nVidia-Grafik

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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce GTX 1070 Ti

Mittels der GeForce GTX 1070 Ti hat Grafikchip-Entwickler nVidia am 2. November 2017 eine weitere Grafikkarte basierend auf dem GP104-Chips ins Rennen geschickt. Technisch, von der Performance und ihrem Preispunkt her zwischen den bereits im Frühling des letzten Jahres veröffentlichten GP104-basierten Karten GeForce GTX 1070 & 1080 liegend, mutet die GeForce GTX 1070 Ti etwas seltsam an – und läßt sich wohl nur darüber erklären, das nVidia unbedingt einen schnelleren Kontrahenten zur Radeon RX Vega 56 erschaffen wollte, nachdem selbige AMD-Karte letztlich leicht schneller als die GeForce GTX 1070 herausgekommen ist. Die GeForce GTX 1070 Ti soll dies mit einer Rechenleistung nahe der GeForce GTX 1080 und aber weiterhin einer Speicherbandbreite auf Höhe der GeForce GTX 1070 erreichen. Wir werden nachfolgend herausarbeiten und verdichten, was die Launch-Reviews zu Taktraten, Stromverbrauch, Performance und Overclocking-Fähigkeiten der neuen nVidia-Karte zu sagen hatten ... zum Artikel.

Vega56 Vega64 1070 1070Ti 1080
durchschn. FullHD-Performance 90,8% 99,5% 89,2% 100% 106,6%
durchschn. WQHD-Performance 91,9% 103,7% 87,9% 100% 107,5%
durchschn. UltraHD-Performance 92,8% 105,8% 87,4% 100% 108,4%
FHD Perf.Index 820% 900% 800% 900% 960%
4K Perf.Index 114% 129% 107% 122% 132%
Spiele-Verbr. 226W 291W 145W 176W 174W
Straßenpreis 470-530€ 550-590€ 400-450€ 450-490€ 490-540€
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nVidia überspringt "Volta" im Gaming-Bereich und bringt im Q2/2018 gleich die "Ampere"-Generation

In den letzten Tagen haben sich einige interessante Neuigkeiten zu den näheren Zukunftsplänen von nVidia im Bereich von neuen Gaming-Grafikchips ergeben. Ausgangspunkt des ganzen ist natürlich, das es zwar die Volta-Architektur für HPC-Bedürfnisse gibt, die entsprechenden Gaming-Chips bislang jedoch nicht erschienen sind, laut einer kürzlichen Meldung sogar auf das zweite Quartal 2018 (oder später) verschoben wurden. Interessanterweise soll in der hierzu erspähten internen Roadmap nicht mehr der Eintrag "Volta" an dieser terminlichen Stelle gestanden haben, sondern einfach nur noch "Gen. 4" – was nunmehr plötzlich eine neue Bedeutung bekommt. Denn zuerst berichteten Heise kürzlich darüber, das der Nachfolger der aktuellen Pascal-Grafikkarten unter dem Codenamen "Ampere" laufen sollen. Eine klare Bestätigung dessen findet sich nunmehr in unserem Forum mittels zweier Posts durch (wieder einmal) Igor Wallossek von Tom's Hardware:

Volta ist gestorben, da kommt für Consumer nichts mehr. Man kann den Namen der nächsten Generation in Q2 aber leicht erraten, wenn man mal James Watt durch Alessandro Volta teilt.
Quelle:  Igor Wallossek von Tom's Hardware @ 3DCenter-Forum
 
Ampere ist fix, Q2 2018 auch. Die Ersten fangen ja jetzt schon mit der BoM an.
Quelle:  Igor Wallossek von Tom's Hardware @ 3DCenter-Forum
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Samsungs GDDR6-Speicher erreicht 16 GHz Datentakt

Samsung hat in einer Pressemitteilung auf einige Awards hingewiesen, die dem Unternehmen für die eigentlich erst im kommenden Januar anstehende CES 2018 verliehen wurden. Darunter wurde auch GDDR6-Speicher mit einem satten Datentakt von 16.000 MHz (wie der real anliegende Takt ist, muß sich noch zeigen) aka einer Datenraten von 16 Gbps per Pin genannt – oder anders formuliert, damit ist schon eine glatte Verdopplung gegenüber GDDR5-Speicher mit 4000 MHz DDR Taktrate (Datentakt 8000 MHz) erreicht. Inwiefern jener Speicher auch noch lieferbar wäre, spricht Samsung wohlweislich nicht – nicht auszuschließen, das man für das Erringen der CES-Awards nur einzelne Samples vorzeigen musste (was aber immer noch besser ist als die reine Ankündigung von GDDR6-Speicher mit 16 Gbps seitens SK Hynix in diesem Frühling). Samsungs augenscheinlich real existierender GDDR6-Speicher zeigt in jedem Fall dahin, wohin die zukünftige Entwicklung bei GDDR6 gehen wird – selbst wenn am Anfang des GDDR6-Supports erst einmal etwas geringe Taktraten lieferbar sind.

GDDR5 GDDR5X GDDR6 HBM2
GPU-Interface flexibel, üblich bis zu 512 Bit flexibel, üblich bis zu 384 Bit flexibel, wahrscheinlich bis zu 384 Bit 1-4 Stacks, pro Stack 1024 Bit
üblicher Speichertakt bis zu 4500 MHz DDR derzeit bis zu 3000 MHz QDR
(bis zu 3500 MHz QDR geplant)
bis zu 16 Gbps geplant derzeit bis zu ~880 MHz DDR
(bis zu 1000 MHz DDR geplant)
Datenübertragung DDR (= x2) QDR (= x4) ? DDR (= x2)
Speicherbandbreite eines Spitzenprodukts 384 GB/sec
(Radeon R9 390X)
528 GB/sec
(GeForce GTX 1080 Ti)
- 900 GB/sec
(Tesla V100)
maximale Speicherbandbreite 576 GB/sec
(4500 MHz DDR @ 512 Bit SI)
896 GB/sec
(3500 MHz QDR @ 512 Bit SI)
1024 GB/sec
(16 Gbps @ 512 Bit SI)
1024 GB/sec
(1000 MHz DDR @ 4096 Bit SI)
realisierbare Speichermengen flexibel bis zu 16 GB
(Vielfache von 64 MB)
flexibel bis zu 32 GB
(Vielfache von 512 oder 768 MB)
noch unklar flexibel bis zu 32 GB
(pro Stack 4 oder 8 GB)
Verfügbarkeit voll verfügbar vernünftig verfügbar Jahresanfang 2018 vernünftig verfügbar
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nVidia kündigt die GeForce GTX 1070 Ti offiziell für den 2. November 2017 an

Wie erwartet, hat nVidia am letzten Donnerstags des Oktobers die GP104-basierte GeForce GTX 1070 Ti als weitere Lösung zwischen GeForce GTX 1070 & und 1080 offiziell vorgestellt. Der Markteintritt der Karte erfolgt dann allerdings erst am ersten Donnerstags des nächstens Monats, sprich dem 2. November 2017 – auch das war vorher schon bekannt. Fehlend sind derzeit allein die Launchreviews zur Karte, welche nVidia nun allerdings doch wieder auf den 2. November angesetzt hat – damit gibt es für den Augenblick nur die offiziellen Hardware-Daten sowie die Listenpreise zur Karte, nicht jedoch unabhängige Performancetests. Die einzigen unabhängigen Performanceangaben zur GeForce GTX 1070 Ti entstammen somit weiterhin nur kürzlich geleakten 3DMark13-Messungen.

GeForce GTX 1070 GeForce GTX 1070 Ti GeForce GTX 1080 Radeon RX Vega 56 Radeon RX Vega 64 Air
Chipbasis nVidia GP104, 7.2 Mrd. Transistoren auf 314mm² Chipfläche in 16nm bei TSMC AMD Vega 10, 12.5 Mrd. Transistoren auf 486mm² Chipflläche in 14nm bei GlobalFoundries
Technik 3 Raster-Engines, 1920 Shader-Einheiten, 120 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 2432 Shader-Einheiten, 152 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 2560 Shader-Einheiten, 160 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5X-Interface (Vollausbau) 4 Raster-Engines, 3584 Shader-Einheiten, 224 TMUs, 64 ROPs, 2048 Bit HBM2-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 4096 Shader-Einheiten, 256 TMUs, 64 ROPs, 2048 Bit HBM2-Interface (Vollausbau)
Taktraten 1506/1683/4000 MHz 1607/1683/4000 MHz 1607/1733/2500 MHz 1156/1471/800 MHz 1247/1546/945 MHz
Speicher 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5X 8 GB HBM2 8 GB HBM2
TDP 150W (GCP) 180W (GCP) 180W (GCP) 210W (TBP) 295W (TBP)
Listenpreis 379$ 449$ 499$ 399$ 499$
FHD Perf.Index 800% gesch. ~870-890% 960% 820% 900%
4K Perf.Index 107% gesch. ~116-120% 132% 114% 129%
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nVidias verschiebt die Volta-Gamingchips auf Frühling bis Sommer 2018

nVidia ist im Gaming-Bereich wie bekannt derzeit immer noch mit der im Frühjahr 2016 vorgestellten Pascal-Generation unterwegs. Die Nachfolge-Generation "Volta" wurde zwar diesen Mai vorgestellt und ist inzwischen schon in die Auslieferung gegangen – dies beschränkt sich jedoch allein auf den reinen HPC-Chip GV100 und hat demzufolge mit den Gaming-Chip der Volta-Generation recht wenig zu tun. Zwar erwartete man nach dem GV100-Chip den Release entsprechender Gaming-Chips (GV102, GV104, GV106, etc.) im Laufe des Jahreswechsel 2017/18, aber dies war eher denn gut spekuliert, denn belastbare Hinweise hierauf sind bislang Mangelware. Es gab einzig und allein die Ankündigung von GDDR6-Speicher seitens SK Hynix, welche davon sprachen, jenen neuen Grafikkartenspeicher schon Anfang 2018 auf einer neuen Grafikkarte verbauen zu wollen. Da AMD sich mehr oder weniger auf HBM2-Speicher für alle zukünftigen Grafikkarten festgelegt hat und der GV100-Chip ebenfalls bereits HBM2-Speicher verwendet, wurde hieraus gern auf entsprechende nVidia-Grafikkarten zu diesem Zeitpunkt geschlossen.

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Erste 3DMark13-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti aufgetaucht

Seitens Videocardz wurden die ersten 3DMark11- und 3DMark13-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti in der Futuremark-Benchmarkdatenbank erspäht und dokumentiert. Es wurden hierbei zwei leicht unterschiedliche Benchmark-Werte zur GeForce GTX 1070 Ti entdeckt, beide Karten liefen dabei auf einem maximalen Chiptakt von 1886 MHz sowie einem Speichertakt von 4000 MHz. Letztere Angabe nimmt allen Vermutungen den Wind aus den Segeln, die GeForce GTX 1070 Ti könnte mit einem höheren Speichertakt als die reguläre GeForce GTX 1070 antreten – damit würde die neue nVidia-Karte dann auch wiederum zu schnell werden. Den Chiptakt gibt 3DMark13 wie üblich auf seinem Maximum an, dies muß also nichts zu den nominellen Taktraten sagen – welche höchstwahrscheinlich wie vorab vermeldet bei 1607/1683 MHz liegen sollen.

Vega 56 Vega 64 1070 1080 1070 Ti
3DMark13 FireStrike Extreme  (GPU, WQHD) 9337 10765 8467 10335 9497
3DMark13 TimeSpy  (GPU, WQHD) 6265 7101 5767 7143 6796
Quellen (Durchschnitt der Werte) Hardware.fr, Hot Hardware, KitGuru, PC Perspective, PCLab & SweClockers Videocardz
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Umfrage-Auswertung: Als wie wichtig wird die Grafikkarten-Effizienz angesehen?

Mit einer Umfrage von Mitte September wurde angesichts der Diskussion über die Stromspar-Modi von Radeon RX Vega abgefragt, als wie wichtig bzw. entscheidungsrelevant das Thema Energieeffizienz bei Grafikkarten überhaupt angesehen wird. Die Meinungen hierzu verteilen sich unter den Umfrageteilnehmern recht gut – mit allerdings einer gewissen Tendenz zur Antwortoption, dem Thema eine wichtige Bedeutung neben allerdings auch anderen Punkten zuzumessen. Hierfür stimmten gleich 41,7% und damit eine relative Mehrheit der Umfrageteilnehmer. Für die beiden Extreme kamen kleinere, aber keineswegs unbeachtbare Stimmanteile zusammen: Für 14,5% der Umfrageteilnehmer ist das Thema mehr oder weniger unwichtig, für 21,0% der Umfrageteilnehmer hingegen sogar dominierend. Und letztlich stimmten noch 22,8% der Umfrageteilnehmer für die Antwortoption, daß das ganze nur bei besonders hohen Wattagen eine Relevanz hat.

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Umfrage-Auswertung: G-Sync vs. FreeSync - was ist bereits im Einsatz, was zieht mehr Interesse an (2017)?

Mittels einer Umfrage von Mitte September wurde mal wieder der Stand von "G-Sync vs. FreeSync" abgefragt, gleichlautend zu einer Umfrage vom Januar 2016. Gegenüber dieser hat das Thema der "Sync-Lösungen" einen sehr erfreulichen Zuwachs erfahren: Die Nutzerquote stieg von 12,6% auf nunmehr gleich 31,7% – während die Quote jener Umfrageteilnehmer, welche derzeit und auch in absehbarer Zeit kein G-Sync oder FreeSync benutzen werden, von 43,7% auf nunmehr 33,2% fiel. Zumindest in Enthusiasten-Kreisen gehen G-Sync und FreeSync damit in die Richtung, demnächst vielleicht sogar "normal" bzw. "üblich" zu werden – und es ist schließlich auch kein Grund zu sehen, welcher diesem klaren Aufwärtstrend entgegenspricht.

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nVidia GeForce GTX 1070 Ti kommt am 26. Oktober mit 2432 Shader-Einheiten

Von Nordic Hardware (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) kommt mit dem 26. Oktober 2017 ein konkreter Starttermin für die GeForce GTX 1070 Ti. Heise bestätigen diesen Termin aus eigener Quelle, fügen allerdings an, das dies nur der Vorstellungstermin wäre – die Auslieferung der Karten findet dann erst ab dem 2. November 2017 statt. Wann genau das NDA zu Benchmark-Artikeln zur GeForce GTX 1070 Ti fällt, ist damit nicht gänzlich sicher – aller Vermutung nach wird dies aber wohl schon am 26. Oktober passieren, denn bei nur einer Woche Differenz zwischen beiden Terminen braucht nVidia sicherlich keine Paper-Vorankündigung anzusetzen. Bezüglich der Hardware-Daten vermelden beide Quellen im übrigen exakt das gleiche bzw. das, was zuletzt schon aus Fernost vermeldet wurde – wobei unklar ist, ob hier nur alle voneinander abschreiben oder aber ob es hierfür nunmehr Bestätigungen aus der Herstellerindustrie gibt.

GeForce GTX 1070 GeForce GTX 1070 Ti GeForce GTX 1080 Radeon RX Vega 56
Chipbasis nVidia GP104, 7.2 Mrd. Transistorenauf 314mm² Chipfläche in 16nm bei TSMC AMD Vega 10, 12.5 Mrd. Tr. auf 486mm² Chipfl. in 14nm bei GF
Technik 3 Raster-Engines, 1920 Shader-Einheiten, 120 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Salvage) angebl. 4 Raster-Engines, 2432 Shader-Einheiten, 152 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 2560 Shader-Einheiten, 160 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5X-Interface (Vollausbau) 4 Raster-Engines, 3584 Shader-Einheiten, 224 TMUs, 64 ROPs, 2048 Bit HBM2-Interface (Salvage)
Taktraten 1506/1683/4000 MHz angebl. 1607/1683/4000 MHz 1607/1733/2500 MHz 1156/1471/800 MHz
Speicher 8 GB GDDR5 angebl. 8 GB GDDR5 8 GB GDDR5X 8 GB HBM2
TDP 150W (GCP) angebl. 180W (GCP) 180W (GCP) 210W (TBP)
Listenpreis 379$ angebl. ~425$ 499$ 399$
FHD Perf.Index 800% gesch. ~870-890% 960% 820%
4K Perf.Index 107% gesch. ~116-120% 132% 114%
Die Hardware-Daten zur GeForce GTX 1070 Ti basieren derzeit alleinig auf (unbestätigten) Gerüchten.
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nVidia gibt "Mittelerde: Schatten des Krieges" für GeForce GTX 1080 & 1080 Ti bei

Grafikchip-Entwickler nVidia hat ein neues Spielebundle aufgelegt, mittels welchem den beiden HighEnd/Enthusiasten-Grafikkarten GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1080 Ti der am 10. Oktober 2017 in den Handel gehende RPG-Titel "Mittelerde: Schatten des Krieges" (im englischsprachigen Bereich als "Middle-earth: Shadow of War" bekannt) beigelegt wird. Die Aktion ist wie schon die letzten nVidia-Aktionen recht kurzfristig angelegt, sie startete schon am 26. September und läuft maximal nur bis zum 16. Oktober – oder bis der Vorrat an von nVidia eingekauften Lizenzkeys erschöpft ist, je nachdem was früher passiert. Die Aktion gilt sowohl für die genannten Desktop-Grafikkarten als auch für die gleichnamigen Notebook-Beschleuniger von nVidia.

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