nVidia-Grafik

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Micron bestätigt GDDR6X-Speicher mit bis zu 21 Gbps - samt dessen Einsatz bei der GeForce RTX 3090

Videocardz haben in einem erst auf diesen August datierten Micron-Dokument eine klare Bestätigung für die Existenz von GDDR6X-Speicher und deren Einsatz bei kommenden Ampere-basierten Grafikkarten gefunden. Selbiger Speichertyp geistert seit einigen Wochen durch die Gerüchteküche, konnte jedoch mangels JEDEC-Spezifikation bislang nie für gänzlich voll genommen werden – was sich nunmehr erledigt, da sowohl die Existenz als auch der konkrete Einsatz bestätigt wurde. Allerdings könnte es sich in der Tat um eine "Marketing-Norm" seitens Speicherchip-Hersteller Micron handeln, womit schlicht besonders hoch getakteter GDDR6-Speicher im Verkauf als "GDDR6X" gelabelt wird. Denn aus den vorliegenden Daten ist keinerlei technischer Unterschied zum normalen GDDR6 zu erkennen – außer wie gesagt den höheren Bandbreiten, welche allerdings für einen Generation-Sprung (üblicherweise Verdopplung) doch noch zu niedrig liegen.

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nVidia Ampere Speichermengen: 3070Ti mit 8/16 GB, 3080 mit 10/20 GB, 3090 mit 24 GB & Titan mit 48 GB

Nachdem die letzten Gerüchte selbiges schon stark nahgelegt hatten, kommt nun von WCCF Tech eine faktische Bestätigung dieser Annahmen in Form eines aus Industrie-Kreisen stammenden Ampere-Lineups mit Angaben zu Boardnamen, Speicherbestückungen, Speicherinterfaces und Releasezeiträumen. Für die nachfolgende Auflistung liegt zudem eine zusätzliche Bestätigung vor, indem sich Igor's Lab diese Daten über einen Hersteller-Mitarbeiter (natürlich inoffiziell) als korrekt bestätigen lassen haben. Einzig allein die zuzuordnenden Grafikkarten-Namen fehlen, da nVidia jene selbst zwischen den Herstellern noch nicht nennt, selbige somit selbst bei nVidia noch nicht final sein dürften. Aufgrund früherer Gerüchte und Leaks lassen sich die nachfolgenden Angaben dennoch gut zuordnen, ergibt sich schon ein ziemlich vollständiges Bild von nVidias nächsten Grafikkarten-Launches.

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Gerüchteküche: Navi 21 mit bis zu 16 GB sowie GeForce RTX 3080 mit Wahlmöglichkeit auf 10 oder 20 GB

Der bekannte Chiphell-User 'wjm47196' hat sich in zwei Postings zu den Speichermengen der NextGen-Grafikkarten geäußert. Gemäß dem ersten Posting soll es zwei Ausführungen des Navi-21-Grafikchips mit den Speicherbestückungen von 12 und 16 GB geben. Beides wäre sowohl mit HBM2 als auch GDDR6 zu realisieren, was ergo keine Entscheidung in dieser Frage ergibt. Aber zumindest ergibt dies einen erneuen Hinweis darauf, dass es überhaupt eine größere Speichermenge (als 12 GB) bei AMDs kommenden Spitzen-Grafikchip geben wird – was im Zweikampf mit nVidias Ampere-Grafikkarten eine gewichtige Rolle spielen kann, insofern die Performance dieser NextGen-Projekte in etwa gleichwertig ausfällt. Nachdem es lange Zeit eher wie "nur" 12 GB Grafikkartenspeicher bei "Big Navi" ausgesehen hatte, gingen zuletzt die Gerüchte vermehrt in Richtung von gleich 16 GB – was dann hoffentlich auch hält, inzwischen verbinden sich schließlich einige Hoffnungen damit, dass "Big Navi" sowohl potent als auch mit mehr Speicher erscheint.

1. Es gibt zwei Versionen von "Navi 21", mit 12 & 16 GB Grafikkartenspeicher.
2. Die Prüfung des PCBs wurde abgeschlossen. Die Fertigung kann gerade so bis zum 11. November abgeschlossen werden. Es wird aber bis zum Dezember oder Januar mit der Verteilung dauern.

Quelle:  wjm47196 @ Chiphell-Forum am 5. August 2020, (unvollkommene) eigene Übersetzung ins Deutsche, nachträglich korrigiert durch eine muttersprachliche Übersetzung

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Gerüchteküche: Erste grobe TimeSpy-Werte zu GeForce RTX 3080 & 3090 aufgetaucht

Twitterer Kopite7kimi hat einen weiteren TimeSpy-Wert zu nVidias Ampere genannt – diesesmal gab es einen halbwegs genauen Graphics-Wert zur GeForce RTX 3080 unter dem TimeSpy Extreme. Selbiger wird vergleichsweise selten getestet, belastbare Vergleichswerte gibt es nur von Hardwareluxx und Overclock3D. Folgt man den Ausführungen des Twitterers, welcher immerhin schon im Mai des Jahres 2019 die kompletten Hardware-Spezifikationen von nVidias Ampere-Generation augenscheinlich korrekt genannt hatte, dann kommt die GeForce RTX 3080 auf immerhin ca. +35% Mehrperformance gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti unter diesem TimeSpy-Test heraus. Zugleich ergibt sich anhand des neuen Benchmark-Wertes zur GeForce RTX 3080 der Punkt, dass der gestrige Wert zur GeForce RTX 3090 somit kaum weit von der Zehntausender-Marke entfernt sein kann, wahrscheinlich mindestens bei 98xx Punkten liegt. Die TimeSpy-Mehrperformance der GeForce RTX 3090 tendiert somit eher in Richtung von +55% gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti.

Hardware TimeSpy Extreme (GPU) Quelle(n)
GeForce RTX 3090 nVidia Ampere, whrschl. GA102, 82 SM @ 384 Bit GDDR6 "almost" 10000 Kopite7kimi
GeForce RTX 3080 nVidia Ampere, whrschl. GA102, 68 SM @ 320 Bit GDDR6 "almost" 8600 Kopite7kimi
GeForce RTX 2080 Ti FE nVidia Turing, TU102, 68 SM @ 352 Bit GDDR6 Ø 6333 HWLuxx & OC3D
GeForce RTX 2080 FE nVidia Turing, TU104, 46 SM @ 256 Bit GDDR6 Ø 4912 HWLuxx & OC3D
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Umfrage-Auswertung: Werden bestimmte Boardhersteller beim Grafikkarten-Kauf bevorzugt?

Mittels einer Umfrage vom Mai wurde nach den Boardhersteller-Präferenzen beim Grafikkarten-Kauf gefragt. Dabei sind gewisse Hersteller-Präferenzen überhaupt nichts verkehrtes, die meisten langjährigen Grafikkarten-Käufer haben über die Zeit gute/schlechte Erfahrungen mit einzelnen Marken gemacht – und lassen selbige natürlich in ihre Entscheidung bei weiteren Neukäufen einfließen. Gemäß der Umfrage zeigt sich in dieser Frage eine recht breite Stimmenverteilung, wenn 39,1% der Umfrageteilnehmer eine klare Präferenz zugunsten einzelner oder weniger Grafikkarten-Hersteller haben, und demzufolge 60,9% der Umfrageteilnehmer keine oder nur eine geringe Präferenz angeben. Wenigstens gewisse Hersteller-Vorlieben hat dann aber dennoch die Mehrheit der Umfrageteilnehmer, denn nur 21,4% stimmten gänzlich gegen jegliche Hersteller-Präferenz.

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Gerüchteküche: GeForce RTX 3080 mit 20% Mehrperformance zur GeForce RTX 2080 Ti

Twitterer KatCorgi (verantwortlich für den seinerzeitigen Ampere-Spezifikationleak im März) ordnet die GeForce RTX 3080 derzeit bei einer Mehrperformance von +20% gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti ein. Dies wäre nominell deutlich besser, als dies seinerzeit im Verhältnis von GeForce GTX 1080 Ti und GeForce RTX 2080 der Fall war (+7,5%). Allerdings basiert die GeForce RTX 3080 nunmehr auf demselben Chip wie die größere GeForce RTX 3080 Ti (alternativer Name: "GeForce RTX 3090") – was bedeutet, dass dafür die Performance-Differenz zwischen 3080 & 3080 Ti innerhalb der Ampere-Generation beachtbar kleiner ausfallen wird. Die zwischen der GeForce RTX 2080 & 2080 Ti (unterschiedliche Chips, stark unterschiedliche Hardware) erreichten +27% 4K-Performancedifferenz dürften zwischen GeForce RTX 3080 & 3080 Ti (gleicher Chip, maßvoll unterschiedliche Hardware) somit kaum wieder zu erreichen sein. Aufgrund der Hardware-Ansetzung und sofern nVidia nicht großartig unterschiedliche Taktraten ansetzt, wäre zwischen GeForce RTX 3080 & 3080 Ti eher denn eine Performance-Differenz von +15% zu vermuten.

The RTX 3080 has about 20% increase compared with RTX 2080 Ti.
Quelle:  KatCorgi @ Twitter am 20. Juli 2020

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Gerüchteküche: Aktuelle Performance-Projektionen sehen nVidias Ampere GA102 und AMDs "Big Navi" grob gleichauf

In einem YouTube-Video breiten Moore's Law Is Dead die neueste Gerüchtelage zu nVidias Ampere und AMDs "Big Navi" aus. Die dabei präsentierten Informationen werden nur zum kleineren Teil belegt, stammen aber augenscheinlich zum gehörigen Teil aus bereits bekannten Leaks/Gerüchten, teilweise werden jedoch auch neue Informationen eingeflochten. Man kann es somit als aktuellen Stand der Gerüchteküche verstehen, weniger denn als singulären Leak. Bezüglich nVidias Ampere werden die maximal 84 Shader-Cluster des GA102-Chips bestätigt, zudem soll ein Testsample mit 12 GB Speicher auf 18 Gbps ausgestattet sein und auf realen Boosttaktraten von ~2.0 GHz laufen, wofür aber auch über 300 Watt Stromverbrauch zu Buche stehen. Ohne TDP-Limit geht es dann auf real anliegende ~2.2 GHz hinauf und werden Stromverbrauch-Werte sogar oberhalb von 400 Watt erreicht.

nVidia "Ampere" GA102
voller Chip trägt 5376 Shader-Einheiten
12 GB Speicher auf 18 Gbps (auf diesem Testsample)
Testsample boostet real auf ~2.0 GHz, wobei mehr als 300 Watt Stromverbrauch erreicht werden
realer Boosttakt geht ohne TDP-Limit auf ~2.2 GHz hinauf, dabei werden 400 Watt Stromverbrauch überschritten
40% mehr Rasterization-Performance unter 4K
"solider" IPC-Gewinn gegenüber Turing
RayTracing-Performance soll keinen großen Performance-Verlust mehr produzieren
DLSS 3.0 als weitere Qualitäts-Verbesserung gegenüber DLSS 2.0 (möglicherweise per default aktiviert)
NVCache (nVidias Antwort auf AMDs HBCC)
Tensor Memory Compression (20-40% VRAM-Ersparnis mittels VRAM-Kompression durch Tensor-Kerne)
Launch: September

Quelle:  Moore's Law Is Dead @ YouTube am 19. Juli 2020

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Gerüchteküche: Kleinere Ampere-Chips "GA106" & "GA107" mit Tape-Out zum Sommeranfang

Twitterer Kopite7kimi (Tweets inzwischen wieder öffentlich einsehbar) hat den Tape-Out der beiden kleinsten Ampere-Chips "GA106" und "GA107" vermeldet bzw. selbige terminlich als "vor wenigen Wochen" abgelaufen angegeben. Selbige Grafikchips dürften für die GeForce RTX 3050 & 3060 Serien Verwendung finden, auch wenn die genaue Grafikkarten-Zuordnung derzeit natürlich noch lange nicht sicher ist. Ausgehend vom Posting-Zeitpunkt am 8. Juli dürfte der eigentliche Tape-Out von GA106 & GA107 auf den Anfang/Mitte Juni (und damit den Sommeranfang 2020) hinauslaufen, denn für einen klar früheren Zeitraum würde man wohl andere Formulierungen wählen (beispielsweise "some weeks ago"). Gänzlich genau ist diese Terminangabe sowieso nicht zu nehmen, da logischerweise nicht bekannt ist, wie schnell 'Kopite7kimi' dieserart Informationen erreichen. Die Tape-Out-Meldung zum GA102-Chip gab 'Kopite7kimi' in diesem März von sich, jene zum GA104-Chip in diesem Mai – in beiden Fällen allerdings ohne Terminangabe zum Tape-Out selber.

GA106 and GA107 had taped out a few weeks ago.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 8. Juli 2020

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Gerüchteküche: Erste Hardware-Daten zu den GA104-basierten GeForce RTX 3070 & 3070 Ti Grafikkarten

In einer Ergänzung seiner früheren Aussagen zum GA104-Chip hat Twitterer Kopite7kimi nunmehr genaueres zu den Hardware-Daten der darauf basierenden Grafikkarten "GeForce RTX 3070" und "GeForce RTX 3070 Ti" genannt. Weil Videocardz dieses Gerücht aufgegriffen haben, wird es nunmehr breit herumgereicht, die Ausgangslage war aber wie gesagt bereits einen Monat bekannt und die grundsätzlichen Chip-Daten wurden schon im Mai 2019 derart genannt. Die größere GeForce RTX 3070 Ti kommt somit im Vollausbau des GA104-Chips mit 48 Shader-Clustern (3072 Shader-Einheiten) daher, als Speicher werden 8 GB GDDR6 oder GDDR6X zum Einsatz kommen. Die kleinere GeForce RTX 3070 scheint dann nur wenig abgespeckt anzutreten, derzeit werden für diese Grafikkarte 46 Shader-Cluster (2944 Shader-Einheiten) sowie die Verwendung von GDDR6 als Speichersorte genannt. Möglicherweise gibt es hierbei also einen gewissen Unterschied bei der Speichertaktung, sofern die größere GeForce RTX 3070 Ti tatsächlich auf GDDR6X-Speicher setzt.

SKU0 GA104-400 PG141/142 GDDR6X/6 8GB 3072=3070Ti
SKU10 GA104-300 GDDR6 2944=3070

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 6. Juli 2020

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Möglicherweise erstes Benchmark-Ergebnis einer "Ampere" Gaming-Grafikkarte aufgetaucht

Von HardwareLeaks (seitens Twitterer Rogame) kommt ein erstes, anscheinend der Ampere-Generation zuzuordnendes Benchmark-Ergebnisse einer neuen nVidia-Grafikkarte unter dem TimeSpy-Test von 3DMark13. In der 3DMark-Datenbank ist jenes Ergebnis als "privat" markiert und somit nicht öffentlich einsehbar, laut 'Rogame' stammt es "zu 100% verifiziert" von einem nVidia-Mitarbeiter – wofür es beiderseits keine unabhängige Überprüfungsöglichkeit gibt. Positiverweise wurden auch Vergleichsresultate diverser Spitzen-Grafikkarten von nVidia samt deren HighEnd-Übertaktungen genannt, womit die unbekannte nVidia-Grafikkarte um +31,0% Performance auf eine GeForce RTX 2080 Ti FE oben drauf legt, damit allerdings knapp unterhalb der (LN2-forcierten) Spitzen-Übertaktung einer solchen Grafikkarte bleibt. Selbst auf eine gut werksübertaktete GeForce RTX 2080 Ti legt die unbekannte nVidia-Grafikkarte nur +21,1% oben drauf, was beides für eine neue nVidia-Generation (unter gleichzeitig deutlich besserer Chipfertigung) recht mager erscheint.

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