AMD-Grafik

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Radeon VII?

Mittels einer Umfrage von Mitte Februar wurde der Ersteindruck zu AMDs Radeon VII nach deren Launch abgefragt. AMDs neue Enthusiasten-Grafikkarte kommt mit gesalzenem Preispunkt daher und ist daher automatisch nichts für den größeren Teil der Umfrageteilnehmer – und rechnet man diesen Umstand ein, dann erreicht die Radeon VII sogar ein ziemlich gutes Umfrageergebnis. Denn 31,7% positiver Ersteindruck sind im Enthusiasten-Segment zuletzt nicht zu sehen gewesen: Die Radeon RX Vega 64 erreichte gerade einmal 9,6% positiven Ersteindruck, die GeForce RTX 2080 wenigstens noch 16,4% sowie die GeForce RTX 2080 Ti dann sogar 17,5% – aber man muß schon in die letzte Grafikkarten-Generation zurückgehen, um mit der GeForce GTX 1080 Ti auf seinerzeit satten 61,9% positiven Ersteindruck etwas besseres zu finden. Dafür, das die Radeon VII erst recht spät daherkommt, keinerlei Performance-Rekorde aufstellt und letztlich auch "nur" einen halben Refresh darstellt, ist jenes Ergebnis um so erstaunlicher.

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AMD bringt in China eine Polaris-20-basierte "Radeon RX 560 XT" heraus

Auf AMDs Produkt-Webseiten ist mit der "Radeon RX 560 XT" eine neue Sonderausführung für den chinesischen Markt aufgetaucht – wie es jene bei AMD inzwischen ab und zu einmal gibt. Trotz der Namenswahl basiert diese neue Grafikkarte nicht auf dem Polaris-21-Chip der regulären Radeon RX 560, sondern stellt einen weiteren Polaris-20-Abkömmling dar, ist also mit Radeon RX 570 & 580 verwandt. Allerdings setzt AMD für die neue Karte eine deutlich kleinere Hardware an: Anstatt den 2048 Shader-Einheiten auf Taktraten von 1168/1244/3500 MHz bei der Radeon RX 570 gibt es bei der Radeon RX 560 XT nur 1792 Shader-Einheiten auf Taktraten von 973/1073/3300 MHz. Die neue Karte erinnert somit ein wenig an die frühere Radeon RX 470D, welche seinerzeit (als genauso eine solcherart China-exklusive AMD-Grafikkarte) die gleiche Anzahl an Shader-Einheiten aufwies. Gegenüber dieser tritt die Radeon RX 560 XT mit 973/1073/3300 MHz jedoch mit klar niedrigerem Chiptakt an, selbiger lag bei der Radeon RX 470D immerhin schon 926/1206/3300 MHz.

Radeon RX 470D Radeon RX 560 XT Radeon RX 570 Radeon RX 580 2048SP
Chipbasis AMD Polaris 10 Pro AMD Polaris 20 Pro
korrigiert: AMD Polaris 10
AMD Polaris 20 XL AMD Polaris 20 XL
Technik 4 Raster-Engines, 1792 Shader-Einheiten, 112 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 1792 Shader-Einheiten, 112 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 2048 Shader-Einheiten, 128 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR GDDR5-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 2048 Shader-Einheiten, 128 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR GDDR5-Interface (Salvage)
Taktraten 926/1206/3300 MHz 973/1073/3300 MHz 1168/1244/3500 MHz offiziell: 1168/1284/3500 MHz
Hersteller: 1168/~1310/3500 MHz
Rohleistungen 4,3 TFlops + 211 GB/sec 3,8 TFlops + 211 GB/sec 5,1 TFlops + 224 GB/sec 5,4 TFlops + 224 GB/sec
Speicherausbau 4 GB GDDR5 4 GB GDDR5 4/8 GB GDDR5 4 GB GDDR5
off. Verbrauch 110W (TBP) 150W (TBP) 150W (TBP) 150W (TBP)
FullHD Perf.Index 460% ~430% 520% ~540%
Straßenpreis nur in China erhältlich nur in China erhältlich 4GB: 130-140 Euro nur in China erhältlich
Release Oktober 2016 März 2019 18. April 2017 Oktober 2018
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DirectX 12 wird teilweise für Windows 7 nutzbar

Im MSDN-Blog berichtet Microsoft höchstselbst über die Übernahme von DirectX 12 auf Windows 7 – zumindest im Fall von World of WarCraft. Dies ist schon mit dem aktuellen Patch 8.15 nutzbar, womit Windows-7-Nutzer primär von der Prozessoren-Optimierung durch DirectX 12 profitieren können. Hardware-Features von DirectX 12 wurden augenscheinlich nicht implementiert, werden aber allem Anschein nach seitens World of WarCraft sowieso nicht genutzt. Dies hat nun aber natürlich nichts mit einem vollständigen DirectX-12-Support für Windows 7 zu tun – so wurde hierbei nur der User-Mode-Teil von Direct3D 12 implementiert, nicht aber der Kernel-Mode-Teil. Damit sind ein paar Features übernehmbar, aber nicht das komplette DirectX 12 – und es erfordert wohl trotzdem immer noch Spiel-spezifische Anpassungen, um das ganze lauffähig zu bekommen. Damit ist diese Lösung also weit davon entfernt, einfach DirectX 12 unter Windows 7 zu installieren und nachfolgend alle entsprechenden Spiele unter dieser Grafik-API laufen zu lassen.

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Neuer Artikel: Die Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2018/19

Noch zu erledigen war eine Aktualisierung der generellen Spiele-Systemanforderungen, nunmehr für die aktuelle Spiele-Generation 2018/19. Jene lief letzten Herbst sehr langsam an, zuerst waren da überhaupt keine höheren Systemanforderungen gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Mit dem Jahresende 2018 sowie dem Jahresstart 2019 fanden sich dann aber doch noch einige Spieletitel, welche mit beachtbar höheren Hardware-Anforderungen als vorher üblich an den Start gingen – was mittels der entsprechenden Benchmarks auch noch als "real" bestätigt werden konnte. Die nachfolgende Aufstellung gibt dann das wieder, was derzeit als jeweils höchste Anforderungen unter den PC-Anforderungen der aktuellen Spieletitel notiert wird ... zum Artikel.

Spiele-Systemanforderungen 2017/18 Spiele-Systemanforderungen 2018/19
CPU-Minimum AMD Ryzen 4C auf ~3.5 GHz oder Intel Broadwell bis Coffee Lake 4C auf ~3 GHz AMD Ryzen 4C auf ~4.0 GHz oder Intel Broadwell bis Coffee Lake 4C auf ~3.5 GHz
CPU-Empfehlung AMD Ryzen 6C+SMT auf ~4 GHz oder Intel Skylake & Kaby Lake 4C+HT auf ~4 GHz AMD Ryzen 6C+SMT auf ~4 GHz oder Intel Skylake & Kaby Lake 4C+HT auf ~4 GHz  (unverändert)
GPU-Minimum DirectX-12-Modell mit 2 GB á Radeon HD 7870 oder GeForce GTX 660 Ti DirectX-12-Modell mit 2 GB á Radeon HD 7970 oder GeForce GTX 680
GPU-Empfehlung (FullHD) DirectX-12-Modell mit 6 GB á Radeon RX 480 8GB oder GeForce GTX 1060 6GB DirectX-12-Modell mit 6 GB á Radeon RX Vega 56 oder GeForce GTX 1660 Ti
GPU-Empfehlung (WQHD) DirectX-12-Modell mit 8 GB á Radeon RX Vega 56 oder GeForce GTX 1070 DirectX-12-Modell mit 8 GB á Radeon RX Vega 64 oder GeForce GTX 1080
GPU-Empfehlung (UltraHD) DirectX-12-Modell mit 8 GB á GeForce GTX 1080 Ti DirectX-12-Modell mit 8 GB á Radeon VII oder GeForce GTX 1080 Ti  (unverändert)
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im vierten Quartal 2018

Die Marktforscher von Jon Peddie Research haben in zwei Meldungen (No.1 & No.2) die Marktverhältnisse im Grafikchip-Markt für das abgelaufene vierte Jahresquartal 2018 beschrieben. Die Statistik über verkaufte Grafikchips für Desktop-Grafikkarten ("Add-in Boards") bildet dabei den interessanteren Teil, wirkte sich das Ende des Cryptomining-Booms doch ziemlich heftig auf die Absätze und dann auch die Marktanteile aus. So sank der gesamte Stückzahlen-Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal (dem mitten im Mining-Boom stehenden vierten Jahresquartal 2017) um satte -40,2%, selbst gegenüber dem direkten Vorquartal ging es noch um -10,7% zurück – nVidias Turing-Generation hat also dem Grafikkarten-Markt (noch) keinen beachtbaren Schwung geben können. Trotzdem konnte nVidia klar an Marktanteilen hinzugewinnen, steht nunmehr mit gleich 81,2% Marktanteil sogar besser da als jemals zuvor.

AiB-Grafikchips Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018
AMD 33,7% 34,9% 36,1% 25,7% 18,8%
nVidia 66,3% 65,1% 63,9% 74,3% 81,2%
Quelle: Jon Peddie Research
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AMD verlängert das aktuelle "Raise the Game" Spielebundle und erweitert es auf die Radeon VII

Noch nachzutragen zum Launch der Radeon VII wäre, das jene Grafikkarte vom Launch weg mit dem bekannten "Raise the Game" Spielebundle bestückt ausgeliefert wird, bei welchem AMD die Spieletitel "Devil May Cry 5", "Resident Evil 2" (Remake) & "The Division 2" kostenlos beilegt. Das RE2-Remake ist dabei als einzigster Titel am 25. Januar bereits erschienen, während DMC5 am 8. März sowie The Division 2 am 15. März veröffentlich werden sollen. Die AMD-Aktion läuft nunmehr bis zum 6. April 2019 – und bis zu selben Zeitpunkt hat AMD auch noch selbiges "Raise the Game" Spielebundle für Radeon RX 570, 580, 590, Vega 56 & Vega 64 verlängert, so das AMDs Midrange- und HighEnd-Angebote derzeit gut versorgt mit Spielebundles in den Wettbewerb ziehen.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon VII

Mit der Radeon VII bringt AMD eine erste 7nm-basierte Grafikkarte, welche allerdings aufgrund ihrer weiterhin Vega-basierten Abstammung noch keine neue Grafikkarten-Generation begründen kann. Denn der zugrundeliegende Vega-20-Chip ist aus Gamer-Sicht nicht viel mehr als ein Vega-10-Chip in einem neuen Fertigungsverfahren – welches hier allerdings in einer noch nicht ausgereiften Form und ohne explizit darauf angepasster Grafikchip-Architektur eingesetzt wurde. Zudem ist der Vega-20-Chip eigentlich eher für HPC-Bedürfnisse konzipiert, gut zu sehen am verdoppelten Speicherinterface, welches dann auch (prinzipbedingt) die verdoppelte Speichermenge ergibt. Die dabei herausgekommene Radeon VII steht somit ein wenig zwischen den Welten: Mit alter Grafikchip-Architektur, ohne mehr Hardware-Einheiten, aber neuem Fertigungsverfahren und fortschrittlicher Speichermenge. Trotzdem reicht es natürlich aus, um nVidia endlich mal wieder ein Gegenangebot im Preisbereich von 700 Dollar/Euro entgegensetzen zu können. Wie die Launchreviews AMDs neue Grafikkarte bezüglich Performance, Stromverbrauch, Übertaktungseignung und Preis/Leistungs-Verhältnis bewertet haben, soll mit nachfolgender Launch-Analyse aufgezeigt werden ... zum Artikel.

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Erste unabhängige Benchmarks zur Radeon VII geleakt

Videocardz weisen auf einen vergleichsweise umfangreichen Benchmark-Leak zur Radeon VII hin, mittels welchem augenscheinlich unabhängig aufgenommene Performance-Werte unter dem 3DMark13 in den Einzeltests "FireStrike" & "TimeSpy" sowie dem Standalone-Benchmark zu Final Fantasy XV bekannt wurden. Aufgrund der Standardisierung dieser beiden Benchmarks lassen sich die hierbei erreichten Werte dann auch ganz gut mit anderen Grafikkarten vergleichen. Einen perfekten Vergleich gibt es natürlich nicht: Selbst die Graphics-Werte des 3DMark13 schwanken je nach System doch um ein paar Prozentpunkte, während in der FF15-Benchmarkdatenbank immer alle jemals mit derselben Grafikkarte erzielten Ergebnisse miteinander verrechnet werden, inklusive also auch besonders niedrigerer oder besonders hoher Werte (beispielsweise aus Übertaktung resultierend). Das ganze gibt also nur eine ungefähre Richtung an, ist aber gewiß nicht auf die genauen Differenzen festnagelbar.

Vega 64 Radeon VII RTX 2080 (FE) V64→R7 2080→R7
3DMark13 FireStrike (FullHD, Graphics) 22122 27587 26758 +25% +3%
3DMark13 FireStrike Extreme (WQHD, Graphics) 10420 13468 13071 +29% +3%
3DMark13 FireStrike Ultra (4K, Graphics) 5317 6871 6581 +28% +4%
3DMark13 TimeSpy (WQHD, Graphics) 6899 ~8700 10546 +26% -18%
Final Fantasy XV, WQHD @ Standard 6677 8321 9578 +25% -13%
Final Fantasy XV, WQHD @ HighQ 4906 5335 8001 +9% -33%
Final Fantasy XV, 4K @ Standard 3679 4683 5404 +27% -13%
Final Fantasy XV, 4K @ HighQ 2885 3420 4660 +18% -27%
Werte zum 3DMark13 seitens Videocardz (Radeon VII) bzw. Hardwareluxx (Radeon RX Vega 64 & GeForce RTX 2080), Werte zu Final Fantasy XV allesamt aus der FF15-Benchmarkdatenbank
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Umfrage-Auswertung: Welche neue Hardware wird im Jahr 2019 am meisten erwartet?

Mittels der Umfrage der letzten Woche wurde nach der für das Jahr 2019 am meisten erwarteten Hardware gefragt, sich dabei beziehend auf den kürzlichen Artikel "Das Hardware-Jahr 2019 in der Vorschau" – welcher bewußt erst nach der CES geschrieben wurde, um besser erfassen zu können, was hierzu Realität und was unhaltbare Gerüchte sind. Daran, das AMD dieses Jahr die spannendsten Produkte bringen wird, hat dies allerdings nichts geändert bzw. wurde dies vielleicht gerade durch die CES-Ankündigung von Zen-2-basierten Prozessoren sogar noch verstärkt. In jedem Fall hat die diesjährige Umfrage zur 2019er Hardware damit mittels der Ryzen 3000 Prozessoren auf immerhin 53,6% Stimmenanteil einen sehr eindeutigen Sieger bekommen.

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Neuer Artikel: Das Hardware-Jahr 2019 in der Vorschau

Das abgelaufene Hardware-Jahr 2018 war wie erwartet ein Übergangsjahr, welches mangels neuer Fertigungstechnologien zumeist nur Refreshes und gewisse Verbesserungen gebracht hat – mit einer Ausnahme in Form von nVidias Turing-Generation (anstatt der erwartete Ampere-Generation), welche allerdings auch weiterhin auf den bekannten Fertigungstechnologien basiert. Mit dem anbrechenden Hardware-Jahr 2019 wird dieser Knoten zumindest teilweise platzen: Bei AMD stehen die Zeichen auf die Ausnutzung der 7nm-Fertigung an allen Fronten, Intel will nun endlich wirklich 10nm-Produkte in Serie bringen – nur bei nVidia dürfte diesbezüglich nichts passieren bzw. ist wirklich neues dann erst im Jahr 2020 zu erwarten. Erst jenes Jahr 2020 dürfte dann den großen Durchbruch der 7nm-Fertigung von TSMC & Samsung sowie der (ähnlichen) 10nm-Fertigung von Intel mit sich bringen, da erst dann die kostendämmende EUV-Belichtungstechnologie breitflächig zur Verfügung steht. Doch der Reihe nach ... zum Artikel.

AMD Intel nVidia
Januar Picasso
Mainstream-APUs
Core i-9000 (2. Welle)
Mainstr./Midrange/HighEnd-CPUs
GeForce RTX 2060
Midrange-Grafikkarte
Februar Radeon VII
HighEnd-Grafikkarte
Frühling Turing TU116 & TU117
Mainstream/Midrange-GPUs
Sommer Ryzen 3000
Midrange/HighEnd-CPUs
Cascade Lake
HEDT-CPUs
Sommer/Herbst Navi 12
Midrange-GPU
Comet Lake
HighEnd-CPUs
Ampere
HPC-Grafiklösungen
Herbst Threadripper 3000
HEDT-CPUs
Herbst/Winter Navi 10
HighEnd-GPU
Jahresende Ice Lake
Mainstream/Midrange/HighEnd-CPUs
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