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Die Systemanforderungen zu Call of Duty: Black Ops 4

Spielepublisher Activision nennt auf seiner Webseite die offiziellen PC-Systemanforderungen zum am 12. Oktober offiziell an den Start gehenden "Call of Duty: Black Ops 4". Gleichzeitig meldet sich Spieleentwickler Treyarch auf Reddit zu Wort und gibt dort erweiterte Systemanforderungen von sich, welche zwei zusätzliche Empfehlungs-Settings beinhalten. Das inzwischen 12. Spiel der CoD-Serie dürfte weiterhin auf der (langjährig) für diese Spiele-Serie benutzten IW-Engine basieren – angeblich in einer neuen Hauptversion selbiger, was aber noch bestätigt werden muß. Als große Differenz zu allen früheren CoD-Titeln bringt "Black Ops 4" keine Kampagne mit sich, sondern neben den bekannten Multiplayer- und Zombie-Parts nun auch einen Battle-Royal-Modus. Regulär sollten damit die Systemanforderungen steigen, da für Multiplayer-Gefechte eher stabil hohe Frameraten als für einen Singleplayer-Modus benötigt werden – real sind die offiziellen PC-Systemanforderungen zu Call of Duty: Black Ops 4 allerdings kaum verändert zum Vorgänger-Titel in der CoD-Serie.

Minimum Empfohlen "Competitive" "Ultra"
gedacht für ? ? FullHD mit hoher Monitor-Refreshrate 4K mit besten Frameraten
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 80 GB Platzbedarf
CPU Core i3-4340 oder FX-6300 Core i5-2500K oder Ryzen 5 1600X Core i7-8700K oder Ryzen 7 1800X Core i7-8700K oder Ryzen 7 2700X
Speicher 8 GB RAM & 2 GB VRAM 12 GB RAM & 4 GB VRAM 16 GB RAM 16 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660 & GeForce GTX 1050 oder Radeon HD 7850 GeForce GTX 970 & GeForce GTX 1060 6GB oder Radeon R9 390 & Radeon RX 580 GeForce GTX 1080 oder Radeon RX Vega 64 GeForce GTX 1080 Ti
(rein offizielle Systemanforderungen, mit einer Korrektur: Radeon HD 7850 anstatt der sicherlich fälschlich angegebenen Radeon HD 7950)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. Oktober 2018

Die PC Games Hardware weist auf den wichtigen Umstand hin, das der Skylake-X-Refresh wieder "verlötet" antritt – im Gegensatz zu originalen Skylake-X-Prozessoren, welche erstmals im HEDT-Segment bei Intel nur mit Wärmeleitpaste antraten. Dies ist dann insbesondere bei diesen HEDT-Modellen ein gewichtiger Unterschied, denn jene können viel eher als normale Consumer-Prozessoren mal derart hohe CPU-Temperaturen erreichen, auf das nachfolgend die Taktrate gedrosselt werden muß und somit Performance verloren geht. Gut möglich, das sich an dieser Stelle vielleicht sogar der größte Vorteil dieser Prozessoren verbirgt – in einer besseren Wärmeabgabe zum Kühlsystem, was höhere real anliegende Taktraten ermöglicht. Das Intel bei den vorherigen Skylake-X-Modellen trotz bis zu 18 CPU-Kernen und Stromverbrauchswerten bis zu 230 Watt schon beim 10-Kerner überhaupt auf die Idee einer Wärmeleitpaste anstatt einer soliden Verlötung gekommen war, ist natürlich das eigentlich Absurde an dieser Geschichte.

Wärmeleitpaste Verlötung
AMD alle APUs alle Desktop- und HEDT-Serien
Intel Desktop Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake Nehalem, Westmere, Sandy Bridge, Coffee Lake Refresh
Intel HEDT Skylake-X Nehalem, Westmere, Sandy Bridge E, Ivy Bridge E, Haswell-E, Broadwell-E, Skylake-X Refresh
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Intel irritiert mit "schöngefärbten" Benchmarks zum Core i9-9900K

Vermeidbares Ungemach hat sich Intel mit der Entscheidung an Land gezogen, vorab ein Testinstitut mit "unabhängigen" Benchmarks zu den neuen Intel-Prozessoren zu beauftragen. Bislang hatte man Presse & Hardwaretester üblicherweise nur ein paar ausgewählte Haus-eigene Benchmarks an die Hand gegeben, welche als beispielhafte Performance-Demonstration gedacht und auch derart verstanden wurden. Nun aber kommt im Fall des Coffee-Lake-Refreshs von Principled Technologies (PDF) ein komplettes Benchmark-Set mit Spiele-Benchmarks zu mehreren aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren und einem ansehnlichen Testfeld von immerhin 19 Spieletiteln. Was auf den ersten Blick nach einer höheren Qualität dieser "Hersteller-eigenen" Benchmarks aussieht, entpuppte sich bei genauerer Betrachtung jedoch als ziemliches Eigentor, da hierbei doch einige handwerkliche Fehler begangen wurden – welche "zufällig" allesamt zugunsten von Intel bzw. speziell des Core i9-9900K gehen:

    Fehler & Schwächen der Core i-9990K Benchmarks von Principled Technologies:

  1. Ryzen 7 2700X lief nur im "Game Mode" und damit als 4C/8T-Prozessor.
  2. Ryzen 7 2700X wurde mit Stock-Kühler (Wraith Prism) getestet, alle anderen CPUs dagegen mit einem Noctua NH-U14S.
  3. AMD-CPUs liefen mit JEDEC-normierten Speicherlatenzen, Intel-CPUs dagegen mit per XMP-Profil vorgegebenen (optimierten) Speicherlatenzen.
  4. Deaktivierung von "Enhanced Turbo" beim Core i9-9900K wurde nicht erwähnt, während bei allen anderen CPUs die Deaktivierung von "Multicore Enhancement" explizit angegeben wurde → potentiell lief der Core i9-9900K damit dauerhaft auf 5.0 GHz Takt.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 8. Oktober 2018

Nachzutragen zu Intels neuen HEDT-Prozessoren ist noch die Ankündigung eines 28-Kern-Prozessors für den Dezember – welcher allerdings in Form des Xeon W-3175X eher dem professionellen Segment zugerechnet werden muß und daher kaum als regulärer HEDT-Prozessor gelten kann (wie Intel eigentlich einen 28-Kerner regelrecht als "Core i9" für Desktop-Bedürfnisse versprochen hatte). Der Xeon W-3175X stellt sicherlich ein gewisses Sondermodell dar, da jener abweichend von anderen Xeon-Prozessoren ungelockt und damit frei zur Übertaktung daherkommt – wobei allerdings bei Taktraten von 3.1/4.3 GHz auf 28 CPU-Kernen nicht mehr besonders viel Übertaktungsspielraum vorhanden sein dürfte, das ganze eher eine Spielwiese für Extrem-Übertakter mit exotischen Kühllösungen ist. Als Xeon-Prozessor gibt es natürlich ein Sechskanal-Speicherinterface samt dem Sockel 3647, dafür wird dann allerdings auch der C621-Chipsatz vorausgesetzt, welcher gewöhnlich nur bei Server-Mainboards zum Einsatz kommt. Es sollen allerdings entsprechende Desktop-Platinen (mit C621-Chipsatz) von Asus (siehe Berichterstattung der PC Games Hardware) und Gigabyte speziell für den Xeon W-3175X erscheinen – insofern geht der Prozessor trotz seines Namens dann doch irgendwie ins Desktop-Segment.

Kerne Taktraten TB3.0 unl. L2+L3 Speicher Chipsatz PCIe TDP Liste Release
Xeon W-3175X 28C/56T 3.1/4.3 GHz 28+38.5 MB 6Ch. DDR4/2666 C621 44 255W ? Dez. 2018
Core i9-9980XE 18C/36T 3.0/4.4 GHz 4.5 GHz 18+24.75 MB 4Ch. DDR4/2666 X299 44 165W 1979$ Nov. 2018
Core i9-9960X 16C/32T 3.1/4.4 GHz 4.5 GHz 16+22 MB 4Ch. DDR4/2666 X299 44 165W 1684$ Nov. 2018
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Intel kündigt die Core i-9000 X-Serie an HEDT-Prozessoren auf Basis des Skylake-X-Refreshs für den November an

Prozessorenentwickler Intel hat auf seinem montäglichem Live-Event (Replay verfügbar) neben den Consumer-Prozessoren des Coffee-Lake-Refreshs auch neue HEDT-Prozessoren innerhalb der Core i-9000 Prozessoren-Linie für eine Auslieferung zu einem noch genauer zu bestimmenden Termin im November angekündigt. Hierbei handelt es sich allerdings um keinerlei Neuentwicklung, sondern mittels des Skylake-X-Refreshs um ein glattes Rebranding der Core-X-Prozessoren – aus den vorhandenen Chips werden neue Produkte gezogen, ergo gibt es bestenfalls mehr Takt und andere Preislagen (der hierzu auch genannte Name "Basin Falls Refresh" stellt hingegen nur den Plattform-Namen dar). Der eigentliche Skylake-X-Nachfolger in Form von "Cascade Lake" verzögert sich gemäß Intel-Roadmaps auf das nächste Jahr, selbst wenn Cascade Lake eigentlich nur minimale Änderungen mit sich bringt (aber eben doch ein neues Stück Silizium darstellt). Leider haben sich die letzten Gerüchte nicht bestätigt und gibt es auch beim Core-X-Refresh weiterhin maximal 18 CPU-Kerne – im eigentlichen streicht Intel zwischen Original und Refresh nur die inzwischen unsinnig gewordenen Prozessoren-Modelle unterhalb von acht CPU-Kernen.

Core i-7000 X-Serie Core i-9000 X-Serie
18C/36T, 2.6/4.2 GHz, 1999$ Core i9-7980XE Core i9-9980XE 18C/36T, 3.0/4.4 GHz, 1979$
16C/32T, 2.8/4.2 GHz, 1699$ Core i9-7960X Core i9-9960X 16C/32T, 3.1/4.4 GHz, 1684$
14C/28T, 3.1/4.3 GHz, 1399$ Core i9-7940X Core i9-9940X 14C/28T, 3.3/4.4 GHz, 1387$
12C/24T, 2.9/4.0 GHz, 16.5 MB L3, 1189$ Core i9-7920X Core i9-9920X 12C/24T, 3.5/4.4 GHz, 19.25 MB L3, 1189$
10C/20T, 3.3/4.3 GHz, 13.75 MB L3, 989$ Core i9-7900X Core i9-9900X 10C/20T, 3.5/4.4 GHz, 19.25 MB L3, 989$
Core i9-9820X 10C/20T, 3.3/4.1 GHz, 16.5 MB L3, 898$
8C/16T, 3.6/4.3 GHz, 11 MB L3, 589$ Core i7-7820X Core i7-9800X 8C/16T, 3.8/4.4 GHz, 16.5 MB L3, 589$
Im Gegensatz zur Core i-7000 X-Serie tritt die Core i-9000 X-Serie verlötet an.
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Gerüchteküche: Polaris-30-basierter RX570-Nachfolger kommt im Oktober, RX580-Nachfolger im November

Seitens PCOnline (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) befeuert man weiter die Gerüchte, welche auf einen 12nm-basierten (weiteren) Polaris-Refresh hindeuten. So will man seitens eines Grafikkarten-Herstellers in Erfahrung gebracht haben, das AMD schon demnächst mit dem "Polaris 30" Grafikchip loslegen will: Ein Nachfolger zur Radeon RX 570 soll im Zeitrahmen 12. bis 15. Oktober vorgestellt werden, ein Nachfolger zur Raden RX 580 dann im November. Dies dürfte dann letztlich auf die Grafikkarten "Radeon RX 670" und "Radeon RX 680" hinauslaufen – von welchen keinerlei Hardware-Änderungen respektive mehr Hardware-Einheiten zu erwarten sind (der Nachfolger zur Radeon RX 570 wurde explizit als mit 2048 Shader-Einheiten ausgerüstet beschrieben), sondern schlicht nur höhere Taktraten, welche durch die 12nm-Fertigung ermöglicht werden. Mehr Hardware-Einheiten oder der Support einer anderen Speichersorte sind generell nicht zu erwarten, denn hierfür müsste AMD den Grafikchip regelrecht umdesignen, was längere Entwicklungs- und Evaluierungszeiten erfordert als denn reine Umstieg auf eine nur marginal verbesserte Chipfertigung.

Polaris 1. Polaris-Refresh 2. Polaris-Refresh
Grafikkarten-Serie Radeon RX 400 Radeon RX 500 whrschl. Radeon RX 600
Grafikchips Polaris 10, Polaris 11 Polaris 20 (Umbenennung), Polaris 21 (Umbenennung), Polaris 12 Polaris 30 (neuer Chip)
Chipfertigung 14nm GlobalFoundries & Samsung 14nm GlobalFoundries & Samsung 12nm GlobalFoundries
Top-Modell Radeon RX 480
2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1120/1266/4000 MHz, FullHD Perf.Index 550%
Radeon RX 580
2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1257/1340/4000 MHz, FullHD Perf.Index 580% (+5%)
whrschl. Radeon RX 680
whrschl. 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
zweitbestes Modell Radeon RX 470
2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 926/1206/3300 MHz, FullHD Perf.Index 480%
Radeon RX 570
2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1168/1244/3500 MHz, FullHD Perf.Index 510% (+6%)
whrschl. Radeon RX 670
whrschl. 2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
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Intel stellt den ersten Teil des Coffee-Lake-Refreshs für einen Launch & Marktstart am 19. Oktober vor

Prozessorenentwickler Intel hat in einem live übertragenen Event den ersten Teil einer neuen Serie an Consumer-Prozessoren vorgestellt: Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K werden am 19. Oktober den Startschuß für die Core i-9000 Serie geben. Die neuen Prozessoren entstammen dem Coffee-Lake-Refresh, sind zu diesem von der eigentlichen CPU-Technik her unverändert und tragen somit immer noch die "Skylake" CPU-Architektur samt der (nur minimal veränderten) "Kaby Lake" iGPU-Architektur in sich. Nichtsdestotrotz gibt es mit der Core i-9000 Serie erstmals bei Intel ein Achtkern-Modell bzw. einen "Core i9" im normalen Consumer-Segment, erstellt auf Basis eines extra hierfür aufgelegten neuen Achtkern-Dies. Dafür streckt Intel allerdings auch den Preisbereich seiner Cosumer-Prozessoren sehr deutlich: Endete selbiges seit der 2011er Sandy-Bridge-Generation regelmäßig bei um die 350 Dollar herum, will Intel für den Achtkerner Core i9-9900K nunmehr gleich 488 Dollar sehen – eine Preislage, welche aus heutiger Sicht klar ins Enthusiasten-Segment hineingeht.

Core i-8000 Serie Core i-9000 Serie
Core i9-9900K 8C/16T, 3.6/5.0 GHz, 488$
6C/12T, 3.7/4.7 GHz, 359$ Core i7-8700K Core i7-9700K 8C/8T, 3.6/4.9 GHz, 374$
6C/6T, 3.6/4.3 GHz, 257$ Core i5-8600K Core i5-9600K 6C/6T, 3.7/4.6 GHz, 262$
Im Gegensatz zur Core i-8000 Serie tritt die Core i-9000 Serie verlötet an.
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Hardware- und Nachrichten-Links des 6./7. Oktober 2018

Tom's Hardware vermelden einige Zahlen zu den Marktanteilen im Prozessoren-Markt, basierend auf Daten von Mercury Research. Leider werden hierbei nur AMD-Marktanteile unter Desktop-Prozessoren notiert – wobei nicht ganz klar ist, ob dies Server-Prozessoren sowie andere CPU-Architekturen neben x86-Abkömmlingen mit einschließt. Insofern läßt sich aus diesen Zahlen leider nicht direkt auf Intels Marktanteil schließen – eben weil unbekannt ist, ob in dieser Statistik noch andere CPU-Anbieter mitspielen dürfen. So oder so läßt sich jedoch sehen, das sich AMD im Gesamtmarkt nur sehr langsam nach vorn bewegt, die aktuellen Erfolge im Retail-Geschäft somit nur zu geringen Teilen auf das Gesamtgeschäft durchschlagen. AMD muß letztlich vor allem zusehen, bei den PC-Herstellern wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen – denn dort gehen die großen Stückzahlen, womit auch nur dort die wirklichen Zugewinne bei den Marktanteilen liegen. Möglicherweise verführt ja die aktuelle 14nm-Lieferschwäche bei Intel die PC-Hersteller dazu, mal wieder mehr PC-Serien mit AMD-Prozessoren aufzulegen.

Q4/16 Q1/17 Q2/17 Q3/17 Q4/17 Q1/18 Q2/18
AMD 9,9% 11,4% 11,1% 10,9% 12,0% 12,2% 12,3%
Marktanteile für Desktop-Prozessoren, ermittelt durch Mercury Research
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Was muß nVidia bei der Turing-Generation am dringendsten anpacken?

Das nVidias Turing-Generation in der Praxis der Grafikkarten-Käufer derzeit nicht gerade gut bewertet wird, dürfte klar sein, ergibt sich auch anhand der Umfragen an dieser Stelle. Daraus läßt sich dann die Frage formulieren, was somit nVidias dringendste Aufgabe ist, um Turing in eher ruhigere Fahrgewässer zu führen: Liegt es primär an den Straßenpreisen, welche aktuell immer noch deutlich über dem Niveau der Listenpreise liegen, an der derzeitigen praktischen Nichtnutzbarkeit von DLSS Anti-Aliasing und RayTracing – oder am Fehlen von Midrange-Lösungen auf Turing-Basis?

Straßenpreise müssen ein normales Maß erreichen
83% (1378 Stimmen)
DLSS-Kantenglättung muß nutzbar werden
3% (54 Stimmen)
RayTracing muß nutzbar werden
5% (88 Stimmen)
Midrange-Modelle sollten bald nachfolgen
8% (131 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1651
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AMD kündigt Threadripper 2920X & 2970WX sowie einen "Dynamic Local Mode" für den 29. Oktober an

AMD hat sich bezüglich seiner beiden noch ausstehenden kleineren Modelle der Threadripper-2000-Riege nunmehr festgelegt: Der 12-Kerner Ryzen Threadripper 2920X sowie der 24-Kerner Ryzen Threadripper 2970WX werden am 29. Oktober erscheinen – wobei dies (wie bei den schon im Markt befindlichen CPU-Modellen 2950X & 2990WX) wohl Termine für deren regelrechten Verkaufsstart sind. Zugleich wird am 29. Oktober mit einem Update der "Ryzen Master" Software auch ein neuer Operationsmodus für die beiden großen CPU-Modelle 2970WX & 2990WX verfügbar werden: Der "Dynamic Local Mode" ist eine Erweiterung des regulären "Local Mode" (NUMA-Speicherzugriff zugunsten besserer Latenzen) und zieht dabei jene zwei Prozessoren-Dies vor, welche über eine direkte Speicher-Anbindung verfügen. Damit soll ein Mix aus beiden Welten erreicht werden: Zuerst werden immer jene CPU-Kerne mit Arbeit gefüllt, deren Speicherinterface aktiv ist – und erst wenn eine Anwendung dennoch mit noch mehr CPU-Kernen skalieren will, kommen die weiteren CPU-Kerne (jene ohne aktives Speicherinterface) ins Spiel.

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