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Umfrage-Auswertung: Als wie relevant wird AMDs Vorteil unter DirectX 12 & Vulkan angesehen?

Eine Umfrage von Mitte September versuchte die Anwendermeinung zur praktischen Relevanz von AMDs Vorteilen bei Anwendungen unter den Grafik-APIs DirectX 12 und Vulkan einzufangen. Jene Vorteile sind in einem früheren Artikel gut dokumentiert und zeigen sich auch bei neu erscheinenden DirectX12/Vulkan-Titeln meistens – doch wie schnell wird diese Tendenz nun in eine breite Praxiswirkung umschlagen, und ist dies alles schnell genug für jetzt gekaufte und damit primär jetzt genutzte Grafikkarten? Hier kann man durchaus verschiedener Meinung sein, sicherlich auch betrachtend die persönliche Nutzungsdauer von Grafikkarten – für schnellentschlossene Umrüster ist das Thema sicherlich weit weniger relevant als für Nutzer mit vergleichsweise langer Nutzungsdauer einer Grafikkarte.

Dennoch votierten die Umfrageteilnehmer in der Mehrheit eher dafür, diesem Vorteil seine entsprechende Beachtung zu schenken. Die große Mehrheit mit 47,2% liegt dabei in der Mitte und sieht AMDs Vorteil unter DirectX 12 & Vulkan als gewichtigen Punkt an. Weitere 19,4% sehen es nur als kleineren Pluspunkt zugunsten von AMD an, nahezu gleiche 19,0% hingegen sogar als "Gamechanger", welcher das Kräfteverhältnis regelrecht zugunsten von AMD ändert. Nur für 14,4% liegt das ganze dann doch zu weit in der Zukunft, um für heutzutage gekaufte Grafikkarten eine Relevanz zu entwickeln. Die durchschnittliche Anwendermeinung läßt sich damit höchst einfach charakterisieren: Jener Vorteil unter DirectX 12 & Vulkan wird im Schnitt als ein mittlerer Pluspunkt zugunsten von AMD gesehen.

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Die Systemanforderungen zu Civilization VI

Spielepublisher 2K Games hat auf Steam die offiziellen PC-Systemanforderungen für das am 21. Oktober 2016 erscheinende Civilization VI bekanntgegeben. Jene sehen insbesondere im Minimum äußerst Einsteiger-freundlich aus, da mittels Core i3 auf 2.6 GHz sowie Phenom II X4 auf 2.6 GHz faktisch jede halbwegs leistungsfähige CPU in dem Titel mitkommen müsste und als Minimum-Grafikkarten Radeon HD 5750 (Perf.Index 100%) bzw. GeForce GTS 450 GDDR5 (Perf.Index 95%) wahrlich keine Hürden darstellen (offiziell listet 2K Games eine "Radeon HD 5570", aber dies dürfte ein schlichter Zahlendreher sein, deren Performance passt überhaupt nicht zur GeForce GTS 450). Die Empfehlungen sehen dagegen einen gutklassigen Gamer-PC vor, wenn es CPU-seitig ein Core i5 auf 2.5 GHz oder ein FX-Prozessor auf 4 GHz sowie Grafikkarten-seitig eine Radeon HD 7970 (Perf.Index 360%) oder eine GeForce GTX 770 (Perf.Index 380%) sein sollen. Wirkliche Performance-Probleme sind unter Civilization VI somit jedoch nicht zu erwarten.

minimale Anforderungen empfohlene Anforderungen
Ziel-Auflösung keine Angabe keine Angabe
Betriebssystem Windows Vista *inoffiz.*     Windows 7     Windows 8.0 *inoffiz.*     Windows 8.1     Windows 10     Linux
32/64-Bit 32-Bit     64-Bit
Prozessor AMD K10 4C  (ab 2.6 GHz)
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C
AMD Mainstream-APU 4C
Intel Core 2 Quad  (ab ~2.5 GHz)
Intel Core i3 (2C+HT)  (ab 2.5 GHz)
Intel Core i5 (4C)
Intel Core i7 (4C+HT)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
AMD K10 4C
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C  (ab ~4.5 GHz)
AMD Bulldozer 8C  (ab 4 GHz)
AMD Mainstream-APU 4C
Intel Core 2 Quad  (ab ~4 GHz)
Intel Core i3 (2C+HT)  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core i5 (4C)  (ab 2.5 GHz)
Intel Core i7 (4C+HT)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
RAM 4 GB 8 GB
Festplatte 12 GB freier Festplattenplatz
Grafik-API DirectX 11     DirectX 12     OpenGL     Vulkan
Grafikkarte AMD Radeon HD 5000ab 5750
AMD Radeon HD 6000ab 6750 GDDR5
AMD Radeon HD 7000ab 7750 GDDR5
AMD Radeon R200ab 250 GDDR5
AMD Radeon R300ab 360
AMD Radeon R400ab 460
nVidia GeForce 400ab 450
nVidia GeForce 500ab 550 Ti
nVidia GeForce 600ab 650
nVidia GeForce 700ab 740 GDDR5
nVidia GeForce 900ab 950 SE
nVidia GeForce 1000ab 1050
AMD Radeon HD 5000
AMD Radeon HD 6000
AMD Radeon HD 7000ab 7970
AMD Radeon R200ab 280
AMD Radeon R300ab 380
AMD Radeon R400ab 470
nVidia GeForce 400
nVidia GeForce 500
nVidia GeForce 600ab 680
nVidia GeForce 700ab 770
nVidia GeForce 900ab 960
nVidia GeForce 1000ab 1060 3GB
Grafik-RAM 1 GB 2 GB
Anmerkung: Die angegebenen Anforderungen zu Prozessor und Grafikkarte stellen eine eigene Interpolation der offiziellen Anforderungen dar.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 24./25. September 2016

Nachdem GeForce GTX 1050 & 1050 Ti die Radeon RX 460 aller Voraussicht nach schlagen werden können, ist es um so unverständlicher, das AMD bei dieser Karte den zugrundeliegenden Polaris-11-Chip nicht voll ausgefahren hat. Gleichfalls schlägt sich AMD etwas selber durch den Umstand, bei der Radeon RX 460 zu viel Variationsbreite in ein und dieselbe Karte gelegt zu haben – nVidia hat dies speziell beim Speicher mit generell 2 GB bei der GeForce GTX 1050 sowie generell 4 GB bei der GeForce GTX 1050 Ti eleganter gelöst. Ein Ausweg aus beiden Problematiken würde in der Auflage einer (derzeit rein hypothetischen) "Radeon RX 465" liegen – eine solche Karte würde auch in AMDs aktuelles Namensschema passen. Jene "Radeon RX 465" würde dann im Vollausbau des Polaris-11-Chips antreten, zudem würde die Grenze von 75 Watt TDP und damit das entsprechende Power-Limit fallen, ergo könnten die Taktraten auch etwas überhalb von 1200 MHz Chiptakt liegen. Gute Werksübertaktungen zur Radeon RX 460 deuten schon an, das da einiges mehr möglich ist – und zusammen mit dem Sprung von 896 auf 1024 Shader-Einheiten (+14,3%) kann da ein guter Sprung herauskommen.

Radeon RX 460 "Radeon RX 465" GeForce GTX 1050 GeForce GTX 1050 Ti
Chipbasis AMD Polaris 11 AMD Polaris 11 nVidia GP107 nVidia GP107
Architektur GCN4, DirectX 12 Feature-Level 12_0 Pascal, DirectX 12 Feature-Level 12_1
Technik 2 Raster-Engines, 896 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Salvage) angen. 2 Raster-Engines, 1024 Shader-Einheiten, 64 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau) angbl. 640 Shader-Einheiten, 40 TMUs, 32 ROPs (?), 128 Bit GDDR5-Interface (Salvage) angbl. 768 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau)
Taktraten 1090/1200/3500 MHz
(Ø-Chiptakt: ~1170 MHz)
angen. ~1250/3500 MHz angbl. 1354/1455/? MHz angbl. 1290/1382/3500 MHz
Speicherausbau 2/4 GB GDDR5 angen. 4 GB GDDR5 2 GB GDDR5 4 GB GDDR5
off. Verbrauch <75W (TBP) angen. 100W (TBP) 75W (GBP) 75W (GBP)
FHD Perf.Index 260% gesch. ~290-310% gesch. ~260-280% gesch. ~300-320%
Launch 8. August 2016 reine Hypothese angbl. Ende Oktober 2016 angbl. Mitte Oktober 2016

Zusammen mit der richtigen Taktrate (Richtung 1250 MHz) könnte eine solche "Radeon RX 465" durchaus die (prognostizierte) Performance der GeForce GTX 1050 Ti erreichen, damit also dann eine echte Konkurrenzsituation zwischen beiden Karten herstellen. Die Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1050 Ti werden zwar immer noch etwas schneller sein, aber rein nominell kann AMD im besten Fall durchaus einen nominellen Gleichstand erreichen. Ob AMD eine solche Karte auflegt, bleibt natürlich abzuwarten – bislang ist das ganze nur eine hypothetische Überlegung, niemand zwingt AMD zu dieser Karte. Zudem gibt es auch noch die These zu beachten, das AMD angeblich den zugrundeliegenden Polaris-11-Chip in seinem Vollausbau primär für das Mobile-Segment benötigt – und nur daher die Radeon RX 460 im Desktop nicht als Vollausbau herausgekommen ist. Im mittelfristigen Verlauf sollte sich diese Problematik allerdings eher entschärfen – und dann könnte AMD in der Tat versucht sein, hier noch einmal mittels einer "Radeon RX 465" nachzulegen. Eventuell wird das ganze aber auch auf das nächste Jahr verschoben und in der nächsten Grafikkarten-Generation von AMD sehen wir dann erst den Vollausbau des Polaris-11-Chips im Desktop – dies würde dann wohl eine (genauso hypothetische) "Radeon RX 550" ergeben.

Bei Heise fordert man im Zuge der Meldung zu den per Firmware-Update nicht mehr mit Fremdpatronen zusammenarbeitenden HP-Druckern, den Fall doch einfach strafrechtlich anzugehen. Als Druckmittel hierfür sieht man das Strafgesetzbuch im Paragraph 303b, Absatz 1, Nummer 3 – welcher zumindest bei einer erheblichen Störung (wie im geschäftlichen Umfeld) durchaus zugkräftig für diesen Fall erscheint. Das hierzu häufig gebrachte Gegenargument, das der Betrieb mit Fremdpatronen keine zugesicherte Produkteigenschaft sei, zieht dabei nicht – diese Aussage trifft zwar in der Tat zu, spielt für diesen Paragraphen aber eben keine Rolle. Auch die vorherige Einwilligung des Käufers zu Firmware-Updates im Rahmen der AGB bzw. des Lizenzvertrages ergibt keine Fluchtmöglichkeit, gut von Heise anhand des Beispiels von Arzt und Spritze erklärt: Jeder invasive Eingriff kann eigentlich immer nur für den einzelnen konkreten Fall seitens des Kunden abgesegnet werden, nicht aber im Rahmen von AGBs bzw. eines Lizenzvertrags nur einmalig und dann für alle Zeiten gültig erteilt werden.

Allerdings würde die ernsthafte Anwendung dieses Paragraphen dann auch eine Schlangengrube öffnen: Jedes der neueren Betriebssystem-Updates von Apple, Google und Microsoft stände dann unter dessen Beobachtung – weil Funktionsreduzierungen bzw. andere gravierende Änderungen, welche vorher nutzbare Funktionen stören bzw. abschaffen, gibt es dabei immer mal wieder. Andererseits wäre es derart gedacht gar nicht einmal falsch, diesen Paragraphen auch durchzusetzen: Der Kunde schafft sich schließlich ein Produkt zum Ist-Zustand an – und hat nach deutschem Recht dann auch ein Nutzungsrecht zu exakt diesem Ist-Zustand. Nachträgliche Änderungen dessen sollten eine (jeweils einzelne) Zustimmung bedingen – ansonsten findet man sich bei Windows 10 wieder, wo Microsoft im laufenden Betrieb nach Gutdünken Funktionen abschaltet oder gravierend umarbeitet. In welchem Wahnsinn so etwas bei Microsoft enden kann, kann man sich gut anhand der Geschichte der verschiedenen Microsoft-eigenen Mailprogramme in den letzten Windows-Versionen ansehen (jede Windows-Version ein neues, inkompatibles Mail-Programm, Daten-Migration zumeist nur einmalig bei direktem Windows-Upgrade vorgesehen).

Nicht umsonst versuchen die Betriebssystem-Anbieter derzeit verstärkt, ihre Betriebssysteme als "Service" umzudefinieren – denn ein Service hat keinen für alle Ewigkeiten feststehenden Funktionsumfang, jener kann durchaus von Zeit zu Zeit anders aussehen. Doch ob es sinnvoll ist, den Lauf der IT-Welt mit nationalstaatlichem Recht aufhalten zu wollen, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt. Sinnvollerweise sollten die Konsumenten eher versuchen, den Lauf der Welt mit dem einzigen zu verändern, was in unserer Gesellschaftsform tatsächlich zu wirklichen Veränderungen in der Lage ist – mit ihrer Geldbörse (aka ihrer Kauf- bzw. Nutzungsentscheidung). Im Sinne von Betriebssystemen bedeutet dies, sich langfristig auf die Migration zu Linux vorzubereiten – und im Sinne von Druckern bedeutet dies, die Finger von derart unseriösen Angeboten zu lassen, egal wie günstig der Einstiegspreis sein mag. Wer jetzt konkret von dem HP-Problem betroffen ist, hat damit (im Wortsinn) Lehrgeld gezahlt – was jedoch bekannterweise besser wirkt als jede textliche Ermahnung.

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Auf welcher Architektur basiert der im Spiele-System eingesetzte Prozessor?

Diese Umfrage stellt die Wiederholung einer 2014er Umfrage dar. Die "E"-Abkömmlinge von Intels Architekturen sind natürlich mit in die jeweiligen Hauptgruppe einzuordnen, werden im Rahmen dieser Umfrage nicht extra erfasst. Zudem gilt auch bei dieser Umfrage: Wenn mehrere zum Spielen benutzte Systeme existieren, kann und darf von diesen Systemen jeweils eine Stimme abgegeben werden. Damit sollen auch Zwei- und Drittsysteme erfasst werden, sofern diese (wenigstens teilweise) auch im Spieleeinsatz sind.

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Erste genauere Spezifikationen zu GeForce GTX 1050 & 1050 Ti

BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) bringen erste genauere Spezifikationen zu GeForce GTX 1050 & GeForce GTX 1050 Ti, welche beiderseits auf dem GP107-Chip basieren. Jener wird wie bekannt bei Samsung in deren 14LPP-Fertigung hergestellt und trägt daher – im Vergleich zur (bisherigen) Pascal-Generation – nur eher durchschnittliche Taktraten. Dafür dürfte jene Samsung-Fertigung eine höhere Packdichte ermöglichen, weshalb sich nVidia augenscheinlich dazu entschlossen hat, dem GP107-Chip mehr als die (ansonsten übliche) Hälfte der GP106-Shader-Einheiten (1280) mitzugeben. Der GP107-Chip trägt somit im Vollausbau 768 Shader-Einheiten, 48 TMUs und 32 ROPs an einem 128 Bit GDDR5-Speicherinterface – im übrigen exakt die Hardware-Daten der GeForce GTX 950 (welche allerdings eine Salvage-Version des Midrange-Chips GM206 darstellt).

Die GeForce GTX 1050 Ti wird dann im Vollausbau des GP107-Chips antreten, während die GeForce GTX 1050 eine abgespeckte Version darstellt, welche auf 640 Shader- und 40 Textureneinheiten beschnitten ist. Dafür trägt die kleinere GeForce GTX 1050 sogar leicht höheren Chiptaktraten und reduziert mittels diesen den Rohleistungs-Unterschied auf -12% bei der nominellen Rechenleistung (gemäß offizieller Taktraten). Höhere Taktraten bei einer Salvage-Version sind eher ungewöhnlich, dürfte ihre Begründung jedoch in der für beide Karten geltenden TBP von 75 Watt finden – sofern das Power-Limit ebenfalls gleich auf 75 Watt steht, könnte die GeForce GTX 1050 in der Praxis sogar noch höhere reale Boosttaktraten erreichen als vorgegeben. Der andere wesentliche Unterschied liegt dann in der Speicherbestückung, wo die kleinere GeForce GTX 1050 generell nur mit 2 GB GDDR5-Speicher antritt, die größere GeForce GTX 1050 Ti generell nur mit 4 GB GDDR5-Speicher.

Bezüglich der Performance läßt sich die GeForce GTX 1050 Ti schon ganz gut einschätzen, da jene wie gesagt dieselben Hardware-Daten wie die GeForce GTX 950 mit sich bringt – und auch die Taktraten differieren nur unwesentlich (sofern man den hohen realen Boosttakt der GeForce GTX 950 von 1332 MHz einrechnet). Mit ein wenig mehr Taktrate und eventuell ein bißchen höherer Recheneffizienz mittels der Pascal-Architektur kann man die GeForce GTX 1050 Ti auf 5-10% vor der GeForce GTX 950 einordnen, dies ergäbe einen FullHD Performance-Index von ~300-320%. Zur Performance-Einordnung der GeForce GTX 1050 fehlt maßgeblich noch deren Speichertakt, insofern gibt es hierbei noch eine gewisse Unsicherheit. Aber angesichts der Rechenleistungsdifferenz von -12% dürfte der Performanceabstand zur GeForce GTX 1050 Ti nicht all zu groß ausfallen, wir schätzen die GeForce GTX 1050 somit auf einen FullHD Performance-Index von ~260-280%.

Radeon RX 460 GeForce GTX 1050 GeForce GTX 1050 Ti
Chipbasis AMD Polaris 11 nVidia GP107 nVidia GP107
Architektur GCN4, DirectX 12 Feature-Level 12_0 Pascal, DirectX 12 Feature-Level 12_1
Technik 2 Raster-Engines, 896 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Salvage) angbl. 640 Shader-Einheiten, 40 TMUs, 32 ROPs (?), 128 Bit GDDR5-Interface (Salvage) angbl. 768 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau)
Taktraten 1090/1200/3500 MHz
(Ø-Chiptakt: ~1170 MHz)
angbl. 1354/1455/? MHz angbl. 1290/1382/3500 MHz
Speicherausbau 2/4 GB GDDR5 2 GB GDDR5 4 GB GDDR5
off. Verbrauch <75W (TBP) 75W (GBP) 75W (GBP)
FHD Perf.Index 260% gesch. ~260-280% gesch. ~300-320%
Launch 8. August 2016 angbl. Ende Oktober 2016 angbl. Mitte Oktober 2016

Im übrigen kann man diese Performance-Schätzung auch noch ganz unabhängig aller bekannten Hardware-Daten antreten: Das Ziel von nVidia mit der GeForce GTX 1050 dürfte sein, eine standardmäßige Radeon RX 460 (Perf.Index 260%) zu schlagen – ergo sollte die GeForce GTX 1050 eigentlich leicht oberhalb deren Performance herauskommen. Die GeForce GTX 1050 Ti sollte im Sinne von nVidia hingegen die Radeon RX 460 inklusive deren Werksübertaktungen klar hinter sich lassen, ohne deswegen aber die Grenze von 75 Watt Stromverbrauch zu durchbrechen (was aber sicherlich den Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1050 Ti gestattet wird). Eine erstklassig werksübertaktete Radeon RX 460 kann durchaus die Performance der GeForce GTX 950 (Perf.Index 290%) erreichen – ergo muß die GeForce GTX 1050 Ti leicht schneller herauskommen, um ihre Zielsetzung zu erreichen. Gerade daß nVidia später als AMD in diesem Marktsegment herauskommt (und mit zudem wohl sogar leicht leistungsfähigerer Hardware), macht es einfach, solch exakte Austarierungen der Performance im Vergleich zum jeweigen Konkurrenzprodukt vorzunehmen.

Insofern ist es wohl ziemlich einfach, die Prognose aufzustellen, daß die GeForce GTX 1050 Ti die Radeon RX 460 klar schlagen wird. Ob nVidia hierfür auch den passenden Preispunkt macht, bleibt dagegen die genaue Preisnennung offen – zu welcher es derzeit nur spekulative Annahmen gibt. Interessanterweise wird die GeForce GTX 1050 Ti allerdings wohl nicht eine große Schnippe Performance auf die GeForce GTX 950 oben drauf legen, sondern aller Voraussicht nach nur geringfügig schneller herauskommen. Der große Vorteil gegenüber der GeForce GTX 950 ergibt sich in der standardmäßigen Verfügbarkeit von 4 GB Speicher – ein Punkt, welcher der GeForce GTX 950 inzwischen schmerzlich fehlt (und welcher bei der leicht schnelleren GeForce GTX 960 nach wie vor zu viel Geld kostet). Den ganz großen Unterschied im Stromverbrauch bringt die GeForce GTX 1050 Ti hingegen nicht mit sich, denn auch die GeForce GTX 950 lag diesbezüglich schon klar unter 100 Watt. Wie zuletzt schon berichtet, wird die größere GeForce GTX 1050 Ti gegen Mitte Oktober erwartet, die kleinere GeForce GTX 1050 dann gegen Ende Oktober.

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Die Systemanforderungen zu Titanfall 2

Spielepublisher Electronic Arts hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für das am 28. Oktober 2016 erscheinende Titanfall 2 bekanntgegeben. Der Multiplayer-Shooter (mit allerdings auch einer Singleplayer-Kampagne) weist recht detaillierte Systemanforderungen in drei Stufen auf, zu welchen auch jeweils Ziel-Auflösung und Ziel-Framerate angegeben wurde. So sind die Minium-Anforderungen für die Auflösung von 1600x900 auf Medium-Bildqualität und rund 60 fps gedacht – was wiederum bedeutet, das die realen Minmum-Anforderungen wohl noch deutlich niedriger liegen dürften. Aber auch so schon zeigt sich Titanfall 2 sehr gut skalierbar: Das Minimum wird über Mainstream-PCs mit nur einer vernünftigen Einsteiger-Grafikkarte abgedeckt, bei den (für die 4K-Auflösung) geltenden Ultra-Anforderungen geht es dagegen auf das nahezu beste hinauf, was derzeit zu kaufen ist.

Die Empfehlungen, welche für 1920x1080 mit nahezu maximaler Bildqualität auf rund 60 fps gelten, sehen dann ein ziemlich bekanntes Bild dieser Tage: Schneller Intel-Vierkerner, 16 GB Hauptspeicher und als Grafikkarte entweder eine Radeon RX 480 8GB oder eine GeForce GTX 1060 6GB. Etwas irritierend ist hierbei nur die explizite Nennung des Grafikkarten-Speichers bzw. deren Höhe von gleich 6 bis 8 GB – für nur die FullHD-Auflösung ist dies schon ziemlich viel. Nicht auszuschließen wäre, daß dies in dieser Höhe nichts mit der Spielrealität zu tun hat – was aber abzuwarten bleibt, in letzter Zeit steigen vornehmlich die Speicheranforderungen, während bei den reinen Grafikkarten-Anforderungen nur ein gewisser Sprung gegenüber der letzten Spielesaison zu beobachten ist.

minimale Anforderungen empfohlene Anforderungen Ultra-Anforderungen
Ziel-Auflösung 1600x900 Medium @ ~60 fps 1920x1080 (nahezu) Max @ ~60 fps 3840x2160 @ ~60 fps
Betriebssystem Windows Vista *inoffiz.*     Windows 7     Windows 8.0     Windows 8.1     Windows 10     Linux
32/64-Bit 32-Bit     64-Bit
Prozessor AMD K10 4C  (ab ~3.5 GHz)
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C
AMD Mainstream-APU 4C  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core 2 Quad  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core i3 (2C+HT)  (ab ~3 GHz)
Intel Core i5 (4C)
Intel Core i7 (4C+HT)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
AMD K10 4C
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C  (ab ~4.5 GHz)
AMD Mainstream-APU 4C
Intel Core 2 Quad
Intel Core i3 (2C+HT)
Intel Core i5 (4C)  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core i7 (4C+HT)  (ab ~3 GHz)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
AMD K10 4C
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C
AMD Mainstream-APU 4C
Intel Core 2 Quad
Intel Core i3 (2C+HT)
Intel Core i5 (4C)
Intel Core i7 (4C+HT)  (ab ~4 GHz)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
RAM 8 GB 16 GB 16 GB
Festplatte 45 GB freier Festplattenplatz
Grafik-API DirectX 11     DirectX 12     OpenGL     Vulkan
Grafikkarte AMD Radeon HD 5000
AMD Radeon HD 6000ab 6970
AMD Radeon HD 7000ab 7850 2GB
AMD Radeon R200ab 265
AMD Radeon R300ab 370
AMD Radeon R400ab 460
nVidia GeForce 400ab 480
nVidia GeForce 500ab 570
nVidia GeForce 600ab 660
nVidia GeForce 700ab 310
nVidia GeForce 900ab 950 SE
nVidia GeForce 1000ab 1050
AMD Radeon HD 5000
AMD Radeon HD 6000
AMD Radeon HD 7000
AMD Radeon R200
AMD Radeon R300ab 390X
AMD Radeon R400ab 480 8GB
nVidia GeForce 400
nVidia GeForce 500
nVidia GeForce 600
nVidia GeForce 700
nVidia GeForce 900ab 980
nVidia GeForce 1000ab 1060 6GB
AMD Radeon HD 5000
AMD Radeon HD 6000
AMD Radeon HD 7000
AMD Radeon R200
AMD Radeon R300
AMD Radeon R400
nVidia GeForce 400
nVidia GeForce 500
nVidia GeForce 600
nVidia GeForce 700
nVidia GeForce 900
nVidia GeForce 1000ab 1080
Grafik-RAM 2 GB (inoffizielle Angabe) keine Angabe keine Angabe
Anmerkung: Die angegebenen Anforderungen zu Prozessor und Grafikkarte stellen eine eigene Interpolation der offiziellen Anforderungen dar.
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