AMD-Grafik

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Die Grafikkarten-Performance unter Sniper Elite 4

Von der ComputerBase, der PC Games Hardware, dem Guru3D und TechPowerUp sowie letztlich noch GameGPU kommen erschöpfende Grafikkarten-Benchmarks zu "Sniper Elite 4". Der Shooter von Spieleentwickler Rebellion Developments auf Basis der hauseigenen Asura-Engine bietet eine zeitgemäße, wenngleich nicht überragende Optik zu dafür allerdings auch ausgewogenen Performance-Anforderungen – beispielsweise reichen dem Spiel selbst unter der UltraHD-Auflösung noch 3 GB Grafikkartenspeicher aus, was insbesondere Nutzer von Fiji-basierten Grafikkarten goutieren dürften. Interessanterweise ist zudem (wahlweise) DirectX 12 und sogar Asynchronous Compute mit von der Partie – und beide Optionen beschleunigen alle Grafikkarten dann noch einmal zusätzlich, wobei der Vorteil sehr deutlich auf AMD-Seite liegt. Die nachfolgende Auswertung faßt alle vorliegenden Benchmarks unter dem höchsten Grafik-Preset "Ultra" zusammen, bildet Mittelwerte und interpoliert die nicht mitgetesteten Grafikkarten aus den vorhandenen Daten.

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 erfüllt?

Mit einer Umfrage von Ende Januar sollte die Hardware der 3DCenter-Leser in den Vergleich zu den kürzlich aufgestellten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 gestellt werden. Jene neuen Systemanforderungen für die aktuelle Spiele-Generation ist gegenüber dem Stand des Vorjahres nicht besonders stark nach oben gegangen – allein beim Thema des Grafikkartenspeichers sind die Anforderungen deutlich gestiegen. Insofern verwundert es auch wenig, wenn die Erfüllung dieser generellen Systemanforderungen heuer nun prinzipiell genauso bzw. leicht besser aussieht als im vorangegangenen Jahr – allenfalls die Anzahl jener Nutzer, welche deutlich oberhalb der Hardware-Empfehlungen liegt, hat beachtbar (von 12,9% auf 16,9%) zugenommen, ansonsten sind die Stimmenzahlen grob diesselben.

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Die Grafikkarten-Performance unter Resident Evil 7

Seitens der PC Games Hardware Hardware, dem Guru3D und GameGPU hat man sich die Grafikkarten-Performance unter Resident Evil 7 angesehen – im letzteren Testbericht nur jene der Demo-Version, aber mangels anderer umfangreicher Benchmarks zu diesem Spiel muß dies wohl ausreichen. Hinzu kommen weitere Messungen seitens WCCF Tech, welche jedoch nur ein paar ausgewählte Grafikkarten umfassen – sowie eine Ausarbeitung von Notebookcheck, welche sich primär um die Performance von Mobile-Lösungen dreht. Damit bleiben die zuerst genannten drei Testberichte übrig – deren Messungen wir nachfolgend gemittelt sowie die fehlenden (nicht direkt mitgetesteten) Grafikkarten entsprechend interpoliert haben. Auffallend war dabei in erster Linie der enorme Hunger nach Grafikkarten-Speicher, welche das Spiel auf Basis der RE-Engine in seiner höchstmöglichen Bildqualität als ein reines Feld von Grafikkarten mit mindestens 3 GB Grafikkartenspeicher erscheinen läßt.

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Performance von PCI Express 1.1, 2.0 & 3.0 sowie x4, x8 & x16 untersucht

Von TechPowerUp kommt mal wieder ein bemerkenswerter Artikel, welcher die PCI-Express-Skalierung mittels umfangreicher Benchmarks (21 Testtitel unter jeweils 3 Auflösungen) ausgemessen hat. Hierbei wurde alles von PCI Express 1.1, 2.0 und 3.0 sowie x4, x8 und x16 getestet, erreicht mittels Umschalten der PCI-Express-Modi im Mainboard-BIOS bzw. Abkleben der jeweiligen Pins am PCI-Express-Steckplatz selber. Die Benchmark-Auswertung definiert dann das höchstmögliche PCI Express 3.0 x16 mit 100%, wir geben in der nachfolgenden Tabelle dann jeweils den Verlust zu diesem Spitzenwert an (pro Auflösung). Die höhere Verluste ergeben sich dabei regelmäßig unter FullHD (oder kleineren Auflösungen), da dort die Frameraten logischerweise höher sind und damit für mehr fps auch mehr Geometrie und andere Daten über den Bus geschleust werden müssen.

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Das Zeitalter der 28nm-Grafikkarten ist zu Ende

Mit unserem aktuellen Grafikkarten-Marktüberblick listen wir erstmals die 28nm-basierten Grafikkarten durchgehend nicht mehr auf. Jene sind zum größeren Teil zwar noch verfügbar (bislang sind nur zwei Grafikkarten aus dem letzten Grafikkarten-Marktüberblick vom August 2016 absolut nicht mehr erhältlich), wurden aber inzwischen von den 14/16nm-basierten Grafikkarten beim Preis/Leistungs-Verhältnis glatt deklassiert. Dies geschah über zwei Effekte: Zum einen sanken die Preise der meisten 14/16nm-basierten Grafikkarten in den Monaten seit deren Markteinführung etwas ab, zum anderen stiegen die Preise der 28nm-basierten Grafikkarten teilweise deutlich an – zum einen liefen alle früheren Abverkaufsangebote aus, zum anderen führt die meistens schon schlechte Verfügbarkeit der 28nm-Modelle ganz automatisch zu steigenden Preisen (die guten Preisnotierungen verkaufen sich im Laufe der Zeit, somit verbleiben nur noch die teuren Preisnotierungen im Markt).

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Umfrage-Auswertung: Welche neue Hardware wird im Jahr 2017 am meisten erwartet?

Die erste Umfrage des neuen Jahres drehte sich um die im Jahr 2017 am meisten erwartete neue Hardware – natürlich eine reine Beliebtheits- und Interesse-Umfrage, aber nichtsdestotrotz. Das Ergebnis gibt AMD schon wieder so viel Vorschußlorbeeren, das man schon wieder fast den Hypetrain bremsen mag: Denn nicht nur räumt AMDs Ryzen-Prozessoren den ersten Platz mit einem sagenhaften Ergebnis von 67,8% der abgegebenen Stimmen ab, gleichzeitig erringt AMD mit der Vega-Generation einen starken zweiten Platz mit noch 15,4% der Stimmen. In beiden Fällen liegt das Interesse im übrige inzwischen sogar auf einem höheren Interesse als in der vergleichbaren Situation letztes Jahr: Die seinerzeit angetretene Zen-Architektur lag im Jahr 2016 "nur" bei 45,2% (gegen starke Konkurrenz), AMDs Polaris-Generation dagegen nur bei 11,1% – heuer nun lauten die Werte wie gesagt auf 67,8% (Ryzen) und 15,4% (Vega).

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Neuer Artikel: Grafikkarten-Marktüberblick Januar 2017

Wiederum ein bißchen zu viel Zeit ist seit unserem letzten Grafikkarten-Marktüberblick vom August 2016 vergangen: Seinerzeit waren die 14/16nm-Grafikkarten gerade einmal im Markt angekommen, die alten 28nm-Grafikkarten aber noch zahlreich und mit vielen Abverkaufspreisen vertreten, so das sich ein vergleichweise unübersichtliches Marktangebot ergab. Aktuell hat sich die Situation dahingegehend geklärt, als das die Abverkaufspreise der 28nm-Generation entschwunden und die wenigen Restangebote zu 28nm-Grafikkarten zumeist sogar im Preis gestiegen sind – während gleichzeitig die 14/16nm-Grafikkarten trotz ungünstigem Währungskurs ihre Straßenpreise sogar verbessern konnten. Höchste Zeit also für einen neuen Grafikkarten-Marktüberblick – mit dem üblich versuchen wird, Ordnung in die bestehende Angebotvielfalt hineinzubringen: Spezifikationen, Stromverbrauch, Performance-Bewertung sowie aktueller Preispunkt sollen notiert, ausgewertet und bewertet werden ... zum Artikel.

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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17

Eigentlich noch im Dezember geplant, wollen wir hiermit noch die Betrachtung zu den kumulierten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 nachreichen – welche schließlich noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, wenngleich ein Großteil der interessanten Titel sicherlich bereits erschienen sind. Hierbei ziehen wir zuerst die Angaben der Spieleentwickler bei deren offiziellen Spiele-Systemanforderungen zu Rate, als (nominell) besonders anspruchsvoll haben sich dabei Gears of War 4, Battlefield 1, Dishonored 2 und Sniper: Ghost Warrior 3 gezeigt. Zudem wurden jene offiziellen Angaben bezüglich der Grafikkarten-Performance dann noch einmal durch aktuelle Benchmark-Ergebnisse gegengeprüft, als besonders Hardware-fordernd kristallisierten sich hierbei Deus Ex: Mankind Divided, Mafia III und Watch Dogs 2 heraus. Die nachfolgende Zusammenfassung orientiert sich dann generell an den jeweils höchsten Anforderungen aller Spieletitel – das ganze ist also kein Durchschnitt der Anforderungen, sondern stellt eher so etwas wie die kumulierten Spitzenanforderungen dar (unter allerdings der Streichung einzelner klarer Übertreibungen). Sind und Zweck der Aktion ist es, jene Spiele-Systemanforderungen aufzustellen, mittels welcher alle erscheinden Spieletitel sicher und problemlos nutzbar sind.

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Umfrage-Auswertung: Grafikkarten-Kauf: Streng AMD oder nVidia - oder Wechselwähler (2016)?

Eine Umfrage von Mitte Dezember fragte mal wieder nach der generellen Kaufneigung der Grafikkarten-Käufer pro eines der beiden Grafikchip-Entwickler. Die Auswertung der dabei aufgelaufenen Stimmen brachte durchaus interessante Änderungen gegenüber einer gleichlautenden Umfrage aus dem Jahr 2012 hervor: Gab es seinerzeit noch eine beachtbare nVidia-Tendenz, gibt es nunmehr hingegen sogar eine beachtbare AMD-Tendenz. Gänzlich erklären läßt sich das ganze nicht, denn das aktuelle Marktgeschehen spricht (mit dem Fehlen von HighEnd- und Enthusiasten-Beschleunigern seit dem Start der 14/16nm-Generation) nicht gerade für AMD – die Ergebnisse selber sollten allerdings stimmen, bei einer anderen kürzlichen Umfrage gab es genauso einen gewissen Umschwung zurück zu AMD zu sehen.

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Wie AMDs Vega-11-Chip aussehen könnte

Neben dem derzeit viel diskutierten Vega-10-Chip (wenn AMD oder die Presse einfach nur über "Vega" sprich, dann ist in aller Regel jener gemeint) hat AMD bekannterweise auch noch eine kleinere Lösung auf seiner Roadmap stehen – Vega 11. Sowohl dessen Existenz als auch Zuordnung die "groß = Vega 10, klein = Vega 11" sind mehr oder weniger offiziell bestätigt – doch danach hören die griffigen Informationen zu Vega 11 leider auf. Allerdings kann man durchaus aufgrund der bekannten Daten zu Vega 10 (welche noch unvollständig sind, aber wenigstens ist Vega 10 mit 12-12,5 TFlops Rechenleistung und 512 GB/sec Speicherbandbreite schon ganz gut umrissen) sowie den feststehenden Daten zu Polaris 10 (nominell 5,8 TFlops und 256 GB/sec) gewisse Annahmen zu Vega 11 treffen, welche halbwegs zielgenau sein sollten. Denn schließlich geht Vega 11 nicht in einen luftleeren Raum, sondern wird aus einem gewissen Grund aufgelegt – welcher sich aller Wahrscheinlichkeit nach aus der deutlichen Lücke zwischen Polaris 10 und Vega 10 ergibt.

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