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News des 20./21. September 2008

Bei den X-bit Labs hat man sich angesehen, wie der Zweikampf einer Radeon HD 4870 X2 gegen zwei Radeon HD 4870 Karten im CrossFire-Verbund ausgeht. Normalerweise wäre ein solcher Test uninteressant, sind diese beiden Lösungen doch hardware- und taktgleich – bis allerdings auf ein nicht unwichtiges Detail: Das CrossFire-Duo tritt nur mit 2x 512 MB GDDR5-Speicher an, die Einzelkarte dagegen gleich mit 2x 1024 MB. Erstaunlicherweise bringt der Mehrspeicher der X2-Karte aber kaum einen Mehrgewinn, die Unterschiede liegen eher im Rahmen der Meßungenauigkeit, wobei manchmal sogar das CrossFire-Duo vorn liegt.

ATI hätte also somit, wenn es nur um die aktuelle Performance gegangen wäre, die Radeon HD 4870 X2 durchaus auch nur mit 2x 512 MB GDDR5-Speicher ausstatten können, der Performance dieser Karte hätte das zum jetzigen Zeitpunkt offensichtlich keinen Abbruch getan. Trotzdem war die Entscheidung zugunsten des Mehrspeichers wohl richtig, da die Radeon HD 4870 X2 in einem Preisfeld spielt, wo man einfach eine enorme Langlebigkeit erwarten kann und daher ein zu knapp werdender Speicher – selbst wenn der Effekt vielleicht erst nächstes Jahr in der Spielerealität auftritt – einfach als sehr unpassend erscheint.

HT4U berichten über die Klagen eines Computerherstellers, daß zwar die Stückzahlen bei den Notebook-Verkäufen zuletzt leicht heraufgegangen seien, die reinen Verkäufserlöse jedoch gleichzeitig klar gefallen sind. Als "Schuldigen" hat man hierbei die neue Netbook-Klasse identifiziert, welche zwar in letzter Zeit für steigende Stückzahlen sorgen konnte, aber durch ihre verhältnismäßig niedrigen Preise nicht viel zum Umsatz beitrug und zudem anscheinend auch Verkäufe aus höherpreisigen Notebook-Segmenten abgezogen hat.

Letzteres war natürlich abzusehen: Zwar gibt es einen gewissen Kundenkreis, für welche Netbooks willkommene Zusatzgeräte neben sowieso schon existierenden Desktop- oder/und Notebook-Gerätschaften sind, gleichzeitig können Netbooks und Nettops auch neue Kundenkreise erschließen, welchen bislang ein eigener Computer als zu wenig wirtschaftlich erschien. Auf der Gegenseite setzt sich jedoch bei einem Teil der potentiellen Käufer immer mehr die Erkenntnis durch, daß die eigenen Performancebedürftnisse mit "echten" Computern inzwischen derart übererfüllt werden, daß eben auch Netbooks und Nettops vollkommen ausreichend sind – womit sie ja nicht Unrecht haben.

Nicht umsonst haben die wirklich großen der IT-Branche das Thema vernünftiger Billig-Computer lange bewußt auf kleiner Flamme gehalten und der Kundschaft lieber immer mehr Leistung propagandiert – obwohl intern sicherlich schon seit Jahren bekannt war, daß es einen Bedarf an solchen Geräten gibt. Allerdings wusste man eben auch, daß solche Geräte zwar womöglich höhere Stückzahlen generieren, aber mit Sicherheit nicht dem Umsatz zuträglich sind, weil dafür die Gerätepreise einfach zu niedrig liegen. Der Nachteil der Computerindustrie ist in diesem Fall aber einmal der Vorteil der Computerkäufer, welche sich dort, wo es sinnvoll ist, aus dem Leistungswahn lösen können und nur das kaufen, was auch wirklich nur für die jeweilige Aufgabe benötigt wird.

Shortcuts: Die PC Games Hardware hat einige CPU- und Grafikkarten-Benchmarks unter Brothers in Arms: Hell's Highway angestellt. Wahnwitzig viel läßt sich aus diesen ersten Tests noch nicht ablesen, allerdings scheint das Spiel wohl nur eine maßvolle CPU-Power zu benötigen, während es bei der Grafikkarte mit Mainstream-Hardware schon recht knapp wird. Gemäß Golem verspricht Electronic Arts, im Fall der Abschaltung der Spore-Aktivierungsserver rechtzeitig einen Patch zu veröffentlichen, welcher das DRM aus dem Spiel entfernt. Problematisch an dieser Aussage ist allerdings, daß dies nur eine reine Absichtserklärung darstellt, welche zudem rechtlich nicht bindend ist. Natürlich kann sich EA als großer Spielepublisher einen Wortbruch normalerweise nicht leisten, aber Gewißheit sieht sicherlich anders aus.

HT4U berichten darüber, daß Windows 7 vermutlich als ein Hauptfeature "virtuelle Verzeichnisse" mit sich bringen wird, in welchem Dateien nach dynamischen Filtern angezeigt werden – als Beispiele wurden die Dateien der letzten zwei Wochen oder halt alle Bilder genannt. Grundlage hierfür dürfte natürlich eine noch umfangreichere Indizierungsfunktion sein, welche allerdings dementsprechend auch mehr ständig benötigte Systemleistung fressen dürfte. Und letztlich machen Orthy in einem Beitrag zum Kopierschutz von Spore darauf aufmerksam, daß dieser weniger denn als Kopierschutz gedacht sein dürfte (schließlich hat es nicht länger gedauert, bis es das Spiel gecrackt zu haben gab), sondern vielmehr einen sehr formidablen Wiederverkaufsschutz darstellt und sich damit gegen den Spiele-Gebrauchthandel richtet, an welchem die Hersteller nichts verdienen.

Bei den X-bit Labs hat man sich angesehen, wie der Zweikampf einer Radeon HD 4870 X2 gegen zwei Radeon HD 4870 Karten im CrossFire-Verbund ausgeht. Normalerweise wäre ein solcher Test uninteressant, sind diese beiden Lösungen doch hardware- und taktgleich - bis allerdings auf ein nicht unwichtiges Detail: Das CrossFire-Duo tritt nur mit 2x 512 MB GDDR5-Speicher an, die Einzelkarte dagegen gleich mit 2x 1024 MB. Erstaunlicherweise bringt der Mehrspeicher der X2-Karte aber kaum einen Mehrgewinn, die Unterschiede liegen eher im Rahmen der Meßungenauigkeit, wobei manchmal sogar das CrossFire-Duo vorn liegt.

ATI hätte also somit, wenn es nur um die aktuelle Performance gegangen wäre, die Radeon HD 4870 X2 durchaus auch nur mit 2x 512 MB GDDR5-Speicher ausstatten können, der Performance dieser Karte hätte das zum jetzigen Zeitpunkt offensichtlich keinen Abbruch getan. Trotzdem war die Entscheidung zugunsten des Mehrspeichers wohl richtig, da die Radeon HD 4870 X2 in einem Preisfeld spielt, wo man einfach eine enorme Langlebigkeit erwarten kann und daher ein zu knapp werdender Speicher - selbst wenn der Effekt vielleicht erst nächstes Jahr in der Spielerealität auftritt - einfach als sehr unpassend erscheint.

HT4U berichten über die Klagen eines Computerherstellers, daß zwar die Stückzahlen bei den Notebook-Verkäufen zuletzt leicht heraufgegangen seien, die reinen Verkäufserlöse jedoch gleichzeitig klar gefallen sind. Als "Schuldigen" hat man hierbei die neue Netbook-Klasse identifiziert, welche zwar in letzter Zeit für steigende Stückzahlen sorgen konnte, aber durch ihre verhältnismäßig niedrigen Preise nicht viel zum Umsatz beitrug und zudem anscheinend auch Verkäufe aus höherpreisigen Notebook-Segmenten abgezogen hat.

Letzteres war natürlich abzusehen: Zwar gibt es einen gewissen Kundenkreis, für welche Netbooks willkommene Zusatzgeräte neben sowieso schon existierenden Desktop- oder/und Notebook-Gerätschaften sind, gleichzeitig können Netbooks und Nettops auch neue Kundenkreise erschließen, welchen bislang ein eigener Computer als zu wenig wirtschaftlich erschien. Auf der Gegenseite setzt sich jedoch bei einem Teil der potentiellen Käufer immer mehr die Erkenntnis durch, daß die eigenen Performancebedürftnisse mit "echten" Computern inzwischen derart übererfüllt werden, daß eben auch Netbooks und Nettops vollkommen ausreichend sind - womit sie ja nicht Unrecht haben.

Nicht umsonst haben die wirklich großen der IT-Branche das Thema vernünftiger Billig-Computer lange bewußt auf kleiner Flamme gehalten und der Kundschaft lieber immer mehr Leistung propagandiert - obwohl intern sicherlich schon seit Jahren bekannt war, daß es einen Bedarf an solchen Geräten gibt. Allerdings wusste man eben auch, daß solche Geräte zwar womöglich höhere Stückzahlen generieren, aber mit Sicherheit nicht dem Umsatz zuträglich sind, weil dafür die Gerätepreise einfach zu niedrig liegen. Der Nachteil der Computerindustrie ist in diesem Fall aber einmal der Vorteil der Computerkäufer, welche sich dort, wo es sinnvoll ist, aus dem Leistungswahn lösen können und nur das kaufen, was auch wirklich nur für die jeweilige Aufgabe benötigt wird.

Shortcuts: Die PC Games Hardware hat einige CPU- und Grafikkarten-Benchmarks unter Brothers in Arms: Hell's Highway angestellt. Wahnwitzig viel läßt sich aus diesen ersten Tests noch nicht ablesen, allerdings scheint das Spiel wohl nur eine maßvolle CPU-Power zu benötigen, während es bei der Grafikkarte mit Mainstream-Hardware schon recht knapp wird. Gemäß Golem verspricht Electronic Arts, im Fall der Abschaltung der Spore-Aktivierungsserver rechtzeitig einen Patch zu veröffentlichen, welcher das DRM aus dem Spiel entfernt. Problematisch an dieser Aussage ist allerdings, daß dies nur eine reine Absichtserklärung darstellt, welche zudem rechtlich nicht bindend ist. Natürlich kann sich EA als großer Spielepublisher einen Wortbruch normalerweise nicht leisten, aber Gewißheit sieht sicherlich anders aus.

HT4U berichten darüber, daß Windows 7 vermutlich als ein Hauptfeature "virtuelle Verzeichnisse" mit sich bringen wird, in welchem Dateien nach dynamischen Filtern angezeigt werden - als Beispiele wurden die Dateien der letzten zwei Wochen oder halt alle Bilder genannt. Grundlage hierfür dürfte natürlich eine noch umfangreichere Indizierungsfunktion sein, welche allerdings dementsprechend auch mehr ständig benötigte Systemleistung fressen dürfte. Und letztlich machen Orthy in einem Beitrag zum Kopierschutz von Spore darauf aufmerksam, daß dieser weniger denn als Kopierschutz gedacht sein dürfte (schließlich hat es nicht länger gedauert, bis es das Spiel gecrackt zu haben gab), sondern vielmehr einen sehr formidablen Wiederverkaufsschutz darstellt und sich damit gegen den Spiele-Gebrauchthandel richtet, an welchem die Hersteller nichts verdienen.