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News des 10. Juni 2008

Bezüglich der die nächsten Tage anrollenden neuen HighEnd-Generation von ATI und nVidia hat die Computex die vorher herumschwirrenden Gerüchte maßgeblich bestätigen können, wenngleich natürlich die eigentlichen Fragen erst zum Launch der jeweiligen Produkte beantwortet werden können. Vorausschauenderweise läßt sich aber schon sagen, daß ATI und nVidia sich mit ihren neuen Generationen eigentlich nicht direkt bekriegen werden, weil ATI seine neuen HighEnd-Lösungen deutlich niedriger beim Preis und bei der Leistung ansetzt als nVidia. Grob gesagt wird ATI mit der Radeon HD 4850 (480 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 256 Bit DDR Speicherinterface, 625/825/1143 MHz, 114W TDP, 249 Dollar Listenpreis) sowie der Radeon HD 4870 (480 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 256 Bit DDR Speicherinterface, 850/1050/1935 MHz, 157W TDP, 349 Dollar Listenpreis) diese Performance bieten, welche nVidia jetzt schon mit der GeForce 9800 GTX/GX2 hat.

Dagegen werden die nVidia-Karten GeForce GTX 260 (192 Shader-Einheiten, 448 Bit DDR Speicherinterface, 576/999/896 MHz, 182W TDP, 449 Dollar Listenpreis) und GeForce GTX 280 (240 Shader-Einheiten, 512 Bit DDR Speicherinterface, 602/1296/1107 MHz, 236W TDP, 599 Dollar Listenpreis) in einem anscheinend ganz anderen Preisfeld spielen, dies läßt sich schon an den Listenpreisen erkennen. nVidia fährt hier also einem völlig ungefährdetem Benchmark-Sieg entgegen, dürfte aber zu diesen Preisen sicherlich die deutlich niedrigeren Absatzzahlen schreiben. Hier erscheint die Strategie von ATI durchaus nicht unklug, zwar HighEnd zu liefern, aber dieses preislich nicht total ausufern zu lassen: Das Marktpotential von 300-Dollar-Lösungen dürfte nun einmal um mehrere Faktoren höher als das von 500-Dollar-Lösungen.

Allerdings steht ATI mit seinen neuen HighEnd-Lösungen natürlich nicht alleine da, sondern muß sich gegen GeForce 9800 GTX und GX2 behaupten. Hierfür hat man mit dem RV770-Chip gute Voraussetzungen, schließlich gibt es nicht nur deutlich mehr Shader-Power und bei der Radeon HD 4870 auch deutlich mehr Speicherbandbreite, sondern vor allem auch wurde eine große Schwäche des RV670-Designs in Form der geringen Anzahl an Textureneinheiten beim RV770 mit der Verdopplung der Anzahl dieser Textureneinheiten einwandfrei ausgebügelt. Neben der allgemeinen Performance-Steigerung zwischen RV670 und RV770 ergibt sich hier für die Radeon HD 4850/4870 Karten die Chance, besonders viel Boden in Spielen gutzumachen, wo man bisher gegenüber nVidia schlecht aussah. Was ja genau das ist, was der Käufer wünscht: Gerade dort nachzulegen, wo es bisher hakte.

Insofern sind die Chancen der neuen ATI-Karten doch recht hoch einzuschätzen, vor allem da nVidia in deren Preisbereich derzeit nur mit G92-Abkömmlingen kontern kann, welche als SingleChip-Lösungen (GeForce 9800 GTX) nicht performant genug sein dürften und als DualChip-Lösungen (GeForce 9800 GX2) in der Produktion einfach zu teuer sind. Hier wird der 55nm-Version des G92-Chips wohl noch eine höhere Bedeutung zukommen, da nVidia mit dieser zumindest beim Preis wird entsprechend kontern können. Ansonsten wird man sehen müssen, ob nVidia eventuell die GeForce GTX 260 dazu benutzen wird, um mit der Radeon HD 4870 zu konkurrieren – dazu müsste man natürlich noch erheblich beim Preis heruntergehen. Sofern Not am Mann ist, könnte nVidia hier aber auch immer eine noch taktschwächere Version des GT200-Chips ins Rennen werfen.

Allerdings dürfte auch diese weiterhin mit dem größten Nachteil der GT200-Serie zu kämpfen haben, der monströsen Verlustleistung von beim Spitzenmodell satten 236 Watt TDP. In der Praxis dürfte die Karte natürlich etwas darunter liegen, bei geschätzt 200 bis 210 Watt, aber dies ist immer noch ziemlich heftig – vor allem der Bruch der psychologisch wichtigen 200-Watt-Grenze dürfte nVidia nicht gut bekommen. Das Marketing von ATI steht sicherlich jetzt schon bereit, um hier Hohn und Spott über das GT200-Design auszuschütten, selbst wenn ATIs neues Spitzenmodell mit 157 Watt TDP selbst weit entfernt von einem Energiesparmodell ist. Und so könnte es kommen, daß letztlich das kleinste Design aller neu kommenden HighEnd-Lösungen das Rennen bei der Kundschaft macht: Die Radeon HD 4850, deren TDP von 114 Watt relativ gesehen annehmbar ist ;).

Bezüglich der die nächsten Tage anrollenden neuen HighEnd-Generation von ATI und nVidia hat die Computex die vorher herumschwirrenden Gerüchte maßgeblich bestätigen können, wenngleich natürlich die eigentlichen Fragen erst zum Launch der jeweiligen Produkte beantwortet werden können. Vorausschauenderweise läßt sich aber schon sagen, daß ATI und nVidia sich mit ihren neuen Generationen eigentlich nicht direkt bekriegen werden, weil ATI seine neuen HighEnd-Lösungen deutlich niedriger beim Preis und bei der Leistung ansetzt als nVidia. Grob gesagt wird ATI mit der Radeon HD 4850 (480 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 256 Bit DDR Speicherinterface, 625/825/1143 MHz, 114W TDP, 249 Dollar Listenpreis) sowie der Radeon HD 4870 (480 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 256 Bit DDR Speicherinterface, 850/1050/1935 MHz, 157W TDP, 349 Dollar Listenpreis) diese Performance bieten, welche nVidia jetzt schon mit der GeForce 9800 GTX/GX2 hat.

Dagegen werden die nVidia-Karten GeForce GTX 260 (192 Shader-Einheiten, 448 Bit DDR Speicherinterface, 576/999/896 MHz, 182W TDP, 449 Dollar Listenpreis) und GeForce GTX 280 (240 Shader-Einheiten, 512 Bit DDR Speicherinterface, 602/1296/1107 MHz, 236W TDP, 599 Dollar Listenpreis) in einem anscheinend ganz anderen Preisfeld spielen, dies läßt sich schon an den Listenpreisen erkennen. nVidia fährt hier also einem völlig ungefährdetem Benchmark-Sieg entgegen, dürfte aber zu diesen Preisen sicherlich die deutlich niedrigeren Absatzzahlen schreiben. Hier erscheint die Strategie von ATI durchaus nicht unklug, zwar HighEnd zu liefern, aber dieses preislich nicht total ausufern zu lassen: Das Marktpotential von 300-Dollar-Lösungen dürfte nun einmal um mehrere Faktoren höher als das von 500-Dollar-Lösungen.

Allerdings steht ATI mit seinen neuen HighEnd-Lösungen natürlich nicht alleine da, sondern muß sich gegen GeForce 9800 GTX und GX2 behaupten. Hierfür hat man mit dem RV770-Chip gute Voraussetzungen, schließlich gibt es nicht nur deutlich mehr Shader-Power und bei der Radeon HD 4870 auch deutlich mehr Speicherbandbreite, sondern vor allem auch wurde eine große Schwäche des RV670-Designs in Form der geringen Anzahl an Textureneinheiten beim RV770 mit der Verdopplung der Anzahl dieser Textureneinheiten einwandfrei ausgebügelt. Neben der allgemeinen Performance-Steigerung zwischen RV670 und RV770 ergibt sich hier für die Radeon HD 4850/4870 Karten die Chance, besonders viel Boden in Spielen gutzumachen, wo man bisher gegenüber nVidia schlecht aussah. Was ja genau das ist, was der Käufer wünscht: Gerade dort nachzulegen, wo es bisher hakte.

Insofern sind die Chancen der neuen ATI-Karten doch recht hoch einzuschätzen, vor allem da nVidia in deren Preisbereich derzeit nur mit G92-Abkömmlingen kontern kann, welche als SingleChip-Lösungen (GeForce 9800 GTX) nicht performant genug sein dürften und als DualChip-Lösungen (GeForce 9800 GX2) in der Produktion einfach zu teuer sind. Hier wird der 55nm-Version des G92-Chips wohl noch eine höhere Bedeutung zukommen, da nVidia mit dieser zumindest beim Preis wird entsprechend kontern können. Ansonsten wird man sehen müssen, ob nVidia eventuell die GeForce GTX 260 dazu benutzen wird, um mit der Radeon HD 4870 zu konkurrieren - dazu müsste man natürlich noch erheblich beim Preis heruntergehen. Sofern Not am Mann ist, könnte nVidia hier aber auch immer eine noch taktschwächere Version des GT200-Chips ins Rennen werfen.

Allerdings dürfte auch diese weiterhin mit dem größten Nachteil der GT200-Serie zu kämpfen haben, der monströsen Verlustleistung von beim Spitzenmodell satten 236 Watt TDP. In der Praxis dürfte die Karte natürlich etwas darunter liegen, bei geschätzt 200 bis 210 Watt, aber dies ist immer noch ziemlich heftig - vor allem der Bruch der psychologisch wichtigen 200-Watt-Grenze dürfte nVidia nicht gut bekommen. Das Marketing von ATI steht sicherlich jetzt schon bereit, um hier Hohn und Spott über das GT200-Design auszuschütten, selbst wenn ATIs neues Spitzenmodell mit 157 Watt TDP selbst weit entfernt von einem Energiesparmodell ist. Und so könnte es kommen, daß letztlich das kleinste Design aller neu kommenden HighEnd-Lösungen das Rennen bei der Kundschaft macht: Die Radeon HD 4850, deren TDP von 114 Watt relativ gesehen annehmbar ist ;).