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Microsoft gibt die vollständigen Spezifikationen der Xbox Series X bekannt

Nach der bereits weitgehenden Microsoft-Offenlegung Ende Februar zur Technik der kommenden Spielekonsole "Xbox Series X" haben Microsoft im eigenen Xbox-Blog sowie Eurogamer mittels eines unter Mithilfe von Microsoft entstandenden Artikels die Konsolen-Spezifikationen nun nochmals genauer ausgeführt – und dabei insbesondere die bestehenden Wissenlücken bei CPU, Speicherinterface und Speichermenge geschlossen. Somit präsentiert sich der SoC der Xbox Series X nunmehr als ein 360mm² großer Chip mit 15,3 Mrd. Transistoren unter der N7P-Fertigung von TSMC – hierbei kommt also noch keine EUV-Belichtung zum Einsatz, sondern "nur" das zweitbeste der drei 7nm-Verfahren von TSMC. In diese nahe der Xbox One X kommende Chipfläche quetschen AMD und Microsoft dann 8 CPU-Kerne auf Basis von Zen 2 samt SMT auf Taktraten von 3.8 GHz sowie eine RDNA2-basierte Grafiklösung mit 52 Shader-Clustern (aka 3328 Shader-Einheiten) auf 1825 MHz GPU-Takt – was dann 12,1 TFlops FP32-Rechenleistung ergibt und damit früheren Microsoft-Vorgaben entspricht.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 14./15. März 2020

Twitterer Rogame berichtet über eine neu aufgetauchte AMD-APU "Flute" bzw. deren erste Benchmark-Werte, welche eine Performance-Einordnung grob auf der CPU-Performance eines Ryzen 7 4800U sowie auf einer GPU-Performance knapp bei der Radeon RX 5600 XT ermöglichen. Dies sieht ergo nach einem Achtkern-Prozessor samt dicker Grafiklösung mit 32-40 Shader-Clustern aus (davon ausgehend, das APU-Taktraten nicht so hoch wie bei Desktop-Grafikkarten sein können) – sprich, eine "HighEnd"-APU. Wie sich jene innerhalb AMDs Produkt-Portfolio einordnen läßt, wird derzeit im Forum diskutiert – augenscheinliche Auflösungen sind dabei die Verwendung als kleinere Playstation oder kleine Xbox, oder halt ein Sonderprojekt wie seinerzeit bei "Subor Z". Die Verwendung als reguläre AMD-APU (für den PC-Bereich) ist ebenfalls denkbar, wobei so etwas nach dem (klaren) Mißerfolg von Intels Kaby Lake-G Industrie-weit wohl durchaus in Frage steht.

AMD Flute
GPU performance is almost similar to RX 5600 XT
CPU performance is similar to R7 4800U

Quelle:  Rogame @ Twitter vom 12. März 2020

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Ist für die nächsten HighEnd-Grafikkarten mehr Grafikkartenspeicher zu erwarten?

Mit AMDs "Big Navi" (der Navi-2X-Generation) sowie nVidias "Ampere" stehen augenscheinlich grob für Jahresende 2020 neue Gaming-Grafikkarten für das HighEnd- und Enthusiasten-Segment an. In beiden Fällen wollen die Chip-Entwickler entscheidende Fortschritte machen (AMD mit einem Energieeffizienzgewinn von +50%, nVidia mit dem Sprung von der 12nm- auf die 8nm-Fertigung), kommt zeitgleich eine neue Konsolen-Generation in den Markt und kann man zudem sagen, das die vorherigen zwei Grafikkarten-Generation mit jeweils unveränderten Speichermengen nun langsam mal genug sind. Doch eine Gewähr dafür, das AMD & nVidia mit ihren nächsten HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten tatsächlich die Speichermengen nach oben setzen, kann dennoch nicht gegeben werden. Mittels dieser Umfrage soll vorgefühlt werden, was die Grafikkarten-Käufer von diesen nächsten HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten speziell bezüglich der Größe des gebotenen Grafikkartenspeichers erwarten (im Sinne von "annehmen").

Zur Auswahl stehen hierbei nur die groben Stufen "nichts", "+50%" und "+100%" – kleinere Zuwächse werden hierbei also (bewußt) nicht mit erfasst, weil jene im großen Bild keinen Unterschied ausmachen. Zu beachten wäre, das zwar die Steigerung des Grafikkartenspeichers um +50% sicherlich den idealen Mix aus Performance & Kosten für die Grafikchip-Entwickler darstellt, jener aber technisch auch am schwierigsten zu realisieren ist: Wegen der Bindung der Grafikkartenspeicher-Größe an die Breite des Speicherinterfaces müssten die HighEnd-Modelle dann mit 384 Bit GDDR6-Interfaces erscheinen, die Enthusiasten-Modelle entweder mit 512 Bit GDDR6-Interfaces oder gleich HBM2-Interfaces. Dies ergibt einen erheblichen Kostenaufwand auf Chip-Seite und hat damit wohl nur geringe Chancen, realisiert zu werden. Die einfacher zu erreichende Lösung liegt in der schlichten Speicher-Verdopplung – was dann wiederum die Frage aufwirft, ob AMD & nVidia uns selbige schon für die Grafikkarten des Jahres 2020 bieten will.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum.

sehe keine echte Steigerung der Speichermenge - habe damit aber auch kein Problem
18% (163 Stimmen)
sehe keine echte Steigerung der Speichermenge - sehe es kritisch, könnte damit aber leben
21% (189 Stimmen)
sehe keine echte Steigerung der Speichermenge - führt für mich zum Kaufboykott
17% (161 Stimmen)
sehe eine Steigerung der Speichermengen um grob die Hälfte
32% (291 Stimmen)
sehe eine Steigerung der Speichermengen auf grob das Doppelte
13% (117 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 921
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Hardware- und Nachrichten-Links des 13. März 2020

Beim TechSpot hat man sich das 2017er Duell "GeForce GTX 1060 vs. Radeon RX 580" erneut und unter neuen Benchmarks angesehen. Hierbei kamen die beim TechSpot üblichen werksübertakteten Karten zum Einsatz, wobei nVidia mit einer 9Gbps-Variante der GeForce GTX 1060 sicherlich einen kleinen Vorteil für sich hatte. Dennoch zog die Radeon RX 580 der GeForce GTX 1060 9Gbps sogar vergleichsweise deutlich davon: Unter der FullHD-Auflösung sind es im Schnitt der offengelegten 12 Benchmarks immerhin +9%, im Schnitt aller 32 Benchmarks dann noch +5%. Sowohl die Ergebnisse der 1%-Minimum-Frameraten als auch die Ergebnisse unter der WHQD-Auflösung fallen dann nochmals etwas besser zugunsten der Radeon RX 580 aus – letzteres war allerdings auch schon zu Launch-Zeiten der Fall. Zwar kann man wegen der Benutzung werksübertakteter Karten die exakten Prozentwerte nicht auf die Goldwaage legen, aber auch andere Tests dieser Karten aus der jüngeren Vergangenheit bestätigen selbige Tendenz, welche inzwischen die Radeon RX 580 leicht vor der GeForce GTX 1060 sieht.

FullHD FullHD (1% min fps) WQHD WQHD (1% min fps)
Gigabyte Aorus GTX 1060 6G 9Gbps 100% 100% 100% 100%
Gigabyte Aorus RX 580 XTR 8G 109,1% 114,6% 112,4% 115,3%
gemäß den Messungen des TechSpots unter 12 Spiele-Benchmarks
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Hardware- und Nachrichten-Links des 12. März 2020

Weit herumgereicht werden derzeit (angebliche) Ampere-Spezifikationen seitens Twitterer CorgiKitty, welche grobe Daten zu immerhin den Ampere-Grafikchips von GA102 startend bis hinunter zum GA107 aufbieten. Hierbei wird auch von der kürzlich notierten 8nm-Fertigung seitens Samsung für diese Grafikchip-Generation ausgegangen, womit insbesondere der Sprung bei der Anzahl der Shader-Cluster bzw. den Shader-Einheiten nicht mehr so überbordend ausfällt wie bei früheren Spezifikations- oder Spekulations-Angaben. Allerdings fällt der nominelle Hardware-Sprung lt. CorgiKitty dann doch auffallend gering aus, so soll der GA102 gerade einmal 84 Shader-Cluster aufbieten – nur +17% mehr als beim vorhergehenden TU102-Chip mit 72 Shader-Clustern. Augenscheinlich muß dann wieder einiges über Architektur-Verbesserungen bzw. Mehrtakt kommen, wenn lt. CorgiKitty der GA102-Chip dann bei nur +17% mehr Shader-Einheiten immerhin +40% Mehrperformance gegenüber einer GeForce RTX 2080 Ti (in allerdings nicht dem Vollausbau des TU102-Chips) erbringen soll.

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Gerüchteküche: nVidias GA102-Chip mit Tape-Out unter der 8nm-Fertigung von Samsung

Vom gewöhnlich sehr zu gut zu nVidia-Interna informierten Twitterer Kopite7kimi (augenscheinlich korrekte Vorhersage von nVidias HPC-Chip mit 128 Shader-Clustern bereits im letztem Sommer) kommt die Information, das der GA102-Chip aus nVidias Ampere-Generation seinen (erfolgreichen) Tape-Out hingelegt haben soll. Dies würde dann einen Release zum Jahresende 2020 bis Anfang 2021 ermöglichen, zumindest sofern dieser Tape-Out wirklich in letzter Zeit erfolgte (bei Tape-Out-Meldungen ist meistens nicht ganz sicher, wie viel Zeit zwischen realem Ereignis und dem Leak bereits verstrichen ist). Interessanterweise soll dieser Tape-Out allerdings nicht bei TSMC und nicht in der 7nm-Fertigung erfolgt sein – sondern bei Samsung in deren 10nm-Fertigung. Konkret dürfte damit sogar eher Samsungs 8nm-Fertigung als gewisse Verbesserung des 10nm-Nodes gemeint sein – dies kommt zwar im originalen Posting nicht ganz klar heraus, wurde aber vom Twitter-Account von Videocardz bereits Ende Februar als Gerücht exakt so genannt.

NO EUV. GA102 has taped out. It was based on SAMSUNG 10nm. (You can call it 8nm?lol~~)
And the new tegra will use the same process node.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter vom 11. März 2020, in Kopie bei Rogame @ Twitter

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Hardware- und Nachrichten-Links des 11. März 2020

Twitterer Momomo zeigt eine Preisliste zu Intels Core i-10000 Prozessoren aus der Comet-Lake-Generation, welche vom belgischen Händler '2Compute.net' stammt und dort in deren Produkt-Übersicht zu Intel-Prozessoren immer noch nachvollzogen werden kann. Leider gibt 2Compute zu den Comet-Lake-Prozessoren nur Tray-Preise an, zu den aktuellen Coffee-Lake-Prozessoren hingegen meistens Boxed-Preise – und im Einzelhandel müssen die Boxed-Preise nicht zwingend höher sein (wie in Intels Preisliste), sind oftmals in der Realität sogar etwas niedriger. Insofern läßt sich hieran derzeit noch kein guter Vergleich anstellen, denn möglicherweise spielt die Einzelhandels-Differenz zwischen Tray- und Boxed-Lieferform hierbei stärker mit hinein als etwaige Preisanpassungen seitens Intel. Aber zumindest grob kann man das ganze einordnen: Im schlimmsten Fall scheint die Core i-10000 Serie dieselben Preisen (mit einigen leichten Anpassungen) mitzubringen, im besten Fall geht es preislich sogar etwas nach unten, gerade bei den Spitzen-Modellen. Und dies wäre angesichts der durch AMDs Zen 2 aufgestellten neuen Realitäten auf dem CPU-Markt durchaus nicht verkehrt für Intels dann mittlerweile fünften Aufguß der Skylake-Architektur. Sicher sind diese Schlußfolgerungen natürlich noch überhaupt nicht, denn Vorab-Preise können immer danebenliegen – wobei jene normalerweise nicht tiefer ausfallen als die später real zu sehenden Preise.

Core i-9000  (Coffee Lake Refresh) Core i-10000  (Comet Lake)
Core i9-9900K 8C/16T, 3.6/5.0 GHz 615,16€ (boxed) Core i9-10900K 10C/20T, 3.7/5.1 GHz 603,19€ (tray)
Core i9-9900KF 8C/16T, 3.6/5.0 GHz 590,96€ (boxed) Core i9-10900KF 10C/20T, 3.7/5.1 GHz 570,64€ (tray)
Core i7-9700K 8C/8T, 3.6/4.9 GHz 448,91€ (boxed) bzw. 477,83€ (tray) Core i7-10700K 8C/16T, 3.8/5.0 GHz 467,54€ (tray)
Core i7-9700KF 8C/8T, 3.6/4.9 GHz 451,57€ (boxed) Core i7-10700KF 8C/16T, 3.8/5.0 GHz 435,00€ (tray)
Core i5-9600K 6C/6T, 3.7/4.6 GHz 258,09€ (boxed) Core i5-10600K 6C/12T, 4.1/4.8 GHz 317,63€ (tray)
Core i5-9600KF 6C/6T, 3.7/4.6 GHz 238,37€ (boxed) Core i5-10600KF 6C/12T, 4.1/4.8 GHz 284,96€ (tray)
Core i5-9600 6C/6T, 3.1/4.6 GHz 308,31€ (boxed) Core i5-10600 6C/12T, 3.3/4.8 GHz 268,02€ (tray)
Core i5-9500 6C/6T, 3.0/4.4 GHz 308,67€ (boxed) Core i5-10500 6C/12T, 3.1/4.5 GHz 242,00€ (tray)
Core i5-9400 6C/6T, 2.9/4.1 GHz 258,21€ (boxed) Core i5-10400 6C/12T, 2.9/4.3 GHz 230,26€ (tray)
Core i5-9400F 6C/6T, 2.9/4.1 GHz 189,61€ (boxed) bzw. 184,65/197,59 (tray) Core i5-10400F 6C/12T, 2.9/4.3 GHz 197,96€ (tray)
Core i3-9320 4C/4T, 3.7/4.4 GHz 198,32€ (boxed) Core i3-10320 4C/8T, 3.8/4.6 GHz 196,75€ (tray)
Core i3-9300 4C/4T, 3.7/4.3 GHz 185,74€ (boxed) Core i3-10300 4C/8T, 3.7/4.4 GHz 183,32€ (tray)
Core i3-9100 4C/4T, 3.6/4.2 GHz 155,61€ (boxed) Core i3-10100 4C/8T, 3.6/4.3 GHz 157,54€ (tray)
alle Preise inklusive belgischer Mehrwertsteuer von 21% gemäß 2Compute.net
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Offizielle Spezifikationen zur wohl China-exklusiven "Radeon RX 590 GME" auf AMDs Webseite aufgetaucht

Die chinesische AMD-Produktwebseite zur Radeon RX 590 listet im Gegensatz zu beispielsweise der englischsprachigen Version seit kurzem auch die zuletzt genannte "Radeon RX 590 GME" – womit AMD die Karte faktisch und ohne große Ankündigung offiziell gemacht hat. Die Art und Weise deutet dabei darauf hin, das die Radeon RX 590 GME tatsächlich China-exklusiv ist und wohl auch allein dort (wie zuletzt immer bei China-exklusiven AMD-Grafikkarten) bleiben wird. Zudem gibt es auf vorgenannter chinesischen Produkt-Webseite auch den Link zu einer Unterseite, welche die genauen Differenzen zwischen regulärer Radeon RX 590 und Radeon RX 590 GME beschreibt. Die Chip-Basis der neuen AMD-Karte wird dort zwar nicht ausgeführt, ist aber über den kürzlichen ersten Test der Karte bereits bekannt: Jene verbleibt beim Polaris-20-Chip der Radeon RX 570/580 – und entspricht damit nicht dem Polaris-30-Chip der regulären Radeon RX 590 samt deren besserer 12nm-Fertigung.

Radeon RX 480 Radeon RX 580 Radeon RX 590 GME Radeon RX 590
AMD Polaris 10 (14nm) AMD Polaris 20 (14nm) AMD Polaris 20 (14nm) AMD Polaris 30 (12nm)
4GB: 1120/1266/3500 MHz
8GB: 1120/1266/4000 MHz
4GB: 1257/1340/3500 MHz
8GB: 1257/1340/4000 MHz
1257/1380/4000 MHz 1469/1545/4000 MHz
4/8 GB GDDR5 4/8 GB GDDR5 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5
8GB: 560% 8GB: 590% geschätzt ~600% 650%
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Hardware- und Nachrichten-Links des 10. März 2020

Einen mehr oder weniger abschließenden Artikel zur Frage des (kleineren) PCI-Express-Interfaces der Radeon RX 5500 Serie kommt von der ComputerBase, welche sich die Sache mit verschiedenen AMD-Grafikkarten unter verschiedenen PCI-Express-Normen und unterschiedlichen Texturensettings angesehen haben. Mit den niedrigeren Texturensettings bewegt sich erwartungsgemäß gar nichts, der entscheidende Hinweis ergab sich dann aus der Hinzunahme der Radeon RX 5600 XT mit deren nur 6 GB Grafikkartenspeicher: Denn auch diese Navi-10-basierte Grafikkarte mit den vollen 16 PCI Express 4.0 Lanes verlor (auf den höchsten Texturensettings) bemerkbar an Performance, wenn man ihr die PCI-Express-Bandbreite (durch Zurückstellung auf PCI Express 3.0) limitierte. Die Ursache der angeblichen "PCIe-Schwäche" der Radeon RX 5500 Serie sind also nicht die nur 8 PCI Express 4.0 Lanes des zugrundeliegenden Navi-14-Chips – sondern doch die Speicherbestückung von nur 4 GB GDDR6. Die höhere PCI-Express-Norm kann dieses Problem lindern, aber nicht in der Ursache beseitigen – da würde nur mehr Grafikkartenspeicher helfen. Nominell müsste das ganze demzufolge auch bei älteren Grafikkarten (unter neueren Benchmark-Titeln) zu sehen sein, bei welchen ähnliche Speicherbestückungen vorliegen – beispielsweise auf der Radeon RX 580 mit 4 oder 8 GB.

fps Frametimes
Radeon RX 5700 8GB – Performance-Verlust von PCIe 4.0 zu 3.0 -0,4% -0,4%
Radeon RX 5600 6GB – Performance-Verlust von PCIe 4.0 zu 3.0 -5,2% -8,4%
Radeon RX 5500 XT 8GB – Performance-Verlust von PCIe 4.0 zu 3.0 -1,4% -1,5%
Radeon RX 5500 XT 4GB – Performance-Verlust von PCIe 4.0 zu 3.0 -10,9% -15,9%
gemäß den Ausführungen der ComputerBase mit Benchmarks unter der FullHD-Auflösung
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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. März 2020

Wie Grafikchip-Entwickler nVidia mitteilt, wird nun auch die eigentlich noch geplante Online-Keynote der schon abgesagten "GPU Technology Conference" (GTC) nicht mehr durchgeführt. Vielmehr wird das, was nVidia hierzu zu sagen gehabt hätte, mittels Pressemitteilungen am 24. März verkündet werden – gefolgt von einem "Investors Call" mit nVidia-CEO Jensen Huang. Dies ist eine etwas seltsame Entwicklung, denn gegen eine reine Online-Keynote ohne Publikum wäre normalerweise nichts einzuwenden. Denkbar allerdings, das hierbei der Coronavirus nicht nur die Messepläne durcheinander gebracht hat, sondern mittels des Durchbrechens diverser Lieferketten auch die eigentlichen Auslieferungs-Pläne – das nVidia also nichts Großes mehr zu verkünden hat, womit selbiges dann verschoben werden muß. Dies ist natürlich nur eine Spekulation, ergo kann es am 24. März dennoch diverse Ankündigungen zur Ampere-Architektur sowie dem dazugehörigen HPC-Chip "GA100" geben. Im Gegensatz zum vorherigen Stand, wo der nVidia-CEO zur GTC noch verkündet hatte, das man von der GTC nicht enttäuscht werden wird, darf man sich diesbezüglich nur nicht mehr so sicher bezüglich großer Ampere-Enthüllungen sein.

IT-Messen & -Konferenzen 2020 Themen Status
7.-10. Januar Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas AMD Renoir hat stattgefunden
24.-27. Februar Mobile World Congress (MWC) in Barcelona abgesagt
16.-20. März Game Developers Conference (GDC) in San Francisco Intel Xe abgesagt
23.-26. März GPU Technology Conference (GTC) in San Jose nVidia Ampere HPC (?) abgesagt
2.-6. Juni Computex in Taipei AMD Zen 3 & Navi 2X (?) in Frage zu stellen
9.-11. Juni Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles Xbox Series X in Frage zu stellen
19.-23. Juli SIGGRAPH in Washington in Frage zu stellen
16.-18. August Hot Chips (HC32) unklar
25.-29. August Gamescom in Köln nVidia Ampere Gaming (?) unklar
4.-9. September Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin unklar
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