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AMD Ryzen 5 Launchreviews: Die Testresultate zur Anwendungs-Performance im Überblick

Im Vorgriff auf unsere kommende Launch-Analyse zu AMDs Ryzen 5 wollen wir hiermit schon einmal ein erstes greifbares Ergebnis veröffentlichen – die gesammelten Benchmarkwerte zur Anwendungs-Performance von Ryzen 5 sowie den jeweiligen Intel-Kontrahenten. Gemäß der technischen Ausgangslage sind zum Performancevergleich von Ryzen 5 gegenüber Intel alle deren Vierkern-Modelle ohne HyperThreading passend (aufgrund der reinen Taktraten-Differenzen lassen sich eventuell fehlende Intel-Werte in diesem Fall auch ziemlich einfach interpolieren). Technisch nicht verkehrt ist die Hinzunahme des Core i3-7350K als vom Listenpreis her passender Kontrahent zum Ryzen 5 1400, selbst wenn dieser zu seinem (deutschen) Straßenpreisen derzeit nicht günstiger zu bekommen ist als ein Core i5-7400. Als Anschlußpunkt zum Quervergleich mit den schnelleren CPUs kann die Performance des Core i7-7600K dienen, jener Prozessor wurde auch bei der Benchmark-Auswertung zu Ryzen 7 mit beachtet. Die Auswertung der vorliegenden Benchmarks konzentriert sich dann natürlich auf jene Ryzen-Launchreviews mit einer möglichst breiten Beteiligung der vorgenannten, zu Ryzen 5 passenden Intel-CPUs.

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Launch von Ryzen 5: Erste Testberichte gehen online

Gut einen Monat nach Ryzen 7 und damit den Achtkernern der Zen-Architektur schickt AMD am heutigen 11. April 2017 seine nächsten Ryzen-Prozessoren ins Gefecht gegen Intels (bisherige) Vormacht im CPU-Geschäft: Mittels Ryzen 5 1400, 1500X, 1600 & 1600X bietet AMD nun auch Vier- und Sechskern-Modelle auf – deren wichtigster Punkt die angenehmeren Preislagen von 169 bis 249 Dollar sind. Die hierzu preislich passenden Intel-Gegenspieler müssen mit nur zwei CPU-Kernen mit HyperThreading oder mit vier CPU-Kernen ohne HyperThreading auskommen, sind zudem meistens gelockt und damit nicht übertaktbar – sprich, eine dankbare Aufgabe für AMDs neue Mittelklasse-Prozessoren, wie auch schon die Vorab-Tests zu Ryzen 5 1400 und Ryzen 5 1600 aufzeigen konnten. Derzeit füllen wieder jede Menge an Launchreviews das Internet, deren Auswertung (zur später erscheinenden Launch-Analyse) seine Zeit brauchen wird – aber natürlich läuft auch schon die Diskussion über den Ryzen 5 Launch in unserem Forum los.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 10. April 2017

Die PC Games Hardware berichtet über aktuell sogar wieder teurer werdende Radeon RX 470 & 480 Grafikkarten – nachdem es Mitte März im Zuge des anlaufenden Abverkaufs noch zu etwas günstigeren Preisen für diese Karten gekommen war. Jener Abverkauf ist nun anscheinend weitgehend über die Bühne gegangen, von vielen Grafikkarten sind die günstigen Listungen nicht mehr zu haben, real verfügbar sind meistens nur noch höhere Preisnotierungen – ein klarer Hinweis darauf, das die Lagerbestände nicht mehr aufgefrischt werden, die Preislage sich somit im Laufe der Zeit ganz automatisch zu den eher teureren Notierungen verschiebt. Die Radeon RX 480 ist dabei (noch) nicht ganz so stark betroffen, die Radeon RX 470 dafür um so mehr – jene Karte ist inzwischen sogar teuer als zum Stand des Januar 2017.

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Erste Tests von Ryzen 5 1400 sehen klare Vorteile gegenüber Intel

Wiederum vom spanischen El Chapuzas Informatico (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) sowie auch von Santiago Santiago (per YouTube-Video) kommen erste Tests zum vorerst kleinsten Ryzen-Prozessor: Dem Vierkerner Ryzen 5 1400, welcher auch als einziger der bisherigen Ryzen-Riege nur mit 8 MB Level3-Cache antreten wird. Der preislich passende Intel-Gegenspieler in Form des Core i3-7350K (nur 1$ Listenpreis-Differenz) war leider in keinem dieser beiden Tests präsent, so daß man meistens mit Benchmarks gegen den immerhin um 13$ (+7,7%) teureren Core i5-7400 vorlieb nehmen muß. Dies mag preislich kaum eine Differenz sein, von der Technik her ist dies jedoch ein erheblicher Unterschied: Der Core i3-7350K ist nur ein Zweikerner mit HyperThreading, der Core i5-7400 dagegen ein Vierkerner ohne HyperThreading – und der Ryzen 5 1400 wie bekannt ein Vierkerner mit SMT.

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Ryzen-Vierkerner mit "4+0" CPU-Kernen bemerkbar schneller als mit "2+2" CPU-Kernen

Bei der PC Games Hardware sowie Hardware Unboxed (nur als YouTube-Video) hat man sich mit der Frage beschäftigt, ob ein Ryzen-Vierkerner im CCX-Modell "2+2" oder im CCX-Modell "4+0" schneller unter Spielen wäre (unter Anwendungen dürfte dies kaum eine Differenz ergeben). Hintergrund der Frage ist natürlich der Punkt der zwei Core-Cluster (CCX), aus welchen ein Ryzen-Prozessor besteht – und das bekannterweise der (limitierte) Datentransfer zwischen den beiden Clustern eine gewisse Schwachstelle des Ryzen-Designs darstellt. Beim Modell "4+0" wird jener Datentransfer komplett vermieden, da dort schlicht ein kompletter Core-Cluster deaktiviert wird – während beim Modell "2+2" hingegen vollkommen symetrisch jeweils zwei CPU-Kerne in jedem der beiden Core-Cluster deaktiviert werden. Heraus kommen beiderseits Vierkern-Prozessoren – mit allerdings tatsächlich unterschiedlicher Performance:

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Hardware- und Nachrichten-Links des 8./9. April 2017

Videocardz können aus einem neuen, noch nicht veröffentlichtem AMD-Treiber die Information ziehen, das AMD seine Polaris-Grafikchips – wie bereits gerüchteweise bekannt – für die Radeon RX 500 Serie tatsächlich umbenennt. Bisher sicher bestätigt ist nur der Polaris-20-Chip von Radeon RX 570 & 580 – der Polaris-21-Chip der Radeon RX 560 ist mangels Auftauchen dieser Karte dagegen zwar anzunehmen, aber eben noch nicht bestätigt. Dagegen läßt sich aus den Treiber-Daten inzwischen auch bestätigen, das die Radeon RX 550 nicht auf dem Polaris-11/21-Chip basiert, sondern (da andere Device-Nummer) über einen neuen Grafikchip verfügt – aller Wahrscheinlichkeit nach dann Polaris 12 (im Treiber derzeit "Lexa Pro" genannt). Eben weil die Device-Nummer von Polaris 10 (Radeon RX 470/480) und Polaris 20 (Radeon RX 570/580) identisch ist, wird zumindest in diesem Fall allerdings wirklich der absolut identische Chip vorliegen, sind allerhöchstens fertigungstechnische Verbesserungen zwischen Polaris 10 und 20 denkbar.

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Welches PC-Betriebssystem ist im Einsatz (April 2017)?

Gut ein dreiviertel Jahr nach der letzten diesbezüglichen Umfrage und im Zuge der aktuellen Entwicklung, das selbst auf Steam Windows 10 inzwischen bei konstant über 50% Verbreitungsgrad steht, wollen wir die Umfrage zur Betriebssystem-Verteilung im 3DCenter hiermit erneut auflegen. Wie bei den früheren gleichlautenden Umfragen gilt auch bei dieser Umfrage, das jene Geräte-gebunden ist: Auf einem anderem PC/Notebook darf (und soll) entsprechend der Betriebssystem-Ausstattung dieses PCs oder Notebooks extra abgestimmt werden, so das auch Anwender mit mehreren Geräten deren Daten entsprechend in diese Umfrage einbringen können.

Windows XP
1% (38 Stimmen)
Windows XP - doch werde in absehbarer Zeit auf Windows 10 wechseln
0% (4 Stimmen)
Windows Vista
0% (8 Stimmen)
Windows Vista - doch werde in absehbarer Zeit auf Windows 10 wechseln
0% (1 Stimme)
Windows 7
23% (679 Stimmen)
Windows 7 - doch werde in absehbarer Zeit auf Windows 10 wechseln
3% (75 Stimmen)
Windows 8/8.1
3% (79 Stimmen)
Windows 8/8.1 - doch werde in absehbarer Zeit auf Windows 10 wechseln
0% (12 Stimmen)
Windows 10
54% (1624 Stimmen)
Linux
14% (428 Stimmen)
ein anderes Betriebssystem
1% (41 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 2989
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Erste 3DMark13-Ergebnisse zur Titan Xp aufgetaucht

Von Besitzern einer Titan Xp kommen mittels Reddit und Baidu die ersten Benchmarks zur neuen Enthusiasten-Grafikkarte herein, derzeit ausgeführt allein unter dem 3DMark11 und dem 3DMark13. Verglichen mit 3DMark-Messungen der GeForce GTX 1080 Ti aus entsprechenden Artikeln von TweakTown und VModTech sieht es ziemlich gut aus für die Titan Xp: Vergleicht man die Ergebnisse von VModTech und Baidu, gewinnt die Titan Xp auf default-Taktraten im Schnitt 7,6% auf die GeForce GTX 1080 Ti hinzu – unter Übertaktung sind es dann noch 7,0%. Vergleicht man hingegen die Ergebnisse von TweakTown und Baidu, gewinnt die Titan Xp auf default-Taktraten im Schnitt sogar +10,5% auf die GeForce GTX 1080 Ti – und übertaktete dann +14,6% auf eine Werksübertaktung der GeForce GTX 1080 Ti von MSI. Würde man dies dagegen auf den einzelnen Reddit-Meßwert beziehen, wäre die Wertung nochmals besser für die Titan Xp, da jene Karte bei Reddit gleich um +6,1% besser wegkommt als bei Baidu.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 7. April 2017

Gemäß HT4U bietet nVidia mittels seiner neuen Treiber-Version 381.65 noch einen fehlgeleiteten Aprilscherz auf: Die Telemetriedaten-Erfassung von nVidia ist nun nicht mehr Teil des (optionalen) "GeForce Experience" Tools, sondern ab sofort Teil des regulären nVidia-Treibers. Diese Änderung wird nicht einmal im Changelog des Treibers erwähnt, die automatisch aktivierte Option "Erlebnisverbesserungsprogramm zulassen" befinden sich laut HT4U nunmehr in der nVidia-Systemsteuerung unter "Hilfe" – und kann dort wenigstens nach Gusto abgewählt werden. Alternativ kann man dem Treiber natürlich auch den Internet-Zugang sperren – denn wozu muß ein Hardware-Treiber sich auch ins Internet verbinden. Auf wirklich gut gesicherten Systemen funktioniert so etwas sogar automatisch – sprich, Internet bekommen nur per White List manuell zugelassene Programme, alle anderen Programme werden vom Internet ohne weitere Nachfrage ausgeschlossen. Erstaunlich, wie wenig populär diese per simpler Software-Firewall erreichbare Funktionalität ist – sind doch Spyware-Attacken allgegenwärtig, (mittels Software-Firewall sicherlich nicht handelbare) regelrechte Hacker-Angriffe auf die Systeme normaler Anwender dagegen mehr oder weniger nicht existent.

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Hardware-Daten von Microsofts Xbox Scorpio offengelegt

Bei der Digital Foundry hat man mit Microsoft über die Xbox Scorpio (reiner Projektname, der Verkaufsname wird später bekanntgegeben) gesprochen und konnte mit dieser offiziellen Grundlage einiges mehr zur Technik der kommenden HighEnd-Konsole in Erfahrung bringen. Die Eckdaten von 8 CPU-Kernen, 6 TeraFlops Rechenleistung, 320 GB Speicherbandbreite und (inoffiziell) 12 GB Speicher waren vorher schon bekannt, nur das "wie" war teils unklar und teils nur rein spekulativ zu erklären. Hier bringt der EuroGamer-Bericht nun einiges an Licht ins Dunkle: So wird der erneut von AMD gestellte SoC (auf im übrigen 360mm² Chipfläche) im CPU-Teil anscheinend wiederum auf der verbesserten Jaguar-Architektur basieren, die CPU-Taktrate geht von 1.75 GHz (Xbox One) auf 2.3 GHz hinauf (Playstation 4 Pro: 2.1 GHz). Zudem soll es sogar technologische Verbesserungen im CPU-Teil geben – und dies obwohl AMD eigentlich die Weiterentwicklung der Jaguar-Linie schon vor einiger Zeit komplett eingestellt hat.

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