Neuigkeiten der letzten 7 Tage

20

Gerüchteküche: AMDs Navi 12 soll mit 40 Shader-Clustern auf neuer Grafikchip-Architektur antreten

Von WCCF Tech kommen mal wieder neue Gerüchte zu AMDs Navi-Generation, dem ab nächstes Jahr erwarteten Nachfolger der aktuellen Vega-Generation. Im Gegensatz zum letzten Gerüchtestand soll der Navi-10-Chip nun nicht mehr den Anfang der Navi-Generation geben – vielmehr ist jener entweder verschoben oder gestrichen, in jedem Fall nicht mehr wirklich im Gespräch. In diesem Status ist nunmehr der erstmals genannte "Navi 12" Chip, welcher schon im ersten Halbjahr 2019 den Startschuß der Navi-Generation abliefern soll. Navi 12 soll dabei mit 40 Shader-Clustern antreten und auf einer neuen Grafikchip-Architektur außerhalb der bisherigen GCN-Architektur basieren – und trotzdem das Performance-Level der aktuellen Radeon RX Vega Karten (grob) erreichen. Navi 10 kommt hingegen entweder später als Navi 12 oder gar nicht mehr, der früher noch notierte "Navi 14" wurde an dieser Stelle nicht erneut erwähnt, während "Navi 20" als designierter HighEnd-Chip (oder/und Profi-Chip) erst im Zeitrahmen spätes 2020 oder gar erst im Jahr 2021 erscheinen soll.

    AMD Navi 12

  • neue Grafikchip-Architektur außerhalb der bisherigen GCN-Architektur
  • 7nm-Fertigung (höchstwahrscheinlich bei TSMC)
  • Chipfläche etwas kleiner als Polaris 10/20 (ergibt <232mm²)
  • Midrange-Lösung mit 40 Shader-Clustern (ergibt wahrscheinlich 2560 Shader-Einheiten
  • höchstwahrscheinlich GDDR6-Speicher anstatt HBM2
  • angestrebtes Performance-Level: Radeon RX Vega
  • zuerst herauskommende Navi-Lösung, da Navi 10 verschoben oder gestrichen ist und Navi 20 plangemäß (viel) später kommt
  • Terminlage: irgendwann im ersten Halbjahr 2019
  • Quellen: WCCF Tech & frühere Informationen
20

nVidia Geschäftsergebnisse Q3/2018: Weiterhin sehr hohes Niveau, jedoch noch ohne Turing-Effekt

Chipentwickler nVidia hat seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2018 vorgelegt, welches bei nVidia das dritte Finanzquartal des Finanzjahres 2019 darstellt und zusätzlich abweichend vom Kalender von August bis Oktober läuft. Jener Zeitraum umfasst also sehr wohl auch den Release von nVidias neuer Turing-Generation – was sich allerdings nVidia-untypisch nicht in diesen Geschäftszahlen ablesen läßt, jene fallen "nur" im Rahmen der Geschäftszahlen des ersten und zweiten Quartals aus, sind allerdings nicht wirklich stärker als selbige. Aufgrund des gegenüber dem Vorjahr stark positiven Geschäftverlaufs geht zumindest der Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprechend positiv aus: Die 3181 Mio. Dollar Quartalsumsatz sind der zweitbeste jemals von nVidia erreichte Umsatz-Wert und bedeuten gegenüber dem Vorquartal einen Anstieg von +1,9% sowie gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Anstieg von +20,7%. Der nominelle Gewinn betrug 1230 Mio. Dollar, dies sind +11,7% zum Vorquartal sowie +46,8% zum Vorjahreszeitraum, der operative Gewinn lag bei 1058 Mio. Dollar, dies ergibt einen Rückgang von -8,6% zum Vorquartal sowie einen Anstieg von +18,2% zum Vorjahreszeitraum.

Q3/2017 Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018
Umsatz 2636 Mio. $ 2911 Mio. $ 3207 Mio. $ 3123 Mio. $ 3181 Mio. $
Gewinn 838 Mio. $ 1118 Mio. $ 1244 Mio. $ 1101 Mio. $ 1230 Mio. $
operativer Gewinn 895 Mio. $ 1073 Mio. $ 1295 Mio. $ 1157 Mio. $ 1058 Mio. $
Für Vergleichswerte zu AMD, Intel & nVidia zurück bis ins Jahr 2006 bitte klicken.
19

Hardware- und Nachrichten-Links des 19. November 2018

TechPowerUp warten mit der erstaunlichen Meldung auf (in Berufung allerdings auf eine Auskunft durch AMD), das der Polaris 30 Chip für die Radeon RX 590 nicht nur von GlobalFoundries gefertigt wird, sondern auch von Samsung. Bei den vorhergehenden Polaris-Chips war diese Strategie mit zwei Chipfertigern schon bekannt – dort aber auch extrem einfach zu realisieren, da die 14nm-Fertigung von GlobalFoundries technologisch eine Lizenz der 14nm-Fertigung von Samsung darstellt, entsprechende Chip-Designs also ohne wirkliche Anpassungen bei beiden Auftragsfertigern produziert werden können. Laut TechPowerUp soll nun aber Samsungs 11nm-Fertigung der 12nm-Fertigung von GlobalFoundries ausreichend genau entsprechen, auf das dieses System auch auf Polaris 30 übertragbar ist – womit AMD unabhängiger etwaiger Kapazitätsengpässe wird, was eingedenk der aktuell hohen Auslastung von GlobalFoundries sicherlich seine Vorteile hat. Ob man Samsungs 11nm-Fertigung dann auch für die aktuellen Pinnacle-Ridge-Prozessoren der Zen+ Generation verwenden könnte, ist dabei sicherlich eine interessante Frage: Auf den ersten Blick sollte dies funktionieren, andererseits hat Samsung bislang keine echten Hochtaktdesigns (Richtung 4 GHz) mit dieser Chipgröße sowie in Großserie hergestellt, ergo könnte dies in der Praxis schwieriger sein als gedacht.

19

AMD mit attraktivem neuem "Raise the Game" Spielebundle für Radeon RX 570, 580, 590, Vega 56 & 64

Der Launch der Radeon RX 590 wird begleitet von einem neuem "Raise the Game" Spielbundle, bei welchem AMD wie schon in der letzten Auflage gleich drei Spieletitel kostenlos hinzugibt. Jene sind mit "Devil May Cry 5", "Resident Evil 2" (Remake) und "The Division 2" durchgehend hochinteressante Spiele, somit handelt es sich hierbei sicherlich um das wertigste in jüngerer Vergangenheit aufgelegte Spielebundle. Als kleine Einschränkung erscheinen alle diese Spieletitel allerdings erst im Jahr 2019: Das RE2-Remake am 25. Januar, DMC5 am 8. März und The Division 2 am 15. März. Teilweise kann man dies natürlich als gute Einschränkung betrachten, denn so dürfte sich seltener die Situation ergeben, das man einen dieser kostenlos beigelegten Spieletitel bereits besitzt oder schon vorbestellt hat.

18

Hardware- und Nachrichten-Links des 17./18. November 2018

In einem semi-offiziellen und äußerst knappen Statement gibt nVidia diverse Qualitätsprobleme bei der GeForce RTX 2080 Ti "Founders Edition" zu und will dies dann über das Haus-eigene RMA-System regeln. Als Grund für die Qualitätsprobleme nennt man "Test Escapes" – sprich eine nicht funktionierende Qualitätskontrolle nach der eigentlichen Karten-Fertigung, welche minderwertige Teile oder eine minderwertige Montage hat durchgehen lassen. Dies läuft wohl darauf hinaus, das die letzte diesbezügliche Meldung seitens Tom's Hardware ziemlich korrekt war – dort wurden auch schon generelle Qualitätsprobleme bzw. eine fehlerhafte Qualitätskontrolle genannt. Mangels weiterer nVidia-Informationen ist leider nicht klar, wieviele Karten wirklich betroffen sind: Normalerweise gibt ein Hersteller in solchen Fällen dann betroffene Kartenserien oder Bauzeitpunkte an – in diesem Fall will es nVidia augenscheinlich auf der kleinstmöglichen Flamme halten und geht lieber zu Lasten der Kartenbesitzer ein Risiko ein.

18

Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon RX 590

In Ermanglung wirklich neuer Grafikchips bringt AMD mit der Radeon RX 590 nunmehr den zweiten Refresh der vor zweieinhalb Jahren präsentierten Radeon RX 480 daher. Die neue Grafikkarte tritt mit dem Polaris-30-Chip an, welcher allerdings von der Grafikchip-Architektur her 1:1 dem Polaris-10-Chip entspricht, durch die nunmehr angesetzte 12m-Fertigung einfach mehr Takt sowie eine höhere Energieeffizienz verspricht. Dies kann man sicherlich als "Refresh des Refreshs" klassifizieren – allerdings stellt sich die neue AMD-Karte auch nur gegen nVidia-Angebote (in Form der GeForce GTX 1060), welche sich genauso innerhalb der letzten zwei Jahre nicht verändert haben. Insofern wird mit der Radeon RX 590 der alte Midrange-Streit zwischen AMDs Polaris 10 und nVidias Pascal GP106 einmal mehr neu aufgelegt. Die nachfolgende Launch-Analyse wird (wie üblich) zusammenfassen, was die verschiedenen Launch-Reviews zur Performance, Stromverbrauch und Übertaktungseignung der Radeon RX 590 herausgearbeitet haben ... zum Artikel.

RX480-8GB RX580-8GB RX590 1060-6GB 1070 Vega56
FullHD-Perf. 87,2% 91,8% 100% 91,5% 125,3% 129,8%
Stromverbrauch 161W 187W 212W 116W 147W 224W
FullHD Perf.Index 560% 590% 640% 590% 800% 840%
Listenpreis 239$ 229$ 279$ 249$ 379$ 399$
Straßenpreis - 200-230€ 260-300€ 225-260€ 385-420€ 390-450€
aktuelles Spielebundle - 2 von 3 Titeln zur Auswahl: Devil May Cry 5, Resident Evil 2 (Remake) & The Division 2 Devil May Cry 5, Resident Evil 2 (Remake) & The Division 2 Monster Hunter World Monster Hunter World Devil May Cry 5, Resident Evil 2 (Remake) & The Division 2
16

Hardware- und Nachrichten-Links des 15./16. November 2018

Videocardz notieren die erste Sichtung einer Picasso-APU, dem Nachfolger der bisherigen Raven-Ridge-APUs von AMD. Aufgrund der Hardware-Gleichheit zum Ryzen 7 2700U mit 4 CPU-Kernen samt SMT auf Taktraten von 2.2/3.8 GHz wird das CPU-Modell derzeit als "Ryzen 7 3700U" bezeichnet, dies muß allerdings nicht AMDs offiziellem Verkaufsnamen entsprechen. Die hauptsächliche Fragestellung, ob es sich hierbei um Zen+ oder Zen 2 handelt, dürfte angesichts des zeitlichen Rahmens einfach zu entscheiden sein: Zen 2 geht zuerst in den Server-Bereich – und garantiert hat AMD derzeit noch keine auf (anscheinend) finalen Taktraten laufende Zen-2-basierte APUs vorliegen, die ersten Tests mit der Zen-2-Architektur dürften Server-Prozessoren vorbehalten bleiben. Insofern ist Picasso ziemlich sicher Zen+ (wenn dann eher noch Zen 1 als denn schon Zen 2), trotz das AMD das ganze dann sicherlich als "Ryzen 3000G" laufen lassen wird. Hier kommt allerdings dasselbe Prinzip zum tragen, was schon für Raven Ridge galt: Da diese Zen-1-basierten APUs erst sehr spät im Jahr 2017 bzw. größtenteils erst im Jahr 2018 kamen, hat AMD jene namenstechnisch der "Ryzen 2000" Serie zugeschlagen, obwohl der Rest dieser Serie dann eigentlich auf Zen+ bzw. Pinnacle Ridge basiert. Ähnliches dürfte dann auch zukünftig bei AMDs APUs basieren, da jene seitens AMD im Zen-Zeitalter generell immer als letzte an den Start gebracht werden, Generations-technisch ergo immer etwas zurückhängen.

2017 2018 2019 2020
HEDT Threadripper 1000
2x Summit Ridge
Zen, 14nm
Threadripper 2000
2x Pinnacle Ridge
Zen+, 12nm
Threadripper 3000
Castle Peak (whrschl. 2x Matisse)
whrschl. Zen 2, 7nm
Threadripper 4000
"NextGen" (whrschl. 2x Vermeer)
whrschl. Zen 3, 7nm+
CPU Ryzen 1000
Summit Ridge
Zen, 14nm
Ryzen 2000
Pinnacle Ridge
Zen+, 12nm
Ryzen 3000
Matisse
Zen 2, 7nm
Ryzen 4000
Vermeer
Zen 3, 7nm+
APU A-9000
Bristol Ridge
Excavator, 28nm
Ryzen 2000G
Raven Ridge
Zen, 14nm+
Ryzen 3000G
Picasso
whrschl. Zen+, 12nm
Ryzen 4000G
Renoir
whrschl. Zen 2, 7nm+
15

Launch der Radeon RX 590: Erste Testberichte gehen online

Mit der Radeon RX 590 bringt AMD zum dritten Mal eine Grafikkarte im Vollausbau des (inhaltlich identischen) Polaris 10/20/30 Grafikchips – mehr als zwei Jahre nach dem eigentlichen Start der Polaris-Generation. Als einzigen echten Unterschied gibt es mehr Chiptakt, welcher mit +15-17% zur vorhergehenden Radeon RX 580 sicherlich kräftig zulegt, seine Schlagkraft mangels einer Erhöhung der Speicherbandbreite allerdings erst einmal beweisen muß. Diesen Punkt gehen derzeit die erneut zahlreichen Launchreviews zur Radeon RX 590 an, neben des Vergleichs zur Radeon RX 580 gibt es damit auch wieder einmal einen aktualisierten Midrange-Vergleich zwischen AMDs Radeon RX 580/590 und der GeForce GTX 1060 6GB von nVidia. Was die Launch-Reviews für ein gemitteltes Performance-Bild aufzeigen, wird Thema der später erscheinenden Launch-Analyse sein – für den Augenblick haben erst einmal die Launch-Reviews ihren Auftritt bzw. kann man den Launch in unserem Forum diskutieren.

Radeon RX 480 Radeon RX 580 Radeon RX 590
Chip Polaris 10 (14nm) Polaris 20 (14nm) Polaris 30 (12nm)
Taktraten 1120/1266/4000 MHz 1257/1340/4000 MHz (+6-12%) 1469/1545/4000 MHz (+15-17%)
TDP 150W (TBP) 185W (TBP) 225W (TBP)
14

Hardware- und Nachrichten-Links des 14. November 2018

Bei HD Tecnologia hat man jene AMD-Präsentationsfolien zur Radeon RX 590 geleakt, auf welche sich Videocardz mit deren Bericherstattung zu Spezifikationen & Benchmarks zur Radeon RX 590 bereits bezogen haben. Selbige AMD-eigenen Benchmarks sind nach wie vor in Frage zu stellen, da die hierbei skizzierten Performance-Gewinne der Radeon RX 590 einfach als übermäßig angesichts der Hardware-Daten erscheinen (fps-Gewinn oberhalb von Mehrtakt, ohne jedes Stück Speicherbandbreite mehr). Aber auch schon im Vergleich Radeon RX 480 zu 580 dichtet sich AMD mit diesem Benchmarks unrealistisches an: Angeblich soll es um +9,2% zwischen beiden Karten nach oben gehen – und dies ist noch ohne Call of Duty: Black Ops 4 gerechnet, wo (angeblich) 69 zu 103 fps herauskommen sollen. Der reale Performanceabstand zwischen Radeon RX 480 und 580 beträgt (auf gleicher Speichermenge) allerdings nur +5%, die von AMD ermittelte Differenz passt viel eher zum (unseriösen) Vergleich von Radeon RX 480 4GB gegen Radeon RX 580 8GB.

14

Offizielle Spezifikationen, Listenpreis und AMD-Benchmarks zur Radeon RX 590 aufgetaucht

Bei Videocardz hat man augenscheinlich die offizielle Präsentation zum kommenden Launch der Radeon RX 590 einsehen können – und zitiert daraus Spezifikationen, Listenpreis und AMD-eigene Benchmarks dieser neuen Midrange-Karte. Selbige tritt auf dem Polaris 30 Grafikchip an, welcher gegenüber dem Polaris-10-Chip eine unveränderte Hardware in allerdings der 12nm-Fertigung aufbietet. Daraus resultiert ein Taktratensprung gegenüber der Radeon RX 580 von 1257/1340/4000 MHz auf nunmehr 1469/1545/4000 MHz bei der Radeon RX 590. Dies sind beim Chiptakt 15-17% mehr, der Speichertakt und damit die Speicherbandbreite bleiben allerdings identisch und dürften somit den Performance-Effekt dieses durchaus beachtlichen Mehrtakts etwas limitieren. Es gibt offiziell nur eine 8-GB-Variante der Karte, welche mit einem Listenpreis von 279 Dollar um genau 50 Dollar teurer (+22%) als die Radeon RX 580 8GB in den Ring steigen wird. Vermutlich wird es kein Referenzdesign von AMD geben, sondern AMD diesen Job komplett den Grafikkarten-Herstellern überlassen – welche jetzt schon an vielen werksübertakteten Varianten feilen.

GeForce GTX 1060 6GB Radeon RX 580 4GB Radeon RX 580 8GB Radeon RX 590
Chipbasis nVidia GP106 (16nm) AMD Polaris 10 (14nm) AMD Polaris 10 (14nm) AMD Polaris 30 (12nm)
Technik 2 Raster-Engines, 1280 Shader-Einheiten, 80 TMUs, 48 ROPs, 192 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau) 4 Raster-Engines, 2304 Shader-Einheiten, 144 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau) 4 Raster-Engines, 2304 Shader-Einheiten, 144 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau) 4 Raster-Engines, 2304 Shader-Einheiten, 144 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Vollausbau)
Taktraten 1506/1708/4000 MHz 1257/1340/3500 MHz 1257/1340/4000 MHz 1469/1545/4000 MHz
Speicherbausbau 6 GB GDDR5 4 GB GDDR5 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5
off. Verbrauch 120W (GCP) 185W (TBP) 185W (TBP) ?
FullHD Perf.Index 590% 560% 580% ?
Listenpreis 249$ - 229$ 279$
Straßenpreis 220-260 Euro 185-220 Euro 200-240 Euro ?
Release 19. Juli 2016 18. April 2017 18. April 2017 15. November 2018
14

Die Systemanforderungen zu Fallout 76

Die offizielle Spiele-FAQ notiert die PC-Systemanforderungen für das am heutigen 14. November 2018 in den Handel gehende Action-RPG "Fallout 76". Der neunte Teil der Fallout-Serie kommt wieder von Spieleentwickler und -publisher Bethesda und benutzt erneut die Haus-eigene Creation-Engine, welche wie bekannt auf DirectX 11 aufsetzt. Das Minimum ist mit Core i5-6600K oder Ryzen 3 1300X auf 8 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 780 3GB oder Radeon R9 285 2GB ziemlich gehaltvoll für eine minimale Hardware-Ausstattung, denn trotz das dies nicht über das Niveau heutiger Mainstream-Hardware hinausgeht, gibt es bis dato noch kein Spiel, was minimal gleich eine GeForce GTX 780 sehen will – dies ist eine Grafikkarte auf immerhin dem größten Kepler-Chip (GK110), wenn auch als teil-deaktivierte Lösung. Mit aktueller Hardware könnte man diese Performance vermutlich auf Core i3-8100 oder Ryzen 3 1300X samt GeForce GTX 1050 Ti oder Radeon RX 470 genauso erreichen – nicht wirklich weltbewegendes, aber dennoch (gerade auf Grafikkarten-Seite) eben keine Hardware der Einsteiger-Klasse mehr.

Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 60 GB Platzbedarf
CPU Core i5-6600K oder Ryzen 3 1300X Core i7-4790 oder Ryzen 5 1500X
Speicher 8 GB RAM 8 GB RAM
Gfx GeForce GTX 780 3GB oder Radeon R9 285 2GB GeForce GTX 970 4GB oder Radeon R9 290X 4GB
(rein offizielle Systemanforderungen)
13

Hardware- und Nachrichten-Links des 13. November 2018

Mit einem Statement gegenüber Notebookcheck ist AMD in der Frage der IPC-Zugewinne von Zen 2 auf die Bremse getreten. Man erklärt hierbei, das die (selber) ausgemessenen +29,4% unter einer spezifischen Aufgabenstellung aus dem Finanzbereich zustandekommen – und damit nicht zu verallgemeinern sind. Ähnliches war bereits zu erwarten, denn jene +29% (gegenüber Zen 1) sind einfach zu viel für eine reine Architektur-Optimierung, dies würde eher denn einer neuen Architektur entsprechen. Sicherlich kann AMD hierbei auch gut von der (nominell) verdoppelten FPU-Performance profitieren – wobei selbige natürlich auch andere Benchmarks beeinflußen kann, dies hängt einfach davon ab, wieviel FPU-Code die jeweilige Anwendung trägt. Man kann somit jene +29% als einen Bestcase ansehen – und davon ausgehend schätzen, das es im Durchschnitt auf 10-15% mehr IPC-Performance hinauslaufen könnte. Dies wäre immer noch sehr stattlich, denn gemeinsam mit dem erwarteten Taktratenschritt sollte somit auf angenommen 4.5 GHz eine insgesamte Performance-Steigerung von +35-40% gegenüber Zen 1 herauskommen (entspricht ca. +20-25% gegenüber Zen+).

The data in the footnote represented the performance improvement in a microbenchmark for a specific financial services workload which benefits from both integer and floating point performance improvements and is not intended to quantify the IPC increase a user should expect to see across a wide range of applications.
Quelle:  AMD-Statement gegenüber Notebookcheck vom 13. November 2018

13

Launch von Intels Core X Refresh: Erste Testberichte gehen online

Mit deutlich weniger Aufwand & Aufsehen als seinerzeit bei den ersten Core X Prozessoren hat Intel nunmehr deren Refresh in den Markt entlassen. Der Core-X-Refresh an HEDT-Prozessoren basiert auf dem Skylake-X-Refresh, welcher ohne jedes neues Stück Silizium daherkommt. Hardware-Änderungen gab es allein bezüglich der Rückkehr der Verlötung sowie den gebotenen Taktraten, welche zwischen 200-400 MHz höher als beim Original liegen. Hinzu kommt, das es wegen der neuen Situation bei Intels Consumer-Prozessoren keinerlei HEDT-Modelle unterhalb von 8 CPU-Kernen mehr gibt, damit entfällt auch ein Nachfolger für die sowieso nie wirklich gut aufgenommenen Kaby-Lake-X-Prozessoren. Leider unterstützt Intel diesen Hardware-Launch nur arg unterdurchschnittlich – fast so, als wolle man gar nicht mehr über seine HEDT-Prozessoren sprechen. So gibt es derzeit nur eine Handvoll englischsprachiger Hardwaretests, welche sich zudem ausschließlich auf den 18-Kerner Core i9-9980XE beziehen.

13

AMD wird definitiv auf RayTracing reagieren

Das japanische 4Gamer (via TechPowerUp) konnte in einem Artikel zu Vega 20 aus AMDs David Wang auch eine Aussage zu RayTracing auf AMD-Hardware herauslocken: Danach wird es (logischerweise) eine Antwort bzw. vergleichbare Technologie auch von AMD geben – wobei AMD ja letztlich nichts anderes als DXR in DirectX 12 unterstützen muß, dafür muß das Rad nicht neu erfunden werden. Die Frage ist eher, wann entsprechende AMD-Grafikchips mit RayTracing-Funktionalität (in Hardware) erscheinen – Software-Lösungen sind zwar denkbar (laufend über die Shader-Einheiten), reichen aber maximal zu Demonstrationszwecken und kaum für die Spielepraxis. Hierzu gab AMD die indirekte Angabe ab, das man eine größere Verbreitung von RayTracing-Spielen erst zu einem Zeitpunkt erwartet, wo RayTracing in Hardware von Grafikkarten aller Preisbereiche beherrscht wird – sprich von LowCost-Lösungen bis zu Enthusiasten-Boliden.

AMD wird definitiv auf DirectX RayTracing reagieren.
Es wird keine große Verbreitung von RayTracing-Spielen stattfinden, bevor nicht RayTracing-GPUs für alle Segmente vorhanden sind – vom LowEnd zum HighEnd.

Quelle:  AMDs David Wang gegenüber 4Gamers vom 6. November 2018 (freie Übersetzung anhand der automatisierten Übersetzungen ins Englische und ins Deutsche)

Inhalt abgleichen