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News des 18. Juni 2008

Eine Reihe weiterer Artikel beschäftigt sich weiter mit der nVidia GeForce GTX 280, wobei hier insbesondere die Anstrengungen der PC Games Hardware mit gleich einer ganzen Reihe an verschiedenen Artikel zum Thema hervorzuheben sind. Sehr interessant sind zum Beispiel die Benchmarks unter extremen Anti-Aliasing Modi: Hierbei konnte sich die neue nVidia-Karte für hohe Frameraten selbst unter 16x Anti-Aliasing und teilweise sogar unter 32x Anti-Aliasing empfehlen. Dies gilt natürlich nur außerhalb von Crysis, welches bezüglich der Hardware-Anforderungen für die maximale Bildqualität weiterhin in seiner eigenen Liga spielt.

Auf der anderen Seite steht mit der GeForce GTX 280 für den "Rest" der Spiele soviel an zumeist überschüssiger Performance zur Verfügung (und ist auch Crysis bis zu 1680x1050, VeryHigh Quality und 4x Anti-Aliasing noch spielbar), daß die neue nVidia-Karte nur als Aufforderung an die Spieleentwickler verstanden werden kann, bei den nächsten Projekten bezüglich der Optik in die Vollen zu gehen. Gerade wenn man dann noch auf die mittelfristig kommenden Mainstream-Auskopplungen des GT200-Designs spekuliert, welche wahrscheinlich auch in diesem Marktsegment die verfügbare Performance erheblich nach oben reißen werden, müsste doch bei den Spielen des Jahres 2009 eine kleine Optik-Offensive möglich sein.

Ein anderer Test der PCGH beschäftig sich mit der CPU-Skalierung der GeForce GTX 280: Hierbei läßt sich erkennen, daß diese Karte zwar eine gute CPU-Motorisierung benötigt, sich in den höheren Taktstufen aber zumeist kaum noch größere Gewinne bei der durchschnittlichen Framerate einstellen. So kann man generell sagen, daß ab einem Core 2 Duo Prozessor mit 2.4 GHz die GeForce GTX 280 schon hinreichend gut unterstützt wird. Schnellere Prozessoren sorgen dann nur noch in einigen Spielen für etwas höhere Durchschnitts-Frameraten, aber natürlich auch (und nicht zu vergessen) in den allermeisten Spielen für deutlich bessere Ergebnisse bei den Mindest-Frameraten.

Laut dem Heise Newsticker versucht sich AMD scheinbar an einem sparsamen Billig-Prozessor als Konkurrenz zu Intels Atom-Prozessor. Im Gegensatz zu diesem geht man aber nicht auf eine vollständige Neuentwicklung, sondern benutzt das K8-Design im SingleChip-Gewand mit einigen Abspeckungen (kleiner Caches, nur SingleChannel-Speicherinterface). Zusammen mit niedrigen Taktfrequenzen will man trotzdem nur eine TDP von 8 Watt erreichen – was zwar das doppelte von Intels Atom ist, allerdings durch die Verwendung von Mainboard-Chipsätzen mit 22 Watt TDP ;) beim Atom-Prozessor wieder ausgeglichen wird. Zudem dürfte das K8-Design deutlich mehr Performance bieten als Intels bei der Leistung doch arg abgespeckter Atom-Prozessor.