AMD-Grafik

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AMD stellt eine neue "Radeon Pro Duo" mit zwei Polaris-10-Chips vor

Chip-Entwickler AMD hat seine zwischen Consumer- und Profi-Segment stehende DualChip-Lösung "Radeon Pro Duo" neu aufgelegt: Kam die 2016er Version noch mit zwei Fiji-Chips daher, gibt es bei der 2017er Version nunmehr zwei Polaris-10-Chips. Deren Taktraten sind mit ≤1243/3500 MHz eher auf dem Niveau der Radeon RX 480 4GB von 1120/1266/3500 MHz angesiedelt, allerdings tritt die neue Radeon Pro Duo (für einen abweichenden Namen war offenbar kein Geld mehr da) mit gleich 16 GB GDDR5-Speicher pro Grafikchip an, ist nominell also eine 32-GB-Karte. Dies kann man unter gewissen Bedingungen im Profi-Bereich und unter einigen VR-Anwendungen manchmal sogar als kompletten 32-GB-Speicher nutzen, regulär verhält sich die Karte aber natürlich "nur" wie ein 16-GB-Modell.

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AMD stellt die LowCost/Mainstream-Grafikkarten Radeon RX 550 & 560 vor

Als zweiten Teil der Radeon RX 500 Serie hat AMD nach den Midrange-Modellen Radeon RX 570 & 580 auch noch die LowCost/Mainstream-Modelle Radeon RX 550 & 560 vorgestellt, womit die Radeon RX 460 von diesen neuen Grafikkarten abgelöst wird. Beide neuen Grafikkarten wurden ohne großen Launch am gestrigen 20. April von AMD offiziell vorgestellt, wobei nur die Radeon RX 550 umgehend in den Handel geht – die Radeon RX 560 soll dann Anfang Mai nachfolgen. Beiden Grafikkarten ist wiederum gemeinsam, das AMD kein Referenzdesign auflegt, es also nur Herstellerdesigns im Handel geben wird – welche oftmals eine gewisse Werksübertaktung mitbringen werden. (Erstzunehmende) Testberichte zu diesen Karten existieren dato noch keine, eventuell trudeln zur Radeon RX 560 selbige im Laufe des nächstens Monats noch herein.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon RX 570 & 580

Mit der Radeon RX 400 Serie auf Basis der Polaris-Grafikchips hatte AMD letztes Jahr einen guten Neuanfang im Mainstream- und Midrange-Segment versucht – und selbigen sicherlich auch hinbekommen. Die beiden Polaris-10-basierten Grafikkarten Radeon RX 470 & 480 standen dabei gegen nVidias GeForce GTX 1060 in deren (sich bei der Performance erheblich unterscheidenden) 3-GB- und 6-GB-Ausführungen. Heuer nun bringt AMD mittels der Radeon RX 500 Serie eine Chip-gleiche Ablösung an den Start, welche noch einmal das Maximum aus den vorhandenen Polaris-Grafikchips herausholen soll. Den Anfang machen dabei die wiederum Polaris-10-basierten Grafikkarten Radeon RX 570 & 580, welche sich erneut gegen die GeForce GTX 1060 3GB & 6GB beweisen müssen. Mittels der nachfolgenden Launch-Analyse werden wir die Unterschiede zwischen alter und neuer AMD-Generation herausarbeiten und zugleich mittels der Auswertung der von den Launchreviews zur Verfügung gestellten Benchmarks eine Performance-Einordnung dieser neuen Grafikkarten vornehmen ... zum Artikel.

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AMD Radeon RX 570 & 580 Launchreviews: Die Benchmark-Resultate im Überblick

Als kleinen Teaser zur kommenden Launch-Analyse zu Radeon RX 570 & 580 soll hiermit schon einmal die Benchmark-Auswertung zu diesem Launch offengelegt werden. Die Performance-Ermittlung war ohne das Vorhandensein von Referenzdesigns nicht ganz so einfach, weil sich die Werte der verschiedenen werksübertakteten Herstellerdesigns natürlich schlecht zum Verrechnen bzw. zur Bildung eines allgemeinen Performance-Index' eignen. In einigen Testberichten hat man allerdings dankenswerterweise neben den originalen Herstellerdesigns auch auf Referenz-Taktraten heruntergetaktete Radeon RX 570 & 580 Grafikkarten in die Benchmarks geschickt. Ob hier in jedem Fall das höhere Power-Limit der Herstellerdesigns ebenfalls mit heruntergesetzt wurde, ist (leider) unbekannt – spielt jedoch im Fall dieser Grafikkarten, welche ihre Referenz-Taktraten nahezu perfekt halten sollten (Radeon RX 570: real 1244 MHz bei ≤1244 MHz, Radeon RX 580: real ~1330 MHz bei ≤1340 MHz, eine Abweichung von nur 0,7%), glücklicherweise keine beachtenswerte Rolle. In anderen Fällen haben wir bei geringen Werksübertaktungen versucht, deren Effekt entsprechend herauszurechnen, solcherart Testberichte wurden dann aber von etwaigen Gewichtungen ausgeschlossen.

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Launch der Radeon RX 570 & 580: Erste Testberichte gehen online

Gut ein Jahr nach der Radeon RX 400 Serie geht nun mehr deren Refresh in den Markt – die Radeon RX 500 Serie, heute in Form von Radeon RX 570 & 580 vorgestellt. Prinzipiell tritt AMD hierfür mit den gleichen Grafikchips an, primär gibt es einfach etwas leistungsstärkere, etwas Overclocking-freundlichere und etwas laufruhigere Grafikkarten. Aber da dies alles letztlich zu den fast gleichen Listenpreisen passiert, kann dies wohl in Ordnung gehen – gerade da AMD dieses Jahr mit der Vega-Serie noch etwas oben drauf setzen wird, die Radeon RX 500 Serie somit nur die Anfütterung zu dieser gibt. Wo die genauen Differenzen der neuen AMD-Grafikkarten bei Preis, Performance, Features und anderen Daten liegen, versuchen derzeit die dutzenden Launchreviews herauszustellen, die Diskussion zum Launch in unserem Forum hat begonnen und eine den Launch abschließende Launch-Analyse wird zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle erscheinen und dann den Launch mit einer generellen Performance-Einordnung abschließen.

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Weitere 3DMark13/Superposition-Messungen zur Radeon RX 580 zeigen (erneut) vergleichsweise hohe Performancegewinne

Nach den (fast) vollständigen Hardware-Daten zur Radeon RX 500 Serie sowie den ersten 3DMark13-Messungen zur Radeon RX 500 Serie kommen nun weitere, detaillierte Benchmarks zur Radeon RX 580 8GB seitens eines (3 Stunden langen) Video-Reviews von Lau Kin Lam daher (die reinen Benchmarks in Kurzform gibt es bei Videocardz). Hierfür benutzt wurde eine XFX-Karte, welche mit 20 MHz Werksübertaktung lief – deren primärer Effekt aber sicherlich darin bestehen dürfte, diese Taktrate auch im Normalbetrieb zu halten. Nur darüber sind auch die aufgestellten Benchmarks zu erklären, welche mit Performancegewinnen von zwischen 10-15 Prozent deutlich über diesem Maßstab liegen, welcher der höhere Chiptakt der Radeon RX 580 8GB gegenüber der Radeon RX 480 8GB (+5,8% regulär bzw. 7,4% bei der XFX-Karte) eigentlich zulassen würde.

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Fast vollständige Hardware-Daten zu AMDs Radeon RX 500 Serie geleakt

Das japanische Jisakutech (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) zeigt reihenweise Präsentationsfolien aus einem AMD-Vortrag zur Radeon RX 500 Serie – welche dann auch die (fast) vollständigen technischen Daten zu diesen vier Grafikkarten enthalten (Update: eine Kopie der inzwischen gelöschten Meldung ist bei Videocardz zu finden). Die früher schon genannten technischen Daten werden damit zum einen bestätigt und zum anderen ergänzt – insbesondere mit den genauen Hardware-Daten zu Radeon RX 550 & 560. Bei den Radeon RX 570 & 580 Karten gibt es dagegen keine Überraschungen – allenfalls bestätigt sich hierbei erneut, das AMD den früheren Polaris-10-Chip nun als "Polaris 20" rebrandet. Gemäß der bei dieser Gelegenheit überarbeiteten Performance-Prognosen könnte die Radeon RX 580 im übrigen im bestmöglichen Fall die Performance der GeForce GTX 1060 6GB (Perf.Index 590%) einholen – und selbst wenn es nicht ganz reicht, wird es in jedem Fall sehr viel näher herangehen.

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Erste 3DMark13-Benchmarks zur Radeon RX 500 Serie zeigen interessante Performancegewinne

WCCF Tech haben in den Datenbanken von 3DMark-Anbieter Futuremark einige interessante Benchmark-Werte entdeckt, welche man den demnächst antretenden Grafikkarte der Radeon RX 500 Serie zuordnet. Leider sind fast alle Meßwerte unter Übertaktung entstanden, aber wenn man sich auf jene Werte mit der geringstmöglichen Übertaktung konzentriert, kann man durchaus damit arbeiten bzw. gewisse Aussagen hieraus ziehen. In jedem Fall legt AMD mit der Radeon RX 500 Serie trotz deren Rebranding-Status ordentlich etwas oben drauf, die (mit +1,1% Chiptakt fast nicht übertaktete) Radeon RX 580 kommt unter dem 3DMark13 Extreme (durchgehend nur die reinen GPU-Werte beachtend) auf immerhin +14,2% Mehrperformance gegenüber der Radeon RX 480 heraus.

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Die Grafikkarten-Performance unter Ghost Recon: Wildlands

Von der PC Games Hardware, Guru3D, TechPowerUp und GameGPU kommen umfangreiche Grafikkarten-Benchmarks zu "Ghost Recon: Wildlands", Notebookcheck steuern dann noch einige entsprechende Zahlen unter Mobile-Lösungen bei. Ubisofts OpenWorld-Shooter läßt sich sich bei Spieletestern und Spielern bislang gut an, die AnvilNext-Engine zeigt eine hervorragende Grafik mit bemerkenswert hoher Sichtweite. Das Spiel bietet neben vielen Grafikdetail-Optionen auch fünf Grafikpresets an, wobei die ganz großen Optikunterschiede nur zwischen "Low" und "Medium" existieren, es dann über "High", "Very High" bis zu "Ultra" deutlich geringere Differenzen gibt. Dafür steigen die Performanceanforderungen insbesondere für "Ultra" sehr steil an, jenes Grafikpreset kostet gerade auf nicht ganz so schnellen Grafikkarten schnell einmal nahezu die Hälfte der Framerate – oder anders formuliert, durch den Wechsel auf "Very High" kann man 60-80% an Performance hinzugewinnen. Da am Ende nur wenige HighEnd-Grafikkarten überhaupt in der Lage sind, das "Ultra" Grafikpreset wenigstens unter der FullHD-Auflösung flüssig abzuleisten, haben wir uns für die nachfolgende Benchmark-Auswertung dazu entschieden, besser auf das "Very High" Grafikpreset zu setzen. Zusätzliche Benchmarks unter dem "Ultra" Grafikpreset bieten dann die Testberichte von TechPowerUp und GameGPU auf.

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Erste technische Daten zu Radeon RX 560, 570 & 580

In ihrer Berichterstattung zur Radeon RX 500 Serie haben Videocardz im Gegensatz zum "Original" bei Heise auch noch erste technische Daten zu diesen wiederum Polaris-basierten Grafikkarten genannt (jene sind lustigerweise inzwischen 1x um die Welt gegangen und werden nunmehr auch mit chinesischer Quelle genannt, das Original scheinen jedoch Videocardz zu sein). So werden Radeon RX 570 & 580 technisch gesehen exakte Wiedergänger von Radeon RX 470 & 480 auf Polaris-10-Basis mit nur leicht höheren Chiptaktraten sein. Bei der Radeon RX 570 sind es +38 MHz mehr, bei der Radeon RX 580 dagegen +74 MHz mehr – was in beiden Fällen nicht gerade viel ist, hinzu kommt bei der Radeon RX 570 noch ein um 200 MHz höherer Speichertakt. Beide neuen Grafikkarten sollen erneut in Ausführungen mit jeweils 4 und 8 GB Grafikkartenspeicher erscheinen, grob gesehen handelt es sich hierbei also tatsächlich um reinrassige Rebrands.

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