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News des 20./21. Dezember 2008

Nach Vorliegen des ersten Patches hat sich die PC Games Hardware nunmehr auch die Grafikkarten-Performance unter GTA IV angesehen. Zum Einsatz kam hierbei wieder eine selbstausgewählte Szene, da der Spiel-interne Benchmark leider kaum für realitätsnahe Messungen zu gebrauchen ist. Schon vorher war klar, daß GTA IV eher denn auf dicke Prozessoren steht, so daß die Grafikkarten-Performance dahinter zurückstehen muß. Wirklich bedeutsame Unterschiede ergeben sich zwischen den gestesteten Grafikkarten von Radeon HD 3850 bis GeForce GTX 280 nicht, selbst wenn ein QuadCore-Prozessor mit gleich 3.33 GHz zum Einsatz kam. Anzumerken ist, daß die Benchmarks auf einer Sichtweite von 50 Prozent durchgeführt wurden, das Spiel empfiehlt hierfür eigentlich schon 1024-MB-Grafikkarten.

Interessanterweise gibt es unter diesem Setting bei der Radeon HD 3800 Serie die klare Tendenz dazu, daß ein größerer Grafikkartenspeicher mehr bringt als ein schnelleres Modell – allerdings ist selbiges beispielsweise zwischen GeForce 9800 GT 512MB und GeForce GTX 260 (216SP) 896MB nicht mehr zu beobachten. Hier laufen die benutzten Grafikkarten wohl allesamt schon in weitestgehende CPU-Limits hinein, womit sich nur äußerst geringfügige Leistungsunterschiede zwischen GeForce 9800 GT und GeForce GTX 260/280 ergeben. Dementsprechend gilt vorstehende Erkenntnis, daß mehr als 512 MB Grafikkartenspeicher etwas bringen, ergo nur für Mainstream-Karten wie die Radeon HD 3800 Serie, die GeForce 9600 GT/GSO und kleinere. Was schon ziemlich ironisch ist, denn üblicherweise empfiehlt man mangels Leistungsgewinn für diese Karten niemals die 1024-MB-Editionen – GTA IV ist hier die große Ausnahme.

Allerdings gelten vorstehende Ergebnisse auch wirklich nur bei einem schnellgetakteten QuadCore-Prozessor, welcher also selbst unter der Auflösung von 1680x1050 für Frameraten von 35 fps und mehr steht. Steht eine kleinere CPU zur Verfügung (mittelprächtiger QuadCore oder schneller DualCore), fällt das Limit, was die CPU zu leisten im Stande ist – und dementsprechend auch das, was die Grafikkarten leisten müssen, um dorthin zu kommen. Gut möglich also, daß bei kleineren Prozessoren dann keine Unterschiede zwischen den 512- und 1024-MB-Ausführungen der Radeon HD 3800 Serie zu messen sind, weil der enorme CPU-Hunger des Spiels den zweifellos vorhandenen Leistungsunterschied der Grafikkarten effektiv überdeckt.

Tom's Hardware Guide haben sich mit der Frage beschäftigt, welcher Mainboard-Chipsatz der richtige für ein CrossFire-System ist. Neben vielen anderen Punkten, die allerdings wenig mit der Grafik-Performance zu tun haben, stellen verschiedene Mainboard-Chipsätze auch teilweise sehr verschiedene Grafikkarten-Anbindungen unter CrossFire zur Verfügung: Das geht von einer x16/x4-Anbindung unter PCI Express 1.1 beim P965-Chipsatz (der zweite Grafikkarten-Steckplatz wird hier sogar nur über den Umweg der Southbridge angebunden) bis hin zu einer perfekten x16/x16-Anbindung unter PCI Express 2.0 beim X48-Chipsatz. Früher Tests haben hier zumeist keine wirklich großen Unterschied ermittelt, allerdings hat sich die Software-Landschaft inzwischen scheinbar klar verändert.

So konnten Performancegewinne von bis zu dem Fünffachen zwischen schlechtester (P965) und bester (X48) Anbindung ausgemessen werden, in einigen Fällen waren die CrossFire-Werte unter dem P965-Chipsatz sogar klar langsamer als bei Benutzung nur einer einzelnen Grafikkarte. Jener P965-Chipsatz steht aber nicht allein so schlecht unter CrossFire da, der P35-Chipsatz (mit derselben x16/x4 1.1 Anbindung) macht es kaum besser. Beide Chipsätze sollten strengstens gemieden werden für ein CrossFire-System, da selbst die Durchschnittswerte dieser beiden Chipsätze liegen (mit zwei Grafikkarten) unterhalb von Einzel-Grafikkarten rangieren. Die Chipsätze P45 (x8/x8 2.0), X48 (x16/x16 2.0) und 975X (x8/x8 1.1) nehmen sich dagegen im Schnitt der Zahlen nicht viel, der 975X liegt allerdings unter extremen Auflösungen (2560x1600) hier und da etwas zurück.

Hier deutet sich schon an, daß selbst die Anbindung des 975X mit der Zeit zu langsam wird und bei zukünftigen Spielen womöglich auch unter "normalen" Auflösungen zum Bremspunkt werden könnte. Insofern ist es durchaus nicht verkehrt, für ein CrossFire-System der höchsten verfügbaren Anbindung zu vertrauen, dies wäre dann beim X48-Chipsatz mit zwei als x16 verdrahteten PCI Express 2.0 Steckplätzen gegeben. Der Performanceunterschied zum P45 (x8/x8 2.0) ist zwar derzeit recht gering (3 bis 4 Prozent), aber warum sollte man für ein HighEnd-System hier einen zukünftigen Flaschenhals riskieren. Bezogen auf nVidias SLI läßt sich dagegen nur mutmaßen, ob diese CrossFire-Zahlen ähnlich ausfallen – allerdings kann man sicherlich auch dort die Regel aufstellen, daß für ein SLI-System der Mainboard-Chipsatz mit der bestmöglichen Anbindung nur gut genug ist.

Nach Vorliegen des ersten Patches hat sich die PC Games Hardware nunmehr auch die Grafikkarten-Performance unter GTA IV angesehen. Zum Einsatz kam hierbei wieder eine selbstausgewählte Szene, da der Spiel-interne Benchmark leider kaum für realitätsnahe Messungen zu gebrauchen ist. Schon vorher war klar, daß GTA IV eher denn auf dicke Prozessoren steht, so daß die Grafikkarten-Performance dahinter zurückstehen muß. Wirklich bedeutsame Unterschiede ergeben sich zwischen den gestesteten Grafikkarten von Radeon HD 3850 bis GeForce GTX 280 nicht, selbst wenn ein QuadCore-Prozessor mit gleich 3.33 GHz zum Einsatz kam. Anzumerken ist, daß die Benchmarks auf einer Sichtweite von 50 Prozent durchgeführt wurden, das Spiel empfiehlt hierfür eigentlich schon 1024-MB-Grafikkarten.

Interessanterweise gibt es unter diesem Setting bei der Radeon HD 3800 Serie die klare Tendenz dazu, daß ein größerer Grafikkartenspeicher mehr bringt als ein schnelleres Modell - allerdings ist selbiges beispielsweise zwischen GeForce 9800 GT 512MB und GeForce GTX 260 (216SP) 896MB nicht mehr zu beobachten. Hier laufen die benutzten Grafikkarten wohl allesamt schon in weitestgehende CPU-Limits hinein, womit sich nur äußerst geringfügige Leistungsunterschiede zwischen GeForce 9800 GT und GeForce GTX 260/280 ergeben. Dementsprechend gilt vorstehende Erkenntnis, daß mehr als 512 MB Grafikkartenspeicher etwas bringen, ergo nur für Mainstream-Karten wie die Radeon HD 3800 Serie, die GeForce 9600 GT/GSO und kleinere. Was schon ziemlich ironisch ist, denn üblicherweise empfiehlt man mangels Leistungsgewinn für diese Karten niemals die 1024-MB-Editionen - GTA IV ist hier die große Ausnahme.

Allerdings gelten vorstehende Ergebnisse auch wirklich nur bei einem schnellgetakteten QuadCore-Prozessor, welcher also selbst unter der Auflösung von 1680x1050 für Frameraten von 35 fps und mehr steht. Steht eine kleinere CPU zur Verfügung (mittelprächtiger QuadCore oder schneller DualCore), fällt das Limit, was die CPU zu leisten im Stande ist - und dementsprechend auch das, was die Grafikkarten leisten müssen, um dorthin zu kommen. Gut möglich also, daß bei kleineren Prozessoren dann keine Unterschiede zwischen den 512- und 1024-MB-Ausführungen der Radeon HD 3800 Serie zu messen sind, weil der enorme CPU-Hunger des Spiels den zweifellos vorhandenen Leistungsunterschied der Grafikkarten effektiv überdeckt.

Tom's Hardware Guide haben sich mit der Frage beschäftigt, welcher Mainboard-Chipsatz der richtige für ein CrossFire-System ist. Neben vielen anderen Punkten, die allerdings wenig mit der Grafik-Performance zu tun haben, stellen verschiedene Mainboard-Chipsätze auch teilweise sehr verschiedene Grafikkarten-Anbindungen unter CrossFire zur Verfügung: Das geht von einer x16/x4-Anbindung unter PCI Express 1.1 beim P965-Chipsatz (der zweite Grafikkarten-Steckplatz wird hier sogar nur über den Umweg der Southbridge angebunden) bis hin zu einer perfekten x16/x16-Anbindung unter PCI Express 2.0 beim X48-Chipsatz. Früher Tests haben hier zumeist keine wirklich großen Unterschied ermittelt, allerdings hat sich die Software-Landschaft inzwischen scheinbar klar verändert.

So konnten Performancegewinne von bis zu dem Fünffachen zwischen schlechtester (P965) und bester (X48) Anbindung ausgemessen werden, in einigen Fällen waren die CrossFire-Werte unter dem P965-Chipsatz sogar klar langsamer als bei Benutzung nur einer einzelnen Grafikkarte. Jener P965-Chipsatz steht aber nicht allein so schlecht unter CrossFire da, der P35-Chipsatz (mit derselben x16/x4 1.1 Anbindung) macht es kaum besser. Beide Chipsätze sollten strengstens gemieden werden für ein CrossFire-System, da selbst die Durchschnittswerte dieser beiden Chipsätze liegen (mit zwei Grafikkarten) unterhalb von Einzel-Grafikkarten rangieren. Die Chipsätze P45 (x8/x8 2.0), X48 (x16/x16 2.0) und 975X (x8/x8 1.1) nehmen sich dagegen im Schnitt der Zahlen nicht viel, der 975X liegt allerdings unter extremen Auflösungen (2560x1600) hier und da etwas zurück.

Hier deutet sich schon an, daß selbst die Anbindung des 975X mit der Zeit zu langsam wird und bei zukünftigen Spielen womöglich auch unter "normalen" Auflösungen zum Bremspunkt werden könnte. Insofern ist es durchaus nicht verkehrt, für ein CrossFire-System der höchsten verfügbaren Anbindung zu vertrauen, dies wäre dann beim X48-Chipsatz mit zwei als x16 verdrahteten PCI Express 2.0 Steckplätzen gegeben. Der Performanceunterschied zum P45 (x8/x8 2.0) ist zwar derzeit recht gering (3 bis 4 Prozent), aber warum sollte man für ein HighEnd-System hier einen zukünftigen Flaschenhals riskieren. Bezogen auf nVidias SLI läßt sich dagegen nur mutmaßen, ob diese CrossFire-Zahlen ähnlich ausfallen - allerdings kann man sicherlich auch dort die Regel aufstellen, daß für ein SLI-System der Mainboard-Chipsatz mit der bestmöglichen Anbindung nur gut genug ist.