€ 890-930€ 880-930€
GeForce GTX 780 3GB 440% - 570-610€ 560-600€
Radeon HD 7970 "GHz Edition" 3GB 390% 360-390€ 350-390€ 350-390€
GeForce GTX 770 2GB 380% - 380-400€ 350-380€
GeForce GTX 680 2GB 360% 410-440€ 410-440€ 370-400€
Radeon HD 7970 3GB 350% 330-350€ 320-350€ 320-350€

Interessanter wird es bei der GeForce GTX 770, welche von der Performance her nur äußerst minimal hinter der Radeon HD 7970 "GHz Edition" rangiert, zu ihrem Launch vor zwei Wochen allerdings noch einen etwas höheren Preispunkt verzeichnen musste. Dies konnte nunmehr egalisiert werden, die GeForce GTX 770 kostet derzeit exakt soviel wie die Radeon HD 7970 "GHz Edition" – was eine interessante neue Konkurrenzsituation ergibt, welche sich unter Umständen langfristig positiv (sprich senkend) auf die Preislagen dieser sowie der darunterliegenden Grafikkarten auswirken könnte.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 13. Juni 2013

Laut der ComputerBase kommt die GeForce GTX 760 am 25. Juni – nachdem ursprünglich eher ein Termin Mitte Juni im Raum stand. Der neue Termin wäre allerdings ein Dienstag – üblich für nVidia-Launches ist eigentlich der Donnerstag. Zur Karte selber kann leider immer noch nichts neues gesagt werden: Erwartet wird allgemein ein Refresh der GeForce GTX 670 – nur bei den exakten Taktraten ist man sich immer noch unsicher, womit nicht klar ist, ob die Karte nun oberhalb oder unterhalb jener GeForce GTX 670 angesetzt werden soll. Eine kürzliche nVidia-Roadmap zeichnet die GeForce GTX 760 Ti jedenfalls leicht unterhalb der GeForce GTX 670 ein – entgegen vielen Meldungen zur Karte, welche exakt das Gegenteil annehmen.

Daneben scheint nVidia auch noch das früher an dieser Stelle oft genannte "Ti" streichen und diese GK104-basierte Karte nicht mehr als "GeForce GTX 760 Ti", sondern nur noch als "GeForce GTX 760" in den Markt schicken zu wollen. Dies läßt auf den ersten Blick weniger Platz für weitere Refresh-Karten (GeForce GTX 650 etc.) – andererseits ist überhaupt nicht gesagt, daß nVidia solche demnächst überhaupt herausbringen will. Auch in früheren Refresh-Generationen hat nVidia schon einen Mix aus "alten" und "neuen" Lösungen zeitgleich am Markt gehabt. Irgendwelche Informationen über kommende GeForce 700 Lösungen auf Basis der kleineren Kepler-Grafikchips GK106 und GK107 gibt es jedenfalls noch überhaupt nicht – wenn, dann dürfte sich nVidia mit diesen Karten wohl noch etwas Zeit lassen.

Zuzüglich zu den bereits bekannten Ultrabook-Modellen von Haswell mit 11,5 und 15 Watt TDP scheinen bei Intel auch noch weitere Modelle mit einer TDP von nur 9 Watt zu existieren. Wie Seeking Alpha auf Basis eines (bei Intel inzwischen wieder verschwundenen) Intel-Dokuments berichten, werden diese Haswell-Modelle der Y-Serie allerdings besondere niedrige Taktraten von nur 600 bzw. 800 MHz aufweisen. Dafür werden die 9 Watt TDP im Regelbetrieb nochmals unterboten – in der zu ARM eher vergleichbaren Scenario Design Power (SCP) sollen nur 4,5 bzw. 6 Watt Verbrauch erreicht werden. Damit könnte man Haswell sogar in Tablets verbauen – vermutlich sind Intels Preisvorstellungen dafür jedoch viel zu hoch, verglichen mit den ansonsten im Mobile-Segment aufgerufenen Listenpreisen.

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Neue Intel Desktop-Roadmap zeigt Ivy Bridge E und Haswell-Refresh

Eine neue, bei @asder00 aufgetauchte Intel Desktop-Roadmap zeigt an, was der Prozessorenhersteller im Desktop-Segment bis zum zweiten Quartal 2014 an konkreten Prozessoren plant. Neben dem bereits bekannten Punkt des Launchs der Ivy Bridge E Prozessoren voraussichtlich im September 2013 wird es eine kleine Änderung am Haswell-Portfolio bereits im dritten Quartal 2013 geben: Dann wird der Core i7-4771 erscheinen – mit unbekannten Änderungen gegenüber dem Core i7-4770, aber in jedem Fall auf dessen Platz im Produktgefüge.

An den in der Roadmap genannten Formulierungen á "größer/gleich Core i7-4770K" muß man sich im übrigen nicht hochziehen bzw. dort eventuell geplante schnellere Prozessoren vermuten – dies ist eine Standard-Formulierung aller Intel-Roadmaps und deutet erst einmal gar nichts an. Bemerkbar ist daneben nur noch der Haswell-Refresh im zweiten Quartal 2014, welcher mit dem Launch neuer Mainboard-Chipsätze der 9er Serie begleitet wird. Was Intel da genau bieten wird, ist noch nicht bekannt – aber vermutlich wird es schlicht mehr Taktrate sein, mit Glück auch auch besser übertaktbare Prozessoren, nachdem dies bei den jetzigen Haswell-Prozessoren in der Praxis durchaus ein Problem ist.

Intel Desktop-Prozessoren Roadmap Q2/2013 – Q2/2014, Teil 2
Intel Desktop-Prozessoren Roadmap Q2/2013 – Q2/2014, Teil 2
Intel Desktop-Chipsatz Roadmap Q2/2013 – Q2/2014
Intel Desktop-Chipsatz Roadmap Q2/2013 – Q2/2014
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Hardware- und Nachrichten-Links des 12. Juni 2013

CPU-World berichten über einen bei Onlinehändlern aufgetauchten AMD Athlon X4 760K aus der Richland-Serie, welcher wie schon sein indirekter Vorgänger Athlon II X4 750K aus der Trinity-Serie mit deaktivierter Grafiklösung antritt. Die Taktraten sind dieselben wie beim schnellsten regulären Richland-Modell, dem A10-6800K, mit 4.1 GHz Base-Takt und 4.4 GHz TurboCore-Takt. Eigentlich sollten diese Prozessoren recht beliebt sein, aufgrund der vergleichsweise durchschnittlichen CPU-Power der Trinity/Richland-Serien nur auf dem Niveau eines Core i3 bleibt das ganze jedoch weder Fisch noch Fleisch – wer mit so wenig CPU-Power zurechtkommt, nimmt im Normalfall dann eben doch einen Core i3, da dieser Intel-Prozessor mit einer deutlich geringeren Verlustleistung auskommt.

Wie die DigiTimes aus Taiwan berichtet, geht der Preiskampf bei Android-Tablets unvermittelt weiter – nachdem es zuletzt Preislagen von 129$ und 149$ für 7-Zoll-Tablets von Markenherstellern gab, sollen im dritten Quartal erste Modelle zu Preisen von 99 Dollar kommen. Dies dürfte dann in Euroland für ein Unterschreiten der 100-Euro-Marke sorgen, wobei es durchaus schon erste 100-Euro-Tablets von Markenherstellern gibt, wie der kürzliche Test des Acer Iconia Tab B1-A71 auf 3DTester.de belegt. Das, was an dieser Stelle schon des öfteren prognostiziert wurde, passiert nun auch: Standard-Tablets sinken auf Preislagen weit unterhalb von Notebooks & PCs, eher in den Preisbereich von Smartphones hinein.

Dabei ist klar, daß bei diesen Standard-Tablets nichts besonderes geboten wird – aber für die meisten der üblichen Tablet-Anwendungsformen reichen diese Standard-Tablets eben doch aus. Deswegen besteht bei diesen auch kein größerer Bedarf an schnellerer Hardware und besonders fein auflösenden Bildschirmen, weswegen der technologische Fortschritt hier in erster Linie zugunsten niedrigerer Preise wirkt. Offen bleibt noch die Frage, wie lange sich die HighEnd-Tablets noch zu ihren hohen Preislagen halten können – das Allerbeste kostet zwar immer mehr, aber bei 100 Euro für ein Standard-Tablet sehen die Preise der HighEnd-Modelle besonders von Apple nur noch absurd aus. Sobald da der Hype zuende geht, dürften auch die durchschnittlichen Tablet-Preise bemerkbar nachgeben und dem Tablet-Markt unter Umständen sogar eine kleine Umsatz-Delle verpassen.

Unter anderem der Spiegel berichtet über eine gewisse Änderung der Drosselpläne der Telekom: Danach soll bei Erreichen des Inklusive-Datenvolumens (von 75 GB im Monat) nicht mehr auf 384 kBit/sec, sondern auf 2 MBit/sec gedrosselt werden. Dies ist insbesondere das Jahr 2016 betrachtend (wenn die Drosselpläne erstmals wirksam werden) auch nicht besonders viel, reicht aber für Grundbedürfnisse und bremst vor allem normale Kommunikation nicht gleich ganz aus. Für viele Normalanwendern – sofern kein übermäßiger Stream-Konsum in HD-Qualität vorliegt – dürfte dies sogar minimal ausreichend sein, zumindest für Einzelpersonen (ein Haushalt mit mehreren Nutzern hat natürlich andere Anforderungen).

In jedem Fall dürfte dieses Zurückweichen der Telekom es schwerer machen, der breiten Masse an Internetnutzern den Zweck des Protests gegen diese Drosselpläne näher zu bringen: Dabei geht es schließlich weniger um die Drossel selber, als vielmehr die damit verbundene Idee seitens der Telekom, künftig zusätzlich auch noch die Inhaltebieter zahlen zu lassen – was das Netz langfristig in große, zahlungskräftige Inhalteanbieter und kleine, nicht zahlungskräftige und damit benachteiligte Inhalteanbieter zerteilt. Vor allem aber kommen die Inhalteanbieter dann nicht mehr aus der Zahlungsschraube heraus, wenn man sich einmal auf so einen Deal eingelassen hat – die Telekom kommt in eine Lage, die Inhalteanbieter über die Masse ihrer Nutzer erpressen zu können. Die Anhebung der Drossel auf 2 MBit/sec ist somit ein cleverer Schritt der Telekom – ob es reicht, den bereits rollenden Protest noch aufzuhalten, wird sich zeigen.

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