Intel-Prozessoren

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Umfrage-Auswertung: Wie viele CPU-Kerne sollen es sein beim nächsten Desktop-System?

Eine Umfrage von Mitte Juni fragte nach der Anzahl an (physikalischen) CPU-Kernen, mit welchen das nächste Desktop-System ausgerüstet werden soll. Bei dieser Fragestellung treffen natürlich Anwender aus unterschiedlichsten PC-Situationen zusammen: Solche, die gerade erst neu gekauft haben und deren nächstes PC-System damit dann noch einige Jahre entfernt ist – und andere, welche auf die seinerzeit kurz vor der Tür stehenden Ryzen-3000-Prozessoren gewartet haben, um dann bei diesen umgehend zuzuschlagen. Insofern kann man kaum mehr als die grobe Tendenz werten, welche sich aus dieser Umfrage ergibt – die dann allerdings mehrheitlich zugunsten von Systemen mit vielen CPU-Kernen spricht. Denn nicht nur liegt die Antwortoption eines Achtkerner mit 46,6% der Umfrageteilnehmer klar in Front, auch stehen unterhalb dieser Antwortoption nur noch ganze 10,8% der Umfrageteilnehmer.

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Intels Cascade Lake X tritt am 7. Oktober mit kräftigen Preisnachlässen an

Von Videocardz kommen exakte Informationen zu Spezifikationen, Preislagen und Vorstellungstermin zu "Cascade Lake X", der HEDT-Ausführung zu Intels "Cascade Lake" Server-Prozessoren. Jene basieren wie bekannt weiterhin auf der Skylake-X/SP-Architektur, sind faktisch deren zweiter Refresh, bringen allerdings dennoch neue Stücken Silizium sowie minimale Hardware-Änderungen mit sich. Dennoch wird sich natürlich aus der grundsätzlich gleichen Architektur sowie auch weiterhin der 14nm-Fertigung gerade im zweiten Refresh nichts mehr entscheidendes an Performance herausholen lassen – gut zu sehen auch an den Taktraten, welche beim Base-Takt gegenüber dem Skylake-X-Refresh nahezu identisch sind und beim regulären Boost-Takt dann ebenfalls fast durchgehend jeweils 200 MHz oben drauf legen. Selbst wenn die real anliegenden Taktraten noch etwas besser herauskommen sollten als jener nominelle Taktraten-Sprung, braucht man bei Cascade Lake X sicherlich nicht von mehr als +10% Mehrperformance (gegenüber dem Skylake-X-Refresh) ausgehen.

Kerne Takt unl. verl. L2+L3 Speicher PCI Express TDP Liste Release
Core i9-10980XE 18C/36T 3.0/3.8/4.6/4.8 GHz 18+24.75 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 979$ 7. Okt. 2019
Core i9-10940X 14C/28T 3.3/4.1/4.6/4.8 GHz 14+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 784$ 7. Okt. 2019
Core i9-10920X 12C/24T 3.5/4.3/4.6/4.8 GHz 12+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 689$ 7. Okt. 2019
Core i9-10900X 10C/20T 3.7/4.3/4.5/4.7 GHz 10+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 590$ 7. Okt. 2019
Taktraten-Angaben: 1. Base-Clock, 2. AllCore-Turbo, 3. maximaler Takt gemäß Turbo Boost 2.0, 4. maximaler Takt gemäß Turbo Boost Max 3.0; alle Cascade-Lake-X-Prozessoren laufen weiterhin im Sockel 2066 und sollten (nach BIOS-Update) kompatibel mit bestehenden X299-Platinen sein; der offizielle Speichersupport von Cascade Lake X geht auf DDR4/2933 hinauf, was nominell nur von neueren X299X-Platinen geboten wird
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Intel verspricht Core i9-9900KS sowie "Cascade Lake X" für diesen Oktober

Auf einer IFA-Veranstaltung hat sich Intel zu den noch anstehenden Prozessoren-Launches in diesem Jahr geäußert – und dabei sowohl den Core i9-9900KS als auch die HEDT-Prozessoren von "Cascade Lake X" für den Oktober 2019 versprochen. Erstgenannter Core i9-9900KS wird dann wohl das letzte CPU-Modell auf Basis von Coffee Lake darstellen, als Clou kommt diese "Special Edition" mit einem AllCore-Boosttakt von 5.0 GHz daher, was Intel gegenüber Tom's Hardware auch live demonstrierte. Das Testobjekt war mittels "Hitman 2" allerdings natürlich nicht wirklich CPU-beanspruchend – wie dies unter Anwendungs-Benchmarks aussieht und ohne Verwendung einer AiO-Wasserkühlung (wie bei Intels Testsystem benutzt), bleibt offen bzw. die entsprechenden Launchreviews abzuwarten. Ein gewisser Performancesprung ist sicherlich zu erwarten, ansonsten könnte sich Intel dieses Prozessoren-Modell schließlich glatt sparen. Interessant wird dann noch die preisliche Einordnung – zu welcher derzeit nichts gesagt wurde, welche aber noch viel eher als die Performance über das Gelingen dieses CPU-Projekts entscheiden dürfte.

Desktop Kerne Takt unl. verl. L2+L3 Speicher iGPU TDP boxed Release
Core i9-9900KS 8C/16T 4.0/5.0/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/? MHz ? ? Oktober 2019
Core i9-9900K 8C/16T 3.6/4.7/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1200 MHz 95W 499$ 19. Okt. 2018
Core i9-9900KF 8C/16T 3.6/4.7/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 deaktiviert 95W 499$ 8. Jan. 2019
Core i9-9900 8C/16T 3.1/4.6/5.0 GHz ? 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1200 MHz 65W 449$ 23. April 2019
Taktraten-Angabe: 1. Base-Takt, 2. AllCore-Boost, 3. maximaler Boost-Takt
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Umfrage-Auswertung: AMD vs. Intel: Wohin geht aktuell die Tendenz der Desktop-Käufer?

Die Umfrage der vorletzten Woche stellte nach dem Launch von Ryzen 3000 die Frage, ob der CPU-Käufer bei einer jetzt anstehenden Neuanschaffung eher zugunsten von AMD als zugunsten von Intel tendieren würde. Mittels dieser Umfrage sollte Intel die Gelegenheit gegeben werden, das Bild wieder etwas zurechtzurücken, welches die Ersteindrucks-Umfrage zu Ryzen 3000(die sich logischerweise allein AMD-Prozessoren bezieht) mit satten 90,4% positivem Ersteindruck zugunsten von Ryzen 3000 gegeben hatte. Allerdings gelingt Intel dies nur sehr eingeschränkt, denn die Tendenz der CPU-Käufer hier bei dieser Umfrage ist weiterhin überaus eindeutig: 68,6% klare AMD-Käufer gegenüber 2,7% klare Intel-Käufer ergeben nicht nur eine extrem hohe Differenz zugunsten von AMD, sondern natürlich eine hohe absolute Mehrheit zugunsten von AMD – welche hiermit also mehr als zwei Drittel aller Stimmen auf sich vereinigen.

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Die Prozessoren-Marktanteile im zweiten Quartal 2019

Von Tom's Hardware kommen mit Berufung auf die Marktforscher von Mercury Research neue Zahlen zum Stückzahlen-Marktanteil im x86-Prozessorenmarkt für das abgelaufene zweite Quartal 2019. Jenes ist das letzte vor dem Ansturm von AMDs Zen-2-Generation, womit mit diesen Marktanteils-Zahlen ein exemplarisches Beispiel für den Fall geschaffen wird, das Rückbetrachtungen (wie es alle Statistiken und Quartalsberichte prinzipbedingt sind) durchaus auch schon einmal von den nachfolgenden Ereignissen glatt überrollt sein können. Aber auch ohne den sicherlich positiven Einfluß der Zen-2-basierten Prozessoren machte sich AMD in diesem zweiten Quartal 2019 schon ganz vernünftig: Im Desktop-Segment gab es mit 17,1% Marktanteil zwar nur dasselbe Ergebnis wie im Vorquartal, aber das Mobile-Segment legt einen Prozentpunkt auf 13,1% sowie das Server-Segment einen halben Prozentpunkt auf 3,4% (jeweils zum direkten Vorquartal) zu.

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Neuer Artikel: Performance-Preview Intel Ice Lake (Mobile)

Die von verschiedenen Webseiten am 1. August veröffentlichten Benchmark-Previews zu Intels "Ice Lake" Mobile-Prozessoren haben teilweise für einiges Aufsehen gesorgt, bestätigt sich doch (auf den ersten Blick) der gute Eindruck, welchen die Ice-Lake-Architektur mit ihrer Computex-Vorstellung bereits aufgestellt hatte. Allerdings erreichen die Artikel vom 1. August tatsächlich nur Preview-Charakter, da es jeweils nur wenige Benchmarks sowie genauso auch wenige Vergleichs-Zahlen gab – was es um so wichtiger macht, die aufgelaufenen Zahlen wenigstens einmal solide zu erfassen und auszuwerten. Dies soll mit diesem Artikel getan werden, dessen Aufgabe vor allem in der Einordnung der vorhandenen Performance-Ergebnisse in ein ungefähres Gesamtbild gegenüber den bisherigen Mobile-Prozessoren von Intel (Kaby Lake & Whiskey Lake) sowie AMDs aktueller Ryzen 3000U Mobile-Serie (Picasso/Zen+) besteht ... zum Artikel.

Anwendungen Core i7-8550U Core i7-8565U Core i7-1065G7 Ryzen 7 3700U
Abstammung Intel Kaby Lake Intel Whiskey Lake Intel Ice Lake AMD Picasso (Zen+)
AnandTech  (9 Tests) 88,1% 94,1% 100% -
Hot Hardware  (6 Tests) - 92,6% 100% 92,3%
Legit Reviews  (11 Tests) - 91,7% 100% -
Notebookcheck  (6 Tests) HP: 91,1%
Ø 8550U: 99,8%  (?)
- 100% 87,5%
PCWorld  (5 Tests) - HP: 86,2%
Dell: 107,1%  (?)
100% -
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Neue Intel-Roadmap zeigt den Zen-2-Konter "Comet Lake" im ersten Quartal 2020

Aus Hongkonk von XFastest kommt ein erhellender Hinweis auf die Intel-Arbeiten an einem Konter zu Zen 2 bzw. Ryzen 3000 in Form der Comet-Lake-Generation. Von jener sind grundsätzlich gesehen 10-Kern-Prozessoren für Consumer-Bedürfnisse zu erwarten, wahrscheinlich weiterhin basierend auf der "Skylake" Prozessoren-Architektur sowie der "Kaby Lake" iGPU-Architektur. Vakant sind derzeit noch Rahmenbedingungen, konkrete Modelle & Taktraten sowie natürlich das Erscheinungsdatum. Insbesondere zu letztgenanntem Punkt kann die von XFastest hierzu gezeigte Intel-Roadmap entscheidend weiterhelfen, da hierbei "Comet Lake-S" für den Desktop-Einsatz ab dem ersten Quartal 2020 eingezeichnet ist, mit einem Start der Massenfertigung zwischen der 52. Kalenderwoche 2019 und der 11. Kalenderwoche 2020. Dies grenzt zumindest den Marktstart doch ziemlich klar ein – vor dem Januar 2020 wird man Comet Lake kaum regulär zu kaufen bekommen. Dabei ist dies auch nur der frühestmögliche Termin, gemäß der Angabe zur Massenfertigung ist ein Marktstart auch erst im Februar 2020 genauso gut möglich.

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Umfrage-Auswertung: Wie häufig wird integrierte Grafik tatsächlich zum Spielen eingesetzt?

Mit einer Umfrage von Ende März wurde nach der Häufigkeit des realen Spiele-Einsatzes von integrierter Grafik gefragt – oder aber dem Grund für den Nicht-Einsatz dieser. Mittels der Antworten auf diese Umfrage läßt sich erst einmal sagen, das kumuliert 21,6% der Umfrage-Teilnehmer überhaupt mit integrierter Grafik ein Spielchen wagen. Innerhalb dieser Teilmenge sind die seltenen Nutzer mit 57% allerdings dominierend, die häufigen Nutzer kommen auf 20%, die ausschließlichen Nutzer auf 23%. Bezieht man es auf alle Umfrage-Teilnehmer, stehen iGPU-Spieler mit häufiger oder ausschließlicher iGPU-Nutzung dann nur bei 9,3% der Gesamtnutzer. Dies ist sicherlich keine große Anzahl und letztlich schon allein über alleinige Notebook-Nutzer (bei welchen es häufig nur integrierte Grafik gibt) zu erklären.

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2018/19 erfüllt?

Mittels einer Umfrage von Mitte März wurde zur Frage gestellt, ob die 3DCenter-Leser die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2018/19 erfüllen. Jene Systemanforderungen waren im Gegensatz zum Vorjahr durchaus mal wieder gutklassig angestiegen, womit eigentlich eine schlechtere Erfüllungsquote zu erwarten gewesen wäre. Dem war allerdings nicht so, das Umfrageergebnis sieht die Anzahl der die aufgestellten Hardware-Empfehlungen vollständig erfüllenden Anwender (inklusive allen besseren Systemkonfigurationen) sogar erstmals bei über der Hälfte der Umfrage-Teilnehmer. Die hierbei erzielten 50,8% Stimmenanteil zeigen zudem einen langjährigen Trend zugunsten einer stetig steigenden Erfüllungsquote auf: 2017/18 mit 46,0%, 2016/17 mit 43,2% und 2015/16 mit 38,4% lauten die früheren Werte – nur 2014/15 mit 48,2% ist diesem Trend gegenüber abweichend.

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Intel spricht sich gegen den Cinebench aus und fordert mehr realitätsnahe CPU-Benchmarks

Auf einem Pre-Computex-Event hat sich Intel gemäß der ComputerBase für mehr realitätsnahe CPU-Benchmarks und dabei insbesondere gegen die Verwendung des Cinebench als Defacto-Referenz ausgesprochen. Als Hauptproblem sieht Intel hierbei dessen Praxisrelevanz, da sich das zugrundeliegende Anwendungs-Programm "Cinema4D" nur auf 0,54% von 1,8 Millionen hierfür analysierten PCs finden lies – im Gegensatz zu Chrome mit 63,0%, Word mit 40,5% und Steam mit 38,0% Verbreitungsgrad. Diese Argumentation ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, kann aber dennoch nicht der Weisheit letzter Schluß sein: Denn Chrome & Word dominieren primär deswegen die Verbreitungs-Charts, weil es in deren Software-Segment vergleichsweise wenig Wettbewerb und damit nur wenige Anbieter gibt. Bei Render-Software wie Cinema4D ist das Feld dagegen sehr viel breiter – und es somit absolut logisch, das die einzelnen Anbieter mit geringeren Prozentanteilen daherkommen. Zudem kann man generell nicht erwarten, das Spezial-Software wie eben Renderer auf einer Vielzahl von PCs installiert ist – dies sind Profi-Tools, jene werden immer nur von einer Minderheit an PC-Nutzern verwendet werden. Der reine Verbreitungsgrad kann sicherlich nicht der alleinige Maßstab sein – denn wenn doch, sollte sich Intel auf Prozessoren zur Beschleunigung von Chrome & Word konzentrieren und nachfolgend seine gesamte HEDT-Linie samt aller Prozessoren oberhalb von vier CPU-Kernen einstampfen.

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