14

News des 14. Januar 2008

Beim Guru3D gibt es einen ersten Benchmark zur Radeon HD 3870 X2, der DualChip-Lösung von ATI auf Basis zweier RV670-Grafikchips. Dabei wurden im 3DMark06 unter der Auflösung von 2560x1600 immerhin 9573 Punkte erreicht, was doch ganz ansprechend ist, da selbst eine GeForce 8800 Ultra in diesem Test nur runde 8000 Punkte erzielt. Auf der anderen Seite ist dieses Ergebnis auch nicht so verwunderlich: Denn wenn man davon ausgeht, daß die Radeon HD 3870 X2 mit den Taktraten der gewöhnlichen Radeon HD 3870 (775/1125 MHz) antritt, so sollte die Radeon HD 3870 X2 exakt die Performance eines CrossFire-Gespanns aus zwei Radeon HD 3870 Grafikkarten hinlegen – und ein solches CrossFire-Gespann ist nun einmal auch schon jetzt etwas schneller als eine (einzelne) GeForce 8800 Ultra.

Unter anderem HKEPC berichten über die Core 2 Duo E7000 Prozessoren-Serie, mittels welcher Intel die bisherige LowCost-Serie Core 2 Duo E4000 ab dem zweiten Quartal mit 45nm-Modellen ablösen will. Die neuen Prozessoren sollen dabei einen höheren FrontSideBus (FSB1066) und einen größeren Level2-Cache (3 MB insgesamt) mitbringen, zudem steigt die Core 2 Duo E7000 Serie gleich mit Taktfrequenzen von 2.53 GHz aufwärts ein. Besonders für günstige DualCore-Systeme dürften diese Prozessoren interessant sein, zudem dürfte der (relativ) niedrige FrontSideBus auch gute Overclocking-Ergebnisse auf solchen Plattformen mit sich bringen, welche keine besonders hohen FSB-Taktungen erreichen können.

Wie Fudzilla berichten, will Intel innerhalb der Core-2-Serie dieses Jahr angeblich keine schneller getakteten Prozessoren als den Core 2 Extreme QX9770 mit 3.2 GHz herausbringen. Dies wäre deutlich abweichend von den bisherigen Plänen, welche in diesem Jahr eigentlich eine gewisse Taktoffensive bis in Richtung 4 GHz vorgesehen haben. Auch würde Intel somit die Möglichkeiten der 45nm-Fertigung nicht wirklich ausnutzen, schließlich erreichte schon der schnellstgetaktete 65nm-Prozessor von Intel seine 3.0 GHz Takt. Auf der anderen Seite ist Intel derzeit bei weitem nicht unter Zugzwang, irgendwie mehr Performance bieten zu müssen – selbst das angekündigte und bislang noch nicht lieferbare Phenom-Spitzenmodell (Phenom 9900 mit 2.6 GHz) kann es nicht mit Intels Top-Modellen aufnehmen.

Zudem macht sich eine gewisse Zurückhaltung bei der Core-2-Serie natürlich dann bezahlt, wenn Intel im vierten Quartal die Nehalem-Prozessorenarchitektur auf den Markt wirft – diese würde dann noch besser aussehen, als sie wahrscheinlich schon automatisch sein wird. All dies dürfte Intel aber nur nebensächlich zu einem solchen Schritt veranlassen, viel eher wäre der Grund hierfür in wettbewerbsrechtlichen Problemen zu sehen: Intel ist mehr oder weniger zwingend auf den Fortbestand von AMD angewiesen, weil man ansonsten auf dem US-Markt als Monopolist gelten würde und damit unter die sehr strenge US-Gesetzgebung gegen Monopolisten fallen würde – welche bis hin zu einer Zwangszerschlagung des Unternehmens gehen kann. Und da es AMD momentan wirklich nicht rosig geht und im Prozessoren-Geschäft für die nächste Zeit auch keine echte Besserung in Sicht ist, kann Intel gar nicht viel anders, als es für die nächsten Monate eher etwas ruhiger angehen lassen.

Dies bedeutet natürlich nicht, daß es keinen Wettbewerb mehr geben würde oder aber daß die Verkaufs- und Marketing-Abteilungen sich in irgendeiner Form zurückhalten werden. Der ganz normale, tägliche Konkurrenzkampf dürfte unvermindert weitergehen – nur hat halt jemand im oberen Intel-Managment wohl die Entscheidung gefällt, den Performance-Abstand zu AMD nicht durch den Release weiterer Taktstufen der Core 2 Duo Prozessoren weiter zu vergrößern und AMD damit in noch größere Schwierigkeiten zu stürzen. Und so ungelegen dürfte Intel eine solche relative Ruhepause des Konkurrenzkampfes mit AMD auch nicht kommen: Denn anstatt die Leistungsfähigkeit der 45nm-Fertigung mittels höherer Taktraten zum gleichen Preis den Kunden in den Rachen zu werfen, nutzt man den 45nm-Prozeß nunmehr vornehmlich dazu aus, günstiger zu fertigen und damit höhere Gewinne anzuhäufen ;).

Beim Guru3D gibt es einen ersten Benchmark zur Radeon HD 3870 X2, der DualChip-Lösung von ATI auf Basis zweier RV670-Grafikchips. Dabei wurden im 3DMark06 unter der Auflösung von 2560x1600 immerhin 9573 Punkte erreicht, was doch ganz ansprechend ist, da selbst eine GeForce 8800 Ultra in diesem Test nur runde 8000 Punkte erzielt. Auf der anderen Seite ist dieses Ergebnis auch nicht so verwunderlich: Denn wenn man davon ausgeht, daß die Radeon HD 3870 X2 mit den Taktraten der gewöhnlichen Radeon HD 3870 (775/1125 MHz) antritt, so sollte die Radeon HD 3870 X2 exakt die Performance eines CrossFire-Gespanns aus zwei Radeon HD 3870 Grafikkarten hinlegen - und ein solches CrossFire-Gespann ist nun einmal auch schon jetzt etwas schneller als eine (einzelne) GeForce 8800 Ultra.

Unter anderem HKEPC berichten über die Core 2 Duo E7000 Prozessoren-Serie, mittels welcher Intel die bisherige LowCost-Serie Core 2 Duo E4000 ab dem zweiten Quartal mit 45nm-Modellen ablösen will. Die neuen Prozessoren sollen dabei einen höheren FrontSideBus (FSB1066) und einen größeren Level2-Cache (3 MB insgesamt) mitbringen, zudem steigt die Core 2 Duo E7000 Serie gleich mit Taktfrequenzen von 2.53 GHz aufwärts ein. Besonders für günstige DualCore-Systeme dürften diese Prozessoren interessant sein, zudem dürfte der (relativ) niedrige FrontSideBus auch gute Overclocking-Ergebnisse auf solchen Plattformen mit sich bringen, welche keine besonders hohen FSB-Taktungen erreichen können.

Wie Fudzilla berichten, will Intel innerhalb der Core-2-Serie dieses Jahr angeblich keine schneller getakteten Prozessoren als den Core 2 Extreme QX9770 mit 3.2 GHz herausbringen. Dies wäre deutlich abweichend von den bisherigen Plänen, welche in diesem Jahr eigentlich eine gewisse Taktoffensive bis in Richtung 4 GHz vorgesehen haben. Auch würde Intel somit die Möglichkeiten der 45nm-Fertigung nicht wirklich ausnutzen, schließlich erreichte schon der schnellstgetaktete 65nm-Prozessor von Intel seine 3.0 GHz Takt. Auf der anderen Seite ist Intel derzeit bei weitem nicht unter Zugzwang, irgendwie mehr Performance bieten zu müssen - selbst das angekündigte und bislang noch nicht lieferbare Phenom-Spitzenmodell (Phenom 9900 mit 2.6 GHz) kann es nicht mit Intels Top-Modellen aufnehmen.

Zudem macht sich eine gewisse Zurückhaltung bei der Core-2-Serie natürlich dann bezahlt, wenn Intel im vierten Quartal die Nehalem-Prozessorenarchitektur auf den Markt wirft - diese würde dann noch besser aussehen, als sie wahrscheinlich schon automatisch sein wird. All dies dürfte Intel aber nur nebensächlich zu einem solchen Schritt veranlassen, viel eher wäre der Grund hierfür in wettbewerbsrechtlichen Problemen zu sehen: Intel ist mehr oder weniger zwingend auf den Fortbestand von AMD angewiesen, weil man ansonsten auf dem US-Markt als Monopolist gelten würde und damit unter die sehr strenge US-Gesetzgebung gegen Monopolisten fallen würde - welche bis hin zu einer Zwangszerschlagung des Unternehmens gehen kann. Und da es AMD momentan wirklich nicht rosig geht und im Prozessoren-Geschäft für die nächste Zeit auch keine echte Besserung in Sicht ist, kann Intel gar nicht viel anders, als es für die nächsten Monate eher etwas ruhiger angehen lassen.

Dies bedeutet natürlich nicht, daß es keinen Wettbewerb mehr geben würde oder aber daß die Verkaufs- und Marketing-Abteilungen sich in irgendeiner Form zurückhalten werden. Der ganz normale, tägliche Konkurrenzkampf dürfte unvermindert weitergehen - nur hat halt jemand im oberen Intel-Managment wohl die Entscheidung gefällt, den Performance-Abstand zu AMD nicht durch den Release weiterer Taktstufen der Core 2 Duo Prozessoren weiter zu vergrößern und AMD damit in noch größere Schwierigkeiten zu stürzen. Und so ungelegen dürfte Intel eine solche relative Ruhepause des Konkurrenzkampfes mit AMD auch nicht kommen: Denn anstatt die Leistungsfähigkeit der 45nm-Fertigung mittels höherer Taktraten zum gleichen Preis den Kunden in den Rachen zu werfen, nutzt man den 45nm-Prozeß nunmehr vornehmlich dazu aus, günstiger zu fertigen und damit höhere Gewinne anzuhäufen ;).