nVidia-Grafik

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Gerüchteküche: AMDs Navi 31 auf 3 GHz Chiptakt und nVidias AD102 nahe 3 GHz Chiptakt

Mit dem Erreichen von Tape-Out und Test-Phase bei allen wichtigen Grafikchips der kommenden Ada/RDNA3-Generation wird in den folgenden Wochen die Anzahl der Gerüchtemeldungen hierzu zunehmen – da nun schlicht mehr an Informationen zur Verfügung steht bzw. an Personen außerhalb der beiden Grafikchip-Entwickler gelangen. Den Anfang hierzu macht Twitterer 'Greymon55', welcher über das Wochenende neue, nochmals hochgesetzte Taktraten-Angaben zu den kommenden Top-Chips verlauten lassen hat. So soll Navi 31 in der Spitze – einer möglicherweise "Radeon RX 7900 XT" genannten Grafikkarte – mit mehr als 3 GHz takten. Glatt auf jene 3 GHz gerechnet, wären dies im Vollausbau des Navi-31-Chips dann schon 74 TFlops nominelle FP32-Power (die vom Twitterer urspünglich genannten 92 TFlops beziehen sich hingegen auf die inzwischen unaktuelle Hardware-Konfiguration von Navi 31).

Navi3 is way crazier than I thought.
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 30. April 2022  (Tweet inzwischen gelöscht)
 
Perf and frequency
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 30. April 2022
 
3GHz+ 7900xt
Quelle:  Greymon55 @ Twitter am 30. April 2022

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Gerüchteküche: GeForce RTX 4080 soll auf dem AD103-Chip basieren, GeForce RTX 4070 auf dem AD104-Chip

Twitterer & Leaker Kopite7kimi bringt interessante Neuigkeiten zur konkreten Produkt-Gestaltung innerhalb der GeForce RTX 40 Grafikkarten-Serie. Bislang waren hierzu nur die Daten der einzelnen Grafikchips aus der "Ada"-Architektur bekannt – was den groben Rahmen ergibt, aber noch überhaupt nichts über konkrete Grafikkarten aussagt. Schon seinerzeit konnte man zwar über den Portfolio-Aufbau der GeForce RTX 40 Serie spekulieren, aber letztlich ist dies alles eine Festlegung von nVidia anhand von deren Markt- und Marketing-Plan – welche von außen nicht einsehbar sind. So wie es nun der Twitterer beschreibt, scheint es ein sehr breit angelegtes Portfolio zu werden, wo die drei wichtigsten größeren Grafikkarten – 4070, 4080 & 4090 – allesamt auf extra Grafikchips basieren: GeForce RTX 4090 logischerweise auf dem AD102, GeForce RTX 4080 auf dem AD103 und GeForce RTX 4070 auf dem AD104.

RTX 4080 will use AD103 chips, build with 16G GDDR6X, have a similar TGP to GA102.
RTX 4070 will use AD104 chips, build with 12G GDDR6, 300W.
Both of them haven't started testing yet, but soon do them.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 27. April 2022

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Gerüchteküche: AMD Navi 33 und nVidia AD102 nach (erfolgreichem) Tape-Out nunmehr in Test-Phase

Twitterer Kopite7kimi notiert den Beginn der Test-Phase für nVidias AD102-Chip – was eigentlich bedeuten sollte, dass dessen Tape-Out schon vor einigen Wochen durchgegangen ist und nunmehr schon das erste Silizium von Chipfertiger TSMC zu nVidia zurückgesandt wurde. Damit muß der Tape-Out des AD102-Chips irgendwann im Februar/März über die Bühne gegangen sein. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um den Chip bis zu diesem September verkaufsfertig zu bekommen – wenigstens sechs Monate zwischen Tape-Out und Marktstart, was nVidia in der Vergangenheit bei Gaming-Chips durchaus schon erreicht hat (im Gegensatz zu HPC-Chips und PC-Prozessoren, welche deutlich längere Anlaufzeiten benötigen). Mit der beginnenden Testphase dürfte nVidia nunmehr auch die Konzeptions-Arbeit an einzelnen Grafikkarten basierend auf dem GA102-Chip intensivieren – sprich, es werden Simulationen und RealLife-Tests auf verschiedenen Hardware-Konfigurationen und Taktraten gefahren, um gute Performance-Punkte zu ermitteln.

AD102 has started testing.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 19. April 2022
 
At least now we can call it RTX 4090, and it will use 24Gbps mem chips.
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 19. April 2022

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Umfrage-Auswertung: Welcher der 5/6nm-Grafikchips weckt derzeit das meiste Interesse?

Mit einer Umfrage von Ende März wurde nach jenem Grafikchip der kommenden Ada/RDNA3-Generation gefragt, welcher derzeit (persönlich) das meiste Interesse weckt. Hierbei handelt es sich natürlich um eine reine Beliebheits-Umfrage und dies nur auf Basis von groben Daten zu den einzelnen Grafikchips, jedoch noch nicht belastbaren Informationen zu daraus resultierenden Grafikkarten. Nichtsdestotrotz lassen sich gewisse Tendenzen erkennen: So liegen bei AMD wie bei nVidia die größeren Chips durchgehend vor den kleineren Chips – obwohl sich im Grafikkarten-Markt nachfolgend üblicherweise exakt die umgekehrte Verteilung bei den reinen Absatzzahlen ergeben dürfte. Aber natürlich ziehen die größeren Chips des Portfolios immer erst einmal das meiste Augenmerk auf sich – gerade wenn derzeit noch keinerlei Preisschild dranhängt.

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Umfrage-Auswertung: Welche Grafikkarten-Generation machte den meisten Eindruck?

Die letzte noch auszuwertende Umfrage aus dem alten Jahr schlug den großen Bogen zurück bis zu den Anfängen der 3D-Beschleuniger auf dem PC – und fragte Ende November 2021 nach jener Grafikkarten-Generation, welche im Laufe der Jahre den größten Eindruck beim Umfrageteilnehmer hinterlassen hat. Üblicherweise sollten hierbei jene Grafikkarten-Generationen vorn liegen, welche den größten Sprung bei Performance und/oder Technik erbrachten. Allerdings sind in dieser Frage natürlich die allerersten 3D-Beschleuniger maßlos im Vorteil, denn deren Sprung an Performance & Technik gegenüber den vorherigen 2D-Grafikkarten war üblicherweise kinnladenherunterklappend. Allerdings ist dies auch schon wieder über 25 Jahre her – und nicht jeder muß zu diesen Zeiten schon dem PC-Gaming gefrönt haben.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 3050?

Für die Ende Januar in den Markt gekommene GeForce RTX 3050 fand Mitte Februar eine Umfrage nach dem Ersteindruck zu eben dieser statt. Gemessen an der Performance-Klasse sowie der zum Launch noch herrschenden (stärkeren) Preisübertreibung für diese Mainstream-Grafikkarte sind keine wirklich guten Umfrage-Ergebnisse zu erwarten, was mit nur 15,0% positiver Ersteindruck zu 36,6% durchschnittlichem Ersteindruck samt 48,4% negativem Ersteindruck auch erfüllt wird. Zumindest schlägt nVidia damit eindeutig die Radeon RX 6500 XT, deren entsprechende Umfrage kurz davor lief – und mit 4,6% positiv, 16,0% durchschnittlich samt 79,4% negativ überaus schlechter ausfiel. Mit einem potentiellen Kaufinteresse von 2,7% (über alle Umfrage-Teilnehmer hinweg) reißt die GeForce RTX 3050 zwar auch in dieser Disziplin keine Bäume aus, doch ist dieser (niedrige) Wert für Mainstream-Karten auch nicht ganz ungewöhnlich.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce RTX 3090 Ti

Zu einem vergleichsweise späten Zeitpunkt innerhalb der "Ampere"-Generation bringt nVidia mit der GeForce RTX 3090 Ti nochmals ein neues Spitzen-Modell – welches auch erstmals den Vollausbau des GA102-Chips ins Gamer-Segment bringt. Die neue Karte ist weniger eine Antwort auf AMDs im Frühjahr zu erwartenden "50er Refresh", da nVidia von diesem eigentlich keine Gefahr zu erwarten hat. Eher handelt es sich um einen gewissen Vorgriff auf die nachfolgende GeForce RTX 40 Serie – mit höheren Stromverbrauchswerten, demzufolge klar aufwendigeren Platinen, denkbarerweise nochmals höheren Listenpreisen. In diese Schiene geht die GeForce RTX 3090 Ti mit einer TDP von 450 Watt sowie Listenpreisen von 1999 Dollar bzw. 2249 Euro bereits jetzt hinein – was dann sicherlich nur noch einem Bruchteil der Grafikkarten-Käufer mundet. Was selbige im Gegenzug an Mehrperformance gemäß der hierzu ausgewerteten Launchreviews zur GeForce RTX 3090 Ti erhalten, soll mit dieser Launch-Analyse dargelegt werden ... zum Artikel.

RayTracing @ 4K/2160p 6800XT 6900XT 3080-10G 3080Ti 3090 3090Ti
ComputerBase  (10 Tests) 88,6% 96,7% 100% 120,1% 127,3% 134,2%
Golem  (5 Tests) - 82,6% 100% 119,8% - 137,0%
PC Games Hardware  (9 Tests) 66,8% - 100% - 115,4% 123,4%
TechPowerUp  (9 Tests) 78,7% 84,2% 100% 113,9% 115,5% 129,0%
werksübertaktete Karten sind in blauer Schrift markiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance)
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Die aktuellen Grafikkarten-Preisübertreibung aus Sicht realistischer Listenpreise

Die (relative) Nähe der Grafikkarten-Preisübertreibung zum Listenpreis, welche derzeit im Schnitt bei +25% auf den Listenpreis liegt, bringt wiederum das Problem von bei einigen Grafikkarten grundsätzlich überzogenen Listenpreisen ins Licht. Denn schließlich haben AMD & nVidia bereits mit den Frühlings-Releases 2021 (GeForce RTX 3060 & Radeon RX 6700 XT) angefangen, Listenpreise für neu in den Markt kommende Karten hochzuschrauben – mit den Sommer- und Herbst-Releases 2021 wurde dies dann noch deutlicher. Deswegen wurde anfänglich auch die periodisch erstellte Straßenpreis-Preisentwicklung ohne GeForce RTX 3070 Ti & 3080 Ti gezeichnet. Doch langfristig war dies nicht zu halten und daher sind dort inzwischen wieder alle Ampere/RDNA2-Karten erfasst (kleine Ausnahme: GeForce RTX 3080 12GB mangels Listenpreis).

AMD 6500XT 6600 6600XT 6700XT 6800 6800XT 6900XT
US-Listenpreis $199 $329 $379 $479 $579 $649 $999
aktueller Straßenpreis ab 218€ ab 395€ ab 475€ ab 689€ ab 965€ ab 1039€ ab 1242€
Preis-Übertreibung vs US-Listenpreis +1% +11% +15% +32% +53% +47% +14%
3DCenter 4K Performance-Index - ~134% 159% 221% 278% 322% 348%
"realistischer" Listenpreis $129 $239 $299 $419 $579 $649 $999
Preis-Übertr. vs realistischer Listenpreis +56% +52% +46% +51% +53% +47% +14%
durchschnittliche AMD-Preisübertreibung gegenüber dem (angenommenen) "realistischen" Listenpreis:  +46%
gemäß der Straßenpreis-Aufstellung vom 27. März 2022 sowie des seinerzeitigen Dollar/Euro-Wechselkurses
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Launch der GeForce RTX 3090 Ti: Die Launchreviews gehen online

Mit der GeForce RTX 3090 Ti setzt nVidia vergleichsweise kurz vor Schluß noch einmal einen oben drauf bei der "Ampere"-Architektur: Vollausbau des GA102-Chips und klar höhere Taktraten, nur um aus der bisherigen GeForce RTX 3090 noch einmal ein paar Prozentpunkte herauszukitzeln. Dies geht allerdings auch einher mit einer massiv von 350 auf 450 Watt steigenden Verlustleistung sowie einem neuen Spitzen-Preispunkt für non-Titan-Grafikkarten: 1999 US-Dollar oder 2249 Euro sind es in der nVidia-Liste, was der Grafikkarten-Markt sogar durchaus hergibt. Für ein Spitzenprodukt gab es vergleichsweise wenig Testberichte, in welchen sich derzeit zudem ausschließlich nochmals werksübertaktete Modelle tummeln – was somit gar nicht so einfach gegenüber einer Referenz-mäßigen GeForce RTX 3090 vergleichbar ist. Die Karte fordert sicherlich gleich auf mehreren Ebenen zur Diskussion heraus, die reine Performance-Seite wird mit einer später nachfolgenden Launch-Analyse dann erörtert werden.

GeForce RTX 3080 Ti GeForce RTX 3090 GeForce RTX 3090 Ti
Grafikchip GA102-225 GA102-300 GA102-350
Technik 7 Raster-Engines, 80 Shader-Cluster, 10'240 FP32-Einheiten, 112 ROPs, 384 Bit GDDR6X-Interface (Salvage) 7 Raster-Engines, 82 Shader-Cluster, 10'496 FP32-Einheiten, 112 ROPs, 384 Bit GDDR6X-Interface (Salvage) 7 Raster-Engines, 84 Shader-Cluster, 10'752 FP32-Einheiten, 112 ROPs, 384 Bit GDDR6X-Interface (Vollausbau)
Chiptakt 1365/1665 MHz 1400/1700 MHz 1560/1860 MHz
Speicher 12 GB GDDR6X @ 19 Gbps 24 GB GDDR6X @ 19,5 Gbps 24 GB GDDR6X @ 21 Gbps
Stromverbrauch 350W (GCP) 350W (GCP) 450W (GCP)
Listenpreis $1199 / 1269€ $1499 / 1649€ $1999 / 2249€
Release 3. Juni 2021 24. September 2020 29. März 2022
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Umfrage-Auswertung: Machen die hohen Grafikkarten-Preise das PC-Gaming persönlich weniger interessant?

Eine noch auszuwertende Umfrage von Ende Dezember 2021 fragte nach einem eventuellen persönlichen Interesse-Rückgang am PC-Gaming in Folge der hohen Grafikkarten-Preise des Jahres 2021. Selbige Umfrage wurde nahezu gleichlautend bereits im Februar 2021 abgehalten – mit teilweise abweichenden und teilweise nahezu identischen Ergebnissen. So ist die Gruppe derjenigen, welche die Fragestellung der Umfrage bejahen (und damit sehr wohl von einer Veränderung der Interessenlage ausgehen), im Dezember 2021 nahezu gleich groß gegenüber dem Februar 2021, selbst die Aufteilung auf die beiden Antwortoptionen dieser Gruppe ist fast gleich. Einschränkenderweise könnte man natürlich annehmen, dass einige, welche sich inzwischen ganz aus dem PC-Gaming zurückgezogen haben, unter Umständen gar nicht mehr bei der neueren Umfrage teilgenommen haben. In dieser Frage muß man durchaus mit einer gewissen Dunkelziffer rechnen.

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