nVidia-Grafik

16

Systemanforderungen, erste Benchmarks und Grafikkarten-Empfehlungen zu Star Wars: Squadrons

Noch aus dem Oktober nachzutragen ist die Veröffentlichung, die offiziellen Systemanforderungen und die ersten Benchmarks zu "Star Wars: Squadrons". Die am 2. Oktober 2020 in den Handel entlassene Action/Arcade-Weltraum-Flugsimulation kommt von Spieleentwickler "Motive Studios" und Publisher "Electronic Arts" auf Basis der Frostbite-Engine unter der DirectX-11-API daher. Die offiziellen Systemanforderungen zeigen auf einen vergleichweise maßvollen Hardware-Hunger hin: Die Hardware-Empfehlung GeForce GTX 1060 oder Radeon RX 480 war anno 2016 mal modern – und dass man mit GeForce GTX 1070 oder Radeon RX 570 mal unter VR bei einem AAA-Titel dabei ist, passiert auch nicht aller Tage. Alle offiziellen Grafikkarten-Ansetzungen bevorteilen im übrigen die AMD-Modelle leicht, aber bemerkbar – womöglich ein Erbe der Konsolen-Abstammung, aber dieser Performance-Abstand ist gemäß der nachfolgenden Benchmarks tatsächlich nicht aus dem luftleeren Raum gegriffen.

offizielle PC-Systemanforderungen zu "Star Wars: Squadrons"
Minimum Empfohlen Empfohlen für VR
allgemein Windows 10 64-Bit, DirectX 11.1, 40 GB Festplatten-Platzbedarf
Prozessor Core i5-6600K oder Ryzen 3 1300X Core i7-7700 oder Ryzen 7 2700X Core i7-7700 oder Ryzen 7 2700X
Speicher 8 GB RAM 16 GB RAM 16 GB RAM
Grafikkarte GeForce GTX 660 oder Radeon HD 7850 GeForce GTX 1060 oder Radeon RX 480 GeForce GTX 1070 oder Radeon RX 570
15

Gerüchteküche: Hardware-Spezifikationen zu GeForce RTX 3050, 3050 Ti & 3060

Die ablaufende Woche leider etwas untergegangen sind die Ausführungen von Twitterer 'Kopite7kimi' über die kommenden GeForce-30-Grafikkarten auf Basis der kleineren Grafikchips GA106 und GA107. An deren grundsätzlichen Hardware-Daten hat sich gegenüber dem Leak von Mai 2019 nichts geändert, ergo dürften die Karten-bezogenen Angaben wohl korrekt sein – sofern sich nVidia nicht doch noch kurzfristig umentscheidet. Im groben Maßstab tritt der GA106-Chip mit 30 Shader-Clustern an einem 192 Bit Speicherinterface an, der GA107-Chip mit 20 Shader-Clustern an einem 128 Bit Speicherinterface. Daraus schnitzt nVidia diverse Grafikkarten: GA106-basiert sind GeForce RTX 3060 im Vollausbau des GA106-Grafikchips sowie GeForce RTX 3050 Ti mit 28 anstatt 30 Shader-Clustern. GA107-basiert ist dann die GeForce RTX 3050 mit allerdings nur 18 von 20 maximal möglichen Shader-Clustern des GA07-Chips. Erwartet werden können alle diese Karten im Januar 2021 – womit nVidia sein initiales Ampere-Portfolio vergleichsweise fix abschließen würde.

The desktop cards based on GA106 will be called RTX 3060(3840FP32) and RTX 3050 Ti(3584FP32).
RTX 3050, GA107-300, 2304FP32, 90W TGP.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter in Tweet #1 & Tweet #2 am 4./8. November 2020

5

Gerüchteküche: GeForce RTX 3080 Ti kommt nun mit fast den Hardware-Daten der GeForce RTX 3090 daher

Twitterer Kopite7kimi @ Twitter hat nochmals die (angeblichen) Daten für die vierte GA102-Variante "GA102-250" aktualisiert (die dritte GA102-Variante "GA102-150" wurde inzwischen gestrichen) und nennt nun auch direkt den Verkaufsnamen dieser Grafikkarte als "GeForce RTX 3080 Ti". Selbige rückt gemäß den neuen Daten nochmals näher an die GeForce RTX 3090 heran: Der Speicherausbau von 20 GB GDDR6X war schon bekannt, hinzu kommt nun allerdings mit 10496 FP32-Einheiten derselbe Ausbau an Recheneinheiten wie bei der GeForce RTX 3090 – was auf dieselben 82 Shader-Cluster hinausläuft und damit automatisch auch zu denselben 7 Raster-Engines wie denselben 112 ROPs wie bei der GeForce RTX 3090 zwingt. Faktisch ist die GeForce RTX 3080 Ti somit eine GeForce RTX 3090 mit etwas kleinerem Speicherinterface (320 anstatt 384 Bit) und demzufolge etwas kleinerem Speicherausbau (20 anstatt 24 GB).

RTX 3080 Ti FE:
PG133-SKU15,
GA102-250-KD-A1,
20GB GD6X,
the same FP32 count as 3090, 10496FP32,
the same MEM speed and TGP as 3080,
no NVLINK.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 2020

4

Gerüchteküche: GeForce RTX 3060 Ti auf den 2. Dezember verschoben

Laut Expreview (via VideoCardz) wurde der Launch der GeForce RTX 3060 Ti nunmehr auf den 2. Dezember 2020 verschoben. Die zweite GA104-Karte wurde lange Zeit für Mitte November gemeldet, erst kürzlich auf den 17. November präzisiert – was auf eine extreme terminliche Nähe zur Radeon RX 6800 & 6800 XT herausgekommen wäre, welche für den 18. November angesetzt sind. nVidia entschlackt damit den Terminkalender der folgenden Hardware-Launches etwas – wobei dies womöglich nur einen Nebeneffekt darstellt, denn aller Vermutung nach dürfte die Terminverlegung der GeForce RTX 3060 Ti nVidia eher dazu dienen, mit mehr verfügbaren Karten in den Einzelhandel gehen zu können. Nachdem nun auch die GeForce RTX 3070 radikal ausverkauft ist, muß sich nVidia nunmehr genauso bei der GeForce RTX 3060 Ti der Frage stellen, wie ein Grafikkarten-Launch mit tatsächlicher Verfügbarkeit arrangiert werden kann.

  • 5. November 2020          Ryzen 5000 (Zen 3)   —   Midrange/HighEnd-Prozessoren ($299-799)
  • 18. November 2020        Radeon RX 6800 & 6800 XT   —   HighEnd-Grafikkarten ($579-649)
  • 3. Dezember 2020          GeForce RTX 3060 Ti   —   Midrange-Grafikkarte ($399)
  • 8. Dezember 2020          Radeon RX 6900 XT   —   Enthusiasten-Grafikkarte ($999)
3

Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce RTX 3070

Mit der GeForce RTX 3070 hat nVidia bereits seine dritte Ampere-Grafikkarte und die erste auf Basis eines anderen Grafikchips als dem bisher benutzten "GA102" vorgestellt. Ausgehend vom kleineren GA104-Chip geht die GeForce RTX 3070 zu einem Listenpreis von 499 Dollar in einen klar niedrigeren und damit breitere Käuferschichten ansprechenden Preisbereich, soll aber dennoch die Performance der GeForce RTX 2080 Ti erreichen bzw. laut nVidia sogar (leicht) schlagen. Aber auch wenn nur das erstere Ziel wirklich in Reichweite ist, ergibt dies gegenüber der Turing-Generation doch einen enormen Preis/Leistungs-Schub, denn jenes frühere Spitzenmodell stand mal für 1199 Dollar in nVidias Preisliste. Wie nahe die GeForce RTX 3070 der GeForce RTX 2080 Ti wirklich kommt, soll nachfolgend anhand der durch die Launch-Reviews aufgestellten Performance-Werte genauer bestimmt werden. Zugleich dient dieser Artikel auch einer generellen Performance-Neueinordnung der HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten von RDNA1, Turing & Ampere ... zum Artikel.

2070-Ref 2070S 3070
Generation & Speicher Turing, 8 GB Turing, 8 GB Ampere, 8 GB
Listenpreis $499 $499 $499
FullHD Performance-Index 1060% 1230% 1590%
4K Performance-Index 151% 178% 245%
4K Perf. Turing → Ampere 2070-Ref → 3070:  +62%
4K Perf. Turing-Refresh → Ampere 2070S → 3070:  +38%
Stromverbrauch ~175W 215W 219W
30

Gerüchteküche: nVidias "GA102-150" gestrichen, "GA102-250" nun gleich mit 20 GB Speicher

Die Vorstellung der Radeon RX 6800/6900 Grafikkarten scheint bei nVidia die bisherigen Pläne zu einer dritten GA102-Variante sowie einer vierten GA102-Variante nochmals durcheinander gebracht zu haben, wie Twitterer Kopite7kimi in einem Update zu den nVidia-Planungen berichtet. Danach ist die dritte GA102-Variante "GA102-150", welche vermutlich als "GeForce RTX 3070 Ti" in den Handel gehen sollte, nunmehr glatt gestrichen. Der nVidia somit fehlende Kontrahent zur Radeon RX 6800 ("Navi 21 XL") soll hingegen über kommende GA103-Varianten gestellt werden, welche dann allerdings erst nächstes Jahr zu erwarten sind. Sicherlich könnte nVidia mittels GA102-150 jene Radeon RX 6800 zwar bei der Performance einholen, aber bei den Speichermengen hätte nVidia mit 16 vs. 10 GB immer noch einen sehr augenscheinlichen Nachteil – womit man diesen Wettstreit nun wohl auf den Ampere-Refresh verschiebt.

Update:
1. After the cancellation of GA102-150, the mission of facing NAVI21XL will be left to GA103.
2. The spec of 3080Ti has been changed, GA102-250-Kx-A1 will have 20GB VRAM now.

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 29. Oktober 2020

27

Launch der nVidia GeForce RTX 3070: Die Launchreviews gehen online

Nach den Launches der GA102-basierten Grafikkarten GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3090 im September schickt nVidia nunmehr mit der GeForce RTX 3070 die erste GA104-basierte Grafikkarte ins Rennen. Der deutlich kleinere GA104-Grafikchip bietet nur 48 Shader-Cluster samt einem 256 Bit Speicherinterface, wovon bei der GeForce RTX 3070 allerdings nur 46 Shader-Cluster aktiviert sind. Dafür geht aber auch die TDP deutlich auf 220 Watt und die Preislage ebenso klar auf 499 Dollar/Euro zurück. Bemerkenswert an der GeForce RTX 3070 ist vor allem, dass nVidia mit dieser Ampere-Karte die Performance des Turing-Spitzenmodells "GeForce RTX 2080 Ti" erreichen will – und dies zu einem wenigstens halbierten Preispunkt. Ob dies funktioniert, läßt sich den wieder einmal in hohen Anzahl erschienenen Launchreviews zur "Founders Edition" der GeForce RTX 3070 entnehmen (die Reviews zu den Herstellerkarten folgen dann am 29. Oktober zum Verkaufsstart nach), währenddessen die Forendiskussion zum Launch eröffnet ist und unsere Launch-Analyse zu einem späteren Zeitpunkt die Ergebnisse dieses Launches zusammenfassen wird.

Technik Listenpreis Release
GeForce RTX 3090 Ampere GA102, 82 SM @ 384 Bit, 24 GB GDDR6X $1499  (UVP: 1499€) 24. Sept. 2020
GeForce RTX 3080 Ampere GA102, 68 SM @ 320 Bit, 10 GB GDDR6X $699  (UVP: 699€) 17. Sept. 2020
GeForce RTX 3070 Ampere GA104, 46 SM @ 256 Bit, 8 GB GDDR6 $499  (UVP: 499€) 29. Okt. 2020
27

Gerüchteküche: Hardware-Daten zur vierten GA102-Variante "GA102-250" aufgetaucht

Von Twitterer Kopite7kimi kommen nach den kürzlichen Hardware-Daten zur dritten GA102-Ausführung gleich noch die (angeblichen) Hardware-Daten zur vierten Ausführung des GA102-Chips (im Gaming-Bereich) hinterher: "GA102-250". Von der Nummer her zwischen GeForce RTX 3080 (GA102-200) und GeForce RTX 3090 (GA102-300) gelegen, sollen hiermit 78 Shader-Cluster an einem 384 Bit GDDR6X-Interface geboten werden, was dann klar näher zur GeForce RTX 3090 (82 SM @ 384 Bit) als zur GeForce RTX 3080 (68 SM @ 320 Bit) rangiert. Damit ergibt sich aller Vermutung nach eine Speicherbestückung von 12 GB GDDR6X – annehmend den Umstand, dass nVidia mit dieser kleineren GA102-Lösung die GeForce RTX 3090 (24 GB GDDR6X) nicht gleich komplett ersetzen will. Ein Verkaufsname wurde zwar noch nicht genannt, aber alles andere als "GeForce RTX 3080 Ti" würde kaum noch ins Namensschema passen – was auch halb indirekt durch den Twitterer selber bestätigt wird.

A new spec of GA102, between 3080 and 3090.
GA102-250-A1, 9984FP32, 384bits GD6X

Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 27. Oktober 2020

24

Gerüchteküche: Hardware-Daten zur dritten GA102-Variante "GA102-150" offenbart

Laut dem (in diesen Dinge gewöhnlich sehr gut unterrichteten) Twitterer Kopite7kimi stehen die Hardware-Daten von "GA102-150" nunmehr fest: Die neue GA102-basierte Lösung zwischen GeForce RTX 3070 & 3080 soll mit 58 Shader-Clustern an einem 320 Bit GDDR6X-Speicherinterface antreten – was dann einen Speicherausbau von 10 GB GDDR6X impliziert. Jener GDDR6X-Speicher wurde vom Twitterer auf Nachfrage explizit bestätigt – wobei dies nicht einmal zwingend die These vom schlecht lieferbaren GDDR6X-Speicher untergräbt. Denn laut Don Charlie @ Twitter könnte das Problem weniger an der reinen Fertigungsmenge von GDDR6X-Speicher liegen, sondern vielmehr an den für GeForce RTX 3080 & 3090 benötigten (hohen) GDDR6X-Taktraten. Dies würde bedeuten, dass GDDR6X-Speicher auf niedrigeren Taktraten – spekulativ 17-18 Gbps – somit kein Lieferproblem mehr verursachen würde. In jedem Fall würde ein niedrigerer Speichertakt am gleichen 320-Bit-Interface gut zur abgesenkten Anzahl an Shader-Clustern passen, welche mit 58 ziemlich in der Mitte zwischen GeForce RTX 3070 (46) und GeForce RTX 3080 (68) rangiert.

GA102-150-KD-A1, 7424FP32, 320bits
Quelle:  Kopite7kimi @ Twitter am 23. Oktober 2020

22

Erste 3DMark13-Werte zur GeForce RTX 3070 - und zu Navi 21 XT

Videocardz zeigen einen ganzen Strauß an Benchmark-Werten zur GeForce RTX 3070 unter den 3DMark13-Tests "FireStrike" und "TimeSpy". Alle angegebenen Werte wurden dabei mit einem Herstellermodell zur GeForce RTX 3070 aufgenommen, welches allerdings auf Referenztaktung und mit der Referenz-TDP lief, ergo mit minimalen Abweichungen der Performance der "Founders Edition" entsprechen sollte. Videocardz haben keine Vergleichswerte zu anderen Grafikkarten notiert, jene lassen sich jedoch unter den früheren Launchreviews zur GeForce RTX 3080 in (zumeist) ausreichender Menge finden, allein für den FireStrike-Extreme-Test gab es nur eine einzige Quelle für diese reinen GPU/Graphics-Werte. Dabei sind zur Performance-Bewertung dieser Grafikkarten primär nur die Tests unter der UltraHD-Auflösung – sprich FireStrike Ultra und TimeSpy Extreme – interessant, da auch nur deren Performance-Skalierung gegenüber dem 3DCenter UltraHD/4K Performance-Index gut vergleichbar ist.

3DMark13 FireStrike/TimeSpy (GPU) FSE (WQHD) FSU (4K) TS (WQHD) TSE (4K)
GeForce RTX 3080 20936 Ø 10865 Ø 17573 Ø 8985
Navi 21 XT ? > 10000 ? ?
GeForce RTX 3070 17115 8749 13945 6907
GeForce RTX 2080 Ti 16552 Ø 8247 Ø 14127 Ø 6930
GeForce RTX 2080 Super 13645 Ø 6749 Ø 11494 Ø 5392
Quellen: GeForce RTX 3070 von Videocardz; Navi 21 XT von Patrick Schur @ Twitter; GeForce RTX 2080 Super, 2080 Ti & 3080 stellen den Durchschnitt der Benchmark-Ergebnisse von Hot Hardware, KitGuru, Overclockers Club, Tweakers & Xanxo Gaming dar; durchgehend GPU/Graphics-Werte!
Inhalt abgleichen