Roadmaps

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Nochmals neue Intel-Roadmaps zeigen Coffee-Lake-Refresh im Oktober 2018 samt reichlich Veränderungen im HEDT-Segment an

Die kürzlich gezeigte Intel-Roadmap war augenscheinlich (trotz vergleichsweise neuem Datums) immer noch nicht der wirklich neueste Stand – jener kommt nun in Form zweier neuer Intel-Roadmaps mit Datum vom Juli 2018 seitens des chinesischen HKEPC (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) sowie von WCCF Tech. Beide Webseiten präsentieren dabei voneinander abweichende Roadmaps, welche inhaltlich jedoch trotzdem übereinstimmen – womit das herauskommende Bild dann wohl passend sein sollte. Im Gegensatz zur kürzlichen Roadmap fällt sicherlich zuerst die Terminpräzisierung des Coffee-Lake-Refreshs (Core i-9000 Serie) auf, welcher übereinstimmend von den neuen Roadmaps nunmehr mit Oktober 2018 angegeben wird. Hierbei handelt es sich dann auch direkt um einen echten Launchtermin, dies wird insbesondere mittels der weiteren Roadmap-Folien bei HKEPC klar.

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Aktualisierte Intel-Roadmap zeigt (ersten Teil der) Core i-9000 Serie im dritten Quartal 2018

Das chinesische XFastest (maschinelle Übersetzing ins Deutsche, via Videocardz) hat gestern kurzfristig für Verwirrung gesorgt mittels einer Intel Desktop-Prozessoren Roadmap für die Jahre 2018 und 2019, welche den Coffee-Lake-Refresh in Form der Core i-9000 Prozessoren-Serie erst für das erste Quartal 2019 einzeichnete. Diese Roadmap war augenscheinlich unaktuell und wurde umgehend durch eine neuere Roadmap ersetzt – welche zwar den gleichen Zeitraum (Q2/2018 bis Q2/2019) abdeckt, aber nun dennoch die aktuell bei Intel gehandelte Roadmap darstellen soll. Und laut jener kommt der Coffee-Lake-Refresh nun wieder im dritten Quartal des laufenden Jahres 2018 – zumindest in Teilen. Denn für dieses Jahr sind augenscheinlich nur die K-Modelle Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K geplant, alles weitere soll dann in einer zweiten Welle tatsächlich erst im ersten Quartal 2019 folgen.

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Intel-Roadmap zeigt Ice Lake erst im vierten Quartal 2019 sowie Cooper Lake als Cascade-Lake-Nachfolger

Aus Fernost kommend, breitet sich derzeit eine ziemlich umfangreiche Intel Prozessoren-Roadmap für die Jahre 2018-2020 im Internet aus. Aufgrund der undurchsichtigen Quellenlage wird jene Roadmap dabei schon einmal für bare Münze genommen – allerdings stammt jene "nur" vom Twitter-User Dayman58, stellt dessen persönliche Meinung bzw. Kenntnisstand dar und hat damit einen rein inoffiziellen Status als eigen-kreiierte Roadmap. Die Informationen auf der zu sehenden Roadmap dürften teilweise durch offizielle Intel-Informationen abgedeckt sein, eventuell hat der Twitter-User auch eine echte Intel-Roadmap sehen dürfen (und darf jene nur nicht direkt verbreiten). In jedem Fall beinhaltet diese inoffizielle Roadmap allerdings auch Informationen von bekannten Gerüchte-Webseiten, muß demzufolge also keineswegs in jedem Punkt korrekt sein (sondern könnte potentiell sogar maßgeblich danebenliegen). Nichtsdestotrotz ergeben sich mit dieser Ausarbeitungen einige interessante Anregungen zum weiteren Verlauf bei Intel:

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Gerüchteküche: Polaris-30-Chip in 12nm-Fertigung mit Radeon RX 680 im vierten Quartal 2018

Aus dem Chiphell-Forum (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via WCCF Tech) kommen von einem dort bekannten User interessante neue Gerüchte zur kurz- und mittelfristigen Grafikchip-Roadmap bei AMD. Jene sieht bislang den "Navi 10" Midrange-Chip gegen Ende 2019 und den "Navi 20" HighEnd/HPC-Chip im Jahr 2020 – was mit den Chiphell-Gerüchten auch bestätigt wird. Regelrecht neu sind allerdings zwei Dinge: Erstens soll der Vega-20-Chip nun notgedrungen doch ins Gaming-Segment gehen (sofern an dieser Stelle nicht die Übersetzung trügt). Und zweitens soll es kurzfristig noch einen Polaris-Refresh in Form des "Polaris 30" Chips geben, welcher schon in der 12nm-Fertigung daherkommt und damit für 15% Mehrperformance gut sein soll:

AMD Polaris 30

  • wahrscheinlich 1:1 wie Polaris 10 aufgebaut (2304 Shader-Einheiten an einem 256 Bit GDDR5-Interface)
  • 12nm-Fertigung (wahrscheinlich bei GlobalFoundries)
  • +15% Performance gegenüber Radeon RX 580 erwartet
  • mögliche Grafikkarten-Namen: Radeon RX 670 & Radeon RX 680
  • Releasetermin: viertes Quartal 2018
  • Quelle: Chiphell
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Neue offizielle Roadmaps zu AMDs Prozessor- und Grafikchip-Generationen bis zum Jahr 2020

Segment Next haben vom Presse-Briefing zum Launch von Ryzen Pro Mobile offizielle AMD-Roadmaps mitgebracht, welche etwas neuer sind als die Januar-Roadmaps von AMD. Die Änderungen gegenüber diesem Stand zum Jahresanfang fallen nicht gravierend aus, zumeist hat AMD mit den neuen Roadmaps "nur" die inzwischen eingetretene Entwicklung dokumentiert. Dies betrifft insbesondere die Roadmap zu den CPU-Generationen, welche nur eine einzige Änderung erfahren hat: Bei Zen+, sprich der Pinnacle-Ridge-Generation, steht nun anstatt "Now Sampling" ein "Current Products". Die Roadmap geht damit auch nicht über Zen 3 im Jahr 2020 hinaus, obwohl es bereits Hinweise auf die nachfolgende Entwicklungen innerhalb der Zen-Architektur gibt ("Zen 5").

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AMDs Threadripper II kommt im August, Intels Consumer-Achtkerner wohl erst im vierten Quartal

Die ComputerBase hat eine Chipsatz-Roadmap seitens des Computerhersteller Bluechip ausgegraben, welche über ihre Angaben diverse Release-Zeiträume für die weiteren AMD- und Intel-Prozessoren des Jahres 2018 zum besten gibt. Die Roadmap hält sich dabei bezüglich ihrer Terminangaben an die offiziellen Launchtermine (gut zu sehen am eingetragenen "19. April" für Ryzen 2000) – es handelt sich hierbei also nicht (wie teilweise bei Intel-internen Roadmaps) um Produktions-Fahrpläne, sondern um Termine zur echten Marktverfügbarkeit. Als wichtigste hieraus ablesbare Angaben dürften die (ungefähren) Releasetermine für AMDs Threadripper II sowie Intels Consumer-Achtkerner auf Basis von Coffee-Lake-S gelten.

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Intel bestätigt Whiskey Lake und Cascade Lake für 2018, 10nm-Produkte kommen erst im Jahr 2019

Im Rahmen der Bekanntgabe seiner neuen Quartalszahlen hat sich Intel (wie üblich) den Fragen der Börsenanalysten gestellt – und dabei dann auch hochoffizielle Aussagen zur kurz- und mittelfristigen Roadmap im Prozessorengeschäft getroffen. So hat man augenscheinlich weiterhin erhebliche Probleme mit der 10nm-Fertigung, in deren Folge die 10nm-Massenfertigung nochmals auf das Jahr 2019 verschoben wurde. Da hiermit der Beginn der Massenfertigung und kein Auslieferungstermin gemeint ist, dürften erste 10nm-Produkte aus der Massenfertigung (bei Kleinserien kann dies anders liegen) also kaum vor dem zweiten Quartal 2019 erscheinen. Aufgrund der damit einhergehenden Roadmap-Änderungen hat sich Intel nun aber auch deutlich mehr Zeit erkauft, insofern könnte dieser derzeit arg ungenaue Termin "2019" letztlich auch auf ein konkretes Datum erst tief im Jahr 2019 hinauslaufen. Wie bekannt, entspricht Intels 10nm-Fertigung technologisch eher der 7nm-Fertigung von GlobalFoundries, Samsung & TSMC – Intel liegt also nicht wirklich zurück, kann allerdings den früheren Vorsprung nicht mehr aufrecht erhalten.

We continue to make progress on our 10-nanometer process. We are shipping in low volume and yields are improving, though the rate of improvement is slower than we anticipated. As a result, volume production is moving from the second half of 2018 into 2019. We understand the yield issues and have defined improvements for them, but they will take time to implement and qualify. We have leadership products on the roadmap that continue to take advantage of 14-nanometer, with Whiskey Lake for clients and Cascade Lake for the data center coming later this year.
Quelle:  Brian M. Krzanich von Intel  (Transkript auf Seeking Alpha)

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AMD Prozessoren-Roadmap nennt die neuen Codenamen "Vermeer", "Renoir" und "Castle Peak"

Die spanische Webseite "Informatica Cero" hat in drei Meldungen Teile einer augenscheinlich authentischen Prozessoren-Roadmap zu den mittelfristigen Plänen von AMD veröffentlicht: No.1, No.2 & No.3. Die hierbei dargebrachten Informationen waren teilweise schon durch AMDs offiziellen Roadmaps vom Jahresanfang klar, allerdings offeriert die neue Roadmap einige weitere Details und vor allem auch bislang unbekannte Codenamen: Im CPU-Bereich folgt auf die schon bekannten Generation "Matisse" (aka Zen 2) im Jahr 2020 dann "Vermeer" (aka Zen 3), im APU-Bereich auf "Picasso" dann im selben Zeitrahmen "Renoir". Zudem hat die dritte Threadripper-Generation mit "Castle Peak" nunmehr sogar einen eigenen Codenamen bekommen, die vierte Threadripper-Generation wird derzeit noch ohne Codenamen schlicht unter "Next Generation" geführt.

2017 2018 2019 2020
HEDT Threadripper
2x Summit Ridge
Zen, 14nm
Threadripper 2
2x Pinnacle Ridge
Zen+, 12nm
Threadripper 3
Castle Peak (whrschl. 2x Matisse)
whrschl. Zen 2, 7nm
Threadripper 4
"NextGen" (whrschl. 2x Vermeer)
whrschl. Zen 3, 7nm+
CPU Ryzen
Summit Ridge
Zen, 14nm
Ryzen 2
Pinnacle Ridge
Zen+, 12nm
Ryzen 3
Matisse
Zen 2, 7nm
Ryzen 4
Vermeer
Zen 3, 7nm+
APU A-9000
Bristol Ridge
Excavator, 28nm
Ryzen 2G
Raven Ridge
Zen, 14nm+
Ryzen 3G
Picasso
whrschl. Zen+, 12nm
Ryzen 4G
Renoir
whrschl. Zen 2, 7nm+
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Neue Intel-Roadmap zeigt kommende HEDT/Server-Linien Coffee Lake-E und Cascade Lake

Auf der Bilder-Plattform Imgur ist eine (augenscheinlich authentische) Intel-Roadmap aufgetaucht, welche die kommende Weiterentwicklung bei Intels Prozessoren primär aus dem Blickwinkel der Server/Workstation-Linien wiedergibt. Aus Sicht der normalen PC-Anwenders interessant sind hierbei zuerst "Coffee Lake-S", hinter welchem sich die regulären Desktop-Modelle von Coffee Lake verbergern und welches in dieser Roadmap erst zum Anfang des zweiten Quartals 2018 eingezeichnet wird. Dies deutet (erneut) darauf hin, das der einstmals für den Jahresstart 2018 angedachte Start der zweiten Welle von Coffee Lake (die ersten Coffee-Lake-Modelle stehen entgegen dieser Roadmap bekannterweise schon seit Monaten im Markt) sich nun doch noch etwas verschiebt – sei es, weil Intel hierfür noch mehr vorproduzierte CPUs in der Hinterhand halten will, oder weil man jene Prozessoren dann unbedingt direkt mit Spectre-2-bezogenen Microcode-Updates ab Werk auszuliefern wünscht (und dafür einfach noch etwas mehr Zeit benötigt).

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Aktualisierte AMD-Roadmaps zu zukünftigen Prozessor- und Grafikchip-Generationen

Nachzutragen von der CES 2018 sind noch die neuen bzw. aktualisierten AMD-Roadmaps zu den Prozessoren- und Grafikchip-Architekturen der Jahre 2017 bis 2020, welche AMD dort zum besten gegeben hatte. Jene stellen eine Aktualisierung der entsprechenden AMD-Roadmaps vom Mai 2017 dar, womit wir selbige nachfolgend auch gemeinsam betrachten wollen bzw. anhand dieser Darstellungsweise besser auf die Unterschiede zwischen alten und neuen Roadmaps eingehen können. Diese Roadmaps zeigen natürlich nur die grundsätzliche Generation-Entwicklung auf, geben somit keine Auskunft über einzelne Produktsegmente oder gar einzelne Produkte. Zudem ist der Zeitraum von alten und neuen Roadmaps auch derselbe (beiderseits umfassend die Jahre 2017 bis 2020), womit es logischerweise keine großen Umstürze gibt – sondern zumeist nur Präzisierungen von Roadmap-Punkten, welche bislang einfach noch etwas unklar dargestellt waren.

AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020 (Mai 2017)
(alte) AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020
AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020 (Januar 2018)
(neue) AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020
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