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Wie ist der Ersteindruck zur GeForce GTX 980?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zu GeForce 970 & 980 sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch im Forum. Die GeForce GTX 970 wird mit dieser Umfrage nicht berührt – aufgrund des sehr deutlich abweichenden Preises wird jene später eine extra Umfrage bekommen.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse: nVidia GeForce GTX 970 & 980

Lange wurde auf den zweiten Teil der Maxwell-Generation von nVidia gewartet – und nun ist das Warten endlich vorbei und nVidia präsentiert die GeForce GTX 970 und 980. Beide Grafikkarten kommen auf Basis des GM204-Chips daher, welcher "nur" den zweithöchsten Grafikchip innerhalb der Maxwell-Generation darstellt (der höhere GM200-Chip folgt zum Jahreswechsel), sich aber dennoch mit dem schnellsten Grafikchip der Kepler-Generation in Form des GK110-Chips von GeForce GTX 780, 780 Ti und Titan Black anlegen will (und kann).

Wie üblich haben wir in unserer Launch-Analyse alle relevanten Informationen zum Launch zusammengetragen, insbesondere kummulierte Werte zu Stromverbrauch, Geräuschentwicklung und natürlich der herauskommenden Grafikkarten-Performance ... zum Artikel.

Radeon R9
290X (Q)
GeForce GTX
780
GeForce GTX
780 Ti
GeForce GTX
970
GeForce GTX
980
1920x1080 4xMSAA/FXAA 81,7% 77,4% 91,6% 88,2% 100%
2560x1600 4xMSAA/FXAA 85,9% 77,3% 92,0% 86,2% 100%
3840x2160 4xMSAA/FXAA 89,3% 76,0% 91,1% 86,3% 100%
3DC Performance-Index 480/520% 440% 530% 490% 570%
Straßenpreis 380-420€ 350-420€ 430-570€ 310-350€ 520-570€
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DirectX 11.3 und DirectX 12 bringen neue Hardware-Features

Wie die ComputerBase in Berufung auf Microsoft vermeldet, wird DirectX 12 nun in der Tat neue Hardware-Features mitbringen, nicht nur die in der ursprünglichen Ankündigung genannten Software-Features in Form der Mantle-artigen CPU-Beschleunigung. Damit wird es also eine Zweiteilung von DirectX 12 geben: Die Software-Features werden (nahezu) alle Grafiklösungen des Standards DirectX 11 unterstützen können (sofern der Grafikchip-Entwickler entsprechende Treiber auflegt), die Hardware-Features bedingen dann wiederum neue Grafikchips. Der neu vorgestellte GM204-Chip bringt im übrigen noch nicht alle Hardware-Features für DirectX 12 mit sich, sondern nur einen Teil dieser – das Supportlevel verbleibt also bei "DirectX 11.2".

Zusätzlich wird es neben DirectX 12 ein neues "DirectX 11.3" geben, welches alle Hardware-Features von DirectX 12 aufweisen wird – nicht aber die Mantle-artige CPU-Beschleunigung, welche wie bekannt das Haupt-Features von DirectX 12 darstellt. Microsoft hat dies derzeit noch nicht genauer spezifiziert, aber man darf gut und gerne vermuten, daß es DirectX 12 nur für Windows 9 geben wird. DirectX 11.3 stellt vermutlich den Kompromiß gegenüber den Grafikchip-Entwicklern dar, welche ihre neuen Hardware-Features auch unter früheren Betriebssystemen unterstützt haben wollen. Microsoft kann somit unter Windows 9 mit DirectX 12 und dessen Hauptfeature werben, die zusätzlichen Hardware-Features stehen mittels DirectX 11.3 aber auch früheren Betriebssystemen zur Verfügung. Interessant wird noch der Punkt, ab welchem Betriebssystem Microsoft DirectX 11.3 letztlich zuläßt: Wenn die Grafikchip-Entwickler wirklich hart verhandelt haben, dann wäre angesichts der aktuellen Betriebssystem-Verbreitung und mit viel Glück auch der Support ab Windows 7 theoretisch denkbar.

AMD nVidia
DirectX 11.0 ab Windows Vista Evergreen & Northern Islands: Radeon HD 5000 & 6000 Serien Fermi, Kepler & Maxwell: GeForce 400, 500, 600 & 700 Serien
DirectX 11.2a ab Windows 8.1 Southern Islands: Radeon HD 7000 Serie (außer 7790), Radeon R7 240/250 Serien & 265, R9 270, 270X, 280 & 280X -
DirectX 11.2b ab Windows 8.1 Sea Islands & Volcanic Islands: Radeon HD 7790, Radeon R7 260 & 260X, R9 285, 290, 290X & 295X2 Maxwell: GeForce 900 Serie
DirectX 11.3 wahrscheinlich ab Windows 8.1 neue Hardware benötigt
DirectX 12.0
(reiner Software-Part)
höchstwahrscheinlich ab Windows 9 Southern Islands, Sea Islands & Volcanic Islands: Radeon HD 7000 & R200 Serien Fermi, Kepler & Maxwell: GeForce 400, 500, 600, 700 & 900 Serien
DirectX 12.0
(Hardware-Part)
höchstwahrscheinlich ab Windows 9 neue Hardware benötigt
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GeForce GTX 970 & 980 Launch: Erste Testberichte gehen online

Wie erwartet geht am frühen Freitagmorgen die beiden neuen Maxwell-Grafikkarten GeForce GTX 970 & 980 an den Start – sowohl in Bezug auf die Hardware-Testberichte als auch im Handel. Eine Launch-Auswertung mit einer Zusammenfassung des aufgelaufenen Zahlenmaterials wird später an dieser Stelle folgen, zudem läuft (schon seit einiger Zeit) die Diskussion zum Launch in unserem Forum.

Im übrigen hat nVidia die Listenpreise in letzter Sekunde noch einmal abgesenkt: Anstatt 399$ und 599$ werden es nunmehr eher freundliche 329$ und 549$. Hierbei dürfte nVidia auf die eisige Stimmung reagiert haben, welche dem Unternehmen nach dem Bekanntwerden der ersten Vorab-Listungen – mit bis zu 700 Euro für die GeForce GTX 980 – entgegenschlug. So sieht es nunmehr etwas freundlicher aus und mit ein wenig Arbeit ist die GeForce GTX 980 auch für unter 500 Euro hinzubekommen – dem maximalen Preis, welchen viele User für den letztlich nur zweithöchsten nVidia-Chip ansetzen würden.

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AMDs FreeSync funktioniert nur mit neueren AMD-Grafikchips

AMDs FreeSync-Lösung ist seit seiner Ankündigung mit reichlich Vorschußlorbeeren bedacht worden und wurde letztlich in Form von "Adaptive Sync" sogar optionaler Bestandteil der DisplayPort 1.2a Spezifikation. Nun stellt sich im Nachhinein – belegt mittels einer AMD-FAQ – heraus, daß AMD einige wichtige Informationen über den FreeSync-Support seiner Grafikchips zurückgehalten hat: So unterstützen nur die neueren AMD-Grafikchips Bonaire, Tonga und Hawaii FreeSync auch unter Spielen – und damit natürlich unter dieser Anwendungsform, wofür das ganze eigentlich geschaffen wurde. Die früheren Grafikchips der Radeon HD 7000 Serie unterstützen technisch gesehen auch FreeSync, allerdings nur eingeschränkt zum Stromsparen (des Monitors) sowie bei der Videowiedergabe.

eingeschränkter FreeSync-Support (kein Gaming) vollständiger FreeSync-Support
LowPower-APUs - Temash/Kabini & Mullins/Beema
Mainstream-APUs - Kaveri
Grafikchips Oland, Cape Verde, Pitcairn, Tahiti Bonaire, Tonga, Hawaii
Grafikkarten Radeon HD 7000 Serie (wohl inklusive der Radeon HD 7790), Radeon R7 240/250 Serien, Radeon R7 265, Radeon R9 270/270X, Radeon R9 280/280X Radeon R7 260/260X, Radeon R9 285, Radeon R9 290/290X/295X2

Dies ist natürlich weniger erfreulich und AMD hätte sich besser von Anfang an zu dieser Einschränkung bekannt. Nunmehr wird dieses kleine Foul wohl eher ungut von den Nutzern aufgenommen werden, schließt man damit doch einen großen Teil der AMD-User mit ihren bisherigen Grafikkarten von FreeSync aus. Dabei lag der Vorteil von FreeSync gerade bei der Kostenseite, denn ein entsprechendes Modul soll angeblich nur 10-20 Dollar Mehrkosten für den Monitorhersteller verursachen – doch wenn man dafür eine neue Grafikkarte erwerben muß, sieht es gleich wieder etwas anders aus. Zumindest bleibt FreeSync jedoch immer noch der freie Ansatz, so daß auch andere Grafikchip-Entwickler – wie Intel – sich hieran bzw. einfach an den offiziellen DisplayPort 1.2a Standard dranhängen können.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. September 2014

Laut dem japanischen Hermitage Akihabara (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommt die GeForce GTX 960 gegen Mitte/Ende Oktober – ohne das hierbei hinzunotiert wurde, auf welchem Grafikchip diese Grafikkarte basieren soll. Zwar ist derzeit der GM204-Chip von GeForce GTX 970 & 980 in aller Munde, die GeForce GTX 960 sollte allerdings eher der Job des GM206-Chips sein, welcher bisher als mit 1280 Shader-Einheiten an einem 192 Bit DDR Speicherinterface ausgerüstet beschrieben wird. Technisch gesehen könnte der GM206-Chip tatsächlich schon in einem Monat spruchreif sein, da jener zur gleichen Zeit wie der GM204-Chip seinen TapeOut hingelegt hatte. Nicht völlig auszuschließen ist allerdings die Spielart, daß die ersten GeForce GTX 960 Karten auf einer sehr abgespeckten GM204-Variante basieren und der GM206-Chip dann etwas später kommt. Bei regulärem Verlauf sollte die GeForce GTX 960 Serie – zu erwarten sind mindestens zwei Grafikkarten in Form von GeForce GTX 960 und 960 Ti – jedoch GM206-basiert sein.

Entgegen früheren klaren Planungen will AMD nun keine weitere Tonga-Variante in diesem Jahr auflegen, wie die ComputerBase mit Verweis auf eine Twitter-Aussage von AMD vermeldet. Dies bedeutet natürlich nicht, daß des keinen Vollausbau des Tonga-Chips mehr geben wird – jener wird dann aber wohl erst im kommenden Jahr innerhalb der Radeon R300 Serie erscheinen. Dann wird AMD auch endlich offenlegen müssen, welchen Zweck der Tonga-Chip angesichts derselben Performance wie der Thaiti-Chip zu scheinbar nahezu denselben Herstellungskosten hat – oder ob sich dann doch noch mehr im Tonga-Chip verbirgt, als bislang bekannt ist.

Reichlich Verwirrung gibt es im übrigen immer noch zur Preislage der beiden neuen nVidia-Karten GeForce GTX 970 & 980: Während einige Vorab-Listungen von ~450 Euro für die GeForce GTX 970 und ~680 Euro für die GeForce GTX 980 sprechen, sind andernorts auch schon wieder Preise von ~350 Euro für die GeForce GTX 970 und ~520 Euro für die GeForce GTX 980 im Gespräch. Beides passt nicht wirklich zusammen, so daß sich am kommenden Launchtag eine von beiden Varianten bestätigen wird – und inzwischen kann man dann auch wirklich abwarten, welche dies ist. Wir sehen die niedrigere Preislage im Vorteil, jene passt grob zu den Listenpreise (399$ bzw. 599$) – und viel mehr kann nVidia hier sowieso nicht rausholen, immerhin handelt es sich nicht um den Top-Chip des Maxwell-Portfolios (GM200), sondern "nur" um den zweitbesten Chip (GM204).

CPU-World zeigen eine nochmals detaillierte Liste der Haswell-EP Prozessoren der Xeon E5 v3 Serie – wobei sich trotz Kenntnis der Turbo-Taktraten weiterhin kein Modell herausschält, welches irgendwie sinnvoll im Desktop-Einsatz wäre: Die meisten Prozessoren haben hierfür zu niedrige Taktraten (und der Turbo wird über die niedrige TDP limitiert), die schnellen Modelle sind dagegen noch teurer als der Core i7-5960X. Viel interessanter ist da eine andere Meldung von CPU-World, nach welcher tatsächlich drei Extra-Modelle von Haswell-EP mit DDR3-Speicher zurechtkommen sollen. Dies wäre sehr ungewöhnlich, weil dies entweder ein Kombi-Speicherinterface in Haswell-EP oder aber einen extra aufgelegten Haswell-EP-Chip mit DDR3-Interface bedingen würde – insofern bleibt bei dieser Meldung eine Bestätigung abzuwarten.

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