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News des 26. Juli 2022

Laut Twitterer Kopite7kimi biegt die GeForce RTX 4090 demnächst auf die Zielgerade ein. Danach sollen die Grafikkarten-Hersteller endlich ihre Testsamples bekommen, womit die ernsthafte Arbeit an deren eigenen Grafikkarten beginnen kann. Sofern dies im August passiert, wären bis zum angepeilten Launch-Termin im Oktober noch zwei Monate Zeit hierfür – was laut der diesbezüglichen Aufstellung von Igor's Lab knapp reichen könnte. Daneben erwartet der Twitterer keine noch weiter beschnittene AD102-Version – was sicherlich nicht für alle Ewigkeiten gelten muß, sondern nur für den jetzt absehbaren (kurz- bis mittelfristigen) Zeitraum. Sobald die Grafikkarten-Hersteller ihre Testsamples bekommen haben, ist dann auch mit weiteren Leak zur GeForce RTX 4090 zu rechnen, gänzlich verhindern läßt sich dies wohl kaum.

About RTX 4090, we will see her soon. Nothing to say.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 25. Juli 2022
 
I'm not sure whether another cutting method of AD102 (weaker than AD102-300) can become an actual product.
So just focus on RTX 4090 right now.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 25. Juli 2022
 
AIC will get their toys soon.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 25. Juli 2022
 
I hope I can hit all the targets, but sometimes the situation is too strange.
For example, I haven't heard something about RDNA3 since a few months ago, especially the performance update.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 25. Juli 2022

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Gerüchteküche: nVidia AD102-450 mit 142 Shader-Clustern, 48 GB GDDR6X und bis zu 800W TBP

Nachdem Twitterer & Leaker 'Kopite7kimi' zuletzt eine (nahezu) Maximal-Variante des AD102-Chips bereits angedeutet hatte, gibt es nunmehr die Hardware-Daten hierzu. Ein Verkaufsname läßt sich noch nicht nennen, vorerst muß man mit dem Grafikchip-Codenamen "AD102-450" vorlieb nehmen – welcher aufgrund der Höhe des Suffix bereits eine maximal ausgereizte Gaming-Lösung andeutet (die professionellen Modelle von nVidia laufen unter dem 800er Suffix-Kreis). AD102-450 soll dann mit 18'176 FP32-Einheiten samt 48 GB GDDR6X-Speicher auf 24 Gbps Datenrate zu einer TBP von um die 800 Watt (!) antreten. Hierbei handelt es sich ergo um die Realisierung jener früherer Gerüchte, welche den AD102-Chip bereits auf diesen hohen Wattagen eingeordnet hatten. Final sind diese Daten natürlich noch nicht, es handelt sich allein um den aktuellen Stand dieses Hardware-Projekts.

"the beast"
PG137-SKU0
AD102-450-A1
18176FP32
48G 24Gbps GDDR6X
total board power ~800W

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 25. Juli 2022

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News des 25. Juli 2022

Grafikkarten-Hersteller Sapphire bietet nunmehr die Radeon RX 6500 XT auch mit 8 GB Grafikkartenspeicher an – und erfüllt damit eine "alte" Forderung, welche jene Karte seit ihrem Launch begleitet hat. Denn nicht nur sind die originalen 4 GB VRAM heutzutage nicht mehr zeitgemäß, zudem ist die Radeon RX 6500 XT wegen der arg schwachen Anbindung mit nur 4 Lanes PCI Express 4.0 auch (eigentlich) auf möglichst viel VRAM angewiesen, um den PCI-Express-Bus nicht zu sehr zu belasten. Die 8-GB-Variante löst damit wenigstens eines der Hauptprobleme der Karte und macht aus der Radeon RX 6500 XT ein deutlich besseres Angebot – zumindest sofern der Mehrpreis dieser Sapphire-Karte nicht zu hoch ausfällt. Jene tritt neben der verdoppelten Speicherbestückung auch mit einem kleinem Taktraten-Plus von 40 MHz mehr Boosttakt sowie einer von 107 auf 130 Watt hochgesetzten TDP an.

5500 XT 4GB 5500 XT 8GB 6500 XT 4GB 6500 XT 8GB
Chip-Basis AMD Navi 14 AMD Navi 24 XT
Hardware 2 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster (1408 FP32-Einheiten), 128 Bit GDDR6-Interface 1 Raster-Engine, 16 Shader-Cluster (1024 FP32-Einheiten), 16 MB "Infinity Cache", 64 Bit GDDR6-Interface
Rohleistungen 4,8 TFlops & 224 GB/sec 5,3 TFlops & 144 GB/sec
PCI Express PCIe 4.0 x8 PCIe 4.0 x4
Speicherausbau 4 GB GDDR6 8 GB GDDR6 4 GB GDDR6 8 GB GDDR6
FHD Perf.Index 610% 660% 590% geschätzt ~640-660%
Release 12. Dezember 2019 19. Januar 2022 Juli 2022
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Umfrage-Auswertung: Besteht ein Interesse an Green-Editionen bei Radeon RX 7000 & GeForce RTX 40?

Mittels einer Umfrage von diesem Mai wurde der Frage nachgegangen, ob ein Interesse an Green-Editionen oder auch einem Sweetspot Modus bei den den kommenden Radeon RX 7000 und GeForce RTX 40 Grafikkarten-Serien besteht. Schon "seinerzeit" konnte man von ziemlichen Schluckspechten bei den NextGen-Grafikkarten ausgehen, inzwischen hat sich dies speziell in Bezug auf die größeren Modelle von nVidias GeForce RTX 40 Serie erhärtet wie auch konkretisiert. Auf AMD-Seite ist dies hingegen noch etwas im Dunklen – aber von niedrigeren Verbrauchswerten als bei der Radeon RX 6000 Serie muß man auch dort nicht ausgehen. Damit dürfte man wohl bald schon vor der ganz praktischen Frage stehen, wie man im Gaming-Alltag mit Verbrauchswerten à 300-450 Watt umgeht.

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News des 23./24. Juli 2022

Laut Twitterer Moritz Lehmann läuft Intels Arc A750 nicht mit den bisher allseits vermuteten 24 Xe-Kernen (3072 FP32-Einheiten) – sondern sogar mit 28 Xe-Kernen (3584 FP32-Einheiten). Jene kürzlich mit offiziellen Performance-Werten bedachte Intel-Karte liegt damit deutlich näher am Spitzenmodell Arc A770 als bislang gedacht. Im Endeffekt zeigt sich hiermit sogar DG2-448, welches früher in diversen Leaks genannt wurde. An Arc A580 mit seinen nur 16 Xe-Kernen dürfte sich hingegen nichts ändern, Ausgangspunkt ist hierbei die Hardware des einstmals geplanten ACM-G12 Grafikchips, welcher eben nur maximal 16 Xe-Kerne trägt (Arc 580 wird nunmehr in der Praxis als 50%-Salvage des ACM-G10 gebildet). Doch diese Spezifikations-Korrektur bei Arc A750 hat dann durchaus ihre Auswirkungen darauf, wie man die Performance der restlichen Intel-Grafikkarten einschätzen kann.

Chip Hardware Speicher TDP Performance Listenpreis
Arc A770 ACM-G10 32 Xe (4096 FP32) @ 256 Bit 8/16 GB GDDR6 225W bestenfalls leicht oberhalb GeForce RTX 3060 $379
Arc A750 ACM-G10 28 Xe (3584 FP32) @ 256 Bit 8 GB GDDR6 225W bestenfalls GeForce RTX 3060 $319-339
Arc A580 ACM-G10 16 Xe (2048 FP32) @ 128 Bit 8 GB GDDR6 175W grob: Richtung GeForce RTX 3050 $239
Arc A380 ACM-G11 8 Xe (1024 FP32) @ 96 Bit 6 GB GDDR6 75W beachtbar langsamer als Radeon RX 6400 $139
Arc A310 ACM-G11 4 Xe (512 FP32) @ 64 Bit 4 GB GDDR6 75W grob: noch unterhalb GeForce GTX 1630 $99
Performance-Angaben auf Basis bisheriger (teilweise unvollkommener) Tests
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Umfrage: Habt Ihr jemals eine CPU durch Übertaktung zerstört?

Mittels dieser Umfrage soll ermittelt werden, wie häufig ein Prozessor tatsächlich einmal durch Übertaktung defekt gegangen ist. Jeder dürfte da so seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht haben, kaum einer wird alle Prozessoren jemals unter Übertaktung betrieben haben und am Ende gehört auch noch Glück oder Pech hinzu. Gezählt werden soll bei dieser Umfrage jeder jemals betriebene PC-Prozessor, welcher mutmaßlich (wer kann dies schon zweifelsfrei sagen) durch Übertaktung in den Hardware-Himmel entschwoben ist. Der Unterschied zwischen "normaler" und "grenzwertiger" Übertaktung liegt dort, wo der Anwender selber weiss, dass es eigentlich zu knapp auf Kante ist/war – sei es wegen zu hohem Takt, zu viel Spannung, zu schwacher Kühlung, dies ist total individuell.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

mehrfach passiert - bei grenzwertiger Übertaktung
1% (17 Stimmen)
mehrfach passiert - bei normaler Übertaktung
1% (15 Stimmen)
einmal passiert - bei grenzwertiger Übertaktung
4% (67 Stimmen)
einmal passiert - bei normaler Übertaktung
2% (34 Stimmen)
niemals passiert - trotz grenzwertiger Übertaktung
22% (371 Stimmen)
niemals passiert - bei normaler Übertaktung
58% (972 Stimmen)
habe nie jemals eine CPU übertaktet
12% (204 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1680
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Ryzen 7 5800X3D?

Schänd- und fälschlicherweise irgendwie vergessen wurde die Auswertung der Ersteindrucks-Umfrage zum Ryzen 7 5800X3D von diesem April. Dabei kam AMDs Spiele-Prozessor nahezu bestmöglich in jeder Umfrage weg, 84,8% positiver Ersteindruck und nur 12,1% durchschnittlicher Ersteindruck samt 3,1% negativem Ersteindruck sind ein hervorragendes Ergebnis – was wahrscheinlich kein anderer Prozessor einzeln toppen könnte. Zwar ist dies minimal schlechter als seinerzeit die komplette Ryzen 5000 Serie als Umfrage-Ergebnis einfuhr, aber jene hatte damals auch noch keinen würdigen Gegner seitens Intel. Heuer hängen die Trauben doch inzwischen höher – was gerade für die Zukunft bzw. die im Herbst anstehenden neuen Prozessoren-Generationen von AMD und Intel gilt.

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News des 22. Juli 2022

Vom bekannten Leaker Enthusiastic Citizen @ Bilibili (via VideoCardz) kommen recht exakte Aussagen zu den Terminplänen bei Intels "Raptor Lake", der für den Herbst anstehenden 13. Core-Generation. Danach soll wieder eine Zweiteilung des Launches in K-Modelle samt Z790-Chipsatz in diesem Herbst sowie restliches Portfolio erst Anfang 2023 erfolgen, so wie bereits bei "Alder Lake" geschehen und auch von der Gerüchteküche vorhergesagt. Die K-Modelle sollen dabei am 27./28. September auf dem "Intel Innovation Event 2022" offiziell vorgestellt werden – der Leaker nannte hierzu den 28. September, jener Event fängt allerdings schon am 27. September an und die Differenz könnte sich durchaus auch rein durch die Zeitverschiebung ergeben. Der eigentliche Launch mit üblicherweise den unabhängigen Benchmarks samt Marktstart soll dann in der "Woche des 17. Oktobers" erfolgen.

offizielle Vorstellung Release (Benchmarks & Marktstart)
Core i-13000 K-Modelle & Z790-Chipsatz 27./28. September (Intel Innovation Event) Woche vom 17.-23. Oktober
restliches RTL-Portfolio & weitere Chipsätze 5. Januar 2023 (CES) zweite Januar-Hälfte 2023
Quelle: Enthusiastic Citizen @ Bilibili, via VideoCardz
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News des 21. Juli 2022

Ein paar wunderbare (natürlich eigen-erstellte) Render-Bilder zu den drei RDNA3-Chips Navi 33, 32 & 31 kommen von Wild_C @ Twitter, eingezeichnet sind jeweils auch die derzeit vermuteten technischen Daten. Gut ist hierbei die Aufteilung zwischen GCDs und multiplen MCDs bei Navi 32/31 zu erkennen – wohin jeweils das Speicherinterface wie auch der Infinity Cache ausgelagert werden. Augenscheinlich ist zudem die vergleichsweise große Chipfläche von Navi 33, welcher bei der Hälfte der Hardware-Einheiten von Navi 32 (gemäß dieser Bilder) trotzdem mit nur grob –12% kleinerer Chipfläche antritt. Die genaue Größe ist derzeit natürlich nur eine Annahme, allerdings passt die Sache durchaus sinngemäß: Navi 33 wird nicht viel kleiner ausfallen können – weil noch komplett unter 6nm-Fertigung hergestellt, im Gegensatz zu den GCDs von Navi 32/31 unter der 5nm-Fertigung.

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News des 20. Juli 2022

Weitere Informationen zu den Chipgrößen der NextGen-Grafikchips ergeben sich über diverse Twitter-Meldungen. Wie bekannt, hatte Greymon55 das Navi-31-GCD auf "350+mm²" eingeordnet, was eine gesamte Chipfläche (inkl. MCDs) von ca. 590-600² nahelegt. Laut Kopite7kimi @ Twitter soll der AD103-Chip dagegen etwas größer als das Navi-31-GCD sein, sprich wäre im Rahmen von ca. 360-380mm² zu erwarten. Dies passt gut zu der seitens SemiAnalysis schon vor einiger Zeit (anhand der reinen Hardware-Daten) vorhergesagte Chipfläche. Kopite7kim hat allerdings noch einmal nachgelegt und den AD102-Chip auf (ca.) 600mm² eingeschätzt, was wiederum grob zu dieser früheren Vorhersage passt. Vollständig ist die Auflistung der Chipgrößen der NextGen-Grafikchips noch nicht – und vergleichbar ist daran sowie der wenigste Teil wegen abweichender MCM/Monolith-Ansätze sowie teilweise unterschiedlicher Chipfertigung.

GCD 350mm²+
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 19. Juli 2022
 
If that is true. It's slightly smaller than AD103.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 20. Juli 2022
 
 
What's the current estimate on AD102?
Quelle:  VideoCardz @ Twitter am 20. Juli 2022
 
600mm²
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 20. Juli 2022

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