Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22. Januar 2017

Es wäre wohl noch einmal deutlich anzumerken, das die kürzlich aufgestellten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 eben auch nur exakt für diesen Zeitraum gelten – das ganz soll bitte nicht als Kaufempfehlung für einen längerfristigen Einsatz mißverstanden werden. Mit der nächsten Spiele-Generation werden die Anforderungen (für eine flüssige Darstellung auf höchster Bildqualität unter allen Spielen) wiederum höher liegen – wo genau die Zuwächse sind, läßt sich allerdings schlecht prognostizieren, dies war ja auch in den letzten Jahren immer wieder einmal an anderer Stelle. Zugleich sollen diese Angaben auch nicht bedeuten, das man die genannte Hardware nun unmittelbar zwingend benötigt – es sind nur die maximalen in einzelnen Spieletiteln gestellten Anforderungen. Man kann mit maßvoll schwächerer Hardware sicherlich genauso unter 95% aller Spieletitel eine flüssige Darstellung auf höchster Bildqualität erhalten, muß nur in einzelnen Titeln mit einzelnen Settings heruntergehen. Was sinnvolle Kaufobjekte sind, steht somit auf einem ganz anderen Blatt – jene Aufstellung beschäftigte sich eher denn mit den Extremen, was die Spieleentwickler bei ihren offiziellen Spiele-Systemanforderungen so angegeben haben.

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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17

Eigentlich noch im Dezember geplant, wollen wir hiermit noch die Betrachtung zu den kumulierten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 nachreichen – welche schließlich noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, wenngleich ein Großteil der interessanten Titel sicherlich bereits erschienen sind. Hierbei ziehen wir zuerst die Angaben der Spieleentwickler bei deren offiziellen Spiele-Systemanforderungen zu Rate, als (nominell) besonders anspruchsvoll haben sich dabei Gears of War 4, Battlefield 1, Dishonored 2 und Sniper: Ghost Warrior 3 gezeigt. Zudem wurden jene offiziellen Angaben bezüglich der Grafikkarten-Performance dann noch einmal durch aktuelle Benchmark-Ergebnisse gegengeprüft, als besonders Hardware-fordernd kristallisierten sich hierbei Deus Ex: Mankind Divided, Mafia III und Watch Dogs 2 heraus. Die nachfolgende Zusammenfassung orientiert sich dann generell an den jeweils höchsten Anforderungen aller Spieletitel – das ganze ist also kein Durchschnitt der Anforderungen, sondern stellt eher so etwas wie die kumulierten Spitzenanforderungen dar (unter allerdings der Streichung einzelner klarer Übertreibungen). Sind und Zweck der Aktion ist es, jene Spiele-Systemanforderungen aufzustellen, mittels welcher alle erscheinden Spieletitel sicher und problemlos nutzbar sind.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 20. Januar 2017

Eine Meldung seitens der DigiTimes über steigende Preise für Grafikkarten & Mainboards wird derzeit oftmals eher generell ausgelegt – obwohl sowohl per Überschrift als auch per Text klar angesagt wurde, das damit die chinesischen Preise gemeint sind. Hintergrund dieser Preissteigerungen in China sind zum einen Kostensteigerungen in der Fertigung, zum anderen aber auch der vergleichsweise schlechte Kurs der chinesischen Währung – bezogen wohl auf die gleichzeitige Dollar-Stärke, denn üblicherweise wird alle IT-Hardware in Dollar-Preisen fakturiert, egal wo und von wem konkret hergestellt. Und somit gilt diese eigentlich explizit auf China bezogene Meldung dann teilweise doch wieder für Euroland, wo der stark abgefallene Dollar/Euro-Kurs sicherlich die eine oder andere Hardware bereits verteuert hat. Allerdings läuft hierzu auch schon wieder der Gegentrend – angefeuert auch durch die Bekundung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, das er keinen hohen Dollar beführwortet. Nicht auszuschließen, das sich am Ende der ganzen Währungskapriolen alles wieder bei den in den Jahren 2015/16 anzutreffenden 1,10-1,15 Dollar/Euro einpendelt.

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Umfrage-Auswertung: Welches ist das 3DCenter PC-Spiel des Jahres 2016?

Die letzte Umfrage des alten Jahres hatte wie üblich die Frage zum PC-Spiel des Jahres zum Inhalt. Für das Jahr 2016 gab es hierbei ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Battlefield 1 und Doom (2016) – letzteres lag anfänglich klar vor, ersteres kam dann erst mit den letzten Stimmen doch noch vorbei (wobei nicht sicher geklärt werden kann, wie koscher dies zuging). Aufgrund der absoluten Differenz von nur 13 Stimmen und ohne dem Zwang, nur eine einzelne Partei zum Sieger erklären zu müssen, bestimmen wir hiermit den Doppelsieg von "Battlefield 1" und "Doom (2016)" als gemeinsames 3DCenter PC-Spiel des Jahres 2016. Beide Spiele bzw. deren Entwickler DICE und id Software haben diese Wahl sicherlich verdient, bringen beide Spieletitel doch neue Elemente in ihre jeweiligen Franchises ein bzw. erfüllen jene mit neuem Leben. Daneben erreicht "Rise of the Tomb Raider" einen beachtbaren dritten Platz mit deutlichen Abstand zu den weiteren Plazierungen – sicherlich auch ein großer Erfolg von Entwickler Crystal Dynamics, ganz besonders wo es schon zum Jahresanfang veröffentlichte Titel wegen des zeitlichen Abstandes in solchen Umfragen/Wahlen immer etwas schwerer haben.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Januar 2017

Im Zuge der Bekanntgabe offizieller PC-Systemanforderungen kommender Spieletitel fällt immer wieder auf, mit welch seltsamen Werten dabei auf CPU-Seite hantiert wird. Sehr augenscheinlich ist zumeist das Mißverhältnis zwischen abgeforderter Intel-CPU zu angeforderter AMD-CPU – bei welchem AMD erstaunlicherweise oftmals grob besser dargestellt wird als es real (im CPU-Bereich) ist. Das jüngste Beispiel in Form von Sniper: Ghost Warrior 3 passt da wunderbar hinein, wo der Spieleentwickler einen FX-6300 einem Core i5-6600K gleichsetzt sowie einen FX-8350 einem Core i7-4790. Beides passt noch nicht einmal bei der Anwendungs-Performance zusammen, da liegen jeweils 30-40% Differenz zwischen diesen beiden AMD/Intel-Vergleichen. Dafür muß man wirklich nicht weit suchen, beipielsweise der CPU Performance-Index bei der PC Games Hardware klärt über diese grundsätzlichen Verhältnisse schon gut auf, alternativ hat die ComputerBase auch immer tiefgehende sowie breit angelegte CPU-Tests anzubieten.

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Die Systemanforderungen zu Sniper: Ghost Warrior 3

HT4U vermelden den Start der offenen (aber anmeldepflichtigen) Beta zu "Sniper: Ghost Warrior 3" am 3. Februar, das eigentliche Spiel soll dann am 5. April herauskommen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die PC-Systemanforderungen über Steam bekanntgegeben (im übrigen ohne jede Differenz gegenüber der offenen Beta), womit sich die Hardware-Spezifikationen dieses Taktik-Shooters auf Basis der CryEngine genauer beschreiben lassen. Beachtbar sind hierbei vor allem die vergleichsweise gehaltvollen Anforderungen auf CPU- und RAM-Seite, wenn es minimal ein Core i5-6600K mit 8 GB RAM und empfohlen ein Core i7-4790 mit 16 GB RAM sein sollen. Treffen diese Anforderungen in der Praxis wirklich zu, dann schließt das Minimum eines Core i5-6600K sehr zuverlässig viele Arten von leistungsschwächeren bzw. älteren CPU-Architekturen aus, darunter auch hoch taktende Core i3, alte Core 2 Quad oder auch AMD-APUs.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Januar 2017

In den USA geht die Radeon Pro Duo derzeit mit Preisen ab 800 Dollar in den Ausverkauf – hierzulande ist davon noch nichts zu sehen, bleibt es (vorerst) bei Preispunkten ab 1245 Euro. Richtig günstig ist der neue US-Preis allerdings auch noch nicht, denn umgerechnet wäre dies ca. 910 Euro – weit teuer als eine GeForce GTX 1080 (ab ~620 Euro), welche nur um die 11% langsamer unter FullHD sein sollte, dafür aber natürlich SingleChip ist und doppelt so viel Grafikkartenspeicher (pro Grafikchip) mit sich bringt. Ihre Paradedisziplin unter UltraHD kann die Radeon Pro Duo (wie alle Fiji-basierten Grafikkarten) sowieso nicht ausspielen, dafür sind 4 GB Grafikkartenspeicher (pro Grafikchip) klar zu wenig. Ganz generell ist es zudem schwer vermittelbar, wieso man beim derzeit schlechten MultiChip-Support neu erscheinder Spiele überhaupt noch eine solche DualChip-Lösung erstehen soll – hart betrachtet ist die Karte (für ihre zumeist nur theoretische Mehrperformance) nicht mehr als 20% Aufpreis gegenüber Fiji-basierten SingleChip-Lösungen wert.

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Umfrage-Auswertung: Grafikkarten-Kauf: Streng AMD oder nVidia - oder Wechselwähler (2016)?

Eine Umfrage von Mitte Dezember fragte mal wieder nach der generellen Kaufneigung der Grafikkarten-Käufer pro eines der beiden Grafikchip-Entwickler. Die Auswertung der dabei aufgelaufenen Stimmen brachte durchaus interessante Änderungen gegenüber einer gleichlautenden Umfrage aus dem Jahr 2012 hervor: Gab es seinerzeit noch eine beachtbare nVidia-Tendenz, gibt es nunmehr hingegen sogar eine beachtbare AMD-Tendenz. Gänzlich erklären läßt sich das ganze nicht, denn das aktuelle Marktgeschehen spricht (mit dem Fehlen von HighEnd- und Enthusiasten-Beschleunigern seit dem Start der 14/16nm-Generation) nicht gerade für AMD – die Ergebnisse selber sollten allerdings stimmen, bei einer anderen kürzlichen Umfrage gab es genauso einen gewissen Umschwung zurück zu AMD zu sehen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Januar 2017

Grafikkarten-Hersteller Sapphire listet eine Radeon RX 460 mit vollen 1024 Shader-Einheiten auf seinen Webseiten, wobei jene Karte augenscheinlich nur in China verfügbar ist und dies sich vermutlich auch nicht ändern dürfte. Die Radeon RX 460 machte im letzten Dezember schon auf sich aufmerksam, als sich jene Desktop-Grafikkarten als freischaltbar erwiesen – man also die vollen 1024 Shader-Einheiten des Polaris-11-Chip auf dieser Grafikkarte mit original nur 896 freigeschalteten Shader-Einheite aktivieren konnte. Sapphire geht nun einen Schritt weiter und bietet diese Freischaltung gleich ab Werk an – dies deutet immer klarer darauf hin, daß das ganze durchaus mit dem Wissen und der Billigung von AMD passiert. So oder so kommt allerdings nicht wirklich viel aus den immerhin 14,3% mehr Shader-Einheiten heraus – frühere Benchmarks bemaßen den Performance-Gewinn der Freischaltung auf nur zwischen +4% und +9% liegend.

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Weitere externe Grafikkarten-Gehäuse von MSI und Zotac in Vorbereitung

Von den Herstellern MSI und Zotac kommen weitere Projekte an externen GPU-Gehäusen auf Basis der Thunderbolt-Technologie. So zeigte MSI auf der CES 2017 eine mehr oder weniger finale "GUS" (Graphics Upgrade Solution), welche eine standardisierte Thunderbolt-3-Anbindung zu einem vergleichsweise stylischem Grafikkarten-Gehäuse mit 500-Watt-Netzteil bringt. Über die Größe der dort verbaubaren Grafikkarten gibt es noch keine exakten Angaben, zumindest eine GeForce GTX 1080 (26,7cm, DualSlot) passte schon einmal. Preislich peilt MSI mit 400-500 Dollar eher das obere Segment an, der finale Preis steht aber noch nicht fest. Verfügbar werden soll die MSI GUS im zweiten Quartal – im übrigen fördert eine Websuche nach "MSI GUS" auch noch Meldungen von der CeBIT 2012 zu Tage, wo MSI seinerzeit schon ein "GUS II" mit ebenfalls Thunderbolt-Anschluß demonstriert hatte, welches es nachfolgend allerdings augenscheinlich nie zur Serienreife gebracht hat.

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