AMD-Grafik

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RayTracing wird zukünftig Teil von DirectX 12

Golem, Heise und PC Games Hardware berichten über die neuen Microsoft-Schnittstelle "DirectX Raytracing" (DXR), welche Microsoft auf der GDC 2018 in San Francisco angekündigt hat und demnächst in DirectX 12 integrieren will. Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, einzelne Grafikelemente wie Beleuchtung, Schatten und Umgebungsverdeckung mittels RayTracing zu lösen, am allgemeinen Rasterizer-Ansatz heutiger 3D-Grafik wird also (vorerst) noch nicht gerüttelt. Allerdings erfordern wohl auch nur einzelne RayTracing-Elemente schon eine diesbezügliche Beachtung bzw. Vorsichtnahme bei der zugrundeliegenden Rasterizer-Grafik, kann selbiges also nicht einfach so bei bestehenden Spieletitel übergestülpt werden. Erreicht werden soll letztendlich eine realistischer Beleuchtung, welche dann eben nicht mehr auf einzelnen Lichtquellen, sondern "echten" Lichtstrahlen basiert – mit allerdings dementsprechendem Rechenaufwand.


RayTracing-Demo mittels der Northlight-Engine von Remedy

RayTracing-Demo "Pica Pica" mittels der Halcyon-Engine von EA
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im vierten Quartal 2017

Seitens der Marktforscher von Jon Peddie Research liegen neue Zahlen zu den Grafikchip-Marktanteilen im abgelaufenen vierten Quartal 2017 vor. Vom konkurrierenden Marktforschungs-Institut Mercury Research fehlen dessen Zahlen leider, werden eventuell nachgereicht, können damit derzeit aber noch nicht mit betrachtet werden. Im Markt aller PC-Grafikchips inklusive integrierter Lösungen hat sich wie üblich wenig bewegt: Gegenüber dem Vorquartal legte AMD etwas zu, Intel marginal und nVidia verlor etwas – um ironischerweise fast kommagenau auf den Stand vom Vorjahresquartal herauszukommen. AMD hat in dieser Insgesamt-Statistik zuletzt etwas gewonnen durch den Effekt des Cryptomining-Booms, für welche Aufgabe sich AMDs Desktop-Grafikkarten besonders gut eignen. Aber selbst diese im Desktop-Segment (wie nachfolgend noch zu sehen) beachtbaren Marktverschiebungen ergeben bei der Insgesamt-Statistik nur eher kleine Ausschläge – und vor allem kein Wandel des Gesamtbildes, welches nach wie vor Intel klar den Markt mit konstant über 65% Marktanteil dominieren sieht.

Q4/2016 Q1/2017 Q2/2017 Q3/2017 Q4/2017
AMD 14,4%
13,3%
13,1%
13,4%
13,2%
13,2%
13,0%
13,0%
14,2%
 
Intel 68,1%
70,4%
71,1%
70,5%
70,6%
70,3%
67,8%
70,1%
68,1%
 
nVidia 17,5%
16,2%
15,8%
16,0%
16,3%
16,4%
19,3%
16,9%
17,5%
 
Quellen: Jon Peddie Research (schwarz) & Mercury Research (blau)
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Neue Spielebundle für AMDs Radeon RX 580/Vega und Intels "Kaby Lake" Core i7

AMD und Intel haben neue Spielebundle aufgelegt, welche dem geneigten Gamer kostenloses Spielematerial beim Kauf bestimmter Hardware zur Verfügung stellt. AMD verfolgt dabei weiterhin seine bekannte Linie, immer mal wieder neue AAA-Titel kostenlos zu bundeln – wie jetzt erneut mittels dem am 27. März erwarteten "FarCry 5" geschehen, welches zu Radeon RX 580, Radeon RX Vega 56 und Radeon RX Vega 64 hinzugeben wird. Abweichend von bisherigen AMD-Aktionen gilt dies allerdings nicht für den einzelnen Kauf dieser Grafikkarten, sondern nur für den Erwerb mit einem neuen PC-System. Hierbei geht es auch nicht um fertige Komplett-PCs, vielmehr kann man sich bei bekannten Systemintegratoren ein PC-System nach Maß erstellen lassen – mit eben einer der drei genannten AMD-Grafikkarten. Die vollständige Liste der hierbei teilnehmenden Systemintegratoren umfaßt aus Deutschland dabei bekannte Namen wie u.a. Alternate, Arlt, Caseking und Mifcom.

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Grafikkarten-Preise sollen noch bis zum dritten Quartal 2018 weiter ansteigen

Seitens des US-Händlers "Massdrop" kommt ein viel beachtetes Statement zur Liefer- und Preissitation bei Grafikkarten (via PC Games Hardware; Massdrop ist im genauen kein typischer Einzelhändler, sondern so ähnlich wie ein Sammelbestellungs-Dienstleister). Mit jenem Statement versucht man wohl Fragen bzw. Unruhe in der Massdrop-Community zu begegnen, nachdem die Grafikkarten-Preise weiter angestiegen sind und – für die USA untypisch – klar oberhalb der offiziellen Hersteller-Preisempfehlung (MSRP) gelandet sind. Der erste Teil des Statements geht dabei auf die Ursache der Preissteigerungen ein – genannt werden die bekannten Punkte der Speicher-Knappheit sowie des hohen Bedarfs der Crypto-Miner. Der zweite Teil des Statements hat es dann (leider) in sich, denn es wird prophezeit, das sich die Grafikkarten-Preissteigerungen noch bis durch das dritte Quartal 2018 fortsetzen werden – und es erst danach zu Entspannungen kommt.

There is a couple of reason why there is a shortage and also such a high demand of cards.

First the shortage.
All new cell phones coming out by Apple and Samsung (and others) last year started using the same memory as graphics cards. Apple and Samsung are willing to pay more for this memory to make sure they get it first and all of it that they need. This has created a shortage of memory for the much smaller companies like MSI, Gigabyte, Asus, and EVGA to make graphics cards.

Next the demand
This is obvious as the mining craze thats been going on has created a huge demand in the market as miners are goblin up just about every card available on earth.

The pricing in the market will most likely continue to go up through Q3 of this year most likely before we start seeing any type of relief. So, unfortunately the end to this is not right around the corner and we have not seen the worst of it yet.
Quelle: Brian Hutchins, Community Manager bei Massdrop

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Umfrage-Auswertung: Welche Auswirkungen hat der Mining-Boom auf den Grafikkarten-Kauf (2018)?

Mittels einer Umfrage von Ende Januar musste wieder einmal ermittelt werden, welche Auswirkungen der neuerliche Cryptomining-Boom auf den Grafikkarten-Kauf hat. Selben gab es samt entsprechender Umfrage schon letztes Jahr – und die Zwischenzeit zwischen den beiden Boom-Phasen war doch vergleichsweise kurz und betraf eigentlich nur ein paar Wochen im Herbst, wo Grafikkarten zu normalen Preisen erhältlich waren. Demzufolge überrascht es nicht, wenn derzeit der Grafikkarten-Kauf als nochmals etwas schwieriger eingeschätzt wird als letztes Jahr beim ersten Cryptomining-Boom. Die ganz großen Veränderungen gab es allerdings nicht, nach wie vor liegt der Anteil der betroffenen zu unbetroffenen Anwender mit 48:52% nahezu gleich zum letztjährigen Stand von 47:53%.

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Umfrage-Auswertung: Werden die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18 erfüllt?

Mittels einer Umfrage von Mitte Januar wurde abgefragt, inwiefern die zuvor aufgestellten Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18 von den PC-Spielern aktuell erfüllt, teilweise erfüllt oder nicht erfüllt werden. Jene Systemanforderungen für die laufende Spiele-Saison waren dabei komplett unverändert zum letztjährigen Stand – was normalerweise die Möglichkeit eröffnet, das sich demzufolge weit mehr PC-Systeme weiter oben einordnen können als bei der letztjährigen Umfrage zu dieser Thematik. In der Praxis gab es dieses Jahr allerdings ein auf den ersten Blick nahezu unverändertes Umfrage-Ergebnis:

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AMD streicht den eigenen Treiberpfad für die "Primitive Shaders" von Vega

Aus unserem Forum kommen derzeit eine vielbeachtete Aussage von Marc Sauter von Golem.de, welcher neues über das Vega-Feature der "Primitive Shaders" zu berichten hat. Mittels jener Primitive Shaders soll laut dem Vega-Architektur White Paper (PDF) die Effektivität der Geometrie-Berechnung maßgeblich gesteigert werden – was ein Grund dafür sein dürfte, wieso AMD für den Vega-10-Chip weiterhin (und trotz der hohen Anzahl an Shader-Einheiten) an nur 4 Raster-Engines festgehalten hatte. Die damit verbundenen 4 Geometrie-Engines ergeben nominell einen Output von 4 Primitives per Takt – mittels Primitive Shaders wäre dies jedoch bis auf 17 Primitives per Takt zu steigern gewesen. Ursprünglich wollte AMD hierfür einen extra Treiberpfad anbieten, mittels welchem der Spieleentwickler also entweder den normalen Pipeline-Weg oder aber den "NGG Fast Path" bei Vega-Grafikchips wählen hätte können. Jener extra Treiberpfad hat es bis jetzt aber nicht in die Vega-Treiber geschafft – und wird dies laut einer Planänderung seitens AMD nun auch nicht mehr schaffen:

AMDs letzte Aussage war, der alternative Treiber-Pfad für Primitive Shaders wurde verworfen, stattdessen halt direkt per API via Entwickler ... was wohl noch keiner (in einem bereits veröffentlichtem Spiel) gemacht hat.
Quelle: y33H@ aka Marc Sauter von Golem.de @ 3DCenter-Forum
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Aktualisierte AMD-Roadmaps zu zukünftigen Prozessor- und Grafikchip-Generationen

Nachzutragen von der CES 2018 sind noch die neuen bzw. aktualisierten AMD-Roadmaps zu den Prozessoren- und Grafikchip-Architekturen der Jahre 2017 bis 2020, welche AMD dort zum besten gegeben hatte. Jene stellen eine Aktualisierung der entsprechenden AMD-Roadmaps vom Mai 2017 dar, womit wir selbige nachfolgend auch gemeinsam betrachten wollen bzw. anhand dieser Darstellungsweise besser auf die Unterschiede zwischen alten und neuen Roadmaps eingehen können. Diese Roadmaps zeigen natürlich nur die grundsätzliche Generation-Entwicklung auf, geben somit keine Auskunft über einzelne Produktsegmente oder gar einzelne Produkte. Zudem ist der Zeitraum von alten und neuen Roadmaps auch derselbe (beiderseits umfassend die Jahre 2017 bis 2020), womit es logischerweise keine großen Umstürze gibt – sondern zumeist nur Präzisierungen von Roadmap-Punkten, welche bislang einfach noch etwas unklar dargestellt waren.

AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020 (Mai 2017)
(alte) AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020
AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020 (Januar 2018)
(neue) AMD Prozessor-Generationen Roadmap 2017-2020
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Umfrage-Auswertung: Welche neue Hardware wird im Jahr 2018 am meisten erwartet?

Die erste Umfrage des neuen Jahres beschäftigte sich auf der Basis des dazugehörigen Artikels mit der im Jahr 2018 am meisten erwarteten neuen PC-Hardware. Dabei konnte AMD einen vollen Erfolg sowohl in den Spitzenpositionen als vor allem auch in der Breite einfahren: Satte 66,9% aller abgegebenen Stimmen entfielen auf AMD-Projekte, weitere 24,4% auf nVidia-Projekte und nur 8,7% auf Intel-Projekte. Dabei hat AMD im Jahr 2018 eigentlich gar nicht so viele wirklich spannenden Projekte am Start, speziell im Grafikchip-Bereich gibt es derzeit nicht viel mehr als über heiße Luft zu berichten. Aber die im Jahr 2017 mittels der Ryzen-Prozessoren erworbenen Meriten schlagen nun voll an – womit nun auch die zweite Ryzen-Generation das (mit großem Abstand) am meisten erwartete Hardware-Projekt des Jahres 2018 ist.

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Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2017/18

Spätestens mit dem neuen Jahr ist noch die Auflistung mit den kumulierten Systemanforderungen für die schon laufende Spiele-Generation 2017/18 darzureichen, welche sich wie üblich aus den bisher zu notierenden PC-Systemanforderungen der ab Herst 2017 neu herausgekommenen Spieletitel speist. Wie in den diesbezüglichen Meldungen zu den einzelnen Spieletiteln oftmals schon erwähnt, bringt die Spiele-Generation 2017/18 erstmals seit vermutlich der neueren PC-Zeit (seit dem Jahrtausendwechsel) keine höheren Hardware-Anforderungen mit sich, es bleibt vom Anforderungs-Stand sogar wirklich alles wie bei den Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2016/17. Jene wurden für die diesjährige Neuauflage nur noch etwas detaillierter bezüglich der CPU-Anforderungen gestaltet, hinzu konnte natürlich neue Hardware von AMD, Intel und nVidia eingearbeitet werden.

Mindestanforderungen Empfehlungen für flüssige fps auf bester Bildqualität
Betriebssystem Windows 10 64-Bit Windows 10 64-Bit
Hauptspeicher 8 GB 16 GB
SSD - unbedingt
Prozessor AMD Bulldozer 8C auf ~4.5 GHz
AMD Ryzen 4C (ohne SMT) auf ~3.5 GHz
Intel Nehalem 4C (ohne HT) auf ~4.0 GHz
Intel Sandy Bridge bis Haswell 4C (ohne HT) auf ~3.5 GHz
Intel Broadwell bis Coffee Lake 4C (ohne HT) auf ~3.0 GHz
AMD Ryzen 6C mit SMT auf ~4.0 GHz
Intel Sandy Bridge bis Haswell 4C mit HT auf ~4.5 GHz
Intel Broadwell bis Kaby Lake 4C mit HT auf ~4.0 GHz
Intel Coffee Lake 6C auf ~3.5 GHz
Grafikkarte DirectX-12-Modell mit 2 GB Speicher
Radeon HD 7000 Serie: ab Radeon HD 7870
Radeon R200 Serie: ab Radeon R9 270
Radeon R300 Serie: ab Radeon R7 370
Radeon RX 400 Serie: ab Radeon RX 460
Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX 560

GeForce 600 Serie: ab GeForce GTX 660 Ti
GeForce 700 Serie: ab GeForce GTX 760
GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX 950 SE
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1050
für FullHD: DirectX-12-Modell mit 6 GB Speicher
Radeon R300 Serie: ab Radeon R9 390
Radeon RX 400 Serie: ab Radeon RX 480 8GB
Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX 580 8GB

GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX 980 Ti
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1060 6GB

für WQHD: DirectX-12-Modell mit 8 GB Speicher
GeForce 900 Serie: ab GeForce GTX Titan X (Maxwell)
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1070

Radeon RX 500 Serie: ab Radeon RX Vega 56
für UltraHD: DirectX-12-Modell mit 8 GB Speicher
GeForce 1000 Serie: ab GeForce GTX 1080 Ti
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