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Augenscheinlich finale 3DMark13-Werte zur Radeon RX Vega 64 aufgetaucht

Videocardz haben auf Basis neuer Eintragungen in der Futuremark-Benchmarkdatendank eine Reihe neuer 3DMark13-Werte zur Radeon RX Vega 64 veröffentlicht. Jene Benchmarks dürften aufgrund des Zeitpunktes dann schon mit den an die Hardwaretest-Webseiten versandten finalen Testsamples samt dem Launchtreiber entstanden sein – sollten also jene Performance wiedergeben, welche die Launchreviews am Montag letztlich vermelden werden. Einige Werte entstanden auch offensichtlich unter Übertaktung, bei anderen muß man annehmen, das nur der default-Takt anlag – ganz klar ist dies jedoch nicht, da der 3DMark13 nur den maximalen im Treiber eingestellten Chiptakt meldet, nicht jedoch den real anliegenden Chiptakt. Im Durchschnit jener Werte auf ≤1630 MHz Chiptakt ergaben sich die folgenden Ergebnisse unter dem 3DMark13 (allesamt reine GPU-Scores):

1070 1080 1080Ti Fury X Vega FE Vega 64
3DMark13 FireStrike  (GPU, FullHD) 17804 21609 28136 16520 21355 22310
3DMark13 FireStrike Extreme  (GPU, WQHD) 8430 10294 13632 7794 9728 10675
3DMark13 FireStrike Ultra  (GPU, UltraHD) 4160 5005 6731 3954 4871 5463
3DMark13 TimeSpy  (GPU, WQHD) 5765 7153 9445 5244 6688 7018
Quellen (Durchschnitt der Werte) GN, Hardware.fr, KitGuru, PCPer, SweClockers & TweakTown PCPer & GN Videocardz
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Der Core i3 von Intels Coffee Lake tritt als Vierkerner an

Vom chinesischen PTT-Forum (via Videocardz) kommen neue Intel-Dokumente mit den Spezifikationen weiterer Prozessoren der Coffee-Lake-Generation. Konkret handelt es sich hierbei um die Spezifikationen der Core i3-Modelle Core i3-8100 und Core i3-8350K, welche beiderseits Vierkerner ohne HyperThreading darstellen – womit auch klarer wird, wie Intel die generelle Ausgestaltung des Coffee-Lake-Portfolios plant: Sechskerner mit HyperThreading kommen als Core i7, Sechskerner ohne HyperThreading als Core i5 und Vierkerner ohne HyperThreading als Core i3. Als Pentium werden wahrscheinlich Zweikerner mit HyperThreading ins Rennen gehen, als Celeron dann Zweikerner ohne HyperThreading – dies ist zwar noch nicht bestätigt, war aber bereits beim Kaby-Lake-Portfolio derart der Fall.

bisherige Preislage bis Skylake Kaby Lake Coffee Lake
Core i7 303-339 Dollar 4C +HT 4C +HT -> 6C +HT
Core i5 182-242 Dollar 4C 4C -> 6C
Core i3 117-168 Dollar 2C +HT 2C +HT -> 4C
Pentium 64-86 Dollar 2C 2C +HT -> 2C +HT (?)
Celeron 42-52 Dollar 2C 2C -> 2C (?)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 11. August 2017

Laut Fudzilla wird AMDs Navi-Generation über extra Schaltungen und damit Hardware-Teile zugunsten der Ausführung von künstlicher Intelligenz ("AI") beinhalten – womit AMD in diesem Punkt nVidia folgen würde, welche diesen Schwerpunkt bei seinen HPC-Chips ebenfalls setzen. Wie dies konkret bei AMD ausgeführt wird, ist noch nicht ganz klar – wenn es aber wenigstens halbwegs dem Prinzip von nVidia folgt, ist damit eine Trennung von Gamer- und HPC-Chips auch bei AMD zumindest in Sichtweise. Denn gerade nVidias letzter HPC-Chip GV100 setzt derart viel Transistoren und Chipfläche allein für HPC-Funktionalität an, das man die Gaming-Chips derselben Grafkchip-Architektur glatt als davon deutlich getrennt betrachten kann. Ob bei AMD die Trennung zwischen Gaming- und HPC-Chip schon innerhalb der Navi-Generation erfolgt, wäre zwar zu bezweifeln, dafür ist dieser Ansatz für AMD noch zu frisch – am Ende wird es aber doch auf dieses Schema hinauslaufen. Etwas unklar ist allerdings, wieso AMD das ganze nicht einfach bereits in den Vega-20-Chip integriert, welcher sowieso primär nur für das HPC-Segment gedacht ist und im Gaming-Segment nur aufgrund des doppelten Speicherinterfaces punkten könnte, ansonsten jedoch die prinzpiell selbe Hardware (64 Shader-Cluster) mit sich bringt.

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nVidia beglückwünscht AMD bezüglich Threadripper, AMD dankt artig zurück

Eine schöne Aktion zwischen nVidia und AMD ist am Threadripper-Launchtag auf Twitter passiert: nVidia hat AMD bezüglich Threadripper regelrecht beglückwünscht (natürlich nicht ohne Verweis auf eigene Hardware, aber geschenkt), worauf sich AMD artig in Form zweier GIFs/Videos bedankt hat – einmal vom Ryzen-Account und einmal vom AMD-Deutschland-Account. Angesichts des ansonsten breit gepflegten Hunde/Katzen-Verhältnisses zwischen den Hardware-Entwicklern sind dies mal schöne Gesten des Respekts für erbrachte Leistungen untereinander – etwas, was man gern öfters einmal sehen würde, gerade wenn ein Produkt wie "Threadripper" derart gut ankommt und auch eine derartige Bedeutung für den Wettbewerb (bzw. dessen Wiederbelebung) hat.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 9./10. August 2017

Videocardz haben einige Anzeichen dafür zusammengetragen, das die Radeon RX Vega Grafikkarten tatsächlich teurer kommen als AMD jene eigentlich angekündigt hatte. Es sieht damit nach real um die 100 Euro teureren Preisen aus, außerhalb Europas können es auch gut und gerne 150-200 Euro mehr sein. Natürlich können hier auch noch die üblichen Vorbesteller-Aufschläge am Wirken sein – aber aufgrund der kolportierten Mining-Power von Radeon RX Vega wären die genannten Preislagen aus Miner-Sicht sogar noch günstig, womit Grafikkarten-Hersteller, Distributoren und Einzelhändler natürlich versuchen werden, ein extra Geschäft zu machen. AMD dürfte sich hingegen zieren, höhere offizielle Preisnotierungen herauszugeben – da ein Grafikkarten-Preis immer auch eine marktpolitische Angelegenheit ist, wonach sich richtet, welche Hardware miteinander verglichen wird. Sollte sich die hohe Mining-Power von Radeon RX Vega bestätigen, wird das ganze jedoch sowieso ziemlich sicher zur theoretischen Diskussion – da die Miner den Markt radikal leerkaufen und damit alle Preispunkte maßgeblich verzerren werden.

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Threadripper Launchreviews: Die Testresultate zur Anwendungs-Performance im Überblick

Als Teaser auf die noch kommende Launch-Analyse zu AMDs Ryzen Threadripper sei hiermit schon einmal die Auswertung zu den durch die heutigen Launchreviews aufgestellten Anwendungs-Benchmarks veröffentlicht. Hierbei wurde auf immerhin ~1170 Einzel-Messungen von 21 verschiedenen Webseiten zurückgegriffen – dies sollte dann ein halbwegs belastbares Performance-Bild zu den hierbei getesteten Prozessoren ergeben, selbst wenn es wiederum einige Lücken (mittels Interpolation und Rückgriff auf frühere Werte) zu füllen galt. Positiverweise gab es diesesmal wenigstens eine gute Handvoll an Benchmarks zu den beim Core-X-Launch selten mitgemessenen Core-X-Modellen 7800X & 7820X, so daß sich deren Performance nunmehr auch noch genauer beschreiben läßt. Das Hauptaugenmerk gilt heute aber natürlich ganz klar dem Abschneiden von Threadripper 1920X & 1950X gegenüber Intels Core i9-7900X:

Anwendungen 7700K 7800X 1800X 7820X 1920X 7900X 1950X
Technik Kaby Lake, 4C +HT, 4.2/4.5 GHz Skylake-X, 6C +HT, 3.5/4.0 GHz Zen, 8C +SMT, 3.6/4.0 GHz +XFR Skylake-X, 8C +HT, 3.6/4.3 GHz +TB3.0 Zen, 12C +SMT, 3.5/4.0 GHz +XFR Skylake-X, 10C +HT, 3.3/4.3 GHz +TB3.0 Zen, 16C +SMT, 3.4/4.0 GHz +XFR
Anwendungs-Performance 80,4% 93,6% 100% 116,3% 128,2% 134,3% 146,3%
Listenpreis 339$ 383$ 499$ 589$ 799$ 989$ 999$
fehlende Werte anhand vorhandener Werte interpoliert; Durchschnittsbildung gewichtet zugunsten jener Artikel mit höherer Benchmark-Anzahl
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Launch von Ryzen Threadripper: Erste Testberichte gehen online

Mittels der Ryzen Threadripper Prozessoren bzw. den heute vorgestellten Modellen 1920X und 1950X bringt AMD seit langer Zeit mal wieder echte Enthusiasten-Prozessoren an den Start – sowohl bezüglich der Preislage, als auch der gebotenen Technik und der damit erzielbaren Performance (unter passenden Anwendungen). Alle Prognosen und Vorab-Benchmarks deuten auf einen mehr als würdigen Kontrahenten zu Intels Core X hin – mit zudem der großen Chancen, selbige sogar zu schlagen und von Intel die Performance-Führerschaft im Desktop-Segment zu übernehmen. Ob dies gelingt, versuchen derzeit die (vielzähligen) Launchreviews zu AMDs Ryzen Threadripper herauszufinden. Die Diskussion zum Launch in unserem Forum läuft derweil an und eine den Launch abschließende Launch-Analyse wird zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle erscheinen und den Launch abschließen.

Kerne Takt XFR unl. L2 L3 Speicher PCIe TDP Listenpr. Launch
Ryzen Threadripper 1950X 16C + SMT 3.4/4.0 GHz 4.2 GHz 8 MB 32 MB 4Ch. DDR4/2666 60 180W 999$ 10. August
Ryzen Threadripper 1950 16C + SMT ? ? 8 MB 32 MB 4Ch. DDR4/2666 60 140W ? ?
Ryzen Threadripper 1920X 12C + SMT 3.5/4.0 GHz 4.2 GHz 6 MB 32 MB 4Ch. DDR4/2666 60 180W 799$ 10. August
Ryzen Threadripper 1920 12C + SMT 3.2/3.8 GHz ? 6 MB 32 MB 4Ch. DDR4/2666 60 140W ? ?
Ryzen Threadripper 1900X 8C + SMT 3.8/4.0 GHz 4.2 GHz 4 MB 16 MB 4Ch. DDR4/2666 60 180W 549$ 31. August
Ryzen Threadripper 1900 8C + SMT ? ? 4 MB ? 4Ch. DDR4/2666 60 140W ? ?
Alle Threadripper-Prozessoren kommen im Sockel TR4 daher und sind damit nur auf Mainboards mit AMDs X399-Chipsatz einsetzbar.
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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Ryzen 3

Mit dem 27. Juli hat AMD sein Ryzen-Portfolio in Form der "Ryzen 3" CPU-Modelle nach unten hin abgerundet. Die hierbei in den Markt gebrachten Modelle "Ryzen 3 1200" und "Ryzen 3 1300X" stellen die bislang größte vorhandene Abspeckung des Zeppelin-Dies dar, da von den ursprünglich 8 CPU-Kernen samt SMT bei beiden Ryzen-3-Modellen nur noch 4 CPU-Kerne aktiv sind, SMT hingegen deaktiviert fehlt. Dafür sinken natürlich auch die Listenpreise entsprechend – beide neue Ryzen-Prozessoren kommen somit im Preisbereich von Intels Core i3 an, was jene für typische Office- und HomeOffice-PCs qualifiziert. Was Ryzen 3 1200 und 1300X auf dieser Ausgangslage erreichen können bzw. welche Anwendungs- und Spiele-Performance die (zahlreich erschienen) Launchreviews ermittelt haben, wollen wir nachfolgend (nachträglich) dokumentieren und natürlich mittels der bekannten Benchmark-Auswertungen entsprechend verdichten ... zum Artikel.

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Umfrage-Auswertung: Auf welches Interesse stößt AMDs Ryzen Threadripper?

Mit einer Umfrage von Mitte Juli wurde das Vorab-Interesse an AMDs Ryzen Threadripper abgefragt – kurz nachdem AMD die ersten Threadripper-Modelle offiziell angekündigt hat. Inzwischen hat sich natürlich noch einiges getan, gab es Daten zu weiteren Threadripper-Modellen und auch schon erste Benchmarks – noch aber wurde Threadripper noch nicht offiziell gelauncht (passiert am 10. August um 15 Uhr deutscher Zeit) und gibt es somit noch keinerlei Gewißheiten zur damit erreichbaren Performance. Das Vorab-Interesse ist mit zusammengerechnet 55,4% schon erst einmal vergleichsweise hoch – nur 44,6% der Umfrage-Teilnehmer sind an dieser HEDT-Plattform als Preisgründen generell nicht interessiert, was aufgrund der (sehr) gehobenen Preislagen des ganzen einen guten Wert darstellt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 7./8. August 2017

Laut der ComputerBase wird die HIS Radeon RX Vega 64 "Black" in Deutschland zu einem Preispunkt von 599 Euro an den Start gehen – und damit doch einigermaßen teurer als AMDs offizieller Listenpreis von 499 Dollar kommen. Jener auf bundesdeutsche Verhältnisse umgerechnet (abzüglich Umtauschgewinn, zuzüglich Mehrwertsteuer) würde eher denn Preislagen von 500-510 Euro rechtfertigen – prinzipiell gesehen einen Hunderter weniger als von HIS angesetzt. Dabei handelt es sich bei der genannten Karte laut der HIS-Webseite um die absolute Standardausführung zu Standard-Taktraten, wäre ergo kein Preisaufschlag in irgendeiner Form gerechtfertigt. Ob hier eine (sehr hohe) Reserve gegenüber Wechselkursschwankungen hereingerechnet wurde, oder ob HIS auf generell steigende Grafikkartenpreise (wegen der vermutlich hohen Mining-Power von Vega 10) spekuliert, sei dahingestellt. Ein gutes Zeichen ist dies in jedem Fall nicht, denn bislang gibt es noch keine ernsthaften Belege dafür, das die Radeon RX Vega 64 im Gaming-Einsatz wirklich schneller als eine GeForce GTX 1080 herauskommt – und selbige nVidia-Karte nähert sich (nach den preislichen Übertreibungen des Mining-Booms) hierzulande inzwischen schon wieder klar der Preismarke von 500 Euro an.

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