Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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Gerüchteküche: Die Kern- und Modell-Konfigurationen zu Intels "Nova Lake"

VideoCardz bringen auf Basis der Einsicht in Intel-Roadmaps umfangreiche Informationen zu den Kern- und (vorläufigen) Modell-Konfiguationen von Intels "Nova Lake" daher, womit deutlich klarer wird, was Intel da für welche Marktsegmente plant. Die Kern-Konfigurationen dürften dabei feststehend sein, da der Tape-Out von Nova Lake natürlich längst erfolgt ist. Die Modell-Konfigurationen, welche sowieso nur in ihren Grundzügen vorliegen, sind natürlich durchaus noch wandelbar, da dies reine Entscheidungen der Produktmanager sind, welche Kern-Anzahl für welche Marktsegmente mit welcher Zielsetzung freigeschalten werden. Ausgangspunkt des ganzen sind augenscheinlich vier verschiedene Nova-Lake-Dies, wobei das 8P+16E-Die in seinen beiden Ausführungen ohne/mit bLLC bereits bekannt war. Hinzu kommen dann noch zwei kleinere Nova-Lake-Dies für den Massenmarkt mit allein 4P sowie 4P+8E.

gesamte CPU-Kerne weitere Komponenten Dual-Die bLLC K-Modelle TDPs
8P+16E+bLLC-Die 8P+16E+4LP (single-Die) bzw. 16P+32E+4LP (dual-Die) 2-Ch. DDR5/8000, PCIe 5.0 x24, NPU6, 2x TB5, 2x Xe3 125W/175W
8P+16E-Die 8P+16E+4LP 2-Ch. DDR5/8000, PCIe 5.0 x24, NPU6, 2x TB5, 2x Xe3 65W/125W
4P+8E-Die 4P+8E+4LP 2-Ch. DDR5/8000, PCIe 5.0 x24, NPU6, 2x TB5, 2x Xe3 35W/65W
4P-Die 4P+0E+4LP 2-Ch. DDR5/8000, PCIe 5.0 x24, NPU6, 2x TB5, 2x Xe3 35W/65W
Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen
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News des 11./12. April 2026

Von Hardware Unboxed @ YouTube kommt ein Performance-Vergleich aller X3D-Modelle mit 6 & 8 CPU-Kernen, sprich außerhalb der Spitzenmodelle mit 12 & 16 CPU-Kernen, dafür aber durchgehend von Zen 3 über Zen 4 zu Zen 5 und inklusive auch der nur regional erhältlichen Modelle Ryzen 5 5500X3D & 5600X3D. Damit läßt sich auf einen Blick die Performance-Differenz aller für Gamer wirklich relevanten Modelle erfassen, interessant somit auch für bisherige X3D-Nutzer mit Upgrade-Interesse. Für die nachfolgende Benchmark-Auswertung wurden die Werte unter FullHD auf "Medium"-Bildqualitätspreset und zu 1% low Frameraten verwendet, da gegenüber allen anderen Testreihen die beste Performance-Skalierung bietend. Die maximale Skalierung beträgt dabei +72% vom Ryzen 5 5500X3D zum Ryzen 7 9850X3D. Zwischen Ryzen 7 5800X3D und 9850X3D sind es hingegen +46%, was erstaunlich gut zur letzten Launch-Analyse des Prozessoren-Bereichs mit diesbezüglich breiteren Benchmarks liegt – dort waren es zwischen diesen beiden X3D-Achtkernern +47%.

Spiele-Perf. Zen 3 Zen 4 Zen 5
8-Kerner  
 
 
100% — Ryzen 7 5800X3D
 95% — Ryzen 7 5700X3D
 
 
124% — Ryzen 7 7800X3D
146% — Ryzen 7 9850X3D
140% — Ryzen 7 9800X3D
6-Kerner  
 
 95% — Ryzen 5 5600X3D
 85% — Ryzen 5 5500X3D
113% — Ryzen 5 7600X3D
109% — Ryzen 5 7500X3D
gemäß der Benchmarks von Hardware Unboxed @ YouTube unter 12 Spielen (FHD "Medium", 1% low fps)
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News des 10. April 2026

PCWorld @ YouTube (via VideoCardz) haben sich mit dem "HighPoint RocketStor 8631D" eine professionelle eGPU-Lösung angesehen. Jenes eGPU-Gehäuse mit 1300W-Netzteil wird gleich über PCI Express 5.0 x16 angebunden, realisiert über die (zusätzlich) Erweiterungskarte "Rocket 7634D" im PC – welche somit natürlich nur für Desktop-Segment sinnvoll ist und dort auch nur bei Einbau in einen x16-Slot (mit PCIe 5.0) ihre volle Leistung bieten kann. In diesem Fall liefert die externe Grafikkarte aber fast ohne Performanceverlust dasselbe ab wie eine interne Grafikkarte, die Differenz lag bei diesen Tests nur bei –2,3%. Allerdings wurden hierbei auch eher ContentCreation-Benchmarks herangezogen und (bis auf einen 3DMark) nichts aus dem Spielebereich. Ob jene professionelle eGPU-Lösung die Sache wirklich so perfekt löst, wie seitens PCWorld berichtet, bliebe somit eigentlich einen besseren Beweis abzuwarten. Zweckmäßig ist das ganze wegen des Zwangs zu Desktop-Systemen und dem Preispunkt von zusammen 2300 Dollar aber natürlich sowieso nicht.

intern extern (eGPU)
GeForce RTX 5090 @ HighPoint RocketStor 8631D eGPU-Gehäuse 100% 97,7%
gemäß der Ausführungen von PCWorld @ YouTube (Schnitt von 7 Benchmarks)
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News des 9. April 2026

VideoCardz zeigen ein nVidia/MediaTek "N1" Laptop-Mainboard im Foto – und damit den Beweis, dass dieses Projekt voranschreitet und durchaus zur kommenden Computex (2.-5. Juni) offiziell vorgestellt werden könnte. Der tatsächliche Marktstart dürfte allerdings später erfolgen, inzwischen dürfte da kaum etwas vor dem Herbst 2026 passieren – ansonsten müsste es schon mehr dieser kleinen Leaks geben. Dem Mainboard-Foto selber ist nicht viel zu entnehmen außer dem Verbau von zwei M.2-Steckplätzen sowie 128 GB LPDDR5X/8533 Speicher. Jene wurden in Form von acht Einzelchips ausgeführt, was beim üblichen Interface von LPDDR5X (16bittig) somit auf ein insgesamt 128bittiges Speicherinterface hindeutet. Technisch dürfte die N1-Familie an WoA-SoCs zu deutlich mehr in der Lage sein, ob MediaTek dies alles für reale Windows-Notebooks ausführt, bleibt unbekannt – dies ist schließlich immer auch eine Kostenfrage, größere Interfaces ergeben teurere Mainboards. Ganz generell ist die in den Consumer-Markt entlassende Hardware-Konfiguration dieser WoA-SoCs noch ziemlich offen, am baugleichen "GB10"-Chip kann man sich im Maximum orientieren, für den Massenmarkt sind dennoch kleinere Varianten zu erwarten.

nVidia "N1E" nVidia N1 nVidia N1X/GB10
Datengrundlage eigene Hypothese, dass die Daten von Jetson T4000 einem extra Chip "N1E" entsprechen (und damit nicht einen reinen Salvage von N1 darstellen) eigene Hypothese, dass die Daten von Jetson T5000 "N1" entsprechen nVidia-Aussagen
CPU-Teil 14C ARM Neoverse V3AE, 16 MB L3 20C ARM (10x Cortex X925 + 10x Cortex A725), 32 MB L3, 16 MB L4
GPU-Teil 12-16 SM (Blackwell, 1536-2048 FP32, 64 Tensor-Cores) 20-24 SM (Blackwell, 2560-3072 FP32, 96 Tensor-Cores) 48 SM (Blackwell, 6144 FP32, 24 MB L2)
Speicherinterface 256-bit LPDDR5X 256-bit LPDDR5X 256-bit LPDDR5X
TDP ≤70W ≤130W ≤140W
Produkte Jetson T4000 (12C, 12 SM), zukünftige Mediatek-SoCs für WoA-Notebooks Jetson T5000 (14C, 20 SM), Jetson AGX Thor (14C, 20 SM), zukünftige Mediatek-SoCs für WoA-Notebooks DGX Spark (20C, 48 SM), zukünftige Mediatek-SoCs für WoA-Notebooks
Hinweis: basierend auf offiziellen Angaben (sofern verfügbar), ansonsten jedoch mit eigenen Annahmen aufgefüllt
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News des 8. April 2026

Nachdem sich Qualcomm mit den gestern besprochenen Launchreviews einiges Lob für seine Snapdragon X2 SoCs abgeholt hat, wird diese erste Einschätzung nun wieder etwas torpediert durch eine neue Preislage für die entsprechenden Notebooks, wie Hardware Canucks @ X ausführen. Asus hatte die Pressevertreter wohl falsch gebrieft und die Notebook-Preise mit X2-Prozessoren fallen somit 100-350 Dollar höher aus als mit den Launchreviews berichtet (die Euro-Preise dürften beim aktuellen Umrechnungskurs gleich oder minimal höher liegen). Leider kann man hier auch nur diese grobe Maßgabe mitnehmen, direkt auf einzelne Snapdragon-X2-Modelle lassen sich diese Preislagen nicht umrechnen, da die verschiedenen Asus-Notebooks auch mit verschiedenen X2-Modellen bestückt werden können – bis hinunter in den Bereich der (stark abgespeckten) Snapdragon X2 Plus Modelle. Nunmehr wird zumindest auf den ersten Blick klar, dass Qualcomm auch seine Snapdragon X2 Serie als klare Hochpreis-Angelegenheit geplant hat, immerhin wird hier nirgendwo eine extra Grafiklösung verbaut sein. Wenigstens bietet Qualcomm nunmehr einen Performance-Vorteil – ob das dann reicht, um den Nachteil der nicht perfekten Software-Kompatibilität als ARM-System (und damit non-x86-System) aufzuwiegen, muß der Markt entscheiden.

This is BAD for our Snapdragon X2E conclusion. Best Buy & Asus issued the wrong prices. They're going 🔼 by a LOT 🫠
Zenbook A16: $1,600 ▶️ $1,700
Zenbook A14: $1,150 ▶️ $1,350
Zenbook S16: $1,600 ▶️ $1,900
Zenbook S14: $1,900 ▶️ $2,000
Zenbook 14: $1,000 ▶️ $1,350
Quelle:  Hardware Canucks @ X am 7. April 2026

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News des 7. April 2026

Mit dem 7. April sind die unabhängigen Testberichte zu Qualcomms Snapdragon X2 online gegangen, wobei hier primär dasselbe Asus-Notebook getestet wurde (teilweise auch noch ein anderes Asus-Notebook, aber nur ein einziger Tests mit einem HP-Notebook) und dort primär das Spitzenmodell "Snapdragon X2 Elite Extreme X2E-94-100" zum Einsatz kam. Dies spielt natürlich zuerst Qualcomm in die Karten, weil somit der allererste Performance-Eindruck über jenes Spitzenmodell gebildet wird, welches allerdings mit Notebook-Preisen von 1700 Dollar erneut nicht Einsteiger-freundlich ausgepreist ist. Neben gewissen technischen Unterschieden (primär das breitere Speicherinterface) liegt der "Vorteil" der Extreme-Prozessoren auch darin, mit viel höheren Powerlimits arbeiten zu können. Wenn im Performance-Modus getestet wird, dann darf das Asus Zenbook A16 seinen Snapdragon X2 Elite Extreme X2E-94-100 mit 72/97 Watt befeuern, im Standard-Modus sind es noch 40/75 Watt. Leider liefern auch fast wieder nur 'Notebookcheck' exakte Daten zu diesen Einstellungen, die meisten Reviews haben hingegen einfach drauf losgetestet – womit nicht klar ist, unter welchen Powerlimits jene Tests dann stattfanden.

Powerlimit GB6.6/MT CB24/MT
Snapdragon X2 Elite Extreme X2E-94-100 @ Performance 72/97W 23'204 1761
AMD Ryzen AI Max+ 395 70/85W 19'364 1673
Snapdragon X2 Elite Extreme X2E-94-100 @ Standard 40/75W ? 1619
Snapdragon X2 Elite X2E-88-100 @ Performance 31/60W 20'325 1471
Snapdragon X2 Elite X2E-88-100 @ Standard 23/60W ? 1240
Intel Core Ultra X9 388H 46/64W 17'694 1172
gemäß der Ausführungen & Benchmarks von Notebookcheck
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News der Osterfeiertage 2026

Von Tippgeber HXL kommt ein IPC/Takt-Gerücht zu Nova Lake vs Zen 6. Danach sollen die "Coyote Cove" P-Kerne von Intels "Nova Lake" gegenüber AMDs "Zen 6" einen Vorteil bei der IPC haben, die AMD-Seite hingegen einen Vorteil bei der Taktrate. Wie groß die Vorteile jeweils sind, wurde nicht bekanntgegeben, so dass hier nach wie vor noch alles möglich ist – die Gesamtperformance bestimmt sich wie bekannt aus IPC * Taktrate, wobei letztere dann auch noch durch das Powerlimit sowie andere Faktoren ausgebremst wird bzw. nicht 1:1 in die Performance eingeht. Relevant dürfte dies aber sowieso nur bei Anwendungen mit Last auf wenigen Kernen sein, denn sobald es um reine Multithreading-Performance geht, sollte Intels Nova Lake wegen der bis zu 52 CPU-Kerne gegenüber Zen 6 (maximal 24 CPU-Kerne mit SMT) wahrscheinlich sogar beachtbar davonreiten. Dies läßt sich schließlich schon jetzt hochrechnen: Derzeit kommen es bei AMD 16 Kerne gegen Intel 24 Kerne zu einem faktischen Gleichstand bei der Anwendungs-Performance. Wenn dies in der nächsten CPU-Generation dann erhöht wird auf AMD 24 Kerne gegen Intel 52 Kerne, dann dürfte dieser Kern-Vorteil den Ausschlag geben – bei der Anwendungs-Performance und dort primär den reinen Multithreading-Lasten wohlgemerkt.

IPC: CYC>Zen6
clock: Zen6>CYC

Quelle:  HXL @ X am 4. April 2026

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