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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17

Eigentlich noch im Dezember geplant, wollen wir hiermit noch die Betrachtung zu den kumulierten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 nachreichen – welche schließlich noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, wenngleich ein Großteil der interessanten Titel sicherlich bereits erschienen sind. Hierbei ziehen wir zuerst die Angaben der Spieleentwickler bei deren offiziellen Spiele-Systemanforderungen zu Rate, als (nominell) besonders anspruchsvoll haben sich dabei Gears of War 4, Battlefield 1, Dishonored 2 und Sniper: Ghost Warrior 3 gezeigt. Zudem wurden jene offiziellen Angaben bezüglich der Grafikkarten-Performance dann noch einmal durch aktuelle Benchmark-Ergebnisse gegengeprüft, als besonders Hardware-fordernd kristallisierten sich hierbei Deus Ex: Mankind Divided, Mafia III und Watch Dogs 2 heraus. Die nachfolgende Zusammenfassung orientiert sich dann generell an den jeweils höchsten Anforderungen aller Spieletitel – das ganze ist also kein Durchschnitt der Anforderungen, sondern stellt eher so etwas wie die kumulierten Spitzenanforderungen dar (unter allerdings der Streichung einzelner klarer Übertreibungen). Sind und Zweck der Aktion ist es, jene Spiele-Systemanforderungen aufzustellen, mittels welcher alle erscheinden Spieletitel sicher und problemlos nutzbar sind.

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Welche Grafikkarten & Prozessoren beherrschen welche Level von DirectX 11, DirectX 12 & Vulkan?

Nach einiger Zeit mal wieder zur aktualisieren sind die Übersichtslisten zum API-Support der Grafikchip-Entwickler, was dann auch integrierte Grafiklösungen umfaßt. Jene enthalten nunmehr auch extra Spalten zum Vulkan- sowie zum DirectX-11-Support – dabei kann in einigen Fällen das unter DirectX 11 erreichte Feature-Level eines Grafikchips sogar höher liegen als unter der DirectX-12-API (dies gilt dann, wenn ein Grafikchip unter DirectX 11 ein Feature-Level 11.2 beherrscht, welches jedoch unter DirectX 12 augenscheinlich nicht umgesetzt wurde). Alle getätigten Angaben beziehen sich auf den tatsächlich verfügbaren Support unter frei verfügbaren Treibern – und nicht reine Hardware-Fähigkeiten, für welche allerdings keine Treiber existieren. Ein Beispiel für eine diesbezügliche Differenz ist nVidias Fermi-Architektur der GeForce 400/500 Serien, welche technisch zu DirectX 12 in der Lage sind, für welche nVidia bislang aber keine DirectX-12-Treiber aufgelegt hat – und dies damit wohl auch nicht mehr tun wird.

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Wieviel verlieren neue Grafikkarten auf älteren Prozessoren?

Von Hardware Unboxed kommt ein feiner Artikel, welcher die Leistungskraft von Radeon RX 480 und GeForce GTX 1060 auf älteren Prozessoren bzw. den damit entstehenden Performanceverlust beleuchtet. Dies ist insbesondere im Midrange-Segment eine sicherlich häufiger anzutreffende Situation, das man ein älteres System mit früher einmal leistungsfähiger CPU schlicht nur mit einer neuen Midrange-Grafikkarte aufrüsten will, da die CPU-Entwicklung über die letzten Jahre eher langsam war und es damit auf CPU-Seite keinen klar ersichtlichen Aufrüstungsbedarf gibt. Trotzdem sind moderne CPUs über die Summe der jährlichen CPU-Generationen natürlich klar schneller als frühere gebräuchliche CPUs geworden – wie die von Hardware Unboxed zum Test ausgewählten Phenom II X4 955 (K10, 4C, 3.2 GHz) und Core i5-750 (Nehalem, 4C, 2.66/3.2 GHz), welche sich gegen einen auf 4.5 GHz übertakteten Core i7-6700K (Skylake, 4C+HT, @ 4.5 GHz) behaupten müssen.

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Die (realen) Stromverbrauchswerte von AMDs Polaris und nVidias Pascal

Über das Wochenende wurde mal wieder der Artikel zu den Stromverbrauchs-Werten aktueller und vergangener Grafikkarten aktualisiert. Primär wurden dabei die Daten von AMDs Polaris- und nVidias Pascal-Generation hinzugefügt, welche bei dieser Gelegenheit auch gleich um neu hinzugekommene Messungen ergänzt wurden. So gab es eine kleine Abweichung bei der GeForce GTX 1080, deren durchschnittlicher Stromverbrauch durch neu hinzugekommene Werte von 171W auf 173W anstieg. Zugleich konnten durch neu hinzugekommene Messungen auch erstmals durchschnittliche Verbrauchswerte zu Radeon RX 470 (139W) und GeForce GTX 1070 (147W) errechnet werden – welche beide allerdings absolut im Rahmen der vorherigen Schätzungen (~140W bzw. ~145W) herauskommen.

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Wie nVidias GeForce 2000 Serie (Pascal-Refresh) aussehen könnte

Längere Zeit wurde primär darüber spekuliert, das nach nVidias Pascal-Generation in der 14/16nm-Fertigung direkt die Volta-Generation in der 10nm-Fertigung antreten sollte. Dies ist auch erst einmal überhaupt nicht falsch, nVidias diverse Roadmaps geben genau diese Zielrichtung vor. Aber einwas wurde hierbei vergessen, was nVidia auch üblicherweise auf seinen Roadmaps nicht erwähnt: Normalerweise verwendet in nVidia in jüngerer bis mittlerer Vergangenheit eine Grafikchip-Serie immer für zwei Grafikkarten-Serie. Dies wurde bereits perfekt vorexerziert bei den Chip-Generationen "Fermi" mit den daraus resultierenden Grafikkarten-Serien GeForce 400 & 500 sowie nachfolgend bei "Kepler" mit den daraus resultierenden Grafikkarten-Serien GeForce 600 & 700. Allein die Chip-Generation "Maxwell" (GeForce 900 Serie) war hier eine Ausnahme – welche sich aber auch schon daraus begründen läßt, das nVidia mit dieser die 28nm-Fertigung bis zum Äußersten getrieben hatte und daher einfach kein großer Platz mehr war für eine zweite, natürlich leistungsstärkere Grafikkarten-Serie.

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Vega/Navi-Roadmaps: Zwei verschiedene Zukunftsvarianten bei AMDs Grafikchips

Die kürzlichen Informationen zu AMDs Vega- und Navi-Chips haben einiges Echo nach sich gezogen – gab es schließlich erstmals Hinweise darauf, wie AMD demnächst im HighEnd-Segment wieder angreifen will bzw. wie die generelle AMD-Strategie über die nächsten Jahre wohl aussieht. Allerdings liegen zu diesem Themenfeld nunmehr zwei differerende Meldungen vor – eine von Videocardz, welche im Web weithin beachtet wurde, sowie eine von Fudzilla, welche weit weniger beachtet wurde. Beide Online-Magazine hatten augenscheinlich Zugang zur selben Quelle – und haben daraufhin erstaunlicherweise in ihren Einzelheiten durchaus deutlich voneinander abweichende Meldungen geschrieben. Dabei sind die Videocardz-Daten sehr viel detaillierter ausgelegt, wovon einige dieser Einzelheiten vom Fachpublikum durchaus als wenig sinnig eingeschätzt werden. Die Fudzilla-Daten sind zwar weniger mit Einzelheiten zu den einzelnen Grafikchips gespickt, ergeben dafür aber weitaus mehr Sinn, sind insgesamt einfach runder.

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Schneller UltraHD Performance-Überblick der 28/16/14nm-Grafikkarten

Nach dem FullHD Performance-Überblick fehlt natürlich noch eine erneute Performance-Übersicht zum Thema der 4K-Performance. Der alten 4K-Übersicht fehlen natürlich noch die ganzen neuen 14/16nm-Beschleuniger, zudem gab es auch ein paar Performance-Neueinordnungen – so die Verbesserung der GeForce GTX Titan (Maxwell) sowie die Verbesserung der Hawaii-basierten Grafikkarten Radeon R9 290, 290X, 390 und 390X. Nach der Hinzutragung der ersten 14/16nm-Grafikkarten ein wenig fehlend sind noch Index-Werte zu Radeon RX 470 und 480-4GB, jene Karten wurden leider nur eher selten unter der UltraHD-Auflösung getestet (weil in der heutigen Zeit auch dafür nicht wirklich gut verwendbar). Die Speichermenge ist sicherlich ein großes Thema gerade unter der UltraHD-Auflösung – beispielsweise ist es fraglich, ob frühere Grafikkarten mit nur 3 GB Speicher heutzutage wirklich so gut unter UltraHD mitkommen können, wenn derzeit schon allein 4 GB Grafikkartenspeicher als zu wenig für die 4K-Auflösung angesehen werden.

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Schneller FullHD Performance-Überblick der 28/16/14nm-Grafikkarten

Schon seit einiger Zeit mal wieder neu darzulegen ist die FullHD-Performanceübersicht der aktuellen Grafikkarten basierend auf unserem entsprechenden FullHD Performance-Index (eine Übersicht der UltraHD-Performance wurde extra erstellt). Die ältere Übersicht enthält noch keine der neuen 14/16nm-basierten Grafikkarten, zudem gab es auch bei den 28nm-Grafikkarten einige Verschiebungen der Index-Werte: Zu nennen wären hierbei die Verbesserung von GeForce GTX 980 Ti und GeForce GTX Titan X (Maxwell), die Verbesserung von Radeon R9 380 und 380X, die Verbesserung von Radeon R9 290, 290X, 390 und 390X sowie die Verbesserung von Radeon R9 Nano, Radeon R9 Fury und Radeon R9 Fury X. Die neue Übersicht legt nun den aktuellen Stand (des Irrtums) dar, mit allen aktuellen und früheren Grafikkarten ab der ersten 28nm-basierten Grafikkarte in Form der originalen Radeon HD 7970 aus dem Dezember 2011. Die 14/16nm-Grafikkarten wurden allein aus Platzproblemen in einer Spalte zusammengefasst – allerdings berühren sich die 14/16nm-Angebote von AMD und nVidia noch kaum, gibt es zudem noch vergleichsweise wenige 14/16nm-Beschleuniger, gerade wenn man dies mit dem umfangreichen Portfolio früherer Grafikkarten-Serien vergleicht.

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Auch AMDs Tonga- und Fiji-Chips können bei der Performance leicht zulegen

In unserem aktuellen Grafikkarten-Marktüberblick kamen bei einigen 28nm-Modellen bereits neue Performance-Index-Werte zum Einsatz, welche vom bisher bekannten FullHD Performance-Index (leicht) abweichen. Hierbei geht es nicht um großartige Änderungen – aber wenn sich mittels einer Flut an Hardwaretests zum Launch der ersten 14/16nm-Beschleuniger die Gelegenheit bietet, sollte man natürlich immer auch die Performance älterer Grafikkarten neu überprüfen und gegenenfalls neue Index-Werte aufstellen. Bei den Hawaii-basierten Grafikkarten hatten wir dies bereits getan – der Launch der Radeon RX 470 bot dann die Gelegenheit, selbiges für die früheren Midrange-Lösungen GeForce GTX 960 sowie Radeon R9 380 & 380X zu tun. Hierbei konnte in etwa derselbe Vorteil für die AMD-Modelle wie beim Hawaii-Chip ermittelt werden, womit Radeon R9 380 & 380X in unserem Performance-Index jeweils 10 Indexpunkte hinzugewinnen:

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Die Entwicklung der Grafikkarten-Preise 1999-2016

Mit dem Launch der ersten 14/16nm-Grafikkarten – und dabei insbesondere der Spitzenmodelle GeForce GTX 1080 und Titan X – wollen wir eine entsprechende Meldung vom April aktualisieren und um eben diese zwei Grafikkarten ergänzen (die GeForce GTX 980 Ti wurde seinerzeit schon auf vielfachen Wunsch hin zugefügt). Das neue Diagramm zeigt wohl noch besser an, wohin die Reise bei nVidia zumindest im Bereich der jeweiligen Spitzenlösungen geht – derzeit ganz klar in Richtung deutlich höherer Spitzenpreislagen. Die Differenz zu vorher über ein Jahrzehnt grob gehaltenen Preislagen ist so augenfällig, das hierbei nicht nur Profitinteressen seitens nVidia, sondern natürlich auch die stark steigenden Kosten beim Chipdesign und der Halbleiterfertigung eine Rolle spielen dürften:

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