AMD-Prozessoren

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Umfrage-Auswertung: Ryzen-Achtkerner für 360 Euro - ein Angebot?

Eine Umfrage von Mitte Februar stellte sogar noch vor dem Ryzen-Launch die Frage auf, wie interessant der Ryzen 7 1700 für seinen Kampfpreis von 360 Euro ist. Inzwischen ist jener Achtkern-Prozessor für exakt diesen Preispunkt erhältlich – und auch die nunmehr aufgestellten Performance-Werte sehen durchaus ansprechend aus. Aber auch schon vor dem Ryzen-Launch sprach dieses Angebot die Umfrageteilnehmer zu großen Teilen an – wenngleich die größte Stimmenanzahl mit gleich 31,1% in diese Richtung ging, sogar noch schnellere und damit teurere Achtkerner ins Visier zu nehmen. Ebenfalls beachtbare Stimmenanteile entfielen allerdings auch auf jene Umfrageteilnehmer, welche zu diesem Preispunkt eher denn einen höher taktenden Sechskerner mit in ihre Betrachtung aufnehmen würden – ein solches Angebot wird AMD wie bekannt schon in Kürze liefern.

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Umfrage-Auswertung: Welche ist die persönlich interessanteste Ryzen-Ausführung?

Eine Umfrage von Anfang Februar fragte – kurz nach dem seinerzeitigen Bekanntwerden erster Portfolio-Daten zu Ryzen – nach der persönlich interessantesten Ryzen-Ausführung. Inzwischen ist bekannt, das es (derzeit) keine Ryzen-Prozessoren ohne SMT außerhalb des Vierkern-Bereichs geben wird, ergo sind die seinerzeit gewählten Antwortoptionen teilweise inzwischen schon von der Realität überrollt worden. Andererseits ergibt sich hier das interessante bis ironische Ergebnis, das die Umfrage-Teilnehmer durchaus zu gewissen Teilen Interesse an Sechs- und Achtkerner ohne SMT zeigten, was AMD jedoch wie gesagt nicht anbieten wird – dagegen die von AMD tatsächlich (im zweiten Halbjahr) angebotenen Vierkerner ohne SMT nur auf minimale Gegenliebe stoßen.

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AMDs Ryzen 5 kommt mit vier Modellen schon am 11. April

AMD informiert derzeit seine Mainboard- und OEM-Partner augenscheinlich über den am 11. April anstehenden Launch (samt Marktstart) der Ryzen 5 Prozessoren – sprich der Vierkern- und Sechskerner-Modelle von Ryzen mit jeweils aktivem SMT (die Vierkerner ohne SMT werden im zweiten Halbjahr als "Ryzen 3" antreten). Videocardz zeigen hierzu die entsprechenden Präsentationsfolien, welche auch schon die allermeisten technischen Daten sowie die von AMD angesetzten Listenpreise bereithalten – einige Ergänzungen hierzu kommen noch von der ComputerBase. Gegenüber den Vorab-Informationen ändert sich in Details hier und da etwas, die grobe Marschrichtung wird jedoch eingehalten: Ryzen 5 wird schlicht jene Prozessoren zur Verfügung stellen, welche Intel auf der Breite des Kaby-Lake-Portfolios angreifen sollen.

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AMD bringt den Summit-Ridge-Nachfolger "Pinnacle Ridge" wohl schon ein Jahr nach den ersten Ryzen-Prozessoren

Die PC Games Hardware hat es als erste berichtet, seitens Videocardz liegt nun auch die entsprechende AMD-Roadmap vor – nach welcher neue Zen-basierte Prozessoren unter dem Codenamen "Pinnacle Ridge" bereits im Jahr 2018 erscheinen sollen. Laut den Ausführungen der PCGH soll sich deren ursprünglicher Termin sogar schon auf Ende 2017 belaufen haben – was erstaunlich früh wäre und eine recht aggressive Roadmap-Planung seitens AMD andeutet. Ein neues Fertigungsverfahren ist mit diesem Termin natürlich eine Illusion, jenes steht AMD bzw. GlobalFoundries in Form der 7nm-Fertigung kaum vor dem Jahr 2019 wirklich breit zur Verfügung. Auch wirklich große Veränderungen sind mit diesem Jahresabstand zu den ersten Ryzen-Prozessoren nicht drin – faktisch kann AMD in das Design von "Pinnacle Ridge" noch nicht einmal die ersten Praxiserkenntnisse der Ryzen-Prozessoren einfließen lassen, sondern nur solcherart Erkenntnisse, welche im Designprozeß und der Evaluierungsphase von Ryzen erzielt wurden.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Ryzen 7

Anfang März gingen AMDs achtkernige Ryzen 7 Prozessoren endlich an den Start sowie in den Einzelhandel. Damit wurde eine langjährige Wartephase auf eine endlich einmal wieder konkurrenzfähige Prozessoren-Generation von AMD beendet, welche auf der anderen Seite Intel zu immer geringeren Fortschitten sowie einigen Preiserhöhungen im CPU-Geschäft ausgenutzt hatte. Mit unserer (zugegebenermaßen späten) Launch-Analyse wollen wir nachfolgend primär aufzeigen, welche Performance- und Overclocking-Werten Ryzen zu seinem Lauch erreicht hat und was sich daraus (im Mix der Ergebnisse sowie im Vergleich zu Intel) herauslesen läßt ... zum Artikel.

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AMD Ryzen Launchreviews: Die Overclocking-Ergebnisse im Überblick

Als letzten Teaser für die kommenden (leider späte) Launch-Analyse zu AMDs Ryzen soll es hiermit einen Überblick zu den am Launchtag erzielten Overclocking-Ergebnissen zu Ryzen geben. Jene richtet sich ausschließlich an den unter normalen Kühlmaßnahmen (Luft oder Standard-Wassserkühlung) erreichten und natürlich stabilen OC-Resultaten aus. Leider gab es von den beiden kleineren Ryzen-Modellen Ryzen 7 1700 & 1700X nur recht wenige entsprechende Resultate, allerdings ist die grobe Tendenz auch so mittels der vielen Resultate zum Ryzen 7 1800X sichtbar. Die von AMD angesetzte default-Spannung der Ryzen-Achtkerner wollte keiner der Testberichte wirklich ganz konkret notieren – doch augenscheinlich laufen jene mit ~1.2V los, können sich aber unter Last auch bis zu ~1.35V genehmigen.

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AMD Ryzen Launchreviews: Die Testresultate zur Spiele-Performance im Überblick

Als weiteren Teaser zur kommenden AMD Ryzen Launch-Analyse gibt es nachfolgend die aufgelaufenen (sinnvollen) Spiele-Benchmarks zu Ryzen und der Intel-Konkurrenz im Überblick. Viel ist es leider nicht geworden, da sich die meisten Hardwaretester leider an GPU-limitierten Spiele-Benchmarks unter FullHD (und noch höheren Auflösungen) aufgehalten haben. Aufzuzeigen, das unter wirklich Grafikkarten-limitierten Szenarien Ryzen absolut gleichwertig herauskommt, ist natürlich auch wichtig – aber dafür reicht faktisch ein einzelner Benchmark aus, danach könnte man sich interessanteren Themen zuwenden. So beispielsweise der Spiele-Performance unter niedrigeren Auflösungen, wo dann die CPU viel stärker ins Spiel kommt – gerade wenn man mit einer Titan X (Pascal) die Grafikkarten-Limitierung sehr weit oben ansetzt.

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AMD Ryzen Launchreviews: Die Testresultate zur Anwendungs-Performance im Überblick

Im Vorgriff auf unsere kommende Launch-Analyse zu AMDs Ryzen wollen wir hiermit schon einmal ein erstes greifbares Ergebnis veröffentlichen – die gesammelten Benchmarkwerte zur Anwendungs-Performance von Ryzen sowie den jeweiligen Intel-Kontrahenten. Unter den vielen erschienenen Ryzen-Tests hat sich leider nur ein Bruchteil für diese Auswertung qualifiziert, denn viele Hardwaretests machten hierbei zwei grundsätzliche Fehler: Erstens einmal kann man gerade bei CPU-Tests nicht nur mit vier Benchmark-Titeln ankommen. Dies kann im Glückfalls unter Grafikkarten-Benchmarks noch zu einem sinnvollen Ergebnis führen, bei CPU-Benchmarks geht dies mehr oder weniger automatisch schief: Nicht die eigentlich Benchmarkwerte bestimmen dann das Endergebnis, sondern vielmehr die Benchmark-Auswahl. Für CPU-Tests sollte man generell nicht mit unter 10 Einzeltests arbeiten, sogar mit der Empfehlung hin zu eher denn 20 Einzeltests.

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CPU-Spieleperformance: Vierkerner mit hohem Takt oder Sechs- & Achtkerner?

Gerade im Zuge der Diskussion um AMDs Ryzen-Prozessoren kommt immer wieder die Frage auf, ob AMDs Ansatz der vielen CPU-Rechenkerne bei der Teildisziplin der Spieleperformance nicht Intels Ansatz der dedizierten Vierkerner mit dafür viel höheren Taktraten unterlegen sei. Spiele haben es nun einmal schwer, viele CPU-Kerne vor allem möglichst gleichmäßig auszulasten – mit einer starken Betonung auf "gleichmäßig". Eine pro-Forma-Last auf zusätzlichen CPU-Kernen nützt ja nichts, wenn am Ende der Großteil der Last nur auf einem CPU-Kern liegt – und damit allein dessen Performance gesamtentscheidend ist. Im Spielesegment sprangen insbesondere in der (nicht zu weit zurückliegenden) Vergangenheit noch so manche "Alt"-Engine herum, welche mit Ach und Krach mal zwei CPU-Kerne auslasten konnte – womit man aus heutiger Sicht schon fast froh sein muß, das sich im Spielebereich inzwischen wenigstens Vierkern-Prozessoren durchgesetzt haben.

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Namensschema von AMDs Ryzen-Prozessoren offengelegt

Im geleakten Ryzen Presse-Deck findet sich auch eine Präsentationsfolie, welche das Namensschema der Ryzen-Prozessoren bzw. im eigentlichen aller Sockel-AM4-Prozessoren auf Zen-Basis offenlegt (die ebenfalls im Sockel AM4 erschienenen "Bristol Ridge" APUs fallen augenscheinlich nicht unter dieses Namensschema). Jenes eignet sich nicht nur zur besseren Erklärung der bekannten Ryzen-Modelle, sondern ermöglicht auch, zukünftige Prozessoren rein anhand ihres Namens bzw. der vergebenen Nummer einzuordnen. Interessant hierfür ist beispielsweise die erste Stelle des vierstelligen Nummernblocks – welche die Generation dieses Prozessor angibt. Die geplanten Zen-Verbesserungen "Zen 2" und "Zen 3" sollten hiermit also als (hypothetische) Modelle "Ryzen 7 2800X" sowie "Ryzen 7 3800X" erscheinen – sofern AMD nicht sogar noch weitere Zwischengenerationen auflegt.

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