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Hardware- und Nachrichten-Links des 1./2. Oktober 2019

Die schon extra ausgewertete Meldung seitens Videocardz über die Vorstellung der "Radeon RX 5500" zum 7. Oktober hin beinhaltet erst einmal keine Notiz über das gleichzeitige Auftauchen weiterer Navi-basierter Grafiklösungen. Jene dürften allerdings nicht mehr weit entfernt sein, darauf deuten dann andere Meldungen hin: Zum einen sprechen WCCF Tech über eine "Radeon RX 5300M" für Mobile-Bedürfnisse, hier könnte natürlich auch noch eine entsprechende Desktop-Ausführung nachfolgen. Im Gegensatz zur Radeon RX 5500M haben WCCF Tech zu dieser kleineren Mobile-Lösung keine konkreten technischen Daten anzubieten, dafür allerdings erste, wenngleich nur sehr grobe Performance-Werte. Jene wurden zudem nur unter dem 3DMark11 aufgestellt und geben damit also nur eine gewisse Richtung vor, sind jedoch nicht als exakte Performance-Aussagen verwendbar. Die Werte dürften aus Hersteller-Kreisen stammen und wurden auf Ryzen-basierten Notebooks aufgenommen, betreffen also auf nVidia-Seite ebenfalls die entsprechenden Mobile-Ausführungen. Danach soll die Radeon RX 5300M die GeForce GTX 1650 (Mobile) schlagen können, welche ihrerseits im Vollausbau des TU117-Chips antritt und damit im Desktop-Bereich eher der GeForce GTX 1650 Ti/Super entspricht.

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Intels Cascade Lake X tritt am 7. Oktober mit kräftigen Preisnachlässen an

Von Videocardz kommen exakte Informationen zu Spezifikationen, Preislagen und Vorstellungstermin zu "Cascade Lake X", der HEDT-Ausführung zu Intels "Cascade Lake" Server-Prozessoren. Jene basieren wie bekannt weiterhin auf der Skylake-X/SP-Architektur, sind faktisch deren zweiter Refresh, bringen allerdings dennoch neue Stücken Silizium sowie minimale Hardware-Änderungen mit sich. Dennoch wird sich natürlich aus der grundsätzlich gleichen Architektur sowie auch weiterhin der 14nm-Fertigung gerade im zweiten Refresh nichts mehr entscheidendes an Performance herausholen lassen – gut zu sehen auch an den Taktraten, welche beim Base-Takt gegenüber dem Skylake-X-Refresh nahezu identisch sind und beim regulären Boost-Takt dann ebenfalls fast durchgehend jeweils 200 MHz oben drauf legen. Selbst wenn die real anliegenden Taktraten noch etwas besser herauskommen sollten als jener nominelle Taktraten-Sprung, braucht man bei Cascade Lake X sicherlich nicht von mehr als +10% Mehrperformance (gegenüber dem Skylake-X-Refresh) ausgehen.

Kerne Takt unl. verl. L2+L3 Speicher PCI Express TDP Liste Release
Core i9-10980XE 18C/36T 3.0/3.8/4.6/4.8 GHz 18+24.75 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 979$ 7. Okt. 2019
Core i9-10940X 14C/28T 3.3/4.1/4.6/4.8 GHz 14+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 784$ 7. Okt. 2019
Core i9-10920X 12C/24T 3.5/4.3/4.6/4.8 GHz 12+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 689$ 7. Okt. 2019
Core i9-10900X 10C/20T 3.7/4.3/4.5/4.7 GHz 10+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 590$ 7. Okt. 2019
Taktraten-Angaben: 1. Base-Clock, 2. AllCore-Turbo, 3. maximaler Takt gemäß Turbo Boost 2.0, 4. maximaler Takt gemäß Turbo Boost Max 3.0; alle Cascade-Lake-X-Prozessoren laufen weiterhin im Sockel 2066 und sollten (nach BIOS-Update) kompatibel mit bestehenden X299-Platinen sein; der offizielle Speichersupport von Cascade Lake X geht auf DDR4/2933 hinauf, was nominell nur von neueren X299X-Platinen geboten wird
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AMDs Radeon RX 5500 mit 1408 Shader-Einheiten soll am 7. Oktober vorgestellt werden

Laut Videocardz beabsichtigt AMD für den 7. Oktober die offizielle Vorstellung der Radeon RX 5500 für Desktop- und Mobile-Bedürfnisse. Hierzu wurde jüngst wohl die Fachpresse (natürlich unter NDA) gebrieft, wobei aus diesem Briefing augenscheinlich gewisse Informationen entfleucht sind. Leider fällt es manchmal schwer, in der Videocardz-Meldung auseinanderzuhalten, was angeblich bei diesem Presse-Briefing gesagt wurde – und was hingegen Informationen aus anderen Quellen darstellen, welche dann zumeist nur Gerüchte-Status haben. Augenscheinlich scheint vom besagten Presse-Briefing nur der Grafikkarten-Name, das Vorstellungs-Datum sowie eine grobe Richtung für das Auslieferungs-Datum (später im vierten Jahresquartal) durchgesickert zu sein, der Rest basiert dann auf anderen Quellen. Dazu gehört zuerst die Aussage, das die Radeon RX 5500 (M) auf dem Navi-14-Chip basiert und dabei 1408 Shader-Einheiten samt einem 128 Bit GDDR6-Speicherinterface trägt – wobei an dieser Stelle WCCF Tech ins Spiel kommen und dieses mit eigener Quelle samt einer möglicherweise direkt von AMD stammenden Präsentationsfolie belegen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 28./29./30. September 2019

Twitterer 'Momomo' weist auf weitere Geekbench-Eintragungen zu Cascade Lake X hin, den kommenden neuen HEDT-Prozessoren von Intel. So gibt es entsprechende Benchmark-Werte zum 12-Kerner Core i9-10920X sowie zum 14-Kerner Core i9-10940X, welche die bisher bekannten Geekbench-Werte zu Cascade Lake X ergänzen. Allen diesen Werten ist gemeinsam, das sie in der Höhe eher unterdurchschnittlich sind, nicht wirklich auf einen Vorteil von Cascade Lake X gegenüber dem Skylake-X-Refresh (Core i-9000X Serie) hinweisen. Dies mag eventuell auch dem Umstand geschuldet sein, das alle diese Geekbench-Tests auf Basis eines baugleichen Systems aus einer Workstation-Serie von HP getätigt worden – und je nachdem wie diese Systeme konfiguriert wurden, können sich damit natürlich auch durchgehend unterdurchschnittliche Resultate einstellen, welche dann nichts mit den Benchmark-Ergebnissen von Cascade Lake X unter unabhängigen Tests zu tun haben müssen.

Technik GB4 Single GB4 Multi Quellen
Core i9-10980XE Cascade Lake X, 18C/36T, ? GHz 5381 51514 Geekbench
Core i9-9980XE Skylake-X-Refresh, 18C/36T, 3.0/4.4 GHz 5200-5500 51-62.000 Geekbench-DB
Core i9-10940X Cascade Lake X, 10C/28T, ? GHz 5411 46425 Geekbench
Core i9-9940X Skylake-X-Refresh, 14C/28T, 3.3/4.4 GHz 5300-5700 48-56.000 Geekbench-DB
Core i9-10920X Cascade Lake X, 12C/24T, ? GHz 5339 44046 Geekbench
Core i9-9920X Skylake-X-Refresh, 12C/24T, 3.5/4.4 GHz 5300-5600 45-51.000 Geekbench-DB
Core i9-10900X Cascade Lake X, 10C/20T, ? GHz 5204 39717 Geekbench
Core i9-9900X Skylake-X-Refresh, 10C/20T, 3.5/4.4 GHz 5300-6000 37-46.000 Geekbench-DB
alle Benchmark-Werte unter dem Geekbench 4 (rein unter Windows)
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Wie häufig wird die Grafikkarte gewechselt (2019)?

Schon wieder einige Jahre zurück liegt die letzte Umfrage zur Häufigkeit des Grafikkarten-Wechsels – eine für den Grafikkarten-Markt gewichtige Größe, ganz besonders mit den sich in letzter Zeit in die Länge ziehenden Abständen zwischen neuen Grafikkarten-Generationen. Ganz wie bei der 2012er Umfrage zum Thema werden nachfolgend zwei Größen abgefragt: Im ersten Antwortteil die Nutzungsdauer der zuletzt verwendeten Grafikkarte – und im zweiten Antwortteil die voraussichtliche Nutzungsdauer der aktuell verwendeten Grafikkarte. Aus der Differenz zwischen beiden Teilantworten kann man dann eine (grobe) Tendenz für die Zukunft ermitteln.

Hinweis #1: Damit die Antwortmöglichkeiten textlich nicht so lang werden, wurden nachfolgend die Abkürzungen "ND" für "Nutzungsdauer" und "Graka" für Grafikkarte verwendet.
Hinweis #2: Anwender mit mehreren (genutzten) Desktop-Systemen können auch bei dieser Umfrage logischerweise jeweils pro System (von diesen unterschiedlichen Systemen aus) votieren.
PS: Diskussion zur Umfrage und zum Umfrageergebnis in unserem Forum

ND letzter Graka bis ein Jahr - ND aktueller Graka kleiner
1% (12 Stimmen)
ND letzter Graka bis ein Jahr - ND aktueller Graka ähnlich
0% (7 Stimmen)
ND letzter Graka bis ein Jahr - ND aktueller Graka größer
2% (34 Stimmen)
ND letzter Graka 1-1,5 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
1% (13 Stimmen)
ND letzter Graka 1-1,5 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
1% (23 Stimmen)
ND letzter Graka 1-1,5 Jahre - ND aktueller Graka größer
3% (50 Stimmen)
ND letzter Graka 1,5-2 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
2% (26 Stimmen)
ND letzter Graka 1,5-2 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
4% (60 Stimmen)
ND letzter Graka 1,5-2 Jahre - ND aktueller Graka größer
6% (87 Stimmen)
ND letzter Graka 2-2,5 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
2% (38 Stimmen)
ND letzter Graka 2-2,5 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
5% (76 Stimmen)
ND letzter Graka 2-2,5 Jahre - ND aktueller Graka größer
5% (84 Stimmen)
ND letzter Graka 2,5-3 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
3% (45 Stimmen)
ND letzter Graka 2,5-3 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
8% (119 Stimmen)
ND letzter Graka 2,5-3 Jahre - ND aktueller Graka größer
5% (81 Stimmen)
ND letzter Graka 3-4 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
6% (93 Stimmen)
ND letzter Graka 3-4 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
14% (215 Stimmen)
ND letzter Graka 3-4 Jahre - ND aktueller Graka größer
6% (89 Stimmen)
ND letzter Graka mehr als 4 Jahre - ND aktueller Graka kleiner
7% (113 Stimmen)
ND letzter Graka mehr als 4 Jahre - ND aktueller Graka ähnlich
13% (195 Stimmen)
ND letzter Graka mehr als 4 Jahre - ND aktueller Graka größer
5% (84 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1544
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Umfrage-Auswertung: Welches Interesse gibt es für echtes Cloud-Gaming?

Eine noch auszuwertende Umfrage von Anfang Juni – seinerzeit kurz nach der offiziellen Vorstellung von Googles Stadia-Dienst erstellt – beschäftigte sich mit dem Interesse an echtem Cloud-Gaming. Stadia bietet dazu aus technischer Sicht sicherlich ein perfektes Beispiel, denn bei echtem Cloud-Gaming geht es primär darum, über Geräte-Grenzen hinweg und damit eigentlich komplett unabhängig jeglicher Hardware zu spielen, notfalls also auch auf den eigenen PC gänzlich verzichten zu können. Die Interessenlage unter den 3DCenter-Lesern hierzu darf aber sicherlich (derzeit) als geringfügig eingeschätzt werden, wenn nur kumuliert 8,5% der Umfrageteilnehmer hierbei Vorteile sehen und gleichzeitig bereits sind jene auch zu bezahlen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 26./27. September 2019

Die Auslegung von AMDs "Navi 12" Grafikchip mit einem 256 Bit GDDR6-Speicherinterface wurde unsererseits wohl doch etwas zu überhastet getroffen, denn letztlich ergab sich in der Diskussion über diese Erkenntnisse zum Chip-internen SDP-Interface (interessante Postings No.1 & No.2) der Ansatz zu einer abweichenden Auslegung – nämlich das bei Navi 12 einfach HBM-Speicher im Spiel sein könnte. So wird ja auch Vega 10 mit 2048 Bit HBM2-Interface mittels 16 SDP-Interfaces (wie bei Navi 10 mit 256 Bit GDDR6-Interface) versorgt, unter diesem SDP-Wert können also beide Varianten laufen. Mittels der Verwendung von HBM-Speicher würde sich AMD wiederum dessen Probleme bei der Profitabilität ins Boot holen, löst dafür aber auch einige Probleme: Denn Navi 12 mit nur einem 256 Bit breiten GDDR6-Interface wird von vielen Beobachtern als mit zu wenig Bandbreite ausgestattet angesehen, um wirklich mehr Shader-Cluster als Navi 10 zu versorgen. Und gleichzeitig bedeuten mehr Shader-Cluster auch einen höheren Stromverbrauch, was den Grafikchip recht zuverlässig Richtung 300 Watt Stromverbrauch treiben würde.

8 SDP-Interfaces 16 SDP-Interfaces 32 SDP-Interfaces
Vega 12 = 1024 Bit HBM2 Vega 10 = 2048 Bit HBM2 Vega 20 = 4096 Bit HBM2
Navi 14 = wahrscheinlich 128 Bit GDDR6 Navi 10 = 256 Bit GDDR6
Navi 12 = wahrscheinlich 256 Bit GDDR6 oder 2048 Bit HBM2
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AMDs Navi 14 kommt wohl mit 128-Bit-Interface, Navi 12 hingegen mit 256-Bit-Interface

Mit dem Navi-10-Chip der Radeon RX 5700 Serie hat AMD den Startschuß zur Navi-Generation gegeben, wie bekannt sollen nun weitere Navi-Grafikchips nachfolgen. Als halbwegs sicher gilt dabei schon, das "Navi 14" mit seinen 1536 Shader-Einheiten die Mainstream-Ausführung geben wird, höchstwahrscheinlich resultierend in einer "Radeon RX 5600 Serie". Viel mehr ist leider nicht bekannt, allenfalls ist die pure Existenz von "Navi 12" mittels Linux-Treibereinträgen belegt, während "Navi 21" und "Navi 23" derzeit nur gerüchtemäßig bekannt sind, in jedem Fall aber sowieso erst tief im Jahr 2020 zu erwarten wären. Für den Augenblick zählen somit nur Navi 14 und Navi 12 – wobei zu letzterem bislang noch die große Frage existiert, ob jener nun stärker oder schwächer als Navi 14 ausfallen soll – sprich eine LowCost-Lösung (schwächer als Navi 14) oder gar eine HighEnd-Lösung (stärker als Navi 14 und wohl auch als Navi 10). Mangels vorliegender technischer Daten konnte man hierzu bis dato nur mutmaßen – nun aber bringt eine Datamining-Untersuchung des Linux-Treibers für AMDs Grafiklösungen seitens Foren-User 'Berniyh' im 3DCenter-Forum (Postings No.1 & No.2) etwas Licht ins Dunkel.

619       case CHIP_NAVI12:
620       info->num_sdp_interfaces = 16;

622       CHIP_NAVI14:
623       info->num_sdp_interfaces = 8;

3984     if (AMDGPU_IS_NAVI10(pInfo->familyId, pInfo->eRevId))
3994     pInfo->gfx9.numSdpInterfaces = 16;

Quellen:  Einträge in AMDs Linux-Treibern No.1 & No.2, gefunden von 'Berniyh' im 3DCenter-Forum am 26. September 2019

25

Hardware- und Nachrichten-Links des 25. September 2019

Laut Videocardz hat Grafikkarten-Hersteller Asus gleich drei Modelle der "GeForce GTX 1660 Super" in Vorbereitung – was die Existenz jener Karte somit einwandfrei bestätigt. Die hierzu seitens Videocardz genannten technischen Daten entstammen allerdings früheren Gerüchten und sind somit noch nicht (seitens Asus oder andersweitig) bestätigt. Dabei existiert zur GeForce GTX 1660 Super primär immer noch die Problematik, das die Karte zwischen GeForce GTX 1660 & 1660 Ti liegend eigentlich zu nah an beide dieser früheren Karten kommt. Besser wäre hierzu eine Auflösung, bei welcher wenigstens einer dieser früheren Karten mittels des Erscheinens der GeForce GTX 1660 Super ausläuft. Der bessere Kandidat ist dabei sogar die GeForce GTX 1660 Ti, denn die GeForce GTX 1660 Super soll nur mit einer geringen Abspeckung bei den Shader-Einheiten antreten (von 1536 auf 1408 Shader-Einheiten, was man sogar mit ein wenig Mehrtakt wieder ausgleichen könnte), dafür aber in jedem Fall einen etwas höheren GDDR6-Takt anbieten. Wie es unsere Performance-Prognose zur GeForce GTX 1660 Super auf Basis des FullHD Performance-Index bereits andeutet, hat die GeForce GTX 1660 Super durchaus das Potential, die Performance der GeForce GTX 1660 Ti komplett zu erreichen – und damit jene Karte obsolet zu machen.

Technik FHD Perf.Index Listenpreis Status
GeForce GTX 1660 Ti 1536 SE @ 192 Bit GDDR6 790% 279$ releast am 22. Februar 2019
GeForce GTX 1660 Super angebl. 1408 SE @ 192 Bit GDDR6 gesch. ~750-790% unbekannt erwartet im Oktober 2019
GeForce GTX 1660 1408 SE @ 192 Bit GDDR5 690% 219$ releast am 14. März 2019
GeForce GTX 1650 Ti mglw. 1024 SE @ 128 Bit GDDR5/6 gesch. ~490-550% angebl. ~155$ erwartet für den 22. Oktober 2019
GeForce GTX 1650 896 SE @ 128 Bit GDDR5 450% 149$ releast am 23. April 2019
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Hardware- und Nachrichten-Links des 24. September 2019

Von Reddit-User Ingebor kommt eine feine Übersicht der CPU-Verkäufe bei der Mindfactory über die letzten fünf Jahre – sprich beginnenend im Jahr 2015 noch weit vor dem Auftauchen der ersten Ryzen-Prozessoren, als Intel noch regelmäßig eine neue CPU-Generation pro Jahr ablieferte sowie AMD im tiefen Tal der wenig erfolgreichen und dann sogar ausbleibenden Bulldozer-Derivate stand. Gut auf den ersten Blick erkennbar ist bei allen drei Grafiken (Verkäufe nach Stückzahlen, Umsatz & durchschnittlicher Verkaufspreis) der Umbruch des CPU-Marktes ab dem Start der ersten Ryzen-Prozessoren im Frühjahr 2017. AMD konnte sich dann schon im ersten Jahr auf mit Intel vergleichbare Absatzhöhen hocharbeiten, nach dem Launch von Ryzen 2000 dann Intel sogar schon einmal kurzzeitig davoneilen – nur um jetzt nach Ryzen 3000 eine solche Marktdominanz zu erreichen, welche sie früher einmal Intel gegenüber AMDs Bulldozer-Prozessoren innehatte. Allerdings hat Intel hier AMD auch den Weg geebnet durch wahrscheinlich ein paar Refresh-Generationen zu viel – und natürlich durch die ewige Geschichte mit Intels 10nm-Fertigung, welche Intel einen passenden Ryzen-Konter bis jetzt und perspektivisch wohl noch bis zum Jahr 2021 verbauen wird.

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