Intel-Prozessoren

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Welche Beschleunigung erbringen DirectX 12 & Vulkan derzeit gegenüber DirectX 11 & OpenGL?

Die PC Games Hardware hat untersucht, was die LowLevel-APIs DirectX 12 & Vulkan in ihrer Kerndisziplin derzeit leisten können – und dies ist nicht die Beschleunigung der Grafiklösung, sondern natürlich die Entlastung des Prozessors (durch Verringerung des CPU-Overheads), gerade bei weniger leistungsfähigen. Hierzu hat man sich die Performance eines Systems mit FX-8350 samt Radeon R9 Nano unter verschiedenen Benchmarks angesehen, wo sowohl eine der beiden LowLevel-APIs als auch deren "HighLevel"-Vorgänger DirectX 11 & OpenGL angeboten werden. Jener Vergleich ist natürlich nicht perfekt, da manche Spieletitel für unterschiedliche APIs auch (leicht) andere Optikeffekte ansetzen bzw. die APIs von manchen Spieleentwickler nicht gleichwertig behandelt wurden. Ein besonders krasser Fall hierzu ist Doom (2016), wo man mittels der Vulkan-API derart massiv hinzugewinnt (bis zum Dreifachen der Performance), daß dies dann schon eher unrealistische Züge annimmt.

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 erfüllt?

Mit einer Umfrage von Ende Januar sollte die Hardware der 3DCenter-Leser in den Vergleich zu den kürzlich aufgestellten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 gestellt werden. Jene neuen Systemanforderungen für die aktuelle Spiele-Generation ist gegenüber dem Stand des Vorjahres nicht besonders stark nach oben gegangen – allein beim Thema des Grafikkartenspeichers sind die Anforderungen deutlich gestiegen. Insofern verwundert es auch wenig, wenn die Erfüllung dieser generellen Systemanforderungen heuer nun prinzipiell genauso bzw. leicht besser aussieht als im vorangegangenen Jahr – allenfalls die Anzahl jener Nutzer, welche deutlich oberhalb der Hardware-Empfehlungen liegt, hat beachtbar (von 12,9% auf 16,9%) zugenommen, ansonsten sind die Stimmenzahlen grob diesselben.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu Intels Kaby Lake?

Nachzureichen ist noch die Auswertung der Leserumfrage bezüglich des Ersteindrucks zu Intels Kaby-Lake-Generation vom Jahresanfang. Als klassischer Refresh hat es Kaby Lake natürlich schwer unter den 3DCenter-Lesern – die gerade einmal 12,0% positiver Ersteindruck sind jedoch ein drastischer Negativwert, welcher bislang nur bei Intels (preislich überzogenen) E-Plattformen vorkam. Wenig überraschend stimmten von den Umfrageteilnehmern mit durchschnittlichem und negativem Ersteindruck gleich 34,8% dafür, das Kaby Lake ein höheres Performance-Plus fehlt – und nochmals 50,2% sogar dafür, daß Kaby Lake schlicht und ergreifend der Effekt einer neuen Generation abgeht. Die nur 6,2% potentielle Kaufneigung bei Kaby Lake ist genauso sensationell niedrig und wurde bisher (bei den normalen Consumer-Prozessoren) nur noch von AMDs originale Bulldozer-Architektur (knapp) unterboten.

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Intel verspricht für die dritte 14nm-Generation "Core iX-8000" nochmals 15% Mehrperformance

Im Rahmen eines kürzlichen "Investor Meetings" hat Intel schon seine kommende Core i7-8000 Serie promotet – immerhin garniert mit einem Releasetermin von "zweites Halbjahr 2017" und der Kampfansage von +15% Performance gegenübber der (Kaby-Lake-basierten) Core i7-7000 Serie. Wenn das ganze nicht tatsächlich erneut unter der 14nm-Fertigung von Intel stattfinden sollte, hätte an dieser Stelle alles auf Cannon Lake hingewiesen – diese erste 10nm-Generation hat als einzige einen per Intel-Roadmap bestätigten Releasetermin kurz vor Jahresschluß 2017. Daß es sich bei Cannon Lake nur um Zweikerner handelt, wäre auch kein Stolperstein, denn im Ultrabook-Bereich laufen jene genauso als "Core i7" – der Stolperstein ist wie gesagt die Fertigungstechnologie, welche Cannon Lake von dieser neuen Intel-Präsentationsfolie zuverlässig ausschließt.

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Intel-Konter auf Ryzen mittels Core i5-7640K & Core i7-7740K geplant

Erneut von Canard PC (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommen hochinteressante Informationen zu einem möglicherweise schon demnächst anstehenden Ryzen-Konter seitens Intel. Danach hat Intel derzeit zwei weitere Kaby-Lake-basierter Vierkerner-Prozessoren in Vorbereitung, welche grob gesehen taktschnellere Varianten der bisherigen Spitzenmodelle Core i5-7600K und Core i7-7700K darstellen: Der Core i5-7640K soll mit 200 MHz mehr Basetakt antreten (Turbotakt noch unbekannt), hinzu soll hier (angeblich) sogar HyperThreading freigeschaltet werden. Allerdings haben Canard PC diese Aussage inzwischen schon wieder etwas aufgeweicht und erwarten noch weitere Bestätigungen – ehrlicherweise ist dies aber kaum vorstellbar, denn mittels HyperThreading würde der Core i5 praktisch zum Core i7, was Intel seiner Produkt-Differenzierung beraubt.

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Umfrage-Auswertung: Welche neue Hardware wird im Jahr 2017 am meisten erwartet?

Die erste Umfrage des neuen Jahres drehte sich um die im Jahr 2017 am meisten erwartete neue Hardware – natürlich eine reine Beliebtheits- und Interesse-Umfrage, aber nichtsdestotrotz. Das Ergebnis gibt AMD schon wieder so viel Vorschußlorbeeren, das man schon wieder fast den Hypetrain bremsen mag: Denn nicht nur räumt AMDs Ryzen-Prozessoren den ersten Platz mit einem sagenhaften Ergebnis von 67,8% der abgegebenen Stimmen ab, gleichzeitig erringt AMD mit der Vega-Generation einen starken zweiten Platz mit noch 15,4% der Stimmen. In beiden Fällen liegt das Interesse im übrige inzwischen sogar auf einem höheren Interesse als in der vergleichbaren Situation letztes Jahr: Die seinerzeit angetretene Zen-Architektur lag im Jahr 2016 "nur" bei 45,2% (gegen starke Konkurrenz), AMDs Polaris-Generation dagegen nur bei 11,1% – heuer nun lauten die Werte wie gesagt auf 67,8% (Ryzen) und 15,4% (Vega).

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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17

Eigentlich noch im Dezember geplant, wollen wir hiermit noch die Betrachtung zu den kumulierten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17 nachreichen – welche schließlich noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, wenngleich ein Großteil der interessanten Titel sicherlich bereits erschienen sind. Hierbei ziehen wir zuerst die Angaben der Spieleentwickler bei deren offiziellen Spiele-Systemanforderungen zu Rate, als (nominell) besonders anspruchsvoll haben sich dabei Gears of War 4, Battlefield 1, Dishonored 2 und Sniper: Ghost Warrior 3 gezeigt. Zudem wurden jene offiziellen Angaben bezüglich der Grafikkarten-Performance dann noch einmal durch aktuelle Benchmark-Ergebnisse gegengeprüft, als besonders Hardware-fordernd kristallisierten sich hierbei Deus Ex: Mankind Divided, Mafia III und Watch Dogs 2 heraus. Die nachfolgende Zusammenfassung orientiert sich dann generell an den jeweils höchsten Anforderungen aller Spieletitel – das ganze ist also kein Durchschnitt der Anforderungen, sondern stellt eher so etwas wie die kumulierten Spitzenanforderungen dar (unter allerdings der Streichung einzelner klarer Übertreibungen). Sind und Zweck der Aktion ist es, jene Spiele-Systemanforderungen aufzustellen, mittels welcher alle erscheinden Spieletitel sicher und problemlos nutzbar sind.

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Kaby-Lake-Pentiums deuten eine grundlegende Portfolio-Umgestaltung bei Intel an

Neben der Freude der Hersteller und Käufer günstiger Office/HomeOffice-PCs über die Kaby-Lake-Pentiums mit HyperThreading steht damit natürlich die Frage im Raum, was Intel zu jener deutlichen Portfolio-Änderung getrieben haben mag – immerhin ergibt sich hiermit für ein sehr volumenstarkes Marktsegment eine indirekte Preissenkung um nahezu die Hälfte. Man darf diesen aggressiven Schritt Intels daher durchaus schon in Richtung des kommenden Intel-Konters gegenüber AMDs Zen-Ansturm begreifen – bei welchem Intel höchstwahrscheinlich nicht seine Preise senken, sondern schlicht "mehr CPU zum gleichen Preis" in den Ring gegenüber Ryzen und Raven Ridge stellen wird. Im Zuge dieses Intel-Konters wird man mit der zum Jahreswechsel 2017/18 zu erwartenden Coffee-Lake-Generation erstmals Sechskerner ins normale Consumer-Segment (und sogar den Mobile-Bereich) bringen, aller Vermutung nach dürften dann alle bisherigen Intel-Prozessoren um eine Stufe im Angebotsportfolio nach unten rutschen.

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Kaby-Lake-basierte Pentiums mit HyperThreading empfehlen sich als (klar) günstigere Alternative zum Core i3

Sicherlich noch extra zu würdigen ist eine wichtige, zum Kaby-Lake-Launch aber zumeist unentdeckte Änderung der Intel-Generation: Die Kaby-Lake-basierten Pentium-Modelle erhalten erstmals bei (modernen) Pentium-Prozessoren das HyperThreading-Feature – und schließen damit grob gesehen zum Core i3 auf bzw. können jenen somit sogar ersetzen. Denn Intel hat dem Core i3 im Gegenzug keine neue Features spendiert, der Hauptunterschied zum Pentium fehlt nun aber – dies sieht fast nach einer Schnellschuß-Entscheidung seitens Intel aus, bei welcher nicht mehr genügend Zeit war, auch den Core i3 entsprechend (beispielsweise mittels TurboMode) aufzupäppeln. Als weitere Abgrenzung zum Core i3 gibt es bei den Kaby-Lake-Pentiums auch keine AVX-Fähigkeiten (maximal SSE 4.2) – allerdings fehlte dies den früheren Pentium-Prozesoren genauso, hier liegt kein zusätzlicher Einschnitt seitens Intel vor. Das Fehlen von AVX dürfte derzeit noch keine echten Auswirkungen (außer in ein paar Benchmarks) haben, denn Programme, welche ohne AVX-Support regelrecht nicht starten wollen, sind unter normaler Consumer-Software eigentlich unbekannt. Einige Spiele versuchen sich derzeit an der Erzwingung von SSE 4.2 – was ergo bedeutet, das es bis zur Erzwingung von AVX noch einige Jährchen dauern dürfte.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse Intel Kaby Lake

Mit "Kaby Lake" stellte Intel am 3. Januar 2017 seine inzwischen siebente Generation an Core-Prozessoren offiziell vor. Die technischen Unterschiede zum Skylake-Vorgänger sind dabei denkbar gering: Eine verbesserte Video-Einheit, welche dann zwar zu einem neuen Stück Silizium führt – aber von der CPU- und iGPU-Architektur her wirklich unverändert zwischen Skylake und Kaby Lake ist. Hinzu kommen (zu identischen Listenpreisen) zwischen 200-300 MHz Mehrtakt und ein entsprechend höherer Overclocking-Spielraum, welchen Intel aus seiner verbesserten "14FF+" Fertigung herausholt. In der Summe ergibt dies sicherlich keinen großen Aufreger – aber dennoch müssen Spezifikationen, Besonderheiten, Benchmark-Auswertung und Übersicht der (vielen) Overclocking-Ergebnisse auch zu dieser Prozessoren-Generation erstellt und geliefert werden, was wir nachfolgend (etwas nachträglich) tun werden ... zum Artikel.

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