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News des 28. Januar 2008

Mit den Launch-Reviews (siehe Liste der Artikel) zur Radeon HD 3870 X2 lassen sich nun auch die bisher noch offenen Fragen zur Performance dieser neuen HighEnd-Lösung von ATI beantworten. So gilt es erst einmal als erwiesen, daß die neuen ATI-Karte die GeForce 8800 Ultra schlägt, auch wenn der Abstand oftmals nur minimal ausfällt. Nichtsdestotrotz ist das eine starke Leistung für eine Karte, welche um die 30 Prozent günstiger als das bisherige Top-Modell von nVidia ist. Damit wird es auch sehr schwer für die GeForce 8800 GTX, gegen die Radeon HD 3870 X2 zu bestehen: Zwar kostet die ATI-Karte in diesem Vergleich um die 20 Prozent mehr, leistet aber auch 25 bis 30 Prozent mehr und steht nicht wie die GeForce 8800 GTX auf Auslauf.

Interessant war zudem der Vergleich der Radeon HD 3870 X2 gegen ein CrossFire-Gespann aus zwei Radeon HD 3870 Grafikkarten – vor allem wegen der abweichenden Taktraten von ATIs Top-Karte, welche 6 Prozent mehr Rechenpower hat, dagegen aber auch 25 Prozent weniger Speicherbandbreite. Wie aber auch schon vorab vermutet, stört das die Radeon HD 3870 X2 überhaupt nicht, vielmehr wird öfters der ja nur geringfügig höhere Chiptakt in eine gute Mehrleistung gegenüber dem genannten CrossFire-Gespann umgesetzt – wobei einzelne Tests einen so hohen Vorspung der Radeon HD 3870 X2 gegenüber der Radeon HD 3870 CrossFire zeigen, daß man fast den Verdacht haben kann, der ATI-Treiber würde die DualChip-Grafikkarte bevorteilen (oder das irgendwas falsch gemacht wurde).

Davon abgesehen ist es keine besondere Überraschung, daß die von vielen Testberichten mitgetestete GeForce 8800 GT 512MB im SLI-Verbund schneller als die Radeon HD 3870 X2 gemessen wurde. Schon vor der neuen ATI-Karte war eine GeForce 8800 GT SLI nun einmal klar schneller als eine Radeon HD 3870 CrossFire, dies kann die Radeon HD 3870 X2 mit ihrem eher mäßigen Vorsprung vor der Radeon HD 3870 CrossFire auch mehr nicht ändern. Allerdings kostet der genannte SLI-Verbund auch etwas mehr, derzeit sind es in jedem Fall etwas über 400 Euro, während die besten Angebote zur Radeon HD 3870 X2 eben schon etwas unter 400 Euro liegen – preislich passt das also durchaus.

Der Planet 3DNow! zeigt in einem Artikel, wie man unter Windows und Linux den Fix des TLB-Bugs der Phenom-Prozessoren – natürlich auf eigene Gefahr – ausschalten und damit zur ursprünglichen Phenom-Performance zurückkehren kann. Möglich wird dies zum Teil durch entsprechende BIOS-Optionen der Mainboards, aber auch ohne diese ist der Fix durch die Veränderung einige Prozessorenregister mittels Crystal CPUID jederzeit möglich. Da der TLB-Bug bisher nur unter Labor-Bedingungen aufgetreten ist, erscheint dieser Fix für normale Home- und Spiele-Systeme als gangbare Lösung, auf Produktivsystemen hat dieser "Hack" aber natürlich nichts zu suchen.

Au-Ja! haben mit dem Pentium E2200 die bislang größte Ausgabe der Core-2-basierenden Pentium E Serie mit 2.2 GHz Takt im Test. Der nur 1 MB große Level2-Cache dieser Prozessoren-Serie (und die damit einhergehende geringere Cache-Anbindung) kosten zwar an Leistung, allerdings ergeben sich kaum Situationen, wo der Pentium E dadurch deutlich ausgebremst werden würden. Die Performance entspricht vielmehr einfach der eines regulären Core 2 Duo Prozessors mit geringerem Takt, was allerdings aufgrund der generellen Leistungsfähigkeit der Core-2-Architektur immer noch eine für die meisten Aufgaben vollkommen ausreichende Leistung ergibt. Leider hat bisher kein Artikel zum Pentium E oder zur Core 2 Duo E4x00 Serie einen Test darüber angestellt, in wie weit diese Prozessoren gut mit Virtualisierungs-Software umgehen können.

Das Fehlen der Hardware-Beschleunigung für Virtualisierungs-Software ist nämlich der andere wesentliche Punkt, welcher diese LowCost-Serien der Core-2-Architektur von den "echten" Core-2-Modellen in Form der Core 2 Duo E6000/E8000 Serien sowie der Core 2 Quad und Extreme Prozessoren trennt. Zu vermuten ist ja, daß auch dieser Unterschied im Heimbereich, wo die Virtualisierungs-Software in aller Regel nur zum "Spielen" mit einem anderen Betriebssystem und allerhöchstens zum Austesten von Software in einer virtualisierten Umgebung dient, nicht bedeutend ist und auch Pentium E und Core 2 Duo E4x00 diese Aufgabenstellung problemlos lösen können. Besser wäre es natürlich, diese Frage durch einen entsprechenden Test eindeutig beantwortet zu bekommen.

Mit den Launch-Reviews (siehe Liste der Artikel) zur Radeon HD 3870 X2 lassen sich nun auch die bisher noch offenen Fragen zur Performance dieser neuen HighEnd-Lösung von ATI beantworten. So gilt es erst einmal als erwiesen, daß die neuen ATI-Karte die GeForce 8800 Ultra schlägt, auch wenn der Abstand oftmals nur minimal ausfällt. Nichtsdestotrotz ist das eine starke Leistung für eine Karte, welche um die 30 Prozent günstiger als das bisherige Top-Modell von nVidia ist. Damit wird es auch sehr schwer für die GeForce 8800 GTX, gegen die Radeon HD 3870 X2 zu bestehen: Zwar kostet die ATI-Karte in diesem Vergleich um die 20 Prozent mehr, leistet aber auch 25 bis 30 Prozent mehr und steht nicht wie die GeForce 8800 GTX auf Auslauf.

Interessant war zudem der Vergleich der Radeon HD 3870 X2 gegen ein CrossFire-Gespann aus zwei Radeon HD 3870 Grafikkarten - vor allem wegen der abweichenden Taktraten von ATIs Top-Karte, welche 6 Prozent mehr Rechenpower hat, dagegen aber auch 25 Prozent weniger Speicherbandbreite. Wie aber auch schon vorab vermutet, stört das die Radeon HD 3870 X2 überhaupt nicht, vielmehr wird öfters der ja nur geringfügig höhere Chiptakt in eine gute Mehrleistung gegenüber dem genannten CrossFire-Gespann umgesetzt - wobei einzelne Tests einen so hohen Vorspung der Radeon HD 3870 X2 gegenüber der Radeon HD 3870 CrossFire zeigen, daß man fast den Verdacht haben kann, der ATI-Treiber würde die DualChip-Grafikkarte bevorteilen (oder das irgendwas falsch gemacht wurde).

Davon abgesehen ist es keine besondere Überraschung, daß die von vielen Testberichten mitgetestete GeForce 8800 GT 512MB im SLI-Verbund schneller als die Radeon HD 3870 X2 gemessen wurde. Schon vor der neuen ATI-Karte war eine GeForce 8800 GT SLI nun einmal klar schneller als eine Radeon HD 3870 CrossFire, dies kann die Radeon HD 3870 X2 mit ihrem eher mäßigen Vorsprung vor der Radeon HD 3870 CrossFire auch mehr nicht ändern. Allerdings kostet der genannte SLI-Verbund auch etwas mehr, derzeit sind es in jedem Fall etwas über 400 Euro, während die besten Angebote zur Radeon HD 3870 X2 eben schon etwas unter 400 Euro liegen - preislich passt das also durchaus.

Der Planet 3DNow! zeigt in einem Artikel, wie man unter Windows und Linux den Fix des TLB-Bugs der Phenom-Prozessoren - natürlich auf eigene Gefahr - ausschalten und damit zur ursprünglichen Phenom-Performance zurückkehren kann. Möglich wird dies zum Teil durch entsprechende BIOS-Optionen der Mainboards, aber auch ohne diese ist der Fix durch die Veränderung einige Prozessorenregister mittels Crystal CPUID jederzeit möglich. Da der TLB-Bug bisher nur unter Labor-Bedingungen aufgetreten ist, erscheint dieser Fix für normale Home- und Spiele-Systeme als gangbare Lösung, auf Produktivsystemen hat dieser "Hack" aber natürlich nichts zu suchen.

Au-Ja! haben mit dem Pentium E2200 die bislang größte Ausgabe der Core-2-basierenden Pentium E Serie mit 2.2 GHz Takt im Test. Der nur 1 MB große Level2-Cache dieser Prozessoren-Serie (und die damit einhergehende geringere Cache-Anbindung) kosten zwar an Leistung, allerdings ergeben sich kaum Situationen, wo der Pentium E dadurch deutlich ausgebremst werden würden. Die Performance entspricht vielmehr einfach der eines regulären Core 2 Duo Prozessors mit geringerem Takt, was allerdings aufgrund der generellen Leistungsfähigkeit der Core-2-Architektur immer noch eine für die meisten Aufgaben vollkommen ausreichende Leistung ergibt. Leider hat bisher kein Artikel zum Pentium E oder zur Core 2 Duo E4x00 Serie einen Test darüber angestellt, in wie weit diese Prozessoren gut mit Virtualisierungs-Software umgehen können.

Das Fehlen der Hardware-Beschleunigung für Virtualisierungs-Software ist nämlich der andere wesentliche Punkt, welcher diese LowCost-Serien der Core-2-Architektur von den "echten" Core-2-Modellen in Form der Core 2 Duo E6000/E8000 Serien sowie der Core 2 Quad und Extreme Prozessoren trennt. Zu vermuten ist ja, daß auch dieser Unterschied im Heimbereich, wo die Virtualisierungs-Software in aller Regel nur zum "Spielen" mit einem anderen Betriebssystem und allerhöchstens zum Austesten von Software in einer virtualisierten Umgebung dient, nicht bedeutend ist und auch Pentium E und Core 2 Duo E4x00 diese Aufgabenstellung problemlos lösen können. Besser wäre es natürlich, diese Frage durch einen entsprechenden Test eindeutig beantwortet zu bekommen.