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News des 1. Dezember 2008

Die seitens nVidia geplante Grafikkarten-Umbenennungsaktion scheint nun langsam ernst zu werden, bei der VR-Zone finden sich detaillierte Informationen darüber, welche Grafikchips welche neuen Grafikkarten-Verkaufsnamen erhalten. Bislang ist noch nicht sicher bekannt, welche alten Grafikkarten-Verkaufsnamen in welche neuen Grafikkarten-Verkaufsnamen resultieren, allerdings läßt sich dies aus der vorliegenden Liste doch schon mit einiger Sicherheit interpolieren: So gibt es für den G98-Chip, welcher bisher für die GeForce 8400 GS Verwendung fand, zukünftig eine "GeForce G100", während der G96-Chip der GeForce 9500 GT zukünftig in der Grafikkarte "GeForce GT 120" resultieren wird.

Für den G94-Chip, welcher bisher nur für die GeForce 9600 GT Verwendung fand, gibt es dagegen den neuen Verkaufsnamen "GeForce GT 130" – im Mobilebereich wird hier allerdings auch noch ein "GeForce GTS 160M" genannt. Beim G92-Chip und dessen neuem Verkaufsnamen "GeForce GTS 150" ist die Sache noch etwas vakant, denn unter dem bisherigen Namensschema wird der G92-Chip gleich für drei verschiedene Grafikkarten benutzt: GeForce 9600 GSO, GeForce 9800 GT und GeForce 9800 GTX+. Aufgrund der Namensnennungen im Mobile-Bereich, wo der G92-Chip auch für Grafiklösungen namens "GeForce GTX 170M/180M" Verwendung findet, kann man aber spekulieren, daß die "GeForce GTS 150" eventuell die GeForce 9600 GSO darstellen soll sowie GeForce 9800 GT und GeForce 9800 GTX+ dann unter "GeForce GTX 170" und "GeForce GTX 180" laufen dürften.

Daneben bemerkt ist beim G94-Chip natürlich auch die Auslegung möglich, daß die GeForce 9600 GT in "GeForce GTS 160" umbenannt wird, wie dies im Mobile-Sektor offenbar der Fall sein soll. Dies würde auch besser dem Leistungsanspruch dieser Karte entsprechen, welcher nun einmal überhalb der GeForce 9600 GSO aka wahrscheinlich "GeForce GTS 150" liegt. Die vorstehend genannte "GeForce GT 130" würde damit übrig bleiben für eine weitere, bislang unbekannte Karte auf G94-Basis. Insgesamt ist dies die wohl logischere Lösung, auch wenn die Übersetzung der Verkaufsnamen aus dem Mobile-Sektor riskant ist, weil die Grafikchip-Entwickler dort gern einmal mit viel zu großen Namen (gemessen an der Leistung) anrücken. Zusammengefasst ergibt sich also folgendes vorläufiges und zum Teil spekulatives Bild:

alter Verkaufsname Chip-Basis neuer Verkaufsname
GeForce 9800 GTX+ G92b GeForce GTX 180
GeForce 9800 GT G92 GeForce GTX 170
GeForce 9600 GT G94 GeForce GTS 160
GeForce 9600 GSO G92 GeForce GTS 150
- G94 GeForce GT 130
GeForce 9500 GT G96 GeForce GT 120
GeForce 9400 GT G86b ?
GeForce 8400 GS G86/G98 GeForce G100

Die GT200-basierenden GeForce GTX 260 & 280 werden natürlich nicht umbenannt, sie entsprechen schon dem neuen Verkaufsnamenschema von nVidia. Wie man zudem aus den vorliegenden Informationen nun langsam aber sicher ergibt, wird nVidia diese Umbenennungsaktion aller Wahrscheinlichkeit nach nicht oder nur kaum für regelrecht neue Grafikkarten nutzen, sondern schlicht und ergreifend nur die bisherigen Kartennamen durch die neuen Kartennamen ersetzen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, läßt sich sicherlich trefflich diskutieren – mit wirklicher Begeisterung dürfte diese Umbenennungsaktion jedoch kaum angenommen werden. Normalerweise müsste nVidia sich eher darum bemühen, im Mainstream- und Performance-Bereich neue Grafikkarten gegen ATIs erfolgreiche Radeon HD 4000 Serie zu stellen, anstatt sich um neue Verkaufsnamen für die "alten" Grafikkarten zu kümmern.

Wir kommen noch einmal auf das Thema XDR2-Speicher aus den letzten News zurück, hier gibt es noch ein paar Ergänzungen zu erwähnen, welche eher gegen das XDR-Konzept sprechen: Erstens einmal ist XDR technisch aufwendiger für die Grafikkarten-Hersteller zu realisieren (hier genauer erklärt) – was auch irgendwie logisch ist bei der deutlich höheren Anzahl an übertragenen Datenpaketen pro Takt gegenüber GDDR-Speicher. Und zweitens liegt XDR natürlich bei der Latenz immer meilenweit hinter GDDR-Speicher zurück, der Grund hierfür liegt im enormen Taktunterschied. Selbst wenn Latenzen bei Grafikkartenspeicher keine bedeutsame Rolle spielen, aufgrund der Höhe des Taktunterschieds sollte XDR-Speicher an dieser Stelle dennoch etwas Leistung gegenüber GDDR-Speicher verlieren.

Die seitens nVidia geplante Grafikkarten-Umbenennungsaktion scheint nun langsam ernst zu werden, bei der VR-Zone finden sich detaillierte Informationen darüber, welche Grafikchips welche neuen Grafikkarten-Verkaufsnamen erhalten. Bislang ist noch nicht sicher bekannt, welche alten Grafikkarten-Verkaufsnamen in welche neuen Grafikkarten-Verkaufsnamen resultieren, allerdings läßt sich dies aus der vorliegenden Liste doch schon mit einiger Sicherheit interpolieren: So gibt es für den G98-Chip, welcher bisher für die GeForce 8400 GS Verwendung fand, zukünftig eine "GeForce G100", während der G96-Chip der GeForce 9500 GT zukünftig in der Grafikkarte "GeForce GT 120" resultieren wird.

Für den G94-Chip, welcher bisher nur für die GeForce 9600 GT Verwendung fand, gibt es dagegen den neuen Verkaufsnamen "GeForce GT 130" - im Mobilebereich wird hier allerdings auch noch ein "GeForce GTS 160M" genannt. Beim G92-Chip und dessen neuem Verkaufsnamen "GeForce GTS 150" ist die Sache noch etwas vakant, denn unter dem bisherigen Namensschema wird der G92-Chip gleich für drei verschiedene Grafikkarten benutzt: GeForce 9600 GSO, GeForce 9800 GT und GeForce 9800 GTX+. Aufgrund der Namensnennungen im Mobile-Bereich, wo der G92-Chip auch für Grafiklösungen namens "GeForce GTX 170M/180M" Verwendung findet, kann man aber spekulieren, daß die "GeForce GTS 150" eventuell die GeForce 9600 GSO darstellen soll sowie GeForce 9800 GT und GeForce 9800 GTX+ dann unter "GeForce GTX 170" und "GeForce GTX 180" laufen dürften.

Daneben bemerkt ist beim G94-Chip natürlich auch die Auslegung möglich, daß die GeForce 9600 GT in "GeForce GTS 160" umbenannt wird, wie dies im Mobile-Sektor offenbar der Fall sein soll. Dies würde auch besser dem Leistungsanspruch dieser Karte entsprechen, welcher nun einmal überhalb der GeForce 9600 GSO aka wahrscheinlich "GeForce GTS 150" liegt. Die vorstehend genannte "GeForce GT 130" würde damit übrig bleiben für eine weitere, bislang unbekannte Karte auf G94-Basis. Insgesamt ist dies die wohl logischere Lösung, auch wenn die Übersetzung der Verkaufsnamen aus dem Mobile-Sektor riskant ist, weil die Grafikchip-Entwickler dort gern einmal mit viel zu großen Namen (gemessen an der Leistung) anrücken. Zusammengefasst ergibt sich also folgendes vorläufiges und zum Teil spekulatives Bild:





alter Verkaufsname
Chip-Basis
neuer Verkaufsname






GeForce 9800 GTX+
G92b
GeForce GTX 180



GeForce 9800 GT
G92
GeForce GTX 170



GeForce 9600 GT
G94
GeForce GTS 160



GeForce 9600 GSO
G92
GeForce GTS 150



-
G94
GeForce GT 130



GeForce 9500 GT
G96
GeForce GT 120



GeForce 9400 GT
G86b
?



GeForce 8400 GS
G86/G98
GeForce G100





Die GT200-basierenden GeForce GTX 260 & 280 werden natürlich nicht umbenannt, sie entsprechen schon dem neuen Verkaufsnamenschema von nVidia. Wie man zudem aus den vorliegenden Informationen nun langsam aber sicher ergibt, wird nVidia diese Umbenennungsaktion aller Wahrscheinlichkeit nach nicht oder nur kaum für regelrecht neue Grafikkarten nutzen, sondern schlicht und ergreifend nur die bisherigen Kartennamen durch die neuen Kartennamen ersetzen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, läßt sich sicherlich trefflich diskutieren - mit wirklicher Begeisterung dürfte diese Umbenennungsaktion jedoch kaum angenommen werden. Normalerweise müsste nVidia sich eher darum bemühen, im Mainstream- und Performance-Bereich neue Grafikkarten gegen ATIs erfolgreiche Radeon HD 4000 Serie zu stellen, anstatt sich um neue Verkaufsnamen für die "alten" Grafikkarten zu kümmern.

Wir kommen noch einmal auf das Thema XDR2-Speicher aus den letzten News zurück, hier gibt es noch ein paar Ergänzungen zu erwähnen, welche eher gegen das XDR-Konzept sprechen: Erstens einmal ist XDR technisch aufwendiger für die Grafikkarten-Hersteller zu realisieren (hier genauer erklärt) - was auch irgendwie logisch ist bei der deutlich höheren Anzahl an übertragenen Datenpaketen pro Takt gegenüber GDDR-Speicher. Und zweitens liegt XDR natürlich bei der Latenz immer meilenweit hinter GDDR-Speicher zurück, der Grund hierfür liegt im enormen Taktunterschied. Selbst wenn Latenzen bei Grafikkartenspeicher keine bedeutsame Rolle spielen, aufgrund der Höhe des Taktunterschieds sollte XDR-Speicher an dieser Stelle dennoch etwas Leistung gegenüber GDDR-Speicher verlieren.