AMD-Prozessoren

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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18

Spätestens mit dem neuen Jahr ist noch die Auflistung mit den kumulierten Systemanforderungen für die schon laufende Spiele-Generation 2017/18 darzureichen, welche sich wie üblich aus den bisher zu notierenden PC-Systemanforderungen der ab Herst 2017 neu herausgekommenen Spieletitel speist. Wie in den diesbezüglichen Meldungen zu den einzelnen Spieletiteln oftmals schon erwähnt, bringt die Spiele-Generation 2017/18 erstmals seit vermutlich der neueren PC-Zeit (seit dem Jahrtausendwechsel) keine höheren Hardware-Anforderungen mit sich, es bleibt vom Anforderungs-Stand sogar wirklich alles wie bei den Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17. Jene wurden für die diesjährige Neuauflage nur noch etwas detaillierter bezüglich der CPU-Anforderungen gestaltet, hinzu konnte natürlich neue Hardware von AMD, Intel und nVidia eingearbeitet werden.

Mindestanforderungen Empfehlungen für flüssige fps auf bester Bildqualität
Betriebssystem Windows 10 64-Bit Windows 10 64-Bit
Hauptspeicher 8 GB 16 GB
SSD - unbedingt
Prozessor AMD Bulldozer 8C auf ~4.5 GHz
AMD Ryzen 4C (ohne SMT) auf ~3.5 GHz
Intel Nehalem 4C (ohne HT) auf ~4.0 GHz
Intel Sandy Bridge bis Haswell 4C (ohne HT) auf ~3.5 GHz
Intel Broadwell bis Coffee Lake 4C (ohne HT) auf ~3.0 GHz
AMD Ryzen 6C mit SMT auf ~4.0 GHz
Intel Sandy Bridge bis Haswell 4C mit HT auf ~4.5 GHz
Intel Broadwell bis Kaby Lake 4C mit HT auf ~4.0 GHz
Intel Coffee Lake 6C auf ~3.5 GHz
Grafikkarte DirectX-12-Modell mit 2 GB Speicher
Radeon HD 7000 Serie: ab Radeon HD 7870
Radeon R200 Serie: ab Radeon R9 270
Radeon R300 Serie: ab Radeon R7 370
Radeon RX 400 Serie: ab Radeon RX 460
Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX 560

GeForce 600 Serie: ab GeForce GTX 660 Ti
GeForce 700 Serie: ab GeForce GTX 760
GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX 950 SE
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1050
für FullHD: DirectX-12-Modell mit 6 GB Speicher
Radeon R300 Serie: ab Radeon R9 390
Radeon RX 400 Serie: ab Radeon RX 480 8GB
Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX 580 8GB

GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX 980 Ti
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1060 6GB

für WQHD: DirectX-12-Modell mit 8 GB Speicher
GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX Titan X (Maxwell)
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1070

Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX Vega 56
für UltraHD: DirectX-12-Modell mit 8 GB Speicher
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1080 Ti
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AMD kündigt Ryzen 2 für den April 2018 sowie Threadripper 2 für den Sommer 2018 an

Nach der Vorstellung der Raven-Ridge-APUs hat AMD auf der CES 2018 auch seine weiteren Prozessoren-Pläne für das Jahr 2018 bekanntgegeben. Fixpunkte hierbei sind der kommende Launch von "Ryzen 2" im April 2018 sowie von "Ryzen Threadripper 2" im Sommer 2018. Beide Prozessoren-Serien basieren natürlich auf dem unter dem Codenamen "Pinnacle Ridge" entwickeltem neuen "Zen+" Die, mittels welchem AMD geringfügige Architektur-Verbesserungen mit der erstmaligen Verwendung der 12nm-Fertigung von GlobalFoundries verbindet. Am grundsätzlichen Aufbau des Dies mit acht CPU-Kernen in zwei Vierkern-Modulen wird sich jedoch nichts ändern, hieran wird AMD erst mittels im Jahr 2019 nachfolgenden CPU-Generationen auf Basis von "Zen 2" in der 7nm-Fertigung arbeiten.

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AMD stellt weitere Mobile-Modelle von "Raven Ridge" vor, Desktop-Modelle folgen am 12. Februar 2018

Chipentwickler AMD hat auf der CES 2018 neue Modelle der "Raven Ridge" APU-Serie vorgestellt sowie weitere für die nähere Zeit angekündigt. Zu den beiden im Oktober 2017 vorgestellten Ryzen 5 2500U und Ryzen 7 2700U kommen nun noch kostengünstigere Varianten in Form von Ryzen 3 2200U und Ryzen 3 2300U. Hierbei speckt AMD die Raven-Ridge-APUs teilweise sehr massiv ab: Bei Ryzen 3 2300U muß man bei den vier CPU-Kernen auf SMT verzichten, die integrierte Vega-Grafik geht auf 6 Shader-Cluster mit 384 Shader-Einheiten zurück, während Ryzen 3 2200U dann nur noch zwei CPU-Kerne mit SMT bietet, die integrierte Grafik hat dann nur noch 3 Shader-Cluster mit 192 Shader-Einheiten zur Verfügung. Hiermit dürfte AMD dann alle typischen Mainstream-Anwendungsfälle und damit auch das Brot- und Butter-Geschäft der Notebook-Hersteller abdecken – ein nominell wenig spannungsreiches Geschäft, wo Intel bislang über enorme Stückzahlen trotzdem erstklassig Geld verdienen konnte.

Kerne Takt L2 L3 Grafik TDP Preis Segment
Ryzen 5 2400G 4C +SMT 3.6/3.9 GHz 2 MB 4 MB Vega 11: 704 SE @ ≤1240 MHz 65W 169$ Desktop
Ryzen 3 2200G 4C 3.5/3.7 GHz 2 MB 4 MB Vega 8: 512 SE @ ? MHz 65W 99$ Desktop
Ryzen 7 2700U 4C +SMT 2.2/3.8 GHz 2 MB 4 MB Vega 10 Mobile: 640 SE @ ≤1300 MHz 15W ? Mobile
Ryzen 5 2500U 4C +SMT 2.0/3.6 GHz 2 MB 4 MB Vega 8 Mobile: 512 SE @ ≤1100 MHz 15W ? Mobile
Ryzen 3 2300U 4C 2.0/3.4 GHz 2 MB 4 MB Vega 6 Mobile: 384 SE @ ≤1100 MHz 15W ? Mobile
Ryzen 3 2200U 2C +SMT 2.5/3.4 GHz 1 MB 4 MB Vega 3 Mobile: 192 SE @ ≤1100 MHz 15W ? Mobile
Alle Raven-Ridge-Modelle unterstützen (offiziell) bis zu DDR4/2400. Alle Desktop-Modelle kommen im Sockel AM4 daher und werden von allen AM4-basierten Mainboards unterstützt. Ryzen 3 2300U, Ryzen 5 2500U und Ryzen 7 2700U gibt es jeweils noch einmal als Pro-Ausführung für Business-Notebooks mit ansonsten völlig identischen Spezifikationen.
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AMD senkt die Ryzen-Listenpreise um bis zu -30%

Im Rahmen der CES hat AMD eine nicht unerhebliche Reduzierung der Listenpreise für seine Ryzen-Prozessoren angekündigt, welche im Schnitt der betroffenen Modelle bei -16% liegt, in der Spitze sogar auf -30% hinaufgeht. Diese Preisreduzierungen betreffen den mittleren Bereich des Ryzen-Angebotsportfolios, die beiden höchsten und die drei niedrigsten Modelle bleiben also auf ihrem bisherigen Preispunkt. Mit den Preisreduzierungen legt sich AMD insbesondere im Achtkern-Bereich deutlich günstiger als es vormals (gemäß der Listenpreise) der Fall war und bietet somit neue Argumente im Zweikampf mit Intel. Gleichfalls gilt diese Preissenkung ganz allgemein auch als Vorgriff auf die im März anstehende Ryzen-2-Generation, mittels welcher diese Ryzen-1-basierten Modelle natürlich "Altware" werden und sicherlich in absehbarer Zeit auslaufen dürften. Da die Preissenkungen von Ryzen 1 nunmehr jedoch teilweise recht aggressiv ausfallen und von Ryzen 2 keine ganz großen Offenbarungen zu erwarten sind, lohnt nach diesen Preissenkungen durchaus nochmals der Blick auf das originale Ryzen-Portfolio.

Kerne Takt TDP Listenpreis Str.pr. 23.12. Str.pr. 8.1.
Ryzen Threadripper 1950X 16C +SMT 3.4/4.0 GHz 180W 999$ -> 999$  (±0) 880€ 877€
Ryzen Threadripper 1920X 12C +SMT 3.5/4.0 GHz 180W 799$ -> 799$  (±0) 685€ 707€
Ryzen Threadripper 1900X 8C +SMT 3.8/4.0 GHz 180W 549$ -> 449$  (-18%) 435€ 439€
Ryzen 7 1800X 8C +SMT 3.6/4.0 GHz 95W 499$ -> 349$  (-30%) 359€ 345€
Ryzen 7 1700X 8C +SMT 3.4/3.8 GHz 95W 399$ -> 309$  (-23%) 309€ 309€
Ryzen 7 1700 8C +SMT 3.0/3.7 GHz 65W 329$ -> 299$  (-9%) 285€ 280€
Ryzen 5 1600X 6C +SMT 3.6/4.0 GHz 95W 249$ -> 219$  (-12%) 220€ 209€
Ryzen 5 1600 6C +SMT 3.2/3.6 GHz 65W 219$ -> 189$  (-14%) 192€ 185€
Ryzen 5 1500X 4C +SMT 3.5/3.7 GHz 65W 189$ -> 174$  (-8%) 168€ 162€
Ryzen 5 1400 4C +SMT 3.2/3.4 GHz 65W 169$ -> 169$  (±0) 148€ 148€
Ryzen 3 1300X 4C 3.5/3.7 GHz 65W 129$ -> 129$  (±0) 120€ 121€
Ryzen 3 1200 4C 3.1/3.4 GHz 65W 109$ -> 109$  (±0) 100€ 99€
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Sicherheitslücken "Meltdown" & "Spectre" in Intel-, AMD- und ARM-Prozessoren benannt

Die kürzlich bereits angesprochene schwere Sicherheitslücke in Intel-CPUs hat sich mittlerweile zu einem mittelschweren Drama ausgeweitet, welche nunmehr mittels "Meltdown" einen eigenen Namen samt Webseite hat. Zudem sind es eigentlich nun sogar schon zwei schwere Sicherheitslücken (mit derselben Thematik) geworden (die andere bekam den Namen "Spectre") und inzwischen ist auch Hardware anderer Hersteller betroffen – nicht mehr also nur jene von Intel. Die Hersteller halten sich zwar zumeist noch mit größeren Erklärungen zurück, allerdings gibt es wenigstens erste Statements seitens Google, AMD, ARM, Intel & Microsoft bei Videocardz nachzulesen. Intern dürfte die Grundlage dieses Fehlers schon einige Monate bekannt gewesen sein (der Intel-CEO hatte bereits Ende November so viele Intel-Aktien verkauft, wie er verkaufen durfte), an die Öffentlichkeit wollte man allerdings wohl erst nach dem Windows-Patchday in der nächsten Januar-Woche gehen – was nunmehr weitgehend Makulatur ist. In beiden Fällen geht es grob um das Auslesen von Daten fremder CPU-Prozesse, wobei man mittels Meltdown sogar an Systemdaten herankommt und mit Spectre "nur" an die Daten anderer Anwendungen. Dies ist insbesondere in Server-Umgebungen und dort beim Einsatz von Virtualisierung tödlich, da virtuelle Maschinen je gerade dafür angelegt werden, damit jene nicht an die Daten des Host-Systems oder anderer VMs herankommen.

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Neuer Artikel: Das Hardware-Jahr 2018 in der Vorschau

Das Hardware-Jahr 2017 hat wie erwartet jede Menge an Neuem mit sich gebracht. Primär hier zu nennen ist sicherlich die "Wiederentdeckung" des Wettbewerbs im CPU-Geschäft – gekrönt am Ende sogar mit auf das Jahr 2017 vorgezogenen, einstmals erst für 2018 geplanten Intel-Architekturen (Coffee Lake). Jener neu entfachte Prozessoren-Wettbewerb wird im nun anbrechenden Hardware-Jahr 2018 unvermindert weitergehen, zudem stehen nach einem enttäuschenden Grafikchip-Jahr 2017 im neuen Jahr wenigstens teilweise wieder beachtbare GPU-Neuigkeiten auf dem Plan. Mangels eines großen Schritts in der Fertigungstechnologie könnte das Hardware-Jahr 2018 dennoch ein wenig ein Übergangsjahr darstellen, denn bei AMD und nVidia wartet man eher auf die sicherlich erst im Jahr 2019 (für PC-Chips) spruchreife 7nm-Fertigung – und ob Intel seine 10nm-Fertigung wirklich bereits im Jahr 2018 fertig bekommt, ist wieder einmal reichlich offen. Doch der Reihe nach ... zum Artikel.

AMD Intel nVidia
erstes Quartal Kaby-Lake-G
Mainstream/Midrange-APUs
Frühjahr Vega 11
Midrange-GPUs
März Raven Ridge
Mainstream-APUs

Pinnacle Ridge
Mainstream/Midrange/HighEnd-CPUs
April Coffee Lake (2. Welle)
Mainstream/Midrange/HighEnd-CPUs
zweites Quartal Ampere GA104
HighEnd-GPUs
Frühling/Sommer Polaris 12nm
Mainstream/Midrange-GPUs
Sommer/Herbst Threadripper 2
Enthusiasten-CPUs
Ampere GA106
Midrange-GPUs
zweites Halbjahr Vega 20
Enthusiasten-GPUs
Cannon Lake
Mainstream-CPUs
Herbst/Winter Ampere GA107
Mainstream-GPUs
viertes Quartal Cascade Lake
Enthusiasten-CPUs
Jahresende
(potentiell erst 2019)
Ice Lake
Mainstream/Midrange/HighEnd-CPUs
Ampere GA102
Enthusiasten-GPUs
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Prozessoren-Straßenpreise: Coffee Lake immer noch klar über dem Listenpreis, Ryzen dagegen klar unterhalb dessen

Auch nachdem die (immerhin schon im Oktober vorgestellten) Coffee-Lake-Prozessoren nunmehr weitgehend vernünftig verfügbar sind und sich auch die zwischenzeitliche Preisaufschläge wieder zurückgedreht haben, ergibt sich dennoch die Situation, das speziell die Sechskerner von Coffee Lake zu klar anderen Straßenpreisen angeboten werden, als es die Listenpreise suggerieren. Zwar sind die Listenpreise kein offizieller Maßstab für die Straßenpreise, sondern gerade bei Intel eigentlich nur der allererste Großhandelspreis (vor weiteren Rabatten für die wirklich großen Distributoren). Letztendlich hat es sich jedoch eingebürgert, die Intel-Prozessoren faktisch zum Intel-Listenpreis zu verkaufen, teilweise sogar etwas niedriger ansetzen. Auch angesichts eines Dollar/Euro-Kurses, welcher derzeit mal wieder ziemlich genau dem Aufschlag der deutschen Mehrwertsteuer entspricht (welche in US-Preisen üblicherweise nie genannt wird), sollte man also bei Straßenpreisen in deutschen Landen normalerweise den US-Listenpreis in Euro und potentiell leicht weniger als das sehen. Selbiges System funktioniert sowohl bei AMDs Ryzen (DE-Straßenpreis durchschnittlich -14,9% zum US-Listenpreis) als auch Intels Core X (DE-Straßenpreis durchschnittlich -9,9% zum US-Listenpreis) – nicht jedoch beim Intels Coffee Lake, welches nach wie vor klar teurer als der US-Listenpreis angeboten wird.

DE-Straßenpreis vs. US-Listenpreis absolute Abweichung durchschn. Abweichung
AMD Ryzen (inkl. Threadripper) -7% bis -28% -14,9% günstiger
Intel Coffee Lake -8% bis +26% +9,5% teurer
Intel Coffee Lake – nur Core i5/i7 +8% bis +26% +16,9% teurer
Intel Skylake-X & Kaby-Lake-X -7% bis -18% -9,9% günstiger
positive Werte bedeuten, man bezahlt einen höheren DE-Straßenpreis als den US-Listenpreis
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Umfrage-Auswertung: Auf welcher Architektur basiert der im Spiele-System eingesetzte Prozessor (2017)?

Mit der Umfrage von letzter Woche wurde wieder einmal die im Spiele-System eingesetzte Prozessoren-Architektur abgefragt – gleichlautend zu früheren Umfragen aus dem September 2016 sowie aus dem Juni 2014. In dieser Umfrage ging es weder um Leistungsklassizifierungen noch Einordnungen der jeweiligen Plattformen von LowCost bis Enthusiast, sondern allein um die Frage der zugrundeliegenden Prozessoren-Architektur – weswegen auch Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake als eine Antwortoption liefen, da der CPU-Teil dieser Intel-Generationen bekannt unverändert ist. Ein sehr erstaunliches Ergebnis ist es dann, wenn AMDs Ryzen (schließlich erst in diesem Frühjahr gestartet) inzwischen mit 19,3% sogar auf einen höheren Verbreitungsgrad kommt als diese "Dreifach"-Generation seitens Intel, welche in weit mehr als der doppelten Zeit (Skylake startete schon im August 2015) nur einen Verbreitungsgrad von 15,4% erringen konnte.

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AMDs zweite Ryzen-Generation tritt wohl im März 2018 an

WCCF Tech haben eine aus Fernost stammende AMD-Präsentationsfolie gesichert, welche augenscheinlich von AMD selber bei einer Konferenz oder ähnlicher Verstaltung vor Publikum gezeigt wurde. Jene Präsentationsfolie enthält eine Ryzen-Roadmap, welche ihrerseits bereits die kommende zweite Ryzen-Generation zeigt. Gemäß dieser Roadmap dürfte deren Termin ungefähr auf dem März 2018 liegen – was auch zu früheren Informationen passt. Inwiefern AMD das ganze dann im Verkauf "Ryzen 2" nennt, ist noch nicht klar, eine kürzlich dies andeutende andere Präsentationsfolie dürfte ziemlich sicher "Fake" sein. Vergleichsweise solide ist hingegen das Namensschema, wonach wir im nächsten Frühjahr dann "Ryzen 3/5/7 2xxx" Prozessoren sehen werden – den 2000er Nummernkreis hat AMD schon bei seinen ersten Raven-Ridge-APUs benutzt, welche mehrheitlich auch erst im Jahr 2018 kaufbar sein werden.

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AMD erste Consumer-CPUs & -GPUs mit PCI Express 4.0 kommen im Jahr 2019

Von Informatica Cero (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) kommt eine neue AMD-Roadmap zu Server/Profi-Produkten. Jene zeichnet sowohl für den Profi-Grafikchip "Vega 20" als auch den Naples-Nachfolger "Rome" bereits die Nutzung von PCI Express 4.0 zum Jahresende 2018 ein. Für den Vega-20-Chip stand dies allerdings schon auf früheren AMD-Roadmaps – nur war bislang unklar, ob dies aufgrund der immer noch nicht abgeschlossenen Finalisierung der PCI Express 4.0 Spezifikation auch wirklich nutzbar sein würde. "Rome" hingegen ist der Codename der Zen-2-basierten Server-Prozessoren von AMD, sprich der ersten wirklichen Zen-Ausbaustufe – was sicherlich eine gute Gelegenheit ist, hiermit auf PCI Express 4.0 zu wechseln. Für den Consumer-Bereich bedeutet dies, das die 2019er Matisse-CPUs mit Zen-2-Unterbau (wohl wiederum basierend auf den gleichen Die wie bei den Server-Prozessoren) dann genauso PCI Express 4.0 mit sich bringen dürften. Im Grafik-Bereich dürfte sicherlich die 2019er GPU-Generation "Navi" dann dem Vorbild von Vega 20 folgen.

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