Neuigkeiten der letzten 7 Tage

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Gerüchteküche: Angeblich allererste technische Daten zu nVidias Ampere-Generation

Aus unserem Forum kommen augenscheinlich die ersten Technik-Informationen zu nVidias nachfolgender Ampere-Generation, für welche nVidia wie bekannt auf die Einsatzfähigkeit der 7nm-Fertigung mit EUV-Einsatz wartet. "Ampere" wurde zwar anno 2018 schon einmal gerüchteweise genannt, damals basierte diese Nennung jedoch auf einem Namens-Mißverständnis – die seinerzeit von nVidia geplante und dann im Spätsommer in den Markt entlassene Grafikkarten-Generation war dann letztlich "Turing". Jetzt steht nun wirklich die Ampere-Generation an – zu welcher man bislang aber fast noch gar nichts griffiges außer denn offensichtlichen Vermutungen wie eine gesteigerte RayTracing-Performance vorliegen hat. Die jetzt aufgetauchten Gerüchte geben hingegen erstmals gewisse technologische Ansätze her, wenngleich die Quelle natürlich vergleichsweise neu ist und das ganze komplett unbelegt daherkommt. Ausgangspunkt hierfür sind verschiedene Postings des Twitter-Users 'Kopite7Kimi' mit diversen Ausführungen zur Ampere-Generation, welche vor deren Löschung von unserem aufmerksamen Forum gesichert werden konnten:

nVidia Ampere HPC
sichere Infos:         GA100-Chip mit 6144 Bit HBM2-Interface, doppelte Anzahl Tensor-Cores per Shader-Cluster
sichere Infos:         GA101-Chip als halber GA100-Chip mit 3072 Bit HBM2-Interface (angeblich kürzlich gecancelt)
unsichere Infos:     GA100-Chip mit 8 GPC mit jeweils 8 TPC = 8192 Shader-Einheiten, beide HPC-Chips unter 7nm+ TSMC (mit EUV)
nVidia Ampere Gaming
unsichere Infos:     insgesamt 5 Chips, allesamt unter 7nm Samsung (mit EUV)
Quelle:  Twitter-User 'Kopite7Kimi', Original-Postings inzwischen gelöscht, sinngemäße Kopien im 3DCenter-Forum gesichert

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Hardware- und Nachrichten-Links des 9./10. November 2019

Notebookcheck haben die ersten Benchmarks zu einem Ultrabook-Sechskerner von "Comet Lake" in Form des Core i7-10710U aufgelegt. Der Test darf wohl nur als Preview verstanden werden, weil hierbei auf Basis einzelner Notebooks und nicht von Durchschnittswerten verglichen wurde – hinzu kommt, das die konkrete TDP-Einstellung der Testgeräte nicht bekannt ist, wobei HWiNFO auch oftmals leider nur unzusammenhängende bis unwahrscheinliche Daten ausgibt. Das zieht dann auch die Glaubwürdigkeit von scheinbar vernünftigen Daten herunter – für das Testgerät mit dem Comet-Lake-Sechskerner wurde beispielsweise PL1 mit 15 Watt und PL2 mit 64 Watt angegeben. Mit dieser Auslangslage schlug sich der Comet-Lake-Sechskerner ganz gut und legte auf das Whiskey-Lake-Topmodell mit vier CPU-Kernen immerhin +36,1% Anwendungs-Performance oben drauf, auf das Ice-Lake-Topmodell mit ebenfalls vier CPU-Kernen dann noch +14,4%. Wegen der wahrscheinlich nicht genau deckungsgleichen TDP sind diese Werte im einzelnen nicht auf die Goldwaage zu legen, können aber zumindest grob eine gewisse Richtung vorgeben.

Ryzen 7 3750H Core i7-8565U Core i7-1065G7 Core i7-10710U
Technik Zen+, 4C/8T, 2.3/4.0 GHz, verbaut in Asus ROG GA502DU, nominell 35W TDP Whiskey Lake, 4C/8T, 1.8/4.6 GHz, verbaut in Lenovo ThinkPad T590-20N4002VGE, nominell 15W TDP Ice Lake, 4C/8T, 1.3/3.9 GHz, verbaut in Dell XPS 13 7390, nominell 15W TDP Comet Lake, 6C/12T, 1.1/4.7 GHz, verbaut in Dell XPS 13 7390, nominell 15W TDP
Anwendungs-Performance  (9 Tests) 102,0% 100% 119,0% 136,1%
Cinebench R15: erster Lauf vs. Ø 25 Läufe 796 vs. 790 (-1%) 694 vs. 624 (-10%) 837 vs. 672 (-20%) 1062 vs. 886 (-17%)
gemäß den Ausführungen von Notebookcheck
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Hardware- und Nachrichten-Links des 8. November 2019

Ein bei WePC aufgetauchter Marketing-Guide zur Navi-14-basierten Radeon RX 5500 klärt die durchaus relevante Frage des Stromverbrauchs dieser kommenden Mainstream-Lösung. Nachdem zuerst Angaben wie 110 Watt durch die Gegend schwirrten und die offizielle Produkt-Webseite derzeit immer noch die (unglaubwürdig hohe) Angabe von 150 Watt notiert, sollen es laut dieser AMD-Unterlage nun doch wieder 110 Watt TBP für die Radeon RX 5500 werden. Jene Angabe erscheint wesentlich realistischer für eine Grafikkarte, welche 61% der Shader-Cluster der Radeon RX 5700 (180W TBP) bzw. 55% der Shader-Cluster der Radeon RX 5700 XT (225W TBP) zum jeweils halbierten Speicherinterface und auch einem halbierten PCI-Express-Interface auf die Waage bringt. Dies passt auch besser zur wahrscheinlich fast genauso schnellen GeForce GTX 1650 Super, welche ihre Performance immerhin schon bei 100 Watt GCP entfalten kann. Für die nachfolgende Radeon RX 5500 XT wäre somit ein offizieller Stromverbrauch von 120 Watt anzunehmen, immerhin gibt es hier nur +9% mehr Shader-Cluster zu nur unwesentlich höhere Taktraten. Eine Radeon RX 5300 XT ist damit auch grob kalkulierbar: Bei einer (angenommenen) Abspeckung auf 1024 Shader-Einheiten (16 Shader-Cluster) samt niedrigerer Taktraten für Chip & Speicher ist dann theoretisch auch eine 75-Watt-Lösung im Bereich des Möglichen.

GeForce GTX 1650 Super Radeon RX 5500 Radeon RX 5500 XT GeForce GTX 1660 Super
Chipbasis nVidia TU116 AMD Navi 14 AMD Navi 14 nVidia TU116
Technik 3 Raster-Engines, 20 Shader-Cluster, 1280 Shader-Einheiten, 80 TMUs, 32 ROPs, 1 MB Level2-Cache, 128 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 2 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster, 1408 Shader-Einheiten, 88 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 2 Raster-Engines, 24 Shader-Cluster, 1536 Shader-Einheiten, 96 TMUs, 32 ROPs, 128 Bit GDDR6-Interface (Vollausbau) 3 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster, 1408 Shader-Einheiten, 88 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Salvage)
Taktraten 1530/1725/3000 MHz (QDR) ?/1670/3500 MHz (QDR) ?/1717/? MHz (QDR) 1530/1785/3500 MHz (QDR)
Rohleistungen 4,4 TFlops & 192 GB/sec 4,7 TFlops & 224 GB/sec 5,3 TFlops & ? GB/sec 5,0 TFlops & 336 GB/sec
Speicher 4 GB GDDR6 4 GB GDDR6 4/8 GB GDDR6 6 GB GDDR6
TDP (GCP/TBP) 100W 110W vermtl. 120W 125W
FHD Perf.Index geschätzt: ~600-610% geschätzt: ~600-620% grob geschätzt: ~660-690% 770%
Listenpreis unbekannt unbekannt unbekannt 229$
Release 22. November 2019 angebl. Dezember 2019 whrschl. Anfang 2020 29. Oktober 2019
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Hardware- und Nachrichten-Links des 7. November 2019

WCCF Tech kochen erneut das Thema einer möglichen GeForce RTX 2080 Ti "SUPER" hoch: Angeblich soll jene Karte Anfang 2020 erscheinen, nachdem erste Ampere-Chips sich (genauso angeblich) verspäten würden. Ausgangspunkt des ganzen sind zwei Postings von Twitterer "Kopite7Kimi", welcher zum einen bisher noch nicht großartig in Erscheinung getreten ist und zum anderen die beiden betreffenden Postings inzwischen auch schon wieder gelöscht hat. Hinzu kommt der Punkt, dass das Twitter-Posting über eine (angebliche) GeForce RTX 2080 Ti "SUPER" im ersten Quartal 2020 eher denn als Frage formuliert war – daraus dann eine Meldung über deren Erscheinen zu basteln, ist schon etwas kühn. Vor allem aber spricht gegen eine weitere "SUPER"-Grafikkarte, das nVidia selbige derzeit überhaupt nicht benötigt, vor allem nicht in Ersatz für fehlende bzw. sich verschiebende Ampere-Lösungen. Im Zweifelsfall könnte eine GeForce RTX 2080 Ti "SUPER" nur dann dienlich sein, wenn irgendein Navi-Chip der regulären GeForce RTX 2080 Ti zu nahe käme oder jene (maßvoll) überflügeln würde. Dann könnte nVidia die letzten Performance-Reserven aktivieren, ca. 10% oben drauf legen (wie bei der Titan RTX) und mittels einer weiteren "SUPER"-Grafikkarte die alte Rangordnung wieder herstellen.

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AMD stellt Threadripper 3000 mit den Modellen 3960X & 3970X für einen Marktstart am 25. November vor

Mit etwas Verzögerung hat AMD nun doch noch seine ersten CPU-Modelle der neuen Threadripper-Riege auf Zen-2-Basis vorgestellt – den 24-Kerner Ryzen Threadripper 3960X sowie den 32-Kerner Ryzen Threadripper 3970X. Zu beiden CPU-Modellen liegen nunmehr die wichtigsten Spezifikationen samt dem Listenpreis vor, der eigentliche Launch wird dann am 25. November stattfinden, was sowohl Launchreviews als auch den realen Marktstart umfaßt. Termingleich kommt dann auch der TRX40-Chipsatz in den Markt, welcher für Threadripper 3000 im neuen Sockel sTRX40 gedacht ist. Funktionell entspricht der neue Chipsatz den bisherigen Erwartungen bzw. dem bekannten X570-Chipsatz, aufgrund der Sockel-Inkompatibität mit früheren Threadripper-Generationen erübrigt sich die Fragestellung, ob ältere Threadripper-Chipsätze bzw. -Mainboards hierfür nutzbar gemacht werden können. Die für die beiden jetzt vorgestellten Threadripper-Modelle genannten Taktraten sind dabei ziemlich weit oben angesetzt, andererseits dürfen sich jene Prozessoren dann auch bei einer TDP von immerhin 280 Watt austoben.

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Die Prozessoren-Marktanteile im dritten Quartal 2019

Tom's Hardware berichten wieder einmal über die aktuellen Prozessoren-Marktanteile (bezogen auf verkaufte Stückzahlen), wobei es diesesmal die Werte zum abgelaufenen dritten Quartal sowie einen kleinen Nachtrag für das zweite Quartal gab (x86 insgesamt-Werte ergänzt). Die Werte selber stammen wiederum von den Marktbeobachtern von Mercury Research, deren bisherige Verlautbarungen zum Thema in nachfolgender Tabelle dokumentiert sind – welche nunmehr die jüngere Entwicklung im Prozessoren-Markt schon ganz gut nachvollziehbar macht. Offiziell genannt wurden dabei natürlich immer nur Marktanteile für AMD, allerdings ergibt sich der Marktanteil von Intel angesichts fehlender anderer Wettbewerber bei x86-Prozessoren ganz automatisch – VIA macht schließlich in dieser Frage nichts mehr bedeutsames, die chinesischen Zen-Abwandlungen von Thatic & Zhaoxin dürften hingegen Stückzahlen-technisch noch lange nicht an der Marke von 0,1% kratzen. Wie üblich gilt bei dieser Statistik, das IoT-, Embedded- & SemiCustom-Prozessoren hierbei nicht gezählt wurden – womit primär Kleinst-"Prozessoren" sowie Spielekonsolen-SoCs ausgeschlossen werden.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 6. November 2019

Die PC Games Hardware sowie Serve the Home berichten über aufkommende Kritik an Intel-Benchmarks, in welchen sich Intel sehr augenscheinlich gegenüber AMD-Prozessoren schön-gebencht hat. Ausgangspunkt ist ein Intel-Blogpost mit vergleichenden Benchmarks im Server-Bereich – wobei jener "Vergleich" mit 2x Xeon Platinum 9282 gegen 2x Epyc 7742 angetreten wurde und damit schon augenscheinlich Nonsens ist. Denn weder bei Preispunkt noch Wattage gibt es hierbei einen Ansatz zur Vergleichbarkeit dieser Paarung – allenfalls die Kern-Anzahl ist mit 112 zu 128 physikalischen CPU-Kernen ähnlich. Dies spielt allerdings im Server-Segment kaum eine Rolle, da interessieren Preispunkt (bei Intel unbekannt, aber augenscheinlich drastisch mehr als bei AMD) und Wattage, wobei Intel in letztgenannter Disziplin belegbar stark zurückliegt – 800 Watt gegen 450 Watt TDP (zugunsten von AMD). Im Endeffekt stellt Intel hierbei sein teures Sonder-Produkt "Cascade Lake AP" mit zwei Prozessoren-Dies auf einem Package (nur erhältlich als komplettes Compute-Modul) gegen einen regulären Epyc-Prozessor – damit kann man zwar technisch aufholen, erkauft sich dies aber über einen wesentlich höheren Preis samt nahezu der doppelten Verlustleistung.

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