AMD-Grafik

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Asus verschiebt alle seine AMD-Grafikkarten unter den neuen Markennamen "AREZ"

Grafikkarten-Hersteller Asus hat nunmehr mittels offizieller Pressemitteilung die vorher schon gerüchteweise bekannte Vorstellung seines neuen Markenamens "AREZ" bestätigt, unter welchem man zukünftig alle AMD-basierten Grafikkarten verkaufen wird. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Namen, welcher nur einzelnen Produkten zugeordnet wird, sondern einen vollständig neuen Markennamen – bei welchem dann also auch der Herstellername "Asus" in den Hintergrund tritt. Entsprechende Grafikkarten werden dann sich dann also offiziell "AREZ Dual Radeon RX 580 OC" und nicht mehr "ASUS Dual Radeon RX 580 OC" nennen – der Name "Asus" verschwindet bei Arez-Grafikkarten weitgehend von Produktseiten, dem Karton und dem Produkt selber. Als eigentlicher Hersteller wird aber natürlich weiterhin Asus genannt werden, "AREZ" ist somit nur eine (weitere) Verkaufsmarke von Asus.

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Gerüchteküche: AMDs Navi im Jahr 2019 nur mit einem Midrange-Grafikchip

Laut neuen Gerüchten seitens Fudzilla sollte man sich von AMDs Navi-Serie nicht all zu viel versprechen: Trotz der 7nm-Fertigung soll hierbei nur ein ideeler Nachfolger der Radeon RX 580 auf der (groben) Performance-Höhe einer GeForce GTX 1080 herauskommen. Zudem soll die Navi-Linie inzwischen auf nur noch einen Grafikchip zusammengekürzt wurden sein – ursprünglich standen in AMDs Plänen allerdings mal zwei Navi-GPUs in Form von "Navi 10" und "Navi 11", zuzüglich einer Dual-GPU-Variante von Navi 10 (letztere dürfte natürlich nicht mehr erscheinen). Das ganze ist ein ziemlicher Schocker, denn damit würde AMD nicht nur das Enthusiasten-, sondern auch das HighEnd-Segment (formal) unbesetzt lassen – im Jahr 2019 sollte schließlich das Performance-Niveau einer GeForce GTX 1080 nur noch für eine Midrange-Einordnung langen. Auf den ersten Blick macht dieses Gerücht daher wenig Sinn – denn gerade wenn AMD einen Navi-Chip für den Midrange-Bereich hinbekommt, sollte es doch ein leichtes sein, auch wenigstens einen zweiten Chip für den HighEnd-Bereich aufzulegen.

2017 2018 2019 (alt) 2019 (neu)
HPC - Vega 20 Vega 20 Vega 20
HighEnd Vega 10 Vega 10 Navi 10 -
Midrange Polaris 10 Polaris 10 Navi 11 Navi
Mainstream Polaris 11 Polaris 11 ? ?
LowCost Polaris 12 Polaris 12 ? ?
Die Angaben dieser Tabelle zu kommenden Grafikchips sind logischerweise rein spekulativ.
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Gerüchteküche: Polaris Re-Refresh kommt mit den Modellen Radeon RX 540X, 550X, 560X, 570X & 580X

Seitens TweakTown gab es kürzlich das Gerücht über eine "Radeon RX 500X" Grafikkarten-Serie als weiterer Refresh der Polaris-Reihe mit einem Performance-Plus von angeblich 5-6% zur existierenden Radeon RX 500 Serie. Jene Information konnte erst einmal weder belegt noch widerlegt werden – aus unserem Forum kommt nun jedoch jedoch eine Bestätigung dessen samt neuer Informationen zu den einzelnen Grafikkarten dieser Serie hinzu: Danach hat Foren-Mitglied 'BoMbY' die wohl vollständige SKU-Liste ("Stock Keeping Unit" = verwendet im Wortsinn von "einzelnes Produkt") jener neuen Radeon RX 500X Grafikkarten-Serie sehen können, wenngleich ohne (eigene) Quellenangabe offeriert:

Ich habe gerade folgende SKUs gesehen:
    540X
    550X
    RX 540X
    RX 550X
    RX 560X
    RX 570X
    RX 580X

Quelle:  'BoMbY' @ 3DCenter-Forum

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Radeon RX Vega M GH von Intels Kaby-Lake-G erreicht Grafik-Performance zwischen GeForce GTX 1050 Ti & 1060

An dieser Stelle leider bislang noch nicht thematisiert wurden die Benchmarks von Intels Kaby-Lake-G mit AMD-Vega-Grafik seitens der koreanischen Webseite Playwares.com von Anfang des Monats (dort leider sehr schnell wieder entschwunden, eine Kopie des ganzen ist noch bei WCCF Tech zu finden). Dabei hatte man einen Intel "Hades Canyon" NUC mit Core i7-8809G und demzufolge einer Radeon RX Vega M GH im Test, sprich der schnellsten angebotenen CPU/GPU-Kombination. Der Test lief leider ohne jede vergleichende Benchmarks ab, so das die meisten der aufgestellten Resultate nicht zu einer exakten Performance-Einordnung taugen – allenfalls kann man sagen, daß das System normalerweise flüssige fps-Werte bei aktuellen Spieletiteln unter der FullHD-Auflösung mit (meistens) bestmöglicher Grafikqualität ausgeworfen hat. Dafür lassen sich allerdings (unter Zuhilfenahme von Vergleichswerten aus dem Web) die Benchmark-Resultate der theoretischen Testprogramme ganz gut für eine Performance-Einordnung benutzen – was erstaunlicherweise bis jetzt kaum jemand getan hat (Bildchen posten hat halt Vorrang vor echter Einordnung der vorliegenden Informationen).

GTX 1050 Ti Mobile GTX 1060 Mobile Radeon RX Vega M GH GTX 1050 Ti GTX 1060 6GB
Technik nVidia GP107, 768 SE, 128 Bit GDDR5 SI, 1493/1620/3500 MHz, 64W TGP nVidia GP106, 1280 SE, 192 Bit GDDR5 SI, 1404/1670/4000 MHz, 80W TGP Vega, 1536 SE, 1024 Bit HBM2 SI, 100W TDP (CPU+GPU) nVidia GP107, 768 SE, 128 Bit GDDR5 SI, 1290/1382/3500 MHz, 75W GCP nVidia GP106, 1280 SE, 192 Bit GDDR5 SI, 1506/1708/4000 MHz, 120W GCP
3DMark13 FireStrike (GPU) 7791 11447 10147 7894 12647
3DMark13 FireStrike Extreme (GPU) 4433 3683 6160
3DMark13 FireStrike Ultra (GPU) 2265 1773 3009
3DMark13 TimeSpy (GPU) 2326 3576 2902 2213 4128
Superposition 1080p Medium ~7950 5969 ~5300 ~9000
Superposition 1080p High 4055 ~3750 ~6600
Superposition 4K Optimized 2412 ~2200 ~4100
3DC Perf.Index ~360% ~480-500% ~420-460% 360% 590%
basierend auf den Benchmarks von Playwares.com; Vergleichswerte aus dem Internet zusammengesucht
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AMDs HBCC-Feature kann (in der richtigen Situation) bis zu 70% Mehrperformance bringen

In unserem Forum hat man sich in zwei (schon etwas zurückliegenden) Postings (No.1 & No.2) mit den Performance-Auswirkungen von AMDs HBCC-Feature der Vega-Grafikkarten in Extremfällen beschäftigt. Das Feature wurde von AMD vor und während des Vega-Launches einigermaßen in den Vordergrund gestellt, hat sich allerdings bislang als bei weitem nicht so praxiswirksam erwiesen, wie gedacht – teilweise aber auch nur, weil die passenden Testszenen fehlten bzw. nicht offensichtlich vor der Nase lagen. Selbige wurden nun aber unter Wolfenstein II: The New Colossus gefunden: In zwei Szenen kann das HBCC-Feature seine erhebliche Schlagkraft mit Performancezugewinnen von 68-70% sehr eindrucksvoll unter Beweis stellen. In beiden Fällen halfen allerdings auch extreme Auflösungen samt extremer Settings der ganzen Sache auf der Sprünge – sprich, die Vega-Grafikkarte musste vorsätzlich in eine Situation gebracht werden, wo deren 8 GB Grafikkartenspeicher wirklich nicht mehr ausreicht.

HBCC=off HBCC=on (12 GB) Differenz
Wolfenstein II @ 4K (Streaming=Extreme), Szene 1 41 fps 69 fps +68%
Wolfenstein II @ 5K (Streaming=Extreme), Szene 2 30 fps 51 fps +70%
basierend auf Benchmarks aus dem 3DCenter-Forum: No.1 & No.2; mit Dank an Foren-User 'dargo'
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MSI entfernt AMD-Grafikkarten aus seinem "GAMING"-Brand

nVidias umstrittenes "GeForce Partner Program" beinhaltet als eine der Hauptforderungen an die Grafikkarten-Hersteller den Verzicht auf AMD-Grafikkarten unter demselben für Gaming-Produkte benutzten Brandnamen, wie jenen nVidia-Grafikkarten nutzen. Da die Grafikkarten-Hersteller üblicherweise nur einen dieser Gaming-Brandnamen pflegen, bedeutet dies faktisch den Ausschluß von AMD-Grafikkarten aus der jeweils besten Vermarktungsschiene der einzelnen Grafikkarten-Hersteller. Die Auswirkungen sind sicherlich bei weitem nicht so drastisch wie ein totales Verkaufsverbot von AMD-Grafikkarten, aber dennoch eine gewisse (und vor allem klar ersichtliche) Wettbewerbsverzerrung. Bislang war dies natürlich erst einmal nur eine Behauptung seitens HardOCP (wobei nVidia diese Behauptung spielend einfach hätte wiederlegen können, was jedoch nicht passiert ist) – doch nun gibt es augenscheinlich ein erstes klares Resultat: Bei Grafikkarten-Hersteller MSI wurden alle AMD-Grafikkarten, die bisher MSIs Gaming-Brandnamen "GAMING" trugen, aus eben diesem Programm entfernt. Auf der englischsprachigen MSI-Webseite wurde dies bereits umgesetzt, die deutschsprachigen MSI-Webseite zeigt hingegen noch den alten Stand an:

MSI Produkt-Portfolio an Radeon RX 580 Grafikkarten (US-Webseite)
MSI Produkt-Portfolio an Radeon RX 580 Grafikkarten (US-Webseite)
MSI Produkt-Portfolio an Radeon RX 580 Grafikkarten (DE-Webseite)
MSI Produkt-Portfolio an Radeon RX 580 Grafikkarten (DE-Webseite)
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RayTracing wird zukünftig Teil von DirectX 12

Golem, Heise und PC Games Hardware berichten über die neuen Microsoft-Schnittstelle "DirectX Raytracing" (DXR), welche Microsoft auf der GDC 2018 in San Francisco angekündigt hat und demnächst in DirectX 12 integrieren will. Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, einzelne Grafikelemente wie Beleuchtung, Schatten und Umgebungsverdeckung mittels RayTracing zu lösen, am allgemeinen Rasterizer-Ansatz heutiger 3D-Grafik wird also (vorerst) noch nicht gerüttelt. Allerdings erfordern wohl auch nur einzelne RayTracing-Elemente schon eine diesbezügliche Beachtung bzw. Vorsichtnahme bei der zugrundeliegenden Rasterizer-Grafik, kann selbiges also nicht einfach so bei bestehenden Spieletitel übergestülpt werden. Erreicht werden soll letztendlich eine realistischer Beleuchtung, welche dann eben nicht mehr auf einzelnen Lichtquellen, sondern "echten" Lichtstrahlen basiert – mit allerdings dementsprechendem Rechenaufwand.


RayTracing-Demo mittels der Northlight-Engine von Remedy

RayTracing-Demo "Pica Pica" mittels der Halcyon-Engine von EA
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Neue Spielebundle für AMDs Radeon RX 580/Vega und Intels "Kaby Lake" Core i7

AMD und Intel haben neue Spielebundle aufgelegt, welche dem geneigten Gamer kostenloses Spielematerial beim Kauf bestimmter Hardware zur Verfügung stellt. AMD verfolgt dabei weiterhin seine bekannte Linie, immer mal wieder neue AAA-Titel kostenlos zu bundeln – wie jetzt erneut mittels dem am 27. März erwarteten "FarCry 5" geschehen, welches zu Radeon RX 580, Radeon RX Vega 56 und Radeon RX Vega 64 hinzugeben wird. Abweichend von bisherigen AMD-Aktionen gilt dies allerdings nicht für den einzelnen Kauf dieser Grafikkarten, sondern nur für den Erwerb mit einem neuen PC-System. Hierbei geht es auch nicht um fertige Komplett-PCs, vielmehr kann man sich bei bekannten Systemintegratoren ein PC-System nach Maß erstellen lassen – mit eben einer der drei genannten AMD-Grafikkarten. Die vollständige Liste der hierbei teilnehmenden Systemintegratoren umfaßt aus Deutschland dabei bekannte Namen wie u.a. Alternate, Arlt, Caseking und Mifcom.

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Grafikkarten-Preise sollen noch bis zum dritten Quartal 2018 weiter ansteigen

Seitens des US-Händlers "Massdrop" kommt ein vielbeachtes Statement zur Liefer- und Preissitation bei Grafikkarten (via PC Games Hardware; Massdrop ist im genauen kein typischer Einzelhändler, sondern so ähnlich wie ein Sammelbestellungs-Dienstleister). Mit jenem Statement versucht man wohl Fragen bzw. Unruhe in der Massdrop-Community zu begegnen, nachdem die Grafikkarten-Preise weiter angestiegen sind und – für die USA untypisch – klar oberhalb der offiziellen Hersteller-Preisempfehlung (MSRP) gelandet sind. Der erste Teil des Statements geht dabei auf die Ursache der Preissteigerungen ein – genannt werden die bekannten Punkte der Speicher-Knappheit sowie des hohen Bedarfs der Crypto-Miner. Der zweite Teil des Statements hat es dann (leider) in sich, denn es wird prophezeit, das sich die Grafikkarten-Preissteigerungen noch bis durch das dritte Quartal 2018 fortsetzen werden – und es erst danach zu Entspannungen kommt.

There is a couple of reason why there is a shortage and also such a high demand of cards.

First the shortage.
All new cell phones coming out by Apple and Samsung (and others) last year started using the same memory as graphics cards. Apple and Samsung are willing to pay more for this memory to make sure they get it first and all of it that they need. This has created a shortage of memory for the much smaller companies like MSI, Gigabyte, Asus, and EVGA to make graphics cards.

Next the demand
This is obvious as the mining craze thats been going on has created a huge demand in the market as miners are goblin up just about every card available on earth.

The pricing in the market will most likely continue to go up through Q3 of this year most likely before we start seeing any type of relief. So, unfortunately the end to this is not right around the corner and we have not seen the worst of it yet.

Quelle:  Brian Hutchins, Community Manager bei Massdrop

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Umfrage-Auswertung: Welche Auswirkungen hat der Mining-Boom auf den Grafikkarten-Kauf (2018)?

Mittels einer Umfrage von Ende Januar musste wieder einmal ermittelt werden, welche Auswirkungen der neuerliche Cryptomining-Boom auf den Grafikkarten-Kauf hat. Selben gab es samt entsprechender Umfrage schon letztes Jahr – und die Zwischenzeit zwischen den beiden Boom-Phasen war doch vergleichsweise kurz und betraf eigentlich nur ein paar Wochen im Herbst, wo Grafikkarten zu normalen Preisen erhältlich waren. Demzufolge überrascht es nicht, wenn derzeit der Grafikkarten-Kauf als nochmals etwas schwieriger eingeschätzt wird als letztes Jahr beim ersten Cryptomining-Boom. Die ganz großen Veränderungen gab es allerdings nicht, nach wie vor liegt der Anteil der betroffenen zu unbetroffenen Anwender mit 48:52% nahezu gleich zum letztjährigen Stand von 47:53%.

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