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News des 11. Juli 2024

Leaker Jaykihn bestätigt den Verdacht, welcher sich bereits über vielfältige Gerüchte ergeben hatte: Intels "Panther Lake" Generation kommt nicht in das Desktop-Segment, sondern ist wie "Meteor Lake" und "Lunar Lake" primär für den Mobile-Einsatz vorgesehen. Bei Meteor Lake ist dies wohl eine fliessende Entwicklung gewesen, ursprünglich sollte jene CPU-Architektur (mit mehr Kernen) auch ins Desktop-Segment gehen. Lunar Lake und Panther Lake sind hingehen von der Hardware-Ansetzung her (beiderseits maximal 4 Performance-Kerne) nicht für Desktop-Bedürfnisse gedacht, wo es an der Leistungsspitze derzeit einfach wenigstens 8 Performance-Kerne seien müssen. Daran ist dann auch nachträglich nichts mehr zu ändern, die Design-Arbeit für Panther Lake dürfte faktisch abgeschlossen sein, der Tape-Out dieses Prozessors bevorstehen (im Prozessoren-Bereich sind lange Evaluierungsphasen von 1-1,5 Jahre üblich).

There is no Panther Lake-S by the current status quo.
Quelle:  Jaykihn @ X am 9. Juli 2024

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News des 10. Juli 2024

Von BenchLeaks kommt nun auch noch ein Geekbench-Wert zum Ryzen 9 9950X, womit für alle vier initialen Zen5-Prozessoren entsprechende Werte vorliegen. Der Geekbench-Wert zum Ryzen 9 9950X fällt allerdings gegenüber dem bisherigen Wert zum Ryzen 9 9900X vergleichsweise schwach aus, mit einer sogar zurückliegenden Singlethread-Performance. Denkbarerweise war der Wert zum Ryzen 9 9900X aber wohl etwas zu gut, denn wenn man sich die inzwischen Handvoll an Geekbench-Resultaten zu diesem 12-Kerner ansieht, war dies das mit Abstand beste Ergebnis bzw. gibt es klar schlechtere Resultate. Demzufolge wurde nachfolgend ein anderes Resultat zum Ryzen 9 9900X ausgewählt als hoffentlich bessere Repräsentation des derzeitigen Performance-Stands dieser Prozessoren. Dabei bleibt die Singlethread-Performance weiterhin oben, beide Ryzen 9 legen in dieser Disziplin jeweils +14% auf ihre Zen4-Vorgänger drauf.

Hardware GB6/ST GB6/MT Quelle
Ryzen 9 9950X Zen 5, 16C/32T 3359 20'550 BenchLeaks
Ryzen 9 9900X Zen 5, 12C/24T 3336 19'605 Geekbench-Datenbank
Core i9-14900K RPL, 8P+16E/32T 3089 20'880 Geekbench-Durchschnitt
Ryzen 9 7950X Zen 4, 16C/32T 2941 19'279 Geekbench-Durchschnitt
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News des 9. Juli 2024

Laut dem oftmals korrekt vorhersagendem Leaker 'Panzerlied' im chinesischen Chiphell-Forum (via VideoCardz) soll die GeForce RTX 5090 einen Basetakt von fast 2.9 GHz mit sich bringen. Dies ergibt einen Sprung gegenüber der GeForce RTX 4090 von +28-29%, sprich sehr herzhaft – und natürlich andeutend den Punkt, dass es auch beim Boost- wie Realtakt in (halbwegs) ähnlichem Maßstab nach oben gehen sollte. Gänzlich sollte man sich darauf noch nicht verlassen, denn ein ähnlicher Sprung beim Realtakt würde die GeForce RTX 5090 auf real anliegende 3.5 GHz führen – was bislang im Grafikkarten-Bereich bei weitem noch nicht erreicht wurde. Denkbarerweise ist der Sprung beim Realtakt etwas kleiner, wie es auch das Modell zwischen Ampere und Ada Lovelace war (Basetakt +60%, Realtakt +52% zwischen 3090 & 4090).

Die Grundfrequenz von 5090 beträgt fast 2,9G...
Quelle:  Panzerlied @ Chiphell-Forum am 9. Juli 2024 (maschinell übersetzt ins Deutsche)

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News des 8. Juli 2024

Ein weiteres, von BenchLeaks kommendes Benchmark-Resultat zu Zen 5 (Desktop) zeigt den Ryzen 9 9900X unter dem Geekbench 6 – mit gutklassigen Werten, gerade bei der Singlethread-Performance. Die hierbei gegenüber dem Zen4-Vorgänger erzielten +16%, welche im übrigen gut zu AMDs eigener Vorhersage passen, bringen das Zen5-Modell deutlich von den Werten der anderen Prozessoren weg und bilden somit einen neuen Maßstab im PC-Bereich (insofern man Apple nicht mit hinzuzählt, Qualcomm liegt hingegen klar unterhalb der 3000er Marke). Das Multithread-Resultat ist wiederum nur mittelprächtig, damit wird – ähnlich wie gestern im Cinebench – primär Intels aktuelle Prozessoren-Generation derselben Preisklasse (Core i7-14700K) eingeholt bzw. leicht überboten. Einzurechnen wäre hierbei, dass AMD oberhalb dieses 12-Kerners dann natürlich noch den 16-Kerner "Ryzen 9 9950X" haben wird, welcher zudem mit klar mehr Powerlimit antritt.

Hardware GB6/ST GB6/MT Quelle
Ryzen 9 9900X Zen 5, 12C/24T 3401 19'756 BenchLeaks
Core i9-14900K RPL, 8P+16E/32T 3089 20'880 Geekbench-Durchschnitt
Core i7-14700K RPL, 8P+12E/28T 2945 19'275 Geekbench-Durchschnitt
Ryzen 9 7950X Zen 4, 16C/32T 2941 19'279 Geekbench-Durchschnitt
Ryzen 9 7900X Zen 4, 12C/24T 2925 17'850 Geekbench-Durchschnitt
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News des 6./7. Juli 2024

WCCF Tech zeigen Cinebench-Werte zum Ryzen 9 9900X aus AMDs kommender Zen-5-Riege. Dabei gibt es einen Wert im Auslieferungs-Zustand – was bei Zen 5 bedeutet, dass PBO (im Gegensatz zu Zen 4) nicht mehr per default aktiv ist. Hinzu kommt ein leicht besserer Wert mit aktivem PBO, womit die CPU dann wohl auch etwas mehr verbraucht. WCCF Tech haben leider keine guten Erklärungen zu den notierten Watt-Angaben geliefert, so dass man an dieser Stelle leicht raten muß: Die 120 Watt des auf Auslieferungszustand laufenden Ryzen 9 9900X sind wahrscheinlich schlicht die TDP, wenngleich jene wie bekannt nicht besonders relevant ist (das reale Powerlimit ist nun einmal das PPT).

Hardware TDP PBO CB23/MT
Core i7-14700K RPL, 8P+12E/28T 125/253W 35'238
Ryzen 9 9900X Zen 5, 12C/24T 120/?W aktiv, nicht default ~34'500
Ryzen 9 9900X Zen 5, 12C/24T 120/?W nicht aktiv, default ~33'000
Core i7-13700K RPL, 8P+8E/24T 125/253W 31'102
Ryzen 9 7900X Zen 4, 12C/24T 170/230W aktiv, default 29'234
gemäß der Ausführungen von WCCF Tech
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News des 5. Juli 2024

Laut dem bekannten Twitterer Kepler_L2 tritt AMDs RDNA4 erst in 2025 an – mit dem Navi-48-Chip zur CES sowie Navi 44 dann vermutlich erst im zweiten Quartal 2025. Dies bestätigt aus anderer Quelle entsprechende Gerüchte von der Computex, und fügt zudem (etwas) genauere Terminlagen zu den einzelnen RDNA4-Chips an. Der CES-Termin legt zudem nahe, dass es sich hierbei um eine reine Ankündigung handelt, da eigentlich niemand mehr gewichtige Consumer-Produkte (mit größerem Launchreview-Bedarf) direkt zur CES herausbringt (weil dann alle Journalisten auf der CES sind). Der eigentliche Launchtermin von Navi-48-basierten Grafikkarten (mögliche Radeon RX 8800 Serie) könnte somit auf irgendwann im weiteren Verlauf des Januars 2025 liegen.

Rdna4 in 2024?
Quelle:  Malachi @ X am 5. Juli 2024
 
CES
Quelle:  Kepler_L2 @ X am 5. Juli 2024
 
Oh CES is for N48. N44 is probably Q2.
Quelle:  Kepler_L2 @ X am 5. Juli 2024

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News des 4. Juli 2024

Gemäß Twitterer Kopite7kimi darf man weitere Informationen zu "Consumer-Blackwell" im nächsten Monat erwarten. Dies mag wohl bedeuten, dass nVidia derzeit noch eher am Anfang der Validierungs-Phase von GB202 & GB203 steht und dass da noch etwas Zeit vergehen muß, ehe man zur Entwicklung der eigentlichen Endkunden-Produkte (aka komplette Grafikkarten) schreitet. Unter Umständen könnte nVidia auch auf der kommenden SIGGRAPH (28. Juli bis 1. August in Denver) einen kleinen Frühstart mit der Ankündigung entsprechender Pro-Grafikkarten (der früher als "Quadro" bezeichneten Serie) hinlegen, wie dies in der Vergangenheit durchaus schon einmal passiert ist. Deren Termin passt mit Ende Juli allerdings nicht ganz in die Vorhersage seitens 'Kopite7kimi', hat somit nur eine Außenseiterchance. Eher wahrscheinlich ist, dass die ersten Blackwell-Produkte für Consumer in vierten Quartal antreten, denkbarerweise mit einem Anziehen der Gerüchteküche ab dem August.

Is GB203 smaller than AD103 or will the SMs just get way bigger?
Quelle:  RawMango @ X am 4. Juli 2024
 
I don't know, maybe next month we can get some news.
Quelle:  Kopite7kimi @ X am 4. Juli 2024
 
Or maybe Pro stuff first at Siggraph like Turing.
Quelle:  RawMango @ X am 4. Juli 2024

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News des 3. Juli 2024

Hardware Times berichten erneut zu ihren ganz eigenen Erfahrungen mit den Stabilitäts-Problemen von "Raptor Lake" – diesesmal unter "The First Descedant" mit einer "Erfolgsquote" von 7 Crashes in ganzen 34 Spielminuten. Das Spiel wird somit seinem Ruf gerecht, ein besonders klarer Indikator für dieserart Stabilitäts-Probleme zu sein, wie schon Ende Mai berichtet. Der benutzte Prozessor lief dabei mit Intels (neuem) Default-Powerprofil, der Fix für den eTVB-Bug war ebenfalls bereits eingespielt. Dies darf als Hinweis darauf gelten, dass selbst die "Intel Default Settings" sowie der eTVB-Bugfix keine ausreichende Lösung für jene Stabilitäts-Probleme darstellen – beide Fixes die Problematik nur abmildern sollen, bis Intel endlich zu einer richtigen Lösung findet.

Like many of the commonly reported crashes, the First Descendant is built atop Unreal Engine 5 and is prone to frequent crashing. Crashing during loading, crashing during shader compilation, and crashing during gameplay and even cutscenes. According to Steam, I “played” The First Descedant for 34 minutes. During those 34 minutes, the game crashed seven times, with five being BSODs (system crashes) and two CTDs (crash to desktop).
Quelle:  Hardware Times am 3. Juli 2024

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News des 2. Juli 2024

Bei Hardware Unboxed hat man sich mit dem VRAM-Verbrauch aktueller Spieletitel beschäftigt, wozu selbiger schlicht für verschiedene Bildqualitäts-Settings unter 12 Spielen dokumentiert wurde. Prinzipiell dürfte dabei allein das Texturen-Setting für den Löwenanteil des VRAM-Verbrauchs stehen, ergo muß man bei VRAM-Mangel nicht zwingend die gesamte Bildqualität heruntersetzen, sondern es reicht üblicherweise der Griff zum Texturenregler. Auch wegen der nicht einheitlichen Bidlqualitäts-Abstufungen zwischen den einzelnen Spieletiteln kann man das ganze nur eher als grobe Richtschnur verstehen – dafür ist es dann jedoch gut zu gebrauchen. Gut zu sehen beispielsweise, wie die Auflösung keinen besonderen Einfluß auf die VRAM-Belegung hat, zwischen FullHD und 4K stehen grob nur 2-3 GB Mehrverbrauch, unter niedrigen Bildqualitäten sogar noch leicht weniger als das.

VRAM-Verbrauch von 11 Spieletiteln FullHD/1080p WQHD/1440p 4K/2160p
beste BQ (üblw. inkl. RT oder/und FG) 7,3 – 15,6 GB     Ø10,7 GB 7,7 – 16,4 GB     Ø11,4 GB 9,3 – 17,3 GB     Ø13,1 GB
beste BQ (üblw. inkl. RT) 6,5 – 11,7 GB     Ø9,6 GB 7,0 – 13,3 GB     Ø10,2 GB 8,2 – 16,4 GB     Ø12,0 GB
zweitbeste BQ 5,9 – 10,7 GB     Ø8,2 GB 6,4 – 12,6 GB     Ø8,7 GB 7,6 – 14,6 GB     Ø10,1 GB
drittbeste BQ (Medium/High) 5,4 – 9,2 GB     Ø7,2 GB 5,8 – 10,8 GB     Ø7,8 GB 6,6 – 12,3 GB     Ø9,0 GB
viertbeste BQ (Low/Medium) 4,8 – 8,1 GB     Ø6,5 GB 5,1 – 9,7 GB     Ø7,0 GB 6,1 – 11,4 GB     Ø8,0 GB
3DC-Empfehlung 12 GB VRAM – 8 GB nur für Einsteiger-Gaming unter Medium-Settings 16 GB VRAM – 12 GB nur mit oftmals abgespeckten Settings und ohne RayTracing 20 GB VRAM – auch gangbar sind 16 GB bei Verzicht auf RT unter einigen Spielen
VRAM-Verbrauchswerte gemäß der Ausführungen von Hardware Unboxed @ YouTube (ohne Sensua's Saga: Hellblade II)
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News des 1. Juli 2024

Twitterer Miktdt weist auf eine Intel-eigene Erwähnung des "BMG-G31" Grafikchips der Battlemage-Generation hin – was die Frage klärt, wie Intel seinen kommenden Top-Chip nennt, BMG-G10 oder BMG-G31. Gemäß der Anfügung von Bionic_Squash gab es dabei wohl sogar beide Projekte bei Intel, aber der BMG-G10-Chip ist nicht mehr für eine Veröffentlichung geplant. Die ursprüngliche Intel-Roadmap sah eigentlich den Doppelschlag von BMG-G10 & BMG-G21 in dieser Release-Abfolge vor, hieraus wird nun augenscheinlich BMG-G21 & BMG-G31 – mit ergo wahrscheinlich einer umgekehrten Release-Abfolge (kleinerer Chip zuerst). Dies erklärt vielleicht auch, wieso das Battlemage-Projekt sich derart verspätet, denn offenbar ist BMG-G31 nicht einfach nur ein anderer Name für den BMG-G10-Chip, sondern regelrecht etwas eigenes – darauf deutet der veränderte, größere Sockel hin.

First real evidence Battlemage G31 exists/planned beside G21.
BGA3283-BMG-G31
VRTT Interposer – Prototypes (Internal only)

Quelle:  Miktdt @ X am 29. Juni 2024
 
ACM-G10: BGA 2660
BMG-G21: BGA 2362
BMG-G10: BGA 2727
BMG-G31: BGA 3283
(BMG-G10 not planned for release)

Quelle:  Bionic_Squash @ X am 29. Juni 2024
 
It's supposed to be 32 Xecore die afaik
Quelle:  Bionic_Squash @ X am 29. Juni 2024

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