Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. September 2018

Die PC Games Hardware berichtet über einen OC-Scanner im nVidia-Treiber, welcher als API ausgeführt externen Tweaktools zur Verfügung steht. Selbige (wie EVGA Precision und MSI Afterburner) können dann mittels einer API-Abfrage ein Prozedere anstoßen, welche auf einem sicheren Weg (auch nach Treiberabstürzen) zu einem stabilen, maximalen und fein austarierten Übertaktungsergebnis führt. Hierbei wird laut der ComputerBase letztlich für jeden Power-State des Grafikchips der maximal mögliche Takt ermittelt – was, wenn man es manuell macht, durchaus eine ziemliche Kleinarbeit darstellt. Der ganze Ansatz hat sogar Unwinder, den Programmierer hinter dem MSI Afterburner, überzeugt – und sollte, sofern auch in der Anwenderpraxis problemlos funktionierend, eine gute Lösung für den Hausgebrauch darstellen, was manuelles Übertakten faktisch überflüssig machen würde. Laut der ComputerBase war zwar die manuelle Übertaktung auf einer GeForce RTX 2080 Ti um 2-4% schneller (auf einer GeForce RTX 2080 waren die Ergebnisse dagegen identisch) – aber genau eine solche Differenz zieht man ja normalerweise nach dem Erreichen einer stabilen Maximalübertaktung wieder ab, um für den Praxisbetrieb eine gewisse Reserve zu haben. Der OC-Scanner scheint allerdings nur für GeForce 20 Grafikkarten zur Verfügung zu stehen – ob aus technischen oder produktpolitischen Gründen, ist noch unklar.

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GeForce RTX 2080 /Ti Launchreviews: Die Testresultate zur UltraHD/4K-Performance im Überblick

Als Vorgriff auf die entstehenden Launch-Analyse zu GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2080 Ti soll hiermit ein erster Überblick über die mit den Launchreviews kredenzten Performancemessungen zu diesen beiden neuen Turing-Beschleunigern gegeben werden. Jener Vorgriff beschränkt sich derzeit rein auf die UltraHD-Auflösung als die für die beiden neuen Grafikkarten sicherlich interessanteste Aufgabenstellung. Einzurechen wäre dabei, das nahezu alle Hardwaretester für ihre Launchreviews seitens nVidia mit Founders-Edition-Karten ausgerüstet wurden und jene auch als Benchmark-Standard angesetzt haben – ungeachtet deren nicht unerheblicher Werksübertaktung. Das aufgezeigte Performancebild entspricht somit eben nur dieser nVidia-eigenen Werksübertaktung – welche gutklassigen Herstellerübertaktung entspricht, die verschiedenen bei TechPowerUp im Test befindlichen Herstellermodelle können sich meistens nur um +1-2% von der Performance dieses neuen nVidia-Standards absetzen. Karten zum Referenztakt (welche es augenscheinlich genauso geben wird) dürften dann entsprechend langsamer sein – mangels hierzu vorliegenden Tests kann man jene Differenz derzeit nur grob auf 3-5% beziffern, welche die Referenztaktung jeweils langsamer sein sollte.

vs. Vega 64 vs. 1080 vs. 1080 Ti vs. Titan Xp
GeForce RTX 2080 Ti "Founders Edition" +79,2% +77,0% +35,0% +24,4%
GeForce RTX 2080 Ti Referenztaktung ca. +72% ca. +70% ca. +30% ca. +20%
GeForce RTX 2080 "Founders Edition" +41,4% +39,7% +6,6% -1,8%
GeForce RTX 2080 Referenztaktung ca. +36% ca. +34% ca. +2% ca. -6%
basierend auf den Ergebnissen der Launchreviews; Werte der RTX-Referenztaktungen interpoliert/geschätzt
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Launch von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti: Erste Testberichte gehen online

Nach einer ungewöhnlich langen Zeitspanne von über zwei Jahren gibt nVidia heute mit GeForce RTX 2080 sowie GeForce RTX 2080 Ti den (realen) Startschuß zu seiner neuen Grafikkarten-Generation "Turing". Und nachdem es zuerst so aussah, als würde Turing auf Basis der nur wenig verbesserten 12nm-Fertigung nur ein gewisses Performance-Upgrade auf Pascal oben drauf geben, hatte nVidia sich vielmehr dazu entschlossen, bei Turing wieder einmal außergewöhnlich viele neue Technik hineinzupacken: Neue, stark verbesserte Shader-Cluster, erstmals RayTracing-Funktionalität in Hardware, mit DLSS ein neues Kantenglättungs-Verfahren – und letztlich die umgestaltete Produktpolitik mit neuen, werksübertakteten Founder Editions. Die Hardwaretester haben also sicherlich mehr als genügend Stoff, um Turing und die beide heute herauskommenden Turing-Karten eingehend zu betrachten – wie mit den nachfolgend verlinkten vier Dutzend Launchreviews passiert. Während wir basierend darauf an einer ersten Performance-Übersicht arbeiten, tobt die Diskussion zum Launch in unserem Forum schon auf Hochtouren und wird zu einem späteren Zeitpunkt unsere obligatorischen Launch-Analyse diesen Launch abschließen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. September 2018

Gamers Nexus haben sich in zwei YouTube-Videos – No.1 & No.2 – sehr intensiv mit der Kühllösung der Founders Edition bei den kommnenden Turing-Grafikkarten (am Beispiel einer GeForce RTX 2080 Ti) beschäftigt. Die von nVidia verbaute Kühllösung zeigt sich dabei als wohldurchdacht und somit bezüglich Performance und (geringer) Geräuschentwicklung sicherlich exzellent, allerdings aber auch vergleichsweise kompliziert aufgebaut und damit schwer zu reinigen wie zu reparieren. Ein einfacher Lüftertausch ist angesichts von über 70 Schrauben und vielen (stark) verklebten Teilen kaum von einem Normalanwender zu realisieren – allenfalls ein kompletter Austausch der gesamten Kühlkonstruktion ist mit vergleichsweise wenig Aufwand und Risiko weiterhin möglich. Irgendwelche Pluspunkte verdient sich nVidia damit natürlich nicht, da Grafikkarten-Käufer hierbei den "Apple-Effekt" fürchten, wo sich einfache Hardware-Fehler nicht mehr wirklich reparieren lassen. Andererseits müssen die Herstellerdesigns der Grafikkartenhersteller diesem Ansatz natürlich nicht folgen, sondern können (wie bisher) praxistauglichere Kühlerkonstruktionen verwenden.


RTX 2080 Ti Founders Edition Tear-Down: "No Disassembly" Edition

RTX FE Cooler Tear-Down & Secrets of nVidia's Apple-Like Design
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nVidias nächste Mainstream- und Midrange-Grafikkarten kommen frühestens nächstes Jahr

Die chinesische Webseite PCOnline (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) hat bei einer Asus-Veranstaltung zu nVidias Turing und den GeForce RTX Grafikkarten aus den Asus-Verantwortlichen interessante Aussagen zum weiteren Werdegang der Turing-Generation hervorlocken können. Erst einmal bestätigt man das, was sich aufgrund nVidia-Aussagen und der aktuellen Preissituation schon andeutet: Pascal & Turing stehen dieses Jahr gemeinsam im Markt – auch und vor allem, weil es eigentlich kaum Berührungspunkte zwischen beiden Grafikkarten-Generationen gibt. Denn die Preise der Turing-Beschleuniger sind in der Praxis ausreichend hoch, um alles bis sogar einschließlich der GeForce GTX 1080 überhaupt nicht zu tangieren – und die GeForce GTX 1080 Ti als die real einzige Karte mitten im Turing-Preisfeld hat ihre eigenen Vorteile, kann faktisch problemlos (bis zum Auslauf) weiterverkauft werden. Die viel wichtigere Aussage ist aber natürlich jene zu Mainstream- und Midrange-Beschleunigern innerhalb der Turing-Generation bzw. der GeForce 20 Serie – hier als "60er und 50er Grafikkarten" bezeichnet: Jene erwartet man nicht vor nächstem Jahr.

Herr Yang Chenghan hat klargemacht, dass RTX- und GTX-Grafikkarten zumindest in diesem Jahr in einer Parallelbeziehung stehen werden. Die nächste Generation von 60er und 50er Grafikkarten wird frühestens im nächsten Jahr erscheinen. Herr Zhang Nan fügte hinzu, dass die Grafikkarten der RTX-Serie am ehesten die Modelle GTX1080Ti und GTX1080 betreffen, aber diese beiden Modelle sehr gut und fast ausverkauft sind, so dass die Auswirkungen des RTX-Launchs nicht groß sind. In Bezug auf die RTX 2070 Grafikkarte gab Asus an, dass jene erst Ende Oktober erhältlich sein wird und der Preis von GTX1070 und GTX1070Ti wahrscheinlich nicht im gleichen Bereich liegt, so dass die Grafikkarten-Serien GTX und RTX zumindest in diesem Jahr nicht in Konflikt geraten.
Quelle:  Asus gegenüber PCOnline, automatisch durch Google übersetzt und nachfolgend noch (geringfügig) manuell ausgebessert

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AMD bringt die Mobile-Prozessoren Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H in den Markt

Bei AMD wurden zum Wochenanfang die offiziellen Webseiten zu Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H erspäht, was dann wohl den inoffiziellen Startschuß für diese beiden Mobile-Prozessoren ergibt – eine offizielle Erklärung seitens AMD hierzu liegt allerdings noch nicht vor. Jene Prozessoren waren lange erwartet worden, wurden anfänglich fälschlicherweise sogar dem Summit-Ridge- oder Pinnacle-Ridge-Die zugeordnet, basieren aber ganz normal auf dem Raven-Ridge-Die und haben "nur" (deutlich) höhere Taktraten samt einer entsprechend deutlich höheren TDP – während die bisherigen Raven-Ridge-Modelle mit ihrer TDP von nur 15 Watt im Gegensatz hierzu eher für den Bereich von Ultrabooks und leichten Notebooks gedacht sind. Gegenüber der vorherigen Berichterstattung fällt allerdings der Basetakt von Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H um jeweils 100 MHz niedriger aus – und geht dabei die TDP auf 45 Watt hinauf (konfigurierbar seitens der Notebook-Hersteller von 35-54 Watt), wo bislang eher nur 25-35 Watt vermutet wurden.

Basis Kerne Takt L2+L3 iGPU Speicher TDP Release
Ryzen 7 2800H Raven Ridge 4C +SMT 3.3/3.8 GHz 2+4 MB Vega 11 @ ≤1300 MHz 2Ch. DDR4/3200 45W (35-54W) 17. Sept. 2018
Ryzen 7 2700U Raven Ridge 4C +SMT 2.2/3.8 GHz 2+4 MB Vega 10 @ ≤1300 MHz 2Ch. DDR4/2400 15W (12-25W) 26. Okt. 2017
Ryzen 5 2600H Raven Ridge 4C +SMT 3.2/3.6 GHz 2+4 MB Vega 8 @ ≤1100 MHz 2Ch. DDR4/3200 45W (35-54W) 17. Sept. 2018
Ryzen 5 2500U Raven Ridge 4C +SMT 2.0/3.6 GHz 2+4 MB Vega 8 @ ≤1100 MHz 2Ch. DDR4/2400 15W (12-25W) 26. Okt. 2017
Ryzen 3 2300U Raven Ridge 4C 2.0/3.4 GHz 2+4 MB Vega 6 @ ≤1100 MHz 2Ch. DDR4/2400 15W (12-25W) 8. Jan. 2018
Ryzen 3 2200U Raven Ridge 2C +SMT 2.5/3.4 GHz 1+4 MB Vega 3 @ ≤1100 MHz 2Ch. DDR4/2400 15W (12-25W) 8. Jan. 2018
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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. September 2018

Ein Thread unseres Forums beschäftigt sich mit der am 19. September dann offiziell werdenden GeForce RTX 2080 Ti, zeigt unter anderen die derzeit angekündigten Modelle der Grafikkartenhersteller auf und wird nach Launchzeitpunkt dann mit Links zu den Launchreviews gefüttert werden. Im Overclock.net-Forum gibt es einen ähnlichen Thread, welcher direkt die (bekannten) Spezifikationen zu den einzelnen GeForce RTX 2080 Ti Grafikkarten offenlegt. Nach wie vor sind da insbesondere bei den Taktraten noch reichlich Lücken, doch unter Hinzuziehung der bei der PC Games Hardware zusamengetragenen Informationen sind derzeit 5 Karten von Asus, Gainward, Palit und PNY identifiziert, welche mit der Referenztaktung laufen – weitere drei Karten sollen Taktraten zwischen dem Referenztakt (Boosttakt: 1545 MHz) sowie der Founders Edition (Boosttakt: 1635 MHz) tragen. Somit sieht es schon eher danach aus, als würden auch Karten mit den Referenztaktraten erscheinen – auch wenn die Grafikkartenhersteller sich natürlich bemühen, eher ihre Werksübertaktungen in den Vordergrund zu stellen. Welche der beiden Taktraten man dann als Referenz zur Performance-Einordnung der GeForce RTX Karten benutzt, ist allerdings weiterhin offen: Normalerweise sollte dies die Referenztaktung sein – aber es steht zu erwarten, das die meisten der mittwöchlichen Testberichte auf Basis der Taktraten der Founders Edition oder gleichartiger Werksübertaktungen antreten werden.

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Erste Turing-Benchmarks unter Final Fantasy XV aufgetaucht

Unser aufmerksames Forum hat ein paar Benchmarks zu den Turing-Grafikkarten GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2080 Ti in der Benchmark-Datenbank zu Final Fantasy XV entdeckt. In jene werden alle mit dem offiziellen Benchmark-Tool zu Final Fantasy XV getätigten Benchmarks automatisch hochgeladen, ergo dürfte man hierbei die ersten von Hardwaretestern angefertigten Messungen zu diesen Turing-Karten sehen, welche für die kommenden Launchreviews zum 19. September gedacht sind. Die Benchmark-Datenbank zu Final Fantasy XV liefert natürlich nur Durchschnittswerte aller jemals getätigen Messungen ab, beachtet dabei aber keinerlei Übertaktungen oder andere Systemeinflüsse – die Werte sind also nur eher grob miteinander vergleichbar. Allerdings ergibt sich nach Studium des entsprechenden Benchmark-Threads zu Final Fantasy XV in unserem Forum durchaus der Eindruck, das die in dieser Datenbank notierten Werte zu den bisherigen Pascal-Beschleunigern nicht wirklich durch einzelne Übertaktungs-Ergebnisse nach oben gezogen wurden, ergo für einen groben Vergleich durchaus benutzbar sind.

WQHD Std. WQHD HQ 4K Std. 4K HQ Differenz (4K HQ)
Titan V OC @ 2.0 GHz - - - 6879 -
GeForce RTX 2080 Ti 12009 10030 6379 5844 +32% zur GTX1080Ti
Titan V 11651 9223 6302 5271 -
Titan Xp - 8316 5376 4756 -
GeForce RTX 2080 - 8109 5286 4641 +37% zur GTX1080
GeForce GTX 1080 Ti 9529 7797 5257 4441 -
GeForce GTX 1080 7541 6107 3990 3395 -
Wertequellen: Titan V OC aus dem 3DCenter-Forum, alle anderen aus der FFXV Benchmark-Datenbank
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Hardware- und Nachrichten-Links des 15./16. September 2018

Laut dem Tech Report hat nVidia noch eine kurzfristige Änderung am Turing-Releaseplan angesetzt: Der Verkaufsstart der GeForce RTX 2080 Ti wurde vom 20. September um eine glatte Woche auf nunmehr den 27. September verlegt. Die Vorbesteller-Aufträge sollen dann zwischen diesen beiden Termine ausgeliefert werden – was darauf hindeutet, das die Einzelhändler zwar vorab schon Lieferungen bekommen, aber jene nicht ausreichend für einen richtigen Marktstart sind. Insgesamt läuft nVidias Turing-Generation vergleichsweise langsam los, wenn man dies mit früheren nVidia-Launches vergleicht und den Umstand einrechnet, das die Turing-Generation anzunehmenderweise schon früher im Jahr 2018 geplant war, sich das ganze wohl notgedrungen durch den bis in dieses Frühjahr laufenden Cryptomining-Boom verschoben hatte. Gänzlich sichergehen kann man sich bei dieser Annahme aber auch wieder nicht, denn nur der Turing-Ursprung in Form von "Volta" dürfte man für einen früheren Termin geplant gewesen sein – während Turing dann augenscheinlich einige Änderungen gegenüber Volta hat und bislang nicht klar ist, wie früh nVidia selbige Änderungen angesetzt hatte.

    nVidia Turing Releasedaten

  • 14. September 2018:   NDA-Fall Turing-Architektur
  • 19. September 2018:   NDA-Fall GeForce RTX 2080 & 2080 Ti Benchmarks
  • 20. September 2018:   Verkaufsstart der GeForce RTX 2080
  • 27. September 2018:   Verkaufsstart der GeForce RTX 2080 Ti
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nVidia verspricht mittels offizieller Benchmarks +43% Mehrperformance von Pascal zu Turing

Videocardz zeigen die nVidia-eigenen Benchmarks aus dem "Reviews Guide" zum kommenden Launch von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti (19. September 2018, wahrscheinlich 15 Uhr). Jene Benchmarks sind primär als Referenzwerte für die Messungen der Hardwaretester gedacht, insofern sollten sich die hierbei ausgeworfenen Zahlen (theoretisch) mit denselben Bildqualitäts-Settings durchaus nachstellen lassen. In der Praxis dürften die Hardwaretester inzwischen schon neuere Treiber haben, kommen eventuell auch Spiele-Patches mit Turing-Support hinzu und nutzen die erfahreneren Webseiten vorzugsweise eigene Testsequenzen, um eventuellen Benchmark-Optimierungen seitens der Grafikchip-Entwickler vorzubeugen. Nichtsdestotrotz ergeben diese Zahlen (allesamt unter der UltraHD-Auflösung) die genauste Performance-Angaben, welche von nVidia zu GeForce RTX 2080 & 2080 Ti zu bekommen ist – und welche später dann natürlich mit den Ergebnissen der Launchreviews verglichen werden kann.

1080 1080Ti 2080 2080Ti 2080/1080 2080/1080Ti 2080Ti/1080Ti
Battlefield 1 52 fps 60 fps 72 fps 89 fps +38% +20% +48%
Call of Duty: WW2 66 fps 91 fps 104 fps 139 fps +58% +14% +53%
F1 2018 52 fps 63 fps 72 fps 91 fps +38% +14% +44%
Hitman (2016) 56 fps 72 fps 78 fps 91 fps +39% +8% +26%
Mass Effect: Andromeda 36 fps 43 fps 51 fps 61 fps +42% +19% +42%
Middle-Earth: Shadow of Mordor 37 fps 47 fps 53 fps 67 fps +43% +13% +43%
PlayerUnknown's Battlegrounds 46 fps 58 fps 62 fps 79 fps +35% +7% +36%
Rainbow Six: Siege 79 fps 103 fps 123 fps 154 fps +56% +19% +50%
Shadow of the Tomb Raider 32 fps 43 fps 47 fps 59 fps +47% +9% +37%
Star Wars: Battlefront II 52 fps 60 fps 66 fps 86 fps +27% +10% +43%
The Witcher III 43 fps 57 fps 62 fps 78 fps +44% +9% +37%
Wolfenstein II: The New Colossus 54 fps 72 fps 84 fps 108 fps +56% +17% +50%
3DMark13 TimeSpy Extreme 3260 4410 4960 6480 +52% +12% +47%
VRMark Cyan Room 63 fps 80 fps 105 fps 135 fps +67% +31% +69%
Schnitt der Spiele-Tests (12) 100% 126,8% 143,6% 180,6% +43,6% +13,3% +42,5%
Schnitt aller Tests (14) 100% 127,4% 145,8% 184,3% +45,8% +14,5% +44,7%
Quelle: nVidia-eigene Benchmarks aus dem GeForce RTX 2080 & 2080 Ti "Reviewers Guide" bei Videocardz, allesamt unter UltraHD und mit SDR-Monitorausgabe
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Erste 3DMark13- und Cinebench-Werte zum Core i9-9900K aufgetaucht

In der 3DMark-Datenbank ist ein erster TimeSpy-Wert zum Core i9-9900K aufgetaucht, zudem weisen Videocardz gleich auf zwei in Fernost entstanden Cinebench-Ergebnisse zu diesem kommenden Spitzenmodell des Coffee-Laks-Refreshs hin. Der TimeSpy-Wert ist, selbst rein nur den CPU-Score betrachtend, leider nicht gut zu werten, da sich auch jener CPU-Wert über eine stärkere Grafikkarten-Ausrüstung noch etwas verschieben läßt – davon abgesehen sind Prozessoren-Vergleichswerte hierzu ziemlich selten. Die beiden Cinebench-Werte sind hingegen unter Übertaktung auf jeweils 5.0 GHz entstanden, einmal kamen dabei im Multithread-Test des Cinebench R15 2008 Punkte und einmal gleich 2166 Punkte heraus.

Technik TimeSpy CPU Cinebench R15 (MT)
Core i9-9900K Coffee Lake Refresh, 8C + HT, 3.6/5.0 GHz, ~450$ 11459 2166  (OC @ 5.0 GHz!)
Core i9-7900X Skylake-X, 10C +HT, 3.3/4.3 GHz, 989$ 10926 Ø 2187
Ryzen 7 2700X Pinnacle Ridge (Zen+), 8C + SMT, 3.7/4.3 GHz, 329$ 9147 Ø 1798
Core i7-7820X Skylake-X, 8C +HT, 3.6/4.3 GHz, 589$ ? Ø 1738
Core i7-8700K Coffee Lake, 6C +HT, 3.7/4.7 GHz, 359$ 7918 Ø 1421
Quellen: Core i9-9900K von 3DMark & Videocardz, 3DMark-Vergleichswerte von Guru3D, Cinebench-Vergleichswerte sind das Mittel der Ergebnisse von AnandTech, SweClockers & TechSpot
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Erste 3DMark13-Werte zur GeForce RTX 2080 aufgetaucht

Mit der Verteilung erster Turing-bezogener Treiber (v411.51) an die Hardwaretester war es nur eine Frage der Zeit, wann erste Leaks auftauchen – sei es absichtlich oder auch nur unvorsichtigerweise, wenn man die Testmaschine am Internet stehen hat und die Testsoftware dann automatisch Kontakt zu ihrer Benchmark-Datenbanken aufnimmt. Letzteres dürfte im Fall der seitens Videocardz gemeldeten 3DMark13-Ergebnisse zur GeForce RTX 2080 passiert sein, welche zwar gestern noch online zu sehen waren, inzwischen aber für die Öffentlichkeit wieder gesperrt sind. Hierbei wurde eine Gigabyte-Karte durch FireStike und TimeSpy geschickt, von einer nVidia-Karte kommt zudem noch ein Benchmark-Wert unter dem TimeSpy Extreme. Jene Gigabyte-Karte wurde dabei mit einem Chiptakt von 1875 MHz ausgewiesen, was nach einer gewissen Werksübertaktung aussieht – wie allerdings sicherlich fast alle der von den Grafikkarten-Herstellern an die Hardwaretester derzeit gegebenen Testsamples eine Werksübertaktung tragen dürften.

FireStrike TimeSpy TimeSpy Extreme
Auflösung FullHD = 1920x1080 WQHD = 2560x1440 UltraHD = 3840x2160
GeForce RTX 2080 27085  (-2,4%) 10659  (+13,0%) 4925  (+14,5%)
GeForce GTX 1080 Ti Ø 27749 Ø 9429 4302
GeForce GTX 1080 Ø 21663 Ø 7073 3200
Radeon RX Vega 64 Ø 22340 Ø 7085 3329
ausschließlich Graphics/GPU-Werte; Quellen: GeForce RTX 2080 von Videocardz, FireStrike & TimeSpy als Mittelwert der Benchmarks von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers & KitGuru, TimeSpy Extreme von AnandTech
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Hardware- und Nachrichten-Links des 13./14. September 2018

Zuletzt schon verlinkt, wäre noch eine sehr feine Übersichtgrafik seitens des japanischen PC Watch (Download als PDF) extra zu erwähnen, welche die Entwicklung der Grafikchips von 1998-2018 aufzeigt und aus einem Turing-Artikel seitens PC Watch (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) stammt. Die Grafik ist reichlich detailliert und damit auch sehr groß ausgefallen (5216x1592 Pixel) – aber wenn man derart viele Informationen unterzubringen versucht, geht dies vermutlich auch nicht mehr anders. Interessant sind zwei Insgesamt-Aussagen, welche sogar bei einem ersten groben Blick auffallen: Zum einen sind die Abstände der DirectX-Normen in letzter Zeit auffällig größer (länger) als früher noch, wo eine neue DirectX-Norm kaum zwei Jahre hielt. Zu dieser Frage wäre auch zu beachten, das die im Diagramm eingezeichnete Norm "DirectXR" nur eine Eigenkreation zugunsten der Kennzeichnung der RayTracing-Funktionalität darstellt, dies eigentlich alles mit zu "DirectX12" hinzugehört.

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Erste Detail-Berichte zu nVidias Turing-Architektur erschienen

Wir erwartet, sind Freitag Nachmittag die Architektur-Artikel zu nVidia Turing-Architektur erschienen (untenstehend verlinkt). Selbige erklären die Feinheiten jener neuen Grafikchip-Architektur, welche sich eben nicht nur auf das Thema RayTracing beschränken, sondern vor allem auch beim konventionellen Grafikrendering erhebliche Vorteile bieten – siehe schon die neuen Shader-Cluster bei Turing. Zu selbigen klären sich nun auch einige noch offene Fragen: So lassen sich die extra Integer-Einheiten zeitgleich mit den konventionellen FP32-Einheiten nutzen, was für einen erheblichen Performance-Boost sorgen soll. Denn laut nVidia kommen in modernen Spielen auf 100 FP32-Berechnungen auch schon ca. 36 Integer-Berechnungen (bei Battlefield 1 dagegen sogar 100:50) – welche bisher in den FP32-Einheiten früherer Grafikchip-Architekturen mit ausgeführt wurden, dafür aber die jeweiligen Shader-Einheiten für andere FP32-Berechnungen blockiert haben. Nun kann alles nebeneinanderher ausgeführt werden, blockieren die verschiedenen Rechenoperationen sich also nicht mehr gegenseitig. So gesehen haben die Shader-Cluster von Turing dann also doch wieder 128 Ausführungseinheiten – die stärker genutzten 64x FP32- sowie die etwas weniger genutzten 64x INT32-Einheiten (Nutzungsverhältnis grob 74:26%).

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nVidia prognostiziert die 4K-Performance von Turing mit +47-50% gegenüber Pascal

Auf der GPU Technology Conference (GTC) Japan hat nVidia gestern weitere Präsentationsfolien mit Performance-Zielsetzungen zur anstehenden Turing-Generation gezeigt. Jene offerieren einen fps-Schnitt der Turing-Grafikkarten GeForce RTX 2080 & 2080 Ti gegenüber ihren jeweiligen Vorgängern aus den Pascal- und Maxwell-Generationen unter der UltraHD-Auflösung, einmal ohne und einmal mit der neuen DLSS-Kantenglättung. Die Angaben zu DLSS sind natürlich kaum verwendbar, bevor nicht klar ist, mit welcher Bildqualität DLSS antritt bzw. mit welchem anderen Kantenglättungs-Verfahren nVidia selbiges vergleicht. Genaue Zahlenangaben gibt es zudem nicht und das ganze erscheint auch ziemlich schematisch gedacht – aber wenn man die sich aus den Grafiken ergebenden Pixelabstände in fps-Zahlen umrechnet, dann verspricht nVidia hiermit indirekt einen Performancesprung unter UltraHD bzw. 4K bei der GeForce RTX 2080 gegenüber der GeForce GTX 1080 von +50% bzw. bei der GeForce RTX 2080 Ti gegenüber der GeForce GTX 1080 Ti von noch +47%.

nVidia GeForce RTX 2080 & 2080 Ti 4K-Performance
nVidia GeForce RTX 2080 & 2080 Ti 4K-Performance
nVidia GeForce RTX 2080 & 2080 Ti 4K-Performance (mit DLSS)
nVidia GeForce RTX 2080 & 2080 Ti 4K-Performance (mit DLSS)
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Die Systemanforderungen zu Shadow of the Tomb Raider

Die Steam-Webseite zum am heutigen Freitag erscheinenden Shadow of the Tomb Raider notiert die offiziellen PC-Systemanforderungen für das nunmehr 12. Spiel der Tomb-Raider-Spieleserie, kommend von den Spieleentwicklern Eidos Montreal und Crystal Dynamics sowie Spielepublisher Square Enix. Das Action-Adventure erscheint erneut auf Basis der bei den beiden direkten Vorgängern benutzten (natürlich erneut verbesserten) Foundation-Engine und bietet somit wieder die Grafik-APIs DirectX 11 sowie DirectX 12 zur Auswahl an. DirectX 12 wird nicht zwingend benötigt, ist allerdings speziell unter Tomb Raider gewöhnlich schneller – und wird zumindest für RayTracing dann doch zwingend benötigt, da selbiges nur über einen DirectX-12-Zusatz angesprochen werden kann. Dies passiert allerdings noch nicht mit der Launch-Version bzw. dem Day-1-Patch, vielmehr soll die RayTracing-Funktionalität (benutzt für diverse Schattenberechnungen) mit einem Patch erst nach Spielrelease nachgereicht werden.

Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 40 GB Platzbedarf
CPU Core i3-3220 oder "vergleicherbarer AMD-Prozessor" Core i7-4770K oder Ryzen 5 1600
Speicher 8 GB RAM 16 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660, GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7770 * GeForce GTX 1060 6GB oder Radeon RX 480 8GB
(rein offizielle Systemanforderungen)     * = dürfte ein Fehler sein, gemeint ist sicher die Radeon HD 7870
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Straßenpreise von Intels Coffee-Lake-Prozessoren ziehen bemerkbar um +22% an

Nachdem Intels Coffee-Lake-Prozessoren schon zu deren Launch im letzten Herbst mit monatelang klar zu hohen Preislagen aufgrund von anfänglichen Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatten und sich dies dann erst in diesem Frühjahr endgültig beruhigte, sind die Straßenpreise der Coffee-Lake-Prozessoren in den letzten Tagen dann doch wieder (deutlich) in die falsche Richtung abgebogen. Und dies nicht nur im Maßstab von ein paar Prozentpunkten, sondern vielmehr mit einer satten "Preiserhöhung" von im Schnitt +22% gegenüber dem Preisstand von diesem März. Besonders stark hiervon betroffen ist erstaunlicherweise der Core i7-8700 (+32), am wenigsten betroffen hingegen der Core i3-8350K (+7%). Noch nicht wirklich vergleichbar sind in dieser Frage die nachträglich erschienenen Modelle der zweiten Coffee-Lake-Welle – aber auch deren Differenz zwischen Listenpreis und aktuellem Straßenpreis weist auf vergleichsweise hohe Preislagen hin.

Listenpreis CFL-Launch 6. März 13. Sept. Liste/Straße März/Sept.
Core i7-8086K 425$ - - ab 416€ -2% -
Core i7-8700K 359$ ab 389€ ab 328€ ab 389€ +8% +19%
Core i7-8700 303$ ab 324€ ab 279€ ab 368€ +21% +32%
Core i5-8600K 257$ ab 269€ ab 212€ ab 263€ +2% +24%
Core i5-8600 213$ - - ab 229€ +8% -
Core i5-8500 192$ - - ab 219€ +14% -
Core i5-8400 182$ ab 195€ ab 169€ ab 207€ +14% +22%
Core i3-8350K 168$ ab 190€ ab 163€ ab 174€ +4% +7%
Core i3-8300 138$ - - ab 155€ +12% -
Core i3-8100 117$ ab 125€ ab 102€ ab 129€ +10% +26%
Durchschnitt: +9% +22%
Preisnotierungen ausschließlich für sofort lieferbare Angebote; auf Basis von Geizhals
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