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News des 1. Juli 2008

In den Wochenend-News wurde eine PhysX-Beschleunigung für ATI-Grafikkarten erwähnt, welche NGOHQ erreicht haben wollen und eigentlich auch mittels eines entsprechenden 3DMark Vantage Screenshots demonstrieren haben. In unserem Forum gibt es aber – unter durchaus erfahrenen Usern – arge Zweifel, ob dies so einfach möglich ist. Zumindest sieht man es als sehr unwahrscheinlich an, daß die PhysX-Beschleunigung auf den ATI-Karten einfach so über nVidias CUDA läuft – wenn, dann wird nur eine Lösung irgendwie über Direct3D als realisierbar angesehen. Zudem steht generell noch die Möglichkeit ins Haus, daß das ganze schlichter Schwindel ist. Insofern sollte in diesem Fall einfach erst einmal ein gewisses Abwarten regieren, bis NGOHQ überprüfbare Beweise für ihre Behauptung vorzeigen können.

Gemäß TG Daily will ATI bei der aktuellen Radeon HD 4800 Serie nochmals (und noch vor der DualChip-Lösung Radeon HD 4870 X2) nachlegen und übertaktete Versionen der Radeon HD 4870 ins Rennen schicken. ATI-intern nennt man das ganze "Super RV770" – daß diese dann allerdings einen extra Verkaufsnamen bekommt, ist eher unwahrscheinlich. Das "Super RV770" bleibt somit wahrscheinlich rein ATI-intern und ATI setzt unter diesem Namen wohl "nur" spezielle RV770-Grafikchips ab, welche sich explizit für höhere Taktfrequenzen eignen. In jedem Fall wird es sich dabei um ab Werk wassergekühlte Karten handeln, mit zum Übertakten regelrecht freigeschaltetem BIOS.

Wie weit die Karten ab Werk getaktet sind, entscheidet dabei offenbar jeder Grafikkartenhersteller selber, bei Diamond sind es 800/1100 MHz, was mit 7 bzw. 22 Prozent mehr Takt nun nicht unbedingt bahnbrechend wäre. Ob sich die von ATI im BIOS freigelassenen Reserve bis auf 950/1200 MHz (plus 27 bzw. 33 Prozent) vollständig ausnutzen läßt, wird man dagegen in der Praxis sehen müssen. In jedem Fall scheint das Ziel der ganzen Übung die GeForce GTX 260 zu sein, zu welcher der Radeon HD 4870 oftmals nur ein paar Prozent an Performance fehlen. Aber natürlich kann man auch diese GeForce GTX 260 mittels Waserkühlung entsprechend höher takten – der Idee von ATI liegt hierbei jedoch darin, dies den Grafikkartenherstellern so einfach wie möglich zu machen und somit faktisch eine zweite Version der Radeon HD 4870 zu schaffen, welche es dann auch von der Performance her mit der regulären GeForce GTX 260 aufnehmen kann.

WinFuture berichten über neue Solid State Disks seitens OCZ, welche vor allem preislich sehr interessant erscheinen. So sollen die Modelle der "Core Serie" mit 32, 64 und 128 GB Speicherplatz 169, 259 und 479 Dollar kosten, in unseren Breitengraden (und mit MwSt.) dürften das ungefähr 135, 205 und 380 Euro werden. Natürlich ist das immer noch deutlich teurer als herkömmliche Festplatten (bzw. bekommt man diese zu gleichen Preisen mit deutlichst höheren Kapazitäten), allerdings kann man diese Preise inzwischen als soweit niedrig bezeichnen, als das man für Solid State Disks nicht mehr Unsummen bezahlt. Für einen vollständigen Festplattenersatz reicht das wohl noch nicht, aber die Kombination einer herkömmlichen Festplatte als reinem Datenträger und einer Solid State Disk nur für Windows erscheint nunmehr gangbar.

Wie Golem berichten, hat ein hoher Microsoft-Manager in einem Interview mehr oder weniger offiziell zugegeben, daß Microsoft die Xbox 360 als Spiele-Plattform bevorzugt und damit bewußt das eigene Windows-Betriebssystem in diesem Punkt benachteiligen würde. Dahinter steckt erst einmal kein böser Wille, man will schlicht die Xbox 360 in Regionen, wo diese noch nicht so weit verbreitet ist (wie in Deutschland), stärken und damit langfristig beide Systeme als Spiele-Plattformen etablieren. Auf der anderen Seite greift Microsoft damit ganz augenscheinlich in den Wettbewerb ein, was ein an Klarheit kaum zu überbietender Fall für die europäischen Wettbewerbshüter darstellt.

In den Wochenend-News wurde eine PhysX-Beschleunigung für ATI-Grafikkarten erwähnt, welche NGOHQ erreicht haben wollen und eigentlich auch mittels eines entsprechenden 3DMark Vantage Screenshots demonstrieren haben. In unserem Forum gibt es aber - unter durchaus erfahrenen Usern - arge Zweifel, ob dies so einfach möglich ist. Zumindest sieht man es als sehr unwahrscheinlich an, daß die PhysX-Beschleunigung auf den ATI-Karten einfach so über nVidias CUDA läuft - wenn, dann wird nur eine Lösung irgendwie über Direct3D als realisierbar angesehen. Zudem steht generell noch die Möglichkeit ins Haus, daß das ganze schlichter Schwindel ist. Insofern sollte in diesem Fall einfach erst einmal ein gewisses Abwarten regieren, bis NGOHQ überprüfbare Beweise für ihre Behauptung vorzeigen können.

Gemäß TG Daily will ATI bei der aktuellen Radeon HD 4800 Serie nochmals (und noch vor der DualChip-Lösung Radeon HD 4870 X2) nachlegen und übertaktete Versionen der Radeon HD 4870 ins Rennen schicken. ATI-intern nennt man das ganze "Super RV770" - daß diese dann allerdings einen extra Verkaufsnamen bekommt, ist eher unwahrscheinlich. Das "Super RV770" bleibt somit wahrscheinlich rein ATI-intern und ATI setzt unter diesem Namen wohl "nur" spezielle RV770-Grafikchips ab, welche sich explizit für höhere Taktfrequenzen eignen. In jedem Fall wird es sich dabei um ab Werk wassergekühlte Karten handeln, mit zum Übertakten regelrecht freigeschaltetem BIOS.

Wie weit die Karten ab Werk getaktet sind, entscheidet dabei offenbar jeder Grafikkartenhersteller selber, bei Diamond sind es 800/1100 MHz, was mit 7 bzw. 22 Prozent mehr Takt nun nicht unbedingt bahnbrechend wäre. Ob sich die von ATI im BIOS freigelassenen Reserve bis auf 950/1200 MHz (plus 27 bzw. 33 Prozent) vollständig ausnutzen läßt, wird man dagegen in der Praxis sehen müssen. In jedem Fall scheint das Ziel der ganzen Übung die GeForce GTX 260 zu sein, zu welcher der Radeon HD 4870 oftmals nur ein paar Prozent an Performance fehlen. Aber natürlich kann man auch diese GeForce GTX 260 mittels Waserkühlung entsprechend höher takten - der Idee von ATI liegt hierbei jedoch darin, dies den Grafikkartenherstellern so einfach wie möglich zu machen und somit faktisch eine zweite Version der Radeon HD 4870 zu schaffen, welche es dann auch von der Performance her mit der regulären GeForce GTX 260 aufnehmen kann.

WinFuture berichten über neue Solid State Disks seitens OCZ, welche vor allem preislich sehr interessant erscheinen. So sollen die Modelle der "Core Serie" mit 32, 64 und 128 GB Speicherplatz 169, 259 und 479 Dollar kosten, in unseren Breitengraden (und mit MwSt.) dürften das ungefähr 135, 205 und 380 Euro werden. Natürlich ist das immer noch deutlich teurer als herkömmliche Festplatten (bzw. bekommt man diese zu gleichen Preisen mit deutlichst höheren Kapazitäten), allerdings kann man diese Preise inzwischen als soweit niedrig bezeichnen, als das man für Solid State Disks nicht mehr Unsummen bezahlt. Für einen vollständigen Festplattenersatz reicht das wohl noch nicht, aber die Kombination einer herkömmlichen Festplatte als reinem Datenträger und einer Solid State Disk nur für Windows erscheint nunmehr gangbar.

Wie Golem berichten, hat ein hoher Microsoft-Manager in einem Interview mehr oder weniger offiziell zugegeben, daß Microsoft die Xbox 360 als Spiele-Plattform bevorzugt und damit bewußt das eigene Windows-Betriebssystem in diesem Punkt benachteiligen würde. Dahinter steckt erst einmal kein böser Wille, man will schlicht die Xbox 360 in Regionen, wo diese noch nicht so weit verbreitet ist (wie in Deutschland), stärken und damit langfristig beide Systeme als Spiele-Plattformen etablieren. Auf der anderen Seite greift Microsoft damit ganz augenscheinlich in den Wettbewerb ein, was ein an Klarheit kaum zu überbietender Fall für die europäischen Wettbewerbshüter darstellt.