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News des 11. November 2008

Gemäß Fudzilla soll ATIs fürs nächste Frühjahr anstehender RV870-Chip mitnichten im Multi-Chip-Modul-Verfahren gefertigt werden. Allerdings würde dies die gesamte bisherige Theorie zu diesem Grafikchip über den Haufen werfen: Nur, wenn der Chip wirklich als MCM kommt, lohnt es sich überhaupt, die Die-Größe sowie die Hardware-Einheiten und damit auch die Verlustleistung relativ gesehen zu begrenzen. Wenn ATI den Chip nicht als MCM bringt, müsste er doch um einiges größer werden als bisher beschrieben, weil nVidia innerhalb dieses Zeitraums definitiv nicht untätig sein wird und ein nur mittelmäßiges RV870-Produkt seitens ATI das Blatt auch ganz schnell wieder zugunsten nVidias ändern kann.

The Inquirer berichten zu AMDs Umstieg auf 32nm, welcher schon für das Jahresende 2009 angesetzt ist. Damit dürfte allerdings nur der Beginn des Umstiegs gemeint sein – ob es zu diesem Zeitpunkt dann schon kaufbare 32nm-Modelle von AMD gibt, ist fraglich. Nichtsdestotrotz scheint AMD bezüglich der Fertigungstechnologie endlich einmal gegenüber Intel aufzuholen: Deren erste 32nm-Prozessoren sind zwar wohl schon zum Jahresende 2009 lieferbar (ein Refresh der Nehalem-Architektur unter dem Codenamen "Sandy Bridge"), aber AMD dürfte dann eben schon in ein paar Monaten folgen – nicht wie aktuell bei der 45nm-Fertigung, wo Intel einen Vorsprung von faktisch einem ganzen Jahr hat. Daneben will AMD interessanterweise die ATI-Grafikchips ab dem 32nm-Prozeß selber fertigen und dies nicht mehr den bisherigen Auftragsfertigern TSMC (Hauptanteil) und UMC (meist nur LowCost-Lösungen) überlassen. Realisieren läßt sich dies natürlich nur, wenn AMDs "The Foundry Company" ihre Pläne für den Start der 32nm-Fertigung auch einhalten kann.

Unsere Linksektion "IT-Sicherheit" listet zwar immer schon alle relevanten Sicherheitswarnungen und Updatemeldungen auf, aus Gründen der hohen Bedeutsamkeit sei aber noch einmal extra auf zwei extrem wichtige Sicherheitsupdates der letzten Tage verwiesen: Das erste betrifft den Adobe Flash Player, für welchen Adobe wegen kritischer Sicherheitslücken die neuen Versionen 10.0.12.36 für Windows 2000/XP/Vista bzw. 9.0.151.0 für Windows 98/ME empfiehlt. Und zweitens geht es um den Adobe Reader, für welchen wegen ebenso kritischer Sicherheitslücken die gepatchten Versionen 8.1.3 oder 9 zur Verfügung stehen. Beide Programme sind sehr weit verbreitet und natürlich auch in allen Internetbrowsern eingebettet, was einen sehr hohen Angriffsvektor für Schadprogramme ergibt. Schon in Kürze ist also mit massiven Angriffswellen auf Systeme mit früheren, ungepatchten Programmversionen zu rechnen, die notwendigen Updates sind also besser früher als später zu vollziehen.

Shortcuts: Nach Fudzilla will sich nun auch ATI angeblich von einigen der kleineren Grafikkarten-Hersteller trennen. Ähnlich wie bei nVidia dürfte das aber eher auf ein Bevorzugungsprogramm für die größeren Hersteller hinauslaufen, nicht auf eine einseitige Beendigung der jeweiligen Vertragsverhältnisse durch ATI. The Inquirer berichten hingegen zu einer geradezu genialen Patentidee seitens der US-Ölfirma Halliburton: Daß man versucht, aus den Erfindungen anderer Unternehmen Kapital zu schlagen, indem man die noch nicht patentierten Bestandteile dieser Fremd-Erfindungen schlicht zuerst patentiert oder aber mit Nebenpatenten diese Erfindung effektiv blockiert, ist ja schon bekannt. Daß man sich die ganze Sache aber nun als regelrechte Geschäftsidee patentieren läßt, setzt dem aber noch die Krone auf ;).

Gemäß Fudzilla soll ATIs fürs nächste Frühjahr anstehender RV870-Chip mitnichten im Multi-Chip-Modul-Verfahren gefertigt werden. Allerdings würde dies die gesamte bisherige Theorie zu diesem Grafikchip über den Haufen werfen: Nur, wenn der Chip wirklich als MCM kommt, lohnt es sich überhaupt, die Die-Größe sowie die Hardware-Einheiten und damit auch die Verlustleistung relativ gesehen zu begrenzen. Wenn ATI den Chip nicht als MCM bringt, müsste er doch um einiges größer werden als bisher beschrieben, weil nVidia innerhalb dieses Zeitraums definitiv nicht untätig sein wird und ein nur mittelmäßiges RV870-Produkt seitens ATI das Blatt auch ganz schnell wieder zugunsten nVidias ändern kann.

The Inquirer berichten zu AMDs Umstieg auf 32nm, welcher schon für das Jahresende 2009 angesetzt ist. Damit dürfte allerdings nur der Beginn des Umstiegs gemeint sein - ob es zu diesem Zeitpunkt dann schon kaufbare 32nm-Modelle von AMD gibt, ist fraglich. Nichtsdestotrotz scheint AMD bezüglich der Fertigungstechnologie endlich einmal gegenüber Intel aufzuholen: Deren erste 32nm-Prozessoren sind zwar wohl schon zum Jahresende 2009 lieferbar (ein Refresh der Nehalem-Architektur unter dem Codenamen "Sandy Bridge"), aber AMD dürfte dann eben schon in ein paar Monaten folgen - nicht wie aktuell bei der 45nm-Fertigung, wo Intel einen Vorsprung von faktisch einem ganzen Jahr hat. Daneben will AMD interessanterweise die ATI-Grafikchips ab dem 32nm-Prozeß selber fertigen und dies nicht mehr den bisherigen Auftragsfertigern TSMC (Hauptanteil) und UMC (meist nur LowCost-Lösungen) überlassen. Realisieren läßt sich dies natürlich nur, wenn AMDs "The Foundry Company" ihre Pläne für den Start der 32nm-Fertigung auch einhalten kann.

Unsere Linksektion "IT-Sicherheit" listet zwar immer schon alle relevanten Sicherheitswarnungen und Updatemeldungen auf, aus Gründen der hohen Bedeutsamkeit sei aber noch einmal extra auf zwei extrem wichtige Sicherheitsupdates der letzten Tage verwiesen: Das erste betrifft den Adobe Flash Player, für welchen Adobe wegen kritischer Sicherheitslücken die neuen Versionen 10.0.12.36 für Windows 2000/XP/Vista bzw. 9.0.151.0 für Windows 98/ME empfiehlt. Und zweitens geht es um den Adobe Reader, für welchen wegen ebenso kritischer Sicherheitslücken die gepatchten Versionen 8.1.3 oder 9 zur Verfügung stehen. Beide Programme sind sehr weit verbreitet und natürlich auch in allen Internetbrowsern eingebettet, was einen sehr hohen Angriffsvektor für Schadprogramme ergibt. Schon in Kürze ist also mit massiven Angriffswellen auf Systeme mit früheren, ungepatchten Programmversionen zu rechnen, die notwendigen Updates sind also besser früher als später zu vollziehen.

Shortcuts: Nach Fudzilla will sich nun auch ATI angeblich von einigen der kleineren Grafikkarten-Hersteller trennen. Ähnlich wie bei nVidia dürfte das aber eher auf ein Bevorzugungsprogramm für die größeren Hersteller hinauslaufen, nicht auf eine einseitige Beendigung der jeweiligen Vertragsverhältnisse durch ATI. The Inquirer berichten hingegen zu einer geradezu genialen Patentidee seitens der US-Ölfirma Halliburton: Daß man versucht, aus den Erfindungen anderer Unternehmen Kapital zu schlagen, indem man die noch nicht patentierten Bestandteile dieser Fremd-Erfindungen schlicht zuerst patentiert oder aber mit Nebenpatenten diese Erfindung effektiv blockiert, ist ja schon bekannt. Daß man sich die ganze Sache aber nun als regelrechte Geschäftsidee patentieren läßt, setzt dem aber noch die Krone auf ;).