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News des 24. Januar 2008

Inzwischen haben sich in den Preisvergleichen eine ausreichende Anzahl an Listungen zu ATIs Radeon HD 3450/3470/3650 Karten eingefunden, auf daß diese neuen LowCost- und Mainstream-Lösungen nun besser einzuordnen sind. So wird die Radeon HD 3450 für ca. 40 Euro angeboten, was 5 bis 10 Euro teurer ist als der taktschwächere Vorgänger Radeon HD 2400 Pro. Noch viel ungünstiger schaut es bei der Radeon HD 3470 aus, welche für ca. 60 Euro angeboten wird und damit 15 bis 25 Euro teurer ist als die Radeon HD 2400 XT, selbst wenn auch diese Karte wieder die niedrigeren Taktfrequenzen hat. Hier werden die alten Karten aber immer noch mit besserem Preis/Leistungsverhältnis angeboten, selbst wenn man die etwas höheren Taktfrequenzen der neuen Karten gleich mit einrechnet.

Etwas günstiger sieht es dagegen bei der Radeon HD 3650 aus: Deren GDDR2-Version ist für ca. 70 Euro zu erstehen, was zwar 15 Euro mehr sind als bei der Radeon HD 2600 Pro, aber auch in etwa dem Taktratenunterschied entspricht. Die GDDR3-Version der Radeon HD 3650 kostet dagegen mit 256 MB Grafikkartenspeicher ca. 75 Euro und mit 512 MB Grafikkartenspeicher ca. 90 Euro, aber auch hier liegen die Preise der taktmäßig weitestgehend vergleichbaren Radeon HD 2600 XT GDDR3 jeweils 5 bis 10 Euro niedriger. Eigentlich ergibt sich nirgendwo der Fall, wo die neuen Karten sofort offensichtlich besser sind – wie man es aber von neuen Lösungen eigentlich erwarten kann und darf. ATI wird seine neuen Grafikkarten sicherlich trotzdem verkaufen, aber die "alten"Karten bleiben trotzdem gangbare Lösungen, da teils mit besseren Preis/Leistungsverhältnis ausgestattet.

Der Spiegel berichtet zu einigen interessanten Entwicklungen im Wettstreit HD-DVD vs. Blu-Ray. Danach hat die zum Jahresanfang verkündete Entscheidung des Hollywood-Studios Warner Bros., zukünftig nur noch auf Blu-Ray zu setzen, sich innerhalb kürzester Zeit massiv auf die Marktanteile bei Playern und Medien ausgewirkt. So stand es vor dieser Ankündigung 51 zu 49 Prozent bei den Playern und 60 zu 40 Prozent bei den Medien, beides zugunsten von Blu-Ray. Nach der Warner-Ankündigung änderten sich die Verhältnisse schlagartig auf 93 zu 7 Prozent (!) bei den Playern und 69 zu 31 Prozent bei den Medien – Blu-Ray hat nun glasklar die Führungsrolle dsübernommen, bei den Neuverkäufen an Playern dominiert inzwischen man sogar den Markt.

Sehr relevant für die Inhalte-Anbieter dürfte auch eine andere Statistik sein: Unter den Top 10 der verkauften HD-Filme befindet sich inzwischen kein einzige HD-DVD Scheibe mehr. Da das Angebot in der Breite eigentlich ausreichend sein sollte, um wenigstens den einen oder anderen Film in den Top 10 zu plazieren, kann das nur bedeuten, daß die Marktmacht der Käufer von HD-DVD Filmen inzwischen nicht mehr ausreichend ist, um selbst Blockbuster in den HD-Charts in die Top 10 zu bringen. Dies kommt faktisch einem schnellen Todesurteil für HD-DVD gleich, denn wenn eine Technologie die maximal möglichen Verkäufe limitiert, dann werden die Inhalteanbieter schneller umsatteln als man sich umschauen kann.

Wir waren bisher vorsichtig mit Prognosen, daß die Warner-Ankündigung schon das schnelle Ende des Formatkrieges bedeutet – immerhin hätte das HD-DVD Konsortium noch zum Gegenschlag ausholen können, indem man beispielsweise wieder ein anderes Hollywood-Studio neu zu sich ins Boot holt. Die einzige greifbare Reaktion war aber bisher das deutliche Absenken der Verkausfpreise für die HD-DVD Player von Toshiba – was jedoch angesichts der derzeitigen Entwicklung eher denn wie eine erste Abverkaufsaktion aussieht als denn wie eine Rettung für das HD-DVD Format. Dies reicht sicherlich bei weitem nicht aus – und spätestens nach diesen Zahlen ist auch die Chance vertan, auf der Seite der Inhalteanbieter noch irgendetwas pro HD-DVD zu erreichen. Beim jetzigen Stand der Dinge wird sicherlich kein Inhalteanbieter wieder zurück zu HD-DVD wechseln.

Genauso werden die letzten verbliebenen HD-DVD Inhalteanbieter über kurz oder lang gar nicht mehr anders können, als auf Blu-Ray zu wechsen, einfach weil der mit HD-DVD erreichbare Markt (relativ gesehen) immer kleiner wird. Die beiden letzten bedeutenden HD-DVD Verfechter in Form der Hollywood-Studios Paramount und Universal besitzen beide Ausstiegsklauseln aus ihren Verträgen mit dem HD-DVD Konsortium und dürften diese auch demnächst ziehen, um nicht im Geschäft mit HD-Inhalten in eine Nischenposition gedrängt zu werden. Der Formatstreit scheint also nun doch entschieden – zum einen, weil eine entschiedene Gegenwehr des HD-DVD Konsortiums nach der Warner-Ankündigung ausblieb, und zum anderen, weil der Konsument sich nach dieser Warner-Ankündigung sehr schnell und sehr deutlich für Blu-Ray als den kommenden Standard entschieden hat.

Inzwischen haben sich in den Preisvergleichen eine ausreichende Anzahl an Listungen zu ATIs Radeon HD 3450/3470/3650 Karten eingefunden, auf daß diese neuen LowCost- und Mainstream-Lösungen nun besser einzuordnen sind. So wird die Radeon HD 3450 für ca. 40 Euro angeboten, was 5 bis 10 Euro teurer ist als der taktschwächere Vorgänger Radeon HD 2400 Pro. Noch viel ungünstiger schaut es bei der Radeon HD 3470 aus, welche für ca. 60 Euro angeboten wird und damit 15 bis 25 Euro teurer ist als die Radeon HD 2400 XT, selbst wenn auch diese Karte wieder die niedrigeren Taktfrequenzen hat. Hier werden die alten Karten aber immer noch mit besserem Preis/Leistungsverhältnis angeboten, selbst wenn man die etwas höheren Taktfrequenzen der neuen Karten gleich mit einrechnet.

Etwas günstiger sieht es dagegen bei der Radeon HD 3650 aus: Deren GDDR2-Version ist für ca. 70 Euro zu erstehen, was zwar 15 Euro mehr sind als bei der Radeon HD 2600 Pro, aber auch in etwa dem Taktratenunterschied entspricht. Die GDDR3-Version der Radeon HD 3650 kostet dagegen mit 256 MB Grafikkartenspeicher ca. 75 Euro und mit 512 MB Grafikkartenspeicher ca. 90 Euro, aber auch hier liegen die Preise der taktmäßig weitestgehend vergleichbaren Radeon HD 2600 XT GDDR3 jeweils 5 bis 10 Euro niedriger. Eigentlich ergibt sich nirgendwo der Fall, wo die neuen Karten sofort offensichtlich besser sind - wie man es aber von neuen Lösungen eigentlich erwarten kann und darf. ATI wird seine neuen Grafikkarten sicherlich trotzdem verkaufen, aber die "alten"Karten bleiben trotzdem gangbare Lösungen, da teils mit besseren Preis/Leistungsverhältnis ausgestattet.

Der Spiegel berichtet zu einigen interessanten Entwicklungen im Wettstreit HD-DVD vs. Blu-Ray. Danach hat die zum Jahresanfang verkündete Entscheidung des Hollywood-Studios Warner Bros., zukünftig nur noch auf Blu-Ray zu setzen, sich innerhalb kürzester Zeit massiv auf die Marktanteile bei Playern und Medien ausgewirkt. So stand es vor dieser Ankündigung 51 zu 49 Prozent bei den Playern und 60 zu 40 Prozent bei den Medien, beides zugunsten von Blu-Ray. Nach der Warner-Ankündigung änderten sich die Verhältnisse schlagartig auf 93 zu 7 Prozent (!) bei den Playern und 69 zu 31 Prozent bei den Medien - Blu-Ray hat nun glasklar die Führungsrolle dsübernommen, bei den Neuverkäufen an Playern dominiert inzwischen man sogar den Markt.

Sehr relevant für die Inhalte-Anbieter dürfte auch eine andere Statistik sein: Unter den Top 10 der verkauften HD-Filme befindet sich inzwischen kein einzige HD-DVD Scheibe mehr. Da das Angebot in der Breite eigentlich ausreichend sein sollte, um wenigstens den einen oder anderen Film in den Top 10 zu plazieren, kann das nur bedeuten, daß die Marktmacht der Käufer von HD-DVD Filmen inzwischen nicht mehr ausreichend ist, um selbst Blockbuster in den HD-Charts in die Top 10 zu bringen. Dies kommt faktisch einem schnellen Todesurteil für HD-DVD gleich, denn wenn eine Technologie die maximal möglichen Verkäufe limitiert, dann werden die Inhalteanbieter schneller umsatteln als man sich umschauen kann.

Wir waren bisher vorsichtig mit Prognosen, daß die Warner-Ankündigung schon das schnelle Ende des Formatkrieges bedeutet - immerhin hätte das HD-DVD Konsortium noch zum Gegenschlag ausholen können, indem man beispielsweise wieder ein anderes Hollywood-Studio neu zu sich ins Boot holt. Die einzige greifbare Reaktion war aber bisher das deutliche Absenken der Verkausfpreise für die HD-DVD Player von Toshiba - was jedoch angesichts der derzeitigen Entwicklung eher denn wie eine erste Abverkaufsaktion aussieht als denn wie eine Rettung für das HD-DVD Format. Dies reicht sicherlich bei weitem nicht aus - und spätestens nach diesen Zahlen ist auch die Chance vertan, auf der Seite der Inhalteanbieter noch irgendetwas pro HD-DVD zu erreichen. Beim jetzigen Stand der Dinge wird sicherlich kein Inhalteanbieter wieder zurück zu HD-DVD wechseln.

Genauso werden die letzten verbliebenen HD-DVD Inhalteanbieter über kurz oder lang gar nicht mehr anders können, als auf Blu-Ray zu wechsen, einfach weil der mit HD-DVD erreichbare Markt (relativ gesehen) immer kleiner wird. Die beiden letzten bedeutenden HD-DVD Verfechter in Form der Hollywood-Studios Paramount und Universal besitzen beide Ausstiegsklauseln aus ihren Verträgen mit dem HD-DVD Konsortium und dürften diese auch demnächst ziehen, um nicht im Geschäft mit HD-Inhalten in eine Nischenposition gedrängt zu werden. Der Formatstreit scheint also nun doch entschieden - zum einen, weil eine entschiedene Gegenwehr des HD-DVD Konsortiums nach der Warner-Ankündigung ausblieb, und zum anderen, weil der Konsument sich nach dieser Warner-Ankündigung sehr schnell und sehr deutlich für Blu-Ray als den kommenden Standard entschieden hat.