13

Umfrage-Auswertung: Aus welcher Architektur kommt der im Spiele-System eingesetzte Prozessor?

Eine Umfrage von Ende Juni ging der Frage nach, welcher Prozessoren-Architektur der im Spiele-System eingesetzte Prozessor entstammt. Hierbei kam es erwartungsgemäß zu einer hohen Nennung von modernen, leistungsfähigen Architekturen und ebenso erwartungsgemäß zu einer eher geringen Nennung von älteren, LowPower- und APU-Architekturen. In der nachfolgenden Umfrage nach den eingesetzten Prozessoren im Arbeits-System kann und wird sich wahrscheinlich eine andere Aufteilung ergeben, wird in Arbeits-Systemen öfters einmal auf schwächere bzw. ältere Hardware gesetzt.

Denn bei den Spiele-Systemen haben die LowPower- und APU-Architekturen mit einem Anteil von insgesamt nur 3,8% nichts zu lachen, während der Anteil an älteren HighEnd-Architekturen (vor AMD Bulldozer und Intel Sandy Bridge) mit 30,1% weiterhin durchaus beachtenswert hoch ausfällt. Hier liegt noch genügend Potential für die Prozessorenentwickler für einen Ersatz dieser älteren Spiele-Systeme mit neuer Hardware. Bemerkenswerte Punkte sind die immer noch 11,8% an Prozessoren aus AMDs K10-Architektur sowie die immer noch 9,6% an Prozessoren aus Intels Core-2-Architektur.

In der Summe verfügen damit derzeit 66,1% der Umfrage-Teilnehmer über einen modernen Prozessor im Spiele-System. Während sich AMD über alle Umfrage-Teilnehmer hinweg mit 25,4% Anteil immer noch achtbar aus der Affäre zieht, ist AMDs Anteil bei den modernen Prozessoren mit 12,7% jedoch schon bemerkenswert geringer – eine klare Folge von Intels derzeit deutlichem Vorsprung bei performanten Prozessoren. Bei Intels modernen Prozessoren liegen hingegen zuerst die etwas älteren Architekturen Sandy & Ivy Bridge vorn, was durch die geringen zuletzt erzielten Fortschritte sowie die längere Markt-Laufzeit dieser Modelle zu erklären ist. Wie gesagt wird es interessant zu sehen, wie die nachfolgende Umfrage bezüglich der in Arbeits-Systemen eingesetzten Prozessoren ausgeht.

11

Hardware- und Nachrichten-Links des 11. Juli 2014

Zum Ende des Mainstream-Support von Windows 7 im Januar 2015, sowie eingerechnet des Umstands, daß es damit auch keine neuen Features für Windows 7 mehr geben wird, gibt es die Anmerkung, daß damit möglicherweise auch kein DirectX 12 für Windows 7 mehr kommen könnte. Schließlich wurde DirectX 12 erst für das Jahresende 2015 angekündigt – also deutlich außerhalb des Mainstream-Supports von Windows 7 liegend. Allerdings könnte Microsoft bei so etwas elementaren wie DirectX auch eine Ausnahme machen bzw. sich zumindest nicht sklavisch an die offiziellen Support-Zeiträume halten, sondern eher allgemeine Überlegungen entscheiden lassen. Dabei sieht es derzeit jedoch so aus, als wäre nie ein DirectX 12 für Windows 7 geplant: Zumindest hat Spielepublisher EA Microsoft schon aufgefordert, auch DirectX 12 für Windows 7 zu bringen – was bedeutet, daß die ursprünglichen Planungen von Microsoft kein DirectX 12 für Windows 7 vorsehen.

Natürlich kann sich Microsoft diesbezüglich noch jederzeit umentscheiden – andererseits wird man es sich kaum nehmen lassen, DirectX 12 als Verkaufspusher für Windows 9 zu mißbrauchen, wie dies auch früher schon seitens Microsoft vorexerziert wurde. Allein das Argument "AMD Mantle" ist an dieser Stelle wohl stark genug, um Microsoft zum Einlenken zu bewegen: Denn DirectX 12 wird seitens Microsoft natürlich primär deswegen aufgelegt, um Mantle nicht noch weiter erstarken zu lassen. Wenn DirectX 12 jedoch einem großen Teil des Marktes verschlossen bleibt (weil Windows 7 nicht bedient wird), könnte dies Mantle kurzfristig sehr gut weiterhelfen. Wie Microsoft sich in dieser Frage entscheidet, muß derzeit offenbleiben – sicher ist nur die Ausgangslage, nach welcher erst einmal kein DirectX 12 für Windows 7 geplant ist. Anzunehmen ist auch, daß je später DirectX 12 erscheint, ein DirectX 12 auch noch für Windows 7 immer unwahrscheinlicher wird.

Die PC Games Hardware berichtet über MSIs Eco-Mainboardserie, mittels welcher MSI bis zu 40% stromsparender als vergleichbare Mainboards agieren will. Positiverweise liefert MSI hierzu sogar handfeste Hinweise: So soll viel darüber zu erreichen sein, daß aktuell nicht benötigte Steckplätze, Ausgänge und Controller gänzlich abgeschaltet werden. Prozentual können damit interessante Stromspar-Erfolge erreicht werden: Ein normales B85-Mainboard soll laut MSI seine 29 Watt (für sich selber) verbrauchen, das MSI B85M Eco kommt auf bestenfalls nur 17 Watt. Prozentual ist dies eine Einsparung von immerhin 41%, absolut sind es allerdings nur 12 Watt. Für besonders stromsparende Systeme ist dies vielleicht interessant, für den normalen PC jedoch kaum. Allerdings sollten die Mainboard-Hersteller sicherlich darüber nachdenken, Teile dieser Technologie generell in zukünftige Mainboards einfließen zu lassen – beispielsweise müssen nicht bestückte interne Slots wirklich nicht mit Strom versorgt werden, schließlich kann man jene im laufenden Betrieb sowieso nicht mehr bestücken.

Scinexx berichten über eine neue Technologie, mittels welcher Magnetdatenträger – wie herkömmliche Festplatten – um das tausendfache schneller beschrieben werden können. Momentan ist das ganze natürlich erst in der Laborphase: Der reine Effekt wurde im Experiment nachgewiesen, die Anwendbarkeit für Produkte des Massenmarkts ist damit jedoch noch lange nicht bestätigt. Sofern diese Technologie allerdings in absehbarer Zeit den Weg zu den Festplatten-Herstellern findet, könnte es den mittlerweile gravierenden Geschwindigkeits-Nachteil von herkömmlichen Festplatten sogar wieder in einen Geschwindigkeits-Vorteil verwandeln. Einschränkenderweise muß dazu gesagt werden, daß nicht bekannt ist, welche technischen Fortschritte zusätzlich noch benötigt werden, um diese Technologie in reale Produkte einfließen zu lassen – beispielsweise müsste wohl auch die Drehgeschwindigkeit der Festplatten extrem gesteigert werden, um die höhere Datenraten der Festplatten-Köpfe ausnutzen zu können. Ob diese Technologie also irgendwann einmal den Sprung in den Markt schafft, ist nicht gesagt – aber eventuell taucht das ganze dann doch in einigen Jahren in Festplatten auf.

Die Marktforscher von NPD DisplaySearch vermelden einen erstmaligen Rückgang der Tablet-Verkaufsstückzahlen im ersten Quartal 2014. Damit wurde auch der Ausblick für das Gesamtjahr 2014 nunmehr auf 285 Millionen Stück korrigiert, ausgehend von 250 Millionen verkauften Tablets im Jahr 2013 "nur" noch ein Jahreszuwachs von 14%. Damit sieht das Wachstum des Tablet-Markts natürlich immer noch (deutlich) besser als aus beim PC-Markt, aber geht inzwischen weit weg von den meistens über 100% liegenden Zuwachsraten der letzten Jahre. Als Hauptgrund für diese Abschwächung des Wachstums wird die große Konkurrenz der flächenmäßig kleinen Tablets (unter 8 Zoll) durch große Smartphone (Phablets) gerade in China und anderen Schwellen- und Entwicklungsländern genannt.

11

Neuer 3DTester-Artikel: Kingston DataTraveler microDuo 8GByte Speicherstick

Nachdem wir kürzlich einen Dual-Stick von Maxell testen konnten, folgt nun Kingston mit seinem microDuo. Auch hierbei handelt es sich um einen USB-Stick mit zwei USB-Anschlüssen. Einmal der klassischen USB-Typ-A-Stecker für Desktop- und Notebook-Systeme und einmal der Micro-USB-Typ-B-Stecker für Smartphones und Tablets ... zum Artikel.

Kingston DataTraveler microDuo 8GByte Speicherstick
10

Hardware- und Nachrichten-Links des 10. Juli 2014

Golem haben sich mit dem Turbo-Feature bei CPUs & GPUs im allgemeinen Sinne beschäftigt. Als Problem wurde dabei identifiziert, daß speziell Grafikchips sich unlimitiert nach unten takten können, im Gegensatz zu CPUs also kein Basis-Takt bedingungslos gehalten wird. Wobei letzteres auch nur praktisch und nicht theoretisch stimmt – denn auch alle heutigen Prozessoren könnten sich über ihre Throtteling-Funktion unterhalb des Basis-Takts takten, sofern die Prozessoren zu warm werden. Allerdings war dies zuletzt bei den Pentium 4 Prozessoren zu beobachten, bei allen moderneren Modellen kommt dies praktisch nicht mehr vor. Bei modernen Grafikkarten – insbesondere des HighEnd-Bereichs – ist die Temperatur- oder Stromverbrauchs-bedingte Heruntertaktung jedoch eher die Regel als die Ausnahme. Gewonnen für den Spieler ist damit in den seltendsten Fällen etwas, meist dient der Turbo nur dazu, um in Benchmarks gut dazustehen. Leider haben sich beide Grafikchip-Entwickler mit ihren Turbo-Features in eine Situation manövriert, wo man kaum noch zurückstecken und eine "ehrliche" Technik anbieten kann.

Die DigiTimes berichtet über die aktuellen Chipfertigungs-Fortschritte der Auftragsfertiger TSMC & Samsung. Beide sind derzeit dabei, ihre ersten FinFET-Transistoren (3D-Transistoren) auf die Massenfertigung vorzubereiten – bei TSMC nennt sich das 16nm, bei Samsung 14nm, wobei in der Realität jeweils nur Bruchteile dieser Transistoren-Designs dann wirklich auf diese nominellen Strukturgrößen kommen. Angeblich will TSMC die Massenproduktion von 16nm bereits Anfang 2015 erreichen – was dies für kaufbare 16nm-Produkte bedeutet, kann man ungefähr daran ermessen, daß die Massenproduktion von 20nm offiziell seit Anfang 2014 läuft und erste kaufbare 20nm-Produkte kaum vor dem Herbst 2014 zu erwarten sind, die große Masse an 20nm-Produkten dann erst im Jahr 2015 antreten wird. Trotzdem wird 20nm ein ziemlicher "Übergangs-Prozeß" sein, welcher nur rund ein Jahr "State-of-the-Art" ist, um nachfolgend recht schnell von 16nm/14nm abgelöst zu werden.

Demzufolge überspringen auch einige Chipfertiger die 20nm-Fertigung gleich ganz – wie beispielsweise GlobalFoundries. Für jene kommt positiverweise hinzu, daß die zusammen mit Samsung entwickelte 14nm-Fertigung nunmehr auf einem guten Wege ist – laut der DigiTimes wird TSMC hier schneller als erwartet Konkurrenz bekommen. Ob Samsung davon ausgehend dann als großer Auftragsfertiger auftreten wird, bliebe abzuwarten – Samsung fertigt zwar auch jetzt schon große Kontingente im Auftrag von Fabrik-losen Chipdesigner, hat sich aber nie in den Bereich richtig großer Chips – echte CPUs und GPUs – gewagt. Zumindest AMD dürfte aber sowieso (das mit Samsung-Knowhow arbeitende) GlobalFoundries in der 16nm/14nm-Ära beauftragen, dafür sorgen ganz automatisch die zwischen AMD und GlobalFoundries existierenden Verträge mit einer garantierten Wafer-Abnahmemenge. Ob AMD damit TSMC gänzlich verläßt, ist nicht gesagt – normalerweise wäre es im Sinne einer gesunden Konkurrenz mit entsprechendem Preiskampf besser, mit beiden Auftragsfertigern zu arbeiten, genauso wie dies Apple derzeit mit TSMC und Samsung handhabt.

Bei Heise wird – mit einem Nachtrag – ein neuerlicher Störfall im angeblich so sorgenfreien PayPal-Universum ausgebreitet. Wieder einmal wurde PayPal als Kaufabwickler ausgewählt, weil es schnell gehen sollte – was sich im Nachhinein als großer Irrtum herausstellte, welcher nichts als Zeitverlust und Streß verursachte. Wenn es nicht so ärgerlich für die Beteiligten ist, wäre es ein solcher Fall schon wieder fast lustig – vielleicht bis auf den Umstand, daß sich PayPal offiziell "Bank" nennt, sich jedoch, wenn es um Gelder der PayPal-Nutzer geht, oftmals eher wie ein Bankräuber gebärdet. Schade, daß angesichts dieser klaren Einzelfälle – der von uns letztes Jahr an dieser Stelle ausgebreitete ist noch viel drastischer – die zuständigen Aufsichtsbehörden nicht einschreiten und PayPal entsprechend maßregeln. Das Lied, daß es "besser" werden soll bei PayPal, wurde nun inzwischen schon oft genug gesungen.

10

nVidias GM200-Chip erstmals gesichtet

In den Zauba-Frachtlisten ist erstmals der Versand eines GM200-Chips aufgetaucht – im genauen von gleich fünf GM200-Chip im A1-Stepping, welche von Taiwan aus nach Indien gingen. Damit scheint sich die frühere Meldung zu bestätigen, wonach nVidia derzeit am (erfolgreichen) Tape-Out des GM200-Chips arbeitet. Damit werden allerdings trotzdem noch viele Monate Arbeit vor nVidia und Chipfertiger TSMC liegen, um den GM200-Chip marktreif zu bekommen – angesichts der Größe des Chips von sicherlich in der Richtung 600mm² Chipfläche dürften sechs Monate die niedrigstmögliche Größe darstellen. Ganz allgemein wird mit dem Release des GM200-Chip zum Ende des ersten Quartals 2015 oder erst im zweiten Quartal 2015 gerechnet. Selbst dann könnte der GM200-Chip allerdings vorerst nur im Profi-Bereich antreten, beim GK110-Chip gab es seinerzeit dasselbe Prozedere. Mit Gamer-Grafikkarten auf GM200-Basis – spekulativ "GeForce GTX Titan II" genannt – braucht man daher kaum vor dem Sommer 2015 rechnen.

Sehr hoch geht derzeit in unserem Forum die Diskussion darüber her, in welchem Fertigungsverfahren der GM200-Chip nun wirklich daherkommt: 28nm, 20nm oder 16nm stehen hierbei zur Auswahl. Die 28nm-Fertigung ist die konservative Auslegung, welche natürlich einen sehr großen Grafikchip bedingt, um noch irgendeinen Performance-Gewinn gegenüber dem GK110-Chip zu erzielen. Die 20nm-Fertigung erscheint wegen ihrer SoC-Auslegung als nicht besonders geeignet, aber natürlich könnte nVidia wegen der Größe des GM200-Chips letztlich zu dieser gezwungen sein. Die 16nm-Fertigung existiert dagegen derzeit erst als sogenannte "Risk-Fertigung", womit man also kaum bereits einen der Spitzen-Chips herstellen kann. Wir für unseren Teil tendieren nach wie vor zur konservativen Variante und gehen von der Weiterbenutzung der 28nm-Fertigung beim GM200-Chip aus.

    nVidia GM200

  • bestätigt:  Maxwell-Architektur
  • sicher:  geplant für das Enthusiast/Profi-Segment (Nachfolger des GK110-Chips)
  • ziemlich sicher:  28nm-Fertigung von TSMC
  • ziemlich sicher:  Tape-Out Juni/Juli 2014
  • spekulativ:  bis zu ~600mm² Chipfläche
  • spekulativ:  DirectX 12 in Hardware
  • spekulativ:  ~4000 Shader-Einheiten
  • spekulativ:  512 Bit DDR Speicherinterface
  • angenommen:  Performance-Index auf ~4000 Shader-Einheiten grob ~750% bis ~800% (Niveau GeForce GTX 780 Ti +40% bis +50%)
  • angenommen:  Verkaufsname "GeForce GTX Titan II"
  • vermutlich:  Release im Ende Q1/2015 bis Q2/2015, Einsatz im Gaming-Sektor eventuell erst später
  • Quellen: 3DCenter Forum, PC Games Hardware, Zauba, eigene Hochrechnungen & Annahmen

Im übrigen setzt nVidia den GM200-Chip wie gewohnt hochpreisig an: Die ersten Testsamples des GM200-Chips wurden gegenüber dem Zoll mit einem Warenwert von jeweils 271 Euro angegeben, beim GM204-Chip wurden dagegen seinerzeit jeweils "nur" 130 Euro genannt (beides Preise rein für den Chip, nicht für die komplette Grafikkarte). Diese Preise für Samplechips dürften allerdings recht wenig über die endgültigen Chippreise in der Massenfertigung aussagen, letztere sollten maßgeblich niedriger ausfallen. Allerdings weist der relative Unterschied zwischen GM204 und GM200 (+108%) darauf hin, daß GM200-basierte Grafikkarten wieder eine recht teure Angelegenheit werden dürften. Die in obiger Liste zu sehenden extrem hohen Preise für GM200-Zubehör sind derzeit jedoch nicht zu erklären.

9

Hardware- und Nachrichten-Links des 9. Juli 2014

TweakPC berichten über eine erste rein passiv gekühlte GeForce GTX 750 Ti seitens Palit, welche der Hersteller derzeit für 140 Euro in den Markt bringt. Damit liegt man ca. 25 Euro über den besten Preisen zu "normalen" GeForce GTX 750 Ti Karten, was gerade noch so in Ordnung erscheint – vielleicht kann die Palit-Karte im Handel dann aber auch ihren Listenpreis noch etwas unterbieten. Eine passiv gekühlte GeForce GTX 750 Ti war aufgrund der Genügsamkeit dieser Karte (Spiele-Stromverbrauch: 62 Watt) nur eine Frage der Zeit, teilweise haben sich die Grafikkarten-Hersteller schon an passiven Ausführungen von deutlich stromschluckenderen Grafikkarten versucht. Der Vorteil der passiv gekühlten GeForce GTX 750 Ti dürfte sicherlich sein, daß diese Karte ihre passive Kühlung kaum mit deutlich höheren Temperaturen und damit einem eingeschränkten Boost-Verhalten bezahlen dürfte – was aber natürlich besser noch (mittels eines entsprechenden Hardwaretests) nachzuweisen wäre.

Eine inoffizielle Mantle-Supportliste bei Videocardz nennt unter anderem auch GTA V unter jenen Spieletiteln mit möglichem Mantle-Support. Dabei kann man sicherlich zustimmen, daß ein Mantle-Support des Rockstar-Titels ein sehr bedeutsamer Meilenstein pro Mantle wäre, gerade wo die RAGE-Engine der Rockstar-Spiele als ziemlich CPU-fressend bekannt ist und der Hauptpunkt von Mantle eben bei der CPU-Optimierung liegt. Andererseits gibt es außerhalb jener inoffiziellen Liste derzeit keinerlei Hinweise auf einen Mantle-Support von GTA V (allerdings dafür eine bekannte Unwilligkeit seitens Rockstar, all zu viel Arbeit in einen PC-Port zu investieren) und man darf durchaus die Frage in den Raum hineinstellen, ob GTA V nur deswegen in dieser Liste steht, um (wegen der damit garantierten Aufmerksamkeit) diese Meldung durchs Internet zu puschen. Ein echter Hinweis auf einen Mantle-Support von GTA V existiert wie gesagt aktuell nicht.

Microsoft versucht derzeit mit Hinweis auf den mit dem 13. Januar 2015 auslaufenden Mainstream-Support von Windows 7 die Nutzer ein wenig zu verunsichern bzw. in die wartende Arme von Windows 8 zu treiben. Wie es allerdings WinFuture (als einer der wenigen) richtig ausdrücken, endet zu diesem Zeitpunkt nur der reine Mainstream-Support, während der Extended-Support (bis zum 14. Januar 2020) weiterläuft und sich damit für Normalnutzer nichts ändert. Denn das Ende des Mainstream-Support bedeutet faktisch nur, daß es keine Feature-Änderungen mehr geben wird sowie der Hotfix-Support für Unternehmen kostenpflichtig wird. Den regulären Patchday mit allen benötigten Sicherheits-Updates wird es aber auch für Windows 7 noch bis zum Januar 2020 geben – insofern kann man die gesamte Meldung getrost negieren. Und bis zu diesem Datum Anfang 2020 dürfte es Microsoft dann sicherlich auch schaffen, wenigstens einen würdigen Nachfolger zu Windows 7 veröffentlicht zu haben.

Inhalt abgleichen