Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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nVidia-eigene GK104-Benchmarks: Schneller als die Radeon HD 7970? Meldung im Forum kommentieren

SemiAccurate schreiben einiges zum anscheinend im April anstehenden ersten Kepler-Chip GK104. Vieles davon ist jedoch eher verworren bzw. teilweise sogar falsch ausgelegt: So sind die angeblichen Hardware-Einheiten für PhysX nun nichts ganz außergewöhnliches – in dem Sinne, als daß die Information über deren reine Existenz nichts darüber aussagt, wie viele Transistoren hierfür verwendet werden und was das ganze für einen Performanceeffekt hat. Richtiggehend falsch ist zudem die Aussage, nVidia würde den GK104-Chip preislich gegen AMDs Performance-Chip Pitcairn (Radeon HD 7800 Serie) stellen: Die 299 Dollar Listenpreis für die größte GK104-Lösung mögen angesichts der aktuellen Listenpreise der Radeon HD 7900 Karten viel sein, aber nach dem GK104-Release wird sich der Grafikkartenmarkt diesbezüglich wohl etwas beruhigen und die Radeon HD 7950/7970 Karten von ihren derzeit hohen Preisen etwas herunterkommen müssen.

AMD nVidia
  GK110
klarer HighEnd-Chip – Mai 2012
GeForce GTX 690 – $499 (Schätzung)
GeForce GTX 685 – $399 (Schätzung)
 
R1000/Tahiti
Performance/HighEnd-Chip – Dezember 2011
Radeon HD 7970 – Launch $549, später $399 (Schätzung)
Radeon HD 7950 – Launch $449, später $299 (Schätzung)
 
GK104
Performance-Chip – April 2012
GeForce GTX 680 – $299
GeForce GTX 670 – $249 (Schätzung)
 
Pitcairn
Performance-Chip – März 2012
Radeon HD 7870 – Launch $249 (Schätzung)
Radeon HD 7850 – Launch $199 (Schätzung)
 
GK106
Mainstream-Chip – Frühjahr 2012
 
Cape Verde
Mainstream-Chip – Februar 2012
Radeon HD 7770 – Launch $129 (Schätzung)
Radeon HD 7750 – Launch $109 (Schätzung)
 
GK107
Mainstream-Chip – Frühjahr 2012
 

Der GK104-Chip wird vielmehr sowohl preislich als auch von der Performance her gegen die Radeon HD 7950 antreten, die Radeon HD 7870 kann allerhöchsten den Gegner der kleineren GK104-Lösungen abgeben (sofern die Performance passt). Im eigentlichen bestätigt dies SemiAccurate ja auch selber, in dem man von hervorragenden GK104-Vorabbenchmarks seitens nVidia spricht – angeblich wird in diesen sogar eine Radeon HD 7970 klar geschlagen und eine GeForce GTX 580 regelrecht vernichtet. Aber natürlich sind vom Hersteller ausgewählte Benchmarks absolut kein Fingerzeig auf die reale Performance in einem unabhängigen Benchmark-Portfolio – man erinnere sich dabei an den Unterschied zwischen den AMD-eigenen Performance-Voraussagen zur Radeon HD 7970 ("up to 1.6x GTX580 performance") und der letztlich real herauskommenden durchschnittlichen Mehrperformance der Radeon HD 7970 von ca. 20 bis 25 Prozent gegenüber der GeForce GTX 580. nVidia dürfte mit dem GK104 wahrscheinlich versuchen, im Schnitt aller Messungen etwas besser als die Radeon HD 7950 dazustehen – und dann hätte man den klar besseren Preispunkt, mit dem man wuchern kann.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3. Februar 2012 Meldung im Forum kommentieren

Zu den beim AMD "Financial Analyst Day 2012" ausgebreiteten neuen Prozessoren- Grafikchip-Roadmaps hat AMD noch ein PDF-File mit einer Erklärung aller verwendeten AMD-Codenamen veröffentlicht, welches einige interessante Detailinformationen birgt: So wird der Verzicht auf Krishna und Wichita direkt bestätigt, genauso wie auch der Verzicht auf Komodo, was mal als Desktop-CPU mit sechs bis zehn Piledriver-Rechenkernen für dieses Jahr geplant war. Desweiteren ergibt sich aus der konkreten Formulierung zur integrierten Trinity-Grafiklösung, daß diese nicht GCN-basiert sein wird – bei allen anderen entsprechenden Grafiklösungen (auch den noch nicht releasten Grafikchips Pitcairn und Cape Verde) hat AMD die GCN-Abstammung ansonsten akkurat angegeben. Und letztlich wurde im Abschnitt zum Bulldozer-Nachfolger Vishera explizit notiert, daß diese CPU tatsächlich weiterhin für den Sockel AM3+ erscheinen wird.

T-Online berichten von einer perfiden Phishing-Methode, welche sogar die als eigentlich sicher geltenden Onlinebanking-Verfahren über smsTAN bzw. mTAN aushebelt: Dabei täuscht der Onlinebanking-Trojaner eine Sicherheitsabfrage der Bank vor, in derem Zuge der Benutzer seine Telefonnummer samt Kundennummer preisgeben soll. Mit diesen Daten bewaffnet ist es anscheinend möglich, den Telefonanruf mit der TAN entsprechend umzuleiten – wobei dies im eigentlichen eine Sicherheitslücke beim Telefonanbieter ist, wenn dies wirklich so einfach realisierbar wäre. In jedem Fall gilt auch hier, daß keine technische Schutzmaßnahme vor einer so ausgefeilten Attacke schützt – wohl aber eigenes Mitdenken, selbst wenn dies seitens Microsoft ganz anders gesehen wird.

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Neuer Artikel: Neue Roadmaps zu den AMD-Prozessoren & -Grafikchips 2012/2013 Meldung im Forum kommentieren

Prozessoren- und Grafikchipentwickler AMD hat auf seinem Financial Analyst Day 2012 neue Informationen und Roadmaps zu den dieses und nächstes Jahr geplanten Produkten vorgelegt und den versammelten Journalisten und Analysten einige Fragen zu diesen beantwortet (und andere dafür komplett negiert). Damit läßt sich nunmehr das Bild der AMD-Prozessoren und AMD-Grafikchips für die Jahre 2012 und 2013 etwas genauer zeichnen, zudem wird auch AMDs Strategie des weiteren Zusammenwachsens von CPU- und GPU-Bereich klarer ... zum Artikel.

AMD-Prozessoren 2011 AMD-Prozessoren 2012 AMD-Prozessoren 2013
Bulldozer-Architektur
32nm Zambezi-Prozessoren
4-8 Bulldozer-Rechenkerne
keine integrierte Grafik
Sockel AM3+, DualChannel DDR3/1866
Bulldozer-Architektur
32nm Vishera-Prozessoren
4-8 Piledriver-Rechenkerne
keine integrierte Grafik
Sockel AM3+, DualChannel DDR3
Terminlage: Spätsommer/Herbst 2012
Llano-Architektur
32nm Llano-Prozessoren
2-4 Husky-Rechenkerne
VLIW5-Grafiklösung mit 160 bzw. 400 Shader-Einheiten
Sockel FM1, DualChannel DDR3/1866
Trinity-Architektur
32nm Trinity-Prozessoren
2-4 Piledriver-Rechenkerne
VLIW4-Grafiklösung mit wahrscheinlich 256, 384 und 512 Shader-Einheiten
Sockel FM2, DualChannel DDR3/2133
Terminlage: Frühsommer/Sommer 2012
Trinity-Architektur
28nm Kaveri-Prozessoren
2-4 Steamroller-Rechenkerne
integrierte GCN-basierte Grafiklösung
Sockel FM2, DDR3
Terminlage: unbekannt, scheinbar aber eher zweites Halbjahr 2013
Bobcat-Architektur
40nm Ontario/Zacate-Prozessoren
1-2 Bobcat-Rechenkerne
VLIW5-Grafiklösung mit 80 Shader-Einheiten
Sockel FT1, SingleChannel DDR3/1066
für das Jahr 2012 Refresh mittels Brazos 2.0
Bobcat-Architektur
28nm Kabini-Prozessoren
2-4 Jaguar-Rechenkerne
integrierte GCN-basierte Grafiklösung
Sockel FT2, DDR3
Terminlage: unbekannt
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Betriebssystem-Verbreitung: Windows 7 wächst kaum noch, Windows XP stabilisiert Meldung im Forum kommentieren

Eine von Netmarketshare herausgegebene Grafik zur Betriebssystem-Verbreitung sorgt derzeit für Aufsehen, spricht diese doch von einem klaren Abflauen des Wachstums von Windows 7, einer weitgehenden Stabilisierung der Verbreitung von Windows XP – und insgesamt sogar von einer andauerenden Marktführerschaft von Windows XP im Desktop-Bereich. Speziell letzterer Punkt wäre dabei zu beachten, denn andere Statistiken unterteilen dies nicht, sondern gehen von allen PCs inklusive also der Mobile-Rechner aus. Bei letzteren wird stärker als bei Desktop-PCs auf das vorinstallierte Betriebssystem gesetzt, was also Windows 7 zugutekommt – was letztlich auch diesen Unterschied auslösen könnte, das Windows XP bei Netmarketshare vorn liegt.

Denn verglichen mit den Statistiken von StatCounter läßt sich diese Wert nicht verallgemeinern, bei StatCounter liegt – unter Einbeziehung auch der Mobile-Systeme inklusive auch des Tablet-Segments – schon seit einigen Monaten Windows 7 vorn. Hochinteressanterweise zeigt StatCounter jedoch denselben kurzfristigen Effekt wie Netmarketshare: Die weitere Zunahme von Windows 7 stagnierte im letzten Monat, während damit auch die Verbreitungszahlen von Windows XP stabil bleiben. Dies ist eine unerwartete Entwicklung, denn eigentlich sollte Windows XP nun mit der Zeit gänzlich zurückgedrängt werden und war die diesbezügliche Verbreitungskurve in den letzten Monaten absolut eindeutig.

Eine belegbare Erklärung für diese Trendwende gibt es derzeit nicht – allerhöchsten Mutmaßungen: So könnte der Nachrüst-Markt mehr oder weniger mit Windows 7 gesättigt sein, womit also nur noch neu verkaufte Systeme die Windows-7-Statistik verbessern. Dies sollte zwar weiterhin für eine Zunahme der Verbreitung von Windows 7 sorgen, allerdings könnte diese nun abgeschwächt fortlaufen. Zudem könnte es einen speziellen Effekt geben, den bisher niemand auf der Rechnung hat: In der östlichen Welt gehen derzeit viele alte Computersysteme, die schon seit Jahren offline existierten, nunmehr ans Netz – und beide Statistiken basieren natürlich allein auf ans Internet angeschlossenen Geräten. Wir sehen also wahrscheinlich nur den Effekt, das viele "Altsystem" mit Windows XP in China nun endlich auch ans Internet angeschlossen werden – dazu passt auch die kürzliche Meldung, das inzwischen über 500 Millionen Chinesen im Internet sind.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 2. Februar 2012 Meldung im Forum kommentieren

Der Heise Newsticker vermeldet die Ankündigung eines MediaCenter-PCs von Artic mit AMD A10-Prozessor, welcher demzufolge sicher aus der kommenden Trinity-Reihe stammt. Die Hardware-Daten dieser Prozessoren (samt ihrer integrierten Grafikeinheiten) sind derzeit leider noch Spekulation, aber wenigstens scheint der Trinity-Launch nun nicht mehr all zu weit entfernt zu sein. Expreview zeigen den Die-Shot eines Haswell-Prozessors im Vergleich zu anderen Prozessoren-Dies von Intel. Dabei scheint – bei gleicher 22nm-Fertigung – Haswell wohl wegen der veränderten Architektur etwas größer (~185mm²) als Ivy Bridge (~162mm²) auszufallen, was aber immer noch für ein Vierkern-Die mit integrierter Grafik einen hervorragenden Wert darstellt. Ivy Bridge geht mit seiner Die-Size beispielsweise eher in die Richtung akueller Zweikern-Prozessoren von Intel – das Sandy Bridge Zweikern-Die mit GT2-Grafiklösung liegt schließlich auch schon bei 149mm² Die-Fläche (unter der 32nm-Fertigung natürlich).

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Phishingschutz-Umfrage von Microsoft: Eigenes Mitdenken schlägt technische Schutzmaßnahmen Meldung im Forum kommentieren

Für Aufmerksamkeit sorgt derzeit eine von Microsoft angestoßene Umfrage, nach welcher sich (angeblich) zu viele Internetnutzer in Sicherheitsdingen eher auf ihr Gefühl verlassen würden als auf technische Sicherheitsmaßnahmen wie Virenscanner, Firewall und aktuelle Software-Updates. Allerdings ist die Umfrage selber technisch unzulänglich ausgeführt, weil in dieser Frage keine Mehrfachnennungen möglich waren und daher eben nicht danach gefragt wurde, was eine sinnvolle Schutzmaßnahme darstellt, sondern eigentlich nur, welches die allerbeste Schutzmaßnahme ist. Und so gesehen sind jene User zu loben, welche hierbei "aufmerksam und vorsichtig sein" allen technischen Schutzmaßnahmen vorgezogen haben – denn am Ende des Tages helfen alle technischen Schutzmaßnahmen immer nur bis zu einem gewissen Punkt und ist speziell in der Frage des Schutzes vor Passwortdiebstahl das eigene Mitdenken ganz klar der beste Schutz.

Dabei wollen wir damit die Grundvoraussetzungen von Virescanner, Firewall und aktuellen Software-Updates nicht im Ansatz in Frage stellen – nur sind alle diese Dinge gegen wirklich ausgefeilte Attacken leider nur bedingt nutzvoll, während Brain 1.0 hier durchaus (selbst bei Schwächen in der technischen Ausstattung) überall weiterhelfen kann. Zudem schlägt sich die Umfrage wie gesagt selbst: Wenn nur nach der allerbesten Schutzmöglichkeit gefragt wird, so ist der einzeln zu betrachtende Effekt von Virenscanner, Firewall und aktuellen Software-Updates einfach zu klein, der einzelne Effekt von Brain 1.0 klar besser. Es geht schließlich in der Realität derzeit regelrecht in die andere Richtung: Gerade bei derzeit beliebten "social engineering", also dem geschickten Ausnutzen der menschlichen Psychologie, helfen technische Schutzmaßnahmen nur noch bedingt – eigenes Mitdenken dafür um so mehr.

Andererseits kann man nicht viel von einer Umfrage (und einem Umfrageinstitut) halten, welches aufgrund der Fragestellung "Wählen sie ihren Browser bewusst selber aus?" und der Antwort von 64 Prozent "Nein"-Stimmen dann schlußfolgert, daß 64 Prozent der deutschen Internetnutzer den Internet-Browser nicht für ein zentrales Schutztool gegenüber Malware halten. In der Grobauswertung der Umfrage wird diese Fragestellung noch nicht einmal erwähnt, womit man glauben kann, daß hier eine ganz andere Fragestellung zugrundeliegt. Hier passen ursprüngliche Fragestellung und dann daraus gezogene Schlußfolgerung überhaupt nicht zusammen – und dies darf ausgebildeten Statistikern eigentlich überhaupt nicht passieren, weil somit die auswertenden Statistiker selber das Ergebnis bestimmen und nicht die erhobenen Umfragestimmen.

Im Endeffekt kommt man damit zum häufig zu beobachtenden Punkt, daß der (zahlende) Umfrage-Auftraggeber und dessen Anfangsintention bei einer solchen Umfrage viel wichtiger sind als die einzelnen Fragen und die herauskommenden Stimmenlage. Microsoft ging es mit dieser Umfrage offensichtlich darum, für den Internet Explorer 9 als (angeblich) sicherem Browser gegenüber Malware-Attacken zu werben – und genauso ist dann gerade die Auswertungsgrafik aufgebaut: In sich schlüssig, einfach zu konsumieren und mit (scheinbar) klarer Aussage – aber falsch im Sinne der eigentlichen Umfrage und genauso verfälschend im Sinne dessen, was die Umfrageteilnehmer ursprünglich auf die Umfragefragen geantwortet haben.

Eine Rüge müssen sich allerdings auch diejenigen Presseerzeugnisse einhandeln, welche die von Microsoft propagandierten Umfrageergebnisse ungeprüft übernommen haben. Besonders fahrlässig wird es dann, wenn davon geredet wird, daß (angeblich) nur 23 Prozent der deutschen Internetnutzer auf einen Virenscanner setzen würden – die entspricht nicht im Ansatz der eigentlichen Fragestellung, welche nicht nach dem Vorhandensein irgendwelcher Schutzmaßnahmen gefragt hat, sondern wie gesagt nur nach einer subjektiven Einschätzung, welche die allerbeste Schutzmaßnahme sei.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 1. Februar 2012 Meldung im Forum kommentieren

Beim Planet 3DNow! gibt es eine hübsche Übersicht der derzeit vorgestellten Radeon HD 7950 Modelle von Club3D, HIS, PowerColor und Sapphire – wo man auch gut die jeweils gebotenen Taktraten vergleichen kann, denn grob die Hälfte aller derzeit in den Markt kommenden Karten wird mit ab-Werk-Übertaktung angeboten. Informationen zu gleich vier verschiedenen Radeon HD 7950 Modellen von MSI bieten dagegen Hartware an. Noch mehr Radeon HD 7950 Karten im Überblick gibt es dann bei der ComputerBase, hier werden die Modelle von Asus, Club3D, Gigabyte, HIS, MSI, PowerColor, Sapphire und XFX beleuchtet. Die X-bit Labs zitieren hingegen eine Nintendo-Aussage, welche bezüglich der Leistungsfähigkeit der kommenden Wii U ziemlich tiefstapeln und die Xbox 720 sowie die Playstation 4 (in diesem Punkt) klar vor dem eigenen Produkt sehen. Angesichts der eher enttäuschenden Hardware-Ansetzung der Xbox 720 bliebe allerdings abzuwarten, wieviel Abstand da in der Realität übrig bleibt – gut möglich, daß die Wii U viel näher an der Xbox 720 liegt als dies ursprünglich mal seitens beider Konsolenentwickler geplant war.

Golem berichten über die Auswirkungen der Festplattenkrise: Danach ergab das letzte Quartal des Jahres 2011 einen Fehlbetrag von 56 Millionen Festplatten – die Festplatten-Hersteller hätten 175 Millionen Festplatten ausliefern können, konnten aber wegen der Produktionsausfälle nur 119 Millionen liefern. Aufgrund dieses wirklich hohen Fehlbetrags sind jene Schätzungen, welche von einem entgültigem Ende der Festplattenkrise erst zum Jahresende ausgehen, wohl doch korrekt – denn 56 Millionen fehlende Festplatten wollen schließlich nachgefertigt werden, dies dauert selbst mit auf Hochtouren laufender Produktion (was derzeit noch nicht erreicht ist) seine Zeit. Aufgrund der Erfahrungen mit der Festplattenkrise wollen im übrigen viele Großabnehmer zukünftig langfristige Verträge mit den Festplatten-Herstellern abschließen, während es für den kurzfristigen Bedarf zum Verkauf per Auktion (!) kommen wird.

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Radeon HD 7750 & 7770 am 15. Februar, Radeon HD 7850 & 7870 im März Meldung im Forum kommentieren

Grafikkartenhersteller MSI ist im Zuge des Launchs der Radeon HD 7950 eine Roadmap entfleucht, in welcher die Launchtermine der weiteren Southern-Islands-Beschleuniger genannt werden: Die Radeon HD 7750 & 7770 auf Basis des "Pitcairn" Mainstream-Grafikchips treten schon am 15. Februar an (ungewöhnlicherweise für AMD ein Mittwoch), die Radeon HD 7850 & 7870 auf Basis des "Cape Verde" Performance-Grafikchips folgen dann im März und ein Releasetermin für die R1000/Tahiti-basierte DualChip-Lösung Radeon HD 7990 steht derzeit noch nicht fest – könnte aber durchaus später als noch im März erfolgen.

Interessant ist daneben die gewisse Performance-Einordnung, welche sich aus dem Aufbau des Roadmap-Diagramms ergibt: So werden Radeon HD 7750 & 7770 auf der Höhe der Radeon HD 6790 eingezeichnet. Der Performancesprung des zugrundeliegenden Pitcairn Mainstream-Grafikchips scheint also nicht gerade groß auszufallen, denn auch jetzt schon liegen zwischen Radeon HD 6770 und 6790 gerade einmal rund 15 Prozent Performancedifferenz. Andererseits ist mit weiterhin einem 128 Bit DDR Speicherinterface beim Pitcairn Mainstream-Grafikchip einfach nicht groß Staat zu machen – es lohnt sich sicherlich kaum, hieran noch besonders viele Recheneinheiten dranzuhängen, da limitiert zu schnell rein die Speicherbandbreite.

Daß AMD die Pitcairn-basierten Radeon HD 7750 & 7770 Grafikkarten auch weiterhin per default mit nur 1 GB Grafikkartenspeicher ausrüsten will, verdeutlich deren klaren Mainstream-Gedanken. Andererseits kann man sich auf Mainstream-Lösungen freuen, welche die Vorteile der 28nm-Fertigung mal in Form richtig niedrigerer Verbrauchswerte an den Grafikkartenkäufer weitergeben werden. Wir gehen derzeit für den Pitcairn Mainstream-Grafikchip von einer Performance zwischen Radeon HD 6790 & 6850 aus, bei einem Stromverbrauchswert von ca. 80 bis 90 Watt unter Spielen und einer Preislage von runden 120 Euro.

Der Cape Verde Performance-Chip wird dagegen wieder ein 256 Bit DDR Speicherinterface tragen, die darauf basierenden Grafikkarten Radeon HD 7850 & 7870 sollen standesgemäß mit gleich 2 GB Grafikkartenspeicher antreten. Rein vom Aufbau des Roadmap-Diagramms her werden diese Grafikkarten im übrigen zwischen Radeon HD 6870 und 6950 eingezeichnet – aber dies dürfte wohl eher Platzgründen geschuldet sein, denn zwischen Radeon HD 6870 und 6950 existiert gar kein so bedeutender Performance-Abstand, um da noch gleich zwei neue Grafikkarten hineinpressen zu können.

Mangels weiterer Angaben ist der Cape Verde Performance-Chip derzeit sowieso noch nicht so genau wie der Pitcairn Mainstream-Grafikchip einzuschätzen, aber wir gehen von einem Performancebereich irgendwo in der Nähe zur Radeon HD 6950 aus, der Stromverbrauch sollte bei in etwa 120 bis 130 Watt unter Spielen liegen und Preislage sollte irgendwo in der Nähe von 200 Euro betragen. AMD kann sich die vergleichsweise hohen Preispunkte der Radeon HD 7950 & 7970 bei Pitcairn und Cape Verde glücklicherweise nicht leisten, da Radeon HD 7750, 7770, 7850 & 7870 letztlich auf genügend Konkurrenz durch alteingesessene 40nm-Angebote stossen werden und diese den Preisrahmen automatisch vorgeben.

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Die kummulierten Übertaktungs-Ergebnisse der Radeon HD 7950 Meldung im Forum kommentieren

Zur Radeon HD 7950 sind nach Sichtung aller bisher aufgelaufenenen Testberichte natürlich noch deren Übertaktungsergebnisse nachzutragen. Die Karte ist ausgehend von dem sowieso (relativ) niedrigen Referenztakt von 800/2500 MHz ein richtig guter Übertakter, die durchschnittliche Übertaktung lag bei 1059 MHz Chiptakt (+20%) bzw. 3040 MHz Speichertakt (+21%) – dies ist äußerst ansprechend und geht durchaus schon in Richtung der Übertaktungserfolge der GeForce GTX 560 Ti. Dabei ergab sich kein bemerkbarer Übertaktungs-Unterschied zwischen einzelnen Herstellerkarten oder aber den Herstellerkarten und dem Referenzdesign – das ganze ist augenscheinlich Glück und Pech, ob man eine gut übertaktbare oder weniger gut übertaktbare Karte erwischt (vor allem beim Speichertakt).

Overclocking-Ergebnisse der Radeon HD 7950 (default = 800/2500 MHz)
HT4U 1050/2900 MHz (AMD-Referenz) Hardwareluxx 1020/2800 MHz (Asus @ 900/2500 MHz)
ComputerBase 1024/3150 MHz (AMD-Referenz) ComputerBase 1026/3200 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz)
TechPowerUp 1085/3570 MHz (AMD-Referenz) HT4U 950/3200 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz)
Neoseeker 1100/3150 MHz (AMD-Referenz) TechPowerUp 1075/3550 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz)
Rage3D 1025/3180 MHz (AMD-Referenz) t-break 950/2800 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz
Vortez Hardware 1041/2838 MHz (AMD-Referenz) Guru3D 1150/3108 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz)
Hot Hardware 1050/2550 MHz (AMD-Referenz) Vortez Hardware 1160/3000 MHz (PowerColor @ 880/2500 MHz)
Hardware.fr 1000/3000 MHz (AMD-Referenz) Hardware Canucks 1199/2994 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
AnandTech 1025/2900 MHz (AMD-Referenz) Overclock3D 1150/2900 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
Hardware Canucks 1011/2974 MHz (AMD-Referenz) Overclockers Club 1150/3228 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
HardOCP 1050/3000 MHz (AMD-Referenz) AnandTech 1025/2900 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
HT4U 990/3150 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
Hardwareluxx 1050/2800 MHz (Sapphire @ 900/2500 MHz)
Hardwareluxx 1060/2870 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Tom's Hardware 1025/2850 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
AnandTech 1050/2900 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
The Tech Report 1175/3150 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
t-break 1000/3000 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Overclockers Club 1156/3246 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Hardware Canucks 1122/3012 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Vortez Hardware 1100/3000 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Hardware Canucks 998/2982 MHz (HIS @ 800/2500 MHz) Benchmark Reviews 1020/3150 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Overclock3D 1075/3150 MHz (HIS @ 800/2500 MHz) Legit Reviews 1030/3150 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)
Guru3D 1040/3150 MHz (HIS @ 800/2500 MHz) Overclock3D 1050/3100 MHz (XFX @ 900/2750 MHz)

Etwas eingedämpft werden diese Übertaktungsaussichten jedoch, wenn man jene aus dem Stand der ab Werk übertakteten Modelle betrachtet. Die durchschnittlich erreichten 1059/3040 MHz sehen ausgehend vom AMD-default von 800/2500 MHz hervorragend aus, ausgehend von einer guten ab-Werk-Übertaktung von 900/2750 MHz ist dies jedoch nicht mehr ganz so zwingend. Die ab Werk übertakteten Modelle mögen einen (geringen) Mehrpreis wert sein, sofern man eben nicht selber übertakten will – wenn man aber sowieso diesen Weg gehen will, sind eventuell die Karten auf default-Takt sinnvoller, weil preisgünstiger und mit den augenscheinlichen gleichen Übertaktungseigenschaften ausgestattet.

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Thema Supportende von Windows XP, Vista und 7 Meldung im Forum kommentieren

Wie WinFuture ausführen, macht Microsoft mal wieder dicke Luft wegen des "drohenden" Supportendes für Windows XP. Für Firmenkunden mag diese Warnung vielleicht sogar gerechtfertigt sein, weil diese in aller Regel nicht innerhalb weniger Wochen umsteigen können, sondern dies gewöhnlich Monate der Vorbereitung und Ausführung benötigt. Hier lohnt sich in der Tat der Hinweis darauf, daß Microsoft für alle Versionen von Windows XP nur noch bis zum 8. April 2014 Support in Form von Sicherheitsupdates sowie des (kostenpflichtigen) telefonischen Firmensupports bereitstellt.

Release Mainstream-Support Extended-Support
Windows XP (alle Versionen) Oktober 2001 abgelaufen bis 8. April 2014
Windows Vista Home/Ultimate Januar 2007 bis 10. April 2012 wird nicht geboten
Windows Vista Business/Enterprise Januar 2007 bis 10. April 2012 bis 11. April 2017
Windows 7 Home/Ultimate Oktober 2009 bis 13. Januar 2015 wird nicht geboten
Windows 7 Pro/Enterprise Oktober 2009 bis 13. Januar 2015 bis 14. Januar 2020

Vergessen wird dabei allerdings ganz gern der Punkt, daß der reguläre Mainstream-Support für Windows Vista nur noch bis zum 10. April diesen Jahres läuft, was gerade einmal noch drei Monate sind. Danach gibt es nur noch den Extended-Support, welcher allerdings nur für die im Heimbereich ungebräuchlichen Business- und Enterprise-Versionen gilt und dann nochmals fünf Jahre läuft. Unklar ist an dieser Stelle leider, ob es damit nach dem 10. April 2012 überhaupt noch frei verfügbare Sicherheitsupdates für Windows Vista in den Home- und Ultimate-Versionen geben wird.

Wenn nicht, wäre dies natürlich ein ziemlicher GAU für die entsprechenden User, welche dann aus Sicherheitserwägungen heraus umgehend umsteigen müssten. Andererseits können wir uns es nicht wirklich vorstellen, daß Microsoft die Nutzer des gerade einmal fünf Jahre alten Betriebssystems derart im Regen stehen läßt – und Sicherheitsupdates für Windows Vista werden ja generell im Rahmen des Extended-Supports auch weiterentwickelt (zudem läßt sich vieles auch 1:1 von Windows 7 übernehmen). Wenn, dann wäre aber eine klärende Information seitens Microsoft zur Art des Windows-Vista-Supports nach dem 10. April 2012 durchaus hilfreich, dieses Datum liegt schließlich wesentlich näher als das Supportende von Windows XP nach dem 8. April 2014.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 31. Januar 2012 Meldung im Forum kommentieren

SemiAccurate vermelden ein Android 4.0 basiertes chinesisches 7-Zoll-Tablet zu einem Preis von 89 Dollar, welches von einer MIPS-basierten chinesischen CPU angetrieben wird. Das Gerät zeigt deutlich an, wohin der Tablet-Markt – vielleicht schon früher als man denkt – hingehen wird: Das Tablet wird in den Wachstumsmärkten Asiens zur Massenware – aber sicherlich nicht zu den von Apple aufgerufenen Preisen, diese kann sich nur eine Minderheit leisten. Platz für hochpreisige Markengeräte wird es zwar immer geben, aber auch diese werden preislich abspecken müssen, wenn vernünftige 10-Zoll-Geräte für 200 Dollar oder weniger erscheinen – der ganze Tablet-Markt steht womöglich vor einem entscheidenden Preisrutsch nach unten hin. Gerade für die CPU-Hersteller bedeutet diese Entwicklung, daß man im Tablet-Mark zukünftigt sicherlich kaum millionenfach CPUs zu Preisen wie aus dem PC-Markt gewohnt absetzen kann – sondern daß man vielmehr mit CPU-Preisen sogar im einstelligen Dollarbereich rechnen muß, was das Tablet-Geschäft aus Sicht von AMD und Intel weit weniger lukrativ wirken läßt als wie von Börsenanalysten gern beschworen wird.

Gemäß HT4U dämpft Sony die Erwartungen auf eine baldige Ankündigung der Playstation 4 und sieht sich von den Ankündigungen zur Nintendo Wii U sowie den Gerüchten zur Microsoft Xbox 720 noch nicht unter Druck gesetzt. Trotz des nur als mittelprächtigen empfundenen Sprungs zwischen Xbox 360 und 720 dürfte letztere aber Sony ausreichend bei Erscheinen (im Sommer/Herbst 2013) ärgern, so daß Sony wohl oder übel eine Neuentwicklung vorantreiben muß. Gut möglich allerdings, daß diese tatsächlich deutlich später erscheint und Sony beispielsweise den Launch der Xbox 720 mit der Ankündigung einer (deutlich mächtigeren) Playstation 4 zu unterminieren versucht. Nochmals HT4U haben sich die Bulldozer-Patches von Microsoft erneut angesehen und konnten diesesmal unter speziellen Testszenarien sogar ganz anständige Performancegewinne im Rahmen von 2 bis 21 Prozent ermitteln. Dies trifft allerdings nur auf Packprogramme zu, bei denen der Achtkern-Bulldozer auf die Nutzung von nur vier Threads limitiert wurde – ergo eine eher theoretische Situation.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse: AMD Radeon HD 7950 Meldung im Forum kommentieren

Mit dem letzten Tag des ersten Monats des Jahres 2012 bringt AMD nun seine zweite 28nm-Lösung in Form der Radeon HD 7950 auf den Markt, während man auf passende Konkurrenzangebote seitens nVidia augenscheinlich noch etwas länger warten muß. Damit tritt die Radeon HD 7950 heute wieder "nur" gegen die Konkurrenz in Form der "alten" 40nm-Angebote an – was erstens keine wirklichen Kontrahenten für ausgewachsene 28nm-Grafikchips sein können und zweitens erneut für ein hohes Preisniveau sorgen dürfte, wie schon bei der Radeon HD 7970 zu beobachten. Was die Radeon HD 7950 zu bieten hat und wo sich diese bezüglich Stromverbrauch, Lautstärke, Performance und Preis letztlich einordnet, klärt unsere Launch-Analyse in Auswertung einer Reihe heute erschienener Hardware-Tests zur Radeon HD 7950 ... zum Artikel

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nVidia Kepler Performance-Chip GK104 auf April verschoben, HighEnd-Chip GK110 erst im Mai Meldung im Forum kommentieren

Wie über unser (in diesen Dingen wieder einmal außergewöhnlich gut informiertes) Forum zu erfahren ist, gibt es angeblich eine Aussage in einem offiziellen nVidia-Dokument, wonach der erste Kepler-Chip GK104 für das Performance-Segment auf den April verschoben wurde – der danach anstehende eigentliche HigHEnd-Chip GK110 soll dann im Mai nachfolgen. Bisher lautete die nVidia-Planung darauf, den GK104 sogar schon auf der (vergangenen) CES anzukündigen und im Februar vorzustellen, der GK110 sollte dann gemäß dieser ursprünglichen Planung im April folgen. Diese Planung wurde aber angeblich durch ein Problem mit dem PCI Express 3.0 Interface zunichtegemacht, in deren Folge alle Kepler-Chips in neuer Revision aufgelegt werden mussten und eben diese Verzögerung eintrat.

Im übrigen läßt sich damit nun endlich mit einiger Sicherheit sagen, daß die Release-Reihenfolge wirklich "zuerst GK104 für das Performance-Segment und dann erst GK110 für das HighEnd-Segment" lautet – bislang gab es hierzu schließlich widersprüchliche Informationen. Zu welchen Zeitpunkten die Mainstream-Grafikchips GK106 und GK107 herausgebracht werden, ist noch nicht ganz klar – aber hier hat nVidia vermutlich sowieso keine echten terminlichen Probleme und kann diese Chips genau dann vorstellen, wenn man den Zeitpunkt für passend hält.

Zudem scheint sich herauszukristallisieren, daß der GK104-Chip tatsächlich mit dem Verkaufsnamen "GeForce GTX 680" starten wird – obwohl dies eigentlich auf eine HighEnd-Abstammung hindeuten würde und ein Performance-Chip von nVidia eigentlich mit "GeForce GTX 660" oder ähnlich erwartet werden würde. Allerdings wird der GK104 nach allen bisherigen Vorab-Informationen eine ziemlich mächtige Lösung werden und kann es locker mit einer GeForce GTX 580 – und damit auch einer Radeon HD 7950 – aufnehmen. Unter Umständen muß man sogar damit rechnen, daß sich das Top-Modell des GK104-Chips zwischen Radeon HD 7950 und 7970 legt – und dann ist der Name "GeForce GTX 680" nicht grundsätzlich verkehrt (wenngleich trotzdem in Widerspruch zum bisherigen nVidia-Namensschema). Für den eigentlichen HighEnd-Chip GK110 würde dann immer noch die "GeForce GTX 690" übrig bleiben – und für eine mögliche DualChip-Lösung die "GeForce GTX 695".

AMD nVidia
  GK110
klarer HighEnd-Chip – Mai 2012
GeForce GTX 690 – $499 (Schätzung)
GeForce GTX 685 – $399 (Schätzung)
 
R1000/Tahiti
Performance/HighEnd-Chip – Dezember 2011
Radeon HD 7970 – Launch $549, später $399 (Schätzung)
Radeon HD 7950 – Launch $449, später $299 (Schätzung)
 
GK104
Performance-Chip – April 2012
GeForce GTX 680 – $299
GeForce GTX 670 – $249 (Schätzung)
 
 

Im übrigen denkt nVidia angeblich tatsächlich über eine DualChip-Lösung auf Basis des GK104 nach – Sinn würde es ja machen, da man eine DualChip-Lösung auf Basis des GK104 bezüglich der Taktraten richtig gut ausfahren kann, während eine DualChip-Lösung auf Basis des GK110 immer durch ihre Verlustleistung limitiert wäre und somit eine größere Hardware-Verschwendung darstellen würde (analog der GeForce GTX 590, welche kaum 40 Prozent schneller ist als die GeForce GTX 580). Die Überlegung in diese Richtung hin muß aber nichts bedeuten, denn auch früher gab es schon ähnliche Überlegungen bei nVidia – bisher hat man jedoch trotzdem noch immer den jeweiligen HighEnd-Chip als Basis für seine DualChip-Lösungen benutzt. Diesbezüglich dürfte nVidia sowieso erst dann endgültig entscheiden, wenn sich AMD mit seiner DualChip-Lösung Radeon HD 7990 im März offenbart hat.

Gemäß der Performance-Prognosen zum GK104 und dessen bekanntem Preispunkt von 299 Dollar gehen wir im übrigen fest davon aus, daß die Launchpreise von Radeon HD 7950 & 7970 auf keinen Fall haltbar sind und mit dem Auftauchen von nVidia-Konkurrenz in erheblichem Maße abschmelzen werden. Schließlich hat der Grafikkarten-Käufer derzeit keinen Vorteil von der 28nm-Generation – die schnellere 28nm-Grafikkarte kostet soviel mehr, wieviel sie schneller ist. Langfristig gesehen gibt es den 28nm-Vorteil aber umsonst, sprich der Performance-Vorteil der 28nm-Grafiklösungen wird zum selben Abgabepreis an den Grafikkartenkäufer weitergereicht. Demzufolge ist es ganz natürlich, daß Radeon HD 7970 & 7970 im Preis absinken werden, der Launch des GK104-Chips mit seinem interessantem Preispunkt wird diesen Prozeß nur beschleunigen.

Im übrigen ist der GK104-Chip mit 299 Dollar noch nicht einmal wirklich günstig bepreist – die beiden letzten Mainstream-Lösungen von nVidia traten sogar mit niedrigeren Listenpreisen von 229 Dollar (GeForce GTX 460 1024MB) bzw. 249 Dollar (GeForce GTX 560 Ti) an. Daß der GK104-Preis so niedrig wirkt, hängt allein an den sehr hohen Launchpreisen von Radeon HD 7950 & 7970 – welche es sich ohne jede 28nm-Konkurrenz derzeit leisten können, ihren ganz eigenen Preisrahmen aufzumachen. Mit dem Aufkommen von nVidia-Konkurrenz fällt diese spezielle Situation jedoch in sich zusammen und wird sich ein realistischer Preispunkt für Radeon HD 7950 & 7970 herausbilden.

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Möglicherweise erste Kepler-basierte Mobile-Lösung aufgetaucht Meldung im Forum kommentieren

Im heutigen Nachrichtenüberblick wurde es schon kurz erwähnt: BSN berichten über ein (laufendes) Samsung-Notebook mit nVidia GeForce 600M Mobile-GPU auf Basis eines "N13P-GT" Grafikchips. Zuerst dachten wir dabei in Richtung einer weiteren Rebranding-Lösung, weil die zu diesem Grafikchip gezeigten Daten mit nur 96 Recheneinheiten eher auf eine LowCost-Lösung schließen lassen und alle neuen LowCost-Lösungen von AMD und nVidia leider nur Rebrandings der letzten Grafikchip-Generation sind.

Die Grafikchip-Koryphäen in unserem Forum haben jedoch eine andere Auflösung parat: Demnach deuten der Codename "N13P-GT" ziemlich sicher auf den GK107-Chip hin, welcher in jedem Fall in 28nm hergestellt wird – die Architektur sollte Kepler sein, dies läßt sich aber noch nicht verifizieren. Die niedrigen Hardware-Daten dieses Mobile-Grafikchips mit nur 96 Recheneinheiten und ziemlich zahmen Taktraten erklärt man dagegen damit, daß nVidia möglicherweise bewußt eine fehlerhafte Hardware-Erkennung eingebaut hat, um auf diesem Wege Vorab-Leaks zu verhindern bzw. wie in diesem Fall mit falschen Informationen zu unterminieren.

Und selbst dies muß noch nicht einmal zutreffen, um die nur 96 Recheneinheiten zu erklären: Eine andere Erklärung wäre, daß das Anzeigemodul des Treibers nicht die echte Anzahl der Recheneinheiten ausliest, sondern nur die Anzahl der Shader-Cluster (2) – und diese schlicht mit der bekannten Anzahl an Recheneinheiten pro Shadercluster (48) bei allen kleinen nVidia-Chips multipliziert. Da aber bei Kepler die Shadercluster vermutlich komplett umgebaut werden und demzufolge auch eine andere Anzahl an Recheneinheiten pro Shadercluster aufweisen können, kann der reine Auslesevorgang beim N13P-GT Mobile-Grafikchip durchaus funktionieren – nur die daraus errechnete Anzahl an Recheneinheiten stimmt trotzdem nicht.

Denn derzeit wird der GK107-Chip auf 384 Recheneinheiten im Vollausbau geschätzt – mit Shaderclustern, welche jeweils sogar 96 Recheneinheiten tragen. Der N13P-GT Mobile-Grafikchip als abgespeckte Variante des GK107 (der Vollausbau hört im Mobilbereich auf "N13E-...") könnte demzufolge 192 oder 288 Recheneinheiten tragen – bei nur 192 Recheneinheiten wären im übrigen nur zwei Shadercluster aktiv, dann könnte sich exakt jener vorgenannte Auslesefehler ergeben.

Sogar die Differenz Chip- zu Shadertakt kann letztlich ein Auslese- bzw. Deutungsfehler sein: Vermutlich wird ab Fermi dem Treiber-Anzeigemodul nur noch der Shadertakt gemeldet und dieses bildet dann daraus automatisch den (halbierten) Chiptakt. Wenn Kepler nun wirklich keinen Hotclock mehr hat und Chip- und Shadertakt somit gleich sind, stimmt diese Rechnung natürlich nicht mehr. In jedem Fall sollte man auf diese Anzeigen nicht all zu viel geben, vermutlich ist da real einiges anders als es derzeit angezeigt wird. Und in der Tat drängt sich durchaus der Verdacht auf, daß jenes Samsung-Notebook mit "N13P-GT" Grafikchip wirklich schon eine erste Kepler-Lösung trägt.

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Nochmals Vorab-Tests zur Radeon HD 7950, Preis und Performance wohl gleich zur GeForce GTX 580 Meldung im Forum kommentieren

Nochmals (wohl letztmalig) gibt es Vorab-Tests zur Radeon HD 7950 (frühere Vorab-Tests: No.1 & No.2), welche diesesmal aus einem chinesischem Forum kommen und auf einer Sapphire-Karte basieren. Dabei handelt es sich um das SingleSlot-Modell von Sapphire, welches mit 800/2500 MHz und damit dem AMD-default für die Radeon HD 7950 operiert. Zugleich wurde die Karte aber auch übertaktet auf den Taktraten der Radeon HD 7970 von 925/2750 MHz getaktet, was folgende Benchmark-Zahlen ergab:

3DMark Vantage (Perf.) 3DMark11 (Perf.) 3DMark11 (Extreme)
Radeon HD 7950 27962
(Baidu)
6448
(Baidu)
1982
(Baidu)
Radeon HD 7950 @ 925/2750 MHz - 7230
(Baidu)
2230
(Baidu)
Radeon HD 7970 - 8073
(Hartware)
2722
(Hartware)
GeForce GTX 580 - 6567
(Hartware)
2097
(Hartware)

Speziell diese Benchmarks zeigen die Radeon HD 7950 etwas unterhalb der GeForce GTX 580 – bei den letzten Vorab-Tests zur Radeon HD 7950 war es dagegen genau umgedreht. Ohne viel vom morgigen Launch vorwegzunehmen, läßt sich schon sicher prognostizieren, daß Radeon HD 7950 und GeForce GTX 580 sich direkt beharken werden – wahrscheinlich sogar ohne daß es einen klaren Performance-Sieger geben wird, weil die Performance beider Karten vermutlich zu ähnlich zueinander ausfallen wird. Preislich dürfte es ebenfalls zu einem Gleichstand kommen, da die Radeon HD 7950 augenscheinlich zu rund 400 Euro antreten wird – dem aktuellen Preis der GeForce GTX 580.

Was bei der Radeon HD 7950 zu beachten sein wird, sind zum einen die vielen Herstellerdesigns – es wird anscheinend kein echtes Referenzdesign von AMD geben, dafür aber viele Hersteller-eigene Lösungen. Und zum anderen scheinen jede Menge ab Werk übertakteter Karten bei der Radeon HD 7950 anzutreten – ähnlich wie bei der GeForce GTX 560 Ti könnten die Karten mit Referenztakt sogar in der Minderheit sein und die ab Werk übertakteten Karten die Mehrheit am Markt darstellen.

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Sandy-Bridge-Vierkerner mit deaktivierter Grafik gelistet Meldung im Forum kommentieren

Intel listet nun endlich die Sandy-Bridge-Vierkerner mit deaktivierter Grafik in seiner neuen offiziellen Preisliste. Alle drei Modelle – Core i5-2380P, Core i5-2450P und Core i5-2550K treten dabei mit vier Rechenkernen, 6 MB Level3-Cache und ohne HyperThreading an, ansonsten verfügt allein das Modell Core i5-2550K über einen freien Multiplikator. Interessant ist die Preisgestaltung: Der Core i5-2380P als faktischer Widergänger des Core i5-2400 kostet mit 177 zu 184 Dollar sogar etwas weniger Listenpreis als dieser. Der Core i5-2450P ist diesbezüglich nicht einordenbar, da hier ein direkt vergleichbares Pendant mit aktiver Grafiklösung fehlt.

Gleiches gilt für den Core i5-2550K, welcher etwas höher taktet als der Core i5-2500K (3.4 zu 3.3 GHz) und damit auch nicht direkt vergleichbar ist. Hier verlangt Intel in jedem Fall mit 225 Dollar auch den etwas höheren Listenpreis, der Core i5-2500K steht mit 216 Dollar in der Liste. Alle drei neuen CPUs haben damit eine recht überzeugende Preisgestaltung und es stellt sich etwas die Frage, wieso Intel diese Modelle nicht schon viel früher bringen konnte. Aktuell geht der Blick natürlich schon eher in Richtung der Nachfolge-Architektur Ivy Bridge, welche im gleichen Sockel und mit weiterverwendbarem Mainboard-Unterbau am 8. April starten wird.

Technik Grafik TDP Listenpreis Release
Core i7-2700K 4 Sandy-Bridge-Kerne + HT, 3.5 GHz (TM 3.9 GHz), 8 MB L3 HD3000 @ 850 MHz (TM 1350 MHz) 95W 332$
Core i7-2600K 4 Sandy-Bridge-Kerne + HT, 3.4 GHz (TM 3.8 GHz), 8 MB L3 HD3000 @ 850 MHz (TM 1350 MHz) 95W 317$
Core i7-2600 4 Sandy-Bridge-Kerne + HT, 3.4 GHz (TM 3.8 GHz), 8 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1350 MHz) 95W 294$
Core i7-2600S 4 Sandy-Bridge-Kerne + HT, 2.8 GHz (TM 3.8 GHz), 8 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1350 MHz) 65W 294$
Core i5-2550K 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.4 GHz (TM 3.8 GHz), 6 MB L3 deaktiviert 95W 225$
Core i5-2500K 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.3 GHz (TM 3.7 GHz), 6 MB L3 HD3000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 216$
Core i5-2500 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.3 GHz (TM 3.7 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 205$
Core i5-2500S 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.7 GHz (TM 3.7 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 65W 205$
Core i5-2500T 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.3 GHz (TM 3.3 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 650 MHz (TM 1250 MHz) 45W 205$
Core i5-2450P 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.2 GHz (TM 3.5 GHz), 6 MB L3 deaktiviert 95W 195$
Core i5-2405S 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.5 GHz (TM 3.3 GHz), 6 MB L3 HD3000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 65W 201$
Core i5-2400 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.1 GHz (TM 3.4 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 184$
Core i5-2400S 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.5 GHz (TM 3.3 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 65W 184$
Core i5-2380P 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.1 GHz (TM 3.4 GHz), 6 MB L3 deaktiviert 95W 177$
Core i5-2320 4 Sandy-Bridge-Kerne, 3.0 GHz (TM 3.3 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 177$
Core i5-2310 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.9 GHz (TM 3.2 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 177$
Core i5-2300 4 Sandy-Bridge-Kerne, 2.8 GHz (TM 3.1 GHz), 6 MB L3 HD2000 @ 850 MHz (TM 1100 MHz) 95W 177$

Allerdings sollte man sich von Ivy Bridge auch keine Preissenkungen beim Sandy-Bridge-Portfolio versprechen. Zwar wird das Ivy-Bridge-Angebot das bestehende Sandy-Bridge-Angebot nach und nach komplett durch bessere Prozessoren ersetzen (auch wenn dies zumeist nur eine geringere Verlustleistung sowie eine leistungsfähigere Grafikeinheit bedeutet) und wären demzufolge Preissenkungen beim Sandy-Bridge-Portfolio die logische Schlußfolgerung. Die jüngere Vergangenheit hat jedoch gezeigt, daß Intel hier inzwischen eine generelle anderes Strategie wählt und die alten CPUs auf ihren alten Preisen beläßt, um sich keine Konkurrenz im eigenen Haus zu schaffen und vor allem die durchschnittlichen CPU-Abgabepreise oben zu halten.

Sollte Intel dieser Strategie weiter treu bleiben, so ändert sich auch nach dem 8. April und selbst später im Jahr 2012 nichts an den Preisen der Sandy-Bridge-Prozessoren – diese Modelle werden halt unattraktiv angesichts der besseren Alternativen durch die Ivy-Bridge-Prozessoren, aber dennoch nicht preisgesenkt. Selbst kurz vor dem Auslaufstatus braucht man nicht mit Abverkaufspreisen zu rechnen, Intel hat in den letzten Jahren faktisch nie zu diesem Mittel gegriffen. (Maßvolle) CPU-Preissenkungen gab es zuletzt bei Intel immer nur zu dem Zweck, um damit auf Marktentwicklungen der Konkurrenz zu reagieren, nicht aber als Abverkaufsankurbelung für auslaufende Modelle.

Die Idee, Sandy Bridge nach dem Launch von Ivy Bridge irgendwie günstig erstehen zu können, kann man also ziemlich vergessen. Allenfalls könnte es eine gewisse Anzahl an Nutzern geben, welche von Sandy Bridge auf Ivy Bridge wechseln (allerdings ist bei den geringen Vorteilen nicht sicher, ob dies viele Nutzer sein werden) und dann ihre gebrauchten Sandy-Bridge-Prozessoren auf eBay versteigern werden. Hier liegt der einzige Ansatzpunkt, um vielleicht günstiger an Sandy-Bridge-Prozessoren heranzukommen – über Preissenkungen bei Intel wird es dagegen ziemlich sicher nicht gehen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 30. Januar 2012 Meldung im Forum kommentieren

Trends der Zukunft berichten über ein hochinteressantes Notebook-Konzept seitens Fujitsu: Das vorgestellte Notebook enthält gleichzeitig Tablet, Smartphone, MP3-Player und Digitalkamera als extra Geräte, welche aber mit dem Notebook verbunden sind und teilweise sogar direkt für jenes benötigt werden. So hat das Notebook selber keine Tastatur, anstelle dessen wird eine virtuelle Tastatur auf dem Tablet abgebildet. Alle Einzelgeräte lassen sich dabei nahtlos in das Notebook integrierten – wenn das Tablet als Tastatur eingebaut ist, sieht man beispielsweise auf den ersten Blick gar nicht, daß es sich hierbei um zwei extra Geräte handelt. BSN berichten über ein (laufendes) Samsung-Notebook mit nVidia GeForce 600M Mobile-GPU auf Basis eines "N13P-GT" Grafikchips. Dabei dürfte es sich aber wahrscheinlich um keine Kepler-basierte Lösung handeln, sondern ein Rebranding bereits bestehender Fermi-Lösungen – wie leider bisher alles im LowCost- und Mainstream-Bereich bei Radeon HD 7000/M und GeForce 600/M nur Rebrandings "alter" 40nm-Lösungen darstellt.

Ein paar Korrekturen zu früheren News: Intels nach Ivy Bridge anstehende Haswell-Prozessorenarchitektur wird nicht wahrscheinlich einen neuen Prozessor-Sockel mitbringen, sondern bringt diesen sicher mit. Dieser neue Sockel wird im Desktop-Bereich bei 1150 Pins liegen und dürfte wohl inkompatibel zu allem sein, was mit Sandy Bridge und Ivy Bridge (Sockel 1155) zu tun hat. Bezüglich des nun doch möglichen Supersampling Anti-Aliasings unter DirectX 10/11 auf AMD-Grafikkarten wäre noch zu korrigieren, daß die Möglichkeit der Änderung des Level of Detail (LoD) auch bei nVidia nur unter DirectX9 (über Fremdtools wie den NVIDIA Inspector) möglich ist – nicht aber unter DirectX 10/11. Damit ergeben sich beim Supersampling Anti-Aliasing unter DirectX 10/11 zwischen AMD und nVidia also keine bedeutsamen Unterschiede in den Implementierungen bzw. vorhandenen Optionen. Und letztlich stimmte noch die Anzahl der Shader-Einheiten beim Grafikchip der Xbox 360 (erneut) nicht: Es sind 240 Stream-Prozessoren, angeordnet als 48 Vec4+1-ALUs – und damit vergleichbar mit 240 Shader-Einheiten bisheriger VLIW-basierter AMD-Grafiklösungen.

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Umfrage-Auswertung: Produziert die Grafikkarte ein hörbares Fiepen? Meldung im Forum kommentieren

Die Umfrage der letzten Woche beschäftigte sich mit dem Problem des Grafikkarten-Fiepens, welches viele Nutzer stört und welches trotz allem technischen Fortschritt nach wie vor existent ist. Eine diesbezügliche frühere Forums-Umfrage ergab seinerzeit eine Quote von 38 Prozent fiepender Grafikkarten – aufgrund des inzwischen vergangenen Zeitraums und des größeren Rahmens der neuerlichen Umfrage nahmen wir vorab sehr viel niedrigere Werte für die aktuelle Umfrage an. Dem war aber nur teilweise so – zwar sind die Werte heuer doch niedriger, aber nicht so viel niedriger als wie man eigentlich hätte erwarten können. So stimmten immer noch 16,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer dafür, daß ihre Grafikkarte fiept – hier ist doch noch deutlicher Entwicklungsspielraum für die Grafikkartenhersteller vorhanden.

Fiepen: Ja Fiepen: Nein
AMD Mainstream-Grafikkarten 9,1% 90,9%
AMD Performance-Grafikkarten 11,3% 88,7%
AMD HighEnd-Grafikkarten 17,2% 82,8%
AMD-Grafikkarten insgesamt 12,5% 87,5%
nVidia Mainstream-Grafikkarten 23,1% 76,9%
nVidia Performance-Grafikkarten 19,6% 80,4%
nVidia HighEnd-Grafikkarten 22,7% 77,3%
nVidia-Grafikkarten insgesamt 20,9% 79,1%
alle Grafikkarten 16,7% 83,3%

Erstaunlicherweise ergab sich dabei keine deutliche Präferenz bezüglich des Preissegments der fiependen Grafikkarten – diese sind in allen drei vorgegebenen Preisegmenten vertreten. Eine gewisse Tendenz dazu, daß höherpreisige Grafikkarten von diesem Problem öfters betroffen sind, ist speziell bei AMD vorhanden – bei nVidia fehlt dagegen diese Tendenz, so daß hier keine generelle Aussage heraus ableitbar ist. Leider muß man in jedem Preissegment und bei jedem Grafikchip-Entwickler mit fiependen Grafikkarten rechnen – nirgendwo ergibt sich ein Preissegment, wo fiepende Grafikkarten wirklich ausgesprochen selten (unterhalb von 2 Prozent) wären.

Dafür ergab sich eine klare Tendenz in einer anderen Disziplin: AMD-Grafikkarten sind (gerade außerhalb des HighEnd-Segments) deutlich weniger betroffen als nVidia-Grafikkarten – bei AMD stimmten nur 12,5 Prozent der Umfrage-Teilnehmer für eine fiepende Grafikkarte, bei nVidia sind es immerhin 20,9 Prozent. Damit ist klar, wer hier die größere Aufgabe vor sich hat – wobei eigentlich jede Grafikkarte, die herumfiept, eine zu viel ist. Beide Grafikchip-Entwickler und alle Grafikkartenhersteller sollten dem Thema insgesamt mehr Augenmerk geben, denn je nach persönlichem Hörempfinden ist die Fieperei ein klarer Rückgabegrund und verursacht damit bei den Händler und Herstellern nur unnötige Kosten – Kosten, welche die Hersteller durch eine saubere Arbeit selber minimieren können.

Daneeben läßt sich mit dieser Umfrage natürlich auch bestimmen, wie die Grafikkartenverteilung im 3DCenter derzeit aussieht. Bezüglich der Grafikchip-Entwickler geht es schon erst einmal sehr friedlich zu – 49,9 Prozent für AMD und 50,1 Prozent für nVidia sind ein faktischer Gleichstand in dieser Frage. Innerhalb der einzelnen Preissegment (bis 120€ Mainstream-Segment, ab 250€ HighEnd-Segment, dazwischen das Performance-Segment) gibt es kaum größere Differenzen zwischen AMD und nVidia, allenfalls sind mehr HighEnd-Modelle von nVidia im Umlauf und dafür mehr Mainstream-Modelle bei AMD – die Werte zum Performancesegment sind zwischen AMD und nVidia dagegen fast identisch.

Die große Masse der 3DCenter-Leser kauft somit natürlich im Performance- und HighEnd-Segment – laut dieser Umfrage sind dies immerhin 82,2 Prozent, welche zu Preisen von 120 Euro aufwärts zuschlagen. Dies entspricht natürlich nicht dem Kaufverhalten im Massenmarkt, welcher von deutlich höheren Verkaufszahlen bei Mainstream-Beschleunigern und immer noch beachtenswerten Zahlen bei LowCost-Beschleunigern dominiert wird. Selbst bei Steam als reine Gamer-Plattform liegen die Performance- und HighEnd-Karten bei bestenfalls der Hälfte – passenderweise führt die Steam-Rangliste auch eine typische Mainstream-Grafikkarte in Form der Radeon HD 5770 an.

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Anti-Aliasing bei Ultra High Definition nicht mehr nötig? Meldung im Forum kommentieren

In unserem Forum wird die interessante Frage aufgeworfen, ob zukünftige Monitore mittels höherer Auflösungen bzw. Pixeldichten nicht Anti-Aliasing irgendwann überflüssig machen können – die Pixel würden dann schließlich so klein, daß sich zum einen automatisch weniger Aliasing zeigt und zum anderen (bei sehr hohen Auflösungen) das menschliche Auge bei gleichem Betrachterabstand selber einen gewissen Kantenglättungseffekt bildet. Allerdings funktioniert gerade letzteres nur bei sehr extremen Auflösungen mit sehr hohen Pixeldichten – damit ergibt sich dort aber sofort das Problem der Wirtschaftlichkeit, steigende Pixeldichten kosten nun einmal schnell sehr viel mehr Geld.

Der sinnvolle Mittelweg soll wohl darin liegen, zwar die Auflösung von PC-Monitoren auf das (hohe) Niveau von Tablet-Displays zu steigern (300dpi), ausgehend davon aber weiterhin mit Anti-Aliasing zu arbeiten. Noch höhere Pixeldichten werden dann schnell völlig utopisch – 300dpi würden auf einem 23-Zöller schließlich auch schon eine Auflösung von 5760x3240 bedeuten. Dies wäre höher als der nächste Monitor-Standard von 3840x2160, welcher seinerseits voraussichtlich aber noch Jahre benötigen dürfte, ehe es zu diesem überhaupt ein rein beachtbares Angebot im PC-Bereich geben wird.

FullHD hat sich zwar als TV- und Monitor-Format rasant durchgesetzt, behindert nun aber durch seine extreme Verbreitung und Akzeptanz die Weiterentwicklung noch höherer Standards. Vermutlich wird gerade der Massenmarkt erst dann zu höheren Standards übergehen, wenn das normalpreisige TV-Gerät eine Bilddiagonale von über 100 Zoll erreicht hat. Erst dann lohnt es sich wirklich, mit einer höheren Auflösung zu operieren, denn ein jetzt übliches TV-Gerät mit 50 Zoll Bilddiagonale ist mit der FullHD-Auflösung aufgrund seines üblichen Benutzerabstands von mehreren Metern gut bedient. Somit wird uns FullHD leider noch eine ganze Weile begleiten, weil die Grundvoraussetzung für die Durchsetzung höherer Normen nicht in deren technischer Verfügbarkeit liegt, sondern zuerst darin, daß man für größer als FullHD auch entsprechend viel größere TV-Geräte benötigt – und diese Entwicklung wird einige Jahre dauern.

Zurückkommend auf den PC-Bereich bedeutet dies: Aus dem TV-Bereich ist für die nächsten Jahre keinerlei Fortschrittsanschub in Richtung höherer Auflösungen zu erwarten, sondern vielmehr kurz- und mittelfristig eher bremsende Effekte. Damit muß es der PC-Bereich alleine richten, wenn es um höhere Auflösungen als 2560x1600 geht – was somit noch länger klare Nische sein wird. Damit bleibt uns letztlich auch das Thema Anti-Aliasing als wichtiges 3D-Feature noch sehr viel länger erhalten – und wie vorstehend klargestellt, wird es wohl selbst bei (aus heutiger Sicht extremen) Auflösungen von 5760x3240 noch Anti-Aliasing geben, weil dieses Feature einfach immer effizienter ist als Monitore mit (dann) noch größeren Pixeldichten.

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Was die zentrale Datenschutzrichtlinie von Google wirklich bedeutet Meldung im Forum kommentieren

Die kommende zentrale Datenschutzrichtlinie von Google wird nun von allen Seiten angegriffen – als der entgültige Zeitpunkt, wo das inoffizielle Firmenmotto "Don't be evil" zur Karrikatur verkommt. Dabei wird unserer Meinung nach jedoch nur dem Schlagwort "zentrale Datenschutzrichtlinie für 70 Google-Dienste" nachgegangen, ohne sich den zugrundeliegenden Fakten zuzuwenden. Denn im eigentlichen tut Google hier sogar etwas gutes, denn anstatt der Datenschutzrichtlinien von eben den 70 Einzeldiensten gibt es zukünftig nur noch eine Datenschutzrichtlinie für das komplette Google-Angebot. Den eigentlichen Angriffspunkt der Kritiker, daß nunmehr alle Nutzerdaten dieser 70 Google-Dienste zusammengeführt werden, kann man dagegen als "nicht existent" verbuchen: Denn dies dürfte Google sowieso schon des längeren so handhaben, man macht diese inoffizielle Praxis nunmehr nur offiziell bzw. legalisiert diese.

Der eigentliche Negativpunkt an dieser Zentralisierung von Google besteht dagegen ganz wo anders: Jegliche bisherige Nutzung eines Google-Dienstes ist ab dem 1. März auch automatisch mit einer Teilnahme an Google+ verbunden – die Google-Nutzer werden faktisch in das soziale Netzwerk von Google hineingepresst, ob sie dies wollen oder nicht. Ob dies mit der Angabe weiterer persönlicher Daten verbunden ist, wird man noch sehen müssen, dies ist aber nicht ganz unwahrscheinlich – denn ein soziales Netzwerk lebt nun einmal von persönlichen Daten und wer einmal einen Google-Dienst nutzt, ist auch einfach in diese Richtung hin erpressbar. Das dahinterstehende Problem ist damit, daß Nutzer, die vielleicht nie in ein soziales Netzwerk eintreten wollten oder aber wenigstens nicht in Google+ eintreten wollen, nun durch die bestehende Mitgliedschaft bei einem der anderen Google-Dienste faktisch dazu gezwungen werden sollen – mit all den negativen Auswirkungen auf den persönlichen Datenschutz natürlich.

In Deutschland wäre eine solche Zwangsklausel rechtlich im übrigen automatisch ungültig – wobei auch im Fall Google die Möglichkeit besteht, dem ganzen zu entrinnen: Dies bedeutet jedoch den kompletten Verzicht auf alle anmeldepflichtigen Google-Dienste. Wenigstens kann man Google zu gute halten, sich nunmehr die Maske selber heruntergerissen und dem Internetnutzer klar gezeigt haben, worum es letztlich geht – um die Vereinnahmung der User (wobei Facebook in dieser Beziehung nicht besser, sondern sogar der unangefochtene Vorreiter ist). Es liegt nunmehr beim Internetnutzer sich zu entscheiden, ob man dies mit sich machen lassen will: Verzicht auf die Nutzung der anmeldepflichtigen Google-Dienste – oder die schleichende (oder möglicherweise sogar rasante) Vereinnahmung durch die zwangsweise Mitgliedschaft in Google+.

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