21

AMD stellt die LowCost/Mainstream-Grafikkarten Radeon RX 550 & 560 vor

Als zweiten Teil der Radeon RX 500 Serie hat AMD nach den Midrange-Modellen Radeon RX 570 & 580 auch noch die LowCost/Mainstream-Modelle Radeon RX 550 & 560 vorgestellt, womit die Radeon RX 460 von diesen neuen Grafikkarten abgelöst wird. Beide neuen Grafikkarten wurden ohne großen Launch am gestrigen 20. April von AMD offiziell vorgestellt, wobei nur die Radeon RX 550 umgehend in den Handel geht – die Radeon RX 560 soll dann Anfang Mai nachfolgen. Beiden Grafikkarten ist wiederum gemeinsam, das AMD kein Referenzdesign auflegt, es also nur Herstellerdesigns im Handel geben wird – welche oftmals eine gewisse Werksübertaktung mitbringen werden. (Erstzunehmende) Testberichte zu diesen Karten existieren dato noch keine, eventuell trudeln zur Radeon RX 560 selbige im Laufe des nächstens Monats noch herein.

20

Hardware- und Nachrichten-Links des 20. April 2017

Golem vermelden die ersten Preislagen zu den GeForce GTX 1060/1080 Grafikkarten mit schnellerem GDDR5/GDDR5X-Speicher: Im Fall der MSI-Modelle betragen die Aufpreise derzeit 100 bzw. 90 Euro – was insbesondere im Fall der GeForce GTX 1060 die Karte gleich einmal um ein Drittel teuer macht (die GeForce GTX 1080 dagegen nur um +15%). Im Sinne eines möglichst breiten Angebots an Herstellerdesigns und Werksübertaktungen geht das vielleicht noch in Ordnung – nur wird es damit (vorerst) nichts mit der These, die jeweils schnelleren Versionen von GeForce GTX 1060 & 1080 als reguläre neue Kartenversionen etablieren zu können. Insbesondere die "GeForce GTX 1060 9Gbps" wäre logischerweise dafür prädestiniert, AMD im Zweikampf zwischen Radeon RX 580 und GeForce GTX 1060 erneut davonzueilen – mit einem derart erheblichen Mehrpreis klappt dies natürlich nicht. Nicht auszuschließen bleibt allerdings, das nVidia später (bei besserer Verfügbarkeit der schnelleren Speicher) noch auf diesen Weg einschwenkt und GeForce GTX 1060 & 1080 ganz regulär mit dem schnelleren Speicher ausrüstet.

20

Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon RX 570 & 580

Mit der Radeon RX 400 Serie auf Basis der Polaris-Grafikchips hatte AMD letztes Jahr einen guten Neuanfang im Mainstream- und Midrange-Segment versucht – und selbigen sicherlich auch hinbekommen. Die beiden Polaris-10-basierten Grafikkarten Radeon RX 470 & 480 standen dabei gegen nVidias GeForce GTX 1060 in deren (sich bei der Performance erheblich unterscheidenden) 3-GB- und 6-GB-Ausführungen. Heuer nun bringt AMD mittels der Radeon RX 500 Serie eine Chip-gleiche Ablösung an den Start, welche noch einmal das Maximum aus den vorhandenen Polaris-Grafikchips herausholen soll. Den Anfang machen dabei die wiederum Polaris-10-basierten Grafikkarten Radeon RX 570 & 580, welche sich erneut gegen die GeForce GTX 1060 3GB & 6GB beweisen müssen. Mittels der nachfolgenden Launch-Analyse werden wir die Unterschiede zwischen alter und neuer AMD-Generation herausarbeiten und zugleich mittels der Auswertung der von den Launchreviews zur Verfügung gestellten Benchmarks eine Performance-Einordnung dieser neuen Grafikkarten vornehmen ... zum Artikel.

20

Intel zieht die Coffee-Lake-Generation auf August 2017 vor; Juni-Termin für Kaby-Lake-X & Skylake-X bestätigt

Laut der (gewöhnlich sehr gut informierten) DigiTimes zieht Intel nun auch noch die Coffee-Lake-Generation erheblich vor: Sollten diese der Core iX-8000 Serie zugeordneten Prozessoren einstmals grob um den Jahreswechsel 2017/18 und zuletzt eher erst Anfang 2018 erscheinen, sind die K-Modelle dieser Prozessoren-Generation samt dem passenden Z370-Chipsatz nunmehr schon im August 2017 zu erwarten. Denkbar (wenngleich bei der DigiTimes nicht derart genannt) wäre hierbei ein Launch direkt oder im Umfeld der Gamescom (17.-21. August, Köln). Der Rest des Portfolios samt der weiteren Mainboard-Chipsätze H310, B360 & H370 soll dann zum Jahreswechsel 2017/18 nachfolgen – Intel zieht hiermit also nur jenen Teil des Portfolios vor, welcher für Hardware-Enthusiasten und Öffentlichkeit am meisten interessant ist.

19

Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19. April 2017

TechPowerUp berichten über den Fall eines erfolgreichen Flashs von Radeon RX 480 zu RX 580, erreicht schlicht mittels des BIOS einer Radeon RX 580 Karte (funktionierte sogar auf einer XFX-Karte mit Sapphire-BIOS). Den wesentlich höheren Chiptakt des RX580-BIOS meisterte die vorliegende RX480-Karte dabei problemlos – ein deutlicher Hinweis darauf, das AMD bei Radeon RX 570 & 580 mit höheren Chipspannungen operiert und das sich darüber die höheren Taktraten dieser Refresh-Serie erklären lassen. Jene Spannungszugabe per RX580-BIOS könnte daher auch eine gute Wahl für Radeon RX 480 Karten sein, welche einen bestimmten Overclocking-Takt nicht erreichen können. Daneben bekommt der das BIOS flashende Anwender ab diesem Zeitpunkt überall den Schriftzug "Radeon RX 580" zu lesen – was ja oftmals auch etwas wert ist, selbst wenn allein der Schriftzug natürlich kein Stück mehr fps bringt (wohl aber die Spannungszugabe der RX580-BIOSe). Von der Kombination Radeon RX 470/570 ist ähnliches anzunehmen, auch dort dürften sich die RX570-BIOSe auf die RX470-Karten übertragen lassen (in beiden Fällen wäre immer die identische Speicherbestückung zu beachten).

19

AMD Radeon RX 570 & 580 Launchreviews: Die Benchmark-Resultate im Überblick

Als kleinen Teaser zur kommenden Launch-Analyse zu Radeon RX 570 & 580 soll hiermit schon einmal die Benchmark-Auswertung zu diesem Launch offengelegt werden. Die Performance-Ermittlung war ohne das Vorhandensein von Referenzdesigns nicht ganz so einfach, weil sich die Werte der verschiedenen werksübertakteten Herstellerdesigns natürlich schlecht zum Verrechnen bzw. zur Bildung eines allgemeinen Performance-Index' eignen. In einigen Testberichten hat man allerdings dankenswerterweise neben den originalen Herstellerdesigns auch auf Referenz-Taktraten heruntergetaktete Radeon RX 570 & 580 Grafikkarten in die Benchmarks geschickt. Ob hier in jedem Fall das höhere Power-Limit der Herstellerdesigns ebenfalls mit heruntergesetzt wurde, ist (leider) unbekannt – spielt jedoch im Fall dieser Grafikkarten, welche ihre Referenz-Taktraten nahezu perfekt halten sollten (Radeon RX 570: real 1244 MHz bei ≤1244 MHz, Radeon RX 580: real ~1330 MHz bei ≤1340 MHz, eine Abweichung von nur 0,7%), glücklicherweise keine beachtenswerte Rolle. In anderen Fällen haben wir bei geringen Werksübertaktungen versucht, deren Effekt entsprechend herauszurechnen, solcherart Testberichte wurden dann aber von etwaigen Gewichtungen ausgeschlossen.

18

Launch der Radeon RX 570 & 580: Erste Testberichte gehen online

Gut ein Jahr nach der Radeon RX 400 Serie geht nun mehr deren Refresh in den Markt – die Radeon RX 500 Serie, heute in Form von Radeon RX 570 & 580 vorgestellt. Prinzipiell tritt AMD hierfür mit den gleichen Grafikchips an, primär gibt es einfach etwas leistungsstärkere, etwas Overclocking-freundlichere und etwas laufruhigere Grafikkarten. Aber da dies alles letztlich zu den fast gleichen Listenpreisen passiert, kann dies wohl in Ordnung gehen – gerade da AMD dieses Jahr mit der Vega-Serie noch etwas oben drauf setzen wird, die Radeon RX 500 Serie somit nur die Anfütterung zu dieser gibt. Wo die genauen Differenzen der neuen AMD-Grafikkarten bei Preis, Performance, Features und anderen Daten liegen, versuchen derzeit die dutzenden Launchreviews herauszustellen, die Diskussion zum Launch in unserem Forum hat begonnen und eine den Launch abschließende Launch-Analyse wird zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle erscheinen und dann den Launch mit einer generellen Performance-Einordnung abschließen.

18

SLI-Performance der GeForce GTX 1080 Ti wenig überzeugend

Bei Babel Tech Reviews hat man sich eingehend mit der SLI-Performance der GeForce GTX 1080 Ti beschäftigt – und liefert damit gleichzeitig auch gute Daten zum Stand von SLI unter aktuellen Spielen. Von den immerhin 24 getesteten Spielen (Fallout 4 lassen wir aufgrund der Schwierigkeiten der Engine oberhalb von 60 fps mal außen vor) skalierten unter FullHD und WQHD glatt nur die Hälfte überhaupt mit SLI – kein gutes Ergebnis. Nur unter der UltraHD-Auflösung kommen dann noch GTA V sowie Far Cry Primal hinzu – 14 von 24 Spiele-Titel mit Performance-Gewinn sind aber auch dort nicht berauschend, sondern eher denn als ein Argument gegen SLI zu werten. Zugunsten der GeForce GTX 1080 Ti sind wir bei nachfolgender Benchmark-Auswertung immer dann, wenn SLI langsamer war (was unter den nicht skalierenden Spielen durchgehend passiert), von den Benchmarks der einzelnen Grafikkarte ausgegangen – setzen also voraus, daß der Nutzer in diesem Fällen SLI manuell für das jeweilige Spiel deaktiviert.

18

Gibt es eine durchgehende Spiele-Schwäche der Ryzen-Prozessoren?

Seitens ExtremeTech wie auch eTeknix hat man sich damit beschäftigt, welche die beste CPU für eine GeForce GTX 1080 Ti darstellt. Hierbei ging es nicht um die Performance in CPU-limitierten Szenen, sondern um die normalübliche Spiele-Performance auf dieser derzeit (klar) schnellsten Consumer-Grafikkarte unter den Auflösungen FullHD (1080p), WQHD (1440p) und UltraHD (2160p) im Vergleich eines Ryzen 7 1800X Prozessor gegen entsprechende Intel-CPUs. In den Launchreviews zu Ryzen 7 ging es seinerzeit meistens nicht weiter als bis zur FullHD-Auflösung und durchgehende Benchmarks unter allen drei Auflösungen fehlten da vollkommen. Basierend auf den mit dem Ryzen-7-Launch aufgestellten FullHD-Ergebnissen wurde dann vielerorts die "Spiele-Schwäche" der Ryzen-CPUs thematisiert – wobei Messungen unter FullHD mit einer GP102-basierten Grafikkarte allerdings eher in Richtung CPU-Limitierung gehen, jene Grafikkarten für diese Auflösung bekannterweise schon zu schnell sind. Wirklich CPU-limitierte Benchmarks (unter 720p) sind dann in unserer Ryzen 7 Launch-Analyse zu finden – doch wenn man die Gamerpraxis zeigen will, dann sollte man mit einer GP102-basierten Grafikkarte besser nicht unterhalb der WQHD-Auflösung gehen.

17

Hardware- und Nachrichten-Links der Osterfeiertage 2017

AnandTech haben in ihrem Ryzen 5 Launchreview eine interessante Idee zur Benchmark-Darstellung bei Spielen einfließen lassen: Ein Diagramm, welches nicht die erreichten durchschnittlichen fps notiert, sondern die Zeit unterhalb einer gewissen fps-Marke angibt. Teilweise ist es mittels dieser Methode möglich, sogar größere Unterschiede herauszuarbeiten, als es denn die normalen fps-Werte vermuten lassen würden: Beispielsweise liegen unter Shadow of Mordor die AMD- und Intel-Prozessoren doch vergleichsweise nahe beieinander auf (anscheinend sorgenlosen) Frameraten von 136-149 fps. Die Wertung "Zeit unterhalb 120 fps" offenbart hier allerdings sehr viel deutlichere Unterschiede – wobei jene sicherlich auch zustandekommen, weil bei 136 fps auf einer AMD-CPU die 120-fps-Grenze rein absolut sehr viel näher liegt als bei 149 fps auf einer Intel-CPU. Besser dürfte diese Darstellungsmehode kommen, wenn man sich auf eine feste, immer wieder verwendete fps-Grenze einigt – welche nicht einfach nur pur festgelegt wird, sondern einer gewissen Logik folgt bzw. etwas konkretes aussagen soll.

Inhalt abgleichen