Intel-Prozessoren

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Intel auf der CES 2023: Die non-K- und Mobile-Modelle der 13. Core-Generation

Intel hat die Medien-Tage vor der eigentlichen CES 2023 zur formellen Vorstellung seiner Prozessoren-Neuigkeiten für den Jahresstart 2023 genutzt. Jene belaufen sich auf die non-K- und Mobile-Modelle der 13. Core-Generation, welche bekannterweise aus Alder-Lake- und Raptor-Lake-Dies zusammengemixt sind, sprich nicht einheitlich Raptor-Lake-basierend daherkommt (auch wenn dies keinen wirklich bedeutsamen Unterschied ausmacht). Nicht vorgestellt wurde hingegen der Core i9-13900KS, welcher zwar erneut in China und Frankreich erspäht wurde, rein offiziell jedoch wohl erst später im Verlauf des ersten Quartals antreten dürfte. Demzufolge wichtigster Punkt der CES-Vorstellungen von Intel sind die non-K-Modelle der 13. Core-Generation, womit jenes Deskop-Portfolio somit vollständig wird bzw. sich auf die niedrigeren Preispunkte ausdehnt.

Kerne P-Takt PBP/MTP Liste Liste ("F")
Core i9-12900(F)i9-13900K(F) 8C+8c/24T → 8C+16c/32T 2.4/5.1 → 2.0/5.6 GHz 65/202W → 65/219W $489 → $549 $464 → $529
Core i7-12700(F)i7-13700(F) 8C+4c/20T → 8C+8c/24T 2.1/4.9 → 2.1/5.2 GHz 65/180W → 65/219W $339 → $384 $314 → $359
Core i5-12600i5-13600 6C+0c/12T → 6C+8c/20T 3.3/4.8 → 2.7/5.0 GHz 65/117W → 65/154W $223 → $255 -
Core i5-12500i5-13500 6C+0c/12T → 6C+8c/20T 3.0/4.6 → 2.5/4.8 GHz 65/117W → 65/154W $202 → $232 -
Core i5-12400(F)i5-13400(F) 6C+0c/12T → 6C+4c/16T 2.5/4.4 → 2.5/4.6 GHz 65/117W → 65/148W $192 → $221 $167 → $196
Core i3-12100(F)i3-13100(F) 4C+0c/8T → 4C+0c/8T 3.3/4.3 → 3.4/4.5 GHz 60/89W → 65/89W $122 → $134 $97 → $109
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Neuer Artikel: Das Hardware-Jahr 2023 in der Vorschau

Nach dem zwar (vor allem zum Ende hin) ereignisreichen, aber in vielen Facetten eher unbefriedigendem Hardware-Jahr 2022 steht nunmehr das Hardware-Jahr 2023 an. Hierbei handelt es sich um ein klares Übergangs-Jahr, welches die gegen Ende 2022 neu vorgestellten CPU- und GPU-Generationen voll entfalten, allerdings kaum schon eigene neue Generations-Vorstellungen sehen wird. Da gerade im Grafikkarten-Segment die neuen Generationen bislang nur im höchsten Preisbereich angekommen sind, kommt mit dem Jahr 2023 nunmehr der sicherlich viel interessantere Ausbau in mittlere und niedrigere Preisregionen. Welche neue Hardware zu welchem (vermutlichen) Zeitpunkten im Jahr 2023 zu erwarten ist, soll dieser Artikel vorausschauend skizzieren ... zum Artikel.

(Marktstart-Termine) AMD nVidia Intel
5. Januar 2023 GeForce RTX 4070 Ti
(Vorst. 3. Jan., Reviews 4. Jan)
10. Januar 2023 Ryzen 7000 non-X
(Vorstellung auf der CES)
Januar 2023 13. Core-Gen. non-K
(Vorstellung auf der CES)
Februar 2023 Ryzen 7000 X3D GeForce RTX 40 Mobile
(Vorstellung auf der CES)
13. Core-Gen. Mobile
(Vorstellung auf der CES)
Q1/2023 Ryzen 7000 Mobile
(Vorstellung auf der CES)
Navi 33 Mobile
GeForce RTX 4070 Core i9-13900KS
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu Intels Raptor Lake?

Mittels einer Umfrage von Ende Oktober wurde nach dem Ersteindruck zu "Raptor Lake" gefragt, der seinerzeit in den Markt gegangenen neuen Prozessoren-Generation von Intel. Jener fiel mit 38,1% positiver Ersteindruck zu 42,7% durchschnittlicher Ersteindruck samt 19,2% negativem Ersteindruck erstaunlich mittelprächtig aus. AMDs Zen 4 konnte vorher mit 54,3% positiv, 37,1% durchschnittlich & 8,6% negativ klar bessere Werte einfahren und selbst Intels Vorgänger-Generation "Alder Lake" lief mit 45,4% positiv, 36,6% durchschnittlich & 18,0% negativ leicht besser. Dies verwundert um so mehr, als dass Raptor Lake in der Gesamtwertung der entsprechenden Launch-Analyse den jeweiligen AMD-Kontrahenten doch deutlicher distanzieren konnte, als dies seinerzeit bei Alder Lake der Fall war. Auch fehlte zum Zeitpunkt der jeweiligen Umfragen der sich erst kurz vor Jahresende herausgebildete preisliche Anreiz zugunsten der neuen AMD-Prozessoren, zum Launch- und Umfrage-Zeitpunkt hatte Intel das klar bessere Preis/Leistungs-Verhältnis.

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Die Marktanteile für x86-Prozessoren im dritten Quartal 2022

Wie Heise in Berufung auf die Ausarbeitungen der Marktforscher von Mercury Research berichten, hat AMD im Markt der x86-Prozessoren im vergangenen dritten Quartal massiv an Marktanteilen eingebüßt. Die Marktanteils-Rückgänge sind gerade angesichts dieses sich eigentlich nur langsam bewegenden Markts erstaunlich groß, teilweise fällt AMD hierbei auf die Marktanteils-Situation der Jahre 2018/19 zurück. So verlor man bei Desktop-Prozessoren innerhalb nur eines Quartals satte 6,6 Prozentpunkte auf derzeit nur noch 13,9% Marktanteil. Bei Mobile-Prozessoren ist der Rückgang mit 9,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal noch drastischer, der aktuelle Marktanteil fällt wegen des vorherigen Hochs mit 15,7% dagegen leicht freundlicher aus. Gegenüber den die letzten 2 Jahre nahezu durchgehend erreichten Consumer-Marktanteilen von um die 20% herum (meistens mehr) sieht dies trotzdem arg mau aus für AMD.

Q3/2022 AMD vs Vorquartal vs Vorjahr Intel
x86 Desktop 13,9% pro Intel 6,6 PP ▶ pro Intel 3,1 PP ▶ 86,1%
x86 Mobile 15,7% pro Intel 9,1 PP ▶ pro Intel 6,3 PP ▶ 84,3%
x86 Server 17,5% ◀ 3,6 PP pro AMD ◀ 7,3 PP pro AMD 82,5%
x86 Console ~100% unverändert unverändert ~0%
x86 Overall 28,5% pro Intel 2,9 PP ▶ ◀ 3,9 PP pro AMD 71,5%
Stückzahlen-Marktanteile!     ◀ = AMD gewinnt (und Intel verliert)     ▶ = Intel gewinnt (und AMD verliert)     PP = Prozentpunkt
Quelle: Mercury Research, für das Q3/2022 vermeldet durch Heise; Hinweis: "x86 Console" ist eine eigene Anfügung
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Neuer Artikel: Launch-Analyse Intel Raptor Lake

Mit der inzwischen 13. Core-Generation unter dem Codenamen "Raptor Lake" versucht Intel im harten Wettstreit mit AMD zu alten Höhen zurückzufinden. Während AMD hierfür vor kurzem eine neue CPU-Architekturstufe in Form von "Zen 4" herausbrachte, kommt bei Intel fast ein klassischer "Tick" zum Einsatz: Eine bekannte Architektur mit kleineren Verbesserungen, bei welcher es "nur" mittels höherer Kern-Anzahl sowie höheren Taktraten auf Basis einer verbesserten Fertigung zu trotzdem beachtbarer Mehrperformance reichen soll. Diese Optimierung bereits bestehender Architekturen war mal eine der Stärken von Intel, wurde zwischenzeitlich mit den vielen Skylake-Derivaten allerdings "etwas" übertrieben. Wie weit Intel hingegen mit "Raptor Lake" im Wettstreit mit Zen 3, Alder Lake und Zen 4 kommt, soll diese Launch-Analyse unter der Auswertung der Benchmark-Daten von 28 Launch-Reviews klären ... zum Artikel.

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Intel Raptor Lake: Die Launch-Reviews gehen online

Mit dem 20. Oktober 2022 gehen die Testberichte zu Intels "Raptor Lake", der 13. Core-Generation, online und gleichzeitig selbige Prozessoren in den Handel. Der Ryzen-7000-Kontrahent bringt kaum Architektur-Änderungen mit sich, will jedoch über mehr E-Kerne und höhere Taktraten punkten. Die Vorab-Tests sahen zumindest die Performance-Höhe von Ryzen 7000 oder auch etwas mehr erreicht, was auf einen interessanten Zweikampf hoffen läßt. Jener wird natürlich auch beim Preis ausgetragen, wobei erstaunlicherweise ausgerechnet Intels Preisansatz freundlicher als jener von AMD klingt. Wo genau sich "Raptor Lake" bei Performance und Preis/Leistungs-Verhältnis einordnen kann, ergründen derzeit die vielen Launch-Reviews, kann in unserem Forum diskutiert werden und wird nachfolgend noch das Thema einer entsprechenden Launch-Analyse sein.

Kerne iGPU PBP/MTP Liste AMD-Kontrahent
Core i9-13900K 8C+16c/32T 125/253W $589 Ryzen 9 7950X: 16C/32T, $699
Core i9-13900KF 8C+16c/32T 125/253W $564 -
Core i7-13700K 8C+8c/24T 125/253W $409 Ryzen 9 7900X: 12C/24T, $549
Core i7-13700KF 8C+8c/24T 125/253W $384 -
Core i5-13600K 6C+8c/20T 125/181W $319 Ryzen 7 7700X: 8C/16T, $399
Core i5-13600KF 6C+8c/20T 125/181W $294 -
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Umfrage-Auswertung: Welcher Bedarf besteht für Z4 & RTL, Ada & RDNA3?

Mittels einer Umfrage von Anfang September wurde nach dem jeweils persönlichen Bedarf an neuen Prozessoren & Grafikkarten gefragt, passend angesichts der Vielzahl diesen Herbst in den Markt kommenden neuen Hardware von AMD, Intel & nVidia. Die Umfrage erfolgte natürlich auch aus dem Grund, um zu ermessen, wieviele Anwender auf der konkreten Suche nach neuer Hardware sind – und wieviele sich die Testberichte "nur" aus reinem Interesse durchlesen. Diesbezüglich sind mit 34,6% nur gut ein Drittel aller Umfrageteilnehmer derzeit nicht mit grundsätzlichem Bedarf unterwegs, die restlichen grob zwei Drittel sehen also entweder auf Prozessoren- oder Grafikkarten-Seite einen Bedarf (oder sogar an beidem).

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Intel kündigt die 13. Core-Generation "Raptor Lake" für einen Launch am 20. Oktober an

Intel hat auf seinem "Intel Innovation Event" eine Reihe offizieller Vorstellungen und Ankündigungen getätigt. Vornehmlich ging es dabei um die kommende "Raptor Lake" Prozessoren-Generation, deren K/KF-Modelle ab dem 20. Oktober erhältlich sein werden. Die bisher schon bekannten Hardware-Daten zu selbiger wurden (vollumfänglich) bestätigt, die noch offenen Fragen zur Weiterverwendung von Alder-Lake-Dies betreffen dann die nicht vor Anfang 2023 (CES) zu erwartenden non-K-Modelle. Spannender Punkt waren somit Intels Performance-Versprechungen und vor allem die von Intel angesetzten Listenpreisen. Hier zeigte sich Intel unerwartet freundlich und setzte die Listenpreise zumindest bei den größten Modellen 13700K/KF sowie 13900K/KF mitnichten höher an.

P-Kerne E-Kerne Preis
Core i9-12900KCore i9-13900K +600 MHz mehr Boosttakt +8 E-Kerne, +400 MHz mehr Boosttakt $589 → $589  (±0)
Core i9-12900KFCore i9-13900KF +600 MHz mehr Boosttakt +8 E-Kerne, +400 MHz mehr Boosttakt $564 → $564  (±0)
Core i7-12700KCore i7-13700K +400 MHz mehr Boosttakt +4 E-Kerne, +400 MHz mehr Boosttakt $409 → $409  (±0)
Core i7-12700KFCore i7-13700KF +400 MHz mehr Boosttakt +4 E-Kerne, +400 MHz mehr Boosttakt $384 → $384  (±0)
Core i5-12600KCore i5-13600K +200 MHz mehr Boosttakt +4 E-Kerne, +300 MHz mehr Boosttakt $289 → $319  (+10%)
Core i5-12600KFCore i5-13600KF +200 MHz mehr Boosttakt +4 E-Kerne, +300 MHz mehr Boosttakt $264 → $294  (+11%)
zuzüglich durchgängig größerer Level2- und Level3-Caches
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Modell-Spezifikationen zu Intels 13. Core-Generation bestätigen teilweise Alder-Lake-Zweitverwendung

Igor's Lab blättern die augenscheinlich offiziellen Intel-Unterlagen für die 13. Core-Generation auf Basis von "Raptor Lake" aus. Jene sind umfangreich genug (26 Seiten) und enthalten oftmals auch weniger interessante Informationen, was dafür die Chance auf einen "Fake" (hoffentlich) gegen Null gehen läßt. Alle genannten Daten entsprechend auch grundsätzlich den bisherigen Leaks von Mitte August und von Anfang September. Die neuen Unterlagen bestätigen somit den bisherigen Wissensstand und ergänzen selbigen, insbesondere um die Daten zum Basetakt der E-Kerne sowie zum MTP (PL2). Leider gibt es nur die Modell-Spezifikationen für die K- und KF-Modelle, welche für den initialen Raptor-Lake-Launch dieses Jahr geplant sind – das non-K-Portfolio folgt wie bekannt Anfang 2023 zur CES nach.

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Umfrage-Auswertung: Habt Ihr jemals eine CPU durch Übertaktung zerstört?

Eine Umfrage von Ende Juli ging der Frage nach, ob man jemals eine CPU durch Übertaktung zerstört hat – mit Detailfragen betreffend die Häufigkeit dieses Vorfalls sowie ob jener unter "normaler" oder "grenzwertiger" Übertaktung passierte. Erst einmal outeten sich immerhin 87,9% der Umfrage-Teilnehmer als frühere oder aktuelle CPU-Übertakter, nur 12,1% der Umfrage-Teilnehmer haben dies noch nie jemals getan. Das Umfrage-Ergebnis kann somit in keinem Fall den Massenmarkt wiederspiegeln – aber im Sinn der Fragestellung ist es natürlich gut, das so viele Anwender mit Übertaktungs-Erfahrung teilgenommen haben. Denn damit läßt sich herausarbeiten, dass eine CPU-Zerstörung durch Übertaktung eine eher seltene Sache ist, gerade einmal 7,9% aller Umfrage-Teilnehmer (bzw. 9,0% aller Übertakter) ist dies jemals passiert.

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