Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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nVidia senkt die Listenpreise von GeForce GTX 1070 & 1080 teilweise erheblich

Im Zuge der Ankündigung der GeForce GTX 1080 Ti senkt nVidia auch die Listenpreise der bisherigen Pascal-Grafikkarten GeForce GTX 1070 & 1080 ab. Insbesondere bei der GeForce GTX 1080 war dies auch zwingend notwendig, denn die neue GeForce GTX 1080 Ti besetzt nun den früheren Listenpreis der GeForce GTX 1080, hier musste nVidia natürlich für einen wieder passenden Preisunterschied sorgen. Und dies hat man in deutlicher Weise getan: Der Listenpreis der GeForce GTX 1080 "Founders Edition" fällt von 699$ auf 549$, der Listenpreis der Herstellermodelle von 599$ auf 499$.

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AMDs Radeon RX500 Serie kommt als Polaris-Refresh am 4. und 11. April 2017

Seitens Heise kommt eine bemerkenswert klare Aussage zu den Grafikkarten der kommenden Radeon RX500 Serie: Die Modelle Radeon RX 550, 560, 570 & 580 werden laut industrienahen Quellen weiterhin auf Polaris-Grafikchips basieren und damit glatte Rebrandings (vornehm ausgedrückt "Refresh") der bisherigen Radeon RX400 Serie darstellen. Dafür treten jene recht zeitig an: Radeon RX 570 & 580 (offensichtlich Polaris 10) am 4. April 2017, Radeon RX 550 & 560 (höchstwahrscheinlich Polaris 11, mit einer minimalen Seitenchance auf Polaris 12) dann eine Woche später am 11. April 2017. In beiden Fällen soll der offizielle Launch auch mit dem Markteintritt gleichlautend sein. Technische Daten zu den neuen AMD-Karten gibt es natürlich noch keine, aber sofern die Grafikkartenhersteller rechtzeitig mit an Bord sind, sollten sich jene per Leak über den laufenden Monat März problemlos ergeben.

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nVidia kündigt die GeForce GTX 1080 Ti für den 10. März 2017 an

Grafikchip-Entwickler nVidia hatte auf seinem GDC-Event deutlich mehr als AMD zu sagen – und mit der GeForce GTX 1080 Ti die zweite GP102-basierte Consumer-Lösung offiziell angekündigt. Jene Grafikkarte kommt mit teilweise erstaunlichen Eckdaten daher: Es gibt die gleiche Menge an freigeschalteten Shader- und Textureneinheiten wie bei der Titan X (Pascal) zu (nominell) sogar leicht höheren Taktraten.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 27./28. Februar 2017

AMDs "Capsaicin & Cream" Event auf der GDC 2017 hat leider nur wenig erhellendes über die kommende Vega-Generation hervorgebracht. Die einzige wirkliche Neuheit war die Verkündigung des Verkaufsnamens, welcher auf "Radeon RX Vega" lauten wird – und damit am Ende sogar mehr Fragen als Antworten bereithält. Denn es dürfte nicht ganz einfach sein, hierbei potentiell bis zu vier Grafikkarten unterzubringen (2x Vega 11 und 2x Vega 10) – es sei denn natürlich, AMD ordnet Vega-11-Grafikkarten in der normalen "Radeon RX 500" Serie ein, was dann allerdings für deren Käufer auch wieder seltsam aussehen mag. Zur Technik und Terminlage konkreter Vega-Grafikkarte wurde leider gar nichts gesagt, allenfalls wurden wiederum 64 Shader-Cluster (64 NCU) genannt, welche 4096 Shader-Einheiten beim Vega-10-Chip im Vollausbau ergeben sollten. Zudem wurde bestätigt, das die Vega-Generation generell FP16 zu doppelter Rechengeschwindigkeit beherrscht – jenes Feature wandert somit von den Spielekonsolen auch zu den PC-Gamern, selbst wenn die Spieleentwickler erst noch ganz am Anfang von dessen (potentiell erheblich Performance bringendem) Einsatz stehen.

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Erste Spiele-Benchmarks zu AMDs Ryzen-Prozessoren sehen brauchbar aus

Ein Feld, welches bislang zu Ryzen noch überhaupt nicht beackert wurde, ist das Feld der Gaming-Benchmarks zu AMDs Ryzen-Prozessoren – natürlich ein wichtiges Feld, denn hier liegt eine der allergrößten Schwächen von AMDs Bulldozer-Prozessoren. Durch die guten Workstation-Benchmarks zu Ryzen sind die Erwartungen logischerweise teilweise komplett durch die Decke gegangen – doch Gaming ist mehr oder weniger eine Königsdisziplin für heutige Prozessoren, weil hier im Gegensatz anderen Aufgaben zumeist nicht spezielle Teile der CPU-Reserven angezapft werden, sondern in aller Regel alle CPU-Bestandteile zum Einsatz kommen. Gefragt sind hier also eine gute Integer-Performance, gute FPU-Performance, schnelle und große Caches, ein gutes Speicherinterface, eine gute Auslastung und schnelle Umschaltung der Recheneinheiten, keine unnötigen Pipeline-Stalls und letztlich vor allem die Fähigkeit, um mit komplett durcheinandergehendem Code mit ständig sich wechselnden Hardware-Anforderungen zurechtzukommen – um nur die wichtigsten Punkte zu nennen. Demzufolge dürfen nirgendwo im Prozessoren-Design besondere Schwachpunkte existieren, jene zeigen sich unter Gaming-Benchmarks zumeist gnadenlos (siehe Bulldozer).

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Umfrage-Auswertung: Wieviele Rechenkerne hat der eingesetzte Prozessor (2017)?

Mittels einer Umfrage von Ende Januar haben wir mal wieder den Stand der Prozessoren-Verbreitung anhand ihrer Kernanzahl abgefragt, gleichlautend zu Umfragen vom Mai 2014 und Januar 2012, also mit jeweils zweieinhalbjährlichem Abstand. Dabei hat sich in der Zwischenzeit nur im Detail etwas bewegt, weiterhin sind die Vierkerner die dominante CPU-Spezies mit sogar leichtem Zugewinn von bisher 69,9% (2014) auf nunmehr 70,7%. Verloren haben logischerweise alle kleineren Prozessoren, hier gab es dann doch einige bedeutsame Verschiebungen, maßgeblich gewonnen haben zudem die Prozessoren oberhalb von vier CPU-Kernen, welche durchgehend gut zulegen konnten.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 25./26. Februar 2017

Noch nachzutragen wäre, das Videocardz in ihrer Berichterstattung zur kommenden Ankündigung der GeForce GTX 1080 Ti am Dienstag auch eine GeForce GTX 1060 Ti erwähnt haben, welche gerüchteweise von nVidia vorbereitet werden soll. Dies wäre eine interessante Entwicklung, denn eigentlich hatte man die GeForce 1000 Serie – bis auf die GeForce GTX 1080 Ti – als abgeschlossen betrachtet. Allerdings liegt zugegebermaßen zwischen GeForce GTX 1060 & 1070 noch eine genügende Performance-Differenz (zwischen +36% unter FullHD und +41% unter UltraHD laut unserem Performance-Index), um hier noch eine weitere Karte unterzubringen. Zudem könnte nVidia unter Umständen auch nur eine bessere Version der GeForce GTX 1060 auflegen, die neue Karte also deutlich näher an der GeForce GTX 1060 liegen und damit die GeForce GTX 1070 nicht unter Druck setzen. Es bleibt trotzdem die Frage übrig, was nVidia mit einer solchen GeForce GTX 1060 Ti letztlich erreichen will: GeForce GTX 1060 & 1070 verkaufen sich augenscheinlich glänzend, die Radeon RX 480 macht jetzt auch keinen ganz großen Druck auf die GeForce GTX 1060, als daß man da unbedingt nachlegen müsste.

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Welche Beschleunigung erbringen DirectX 12 & Vulkan derzeit gegenüber DirectX 11 & OpenGL?

Die PC Games Hardware hat untersucht, was die LowLevel-APIs DirectX 12 & Vulkan in ihrer Kerndisziplin derzeit leisten können – und dies ist nicht die Beschleunigung der Grafiklösung, sondern natürlich die Entlastung des Prozessors (durch Verringerung des CPU-Overheads), gerade bei weniger leistungsfähigen. Hierzu hat man sich die Performance eines Systems mit FX-8350 samt Radeon R9 Nano unter verschiedenen Benchmarks angesehen, wo sowohl eine der beiden LowLevel-APIs als auch deren "HighLevel"-Vorgänger DirectX 11 & OpenGL angeboten werden. Jener Vergleich ist natürlich nicht perfekt, da manche Spieletitel für unterschiedliche APIs auch (leicht) andere Optikeffekte ansetzen bzw. die APIs von manchen Spieleentwickler nicht gleichwertig behandelt wurden. Ein besonders krasser Fall hierzu ist Doom (2016), wo man mittels der Vulkan-API derart massiv hinzugewinnt (bis zum Dreifachen der Performance), daß dies dann schon eher unrealistische Züge annimmt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 24. Februar 2017

Die PC Games Hardware hat sich die Grafikkarten-Performance unter der nunmehr offenen Beta von Ghost Recon Wildlands angesehen. Gegenüber der geschlossenen Beta liegen nun zum einen angepasste Grafikkarten-Treiber als auch diverse Änderungen der Spieleentwickler an Optik-Details vor: Bemerkbar soll dabei vor allem ein stärkerer Aufpopeffekt bei in die Nähe kommenden Objekten sein – das spart natürlich Performance ein, aber wirklich schön ist eine solche Sparmaßnahme nicht. Es bleibt zu hoffen, das man jenen Effekt im fertigen Spiel gezielt regeln kann, um auf entsprechend leistungsstarken Rechner den Aufpopeffekt zu minimieren. Hierfür müssen sich die Spieleentwickler allerdings an anderer Stelle noch massiv ins Zeug legen, denn das Texturenstreaming funktioniert ab der WQHD-Auflösung unabhängig der Grafikkartenspeicher-Menge nicht mehr wirklich, Nutzer höherer Auflösungen erhalten oftmals also nur noch Texturenbrei. Dies müsste allerdings doch irgendwie zu lösen sein, denn von der Grundperformance her liegt Ghost Recon Wildlands nicht wirklich abseits bekannter Anforderungen – eine (werksübertaktete) Radeon RX 480 8GB erreicht unter FullHD 51 fps und unter WQHD noch 39 fps, unter UltraHD kommt dagegen nur noch eine (werksübertaktete) GeForce GTX 1080 auf 40 fps.

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AMD verspricht für Ryzen 5 1600X gleich +69% mehr Cinebench-Performance gegenüber dem Core i5-7600K

Zu den bereits bekannten Cinebench-Werten kommt seitens WCCF Tech noch ein Nachtrag in Form eines "ungefähren" Cinebench-Ergebnisses für den Sechskern-Prozessor Ryzen 5 1600X, welcher wie bekannt preislich in Konkurrenz zu Intels Vierkerner Core i5-7600K gehen dürfte. Einen exakten Wert hat AMD hierbei nicht angegeben, allerdings will man unter dem Cinebench R15 Multithread-Test eine um gleich +69% bessere Performance erreicht haben. Dies dürfte (defensiv gerechnet) in etwa auf einem Ergebnis von ~1140 Cinebench-Punkten für den Ryzen 5 1600X herauskommen, ausgehend von den vorliegenden Vergleichswerten zum Core i5-7600K. Jene gehen mit 666 Punkten (ComputerBase), 688 Punkten (Technikaffe) und 692 Punkten (AnandTech) einigermaßen durcheinander – aber da sich AMD bislang bei solchen Vergleichen eher an den unteren Intel-Vergleichswerten orientiert hat (und dies natürlich die für AMD günstigere Zahl ergibt), sollte man hierbei eher nicht zu hoch ansetzen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 22./23. Februar 2017

Daß es auf der GDC 2017 eine Ankündigung der GeForce GTX 1080 Ti geben wird, kann inzwischen als indirekt bestätigt angesehen werden: Auf der GeForce-Webseite prangt derzeit ein Counter, welcher am 1. März um 4 Uhr morgens deutscher Zeit ausläuft (dies entspricht 19 Uhr am 28. Februar zu Kalifornien-Zeit). Das hierbei zu sehende Hintergrund-Video hatte im ursprünglichen Dateinamen laut dem Tech Report direkt die Formulierung "GeForce GTX 1080 Ti" stehen, davon abgesehen ist auch die Fettschreibung von "TI" in "Time" auf der Webseite selber ein deutlicher Hinweis darauf, um was es hierbei gehen wird. In einer anderen Meldung bekräftigen Videocardz allerdings nochmals, das es sich bei diesem Termin um eine reine Ankündigung der GP102-basierten Enthusiasten-Grafikkarte handeln dürfte, der eigentliche Kartenlaunch bzw. die Marktverfügbarkeit dann "Mitte März" zu erwarten wäre. Das früher bereits genannte Launchdatum zwischen 20. bis 23. März könnte man da mit Augenzudrücken noch mit hineinnehmen.

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AMD Ryzen: Termine für Ryzen 3/5, mehr Takt für Ryzen 5 1600X & XFR-Taktraten offengelegt

Die Detailinformationen zu AMDs Ryzen sprudeln derzeit nur so – da kann schnell einmal etwas übersehen werden oder es wird halt erst später bekannt. So berichten WCCF Tech nunmehr über die Ryzen 3/5 Prozessoren, welche AMD wie bekannt später herausbringen wird: Die Ryzen 5 Vier- und Sechskerner noch im zweiten Quartal, die Ryzen 3 Vierkerner ohne SMT dagegen erst im zweiten Halbjahr. Zudem wurden zum Ryzen 5 1600X neue Spezifikationen genannt und mittels Screenshots von der offiziellen Präsentation belegt: Anstatt bisher 3.3/3.7 GHz, kommt dieser wohl für 259 Dollar in der Preisliste stehende Sechskern-Prozessor nunmehr mit 3.6/4.0 GHz daher – was exakt den Taktraten des Achtkerners Ryzen 7 1800X entspricht. Da AMD nunmehr wieder Spezifikationen geändert hat und auch die (spätere) Terminlage weiteren Spezifikations-Änderungen Vorschub leistet, müssen wir die bisher zu Ryzen 3/5 genannten Taktraten damit wieder unter Vorbehalt stellen – jene könnten sich genauso noch ändern.

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Die Systemanforderungen zu Ghost Recon Wildlands

Spielepublisher Ubisoft hat in seinem Blog die offiziellen PC-Systemanforderungen für das derzeit im Betatest befindliche und am 7. März 2017 dann offiziell erscheinende "Ghost Recon Wildlands" bekanntgegeben. Der OpenWorld-Shooter auf Basis der AnvilNext-Engine hat gute Vorab-Kritiken sowohl bezogen auf die Spielbarkeit als auch die Optikpracht erhalten und daher gute Chancen auf einen echten Spiele-Hit. Die hierfür aufgerufenen Hardware-Anforderungen sind üblich hoch, allerdings nirgendwo übertrieben. Bei den Prozessoren will Ubisoft minimal Core i5-2400S (2.5/3.3 GHz) oder FX-8320 (3.5/4.0 GHz) sehen – ein seltener Fall im übrigen, wo mal für den Spielebetrieb wirklich gleichwertige CPUs genannt werden (die AMD-CPU ist im Office-Einsatz etwas schneller, aber unter Spielen nur grob gleichwertig). Diese gute Vorgabe zerstört Ubisoft bei den CPU-Empfehlungen mit Core i7-3770 (3.4/3.9 GHz) oder FX-8350 (4.0/4.2 GHz) gleich wieder, diese CPUs sind bekannterweise unter Spielen keineswegs gleichwertig (die AMD-CPU ist bemerkbar langsamer). Wie üblich wurden für die nachfolgende Aufstellung dann sinnvolle Werte zur Prozessoren- und Grafikkarten-Power kreiert & notiert.

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Offizielle Cinebench-Ergebnisse zu AMDs Ryzen 7 1700, 1700X und 1800X veröffentlicht

Auf einem TechDay in San Francisco hat AMD einiges neues zu seinen Ryzen-Prozessoren gesagt bzw. diverse neue Präsentationsfolien veröffentlich, die ComputerBase war vor Ort und hat fleißig abfotographiert.

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AMD kündigt Ryzen 7 1700, 1700X & 1800X offiziell für den 2. März 2017 an

Etwas vorfristig hat AMD bereits am mittwöchlichen 22. Februar 2017 erste Prozessoren-Modelle seiner kommenden Ryzen-Produktlinie offiziell angekündigt. Die Achtkerner Ryzen 7 1700, 1700X und 1800X werden am 2. März 2017 in den Handel gehen, zu diesem Zeitpunkt sind auch entsprechende Testberichte zu erwarten. Die zu diesen Prozessoren genannten Daten entsprechen den Vorab-Informationen, neu sind in erster Linie die offiziellen US-Listenpreise – welche allerdings genauso im Rahmen der Erwartungen liegen, welche sich aus den Vorab-Notierungen gespeist haben. Mit dem Mittwoch beginnt zudem auch eine offizielle Vorbesteller-Phase, ergo dürfen die Einzelhändler somit die Ryzen-Prozessoren bereits ganz regulär ins Angebot aufnehmen und werden sich damit dann bereits echte Straßenpreise herausbilden, ist der Preiskampf der Einzelhändler also hiermit schon eröffnet.

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