AMD-Prozessoren

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AMD stellt Threadripper 3000 mit den Modellen 3960X & 3970X für einen Marktstart am 25. November vor

Mit etwas Verzögerung hat AMD nun doch noch seine ersten CPU-Modelle der neuen Threadripper-Riege auf Zen-2-Basis vorgestellt – den 24-Kerner Ryzen Threadripper 3960X sowie den 32-Kerner Ryzen Threadripper 3970X. Zu beiden CPU-Modellen liegen nunmehr die wichtigsten Spezifikationen samt dem Listenpreis vor, der eigentliche Launch wird dann am 25. November stattfinden, was sowohl Launchreviews als auch den realen Marktstart umfaßt. Termingleich kommt dann auch der TRX40-Chipsatz in den Markt, welcher für Threadripper 3000 im neuen Sockel sTRX40 gedacht ist. Funktionell entspricht der neue Chipsatz den bisherigen Erwartungen bzw. dem bekannten X570-Chipsatz, aufgrund der Sockel-Inkompatibität mit früheren Threadripper-Generationen erübrigt sich die Fragestellung, ob ältere Threadripper-Chipsätze bzw. -Mainboards hierfür nutzbar gemacht werden können. Die für die beiden jetzt vorgestellten Threadripper-Modelle genannten Taktraten sind dabei ziemlich weit oben angesetzt, andererseits dürfen sich jene Prozessoren dann auch bei einer TDP von immerhin 280 Watt austoben.

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Die Prozessoren-Marktanteile im dritten Quartal 2019

Tom's Hardware berichten wieder einmal über die aktuellen Prozessoren-Marktanteile (bezogen auf verkaufte Stückzahlen), wobei es diesesmal die Werte zum abgelaufenen dritten Quartal sowie einen kleinen Nachtrag für das zweite Quartal gab (x86 insgesamt-Werte ergänzt). Die Werte selber stammen wiederum von den Marktbeobachtern von Mercury Research, deren bisherige Verlautbarungen zum Thema in nachfolgender Tabelle dokumentiert sind – welche nunmehr die jüngere Entwicklung im Prozessoren-Markt schon ganz gut nachvollziehbar macht. Offiziell genannt wurden dabei natürlich immer nur Marktanteile für AMD, allerdings ergibt sich der Marktanteil von Intel angesichts fehlender anderer Wettbewerber bei x86-Prozessoren ganz automatisch – VIA macht schließlich in dieser Frage nichts mehr bedeutsames, die chinesischen Zen-Abwandlungen von Thatic & Zhaoxin dürften hingegen Stückzahlen-technisch noch lange nicht an der Marke von 0,1% kratzen. Wie üblich gilt bei dieser Statistik, das IoT-, Embedded- & SemiCustom-Prozessoren hierbei nicht gezählt wurden – womit primär Kleinst-"Prozessoren" sowie Spielekonsolen-SoCs ausgeschlossen werden.

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Umfrage-Auswertung: Welches Interesse besteht an PCI Express 4.0?

Mit einer Umfrage von Mitte August wurde – im Zuge des Launches von Zen 2 sowie Navi – nach dem Nutzerinteresse an PCI Express 4.0 gefragt. Jenes verteilt sich halbwegs breit, hat aber dennoch eine klare Neinung dazu, PCI Express 4.0 zum derzeitigen Stand noch keine große Bedeutung beizumessen – kumuliert immerhin 58,0% der Umfrageteilnehmer stimmten für eine mehr oder minder große Zurückhaltung gegenüber dem neuen Standard. Die restlichen 42,0% verteilen sich dann in grob zwei Hälften, welche zum einen PCI Express 4.0 jetzt schon als Pflichtfeature sieht – und zum anderen hierin zwar einen starken Pluspunkt, aber noch kein Pflichtfeature erkennt. Genau gerechnet nimmt die Gruppe der Umfrageteilnehmer, welche PCI Express 4.0 schon jetzt als Pflichtfeature (für ein neu gekauftes System) sieht, mit kumuliert 18,3% sogar die kleinste Stimmenanzahl aller Antwortoptionen ein.

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AMDs Ryzen Threadripper 3000 kommt wohl mit bis zu 64 CPU-Kernen ins HEDT-Segment

Die vorgestrige Meldung zu Threadripper 3000 deutete es schon an: AMD könnte bei der kommenden HEDT-Generation die Anzahl der gebotenen CPU-Kerne nochmals erhöhen. Der anscheinend neue Sockel TR4+ zeigt darauf zwar weniger hin – dafür vielmehr die auf (bis zu) 280 Watt steigende TDP. Dies wäre bei (angenommen) gleichbleibender Kern-Anzahl angesichts der 7nm-Fertigung ziemlich unnötig und stellt im übrigen exakt dieselbe TDP dar, wie sie ein einzelnes Epyc-Spitzenmodell bereits trägt – der Epyc 7H12 mit 64 CPU-Kernen. Hinzu kommt die Sichtung des 24-Kerners "Ryzen Threadripper 3960X" in der AoTS-Benchmark-Datenbank, was Nummern-technisch definitiv den Weg zu einem 64-Kerner innerhalb der Threadripper-3000-Generation aufmacht. Zwei neue Meldungen hierzu verdichten nun diesen Eindruck zusätzlich: Zum einen nennen Videocardz auf Basis (angeblicher) AMD-Unterlagen nunmehr sogar drei neue HEDT-Modelle in Form von Ryzen Threadripper 3960X, 3970X & 3990X – was nahezu perfekt zur zuletzt geäußerten Modellnummern-These passt. Und zum anderen hat die ComputerBase an der Verpackung des neuen "Arctic Freezer 50 TR" CPU-Kühlers einen ziemlich verräterischen Schriftzug entdeckt:

... cooling solution for AMD sTR4 Threadripper CPU, capable of efficiently and quietly cooling even 32- and 64-core CPUs with a TDP up to 250 W.
Quelle:  offizielle Verpackung des "Arctic Freezer 50 TR" CPU-Kühlers, notiert von der ComputerBase am 17. Oktober 2019

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Gerüchteküche: AMDs Zen 3 kommt angeblich mit mehr als 8% IPC-Gewinn sowie gewissem Taktraten-Plus

Red Gaming Tech werfen Gerüchte zu den Performance-Verbesserungen bei "Zen 3" in die Runde: Danach hat man eine Quelle, welche früher zu Zen 2 zutreffende Informationen liefern konnte – und nun zu Zen 3 aussagt, das der IPC-Gewinn gegenüber Zen 2 größer als nur +5-8% ausfällt sowie das frühe Zen-3-Samples um 100-200 MHz höher takten konnten – leider ohne exakten Vergleich, zu welchem Stand von Zen 2 dies gemeint ist. Diese letzte Aussage bestätigt zudem direkt eine Meldung im Chiphell-Forum, wo selbiger Taktratengewinn sowie eine IPC-Steigerung von sogar "+1x%" angegeben wurde. Dabei geht man dann allgemein davon aus, das der Taktraten-Gewinn der Serien-Varianten (leicht) höher ausfallen sollte. Nichtsdestotrotz sind dies natürlich beiderseits unbelegbare Gerüchte, welche mit der entsprechenden Vorsicht zu betrachten sind. Sicherlich kann man annehmen, das AMD nicht noch einmal ein "Zen+" vorlegen will, sprich nur eine minimale Verbesserung – welche primär nur deswegen möglich waren, weil man beim originalen Zen 1 nicht alles termingerecht fertigbekommen hatte.

    AMD "Zen 3" Performance-Gerüchte

  • der IPC-Gewinn gegenüber Zen 2 fällt größer als +5-8% aus
  • frühe Samples von Zen 3 sollen um 100-200 MHz höher takten
  • Quelle: angeblicher Insider gegenüber Red Gaming Tech
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AMDs neue Mobile-Strategie soll ab 2020 deutlich günstigere Notebooks ermöglichen

Igor's Lab geben in Berufung auf Branchen-Inside einige Details zu AMDs kommenden Renoir-APUs sowie AMDs neuer Mobile-Strategie zum besten – zu welcher dann neben diesen APUs auch neue Mobile-Grafiklösungen aus dem Navi-Portfolio gehören. Die Renoir-APU basiert laut bekanntem Wissen auf Zen 2 und einer Vega-iGPU in der 7nm-Fertigung und sollte gegen Anfang 2020 als "Ryzen 4000 U/H/G" Serien erscheinen. Neu ist dann die Information, das AMD hier nun tatsächlich auf sechs CPU-Kerne setzt – in Aufbrechung des bisherigen Design-Ansatzes bei Zen 2, wo immer vier CPU-Kerne einen Core Complex (CCX) bilden. Aber offenbar ist dieser Design-Ansatz doch nicht ganz so streng zu betrachten, wenn es darum geht, die richtige Kern-Anzahl für einen gewissen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen – und dies ist angesichts von Intels Sechs- und Achtkernern im Mobile-Segment für das Jahr 2020 sicherlich ein Sechskerner. Jenen kann man über Salvage-Versionen schließlich genauso zum Vierkerner für den Massenmarkt herunterbrechen bzw. für Einsteiger-Bedürfnisse die bisherigen APUs auf Basis von Zen+ (Ryzen 3000 U/H/G Serien) preisgesenkt weiter mitlaufen lassen.

Raven Ridge Picasso Renoir ???
Verkaufsnamen Ryzen 2000 U/H/G Serien Ryzen 3000 U/H/G Serien Ryzen 4000 U/H/G Serien Ryzen 5000 U/H/G Serien
Fertigung 14nm 12nm 7nm 7nm+
CPU Zen 1, max. 4C/8T Zen+, max. 4C/8T Zen 2, angebl. max. 6C/12T Zen 3, vermutl. max. 8C/16T
iGPU Vega, max. 11 CU Vega, max. 11 CU Vega vermutl. Navi
Release 26. Oktober 2017 6. Januar 2019 erwartet Anfang 2020 unklar
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Erste Cinebench-Ergebnisse zum 16-Kerner Ryzen 9 3950X aufgetaucht

Aus einem Overclocking-Guide zum X570-Chipsatz (PDF) seitens Mainboard-Hersteller Gigabyte stammen die ersten (vernünftig wertbaren) Benchmarks zum noch ausstehenden 16-Kerner Ryzen 9 3950X (nach den kaum solide vergleichbaren Geekbench-Werten aus dem Juni). Gigabyte hatte hierbei zur Demonstration des eigenen Übertaktungserfolgs einen Ryzen 9 3950X auf den Taktraten von 4.3 GHz sowie 4.4 GHz durch den Cinebench R15 geschickt – wobei es nur eines der Testmuster auf den höchsten Takt schaffte, hier also trotz angesetzter Wasserkühlung eine gewisse Takt-Grenze erreicht scheint. Neben den Ergebnissen unter Übertaktung wurde allerdings auch ein default-Wert genannt – welcher mit 3932 Punkten um +25% besser als ein Ryzen 9 3900X herauskommt, was angesichts von +33% CPU-Kernen eine passable Kern-Skalierung ergibt. Mit jenen 3932 Punkte würde der Ryzen 9 3950X dann auch Core i9-9980XE und Threadripper 2950X klar überrunden, der kommende Core i9-10980XE (mit zwei CPU-Kernen mehr) könnte im Idealfall einen ähnlichen Wert erzielen.

Technik Cinebench R15 Quelle(n)
Ryzen 9 3950X @ 4.4 GHz Zen 2, 16C/32T, OC @ 4.4 GHz (Wakü) 4475 Gigabyte X570 Overclocking-Guide (PDF)
Ryzen 9 3950X @ 4.3 GHz Zen 2, 16C/32T, OC @ 4.3 GHz (Wakü) 4384 Gigabyte X570 Overclocking-Guide (PDF)
Ryzen 9 3950X Zen 2, 16C/32T, 3.5/4.7 GHz, 749$ 3932 Gigabyte X570 Overclocking-Guide (PDF)
Core i9-9980XE Skylake-X Refresh, 18C/36T, 3.0/4.4 GHz, 1979$ 3670 The Tech Report
Threadripper 2950X Zen+, 16C/32T, 3.5/4.4 GHz, 899$ 3236 ComputerBase
Ryzen 9 3900X Zen 2, 12C/24T, 3.8/4.6 GHz, 499$ 3147 Ø AnandTech, ComputerBase & Golem
Ryzen 7 3700X Zen 2, 8C/16T, 3.6/4.4 GHz, 329$ 2107 Ø AnandTech, ComputerBase & Golem
Core i9-9900K Coffee Lake Refresh, 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 499$ 2064 Ø AnandTech, ComputerBase & Golem
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Umfrage-Auswertung: Wie viele CPU-Kerne sollen es sein beim nächsten Desktop-System?

Eine Umfrage von Mitte Juni fragte nach der Anzahl an (physikalischen) CPU-Kernen, mit welchen das nächste Desktop-System ausgerüstet werden soll. Bei dieser Fragestellung treffen natürlich Anwender aus unterschiedlichsten PC-Situationen zusammen: Solche, die gerade erst neu gekauft haben und deren nächstes PC-System damit dann noch einige Jahre entfernt ist – und andere, welche auf die seinerzeit kurz vor der Tür stehenden Ryzen-3000-Prozessoren gewartet haben, um dann bei diesen umgehend zuzuschlagen. Insofern kann man kaum mehr als die grobe Tendenz werten, welche sich aus dieser Umfrage ergibt – die dann allerdings mehrheitlich zugunsten von Systemen mit vielen CPU-Kernen spricht. Denn nicht nur liegt die Antwortoption eines Achtkerner mit 46,6% der Umfrageteilnehmer klar in Front, auch stehen unterhalb dieser Antwortoption nur noch ganze 10,8% der Umfrageteilnehmer.

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Umfrage-Auswertung: Als wie kritisch wird die Problematik der maximalen Boost-Taktraten von Ryzen 3000 angesehen?

Die Umfrage der letzten Woche sollte die Nutzerstimmung zur Problematik der maximalen Boost-Taktraten von Ryzen 3000 einfangen. Hierbei handelt es sicherlich um ein viel und heftig disktiertes Thema, zu welchem die Ansichten weit auseinandergehen. Die Zielsetzung der Umfrage bestand dabei weniger darin, über "richtig" oder "falsch" zu urteilen, als denn einfach in der Quantifizierung der unterschiedlichen Standpunkte. Und jene brachte ein ziemlich klares Ergebnis, wenn die Problematik der maximalen Boost-Taktraten von Ryzen 3000 für 46,2% der Umfrage-Teilnehmer nur einen Schönheitsfehler darstellt und für weitere 28,1% der Umfrage-Teilnehmer sogar keinerlei Problem existiert.

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AMDs Ryzen 5 3500 & 3500X zeigen sich mehrfach in Fernost

Nachdem von den weiteren Programm-Ergänzungen zum Ryzen 3000 Portfolio bis auf den offiziell schon angekündigten Ryzen 9 3950X (welcher nunmehr auf den November verschoben wurde) bislang nicht viel in der Praxis zu sehen war, kommen per Planet 3DNow! und ComputerBase nunmehr aus Fernost neue, deutlich konkreter wirkende Informationen zu Ryzen 5 3500 & 3500X. Bislang war nur letztgenannter bekannt, der Ryzen 5 3500 ist somit gänzlich neu im Spiel. Bei beiden neuen Prozessoren handelt es sich um Sechskerner mit deaktiviertem SMT – was sie somit direkt mit Intels Core-i5-Riege vergleichbar macht, wo es ebenfalls 6 CPU-Kerne samt deaktiviertem HyperThreading gibt. Die Taktraten beider neuen Ryzen-Prozessoren belaufen sich auf 3.6/4.1 GHz, die Hardware-Differenz liegt dann allein beim Level3-Cache: Der größere Ryzen 5 3500X erhält die vollen 32 MB, der kleinere Ryzen 5 3500 muß mit einer Abspeckung auf nur 16 MB Level3-Cache leben. Dies stellt aber immer noch das Cache-Niveau der Ryzen 1000/2000 Generation dar und ist ganz nebenbei auch jederzeit deutlich mehr als bei Intels Core i5, wo es bestenfalls 9 MB Level3-Cache gibt.

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