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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce GTX 1070

Mit der GeForce GTX 1070 stellt nVidia in der Nacht vom 29. auf 30. Mai (Launchdatum in den USA ist damit der 29. Mai, in Mitteleuropa dagegen schon der 30. Mai) seine zweite Grafikkarte auf Basis des GP104-Chips aus der Pascal-Architektur vor. Mit der GeForce GTX 1070 will man nach der Hochpreis-Karte GeForce GTX 1080 ein klar niedrigeres Preissegment besetzen, auch wenn es mit 379 Dollar Listenpreis für die (nachfolgenden) Herstellerdesigns und damit zu erwartende Straßenpreise im Bereich von 430 bis 500 Euro erneut nicht wirklich kostengünstig wird. Unsere Launch-Analyse wird nachfolgend beleuchten, was die einzelnen Launchtests bezüglich Hardware-Daten, realen Taktraten, Overclocking-Eignung, Stromaufnahme, Lautstärke und natürlich zur Performance dieser neuen nVidia-Karte zu sagen haben, sowie nachfolgend (auf Basis möglichst vieler Testresultate) eine generelle Performance-Einordnung der GeForce GTX 1070 vornehmen ... zum Artikel

Fury X 970 980 980 Ti Titan X 1070 1080
gemittelte FullHD-Performance 83,5% 64,1% 75,4% 93,3% 97,1% 100% 119,0%
gemittelte WQHD-Performance 88,3% 61,5% 73,4% 93,6% 97,6% 100% 122,6%
gemittelte UltraHD-Performance 93,2% 59,1% 72,1% 93,7% 98,7% 100% 123,5%
3DC FullHD Performance-Index 670% 520% 600% 750% 780% 800% 960%
3DC 4K Performance-Index 100% 64% 77% 100% 105% 107% 132%
Straßenpreis 610-680€ 270-310€ 420-470€ 580-630€ 1030-1100€ zu erwarten für 430-500€ 660-790€
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Launch von Broadwell-E: Erste Testberichte gehen online

Mit dem Start der Computex bringt Intel seine lange erwarteten Broadwell-E Prozessoren an den Start. Basierend auf demselben Sockel 2011v3 samt demselben X99 Mainboard-Chipsatz wie beim vorhergehenden Haswell-E ist Broadwell-E ein klassischer Refresh – zu minimal höherer IPC, minimal höherem Takt, besserer Overclocking-Eignung basierend auf der neueren 14nm-Fertigung und natürlich erstmals einem Zehnkern-Prozessor im Consumer-Bereich. Nach dem gestrigen Launch der GeForce GTX 1070 kommt damit der nächste Schub an entsprechenden Testberichten, welche Broadwell-E auf den Zahn fühlen sollen. Auch wenn es aufgrund der hohen Preislagen natürlich immer nur einen gewissen Teil der User interessiert, gibt es natürlich einen (P)Review-Thread in unserem Forum sowie eine nachfolgende Launch-Analyse an dieser Stelle (allerdings erst nachdem die Arbeiten an der Launch-Analyse zur GeForce GTX 1070 abgeschlossen sind).

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Die Systemanforderungen zu Umbrella Corps

Auf Steam werden die offiziellen Systemanforderungen für den am 21. Juni zu erwartenden Online-Shooter "Umbrella Corps" aus dem Resident-Evil-Universum genannt. Das Spiel von Entwickler & Publisher Capcom basiert auf der Unity-Engine und kommt allgemein betrachtet mit eher durchschnittlichen Hardware-Anforderungen daher. Wie üblich muß es dabei ein 64bittiges Windows-Betriebssystem ab Windows 7 sein, eine DirectX-11-Grafiklösung wird genauso üblich wie zwingend vorausgesetzt. Beim Hauptspeicher will man minimal 4 GB sehen, die Empfehlung lautet dagegen auf 6 GB.

Auf Prozessoren-Seite will dann minimal einen Intel Core i3-4160 (2C+HT, 3.6 GHz) haben – eine sicherlich erfüllbare Anforderung, welche auch noch viele andere Prozessoren mitkommen lassen sollte: AMDs leistungsstärkste APUs, alle FX-Prozessoren sowie natürlich alles im Bereich besserer Intel-Prozessoren. Ob auch noch echte Altmodelle wie schnelle Phenom- oder Core-2-Quad-Prozessoren hier mitspielen können, ist dagegen ungewiß – leistungstechnisch würde dies vielleicht passen, aber viele moderne Engines berücksichtigen diese Prozessoren nicht mehr, so daß jene unter neueren Spieletiteln oftmals unterdurchschnittlich schlecht laufen. Die Empfehlung geht dann mit einem Core i7-4790 (4C+HT, 3.6/4.0 GHz) ziemlich hoch hinaus, wobei die Taktrate original nur mit 3.2 GHz angegeben wurde – nicht auszuschließen also, das hier eigentlich ein Core i5-4460 (4C, 3.2/3.4 GHz) oder ein Core i7-4790S (4C+HT, 3.2/4.0) gemeint ist. Jeder moderne Intel-Vierkerner dürfte diese Anforderung jedoch schaffen oder jener zumindest nahekommen – bei AMDs FX-Prozessoren gilt dies hingegen nur für die schnellsten Achtkern-Modelle.

minimale Anforderungen empfohlene Anforderungen
Betriebssystem Windows 7, 8.1 & 10 64-Bit
Prozessor Intel Core i3-4160 (2C+HT, 3.6 GHz) Intel Core i7-4790 (4C+HT, 3.6/4.0 GHz)
RAM 4 GB 6 GB
DirectX DirectX 11
Grafikkarte nVidia GeForce GTX 460 nVidia GeForce GTX 760
VRAM keine Angabe
HDD 13 GB freier Festplattenplatz
Dienste keine Dienste benötigt
Anmerkung: Speichermengen sowie Anzahl an CPU-Rechenkernen werden in aller Regel nicht zwingend vorausgesetzt

Auf Grafikkarten-Seite will man minimal nur eine nVidia GeForce GTX 460 (Perf.Index 160%) sehen – das ist aus heutiger Sicht keine echte Anforderung mehr, sondern inzwischen schon regelrechtes LowCost-Niveau. Jede moderne und auch viele zurückliegende Grafikkarten werden hier also mitspielen können. Die Empfehlung lautet hingegen auf eine nVidia GeForce GTX 760 (Perf.Index 310%), bei AMD wäre dies in etwa mit einer Radeon R9 270X (Perf.Index 300%) gleichzusetzen. Dies ist ein kräftiger Sprung, verlangt aber dennoch nur bessere Mainstream-Power – was die Mehrzahl der heutigen Gamer-PC bieten können. Hier sind gleichzeitig auch noch gute Reserven für Supersampling/Downsampling oder den Sprung auf die UltraHD-Auflösung zu sehen. Ganz augenscheinlich ist das Spiel darauf konzipiert, mit seinen Hardware-Anforderungen nur möglichst wenig Spieler auszuschließen – für ein mehr oder weniger reines Multiplayer-Erlebnis eine durchaus sinnvolle Ansetzung.

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Launch der GeForce GTX 1070: Erste Testberichte gehen online

Etwas vorfristig (angekündigt war der 10. Juni) bringt nVidia heute mit der GeForce GTX 1070 die zweite GP104-basierte Grafikkarte an den Start – wie bei der vorhergehenden GeForce GTX 1080 allein in Form einer "Founders Edition" aka eines Referenzdesigns. Die GeForce GTX 1070 besetzt ein klar niedrigeres Performancesegment als die GeForce GTX 1080, hat dafür jedoch auch einen (sehr) erheblich niedrigeren Preispunkt von 379$ für die Herstellerdesigns bzw. 449$ für das Referenzdesign – und sollte demzufolge auch für ein breiteres Interesse stehen, gerade da die Karte schnell genug ist, um sich mit Radeon R9 Fury X, GeForce GTX 980 Ti und sogar der GeForce GTX Titan X (erfolgreich) anzulegen. Wie üblich fluten jede Menge Testberichte das Web, die Diskussion in unserem Forum ist schon seitenlang, eine Launch-Analyse mit Verrechnung aller vorhandenen (sinnvollen) Benchmarkwerte wird später an dieser Stelle nachfolgen.

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AMDs Polaris-Launch ist ziemlich sicher zum 29. Juni 2016 zu erwarten

Das kürzlich schon einmal genannte NDA-Ablaufdatum zu AMDs Polaris läßt sich nunmehr mittels Fotodokumentation vom Polaris Tech Day direkt bestätigen – eine dort gezeigte Präsentationsfolie gibt ebenfalls den 29. Juni 2016 um 9 Uhr morgens EST (Eastern Standard Time) an, was sechs Stunden hinter Mitteleuropa zurückhängt und damit in Deutschland 15 Uhr am Nachmittag ergibt. Zu diesem Zeitpunkt läuft natürlich erst einmal nur das NDA für das auf dem Polaris Tech Day in Macau am 27. Mai gesagte aus – aber andererseits gilt die simple Überlegung, das wenn hierbei auch nur etwas spezifischer auf Polaris eingegangen wurde, das NDA-Ende geradezu automatisch mit dem Launch zusammenfallen sollte.

Zudem spricht auch der weitere zeitliche Ablauf für einen Launch an diesem Tag: Mit dem 27. Mai wurde die Fachpresse sowohl gebrieft als auch leaktechnisch verdongelt – ab sofort wird es für viele Technikmagazine schwieriger, über auftauchende Leaks zu berichten, weil man ja selber schon Informationen aus erster Hand (aber eben unter NDA) bekommen hat. Auf der Computex dürfte AMD hingegen mit seiner Pressekonferenz wirklich nur ein "Polaris-Update" bieten, faktisch wohl nur eine Wasserstandsmeldung zum Projekt. Computex Anfang Juni und E3 Mitte Juni können dann aber von den Grafikkarten-Herstellern genutzt werden, hinter verschlossenen Türen entsprechende Hardware zu zeigen bzw. ganz generell mit den OEMs ins Geschäft zu kommen. Womöglich nutzt AMD die im Rahmen der E3 laufende PC Gaming Show dann auch zu einer echten Polaris-Ankündigung. Nach jener E3 dürfte AMD dann die Testsamples versenden, womit die Hardwaretester bis zum 29. Juni dann fast zwei Wochen Zeit haben, um entsprechend solide Tests abzuliefern.

  • 27. Mai 2016:   Polaris Tech Day (Macau)
  • 31. Mai bis 4. Juni 2016:   Computex (Taipei)
  • 1. Juni 2016:   AMD Computex-Pressekonferenz mit "Polaris-Update" (Livestream 4:00 deutscher Zeit)
  • 13. Juni 2016:   PC Gaming Show (Los Angeles)
  • 14. bis 16. Juni 2016:   E3 (Los Angeles)
  • 29. Juni 2016:   Auslaufen des Polaris-NDAs (15:00 deutscher Zeit)

Offen bleibt noch die Frage, ob AMD an ein und demselben Tag mit Polaris 11 (Mainstream) und Polaris 10 (Performance) antreten wird – oder dies etwas verteilt. Polaris 10 dürfte ziemlich sicher am 29. Juni antreten, da hier das hohe Interesse der Fachpresse bezüglich der damit erreichbaren Gaming-Power vorhanden ist. Polaris 11 als vorwiegendes OEM-Produkt könnte man faktisch vorher schon vorstellen oder aber wenigstens die Mobile-Parts schon in den Markt schicken. Aber natürlich wird es auch von Polaris 11 Desktop-Parts geben (wie bei Polaris 10 voraussichtlich zwei Stück) – welche bei einem gleichzeitigen Launch zusammen mit Polaris 10 am 29. Juni aber eher untergehen würden. Sinnvollerweise sollte man dies terminlich trennen – aber wie gesagt sind die konkreten AMD-Pläne hierzu noch nicht sicher. Klar ist nur, das nichts vor dem 29. Juni passiert und gleichzeitig dieser 29. Juni von AMD höchstwahrscheinlich als Launchtermin für Polaris 10 genutzt werden wird. Ob es danach sofort kaufbare Hardware geben wird, bliebe ebenfalls abzuwarten, ist aber natürlich zu erhoffen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 28./29. Mai 2016

HardOCP teilen hart gegenüber AMD aus: Deren Polaris-Projekt würde zu langsam und zu hitzig gegenüber nVidias GP104-Chip daherkommen, zudem sei AMD von nVidias frühem Launch total überrascht worden. Während letzteres offensichtlich ist, kann man bezüglich des Vergleichs "Polaris 10 vs. GP104" jedoch immer den Punkt anbringen, das es sich eigentlich um Grafikchips unterschiedlicher Marktsegmente handelt – gut an den Chipgrößen von 232mm² zu 314mm² zu sehen. Dies wird nach dem Launch des GP106-Chips noch offensichtlicher werden, welcher derzeit bei einer Chipfläche von ~205mm² gehandelt wird – (sehr) viel näher an Polaris 10 als denn Polaris 10 an GP104 herankommt. Der Vergleich Polaris 10 vs. GP104 ist also ungefähr derart sinnig, wie eine AMD-APU mit einem Core i7 vergleichen zu wollen – für andere Performance- und Preissegmente gebaute Chips sind eben kaum direkt miteinander vergleichbar. Zugleich gilt an dieser Stelle anzumerken, das recht früh im Jahr klar war, das Polaris 10 nicht als eigentlicher GP104-Kontrahent gedacht ist, sondern das dies der Job des Vega-10-Chips sein würde. Wenn man jetzt nun enttäuscht ist, dann beruht diese Enttäuschung nicht auf einem schwachen AMD-Produkt, sondern vielmehr persönlichen Fehleinschätzung über die jeweils angepeilten Performance- und Preisegmente bei Polaris 10 und GP104.

Allerdings ist HardOCPs Meldung aus einem anderen Grund interessant, gibt es dort interessante Einblicke zu einem (angeblichen) AMD-internen Machtkampf. So soll der Chef der Radeon-Gruppe, Raja Koduri, wohl dahingehend arbeiten, jene aus dem AMD-Konzern herauszulösen, womöglich gar wieder unter dem früheren ATI-Brand zu fimieren. Das finale Ziel soll ein eigenständiges Unternehmen sein, dessen Eigner auch nicht mehr AMD ist, ergo vollständig unabhängig von AMD agieren kann. So sinnig dieser Gedanke früher einmal gewesen ist, so wenig realistisch erscheint dieser heute noch: AMD ist auf die Radeon-Sparte mehr denn je angewiesen, denn heutzutage braucht man bei seinen Mainstream-Prozessoren einfach eine integrierte Grafiklösung, ansonsten kann man jegliches OEM-Geschäft komplett vergessen. Zudem haben in den letzten Quartalen gerade die verschiedenen Konsolendeals die für AMD überlebensnotwendigen Gelder in die Kasse gespült – ein Geschäft, welches eben nur durch engste Verzahnung von CPU- und GPU-Sparte überhaupt bei AMD über die Bühne gegangen ist. ATI könnte alleine bei Grafikkarten vielleicht stärker sein, AMD wäre alleine jedoch umgehend so viel schwächer, das man faktisch gleich zumachen kann. AMD wird ergo aller Vermutung nach alle Versuche in die Richtung einer Unternehmensteilung verhindern, notfalls auch um den Preis der Abgänge von wichtigem Führungspersonal.

AMDs Polaris Tech Day ist nun schon am freitäglichen 27. Mai in Macau über die Bühne gegangen. Großartige Informationen hiervon sind bislang noch nicht nach draußen gedrungen, aber es wird schon heftig geteasert: Über in Kürze zu erwartende Benchmarks (obwohl das NDA eigentlich erst am 29. Juni ablaufen soll), neue AMD-Features, einem Bild vom Techday selber, die Nennung einer Radeon RX 480 Grafiklösung (das "X" als Platzhalter oder als neuer Verkaufsname?) sowie zu (angeblich) hochinteressanten Dingen, die AMD so erzählt haben soll. Währenddessen entspannt sich in unserem Forum eine kleine Diskussion über die Möglichkeit, das die Nennung des NDA-Ablaufdatums auf den 29. Juni 2016 gefälscht bzw. eventuell auch ein Trollversuch sein könnte. So besteht zumindest die technische Möglichkeit, daß das Originalschreiben auf den 1. Juni 2016 hinweist, welches nachträglich auf den 29. Juni verändert wäre. Wirklich besonders glaubwürdig ist dies allerdings nicht, denn dann würde zwischen Techday und Launch arg wenig Zeit liegen – in welcher die Redakteure nach Hause fliegen müssten, Benchmarks abhalten, Artikel schreiben und nebenbei den Start der Computex am 31. Mai begleiten müssten. Wenn AMD dies so arrangiert hätte, wäre dies eine dumme Planung, welche eine enorme Arbeitsbelastung der Redakteure nach sich zieht und zudem den Launch auch zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt ansetzt – zur Computex kommen auch noch Intels Broadwell-E und AMDs Bristol Ridge, gibt es zudem auch jede Menge anderer Hardware-Nachrichten. Ungeteilte Aufmerksamkeit sieht gänzlich anders aus – und wenn AMD ein gutes Produkt zu offerieren hat, sollte man am Launchtag auf jeden Fall eine solch ungeteilte Aufmerksamkeit anstreben.

Bei TweakTown gibt es hingegen den Teaser zu einer "GeForce GTX 1080 Ti" – als (angebliche) benutzte Hardware bei einem Screenshots von Zotacs "Firestorm" Overclocking-Software. Jener Screenshot stammt von der Zotac-Webseite (dort inzwischen entfernt) und zeigt eine Grafikkarte auf Taktraten von 1344/2825 MHz – eine ungewöhnliche Kombination, denn der Chiptakt ist deutlich niedriger als beim GP104-Chip, der Speichertakt spricht hingegen klar für GDDR5X-Speicher und nicht für GDDR5-Speicher. Allerdings muß dies nichts sagen, ein früherer Teaser des Firestorm-Tools mit einer GeForce GTX 1080 zeigte Taktraten von 899/2825 MHz an, obwohl die Karte letztlich auf 1607/1733/2500 MHz herauskam. Somit läßt sich aus diesen Taktraten-Angaben kein Hinweis darauf ermitteln, ob Zotac hierbei wirklich schon eine GeForce GTX 1080 Ti herumliegen hatte oder aber uns nur mit dieser Angaben trollen (bzw. Werbung für sein Firestorm-Tool machen) wollte. Das Zotac wirklich schon eine GeForce GTX 1080 Ti herumliegen hat, ist aber generell gesprochen arg unwahrscheinlich, denn dies würde auf einen unmittelbar bevorstehenden Launch hindeuten – welcher sich wiederum so absolut gar nicht andeutet. Und wochenlang vor Launch neue Hardware zu haben, gibt es heutzutage einfach nicht mehr, die Chip-Entwickler sitzen selbst gegenüber ihren besten Partnern bis kurz vor Launch auf den neuen Chips.

Bei WCCF Tech will man die aktuellen Spezifikationen der schon zur Computex zu erwartenen "Bristol Ridge" Desktop-APUs wissen – was angesichts fehlender Quellennennung sowie noch ohne Modellnamen und Listenpreis nicht unbedingt besonders hoch angesetzt werden sollte, dies könnte letztlich auch eine alte Information sein. Dabei unterscheidet sich die Modell-Auflistung bei WCCF Tech nicht besonders gegenüber im letzten Dezember aufgetauchten AMD-eigenen Bristol-Ridge-Unterlagen – nur bei den Taktraten haben WCCF Tech minimale Aufschläge zu bieten. Die weiterhin gezeigte AMD-Folien mit groben Performanceangaben zu Bristol Ridge gehen zudem – wie auch zuletzt an dieser Stelle gezeigt – immer nur von Mobile-Modellen aus. Dies ist günstig für den Vergleich zu Carrizo, wo es ausschließlich Mobile-Modelle gibt, aber läßt natürlich die Möglichkeit offen, das Bristol Ridge im Desktop-Segment gar nicht so gut wie im Mobile-Segment aussieht bzw. die Performancegewinne gegenüber Kaveri kleiner als im Mobile-Segment ausfallen. Dies bleibt dann ernsthafte Hardwaretests zu Bristol Ridge abzuwarten – wobei noch nicht klar ist, ob jene im Rahmen der Computex kommen oder ob AMD Bristol Ridge auf der Computex erst einmal nur ankündigt wird und der eigentliche Desktop-Launch dann später erfolgt.

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