Intel-Prozessoren

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Neuer Artikel: Launch-Analyse Intel Comet Lake

Da Intel im Desktop-Segment auch dieses Jahr weder eine neue Prozessoren-Architektur noch ein neues Fertigungsverfahren zur Verfügung steht, muß Intels Prozessoren-Generation für das Jahr 2020 in Form von "Comet Lake" bzw. der Core i-1000 Prozessoren-Serie wie bekannt mit einem neuen Aufguß der Skylake-Architektur unter weiterhin der 14nm-Fertigung vorlieb nehmen – beiderseits im Desktop-Bereich erstmals schon im Jahr 2015 eingesetzt. Trotzdem hat sich Intels Prozessoren-Angebot gegenüber jener Skylake-Generation durch die Hinzunahme von immer mehr CPU-Kernen doch deutlich gewandelt, natürlich vorangetrieben durch die seitens AMD mit den Zen-basierten Ryzen-Prozessoren aufgeworfenen "Kern-Kriege". Mit dieser Launch-Analyse soll nachfolgend herausgearbeitet werden, was die Launch-Reviews zu den Fragen Anwendungs-Performance, Spiele-Performance und Stromverbrauch an Daten zu Core i5-10400F, Core i5-10600KF, Core i7-10700KF & Core i9-10900KF liefen konnten bzw. was sich demzufolge zur Einordnung von Intels Comet-Lake-Generation gegenüber AMDs Gegenangeboten aus der Zen-2-Generation ergibt ... zum Artikel.

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Gerüchteküche: Intel arbeitet an hohen IPC-Zugewinnen bei den zukünftigen "Golden Cove" & "Ocean Cove" CPU-Kernen

Von MebiuW kommt ein vielbeachtetes Gerücht mit Aussagen zu IPC-Gewinnen zukünftiger CPU-Kerne von Intel. Der Ursprung soll wohl in einem Weibo-Chat liegen, ist damit nicht wirklich nachvollziehbar – vor allem nicht der Punkt, wer diese Aussage in welchem Zusammenhang getroffen hat. Beurteilt man nur die Aussage selber, fällt auf, das jene mit den "Ocean Cove" CPU-Kernen in der 7nm-Fertigung derart weit in der Zukunft geht, das es sich hierbei keineswegs um seriöse Performance-Messungen handeln kann – sondern zumindest bei den wirklich zukünftigen CPU-Generationen bestenfalls um interne Projektionen auf Basis von Software-Modellen des in Arbeit befindlichen Prozessors. Jene Projektionen sollten natürlich um so ungenauer ausfallen, je weiter die jeweilige CPU-Generation in der Zukunft liegt – im genauen ist es also das, was Intel sich so vorstellt erreichen zu wollen, nicht das, was dann auch wirklich erreicht wird. Zudem beziehen sich jene IPC-Projektionen explizit auf CPU-Kerne und nicht auf ganze Prozessoren – was bedeutet, das man damit um so schwerer auf die Schlagkraft finaler Produkte schlußfolgern kann.

Kürzel IPC insgesamt IPC pro Gen. Fertigung
Skylake SKL 100% - 14+++
Sunny Cove SNC 118% +18% 10nm
Willow Cove WLC ~125% +6% 10+
Golden Cove GDC 150% +20% 10++
Ocean Cove OCC ~180% +20% 7nm oder 7+
basierend auf gerüchteweiser Aussagen auf Weibo, wiedergegeben von MebiuW @ Twitter
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Launch von Comet Lake-S: Die Launch-Reviews gehen online

Mittels Comet Lake-S, der Desktop-Ausführung der "Comet Lake" Prozessoren-Generation, geht Intel innerhalb der immerhin schon im Jahr 2015 vorgestellten Skylake-Architektur nunmehr sogar hinauf bis auf 10 CPU-Kerne und maximale Taktraten oberhalb 5 GHz. Dazu ist Intel mangels neuer CPU-Architekturen (für den Desktop) und trotz Fehlens schlagkäftiger neuer Fertigungsverfahren faktisch gezwungen, denn AMD hat in den letzten Jahren mit den ersten drei Zen-Generationen massiv vorgelegt. Regulär sind technologische Nachteile seitens Architektur und Fertigungsverfahren kaum aufzuholen, aber Intel hat durchaus eine gewisse Kunst darin bewiesen, immer noch etwas mehr aus der originale Skylake-Architektur herauszuquetschen. Abgesehen von den neuen Zehnkernern bekommt mittels Comet Lake-S nunmehr auch das ganze "normale" Prozessoren-Portfolio wiederum die HyperThreading-Fähigkeit zurück, was gerade unter vielen (bisherigen) AMD-Vorzeigebenchmarks Intel wieder in die Spur bringen könnte. Mit dem heutigen Tag entläßt Intel erst einmal die K-Modelle Core i9-10900K/KF, Core i7-10700K/KF und Core i5-10600K/KF in den Markt, der Rest des Comet-Lake-Portfolios folgt dann am 27. Mai. Die in hoher Zahl erschienenen Launch-Reviews zu Comet Lake-S bieten einen ersten Performance-Überblick zu jenen Spitzen-Modellen der Comet-Lake-Generation, währenddessen die Diskussion zum Launch in unserem Forum startet und später die übliche Launch-Analyse eine größere Betrachtung der Comet-Lake-Performance ermöglichen wird.

AMD Zen 2 Intel Comet Lake
12C/24T, 3.8/4.6 GHz, 499$     Ryzen 9 3900X Core i9-10900KF     10C/20T, 3.7/5.3 GHz, 472$
8C/16T, 3.6/4.4 GHz, 329$     Ryzen 7 3700X Core i7-10700KF     8C/16T, 3.8/5.1 GHz, 349$
6C/12T, 3.8/4.4 GHz, 249$     Ryzen 5 3600X Core i5-10600KF     6C/12T, 4.1/4.8 GHz, 237$
Hinweis: AMD-Preise boxed, Intel-Preise tray
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Umfrage-Auswertung: Welche Bedeutung hat Overclocking beim Prozessoren-Neukauf noch?

Die Umfrage von letzter Woche bezog sich auf die Bedeutung von Overclocking bzw. Übertaktung, welche derzeit beim Prozessoren-Neukauf noch existiert. In vergangenen Zeiten war Prozessoren-Übertaktung eines der größten Themen und oftmals sogar entscheidend beim Prozessoren-Kauf. Doch heuer hat sich dies augenscheinlich stark gewandelt, wenn gerade einmal noch 7,9% der Umfrageteilnehmer dieses Thema als gewichtig sowie weitere 17,5% als (aber nicht allein entscheidenden) Pluspunkt ansehen. Dies sind in der Summe gerade einmal ein Viertel aller Umfrage-Teilnehmer, welche noch mittels übertaktungsfähiger Prozessoren begeistert werden können – sicherlich keine geringe Anzahl, aber im Rahmen einer Enthusiasten-Webseite wie '3DCenter' doch eher überraschend wenig.

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Intel stellt die Comet-Lake-basierten Desktop-Prozessoren der Core i-10000 Serie für eine Auslieferung Ende Mai vor

Nach verschiedenen Mobile-Prozessoren hat Intel nunmehr auch die Desktop-Modelle der Comet-Lake-Generation aus der Core i-10000 Serie offiziell vorgestellt. Jene werden in zwei Wellen in den Handel gehen: Am 20. Mai treten die sechs (übertaktbaren) K-Modelle an, am 27. Mai folgt dann der Rest des Portfolios – welches Intel derzeit schon bis inklusive des Celeron-Bereichs ausformuliert hat. Dabei ändert sich gegenüber dem Spezifikations-Leak von letztem Dezember fast nichts – alle seinerzeit offerierten Daten stimmen eigentlich, nur wird es keinen Core i5-10600F geben, dafür aber einen Core i5-10400F. Der eigentlich spannende Punkt lag demzufolge eher bei der Preisgestaltung, wo es um Vorfeld Bedenken gab, Intel könnte sich die mittels Comet Lake gebotenen zwei zusätzlichen CPU-Kerne auch entsprechend bezahlen lassen. Jene Bedenken waren allerdings unbegründet, denn bis auf minimale Differenzen entspricht das Preisniveau von Comet Lake (Core i-10000 Serie) exakt dem Preisniveau des vorherigen Coffee Lake Refreshs (Core i-9000 Serie):

Coffee Lake Refresh Comet Lake Hardware-Verbesserungen
Core i9-9900K  (488$) Core i9-10900K  (488$) +2C, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, max. DDR4/2933, höhere TDP
Core i9-9900KF  (463$) Core i9-10900KF  (472$) +2C, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, max. DDR4/2933, höhere TDP
Core i7-9700K  (374$) Core i7-10700K  (374$) +HT, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, max. DDR4/2933, höhere TDP
Core i7-9700KF  (349$) Core i7-10700KF  (349$) +HT, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, max. DDR4/2933, höhere TDP
Core i5-9600K  (262$) Core i5-10600K  (262$) +HT, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, höhere TDP
Core i5-9600KF  (237$) Core i5-10600KF  (237$) +HT, mehr L3-Cache, etwas mehr Takt, höhere TDP
Core i5-9400  (182$) Core i5-10400  (182$) +HT, mehr L3-Cache, minimal mehr Takt
Core i5-9400F  (157$) Core i5-10400F  (157$) +HT, mehr L3-Cache, minimal mehr Takt
Core i3-9100  (122$) Core i3-10100  (122$) +HT, minimal mehr Takt
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Intel stellt die "Comet Lake-H" Mobile-Prozessoren der Core i-10000H Serie vor

Wie kürzlich schon gerüchteweiser vorhergesagt, haben Intel mit "Comet Lake-H" und nVidia mit dem "SUPER"-Refrehs seiner Turing-basierten Mobile-Beschleuniger am zweiten April-Tag einen augenscheinlich vorher abgesprochenen Doppel-Launch für das Mobile-Segment hingelegt. Dies macht durchaus Sinn, denn der Kontrahent beider Chip-Entwickler ist AMD – und jene haben auf dem Mobile-Segment wie bekannt mit den Ryzen 4000 U/H Mobile-APUs stark vorlegt. Wie schnell Intel & nVidia ihre neue Produkte dann in tatsächlich kaufbare Notebooks umgewandelt bekommen, bleibt allerdings noch abzuwarten – augenscheinlich ist insbesondere Intel bei "Comet Lake-H" schon seit Wochen spruchreif, aber natürlich müssen nachfolgend die Notebook-Hersteller auch erst noch einmal ihre Arbeit tun. An den Spezifikationen der einzelnen Modelle der Core i-10000H Serie hat sich gegenüber der Vorab-Berichterstattung nichts geändert – es bleibt also dabei, das Intel hiermit primär etwas mehr Takt bietet, während die grundsätzliche Portfolio-Gestaltung gleich ist zur vorhergehenden Core i-9000H Serie.

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Umfrage-Auswertung: Wie viele CPU-Kerne sollen es sein beim nächsten Notebook?

Die Umfrage der letzten Woche beschäftigte sich mit der Anzahl der CPU-Kerne, welche man für das nächste Notebook anstrebt. Jene Fragestellung gewinnt über AMDs Kern-Offensive mit den "Renoir"-basierten Ryzen 4000 U/H Mobile-Prozessoren um einiges an Gewicht, denn somit weitet nun auch Intel sein Angebot an Mobile-Prozessoren oberhalb von Vierkern-Modellen aus und ist demzufolge durchaus eine neue Preisstruktur bei Sechskern- und Achtkern-Notebooks zu erwarten (welche bislang zumeist am oberen Ende der Preisskala angesiedelt waren). Wohl schon in Vorfreude ob dieser Möglichkeiten stimmten erstaunlich viele Umfrageteilnehmer für Notebooks mit mehr als vier CPU-Kernen ab – immerhin gleich 70,4% wollen zukünftig Richtung Sechskerner oder Achtkerner im Notebook gehen.

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Intels "Rocket Lake" kommt 2021 mit neuer Prozessoren-Architektur, Xe-Grafik und PCI Express 4.0

Videocardz geben ein (augenscheinlich von Intel stammendes) Plattform-Blockdiagramm zu Intels "Rocket Lake" zum besten, welche viele der bisherigen Annahmen & Gerüchte zu dieser "Comet Lake" nachfolgenden Prozessoren-Generation bestätigt. So wird endlich klar ausgesprochen, das Rocket Lake CPU-seitig auf einer neuen Core-Architektur basiert, GPU-seitig eine Xe-basierte Grafiklösung gemäß Intels 12. Grafik-Generation geboten wird und die Rocket-Lake-CPU letztendlich über ein PCI Express 4.0 Interface mit 20 Lanes zur Kommunikation mit den Grafikkarten sowie der ersten NVMe-SSD ausgerüstet erscheint. Dabei wird die "neue Core-Architektur" von Intels Plattform-Blockdiagramm nicht genauer ausgeführt, doch aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei um die auch bei der Tiger-Lake-Generation verbauten "Willow Cove" CPU-Kerne, viele andere Möglichkeiten existieren gemäß Intels gültiger Kern-Roadmap schließlich nicht.

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Intels Alder-Lake-Generation soll mit bis zu 16 CPU-Kernen im big.LITTLE-Design antreten

In einer Diskussion im chinesischen PTT-Forum hat der bekannter Nutzer "Sharkbay" einen Teil einer (angeblichen) Intel-Unterlage zu Intels Prozessoren-Generation "Alder Lake" zum besten gegeben (direkt auf Imgur aufrufbar, via Videocardz). Folgt man den dortigen Angaben, dann kommt jene "Alder Lake" Prozessoren-Generation im neuen Sockel LGA 1700 in einem big.LITTLE-Design heraus – mit also zum Teil leistungsstarken Prozessoren-Kernen aus (wahrscheinlich) Intels "Cove" Kern-Reihe (verbaut bei den "Core"-Prozessoren) und zum Teil sehr stromsparenden Prozessoren-Kernen aus (wahrscheinlich) Intels "Mont" Kern-Reihe (verbaut bei allen LowPower-Prozessoren, früher die "Atom"-Linie). Konkret werden hierbei Desktop-Prozessoren von "Alder Lake-S" mit bis zu 8 Cove- sowie gleichzeitig bis zu 8 Mont-Kernen als augenscheinlichem Maximal-Ausbau genannt, kleinere Prozessoren-Versionen verzichten dann teilweise auf einige Cove- bzw. teilweise auch auf alle Mont-Kerne:

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20 erfüllt?

Mit einer Umfrage von Mitte Februar wurde der Erfüllungs-Status der zuvor aufgestellten (allgemeinen) Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20 abgefragt. Selbige haben sich im groben nicht gegenüber dem Vorjahr verändert, womit logischerweise der Erfüllungsgrad gegenüber der letztjährigen Umfrage nur ansteigen konnte. Die Umfrage-Ergebnisse für dieses Jahr sehen damit inzwischen eine deutliche Dominanz jener Spieler-Systeme, welche die Hardware-Empfehlung (für die FullHD-Auflösung) entweder erfüllen oder auch klar übererfüllen – beide Antwortoptionen zusammen erreichen derzeit schon einen Stimmanteil von stolzen 63,9%. Rechnet man auch noch jene Systeme ein, welche nur knapp unterhalb der Hardware-Empfehlung herauskommen, rangiert diese Nutzergruppe dann sogar schon bei satten 79,1% – alle anderen Antwortoptionen bleiben damit durchgehend unterhalb der 10%-Marke.

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