Neuigkeiten der letzten 7 Tage

News des 18. März 2010

Laut SemiAccurate hatte nun ein weiterer Grafikchip der Fermi-Reihe seinen TapeOut – der GF108-Chip. Das ausgerechnet der kleinste der Fermi-Grafikchipreihe früher fertig sein soll als die anderen Chips, überrascht etwas – aber andererseits ist dieser Chip auch ziemlich klein (höchstwahrscheinlich klar unter 100mm² Die-Fläche), und damit deutlich einfacher zur Produktionsreife zu bringen als die anderen Fermi-Chips. Bis zum Launch von GF108-Lösungen braucht es nun aber dennoch zwischen drei und sechs Monate Zeit – wobei es bei diesem kleinem Chip eher schneller als langsamer gehen sollte, womit ein Sommer-Launch wahrscheinlich wäre. Allerdings muß auch klar sein, daß es sich beim GF108 um eine klare LowCost-Lösung für OEM-Bedürfnisse handelt – das also, was bislang die GeForce G210 aus der GT2xx-Grafikchipserie darstellt oder bei ATI die Grafikkartenserien Radeon HD 4350/4550 und HD 5400 sind.

ATI/nVidia Produktportfolio & Roadmap – 15. März 2010

Die TapeOuts der Mainstream-Grafikchips GF104 und GF106 sollen dagegen noch nicht abgeschlossen sein, aber demnächst folgen, die Releasezeiträume für die daraus resultierenden Grafikkarten liegen demnach beim späten Sommer bis frühen Herbst. Gut möglich, daß wenn nVidia dann endlich ein vollständiges DirectX11-Programm am Markt hat, sich bei ATI schon die Refresh-Lösungen zur aktuellen Radeon HD 5000 Serie abzeichnen. Nichts genannt wurde dagegen der Performance-Chip GF102, welcher regulär in die Lücke zwischen GF104 und GF100 gehen sollte. Normalerweise müsste dessen TapeOut aber eigentlich schon abgeschlossen sein, da gemäß früherer Informationen die direkt dem GF100-Chip untergeordnete Lösung seitens nVidia noch im Sommer angeboten werden soll.

Nicht ganz aus der Welt ist damit aber die Möglichkeit, daß es gar keinen GF102-Chip gibt und nVidia sein DirectX-Portfolio mit nur vier Grafikchips (GF100, GF104, GF106 und GF108) bestreiten will. Dafür spricht, daß es zum GF102 bis dato kaum explizite Meldungen gibt und in Kommentaren oftmals der GF104 an dessen Stelle genannt wird. Auch hatte nVidia innerhalb der GT2xx-Serie nur vier Grafikchips bzw. wurde der ursprünglich wohl geplante GT212-Chip letztlich gestrichen. Andererseits zeigt obige Grafik auch deutlich an, daß der GT212 innerhalb der GT2xx-Serie klar fehlt und ein größeres Loch gerissen hat, welches nVidia notdürftig mit älteren G9x-Lösungen geflickt hat. Auch angesichts der üblichen Strategie, den HighEndChip (GF100) etwas überhalb des schnellsten ATI-Modells anzusetzen und den LowCost-Chip (GF108) etwas unterhalb des langsamsten ATI-Modells, eignen sich fünf anstatt vier Grafikchips deutlich besser für nVidia.

Das TechConnect Magazine hat in dem BIOS-Updates eines Gigabyte-Mainboards die Taktraten der kommenden AMD Sechskern-Prozessoren auf Basis des Thuban-Kerns gefunden. Danach soll das Modell Phenom II X6 1035T mit 2.6 GHz und das Modell Phenom II X6 1055T mit 2.8 GHz antreten. Das höchste Modell Phenom II X6 1075T wurde nicht genannt, aber wenn man diese vorliegenden Daten fortschreibt, sollte es eigentlich bei 3.0 GHz Takt landen – und damit am oberen Ende der Erwartungs-Skala. Dafür, daß das alles noch unter 125 Watt TDP passt, dürfte AMD einige extra Anstrengungen unternommen haben, denn im QuadCore-Bereich geht es unter der gleichen TDP-Grenze bei AMD derzeit nur auf maximal 3.4 GHz hinauf. Trotz der für AMD hohen Taktrate haben die Thuban-Prozessoren natürlich keine Chance, an die Performance eines Core i7-980X heranzukommen, zum Ausgleich wird von AMDs Sechskernern aber ein deutlich interessanterer Preispunkt erwartet (bestätigt ist diesbezüglich derzeit aber noch nichts).

Prozessor Technik aktuelles Portfolio in Vorbereitung
Phenom II X6 Thuban, 45nm, HexaCore
3 MB Level2-Cache, 6 MB Level3-Cache, automatische Übertaktung via TurboCore (Details unbekannt), Hardware-Virtualisierung via AMD-V, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1333, Sockel AM3
- 1075T – 3.0 GHz (125W TDP)
1055T – 2.8 GHz (125W TDP)
1055T – 2.8 GHz (95W TDP)
1035T – 2.6 GHz (95W TDP)
(alle erscheinend im April 2010)

Bei Legion Hardware hat man sich eingehend mit der CPU-Skalierung eines Radeon HD 5870 CrossFire-Gespanns beschäftigt, die dabei erzielten Resultate lassen sich natürlich auch auf die von der Performance her ziemlich naheliegenden Lösungen Radeon HD 5850 CrossFire und Radeon HD 5970 übertragen. Bezüglich der Performanceermittlung – was ja immer schwierig ist bei CPU-Leistungen unter eigentlich Grafikkarten-limitierten Szenerien ist – hat man sich für Benchmarks unter maximaler Bildqualität und hohen Auflösungen (1680x1050 und 2560x1600), aber generell ohne Anti-Aliasing entschieden. Damit ergibt sich unter der heftigen Grafikkarten-Power des Radeon HD 5870 CrossFire-Gespanns doch meistens doch noch eine CPU-Limitierung – selbst unter Spielen wie Crysis Warhead.

Unter 1680x1050 ist es (wie gesagt ohne Anti-Aliasing) dann durchgehend CPU-limitiert, sprich das CrossFire-Gespann skaliert selbst mit den besten verfügbaren Prozessoren noch gut mit. Allerdings sind Tests unter dieser Auflösung für Nutzer von Radeon HD 5800 Karten unter CrossFire möglicherweise suboptimal, für diese Nutzer sind die Auflösungen 1920x1200 und 2560x1600 eher zweckmäßig. Die Auflösung 1920x1200 fehlt leider in den Tests von Legion Hardware, 2560x1600 wurde allerdings abgearbeitet: Dort ergab sich dann schon ein sehr differierendes Resultat, in der Hälfte der Benchmarks wurde ab einem gewissen CPU-Level dann eine weitgehende Grafikkarten-Limitierung erreicht. In der anderen Hälfte der Benchmarks ging es aber auch unter 2560x1600 mit schnelleren CPUs nahezu ungebremst nach oben.

Die große Frage nach Betrachtung dieser Zahlen ist natürlich, ob dies wirklich bedeuten mag, daß für so etwas wie ein Radeon HD 5870 CrossFire-Gespann die bestmögliche CPU gerade gut genug ist. Zwei Punkte sind hier noch ungeklärt: Zum einen, ob nicht Anti-Aliasing die Ergebnisse unter Umständen sehr maßgeblich (zugunsten einer Grafikkarten-Limitierung) beeinflußt – und zum anderen, ob die Vorteile unter den hier angestellten Benchmarks nicht eigentlich allesamt unrelevant sind, weil (dort, wo CPU-limitiert) nahezu durchgehend im Bereich von 100 fps und mehr angesiedelt. Realistisch betrachtet stellt unter den benutzten Benchmarks eine mittelklassige QuadCore-CPU überall genügend Power für flüssige Frameraten zur Verfügung. Der Leistungsgewinn schneller CPUs ist zwar vorhanden, ist aber (bei Durchschnitts-Frameraten) eher unter "nicht mehr notwendig" zu verbuchen.

News des 17. März 2010

Die PC Games Hardware hat sich ein wenig mit der Grafik und dem Hardware-Hunger von Metro 2033 beschäftigt. Und dieser scheint ziemlich groß zu sein – mit allen Grafikoptionen außer PhysX und Anti-Aliasing kommt eine Radeon HD 5850 unter 1680x1050 gerade einmal auf 20 fps in einer eher normalen Spielszene, samt 4x Anti-Aliasing sind es dann nur noch 14 fps. Hier scheint sich eine Ablösung von Crysis und Stalker als Benchmarks mit dem größten Performance-Hunger abzuzeichnen. Eben wegen der hohen Anforderungen ist die PCGH die restlichen Benchmarks dann auch gleich ganz ohne Anti-Aliasing und ohne die DirectX11-Features angegangen – aber auch unter dieser Disziplin werden keine wirklich hohen Frameraten erzielt.

Eingedenk dessen, daß die getestete Spielszene wie gesagt eher normale Anforderungen an die Hardware stellt und es demzufolge sicherlich auch noch schlauchendere Szenen in diesem Spiel gibt, kann man unter Metro 2033 vielleicht 30 fps in diesem PCGH-Benchmark für eine weitgehende Spielbarkeit ansetzen sowie 40 fps für eine sorgenfreie Performance. Dies wird selbst für HighEnd-Grafikkarten schnell eng, 40 fps erreichen unter 1680x1050 (ohne Anti-Aliasing wie gesagt) nur noch Radeon HD 5850 & 5870, unter 1920x1200 dann nur noch die Radeon HD 5870. Die meisten Nutzer werden in diesem Spiel also vermutlich dazu gewungen sein, entweder die Auflösung oder aber die Bildqualitätsoptionen zu reduzieren – alternativ kann man natürlich auch über die Anschaffung einer neuer HighEnd-Grafikkarte nachdenken, aber dafür sollten sicherlich mehr Gründe vorliegen als nur ein einziges Spiel.

Metro 2033 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1280x1024
DX10 HighQ noAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830
1680x1050
DX10 HighQ noAA
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 280
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850
1920x1200
DX10 HighQ noAA
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850 ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel: weitgehende Spielbarkeit ab 30 fps, sorgenfreie Performance ab 40 fps

Beachtenswert ist der Punkt, daß die neueren ATI-Grafikkarten unter Metro 2033 klar besser abschneiden als die frühere Radeon HD 4000 Serie: So liegt die Radeon HD 5770 überall klar vor der Radeon HD 4870 und sogar etwas besser als die Radeon HD 4890. nVidias demnächst unaktuell werdende DirectX10-Kartenserie kommt dagegen ganz gut weg – die GeForce GTX 275 liegt oftmals klar vor der Radeon HD 4890 und im Einsteigerbereich überrennt die GeForce 9600 GT eine Radeon HD 3870 ziemlich deutlich (wenngleich auf zu niedrigen, sprich nicht mehr spielbaren Frameraten). Damit dürften Benchmarks unter Metro 2033 aus doppelter Sicht für den bevorstehenden Fermi-Launch interessant sein: Zum einen, um zu sehen, ob auch die GF100-basierten Grafikkarten hier Vorteile haben – und zum anderen, weil diese Karten wohl als einzige neben der Radeon HD 5800 Serie unter diesem Spiel das Potential zu wirklich flüssigen Frameraten haben.

Shortcuts: Mit dem Catalyst 10.3 Preview-Treiber stellt ATI zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eigene aktuelle Grafikkarten-Treiber auch für Mobile-Lösungen zur Verfügung (wenngleich derzeit noch in einem extra Download). Diese Maßnahme war seit langem gefordert worden, da der Support der Notebook-Hersteller in dieser Frage bekannt schwankend bis gar nicht vorhanden ist. Wie WinFuture berichtet, waren am Dienstag die DRM-Server von Ubisoft aufgrund von Hacker-Angriffen wiederum nicht erreichbar. Natürlich kann man so etwas unter "höhere Gewalt" einbuchen und muß Ubisoft nicht unbedingt den Vorwurf machen, nichts dagegen zu unternehmen – aber in der rein praktischen Betrachtung bleibt trotzdem stehen, daß die ehrlich zahlenden Kunden wiederum ihre Singleplayer-Spiele nicht nutzen konnten.

Golem berichten über EVGAs "Classified SR-2" Mainboard, welches zwei Prozessorensockel für Core i7-9xx oder Xeon 56xx Prozessoren und vier Grafikkarten-Steckplätze für DualSlot-Grafikkarten zur Verfügung stellt. Das im übergroßen Format HPTX hergestellte Board passt somit natürlich nur in entsprechend große Gehäuse, dafür wird dann aber auch Quad-SLI oder Quad-CrossFire möglich. Heise Security berichten über eine Gartner-Studie, nach welchem virtualisierte Server generell unsicherer sein sollen als reguläre Server – ein wichtiger Punkt, da Virtualisierung derzeit durchaus als das "Next Big Thing" im Server-Bereich angesehen wird. Allerdings ist dieser rollende Zug (aufgrund seines Preisvorteils) auch kaum noch aufzuhalten – wer selber eigene Server unterhält, muß halt für sich entscheiden, ob einem die höhere Sicherheit eines dedizierten Servers den Mehrpreis wert ist.

News des 16. März 2010

Gegenüber BSN haben verschiedene Quellen von Grafikkartenhersteller-Seite aus bestätigt, daß das kommende GF100-Topangebot GeForce GTX 480 nur mit 480 Shader-Einheiten antreten wird. Damit treffen wir auf die (im Grafikchip-Bereich) eher ungewöhnlich Situation, daß ein neuer Chip mit keinem Produkt vollständig ausgefahren wird. Grundlage für diese Entscheidung dürfte sicherlich sein, daß die GF100-Ausbeute in der Fertigung bei TSMC nach wie vor zu niedrig für eine Grafikkarte mit gleich den vollen 512 Shader-Einheiten des GF100-Chips ist – die Beschränkung auf nur 480 Shader-Einheiten steigert einfach die Fertigungsausbeute. Gleichzeitig läßt diese Entscheidung nVidias natürlich aber auch die Möglichkeit offen, später eine GF100-basierte Grafikkarte mit den vollen 512 Shader-Einheiten nachzureichen.

GeForce GTX 470 GeForce GTX 480
Chipbasis nVidia GF100, ca. 3000 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 529mm² Die-Fläche
Technik DirectX 11, 448 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5) DirectX 11, 480 Shader-Einheiten, 60 TMUs, 48 ROPs, 384 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
Speichergrößen 1280 oder 2560 MB GDDR5 1536 oder 3072 MB GDDR5
TDP bis 225 Watt bis 300 Watt
Launch 27. März 2010, 1 Uhr morgens deutscher Zeit
Verfügbarkeit ab 6. April 2010, größere Mengen aber nicht vor Ende April 2010

Die große aus dieser Nachricht sich ergebende Frage ist natürlich, was dies für Auswirkungen auf das Verhältnis zu den bestehenden ATI DirectX11-Karten haben wird. Denn mit diesen Hardware-Werten dürfte der Performance-Abstand zwischen GeForce GTX 470 und 480 nochmals sinken – Hardware-technisch sind es zwischen 7% (Shader-Einheiten) und 20% (Speicherinterface), zuzüglich des (unbekannten) Taktratenunterschied könnte dies auf einen Performanceunterschied zwischen 10% und maximal 20% hinauslaufen, vermutlich aber eher in Richtung 10 bis 15 Prozent. Dies dürfte dann auch ganz praktische Auswirkungen auf die Preissituation haben: Die GeForce GTX 470 vermuten wir bei um die 350 Euro als direkte Konkurrenz zur Radeon HD 5870 (Fudzilla vermelden ähnliches), gemäß des Performanceunterschieds sollten die GeForce GTX 480 dann einen 20%, maximal 25% höheren Preis aufweisen, ergo im Bereich von 420 bis 440 Euro. Natürlich ist diese Rechnung derzeit noch mit einer gewissen Schwankungsbreite versehen, da nicht ganz klar ist, wie nVidia die GeForce GTX 470 wirklich gegenüber der Radeon HD 5870 zu positionieren gedenkt.

Golem berichten über die Erfolge von ATI-Karten beim Passwortknacken – so schlägt eine Radeon HD 5970 in Elcomsofts Passwortknacker die beste nVidia-Lösung Tesla S1070 um glatt das Doppelte. Die Tesla S1070 basiert zwar noch auf dem GT200-Chip, bietet allerdings gleich vier GT200-Grafikchips gegenüber den zwei RV870/Cypress-Grafikchips der Radeon HD 5970. Gemessen rein an der Aufstockung der Shader-Einheiten beim kommenden GF100-Chip von nVidia sollte eine Tesla-Lösung mit zwei Grafikchips dann durchaus auf dasselbe Ergebnis wie eine Radeon HD 5970 kommen können. Eingedenk der Ausrichtung der Fermi-Architektur gerade auch auf solche Anwendungsfälle könnte eine GF100-basierte DualChip-Lösung aber auch deutlich schneller werden – insofern sind die jetzt so guten Ergebnisse der Radeon HD 5970 auch nur ein Zwischenstand und wird sich die eigentliche "Wahrheit" in dieser Frage erst nach dem Fermi-Launch ergeben können.

Donanim Haber haben die Wortmeldung eines Grafikkartenherstellers, wonach seine Overclocking-Version der GeForce GTX 480 eine TDP von 305 Watt aufweisen soll. Dies dürfte dann eine ziemlich interessante Konstruktion werden, denn die verbauten Stromanschlüsse bei der regulären GeForce GTX 480 ergeben laut deren Spezifikationen nur eine maximale Stromzufuhr von 300 Watt – entweder nimmt der Grafikkartenhersteller diese (allerdings eher geringfügige) Spezifikationsüberschreitung auf seine Kappe, oder verbaut schlicht noch mehr Stromstecker als jetzt schon vorgesehen (1x 6pol. und 1x 8pol.) Ganz generell dürfte die hohe default-TDP der GeForce GTX 480 ungünstig für ab Werk übertaktete Karten sein, weil nicht mehr viel Spielraum in der Stromzugabe vorhanden ist. ATI hat da deutlich mehr Spielraum und daher wird es zukünftig wohl auch gute Angebote von ab Werk übertakteten Radeon HD 5870 Karten geben.

Shortcuts: Die WinHelpline berichtet über die Arbeit der Hochschule Konstanz an Netzteilen mit einem Wirkungsgrad von 0,999. Hintergrund hierfür ist die Energieverschwendung heute üblicher Standard-Netzteile – ein Punkt, welcher auch vor einiger Zeit schon in unserem Redaktions-Blog (No.1 & No.2) aus der Praxis heraus betrachtet wurde. Expreview zeigen Die-Shots von GF100-Chips, welche bereits auf dem neueren A3-Steppings basieren, mit welchem nVidia den GF100-Launch begehen wird. Die errechnete Die-Größe liegt im übrigen bei 529mm², was in der Mitte zwischen den 576mm² des originalen GT200-Chips und den 470mm² des nachfolgenden GT200b-Chips liegt – aber natürlich immer noch weit über den 334mm² des RV870/Cypress-Chips von ATI rangiert.

Laut Shane Baxtor wurde seitens nVidia der Auslieferungstermin der GeForce GTX 470/480 Karten etwas nach hinten verschoben: Nicht mehr am 29. März, sondern erst am 6. April sollen diese Karten erstmals kaufbar sein. Am Launchtermin (27. März 1 Uhr morgens) ändert sich dagegen nichts. Bei TechPowerUp gibt es das erste Review zur Radeon HD 5750 Go! Green von PowerColor – einer Radeon HD 5750 mit rein passiver Kühlung und trotzdem ohne extra Stromanschluß. Dafür muß trotz der passiven Kühlung der Strombedarf dieser Karte abgesenkt werden, was laut den Messungen von TechPowerUp auch gelungen ist: Während sich eine reguläre Radeon HD 5750 unter Last 72 Watt gönnt, kommt die PowerColor-Karte mit nur 52 Watt aus. Sehr beachtenswert ist zudem, daß dieses exzellente Ergebnis ohne eine Absenkung der Taktraten bei dieser Karte erzielt wurde.

News des 15. März 2010

Laut Fudzilla soll die GeForce GTX 480 nicht zu den teilweise befürchteten 600-Euro-Preisen in den Markt gehen, sondern zu einem Preis von um die 450 Euro. Woher Fudzilla das hat, ist nicht bekannt, möglicherweise ist es auch nur gut spekuliert – und letztlich erwarten wir ja auch nichts anderes, in unserer letzten Prognose hatten wir die GeForce GTX 480 preislich im Bereich von 400 bis 450 Euro angesetzt. Viel mehr ist für SingleChip-Grafikkarten auch nicht machbar, schließlich müssen sich die GF100-Karten auch in einer gewissen Stückzahl verkaufen, um die (hohen) Entwicklungskosten wieder hereinzubekommen. Die GeForce GTX 470 steht dagegen in unser letzten Prognose bei 300 Euro – sollte sich aber bestätigen, daß die Karte eine direkte Konkurrenz für die Radeon HD 5870 darstellt, können es auch 350 Euro werden. Die vorstehend genannten 600 Euro Kartenpreis werden dagegen der DualChip-Ausführung des GF100-Chips vorbehalten bleiben, welche wie bekannt etwas später antreten wird.

Hardware-Infos bringen ein Licht ins Dunkle der noch kommenden RV870/Cypress-Karten: So haben die auf der CeBIT zu sehenden Radeon HD 5970 Karten mit 2x 2048 MB Grafikkartenspeicher und auf 850/2400 MHz erhöhten Taktraten bei ATI den eigenen Codenamen "Petunia". Allerdings soll dies nicht in einem extra Grafikkartennamen münden, das ganze wird also recht unspektakulär unter dem Namen "Radeon HD 5970 4GB" vermarktet – obwohl der Sprung bei den Taktfrequenzen gegenüber den normalen Radeon HD 5970 Karten (von 725/2000 MHz auf die genannten 850/2400 MHz) sicherlich auch einen eigenen Grafikkartennamen rechtfertigen könnte. Die seit längerer Zeit spekulativ genannte "Radeon HD 5890" als höher getaktete Version der Radeon HD 5970 soll es dagegen erst einmal nicht geben, auch wenn diese Karte von ATI durchaus einst angedacht war.

Zu dieser Karte war jedoch schon immer ziemlich klar, daß sie nur aufgelegt werden würde, wenn ATI sich damit Chancen gegenüber der GeForce GTX 480 ausrechnen würde – daß es derzeit nicht zur Radeon HD 5890 kommt, bedeutet dann wohl, daß die GeForce GTX 480 auch nicht mit stark übertakteten Radeon HD 5870 Karten schlagbar ist. ATI zieht sich hier natürlich auf die Behauptung zurück, auch nach dem GF100-Launch würde die DualChip-Lösung Radeon HD 5970 die schnellste verfügbare Karte sein, aber diese Antwort ist natürlich nur ein Placebo: In der Frage nach der schnellsten SingleChip-Lösung wird ATI seine bisherige Performanceführerschaft wohl an nVidia abgeben müssen – und auch im DualChip-Bereich droht ähnliches, wenngleich erst etwas später. Als Ausgleich für die Streichung der Radeon HD 5890 hat ATI aber nunmehr den Grafikkartenherstellern freigestellt, ab Werk kräftig übertaktete Radeon HD 5870 Karten zu entwickeln.

ATI/nVidia Produktportfolio & Roadmap – 15. März 2010

Bei TweakTown hat man Intels Sechskerner Core i7-980X einer Kühlung mit flüssigem Stickstoff ausgesetzt – mit dem Resultat, daß der original auf 3.33 GHz laufende Prozessor im besten Fall satte 6138 MHz (!) erreichte. Die Benchmarks hat man aber dann "nur" unter 5.5 GHz angegangen, mehr war wohl nicht stabil hinzubekommen. Die CPU skalierte im übrigen sehr gut mit dieser Takterhöhung – unter LowLevel-Benchmarks erzielte man bei einer 65prozentigen Übertaktung (5.5 GHz Takt) exzellente Performance-Zuwächse von zwischen 66 und 78 Prozent (hier spielt natürlich auch der deutlich höhere Speichertakt bei Übertaktung mit hinein). In der Realität werden wir solche Taktraten natürlich alsbald nicht sehen, da die Prozessorenbauer momentan bei ihren zukünftigen Entwicklungen immer "nur" einen Mix an höheren Taktrate und Steigerungen in der Pro/MHz-Leistung ansetzen, womit die Prozessoren-Taktraten auch über längere Zeiträume nur noch maßvoll ansteigen.

Shortcuts: nVidia macht aus der Auseinandersetzung mit Intel nunmehr einen Sport und hat hierfür eine extra Webseite eingerichtet, welche sich der Angelegenheit – aus nVidia-Sicht natürlich – widmet. Gemäß dem Planet 3DNow! wird AMDs Sechskern-Prozessor Phenom II X6 nicht nur auf Mainboards mit dem Sockel AM3, sondern auch auf ausgewählten Platinen mit dem Sockel AM2+ laufen. Konkret muß das Mainboard die TDP dieser Prozessoren (125W) unterstützen und der Mainboard-Hersteller ein entsprechend angepasstes BIOS zur Verfügung stellen. Die PC Games Hardware berichtet über AMDs 3D-Technologie "OpenStereo 3D", mittels welcher man einen Hersteller-offenen Gegenpart zu nVidias "3D Vision" bilden will. Und letztlich berichten Hardware-Infos noch von einer weiteren Demonstration der GeForce GTX 480 auf der GDC, ein Video der dort gezeigtem Demo-Sequenz ist dann bei TweakTown zu finden.

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Sobald eine Diskussion um Grafikkarten losgeht, ist man ganz schnell auch bei Begriffen, die nicht mehr viel mit den Grafikkarten selbst zu tun haben, sondern mit dem, was Grafikkarten so bearbeiten: Polygone, Vektoren, Matrizen, Rasterizer, Grafikengines etc. Eine Grafikkarte ist eben immer nur Mittel zum Zweck, um etwas zu erreichen – in diesem Fall die Beschleunigung speziell der Grafikengine eines Spiels. Doch wie funktionieren heutige Grafikengines eigentlich? Hierzu soll dieser Artikel einen kurzen Einblick liefern ... zum Artikel

News des 13./14. März 2010

Auszuwerten wäre natürlich noch unsere letzte Umfrage, welche sich mit dem passenden Preispunkt für die Radeon HD 5830 beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Umfrage waren ziemlich eindeutig in der Frage, ob der aktuelle Preis der Radeon HD 5830 von ca. 230 Euro angemessen ist: Gerade einmal 10 von 1577 Umfrageteilnehmern stimmten hierfür, das sind nicht einmal ein Prozent der abgegebenen Stimmen. Die große Masse der Umfrageteilnehmer (46 Prozent) versammelt sich dagegen bei der (in dem Sinne niedrigstmöglichen) Antwortmöglichkeit von 160 Euro als attraktiven Preispunkt – da haben ATI und die Radeon HD 5830 wohl noch einen weiten Weg vor sich, um zumindest bei unseren Lesern mit dieser Karte punkten zu können. Möglicherweise läßt sich aber schon ein Geschäft machen, wenn die Karte wenigstens auf 180 Euro herauskommt, was zumindest 24 Prozent der Umfrageteilnehmer als attraktiven Preispunkt für die Radeon HD 5830 ansehen würden.

 Zu welchem Preis wäre die Radeon HD 5830 attraktiv?

Dem gegenüberstehen runde 26 Prozent an Umfrageteilnehmern, welche in der einen oder anderen Form immer Radeon HD 5770 Karten vorziehen würden, da diese Lösung momentan in der Tat den klar besseren Mix aus Performance, Verlustleistung und Preis bietet – vor allem dann, wenn die Radeon HD 5830 so deutlich "falsch" ausgepreist ist wie derzeit zu beobachten. Interessant wird nun sein zu sehen, ob die Radeon HD 5830 sich trotzdem (und zum aktuellen Preispunkt) am Markt durchsetzen kann – der gewichtige Punkt, daß die Karte einen besseren Preis als die Radeon HD 5850 innehat, wird ja nun doch erfüllt. Es gibt auf jeden Fall ein hohes Marktpotential für eine Lösung zwischen Radeon HD 5770 und 5850 – und es würde nicht wirklich erstaunen, wenn ATI dieses trotz der weitgehenden Abneigung der 3DCenter-Leser gegenüber dem aktuellen Preis der Radeon HD 5830 zu gutem Verkaufszahlen für diese Karte nutzen kann. PS: Wir danken damit für die Teilnahme an dieser Umfrage und verweisen auf unsere neue Umfrage in der rechten Seitenleiste, welche sich der sehr aktuellen Frage des Ubisoft-Onlinezwangs zuwendet.

Gegenüber Kotaku hat Epic-Entwickler Mark Rein interessante Aussage über die Unreal Engine 4 getroffen: So soll diese noch eine ganze Weile auf sich warten lassen, da jene Engine für "Massively Multi-Core Processors" entwickelt werden würde. Da dies auch noch nicht auf die für vielleicht 2012 antretenden NextGen-Konsolen von Sony und Microsoft zutreffen wird, sind damit scheinbar keine MultiCore-Prozessoren nach heutiger Klassifizierung gemeint – sondern etwas, was über Vierkerner, Sechskern und auch Achtkerner wohl klar hinausgeht. Und dann wäre dies eine sehr mutige Aussage, denn ob echte ManyCore-Prozessoren wirklich so schnell in den Markt finden, ist aufgrund der dafür notwenigen heftigen Änderung in der Software-Programmierung ziemlich fraglich.

Zwar wird über solche Prozessoren spätestens seit Intels Technologie-Demonstration "Polaris" geredet und eigentlich ist so etwas inzwischen wohl auch marktreif baubar – aber es mangelt eben klar an der Software-Unterstützung für solche Konstruktionen. Schließlich basieren ManyCore-Prozessoren auf der Überlegung, das der einzelne Rechenkern deutlich weniger leistungsfähig ist und es dafür dann die Masse an Rechenkernen macht – ein Performancegewinn kann sich mit diesem Modell aber natürlich nur einstellen, wenn möglichst viele Kerne ausgelastet sind. In der aktuellen Softwarelandschaft ist dies jedoch eine Illusion – und so wäre ein MayCore-Prozessor heutzutage einfach nur langsam, eben wegen der klar geringeren Rechenleistung der einzelnen Kerne und der Nichtauslastung der meisten Rechenkerne.

Der Weg dorthin, daß die allgemeine Software-Landschaft auch mit ManyCore-Prozessoren zurechtkommt, ist zudem höchst steinig, weil es hierbei nicht reicht, einfach auf noch mehr Rechenkerne zu optimieren – wie gesagt muß eigentlich der gesamte Programmierungs-Ansatz umgestellt werden. Dies ist eine Angelegenheit, welche nicht einfach ein paar Jahre dauert, sondern eher denn Jahrzehnte – gerade wenn es darum geht, daß es nicht nur ein paar auf ManyCore-Prozessoren angepasste Software gibt, sondern daß die Softwarelandschaft in ihrer Breite einen solchen Support bietet. Ob Epic mit seiner Aussage also andeuten wollte, daß die Unreal Engine 4 erst in zehn Jahren (oder später) erscheinen wird, sei einmal dahingestellt – in jedem Fall deutet dieses Projekt der Unreal-Macher aber an, daß die ManyCore-Prozessoren tatsächlich auf den langfristigen Roadmaps der Prozessorenbauer stehen.

Die altehrwührdige BBC hat einen Bericht über die neuen Festplatten mit 4096 Byte großen Sektoren, welche die jahrzehntelang gebauten Festplatten mit 512 Byte großen Sektoren ablösen werden. Der interessanter Punkt ist hierbei, daß nur neue Betriebssysteme wie Windows Vista und 7 von Haus aus mit solchen Festplatten zurechtkommen, unter Windows XP greift hingegen eine Emulation, welche bis zu 10 Prozent an Schreibleistungs-Performance kosten kann (die Leseleistung ist nicht betroffen). Dies ist zwar nicht wirklich viel, sollte aber von Windows-XP-Usern einfach im Hinterkopf behalten werden – einmal abgesehen davon, daß sich jetzt inzwischen doch die Punkte mehren, welche für ein Nutzungsende von Windows XP zugunsten von Windows 7 sprechen. Wer aber dennoch bei Windows XP bleiben will, dürfte jedoch sicherlich kaum über Nacht von der Versorgung mit "alten" 512er Festplatten abgeschnitten sein, da es die 4k-Festplatten derzeit nur vereinzelt im HighEnd-Segment gibt.

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Der nachfolgende Bericht soll einfach ein paar Impressionen von der diesjährigen CeBIT zeigen, per Bild eingefangen von Sephiroth & Robko. Wir haben dabei vorwiegend die uns interessierenden Themen im Grafikkarten-Bereich herausgepickt, hinzu kommen ein paar Bilder aller möglichen Dinge, die daneben noch so aufgefallen sind ... zum Artikel

News des 11./12. März 2010

Unter anderem Golem berichten über die Fertigstellung der Spezifikationen von OpenGL 4.0, welches als Hauptmerkmal die von DirectX11 bekannte Tesselation unterstützt. Auch in anderen Punkten zieht OpenGL nunmehr wieder gegenüber DirectX gleich – allerdings bleibt es grob beim Gleichstand, OpenGL 4.0 bringt keine bedeutsamen Features, welche DirectX nicht hätte. Und da sich die Spielentwickler nun doch fast ausschließlich auf DirectX auf dem PC eingeschossen haben, sind die Aussichten von OpenGL auf dem PC weiterhin faktisch nicht vorhanden. Nur sehr langfristig könnte sich daran etwas ändern, da OpenGL im Kleingeräte-Segment aufgrund seiner Plattform-Freiheit dominierend ist und man diese Ausgangslage durchaus irgendwann einmal auch zu einem erneuten Angriff auf höherwertige Gefilde verwenden könnte. Grundsätzlich wäre gegen OpenGL als dominierende 3D-API auch auf dem PC schließlich nichts einzuwenden, denn damit würden auch andere Betriebssysteme (MacOS & Linux) zu Spielemaschinen werden können.

Golem berichten erneut zum Spiele-Streamingdienst Onlive: So soll dieser am 17. Juni 2010 in den USA starten (Europa soll in 2011 nachfolgen) und dabei 15 Dollar pro Monat kosten – zuzüglich allerdings der Kosten für die Spiele selber. Letzterer Punkt dürfte noch sehr interessant werden, denn es ist doch fraglich, ob die Spieledistributoren zu größeren Preisnachlässen bei der Distribution über Onlive bereit sind. Wenn aber die 15 Dollar Monatsgebühr nicht die Spielenutzung mit umfasst, sondern dies noch extra zu löhnen wäre, stellt sich die Frage, welchen Vorteil ein solches Angebot für die Spieler haben soll – schließlich bietet Onlive keine bedeutsamen Vorteile (zwar keine Kosten für Gamer-Hardware – aber dies ist bei den heutigen Preisen kein Punkt mehr), sondern nur potentiell erhebliche Nachteile (Eingabelag & Unsicherheit der Verbindung). Aber in erster Linie muß der Dienst erst einmal nachweisen, daß er technisch überhaupt funktioniert, dies ist immer noch ausstehend.

Shortcuts: Laut Fudzilla soll die DualChip-Ausführung des GF100-Chips erst zum Ende des zweiten Quartals antreten. Dies kann so passieren – oder auch nicht, denn dato ist dies eine Spekulation seitens Fudzilla ohne handfesten Hintergrund. nVidia dürfte jedenfalls versuchen, die GF100 DualChip-Variante so schnell wie möglich zu bringen, um der Radeon HD 5970 etwas entgegenstellen zu können. Nach der PC Games Hardware soll Intels Larrabee-Projekt weiterhin in Arbeit sein – ehrlicherweise muß man dazusagen, daß dieses Projekt ja auch nie gänzlich auf Eis gelegt war. Intel wird das allererste Larrabee-Design schlicht nicht mehr zur Marktreife bringen, sondern strebt dieses Ziel nun erst für das ursprünglich als Larrabee-Nachfolger gedachte Design an. Daß Intel irgendwann einmal mit Consumer-Grafikkarten ins Feld ziehen will, daran hat sich eigentlich nie etwas geändert.

Laut Donanim Haber soll die GeForce GTX 470 eine offizielle TDP von 225 Watt und die GeForce GTX 480 eine offizielle TDP von 298 Watt haben. Dies wäre ungewöhnlich nahe an dem, was laut Spezifikation maximal von den Stromanschlüssen dieser beiden Grafikkarten zu leisten ist (225 und 300 Watt), was diese Meldung nicht gerade wahrscheinlich macht. Wieviel TDP es wirklich wird, bliebe daher noch abzuwarten – aber in jedem Fall wird es klar mehr als bei der Radeon HD 5800 Serie. Und letztlich hat nVidia noch gegenüber der PC Games Hardware dementiert, daß man Spieleentwickler mit Geldzahlungen zur nVidia-eigenen Physik-Engine PhysX zu bekehren versucht. Ob man dem Grafikchip-Entwickler in dieser Frage Glauben schenkt, kann jeder für sich selber entscheiden – bekannt ist jedoch, daß nVidia den Spieleentwicklern enorm viel an Arbeit abnimmt, wenn diese typische nVidia-Features integrieren wollen. Ein gutes Beispiel ist da gleich die Meldung, wonach die Unreal Engine 3 nunmehr nVidias 3D Vision unterstützt – erstellt maßgeblich von nVidia und weniger vom Engineentwickler Epic selber.

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