Leaker Kopite7kimi @ X betont nochmals, dass der "big Last Level Cache" (bLLC) von Intels "Nova Lake" eine Sache von dessen K-Modellen sein wird. Ob sich aus der Formulierung auch schließen läßt, dass gleich alle K-Modelle diesen größeren Cache tragen, bleibt allerdings offen. Man kann dies so lesen, aber es ist denkbarerweise nicht derart streng gemeint. Daneben kann sich Intel in all diesen Fragen sowieso noch umentscheiden, die vorliegenden Chips dürften ihr Tape-Out hinter sich haben (für ein CPU-Projekt des Herbstes 2026 wohl bereits im Sommer 2025), gehen jetzt durch eine langwierige Validierung und müssen sicherlich nicht vor Frühling 2026 tatsächlich in Produktform gegossen werden. Leaker Jaykihn @ X weist hingegen darauf hin, dass Intel augenscheinlich (neben dem großen 8P+16E-Die) auch weiterhin ein kleines 6P+8E-Die auflegt – und man jenes durchaus mit dem großen Die kombinieren kann. So könnten auch CPU-Varianten mit 14 Performance- samt 24 Effizienz-Kernen entstehen – wenngleich unklar ist, ob kleines & großes Compute-Die wirklich gut miteinander harmonieren können und Intel dies demzufolge auch so auflegt. In jedem Fall hat Intel bei Nova Lake alle Möglichkeiten für eine sehr breitgehende Modell-Palette an der Hand.
Yeah. NVL-K=bllc.
Quelle: Kopite7kimi @ X am 28. November 2025
(8+12)+(8+12) will be interesting next to the non-bLLC (8+16)+(6+8).
Quelle: Jaykihn @ X am 28. November 2025
VideoCardz verweisen auf einen gewichtigen Post von Leaker Golden Pig Upgrade @ Weibo, welcher über fernöstliche Gerüchte berichtet, nVidia würde die bisherigen Bundles aus Grafikchip & Speicher gegenüber den Grafikkarten-Herstellern auflösen – und zukünftig nur noch die Grafikchips selber liefern. Dies könnte dann nVidias Weg in der galoppierenden Speicher-Krise sein, damit muß man nicht wie AMD selbige Bundle-Preise erhöhen (für den Augenblick um +10%). Gleichzeitig werden hieraus aber auch fatale Auswirkungen auf einige Grafikkarten-Hersteller erwartet – speziell die kleineren, die bislang keine großen Verbindungen zu den Speicherherstellern hatten. Diese werden nun faktisch keinen Speicher mehr bekommen, trotz Lieferbarkeit der entsprechenden Grafikchips. Dies kann schnell total zugunsten der großen Grafikkarten-Hersteller laufen, welche (weil zumeist auch als PC- und Notebook-Hersteller aktiv) sowieso schon größere Verbindungen zur Speicherindustrie haben und daher viel eher in der Lage sind, gleich mal allen verfügbaren VRAM aufzukaufen.
Früher lieferte nVidia sowohl die Grafikchips als auch den Speicher für seine AIC-Partner (Add-in-Card). Nun kursieren Gerüchte, dass nVidia nur noch Grafikchips liefert, während die AICs gezwungen sind, ihren Speicher selbst zu beschaffen. Kleinere AICs ohne vorherige Verbindungen werden bei Verhandlungen über Speichergeschäfte komplett ignoriert; es scheint, als wären sie im Grafikkartengeschäft überflüssig geworden.
Quelle: Golden Pig Upgrade @ Weibo am 2025, maschinell ins Deutsche übersetzt
Laut Leaker Kopite7kimi scheint Intel den "big Last Level Cache" für Nova Lake wohl breit nutzen zu wollen, es soll immerhin vier Prozessoren-Modelle hiermit geben. In einem zweiten Tweet werden dann auch die Kern-Konfigurationen hierzu offengelegt: Mit bLLC kommen somit Nova-Lake-SKUs mit 8P+12E, 8P+16E, 16P+24E und 16P+32E daher. Dies bedeutet wohl, dass es den größeren Cache zumindest bei Core Ultra 7 & 9 geben wird, ob der Core Ultra 5 hier auch mit hineinpasst, bleibt das konkrete Namensschema abzuwarten. Zugleich gilt, dass es daneben auch Prozessoren-Modelle ohne extragroßen Cache geben sollte, anzunehmenderweise alle Core Ultra 7/9 ohne K-Suffix. Ob Intel auch Core Ultra 7/9 K-Modelle ohne bLCC bringt, bleibt hingegen eine offene Frage. Zumindest soll Intel für diesen Zweck das 8P+16E-Die in zwei Varianten auflegen: Einmal mit normal großem Level3-Cache – und einmal mit extra 144 MB bLLC. Gestappelter oder sonstwie "glued" Speicher kommt hierbei nicht zum Einsatz, sondern der extra Speicher wird ganz regulär mit ins Compute-Tile aufgenommen, wie Twitterer Gray nochmals klarstellt.
There are four skus with bllc.
Quelle: Kopite7kimi @ X am 26. November 2025
8+12
8+16
(8+12)+(8+12)
(8+16)+(8+16)
Not 100% sure yet.
The power supply design of the new platform will be a challenge for motherboard manufacturers.
Quelle: Kopite7kimi @ X am 26. November 2025
Just to reiterate:
NVL-S bLLC contains a FAT compute tile with 144MB cache
It does not contain 3D stacked dies.
Just a large, 2D compute tile with cores and cache
Quelle: Gray @ X am 26. November 2025
YouTuber RedGamingTech berichtet über neue Terminlage zur nächsten Grafikkarten-Hardware, sprich echte neue Generationen abseits von Refresh-Lösungen. Die kürzlich erst genannte Terminlage "CES 2027" zur RTX60-Serie ist demzufolge schon wieder Makulatur – und war wohl, wie bereits vermutet, schlicht die Wiedergabe von älteren Informationen, die sich aber inzwischen fix überholt haben. Denn nVidias GeForce RTX 60 Serie soll sich nunmehr gemäß vom YouTuber wiedergegebenen Branchengerüchten auf einer Zielsetzung von zweites Halbjahr 2027 bis vielleicht sogar erst Anfang 2028 befinden. Aber auch AMDs RDNA5/UDNA-Generation (womöglich die "Radeon RX 10000" Serie) soll nun nicht mehr für das zweite Halbjahr 2026 anstehen, sondern angeblich sogar erst zur Computex 2027 vorgestellt oder gelauncht werden. Jene Messe läuft im Juni ab, womit also aus dem erwarteten Herbst 2026 ein Sommer 2027 werden würde. In beiden Fällen handelt es sich somit um eine Verschiebung von bestenfalls einem ganzen Jahr – wenngleich das Wort "Verschiebung" hier nur gegenüber den internen Planungen gilt, offiziell angekündigt wurde hierzu natürlich noch nichts.
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Gemäß Twitterer & Leaker Jaykihn macht Intel bei Nova Lake-S (Desktop-Variante von "Nova Lake") einen kräftigen Sprung bei der verbauten NPU – von 13 TOPs auf 74 TOPs, und damit oberhalb der offiziellen Qualifikation für den "AI-PCs" liegend. Bisher gab es entsprechende NPUs bei Intel nur im Mobile-Bereich, mittels der "Intel NPU6" wird eine solche NPU-Leistung dann im kompletten Angebots-Portfolio geben. Zugleich verändert Intel aber auch die Standard-iGPU bei Nova Lake-S: Von den 4 Xe1-Kernen bei Arrow Lake-S dann auf 2 Xe3-Kerne bei Nova Lake-S. Dies dürfte aber vermutlich keinen Performance-Nachteil ergeben, da der doppelte Architektursprung samt denkbarerweise auch mehr iGPU-Takt den Nachteil der halbierten Anzahl an Xe-Kernen ausgleichen dürfte – einmal abgesehen davon, dass niemand bei diesen Standard-iGPUs tatsächlich nach deren 3D-Performance fragt. Auch der Nutzen der (deutlich) leistungsstärkeren NPU ist begrenzt: Jede potente Grafikkarte überbietet deren Rechenleistung spielend, interessant ist eine NPU somit nur für Fälle ohne dGPU oder aber im Mobile-Segment zugunsten der Batterielaufzeit (da eine NPU ihren Part effizienter als eine GPU ableisten kann).
NVL-S ships with NPU6 at 74 TOPS, a three-generation uplift from the 13 TOPS of ARL-S.
The iGPU is comprised of 2 Xe3-LPG cores, a regression in core count from the 4 in ARL-S.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. November 2025
NPU6 is used across the entire NVL stack? Mobile and desktop?
Quelle: VideoCardz @ X am 24. November 2025
Yes
Quelle: Bionic_Squash @ X am 24. November 2025
Von Twitterer Raichu kommt ein TimeSpy-Wert zur integrierten Grafik von "Panther Lake", welcher nachfolgend von VideoCardz zusammen mit einem Steel-Nomad-Wert ausgewertet bzw. ins Verhältnis zu anderen iGPUs gesetzt wurde. Gegenüber Intels eigenen (bisher) besten iGPUs wird dabei ein Performancegewinn von +80-85% erzielt, gegenüber AMDs besten iGPUs legt man sich in die Mitte zwischen Strix Point und Strix Halo (letztes nachfolgend abgebildet in der auf 32 Shader-Cluster abgespeckten Variante). Dies ist in jedem Fall ein herausragendes Ergebnis, denn Intel wird diese iGPU-Power bei seinen normalen Mobile-Prozessoren bieten, nicht wie AMD bei einem Sonderprodukt mit augenscheinlich hohem Preispunkt (Strix Halo). Während Intel sich bei der iGPU-Performance in den letzten Generationen auf grob das Performancelevel von AMD herangearbeitet hatte, scheint mittels "Panther Lake" nunmehr Intel eindeutig in Front bei der iGPU-Performance zu gehen – wenn man Strix Halo als "Big-APU" hierbei nicht mit dazuzählt.
| Prozessor | TimeSpy | Steel Nomad | Quelle | |
|---|---|---|---|---|
| Radeon 8050S | Strix Halo (RDNA 3.5, 32 CU) | 9278 | 8679 | offizielle 3DMark-Werte |
| Arc B390 | Panther Lake (Xe3, 12 CU) | ~7000 | ~6000 | Raichu @ X |
| Arc 140T | Arrow Lake (Alchemist, 128 EU) | 3791 | 3328 | offizielle 3DMark-Werte |
| Radeon 890M | Strix Point (RDNA 3.5, 16 CU) | 3337 | 3201 | offizielle 3DMark-Werte |
| gemäß der Ausführungen von VideoCardz (durchgehend "Graphics"-Werte) | ||||
Leider etwas eingeschlafen ist die Tradition der Grafikkarten-Marktüberblicke – zu welchem sich während des ersten Halbjahrs 2025 wegen ständiger Neuerscheinungen und zum Teil auch mangelhafter Lieferbarkeit kein Anlaß bot, was jedoch spätestens seit dem Sommer vermisst wurde und hiermit nachgeholt wird. Der aktuelle Preisüberblick ist demzufolge heftig gewandelt gegenüber dem vorherigen vom Oktober 2024: Seinerzeit waren Radeon RX 9000 und GeForce RTX 50 noch nicht auf dem Markt, dafür gab es sogar noch beachtbare Posten der Radeon RX 6000 und GeForce RTX 30 Serien im Einzelhandel, neben den seinerzeit dominierenden Radeon RX 7000 und GeForce RTX 40 Serien. Davon ist derzeit nur wenig erhalten geblieben, inzwischen ist der Markt komplett in der Hand der neuen Grafikkarten-Serie von AMD & nVidia, sind die verfügbaren Angebote zu älteren Grafikkarten in den meisten Fällen auch nicht mehr gut genug, um noch beachtet zu werden ... zum Artikel.