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AMD auf der CES 2026: Vorstellung von Ryzen 7 9850X3D, Gorgon Point & neuer Strix-Halo-Modelle

AMD hat mit seiner "Opening Keynote" die CES 2026 offiziell eröffnet (YouTube-Video) und dabei eine Reihe an neuen Prozessoren vorgestellt, primär sein Mobile-Portfolio für das Jahr 2026. Für den Desktop-Bereich gab es hingegen nur die (teilweise) Vorstellung des Ryzen 7 9850X3D für einen unbestimmten Releasetermin im ersten Quartal. Auch ein offizieller Preispunkt fehlt noch zu dieser schlicht taktstärkeren Ausführung des bekannten Ryzen 7 9800X3D, so dass das neue Modell nun auch nicht unbedingt in den nächsten Tagen zu erwarten ist. Mittels 400 MHz mehr Boosttakt schließt der Ryzen 7 9850X3D fast bis zum Ryzen 9 9950X3D auf, was laut AMDs eigenen Benchmarks jedoch nur für einen Performance-Zugewinn von +3% gegenüber dem bisherigen Ryzen 7 9800X3D gut sein soll. Da Intel bei seinem absoluten Spitzenmodell des Arrow-Lake-Refreshs aber auch nur (minimal) mehr Takt anbietet, wird dies dennoch ausreichend sein, um weiterhin bei der Spiele-Performance klar vor Intel herauszukommen – jedenfalls mit den X3D-Modellen.

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Intel auf der CES 2026: Allein Panther Lake, jedoch kein Arrow Lake Refresh oder Arc B770

Intel hat seine CES-Veranstaltung (YouTube-Video) allein Panther Lake gewidmet, obwohl jene Mobile-Architektur eigentlich bereits letzten Oktober vorgestellt wurde und es durchaus noch andere Themen für den Jahresstart 2026 geben würde. Mittels der Intel-Veranstaltung wurden somit primär die einzelnen Panther-Lake-Modelle offiziell gemacht wie auch gab es nunmehr klare Terminlagen: Vorbestellungen sind ab sofort möglich, der Erstauslieferungs-Termin liegt auf dem 27. Januar. Dies zeigt nebenbei erneut darauf hin, dass Panther Lake vergleichsweise spät spruchreif geworden ist, normalerweise versucht Intel eigentlich, neue Mobile-Generationen bereits zum jeweiligen Jahresende so weit zu haben, dass die Notebook-Hersteller bereits mit der CES erste Modelle vorstellen und auch direkt ausliefern können. Denn natürlich dauert es immer so seine Zeit, ehe dann das komplette Produkt-Portfolio der Notebook-Hersteller entsprechend umgestellt ist – und dies dürfte nunmehr bei Panther Lake allesamt etwas verzögert ablaufen.

Intel Panther Lake Kerne P-Takt L3 iGPU Speichersupport PBP/PL1 MTP/PL2
Core Ultra X9 388H 4P+8E+4LPE/16T ?/5.1 GHz 18 MB Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/9600 25W 65/80W *
Core Ultra 9 386H 4P+8E+4LPE/16T ?/4.9 GHz 18 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 25W 65/80W *
Core Ultra X7 368H 4P+8E+4LPE/16T ?/5.0 GHz 18 MB Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/9600 25W 65/80W *
Core Ultra 7 366H 4P+8E+4LPE/16T ?/4.8 GHz 18 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 25W 65/80W *
Core Ultra X7 358H 4P+8E+4LPE/16T ?/4.8 GHz 18 MB Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/9600 25W 65/80W *
Core Ultra 7 356H 4P+8E+4LPE/16T ?/4.7 GHz 18 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.45 GHz LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 25W 65/80W *
Core Ultra 5 338H 4P+4E+4LPE/12T ?/4.7 GHz 18 MB Arc B370: 10 Xe3 @ ≤2.4 GHz LPDDR5X/8533 25W 65/80W *
Core Ultra 5 336H 4P+4E+4LPE/12T ?/4.6 GHz 18 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.3 GHz LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 25W 65/80W *
Core Ultra 7 365 4P+4LPE/8T ?/4.8 GHz 12 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
Core Ultra 5 355 4P+4LPE/8T ?/4.7 GHz 12 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
Core Ultra 5 335 4P+4LPE/8T ?/4.6 GHz 12 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.45 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
Core Ultra 5 325 4P+4LPE/8T ?/4.5 GHz 12 MB "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.45 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
Core Ultra 3 332 2P+4LPE/6T ?/4.4 GHz 12 MB "Intel Graphics": 2 Xe3 @ ≤2.3 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
Core Ultra 3 322 2P+4LPE/6T ?/4.4 GHz 12 MB "Intel Graphics": 2 Xe3 @ ≤2.3 GHz LPDDR5X/6800 oder DDR5/6400 25W 55W
* MTP/PL2 bei den größeren Panther-Lake-Modellen konfigurierbar für die Notebook-Hersteller
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2025

Jon Peddie Research vermelden die neuesten Zahlen zum Markt an Desktop-Grafikkarten (AiB = Add-in Boards) für das dritte Quartal 2025. In diesem Zeitraum sollen sich 12,02 Mio. Desktop-Grafikkarten des PC-Bereichs verkauft haben, was Consumer- und Profi-Modelle einschließt, jedoch nicht steckbare bzw. ausschließlich in Rack-Bauweise verfügbare KI-Beschleuniger ausschließt. Diskrete Mobile-Beschleuniger werden hiermit auch nicht erfasst bzw. fallen in den (kostenpflichtigen) Reports von JPR in eine eigene Kategorie ("mobile dGPU"). Die Marktverteilung veränderte sich gegenüber dem letzten Quartal nur marginal, AMD wird somit weiterhin (mit 7%) sehr niedrig gezählt, gleichfalls sieht die nVidia-Zahl mit derzeit 92% weiterhin nach totaler Marktdominanz aus. Auch für dieses Quartal kommt Intel nicht wirklich vom Fleck, auch wenn es mal für (gerundet) 1% Marktanteil reicht.

Desktop dGPU Q3/2024 Q4/2024 Q1/2025 Q2/2025 Q3/2025
Auslieferungsmenge 8,1 Mio. Stück 8,4 Mio. Stück 9,2 Mio. Stück 11,6 Mio. Stück 12,02 Mio. Stück
AMD 10% (~0,8M) 15% (~1,3M) 8% (~0,7M) 6% (~0,7M) 7% (~0,8M)
nVidia 90% (~7,3M) 84% (~7,0M) 92% (~8,5M) 94% (~10,9M) 92% (~11,1M)
Intel 0% (<0,05M) 1% (~0,1M) 0% (<0,05M) 0% (<0,06M) 1% (~0,1M)
Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research
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Intel stellt die Prozessoren-Architektur "Panther Lake" für einen Marktstart 2026 vor

Prozessorenentwickler Intel hat auf seiner Fachveranstaltung "Tech Tour 2025" den Startschuß für seine nächste Prozessoren-Architektur "Panther Lake" gegeben, was in der Folge auch zu einigen durchaus umfangreichen Medienberichten hierzu geführt hat, nachfolgend verlinkt. Allerdings handelt es sich bei dieser Vorstellung wiederum um einen Frühstart (wie schon bei Qualcomms Snapdragon X2), denn kaufbare Hardware wird es erst im Jahr 2026 geben – wobei Intel noch nicht einmal versprechen wollte, dass es zum Jahrestart 2026 auch wirklich losgeht. Vielmehr sollen auf der CES 2026 die Designentwürfe der Notebook-Hersteller zu sehen sein und erhofft man sich für diese Messe dann auch Intel-offizielle Angaben zu den einzelnen Prozessoren-Modellen von Panther Lake. Eine wirkliche Gewähr für einen umgehenden Marktstart ist dies allerdings nicht und Intel selber gab nur reichlich ungenau das erste Halbjahr 2026 an, dann allerdings bezogen auf das komplette Modell-Portfolio und damit nicht unbedingt auf die allerersten verfügbaren Modelle.

    Intel "Panther Lake"

  • Verbund aus drei Tiles (Einzelchips): CPU-Tile, GPU-Tile und I/O-Tile
  • CPU-Tile in 2 Bauformen: 4P+0E+4LPE oder 4P+8E+4LPE, beides in Intel 18A
  • GPU-Tile in 2 Bauformen: 4 Xe3-Kerne in Intel 3 oder 12 Xe3-Kerne in TSMC N3E
  • I/O-Tile mit Chipsatz-Funktionalität in TSMC N6
  • CPU-Architekturen: "Cougar Cove" für die P-Kerne und "Darkmont" für die E- und LPE-Kerne
  • Cougar Cove eher als Refresh von "Lion Cove", Darkmont hingegen mit klarer IPC-Steigerung, welche die Performance der P-Kerne von "Raptor Lake" erreichen soll
  • GPU-Architektur: Xe3 mit mehr Shader-Clustern pro Raster-Engine
  • 128-Bit-Speicherinterface für bis zu DDR5/7200 und LPDDR5X/9600
  • bis zu 8 Lanes PCI Express 4.0 samt bis zu 12 Lanes PCI Express 5.0 (nicht für alle CPU-Modelle verfügbar)
  • NPU mit 50 TOPs
  • Ausrichtung: rein Mobile (kein HX)
  • Verkaufsname: vermutlich Core Ultra 300 Serie
  • Marktstart: ab Anfang 2026 (Vorstellung konkreter Modelle wohl nicht vor der CES 2026)
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im zweiten Quartal 2025

Die Marktbeobachter von Jon Peddie Research liefern die Marktzahlen zu den verkauften Grafikchips für Desktop-Grafikkarten für das abgelaufene zweite Quartal – in welchem einmal mehr alles zugunsten von nVidia lief. So ergab sich erst einmal mit 11,6 Mio. abgesetzten Desktop-Grafikchips ein lange Zeit nicht mehr gesehener zweistelliger Absatzwert – das letzte Mal gab es zweistellige Zahlen im zweiten Quartal 2022 beim Abflauen des Cryptomining-Hypes. Die gegenüber dem direkten Vorquartal abgesetzten ~2,4 Mio. mehr Desktop-Grafikchips gingen zum anderen komplett auf das Konto von nVidia – welche somit ebenfalls einen zweistelligen Absatzwert erreichten und zugleich ihren Marktanteil auf nunmehr 94% im Segment der extra Desktop-Grafikchips steigern konnten. Dabei steht Intel bei weiterhin nur 0% (gerundet auf einstellige Werte) und AMD bei nur noch 6% – der niedrigste jemals zu AMD ermittelte Wert.

Desktop dGPU Q2/2024 Q3/2024 Q4/2024 Q1/2025 Q2/2025
Auslieferungsmenge 9,5 Mio. Stück 8,1 Mio. Stück 8,4 Mio. Stück 9,2 Mio. Stück 11,6 Mio. Stück
AMD 12% (~1,1M) 10% (~0,8M) 15% (~1,3M) 8% (~0,7M) 6% (~0,7M)
nVidia 88% (~8,4M) 90% (~7,3M) 84% (~7,0M) 92% (~8,5M) 94% (~10,9M)
Intel 0% (<0,05M) 0% (<0,05M) 1% (~0,1M) 0% (<0,05M) 0% (<0,06M)
Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research
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Gerüchteküche: Intels Big-APU "Nova Lake-AX" soll 28 CPU-Kerne samt 48 Xe3-Kerne mitbringen

Von den Twitterern Raichu und Meng kommen Ausführungen über die Hardware-Gestaltung von "Nova Lake-AX", der möglicherweise erscheinenden Big-APU von Intel. Letzteres ist laut dem ersteren Twitter noch nicht in trockenen Tüchern – sprich, Intel denkt wohl über eine solche Variante nach, hat aber noch keine entsprechende Entscheidung gefällt. Einheitlich berichten beide Quellen über 28 CPU-Kerne, welche sich aus 8 Performance-, 16 Effizienz- und 4 LowPower-Kernen zusammensetzen. Dies ist auch vergleichsweise einfach zu erreichen, denn für den Maximal-Ausbau von "Nova Lake" mit 52 CPU-Kernen wird Intel schlicht zwei dieser Compute-Tiles ansetzen (2x 8P+16E zzgl. der 4 LPE im I/O-Tile). Für Nova Lake-AX kommt dann nur eines dieser Compute-Tiles mit grob der Hälfte der Kern-Anzahl zum Einsatz, was allerdings für den Anwendungs-Zweck als Big-APU sicherlich ausreichend sein dürfte.

I don't think it will launch.
For the plan spec, it is an 8P16E CPU and a 384EU Xe3P iGPU, 256b LPDDR5X 9600/10667.

Quelle:  Raichu @ X am 17. Juli 2025
 
And 4LPE core.
Quelle:  Raichu @ X am 17. Juli 2025

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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im ersten Quartal 2025

Die Analysten von Jon Peddie Research berichten zu den Marktanteilen zu Grafikchips für Desktop-Grafikkarten für das abgelaufene erste Quartal. Erfasst werden hier natürlich die Absätze der Grafikchip-Entwickler AMD, Intel & nVidia an deren Grafikkarten-Partner, nicht die Verkäufe der letztendlichen Grafikkarten im Endkunden- oder OEM-Markt (diese folgen zeitlich erst danach). Für das erste Jahresquartal gab es mal wieder erschütternde Marktzahlen zu lesen, wenn AMD bei 8% steht, Intel unterhalb der Rundungsschwelle bei "0%" gelandet ist – und nVidia somit mit 92% Marktanteil einen neuen Alltime-Rekord aufstellt. Sicherlich spielen in diese Zahlen auch mit hinein, wann wer seine neue Generation gestartet hat (nVidia im Januar, AMD erst im März) bzw. wann die Grafikchip-Entwickler jeweils ein "Lagerräumungs"-Quartal am Ende der alten Generation zwischenschieben mussten, wo nominell wenig verkauft wird, weil zuerst die Grafikkarten-Hersteller und die Handelskette die jeweilige Alt-Generation loswerden sollen.

Desktop dGPU Q1/2024 Q2/2024 Q3/2024 Q4/2024 Q1/2025
Auslieferungsmenge 8,7 Mio. Stück 9,5 Mio. Stück 8,1 Mio. Stück 8,4 Mio. Stück 9,2 Mio. Stück
AMD 12% (~1,0M) 12% (~1,1M) 10% (~0,8M) 15% (~1,3M) 8% (~0,7M)
nVidia 88% (~7,7M) 88% (~8,4M) 90% (~7,3M) 84% (~7,0M) 92% (~8,5M)
Intel 0% (<0,05M) 0% (<0,05M) 0% (<0,05M) 1% (~0,1M) 0% (<0,05M)
Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research
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Gerüchteküche: Erste Daten zum MediaTek/nVidia Windows-on-ARM-SoC "N1X"

Von den Twitterern WalkingCat und Hoang Anh Phu wurden erste Hinweise auf den MediaTek/nVidia-SoC für Windows on ARM bei Notebook-Hersteller Lenovo gefunden, mittels welcher die beiden Chipentwickler dieses Jahr beim Thema des "KI-PCs" mitmischen wollen. Bislang war das ganze nur unter dem Codenamen "BlackHawk" bekannt, aber dies stellt im eigentlichen nur den Codenamen einer ARM-CPU von MediaTek dar, ist somit zumindest unvollständig oder auch einfach nur gänzlich falsch ausgelegt. Später legte Twitterer Hoang Anh Phu noch einmal nach mit einem übersetzten Tweet basierend auf den Aussagen von Twitterer HaYaO, welcher bereits einige weitere Informationen zu diesem "WoA-SoC" (Windows-on-ARM-SoC) aufbietet, der augenscheinlich federführend von MediaTek vermarktet werden soll.

Report/Rumor about NVIDIA WoA SoC:
– Architecture: Blackwell, 180-200 TOPS
– Launch/Announcement: Computex 2025
– Collaborate with: MediaTek
– Lineup: N1x (High-end), N1 (Mid-range (?!)
– Production Estimates: Q4 2025: 3 million units
– 2026: 13 million units

Quelle:  Hoang Anh Phu @ X am 13. Januar 2025 (mit minimaler Korrektur), in Übersetzung eines Tweets von HaYaO @ X

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AMD auf der CES 2025: Ryzen 9 X3D, Fire Range, Strix Halo, Krackan Point und einige Refresh-Modelle

Die CES-Präsentation von AMD (bebildertes Liveblog bei TechPowerUp, Video bei YouTube) konzentrierte sich genauso wie Intels CES-Präsentation auf Prozessoren-Vorstellungen, das Thema "RDNA4" wurde nur einmalig kurz erwähnt und danach nicht weiter ausgeführt. Startpunkt von AMDs CES-Präsentation waren natürlich die zwei kommenden Ryzen 9 X3D-Modelle, welche allerdings erst im März 2025 erscheinen sollen und auch ohne Preispunkt angekündigt wurden. Dafür hatte AMD umfangreiche Performance-Versprechen zum Spitzen-Modell Ryzen 9 9950X3D veröffentlicht, welche allerdings aufgrund der gewählten Gegner (Ryzen 9 7950X3D & Core Ultra 9 285K) wohl gut zu erfüllen sind. Die hiermit versprochenen +20% Spiele-Performance auf den Core Ultra 9 285K oben drauf übererfüllt bereits der Ryzen 7 9800X3D, welcher zum Launch-Zeitpunkt gleich +30% Spiele-Performance gegenüber Intels Spitzen-Modell aufbieten konnte.

    AMD Ryzen 9 9950X3D

  • Zen5-basierter 16-Kerner mit extra 64 MB X3D-Cache
  • maximaler Takt 5.7 GHz (wie normales X-Modell)
  • 170W TDP (wie normales X-Modell)
  • gegenüber Ryzen 9 7950X3D: +10% Anwendungs-Performance & +8% Spiele-Performance
  • gegenüber Core Ultra 9 285K: +13% Anwendungs-Performance & +20% Spiele-Performance
  • Release: März 2025
  • Performance-Angaben gemäß AMD unter 40 Spielen @ FullHD "High" sowie unter 20 Anwendungen
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Intel auf der CES 2025: Core (Ultra) non-K & Mobile sowie ein Bekenntnis zu weiteren Grafikkarten-Anstrengungen

Die CES-Präsentation von Intel (bebildertes Liveblog bei TechPowerUp) brachte primär die Vorstellung der weiteren Modelle der Core (Ultra) 200 Serien für Desktop & Mobile mit sich. Intel hat sich hierbei allerdings wenig mit konkreten Daten verausgabt, sondern diese Vorstellungen fast nur angeschnitten – so dass insbesondere die Detail-Daten zu den neuen Prozessoren eher aus Intels (manchmal aber auch unzuverlässigen) Datenbanken stammen. Wirklich spannend war Intels CES-Präsentation generell nicht, logischerweise wurde auch verstärkt auf dem Thema "AI" herumgeritten und dabei immer noch die Mär durch die Menge getrieben, dies würde sich irgendwie im Consumer-Markt verkaufen. Einziger damit wirklich berichtenswerter Punkt ist ein öffentliches Bekenntnis zu weiteren Anstrengungen zugunsten von diskreten Grafikkarten seitens Intel:

We are very committed to the discrete graphics market, and we will continue to make strategic investments in this direction.
Quelle:  Intels Co-CEO Michelle Johnston Holthaus zur CES-Keynote von Intel am 6. Januar 2025

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