Intel-Prozessoren

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Intel-Dokumente bestätigen Spezifikationen und Verlötung von Core i5-9600K, i7-9700K & i9-9900K

Videocardz zeigen ein paar Intel-Präsentationsfolien zur ersten Welle des Coffee-Lake-Refreshs, welche exakte Modell-Daten und eine Feature-Liste zur Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K enthält (die restlichen Modelle folgen dann Anfang 2019). Mittels dieser Intel-Unterlagen werden alle bisher genannten technischen Daten zu diesen drei Prozessoren bestätigt, neu ist somit fast nur die Bestätigung des maximalen offiziellen Speichersupports von DDR4/2666 auch bei diesen drei Prozessoren. Alle wichtigen Daten inklusive der nominellen Taktraten waren vorher schon bekannt, inklusive auch den natürlich sogar wichtigeren einzelnen Turbo-Taktraten, welche für den Coffee-Lake-Refresh einen durchgehenden Taktratengewinn von 200-400 MHz sehen.

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Nochmals neue Intel-Roadmaps zeigen Coffee-Lake-Refresh im Oktober 2018 samt reichlich Veränderungen im HEDT-Segment an

Die kürzlich gezeigte Intel-Roadmap war augenscheinlich (trotz vergleichsweise neuem Datums) immer noch nicht der wirklich neueste Stand – jener kommt nun in Form zweier neuer Intel-Roadmaps mit Datum vom Juli 2018 seitens des chinesischen HKEPC (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) sowie von WCCF Tech. Beide Webseiten präsentieren dabei voneinander abweichende Roadmaps, welche inhaltlich jedoch trotzdem übereinstimmen – womit das herauskommende Bild dann wohl passend sein sollte. Im Gegensatz zur kürzlichen Roadmap fällt sicherlich zuerst die Terminpräzisierung des Coffee-Lake-Refreshs (Core i-9000 Serie) auf, welcher übereinstimmend von den neuen Roadmaps nunmehr mit Oktober 2018 angegeben wird. Hierbei handelt es sich dann auch direkt um einen echten Launchtermin, dies wird insbesondere mittels der weiteren Roadmap-Folien bei HKEPC klar.

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Aktualisierte Intel-Roadmap zeigt (ersten Teil der) Core i-9000 Serie im dritten Quartal 2018

Das chinesische XFastest (maschinelle Übersetzing ins Deutsche, via Videocardz) hat gestern kurzfristig für Verwirrung gesorgt mittels einer Intel Desktop-Prozessoren Roadmap für die Jahre 2018 und 2019, welche den Coffee-Lake-Refresh in Form der Core i-9000 Prozessoren-Serie erst für das erste Quartal 2019 einzeichnete. Diese Roadmap war augenscheinlich unaktuell und wurde umgehend durch eine neuere Roadmap ersetzt – welche zwar den gleichen Zeitraum (Q2/2018 bis Q2/2019) abdeckt, aber nun dennoch die aktuell bei Intel gehandelte Roadmap darstellen soll. Und laut jener kommt der Coffee-Lake-Refresh nun wieder im dritten Quartal des laufenden Jahres 2018 – zumindest in Teilen. Denn für dieses Jahr sind augenscheinlich nur die K-Modelle Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K geplant, alles weitere soll dann in einer zweiten Welle tatsächlich erst im ersten Quartal 2019 folgen.

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Coffee Lake Refresh: Core i7 als Achtkerner ohne HT, Core i9 als Achtkerner mit HT

Aus dem chinesischen Forum Coolaler (derzeit dort schon nicht mehr zu finden, Kopie bei der ComputerBase) und von einem bekannten Leaker kommen recht detaillierte Angaben zu den K-Modellen von Intels kommender Coffee-Lake-Refresh-Generation. Darunter sind Daten zum Core i5-9600K, welche bis auf eine minimale Differenz (+100 MHz maximaler Turbo-Takt) sehr gut zu den bisher bekannten Informationen passen, welche von Intel selber stammen. Regelrecht neu sind dagegen die Angaben zum Core i7-9700K und Core i9-9900K – die Existenz dieser Prozessoren-Modelle war mehr oder weniger klar, aber es fehlten bislang noch jegliche technische Daten. Jene liegen nun in Form von Taktrate und Kern-Anzahl vor – und ergeben eine gewisse Überraschung: Der Core i7-9700K wird kein Sechskerner mit HyperThreading, wie noch sein direkter Vorgänger in der originalen Coffee-Lake-Generation, sondern vielmehr ein Achtkerner ohne HyperThreading:

bis Skylake Kaby Lake Coffee Lake CFL Refresh
Core i9 - - - 8C +HT
Core i7 4C +HT 4C +HT 6C +HT 8C
Core i5 4C 4C 6C 6C
Core i3 2C +HT 2C +HT 4C 4C
Pentium 2C 2C +HT 2C +HT 2C +HT (?)
Celeron 2C 2C 2C 2C (?)
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Intel-Roadmap zeigt Ice Lake erst im vierten Quartal 2019 sowie Cooper Lake als Cascade-Lake-Nachfolger

Aus Fernost kommend, breitet sich derzeit eine ziemlich umfangreiche Intel Prozessoren-Roadmap für die Jahre 2018-2020 im Internet aus. Aufgrund der undurchsichtigen Quellenlage wird jene Roadmap dabei schon einmal für bare Münze genommen – allerdings stammt jene "nur" vom Twitter-User Dayman58, stellt dessen persönliche Meinung bzw. Kenntnisstand dar und hat damit einen rein inoffiziellen Status als eigen-kreiierte Roadmap. Die Informationen auf der zu sehenden Roadmap dürften teilweise durch offizielle Intel-Informationen abgedeckt sein, eventuell hat der Twitter-User auch eine echte Intel-Roadmap sehen dürfen (und darf jene nur nicht direkt verbreiten). In jedem Fall beinhaltet diese inoffizielle Roadmap allerdings auch Informationen von bekannten Gerüchte-Webseiten, muß demzufolge also keineswegs in jedem Punkt korrekt sein (sondern könnte potentiell sogar maßgeblich danebenliegen). Nichtsdestotrotz ergeben sich mit dieser Ausarbeitungen einige interessante Anregungen zum weiteren Verlauf bei Intel:

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Neuer Artikel: Zur Performance des Core i7-8086K

Mit dem Vorliegen erster Testberichte zum Core i7-8086K "Limited Edition" lohnt es sich, dessen Performance noch einmal exakt einzuordnen – und die bisherigen Abschätzungen zum Launchtag somit durch etwas solideres zu ersetzen. Unter anderem bei AnandTech, ComputerBase, Hardware.info dem Tech Report und Tom's Hardware hat man sich eingehend mit dem Core i7-8086K beschäftigt und dabei auch entsprechende (umfangreiche) Benchmarks aufgestellt. Jene kommen allerdings zu einem enttäuschenden Ergebnis: Der Core i7-8086K ist unter Anwendungen kaum schneller als der Core i7-8700K – trotz 300 MHz mehr Base- und maximalem Turbo-Takt, was einem (nominellen) Taktratengewinn von immerhin +7% entspricht. Auch im Spiele-Bereich sind die Zugewinne unterdurchschnittlich – in beiden Fällen ist der Core i7-8086K im Schnitt der Messungen gerade einmal ein mickriges Prozent schneller als der Core i7-8700K ... zum Artikel.

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Technische Daten zur Core iX-9000 Serie zeigen minimal höhere Taktraten beim Coffee-Lake-Refresh an

Videocardz haben noch einmal nachgelegt und in einer weiteren Intel-Dokumentation die technischen Daten zur eben erst vermeldeten 9. Core-Generation entdeckt. Hiermit werden leider erst einmal nur die kleineren Modelle Core i3-9000 & -9100 (Vierkerner) sowie Core i5-9400, -9500, -9600 & -9600K (Sechskerner) abgedeckt, Daten zu den eigentlich spannenderen Core i7 & i9 Modellen gibt es derzeit leider noch nicht. Jene kleineren Modelle der Core iX-9000 Prozessoren-Serie lassen dagegen mit den vorliegenden Daten schon sehr gut einordnen – und zeigen jedoch nur geringe bis geringstmögliche Taktratensprünge von 100-200 MHz an. Damit wird es Intel natürlich nochmals schwerer haben, diese Refresh-Generation rechtzufertigen – denn allein für die kommenden Coffee-Lake-Achtkerner hätte es genauso gut auch ausgereicht, jene als "Core i7-8800/K" in die bestehende 8. Core-Generation einzuordnen.

Core iX-8000 Core iX-9000 Differenz Basetakt Differenz Turbotakt
Core i5-8600K Core i5-9600K = +100 MHz Base +200 MHz max. Turbo
Core i5-8600 Core i5-9600 = identisch +200 MHz max. Turbo
Core i5-8500 Core i5-9500 = identisch +200 MHz max. Turbo
Core i5-8400 Core i5-9400 = +100 MHz Base +100 MHz max. Turbo
Core i3-8100 Core i3-9100 = +100 MHz Base Turbo nicht vorhanden
Core i3-8000 Core i3-9000 = +100 MHz Base Turbo nicht vorhanden
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Intel bringt eine komplette Core iX-9000 Prozessoren-Serie auf Basis von Coffee Lake

Bei Videocardz hat man in einem offiziellen Intel-Dokument die Namensnennung verschiedener neuer Intel-Prozessoren erspäht, was in dieser Form klar auf das kommende Erscheinen einer kompletten Core iX-9000 Prozessoren-Serie (sprich der 9. Core-Generation) auf Basis von Coffee Lake hindeutet. Konkret notiert werden die Prozessoren-Modelle Core i3-9000 & -9100 (Basis Coffee Lake Vierkern-Die) sowie Core i5-9400, -9500, -9600 & -9600K (Basis Coffee Lake Sechskern-Die). Da die bisherigen Coffee-Lake-Modelle genauso an derselben Stelle notiert werden, ist hierbei auch ein einfacher Schreib- und Gedankenfehler eher auszuschließen. Das ganze kommt leicht überraschend, auch wenn sich diese Entwicklung kürzlich doch schon andeutete. Dennoch war früher immer "nur" ein Aufsatz auf das bisherige Produkt-Portfolio in Form zweier Achtkern-Modelle im Gespräch, nicht jedoch ein komplett neues Produkt-Portfolio (gerade nicht ohne neuen Codenamen).

Portfolio-Schema I (konventionell)
Core i9 8C +HT 9900 & 9900K
Core i7 6C +HT 9700 & 9700K
Core i5 6C 9400, 9500, 9600 & 9600K
Core i3 4C 9000 & 9100
Portfolio-Schema II (progressiv)
Core i7 8C +HT 9700 & 9700K
Core i5 6C +HT 9400, 9500, 9600 & 9600K
Core i3 4C +HT 9000 & 9100
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Wann kann man PCI Express 4.0 in kaufbaren Produkten erwarten?

Eine Meldung über den Treibersupport von PCI Express 4.0 bei AMDs Vega-20-Chip seitens der ComputerBase bringt das Thema "PCI Express 4.0" mal wieder hoch – nachdem nun schon seit einigen Jahren darüber geredet wird, bislang aber nicht viel in dieser Frage passiert ist. Zwar liegt (nun endlich) seit Oktober 2017 eine finale Spezifikation vor, aber die entsprechenden Roadmaps der Chipentwickler bedingen eine langjährige Vorausplanung, womit eine schnelle Adaption des neuen Standards kaum machbar ist. Nur speziell bei Vega 20 stand der Support für PCI Express 4.0 schon lange auf dem Programm, selbige weitsichtige Vorausplanung gilt auch für AMDs zweite Epyc-Generation "Rome" auf Zen-2-Basis im Jahr 2019. Bei den anderen beiden wichtigen Chipentwicklern gibt es dagegen noch keinerlei belastbare Aussagen zum Thema PCI Express 4.0 – das Feature stand augenscheinlich mal für Skylake-X/SP auf dem Programm, wurde jedoch mangels finalisierter Spezifikation dann doch nicht realisiert.

2018 2019 2020
AMD-Prozessoren Threadripper II: ziemlich sicher nicht Picasso: ziemlich sicher nicht
Epyc II ("Rome", Zen 2): bestätigt PCIe 4.0
Threadripper III (Zen 2): gute Chance auf PCIe 4.0
Ryzen III (Zen 2): unsicher, aber mit Chance auf PCIe 4.0
Zen 3: ziemlich sicher mit PCIe 4.0
Intel-Prozessoren Coffee Lake 8C-Die: ziemlich sicher nicht
Cascade Lake: ziemlich sicher nicht
Ice Lake: möglich, aber nicht besonders wahrscheinlich Ice-Lake-X/SP: gute Chance auf PCIe 4.0
Tiger Lake: gute Chance auf PCIe 4.0
AMD-Grafikkarten Vega 20: bestätigt PCIe 4.0 Navi: unsicher, aber mit Chance auf PCIe 4.0 NextGen: ziemlich sicher mit PCIe 4.0
nVidia-Grafikkarten Turing: recht unwahrscheinlich Ampere (HPC): ziemlich sicher mit PCIe 4.0 NextGen: ziemlich sicher mit PCIe 4.0
Die Angaben dieser Tabelle sind natürlich größtenteils ungesichert.
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Umfrage-Auswertung: AMDs Ryzen 2000 oder Intels Coffee Lake als Gaming-CPU?

Im Nachgang zum Launch von AMDs Ryzen 2000 fragte eine Umfrage von Ende Mai an dieser Stelle nach der insgesamt besseren Gaming-CPU: Die Sechskerner von Intels Coffee Lake – oder die Sechs- und Achtkerner von AMDs Ryzen 2000? Zu diesem Zeitpunkt waren auch schon die aktualisierten Werte zur Spiele-Performance bekannt, welche für Ryzen 2000 weiterhin einen (wenn auch geringer gewordenen) Rückstand zu Intel aufzeigen. Dennoch geht die genannte Umfrage ziemlich gut für AMD aus: Intel hat zwar insgesamt mit 41,8% zu 33,9% einen gewissen Vorteil (während 24,3% der Umfrageteilnehmer insgesamt keinen Unterschied sehen), aber jene Differenz ist auch nicht weltbewegend groß, das Pendel schwingt demzufolge nur leicht in Richtung Intel.

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